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SOPA-Streik - Wikipedia ist am Mittwoch schwarz

Montag, 16. Januar 2012 , von Freeman um 20:00

Wikipedia wird zusammen mit anderen bekannten Webseiten am Mittwoch den 18. Januar aus Protest gegen SOPA sich selber abschalten. Es geht um den Widerstand gegen das vorgeschlagene Antipirateriegesetz des US-Kongress, welche viele befürchten, nur eine Ausrede für Zensur ist. Jimmy Wales, der Mitbegründer von Wikipedia, verkündete auf Twitter am Montag, die englische Version wird für 24 Stunden eine schwarze Seite zeigen, von Mitternacht bis Mitternacht amerikanische Ostküstenzeit.

Der sogenannte SOPA-Streik wurde ursprünglich von Reddit vorgeschlagen, die für 12 Stunden einen "Blackout" durchführen. Andere grosse Seitenbetreiber wie Google, eBay, Mozilla, Twitter, Facebook, AOL und viele andere sind auch gegen das Gesetz. Ob sie eine Protestaktion machen ist nicht bekannt. Laut Jimmy Wales wird die deutsche Wikipedia einen Banner laufen lassen und die in anderen Sprachen entscheiden selber was sie tun wollen.

SOPA wäre das Ende des Internets wie wir es kennen

Die SOPA, kurz für "Stop Online Piracy Act", ist ein amerikanischer Gesetzesentwurf, der am 26.10.2011 im Kongress eingereicht wurde. Dieses Gesetz soll, falls es verabschiedet wird, den amerikanischen Unternehmen ermöglichen, gerichtliche Verfügungen gegen Betreiber von Websites zu beantragen, die einen Verstoss gegen das amerikanische Copyright darstellen. Angeblich sollen damit nur die Angebote illegaler Filme etc. blockiert werden. Doch damit könnte man weit mehr: alle möglichen Inhalte des Internets unter Vorwand kontrollieren. Quasi eine Zensur des Internets. Was gegen die eigene Verfassung verstösst und die Amerikaner ja gegen jede Form von Zensur und für freie Meinungsäusserung sind.

Wenn man bedenkt, was das für Ausmasse hätte, wenn man das gesamte Internet betrachtet; Sämtliche Bilder und Videos von Produkten einer amerikanischen Firma müssten gelöscht werden, auch wenn sie selbst erstellt worden sind, jegliche Namensnennung eines amerikanischen Produkts könnte wegen dem Verdacht auf möglichen Missbrauch oder Copyright-Verletzung entfernt werden. Nehmen wir als Beispiel YouTube: Alle Produkt-Reviews müssten gelöscht werden, alle Song-Covers privater Personen, auch alle Gaming-Videos, wenn dies von einer amerikanischen Firma gefordert wird. So gesehen betrifft uns dieser Gesetzesentwurf auch in Europa, ja eigentlich die ganze Welt, falls deutsche, indonesische, türkische oder was weiss ich welche Seiten irgendwie damit in Verbindung stehen.

Grössere Unternehmen wie z.B. Google/YouTube müssten damit schliessen, da man auf solch riesigen Plattformen unmöglich alles bis aufs kleinste kontrollieren kann. Wenn man so zurück schaut, wären wir ohne Google doch manchmal ziemlich arm dran gewesen. Denn nicht nur Google müsste theoretisch dicht machen, auch andere Suchmaschinen wie Yahoo, da die Websites, die bei Suchmaschinen angezeigt werden, potentielle gewisse „Inhalte“ enthalten könnten und so nicht mehr angezeigt werden dürften. Und so leert sich das Suchmaschinen-Verzeichnis immer mehr. Das Selbe mit Social Networks wie Google+, Facebook, Twitter etc. Da man auch diese riiiiiiiesigen Plattformen nicht kontrollieren kann, müssten sie schliessen. Ich selbst halte nicht viel von Social Networks, aber für sehr viele wäre es ein Verlust.

