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Die USA führen Krieg gegen uns alle (2)

Donnerstag, 22. Mai 2014 , von Freeman um 15:00

Die Fortsetzung von Teil 1. Als Edward Snowden sich mit der Dokumentarfilmemacherin Laura Poitras, dem Bürochef des Guardian in Washington Ewen MacAskill und Guardian-Reporter Glenn Greenwald im Juni 2013 in Hong Kong traf, übergab er ihnen Tausende interne topgeheime Dokumente der NSA. Er erzählte ihnen alles was er über die globalen Abhöraktivitäten der NSA wusste, welches unter dem Code-Namen "The Program" lief. Die Dokumente die der 29-jährige Snowden auf einem USB-Stick übergab, zeigten die komplette Geschichte, die genauen Details und den Umfang des Abhörprogramms der US-Regimes, das bis dahin völlig geheim gehalten wurde.


"Das Programm" nahm seinen Anfang am 11. September 2001 in Fort Mead Maryland, dem Hauptquartier der NSA. Nach dem das erste Flugzeug in den Nordturm gekracht war und Vizepräsident Dick Cheney in den Schutzbunker unter dem Weissen Haus vom Secret Service verfrachtet wurde, befahl er sofort zu prüfen, welche Machtbefugnisse der Präsident haben müsse, die er noch nicht hatte, um der NSA die totale Überwachung zu ermöglichen. NSA-Chef Hayden wurde während die TV-Übertragung noch lief gefragt, was benötigt er um eine Wiederholung eines Angriffs auf Amerika in Zukunft zu verhindern. Ihm wurde mitgeteilt, er kann sich wünschen was er will, es gebe keine Einschränkungen mehr.

Darauf sagte Hayden wiederum allen seinen Mitarbeitern, sie sollen die Samthandschuhe ausziehen und sie sollen ihm einen aggressiven Plan vorlegen. Der minimale Vorschlag war, den gesamten ausländischen Internetverkehr der über US-Server läuft abzuhören, was einen Grossteil des weltweiten Datenverkehrs bedeutete. Als Maximum wurde vorgeschlagen, den gesamten elektronischen Datenverkehr der in den Vereinigten Staaten stattfindet abzuhören und zu speichern, ohne richterlicher Genehmigung. Das offizielle Ziel war, unbekannte "Terroristen" ausfindig zu machen. Der Weg wie sie das durchführen wollten war, alles und jeden weltweit zu überwachen.

General Hayden ging mit dem maximalen Vorschlag ins Weisse Haus und Bush fragte ihn, was würde er benötigen, um ein zweites 9/11 zu verhindern. Hayden erklärte ihm "Das Programm" der totalen Überwachung, äusserte aber Bedenken über die Legalität. Bush beruhigte Hayden und sagte, er hätte die Autorität es anzuordnen, gleichzeitig würden seine Rechtsberater einen Weg finden es juristisch zu begründen. Bush gab Hayden den Befehl, "Das Programm" auszuarbeiten und ihm vorzulegen. NSA-Chef Hayden ging zurück in sein Hauptquartier mit der Vorahnung, das unbegrenzte Abhören der gesamten Kommunikation würde irgendwann auffliegen und zu einer Kontroverse führen, aber Befehl sei Befehl, ausserdem fand er es selber absolut notwendig damit sofort zu beginnen.

Am 4. Oktober 2001 unterzeichnete Bush in einer geheimen Zeremonie in Anwesenheit von Dick Cheney den Befehl, Millionen Amerikaner abzuhören und nach verdächtigen Verbindungen zu durchsuchen. Die Anordnung wurde nicht von Bush eigenen Anwälten ausgearbeitet, sondern ungewöhnlicherweise von den Rechtsberatern des Vizepräsidenten. Nach der Unterzeichnung wanderte das Dokument in den Tresor von Cheney, eine Kopie wurde nach Fort Mead gebracht und NSA-Chef Hayden persönlich übergeben. Diese Anordnung blieb für vier Jahre so geheim, nicht mal die unmittelbare Umgebung des Präsidenten wusste etwas davon.

