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Sarkozy verlangt die Entlassung von Liebermann

Dienstag, 30. Juni 2009 , von Freeman um 17:51

Wie Haaretz berichtet, soll der französische Präsident Nicolas Sarkozy den israelischen Ministerpräsident Benjamin Netanyahu aufgefordert haben, den israelischen Aussenminister Avigdor Liebermann zu entlassen. Hohe israelische Regierungsbeamte zitierten Sarkozy mit der Äusserung gegenüber Netanyahu: „Sie müssen diesen Mann loswerden.“ An die Stelle des rechtsextremen Politikers solle die "gemässigte" Ex-Aussenministerin Tzipi Livni treten, habe Sarkozy empfohlen. Netanyahu war in der vergangenen Woche zu Gesprächen in Paris. Laut Medienberichten löste die Aussage von Sarkozy grossen Wirbel in Israel aus.

Die unverblümten Worte von Sarkozy haben für Aufregung bei den Unterstützern von Liebermann gesorgt. Der Vize der Yisrael Beteinu Partei sagt, Netanyahu hätte „auf den Tisch hauen sollen“, als Antwort auf die Attacke gegen Liebermann.

Es ist fast nicht zu glauben, dass der Führer eines befreundeten Landes sich so ausdrückt,” sagte Infrastrukturminister Uzi Landau.

Wenn ich der Ministerpräsident wäre und so was hätte man mir gegenüber geäussert, dann hätte ich auf den Tisch geschlagen aus Protest,“ sagte Landau. „So sollte ein Ministerpräsident, der die Würde des Landes aufrechterhält, sich verhalten.

Das Aussenministerium antworte auf den Bericht mit einer Verurteilung des französischen Präsidenten für seine “nicht tolerierbare Intervention in die internen Angelegenheiten Israels”.

Sarkozy soll angeblich Netanyahu gesagt haben, dass er sonst mit den obersten israelischen Repräsentanten spricht wenn sie Paris besuchen, aber er könne sich nicht mit Liebermann treffen. Dazu machte er eine abwertende Handbewegung.

Er empfahl Netanyahu doch Liebermann zu entlassen und dafür die ehemalige Aussenministerin Tzipi Livni zurück in die Koalition zu holen. Daraufhin antworte Netanyahu, Liebermann würde privat anders rüberkommen wie bei seinen öffentlichen Auftritten.

Sarkozy sagte dann, der nationalistische Jean-Marie Le Pen erscheint auch als nette Person privat, worauf Netanyahu antwortete, Liebermann wäre nicht Le Pen und es gebe keine Basis für einen Vergleich. Sarkozy sagte dann, er meint es auch nicht als Vergleich.

Das Büro von Liebermann reagierte scharf und sagte: “Wenn die Aussage die man Sarkozy nachsagt stimmt, dann ist die Einmischung eines Präsidenten einer respektierten Demokratie in die Angelegenheiten eines anderen demokratischen Staates eine ernste und nicht tolerierbare Sache. Wir erwarten, dass jede politische Instanz in Israel, egal wie ihre politische Einstellung ist, diese Attacke eines fremden Staates in unsere internen Angelegenheiten verurteilt.

In der Zwischenzeit begrüsste der Abgeordnete Dr. Ahmed Tibi, Führer der arabischen Nationalpartei Israels, die Aussage von Sarkozy und sagt, „die internationale Gemeinschaft hat die Gefahr des Faschismus verstanden“ die Liebermann verkündet.

Kommentar: Jetzt bin ich über die wahren Worte von Sarkozy erstaunt. Dieser Faschist und Rassist in der israelischen Regierung ist wirklich unerträglich und es ist Zeit, dass sich ein Staatsführer über ihn äussert. Merkel würde so was nie über die Lippen bringen. Obwohl, Netanyahu ist keinen Deut besser, und Tzipi Livni auch nicht, sie haben alle Blut an den Händen.

