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Interview mit Dr. Konrad Hummler

Montag, 9. November 2009 , von Freeman um 13:00

Am 3. November 2009 hatte ich Gelegentheit mit Dr. Konrad Hummler, Geschäftsführender Teilhaber der Bank Wegelin & Co, ein Interview zu führen. Wegelin & Co. Privatbankiers gilt als älteste Bank der Schweiz. Der Ursprung des heutigen Bankhauses datiert vom 1. März 1741. Der Hauptsitz ist St. Gallen, weitere Vertretungen sind in Zürich, Bern, Lausanne, Lugano, Schaffhausen, Basel, Genf, Locarno und jüngst auch Chur.

Dr. Hummler ist eine besondere Persönlichkeit mit einer anderen Meinung als sonst üblich und er vertritt sie auch sehr stark. Obwohl er Präsident der Vereinigung Schweizerischer Privatbankiers, Mitglied des Bankrats der Schweizer Nationalbank, Verwaltungsrat der Neuen Zürcher Zeitung ist und in anderen Gremien sitzt, ist er gegenüber vielen "alternativen" Ansichten sehr aufgeschlossen.

Hört euch an was er an ehrlichen, erfrischenden und überraschenden Aussagen macht.

Teil 1:


Hier gehts zu Teil 2 ...

insgesamt 33 Kommentare:

  1. Danke für dieses wirklich gute Interview!
    Ich bin schon auf den zweiten Teil gespannt.

  1. Was immer wieder vergessen wird, auch in diesem Interview, ist die Tatsache der Giralgeldschöpfung durch die Privatbanken.

    Die Frage, ob die Geldschöpfung und Geldmengensteuerung wieder unter öffentliche Kontrolle kommt, ist die eigentliche Kernfrage beim Systemproblem. - An der Stelle holt der Interviewte leider das "Gespenst vom geldschöpfenenden Staat" hervor. Zur Erinnerung: Im Moment ist das Geldschöpfungssystem zu den größten Teilen aus der Hand gegeben und im Besitz eines privaten Kartells, das die Volks-gemeinschaften erpresst und nötigt.#

    Ist doch klar, daß die Geldschöpfung wieder in eine frei, unabhängige Institution kommen muss, die uns nicht systematisch ausbeutet, sondern Geld als ein
    hoheitliches Gut pflegt und schützt.

    Machen wir uns nichts vor. Die Gelderfinder, haben das seit Jahrzehnten unter ihrer alleinigen Kontrolle und wer davon profitiert und wer nicht, daß muss man hier glaub ich nicht mehr dazu erklären...

    GELDDEBATTE IST ABSOLUT POSITIV. Deswegen ist es diese Interview auch gut und wichtig.

    Hier ein konkreter Vorschlag für Gesetzesänderung: www.monetative.de

    Und sicher kann auch der Währungsmarkt liberalisiert werden. Das Internet bietet auch da mannigfaltige Möglichkeiten.

    Die Frage ist aber primär, wie die Staaten aus der Verschuldungsfalle rauskommen und Geldschöpfung und Bankengeschäft, wieder als getrennte Bereiche verstanden werden.

    Eine öffentliche Debatte wird auch hier gefordert:

    www.iebeangelamerkel.de

    Viele Grüße und danke für das Interview!

  1. OHHH man,.. Die Antwort bei 20.00 nach der Zentralbank war ja nur noch ein einziges sinnfreies Gestammel. Der Bürger ist ja quasi enteignet durch frei erfundene Gelder die keinen Gegenwert haben. Und so ist der Staat in den Händen der "Geldproduzenten".

