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Netanjahu sagt, Hitler wollte die Juden nur vertreiben

Mittwoch, 21. Oktober 2015 , von Freeman um 17:00

Dass der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu ein Lügner, Kriegsverbrecher und Psychopath ist, habe ich schon oft geschrieben. Jetzt hat er aber etwas behauptet, das unter der Rubrik "Holocaust-Revisionismus" fällt und viele in ungläubiges Erstaunen versetzt. Er hat nämlich am Dienstagabend vor dem Internationalen Zionistenkongress in Jerusalem behauptet, Hitler habe bis Ende 1941 nur eine Vertreibung der Juden gewollt. Der Massenmord wäre gar nicht seine Idee gewesen, sondern der damalige Grossmufti von Jerusalem habe Hitler dazu aufgefordert. Amin al-Husseini habe Hitler zur systematischen Vernichtung der Juden gedrängt. Netanjahu schiebt damit die Schuld für den Holocaust auf die Palästinenser. Unfassbar!


"Hitler wollte die Juden zu dem Zeitpunkt nicht vernichten, sondern ausweisen", sagte Netanjahu laut Zeugen am Dienstag. "Und Amin al-Husseini ging zu Hitler und sagte: 'Wenn Sie sie vertreiben, kommen sie alle hierher.' – 'Also, was soll ich mit ihnen tun?', fragte er (Hitler). Er (Husseini) sagte: 'Verbrennt sie.'" Ausserdem habe der Mufti den Juden damals fälschlich vorgeworfen, sie wollten die Al-Aksa-Moschee auf dem Tempelberg zerstören, sagte Netanjahu in Bezug auf den jüngsten Streit mit der Palästinenserführung.

Genau darum geht es jetzt. Nämlich, um den schon seit Jahrzehnten andauernden Streit um das Al-Aksa-Gelände und dem aktuellen Krieg gegen die Palästinenser. Deswegen ist Netanjahu sogar bereit, Hitler quasi von einer Schuld freizusprechen und sie als Kollektivschuld auf die Palästinenser zu übertragen. Unglaublich diese Geschichtsfälschung aus niedrigsten Motiven heraus.

Genau wie Netanjahu über ein nicht existentes iranisches Atomwaffenprogramm jahrzehntelang gelogen hat, lügt er jetzt mit der Behauptung, die Palästinenser wären am Holocaust schuld, weil der ehemalige Mufti von Jerusalem das angeblich Hitler ins Ohr geflüstert haben soll.

Dabei gibt es keinen einzigen Beweis für den Dialog zwischen Hitler und Husseini, den Netanjahu am Dienstag von sich gegeben hat, sondern ist eine freie Erfindung von ihm. Das einzige was geschichtlich belegt ist, Husseini wurde von Hitler offiziell am 28. November 1941 in Berlin empfangen.

Ausserdem ist Husseini im Frühjahr 1941 aus dem Nahen Osten nach Deutschland geflohen. Wie kann er dann zu Hitler gesagt haben: "Wenn Sie sie vertreiben, kommen sie alle hierher." Er war ja schon lange nicht mehr in Jerusalem.

Im offiziellen Gesprächsprotokoll zwischen Hitler und Husseini anlässlich des Treffens 1941 steht kein Wort von "verbrennt sie". Es geht gar nicht um Juden, sondern der Grossmufti macht sich Sorgen um die Palästinenser, was zu erwarten wäre. Netanjahu ist ein unverschämter Dreckslügner!

Der Chef des zionistischen Regimes trifft sich heute Mittwoch mit Merkel in Berlin und die Bundesregierung hat seine Aussage kritisiert. Hintergrund des Treffens ist die jüngste Gewaltwelle in Nahost. Netanjahu argumentiert, dass nicht die Politik seines Apartheid-Regimes daran schuld ist, sondern die Hetze und Aufstachlung der Palästinenserführung.