Habe ich einen vergessen? Ja, klar. Unser Lexikon, das uns in Notsituationen schon oft geholfen hat: Wikipedia. Mit der SOPA wäre auch der Untergang dieses Online-Wikis besiegelt, weil jede amerikanische Firma, die selbst oder deren Produkte auf Wikipedia stehen, die Löschung der Daten fordern könnten. Deshalb auch der vehemente Protest von Jimmy Wales.

Auf der offiziellen Seite der SOPA steht noch schön: „Save the Internet“ („Rettet das Internet“). Dass ich nicht lache. Aber Manipulation und die Perversion der Begriffe, genau wie "Krieg ist Frieden", war schon immer das Werzeug der Mächtigen und funktioniert beim grössten Teil der Bevölkerung.

Wer steckt hinter dieser Internetzensur? Natürlich die üblichen Verdächtigen, die Grosskonzerne. Sie sagen, das Gesetzes diene dazu, Urheberrechte („geistiges Eigentum“) sowie die damit verbundenen Firmen und Arbeitsplätze zu schützen. Auch sei es notwendig, Behörden mit Mitteln auszustatten, die es ihnen erlauben, das Urheberrecht auch mit Bezug auf ausländische Internetseiten durchzusetzen.

Als Unterstützer hervorgetan haben sich insbesondere grosse Medienkonzerne sowie deren Interessenverbände, so beispielsweise die Motion Picture Association of America (MPAA) und die Recording Industry Association of America (RIAA). Aber auch die grossen Medienhäuser und auch die, welche den Polizeistaat wollen, streben nach der kompletten Kontrolle des Internets. Sollte dieses Gesetz verabschiedet werden, so wird das Internet in meinen Augen trostlos und nicht mehr so wie wir es kennen.

Aber wie oben bereits erwähnt, es gibt Hoffnung, denn die grossen Seitenbetreiber haben sich bereits weit von diesem Gesetz distanziert. Ja, Google, damit auch YouTube, Facebook und Wikipedia, gehen jetzt so weit und wollen „streiken“, d.h. ihre Dienste für einen gewissen Zeitraum einstellen und stattdessen einen Aufruf gegen die SOPA einblenden. Damit wollen sie eine Art „Aufstand der Internet-Community“ hervorrufen, bei dem auch ich mitmache, denn wenigstens das Internet soll als letzter Ort bestehen bleiben, wo man seine freie Meinung posten darf, ohne dass man sofort ein Pflaster über den Mund geklebt bekommt.

Deshalb rufe ich auch zum Widerstand gegen SOPA auf!

Der Twitter Hash-Tag für den SOPA-Streik ist #J18

insgesamt 17 Kommentare:

  1. Dude sagt:

    ...bin dabei freeman - gibts iwo ein voting?


    beste Grüsse

  1. sitic sagt:

    Es ist noch keineswegs entschieden, dass die Wikipedia "offline geht", noch 3 Stunden lang läuft eine Befragung der Community: http://en.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:SOPA_initiative/Action

    Es werden dort auch andere Möglichkeiten diskutiert, z.B. Blackout nur für US oder ein Banner.

  1. Hollywood

    Terminator

    SOPA würde ich Persöhnlich als Skynet bezeichnen...überlegt mal :/

  1. Julian sagt:

    Das Perverse ist dass die Betreiber der Websites für den Inhalt der User verantwortlich sind und dafür verantwortlich gemacht werden wenn es sich um einen Verstoß gegen Copyrightrechte geht.

    Stellt euch vor ihr fahrt euer Auto, sagen wir einen BMW, und schrottet in einem Verkehrsunfall ein anderes Auto,
    Der Fahrer des anderen Autos wird logischerweise euch Anzeigen und BMW wird mit dem Vorfall nichts zu tun haben, außer es kommt heraus dass das Auto schwerwiegende technische Mängel hatte.
    Nach SOPA Logik wäre BMW aber der Verantwortliche und müsste sich für das Fehlverhalten seiner Kunden rechtfertigen und die Folgen tragen.