    Klasse Fragen. DANKE Freeman

  1. Monsalvat sagt:

    Ich bin erfreut, dass Ihnen Herr Hummel ein Interview gewährt hat. Es wird eine Zeit kommen, da werden andere nicht darumherumkommen, SIE um ein Interwiev zu bitten.
    Drei wesentliche Aussagen dürfen nicht untergehen:
    1. Die "Krise" war natürlich vorhersehbar. Jeder der etwas anderes sagt (99 Prozent unserer Manager und Politiker) macht demzufolge wahrheitwidrige Aussagen!
    2. Zu jedem Zeitpunkt standen bessere Alternativen zur Verfügung! Big to Fail gibt es nicht. Gewährleistung und Weiterführung der volkswirtschaftlichen Aufgaben(Kontoführung, Kreditgeschäft etc)und den Rest hätten die langfristigen Aktionäre und das Management zu tragen gehabt.
    3. Brauchen wir überhaupt Banken?
    Herr Hummel sieht Alternativen. Peer to Peer und ÄHNLICHES kann also Realität werden. Als gewiefter Geschäftsmann wird er so etwas nicht einfach in die Luft heraussagen.
    Insgesamt eine erfreuliche Sache, von der Fragestellung bis hin zu den Antworten. Somit ist wieder ein Steinchen mehr herausgebrochen.
    Volmer

  1. Ja sehr schön zu hören, wie Herr Hummler offen, ehrlich und konstruktiv spricht.

    Je mehr Menschen sich (auch) mit diesem Thema näher auseinandersetzen, desto besser für uns alle, weil wir dann umso leichter ein menschenfreundliches Geld-System, das transparent und gerecht für alle ist und dauerhaft problemlos funktioniert durchsetzen können.

    Bis es so soweit ist, halte ich es für sinnvoll, jeden freien Euro konsequent in Autarkie vom FED-System zu investieren.

  1. . sagt:

    Dr. Hummler sagt's: Die einfachen Fragen werden nicht gestellt! Also, Hierarchie als Ursache für die vermaledeite political correctness (= persönliche Feigheit).

    Andererseits ist für das Stellen einfacher Fragen eine Rückbesinnung auf die Fundamente unseres wirtschaftlichen Handelns erforderlich: Die Weltwirtschaft basiert auf einer extrem verifizierten Arbeitsteilung. Arbeitsteilung bedingt, dass jeder Akteur in der von ihm übernommenen Aufgabe sich der damit verbundenen Verantwortung bewusst ist. Das gilt auch und besonders für die Banken, welchen ja die Aufgabe zufällt, das System Arbeitsteilung in Schwung zu halten.

    Nun hat sich ein grundsätzliches Problem ergeben: Arbeitsteilung beruht auf dem Prinzip der Kooperation, also jenem Element, welches produktivitätssteigernd wirkt und größeren Wohlstand überhaupt erst ermöglicht. Diesem, ich will mal sagen "gnadenreichen" Prinzip der Kooperation hat man dann das Prinzip des Wettbewerbs übergestültpt (bedingt durch das Zinseszinssystem), welches die Früchte der Kooperation ungleich verteilt und somit dem Wesen und Sinn der Kooperation auf fatale Weise abträglich ist. Die Akteure in der arbeitsteiligen Wirtschaft verlieren den Blick für ihre eigentliche Aufgabe, ihre sinnvolle Funktion im Räderwerk der Wirtschaft, und sehen Sinn und Zweck ihres Handelns darin, Gewinne zu "erwirtschaften", wobei dann der eigentliche Zweck ihres wirtschaflichen Handelns zu einem Mittel der Wertabschöpfung degeneriert, denn Gewinn bedeutet nichts anderes als mehr Wert aus dem System zu ziehen, als man selbst eingebracht hat! Gewinn ist also nichts anderes als in betrügerischer Weise durchgeführter, wenn auch durch dumme Gesetze legalisierter, Diebstahl.

    So einfach ist das. Und jetzt könnte man auch die einfache Frage stellen: Wo ist der Sinn beim Gewinn?

  1. Alpha23 sagt:

    Ein ehrlicher Mann aus der Finanzwelt... Leider wird dieser eine oder die wenigen, die Masse egoistischer und machtgeiler Menschen nicht verändern.
    Er kann nur sagen wie es ist- Gott ist das traurig

  1. freethinker sagt:

    Gut, gut, gutes Interview.

    Interessant aber: "Die Krise ist vorbei, weil man die Gefahren kennt!"

    Übersetzt: Wenn auf mich ein Lastwagen zurast und ich sehe ihn nicht, so bin ich in einer Krise. Sehe ich ihn aber, so habe ich die Krise überwunden, obwohl er hierdurch, dass ich ihn nämlich sehe, noch mehr Fahrt aufnimmt.

    Zum Glück wird die ganze Problematik hiernach von dem Interviewten noch relativiert.

