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Occupy Protest in Zürich jetzt am Lindenhof

Montag, 17. Oktober 2011 , von Freeman um 18:30

Der Besetzung des Paradeplatz in Zürich der Occupy-Bewegung wurde durch die Polizei heute Morgen beendet und die Aktivisten die übers Wochenende ihre Zelte aufgeschlagen hatten wurden von der Polizei aufgefordert zu gehen. Es erfolgte ein Umzug zum Lindenhof, wo die Behörden das Campen tollerien, so lange es um politische Aussagen geht. Deshalb kommt alle die es können, denn der Protest soll noch lange dort weitergeführt werden.



Entweder beteiligt euch selber an der Occupy-Aktion und schlagt eure Zelte am Lindenhof auf oder bringt wenigstens Material zur Unterstützung der Aktivisten mit. Benötigt werden Camping-Sachen, speziell alles was warm hält, aber auch Materialien aus denen man Plakate und Banner herstellen kann. Es soll der Ort des Protest und der Information werden, damit die Öffentlichkeit versteht um was es uns geht.



Der heutige Tag wurde damit verbracht das Gespräche mit Anwohnern zu suchen und eine Infrastruktur aufzubauen. "Wir tolerieren die Besetzung bis auf weiteres", sagte der Zürcher Polizeivorsteher Stadtrat Daniel Leupi. Es müsse aber klar eine politische Aktion bleiben. Wärend des Tages brachten bereits einige Nachbarn aus der Umgebung aus Solidarität Essen und Getränke vorbei.



Für den kommenden Samstag ist wieder eine Demonstration auf dem Paradeplatz vor den Zentralen der UBS und CS geplant, obwohl es meiner Meinung nach viel wichtiger wäre den Protest gegenüber der Schweizer Nationalbank zum Ausdruck zu bringen. Dort sitzen die wirklich Schuldigen an der Finanzkrise und der Entwertung des Geldes. Die SNB und ihre falsche Politik ist der Übeltäter. Das kam bisher überhaupt nicht zum Ausdruck.

Ist ja auch klar warum, die Medien und auch die linken Gruppen versuchen die Aufmerksamkeit einseitig auf die Banken zu lenken, statt wo es hingehört. Es ist Philip Hirnverbrannt und seine selbstherrliche Rettung der UBS, die verräterische Kollaboration mit den anderen Zentralbanken, sowie die Anbindung des Franken an den Euro, welche scharf kritisiert werden müssen. Und man muss ihm auch die Frage stellen: "Wo ist unser Gold?" Wir verlangen eine Antwort darauf.

Die SNB tut alles, nur nicht ihre Hauptaufgabe, für die Geldwertstabilität zu sorgen, dabei dient sie nur fremden Mächten. Am besten man löst sie auf. Ausserdem muss die Schweiz aus der Weltbank und dem Internationalen Währungsfonds austreten. Das sind Verbrecherorganisationen die ganze Staaten und Volkswirtschaften zerstören.

Der Occupy-Protest geht am Lindenhof in der Zürcher Altstadt weiter und muss eine deutliche Grösse erreichen. Deshalb, jeder es einrichten kann und seinen Protest gegen das Finanzsystem ausdrücken will, soll dort entweder sein Zelt aufschlagen oder wenigstens die Aktivisten, die den ganzen Winter dort ausharren wollen, tatkräftig unterstützen.

insgesamt 6 Kommentare:

  1. humanity sagt:

    das ist i-wie schweizer problem, doch sry, es geht um die allgemeine situation...

    wie man verfolgen kann, sind die angesprochenen probleme zu weit gefächert...der eigentliche punkt aber sind die zentralbanken!

    das problem sind die zinsen und zinses-zinsen...dadurch kommen doch die finanzkrisen und somit die weltwirtschafts-krise.

    bitte hierauf mehr den fokus lenken.

    so wies jetzt läuft bringt es alles zum finanziellen zusammenbruch oder zur (vorherigen) mega-inflation, oder?!

  1. Edaro sagt:

    Das vergebliche Spiel...
    Ich denke du hast schon Recht, dass hier die falschen rangenommen werden...
    Das zentralisierte Geldmonopol bleibt hier aussen vor...
    Gesteuert ?...wer weiss?