Hayden lies den Befehl dann noch von seinen eigenen Anwälten prüfen, aber die allgemeine Beurteilung war, wenn er von "ganz oben" genehmigt ist, dann wird der Befehl ausgeführt. Wenn der Präsident sagt, er benötige dieses Vorgehen um Amerika sicher zu machen, dann wären alle Zweifel über die Legalität damit ausgeräumt. Hayden hatte genau das von seinen Beratern gehört was er hören wollte, Artikel 2 der Verfassung würde oberste Priorität über alle anderen Artikel zum Schutz der Bürgerechte haben, der Oberbefehlshaber der Streitkräfte der Vereinigten Staaten hätte die Vollmacht die totale Überwachung anzuordnen. Die massenhafte Sammlung aller Daten durch die NSA begann.


NSA-Chef Hayden hielt die Anordnung völlig geheim, nur eine Handvoll Mitarbeiter wussten was der Präsident befohlen hatte. Die meisten ranghohen Offiziellen der NSA wurden im Dunklen gehalten, hatten keine Ahnung über die Umsetzung des Programms. Wie zum Beispiel Thomas Drake, der jahrelang für die CIA gearbeitet hatte, dann zur NSA wechselte und dort als "Computer-Genie" tätig war. Obwohl er die oberste Geheimhaltungsstufe hatte, wusste er nicht was zwischen dem NSA-Chef und dem Präsidenten abgelaufen und vereinbart war. Drake wurde nur die Anordnung gegeben, alles an Werkzeug innerhalb der NSA herauszufinden, was zur Sicherheit der USA beitragen könnte. Er tat dies immer noch unter der Voraussetzung, die Privatsphäre der US-Bürger müsse dabei bewahrt bleiben.

Bei der Durchführung seiner Arbeit stolperte Drake über ein Programm mit Namen "ThinThread", das in der Forschungsabteilung der NSA bereit lag und die Möglichkeit vor dem 11. September 2001 bereits bot, die gesamte Kommunikation der Welt abzuhören. ThinThread war ein Abhörprogramm des Krypto-Mathematikers William Binney, hatte aber Einschränkungen zum Schutz der Rechte von US-Staatsbürgern. Es handelte sich um ein Abhörsystem welches die Metadaten der weltweiten Kommunikation abspeichern und dann aus den Terrabytes an Daten Kreuzverbindungen sichtbar machen konnte, also wer kommuniziert mit wem. Binney und sein Team hatten aber wie gesagt Schutzmechanismen in das Programm eingebaut.


ThinThread anonymisierte die Daten der abgehörten Teilnehmer, ausser eine richterliche Anordnung lag vor, um gezielt Personen oder Gruppen zu überwachen. Sollten US-Staatsbürger involviert sein, dann verschlüsselte das System automatisch die Daten. Erst durch einen Gerichtsentscheid durften die Daten entschlüsselt und genutzt werden. Dieser Schutz funktionierte sehr gut, erlaubte den NSA-Analysten keinen Einblick in die Daten von unbescholtenen US-Bürgern. Thomas Drake war überglücklich ein System im eigenen Haus gefunden zu haben, das einerseits die gesamten Daten sammelt, aber die Privatsphäre schützt. Er präsentierte dieses vorhandene Werkzeug der obersten Führung der NSA und schlug den Einsatz im "Kampf gegen den Terror" vor.

Drakes unmittelbarer Vorgesetzte war Maureen Baginski, vom Range her dritthöchster Chef bei der NSA. Nach einiger Zeit wunderte er sich über den Mangel an Reaktion über seinen Vorschlag. Sie beantwortete nicht seine internen Memos mit Anfragen über eine Entscheidung, "ThinThread" einzusetzen. Dieses Schweigen kam ihm sehr komisch vor. Irgendwann kam dann die Mitteilung von Baginski, die NSA-Chefetage hätte sich für ein anderes Programm entschieden. Als Drake sie fragte, was denn die andere Lösung wäre, sagte sie, das kann sie ihm nicht sagen. Drake war wie vor dem Kopf gestossen. Nach einiger Zeit kam dann für ihn die Erkenntnis, etwas viel grösseres würde ablaufen.

Innerhalb der NSA stapelten sich massenhaft neue Server und andere Hardware, dessen Einsatzzweck aber die wenigsten kannten. NSA-Mitarbeiter die sonst miteinander kommunizierten waren plötzlich verschlossen und machten einen auf Geheimnistuerei. Zahlreiche NSA-Mitarbeiter die eh schon der Geheimhaltung unterlagen mussten extra noch mal ihre Einhaltung der Vertraulichkeit schwören. Trotzdem sickerte etwas durch und Mitarbeiter kamen zu Drake und äusserten ihre ernsthaften Bedenken. Sie sagten zu ihm: "Was tun wir hier Tom? Ich dachte wir dürfen nur mit einem richterlichen Beschluss abhören. Ich werde aber angewiesen Technik die für das Abhören des Auslands vorgesehen ist, intern gegen Amerikaner zu verwenden."

