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Die Schweiz leidet unter der Euro- und Dollar-Schwäche

Mittwoch, 27. Juli 2011 , von Freeman um 18:00

Die Politiker in Bern geniessen ihre Ferien und ignorieren wie die Schweizer Wirtschaft erheblichen Schaden durch den starken Franken erleidet. Bei der neusten Deloitte-CFO-Umfrage wurden 73 Finanzchefs von grossen Unternehmen aller Branchen über ihre Meinung zur Frankenstärke befragt. Für 88 Prozent stellt die Schuldenkrise ein ernst zu nehmendes Problem dar, für 45 gar ein grosses Risiko. Die Stärke des Frankens und eine schwächere Auslandsnachfrage ist für eine wachsende Zahl der Unternehmen ein finanzielles Risiko. Deshalb erwägen viele Grosskonzerne ihre Produkte vermehrt im Ausland herzustellen und den Standort zu wechseln.

Das heisst, Firmen werden ihre Produktion schliessen und die Schweiz wird viele Arbeitsplätze verlieren. Wenn sich nicht schnell was ändert, können wir uns ab Herbst auf eine starke Zunahme der Arbeitslosigkeit gefasst machen.

So schreibt der Tagi "Wir sind die Opfer unseres eigenen Erfolgs. Das Land glänzt mit starken, exportorientierten Unternehmen und mit einem Staat, der schwarze Zahlen schreibt. Und der, am Bruttoinlandsprodukt gemessen, eine der kleinsten Verschuldungsquoten weltweit vorweist. Die Schweiz ist ein Erfolgsmodell."

Jetzt kommt das Aber. "Wenn Euro und Dollar so abstürzen und der Kurs des Frankens gegenüber anderen Währungen in die Höhe geht, dann werden Schweizer Produkte und Dienstleistungen zu teuer. Insgesamt hat der Franken gegenüber den Währungen seiner wichtigsten 27 Handelspartner seit 2005 um satte 23 Prozent zugelegt – 8 Prozent davon alleine in den letzten drei Monaten." Gegenüber dem Euro sogar 28 Prozent!

Die Folge: Der Gewinn für die Tourismus- und Exportindustrie schmilzt dahin. Niemand kann einen Rückgang von 23 oder mehr Prozent verkraften. "Diese Entwicklung ist für die Schweizer Wirtschaft dramatisch", schreibt nun sogar der Unternehmer-Dachverband Economiesuisse.

Die Politiker und Finanzexperten sagen, gegen die Schwäche des Dollars und Euros könne man von der Schweiz aus nichts mehr machen, vorherige Versuche die Kurse zu stützen wären gescheitert und hätten hohe Verluste für die Nationalbank eingefahren. Das stimmt. Sie sind aber in ihrem Denken völlig festgefahren und haben keine Ideen, gucken hilflos zu wie die Schweizer Wirtschaft Bach ab geht. Selbstverständlich kann man dagegen etwas unternehmen.

Ich bin der Meinung es gibt mehrere Lösungsansätze. Statt das Geld für Stützungskäufe zu vergeuden, die kummuliert über 50 Milliarden Franken an Verlusten verursacht haben und nichts brachten (im ersten Halbjahr 2011 wieder 10,8 Milliarden Franken), kann die Nationalbank alle Unternehmen die Aufträge in Euro und Dollar abgeschlossen haben in der Kursdifferenz stützen. Wer nachweisen kann, ein Auftrag wurde zu einem höheren Kurs abgeschlossen und jetzt ist dieser gefallen, soll die Differenz wenigstens teilweise entschädigt bekommen.

Schliesslich können Schweizer Unternehmer überhaupt nichts dafür, wenn der Euro und Dollar so stark fallen. Damit würde der Kursverlust abgemindert und der Produktionsstandort Schweiz wäre sicherer. Das kommt billiger als nichts zu tun und der Zerstörung der Wirtschaft zuzuschauen. Die Folgen daraus werden viel teurer.

