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Wie die Medien nur Cola und Pepsi zulassen

Sonntag, 21. Oktober 2012 , von Freeman um 12:05

Jetzt seid mal ehrlich. Hab ihr gewusst, es gibt neben den zwei bekannten Präsidentschaftskadidaten Obama und Romney noch VIER andere Kandidaten, die sich für das Präsidentenamt bewerben und gewählt werden können? War euch nicht bekannt? Es gibt den allgemeinen Eindruck, die USA hat nur ein Zweiparteiensystem und man kann nur zwischen Republikaner und Demokraten wählen. Dabei ist die Palette viel grösser, wird aber totgeschwiegen, auch von unseren Medien. So manipulieren und steuern die Medien die Wahlen, in dem sie den Anschein geben, die Auswahl beschränkt sich auf zwei Bewerber, oder man hat nur die Wahl zwischen Cola und Pepsi.

Tatsächlich gibt es dritte Parteien und deren Kandidaten, die keinerlei Medienaufmerksamkeit bekommen. Oder könnt ihr sie beim Namen nennen? Nein? Hier liste ich sie auf:

Der Kandidat der Libertären Partei Gary Johnson:



Die Kandidatin der Grünen Partei Jill Stein:



Der Kandidat der Konstitutionspartei Virgil Goode:



Der Kandidat der Gerechtigkeitspartei Rocky Anderson:



Nur noch zwei Woche bis zur Präsidentschaftswahl am Dienstag den 6. November und die Wähler in Amerika wissen praktisch nichts über die Alternativen zu Obama und Romney. Wir ja auch nicht.

Wenn man die Medienvertreter fragt, warum sie die Kandidaten der dritten Parteien nicht erwähnen und ihr Programm dem Publikum nicht vorstellen, kommt die Antwort, die Stimmen für diese Kandidaten sind vergeudet, gehen verloren und bringen nichts. Deshalb ist es auch vergeudete Zeit sich mit ihnen zu beschäftigen.

Eine typische Unlogik wie die Frage; was kam zuerst, die Henne oder das Ei? Wenn die Medien die alternativen Kandidaten zu den beiden Monopolisten nicht vorstellen und mit keinem Wort erwähnen, dann sind sie unbekannt und werden nicht gewählt. Sie werden zu keinen TV-Debatten eingeladen und man berichtet nicht über ihre Wahlkampf- veranstaltungen.

Apropos TV-Debatte, die Präsidentschaftskandidatin der Grünen Jill Stein und ihre Mitstreiterin für die Vizepräsidentschaft Cheri Honkala wurden von der Polizei verhaftet, als sie versuchten sich Zutritt zur vorletzten Präsidentendebatte an der Hofstra Universität zu verschaffen. Sie protestierten gegen den Ausschluss aller Parteien durch die Medien ausser den zwei Grossen von den TV-Debatten.



Die Kandidatinnen behaupten, die Kommission für die Präsidentschafts- debatten ist eine unfaire Institution, die von den Demokraten und Republikanern beherrscht wird, um die ganzen politischen Alternativen und jegliche Opposition auszuschliessen. Klar, die Finanzelite will nur ihre beiden Pferde im Rennen, alle anderen werden bewusst ignoriert und wenn nötig zwangsweise entfernt.

Der Schwerpunkt des Parteiprogramms von Jill Stein ist der "Green New Deal," ein Plan um die USA zu erneuern, in dem "jedem Amerikaner der willig ist zu arbeiten" eine Stelle in Projekten der erneuerbaren Energie gegeben wird. Sie wird in dieser Sache von der linken Ikone Noam Chomsky unterstützt und von Chris Hedges, einem scharfen Kritiker des unregulierten Kapitalismus.

Jill Stein meint auch, dass von Geld völlig beherrschte politische System der USA verfolgt nur die Agenda der Wall Street und ist so aufgestellt, um jede Opposition zu eliminieren, so wie in einer Diktatur. Für sie unterscheiden sich Mitt Romney und Barack Obama überhaupt nicht von einander, in dem beide nur die Interessen der reichsten 1 Prozent vertreten, während die Stimmen des grossen Rest von Amerika, welche die ganze Last tragen, nicht gehört wird.