Aber so erstaunlich ist es auch wieder nicht, denn Liebermann zeigt zu offensichtlich die echte böse Fratze der NWO und muss deshalb weg, er schadet ihnen.

Interessant ist, wie sich Israel jede ausländische Einmischung verbittet, aber gleichzeitig ohne Skrupel sich in die inneren Angelegenheiten seiner Nachbarn, und speziell des Iran, laufend einmischt, wie zuletzt wegen den Wahlen, ja sogar mit einer Bombardierung seit Jahren droht. Das ist selbstverständlich wieder was anderes. Wenn zwei das gleiche tun, dann ist es nicht das selbe.

Verwandter Artikel: Es kommt immer darauf an, wer jemand tötet

insgesamt 17 Kommentare:

  1. Leo sagt:

    Angucken:

    http://www.youtube.com/watch?v=pdyp3kIkuL4&feature=player_embedded

  1. Sami sagt:

    wenn das wahr ist von sarkozy dann hat er mein segen :-))

    jetzt weis ich auch warum Gaius Iulius Caesar die Zionisten verfolgt hat....
    wir wissen auch warum

    viele liebe grüße aus stuttgart

  1. irgendwie passt das zum thema :

    http://www.youtube.com/watch?v=HiZ-P08Rijo

  1. Hallo Leute,

    wünsche euch einen schönen Abend,eigentlich sind die von der Sorte ALLE Gleich,aber die Aussage des selber jüdisch stämmigen Sarkozy ist längst überfaällig,da wenn man sich über die Aussagen von Liebermann erkundigt,eindeutig,apartheitreues rassismus denken vorkommt,ich meine Netanyahu,Livni(Kriegs und Massakergestalterin 08 Gaza)ist auch nur nen Tick "besser"?
    Sarkozy der auf die Unterschicht seines Landes draufhaut durch Reformpakete das Land den Bach runterschickt und die Banlieues als Assibewohner bezeichnet,mag sein..ist aber nicht die Ursache,sondern das Ziel der Weltregierung,des Fabianischen Sozialismus,wie ich gestern durch einen Link erfahren durfte,u.v.m...
    Liebermänner und Lieberfrauen,wachsen in dem heutigen Zeitgeist an jeder Ecke schnell nach,leider..
    http://www.scribd.com/doc/13838817/Fabian-Influence-on-World-Affairs


    Grüße
    Herr Goldhuf

  1. Paladin sagt:

    Eines Story dazu,
    danke Freeman für den Vergleich:

    Habe letzte Woche an der Kölner Klagemauer eine Israelin getroffen, die sich heftig über diese Anklage gegen das Massaker in Ghaza beschwerte... und sie würde sich auskennen, schließlich studiert sie dort Politik-Wissenschaften... Sie wollte keine Argumente gelten lassen, schleißlich seien SIE ja beschossen worden... Sie war so arrogant und es bestätigte alle meine Vorurteile.
    Aber die Deutschen sollen fast täglich an den Holocaust und ihre Kollektiv-Schuld erinnert werden.
    Das TV hat zum ersten Mal seit ca. 5 Jahren eine Reportage gegen diese Bürger-Aktion angekündigt, nachdem Israel in einem Flugblatt: mit einem Bibel-Zitat über Jericho und dessen "Zerstörung bis auf Weib, Kind Hund und Esel" offen angemahnt wurde als ideologisch absolut unkorrekt gebrandmarkt wurde...
    bisher wurde die Klagemauer vom WDR einfach ignoriert, obwohl die ca. 100 Meter weiter sind.

  1. Ghostwriter sagt:

    So wie Liebermann rumpoltert(Rumpelstilzchen) gefährdet er den
    ganzen NWO Plan und sorgt dafür
    daß die Leute (Volk) aus dem Koma erwachen.
    Das weiß der Napoleon, denn er gefärdet auch (ihn) Sar-kotzi
    persönlich in Frankreich.
    Der Napoleon sieht seine Fälle davonschwimmen und ist sauer.
    Dieses Nestgehacke werden wir in Zukunft noch öfters erleben.
    Liebermann ist wie ein Elefant im Porzelanladen

  1. Echt seltsam, daß Netanjahu den diskreten "Auftrag“ Sarkozys „Sie müssen diesen Mann (Lieberman) loswerden,“ ausgerechnet linken Journalisten von Haarez steckte. Für einen Geheimdienst wie den Mossad ist es immer peinlich, wenn etwas ruchbar wird, umso mehr, wenn es das enthält, was der Mossad "nasse Sachen" nennt - also Loswerdungen.