Der andere Weg wäre eine Art "quantive easing" zu starten. Wenn die Nachfrage nach Schweizer Franken so stark zugenommen hat und deshalb der Kurs steigt, dann muss man die Geldmenge erhöhen, um für die hohe Nachfrage zu kompensieren. Wenn mehr Franken im Umlauf sind dann sinkt der Kurs, ist doch logisch. Das würde auch die Binnenwirtschaft ankurbeln und den Verlust im Export ausgleichen.

Was man auch machen kann ist Negativzinsen für ausländische Guthaben einführen. Hat es ja schon mal gegeben. Damit wird der Franken unattraktiver und die Nationalbank würde sogar Geld damit machen. Wer unbedingt in den Franken flüchten will, um sein Vermögen zu sichern, muss einen Preis dafür zahlen.

Irgendetwas muss jedenfalls passieren. Nichtstun und nur hilflos zuschauen, wie der Euro und Dollar abschmieren und der Franken steigt, ist keine Lösung. Bis die Politik reagiert, haben die Unternehmen bereits die Konsequenzen gezogen oder sind pleite. Die Schuldenkrise verursacht nicht nur einen immensen Schaden in der Eurozone, sie trifft auch Länder ausserhalb wie die Schweiz sehr schwer.

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insgesamt 14 Kommentare:

  1. m. sagt:

    Was heißt "das können sie nicht mehr stemmen".
    Wir, die Malocher, die Hackler, wir können das nicht stemmen.
    Wir zahlen!
    Und weil ich heil froh das ich auf eigenen Füßen durchs Leben komm, zahl ich auch die geplante Zwangsbespaßungssteuer (TV) der GEZ nicht. Leute, das sind mehr als 200 € im Jahr! Für etwas das ich nicht nutze. Fast die Krankenversicherung für einen Monat.

    Wie hoch genau ist bis jetzt jeder Bundesbürger durch diese miesen Bankgeschäfte in der Kreide? Weiß das jemand? Ich muss das wissen.

  1. ebiel sagt:

    ich denke, dass unser bisheriges Geldsystem keine Zukunft hat und zwar in KEINEM Land, auch nicht in der Schweiz.

    Ich sehe also wenig Sinn darin irgendwie versuchen etwas retten zu wollen.

    Ich persönlich investiere meine Überlegungen und Energie in die "Zeit danach". Gerade die Schweizer gehen voran, Thema "Vollgeldreform".

    Also - es geht ein Geldzyklus zu Ende.

  1. loere sagt:

    wenn das so weitergeht denn maschieren die ganzen pleite länder in deutschland ein wie im zweiten weltkrieg das wollen die saftsäcke von politiker wo möglich und dann kocht die suppe!! was sie sowieso schon macht!! wir müssen für jeden mist aufkommen langsam wird es ernst !! oh oh oh wir müssen abwerten mit dem geld jeder wieder seine eigene währung

  1. loere sagt:

    Denkt daran sie benutzen negative psyche kann man nur mit positiver bekämpfen :)

  1. ebiel sagt:

    im Internet gibt es ein Video (drei Teile) von Wilhelm Hankel.

    Titel ist: Wilhelm Hankel 2011 in Berlin über den Untergang des Euros

    sehr zu empfehlen!

  1. Freenet sagt:

    Denke meine Überlegung geht bei 99% zum einen Ohr rein und zum anderen raus. Ist Euch aufgefallen, dass der ANFANG von 9/11 eine grosse Inszenierung war und das ENDE 10 Jahre danach (was für ein Zufall) genauso. Was steht AM ENDE DIESER ERSTEN EPOCHE?

    Ein ganz grosses Fragezeichen, nicht wahr???

    Haben unsere Politiker nicht ganz klar gezeigt, dass sie an dem NOTSTANDSZUSTAND = Notstandsgesetzen = Metagesetzgebung festhalten wollen, das sie keineswegs diesen ZUSTAND DER ERSTEN ERMÄCHTIGUNG wieder zurück fahren wollen? NOTSTAND, das war mal eine AUSNAHMEREGELUNG! Unsere Politiker wollen ganz offensichtlich, dass AUS DER AUSNAHME DIE REGEL WIRD.