Mit seiner Erklärung habe er zeigen wollen, "dass der Vater der palästinensischen Nation schon damals, ohne Staat und ohne sogenannte 'Besatzung', ohne Palästinensergebiete und ohne Siedlungen, mit systematischer Hetze zur Vernichtung der Juden aufrief", sagte Netanjahu vor seiner Abreise nach Berlin.

Al-Husseini den "Vater der palästinensischen Nation" zu nennen ist falsch, denn er war ein islamischer Rechtsgelehrte und hatte kein politisches Amt. Wer hat ihn überhaupt 1921 zum Mufti von Jerusalem gemacht? Es war die britische Zivilverwaltung Palästinas. Ausserdem, wer vernichtet hier wen schon seit 70 Jahren? Die Zinonisten wohl systematisch die Palästinenser.

Zur Erinnerung, die Palästinenser leben seit mehr als 2000 Jahren in Palästina, sind praktisch die Nachfahren der Bevölkerung zur Lebenszeit Jesus. Palästina war eine Provinz des Römischen Reiches. Als der römische Kaiser Konstantin I. zum Christentum bekehrte und im Jahre 313 zur religio licita (= gleichberechtigten Religion) erklärte, wurde auch Palästina christlich. Seine Mutter Helena besuchte Jerusalem und Palästina, das Heilige Land der Christen.

Bis zum Jahre 529 war der grösste Teil der Bevölkerung bereits christianisiert. Die oströmische Herrschaft wurde durch die Besetzung der persischen Sassaniden (614–629) unterbrochen und endete endgültig, als muslimische Araber in Palästina einfielen und 638 Jerusalem eroberten.

Nach der islamischen Eroberung Palästinas wurden der Felsendom (Baubeginn 686 - Fertigstellung 691) und wahrscheinlich einige Jahre später die Al-Aksa-Moschee errichtet.

Laut moslemischen Glauben soll der Prophet Mohammed auf dem Pferd Burak von der Kaaba in Mekka nach Jerusalem geritten sein, an der Burak-Wand sein Pferd angebunden haben und ist dann gegen Himmel aufgestiegen. Deshalb ist das Al-Aksa-Gelände und überhaupt Jerusalem für die Moslems heilig.

Mit dem Beginn der Kreuzzüge am Ende des 11. Jahrhunderts wurden in Palästina vier christliche Kreuzfahrerstaaten (Outremer) errichtet, darunter im Jahr 1099 das Königreich Jerusalem unter Balduin von Flandern, der den Felsendom in ein christliches Heiligtum umwidmete und in der Al-Aksa-Moschee residierte.

Der Sunnit Sultan Saladin besiegte im Jahr 1187 in der Schlacht bei Hattin ein Heer der Kreuzfahrer, besetzte Palästina und eroberte Jerusalem. Kirchen und Tempel wurden zum grossen Teil in Moscheen umgewandelt, zu denen Christen und Juden allerdings Zutritt hatten.

Die osmanischen Türken eroberten 1516, Ägypten, Syrien und Palästina und wurden für die nächsten 400 Jahre in das Osmanische Reich eingegliedert. 1517 fiel auch das Kalifat an die Osmanen; sie stellten damit das religiöse Oberhaupt. Das Land war in verschiedene Bezirke unterteilt. Den christlichen und jüdischen Gemeinden wurde ein grosses Mass an Autonomie zugebilligt.

Am Anfang des 19. Jahrhunderts lebten zwischen 275'000 und 300'000 Menschen im Land. 90% von ihnen waren Muslime, 7'000 bis 10'000 Juden und 20'000 bis 30'000 Christen.

1881 lebten 457'000 Menschen in Palästina. 400'000 waren Muslime, 13'000 bis 20'000 Juden und 42'000 – meist griechisch-orthodoxe – Christen.

