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Italien ist das Senkblei des Euro

Montag, 11. Juli 2011 , von Freeman um 12:05

Schon lange warne ich, der wirklich schwere Brocken, welcher den Euro in den Abgrund ziehen wird, ist die Überschuldung von Spanien und speziell Italien. Die Schulden von Griechenland, Portugal und Irland sind „Peanuts“ dagegen. Jetzt sieht es tatsächlich so aus, Italien ist der nächste Pleitekandidat der „gerettet“ werden muss. Nur, das kann der Euro-Rettungsschirm nicht mehr verkraften, denn es geht um über eine Billion Euro, die dann von Deutschland und anderen Ländern der Euro-Zone garantiert werden müssten. Wo soll das herkommen?

Die erste Warnung über Spanien und Italien und der Eurozone generell meldete ich bereits am 18. März 2008 und schrieb: „Was Europa angeht, sagte Mr. Taylor, während die deutsche Wirtschaft weiterhin stark aussieht, sind die der anderen, wie Italien und Spanien, am abschwächen. 'Wir könnten das Szenario sehen, wo die Eurozone auseinander bricht, wenn die Volkswirtschaften weiter so besorgt über die Inflation sind.'“ Es ging damals um die höheren Zinsen der EZB für den Euro im Vergleich zum Dollar und um die unterschiedlichen Zinsen in der Eurozone.

Zinsen ist genau das Thema jetzt wegen Italien, welches zum Genickbruch führt. Diese sind für 10-jährige italienische Staatsanleihen am Freitag auf 5,3 Prozent gestiegen. Im August und September muss aber das italienische Finanzministerium fast 70 Milliarden Euro am Markt refinanzieren. Das heisst, alte Anleihen laufen aus, müssen zurückgezahlt werden, und neue zu einem viel höheren Satz verkauft werden. Bis Ende 2013 sind es sogar 500 Milliarden Euro. Die Zinslast auf die insgesamt fast 2 Billionen Euro an Staatsschulden steigt dramatisch an.

Kann man ja ausrechnen. Bei diesem aktuellen Zinssatz muss Italien demnächst 106 Milliarden Euro pro Jahr nur an Zinsen zahlen. Das ist fast die Hälfte der jährlichen Steuereinnahmen des Bundes. Wie ich sagte, das ist unmöglich und nicht zu verkraften.

Wegen dem hohen Anteil an Zinszahlungen am Staatsbudget müsste sich Italien ständig neu verschulden, um den Haushalt zu finanzieren und um die Staatsaufgaben überhaupt erfüllen zu können. Also die Schulden würden dazu noch ständig steigen und damit wiederum die Zinslast. Eine endlose Spirale, die zum Staatsbankrott führen muss!!!

Wird die Blöd-Zeitung jetzt den Italienern auch mit dem arroganten und frechen Spruch wie mit den Griechen kommen: "Dann müsst ihr Sizilien und Sardinien verkaufen ... und den schiefen Turm von Pisa, ganz Florenz und Venedig noch dazu!" Wird Merkel die Italiener auch als Faulenzer titulieren?

Die Zinsen für spanische Staatsanleihen sind sogar auf 5,7 Prozent gestiegen. Wir sehen jetzt den gleichen Zinsanstieg und die Marktbeurteilung für Spanien und Italien, wie mit Griechenland, Portugal und Irland, bevor diese Länder in die Zahlungsunfähigkeit rutschten und gerettet werden mussten. Wenn die Teilnehmer am Bondmarkt höhere Zinsen verlangen, dann ist das immer ein Risikoaufschlag, weil sie die Rückzahlungsfähig anzweifeln.

Jetzt ist die EZB hergegangen und hat vergangene Woche selber eine Zinserhöhung auf 1,5 Prozent beschlossen, als Massnahme zur Bekämpfung der Inflation. Man muss sich fragen, ob die Mitglieder des EZB-Bankrat noch richtig ticken und zurechnungsfähig sind? Das ist eine glatte Ohrfeige an alle Länder in der Euro-Zone, die mit ihrer Zinslast am ertrinken sind. Eine Inflation findet in Deutschland und den Euro-Kernländern statt, aber sicher nicht an der Euro-Peripherie. Dort sinken die Preise und es herrscht eine Deflation.

Das zeigt, wie unhaltbar dieses Konstrukt einer europäischen Gemeinschaftswährung überhaupt ist. Eine einheitliche Geld- und Zinspolitik über alle Länder der Euro-Zone hinweg funktioniert nicht, weil der Zustand der einzelnen Volkswirtschaften viel zu unterschiedlich ist. Was für Deutschland richtig sein könnte, ist für alle anderen völlig falsch und führt zu noch mehr Problemen. In diesem Fall verschlimmert eine Zinserhöhung die Situation der PIIGS-Länder noch mehr.

Deshalb gibt es nur eine Lösung. Es muss wieder eine unterschiedliche, auf die jeweilige Wirtschaftssituation der Länder, angepasste Finanzpolitik her. Das heisst, die Staaten müssen die Souveränität über ihre Währung wieder zurückbekommen. Eine zentrale Steuerung durch die EZB in Frankfurt muss aufgegeben werden, da sie nicht funktioniert.

Entweder steigen die PIIGS-Länder aus dem Euro aus oder Deutschland muss es tun. Das Minimum wäre eine Spaltung in einen Nord- und Süd-Euro. Dann können die Krisenländer in den Süd-Euro gehen, eine getrennte Politik fahren, diesen um mindestens 40 Prozent abwerten, ihre Wirtschaft damit wettbewerbsfähiger machen und so aus der Misere rauskommen.

