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Hisbollah bis zur jordanischen Grenze vorgestossen

Mittwoch, 15. Mai 2013 , von Freeman um 00:05

Kämpfer der Hisbollah sind sehr zügig in den Süden von Syrien vorgestossen und haben die umkämpfte Stadt Daraa in der Nähe zur Grenze mit Jordanien erreicht. Nahestehende Quellen zur Hisbollah haben der kuwaitischen Zeitung al-Qabas berichtet, die Kämpfer der Hisbollah spielten eine wichtige Rolle und halfen den syrischen Armee die völlige Kontrolle über die strategisch wichtige Stadt Kherbet Ghazleh an der Überlandstrasse wieder zu erlangen, welche die Hauptstadt Damaskus mit Jordanien verbindet.

Die Hisbollah ist wie eine Profiarmee ausgerüstet
Es wurde betont, die Kämpfer der Hisbollah sind nicht nur Gruppen welche die Armee unterstützen, sondern komplette Kampfeinheiten mit eigener Logistik, die vom Militärkommando der Hisbollah befehligt und bewaffnet wird. Vergangene Woche mussten die ausländischen Terroristen sich aus Khirbet Ghazaleh nach mehreren Tagen der Kämpfe zurückziehen.


Soldaten der syrischen Armee gingen von Haus zu Haus am Montag vergangener Woche um die Stadt zu sichern und eröffneten die Überlandstrasse damit die Versorgungslinie zwischen Damaskus und der Provinzhauptstadt Daraa wieder hergestellt wird.

Syrische Soldaten feiern die Rückeroberung von Khirbet Ghazaleh
Quellen der Opposition bestätigen, die Terroristen mussten sich aus ihrer Hochburg in Khirbet zurückziehen, von wo sie auch Dera kontrollierten und den Fluss an Waffen aus Jordanien nach Syrien. Sie behaupten, die Niederlage war deshalb, weil die Militärführung der Terroristen in Jordanien, die vom jordanischen Geheimdienst kontrolliert wird, keinen Nachschub lieferte.

Der Anführer der Hisbollah, Hassan Nasrallah, bestätigte kürzlich, dass Mitglieder seiner Gruppe in Syrien kämpfen und er machte Andeutungen, der Iran und andere Staaten könnten die syrische Regierung im Kampf gegen die ausländischen Terroristen helfen.

Wenn die Hisbollah in Syrien jetzt an der Seite der syrischen Armee mitkämpft, dann ist klar warum die Terroristen verlieren und im Rückzug begriffen sind. Es handelt sich um eine sehr gut ausgebildete und motivierte Elitetruppe die Erfahrung aus dem Libanonkrieg 2006 mitbringt. Dabei bescherten sie der israelischen Armee eine schmerzhafte Niederlage.

Die Führung der Hisbollah kennt die Konsequenzen, sollte Assad stürzen und die radikalen Islamisten der Al-Nusra und andere die Macht in Syrien übernehmen. Dann sind sie selber in ihrer Hochburg im Libanon in ihrer Existenz extrem gefährdet. Die Hilfeleistung, um Syrien von den vom Westen gestützten Terroristen zu säubern, ist lebensnotwenig.

insgesamt 12 Kommentare:

  1. Christ4Live sagt:

    Sehr gute Neuigkeiten! :)

    Hoffentlich kehrt in Syrien bald wieder Frieden ein!

  1. Fatima sagt:

    Allerdings war die Hizbollah immer schon auf der Seite Assads, weil er auch Verbündeter des Iran ist, nicht erst jetzt.
    Sie handeln nicht allein aus Eigeninteresse, sondern wollen eben nicht, dass der Libanon wieder in einen Bürgerkrieg versinkt. Leider sickern auch immer mehr Wahabiten in den Libanon ein.

  1. xabar sagt:

    Syrien und die Hisbollah sind ein Bündnis:

    Als Israel im Sommer 2006 erneut den Libanon überfiel (das war der siebte Überfall), musste sich die glorreiche IDF (der jüdische Autor Norman G. Finkelstein auf RT: 'Die feigste Armee der Welt') nach nur 33 Tagen mit eingezogenem Schwanz wieder zurückziehen. Den Hisbollah-Kämpfern war es gelungen, den Südlibanon fast ganz zu befreien, mit Ausnahme der Sheba-Farmen, die noch vom Zionistenregime kontrolliert werden.

