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Die Verschuldung der USA und die Freiheitsstatue

Donnerstag, 28. Juli 2011 , von Freeman um 00:05

Es ist eigentlich egal ob die Politiker in Washington bis zum 2. August über eine Erhöhung des Schuldenlimits sich einigen oder nicht. Die USA und der Dollar sind so oder so erledigt und das Land bankrott. Die Ratingagenturen werden eine Herabstufung vornehmen, das ist sicher, und dann geht der Absturz erst richtig los.

Es gibt nur zwei Möglichkeiten zur Auswahl. Das Schuldenlimit erhöhen oder die Zahlungsunfähigkeit erklären. Beides wird zur endgültigen Zerstörung des Dollars führen. Wenn sie sich für die Limiterhöhung entscheiden, dann wird die Kreditwürdigkeit angezweifelt, was viel zu lange künstlich hochgehalten wurde, keiner kauft mehr die neuen Schulden. Wenn sie ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen, dann wird die USA sich kein Geld mehr leihen können.

Beides kommt aufs selbe heraus. Das Resultat wird eine Hyperinflation sein, mit totalen wirtschaftlichen Kollaps.

Der Pressesprecher des Weissen Haus, Jay Carney, sagte zu Reportern in Washington: "Das Problem ist, es gibt nicht genung Geld, da wir uns kein Geld mehr leihen können, um die Rechungen zu bezahlen. In Prinzip fahren wir mit leeren Tank. Es ist eine Krisensituation."

Um es plastisch zu zeigen wie hoch die Verschuldung der Vereinigten Staaten bis Ende 2011 sein wird, nämlich 15 Billionen Dollar (15'000 Milliarden), hier die entsprechenden aufschlüssigen Bilder.

1 Milliarde Dollar in 100 Dollarnoten passt auf 10 Paletten.



1 Billion Dollar sind 10'000 Paletten. Das sind fast zwei Fussballfelder, 50 Paletten breit und 100 Paletten lang, doppelt gestapelt:



15 Billionen Dollar sind 150'000 Paletten, so hoch wird die Verschuldung Ende Jahr sein. Das sind aber nur die Schulden die offiziell zugegeben werden. Die ungedeckten Verpflichtungen, die irgendwann anfallen werden und für die der Staat gerade stehen muss, sind zwischen 70 und 100 Billionen Dollar.



Von wtfnoway.com

Und übrigens, durch Steuereinnahmen sind nur 60 Prozent des amerikanischen Staatshaushalts gedeckt. 40 Prozent der Ausgaben müssen durch neue Kredite, der sogenannten Neuverschuldung, finanziert werden. Unmöglich das aufrecht zu erhalten. Den Weltpolizist spielen und überall Kriege führen hat ihnen das Genick gebrochen.

Hier die Schuldenuhr der USA

Wiederholt Amerika Roms Untergang? (2007)
Umweltschützer kritisieren Gelddrucken als Verschwendung

Remy Munasifi - Raise The Debt Ceiling Rap:

insgesamt 23 Kommentare:

  1. Shiryuu sagt:

    Das ist halt eine Folge der starken Steuersenkungen bezüglich der Konzerne und der Reichen. Diese zahlen ja im verhältnis zu ihrem Einkommen und vermögen ja praktisch gar keine Stuern bzw. nur sehr wenig. Ist in Deutschland kaum anders. Dadurch fehlt dem Staat natürlich ein Riesen Batzen Geld. Ich denke, wenn die Besteuerung der Reichen und der Konzerne in etwa der besteuerung der normalbürger entsprechen würde, hätten die USA kaum Probleme mehr, schließlich wohnen und arbeiten sehr viele Milliardäre in den USA und die größten Konzerne der Welt haben sie ja auch. Wird aber nicht so kommen.

  1. loere sagt:

    ganz schön viel papier... das ist kapitallismus... die reichen geben doch von ihr hart verdientes geld nichts ab..lach trau ist doch scheiße hätten sie mal nicht soviel für kriege ausgegeben!!!

