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Gab Sarkozy den Befehl zur Ermordung von Gaddafi?

Montag, 1. Oktober 2012 , von Freeman um 20:00

Ein französischer Geheimagent hat auf ausdrücklichen Befehl von Nicolas Sarkozy Muammar al-Gaddafi getötet, meldet die italienische Zeitung Corriere della Serra. Er hatte sich unter die Rebellen gemischt, welche den libyschen Staatsführer gefangen genommen haben und dann in den Kopf geschossen. Ziel war es die Aussage von Gaddafi bei einem Verhör nach seiner Gefangennahme über die engen Verbindungen zwischen ihm und dem französischen Präsidenten zu verhindern. Gaddafi hatte nämlich behauptet, er hätte den Wahlkampf von Sarkozy mit Millionen finanziert.

Diese Behauptung erklärt vieles, nämlich mit welchem Eifer Sarkozy unbedingt Libyen bombardieren und Gaddafi stürzen wollte, um angeblich "das Leben von Zivilisten vor dem bösen Diktator zu retten." Retten wollte vermutlich Sarkozy nur sich selber vor der Bekanntgabe, er ist ein korruptes Schwein und wurde von Gaddafi bezahlt.

Aber er ist nicht der einzige westliche Politiker der Bussi-Bussi mit Gaddafi war und von ihm Geld genommen hat. Dazu gehören Silvio Berlusconi sowie auch Tony Blair, die alle eng zu ihm standen, ihn oft besuchten und Geschäfte in Milliardenhöhe abschlossen. Diese Ratten haben ihn dann als Dank in den Rücken gestochen und zum Abschuss freigegeben.



Wie ich schon lange sage, wer den Westen als Freund hat braucht keine Feinde mehr, die hat er schon. Westliche Politker an der Macht kennen keinen Anstand und keine Moral. Sie sind seelisch genau so marode und bankrott wie das Finanzsystem. Jedes Wort aus ihrem Mund ist eine Lüge. Sie gehen über Leichen für ihren Machterhalt.

Der Interims-Premierminister Libyens nach der Ermordung von Gaddafi, Mahmoud Jibril, erzählte dem ägyptischen TV: "Es waren ausländische Agenten die sich unter die Revolutionsgarden mischten um Gaddafi zu töten".

Diplomatische Quellen in Tripoli haben Corriere della Serra erzählt, der ausländische Mörder war ein Franzose. Die Zeitung schreibt:

"Seit dem Beginn der NATO-Unterstützung für die Revolution, erheblich durch die Regierung von Sarkozy angetrieben, hat Gaddafi offen damit gedroht die Details seiner Beziehung zum ehemaligen französischen Präsidenten offen zu legen, einschliesslich die Millionen von Dollar die für die Finanzierung seiner Kandidatur zur Wahl 2007 gezahlt wurden."

Eine Quelle in Tripoli sagte dazu ergänzend: "Sarkozy hatte jeden Grund den Oberst so schnell wie möglich zum Schweigen zu bringen."

Auch Wladimir Putin sagte im Dezember 2011, die NATO war an der Tötung von Gaddafi beteiligt, denn sie wussten genau wo er war und hätten die libyschen Rebellen darüber verständigt. NATO-Kampfjets hätten die Fahrzeuge angegriffen und dann hätten die Rebellen Gaddafi gefangen genommen und "ohne Gerichtsverfahren umgebracht", sagte Putin.

Diese Meinung wird durch weitere Recherchen in Bengasi bestätigt. Rami El Obeidi, der ehemalige Aussenminister der libyschen Übergangsrates sagte, er wusste der Aufenthaltsort von Gaddafi wurde über sein Satellitentelefon geortet, als er mit Syriens Präsidenten Bashar Al-Assad telefonierte. So konnten NATO-Abhörexperten Gaddafi in Sirte lokalisieren, wo er am 20. Oktober 2011 aufgespürt und ermordet wurde.



Drei Tage nach seinem Tod bestätigten Ärzte die den Leichnam von Gaddafi in Misrata obduziert hatten, dass er durch einen Kopfschuss getötet worden sei. Er habe eine Kugel im Kopf und eine in der Brust gehabt.

Es ist ja nicht so, wie wenn der französische Geheimdienst nur hinter dem Schreibtisch sitzt. Zur Erinnerung, 1985 sollte ein Schiff von Greenpeace zum Mururoa-Atoll in Französisch-Polynesien fahren, um gegen die dort stattfindenden französischen Atomtests zu protestieren. Im Hafen von Auckland vor Anker liegend wurde die Rainbow Warrior am 10. Juli 1985 durch Agenten des französischen Auslands-Nachrichtendienstes (DGSE) versenkt. Dabei wurde der niederländisch-portugiesische Greenpeace-Fotograf Fernando Pereira getötet.