    Seyyed Hassan Nasrallahs Hisbollah wurde damals von Assad tatkräftig unterstützt und jetzt ist es umgekehrt: Die libanesische Widerstandsorganisation unterstützt Syrien. Inzwischen gibt es auch eine syrische Hisbollah.

    Heute begehen die Palästinenser den 65. Jahrestag der Nakbar ('Katastrophe'), den Tag der Vertreibung durch jüdische Milizen 1948. Fast 800.000 arabische Palästinenser wurden von jüdischen Milizen, die ihre Waffen aus den USA, aber auch aus der damaligen CSSR erhalten hatten, wobei das organisierte Verbrechen in den USA eine wichtige Rolle spielte, vertrieben.

    Ich wünsche den Palästinensern, dass sie eines Tages zurückkehren können, dass sich eines Tages das Blatt zu ihren Gunsten wendet, dass die UN-Resolution 194 (Rückkehrrecht) umgesetzt wird. Inshallah!

    Der Schlüssel nicht nur zu den Häusern, aus denen sie vertrieben wurden und werden, sondern der Schlüssel zum Sieg über Apartheid-Israel hat zehn Buchstaben:

    WIDERSTAND!

  1. Don Alexo sagt:

    Hallo zusammen,
    ich schreibe heute zum ersten Mal hier. Habe es heute früh bereits schon einmal versucht, weiß nicht, ob ich was falsch gemacht habe.
    Ich lese den Blog schon länger sehr interessiert und finde es klasse, daß die Möchtegern-Rebellen den Frack voll bekomnen.
    Was mich in den letzten Tagen nur irritiert hat, ist eine Meldung, dass die angebliche Waffenlager-Zerstörung durch Israel in Syrien unter Einsatz einer Atomwaffe geschehen sein soll. Der Verfasser ist ein gewisser Girdon Duff. Kennt den jemand? Was ist davon zu halten?
    Gruß DonTettino

  1. Harald sagt:

    Ich muss zugeben dass ich diese Hisbollah (Partei Gottes") politisch und religiös schwer einzuschätzen vermag.
    Mir ist nur bekannt, dass es sie schon lange gibt, bereits in den 80er Jahren konnte man von ihr und ihren Aktivitäten im Libanon hören, wir sprachen manchmal unter Arbeitskollegen über sie, doch halt sehr unbestimmt, wunderten uns ein wenig über ihre Selbstbezeichnung "Partei Gottes".
    Wenn diese Truppe nun heute gegen die USA/NATO/Zionisten- hörigen "Rebellen" und internationalen Miet-Terroristen kämpft gemeinsam mit der loyalen syrischen Armee, so muss es sich dabei trotz ihrer Bezeichnung und religiösen Ausrichtung wohl doch um eine ziemlich fortschrittliche anti-imperialistische und anti-zionistische Kraft handeln.
    Ich kann mich auch nicht erinnern im Zusammenhang mit dieser Hisbollah je von Verbrechen und Greueltaten gegenüber wehrlosen Zivilsten gehört zu haben.
    Und Syrien war schon immer als ein anti-imperialistisches fortschrittliches und religiös tolerantes Land bekannt, hatte mit ihrer Baat-Partei ähnlich dem alten Irak säkulare Staatsführungen, war aber seit jeher ein Dorn im Auge der Imperialisten und ihrer israelisch-zionistischen bösartigen Kampfhunde.
    Daher wage ich mal, diesen Hisbollah Kämpfern alles Gute und viel Erfolg zu wünschen in ihrem gemeinsamen Kampf für den Erhalt eines weiterhin freien fortschrittlichen und toleranten Syriens!
    Und hoffentlich bald auch wieder eines freien einigen Libanons, dieser einstigen "Schweiz des Nahen Osten"?....

  1. freethinker sagt:

    Die Achse des GUTEN, ist die Achse Libanon-Syrien-Iran. Diese Achse kann nicht zerstört werden ohne einen Weltkrieg zu erzeugen, wovor selbst die mörderischen Imperialisten der scheindemokartischen westlichen Regime bisher zurückschrecken.

  1. Fatima sagt:

    @freethinker: Ja das ist die WAHRE Achse des Guten.

    Leider ist es schon soweit, dass ich bei diesem Begriff nicht die allerbesten Assoziationen habe....

  1. fthcyr sagt:

    Möge Gott der Hizbollah und der syrischen Armee beistehen in ihrem Kampf gegen diese ehrlosen Bastarde.