    Jene, welche eifrigst damals die Sowjetunion als totalitären Überwachungsstaat angriffen, strengen sich derzeit furchtbar an, diesen Zustand "quadratisch zu topen". Wir sind uns doch hoffentlich einig, dass die STASI gegenüber dem was wir heute haben die absolute Peanuts ist, oder?

    Und wer jetzt 1+1 zusammen zählen kann, dem dürfte es ja nicht schwer fallen aus der derzeitigen Entwicklung des finanziellen Zusammenbruchs (2. August lässt grüssen!), auch die 2., ebenfalls inszenierte Phase der ERMÄCHTIGUNG abzuleiten.

    Hoffe Ihr habt verstanden was ich meine: Osama, das war doch NUR die 1. Phase der Ermächtigung 10 Jahre lang, jetzt gehen wir mit der Finanzkrise in die 2. Phase der Ermächtigung über.

    Jetzt werden paar Leute ganz verblödet fragen: Was hat denn die Finanzkrise mit Ermächtigung zu tun. Antwort: Gegen Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens!

    Und noch etwas: Mir fällt in letzter Zeit der Aufbau einer "Infrastruktur der Verfolgung" auf. Ihr wisst was Hitler gemacht hat und wir erleben gerade die Wiederholung. Wir erleben sogar noch mehr: Obwohl die Leute ganz genau wissen sollten wie das war und endet, machen sie den selben Fehler wieder von vorne mit. Ich würde mich KEIN BISSCHEN wundern, wenn morgen Islamisten um Mitternacht von einer Neo-Gestapo aus dem Bett geholt werden und wieder will es am nächsten Tag keiner gesehen haben. Alles wie damals, es wiederholt sich grad wieder!

    Und diese grosskotzige junge Generation behauptete mal, sie stände da drüber. Wie lächerlich!!!

  1. drdre sagt:

    Wenn man den Prognosen der sog. Experten vertrauen kann, dann war die geschlossene Vereinbarung in Brüssel der Einstieg in die Transferunion. Das bedeutet, dass die nationalen Parlamente ihre fiskalischen Einnahmen an die EU abgeben. Damit ist die Finanzhoheit in Brüssel und die Entscheidungen was mit den Steuergeldern passiert liegt nicht mehr im Einflussbereich der nationalen Staaten. Damit sind die Bürger der EU Staaten zu Spielball der Lobbyisten von Banken und Konzernen in Brüssel geworden.
    Lt. Aussage von Journalisten beschäftigen die Banken in Brüssel alleine über 700 Lobbyisten.
    Der Bürger wird damit nur noch zum Zahlmeister der EU degradiert mit den bekannten Nachteilen. Fraglich ist ob dies den Euro wirklich rettet. Verlassen können wir uns darauf dass die Folgen für die Bürger negativ verlaufen werden.

  1. Tristan sagt:

    Teil 1

    Da solltest Du den Eliten nicht auf den Leim gehen, Freeman. Das ganze Gekreische um den angeblich harten Franken ist eine von der Konzernpresse und den hinter ihr stehenden kriminellen Elite künstlich geschürte Hysterie, die alleine den Zweck hat auch in der Schweiz selbstmörderische planwirtschaftliche Konzepte zu propagieren, mit der Absicht auch die Schweiz in ein finanzielles Chaos zu stürzen.

    Wir hatten uns ja schon gefragt, wie es die Bilderberger denn anstellen wollen, um unser Land von der Klippe zu stossen - nämlich dadurch, dass sie den Franken zerstören wollen, und somit die Kaufkraft der Bürger. Der Niedergang der bürgerlichen Mittelschicht ist die Folge davon, denn wenn die Kaufkraft zurückgeht, dann ruiniert dies auch die Binnenkonjunktur und somit den Wohlstand in unserem Land. Mit viel List und Tücke versuchen die Illuminati über einen mit Hilfe der Medien aufgebauten psychologischen Druck unsere Politiker dazu zu verführen den Glauben an das Prinzip der freien Marktwirtschaft zu verlieren, und wie in der EU eine marxistische Wirtschaftspolitik zu machen, die unweigerlich den Niedergang des Bürgertums zur Folge haben wird.