Dann fand das Team von William Binney heraus, "ThinThread" war im Einsatz, aber ohne die Schutzmechanismen. Binney realisierte, sie hatten sein System zum Einsatz gebracht, aber den Teil entfernt, der die Privatsphäre von US-Staatsbürgern schützen würde. Viele langjährige Mitarbeiter waren völlig darüber schockiert, dass nach jahrzehntelanger Achtung der Rechte laut US-Verfassung, alles plötzlich anders wurde und es keine Einhaltung der Gesetze mehr gab. Ein Rückschritt zu den Methoden der 60- und 70-Jahre. Für das ThinThread-Team war die Datensammlung ohne richterlichen Entscheid eine grobe Verletzung der Regeln, die sie vorher befolgt hatten. Nämlich die Regel, "wir spionieren niemals Amerikaner aus". Viele Senioren innerhalb der NSA hatten grosse Bedenken, denn nun waren sie an einem gravierendem Verbrechen beteiligt.

ThinThread wurde durch die Trailblazer und StellarWind Programme ersetzt, ohne den Schutz der Privatsphäre.

Mitglieder des ThinThread-Teams entschieden dann, sie können nicht Mittäter sein und müssen deshalb den Dienst quittieren. Ende Oktober 2001 reichten Kirk Wiebe, William Binney und Ed Loomis ihre frühzeitige Pensionierung ein. Thomas Drake blieb aber. Er machte einen letzten Versuch bei Maureen Baginski, seine Bedenken über die Rechtmässigkeit des Abhörens innerhalb der USA ohne Gerichtsentscheid zu äussern. Sie verwies ihn auf die Rechtsabteilung der NSA. Er ging dort hin und sagte, nach seiner Auffassung ist "Das Programm" illegal. Die NSA-Anwälte sagten zu ihm, er würde da etwas nicht verstehen, es sei legal, denn die Vereinigten Staaten wären im Kriegszustand. Aussergewöhnliche Methoden sein notwendig, um die Bedrohung abzuwehren. Am Schluss warnten sie Drake, er soll keine weiteren Fragen mehr stellen.

Im Sommer 2002 war "Das Programm" bereits zu einem Monster herangewachsen. Sämtliche Telekomfirmen ermöglichten der NSA den Zugang zu allen Telefongesprächen, Textnachrichten, E-Mails und Internetverkehr aller US-Bürger. Die NSA saugte alle Daten ab und speicherte diese auf riesigen Server-Farmen. William Binney entschied sich deshalb die Sache an höhere Stelle zu tragen und kontaktierte den Kongress, der ja die oberste Instanz als Kontrollorgan darstellt. Der Präsident, alle Ministerien und Behörden, der gesamte Staatsapparat einschliesslich Geheimdienste sind jedenfalls in der Theorie dem Parlament Rede und Antwort schuldig. Binney fand in Diane Roark einen Alliierten, nach dem er sie über die Vorgänge in der NSA informierte. Sie war von 1997 bis 2002 im Kongress für die Republikaner zuständig für die Aufsicht über die NSA. Sie sagte zu Binney, wenn das stimmt, die NSA würde alle US-Bürger abhören, dann werde sie "die Typen grillen".

Roark ging dann her und informierte die Parteigremien die für die Geheimdienste zuständig waren über die Situation bei der NSA und forderte sie auf dafür zu sorgen, die NSA müsse den Schutz der Privatsphäre wieder einführen. Wenn das Bush-Regime es nicht machen will, dann muss der Kongress für das Ende der zügellosen Überwachung sorgen. Was aber Roark nicht wusste, die Fraktionsvorsitzenden der Parteien wurden vorher schon ins Weisse Haus zu einem geheimen Treffen mit Dick Cheney eingeladen und NSA-Chef Hayden hielt einen Vortrag. Die Absicht von Cheney und Hayden war, den Kongress auf ihre Seite zu ziehen.

