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Wer ist Timothy F. Geithner, der neue Finanzminister?

Dienstag, 25. November 2008 , von Freeman um 18:32

Hier ein Porträt von Barack Obamas "Wahl" des zukünftigen Finanzminister der USA.

Timothy Franz Geithner wurde am 18. August 1961 in Brooklyn New York geboren. Sein Vater, Peter F. Geithner, ist der Direktor des Asienprogramm der Ford Foundation. Er verbrachte seine Jungend hauptsächlich im Ausland, Zimbabwe, Indien und Thailand.

Er hat einen Bachelor-Abschluss (1983) in asiatischen Studien und in öffentlicher Verwaltung der Dartmouth College, sowie einen Masters-Abschluss (1985) in internationaler Wirtschaft und ostasiatischen Studien der John Hopkins Universität. Er hat Chinesisch und Japanisch studiert.

1985 heiratete er Carole M. Sonnenfeld, sie ist Lobbyistin. Sie haben zwei Kinder, Elise und Benjamin.

Seinen ersten Karriereschritt machte er drei Jahre lang bei Kissinger and Associates in Washington, danach ging er ins Finanzministerium von 1988 bis 1998, wo er für internationale Angelegenheiten zuständig war.

Von 1998 bis 2001 war er in der Clinton-Regierung Unterstaatssekretär für internationale Angelegenheiten, unter den Finanzministern Robert Rubin und Lawrence Summers. Er gilt als Protegé dieser beiden Herren.

Im Jahre 2002 verlies er das Finanzministerium und arbeite im Council on Foreign Relations (CFR). Gleichzeitig war er von 2001 bis 2003 auch im Internationalen Währungsfonds (IMF) tätig.

Im Oktober 2003 wurde er zum Präsidenten der Federal Reserve Bank of New York ernannt. Er wurde auch Vizevorsitzender des Federal Open Market Committees und 2006 Mitglied des Finanzberatungsgremiums Group of Thirty.

Zu seinen letzten “Leistungen” gehören, die Rettung und der Verkauf der Bear Stearns Bank im März 2008. Er war die Hauptperson in der Entscheidung, einerseits die AIG Versicherung zu retten und andererseits Lehmann Brothers Bank NICHT zu retten.

Es wird ihm auch zugeschrieben, das sogenannte $700 Milliarden Rettungspaket für die Banken im September 2008 ausgearbeitet zu haben, sowie die aller neueste Aktion, die Rettung der Citigroup, mit einer Staatsgarantie von $305 Milliarden und einer Aktienbeteiligung von $20 Milliarden.

Wenn man seine Biografie anschaut, dann war er bei den grössten Verbrecher- und Geheimorganisationen in der Lehre, angefangen durch den Einfluss seines Vater bei der Ford Foundation, dann bei Henry Kissinger, beim CFR, dem IMF, und der Group of Thirty (dahinter steht die Rockefeller Foundation).

Geithner ist Mitglied der Trilateral Commission (Rockefeller, Brzeziński) und der Bilderberg Group (beim letzten Treffen in Washington im Juni 2008 dabei).

Ist klar, dass man so einen gelehrigen und folgsamen Schüler dann zum Chef des grössten Gangstersyndikat der Finanzen macht, der Federal Reserve Bank von New York. Bezeichnend ist, er wurde von Anfang an in richtung Asien ausgerichtet. Dort liegt offenbar für die NWO die Zukunft.

Und jetzt hat ihn Barack Obama, der Retter der Neuzeit und Heilsbringer, der alles ändern und verbessern will, diesen Repräsentanten der globalen Finanzmafia zum nächsten Finanzminister der USA ernannt? Wow!

Es ist nicht zu glauben, jemand der mehr in der Lage ist, das Programm der Neuen Weltordnung im Finanzbereich umzusetzen, gibt es fast nicht. Damit ist klar, Barack Obama ist eine Marionette der Wall Street Bankster und der NWO!

$800 Milliarden ... $700 Milliarden ... $600 Milliarden ... $500 Milliarden

Bei einer Pressekonferenz hat Finanzminister Hank Paulson heute einen $800 Milliarden Plan verkündet, damit die Konsumentenschulden "auftauen", was sehr wichtig wäre, wie er sagt.

Davon getrennt, hat FED Chef Paul Shalom Bernanke einen Plan verkündet, im dem sie Morgage-Backet-Assets im Wert von $600 Milliarden aufkaufen werden, neben den $700 Milliarden, die bereits als Hilfspaket für die Banken vorgesehen sind.

Und Obama musste heute auch noch Hunderte Milliarden verteilen. Er rief den Kongress dazu auf, gleich nach seiner Amtseinführung im Januar, ihm ein Gesetz vorzulegen, welches ein Konjungturprogramm zur Ankurbelung der Wirtschaft, in Höhe von $500 bis $700 Milliarden über zwei Jahre vorsieht.

Laut Bloomberg, belaufen sich die Gesamtkosten des "Bailouts" bis jetzt auf $8.5 Billionen!

Kommentar: Ich glaube die sind alle wahnsinnig geworden und hauen die Billionen nur so um sich. Wer zahlt das alles? Ja wer wohl!

Damit ist die Existenz von Schwarzen Löchern endgültig bewiesen worden. Das amerikanische Finanzsystem ist eines, es verschlingt alles und der Appetit wird immer grösser!

insgesamt 37 Kommentare:

  1. Raffael sagt:

    Jeder der mich kennt weiß dass ich die USRAEL-Verbrecher hasse wie nichts auf der Welt,aber ich spiele jetzt einmal des Teufels Advokat....

    Was kann der Milchbubi und seine Schergen schon viel anstellen???

    Die Amischwei.... sind pleite die ganze Welt weiß was diese Kreaturen alles verbrochen haben und wenn sich die Asiaten von diesen Mördern jetzt noch ausnehmen oder bedrohen lassen sind sie selber schuld..

    Das einzige Problem das ich noch sehe ist die Gefahr eines Atomschlages gegen einen immaginären Feind,wenn das verhindert werden kann,dann können wir uns zurück lehnen und zusehen wie sie untergehen.

    Und um diesen möglichen Krieg zu verhindern gibt es normalerweise genug starke Länder,wenn die das nicht wollen können wir auch nichts dagegen tun.

  1. Anonym sagt:

    Sagt dieses Foto nicht schon alles...?
    Mr Geithner würde jedes Casting für eine Dämonenrolle gewinnen!
    Gruselig, wenn man der "Führungskaste" einfach nur in die Augen schaut.
    Ausser bei Georgieboy, da sehe ich nur Leere ;-)

  1. klachö sagt:

    Das sah man ja so kommen.
    Diese Bankster, wollen ihre Schäfchen von ihresgleichen gehütet sehen.