Die Behauptung der Zionisten, Palästina wäre ein leeres Land gewesen, eine Wüste, und sie hätten erst das Land bevölkert und fruchtbar gemacht, ist eine der grössten geschichtlichen Lügen überhaupt. Tatsächlich gab es viele palästinensische Dörfer und Städte und die Landwirtschaft war ein wichtiger Wirtschaftszweig, wie zum Beispiel der Orangenanbau in Jaffa, damals schon ein Exportprodukt.

Im Jahre 1882 begann der Oberzionist Baron Edmond Rothschild Grundstücke in Palästina zu kaufen und übergab 1889 25'000 Hektar palästinensischen Agrarlandes samt den sich darauf befindenden Ansiedlungen an die Jewish Colonization Association. Damit begann die Kolonisierung Palästinas hauptsächlich durch russische und osteuropäische Juden und die erste Verdrängung der einheimischen Bevölkerung der Palästinenser fand statt.

Wenn es kein Palästina und keine Palästinenser gegeben hat, wie die Zionisten heute behaupten, wem hat Rothschild mit seinem unermesslichen Reichtum das Land denn abgekauft? Den Sandflöhen? Also gab es Palästinenser, die leider das dreckige Geld von Rothschild angenommen haben und ihr Land hergaben.

Während des I. Weltkrieg eroberten die Briten Palästina, von Ägypten her kommend. Sie besetzten Jerusalem und alle Städte bis hoch nach Damaskus. Die britische Armee hat übrigens als Erster im Nahen Osten Giftgas eingesetzt, gegen die Türken bei der Eroberung von Gaza. Nach dem I. Weltkrieg und der Niederlage der Osmanen, wurde Palästina von der britischen Mandatsmacht verwaltet.

Mitten im I. Weltkrieg, als die Niederlage der Briten und Franzosen unmittelbar bevorstand, kam es zur Balfour-Deklaration vom 2. November 1917. Darin erklärte sich Grossbritannien einverstanden mit dem 1897 festgelegten Ziel des Zionismus, in Palästina eine "nationale Heimstätte" des jüdischen Volkes zu errichten.

Das heisst, obwohl zu diesem Zeitpunkt Palästina noch zum Osmanischen Reich gehörte, versprach die britische Regierung der zionistischen Bewegung, das Land Palästina als Geschenk. Als Gegenzug bekamen die Briten die Zusage, die Zionisten würden die Vereinigten Staaten als Alliierten in den Krieg gegen das Deutsche Kaiserreich bringen und so den Krieg für sie gewinnen.

Deshalb verlor Deutschland den I. Weltkrieg, ein zionistisches Komplott, um Palästina zu bekommen.

Die Balfour-Deklaration fand 1920 Aufnahme im Friedensvertrag der Alliierten mit der Türkei. Am 24. Juli 1922 wurde die Deklaration auch in das Völkerbundsmandat für Palästina aufgenommen, das die Bedingungen für die vorübergehende Übernahme der Verwaltung des Landes durch Grossbritannien mit Rücksicht auf seine jüdische und palästinensische Bevölkerung festlegte.

Die Errichtung des zionistischen Konstruktes Israel im britischen Mandatsgebiet im Mai 1948 war somit eine direkte Folge der Balfour-Deklaration. 700'000 Palästinenser wurden dann mit der als Nakbar (deutsch Katastrophe oder Unglück) bezeichneten Verbrechen und Völkermord aus ihrem angestammten Heimatland von den zionistischen Terrorkommandos gewaltsam vertrieben. An ihrem Platz kamen dann hauptsächlich europäische Juden, welche die Häuser der Palästinenser besetzten und das Land gestohlen haben.

Seit 70 Jahren sind die Palästinenser aus ihrer Heimat vertrieben und sie bilden die grösste Flüchtlingsgruppe der Welt. Systematisch haben die Zionisten ihnen immer mehr Land geraubt und darauf illegale jüdische Siedlungen errichtet. In letzter Zeit werden sie auch aus Jerusalem verjagt und ihnen die Häuser enteignet.

