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Al-Kaida - zuerst Freund dann Feind dann Freund

Sonntag, 9. September 2012 , von Freeman um 11:11

Was wir erleben ist wieder eine Orwellsche völlige Umkehr wer der Feind ist. Damals in den 80-Jahren war Osama Bin Laden, die Al-Kaida und die Taliban die Freunde und Alliierten der Amerikaner, als es um den Kampf gegen die Sowjetunion in Afghanistan ging.

1985 empfing Präsident Reagan die Taliban (damals hiessen sie Mudschaheddin) im Weissen Haus und sie wurden als Helden gefeiert. Der Propagandafilm Rambo III wurde 1988 gedreht und zeigte ihren heldenhaften Kampf an der Seite der Amerikaner. "Dieser Film ist dem tapferen Volk von Afghanistan gewidmet" steht im Abspann.



1982 widmete Präsident Reagan sogar den Start der Raumfähre Columbia den Widerstandskämpfern der Taliban in Afghanistan und er sagte: "Diese Gentlemen sind das moralische Equivalent von Amerikas Gründungsväter!" Gibt es noch ein grösseres Lob?



Am 6. Dezember 1993 erschien ein Interview mit Osama Bin Laden in der britischen Zeitung "The Independent" mit der Überschrift "Antisowjetischer Krieger bringt seine Armee auf den Weg zum Frieden" und als Zusatz stand: "Der saudische Geschäftsmann der Mudschaheddin rekrutierte setzt sie jetzt für grosse Bauprojekte im Sudan ein." Er wurde darin als Wohltäter beschrieben der im Sudan 800 Kilometer Strassen baut.



Hillary Clinton hat sogar zugegeben, "wir finanzierten Bin Laden".

Die ehemalige FBI-Übersetzerin und Whistleblowerin Sibel Edmonds sagte 2009 in einem Radiointerview, die USA unterhielt "enge Beziehungen" zu Osama Bin Laden und den Taliban "die ganze Zeit bis zum 11. September 2001." Sie benutzten ihn für "Operationen" in Zentralasien und in Xinjiang in China. Sie setzten Al-Kaida genau so ein "wie wir es in Afghanistan im Konflikt mit der Sowjetunion gemacht haben", dass heisst im Kampf gegen Feinde via Stellvertreter.

Vom Helden zum grössten Bösewicht aller Zeiten

Dann ab 9/11 wurde Osama Bin Laden, die Al-Kaida und die Taliban von Präsident Bush zu den grössten Feinden der Menschheit erklärt und mit dem "Krieg gegen den Terror" massiv bekämpft und der Krieg gegen Afghanistan damit begründet, der bis heute andauert. Sie mussten als Sündenbock für den Angriff auf Amerika herhalten. Es wurde die Beistandsverpflichtung ausgerufen und alle NATO-Staaten haben Soldaten nach Afghanistan geschickt. Die deutsche Bundeswehr "verteidigt" Deutschland und den Westen deshalb am Hindukusch.

Dabei "Bin Laden wurde nie wegen 9/11 angeklagt".

Deshalb hat Lisa Fitz recht:



Auch Obama erklärt die Taliban und Al-Kaida als Feind Amerikas der vernichtet werden muss.



Und jetzt, siehe da, ist es wieder andersrum!!!

Sie haben das Phantom Bin Laden im Mai 2011 „getötet“ und jetzt können sie die Al-Kaida wieder für sich arbeiten lassen. Deshalb die Inszenierung seines Ablebens und Entsorgung im Meer, ohne einen einzigen Beweis dafür zu erbringen. Was die Navy Seals in Abbottabad Pakistan angeblich gemacht haben war wieder eine Show für das Weltpublikum, da sie ihn nicht mehr als "grössten Terroristen aller Zeiten" benötigten.

Die NATO-Staaten und die Mainstreammedien haben zugegeben, der Westen unterstützte die Al-Kaida im Kampf um Muammar al-Gaddafi in Libyen zu stürzen und unterstützen jetzt die AL-Kaida in Syrien gegen Baschar al-Assad. Die USA und Israel rekrutieren und finanzieren auch Terroristen die gegen den Iran eingesetzt werden, um Atom- wissenschaftler zu ermorden.