  1. Anonym sagt:

    wow

    danke für die infos

    das ist echt hart

    er ist einer der schlimmsten.

    thx obama

  1. Anonym sagt:

    villeicht.... wählt er bewusst diese personen aus... ums sie später alle mit einer klappe erschlagen zu können ...

  1. Anonym sagt:

    Eventuell, treibt Obama die dicksten Fische alle zusammen... Wie schlägt man am besten die Feinde ... mit seinen eigenen Waffen...und geht nach Russland ins Exil...

  1. Anonym sagt:

    Thomas Geitner hört sich an das er deutschen Ursprungs ist.

  1. Anonym sagt:

    kein dummer Junge dieser Timothy,leider schwimmt er im falschen Kanal.
    Ihr wisst schon,da wo sich Ratten und Mäuse aufhalten.

  1. Anonym sagt:

    Der Beitrag bestätigt nur das was man sich schon immer gedacht aber schwer begründen konnte: Es ist vollkommen egal wer im Weißen Haus frühstückt, die Entscheidungen werden woanders getroffen..

  1. Huddy sagt:

    Hehe, ...

    hey, wenn Obama die nicht selbst gewählt hat (sondern die Puppenspieler) - dann ist die Chance natürlich da das Obama halt auch seinen eigenen Kurs einfahren wird (erstmal and Amt kommen natürlich 2009)
    und dann was-weiß-ich-was verkündet so wie Kennedy oder so...

    WER WEIß ?!

    Darauf hindeuten tut zwar nix,
    aber es kann ja alles passieren.

  1. Anonym sagt:

    Diese Gesicht gefällt mir gar nicht. Es sieht aus wie das einer Kanalratte.
    Der Dollar wird sich als Leitwährung zwar verabschieden, aber nicht sang und klaglos.
    Dieser demokratische Präsident wird alle Vorgängermodelle toppen.

  1. Anonym sagt:

    Genau wegen solchen Artikeln sind "Nachrichten aus dem Internet am glaubwürdigsten".
    Ähnlich gut aufbereitete Hintergrundinformationen z.B. über die zukünftige Führungselite der USA findet man nicht in den großen, etablierten Medien - auch nicht in deren Internetauftritten!
    Fettes Merci!

    Einen Kritikpunkt habe ich allerdings: Mit geschultem Blick erkennt der kritische Leser manipulative oder auf Nichtigkeitsniveau reduzierte Artikel über brisante Themen in den Massenmedien.
    Vergleichende Blogeinträge dazu gibt es gier nicht, aus den Kommentaren werden sie entfernt.
    Gegendarstellungen sind riskant, schon klar! Der Blog würde aber an Relevanz gewinnen.

  1. Anonym sagt:

    das hier ist verrückt!!!


    Die "Nahrungsmittelkrise"

    http://www.bueso.de/artikel/nahrungsmittelkrise

  1. Anonym sagt:

    Rahm Israel Emanuel als Stabschef, Hillary Rodham Clinton als Aussenministerin, Timothy Franz Geithner als Finanzminister.

    Ist ja eine echt starke Truppe bis jetzt :-(

    Schade - ich habe mal hier gesagt, jeder verdient seine Chance (und ein Poster litt danach wohl unter einer Halsschlagaderzerrung), aber meine Befürchtung, dass sich alles einen Dreck ändern wird, verstärkt sich bei diesen Figuren von Tag zu Tag.

    Auch wenn viele Poster wieder auf ihnen rumhacken werden, sie mindestens als dumme Schafe titulieren werden, aber die überzeugten Obama Anhänger, welche an "Change you can believe in" geglaubt haben - sie werden am bittersten enttäuscht werden und tun mir irgendwo auch leid.

    Aber wer weiss, irgendwann schlägt Enttäuschung auch mal um und der Plebs ist nicht immer so berechenbar, wie der durchscnittlicher NWOler glaubt. Und wenn es den NWO Anhängern plötzlich sowieso in den Kram passt, so wird es auch einen zweiten Bürgerkrieg in den USA geben.

  1. Anonym sagt:

    Auch dieses Blog ist nur eine weitere Perspektive. Das ist die Herausforderung für die eigene Intelligenz, die perspektiven zu einem sinnvollen Bild zusammenzufügen.

  1. Anonym sagt:

    dann will ich auch eine internetnachricht beitragen

    http://bloomberg.com/apps/news?pid=20601109&sid=arEE1iClqDrk&refer=home

    Nov. 24 (Bloomberg) -- The U.S. government is prepared to provide more than $7.76 trillion on behalf of American taxpayers after guaranteeing $306 billion of Citigroup Inc. debt yesterday. The pledges, amounting to half the value of everything produced in the nation last year, are intended to rescue the financial system after the credit markets seized up 15 months ago.

    The unprecedented pledge of funds includes $3.18 trillion already tapped by financial institutions in the biggest response to an economic emergency since the New Deal of the 1930s, according to data compiled by Bloomberg.
    [...]
    usw usf usa

    die druckerbande FED bürgt also - auf kosten des steuerzahlers natürlich - mit dem halben sozialprodukt der usa.
    hurra, dann kann ja nix mehr schiefgehen.

    weiss gar nicht was ihr immer habt, schwarzmaler ...

    jammert nicht und steigt lieber in's business für druckerpressen ein

    alles ist business, nur was profit abwirft ist gut, den rest einfach abstossen. solange die rente von opa den zivi abdeckt läuft die heizung noch, ansonsten ...

  1. Anonym sagt:

    $ 800 Milliarden kann ich toppen
    $ 7 Billionen biete ich

    http://www.heise.de/tp/r4/artikel/29/29213/1.html

    http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601109&sid=arEE1iClqDrk&refer=home

  1. Anonym sagt:

    hey freeman echt super deine beiträge
    aber eine frage, woher nimmst du immer die ganzen infos, durchforstest du den ganzen tag quellen oder hast du auch ein reales leben?

    nicht böse gemeint, immer weiter so!

  1. Anonym sagt:

    Der passende Song dazu
    http://www.youtube.com/watch?v=KTVeism7XxI

  1. Anonym sagt:

    freeman sagte
    Bezeichnend ist, er wurde von Anfang an in richtung Asien ausgerichtet. Dort liegt offenbar für die NWO die Zukunft.


    hm !
    jezt vertehe ich die werbung der RBS bank auf n24 da stehen manager hinter chinesischen teracotta figuren ?