Ein weiteres interessantes Detail in der Geschichte um die Ermordung von Gaddafi ist der Tod der Person die behauptete, im Besitz der Pistole von Gaddafi zu sein, weil er bei seiner Ermordung dabei war. Der 22-jährige Ben Omran Shaaban ist am Montag in einem Spital in Paris angeblich seinen Verletzungen erlegen. Er soll von Gaddafi-Loyalisten zusammengeschlagen und angeschossen worden sein und wurde dann nach Paris zur Behandlung geflogen. Wusste er zu viel?

Sarkozy weist die Behauptungen zurück, er hätte jemals Geld von Gaddafi bekommen. Es laufen aber einige Untersuchungen über finanzielle Ungereimtheiten in denen er verwickelt sein soll. Bereits Ende April hat der Internetdienst Mediapart ein Dokument veröffentlicht, wonach Gaddafi bereit war, Sarkozys Wahlkampf im Jahr 2007 mit 50 Millionen Euro zu unterstützen.

Eine Klage läuft bereits gegen Sarkozy wegen dem illegalen Einsatz von Clusterbomben gegen die libysche Zivilbevölkerung. Drei französische Anwälte, darunter der ehemalige französische Aussenminister Roland Dumas, haben ihn wegen „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ beschuldigt. Hoffentlich kommt dieser Verbrecher nach Ende seiner Immunität endlich dran.








insgesamt 17 Kommentare:

  1. sasa lasa sagt:

    mal kurz eine Frage, "Welche Regierende Person hat kein Dreck am Stecken" :) nobody and anyelse...
    das System kann ja nur von Sozipathen und Achso Möchtgern Experten und Instrumentalisierten Personen der Eliten geführt werden, kein normaler Mensch überlebt dieses MAchtkomplexe gebilde ... nobody !

    die Matrix geht Ihrem persönlichen Untergang entgegen, der Tag wird kommen an dem wir endlich Frieden haben :) nieder mit diesem Geld und Sklavendienst und das alles im Namen des Volkes immer zu titulieren, möge man denen vergeben die Ihre Taten büsen und dafür auch grade stehen, es lebe die Wahrheit ;) peace Leute

  1. Eastwood sagt:

    Sehr interessant. Selbst die Massenmedien schreiben, dass die Franzosen für den Tod Gaddafis verantwortlich sind, weil dieser Sarkozy mit Veröffentlichung aller Dokumente bezüglich der Spendergelder drohte.

    Quelle: http://www.welt.de/politik/ausland/article109578188/Assad-lieferte-Gaddafi-mit-Telefon-Nummer-ans-Messer.html

    Freeman, wie realistisch sind die Behauptungen deiner Meinung nach, dass Assad bzw. die Syrier Gaddafi verraten haben sollen?

    Unglaublich was sich die Präsidenten alles erlauben dürfen. Ich hoffe, dass wie du schon sagst, Sarkozy zur Rechenschaft gezogen wird. Einfach unglaublich das Ganze.

  1. freethinker sagt:

    Tja, da sieht man mal wieder, was für eine Pseudodemokratie das ist, in der wir leben. Diese Massenmörderpolitiker, die wir wählen können, sind sämtlich vom gleichen Kaliber. Gehen über Leichen und führen das eigene Volk genauso zur Schlachtbank.
    "Nur die dümmsten Kälber, wählen ihre Schlächter selber!"

  1. freethinker sagt:

    Tja, da sieht man mal wieder, was für eine Demokratie das ist, in der wir leben. Diese Massenmörderpolitiker, die wir wählen können, sind sämtlich vom gleichen Kaliber. Gehen über Leichen und führen das eigene Volk genauso zur Schlachtbank.
    "Nur die dümmsten Kälber, wählen ihre Schlächter selber!"

  1. Petra Raab sagt:

    Sarkozy, der Vorzeigeclown der Eliten?
    Wer den Befehl gab, den kennen wir überhaupt nicht.

  1. @ Eastwood
    Les dir alleine mal den ersten Artikel durch. "Sie schicken islamistische Kämpfer und Schiffe, voll beladen mit Waffen. Die libyschen Revolutionäre, die Muammar al-Gaddafi zu Fall brachten, haben sich einen neuen Diktator ausgesucht, den es zu stürzen gilt: Den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad." Achso ist das also, "lybische Rebellen" wollen nun also aus humanitären Gründen Herrn Assad stürzen ? Kaputte Welt !

  1. xabar sagt:

    Gaddafis Sohn, Saif Al Islam:

    "Wir haben Sarkozys Wahlkampf finanziert, damit er uns helfen soll. Aber er hat uns enttäuscht."

    Was ist das?