  1. enc sagt:

    Sehr spannendes Interview. Es macht immer Spaß, sehr qualifiziert Meinungen von Personen zu hören, die in ihren Gedanken nicht so eingeschränkt sind.

    Was ich als Finanzlaie raushören kann ist, dass wir unter allen Umständen freie Plattformen mit freiem Zugang erhalten müssen, um eine echte Diskussion und somit eine echte Konkurrenz zwischen Systemen gewährleisten können (Bezug auf die Zukunft des Bankensystems).

    Ich bin sehr gespannt auf den 2. Teil.

    MACH WEITER SO FREEMAN

  1. Bushpilot911 sagt:

    super interview
    bin auf teil 2 gespannt
    Dankeschön Freeman

  1. voss_com sagt:

    Eine sehr einfache Frage von Dir habe ich vermisst, Freemann: " WER hat jetzt das Geld schlußendlich bekommen? Das Geld, daß die Staaten den Banken gegeben haben."
    Wer wurde um Milliarden REICHER, nachdem die Bürger der Staaten verarmt wurden?

  1. Was soll toll daran sein, dass das Geld virtuell wird (im Internet)? Dann kann man doch noch mehr damit manipulieren. Oder verstehe ich was falsch?

  1. Vadis sagt:

    Zum Interview:
    "Wenn die Geldschöpfung beim Staat wäre, dann wäre das viel gefählicher."
    Das sagt eigentlich alles aus. Ich frage mich nur für wen gefährlicher?
    "Leute, die unkontrolliert in einem Elfenbeinturm das Geld steuern können."
    Ich verstehe vielleicht nicht soviel vom Geldgeschäft, aber ohne öffentliche Kontrolle, kann sich jeder ausmalen, wohin das führen muss. Es geht hier um Geld und nicht um Gummibärchen.
    Da kann ich nur noch den Kopf schütteln.

  1. Sly sagt:

    Hallo Freeman,
    schön, daß Du die Möglichkeit hast, solche Interviews zu führen. Sehr gut gefallen haben mir Deine direkten Fragen im letzten Drittel des 1. Teiles des Interviews! Also wird dann der zweite Teil noch interessanter :-)

  1. Freeman sagt:

    Es geht um Parallelwährungen und die sind sicher nicht so manipulierbar, da sie ausserhalb des Banken- und des Zentralbankensystems laufen. Wenn man ein Regiogeld zum Beispiel einführt, wie sollen Banker da Einfluss haben? Oder wenn man "Peer to Peer Lending" macht, also eine Art eBay für Kredite, wo private Geldanbieter sich mit Geldsuchern treffen, dann ist gar keine Bank involviert, sondern die Kreditgeschäfte laufen direkt zwischen den Partnern ab. Das Internet macht genau wie in anderen Bereichen den Mittelsmann überflüssig, die welche bisher das Monopol hatten.

  1. Mit "manipulieren" meine ich eher die technische Seite, wo zB ständig irgendwas unkontrolliert abgebucht wird, Konten "verschwinden" etc.

  1. Lukas sagt:

    Hmmmm.....
    Erstmal DANKE für die letzten 2 wochen.Für Infos,Recherchen und eigene Gedanken.Die Bewusstseinswerdung ist im vollen Gange.Was mich an Geld stört:Es macht ALLE KORRUPT!Beeinflussbar und abhängig.Nichts neues.Was ich dem gut geführten Interview entnehme?Scheiss auf das Volk.Es kann sich eh nicht wehren.WO SIND UNSERE VOLKSVERTRETER?Gibts nicht.Jeden Tag aufs neue beginnt der Wahnsinn von und ums liebe Geld.Das einzigste was noch Bedeutung bzw. Wert hat.Menschen gehen über die Zeitarbeitsfirma 11!!!! Stunden in die Nachtschicht.Wenn nicht,Kündigung.Warum?900 Euro.Jetzt will man den Regenwald in Sumatra platt machen.Korrupte Politiker weisen profitgeile Konzerne nicht zurecht.KEINER sieht den vielfachen Mehrwert des Waldes.Was sind schon ein paar Milliarden?Die Holzkonzerne stecken so tief drin im Geld-Lügensumpf.2 Milliarden nimmt die BRD täglich an neuen Schulden auf.Zwecks Zinsen und um überhaupt Kapital zum Handeln zu haben.Mich würde mal interessiern wieviel Zinsen die BRD täglich zu zahlen hat.SORRY mir fällt bloss grad nur wieder ein wieso ich vor 10 Jahren so introvertiert war und einen Hass auf die meisten Menschen hatte.Heute weiss ich warum:SIE SIND ALLE VERLOGEN!
    Danke Freeman dass man bei dir posten kann in der Hoffnung es lesen Leute die dich EIN BISSCHEN verstehen..........
    Ich komm grad zu nichts.Mein "Job" nimmt mir einiges an der eh schon knappen Frei(h)zeit.Ich weiss dass viele das nur zu gut verstehen.Alle sollen nur schön beschäftigt sein dass Sie schön einfach zu erschöpft sind um sich überhaupt noch zu wehren.Nur um euch ein Bild davon zu machen wie wir in unserem Freundeskreis philosophieren.Bitte bleibt am Ball und postet auch wenns ein bisschen Off-Topic ist.Momentan passiert einfach ZUVIEL .Gebt auf euch Acht.
    Hochachtungsvoll: ein aufmerksamer Leser
    ALLES SCHALL und RAUCH