    Netanyahu hat -vielleicht vergeblich- seinen Lieblingsminister, den Zionazi Liebermann, vor dem Mossad schützen wollen mit dem müden Argument, Lieberman sei privat doch ganz nett, was Sarkozy genervt zur Bemerkung veranlasste, der schmierige Faschist Jean-Marie Le Pen sei privat auch eine nette Person. Le Pen muß jetzt sehr aufpassen.

    Wie dem auch sei, Vince Canastraro, ehemaliger Terror-Abwehrchef der CIA argumentierte: "Es ist nicht einfach ein paar Leute loszuwerden."

  1. RvE sagt:

    Ich würde die Worte des größenwahnsinnigen Zwerges nicht auf die Goldwaage legen.
    Wahrscheinlich ist er bloß neidisch auf Liebermann (der ist ca. 10 cm größer)

    http://3.bp.blogspot.com/_ELzM_S573r8/Si06-3IsHqI/AAAAAAAALtY/oGMwuTARxzo/s400/vorsicht+politik+-+klein+sarkozy.jpg

    Und nein, ich will den Zionisten nicht verteidigen.

  1. Die NWO ist in der Endphase und wie schon von einigen bemerkt, hinken die dem Plan hinterher. Klar gibt es da Knatsch zwischen den Ordnungen. Freimaurer gegen Knights of Malta. Die wiederum gegen die Jesuiten...usw.

    Man ist sich eben uneinig, wie denn nun die Welt schlussendlich gerettet werden soll. Die Zeit läuft halt...

    Eins ist aber für mich klar. Das ist ein Kampf auf obersten Rängen (25-32), aber aus unterschiedlichen Clubs heraus;-)

    LG HDF

  1. Kane sagt:

    @Ghostwriter

    Genau, denn warum sollte denn Sarkozy sonst seinesgleichen kritisieren??

    Doch nicht für das Allgemeinwohl!!!

    Es heisst immer stille Wasser sind Tief, aber Liebermann plaudert eben alles aus sich heraus, was andere aus dem Mainstream womöglich zum umdenken verleitet.

    Vielleicht ist das ja auch nur eine Art versuch um herauszufinden, was die Massen dazu zu sagen haben, wenn ein bestimmtes Land seine wahren Absichten offen ausplaudert... Sarkozy ist dann lediglich derjenige, der beim scheitern des Versuchs als Held der Gerechtigkeit glänzen wird.

    So oder so, die Elite gewinnt wieder, auch bei diesem Spiel.

    Es müsste heissen, Bürger von XXXXX sind erschüttert und verlangen der Rücktritt von Mr. oder Ms. X und nicht so ein Monsieur Sar"kotz"y

  1. ArthurDent sagt:

    Hört sich nach einer "ente" an, um die muslimische Bevölkerung Frankreichs an sich zu binden.
    Naja, zumindest hat er sich getraut...
    Jetzt bloß kein Fallschirmspringen oder Zugfahren!

    mfg

  1. Uriel sagt:

    @ Leo

    Danke für den tollen Film :-)
    Das Buch steht auf meiner Liste.

    @ sami

    Sarkozy ist ein Schleimer und er schleimt gerne, um an sein Ziel zu kommen. Erinner Dich bitte, wie sehr er sich aufgeplustert hat, als er in der EU kurzzeitig das sagen hatte und welchen Aufstand er leistete, als er an Tschechien abgeben musste. Ein reiner Schauspieler, der gerne im Bad der Öffentlichkeit schwimmt und ganz nebenbei dadurch von eigenen Problemen ablenkt, was ihm nun gelungen ist.