  1. @ 26. November 2008 00:05

    Schonmal dran gedacht was ein reales Leben ist? :)



    Genau, weiter so Freeman!

    Mein Gott, was geht hier eigentlich ab frag ich mich... da male ich mir im Gedanken sehr gerne eine Neue Erde aus auf der alle in Wahrheit und Liebe miteinander leben.

    WIR WERDEN AUF DIESER "NEUEN" ERDE LEBEN!




    Wenn die Macht der Liebe die Liebe zur Macht übersteigt,
    erst dann wird die Welt endlich wissen, was Frieden heißt.
    ~Jimi Hendrix

  1. Anonym sagt:

    ich verstehe einefach nicht, das keiner begreifen will, was hier eigentlich läuft:

    1. die usa haben ihren neuen heilsbringer... obama... nur mit dem beteht überhaupt der funke einer chance, das land überhaupt zu retten, dazu muß er aber auch vom volk wie stalin/mao/hitler auch als solcher anerkannt werden... das charisma dazu hat er jedenfalls...

    2. er hat nur eine wahl, nämlich diejenigen leute hinter sich zu scharen, die den laden (und seine krise) genauestens kennen... was er ja gerade tut

    3. mit hilfe dieser leute und unsummen frischen geldes muß er versuchen, die gesamte wirtschaft als "staatsbetrieb" zu übernehmen, um als staat auch die zu erwartenden gewinne zu verwalten und zu verteilen...

    4. es entsteht neben einer staatsbank und einem netz von staatlichen sparkassen/genossenschaftsbanken, ein system von (scheinbar) volkseigenen betrieben (VEB) geleitet von zentralen "kombinaten" kontrolliert von einer "demokratischen" partei die zufälligerweise in beiden häusern (senat und repräsentantenhaus) gerade die mehrheit hat

    5. das ganze wird abgesichert durch ein ministerium für staatssicherheit (heimatschutzministerium) und nach aussen durch einen nationalen verteidigungsrat und seine volksarmee mit grundwehrdienst...

    6. es wird einen 2- jahresplan zum übergang und zur stabilisierung geben, dem ein 5- jahresplan in dem es um eine "einheit von wirtschafts und sozialpolitik" gehen wird, folgt...

    7. in 4 jahren (nächste wahl) wird das wahlgesetz geändert in ein "referendum zur nationalen rettung"... bei erfolg wird obama dafür sogar eine weitere mehrheit (wie putin) bekommen für sein modell der "gelenkten demokratie"
    (mogeln wie honnecker brauch er da nicht mal)

    8. in den nächsten wochen wird den medien (als beitrag zur nationalen rettung) nur noch erlaubt, staatlich zensierte kostenfreie werbung zu senden, stattdessen werden sie zukünftig vom staat finanziert, und ihre intendanten und chefredakteure werden vom präsidenten persönlich eingesetzt..
    (sarkozy hat das ja heute unter mäßigem protest in frankreich vorgemacht... erst mal nur mit dem fernsehen)

    9. die bisherige hauptstütze obamas... die jugend... wird in einer staatliche jugendorganiesation (russlands "naschii"... deutsch: "unsere") zusammengefasst und mit blut und ehre an amerikas wiederaufbau gehen

    10. die mauer nach süden (mexico) steht schon... und muss nur etwas besser bewacht werden... vorerst noch gegen die armen einwanderer ... später dann gegen die ausreisewilligen... oppositionelle entlässt man vorerst großzügig nach kanada...

    usw. usw.

    fazit: die logistik für diese DDR/USA steht schon und wurde durch seine vogänger etabliert... was bisher fehlte war nur der charismatische vorsitzende des staatsrates.... (die krise und der staatbankrott war in dieser form noch nie da...)

    das alles mag sehr lustig klingen... aber diese form vom staatswirtschaft ist die einzigste chance die obama hat... und wenn's funktioniert dann steht die "achse der guten" USA/russland/china... und somit auch die weltregierung welche unantastbar sein wird...

    (europa's 30 länder können sich derweil in brüssel weiterstreiten wer nun wen verstaatlicht... vielleicht einigen wir uns ja rechtzeitig auf sarkozy)

    ------------

  1. Illuminator sagt:

    Es lohnt sich immer bei Dir vorbeizuschauen Freeman !
    Manchmal muß ich schmunzeln, aber sehr viel öfter bin ich beeindruckt.

  1. Anonym sagt:

    Atomschlag ? ich schätze eher, die machen's auf die heimliche Tour ... mit Masseninfluenza

    heute morgen kam im Radio, daß in Thüringen heute schon mal behördenseitig geübt wird, wie mit massenhafter Influenza umgegangen werden soll; und dass Tonnen von Impfstoffen zur Verfügung stehen

    hier wird ausserdem davon gesprochen, daß man dieses JAhr einen BESONDERS AGRESSIVEN Virus erwartet tz, tz Thüringer Allgemeine

    wie es in anderen Bundesländern aussieht hab ichnoch nicht geprüft, aber sicherlich ähnlich

    -----------------

    bemerkenswert finde ich auch den erneuten Erfurter Schulterror ... ich meine jeder Attentäter würde vorher ja auch erstmal die Pferde scheu machen, gelle - ist doch logisch ... gerade auch, wenn ich mir mal wieder die Ereignisse vom Gutenberg-Amok Revue passieren lasse (Zweifel am offiziellen Erfurter Hergang von 2002)

  1. ludwig sagt:

    @ Anonym 26. November 2008 00:05

    Ich finds lustig, das es immer wieder Leute gibt die fragen, wie Freeman an die Informationen kommt.

    Hier ein Beispiel:
    auf ftd.de ist gerade die Nachricht erschienen, daß Obama seinen wichtigsten Wirtschaftsberater gewählt hat: Paul Volcker.

    Paul Volker geboren am 5. Sept. 1927 in Cape May.
    Vorgänger von Alan Greenspan als Vorsitzender des Federal Reserve System.
    Davor ging seine Karriere durch die Stationen:
    - Federal Reserve Bank NY
    - Chase Manhatten Bank
    - Finanzministerum USA
    - danach wieder bei Chase Manhatten als Vize Direktor und director of planning

    Außerdem war er maßgeblich an der Entscheidung der US Regierung beteiligt, den Goldstandard aufzugeben.

    Alles nicht besonders überraschend und in einer Linie mit dem was wir über Obama schon wissen.