Die Schulden sind sie damit natürlich nicht los. Da hilft nur ein massiver Schuldenschnitt. Einfach sagen, wir schulden nichts mehr oder nur noch die Hälfte. Das wird zu einem Zeter und Mordio Geschrei bei den Kreditgebern führen, aber sie müssen auch ihren Beitrag leisten. Schliesslich war es ihre freiwillige Entscheidung, dass sie den Ländern Geld geliehen haben. Profit mit Geldverleihen zu kassieren, ohne das Risiko eines Verlustes zu wollen, ist unakzeptabel. Jeder Unternehmer und Aktionär investiert auch mit dem Wissen, man bekommt eine Rendite wenn es gut läuft, oder kann verlieren wenn nicht.

Diese Einstellung der Banken und anderen Investoren, die Profite können sie einsacken, aber die Verluste soll gefälligst der Steuerzahler tragen, ist falsch, unsozial und überholt. Die Politiker müssen endlich Rückgrad zeigen und den Bankstern sagen: „Haut ab, so läuft es nicht mehr. Wenn wir angeblich im Kapitalismus sind, dann ist es nicht die Aufgabe des Staates euch die Gewinne zu garantieren. Und wenn ihr deswegen pleite geht, dann ist es die natürliche Auslese des stärkeren vom schwächeren, bzw. des bedachten Investors vom gierigen.

Klar ist das Wunschdenken, denn solche Politiker mit Mut, welche die Interessen der Bevölkerung vertreten, gibt es nicht oder haben nichts zu sagen. Deshalb wird die Krise des Euro und der Staatsverschuldung immer schlimmer, werden die Menschen immer mehr ausgenommen und verarmen. Die Finanzverbrecher kontrollieren alles und werden bis zur Selbstzerstörung so weiter machen. Bisher hat es auch funktioniert, aber Italien ist das Senkblei des Euro, jetzt kann nicht mehr das Grundproblem der Gemeinschaftswährung ignoriert oder mit ständigen Löcherstopfen behoben werden.

Für Heute hat EU-Ratspräsident und Bilderberger Herman van Rompuy ein Treffen einberufen, bei dem es um die Gefahr einer Ausweitung der Schuldenkrise auf Italien gehen soll. An der Sondersitzung nehmen EZB-Präsident Jean-Claude Trichet, Euro-Gruppen-Chef Jean-Claude Juncker, EU-Währungskommissar Olli Rehn sowie EU-Kommissions- präsident Jose Manuel Barroso teil. Die Panik über den Zusammenbruch ihres Konstruktes ist ihnen ins Gesicht geschrieben, auch wenn sie es abstreiten.

Keiner dieser genannten Personen ist gewählt worden, ich wiederhole, KEINER!!! Sie sind die Vertreter einer durch und durch undemokratischen Institution, die keinerlei Legitimität hat. Diese Apparatschiks und Kommissare wagen es aber das Schicksal Europas zu bestimmen. Genau wie die EU-Dikatur illegitim ist, die besser EUDSSR genannt werden sollte, ist es auch ihr Kind der Euro, ein zum Scheitern verurteiltes Projekt.

Hier haben wir den Beweis, es funktioniert nicht. Die "Financial Crimes Täuschland" zitiert heute auf ihrer Titelseite den umstrittenen italienischen Finanz- und Wirtschaftsminister Giulio Tremonti mit den Worten: "Wenn ich stürze, dann stürzt Italien. Wenn Italien stürzt, ein Land das zu gross ist, um gerettet zu werden, dann stürzt der Euro."

Und die Märkte haben prompt reagiert. Im Augenblick wo ich diese Zeilen schreibe ist der Euro gegenüber dem Franken auf 1,1821 gefallen, ein Verlust von über 3,5 Prozent innerhalb einer Woche! Und die Unze Gold ist erstmals durch 1'100 Euro gestossen!

UPDATE 15:00 Uhr - Der Euro stürzt auf 1,1712 ab.

insgesamt 27 Kommentare:

  1. argligsurgel sagt:

    Jup, der Franken steigt gegenüber EUR u. US-Dollar seit 3 Jahren. Aber was bedeutet das für die Schweiz bzw. der schweizer Wirtschaft wenn sich der Franken immer weiter verteuert???
    Die Schweiz wird ebenfalls noch erhebliche Probleme bekommen... (vielleicht war deshalb das BB treffen in der Schweiz).

  1. Tristan sagt:

    Teil 1

    Vor der Einführung des Euro in Italien waren die dortigen Zinssätze massiv höher, als nach dessen Einführung. Die Lira war eine relativ schwache Währung und es war für einen Kreditnehmer aufgrund der hohen Inflation sehr teuer einen solchen Kredit in Lira zu bekommen. Die Inflationsrate der Lira war aber angemessen, denn sie entsprach der relativ labilen Mafia-Bananen-Ökonomie Italiens. Durch die Einführung des Euro hatte Italien dann eine wertvollere Währung bekommen, die mehr Vertrauen am Markt genossen hatte, als die italienische Wirtschaft selbst. Die Währung eines Landes ist so etwas wie ein Gütesiegel der Nation, und das Gütesiegel übertraf nun mit der Einführung des Euro die Qualität der italienischen Ökonomie.

    Zunächst einmal war der niedrige Zinssatz der Euro-Kredite für italienische Politiker sehr attraktiv, konnten sie doch so zu tiefen Zinsen Kredite aufnehmen und so Staatsaufgaben finanzieren, anstatt dafür die Steuern erhöhen zu müssen. Hohe Zinssätze erhöhen die Disziplin, aber wo das Geld billig ist, da wird auch die Spar-Disziplin bald schwinden.

    Schliesslich wollen Politiker gewählt werden, und wie kann man sich leichter bei der stupiden Wählerschaft einschleimen, als dadurch ihnen üppige Sozialhilfe zu finanzieren und zugleich die Steuern gering zu halten? Und auch die Reichen und die Industrie hören es immer gern, wenn man ihre Steuerlast absenkt oder ihnen üppige Subventionen und Staatsaufträge zukommen lässt, was dann wieder der Finanzierung von Parteien zugute kommt. Nun scheint es, haben die Italiener die Rechnung ohne den Wirt gemacht, nun kommt der grosse Zahltag. Man kann eben nicht immer nur auf Pump leben.