    Wenn wir eine wirklich gesunde Währung hätten, dann würde eine Parität zwischen Franken und Gold, das ja ein Inflationsindikator ist, bestehen. Wir haben in der Schweiz eine massive Inflation - seit 1970 hat der Franken etwa 75 Prozent an Wert verloren! Im Jahr 2000 konnte man sich mit 400 Franken 1 Unze Gold kaufen, heute, nur 10 Jahre später, benötigt man für den Kauf einer Unze Gold 1300 Franken! Und nein, das Gold ist nicht teurer geworden, der Franken wurde massiv entwertet. Ein kleiner Teil des höheren Preises des Goldes resultiert aus der höheren Nachfrage, aber da wir die erhöhte Nachfrage auch beim Franken haben, fällt dieser Faktor in der Gleichung wieder weg. Quelle: http://tinyurl.com/3c9opdf

    Was bedeutet das nun? Die Sparguthaben der Bürger wurden in den letzten 10 Jahren massiv entwertet. Hätten wir einen wirklich gesunden und goldgedeckten Franken, dann könnte man heute immer noch fast eine Unze Gold mit 400 Franken kaufen. Daran kannst Du erkennen, wie massiv unser Franken kaputt gemacht worden ist. Und da der Franken durch die Inflation so stark an Wert verliert, und da diese Inflation nicht durch Lohnerhöhungen ausreichend kompensiert wurde, sinkt die Kaufkraft der Arbeitnehmer immer mehr, und somit ist dies dann auch eng gekoppelt an den Niedergang der bürgerlichen Mittelschicht. Und genau dies ist ja das Ziel der Illuminati, nämlich die Mittelschicht zu zerstören.

    Der Hauptfeind der Gewerkschaften ist eben nicht der Unternehmer, sondern die SNB, ein von den Rothschild-Illuminati kontrolliertes privates Banken-Kartell, das durch die von ihr geschaffene Inflation die Löhne und Sparguthaben der Arbeiter massiv entwertet. Die Argumentation der Unternehmer ist nun wie folgt: Da die Löhne der Arbeitersklaven in der EU durch den abstürzenden Euro so stark gesunken sind, sollen die Löhne der Schweizer Arbeiter nun auch zunehmend kaputt gemacht werden. Wenn die Löhne der Deutschen gegen null gehen, dann sollen sie also auch für die Schweizer gegen null gehen. Diese Philosophie des "beggar thy neighbour" führt aber geradewegs in eine Rezession. Wenn die Menschen kein Geld mehr haben, dann sinkt auch die Nachfrage nach Produkten und somit die Profite für die Unternehmer, was dann zu Massenentlassungen führen wird.

  1. Tristan sagt:

    Teil 2

    Wir haben in der Schweiz ja bereits 8 bis 12 Prozent Inflation im Jahr, was schon extrem viel ist, und die Löhne bereits massiv entwertet, aber das ist den Konzernen eben immer noch nicht genug, sie wollen die Arbeiter noch radikaler und konsequenter in die Armut und in die Verelendung treiben - geplante Austerität ist angesagt.

    Es wird nun wie folgt argumentiert: Weil die Geldpolitik der EZB und die Planwirtschaft der EU den Euro ruiniert haben, und somit die Arbeiter der EU in das Elend getrieben haben, und weil deren Kaufkraft deswegen immer weniger stark ist, müssen wir in der Schweiz folglich billiger produzieren, damit sich die verarmte Bevölkerung der EU unsere Produkte trotzdem noch leisten kann. Das ist eine völlig abstruse Argumentation, die nichts mit mehr mit freier Marktwirtschaft zu tun hat. Es ist nicht unser Fehler, wenn die Planwirtschaft der EU die Kaufkraft und die Sparguthaben deren Bürger ruiniert hat.

