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Schweizer Bank Hottinger ist pleite

Montag, 26. Oktober 2015 , von Freeman um 12:05

Die FINMA hat heute folgendes der Presse mittgeteilt: "Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht FINMA eröffnete per 26. Oktober 2015 den Konkurs über die Bank Hottinger & Cie AG. Diese Massnahme wurde nötig, da der Bank eine Überschuldung droht. Eine Sanierung wurde intensiv geprüft, konnte aber nicht erreicht werden. Die privilegierten Einlagen können gemäss heutigen Berechnungen aus den vorhandenen Mitteln der Bank vollumfänglich zurückerstattet werden."


Weiter teilt die FINMA mit: "Die FINMA stellte vor einiger Zeit fest, dass die Bank Hottinger & Cie AG aufgrund stetiger Verluste sowie ungelöster Rechtsfälle das bankengesetzlich erforderliche Mindestkapital unterschritt. Die FINMA führte intensive Diskussionen mit der Bank und anderen Beteiligten über Möglichkeiten für eine nachhaltige Stabilisierung des Instituts."

So wie es aussieht sind die Guthaben der Kunden nur bis 100'000 Franken gedeckt. Da aber die Bank Hottinger auf Vermögensverwaltung spezialisiert ist, werden wohl zahlreiche ihrer 1'500 Kunden viel Geld verlieren, was immer den "Garantiebetrag" übersteigt. Ist doch "super", kann ich da nur sagen. Seit wie viel Jahren warne ich schon, Geld auf einer Bank ist nicht sicher und man soll es abheben?

Hottinger wurde 1786 gegründet. Damit ist noch eine Schweizer Traditionsbank am Ende, nach der Wegelin Bank 2012. Kein gutes Zeichen für die Schweizer Finanzbranche. Aber es läuft wieder das alte Spiel, die Kleinen lässt man fallen und gehen in Konkurs, die Grossen werden auf Kosten der Steuerzahler "gerettet", siehe UBS mit fast 70 Milliarden Franken.

"Banken sind sowieso überflüssig und werden in 10 Jahren nicht mehr zu erkennen sein". Das haben jedenfalls Spezialisten wie Reggie Middleton den Teilnehmern der Block Chain Conference in New York mitgeteilt, darunter auch Banker. Zahlungen werden ohne der Notwendigkeit einer Bank direkt zwischen den Parteien übers Internet mit der Block-Chain-Technologie stattfinden.



"Good-bye and good riddance" ihr kriminellen Abzocker!

insgesamt 3 Kommentare:

  1. Jolex sagt:

    Finde ich gut das es "die Doofen" erwischt und die ihr Geld verlieren.
    Da ist kein Normalrentner oder Arbeiter mit drunter die eh schon zu kämpfen haben. Sondern nur solche die, welche glauben Geld "arbeitet".
    Schade ist es wie oben beschrieben das es die Kleinen sind. Ich gebe aber zu das dies mit dem Pleite gehen richtig losgeht.

  1. NEO sagt:

    Wenn es so weitergeht haben wir in 10 Jahren kein Bargeld mehr, einen Chip in der Hand (oder Tätowierung auf der Stirn) und ein "Weltministerium für Finanzen".

    George Orwell schrieb diesen Plan im Jahre 1948 auf und nannte sein Buch mit einem scheinbaren Zahlendreher '1984' der aber in Wirklichkeit das 100. Jubiläum der 'Fabian Society' markiert, bei der er und Aldous Huxley (Brave New World) Mitglied waren. Der britisch sozialistische Think Tank ist nach dem römischen Feldherrn 'Fabius dem Zögerer' benannt und ihr ursprüngliches Logo war ein Wolf im Schafspelz, bis man merkte, daß man doch lieber nicht so offen damit hausieren umgeht und jetzt lieber eine scheinbar harmlose Schildkröte im Wappen hat, die aber ihrerseits auch die ganz allmähliche (und somit beinahe unmerkliche) Einführung des Sozialismus (Sozialismus/Kommunismus/Faschismus = New World Order) symbolisiert.

    Speziell in Deutschland hat man dafür eine gelernte Sozialistin, die nie etwas mit Demokratie am Hut hatte zur Kanzlerin gemacht und uns ausserdem einen ebenfalls sozialistisch geprägten Bundespräsidenten vor die medienverdummte Nase hingesetzt, nachdem Christian Wulff nicht neoliberal genug war (Lindauer Rede, ESM Kritik). Unsere Staatsratsvorsitzende führt nun seit Jahren Schritt für Schritt den Sozialismus hier ein und kaum einer merkt es, denn wofür war Fabius im Alten Rom bekannt? Wenn man behutsam vorgeht, merkt kaum einer die schleichende Veränderung. Evolution statt Revolution.

    Hier der Wiki-Link zu den 'sozialistischen Fabiern', die nicht zuletzt durch ihre Mitglieder Tony Blair und Gordon Brown eng mit der Labour Partei verbunden sind und zu allem Überfluss auch noch mit lebens- und menschenverachtenden Eugenikern durchsetzt ist --> https://de.wikipedia.org/wiki/Fabian_Society

  1. boogieman sagt:

    @NEO
    Sehr interessant, Dein Verweis zu den Fabiern, besten Dank. Die Show läuft vor unser aller Augen ab, doch nur wenige blicken hinter die Kulissen.