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Taucher befreit Delfin aus Angelschnur und Haken

Freitag, 25. Januar 2013 , von Freeman um 17:00


Bei einem nächtlichen Tauchgang vor der Küste von Hawaii, um Mantarochen zu beobachten, tauchte ein Delfin auf und bat die Taucher um Hilfe. Das muss man jedenfalls annehmen, denn die Tauchergruppe hörte laute Rufe eines Delfins der mitten unter ihnen herumschwamm. Als der Delfin nahe am Taucher Keller Laros vorbeikam, sah er eine Angelschnur aus dem Maul hängen und wie die Schnur mit Haken an der linken Vorderflosse umwickelt war. Die folgende Videoaufnahme zeigt wie der Delfin sich ganz ruhig das Angelzeug entfernen lies.



"Ich versuchte es zu entwickeln, ich schaffte den Fischerhaken aus dem Flosse zu entfernen. Eine Leine kam aus seinem Maul. Aber die Leine war um seine Flosse gewickelt. Die war aber so eng er hatte Einschnitte vorne und hinten," sagte Laros.

"Ich hatte Sorge, wenn ich daran ziehe, würde es ihm noch mehr wehtun. Ich konnte die Leine durchschneiden und entfernen.

"Es sind mir schon oft Delfine nahekommen und sie sind wirklich intelligente Tiere," sagte Laros. "So wie er aber auf mich zukam und mich stupste gab es gar keine Frage, dieser Delfin wollte Hilfe."


insgesamt 16 Kommentare:

  1. LinQ sagt:

    Toller beitrag, danke!
    Delfine sind meine absoluten Lieblinge.
    Es gab mal einen Fall von ein paar Schwimmern, die an der Küste von Delfinen minutenlang umkreist wurden. Kein Schwimmer durfte den Kreis verlassen. Später stellte sich heraus das die Delfine nur die Schwimmer vor einigen HAIEN beschützten!

  1. Der Mensch ist nicht die einzige Art mit grosser Intelligenz auf dem Planeten. Wobei ich mir beim Menschen sowieso nichts so sicher bin, ob er wirklich dazu gehört.

  1. 3DVision sagt:

    Kein Thema....

    Ich würde sie auf JEDEN FALL mit den Politclowns wechseln.

  1. Marcel sagt:

    Schön.Lässt in mir tiefes Ehrgefühl aufkommen. Anbei Gruss an Dich Freeman.

  1. Julian sagt:

    Allein schon dass der Delfin erkannt hat dass die Menschen ihm auch helfen können und er deshalb ihre Nähe gesucht hat zeugt schon von enormer sozialer Intelligenz. Mein Hund hält nicht so ruhig wenn ich ihm einen Dorn aus der Pfote ziehe ;-)

    Bei Menschen verhalten sich Delfine sowieso eigenartig. Unglaublich interessiert, hilfsbereit, annäherungsfreudig

  1. J.D. sagt:

    Die Intelligenz der Delfine erinnert mich an den Anfang von "Per Anhalter durch die Galaxis" von Douglas Adams. :)

    http://www.youtube.com/watch?v=naIePq3YdsE

  1. arka lasch sagt:

    Endlich einmal auch gute Nachrichten. Es war für mich sehr interessant zu sehen. Danke für den Film.

  1. KPAX sagt:

    Schonmal gesehen wie Delfine mit u.a. WalBabies umspringen ?
    Die töten die schonmal einfach zum Vergnügen und ziemlich langsam und grausam.

    Uns Menschen gegenübe sind sie allerdings freundlich gesinnt oder wir passen nicht ins Beuteschema,denn Thunfische werden auch ziemlich brutal gekillt,da sieht es auch wie bei einer Katze,die mit einer Maus spielt.

  1. @Fremann
    Danke

    Meiner Meinung nach wird "Intelligenz", egal ob beim Mensch oder Tier, zu hoch bewertet.
    Wir Menschen sind ja auch nur Säugetiere.
    Unsere Neugierde hat uns so weit gebracht. Die Neugierde etwas zu begreifen. Als ganzes zu erfassen.
    Hier ist die deutsche Sprache wunderschön, denn um zu begreifen und zu erfassen braucht man Hände.
    Dazu kommt noch die Empathie, etwas zu erfühlen, seelisch dem Gegenüber ohne Worte zu verstehen.
    Auch hier, spielt es keine Rolle ob Tier oder Mensch.

    Viele reduzieren bzw. vergessen leider ihr empathisches Gefühl, und lassen sich von Oberflächlichkeiten verleiten.
    Wir kennen alle dieses Gefühl, nicht umsonst sagen wir dazu "unser Bauchgefühl". Es ist ein Ur-Gefühl, etwas was uns Homo Oeconomicus seit hunderttausend Jahren begleitet.
    Viele vertrauen darauf und viele misstrauen dieses Gefühl, da ja nicht rational zu erklären ist.
    Die sogenannte Wissenschaft negiert gerne diese "Phänomene" da sie nicht "erklär-beweisbar" sind.
    Dieses Ur-Gefühl/Ur-Vertrauen, was uns Menschen, seit wir vom Baum der Erkenntnisse genascht haben, oder trocken gesagt seit wir aufrecht gehen, begleitet uns, ist ein Teil von uns.