Der Felsendom und die Al-Aksa-Moschee werden den Moslems streitig gemacht und die israelische Armee behindert ständig den Besuch der Gottesdienste.

Seit Anfang Oktober sind wir Zeugen von bösartigsten Angriffen durch israelische Soldaten, extremen jüdischen Siedlern und "normalen" israelischen Zivilisten, die "Tot den Arabern" rufen und palästinensische Demonstranten und Kinder erschiessen, und dann während sie am Boden liegend verbluten, schadenfreudig aufs übelste beschimpfen.

Palästinensische Jugendliche demonstrieren auf den Strassen jeder palästinensischen Stadt gegen die religiösen extremistischen jüdischen Siedler, wegen der Verletzung der Heiligkeit der Al-Aksa-Moschee, der dritt-heiligste islamische Ort nach der Al-Haram Moschee in Mekka und der Al-Nabawi Moschee in Medina.

Die jüdischen Extremisten haben zunehmend das Al-Aksa-Gelände gestürmt, unter dem Schutz der israelischen Soldaten. Diese setzen Blendgranaten, Tränengas und Gummigeschosse gegen die Moscheebesucher und Moscheewächter ein. Bei ihrem Versuch die Moschee zu räumen, haben die israelischen Soldaten Türen aufgebrochen und Fenster eingeschlagen.

Diese groben Verletzungen haben was viele die dritte palästinensische Intifada (Aufstand) bezeichnen ausgelöst.

Die Zionisten, ein anderer Name für satanische Talmudisten, versuchen schon lange die Kontrolle über das Al-Aksa-Gelände zu gewinnen, was sie den Tempelberg nennen, ein Versuch ihren Mythos von einem Tempel Salomons zu behaupten, ein Märchen mit dem sie ihr Besitzrecht über Jerusalem und ganz Palästina begründen.

Im Jahre 1887 versuchte der bereits oben genannte Baron Rothschild das Marokkanische Viertel gegenüber der Burak-Wand, von den Juden Klagemauer genannt, zu kaufen und es komplett abzureissen, um Platz für die Juden vor der Mauer zu schaffen. Sein Angebot wurde abgelehnt. 1895 versuchte Rabbi Chaim Hirschensohn und die Zionist Palestine Land Development Company auch einen Kauf.

1919, nach dem die Briten die Kontrolle über Jerusalem übernahmen, versuchte der Zionistenführer Chaim Weizmann das Quartier vergeblich von den Briten zu kaufen. Auch er wollte es abreissen. Der amerikanische jüdische Millionäre Nathan Straus wollte es zuerst mieten und dann kaufen, es gelang ihm nicht.

Der Konflikt zwischen Moslems und Juden über den religiösen Ort steigerte sich mit zunehmender Kolonialisierung Palästinas durch die jüdischen Einwanderer. Zwischen 1948 und 1967 war Al-Quds (Jerusalem) mit dem Al-Aksa-Gelände und die Burak-Wand unter jordanischer Kontrolle.

Sofort nach Ende des sogenannten Sechs-Tage-Krieg 1967, hat Tivadar (Teddy) Kollek, ein ungarischer Jude, der Bürgermeister von West-Jerusalem war, Planierraupen zur vollständigen Zerstörung des 774 Jahre alten Marokkanischen Viertels befohlen. Dabei wurden 138 Häuser, zwei Moscheen und eine Schule dem Erdboden gleichgemacht.

Daraus wurde ein riesiger freier Platz geschaffen, damit die Juden an der Burak-Wand oder Klagemauer beten können. Das heisst, das ganze Getue ist ziemlich neu und hat keinen geschichtlichen Hintergrund.

Am 28. September 2000 hat Ariel Sharon, der damalige Oppositionsführer mit seinen Likud-Anhängern, den Zugang zum Al-Aksa-Gelände erzwungen, beschützt von hunderten bewaffneten Polizisten. Es kam zu Zusammenstössen zwischen den Moscheebesuchern und der Polizei, die 7 Palästinenser erschoss und 250 verletzte. Sharons Provokation löste die zweite Intifada aus.