Für Stein ist Romney ein Wolf im Wolfspelz und Obama ein Wolf im Schafspelz, aber beide haben das gleiche Ziel, die Reichen noch reicher zu machen und die Armen noch ärmer. Stein bestätigt, die imperialistischen Kriege und das Aufspielen Washingtons als "Weltpolizist" seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion hat die Vereinigten Staaten in den Bankrott geführt und die amerikanische Bevölkerung völlig verarmt.

Dabei ist sogar die Vorspiegelung, es gibt zwei Parteien in den USA zur Auswahl, auch eine Lüge. Tatsächlich handelt es sich um ein Einparteiensystem mit zwei Kandidaten, wie im Kommunismus. Die Wahlen im US-Kapitalismus sind eine inszenierte TV-Show wie beim Wrestling und reine Unterhaltung. Der eine im Ring gewinnt und der andere ist der designierte Verlierer. Deshalb, es ist immer die selbe giftige braune Brühe die man saufen muss.

Spätestens seit dem Attentat auf Präsident Kennedy regiert eine höchstkriminelle Schattenregierung die USA. Mit ihrem Staatsstreich haben sie nicht nur die Macht übernommen, sondern sie haben allen die es wissen sollen ein Signal geschickt, schaut her, wir können sogar den Präsident der Vereinigten Staaten am hellichten Tag ermorden und uns passiert gar nichts, so mächtig sind wir! Seit dem sitzen nur ihre Marionetten im Weissen Haus.

Am Dienstag den 23. Oktober veranstaltet Russia Today eine TV-Debatte der vier oben genannten alternativen Kandidaten und ermöglicht ihnen damit eine Plattform. Moderator wird der bekannte Journalist Larry King sein, der über Jahrzehnte die Interview-Landschaft Amerikas auf CNN geprägt hat und seit letztem Jahr in Ruhestand ist. RT wird die Debatte live aus Chicago ab 20:00 Uhr übertragen, die in Kooperation mit der "Free and Equal Elections Foundation" organisiert wird.

"Die bisherigen Debatten zwischen Präsident Obama und Gouverneur Romney haben darin versagt, die Themen welche wirklich den amerikanischen Mann auf der Strasse interessieren zu behandeln. Von Aussenpolitik bis zur Wirtschaftslage, über Tabuthemen wie unsere verschwindenden Freiheitsrechte und der Krieg gegen Drogen, die Amerikaner verdienen eine echte Debatte, echte Lösungen und echte Wahlmöglichkeiten," sagte die Gründerin von Free & Equal Christina Tobin.

Ist es nicht ein Armutszeugnis für die amerikanische Medienlandschaft, wenn der russische Nachrichtensender RT eine Debatte der Kandidaten der dritten Parteien organisieren muss? Das ist doch eine Ironie der Geschichte, wenn die Medien der "Vorzeigedemokratie" des "freien Westens" total versagen und dafür der ehemalige "Erzfeind" die Informationspflicht erfüllt und den demokratischen Wahlprozess in den USA aufrechterhält.

insgesamt 19 Kommentare:

  1. Ich habe mich gefreut diesen Artikel zu lesen, denn ich habe mich auch schon gefragt ob es nur 2 Parteien in den USA gibt.
    Wie da mit anderen Parteien umgegangen wird ist wohl nicht demokratisch.
    Die Argumentation für dieses Verhalten ist auch der Hammer!!!

  1. Marco Kuntz sagt:

    Naja, das politische System der USA ist doch schon lange unterwandert.
    Schaut man sich mal die Kandidaten der letzten Jahre an ist es doch egal wen man wählt, verfolgen doch eh alle die selbe Politik und zu sagen haben se nix, das sagen haben seit Jahen doch schon andre.

    Zudem ist doch die Führung der USA schon "privatisiert", die Arme der USA dient nur für private Zwecke und nicht des Friedens oder sonstwas.

    Es wird sich erst was ändern wenn man die Wahl hat zu verhungern oder eine Revoluton an zu fangen, solange wird sich nix ändern.

    Die Wahrheit wollen die meißten doch garnicht wissen solange sie noch genug zum Essen haben.

  1. Unknown sagt:

    Sehr guter Beitrag. Obwohl ich ständig alle politischen Themen verfolge muß ich jetzt echt gestehen von den anderen Kandidaten bisher nichts gehört zu haben, was ja diesen Beitrag völlig bestätigt.
    Widerliche Politik!

