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Tote Briefkästen, wenn sie den Stecker ziehen

Mittwoch, 17. November 2010 , von Freeman um 00:05

Der in Berlin beheimatete Medien- künstler Aram Bartholl hat eine interessante Aktion gestartet. Er richtet sogenannte "tote Briefkästen" ein, damit man ohne am Netz zu sein Daten austauschen kann und er fordert andere dazu auf das gleich zu tun. Sollten sich die Kontrolleure einfallen lassen, das Internet zu kappen, ist das eine Möglichkeit weiter in Kontakt zu bleiben und Informationen zu verbreiten.

Die Aktion läuft unter dem englischen Begriff "Dead Drop" oder "toter Briefkasten" aus der Geheimdienstsprache. Es wird ein USB-Stick an einem öffentlich zugänglichen Ort in eine Mauer, an einem Gebäude oder sonst erreichbaren Stelle eingebaut. Jeder kann vorbeikommen und seinen Laptop, Tablet, Handy oder was immer für ein Gerät mit USB-Anschluss anstecken und Dateien rauf und runterladen. Damit ist ein anonymer Datenaustausch im öffentlichen Raum wie in einem Netzwerk möglich.

Jeder Dead Drop wird leer installiert, ausser einer readme.txt Datei, die das Projekt erklärt. Jetzt müssen nur noch die Teilnehmer wissen wo sie sich befinden, was man über Mund zu Mund verbreiten kann, und wir haben unser unabhängiges Netzwerk ohne im Internet zu sein oder überwacht zu werden. Die ersten fünf sind von Aram bei einem Besuch in New York eingerichtet worden. Hier das Video dazu:



Jetzt werden ganz sicher viele "ja aber ..." Kommentare kommen.

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Der Plan B gegen Internetzensur

insgesamt 31 Kommentare:

  1. elgoo sagt:

    Die Idee finde ich absolut genial, nur sehe ich da paar Schwachstellen. Und zwar..

    1. was ist wenn irgendwin idiot kommt und einfach alles auf dem usb stick löscht??

    2. Alles mit Pornos oder illegalem zeug voll gestopft wird

    3. Oder Viren auf den usb packt

    dafür denke ich bräuchte es noch eine lösung ;)

  1. Uwe sagt:

    Die Idee als solche ist wirklich gut. Aber, in dieser Form ausgeführt, sehr störanfällig. Herausragende Kontakte sind leicht zu beschädigen, auch unabsichtlich. Das ganze müsste berührungslos sein, evtl. auf induktivem Weg. Dann würde man im Mauerwerk eigentlich nichts sehen, da sich die entsprechende Schleife oder wie immer das dann aussehen muss sich dahinter verstecken würde. Ein entsprechendes Hardwaremodul um quasi anzudocken dürfte nicht schwer zu entwickeln sein. Das wäre dann wirklich was :-)

  1. ..78oe sagt:

    ich will kein pessimist sein und find das echt gut. nur frag ich mich, wie lange die dinger so aussehen bei unserem klima...

  1. vanaric sagt:

    Gute Idee - ja. Aber das bedarf Tarnung, Vernetzung und Geheimhaltung. Sonst kommen nämlich die Kontrolleure und laden dir nen Virus rauf (kann ja jeder benutzen hieß es) und schrotten deinen PC. Man sollte die Sticks mit einem PAsswort belegen, das wäre uU eine kleine Hilfe. Wobei das vermutlich aber auch innerhalb von Sekunden geknckt ist, bei der Technologie heute.

  1. whizz08 sagt:

    Na das ist mal was neues! Die Idee ist absolut gut.

    Die Sache mit den Viren dürfte nur Anfänger mit Windows als OS betreffen. Manchmal müssen wir halt ein kleines Opfer hinnehmen ;)

    Aber Hauptproblem sehe ich den Vandalismus. Ausserdem sieht man nicht, was hinter der Mauer ist! Der Anschluss könnte ja verkabelt sein...

  1. xerons sagt:

    Die Idee ist grundsätzlich erstmal saugut! Nun mache ich Freeman den Gefallen: ABER....wie lange wird es brauchen, bis auch die Polizei dahinter kommt und die Sticks der Reihe nach abschlägt, bzw. entfernt? Geheimhaltung wird leider nicht so funktionieren wie man sich das wünscht, da sich sicher auch jede Menge Schnüffler bei Truther-Gruppen einschleichen. Wirklich vertrauen kann man ja doch nur seinen engsten Freunden und die weiß man auch ohne Dead Drops zu unterrichten.