  1. loere sagt:

    gut freeman das du es neben der freiheitsstatue aufzeigst wenn politiker usa es sehen fallen sie schön auf die fresse so wie mit den kriegen und ihren terror gegen gute fremde kulturen manschmal versteh ich nicht warum die freiheitsstatue da überhaubt steht???

  1. bernd sagt:

    Ja die Party ist vorbei:

    http://www.youtube.com/watch?v=A9lPNtC8NIM

  1. loere sagt:

    ach wäre kennedy bloß noch da der würde obama und bush sowie die ganzen nwo dreck+putze angie und ackerkack ordentlich in den arsch treten!!!! rest in peace-:-

  1. AU AU WEIA sagt:

    @Shieyuu
    wie sol lden ndas funktioneiren, wenn sagen wir mal ansofort alel Konzerne und Bonzen die normalen Abgaben hätten !? würden wir dennoch in die Rezession stürzen ???

    Ich denke schon wie lange müssten wir dafür Arbeiten und Schulden begleciehn um überhaupt darauß zu kommen !???
    das kann man komplett knicken, wie wir wissen ist das Ssytem so aufgebaut, das die Geldgeber ( Bnken
    ) Geld drucken was nicht existiert ! sodass wir nie und nimemr ein normales Verhältniss haben könne!
    Daher ist es wie in eine mHexenkessel, wir warten bis er hoch geht ! Der Tag wird kommen !

    kürzlich kam mri der Gedankensprung, wie würde ich reagieren wenns plötzlich heißt, der Betrieb wird dicht geamcht sucht euch ne neue Richtugn wo ihr mit Arbeiten könnt !
    vorbei der sogeannte normale Alltag ! DAS werden spannedne Zeiten die kommen, ich bin offen für neues udn nehem es mit dem auf was kommen mag ! So ist das Leben und nicht wir sind das Leben ! Das Leben zeigt uns, ob wir mit ihm kommunizieren oder noch nicht wollen oder können, es ist die Sprache die zu verstehen ist !?

    carpe diem

  1. Abu Din sagt:

    Das ist doch nicht zuglauben. Stehen diese Politiker alle unter Hypnose?
    Wo war ich 30 Jahre, leute. Seit dem ich mich mit Religion beschäftige danach mit dieser Seite, habe ich soviel Wissen.Je mehr wissen desto mehr sehe ich von dieser Kranken Welt.
    Aber nur so kann man das Gute und die Guten erkennen.
    Deswegen danke an alle Leser und Schreiber.

  1. CoolRunnings sagt:

    Interessant ist im Originalartikel auch die Erwähnung das Weltweit der durchschnitt eines "normalen" Menschen eine Millionen Dollar zu sparen genau 92 Jahre beträgt.

    Da sieht man mal die ungerechte Verteilung, dies machen die Eliten in der Stunde, Woche oder Monat.

  1. :raven: sagt:

    Ich bezweifle offengestanden, dass Merkel & Co ernsthaft in die "Sommerpause" gehen. Vielleicht die ohnehin unwichtigen Politiker, Merkel und Schäuble zumindest dürften wohl die Sommerpause eher als Gelegenheit nutzen, um im Hintergrund ihre Fäden zu ziehen.
    Ausserdem gaukelt die ganze "Sommerpause-Ankündigung" Normalität in Reinkultur vor, nach dem Motto "nichts was nicht warten könnte".


    Frage an alle:
    Gestern kam in einer Diskussion die Hypothese auf, dass die USA sich gegenwärtig bewußt an die Wand fahren. Einerseits um einen Angriff auf den Iran unwahrscheinlich werden zu lassen (kein Geld mehr da...), andererseits endlich mal wieder Druck aus dem Wirtschaftskarusell zu lassen.
    Bei einem größeren Krieg der USA, der auch noch in die Interessen anderer Global Player fuscht, wäre der Dollar ohnehin obsolet.