  1. M. Koch sagt:

    Warte auch noch auf Teil 2, aber auf jeden Fall sympathischer als Ackermann & Co.
    Sorry, anderes Thema, hier ist schon wieder Baxter am werkeln.

    mittig ist der Link zur Petitionsseite, bitte lesen und unterzeichnen (nach freien Stücken natürlich)

    http://www.gesundheitlicheaufklaerung.de/erstes-berufsverbot-wegen-impfkritik

  1. Tommy sagt:

    Wieder ein sehr gutes Interview.
    Dass ein Banker so offen über diese teils hochkriminellen Finanzinstitute spricht ist erstaunlich...

    Ein "peer to peer Geldaustausch ist eine faszinierende Idee, mir kam bisher nur eine Neuauflage z.B.des Wörgler Freigeldes in den Sinn für ein neues Geldsystem bei der uns bervorstehenden Hyperinflation.

    p.s. was die Vorhersehbarkeit der Finanzkrise betrifft (und Ihre weitere Entwicklung), empfehle ich einen der besten deutschsprachigen Wirtschaftsblogs
    http://wirtschaftquerschuss.blogspot.com/
    Hier wird schon seit Januar 2007 mit nackten Statisticken monatlich vor diesem Armageddon gewarnt!
    Spiegel, FAZ und Co.-Reporter müssten rot vor Scham werden, wenn sie Ihre "Prognosen" mit denen dieses privaten Bloggers für die letzten 3 Jahre vergleichen müssten.

    Bin schon gespannt auf Teil II des Interviews

  1. Vadis sagt:

    die Wurzel des Übels ist doch der Zins. Gerade über den wird am Wenigsten gesprochen. Gerade die jungen Menschen sollten das verstehen, da sie die Zukunft gestalten werden.
    Mr.Banker wird sicherlich nicht in die Schulen gehen und es unseren Kindern erzählen, das ist doch schon mal sicher. Oder?

  1. Ella sagt:

    Passend dazu auf "the silverbearcafe.com von Bob Chapman am 11/09/2009
    Page federal reserve :"A Group of satanic Trillionaeres have created a Goldilock Matrix".

    @ Freeman: danke fuer das Interview .

  1. Peter.Hacke sagt:

    @ all zum Thema
    "Wenn die Geldschöpfung beim Staat wäre, dann wäre das viel gefährlicher."

    In der DDR hat der Staat das Geld geschöpft. Wenn der Geld brauchte wurde auch die Druckerpresse angeworfen. Folge: Verfall des Geldes.

    Das Problem ist nicht der Staat oder die Privatbanken sondern Menschen zu finden, die mit der Aufgabe verantwortungsvoll umgehen.

    Da man die Menschen nicht so schnell ändern kann brauchen wir ein System was nicht manipulierbar ist. Dezentralisierung (P2P usw.) ist meiner Meinung nach ein guter Ansatz.
    Am besten aber ganz weg vom Zins,- Zinseszins-system.