Was sagt uns das? Ganz klar, die sogenannte Al-Kaida und der "islamische Terror" sind nur nützliche Werkzeuge die je nach Gebrauch im geopolitischen Strategie verwendet werden. Mal sind sie Freunde, mal Feinde, um dann wieder Freunde zu sein, wie jetzt in Syrien. Den verbrecherischen Terror den sie gegen die syrische Zivilbevölkerung durchführen sieht man tatenlos zu, ja fördert ihn sogar, den man aber vorher vorgab zu bekämpfen.

Putin sagte dazu in einem Interview mit RT, er verstehe nicht warum es noch Gefangene in Guantanamo gebe. "In diesem Fall müsste Washington die Gefangenen von Guantanamo freilassen, sie bewaffnen und nach Syrien schicken - es sind ja praktisch die gleichen Leute." Er meint, diese würden aber später nach Gebrauch wieder auf die USA zurückfallen. "Diese Poltik ist gefährlich und sehr kurzsichtig."

Ich frage mich, warum es niemand auffällt oder stört, speziell bei den Medien, dass die Al-Kaida 10 Jahre lang als Grund für Kriege und Antiterrormassnahmen benutzt wurde, um jetzt wieder als Alliierter benutzt zu werden, um unliebsame Regime zu stürzen. Auch die Türkei bekämpft einerseits die PKK-Terroristen und bombardiert deren Lager in der grenznahen Region im Irak, gleichzeitig erlaubt Erdogan Ausbildungslager der Al-Kaida auf türkischen Gebiet, damit die Terroristen nach Syrien einsickern und dort Bombenanschläge und Massaker verüben.

Für die NATO gibt es guten und schlechten Terror, je nach dem ob es einen selber trifft oder man ihn gegen seine Feinde benutzt. Die Heuchelei und Verarschung pur!

Ach ich habe vergessen, solche dummen Fragen die Widersprüche aufdecken darf man nicht stellen. Es bewahrheitet sich der Spruch: "Der Feind meines Feindes ist mein Freund", bis er wieder der Feind ist und umgekehrt. Alle Kriege basieren auf Täuschung und Lügen!

insgesamt 7 Kommentare:

  1. LinQ sagt:

    Wenn sich "al Quaida" offiziell so instrumentalisieren läßt, frage ich mich, was ihnen versprochen wurde.
    Die Installation von Gottesstaaten, wenn sie helfen div. Machthaber zu stürzen?

  1. xabar sagt:

    Die Entstehungsgeschichte von Al Qaida beschreibt der Buchautor und Historiker Webster G. Tarpley in seinem Buch

    "9/11 - Synthetic Terror made in USA", Progressive Press 2008.

    Die Anfänge von Al Qaida gehen zurück auf das Jahr 1979, als der saudische Prince Turki, der für den saudischen Geheimdienst arbeitete, den Baumunternehmersohn bin Laden aus Jeddah bat, in Afghanistan gegen die neue fortschrittliche Regierung, die ein Jahr zuvor durch eine Revolution an die Macht gekommen war, zu destabilisieren. Die Saudis planten eine panarabische Streitmacht gegen das neue Regime in Kabul, das unverschämterweise Frauen erlaubte, zu studieren, Ärztin zu werden und den Schleier abzunehmen.

    Bin Laden war in dieser Zeit nur eine Art Geldbriefträger für das Geld, das von Saudi Arabien an den islamistischen Widerstand in Afghanistan floss. Aber schon zu diesem Zeitpunkt arbeitete bin Laden eng mit dem pakistanischen, britischen und US-Geheimdienst zusammen. Der CIA war nämlich schon lange vor der sowjetischen Invasion im Dezember 1979 mit einer Truppe in Afghanistan vertreten, um das progressive Moskau-freundliche neue Regime zu stürzen.

    Robert Gates, der damalige CIA-Direktor, schildert, wie man Al Qaida auf die Sprünge half (meine Übers.):

    "In diesem Jahr (1985) wuchs das geheime CIA-Programm, um den Mujaheddin zu helfen, dramatisch an."

    In diesem Jahr empfängt Präsident Reagan die Mujaheddin auch im Weißen Haus, was man in Freemans Artikel sehen kann.

    Tarpley:

    Das Programm soll damals schon den Umfang von 500 Millionen Dollar erreicht haben. Das Geld gelangte über den pakistanischen Geheimdienst nach Afghanistan.