  1. daCosta herr sagt:

    http://www.veteranstoday.com/2012/10/17/la-times-romneys-a-drug-money-launderer/

  1. mad sagt:

    Aber in Deutschland ist es doch auch nicht anders. Hier nominieren die kleineren Parteien erst gar keinen Bundeskanzlerkandidaten.

    2002 nominierte die FDP Guido Westerwelle als Kandidaten, gab es da ernstzunehmende Rededuelle aller Kandidaten?

    http://www.focus.de/politik/deutschland/wahlen-2009/bundestagswahl/guido-westerwelle-fdp-chef-will-tv-duell-stoppen_aid_434680.html

    Überhaupt die ganzen Umfragen und der ganze Hype vor einer Bundestagswahl dient doch einzig und allein dazu, die Aufmerksamkeit der Menschen auf die Blockparteien CDU/CSU/SPD/FDP/GRÜNEN zu richten.

    Da der Mensch ein Herdentier ist, will er nicht Abseits stehen und keine Exoten wählen und folgt der breiten Masse.

    Wenn man die Linken wählt, ist man schon verdächtig.

    Mal schauen, wie sich das mit den Piraten entwickelt, der Medienhype wurde hier spürbar zurückgefahren.
    Obwohl ich dachte, die Piraten seien nach dem Antreten bei Henry Killinger geentert worden, kommen vereinzelt doch gute Signale von denen:
    http://www.piratenfraktion-werl.de/?p=161

  1. holzhose sagt:

    Laut Wikipedia scheint es auch noch etliche andere Kandidaten zu geben. Unter anderem auch Roseanne Barr.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4sidentschaftswahl_in_den_Vereinigten_Staaten_2012#Weitere_Kandidaten

    Dass RT die Debatte der Unbekannten überträgt ist schon wirklich absurd.
    Nicht das der Sender noch vom Satellit gekickt wird.

  1. xabar sagt:

    Wenn man wissen will, wo die fairsten Wahlen stattfinden, dann schaue man nach Venezuela. Jimmy Carter, der ehemalige US-Präsident (1976-80), bezeichnete die Präsidentschaftswahl, aus der Hugo Chavez neulich klar als Sieger hervorging (knapp 55%), als die best organisierteste Wahl unter den 92 Wahlen, die er Gelegenheit hatte zu beobachten.

    In den USA dagegen ist Wahlbetrug an der Tagesordnung: George W. Bush gewann die Wahl im Jahre 2000 nur durch eine skandalöse Gerichtsentscheidung. 2004 halfen die von Großfirmen mit dubiosen Programmen betriebenen Wahlmaschinen nach, die auch dieses Mal wieder im Einsatz sein werden (in Venezuela sind sie verboten), wodurch dem Wahlbetrug Tür und Tor geöffnet sind. Schon jetzt hat man Meinungsumfragen in 19 Staaten der USA verboten, damit später niemand sagen kann, es ist an den Wahlergebnissen gedreht worden.

    Während in Venezuela, aber auch im Iran 2009 bei den Präsidentschaftwahlen, echte Alternativen zur Wahl standen - Chavez gewann gegen einen neoliberalen jungen großbürgerlichen Kandidaten - steht in den USA, mal abgesehen von Jill Stein, die niemand kennt, nichts zur Wahl, außer die Fortsetzung des Angriffs der Wall Street auf die Lebensgrundlagen der überwiegenden Mehrheit, der 99%, der Bevölkerung.

    In Venezuela dagegen hatten die Wähler, die zu über 80% zur Wahl gingen, die Wahl zwischen einer neoliberalen Politik der Steuererleichterungen für die Reichen und einer erfolgreichen sozialistischen Politik von Hugo Chavez für die Armen, die in den letzten Jahren folgende Ergebnisse brachte:

    1. Die extreme Armut ging um 70% zurück, die normale Armut um die Hälfte;

    2. Die Renten wurden unter Chavez in den letzten 14 Jahren verdreifacht;

    3. Die Ölindustrie wurde verstaatlicht, aber auch andere Großkonzerne; die Einnahmen aus dem Ölgeschäft flossen in Sozialprogramme;

    4. Die Zahl der Studierenden nahm bei einem Wegfall der Studiengebühren drastisch zu;

    5. 250.000 neue Wohnungen wurden geschaffen, usw.