Seit 48 Jahren hat eine ganze Armee an israelischen und westlichen Archäologen rundum und im Tempelberg gegraben, um irgend einen Beweis für einen Tempel Salomons zu finden. Sie haben Tunnel durch den ganzen Berg und unter der Moschee gebohrt, was zu einem Zusammenbruch des Gebäudes führen kann. Gefunden haben sie nur palästinensische, ägyptische, römische, persische und islamische Artefakte. Keine Spur eines uralten jüdischen Tempels wurde gefunden.

Wie gesagt, hier wird einem erfundenen Mythos nachgegangen und damit begründet man die Besetzung des Al-Aksa-Geländes, von ganz Jerusalem und Palästina.

Die neue Generation an Palästinensern hat die Nase voll von der 67-jährigen zionistischen Okkupation, rassistischen Kolonisation, gewaltsamen ethnischen Säuberungen, dem Landraub, den illegalen Siedlungen, der Diskriminierung, Erniedrigung und der Kriege, der Zerstörung von Häusern, der Einkerkerung, der internationalen Einseitigkeit und Ungerechtigkeit.

Die Zionisten wollen keinen Frieden, das haben die vielen Jahrzehnte an "Verhandlungen" gezeigt. Sie haben von vorangegangenen Intifada-Generationen gelernt, aktiver Widerstand ist die einzige Methode, um ihre Freiheit und ihre Rechte zu erlangen. Deshalb gehen jetzt Hunderttausende junge Palästinenser auf die Strassen, in den besetzten Gebieten, im Westjordanland und in Gaza, und stellen sich den vollbewaffneten israelischen Soldaten und Scharfschützen entgegen.

Die neue palästinensische Generation versteht sehr gut, der Kampf um Al-Aksa ist der Kampf um Al-Quds (Jerusalem), ist der Kampf um das ganze Palästina und ihr Kampf um Freiheit.

Deswegen ist was Netanjahu jetzt gesagt hat, nicht Hitler sondern die Palästinenser sind am Holocaust schuld, eine unverschämte und ungeheuerliche Frechheit und Lüge. Es ist eine schreiende Ungerechtigkeit, dass die Palästinenser mit ihrer Vertreibung aus ihrer Heimat, für die europäischen Verbrechen des II. Weltkrieg zahlen müssen.

Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas sagte nach einem Treffen mit UN-Generalsekretär Ban Ki-moon in Ramallah: "Netanjahu hat Hitler von seinen Verbrechen freigesprochen und die Schuld auf Amin al-Husseini abgeschoben. Auf diese Art will er unser Volk auf eine sehr erbärmliche Weise angreifen."

Von wegen kooperation mit den Nazis:

In Israel ist es allgemein bekannt, dass die Terrororganisation der Stern-Bande, oder "Fighters for the Freedom of Israel – Lehi", unter der Führung des ehemaligen israelischen Premierminister Yitzhak Shamir, 1941 die Zusammenarbeit mit Berlin suchte. Die Stern-Bande wolle eine Allianz mit Nazi-Deutschland eingehen, um die britischen Besatzer Palästinas gemeinsam zu bekämpfen. Das Nazi-Regime lehnte aber mit Rücksicht auf die Araber ab. Siehe Artikel der Los Angeles Times. Überhaupt haben die Zionisten mit den Nazis zusammengearbeitet, wenn es beiden dienlich war.

Aber die miltanten Zionisten haben auch Josef Stalin unterstützt. Im Jahre 1944 hat die Lehi offiziell den Nationalen Bolschewismus für gut befunden und wollte eine Verschmelzung von linken und rechten Ideen. Lehi und die andere zionistische Terrorgruppe Irgun, waren gemeinsam für das Massaker in Deir Yassin verantwortlich. Am 9. April 1948 fielen die Zionisten über das palästinensische Dorf mit 600 Einwohnern her und ermordeten 107 Männer, Frauen und Kinder. Die Lehi Mörderbande hatte vorher schon, am 6. November 1944, den britischen Minister für den Mittleren Osten, Lord Moyne, in Kairo vor seiner Residenz im Auto erschossen, zusammen mit seinem Fahrer.