  1. Harald sagt:

    fthcyr sagt:
    15. Mai 2013 19:56
    "Möge Gott der Hizbollah und der syrischen Armee beistehen in ihrem Kampf gegen diese ehrlosen Bastarde."

    Diesen Wunsch schließe ich mich gern an.

    Doch bleibt dann immer noch die kniffelige Frage, wer oder was die "ehrlosen Bastarde" in jenen Ländern von der ökonomischen und politischen Macht vertreibt, in denen wir hier alle zufällig gerade so zu Hause sind, jene "ehrlosen Bastarde", ohne welche diese gekauften gemieteten verblödeten Bastarde und ebenso Zionisten im Nahen Osten ziemlich armselig, mittellos, verhöhnt und verspottet absolut unbeachtet dastehen würden?
    Wo bleiben also unsere "Hisbollas"?
    Es täte sich für uns alle lohnen, auch einmal darüber ernsthaft und verantwortungsbewusst nachzudenken!

    Salut!

  1. NICF-Nettie sagt:

    Jetzt bekommen die FSA Psychopathen endlich einen Tritt in den Arsch, es wäre der Bevölkerung von Syrien zu wünschen. :) Mal sehen wie lange Erdogan seine Lügenstories aufrecht erhält, wenn Herrscharen dieser Terrorristen zurück kehren. Dies wird natürlich das israelische Regime wieder munter machen. #)

    Verfolgen sie weiter ihr Ziel Assad weg haben zu wollen, werden sie nun gezwungen sein, etwas zu veranstalten, nämlich einen Krieg bzw, weitere Angriffe. Die Meldung ist noch nicht allzuviele Stunden alt, da geht es schon los: [url=http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/1402645/Israel-droht-Syrien-mit-weiteren-Militaerschlaegen"target="_blank"]Israel droht Syrien mit weiteren Militärschlägen[/url] das war zu erwarten und wehren darf man sich natürlich auch nicht. Na, die haben Vorstellungen, typisch für diesen Schurkenstaat. :p Dabei könnte denen doch nichts besseres vor den Augen der Blauhelme passieren, wenn Syrien sein Anspruch auf Notwehr umsetzen würde.

    [COLOR=#FFFF00]"Israel ist fest entschlossen, den Transfer von fortgeschrittenen Waffen an die Hisbollah zu verhindern. Ein Transfer solcher Waffen würde die ganze Region destabilisieren", sagte der Offizielle, der nach Angaben der Zeitung in der Frage mit höchsten Regierungskreisen in Israel konferiert habe.[/COLOR]

    Davon mal abgesehen das dort schon alles destabilisiert ist, sollte jedes Land das Recht auf Verteidigung haben. Man spricht auch nicht von destabilisieren wenn man Terroristen mit Waffen beliefert. Dieser Egomanische Staat wird von der Weltgemeinschaft auch nicht zur Ordnung gerufen, Israel darf sich alles leisten. :@

    Ohne weitere Hilfe von aussen, sind die FSA Terroristen in Syrien schon jetzt erledigt, daher wird es in jedem Fall Angriffe geben. Beim Regime von Israel, als hoher Agressor bekannt, hat noch immer nicht der Denkprozess begonnen, zumindest in den USA gehen einige Lichter auf und diese fragen sich mittlerweile was denn nach Assad käme. Doch Obama ist derzeit mit eigenen Problemen (eher Skandale) beschäftigt. Bengasi ist so ein Fall, da kam das zurück, was man gezüchtet hat, das wäre das, was nach Assad käme, dazu muss man kein Stratege sein um das zu erkennen.

  1. NICF-Nettie sagt:

    Nun sieh sich das mal einer an:

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/rohstoffe-in-syrien-rebellen-verschleudern-oel-zu-dumping-preisen-a-899972.html

  1. Unbekannt sagt:

    Da ich erst neuerdings auf diese Seite gestoßen bin, und diese unglaublich informativ ist, möchte ich euch gerne berichten, dass ich aus verlässlichen Quellen berichten kann, dass der Krieg in Syrien so gut wie entschieden ist. Unzwar zu Gunsten des Syrischen Staates. Die Rebellen sind so gut wie geschlagen. Das alles natürlich mit tatkräftiger Unterstützung der Hisbollah (Gott möge sie Schützen und alle die für Gerechtigkeit kämpfen). ;)
    In diesem Sinne ein angenehmes Wochenende