  1. lola sagt:

    Ich bin nach Frankreich ausgewandert, als Merkel kam, und bin froh drum!

  1. Ella sagt:

    Ich sehe die Geschichte auch so wie @ArthurDent:
    Sarkozy will sicher nicht den gleichen "heissen" Sommer wie letztes Jahr, also muss er den arabischen Jugendlichen signalisieren, dass er nicht ihr Feind ist. Da bietet sich doch eine Israelkritik und eine kleine oeffentliche Auseinandersetzung mit Nethanju gerade zu an.

    Ansonsten ist es leider genau wie @Freeman schreibt, wenn zwei das gleiche tun, ist es noch lange nicht dasselbe, vor allen Dingen was Israel betrifft.

  1. lola sagt:

    Interessant, um welches nordafrikanische Land es sich da wohl handeln mag, hmmmm?
    www.focus.de/politik/weitere-meldungen/el-kaida-terrororganisation-ruft-zu-rache-gegen-frankreich-auf_aid_412955.html

  1. m. sagt:

    I cant believe the news today
    Oh, I cant close my eyes and make it go away
    How long...
    How long must we sing this song?
    How long? how long...

    (Ref.)

    And its true we are immune
    When fact is fiction and tv reality
    And today the millions cry
    We eat and drink while tomorrow they die

    Sunday, bloody sunday (sunday, bloody sunday)
    (here I come!)

    Vocals: G.W.Bush


    http://www.youtube.com/watch?v=Ju4c2Mmg7-s&feature=response_watch

    hlvs

  1. ElTopo sagt:

    Barrack Goldhuf:

    ist ja schon ganz schlau was Du schreibst, aber wie kommst Du als gebildeter Europäerauf das schmale Brett, dass das Ziel der Eliten der "fabianische Sozialismus" sei?

    Diese krude Idee stammt wie fast ale Ideen vom alles verschlingenden "Weltsozialismus" von rechtsfundamentalistischen US Polit-Christen.
    Deise Leutchen glauben tatsächlich, dass alle grossen Kapitalisten und Weltkonzerne verkappte Kommunisten wären, die uns alle in ene sozialistische Diktatur stürzen wollten. Rechte Amis in Idaho glauben nach einer Bibelstunde tatsächlich so einen Murks. Dazu musst Du verstehen, dass für Amis das Wort Sozialismus noch schlimmer ist als Kinderschänder. Hauptverteter dieser These ist z.B. die John-Birch-Society.Demnach sind auch Konzerne wie Shell, GE etc.in Wirklichkeit kommunistische Tarnorganisationen.

    Das man so einen Unsinn in den USA verbreiten kann liegt daran, dass die Leute 0 Ahnung davon haben, was Marxismus ist und wie ein Konzern funktioniert.
    Frag Dich mal selber, ob Du z.B. den Vorstandsvorsitzenden von Coca Cola für einen verkappten Kommunisten hältst....

    Das Ziel der kapitalistischen Eliten ist die totale Privatisierung aller Lebensbereiche, der Schulen, Unis, der Polizei, alles.. Die Abschaffung der sozialen Sicherungssysteme. Und genau das Gegenteil wiollen Sozialisten. amit ist dieser Unsinn schon widerlegt.

    Diese Taktik verfängt aber so gut, dass man die Menschen gegen jede soziale Verbesserung aufhetzen kann, wie z.B. eine gesetzliche Krankenkasse. Deshalb sterben in den USA jedes Jahr zehntausende Menschen an unterlassener medizinischer Behandlung, weil "socialized medicine" direkt in den Bolschewismus führe. Zum Glück sind wir aber gebildete Europäer und können verhindern, dass die Leute hier auf diesen Unsinn reinfallen.

    Zu Sarkozy: als versierter Politiker hat er erkannt, dass ein Liebermann niemandem nutzt, am wenigsten Israel. So einfach kann das sein....