  1. Justa Ment sagt:

    Ich kann das Problem nicht so recht erkennen! Die hier so oft angeführten sog. Eliten haben womöglich Milliardenvermögen angehäuft, aber was nützt es ihnen? Nichts! Weil in gleichem Maße das Geld, das sie vermeintlich als ihr Vermögen angehäuft haben, zwangsläufig an Wert verloren hat.

    Wirklicher Vermögenszuwachs wäre ausschließlich die Steigerung, die Mehrung von produzierten Gütern. Und damit sind echte, beständige Güter gemeint. Noch nicht einmal Grund und Boden, weil der auch nur den Wert hat, den andere ihm zumessen, also nicht beständig ist.

    Echte Güter bzw. deren Produktion lässt sich nur steigern, wenn diese auch verkauft werden können - dafür müssen aber die Konsumenten dazu in der Lage sein. Also das genaue Gegenteil von Elitarismus oder treffender bezeichnet: Feudalismus. Aphoristisch formuliert: Wie (scheinbar) gewonnen, so zerronnen!

    Und noch etwas für die jetzt so begeistert Goldhungrigen: ich wünsche guten Apetit beim runterbeißen und erinnere daran, dass in den Jahren 1945-47/48 Gold und Silber kiloweise (in Form von Schmuck, Besteck, Pokalen oder auch Tellern) manchmal für nur ein paar Pfund Kartoffeln oder ein paar Würste getauscht wurden. (Was war denn gleich nochmal die Währung in der damaligen Zeit? Ach, ja, das Gedächtnis, das Gedächtnis ...)

    Candid hat recht! "Ich geh' jetzt in den Garten und kümmere mich um die Erdbeeren!"

  1. Ich meine, wir denken die Sache nicht weiter, zu ende!
    Wenn der Dollar gestürzt ist, wenn die Weltkrise perfekt und das totale Chaos da ist, was ist dann?

    Hatten wir diese Situation nicht schon einmal?

    Dann kommt der Retter, der Führer, der uns aus dem Chaos führt?!

    Genau so wars im 2. Weltkrieg!

    Doch was diesmal kommt, hat die Welt noch nicht gesehen.

    Ich bin kein Fanatiker. Aber ich denke, es gibt überall Zeichen, dass es so heraus kommen wird. Ich glaube, dass ein neuer Herscher kommen wird. Er wird uns als die beste Lösung erscheinen; als unser Retter. In Wirklichkeit wird er die Menschheit fast vernichten. Die Offenbarung sagts, Nostradamus und noch viele andere Quellen sagen es...

  1. ebiel sagt:

    @swissfilipino

    Das ist schon eine Möglichkeit, ja.
    Es ist wahrscheinlich auch eine Möglichkeit, die den NWO-Planern, ich nenne sie jetzt einfach einmal so, gefallen würde.

    Doch ich persönlich bin sicher, dass nach dem zu Ende gehen des jetzigen Wirtschafts- und Geldsystems etwas Neues kommen wird, und zwar etwas, das WIR gestalten werden.

    Das alte Spiel (Angst, Gruppen gegeneinander aufhetzen.. ) ist jetzt langsam zu Ende.

  1. urantia sagt:

    @CoolRunnings:

    Genau das ist das Problem an unserem Wirtschaftssystem. Die meisten von uns arbeiten doch nur um zu überleben (Essen, Lebensunterhalt), eine Selbstverwirklichung ist in diesem System doch gar nicht möglich, es sei denn man lebt wie die Yogis in Indien.

    Ich habe mal durchgerechnet, dass ein ausgelernter Maler etwa 300.000 Euro in seinem ganzen Leben verdient. Natürlich sieht man das Geld nicht auf einmal, es zieht sich auf einer Länge von 43 Jahren hin.

    Ein System, wovon wir alle profitieren sollte den Kapitalismus schnellstmöglich ablösen. Dann kann sich auch jeder verwirklichen. Eine Weltwirtschaftskrise kann auch als Chance genutzt werden.