    Die Kluft zwischen arm und reich ging in Venezuela deutlich zurück.

    Und die Bilanz Obamas?

    Statt dass 30 Millionen Amerikaner von Lebensmittelkarten abhängig sind (wie unter Bush jr.), sind es nun weit über 40 Millionen, die auf food stamps angewiesen sind.

    Allein dieses Beispiel zeigt, wofür Obama steht, der als das 'kleinere Übel' gegenüber dem zionistischen Milliardär Romney gehandelt wird: Für die weitere Verarmung der breiten Massen der US-Amerikaner, für die Enteignung des Mittelstandes und für die weitere Umverteilung des Reichtums der USA zugunsten der 1%.

    Die Schere zwischen arm und reich wird, ganz gleich ob Obama oder Romney am 6. November gewinnt, weiter auseinander gehen.

    Nur eine Massenbewegung von unten wird hieran etwas ändern können, nicht aber die Aufstellung von Kandidaten, die ohnehin keine Chance haben, gewählt zu werden und die als demokratisches Feigenblatt herhalten müssen.

    Statt Gegenkandidaten aufzustellen, sollte man eine Bewegung des Wahlboykotts organisieren!

  1. 3DVision sagt:

    Bei einem Land von dreihundert zwölf Millionen geht die Verarsche doch Prima.Wer beschwert sich denn?
    Und mal ganz ehrlich,wen von der Elite interessiert es denn heute noch ob wir in einer echten Demokratie leben?
    Das ist doch nur ein Wort.Vor etlichen Jahren hatte dieses Wort bei wahren und ehrlichen Repräsentanten des Volkes noch ein WERT!Das waren Männer mit Rückgrat und ehre,und keine doofen Hampelmänner und verwöhnten Schweine wie heute die sich Politiker nennen,dieses Wort auch noch in ihren schmutzigen Mund nehmen.
    Naja die Zeiten ändern sich eben.Betrachten wir das mal aus einem anderen Winkel.

    Heute leben wir in einer Zeit und Brühe von Geld,Drogen,Zinsen,Korruption,Arroganz,Dekadenz und Cowboy Mentalität und eben der Rest der HOLLYWOOD SHOW!
    Hier haben wir noch ein paar Parteien in den USA die völlig ignoriert werden,aber irgendwie passt das doch zum Ami.
    Der Ami ist total Blind auf beiden Augen,nicht wahr?
    Man bekommt immer das was man verdient.
    Vielleicht wissen einige Bescheid,und wollen diesem Volk nicht allzu viel zutrauen,indem sie ihnen die Wahl von sechs Parteien überlassen.
    Zu viel Giant,zu viel Pepsi,zu viel Cola,und Fluor und deren Hirn ist am Dampfen,nicht wahr?Was käme denn dabei raus? :)
    Zu riskant.
    Also....
    Vielleicht sollten wir uns auch nicht zu viel mitnehmen lassen,weil nur zwei Parteien das Ruder bekommen im Vorhinein,denn wir alle wissen ganz genau dass so wie so alle Parteien,egal welche!,Nichts taugen!

  1. Freenet sagt:

    Das kleine Island entwickelt sich immer mehr nachdem es sich von den Altlasten befreit hat:

    IMMI, die Icelandic Modern Media Innitiative

    http://www.youtube.com/watch?v=J4CE3r2clQ0

    Hier RFC zum "Islands of Resilience" Projekt:
    http://www.islandsofresilience.eu

    So wie ich verstehe wird jetzt eine neue Verfassung aus dem Volk und eine "patizipative Demokratie" implementiert an der sich andere ein Beispiel nehmen können. Hierin soll u.a. die stärksten Gesetze zum Schutz der Rede und Medien implementiert werden:

    http://immi.is/Press_Release:_IMMI_Status_Report,_October_2012

    >> The resolution from 2010 calls for the implementation of the strongest free speech laws drawn from around the globe into Icelandic law.

    Enorm wie so ein kleines Land sich doch aus der Krise wieder nach oben arbeitet und dann wirkliche neue Akzente aus dem Volk heraus schafft!