  1. Thunderbolt sagt:

    Finde die Grundidee auch genial, aber die praktische Umsetzung sehr störanfällig.

    1. Virus auf Stick, das ist schon ein K.O. Kriterium. Das ist um weiten gefährlicher als Viren im Netz.

    2. Kurzschluss bei Feuchtigkeit, das möchte wohl keiner riskieren. Obwohl man da mit einer Schutzkappe vorbeugen könnte.

    Die beste Verschlüsselung bringt nur wenig (da gäbe es Lösungen Truecrypt), wenn das Passwort im Internet für eine breite Masse veröffentlicht wird.

  1. David sagt:

    Man merkt: es ist ein KÜNSTLER, der die Idee hatte. Künstlern geht es darum, eine Idee zu zeigen, nicht darum, ein funktionsfähiges System aufzubauen. Künstler wollen eine "besondere Aktion" machen, um Aufmerksamkeit zu erregen und Nachdenken zu stimulieren - nicht aber um echte, funktionale Netzwerke zu errichten: dafür braucht es Ingenieure, Techniker, Tüftler...

    Diese Idee ist im Prinzip gut, nur überlegt Euch mal, wieviele Andockstellen man bräuchte, wenn Millionen von Menschen ihre Daten austauschen wollten!?
    Tote Briefkästen sind von der Idee her IMMER nur für ganz wenige Leute bestimmt gewesen. Es müssen sich kleine Gruppen von Menschen vernetzen, die einen Stick irgendwo möglichst gut verstecken, damit sonst niemand ausserhalb der Gruppe davon weiss - dann funktioniert es. Und es muss einen oder zwei "Gateways" in eder grupe geben, also Leute, die auch in einer anderen Gruppe sind, so dass die Gruppen auch untereinander kommunizieren können. Die Gateways müssen eine "nicht-persönliche Bezeichnung" haben, damit es auch Router geben kann, wenn eine Nachricht von einer Gruppe an eine entferntere Gruppe gelangen soll, und mehrere Gateways dafür nötig sind.
    Auf diese Weise können auch ohne Netz Nachrichten ausgetauscht werden.
    Und hier ist der Fehler des Künstlers: er hätte ersteinmal das System korrekt durchdenken müssen, eine Art "Meldeliste für Gateways" und "Gruppennamen" (die der heutigen IP-Adresse entsprächen) aufsetzen und ein System finden, wi jede Gruppe immer die akutelle Liste aller Gruppennamen und Gateway-Routen hat, um nicht nur "lokalen Austausch" sondern auch "WAN"-Austausch haben zu können.
    Nun ist es fraglich, ob das Ganze über eine nette Idee hinausgehen wird...

  1. Ich finde die Idee, den Mut etwas zu bewegen, sich zu bewegen (raus aus dem Stuhl) super!
    Natürlich ist das anfällig und das Internet auch ;o)
    Wer sagt denn das man dort mit seinem Arbeitsrechner andocken soll? Warum nicht einen älteren Schlepptop mit minimal Linux bestücken?
    Das reicht vollkommen um sich Texte und Videos anzusehen. Die Grundidee kann natürlich weiter ausgebaut werden und ich denke da an einer Art "spontane Zusammenkünfte", wo man sich rege austauschen kann. So wie es schon vor tausenden von Jahren gewesen ist.

  1. drdre sagt:

    Auch ich finde die Idee im Grunde nicht schlecht, aber die Einflussmöglichkeiten von aussen.. Viren , Trojaner etc. sind doch nicht von der Hand zu weisen. Auch der Einwand des Vandalismus eines Bloggers ist berechtigt. Ich denke hier muss man sich noch einige Gedanken machen. Aber im Prinzip ok.
    Das dies in USA seinen Ausgang hat überrascht in dem Zusammenhang nicht. Gebeutelt durch Patriot Act und Homeland Sec. suchen sich die Menschen möglichkeiten ihre Freiheit wiederzuerlangen..

  1. Orestis sagt:

    Ich würde es auf die philosophische Sichtweise - wenn der Knall kommt ist dann nicht jedes Rechenzentrum ein "toter Briefkasten"?

    Es muss ja nicht sein, aber i.d.R. sollte der Strom dann auch zu Hause nicht mehr ankommen - was soll ich also an die Schnittstelle anschließen?!