  1. Beobachter sagt:

    @

    Die Geldschöpfung gehört schon in die Staatliche Kontrolle ! Damit einige Länder nicht M3 nach belieben vermehren können (wie das Amerika u.a. gemacht haben), brauchen wir eine Kontrollinstanz (Zentralbanken ohne Kapital)wie etwa Bafin.
    3 teilung des Bankensystems wäre für die Zukunft ratsam, staatliche Banken =Geldschöpfung,(Landesbanken/Sparkassen=Regionalgeschäfte) haben sich um die innere Wirtschaft zu kümmern. Kleine Privatbanken können das Selbe auch grenzübergreifend tun, und Börsennotierten können weltweit agieren, wobei sie mit Ihrem Kapital und dem der Aktionäre alleine haften.

    Wo ist das Geld geblieben ?
    Nun, die haben es ausgegeben, für Raumfahrt, Entwicklung, Forschung, Militär, Kriege, Waffen, für meist unedle Zwecke.

    Oder glaubt hier jemand, die wären die größte Militärmacht ohne erfundenes Geld geworden ?
    Diese Militärmacht war auch notwendig damit keiner daran zweifelt das 1$ = 1$ ist, obwohl rechnerisch heute nur noch 2cent vom $ von 1913.
    Da dass nun den Anderen klar geworden ist, besinnen sie sich wieder auf Realwerte - Rohstoffe, Gold,ect.- und schaffen eine vom $ unabhängige Währung (China,Russland,Indien,Iran) und werden das Öl auch nicht mehr in $ umrechnen/abrechnen).
    Der Konflikt ist vorprogrammiert !

    Während in Nordamerika die NAU eine erzwungene Allianz wird, wird man in Asien zweckgebunden kooperieren, in der EU hat man es mit List und Tücke geschafft.

    Faziet: wir haben die 3 Blöcke der neuen NWO !

    Amerika hat durch den Fall des $ die Auslandsschulden entsprechend reduziert, nicht ohne Not kaufen die Chinesen + Inder jetzt massig Gold auf(600t), dessen Wert zuvor durch Leerverkäufe künstlich unten gehalten wurde, zum eigenen physischen Erwerb.

    Mit dem deutschen Gold 3400t liegen in Amerika etwa 7200t Gold.
    + die Militärmacht.

    Atomkrieg kann es nicht geben, aber Krieg wird es geben, eigentlich ist der schon lange angefangen, biologisch läuft der schon seit 1953.

    Da das Öl in Saudiarabien rechnerrisch erschöpft sein müsste, wird USA sich das im Iran sichern, Russland links und China rechts vom Kaspischen Meer/ oder doch See ?!!!

    Und die Türken werden sich auch ihren Teil hohlen, besser durch Anerkennung, was schlau wäre und auch der bessere auf lange Sicht (den Rat möchte ich hier gern geben)oder durch Unterbindung von Autonomiebestreben der Kurden.
    Und wenn die Franzosen und wir da noch was abhaben wollen, werden sie wohl dafür sorgen das die Türkey bald EU-Mitglied wird.



    Übrigens waren wir sehr beschäftigt mit unserem Autarkie Projekt, hat sich viel getan. Andermal mehr.

    Außerdem habe ich viel für die Verbreitung der Aktivitäten der Uni’s aus Östrreich getan. Es gibt jetzt auch in Deutschland 8 Städte, wo die Unis besetzt wurden, wer Kontakte im europäischem Ausland an den Unis hat bitte umgehend informieren und zur Solidarität aufrufen !!!!

    http://www.emancipating-education-for-all.org/content/global-week-action-reloaded-auf-deutsch

  1. El. sagt:

    einfache Fragen stellen

    @cosmicpoetryclub :"Ist doch klar, daß die Geldschöpfung wieder in eine frei, unabhängige Institution kommen muss, die uns nicht systematisch ausbeutet"
    Hummler Min 18:30: man muss einfache Fragen stellen.

    Was für Geldschöpfung ? Es handelt sich um die Emission der Geldscheine (meistens sogar Computergeld) (Geldschein bedeutet Schein des Geldes), vom Geld kann keine Rede sein. Die Scheine werden emittiert ohne jegliche materielle Deckung, genauso wie die gefälschte Geldscheine, sie wirken auch genauso, inflationär.