    Hätte Italien eine souveräne Zentralbank, so hätte der Staat selbst Geld schöpfen können ohne einem Kreditgeber Zinsen zahlen zu müssen. Denn man sollte eines nicht vergessen, diese enormen Zinszahlungen werden ja an gewisse Leute ausgezahlt, die davon profitieren. Es findet hier auf Kosten des Steuerzahlers also eine gewaltige Umverteilung von Vermögen hin zu Inhabern von Staatsanleihen und hin zu den Gebern von Krediten, also den Banken statt. Man sollte sich hier einmal überlegen, wer denn eigentlich die Hauptaktionäre dieser Banken sind - es sind immer wieder die selben üblichen Verdächtigen.

    Andererseits könnte auch eine tatsächlich souveräne Nationalbank, also eine, die tatsächlich dem Staat gehört und ihm gegenüber auch loyal ist, nicht einfach reale Werte aus dem Nichts erschaffen. Immer mehr Geld zu drucken, ohne dafür ein Äquivalent in Form eines volkswirtschaftlichen Wachstums zu haben, führt bekanntlich zu Inflation, also zur Entwertung der Löhne, Sparguthaben und Sozialleistungen der Bevölkerung. Von nichts kommt eben auch nichts. Zu glauben man könne ökonomische Werte erschaffen, indem man Geld druckt oder an der Zinsschraube dreht ist eine weit verbreitete Illusion.

    Geld zu drucken kurbelt die Wirtschaft eben nur dann an, wenn dieses Geld auch beim Konsumenten und beim Arbeiter in Form höherer Kaufkraft ankommt. Fliesst das Geld lediglich in die Taschen der Reichen und der Aktionäre, so hat man letztlich bloss mehr Inflation und somit weniger Kaufkraft bei der arbeitenden Bevölkerung, was einer Rezession der Wirtschaft entspricht. Sinkende Preise ergeben sich als Folge übervoller Lagerbestände, die aufgrund niedriger Kaukraft keine Abnehmer mehr finden können. Die Unternehmer werden bald die Produktionsmenge an die geringere Nachfrage anpassen müssen, was dann einen hyperinflationären Effekt auf die Endpreise haben wird. Eine Erhöhung der Geldmenge bei gleichzeitiger Verringerung der Löhne durch Inflation ist schon immer das Patentrezept für eine Katastrophe gewesen.

  1. Tristan sagt:

    Teil 2

    Reale Werte kommen immer noch von guten Ideen, Innovation, Fleiss und harter Arbeit und ganz sicher nicht von planwirtschaftlichen Eingriffen der Banken oder den Politikern in die Zinssätze oder die Geldmenge. Die Wirtschaftstheoretiker, die diesen Unsinn hundert Jahre lang propagiert haben sollte man an die Wand stellen - sie haben den Menschen gewiss mehr Schaden zugefügt als sämtliche Kriminellen in sämtlichen Gefängnissen zusammengenommen. Das Spiel-Casino der virtuellen Werte ist letztlich nicht mehr als ein Luftschloss, ein Betrug an der Realökonomie und an den real existierenden Menschen, die reale Werte schaffen. Wenn ein ehrlicher Handwerker auch nur einen Tag arbeitet, so schafft er mehr Werte als ein Zentralbanker, der tausend Milliarden Euros gedruckt hat.

    Niemand sollte die Macht haben willkürlich Zinssätze festzulegen, das ist in einer echten freien Marktwirtschaft ein völlig unzulässiger planwirtschaftlicher Eingriff in das Geld-System. Zinssätze sollten sich ganz natürlich aufgrund der Nachfrage nach einer Währung respektive aus deren Angebot ergeben. Alleine schon diese Idee Zentralbanken müssten Zinssätze festlegen, ist eine heutzutage derart verbreitete Wahnvorstellung, dass sie kaum mehr infrage gestellt wird. Auch Zentralbanken sind letztlich überflüssig, zumindest in ihrer Funktion als Manipulatoren von Zinssätzen. Banknoten - nicht Geldscheine - in einer dem Wirtschaftswachstum adäquaten Menge drucken sollen sie, und sonst gar nichts. Ob die Geldmenge mit Gold gedeckt sein soll, darüber lässt sich streiten.

    Was die EZB macht, ist letztlich lediglich eine Form der Konkursverschleppung, die zur totalen Implosion der europäischen Volkswirtschaften führen wird. Aber wer weiss, vielleicht haben die Eliten ja gerade diese Implosion beabsichtigt, um nach dem Prinzip von "Problem - Reaktion - Lösung" die arglose Bevölkerung von der Notwendigkeit einer zentralistischen Planwirtschaft, einer totalitären Wirtschaftsregierung im Sinne der NWO-eine-Welt-Regierung überzeugen zu können. Die dämonischen Eliten geifern ja schon seit langem nach einem Welt-FED-Privatbankenkartell und einem Eine-Welt-Euro-Dollar, um die Menschheit endgültig in die totale Zinsknechtschaft und somit in die völlige Versklavung zu treiben.

    Ausserdem entspricht eine solche Implosion der Ökonomie den Ambitionen der NWO den Mittelstand zu zerschlagen und den Rohstoffverbrauch durch die sich daraus ergebende Austeritäts-Programme reduzieren zu können. Die Eliten wollen einfach nicht noch mehr wertvolle Rohstoffe an den Plebs verschwendet sehen. Ob sie wohl auch bald den Sauerstoff-Verbrauch durch die Masse kontengieren werden? Ob wir wohl bald auch noch eine Luftsteuer haben werden? Aber nein, die haben wir doch schon, man nennt sie nämlich "CO2-Abgabe". Keine Wahnvorstellung könnte zu verrückt sein, um nicht von den Eliten ernst genommen zu werden.