Die Politiker kamen aus der Besprechung heraus mit dem Gefühl, sie könnten nicht mehr effektiv die NSA kontrollieren. Ihnen wurde nämlich die Drohung an den Kopf geworfen, wenn sie der NSA nicht dieses uneingeschränkte Werkzeug geben, dann sind sie für den nächsten Terroranschlag verantwortlich, dann hätten sie Blut an den Händen und müssten das ihren Wählern und der amerikanischen Öffentlichkeit erklären. Diese Drohung und Erpressung machte tiefen Eindruck bei den Politikern. Da sie nur an eine Wiederwahl und ihren Machterhalt interessiert sind und nicht an den Schutz der Bevölkerung, gaben sie nach und liessen die NSA in Ruhe.

Diane Roark lief gegen Mauern, wurde von den Verantwortlichen aller Parteien völlig ignoriert. Sie warnte sie und sagte, was die NSA macht ist politisch stupide, unethisch, unmoralisch, illegal und gegen die Verfassung, deshalb müsse es aufhören. Wenn es rauskommt wird die Hölle los sein. Roark traf dann NSA-Chef Hayden und fragte ihn, warum er die Verschlüsselung und Schutz der US-Bürger entfernt hätte, was die NSA mache wäre illegal. Er antworte, die USA wären im Kriegszustand, der Präsident könne das befehlen und deshalb wäre es legal und auch effektiv. Sie solle aufhören gegen "Das Programm" zu hetzen und solle lieber an ihre Karriere denken. Ab dann konnte das monströse NSA-Programm ungehindert weiterlaufen.

Wie es weiter ging erzähle ich in Teil 3.

Wie zum Beispiel, erst ab 2003 wurde die Geheimhaltung der illegalen Massenausspähung die Bush befohlen hatte immer schwieriger. Das Justizministerium wurde darauf aufmerksam und es bahnte sich rechtlicher Widerstand an. Aber auch dieser wurde gebrochen und deshalb blieb nichts anderes übrig, als Whistleblower die Machenschaften der NSA und des US-Regimes an die Öffentlichkeit zu bringen. Aber die ersten die es versuchten wurden von den Medien ignoriert und vom Regime fertig gemacht, ihre Existenz vernichtet. Am Schluss blieb nur Edward Snowden übrig der es schaffte.

Was wir aus meiner Erzählung der Ereignisse erkennen, Vizepräsindent Dick Cheney ist der Initiator für die globale NSA-Spionage. Er hat 9/11 benutzt um alle Amerikaner und die ganze Welt abhören zu können. Wir erinnern uns, Bush war gar nicht in Washington sondern in Florida und Cheney hatte das alleinige Kommando am 11. September 2001. Cheney hat sogar dafür gesorgt, dass Bush von Washington fernbleibt und von der Aussenwelt abgeschnitten wird. Meiner Meinung nach ist er einer der Hauptdrahtzieher von 9/11. Er hat den Angriff auf die Vereinigten Staaten durchführen lassen.


Er hat zum Beispiel die Maschine die auf Washington zuflog nicht abschiessen lassen und einen "stand down" Befehl der Luftabwehr gegeben. Verdächtig ist auch, dass Cheney nicht nach dem der "Angriff" durch die entführten Flugzeuge vorüber war, irgendwann später nach einer Analyse die Massenüberwachung in die Wege geleitet, sondern sofort nach dem Einschlag der ersten Maschine, wie wenn er bereist alles wusste was geschehen wird. Er hat auch den Befehl für die Massenüberwachung formulieren lassen. Präsident George W. Bush war ganz klar nur eine Marionette. Dick Cheney war der wirkliche Präsident und übte die Macht aus.

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Die neueste Nachricht lautet, der Kongress hat eine Vorlage, das Gesetz "Authorization for Use of Military Force" (AUMF; deutsch Genehmigung zum Einsatz militärischer Gewalt) welches 2 Tage nach 9/11 verabschiedet wurde aufzuheben, ABGELEHNT! Die Abgeordneten der Demokraten aus Kalifornien, Adam Schiff und John Garamendi, haben beantragt, das AUMF 2015 auslaufen zulassen. 233 Abgeordneten sagten Nein und 191 Ja. Das heisst, die Mehrheit der Politiker in Washington wollen dem Präsidenten immer noch Sondervollmachten geben und das nach 13 Jahren. Der Ausnahmezustand in den USA ist zum Dauerzustand geworden.