    Die "Geldschöpfung" ist ein riesen grosses Missverständnis, das von den Experten in die Welt gesetzt wurde. Die s.g. "Geldschöpfung" ist in Wirklichkeit die Abschöpfung der Bürger, sprich Enteignung. Die emittierende Institution bring in Umlauf zusätzliche Scheine was bei gleichem wert aller Waren sinkt der Tauschwert des Scheine, die schon im Umlauf sind. Die Wirkung ist gleich der Fälschung der Geldscheine.

    Interessant, die Geldfälschung ist das heilige Prinzip unseres Geldsystems und das seit einem Jahrhundert.

    Welche freie, unabhängige Institution ?

    Der Gott ist mit anderen Themen beschäftigt, un Jesus wurde im Auftrag der Vorfahren der jetzigen Banker umgebracht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es sonst eine Institution gibt, die man nicht korrumpieren kann. Hr. Hummler hat Recht, der Staat ist nicht besonders unabhängig, besonders von den "too big to fail", wie er selbst festgestellt hat, aber die "too big to fail" als bessere Geldschöpfer zu sehen, da hat Hr. Hummler seltsame Logik uns hier vorgelegt. Die Insider sollen Geldschöpfen ?!! Dazu noch die, die die Welt in ihren Bücher haben.

    Und noch ein paar Bemerkungen von Hummler, die ich interessant finde:

    12:00 "too big to fail", im System wird propagiert von denen, die das System geniessen, die Banken und die Politiker, dann sind die Politiker relevant,
    sprich, die Politiker sind nur dann relevant, wenn sie die Bürger abschöpfen müssen, damit sind die Wahlen ohne Bedeutung.

    12:40 Das ist ein Kartell zwischen den "too big to fail" und den Politiker.
    ein krimineller Kartell ?

    14:00 Die Allgemeinheit wurde enteignet.
    Das Rettungspaket war ein Akt der Enteignung, das berichten wir in dem Blog schon längst, dazu kommt noch die systematische Enteignung genannt "Geldschöpfung"

    16:30 auch Investment-Banking dürfte bis 1998 auch in der Form einer Personengesellschaft beitrieben werden
    (sic!), siehe der Kartell oben bei 12:40, der Glass-Steagall Act ausser Kraft gesetzt hat, siehe Bild : "Bill Clinton signs into law the Gramm-Leach-Bliley Financial Services Modernization Act"

    19:50 Wesentliche einfache Fragen werden nicht gestellt.

    Insgesamt war das ein sehr lehrreicher Einblick, es ist immer gut die Banker anzuhören, ich habe vor Jahren auf einen anderen Schweizer gestossen, Lips. Auch empfehlenswert, ein Goldhändler.

  1. kropotkin sagt:

    Danke für das Interview!

    Allerdings habe ich ein kritisches Nachhaken vermisst, was "9-11" betrifft.
    Der Mann nennt es einen "exogenen Schock" und muss danach gewaltig schlucken.
    Was meinte er damit?
    Wieso exogen, wer war es seiner Meinung nach.
    Seine wahre Meinung:
    "Die wussten genau, was sie machen mussten..."
    Er weiß viel mehr, als er zugibt.

    Viele Grüße und Danke nochmal

    Sergej

  1. darius sagt:

    Sehr interessant.Danke Freeman
    @Lukas
    Ja wo sind die Volksvertreter?Sie sind doch da,die Volkszertreter sie können nicht auf beiden seiten gleichzeitig sein,immer im hintergrund, abwartend auf das nächste ereignis um das Volk wieder mit Füssen zu treten.So zumindest seh ich es.
    Was das peer to peer angeht,ist vielleicht das eine Problem gelöst wie Freeman sagt,aber dann kommen andere Probleme auf uns zu wie zum Beispiel dass der Geldgeber horente Zinsen zurückverlangt,überschuldung oder andere negativen aspekte die uns heute noch nicht bewusst sind.
    Eine Sackgasse wie so viele.
    Ich bleibe bei der meinung dass Geld einen inneren Wert haben sollte und jede Münze mit Silber oder Mit Gold gedeckt sein sollte.