    SOPA und PIPA sind nichts anderes als Versuche der bereits genannten Dachverbände das Internet als Konkurrenz auszuschalten (außer natürlich die selbst kontrollierten Bezhalinhalte) und so dem Kunden die eigene Produkt- und Preispolitik aufzuzwingen.

    Die gleichen Konzerne, die jetzt gegen das in ihren Augen gewinnbeeinträchtigende Internet vorgehen, sind auch die selben die übrigens auch in den 70ern Videokassetten und Rekorder und in den 90ern MP3-Player verbieten lassen wollten. Beide Produkte, so argumentierten sie, würden die Film- und Musikindustrie schädigen.

    Das Gegenteil war der Fall. Die Videokassette hat den Boom im Heimkinomarkt losgetreten und der MP3-Player hat finanzielle Glanzleistungen wie iTunes und den iPod hervorgebracht.

    Es sind wieder die gleichen alten Herren die mit der modernen Welt nicht zurechtkommen und ihr geraubtes Stück vom Kuchen mit allen möglichen Mitteln verteidigen zu wollen. Und unterstützt werden sie von leicht beeinflussbaren Politikern die tun was man ihnen sagt, wenn man ihnen nach der politischen Karriere einen schönen Vorstandsposten anbietet oder den Wahlkampf großzügig finanziert.

    P.S. Es ist bekanntgeworden dass Lamar Smith, derjenige der den Gesetzesentwurf gemacht hat, auf seiner eigenen Website ein Bild verwendet und nicht korrekt angegeben hat. Demnach könnte der Fotograf bzw. der Rechteinhaber die Abschaltung der Seite fordern. So schnell geht das, so schnell kann das eigene Gesetz den Verfasser in den Arsch beißen.

  1. Thomas sagt:

    Auch wenn sich dieses Gesetz durch die Proteste möglicherweise verhindern lässt, der Gedanke, die Motivation dahinter ist entscheidend. Dann werden die Konzerne die dahinter stecken eben die Salamitaktik anwenden, wenn es mit dem großen Wurf noch nicht klappt. Sozusagen scheibchenweise Orwell´s 1984 umsetzen. Es nützt aber nur wenig gegen sie zu kämpfen. Wir sollten uns schlicht und einfach sogar vom Internet unabhängig machen ... wieder einen Schritt weiter hin zur echten Autarkie gehen.

  1. Währe doch schön ironisch wenn die Einschränkung der Medien wieder mehr Leute dazu bringt in der "realen" Welt zu Leben und sich vl. auch wieder mehr zu engagieren...

    Mir kommt es oft vor, dass den Leuten alles egal ist, weil sie den ganzen Tag in den "Kasten" gucken...

  1. humanity sagt:

    hätte mal ne frage: WARUM haben wir hier in europa eigentlich keinen provider? wäre dies nicht eine marktlücke oder läuft das gesamte internet nur über u§a?!

  1. Soncer sagt:

    SOPA gestoppt:
    Der republikanische Mehrheitsführer Eric Cantor will das Gesetz nicht zur Abstimmung vorlegen, bis eine Einigung über die strittigen Passagen erzielt wurde.


    Ein Dank m.M. geht an die Großen:
    Facebook über Google bis Twitter, eBay, Yahoo, AOL und Mozilla. Die hier starken Protest eingelegt haben.

  1. drdre sagt:

    Nun , für diesen Fall einer negation der Meinungsfreiheit im Internet haben wir ja jetzt einen prominenten Verfechter in der EU , den Bilderberger und Freund von Kissinger den Baron von (Münchhausen) zu Guttenberg. Der Retter des Internets. Da können wir uns jetzt bequem zurücklehnen und auf seine Einsprüche bei der US Regierung warten.. Nun, hoffentlich müssen wir dies nicht zu lange tun.

  1. Soncer sagt:

    Hier gehts auch um Lobby gegen Lobby oder !