    So mein lieber Anonym 26. November 2008 00:05, die Frage ist nicht WIE man an die Informationen kommt, sondern daß man zu suchen anfängt. Sie sind alle im Internet vorhanden, man muss sich aber auf die Suche nach ihnen machen.

    Genau dies macht Freeman für uns und die Resultate sind einfach großartig. Aber wie er schon oft geschrieben hat: "Jeder sollte ein Informationskrieger sein".

    Nimm einfach mal irgendeine Schlagzeile und mach dich selbst auf die Suche. Die Resultate werden sich einstellen und durch die Suche wirst du dich vom passiven Informierten zum aktiven Informationskrieger wandeln.

  1. Anonym sagt:

    Anonym Huddy / corax hat gesagt...

    @ 26. November 2008 00:05

    Schonmal dran gedacht was ein reales Leben ist? :)

    Hast du ein Prolem?

  1. Anonym sagt:

    So ein Glück, daß Geld eigentlich Nichts ist, wie der Papst immer sagt. Die Richtigkeit dieser These verspüre ich auch tagtäglich am eigenen Leibe, denn ich habe von diesem Nichts echt nichts und es wird auch immer weniger ...

  1. Anonym sagt:

    @15:07
    Stimmt irgendwie schon, aber Geld ist nicht nur nichts, es ist weniger als nichts ;) Geld ist Schuld.

    Soweit ich es verstanden habe, ist Geld entweder die Schuld des Andern oder eine Schuld, für die Du oder Deine Kinder irgendwann einstehen müssen.

    Und ausserdem muss für die Schuld Geld ständig Zins bezahlt werden. Diese Zahlung (z. B. Steuern) vermindert die umlaufende Geldmenge, worauf mehr Geld in Umlauf gebracht werden muss, sodass der Zinsbetrag laufend ansteigt - exponentiell.

    Und fertig ist der Zinsstaubsauger, der alles umlaufende Geld von unten nach oben transportiert, immer schneller und schneller bis zum Crash. Der prozentuale Anteil der Zins-Gewinner strebt dabei gegen Null.

    Wie im Monopoly, am Ende gewinnt nur einer, und alle andern sind bankrott. Müsste eigentlich Schulstoff der dritten Klasse sein, nicht?

  1. Fried Fertig sagt:

    Wie Geld entsteht und vergeht?

    Prägnant im Podcast von Extrawagandt erklärt und sehr aktuell. Prädikat: Besonders empfehlenswert.

    http://extrawagandt.de/geld-wie-es-entsteht-und-warum-immer-zu-wenig-davon-da-ist/2008/11/26/

  1. Simon sagt:

    Warum verteufelst du Geithner? Weil er ein sehr kompetenter Finanzexperte ist und viel Erfahrung hat? Deine Kritik, zumindest hab ich das so aufgefasst, entbehrt doch jeder Grundlage. Was soll daran schlimm sein ein Unternehmen zu zu machen wenn es scheiße läuft? Guck dir außerdem mal Armutsberichte an und was der IWF dafür getan hat. Aber Paranoia ist ja, wie bei allen Kommentatoren hier, außerordentlich im Trend.

  1. Anonym sagt:

    http://ghulammuhammed.wordpress.com/2008/11/22/obamas-new-financial-czar-has-knights-of-malta-connections/

  1. Mia sagt:

    @Simon
    Mensch Danke dass du schreibst wir haben Paranoia! Ich dachte schon es ist alles Realität...

    dann bilde ich mir also die besch... Weltlage nur ein und mein Bauchgefühl lügt nur?!
    Na wenn du es sagst...

    @freeman: Danke für den interessanten Beitrag!

  1. Karlo sagt:

    Freeman: "Ich glaube die sind alle wahnsinnig geworden und hauen die Billionen nur so um sich. Wer zahlt das alles? Ja wer wohl!"

    Ich habe mal eine Frage dazu, die auch gerne jeder andere beantworten kann, der es weiß...

    Woher kommt das Geld, womit die Staaten heuer um sich werfen???
    Das verstehe ich nicht!

    Ich habe gestern mit einem Freund gesprochen, der bei einer großen Bank arbeitet... Der meinte, dass jede europäische Bank einen gewissen Prozentsatz ihrer Mittel bei der Europäischen Zentralbank 'einlagern' muss. Die Staaten würden für die Rettungspakete dieses Geld nutzen!

    WOHER KOMMT DAS GELD? (hier ein paar Milliarden, da ein paar Milliarden...)

    Danke und Gruß

  1. Freeman sagt:

    Mit dieser Aussage deines Freundes muss man mit Schrecken feststellen, sogar bei den Banken wissen die nicht, wie das Geldsystem funktioniert. Der hat offensichtlich keine Ahnung.

    Ok hier die Erklärung wo das Geld herkommt, welches die Regierungen überall verteilen.

    Wenn der Staat Geld braucht, speziell wie in diesen Fällen, dann gehen sie zu ihrer Zentralbank und verlangen es. Dann tippt ein Mitarbeiter eine Zahl mit vielen vielen Nullen in den Computer und schwupps "es werde Geld". Das wird dann dem Staat aufs Konto gutgeschrieben und der gibt es dann aus.

    Als Gegenleistung muss der Staat dann Schuldscheine herausgeben. Staatsanleihen, Bundesobligationen, Schatzanweisunge oder wie immer die Papiere heissen. Sie drucken also schöne Urkunden mit dem entsprechende Betrag drauf. Diese bekommen die Zentralbanken als Pfand. Der Staat muss dann Zinsen an die Zentralbank für das Geld zahlen.

    Damit steigen die Schulden des Staates noch mehr und die Zinslast auch. Die Steuereinnahmen dienen dann nur noch einem Zweck, die Zinsen an die Zentralbank für die Schulden zu zahlen. Also haftet der Steuerzahler für die Gelder, die der Staat an die Finanzmafia so grosszügig verteilt.

    Wir sehen, das Geld wird ainfach aus Luft geschaffen und der Staat, bzw. wir alle, sind dann noch mehr bei den Zentralbanken verschuldet und müssen noch mehr Steuern zahlen.

    Das interessante ist, dass die meisten Zentralbanken, wie die FED, die Bank of England und auch die Schweizr Nationalbank, gar nicht oder nur zum Teil dem Staat gehören. Sie sind Privatinstitutionen, gehören meistens unbekannten Privatbankies.