    Es ist aktive Bestechung. Aktive Bestechung ist genauso schlimm wie passive Bestechung bzw. Bestechlichkeit.

    Was bedeutet das?

    Das bedeutet, dass Gaddafis Clique der Annahme war, man könne durch das Geld, das dem libyschen Volk gehörte, einen zionistischen französischen Politiker, der für den israelischen Mossad gearbeitet hat (Sarkozys Deckname: 'Der Vierte Mann'), dazu bringen, dass er 'für Libyen arbeitet'. Welch eine Illusion!

    Was für eine Mentalität verrät dies?

    Es ist die Mentalität korrupter Feudalherrn und saudischer Prinzen.

    Mir scheint, dass dieser Sohn Gaddafis, Saif Al Islam, der während seines Studiums in London in einer feudalen Villa wohnte, völlig korrupt war und seinen Vater, der anfangs viel für Libyen und Afrika getan hat, zum Schluss sehr negativ beeinflusst hat.

    Gaddafi hat den Fehler gemacht, wohl unter dem Einfluss seiner Söhne, sich mit den schlimmsten Schurken des Westens (Blair, Berlusconi, Sarkozy...) einzulassen, wahrscheinlich in dem Glauben, dass man sie durch Geld kontrollieren, dass man sie vielleicht sogar gegen die USA ausspielen könne.

    Das Ergebnis:

    Man entfernt sich vom eigenen Volk und verliert die Mutter Erde unter den Füßen, wie der tragische griechische Held in der bekannten Sage. Man verliert die eigene Machtbasis und wird von den 'Geschäftspartnern' eines Tages hinterrücks ermordet.

    Mich erinnert Gaddafi an Erich Honecker, den letzten 'kommunistischen' Regierungschef der DDR, der meinte, man könne durch die Aufnahme von Milliardenkrediten im Westen, ohne das man sich von diesem abhängig macht, eine sozialistische Wirtschaft sanieren. Welch eine Illusion auch hier! Man muss ein politisches Zugeständnis nach dem anderen machen, man verliert das eigene Volk, und verliert damit schließlich seine Handlungsfreiheit und setzt die Unabhängigkeit des eigenen Landes fahrlässsig aufs Spiel und arbeitet der Konterrevolution unwissentlich in die Hände, von der man dann eines Tages ins Exil gejagt wird.

    Nur der ist ein großer Staatsmann, der die Unabhängigkeit seines Landes systematisch aufbaut, ausbaut und verteidigt, der sich auf keinerlei Händel mit den Schurkenstaaten einlässt. Zu diesen Politikern gehört der iranische Präsident Mahmoud Achmadinedschad, der heute in seiner Pressekonferenz sagte:

    Wir werden unser Atomprogramm weiter verfolgen. Wir werden dem Druck nicht nachgeben!

    Dieser Mann würde sich nie auf irgendwelche dubiosen Geschäfte mit dem Imperialismus einlassen. Deshalb ist er im Westen so verhasst.

    Er ist ein großer Staatsmann; Gaddafi war leider nur Mittelmaß.







  1. Jonny Dee sagt:

    Das perverse an der ganzen Sache ist, dass die Manipulation der Massen durch die Medien und westlichen Staatsorgane tätsachlich funktioniert. Die meisten Bürger glauben wirklich, was die Konzern-Medien und die dafür bezahlten Journalisten in die Welt setzen!

    Ach... übrigens.........noch vor 6-7 Jahren war ich auch einer von den verblendeten Bürgern!

    Was viele nicht wissen: Während dem Krieg haben Millionen für Gaddafi demonstriert. Hier z.B.die Demo (Marsch der Million) in Tripolis.
    Wenn Ihr dieses Video nun seht, und Ihr wisst, dass kein einziger Sender in Europa diese Bilder sendete, dann solltet Ihr Gedanken anstellen, wie es möglich ist, dies den westlichen Bürgern vorzuenthalten! Denn nur wenn Ihr alle Informationen habt, könnt Ihr Euch eine Meinung bilden!

    http://www.youtube.com/watch?v=-iVgGLPAEqg

    Hier der von der NATO angegriffene Wagen-Convoy von Gaddafi. Dann werdet Ihr auch wissen, wieso er sich in einer Röhre verstecken musste!

    http://www.youtube.com/watch?v=2WcVmWTgHK8

    Demokratische Entsorgung von Andersdenkenden durch die "Rebellen".
    Wenn Ihr mal die Länge des Massengrabes anschaut, dann wisst Ihr, wieviele sie noch reinwerfen werden!