    So long.

  1. Lara Croft sagt:

    Also, mir kommt es so vor, als wollten sie ganz Europa verarmen lassen. Die ihren Reibach schon auf der Seite haben können gut lachen. Aber der Durchschnittsmensch wird wohl zum Bettelstab getrieben.
    Anders kann ich mir es nicht erklären, das sie alles dafür tun damit der Euro und damit die ganzen Staaten in Europa durch die Bank(en) Konkurs anmelden müssen.
    Nur versteh ich nicht vom wenn wollen sie in Zukunft dann noch das Geld der Leute an sich reißen, wenn alles zusammengebrochen ist.

  1. Die Diktatur des Lächelns...Italien unter Silvio Berlusconi.

    http://www.youtube.com/watch?v=b17ndMneTLg

    ...ein Land im Niedergang:Wie das grosse Rom(USA), so das kleine Rom!
    Ich wage mich weit 'raus und prophezeie das durch das finanzielle Desaster in Italien die sanfte Diktatur in eine offene Diktatur übergeht!Egal ob Berlusconi oder ein anderer "Kraushaar" die Macht übernimmt, es wird so kommen.
    Das was in Griechenland abgeht wird sich in Italien in schärferer Form darstellen.Auch hier wird es dann richtig auf der Strasse abgehen.
    Rom, Neapel... sind dann z.B.die Zentren wo das Fass überlaufen wird.
    Dann ist Schluss mit "Dolce Vita" ,Schluss mit der römischen Dekadenz und Schluss mit dem koruppten pädhophilen Vatikanstaat.

  1. couchlock sagt:

    Danke Freeman für die ganzen Infos.Ich habe Deinen Blog schon lange als Startseite und lese jeden Tag Deine Berichte.Super Arbeit!!!!

  1. schieli1965 sagt:

    es sind einfach verbrecher wie die nazis es wahren...nur das es da für alle offensichtlich war.....
    und wenns zu spät is denn wills wieder keiner gewesen sein...

    euro und eu abschaffen....

  1. Haniel sagt:

    Dank an Freeman und Tristan für die guten, sachlichen Beiträge.

    Die Griechen haben offenbar das schöne Wort "Privatisierung" verstanden, deshalb ist dort Bürgerkrieg. Es bedeutet den totalen Ausverkauf des gesamten Landes, alle Autobahnen, Flughäfen, Bahn, Verkehr, Häfen, Energieversorgung (die größten Gasvorkommen Europas!) für einen von der Hochfinanz diktierten symbolischen Preis von 50 Mrd., vermutlich incl. des Staatsgoldes. Alle sagen, die Grichen, ja die sind klug, die lassen sich nichts gefallen, aber die Deutschen, die sind total doof, die gehen immer noch zur Arbeit. Aber die Herzen der Deutschen sind in diesem Augenblick nicht von Hass und Wut zerfressen. Wo möchten Sie stehen?
    Übrigens hat Italien noch sein gesamtes Staatsgold in der Banca d´Italia in Rom. Und das Land kommt mit Inflation sehr gut zurecht, der Euro war nur eine Ausnahme. Die Uhren gehen dort anders, Schwarzarbeit und Korruption haben ein unvorstellbares Ausmaß, und die Leistungen des Staates sind sehr gering, was eigentlich vorblidlich gesehen werden könnte. Ein Problem ist die private Konsumzurückhaltung, die Leute bringen ihr Geld in Sicherheit. "Mattone non muore" heißt es, und auch Gold ist gefragt.

    Ist es nicht interessant, was aus allen bisherigen Weltreichen geworden ist: Mesopotamien (Irak), Ägypten, Griechenland, Rom, Spanien, England? Aber da fehlt noch eines, das gerade zummenkracht. Und das wünscht sich die ganze Welt...

  1. Weidenfrau sagt:

    "Eine zentrale Steuerung durch die EZB in Frankfurt muss aufgegeben werden, da sie nicht funktioniert."
    Wie kommst Du denn darauf? Funktioniert doch prächtig, wenn Du erst mal den Sinn des Spiels verstanden hast. Niemand soll aus der Missere herauskommen bis Deutschland auch pleite ist.
    Also werden die Eurobonds kommen.
    Mitgefangen- Mitgehangen würde meine Grossmutter sagen.
    In diesem Sinne viel Spass noch uns allen.

  1. Justa Ment sagt:

    Ich weiß nicht, wieso Du glaubst es gehe bei einer Währung darum, dass diese irgendwie richtig oder angemessen oder gar gerecht sei.
    Jede Währung ist bestenfalls das Äquivalent der zugrunde liegenden Volkswirtschaft, bestenfalls. Und natürlich hast Du recht, dass unsere Währungen sämtliche manipuliert sind um - das ist das Entscheidende - durch die Manipulationen die Raffgier von einigen wenigen für einen jeweils nur kurzen Moment zu befriedigen. (Die Raffgierigen merken nur nicht, dass sie durch ihre Manipulationen den Wert des jeweiligen Geldes so aufweichen, dass ihre Profite dem nicht einmal im Ansatz entsprechen. Die Profite sind lediglich relativ im Vergleich zu anderen Raffgierigen, die halt nicht ganz so große Manipulationsprofite gemacht haben.)
    Es geht weder bei Griechenland noch jetzt bei Italien darum, dass der Euro den vermeintlich inhärent schon seit seiner Einführung Gang dorthin geht, wo er nicht nur Deiner Meinung nach schon immer hingehört. Es geht nur und immer wieder nur um
    1. An Profiten durch diverse Spekulationsmechanismen (z.B. Derivate - siehe auch Derivate für CO2-Zertifikate). In diesem Fall (Euro) eben um Spekulation gegen den Euro.
    2. und viel, viel wichtiger, zumal im Moment, in dem die USA wohl den Offenbarungseid leisten dürfen, geht es darum, mit allen zur Verfügung stehenden Tricks und Medienhypes und, und, und, den Euro daran zu hindern gegenüber dem Dollar zu sehr an Wert zu gewinnen: hauptsächlich damit der Dollar Währungsreserve und Ölzahlungsmittel bleibt.