  1. Da Romney ja ein guter alter Kumpel von Netanyahu ist, und man auch genau weiß, wer in den USA die Medien kontrolliert, kann man davon ausgehen, dass bewusst gesteuert wird, wer der neue "Mr.President" sein soll.
    AIPAC wird da wohl auch noch ein Wörtchen mitgeredet haben. :-)

  1. bernd sagt:

    Ich finde "Wir" (die gesamte Menschheit) haben es nicht anders verdient, trotz aller Informationen wird so weiter gemacht wie eh und jeh was nützen die ganzen Aufklärungen und Informationen wenn im Grunde alles beim Alten bleibt/bleiben soll??

    Von daher Freeman, mache Deinen Blog dicht und geniesse die Tage und Nächte in vollen Zügen, alles andere zieht Dich eines Tages nur komplett runter und wofür/wozu??

    Wir wussten alles, wir sahen alles, wir spürten alles doch ändern taten wir nichts!!!

    Es lebe der Status Quo!!!

  1. Marco Kuntz sagt:

    @Bernd

    Nichts zu tun ist der schlimmste Fehler den man machen kann. Da spielste den andren nur in den Händen.

    Es ist auch wichtig wählen zu gehen auch wenns sinnlos erscheint aber jede Stimme die man einer kleinen Partei gibt fehlt den großen doppelt.

    Zudem ist es auch wichtig im Freundes oder Bekanntenkreis auf zu klären, nicht mit den dicken Kloppern, sonst wirste eh gleich als Spinner abgestempelt.

    Zeige das auf woran sich eh fast alle gestört fühlen.
    Falsche Wahlversprechen, das die großen 5 Parteien nur den Reichen in die Hand spielen und den Normalbürger verarmen lassen.

    Die Eurorettung mit dem ganzen Geld für die Banken.

    Afghanistan, das unsre Soldaten die Hanfplantagen bewachen, die USA bombt mit den Drohnen Zivilisten nieder und schürt so den Hass auf alle ausländischen Soldaten.

    Mit solchen Themen kommste an und man muß zum nachdenken anregen.

    Gleich mit 9/11 oder NWO zu kommen usw. davon wollen die meißten nix wissen, egal obs stimmt oder nicht.
    Aber kommste mit Themen wo sie auch unzufrieden sind kannste Punkten.

    Und wenn alle ihre Freunde/Bekannten überzeugen können und die wiederum Ihre usw. dann wärs vieleicht möglich auch das Geschehen in Deutschland, Östereich oder in jeden andren Land zu ändern.

  1. Peter sagt:

    Hui - wie das wohl raus kommen würde, wenn in der Schweiz der ganze Bundesrat nur zwischen der SP und der SVP ausgemacht würde?

    Ich habe mich schon oft gefragt, was denn an einem Zweiparteiensystem so atraktiv sein soll und weshalb es nicht mehr Parteien gibt in der USA.
    Danke für diesen Bericht.

  1. Kandidiert Ron Paul nicht mehr? Oder hab ich da was völlig falsch verstanden?

  1. Freeman sagt:

    Ron Paul ist bei der Delegiertenversammlung der Republikaner ausgeschieden und Mitt Romney wurde als Kandidat bestimmt. Die Unterstützer von Ron Paul sagen, die Parteileitung hat ihre Stimmen gestohlen und das ganze war ein abgekartetes Spiel. Er durfte auch keine Rede halte, weil er nicht darin seine Unterstützung für Romney zum Ausdruck gebracht hätte.

  1. MarkusKiwi sagt:

    Wieso waehlen die Amis ueberhaubt? Wissen sie denn nicht das die Vereinigten PolizeiStaaten von Israel von der Knesset regiert werden?

  1. xabar sagt:

    @Marko Kuntz

    Sehr gut auf den Punkt gebracht! Stimme dir voll zu, außer was das Wählen angeht: unsere Wahlen sind Scheinwahlen. Diese Wahlen gehören boykottiert. Wir brauchen eine Wahlboykott-Bewegung. Wir brauchen ein neues Wahlsystem, ein neues Wahlrecht.