    Gates weiter in seinen Erinnerungen:

    "Es war in dieser Zeit (1985), dass wir von einem erheblichen Zuwachs der Zahl von Kämpfern arabischer Nationalität aus verschiedenen Ländern erfuhren, die nach Afghanistan gereist waren, um dort an dem Heiligen Krieg gegen die Sowjets teilzunehmen. Sie kamen aus Syrien, dem Irak, Algerien und anderswo her. Die meisten kämpften mit der MUJ zusammen, einer islamisch fundamentalistischen Gruppe, besonders mit der von Abdul Rasul Sayyaf.

    Wir prüften Wege, um diese Beteiligung zu steigern, eventuell in der Form von 'internationalen Brigaden', woraus zunächst nichts wurde. Jahre später tauchten diese fundamentalistischen Kämpfer, die von den Mujaheddin ausgebildet worden waren, überall auf...". Gates sagt natürlich nur die halbe Wahrheit und verschweigt die aktive Beteiligung der CIA an diesem Rekrutierungsprogramm.

    Dazu Tarpley:

    Aber die internationale Brigade, von der Gates sprach, wurde dann doch geschaffen in Form von Al Qaida.

    Seitdem war bin Laden das Hätschelkind der USA. Im Juli 2001, wenige Monate vor 9/11, wird bin Laden im US-Krankenhaus von Dubai wegen eines Nierenleidens behandelt und von einem hohen CIA-Mitarbeiter besucht.

    Jahre vorher (1996) hatte man seine Truppe schon in Libyen eingesetzt, um Muammar Gaddafi umbringen zu lassen, was bei den US-Bombardements 1986 nicht gelungen war. Der Anschlag auf Gaddafi, an dem auch der britische MI5 beteiligt war, schlug jedoch fehl. Die Whistleblowerin Anne Machon trat deswegen aus dem MI5 aus und erzählte diese Geschichte bei ihren Auftritten. Die Al Qaida-Truppe, die man auf Gaddafi angesetzt hatte, hatte ihren Sitz in London, dem Hauptzentrum des internationalen Terrorismus.

  1. Unknown sagt:

    Der Film ,,1984" von George Orwell auf den sich Freeman am Anfang seines Artikels bezieht.

    http://www.youtube.com/watch?v=ViEbMxp8NJo&list=PL4CD31FB4FB5F19B7&index=54&feature=plpp_video

  1. Ernst sagt:

    @LinQ

    Warum wir mit den arabischen Despoten und Islamisten (spätestens seit Libyen sichtbar)in einem Boot sitzen dürfte seit geraumer Zeit klar sein.

    Es ist ein Geschäft auf Gegenseitigkeit.

    Wir haben den Arabern/Dschihadisten/Islamisten versprochen ihnen bei der Beseitigung der Ketzer Gaddafi (Gaddafi war kein frommer Moslem und die Scharia kam in Libyen weit hinter den bürgerlichen Gesetzen.) und Assad, zu helfen und ihnen ein Großschariareich versprochen solange sie nicht gegen die Interessen des Westens handeln (UNO, Öl, Handelswege u.s.w.).
    Als Gegenleistung dürfen sie uns bei der Beseitigung des Irans helfen und die Schiiten zu guten Sunniten bekehren.
    Wozu sonst die irre Aufrüstung in Saudi A. Katar, VAR. u.s.w. mit modersnsten westlichen Waffen wie Kampfflugzeuge und Panzer u.s.w.. Offensichtlich hat man in den USA und Israel keine Angst das die Saudis die Richtung wechseln solange sie den Iran nicht in die Knie gezwungen haben. Danach hat man zur Not ja Atombomben und kann die nun befreundeten Islamisten/Dschihadisten/Al Kaida Banden mit der ganzen Kriegsmaschine angehen. Außerdem hat man in der Elektronik bestimmt ein paar Überraschungen eingebaut falls die Jets falschen Kurs fliegen.

    Nein, die Sache ist klar hier gibt es einen Pakt an dessen Ende jeder glaubt den Anderen über den Tisch ziehen zu können (andere über den Tisch ziehen/verraten ist im arabischen Raum ein hoch angesehener Volkssport und zeugt von Klugheit und Raffinesse. Siehe auch die ungeheure Anzahl von Verrätern besonders im Fall Libyen In Syrien ist das etwas anders da es dort größere Volksgruppen anderer Religionen gibt.).