Die Zionisten behaupten, die Palästinenser wären generell Terroristen, dabei sind einige israelische Premierminister skrupelose Terroristen und Mörder gewesen, wie Yitzhak Shamir, Menachem Begin und Ariel Sharon. Netnajahu ist auch einer.

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Wie jetzt erst durch israelische Wissenschaftler entdeckt, steckte in der Person von Adolf Hitler tatsächlich der Grossmufti von Jerusalem. Hier ein seltenes Foto das zeigt, wie hinter der Hitler-Maske sich in echt Amin al-Husseini verborgen hat:

insgesamt 21 Kommentare:

  1. Man könnte es auch so interpretieren dass Netanjahu weis dass Deutschland bald kaputt ist und es schon abgeschrieben hat. Eine tote Kuh gibt keine Milch mehr....

  1. Eko Rose sagt:

    Klasse Beitrag Freeman !

  1. Thommy38 sagt:

    Ein Super! Beitrag Freeman,
    bei dem wir gleichzeitig Geschichte gelernt haben.
    Ein palästinensischer Arbeitskollege, hat mir erzählt, daß sie die Hilfe der Briten Annahmen gegen die Osmanen zu kämpfen bzw. sich von den Osmanen unabhängig zu machen. Jedoch blieben die Briten nachdem sie ihr Ziel erreicht hatten und die Juden aus aller Welt kamen.
    Inwiefern stimmt das mit der Kooperation mit den Briten?
    Danke im vorraus Freeman

  1. donnergott sagt:

    Wow, danke für den wirklich ausführlichen Artikel!

    auch interessant:
    Russland bedroht den Traum vom "grösseren" Israel
    http://platosguns.com/2015/10/19/russia-destroys-the-greater-israel-dream/

    könnte in verbindung mit der SAMSON-Option für uns alle ziemlich heikel werden

  1. yilmaz sagt:

    das schliesse ich mich den anderen, super Artikel, danke!

  1. Skeptiker sagt:

    Toll! Nochmal danke für Deine Arbeit. In einer Epoche, in der Geschichtskenntnisse praktisch nicht mehr vorhanden sind, ist das um so wichtiger. Wer die Geschichte nicht kennt, kann die Gegenwart nicht verstehen und die Zukunft nicht gestalten.
    Thommy38 : Dein Kollege hat recht. Der englische Offizier Thomas Edward Lawrence, bekannt als "Lawrence von Arabien" hat mit dem Versprechen der Unabhängigkeit, die Araber zum Aufstand gegen die Osmanen angestiftet. Im geheimen Sykes- Picot- Abkommen war die Aufteilung des arabischen Raumes in britische und französische Mandatsgebiete bereits festgelegt. Perfides Albion. Die haben am Ende alle betrogen.

  1. IronTomahawk sagt:

    @Tommy38
    Stichwort "Balfour Declaration" ... die Briten hingen da voll mit drin. Eine Doku, die ich diesbezüglich empfehle ist "Adolf Hitler: The Greatest Story Never Told". Völlig egal welche Meinung man hat ... diese 6 Stunden Doku umreißt ein paar Punkte, die ich noch nie gehört habe: als ich diese dann recherchierte sie aber sofort bestätigt wurden, sogar durch Systempresse wie Wikipedia. Da sind so viele Leichen im Keller ... unglaublich.