    @Markus Kiwi

    Die US-Bürger wissen nicht, dass sie von der zionistischen Lobby (AIPAC & Co) regiert werden, die eng mit Tel Aviv zusammenarbeitet. Wer soll ihnen das auch erzählen? Alle Medien sind in den Händen von Zionisten. Beispiel: Rupert Murdoch und seine News Corporation. Es sind fünf große private Gesellschaften, denen die Medien gehören und eine gehört dem Pentagon - die gleichen, die auch die 'Wahl'kampagnen der beiden Wall Street-Kandidaten finanzieren. Nach einer Entscheidung des höchsten Gerichts der USA aus dem Jahre 2010 darf jetzt ungebremst geschmiert werden.

    Aber es gibt inzwischen auch alternative Medien, auf die immer mehr zugreifen. Nur: deren Einfluss ist noch sehr, sehr gering.

    Ich hoffe, dass aus der OWS-Bewegung auch neue Medien hervorgehen, um das Monopol der reichen Säcke zu brechen, die damit schon etliche Kriege angefacht haben.

  1. Vollka_Racho sagt:

    Hi Freeman!
    Deine Liste kann um mindestens einen Namen ergänzt werden.

    Steward Alexander
    Präsidentschaftskandidat der Socialist Party

    Ich komme gerade aus den USA und habe den Mann bei einer independent Theateraufführung 'Marx in Soho' gesehen und seine angestrebten Ziele gehört:

    - Vollbeschäftigung
    - Grundeinkommen für alle über 20
    - Beendigung des Kriegs gegen den Terror
    - Entkriminalisierung von Drogen
    - Halbierung des Militär-Budgets um 50%
    - Beendigung der Besatzung im Mittleren Osten
    - Vernichtung von Massenvernichtungswaffen

    (ein kleiner Auszug)

    More Info:
    www.socialistparty-usa.org
    www.stewardalexanderforpresident2012.org

  1. Ella sagt:

    Vor Gary Johnson waren bereits Ralph Nader als auch Ron Paul Presidentschaftskandidaten der libertaerien Partei.

    Gary Johnson ehemaliger Governor von New Mexico ist wohl der bekannteste der "alternativen" Kandidaten.

    Bei uns im Kongressional Wahlkreis pohlt z.B. der gruene Kandidat mit 6 %. der Stimmen.
    Leider werden diese Stimmen in diesem Esel und Elefant Zwei Parteisystem verfallen.

    Und wer der naechste President wird, dass wissen die Overlords schon lange.

    @Volka Racho

    Mitglieder der Sozialistische Partei der USA haben sich uebrigens seit Anfang der US Invasion sehr stark gegen den Irak und Irankrieg engagiert und sich z.B. an einem Friedensmarsch in unserem Staat zu einer Militaerbasis beteiligt.
    Sie arbeiten bzw. sind auch gelegentlich mit den Veteranen for Peace involviert.

    Ist schon sehr Ironisch, dass RT den Amis zeigt, welche Presidentschaftskandidaten es sonst noch gibt.
    Uebrigens kann mann bei der Wahl einen Kandidaten notfalls die eigne Katze oder Hund einschreiben.


    Ron Paul wurde auf dem Reps Kongress uebel mitgespielt, nach dem er bereits in den Medien ausgeblendet, kaum erwaehnt wurde, Stimmen zu spaet oder gar nicht ausgezaehlt wurden, wurde nun verhindert, dass er aufs Ticket kam in dem die Regeln geaendert wurden

    So weit ich mich erinnere wollten Delegierte aus 5 Staaten fuer ihn als Presidentschaftskandidaten stimmen so wurde schnell geaendert, dass mindestens acht Staaten fuer einen Kandidaten stimmen muessen um ihm keine chance zu geben.

    By any means necassary gilt halt leider auch fuer die andere Seite, nichts wirklich neues im Lande der politischen Thugs.


    Wollte nochmal auf eine neue Grassroot bewegung aufmerksam machen, die hier am enstehen ist:" movetoamendorg."
    ist bipartisan, hat jedoch ihre Enstehung in Occupy.
    Diese Bewegung will dass vom Supremecourt erlassene Gesetz zur Partei und Wahlfinanzierung "People united"
    ( typisch Orwellsprech) rueckgaengig machen, dass besagt, dass Money Free Speach ist und Cooperationen natuerliche Personen mit den selben Maechten bzw. jeder kann nun die Wahl mit unbeschraenkten finanziellen Mitteln kaufen.
    Vorher war da wenigstens noch ein Luegen Maentelchen der begrenzten Spenden davor.