    Das heisst konkret, Privatleute produzieren Geld aus dem Nichts und verleihen es an den Staat, der dafür sich verschuldet und Zinsen an die Pivatleute zahlen muss. Toll oder? Nur wer ist der Staat? Wir alle, also tragen wir die Schulden und die Zinslast mit unseren Steuern und die Privatbesitzer der Zentralbanken verdienen ein Vermögen.

    „Erlaube mir das Geld einer Nation herauszugeben und zu kontrollieren, dann ist es mir egal wer die Gesetze macht.“ Mayer Amschel Bauer, Gründer der Rothschild-Dynastie

    „Wenn ihr weiterhin die Sklaven der Banken sein wollt und für eure eigene Versklavung bezahlen wollt, dann lasst die Banken weiterhin das Geld erschaffen und die Kredite kontrollieren.“ Sir Josiah Stamp, Direktor der Bank of England

  1. gerina sagt:

    Diesen Artikel von F.William Engdahl über die "Verstaatlichung" der Citigroup möchte ich gerne weiterverbreiten:
    http://info.kopp-verlag.de/news/die-eigentliche-wahrheit-hinter-der-verstaat
    Die eigentliche Wahrheit hinter der Verstaatlichung der »Citigroup«

    F. William Engdahl
    Wie mir Bankiers, mit denen ich seit Jahren in Kontakt stehe und
    die zu den Insidern der Finanzwelt gehören, berichtet haben, stand
    die Welt am letzten Freitag, den 21. November, unmittelbar vor dem
    schlimmsten Finanzkollaps der Geschichte. Auslöser war die
    »Citigroup«, noch vor zwei Jahren die größte Bank in ganz Amerika.
    Dass dieses etwa zwei Billionen Dollar schwere Finanzinstitut
    jetzt praktisch von der US-Regierung verstaatlicht werden musste,
    ist ein deutliches Anzeichen für kommende Erschütterungen in
    anderen großen US-amerikanischen und europäischen Banken, die
    bisher als »zu groß, um bankrott zu gehen« galten.

    Die plumpe Art, mit der US-Finanzminister Henry Paulson, der ja kein
    Bankier ist, sondern ein »Investmentbanker« an der Wall Street – und als
    solcher nur Erfahrungen in der völlig anderen Welt von Aktien- und
    Wertpapiergeschäften gemacht hat –, mit der laufenden Krise umgegangen
    ist, war weit mehr als inkompetent. Durch Paulsons Vorgehensweise ist
    eine schlimme Situation zu einer Katastrophe geworden.



    *»In den Wind spucken«*

    Ein Beispiel dafür ist Paulsons klammheimlicher Gebrauch der 700
    Milliarden Dollar an Steuergeldern, die ihm ein wackliger US-Kongress im
    September zur Verfügung gestellt hat. Zuerst steckte Paulson 125
    Milliarden Dollar aus dieser Summe Amerikas neun größten Banken zu,
    davon auch zehn Milliarden seiner alten Firma /Goldman Sachs/.
    Berücksichtigt man jedoch den aktuellen Börsenwert des mit diesen 125
    Milliarden Dollar gekauften Aktienanteils, dann wird klar, dass die
    US-Steuerzahler insgesamt 125 Milliarden Dollar für Bankaktien bezahlt
    haben, die ein privater Investor für 62,5 Milliarden Dollar erstanden
    hätte, wie der Ökonom Ron W. Bloom im Einzelnen vorrechnete. Bloom
    vertritt die Gewerkschaft der US-Stahlarbeiter, deren Mitglieder von
    Massenentlassungen bedroht sind, wenn GM bankrott gehen sollte.

    Im Klartext: Die Hälfte dieser ersten ausgezahlten Tranche öffentlicher
    Gelder war ein Geschenk an Paulsons Spezis an der Wall Street. Jetzt,
    nur wenige Wochen später, sieht sich das US-Finanzministerium zu einer
    Intervention gezwungen, um /Citigroup/ de facto zu verstaatlichen. Und
    /Citigroup/ wird nicht die letzte US-Bank sein, die verstaatlicht wird.
    Paulson verlangte – und bekam – im September von einem labilen Kongress
    die alleinige Verfügungsgewalt über das Rettungspaket von 700 Milliarden
    Dollar; d.h. er allein entscheidet jetzt darüber, wo und wie diese Summe
    investiert wird, und bis heute untersteht er dabei keiner effektiven
    Kontrolle. Das läuft darauf hinaus, dass das US-Finanzministerium bei
    der Lösung dieser fundamentalen Krise praktisch »in den Wind spuckt«.

    */Die Verstaatlichung der zwei Billionen Dollar schweren /**Citigroup/
    ist nur der erste Schritt einer umfassenden Verstaatlichung, die es
    jetzt in den USA geben muss./*



    Jedem seriösen Analysten müsste inzwischen klar geworden sein, dass die
    im September von Paulson getroffene Entscheidung, stur nach dem
    ideologischen Dogma der Finanzpolitik zu verfahren und die viertgrößte
    Investmentbank der USA, /Lehman Brothers/, bankrott gehen zu lassen,
    aller Wahrscheinlichkeit nach der Auslöser für die jetzige globale Krise
    war. Der überraschende Kollaps von /Lehman Bros/. hat die aktuelle
    globale Vertrauenskrise/ /ausgelöst, denn von nun an konnte der Rest der
    Bankenwelt nicht wissen, welches amerikanische Finanzinstitut die
    US-Regierung retten würde und welches nicht; schließlich hatte die
    Regierung kurz zuvor das viel kleinere Investmenthaus /Bear Stearns/ vor
    dem Kollaps bewahrt, während es das viel größere und strategisch viel
    wichtigere Investmenthaus /Lehman Brothers/ fallen ließ.



    *Einige Details*

    Der besorgniserregendste Aspekt dieser Krise ist allerdings die
    Tatsache, dass wir uns mitten in einem Interregnum befinden, also in
    einer Zeit, wo der nächste US-Präsident zwar schon gewählt ist, aber bis
    nach seiner Amtseinführung am 20. Januar 2009 noch nicht handelnd in die
    Krise eingreifen kann.