    Würden wir den Franken noch stärker inflationieren, dann würde dies die Importe von denen die Schweizer Industrie massiv abhängig ist, extrem verteuern, was dann zu einer Verteuerung der Herstellungskosten führen würde, und somit auch zur Verteuerung der Produktpreise. Bei 10 Prozent mehr Inflation müssten die Schweizer Unternehmer ihre Preise um 10 Prozent erhöhen, um die Gewinnmarge aufrecht zu erhalten. Bei 10 Prozent mehr Inflation würden ausserdem die Aktien von in der Schweiz kotierten Unternehmen um 10 Prozent per Annum zusätzlich entwertet, was einen enormen Druck durch die Aktionäre auf die Unternehmer erzeugen würde. Die Aktionäre würden dann von unseren Unternehmern 10 Prozent höhere Gewinne einfordern, was die Preise verteuern würde, und dann wiederum die Wettbewerbsfähigkeit deren Produkte schmälern würde. Wieso sollte man noch in Aktien investieren, wenn die Inflation sämtliche Gewinne wegfrisst? Bei 10 Prozent Aktiengewinn und 20 Prozent Inflation wird der Investor fast nur noch Gold und Franken kaufen wollen.

    Es ist allerdings schon beängstigend, dass in Anbetracht der extrem hohen Nachfrage nach dem Franken, die sich aus der massiven Flucht aus dem Euro-Dollar ergibt, dennoch eine Inflation von 10 Prozent per Annum in unserem Land vorliegt. Dies kann man sich nur dadurch erklären, dass die SNB die Geldmenge viel zu stark erhöht hat. Alleine in Osteuropa haben unsere Banken über 200 Milliarden Franken an ausstehenden Krediten. Für ein so kleines Land wie die Schweiz haben wir uns mit unserem kleinen Franken massiv übernommen. Es könnte hier dadurch sehr schnell zu einem "Island-Syndrom" kommen. Vermutlich versuchen die Illuminati die hiesigen Politiker dazu zu zwingen, die Steuerzahler in den Ruin zu treiben, indem man versuchen wird mit Steuergeldern die hiesige Ökonomie planwirtschaftlich zu manipulieren.

    Die befürchtete Rezession in der Schweiz reflektiert einerseits die reduzierte Nachfrage aus dem Euroraum aufgrund des dortigen massiven Verlustes an Kaufkraft, und andererseits aus der Schädigung der hiesigen Binnenkonjunktur durch die relativ zum Gold massive Abwertung des Frankens, der Löhne, der Sparguthaben und Sozialleistungen. Diese Abwertung ergibt sich aus der hohen Inflation, die aus der verantwortungslosen Geldpolitik des SNB-Kartells resultiert.

  1. Tristan sagt:

    Teil 3

    Denn Franken könnte man als vernünftig hart bezeichnen, wenn er etwa dreimal wertvoller wäre, als dies gegenwärtig der Fall ist. In Wirklichkeit ist der Franken butterweich, aber relativ zum im Niedergang begriffenen Euro scheint der Franken hart zu sein, aber das ist eine Illusion.

    Wenn die Unternehmer die Arbeiter in der Schweiz erpressen wollen, dann sollen sie das tun, aber ein erhöhter Druck auf die Löhne wird die Kaufkraft nur noch mehr reduzieren und ein Abgleiten in die Rezession noch beschleunigen. In der gegenwärtigen fast schon als verrückt zu bezeichnenden Situation in der EU und den USA, kann man den hiesigen Unternehmern nur ein langsames Abnabeln von der im Niedergang begriffenen Ökonomie in der EU und den USA empfehlen, und ihr nahelegen, sich mehr auf den asiatischen und südamerikanischen Markt auszurichten - und vor allem auch auf eine Stärkung der Binnenkonjunktur hinzuarbeiten.

    Wie zerstört man also die Ökonomie? Das Konzept lautet: Problem, Reaktion, Lösung. Das Problem wird entweder von der Elite selbst geschaffen, oder aber man erzeugt einfach nur die Illusion eines Problems im Bewusstsein der Massen. Und gerade der Versuch der Politik ein nicht existierendes Problem zu lösen, gerade dieser Versuch selbst ist es, der dann ein gewaltiges Problem heraufbeschwört. Gewiss gibt es viele Probleme, aber die Probleme sind eben nicht dort verortet, wo man den Menschen einredet, dass sie angeblich sein sollen. Wenn es etwas gibt, dass eine Rezession bewirkt, dann ist es die Entwertung der Löhne durch Inflation, und massive Steuerbelastungen um marxistisch-planwirtschaftliche Eingriffe zu finanzieren, die unweigerlich in ein ökonomisches Fiasko münden müssen.