    ZU AL Kaida muß man gar nichts mehr sagen denn inzwischen dürfte Jeder wissen das AL Kaida die Liste heißt und es sich dabei um die Liste des CIA Agenten Osama Bin Laden handelt auf der er die als Mudschaheddin Rekrutierten erfasste.
    Es gab auch in den USA ein Anwerbebüro des Herrn Bin Laden.

    Die angebliche Eliminierung des Agenten Osama war im Grunde das offizielle Signal zum Wechsel der CIA gesteuerten Al Kaida Banden die nun ab Libyen als Freunde eingespannt wurden nachdem sie zuvor als Grund zum Überfall auf Afghanistan, Irak u.s.w. dienten und an der Heimatfront die Gründe für die neuen Gesetze zur inneren Sicherheit dienten (man weiß offenbar das man sie brauchen wird weil man besondere Pläne hat).

    Nun also haben die CIA und Co. gesteuerten Banden die Funktion als Hilfskräfte übernommen.
    Das Tragische daran ist das diese Dumpfbacken glauben sie könnten am Ende Siege feiern.
    Ihr Tod ist längst beschlossene Sache wenn es plötzlich wieder Terrorwarnungen gibt und die Polizei auf dem Weihnachtsmarkt bewaffnet rumläuft.
    Ist eigentlich Niemandem aufgefallen das seit Libyen die üblichen Terrorwarnungen zu Ostern Weihnachten u.s.w. ausblieben.
    Kein Wunder - unsere CIA Terrortruppe kämpft ja jetzt für uns ohne zu ahnen das die Think Tanks längst ihr Ende beschlossen haben wenn man sie nicht mehr braucht (Nicht gerade ein Grund zum heulen).

    Ansonsten kann man u.a. gerade bei Reuters nachlesen das laut Jacques Beres, dem Mitbegründer der Organisation "Ärzte ohne Grenzen", mindestens die Hälfte der von ihm vor Ort in Syrien (Aleppo) behandelten verwundeten Patienten keine Syrer waren sondern Islamisten/Dschihadisten aus allen möglichen Ländern (inklusive Frankreich, GB, Irland u.s.w.)waren.
    Also genau die Leute vor denen man uns nun 11 Jahre gewarnt hat und die man nun als Helden der Freiheit feiert.
    Nach Aussagen von Jack B. sind die von ihm befragten Rebellen nicht etwa in Syrien um Assad zu stützen.
    Der ist ihnen vollkommen egal.
    Sie sind gekommen um in Syrien die Scharia einzuführen und um einen islamischen Staat zu schaffen.

  1. Eliah sagt:

    Freeman auf deine Frage, jetzt sinds ja keine Terroristen mehr jetzt sinds ja wieder Freiheitskämpfer.....................

  1. Anti NWO sagt:

    Die al Quaida ist nichts anderes als eine Marionette der Dunklen Macht !
    Die dressierten al Quaida sind im übrigen keine Muslime!, es sind mittläufer von Mohammed ebn AbdlWAHHAB, der seine sele damals an der Dunklen Macht verkauft hat!
    heute nennen die sich Salafisten und führen ihren übel fort.
    In Deutschland und überhaupt folgen ihnen immer mehr leute (vorallemdingen junge leute) die unwissend sind, die den Wahren Islam nicht kennen, sie werden von der Saud familie und von den Zionisten unterstützt. Nur um eine Person zu nennen die in Deutschland zB. diese Irrelegegangne und Radikale lehre lehrt ist Piere Vogel.
    Komischerweise immer wenn ein Terroranschlag ausgeübt wurde und sogenannte Muslime sich zu diesem Terroranschlag bekennen, sind diese möchtegern Muslime immer zurückzuführen auf diese sogenannten Salafisten. Ich als Moslem kann nur vor dieser Radikalen Terroristischen Gruppe Wahrnen.

  1. anonymous sagt:

    Ja nein, da kommt doch wirklich pünktlich zum Jahrestag von 9/11 ein Friedensangebot von Al-Kaida an die USA: http://apxwn.blogspot.ch/2012/09/al-kaida-materialisiert-sich.html

    Also das ist ja sowas von überraschend!