    Nennt man das jetzt Demokratie oder Machtkampf ?

  1. Gustav sagt:

    Teil 1

    Nachdem man nun in den USA durch den NDAA faktisch das Kriegsrecht verhängt hat, so ist es nur folgerichtig, wenn es nun auch dem Recht auf freie Meinungsäusserung an den Kragen geht. Wenn erklärt wird, die USA seien nun auch Kriegsgebiet, dann bedeutet dies nichts anderes, als die Anwendung von Gesetzen, die in Kriegen Anwendung finden, und diese Gesetze nennt man eben das Kriegsrecht. Und in dieser "Brave New World" ist es dann auch nicht weiter verwunderlich, wenn man in der Presse darüber lieber schweigt, um die Illusion einer virtuellen Demokratie nicht zu gefährden.

    Da wird nun ein Reichs-Ermächtigungs-Gesetz in den USA verhängt, und die ganzen verlogenen Medienhuren, die sich seit Jahrzehnten über das Dritte Reich künstlich echauffieren, interessiert es nicht. Aber das Selbe ist eben noch lange nicht das Gleiche. Dieser Typ von Presse-Schmierfink hatte sich ja damals auch nicht aufgeregt über die von Hitler erlassenen Gesetze, und sich nachträglich über nur noch historisch relevante Ereignisse auszulassen, erfordert schliesslich keinerlei Mut.

    Dass das so genannte Copyright nur als trojanisches Pferd instrumentalisiert wird, um eine Bresche in das Second Amendement schlagen zu können, scheint offensichtlich. Eines sollte einem klar sein: Die nach einer Diktatur geifernden EU-Funktionäre freuen sich stets über solche verfassungsfeindlichen Vorstösse in den USA, statuieren sie doch ein Exempel, das es den üblichen Verdächtigen leicht macht, ihre geistesgestörten Allmachts-Phantasien auch in Europa verwirklichen zu können.

    Internet-Provider verantwortlich zu machen für irgendwelche Inhalte, oder Wikipedia verantwortlich zu machen für Beiträge von Usern, ist so, als machte man die Telefongesellschaft verantwortlich für die Gespräche, die am Telefon geführt werden.

    Es ist eine historische Tatsache, dass die Zivilisationen, die nur wenige aber klare Gesetze hatten, moralisch sehr hochstehende Gesellschaften waren, und dass gerade diejenigen Zivilisationen, die in einem Wust von Gesetzen ertrunken sind, die korruptesten Gesellschaften waren.

    Man erwartet nun also von den Sheeple, dass sie sich auch an die Gesetze halten, die sich nicht kennen, ja nicht kennen können, da es so viele davon gibt, dass selbst Anwälte damit überfordert sind und sich spezialisieren müssen. Und bekanntlich schützt Unwissenheit vor Strafe nicht. Dieses Double-Bind treibt die Menschen langfristig gesehen geradezu in den Wahnsinn.

    In der DDR war es ja so, dass Vieles eigentlich erlaubt war, aber die Menschen taten es dennoch nicht, da sie glaubten es sei verboten. Und da sie eine solch grosse Angst vor dem DDR-Terrorstaat hatten, verhielten sie sich zur Vorsicht überkorrekt, um ja nicht in einen Verdacht zu geraten.

    Das ist der eigentliche Grund für den NDAA, denn es geht darum eine Drohkulisse aufzubauen, um den unbescholtenen Bürger einzuschüchtern, damit er sich gewissermassen selbst zensiere, weil er glaubt, was er tue könne ja vielleicht verboten sein, könne ihn verdächtig machen, und er wolle lieber kein Risiko eingehen, in Anbetracht der enormen Risiken, da der Rechtsstaat ja nun ausgehebelt sei.