  1. Ugur Aydin sagt:

    Zitat: Den Sandflöhen? Also gab es Palästinenser, die leider das dreckige Geld von Rothschild angenommen haben und ihr Land hergaben.
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    Nur zu gut erinnere ich mich an die Geschichte meiner palästinensischen "Grufti"-Mitschülerin deren (Ur?)Opa große Teile der Jaffa-Plantagen gehörten. Sie wurde mit einem fetten Jaguar zur Schule gefahren und auch abgeholt.
    Die damaligen Zion-Terroristen sind zu ihrem Opa gekommen und haben eine Pistole und ein Kaufvertrag auf den Tisch gelegt und ihm die Entscheidung gelassen. Entweder er entscheidet sich für die Pistole und somit für die Hinrichtung der gesamten Familie oder er entscheidet sich für den Vertrag und verkauft unter Zwang für verdammt viel Geld sein geliebtes Land.

    Natürlich sieht es heute so aus, als ob die Palästinenser freiwillig ihr Land verkauft hätten.

  1. shiwa sagt:

    Auch ziemlich interessant ist die Rede von Benjamin Freedman (1961)
    Rede im Willard - Hotel

    https://www.youtube.com/watch?v=PqkJr8mlq74

  1. Man kann eine Zeit lang die ganze Welt belügen, man kann auch immer einen Teil der Welt belügen, man kann aber nicht immer die ganze Welt belügen. Eine der größten Lügen steht noch vor der Offenbarung, spätestens wenn die Beweise eingeklagt werden fällt das Kartenhaus !!

  1. tanzdichfrei sagt:

    schön werden hier die Hintergründe beleuchtet. Merci!

  1. Eva Gerster sagt:

    Netanjahu lügt wieder? Dann gokelt doch mal danach;Ha’avara-Abkommen, war der Name einer Vereinbarung, geschlossen am 25. August 1933 nach dreimonatigen Verhandlungen zwischen der Jewish Agency, der Zionistischen Vereinigung für Deutschland und dem deutschen Reichsministerium für Wirtschaft, um die Auswanderung der Juden aus dem Dritten Reich nach Palästina zu erleichtern und gleichzeitig den deutschen Export zu fördern, insbesondere den damals befürchteten internationalen Handelsboykott zu durchbrechen. Das Ha’avara-Abkommen blieb bis zum 3. September 1939 (Kriegseintritt Englands) in Kraft.
    Die britische Verwaltung Palästinas verlangte von den einwanderungswilligen Juden den Nachweis finanzieller Mittel. Nach den deutschen Devisenbestimmungen von 1931 wurden aber von Auslandsüberweisungen hohe Abschläge einbehalten. Das Ha’avara-Abkommen erlaubte nun den Betroffenen, einen Teil ihres Besitzes in Form von Waren nach Palästina zu transferieren. Jüdische Auswanderer zahlten Geld (der Mindestbetrag lag bei 1.000 Pfund Sterling) auf ein deutsches Konto ein. Mit diesem Geld wurden deutsche Waren für den Export nach Palästina bezahlt, während der Importeur den Gegenwert auf ein Konto in Palästina einzahlte. Bei der Ankunft in Palästina erhielten die Auswanderer aus diesem Konto die Summe in palästinensischen Pfund erstattet.
    Den Briten und Husseini passte das überhaupt nicht. Letzterer lebte ab 1941 in Berlin.Er knüpfte Kontakte zu den Nationalsozialisten, gewann die Unterstützung durch deutsche Führungskreise und lebte ab 1941 in Berlin. Al-Husseini war Mitglied der SS und betrieb Propaganda für Deutschland in arabischer Sprache
    Trotz all dieser Bedenken entschied Adolf Hitler wiederholt, daß die Auswanderung der Juden mit allen Mitteln zu fördern sei und eine Aufhebung des Ha’avara-Abkommens nicht in Frage käme

  1. libertace sagt:

    Tolle Zusammenfassung lieber freeman! Superb!

    Das ganze zeigt wieder mal, Religion verdirbt!