  1. MarKus sagt:

    "Das alte Spiel (Angst, Gruppen gegeneinander aufhetzen.. ) ist jetzt langsam zu Ende."


    Dein Wort in "Gottes Ohr", @Ebiel!!!

    Wenn das wahr wird, wäre das wohl eins der größten Geschenke, die wir bekommen könnten.....!)

  1. dementio sagt:

    So sicher wie das Amen in der Kirche, wird auch das kapitalistische Zeitalter seinen Zenit erreichen.
    Wann das genau sein wird ist wohl nicht abzuschätzen, denn ab und zu braucht es doch ein paar Tropfen mehr als gedacht um das Fass zum überlaufen zu bringen.

    Die kritische Masse welche momentan vor allem mit Verlust-Ängsten kämpft (materielle Güter, Job, Lohn, Existenzangst allgemein), wird erst reagieren wenn die Perspektiven nahezu Null sind.
    Der durchschnittliche Mensch ist leider Gottes sehr zurückhaltend wenn es um Ungerechtigkeiten seitens der Judikative geht und noch zurückhaltender wird er wenn die Exekutive dies übernimmt.
    Solange es ihn(Durchschnitts Mensch) nicht betrifft und er in seiner Freiheit und Existenz nicht unmittelbar bedroht ist wird er nichts unternehmen. Die Angst selbst zum Opfer zu werden ist zu gross und lähmt ihn etwas dagegen zu unternehmen.
    Diese Lethargie wird erst durch einen extremen psychischen Reiz aufgebrochen, der bei einigen Menschen durchaus schon beim Verlust des gewohnten Lebensstandards erreicht ist.

    Ich nehme an die meisten Leser hier durften auf irgendeine Art und Weise die Ungerechtigkeit des Systems erfahren, beim einen braucht es mehr beim anderen weniger.
    Immerhin sind wir das Produkt unserer Erfahrungen und das ist auch gut so.

  1. Ella sagt:

    Die Clowns und Volksverraeter in D.C. schaffen es nun entgueltig die USA an die Wand zu fahreni

    Ich sehe das so wie @Justa Ment.
    Das ist ein geplanter Reset, denn was wollen sie noch ausser mehr Geld drucken?QE 3 bis unendlich?

    Fuer die amerikanischen Leute wird es furchtbar sein.
    Zuerst sollen ja die Rentner und die behinderten Veteranen keine Social Security Checks erhalten.

    Es gibt jetzt schon viele Rentner die in Altersarmut leben und das die Vets fuer ihren "Dienst am Vaterland" wieder mal betrogen werden wundert mich auch nicht.
    Eine Rentnerin sagte mir, dass sie alle nach D.C. gehen und demonstrieren wuerden, wenn die Checks nicht kaemen.
    Auch die Veteranenorgansiatonen haben in Sept. groessere Demos geplant.
    Doch was nuetzen diese Demos?
    Ausser das auf regierungenehme Art,Frust und Aerger abgeladen wird und die Leute denken sie haetten was auf "demokratische" Weise erreicht?

    Ein Gutes wird der anstehende Supergau haben, der Krieg gegen den Iran wird wohl erst mal verschoben werden. Es sei denn Die RRR's dieser Welt stellen Privatarmeen ein.
    Wobei die US armee ja schon in deren Interesse und nicht im Interesse des amerikanischen Volkes kaempfte.

    Die Soldaten sollen ja auch im Fall des Falles nicht bezahlt werden. Ich hoffe die packen dann ein und gehen heim.