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Wer sich gegen die NSA-Spionage schützen will und überhaupt gegen die staatliche Überwachung, dem empfehle ich den umfangreichen Schutz der Privatsphäre welche die Enigmabox bietet zu prüfen. Die Politiker schützen uns ja nicht, im Gegenteil, deshalb müssen wir es selber machen. Geht auf die Seite von enigmabox.net und informiert Euch über die tollen Möglichkeiten des anonymen Surfens und des verschlüsselten Datenverkehrs.

insgesamt 7 Kommentare:

  1. Anti-Slave sagt:

    Eines ist offensichtlich..... Die einzigen Länder, die uns gegen die US-Diktatur helfen können, sind Russland und China.... Deswegen schießen die Politiker auch so entschieden gegen Russland! Diese Politverbrecher merken, dass es langsam eng wird, für ihre unbeschränkte Macht

    Noch sitzt ihr da oben, ihr feigen Gestalten, vom Feinde bezahlt und dem Volke zum Spott. Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten, dann richtet das Volk und es gnade euch Gott!
    (Carl Theodor Körner (1791-1813))

  1. Wikka sagt:

    Im englischen Wikipedia-Artikel zu Thomas Drake steht, dass 2007, als er vom FBI verfolgt wurde, auch in die Wohnung von Diane Roark von FBI-Agenten eingedrungen wurde. Sie und zwei andere NSA-Whistleblower-Kollegen von Drake wurden als "Co-Conspirators" von Drake angeklagt! Dies wurde jedoch später wieder fallengelassen. Drake drohte eine jahrzehntelange Haftstrafe, jedoch fielen im Prozess natürlich alle Anklagen in sich zusammen.

    Wenn das nicht nach einem Staatsstreich mit anschließender totalitärer/faschistischer Diktatur aussieht, heiße ich George Bush. Man muss sich das mal geben: Das ist wie in einem Hollywood-Thriller - Aufrichtige Leute decken ein illegales Orwell-Überwachungsprogramm auf und versuchen es öffentlich zu machen - und werden dann vom FBI verfolgt und angeklagt. Ohne Worte.

  1. Herzlichen Dank lieber Freeman für diesen hervorragenden Artikel und deine umfangreiche Arbeit.

    Gefreut habe ich mich, dass ich keine emotional gefärbte Verunglimpfung wie "Kanzelbrunzerin" gesehen habe. Meinst du nicht, dass das kritische Erstleser fälschlicherweise an deiner Seriösität zweifeln ließe?

    Mein Sohn und ich neigen zu der Ansicht dass sachlich nüchterne Artikel und satirisch lustige Artikel zwei getrennte Bereiche sein sollten.

  1. Warum dies Fixierung auf die KVA (Kriminelle Vereinigung von Amerika)? Deren Innenpolitik und auch deren wenige innenpolitische Helden sind doch völlig irrelevant! Mit diese Fixierung wird nur die unipolare Welt des 20. Jhd. ins 21. Jhd. perpetuiert.
    Ob es irgendwo in den nordöstlichen Landesteilen irgendwelche vermeintlichen Helden oder Anti-Helden gab oder gibt, spielt einfach keine Rolle. Was die KVA machen ist permanenter Weltkrieg, Krieg gegen die Welt aus den selben niederen Beweggründen wie seit Jahrtausenden. Es mag äußerlich ein wenig anders in Erscheinung treten als z.B. vor 70 Jahren - ist aber genau wie damals ein Krieg gegen die Welt.

    Da es sich um einen Angriffskrieg handelt: Anklage wegen Verbrechens gegen die Menschlichkeit und gut ist's. Ob da innerhalb der KVA irgendwelche Rangeleien laufen, und irgendwelche Albi-Personen das vermeintlich ehemals Gute der immer schon und von Anfang an Kriminellen Vereinigung von Amerika (KVA) repräsentieren, ist nur der deutlichste Nachweis, dass wir uns noch immer diesen unipolaren Weltherrschaftsansprüchen unterordnen.

    Wie an den [Link:] neuen Verträgen (290 Mrd. Euro!, weil in Dollar wird das Zeug nicht mehr gehandelt) zwischen Russland und China abzulesen ist, ist die unipolare Welt Vergangenheit. Nur in unseren Köpfen besteht sie noch solange fort, bis mal wieder ein Kind daher kommt und laut ruft: "ja aber der hat ja gar nichts an, der Kaiser ist ja nackt!" Ja, ja, schon klar, im deutschsprachigen Raum ist Obrigkeitshörigkeit nun mal besonders ausgeprägt, da dauert es immer etwas länger bis solche Kinderwahrheiten aus dem Dänischen (H-C Andersen) man sich überhaupt traut ins Deutsche zu übersetzen oder gar zu denken.