    Es geht auch jetzt nicht und ist es nie darum gegangen, um den irgendwie sui generis von innen verfaulten Euro oder die Ungerechtigkeit gegenüber den einzelnen Volkswirtschaften die zu diesem gezwungen wurden oder, oder, oder, Gerechtigkeit widerfahren zu lassen. Es geht - wie immer um a) Profitmacherei und b) die Dominanz des Dollars in Bezug auf die Erd-Volkswirtschaft. Bzw., was wir her live miterleben, ist das Sterben eben jener Dominanz des USAnischen Dollars. Nur, dass der Patient halt noch nicht so richtig mitmacht beim eigenen Sterben und sich sogar weigert sang und klanglos abzutreten. [Anmerkung: ich sage gar nicht, dass der Euro in Zukunft die Rolle des Dollars übernimmt!]

    Wer meint die Hosen voll haben zu müssen, kann sich ja Gold kaufen und hoffen, dass er im entscheidenden Moment davon runterbeißen kann - brauchen tut man Golkd aber nicht! Währungen sind nur das Äquivalent von Volkswirtschaften. Aber Volkswirtschaften haben auch schon bestanden bevor es Währungen gab. War halt mühsamer. (Und ich erinnere noch einmal daran: der sog. Eiserne Vorhang hat sich innerhalb von Stunden in Luft aufgelöst obwohl die beiden größten militärischen Blöcke, die die Erde je gesehen hat, sich bis zum Schluss todeswillig gegenüberstanden - oder hatten wir uns etwa getäuscht und auch der Kalte Krieg war nur ein Mittel zum Zweck, zum Profit?)

  1. drdre sagt:

    Das kranke daran ist nicht dass du Recht mit der Analyse hast, sondern dass unsere Politiker dies nicht sehen wollen, und auf Kosten des Bürger jetzt den sog. Rettungsschirm auf 1,8 Bill. Euro aufstocken wollen. Aber das wird die Krise in der wir uns befinden auch nicht lösen. Nur das die Bürger immer mehr verarmen. Die Mittelständler haben ja Merkel schon Unvermögen vorgeworfen. Denn die trifft es natürlich härter, als die intern. arbeitenden Konzerne.
    Es ist eben ein Teufelskreis.

  1. "Die Alternativen zur heutigen Politik".
    Prof.Dr.Hankel redete am 9.07.200 in Wien zur Sovjet-EU-ro-Krise... KLARTEXT!
    Geht es um Macht -oder ökonmisches Gesetz?

    http://www.youtube.com/watch?v=-VZiAFtsjyk&feature=player_embedded

  1. hackintoshi sagt:

    Ich habe gute private kontakte nach Bozen und Florenz.
    Dort ist schon seit jahren großer unmut gegenüber der regierung und den nordafrikanischen einwanderern.
    Die faust wird noch in der hosentasche geballt, aber ich befürchte es dauert nicht mehr lange und die fäuste werden bald offen eingesetzt.

  1. h.j.liquor sagt:

    es ist immer wieder traurig wie die herde menschheit sich zu keinem einheitlichen vorgehen gegen die bankster durchringen kann. sie geht immer wieder sehenden fusses, wie die lemminge, in ihr verderben.