  1. Gustav sagt:

    Teil 2

    Bei der Internet-Zensur handelt es sich um dieselbe teuflische Strategie: Auch hier will man die Menschen einschüchtern, und ertränkt sie zugleich in einem solchen Wust von Gesetzen, dass sie selbst überhaupt nicht mehr wissen können, was nun legal sei und was nicht. Und da der Aufwand einfach viel zu gross ist dies herauszufinden, verzichtet der frustrierte Bürger dann zur Sicherheit einfach darauf etwas zu sagen, dass der Regierung nicht passen könnte - eben genau so wie in der DDR. Gewiss gab es auch im Dritten Reich Meinungsfreiheit, solange man sich stets nur lobend über die Regierung äusserte.

    Man könnte es so sagen: Wenn es eine Methode gäbe, sämtliche bereits existierenden Gesetze mit völliger Sicherheit jederzeit auf jeden Bürger anwenden zu können, dann könnte kein einziger Mensch mehr ein normales Leben führen, und diese Gesellschaft wäre schon längst implodiert. Was die Situation also noch einigermassen erträglich macht, ist die Tatsache, dass die meisten Gesetze in der Praxis nicht implementiert werden können.

    Auf diese Weise generiert man den angepassten Jasager, der es nicht mehr wagt herauszuragen, der sich selbst zensiert, der zu seinem eigenen Polizisten wird, was nichts anderes ist als eine raffinierte Form der psychologischen Kriegsführung. In der Tat, wir leben bereits heute in einer Art von psychologischen Diktatur. Und es gibt auch einen Begriff für diese mentale Selbstkontrolle, man nennt es "political Correctness", was nichts anderes ist, als eine Form der geistigen Repression, eine Form des intellektuellen Faschismus.

    Schwarz machen sollte man die Wikipedia aber nicht, sondern lieber blau, denn die Presstituierten könnten dies als eine subtile Form von Rassismus interpretieren, was politisch ja nicht korrekt wäre. Blau ist andererseits auch nicht so gut, denn dies könnte als Seitenhieb gegen die Alkoholiker verstanden werden. Bei gelb diskriminiert man dann die Chinesen, bei rot die Roten, bei grün...

    So long.

  1. TALisMAN sagt:

    Ohje. Es wahr ja nur eine Frage der Zeit, dass so eine Zensur kommt. Jeder der für Freie Meinungsäusserung steht und unsere "grösste Bibliothek" am laufen halten will, sollte seinen Protest gegen Sopa bekunden.

  1. Danke fürs posten, Freeman!
    Schön, das es gepasst hat ;-)

    Gruß
    Benedikt

  1. adlerkralle sagt:

    Leute, dankt den "Großen" da mal nicht zu früh. Erinnert ihr euch nicht daran, dass Vertreter von Facebook, Google, Amazon, LinkedIn und Microsoft auf dem letzten Bilderbergtreffen in St. Moritz anwesend waren?

    Was wurde da vermutlich ausgehandelt?

    Man installiert eine scheinbare Gegenlobby, mit der man anschließend einen irgendwie gearteten Kompromiss aushandelt. Und dieser Kompromiss ist für den Internetbenutzer auf jeden Fall schlechter als der jetzige Zustand. Danach geht es weiter... wieder ein Kompromiss und wieder einer... so wird die Schlinge dann zusehends enger.

    Die machen das nie im Leben auf einen Schlag, das kennen wir doch mittlerweile ;)

    Zur Erinnerung ein Zitat von Jean-Claude Juncker:

    "Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, ob was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter - Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt."

    So könnte das im Sinne von "Kompromiss vom vorherigen Kompromiss vom Kompromiss ..." laufen.

  1. An Adlerkralle:
    Aber warum sollten Google, Facebook und Twitter daran interessiert sein, ihre eigenen Websites zu schließen?
    Außerdem hat die SOPA noch andere mächtige Gegner, nämlich UNS!

  1. freethinker sagt:

    Zensur wohin man schaut, in dieser Großdiktatur der Westländer:
    http://german.irib.ir/nachrichten/politik/item/201727-qofcomq-entzieht-press-tv-ausstrahlungslizenz