    Hier sieht man wieder mal die Machtlosigkeit der Amerikaner wenn es um Showdown oder Machtspiele ihrer Politiker geht.
    85% haben nach einer Umfrage die Nase gestrichen voll von ihren Politikern.
    Ich hoffe, dass die alle bei der naechsten Wahl ( falls es dann noch eine geben wird) zu Hause bleiben.
    Denn es gibt kaum andere Alternativen als die Demo und Repsratten.
    Man muss so und soviel Unterschriften in jedem Staat haben um auf die Wahlliste zu kommen.
    Ralf Nader (frueher gruen, jetzt Liberterian) schaffte es in der letzten Wahl nur in 32 Staaten.
    Es gibt andere Parteien doch das Demorattensystem ist so strukturiert, dass die auf Fed Ebene keine Chance haben.

    Mals sehen wie es mit Ron Paul weitergeht. der Naechste JFK?
    Er ist auch nicht mehr der Juengste.
    Und als Praesident wuerde er in den selben Zwaengen mit den selben Puppenspielern arbeiten muessen wie andere Praesidenten vor ihm und ich denke das weiss er.

  1. Die DEUTSCHEN Goldreserven werden dann auch noch verfrühstückt!Der Blessing-Brief. Zu verdanken hat die Bundesregierung die Einlagerung des Goldes der Bundesbank in den USA einem Herrn Karl Blessing, der von 1958 bis Dezember 1969 die Bundesbank leitete.

    Blessing sicherte der Fed am 30. Mai 1967 schriftlich zu, dass die Bundesrepublik ihre Dollar so lange nicht gegen Gold eintauschen werde, wie amerikanische Soldaten auf deutschem Boden stationiert seien.

    Allein 1967 bis 1969 lagerte die Deutsche Bundesbank dann Gold im damaligen Gesamtwert von vier Milliarden Dollar bei der Fed ein. In einem Interview, das Karl Blessing kurz vor seinem Tode im Mai 1971 dem «Spiegel» gab (Überschrift «Der Brief gilt leider noch heute»), sagte der frühere Bundesbank-Präsident: «Dann kam die Geschichte mit den Truppen.»

    Und der «Spiegel» fragte: «Sie meinen die Drohung der Amerikaner: Wenn ihr den Dollar nicht auf diese Weise stützt, ziehen wir die Truppen aus der Bundesrepublik zurück?» Darauf antwortete Karl Blessing: «(…) aber die Drohung war immer im Hintergrund da. Der Brief gilt leider heute noch, den ich damals geschrieben habe.»

    Nun gibt es Menschen, die halten die Einlagerung der deutschen Goldreserven in New York für eine Verschwörungstheorie. Denen entgegnete der langjährige FAZ-Wirtschaftskorrespondent Gerald Braunberger schon im April 2005:

    «Die Goldreserven der Bundesbank lagern übrigens nur zu einem geringen Teil in deutschen Tresoren. Der grössere Teil

    befindet sich im Ausland, überwiegend wohl in New York, wo die Federal Reserve Bank an der Südspitze Manhattans 25 Meter unter der Erde (…) Gold bunkert. (…) Genaue Angaben sind nicht zu erhalten, doch soll deutsches Gold auch in London liegen. (…) Die Bundesbank hatte das Edelmetall an den führenden Goldhandelsplätzen New York und London gekauft und dort belassen.»

    Der «Blessing-Brief» ist auch heute noch verbindlich. Und er diente der Obama-Regierung und der Fed nun als Argument dafür, das deutsche Ersuchen um Rückführung von Teilen des treuhänderisch bei der Fed eingelagerten Goldes empört abzulehnen.


    UND IM 2+4 VERTRAG WURDE FESTGESCHRIEBEN, DASS DIE „SOUVERÄNE“ BRD NICHT DEN ABZUG DER ALLIIERTEN TRUPPEN VERLANGEN DARF !!!

  1. Teil 2

    Der «Blessing-Brief» ist auch heute noch verbindlich. Und er diente der Obama-Regierung und der Fed nun als Argument dafür, das deutsche Ersuchen um Rückführung von Teilen des treuhänderisch bei der Fed eingelagerten Goldes empört abzulehnen.