  1. Besto sagt:

    Es kommt immer dann zum Crash, wenn die Kosten der Kapitalbeschaffung die Gewinne der Produktion übersteigen, was alle 55-80 Jahre der Fall ist und am Zinssystem liegt.
    Schade das es in dem Interview "noch" nicht angesprochen wurde.
    Aber vielleicht kommt das noch.
    Gerne verweise ich nochmal auf folgenden Link: http://www.youtube.com/results?search_query=wie+funktioniert+geld&search_type=&aq=0&oq=wie+funktioniert
    Die drei Filme wurden auf diesem Blog bereits gezeigt, können aber nicht oft genug erwähnt werden, denn es ist einfach so wie dort sehr anschulich gezeigt wird.

  1. Chris_2008 sagt:

    Bald kriegt jede Nase das Konto für die UNO Steuer.
    Also
    Tief einatmen...
    und ausatmen...

    dass Menschen mit weniger Geld keine Aktivitäten mehr ausüben könnten, bei den CO2 ausgestossen wird.

    http://www.20min.ch/news/wissen/story/18247380

  1. CNT sagt:

    "Ich komm grad zu nichts.Mein "Job" nimmt mir einiges an der eh schon knappen Frei(h)zeit.Ich weiss dass viele das nur zu gut verstehen.Alle sollen nur schön beschäftigt sein dass Sie schön einfach zu erschöpft sind um sich überhaupt noch zu wehren." - was Lukas hier schreibt, kann ich gut nachvollziehen. Es sollen alle schön beschäftigt sein, um garnicht auf die Idee zu kommen mal nachzudenken bzw. sich zu informieren oder sich zu engagieren.
    Was mir hier noch zu Deinem Artikel einfällt Freeman, ist auch ein von Dir eingestellter, vom 26.11.08
    http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2008/11/die-lakota-indianer-grnden-neue-bank.html
    den ich zum Thema ganz interessant finde. Ein weiteres habe ich unter

    http://www.alleinklang.tv/themen/neues-wirtschaften/lakota_bank.html

    gefunden.

  1. SAIWAI sagt:

    Vielen Dank, Freeman, für das sehr gut geführte Interview.

    Ist mit einem anderen Geldsystem (Geldschöpfung) die Gier, von der Arbeitsleistung eines anderen zu profitieren, auch aus der Welt? Wird dadurch die Geldmenge an materiell existierendes gebunden? Und wie wollen wir (alle Menschen) den Tauschhandel mit immateriellem (Musik, Entspannung, Theater, Information etc.) bewerkstelligen?

    Welcher Betrieb WIRTSCHAFTET um seine Beschäftigten Arbeit zu geben oder um des anderen ("Nächsten") Bedarf zu erfüllen? Oder kommt ohne Fremdkapital (mit und ohne Börsengang) aus?

    Hängt nicht auch am Geldsystem (mit seinen Fehlern) die gesamte "Rechtssprechung"? (Bürokratie und andere nichttätige VER-Sprecher)

    Sind es nicht wirtschaftliche Gründe, die die Medizin (dank ihrer Pharmaindustrie) so unglaubwürdig werden haben lassen?

    Verarmen nicht alle an der, nur nach wirtschaftlicher Ausrichtung, erfolgten Bildung?

    Wo liegt also der fixe Punkt, der zum Aus-Hebeln (verändern) der Systeme nötig ist?

    Richtig: das vom anderen profitieren wollen! An der falschen Ausrichtung jeder nicht nur wirtschaftlichen Tätigkeit: Profit vom anderen zu nehmen statt eigenen Überschuss zu teilen!
    Wie das gelingt: wiki.saiwai.at – die neuen Systeme mit der Ausrichtung: Wohlstand für alle!

    Nur lange Zeit zum Verändern wird uns nicht mehr bleiben. Denn wenn es im Guten nicht gelebt wird, kommt es, durch das Böse angestossen, zur Hintertür herein!

  1. Chris_2008 sagt:

    Und das Ende der Geschichte
    steht im Kleingedruckten (AGB)

    Der Kunde räumt hiermit dem Kreditinstitut ein Pfandrecht ein an Werten jeder Art,

    http://www.infokriegernews.de/wordpress/2009/11/09/anderung-der-bank-agb%C2%B4s-im-besonderen-%C2%A721-und-%C2%A722-eine-gefahr-fur-renten-und-erspartes/#more-1707

  1. Marco sagt:

    Dankesehr für dieses informative Interview.