    Für uns (im deutschsprachigen Raum) ist es völlig irrelevant ob irgend eine Diane irgendwelche unnötigen Rettungsversuche für eine von Anbeginn an dem Untergang geweihte Kriminelle Vereinigung von Amerika (KVA) unternimmt, oder nicht. Wir sollten uns viel mehr darum kümmern (Sorgen machen), unseren Platz in einer für viele (z.B. BRICS) andere längst multipolaren Welt zu finden, wie z.B. es ein Mexikaner(!) in leider schlechter Übersetzung [Link:] vor drei Tagen geschrieben hat.

    Um nochmal auf den unnötigen Blick auf die Innenpolitik der KVA zurück zu kommen: die KVA führen vom ersten Tag an Krieg, zunächst gegen die eigenen Brüder und Schwestern aus dem Osten (jenseits des Atlantiks), dann gegen die aus Afrika als Sklaven geraubten Menschen im eigenen Land, sowieso gegen die dort schon vor ihrer Ankunft lebenden Menschen (man denke an Wounded Knee) und ab 1899 (Philippinen) gegen den Rest der Welt. Ein Unterscheidung nach Bürgerkrieg (Innenpolitik) oder Weltkrieg (Außenpolitik) ist 1. irrelevant und 2. zynisch, weil es ist - Krieg.
    Ein gewisser Karl Marx hat es wissenschaftlich erarbeitet, dass Kapitalismus immer zu Krieg (zur Not gegen die eigenen Bevölkerung) führt. Beinahe gleichzeitig hat ein gewisser Charles Darwin ebenfalls wissenschaftlich erarbeitet, dass "zu viel Panzer, zu wenig Hirn" zum eigenen Untergang führt.

    Die KVA werden unter gehen. Es ist nur die Frage ob wir (Europäer) mit untergehen oder es uns am westlichen Rand des eurasischen Kontinents bequem machen. Aber bitte, bitte, hört mit dieser KVA-zentristischen Sicht (wie das Kaninchen auf die Schlange) auf.

    Besser, viel besser wäre es wie Candid zu halten: "Ich geh' jetzt in meinen Garten und kümmere mich um die Erdbeeren."

  1. Wikka sagt:

    @Another free man: Du hast im grunde völlig Recht, dass man die KVA (gefällt mir) dezent ignorieren sollte und sogar müsste, um nicht noch mehr Gedankenenergie auf dieses Monster zu lenken.

    ABER: Solange wir hier (insbesondere D-Land, aber auch der Rest Europas) durch erpresste/gekaufte/hirnlose Politiker quasi als Vasallen in deren schmutzige Geschäfte verwickelt werden, muss man dies wie Freeman auch aufdecken. Das Ganze hat erst ein Ende, wenn die Masse der Bevölkerung in D/Europa merkt, was da läuft, und ihre Atlantikbrücken etc-Politiker zum teufel jagt.

    Um das zu verhindern bzw im Vorfeld die "Störer" zu erkennen, haben die KVA ja gerade dieses verdammte Schnüffelsystem installiert. Aber solang Deutsch-Michel denkt "Ich hab ja nix zu verbergen, hurra!" gibt es nur eins: Die ganze Sch... bekannt machen.

    Der Tag kommt dann schon von allein, wo man sich nicht mehr damit rumärgern muss ;-)

  1. i-forest sagt:

    Hallo, womit uns der WeltroboCop (Washington District of Columbia) und die RoboPolzei (Nato) wohl noch beglücken wollen?
    Nach dem Russlad-China Deal ohne den Dollar, rauchen da bestimmt jetzt so richtig die Köpfe! Jedenfalls geht die Scheiße nun schon fast 13 Jahre und ein Ende ist nicht absehbar. Im Gegenteil! Es wird immer schlimmer.

  1. qwertz sagt:

    Danke Freeman für deine Arbeit, Sie ist 1a + Sternchen ;-)
    Hatte letztens einen Disput mit einem Kumpel, es ging um die Macht von Putin und Obama. Wer hat jeweils wie viele Befugnisse und in wiefern braucht Jeweiliger die Genehmigung des "Senats"??? Z.b. für militärische Maßnahmen oder Hilfslieferungen in Krisengebiete?
    Und wie ist das mit dem berühmt berüchtigten Koffer mit den Kodes für ihr wisst schon was und kann der P. das jederzeit einfach machen lassen???
    Danke für die Aufklärung.
    MfG Alex