    Seit mehr als fünf Jahrzehnten hat das amerikanische Schatzamt keine Überprüfung der bei der Fed eingelagerten fremden Goldbestände mehr zugelassen. Fachleute der Bundesbank, denen ebenfalls die Überprüfung der eingelagerten deutschen Goldbestände verweigert wird, hegen inzwischen den Verdacht, dass weite Teile des deutschen Goldes längst verkauft wurden, weil jede amerikanische Regierung über Jahrzehnte davon ausgehen konnte, dass die Stationierung von US-Truppen auf deutschem Boden dauerhaft sein werde.

    Das deutsche Gold als Faustpfand: Ohne einen diplomatischen Eklat zu provozieren, könnte die Bundesbank somit allenfalls – zeitlich versetzt – immer nur sehr kleine Mengen Gold aus den USA zurückfordern.

    Das deutsche Gold wurde von Washington bislang als eine Art Pfand gegenüber der Bundesregierung angesehen. Jede Frage nach Rückgabe kommt einer offenen Misstrauensbekundung gleich.

    Vor diesem Hintergrund wollen Bundesbank, Bundesregierung und US-Regierung den Streit um die deutschen Goldreserven derzeit um jeden Preis vor der Öffentlichkeit geheim halten.

    Wie es aussieht, kann die Bundesbank Teile der deutschen Goldreserven abschreiben. Das öffentliche Eingeständnis hätte schlimme Folgen: Die Bundesrepublik würde sofort ihr AAA-Rating verlieren. Im Sinne der Staatsräson muss man also in Berlin wie auch bei der Bundesbank gute Miene zum mutmasslich eher bösen Spiel machen.

    Zudem erinnert man sich in Berlin noch gut daran, was passierte, als der französische General de Gaulle 1968 den Amerikanern sein Misstrauen erklärte und die französischen Dollar-Reserven der Pariser Zentralbank bei der Fed gegen Gold eintauschen liess. Das war 1968 noch möglich, es gab noch den Goldstandard (nach de Gaulles Aktion hat Präsident Nixon dann den Goldstandard aufgehoben).

    De Gaulle liess das gegen die französischen US-Dollar eingetauschte Gold an Bord französischer Kriegsschiffe nach Frankreich bringen. Dieses «Misstrauensvotum» gegen den Dollar und gegen die US-Politik hatte offenkundig schwere Folgen: Im Mai 1968 brachen zuerst in Paris und dann im ganzen Land schwere Unruhen aus, die aus dem Ausland angestossen und koordiniert worden waren.

  1. xabar sagt:

    Die Freiheitsstatue neben dem Schuldenberg: zwei Symbole. Das erste steht für das Amerika des kapitalistischen Aufbruchs, des Frühkapitalismus, als in den USA noch reale Werte produziert und gespart wurde, das zweite für den Spätkapitalismus der USA, für den Untergang des US-Imperiums, als nur noch auf Pump gelebt, gekauft und Kriege geführt wurden.

    Die Freiheitsstatue, von Frédéric-Auguste Bartholdi in den 80iger Jahren des 19. Jahrhunderts zusammen mit Gustave Eiffel gebaut (dieser sorgte für den Sockel) war ein Geschenk Frankreichs an die USA zum hundersten Jahrestag der Unabhängigkeit von England. Heute darf man die Unabhängigkeit der USA vom zionistischen Israel fordern, so wie die Besatzung der 'Audacity of Hope' es am Unabhängigkeitstag tat.

    Die Freiheitsstatue symbolisiert die Ideale der Aufklärung (die Fackel) und der Rechtsstaatlichkeit (das Gesetzesbuch, das die Figur in der linken Hand trägt).

    Das heutige moralisch und finanziell bankrotte Amerika hat diese Ideale allesamt verraten. Diese Ideale sind für die Elite, die Oligarchen, die Finanzmagnaten der USA und ihre gekauften Regierungen genauso hohl wie die Statue selbst, genauso wertlos wie ihr 'fiat money' bald werden wird, wenn es von der Hyperinflation zerfressen wird, die unausweichlich ist.