  1. Simon sagt:

    Auch für Italien werden unsere "Politiker" Milliarden oder Billionen locker machen, weil die Elite es so will! Es sei denn, Sie haben jetzt alles vorbereitet und fangen bald an Ihre Pläne auszuführen! Dann werden wir bald einen Krieg oder eine "Naturkatastrophe" erleben, vielleicht auch beides! Krankheiten gehören ja auch zur Natur und momentan sind Bakterien oder Viren auf dem Vormarsch. Wir dürfen uns nicht ablenken lassen, soll das jetzige Finanzsystem doch zusammenbrechen, dann können wir endlich zeigen das wir ohne Politiker, Banker und Konzernmanager auskommen!!! Wir dürfen uns bloß nicht in einen Krieg rein ziehen lassen oder in irgendwelche anderen Pläne der Elite! Wir müssen Parteilos bleiben und nur an uns selber glauben und uns auch gegenseitig helfen, dann können wir der Elite die Macht entreißen! Wir müssen weiterhin die Menschen über die Wahrheit der Krise informieren und das wir ohne die jetzigen Politiker, Banken und Konzerne besser überleben können. Bloß nicht in Panik verfallen, denn genau das will doch die Elite, Sie will das wir in Angst und Schrecken leben, denn damit kontrollieren Sie uns. Wir dürfen uns auch nicht untereinander anfeinden oder etwas vorwerfen, natürlich muss man aufpassen und wachsam sein, der gesunde Menschenverstand ist da das beste Mittel und wenn man Menschen wie Freeman kennt und hat, dann ist es noch einfacher von richtig und falsch zu unterscheiden. Soll die Elite doch jetzt machen was Sie will, am ende werden wir gewinnen, da bin ich mir sicher. Denn sehr vielen Menschen ist klar geworden, in was für einer dreckigen und mit Lügen voll gepackten Welt Sie leben. Sie wissen auch das man jetzt nicht sehr viel dagegen machen kann, aber das man danach handeln kann und muss! Und genau diesen Zeitpunkt müssen wir abwarten, uns darauf trainieren und dann die Massen mobilisieren und gemeinsam ein neues System aufbauen. Natürlich wird es einige geben die nicht mitmachen wollen, weil Sie entweder mit zu der Elite gehören oder einfach zu faul und geblendet sind. Aber das ist die Minderheit und um die darf man sich nicht zu stark kümmern oder Energie vergolden, die werden sich von ganz alleine fertig machen oder schlussendlich doch auf unsere Seite springen! Wir dürfen bloß nicht aufhören die Massen zu informieren und zu überzeugen, Ihr werdet euch wundern wie viele auf einmal die Wahrheit erkennen wenn es ums eingemachte geht! Wir leben in einer ganz besonderen Zeit, so wie heute konnten wir uns noch nie gegenseitig schnell informieren und selbst wenn die Elite das Internet und alle anderen Kommunikationsnetze ausschalten würde, würden die meisten Menschen trotzdem wissen was richtig oder falsch ist und was Sie machen müssen, wenn die Elite einen Krieg über den Zaun bricht oder eben eine "Naturkatastrophe"! Viele können es einfach nicht glauben, das eine bestimmte Gruppe selber Naturkatastrophen erzeugen können, ob Erdbeben, Tsunami, Brände, Trockenheit oder Krankheiten. Aber das können Sie und haben es in der Vergangenheit schon des öfteren gemacht, wie das letzte große Erdbeben auf Japan, wo selbst die Nasa merkwürdige Messergebnisse gemessen hatte, was eigentlich nicht sein dürfte! Und wer Augen und einen Verstand besitzt, der muss es doch merken das etwas merkwürdiges vor sich geht. Lasst euch nicht verängstigen, denn das ist das Hauptmittel der Elite, schiebt die Angst von euch fort und fangt an neu zu leben, es ist wirklich möglich und keine Spinnerei. Wir leben jetzt wirklich in einer sehr großartigen Zeit, wo wir alle sehr viel für uns und diesem Planeten machen können und müssen! Gibt nicht auf, danke Freeman für Deine Arbeit, einfach Wahnsinn!

  1. be free sagt:

    Es gibt nur eine Loesung aus dem staatlichen Finanz-Schlammassel: die Steuern gehoeren auf den Wert des Bodens/Standorts und Privilegien. Dann ist die Infrastruktur (re-)finanziert und dem Buerger kommt eine Dividende zu. Oder man kann ein Jahr/zwei Schulden zurueckzahlen... und dann sollte man natuerlich noch die privaten Nationalbanken aufloesen und eine reale Volkswaehrung herstellen. Im Gegensatz zu (fast) allen andern Steuern verursachen STeuern auf dem Wert des Bodens/STandort keine volkswirtschaftlihcne Schaeden. Sie sind effizient und sozial gerecht und benoetigen bloss einen minimalen Verwaltungs- (und Schueffel-) Aufwand. Sie koennen auch nicht umgangen oder ueberwaelzt werden. :) www.wealthandwant.com, www.landvaluetax.org, www.urbantools.org

  1. Gribaldi sagt:

    Der Staat verbietet Schneeball- oder Pyramidensysteme, und das eigentlich mit gutem Recht. Die Frage stellt sich nur, warum er es bei den Banken zulässt.

    Demokratie ha ha ha ha….

  1. Joe sagt:

    Der Euro ist doch nicht das Problem!
    Schöpft die Umher fliegenden x Billionen € der Finanz- industrie -wirtschaft (perverses Wort) ab!

    Erhebt EU weit beispielsweise ein...

    0,1% Finanztransaktionssteuer je Transaktion (ausser auf Miete- und Rentenzahlungen etc.)!

    Verkauf von wichtigen Wirtschafts- und Industriezweige nur mit Ministererlass bzw. bei 2/3 Mehrheit in Regionalparlament.

    60% Spitzensteuersatz ab Einkommen 100.000€ p.a.

    5% Vermögenssteuer ab 100.000€/Person)

    35% Kapitalertragssteuer ab 1€

    5% Sozialabgabe von
    für jede Art von Ertrag und Gewinne!

    Gewerbesteuer für alle Berufsgruppe!

    17% Mehrwertsteuer

    0% MwSt. auf
    Nahrungs- und Grundbedadarfsmittel
    (Wasser, Brot, Windeln etc.)

    10% Erbschaftsteuer ab 50.000€ Freibetrag/Pers

    20% Schenkungssteuer ab 10.000€/10Jahre

    10% EU Bürger Steuer ab 18.000€ unabhängig von Wohnort (Asien / Afrika / Schweiz)

    Verstaatlichung der Zentralbank.

    Streichung sämtlicher Subventionen bzw. Zeitlich befristet auf max. 5 Jahre.

    Schließen sämtlicher Steuerschlupflöcher (Verlustabschreibung und Co.)

    Einführung eine Linearen
    Steuer- und Sozialabgabe von

    5-60% ab 18.000€ Brutto p.a.

    20% Eigenkapitalquote bei Banken ab 2020!

    Zerschlagung sämtlicher Oligo- und Monopole.

    Unterbindung von Zusammenschlüße bei Banken mit einem Finanzvolumen von 20 Mrd. €. To Big to Fail! Gibt es dann nicht.

    50 Mrd. € Bankenrettungsfonds durch Banken gefüllt!

    Einschränkung der Geldmenge auf das BIP (abzüglich Sozialausgaben für Krankheit, Rente, etc.)

    Rekommunalisierung von Strom-, Wasser-, Abfall- und ÖPVNsbetriebe und Straßen!

    Zollabgaben für Importe und Exporte auf die EU! Reglobalisierung!

    37h/Woche

    Gesetetzlicher Mindestlohn von
    8,00 - 15,00€ je nach Region!

    Rente ab 40 Beitragsjahre!
    Unabhängig von alter!