    Sorry Freeman, dass ich Dir hier so massiv widersprechen muss, aber Du willst ja keine Schafe haben hier, sondern mutige Freidenker, und so gesehen denke ich, wird es Dich freuen, wenn hier jemand seinen eigenen Kopf hat.

    So long.

  1. AU AU WEIA sagt:

    "die erhöten Preise die nun bei den Eidgenossen sind", zeigen sich im Gastgewerbe !!! und ein großer Umsatzeinbruch ist dies dem zufolge ! Die deutschen bringen liebr ihr eigen Brot mit anstadt Royal Schweizer Käse zu verkosten !

    es ist schon schlimm genug auf dem weltweiten Kapitalverbrechermarkt, das der Kapitalismuss keien Gnade kennt, siehe Afrika !

  1. Adio Aurel sagt:

    Lieber Freeman, ich verstehe deine Aussage nicht: "Nichtstun und nur hilflos zuschauen, wie der Euro und Dollar abschmieren und der Franken steigt, ist keine Lösung."
    Da frage ich mich, was du wirklich unterstützt.Das beste was uns passieren kann ist ein crash der Wirtschaft und des gesammten Finanzsystems. Die scheinheilige Schweiz soll da keine Ausnahme sein! (ich bin Schweizer) Erst recht wenn man sieht, wie die verwöhnten Menschen bei uns Tag für Tag ihren Wohlstand absolut unbewusst auf Kosten von Armutsländern, Tieren, Natur und allg. der ganzen Umwelt geniessen.
    Der Schweiz soll man keinen Honig ums Maul schmieren, wir haben zwar Glück in relativ friedlichen Verhältnissen zu leben. Wenn man jedoch hinter die Kulissen schaut, stinkts gewaltig und die Armut ist selbst in diesem Land unvorstellbar gross, nur spricht niemand darüber...Bitte sei vernünftig, es liegt auf der Hand, dass nur durch den Zusammenbruch dieses Systems etwas neues entstehen kann. Leider sind die Menschen scheinbar so, dass sie nur durch Leid und Schmerz das Macht-, Geld- und Konsumgierige Ego verlieren können.
    Ich persönlich freue mich über die Situation. Die eine Riesige Chance verspricht, wenn die Menschen sie nutzen. Statt zu kämpfen etwas neues, friedvolles aufbauen.

  1. Buddha sagt:

    meine meinung ist:

    klar ist jedenfalls nur eins, die kreuzritter der konzerne (politiker) sind bei ihren amigos in den ferien, lassen es sich gut gehen und bekommen nun neue anweisungen!!!

    @ m. soweit ich weiß hat jeder bundesbürger durch den staat eine schuldenlast nur für den bund von über 38 000 € zu stemmen, dann kommen noch die länder, kreise und städte, eine gesamtsumme ist mir nicht bekannt!

    wenn man mich fragt sind wir nach der bankenrettung schon pleite gewesen, - , und die rettung der staaten wie portugal und griechenland, ... , hat lediglich den banken geholfen bis jetzt!

    wo sind die politiker in dieser situation? sie sind doch vom volk gewählt, oder? sie sind bei ihren feldherren den amigos, den kapitalisten und geniesen deren kapital, - , das ziel, - , die totale verarmung der weltbevölkerung und eine weltherrschafft!

    wir sind eine kapitaldiktatur unter dem deckmantel der demokratie!!1

  1. Iwax sagt:

    guter artikel freeman

    "quantive easing" wie in den USA ist definitiv keine möglichkeit.

    Das einzige was uns und der Schweiz helfen würde, wenn man nur eine Papier-Währung mit wirtschaflicher(krisen)zulässt. Sprich raus aus dem Euro und retten was zu retten ist.

    alle EU-Mitglieder stehen am abgrund, es wird nicht lange dauern bis die EU-lers es einsehen und den Traum aufgeben.

    Dänemark macht es ja schon ....