    Neben den Schuldenberg gehört eigentlich ein anderes Symbol, das für den Verfall Amerikas stehen könnte, etwa das Bild von Thomas Cole, 'Der Untergang', in dem er den Untergang eines großes Reiches bildlich darstellt. Oder man lege einfach das Buch von André Gide, 'Der Falschmünzer', daneben.

    Wen wird der Untergang des Imperiums alles in seinem Strudel mit in die Tiefe reißen?

    Was würde Bartholdi denken, wenn er heute den Zustand der USA betrachten würde? Was für eine Statue würde er heute schaffen?

    Vielleicht eine 46m hohe Statue, die einen zerrupften Pleitegeier oder einen zersausten US-Adler zeigt oder einen Uncle Sam, der seine leeren Hosentaschen nach außen kehrt?

  1. @loere
    Das ist KEIN Kapitalismus!! Kapitalismus ist nichts als ein marxsistischer Kampfbegriff. Es wird klarer wenn man es freie Marktwirtschaft nennt. Wenn wir diese denn hätten! Haben wir aber nicht!! Wir haben ein sozialistisches Geldsystem, in dem staatliche Zentralbanken den Leitzins festlegen und aus dem NICHTS Geld schöpfen! Inflation ist eine weitere neben Steuern für den Staat verfügbare Einnahmequelle. Ständige Eingriffe in das Marktgeschehen, über Jahrzehnte, führen dorthin wo wir heute sind, bewusst oder unbewusst verursacht. Es ist klar, dass jeder Eingriff in den "Markt"(Der Ort an dem Angebot und Nachfrage zusammen kommen) einen weiteren nach sich ziehen wird, dann wieder einen und wieder einen. Das führt laut Ludwig von Mises zwangläufig in den Sozialismus!! Und genau das ist das System, welches man womöglich haben will!! Im Sozialismus, bleiben jene in der Oberschicht die die Macht haben und die Proletarier eben die Unterschicht! Genau da liegt ein klarer Unterschied zum "Kapitalismus". Der aus seiner Entwicklung her JEDEM die Möglichkeit bietet von unten nach oben zu kommen, ABER auch umgekehrt, was einem sehr einflussreichen Menschen z.B. Rockefeller klar sein und nicht gefallen dürfte!! Das Märchen von Ausbeutung zu Beginn der Industrialisierung ist glatte Geschichtsfälschung!! Sicher gab es auch dort schwarze Schafe, aber hier will ich noch anmerken, dass die ersten Gegner des Kapitalismus die Adeligen waren, da diese plötzlich auch höhere Löhne an ihre Landarbeiter zahlen mussten, da diese sonst in die Fabriken abwanderten. Das diese Zeit keineswegs "mörderisch" war dürfte man an der Bevölkerungsentwicklung in dieser Zeit in GB sehen!!
    Weiter ist es kein Widerspruch, wenn man diese Pläne und Wall- Street in einen Zusammenhang bringt! Oder eben Gruppen wie Bilderberg, wo Adel, Hochfinanz und andere zusammen kommen. Diese haben den "Kapitalismus" z.T. genutzt um "nach oben" zu kommen, aber sie wollen ihn sicher nicht um oben zu bleiben!!

  1. http://www.youtube.com/watch?v=8SGyVNippvA&feature=player_embedded

  1. xabar sagt:

    @fürunsereZukunft

    1. Was ist Kapitalismus?

    2. Was ist Sozialismus?

    Zu 1.

    Kapitalismus ist ein Gesellschaftssystem, in dem sich Kapital und Arbeit gegenüberstehen, in dem es dementsprechend zwei Hauptklassen gibt: auf der einen Seite die Klasse der Kapitalisten, die Kapital ihr eigen nennen und dieses verwenden, um sich den Mehrwert der Arbeitenden anzueignen, die für sie arbeiten müssen, weil sie kein Kapital, sondern nur ihre Arbeitskraft besitzen, und auf der anderen Seite die Klasse der Arbeitenden, die gezwungen sind, ihre Arbeitskraft auf dem Arbeitsmarkt einem Kapitalisten anzubieten.