  1. antonio cruz sagt:

    Wieso sollten die Juden in die Wüste auswandern nach Palästina dem heutigen Israel?
    Hitler hat ganze Arbeit geleistet und den Zionisten gedient.
    Und nun soll ein groß Israel her durch endlose Kriege gegen Araber durch Anstiftung , durch Hetze , durch üble Spiele mit Sunniten gegen Siiten.
    Wenn erst die Gegend um Israel (Syrien / Irak ) menschenleer gebombt ist Bedarf es einer Besiedelung von Menschen. Und hier kommt wieder Europa ins Spiel. Die Geschichte soll sich wiederholen. Ein Krieg in Europa bzw. BRD wird eine Auswanderung der europäischen Juden in diese Gegende führen.
    Also geht alles nach Plan.

  1. Thommy38 sagt:

    Danke @Skeptiker und Irontomahawk. Wenn sich zwei streiten, freut sich der dritte. Der ganze Chaos um Israel herum, dient nur der landgewinnung Israels.

  1. Dort wird es nie Frieden geben weil beide Länder sich nie anerkennen werden. Dies ist das größte Armutszeugnis der Menschheit das. Dass töten voltern an so einem für alle Religionen heiligen Ort weitergehen wird und nie ein ende findet.
    Ich hoffe es wird im heiligen Land nicht wie von manchen profezeit, zu einem apokalyptischen endkampf der Muslimen (is etc. ) gegen die atommacht Israel kommen.

  1. Ein interessanter Dokumentarfilm ist vor kurzem erschienen, der zeigt wie die Zionisten in den letzten 120 Jahre geschafft haben vor allem evangelikale Christen davon zu überzeugen, sich für die Interessen Israels fanatisch einzubringen.
    Der Name des Films ist "Marching to Zion" und belegt dass Zionismus und Christentum unvereinbar zueinander stehen.

    https://www.youtube.com/watch?v=typ2pl2L47k

  1. Vincent Vega sagt:

    Hm, bedeutet das jetzt das Deutschland keine Reparationen mehr an Israel zahlen muss? Ich meine...jetzt mal im Ernst....er hat damit ja quasi gesagt, dass Deutschland nicht die Alleinschuld trägt. Einfach nur krank was da gesagt wurde. Eine Sauerei ohne gleichen den Palästinensern das Ganze jetzt anhängen zu wollen. Übrigens wie immer ein großartiger Beitrag!!!

  1. Öl-Schleich sagt:

    Netanjahu-Sprechblase enthält keine Aussagen über die Ausrottung der Ur-Einwohner Indianer ?
    Und was ist mit dem Ur-Knall ? ^^
    Mutmaßlich ist hier als Ur-sache einer der ersten Hamas-Raketen-Angriffen zu nennen, Richtig Herr Netanjahu ?

    In den Jahrzehnen in denen Professor Achmadinichad Geschichte und Religion studiert hatte, in dieser Ur-Zeit hatte der Mr. Netanjahu nur lauwarme Instand-Buchstaben-Suppe gelöffelt, und zwar aus der Ur-Suppe.

  1. Ali Ali sagt:

    Israel ist ein Kolonialistischer Staat der auf gestohlenem Palästinensischem Boden von zionistischen Siedlern erbaut wurde.

    Wissen sie was David Ben-Gurion mal gesagt hat??
    Jemand der so sehr mit Israel sympathisiert, weiß ganz bestimmt wer David Ben-Gurion ist.
    (erster israelischer Premierminister)

    "Wenn ich ein arabischer Führer wäre, würde ich nie einen Vertrag mit Israel unterschreiben. Es ist normal; wir haben ihr Land genommen. Es ist wahr, dass es uns von Gott versprochen wurde, aber wie sollte sie das interessieren? Unser Gott ist nicht ihr Gott. Es gab Anti-Semiten, die Nazis, Hitler, Auschwitz, aber war es ihre Schuld? Sie sehen nur eine Sache: Wir kamen und haben ihr Land gestohlen. Warum sollten sie das akzeptieren?"