    Man betrachte nur die Details der kürzlichen De-facto-Verstaatlichung
    von /Citigroup/ durch die US-Regierung – aus ideologischen Gründen
    vermeiden es Paulson und die Regierung Bush geradezu hysterisch
    zuzugeben, dass sie derzeit dabei sind, Amerikas Schlüsselbanken zu
    verstaatlichen. /Citigroup/ hält über zwei Billionen Dollar an Einlagen
    und lässt damit Unternehmen wie die Versicherungsgruppe AIG, die in den
    letzten beiden Monaten im großen Umfang Regierungsgelder erhielt, weit
    hinter sich. Es ist schon eine Ironie, dass die US-Regierung erst acht
    Wochen zuvor ausgerechnet /Citigroup/ auserkoren hatte, die
    angeschlagene /Wachovia/-Bank zu übernehmen. Jetzt ist klar, dass sich
    /Citigroup/ damals in einem schlimmeren Zustand befand als /Wachovia/.
    In der Woche vor der Ankündigung der US-Regierung, /Citigroup/ zu
    verstaatlichen, sank der Aktienwert von /Citigroup/ an der New Yorker
    Börse in nur wenigen Stunden auf 3,77 Dollar, was den Marktwert des
    Unternehmens auf nur noch 21 Milliarden Dollar drückte. Im Dezember 2006
    hatte der Marktwert der /Citigroup/-Aktien noch 247 Milliarden Dollar
    betragen. Zwei Tage vor der Verstaatlichung dieser Bank hatte ihr
    Vorstandsvorsitzender, Vikram Pandit, einen gigantischen Sparplan
    angekündigt, dem 52.000 Arbeitsplätze zum Opfer fallen sollten. Doch
    auch damit ließ sich der Absturz nicht aufhalten.

    Das Ausmaß der versteckten Verluste der wahrscheinlich 20 größten
    US-Banken ist so groß, dass – wenn es nicht schon vorher passiert –
    spätestens mit dem ersten Präsidenten-Dekret von Präsident Barak Obama
    wahrscheinlich »Bankfeiertage« in den USA angeordnet werden, gefolgt von
    der kompletten Verstaatlichung aller US-Großbanken, d.h. der vollen
    Übernahme der giftigen Papiere und Verluste durch den Staat, bis
    Amerikas Ökonomie durch direkte Kredite an die Industrie wieder in
    Schwung kommt und funktionieren kann.

    /Citigroup/ und die US-Regierung haben einen Pool von ungefähr 306
    Milliarden Dollar an faulen Schulden und Vermögenswerten identifiziert.
    Die ersten 29 Milliarden Dollar dieser Verlusten übernimmt /Citigroup/.
    Dann werden die restlichen Verluste zwischen /Citigroup/ und der
    US-Regierung ungleich aufgeteilt, und zwar im Verhältnis zehn Prozent
    (/Citigroup/) zu 90 Prozent (US-Regierung). Dabei wird das
    US-Finanzministerium aus seinem Rettungspaket TARP in Höhe von 700
    Milliarden Dollar bis zu fünf Milliarden Dollar beisteuern. Wenn nötig,
    wird die Bundeseinlagenversicherung (FDIC) der Regierung für weitere
    zehn Milliarden Dollar an Verlusten aufkommen. Darüber hinaus garantiert
    die Zentralbank /Federal Reserve/ die Übernahme von allen weiteren
    Verlusten. Derartige Maßnahmen hat es noch nie in der amerikanischen
    Finanzgeschichte gegeben – und es ist überhaupt nicht sicher, ob mit
    ihnen das Dollarsystem gerettet werden kann.

    Der Grund dafür liegt darin, dass in dieser Situation alles mit allem
    zusammenhängt. Da sechs große US-Banken auf dem weitaus größten Teil
    aller offenstehenden Finanzderivate weltweit sitzen, kann der Bankrott
    einer einzigen großen US-Finanzinstitution auf dem außerbörslichen
    (OTC-) Derivatmarkt Verluste in Höhe von 300 bis 400 Milliarden Dollar
    nach sich ziehen, wie aus einem neuen Arbeitspapier des IWF hervorgeht.
    Noch schlimmer ist allerdings, dass ein derartiger Bankrott zu einer
    ganzen Bankrottwelle bei anderen Finanzinstituten führen könnte. Wie
    Singh und Segoviano in einer anderen IWF-Studie darlegen, könnte es im
    gesamten globalen Finanzsystem dann sogar zu weiteren Verlusten von über
    1.500 Milliarden Dollar kommen.



    *Heller Wahnsinn um einen Rettungsplan von GM in Detroit*

    Dabei ist der Zustand von /Citigroup/ noch nicht einmal der schlimmste
    Aspekt dieser Krise, die nun überwunden werden muss. Denn ganz aktuell
    hat das politische und ideologische Gezänk im US-Kongress, bis jetzt
    zumindest, die Vergabe eines einfachen Notkredits an /General Motors/
    verhindert, ebenso wie an /Ford/ und /Chrysler/, die anderen beiden der
    drei großen US-Autoproduzenten. Das absurde Theater von
    US-Kongressabgeordneten, die den Chefs der »Großen Drei« insbesondere
    vorgeworfen haben, mit ihren Privatjets zu den kurzfristig anberaumten
    Kongressanhörungen eingeflogen zu sein, unterstreicht nur die Tatsache,
    dass sich die Politiker in Washington in den letzten Jahren himmelweit
    von der Realität entfernt haben.

    Wenn GM bankrott geht, droht eine Katastrophe von kolossalen Ausmaßen.
    Obwohl es bei dem Kollaps von /Lehman Brothers/, dem (bisher) größten
    Bankrott der US-Geschichte, offenbar eine geordnete Abwicklung der als
    »Credit Default Swaps« (oder CDS) bekannten Kreditderivate gegeben
    hatte, war es schon vorher zum Zusammenbruch gekommen, da die
    Versicherer bereits */vor/* Abschluss des Abwicklungsverfahrens
    zusätzliche Sicherheiten (collateral) hinterlegen mussten. Das wiederum
    führte zu den unglaublichen Abschreibungen im Oktober. Weil GM aber ein
    viel größeres Kaliber ist, wird auch der »Kollateralschaden« viel größer
    sein. Außerdem tritt dies Debakel zu einem Zeitpunkt auf, an dem das
    Finanzsystem noch schwächer ist als bei der /Lehman/-Pleite.

    Darüber hinaus wurde ein zweites, noch viel schlimmeres Problem
    größtenteils übersehen. Diejenigen, die dafür plädieren, GM einfach
    bankrott gehen zu lassen, argumentieren, GM könne nach Kapitel 11 des
    US-Konkursgesetzes einen Vergleich anmelden, genauso wie andere große
    Unternehmen, die ins Trudeln geraten sind. Doch es könnte auch sein,
    dass ein solches Vorgehen misslingt, und dann würde es zu einem
    Bankrottverfahren nach Kapitel 7 oder gleich zu einem völligen Konkurs
    von GM kommen – mit der Wirkung eines weltweiten Erdbebens.