    Offenlegung von Entscheidungsprozesse und Unterbindung von Geheimverträge.

    Einführung einer Vollhaftpflichtversicherung bei öffentl. Entscheidungsträgern.

    Du wirst feststellen das Du kaum bis gar nicht betroffen bist oder eine Verbesserung im Umfeld hast!

    Ergo die Umverteilung von Unten nach Oben wird gestoppt und umgekehrt. Der Wohlstand eines Staates / EU wird auf mehr Schultern verteilt und wir können unsere Schulden zurückzahlen und dann die Marktwirtschaft wirklich sozial gestalten.

    Regionale differenzen werden dann nicht mehr durch Geld sondern Regional bestimmt, durch Sprache, Wetter etc.

    Bereits heute haben wir in D Regionale Einkommensunterschiede und wir können auch damit leben und keiner Strömt in den Wohlhabenden Süden!

    Notfalls findet eine Transfair Union statt. Sowas gibt es auch im kleinen.
    Beispiel Stadt- und Wohnbezirk: Dem einem geht es gut und dennoch hat der andere Straßen und Kindergärten und es findet eine Entwicklung und Geldtransfair statt!

    Übrigens ich bin kein Spinner oder Kommunist, fast alles hatten wir bereits und Verbessern kann man auch bei diesen Vorschlägen.

  1. xabar sagt:

    Italien ist die drittstärkste Wirtschaft im EU-Raum, also ein Stützpfeiler des ganzen Euro-EU-Projekts. Italien gehörte zu den Gründernationen der damaligen Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft, die 1957 gegründet wurde. Sollte dieses Land defaulten, zerbricht das gesamte Projekt.

    Ach nein, es gibt ja eine Alternative! Einfach mal so eben 40 Milliarden Euro an staatlichen Leistungen 'einsparen'. Das ist doch wohl selbstverständlich, liebe Italiener, einfach mal den Riemen etwas - solo un pochettino - enger schnallen, si capisce!

    Mutti will nur euer Bestes! Wer das nicht versteht, ist undankbar.
    Weil sie immer nur das Beste will, liefert sie auch ein paar kleine Leopard-Panzer an unsere saudischen Freunde, damit sie sich ein bisschen besser, solamente un po`, gegen den aggressiven Iran verteidigen können.

  1. ruffage sagt:

    "Noch sitzt ihr da oben, ihr feigen Gestalten,
    bezahlt vom Feinde, dem Volke zum Spott,
    doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten,
    dann richtet das Volk und es gnade euch Gott!"

  1. Andrea sagt:

    Ja, genau Du sagst es Freeman, kein Mensch hat diese Heinzen gewählt. Sie wurden einfach auf den Thron gesetzt und nehmen es sich heraus, die Geschicke Europas zu ihren Gunsten zu steuern und uns alle in den Ruin zu treiben. Da krieg ich eine solche Wut im Bauch. Wie kann sowas passieren? Waren wir wirklich alle so blind? Man muss wohl sagen, ja sieht so aus.

    Der Euro war heute zeitweise auf CHF 1,1551 unten und wird weiter fallen.

    http://euro-entwicklung-prognose.blogspot.com/2011/07/eurchf-kurs-sinkt-auf-11551.html

    Einige Devisenhändler gehen sogar davon aus, dass der Euro irgendwann auf Parität zum CHF geht, sprich ein Verhältnis von 1:1 erreicht. Dass das für die Schweiz auf Dauer überhaupt nicht gut ist, ist ja auch nix neues. Nicht umsonst hat die SNB versucht, diese Entwicklung aufzuhalten und Millionen von CHF dabei verschleudert.

    Ist klar, der CHF ist im Moment die stärkste und härteste Währung auf der ganzen Welt (Gold mal ausgenommen, ich spreche hier nur vom "Papiergeld"), Produkte aus der Schweiz werden zu Luxusprodukten, der Export wird nahezu zum erliegen kommen und Dienstleistungen aus der Schweiz werden vermutlich auch nicht in Anspruch genommen werden, da sie einfach exorbitant teuer werden. Es geht weiter mit dem Tourismus und und und...das einzig erfreuliche an dieser Entwicklung ist, dass man im Moment schweinegünstig in D einkaufen kann...aber diese Freude ist wohl sehr einseitig und auch sehr endlich.

    Was ich an dieser ganzen Krise wirklich erstaunlich finde, ist, wie virtuell sie eigentlich ist und wie sie von Entscheidungen abhängig ist, die einfach irgendwo am Schreibtisch getroffen werden, z.B. Thema Zinsanhebung durch die EZB und die unaussprechliche Macht dieser Ratingagenturen, die ein Land schon allein damit in die ewige Verdammnis schicken können, indem sie es einfach herabstufen.

    So hat die NWO wirklich leichtes Handwerk. Es muss keine einzige Bombe fallen und kein einziger Krieg geführt werden, ein paar Schreibtischattentäter erledigen den Job mindestens genauso effizient

  1. Roman-K sagt:

    Innerhalb eines Jahres schon der zweite Kandidat! Wo soll denn das alles enden?

    Gebildete und vernünftige Menschen wussten schon lange vor dem Euro ab 2002, dass man doch echt gehirnamputiert und nicht mehr zurechnungsfähig sein muss, wenn man einfach 17 Ländern in Europa ein und dieselbe Währung auftischt, die unmöglich zu jedes Landes' volkswirtschaftlicher Leistung, Wirtschaftsstärke und dem Preisniveau passt, (passen kann)!
    Das soetwas von Anfang an dazu verdammt ist unterzugehen, dass muss doch schon normalen jungen Menschen klar sein.

    Jetzt hat man eben den Salat: Die Länder haben NULL Souverenität über ihre Finanzpolitik, da ab 2002 nur noch die EZB den Ton für die Finanzpolitik angibt. Ein Land selbst kann seine Finanzen ja schon garnicht mehr selbst regeln - eine fatale Ungeheuerlichkeit!