    Von daher, ist uns Menschen etwas gegeben was einmalig ist, ein Ur-Vertrauen in Kombination mit Neugierde.
    Wenn wir Menschen, mMn uns wieder darauf besinnen würden, würde die Welt vielleicht etwas rosiger werden.

    Nebenbei, viele Religionen (bitte nicht verwechseln mit dem Macht instrumentalisierten Institutionen, die sich Kirchen nennen) bauen auf dieses Urgefühl und Ur-Vertrauen.
    Mitleid ist einer unserer größten empathischen Schätze die wir haben. Wir erleiden den Schmerz mit dem uns Gegenüber, wir er spüren sein Leid.

    Nur wird in unseren heutigen Zeit Mitleid trivialisiert und diffamiert. Es wird zur Konsumware degradiert.
    Natürlich, mMn ist dies gewollt, denn wenn der Mensch wirklich unvoreingenommen, Mit-Leid ausüben würde. Dann gäbe es mMn kaum kriege, Missgunst oder Neid.

    Tja, leider "irgendetwas ist ja immer" dank Kain und Abel, Remus und Romulus wissen wir, dass das Ur-Vertrauen an unsere Mitmenschen, Brüder und Schwester weiterhin ein Wunschgedanke bleiben wird.

  1. axgouk sagt:

    wunderbar ... es zeigt sich hierbei eindeutiges intelligentes Verhalten.
    Das überhaupt nichts mit dem so gerne mißbrauchten Satz der Instikte zu tun, welcher gerne verwandt wird, um denTieren einen Intelligenzgrad abzusprechen.
    Tiere handeln mit instiktiv und verfügen dennoch über eine hohe Intelligenz !!! Sonst wäre ein Überleben nicht möglich.
    Inwieweit der Mensch, selbstgekrönt zur Intelligenz tatsächlich verfügt, ist zu bezweifeln, da er seinen Lebensraum selbst vernichtet und das hat weder mit Intelligenz, noch Instikten zu tun, es ist einfach nur dumm und wird seine aussterbenden Konsequenzen haben.

  1. humanity sagt:

    schöner artikel, Freeman...

    möchte mal ein beispiel anführen, wo das tier dem menschen hilft, wenn ers denn wahrnähme u. z. bei "Erdbebenforschung: Woher spüren Tiere das Unheil?"
    exzerpt daraus: "Offenbar können Tiere auch rechtzeitig Erschütterungen spüren: Forscher haben nachgewiesen, dass Elefanten Infraschall über ihre empfindlichen Fußsohlen wahrnehmen können. Bei dem großen Tsunami 2004 flüchteten Elefanten auf Sri Lanka kurz vor dem Tsunami ins Landesinnere - doch nur wenige Menschen taten es ihnen gleich. Auch die Küste der indonesischen Insel Simeulue wurde zerstört. Dass alle Bewohner überlebten, verdanken sie den Tieren: Als die Wasserbüffel in die Berge flüchteten, folgten sie ihnen."

    viell. sollten wir menschen in unserer künstlichen welte mal wieder mehr die NATUR wahrnehmen...

  1. humanity sagt:
    Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
  1. FxLegend sagt:

    Es gab Menschen die eins mit der Natur gelebt haben. Diese wurden im Namen der Zivilisation ausgelöscht...
    Oder sollte ich sagen im Namen des Geldes? Der Mensche muss wieder lernen die Natur zu respektieren und mit ihr zu leben.

    Delphine sind wahrlich wundersame Tiere. Hab schon Geschichten gehört bei denen "kranken"(psychisch) Menschen geholfen wurde, durch die Delphine.
    Es gibt einen tollen Film über einen Ex-Delphin Trainer (Soll in der Serie "Flipper" die Delphine trainiert haben). er setzt sich gegen die Tötung von Delphinen ein (Japan.)
    Ach ja, nicht vergessen Leute: Delphin-Fleisch darf man nicht essen! Beinhaltet Quecksilber...

  1. papapeter sagt:

    Toll. Ich hab geweint. Und bin sonst so ein "harter". Danke sehr. Sehr gut und danke für Deine Arbeit. herzlichen Gruß Peter



  1. saladin sagt:

    Ihr müsst euch mal das Video anschauen wo ein kleines Kind in ein Gorilla Gehege fällt

  1. easty82 sagt:

    @FxLegend evtl. meinst du die tolle Dokumentation The Cove (zu deutsch: Die Bucht)