    Das Problem besteht darin, dass es bei einem Vergleichsverfahren zur
    Insolvenzabwendung nach Kapitel 11 US-Konkursgesetz einige Zeit dauert,
    bis das Unternehmen unter den Schutz eines Konkursrichters gestellt
    wird. Bis zu diesem Zeitpunkt, d.h. für einige Wochen oder gar Monate,
    benötigt ein solches Unternehmen dringend »Überbrückungskredite«, um
    weiter produzieren zu können. Diese Form der Finanzhilfe ist im
    US-Konkursverfahren bekannt als »debtor-in-possession«, oder
    DIP-Finanzierung, die ein wesentlicher Bestandteil der meisten
    Vergleichsverfahren nach Kapitel 11 ist, da es einige Zeit dauert, bis
    die Gläubiger und Konkursrichter den Reorganisationsplan gebilligt
    haben. Wie GM heute, gehen die meisten Unternehmen erst dann zu einem
    Konkursrichter, wenn sie überhaupt keine Liquidität mehr haben.

    Die DIP-Finanzierung wird insbesondere Unternehmen gewährt, die entweder
    bereits in Konkurs gegangen sind oder die kurz vor dem Bankrott stehen,
    und im Allgemeinen hat die Begleichung dieser (neuen) Schulden Vorrang
    gegenüber den Ansprüchen anderer Gläubiger. Deshalb birgt die
    DIP-Finanzierung ein relativ geringes Risiko, und außerdem sind die in
    Rede stehenden Summen verhältnismäßig gering. Doch heute, also zu einem
    Zeitpunkt, an dem diese Überbrückungskredite ganz besonders benötigt
    werden, ist die DIP-Finanzierung stark eingeschränkt, da in Zeiten einer
    großen Kreditklemme selbst die gesünderen Banken ihre Kreditvergabe
    drastisch einschränken.

    Wenn GM keine DIP-Überbrückungskredite erhält, dann müsste dieser
    Autoproduzent Teile des Unternehmens oder sogar den ganzen Konzern
    verkaufen. Die Konsequenzen einer solchen Entwicklung wären geradezu ein
    Albtraum. Abgesehen von dem Verlust von 100.000 Arbeitsplätzen bei GM
    selbst, spielt die Aufrechterhaltung der Produktion bei GM eine große
    Rolle für die Zulieferbetriebe, deren Existenz von diesem
    Autoproduzenten abhängt. Wenn GM bankrott geht, dann werden schon bald
    die meisten, vielleicht sogar alle GM-Zulieferer in den USA und sogar
    auch im Ausland untergehen. Darüber hinaus sind diese GM-Zulieferer auch
    für andere große Autoproduzenten der Welt wichtig. Viele Autobauer in
    Übersee müssten ihre Fabriktore schließen, wenn diese amerikanischen
    Zulieferer vom Markt verschwunden sind. Einige Analysten schätzen, dass
    bei einem GM-Bankrott im kommenden Jahr 2009 aufgrund der Folgewirkungen
    insgesamt bis zu 2,5 Millionen Arbeitsplätze verloren gehen. Betrachtet
    man den Effekt, den der Verlust dieser 2,5 Millionen Arbeitsplätze auf
    die Gesamtverluste der Wirtschaft außerhalb des Autosektors – Stichwort:
    Dienstleistungen, Zwangsversteigerungen etc. – hat, dann könnten laut
    einigen Schätzungen insgesamt sogar über 15 Millionen Arbeitsplätze
    verloren gehen.



    */Ein Bankrott von /**General Motors /würde unmittelbar zu einem Verlust
    von 2,5 Millionen Arbeitsplätzen führen und indirekt etwa 15 Millionen
    Arbeitsplätze weltweit vernichten./*



    Angesichts dieser wahrhaft schrecklichen Aussichten sind die
    US-Kongressabgeordneten aber vor allem auf der Tatsache herumgeritten,
    dass der GM-Boss im privaten Firmenjet nach Washington geflogen ist.
    Dabei denkt man unwillkürlich an das Bild von Nero, der auf seiner Geige
    herumfiedelt, während Rom in Flammen aufgeht. Angesichts dieser absurden
    Haltung in Washington ist es keine Überraschung, dass auf dem kürzlichen
    Gipfel zwischen EU und Asien chinesische Regierungsbeamte die Idee zur
    Diskussion stellten, den Handel zwischen den Staaten der EU und großen
    Ländern Asiens, wie z.B. China, nicht mehr in US-Dollar, sondern
    zukünftig in Euro, Renminbi, Yen oder anderen nationalen Währungen
    abzuwickeln. Die Rettung von /Citigroup/ und das Debakel bei GM haben
    den Tod des alten Bretton-Woods-Dollarsystems, wie es sich nach 1944
    entwickelt hat, bestätigt.



    *Die eigentliche Wahrheit hinter der Rettung von **/Citigroup/*

    Weder Paulson noch irgendjemand sonst in Washington will die eigentliche
    Wahrheit hinter der Rettung der /Citigroup/ zugeben: Erst Paulsons
    Verhalten in dieser Krise und die strikte Weigerung der
    Bush-Administration, gleich zu Beginn der Krise resolut zu handeln, d.h.
    die etwa neun angeschlagenen großen US-Banken sofort zu verstaatlichen
    und die vorhandenen Vermögenswerte nach dem Kriterium »gute Bank« und
    »schlechte Bank« zu reorganisieren, so wie es die schwedische Regierung
    Anfang der 1990er-Jahre bei der dortigen Bankenkrise mit der von ihnen
    gegründeten Auffanggesellschaft /Securum/ getan hat, hat dazu geführt,
    dass Paulson und seine »Kapitalisten-Spezis« eine schlechte Situation in
    eine globale Katastrophe verwandelt haben. Das damalige kompetente
    Vorgehen der schwedischen Regierung erlaubte es den gesunden Banken,
    weiterhin Kredite an die schwedische Realwirtschaft zu gewähren und
    dadurch die wirtschaftliche Entwicklung aufrechtzuerhalten, während der
    Staat monatelang auf den unterbewerteten (und praktisch unverkäuflichen)
    Papieren »saß«, bis sie aufgrund des wirtschaftlichen Aufschwungs zu
    marktgerechten Preisen wieder an den privaten Sektor verkauft werden
    konnten.