    Daran ist nur die Hochfinanz bestehend aus den Euro-Kernländern schuld die bewusst die heutigen PIIGS Länder mit billigen und somit schmackhaften Krediten zugestopft hat und sie somit in eine Zinssklaverei katapultiert hat.

    Es macht den Großbanken und der Hochfinanz auch nichts aus, wenn sie Kredite nicht zurückgezahlt bekommen! Es geht hier doch garnicht um das Geld, das kann man in beliebiger Menge drucken.

    Um was es hier geht ist Macht, man will Länder versklaven undzwar soweit, dass die Länder wie GL dann schon sich selbst verkaufen müssen, durch Staatsbesitz und seine Bürger, die dann nur noch schuften um der Hochfinanz ihre ersehnten Profite in Form von Zinsen zu zahlen.

    Wir leben nunmal in kritischen Zeiten, ganz so wie es die Bibel vorhergesagt hat. Es musste so kommen! Menschen werden verbrecherischer denn je, grausamer, habgieriger und zerstörerischer.

  1. Hope sagt:

    Wem nutzt das ganze??? Es werden Steuergelder vernichtet. Die Einheitswährung wird zusammenbrechen. Länder stehen vor dem Zusammenbruch. Was soll das alles wenn wir davon ausgehen da steckt System dahinter? In den USA sieht es ja genau so aus. Die werden sich nie davon erholen können wenn in Europa auch nichts mehr läuft. Sieht so der Weg zur New World Order aus. Alles muß zusammenbrechen. Doch welche Rolle spielt das total verblödete Wahlfaule uninformierte Fernsehvolk? Stehen dann alle da mit Tausend Fragezeichen im Gesicht herum und fragen nur: was jetzt, ich muß doch aber gleich zum Frisör und mein neuer Mercedes ist doch auch schon angezahlt? Was wenn sich auf einmal der Frust entlädt? In den Gethos der Großstädte. Sie werden sich holen was sie brauchen das ist gewiss. Wenn sie vor deinem Haus stehen und hunger haben weil der Supermarkt um die Ecke leider nicht mehr aufmacht. Sie werden auch deine Frau und Töchter nicht übersehen. So stelle ich mir den schlimmsten Fall vor. Da hilft es auch nicht einen Garten mit Gemüse zu haben. Der wird nicht lange dein eigen sein wenn du nicht genügend 9mm Argumente hast. So ähnlich wie bei Mäd Max wird es sein. Aber nein sowas kann ja nicht passieren. So was hätten die Menschen bestimmt auch vom Zweiten Weltkrieg gedacht. Ich denke wir stehen an einem Scheideweg des Kapitalismus. Bis hierher und ich weiß nicht ob leider oder zum Glück nicht weiter. Ich hoffe es wird ein Teil der Evolution sein der den Homoökonomikusrafgier aus den Geschichtsbüchern tilgt. Es muß ein anderes Spiel gespielt werden und nicht wie zur Zeit Poker. In der es nicht nur Gewinner geben kann wenn der eine dem anderen sein hab und gut wegnimmt. Die Reichen werden sich im Falle des zusammenbruchs garnicht gut genug verstecken können das wir sie nicht finden das ist auch klar. Also mal sehen wo wir landen.

  1. Thomas sagt:

    Was mich bei diesem ganzen Trubel immer wieder fasziniert das Deutschland dort mitten drin ist. Entweder als Währungshüter oder als Mahner und Polizist. Das was der Ami macht hat mittlerweile die BRD-GmbH übernommen, andere zu "retten", zu "verurteilen" usw. usw. Und der Großteil dieser Schlafmichels findet es dann auch noch gut, dass wir anderen vorschreiben wie sie zu leben haben.

    Deutschland selber schon bankrott und keine Ratingsagentur sagt oder schreibt was. Naja es gibt ja noch 5 angebliche Billionen an Sparvermögen, das man abgreifen kann. Und man macht es sich auch nicht leicht Länder wie die USA, China, Japan usw. herunter zu stufen. Ja, man scheint sich nicht mal dran zu wagen.

    Die Welt und die Menschheit ist einfach nur noch schlecht. Gerade die oberen zehntausend.

  1. Andrea sagt:

    Ja, findet Ihr es nicht auch komisch, dass gerade die USA, die grössten Schuldensünder der Welt immer noch AAA gerated sind? Jetzt sollten sie ja angeblich auf A+ oder so heruntergestuft werden, aber bitte...was passiert, wenn es bis 02. August zu keiner Einigung bzgl. der Schuldenobergrenzenerhöhung gibt? Stuft man dann direkt von A+ auf D für Zahlungsausfall (denn das wäre die Wahrheit)? Das ist doch alles Augenwischerei. Bei den USA traut man sich das Herabstufen nicht, andere Länder werden damit systematisch kaputt gerated. Wenn dann schon gleiches Recht für alle. Aber von Fairness kann man wohl nicht ausgehen. Stattdessen wird in die Richtung gebogen und manipuliert, die man haben will.

  1. Stephan sagt:

    italien ist ein testobjekt der finanzindustrie, die genau weiß, wenn sie es zu doll treibt, wird sie sich nicht nur die fniger verbrennen, dann wird sie verbrannt ohne wenn und aber. italien läßt die finanzindustrie in flammen aufgehen, wenn sie zu frech wird. die italiener leben schon lange mit allen möglichen kriminellen, ob vatikan, mafia, diverse regierungen, etc. die lassen den euro fliegen.....

  1. Jemand TalkTäglich auf TeleZüri am 13.07.11 gesehen?
    War recht amüsant:

    http://www.telezueri.ch/webtv/?&channel_id=84&video_id=211569