  1. 3DVision sagt:

    Wir tolerieren die Besetzung bis auf weiteres"

    Sind das Worte die man nimmt in einem freien Land? :/
    Sollte ich mich getaeuscht haben ueber die Schweiz? :/
    Ich meine,dieses Wort "tolerieren" passt mir gar nicht.Und auch biss auf weiteres,schon gar nicht.

    Sie haben nichts zu "tolerieren",sie haben den willen und die meinung des Volkes auch wenn es eine minderheit ist voll zu unterstuetzen!und zu beschuetzen!

    Wenn Menschen sich vesammeln um ihren frust kund zu geben ist es nicht aus dummheit,und hier sollte sich spaetestens jeder Holzkopf fragen:Hier stimmt doch was nicht.
    Ihr steht schliesslich nicht wegen langeweile oder sonst was da in der kaelte.

  1. dadadisko sagt:

    Warum vor dem Occupy-Day alle Mainstream-Medien darauf angesprungen sind, könnte man mit höchster Wahrscheinlichkeit so erklären:

    VOR dem Tag werden alle Register gezogen, um zu zeigen, dass doch die MAssenmedien DOCH über alles berichten, dass sie nicht gekauft oder korrumpiert sind und dass sie ALLES unvoreingenommen berichten.

    -> Ergo: Man nimmt es in Kauf, die Occupy-Bewegung in den Focus zu stellen und riskiert bereitwillig ein wenig Protest unter dem Volk, um 1. ein demokratisches Bild der Medien zu zeigen und um 2. dabei dem wütenden Volk einen gewissen Druckablass zu gewähren. Durch duie Berichterstattung wird dem Rezipienten der Medien übrigens auch vermittelt, er hätte selbst "teilgenommen" und kann sich wieder genüsslich auf seine Couch pflanzen und weiter "schlafen". (Identifikations und Teilhabe funktioniert beim Menschen beim Betrachten - ähnlich wie beim Fussball, wo die Fans vorm TV kleben und es als "live erleben" und sich danach beseser oder sogar sportlicher fühlen).

    Warum nun dieser ganze Medien-Hype bei Occupy und warum toleriert man ein "bisschen Opposition" in den MAssenmedien?

    Ganz einfach:
    Weil die Masenmedien nach diesem Occupy-Day erstmal viel zu niedrige Teilnehmerzahlen berichten und danch sofort wieder darüber schweigen! Das hat nämlich den Effekt, dass das Thema, wofür das Volk in den vorigen Tagen "sensibilisiert" wird, augenblicklich wieder aus dem Focus genommen wird und somit alles von den Schlafschafen als "Eintagsfliege" gewertet wird. NAch kurzer Zeit verliert jeder Mensch dazu dann auch noch ganz normaler Weise die Erinnerung an Details über den Sender oder die Botschaft, die Vermittelt wurde.

    Fazit: Die Massenmedien haben nur deshalb so heftig "berichtet", damit sie die haeiße KArtoffel direkt wieder fallen lassen, und es so für die Allgemeinheit ausschaut, als ob die Occupy-Bewegung nur eine unbedeutende "Eintagsfliege" ist...

    Darum:
    WO GEHT DER WIDERSTAND WEITER?
    WELCHE CAMPS MACHEN WELCHE AKTIONEN?

    Irgendwie müssen wir dafür sorgen, dass wir wieder MEDIENPRÄSENZ erreichen oder mit "Streamings" und Promotion im Netz, an den Massenmedien vorbei, die Menschen erreichen...

    Zu früh, um locker zu lassen!
    Weiter machen ist Bürgerpflicht!

    (Ganz nebenbei einen schönen Gruß als die Kölner attac-Bewegung, die sich nach ganzen 2 Stunden auf dem Chlodwigplatz wieder verdrückt hat, nachdem sie ihre Fahnen geschwenkt hatten... PFuuiii!

  1. Sefa Tuncer sagt:

    solidarität und gegen ungerechtigkeit der Politiker ist wichtigt, kein Politiker denk heute
    über die Bevölkerungsw probleme.?
    Sefa Tuncer

  1. dragonblanco sagt:

    Occupy Earth !

    http://occupystreams.org/