    Als Paulson offenbar bemerkte, dass er mit seiner Weigerung, die Banken
    gleich zu Beginn der Krise zu verstaatlichen – als Begründung hatte er
    angeführt, das sei »unamerikanisch« – einen Fehler gemacht hatte, war es
    bereits zu spät. Außerdem hat Paulson nie erklärt, warum er am 19.
    September einen politischen Kurswechsel vornahm und die neun
    US-Großbanken ultimativ aufforderte, einer Beteiligung der US-Regierung
    zuzustimmen und damit seinen ursprünglichen bizarren Plan, nur die
    giftigen »Müllpapiere« (ABS) der Banken mit seinem 700 Milliarden Dollar
    schweren Rettungsplan TARP, d.h. mit Steuergeldern, aufzukaufen, aufgab.



    */Wall Streets Finanzminister Paulson hat die Krise in eine Katastrophe
    verwandelt, indem er seinen Wall-Street-Freunden auf Kosten der
    Realwirtschaft aus der Patsche geholfen hat./*



    Wie der Wirtschaftswissenschaftler Dimitri B. Papadimitriou und sein
    Assistent L. Randall Wray vom renommierten /Jerome Levy Institute/ am
    New Yorker /Bard College/ zeigen, verfolgte Paulson mit seinem
    ursprünglichen Plan die folgende Strategie: »Das Finanzministerium
    sollte im Gegenzug für eine Kapitalspritze die angeschlagenen
    Finanzinstitute übernehmen – doch ohne Wahrnehmung der Eigentumsrechte,
    wie z.B. das Recht, die Führungsriege dieser Bank, die das Chaos
    angerichtet hatte, auszuwechseln. Das Rettungspaket sollte als Chance
    genutzt werden, die Kontrolle des Finanzsystems der Nation in den Händen
    einiger weniger großer (Wall Street-) Banken zu konsolidieren, wobei die
    Regierung das Geld zur Verfügung stellte, mit dem ›gesunde‹ Banken die
    angeschlagenen Finanzinstitute aufkaufen konnten.«

    Doch schon bald musste Paulson feststellen, dass sich das Ausmaß der
    Krise – vor allem aufgrund seines inkompetenten Vorgehens im Falle
    /Lehman Brothers/ – vergrößert hatte und eine unmögliche Lage entstanden
    war. Wenn Paulson mit diesen 700 Milliarden Dollar nur den
    ABS-»Giftmüll« ausgewählter Banken zu den heutigen Marktpreisen
    aufgekauft hätte, dann hätten diese 700 Milliarden Dollar bei Weitem
    nicht ausgereicht, um den Banken vermögensbesicherte Wertpapiere (ABS)
    in Höhe von schätzungsweise etwa zwei Billionen (d.h. 2000 Milliarden)
    Dollar abkaufen zu können. Im Papier des /Levy Institute/ heißt es dazu:
    »Wahrscheinlich sind heute viele und vielleicht die meisten
    Finanzinstitute insolvent – wobei ein schwarzes Loch von negativen
    Nettowerten entstanden ist, das Paulsons gesamten Berg von 700
    Milliarden Dollar mit einem einzigen Zug verschlingt.«

    Diese Realität ist der wahre Grund, warum Paulson gezwungen war, seinen
    ursprünglichen TARP-Plan zur »Rettung seiner Spezis« aufzugeben, und
    einiges von »seinem« Geld verwenden musste, um Aktienanteile an den neun
    größten US-Banken zu erwerben. Aber auch dieses Szenario ist eine
    sprichwörtliche »Totgeburt«. Das Dilemma, das er mit seinem
    inkompetenten Vorgehen in der Krise geschaffen hat, lässt sich mit
    einfachen Worten so zusammenfassen: Wenn die US-Regierung einerseits den
    Banken nur den wahren Wert für diese fast wertlosen Papiere bezahlte,
    dann müssten die Banken riesige Abschreibungen vornehmen und
    entsprechende Verluste ausweisen sowie, wie die Ökonomen des /Levy
    Institute/ schreiben, »in die Welt hinausposaunen, dass sie insolvent
    sind.« Wenn aber andererseits Paulson den Kaufpreis des Giftmülls so
    hoch ansetzt, dass die Banken keine Verluste ausweisen müssten, dann
    könnte er mit den 700 Milliarden Dollar »nur einen winzigen Teil der
    ›faulen‹ Vermögenspapiere aufkaufen«. Genau darum geht es bei der
    jüngsten Verstaatlichung von /Citigroup/.

    Das ist aber erst der Anfang. Im Jahre 2009 werden wir titanische
    Erschütterungen und Veränderungen der globalen Weltordnung erleben, mit
    Ausmaßen, die es wahrscheinlich in den letzten 500 Jahren nicht gegeben
    hat. Deshalb reden wir vom Ende des »Amerikanischen Jahrhunderts« und
    seines Dollarsystems.

    Welche Zerstörungen dieser Prozess den amerikanischen Bürgern, die ja zu
    den Hauptopfern von Paulsons »Kapitalisten-Spezis« gehören, sowie dem
    Rest der Welt bringen wird, hängt jetzt von der Schnelligkeit und
    Entschiedenheit ab, mit der die Regierungschefs in der EU, allen voran
    in Deutschland, sowie in China, Russland und den anderen Staaten
    außerhalb der USA auf diese Krise reagieren. Jetzt ist aber keine Zeit
    für ideologische Sentimentalitäten und die Nostalgie der alten
    Nachkriegsordnung. Die ist schließlich im September zusammen mit /Lehman
    Brothers/ und der Präsidentschaft der Republikaner kollabiert. Auch auf
    ein »Wunder« von der Obama-Präsidentschaft zu warten, ist für den Rest
    der Welt jetzt keine Option mehr.

    Dienstag, 25.11.2008

  1. Anonym sagt:

    Guten Tag werter Freeman, Kompliment, sehr guter Blog!
    Die Pleite schreitet voran und nach dem Willen der Fed mit Meilenschritten, siehehttp://www.ftd.de/politik/international/:Rettung-des-US-Finanzsystems-700-Milliarden-Ha-Es-sind-8500-Milliarden/444083.html
    Dies ist eineinhalb mal so viel, wie für den Krieg von 2001 bis 2007 ausgegeben wurde. Die Fed schafft bestimmt noch dieses Jahr, die Magische Grenze von 10.000 Mrd. zu knacken. Na Dann gute Nacht USA ...zzzzz....

  1. Anonym sagt:

    Das lässt auf jeden Fall eines mit Gewissheit sagen:

    Der Wähler ist wie immer der angeschmierte und nach dem Autor Brummer kann man sagen: Schafe blicken auf.

    Gruss
    C.