    Das ist kein 'marxistischer Kampfbegriff', sondern ein Begriff, der die tatsächlichen ökonomischen und sozialen Verhältnisse im klassischen Kapitalismus wissenschaftlich umschreibt.

    Zu 2.

    Sozialismus ist dreierlei

    a. Wenn die Klasse der Arbeitenden die politische Macht in einem Staat ausübt.

    b. Wenn die Wirtschaft eines Landes im Interesse der arbeitenden Mehrheit geplant wird und nicht der Anarchie des Marktes überlassen bleibt, durch 5-Jahrespläne z.B.

    c. Wenn die Ausbeutung der menschlichen Arbeitskraft durch das Kapital abgeschafft ist, es sich also nicht mehr den Mehrwert aneignen kann.

    Der bloße Eingriff in die Wirtschaft über eine Zentralbank oder durch Bankenrettungspakete, ist noch kein Sozialismus, weil diese Eingriffe erfolgen, um dem Finanzkapital, den Banken, zu dienen, aber nicht der Klasse der Arbeitenden. Insofern hat dies nichts mit Sozialismus zu tun, somit mit Staatskapitalismus, in dem aufgrund der staatlichen Macht der Banken versucht wird, entgegen den Gesetzen des kapitalistischen Marktes, Pleitebanken vor dem Ruin auf Kosten der Allgemeinheit zu retten und ihr Leben zu verlängern oder gesunden Banken noch mehr Vermögen zuzuschustern.

    Diese staatlichen Eingriffe in den gewöhnlichen Kapitalismus könnte man auch mit 'Feudalismus' oder 'Neofeudalismus', wie es z. B. der Wirtschaftsjournalist Max Keiser tut, umschreiben, weil die stärkste Fraktion des Großkapitals, das Finanzkapital, sich des Staates, aber nicht des Marktes, bedient, um sich noch mehr Vermögen auf Kosten der Allgemeinheit anzueignen als dies bei einem 'freien Spiel der Kräfte' ohnehin schon möglich ist.

    Es ist aber, wie ich finde, ein staatlich regulierter Kapitalismus im Interesse einer kleinen parasitären Elite innerhalb einer ansonsten kapitalistischen Gesellschaft.

    Feudalismus ist jedoch genau genommen die Herrschaft des Adels, des Grundbesitzes (klerikaler und/oder weltlicher Feudaladel), wie dies z. B. in den Monarchien des Mittelalters der Fall war.

    Ich würde deshalb, auf das heutige System bezogen, den Begriff Staatskapitalismus bevorzugen. Seine westliche Spielart, besonders der angloamerikanisch-zionistische ist ein Neoimperialismus und Neokolonialismus übelster Sorte im Interesse der internationalen Hochfinanz und multinationaler Konzerne (beide sind eng miteinander verwoben), die sich nicht nur das Volksvermögen der Gesellschaft im eigenen Land, sondern auch das anderer Länder kolonialistisch aneignen, wobei man die militärische Vormachtstellung, aufgrund der staatlichen Macht, die man hat, ungeniert nutzt, um andere Länder auszuplündern und sich deren Reichtümer anzueignen und um in fremde Märkte ungehindert einzudringen.

  1. drdre sagt:

    Sicher die Kriege haben das Volksvermögen aufgebraucht und die Kasino Mentalität der Banken und Hedge Fonds. Vielleicht sollte Obama sich die Kohle dann von den Banken der Rüstungsindustrie und den Potentaten die die Hilfsgelder für das Volk in die eigene Tasche gesteckt haben leihen.. .) Das wär doch schon mal ein Anfang.. Aber möglicherweise wird jetzt erstmal geschaut wie man den Bürger noch weiter auspressen kann, wie die bekannte Zitrone.