    http://www.youtube.com/watch?v=x7_wfd__kJQ

    Und darum musste er sterben! Wenn nämlich die westlichen Bürger beginnen zu verstehen, dass sie nicht in einer Demokratie leben, sonder in einer Konzern-Diktatur, dann ist das zu gefährlich für die heutigen Machthaber:

    http://julius-hensel.com/2011/09/das-grune-buch-von-muammar-al-quadhafi-auf-deutsch/

  1. im "spiel" um macht und leben und tod, muss man halt clever sein. er hat gespielt und verloren.
    wieso hat er nicht einfach die geheimnisse gelüftet? wieso nicht ins netz gestellt und gut ist?
    hmmm tolle drohungen, so schön leer gedroht.
    julian assange hat eine lebensversicherung mehrere tausend mal ins netz verteilen lassen. insurance.aes 256 datei!
    das ist also eine absicherung ;-)

    wenn man sich als einzelkämpfer mit der nwo anlegt, sollte man asse im ärmel haben. die verfluchte nato ist einfach verdammt stark und kriegsgeil. die sollte man einfach nicht unteschätzen, er hat sie gehörig unterschätzt und ist kämpfend untergangen. seine goldenen projekte nun mit ihm und nwo sind einige schritte was afrika/magreb angeht.

  1. XTZ850 sagt:

    in der österreichischen Tageszeitung KURIER wurde heute mal wieder an den tatsachen gedreht, um den "Bürgerkrieg" in Syrien gegen die dortige Regierung einmal mehr zu rechtfertigen..

    http://kurier.at/nachrichten/4514349-assad-lieferte-gaddafi-ans-messer.php

    Was wirklich dahinter steckt, wird in diesen Medien niemals zu lesen sein.
    Und die Schafe glauben ...

  1. V54 sagt:

    Hallo Freeman
    Zum Beitrag , da gibt es nichts zu sagen! Außer? das die Weltpolitik noch viel schlimmer ist.
    Zitat
    Man kann einigen Menschen alle Zeit, alle Menschen einige Zeit, aber nie alle Menschen alle Zeit zum Narren halten.
    Abraham Lincoln

  1. wanderer sagt:
    Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
  1. wanderer sagt:

    Nicht Nur Gaddafi wurde entfernt. Nicht zu vergessen den politischen Widersacher von Sarkozy " strauß-Kahn" den Die wollten einen Öl-Dinar als Zahlungsmittel für Öl einführen; der die USA ausgeschlossen hätte. Es geht bei Diesem Erwache nur um die Kontrolle der Rohstoffe sonst nichts. Da interessieren Menschenleben oder suveräne Staaten bezogen auf die Kontrolle nicht das Geringste.
    WEr dahintersteckt dürfte bekannt sein.

  1. Wahnsinn! Über diesen Sarkozy-Skandal steht in den französischen Zeitungen NICHTS! Keine Silbe! Es ist irgendwie nicht mehr auszuhalten.... Ich komme mir vor wie auf einem Parallelplaneten!

  1. skywalker sagt:

    Naja, ob das mit dem Wahlspenden von Gaddafi an Sarkozy der wahre Grund für seine Ermordung halte ich persönlich nicht für genug, ich denke Sarkozy hat nur den Befehl der Hochfinaz ausgeführt ihn, Gaddafi, aus dem Weg zu räumen.
    In seinem (M. Gaddafi) abschliessenden Testament vom 5. April 2011 sagt Gaddafi ganz offen:
    Obama will mich töten, hier bei Elsässer Compact-Magazin der ungekürzte und unzensierte Auszug aus seinem Testament, welch wahre Worte eines doch grossen Mannes:

    "Nun bin ich unter der Attacke der größten Macht der Militärgeschichte; mein kleiner afrikanischer Sohn, Obama, will mich töten, unserem Land die Freiheit wegnehmen, uns unsere kostenlosen Wohnungen, unsere kostenlose medizinische Versorgung, unsere kostenlosen Schulen, unser kostenloses Essen wegnehmen und sie durch Diebstahl in amerikanischem Stil, genannt „Kapitalismus“ ersetzen. Aber wir alle in der Dritten Welt wissen, was dies bedeutet: Es bedeutet, multinationale Firmen beherrschen die Länder, beherrschen die Welt, und die Völker leiden."

    hier weiterlesen:

    http://www.compact-magazin.com/index.php?option=com_content&view=article&id=199:juergen-elsaesser-gaddafi-politisches-testament&catid=3:newsflash


  1. schere sagt:

    per tutti il articulo

    http://www.corriere.it/esteri/12_settembre_29/gheddafi-morte-servizi-segreti-francesi-libia_155ed6f2-0a07-11e2-a442-48fbd27c0e44.shtml

  1. Kai Tak sagt:

    Schaut euch diesen vierteiler an BITTE.
    Passt sehr gut zu dem Artikel von Freeman.
    http://www.youtube.com/watch?v=vgvBBHD9_EQ