    Nur mal so...

  1. RudiRatlos sagt:

    Hmmm nein das wars nicht.
    Die Idee sieht auf den ersten blick nicht schlecht aus aber hat zuviele schwachstellen.
    Vielleicht geht es irgendwie mit einer Telefonhotline,wo man deinen anrufbeantworter abhören kann und eventuell wichtige Infos auch hinterlassen kann?

  1. Klones sagt:

    Ich wüsste da noche eine Methode wie man unabhängig vom Internet vernetzt sein könnte und solange es das Internet gibt dieses dort auch einbinden kann.
    Es ist eine Betriebsart aus dem Amateurfunk die auch im CB-Funk einsetzbar ist diese nennt sich Packet Radio. (Ich wunder mich das noch niemand darauf gekommen ist.)
    Der technische Aufwand und die Kosten sind relativ gering. (http://de.wikipedia.org/wiki/Packet_Radio)
    Was meint Ihr?

    Bleibt stark..

  1. Floetry sagt:

    ich glaube im Falle des Abschaltens gibt es einen Ansturm von millionen zornigen, jungen Menschen nach Brüssel, Berlin etc....

  1. xerons sagt:

    Habe etwas länger über das Thema nachgedacht welche Möglichkeiten es gäbe, wenn sie das Internet kappen würden. Die beste Lösung wäre meiner Meinung nach immer noch eine der ältesten Kommunikationsmittel: CB-Funk!

    Darüber kann man sich recht einfach und schnell zu Treffen verabreden und so weit ich informiert bin, können sie diese Kommunikation nicht so einfach kappen. Lasse mich jedoch gerne berichtigen, wen es wer besser weiß.

  1. Hans-Theo sagt:

    Also - ich hab das jetzt gelesen - als fast täglicher Leser von S&R - mit meist sehr guten informativen Artikeln.

    Und hier kann es sich nur um einen Kuenstler-Witz handeln! Nix anderes !! Weil es unmöglich auch nur kurze Zeit funktionieren kann.
    ich spare es mir, die Gruende dafuer aufzuzählen und darzulegen.
    Da macht sich jemand nur ueber das Netz als 'Internet' lustig!

    Das schreib ich als ehemaliger Netzwerk-Betreuer

  1. x x sagt:

    ein WLAN-Mesh wäre sicher angebrachter, wenn das Internet abgeschaltet wird oder z.B. mal alle DNS-Rootserver ausfallen, so nach dem Motoo von Freifunk: Jeder installiert Offene Firmware auf seinem Router, jeder der Zugriff will kann sich kostenlos anmelden und es wird alles verschlüsselt.
    http://wiki.freifunk.net/Freifunk_Firmware

  1. Es gibt das schon

    www.geocaching.de

    zwar spielerisch, es sind jedoch schon viele Menschen, die sich so miteinander verbinden. Und da wird auch nicht viel kaputtgemacht.

    Erst wenn die wirklich wichtigen Infos per Brief/MundzuMund ausgetauscht werden können, ist die Masse so flexibel wie einige wenige. Vernetzung im kleinen bedeutet Stärke im großen.

  1. Marcel sagt:

    @floetry

    Das Internet wird nicht komplett abgeschaltet. Es wird wie mit dem Fernsehen kommen. Anfangs mit wenigen Inhalten, dann steigernd mit mehr Programm, auch recht kritisches(Die Gründung des ZDF geht auf eine Initiative der CDU zurück da ihnen die ARD zu kritisch war. Man kann auch CDF[Christlich "demokratisches" Fernsehen]sagen.

    @ UWE
    Induktion wäre nicht schlecht.
    Ein alter Laptop mit Router und WLAN taugt dazu auch. WLAN-Netze können ad-hoc erstellt werden und sind vom Internet nicht abhängig.
    Jeder mit einem Laptop oder auch Smartphone in der Nähe kann die Informationen abrufen. Entweder offenes WLAN oder man könnte um die Sicherheit zu erhöhen auf dem Wege des klassischen toten Briefkastens einen Schlüssel verteilen.

  1. egalitarist sagt:

    wozu gibts denn bitteschön I2P? ;)

    http://www.i2p2.de/index_de.html
    <-- bin da gestern wieder drauf gestoßen und das Netzwerk scheint echt Fortschritte zu machen!

  1. magict sagt:

    Scheiss Idee!
    Gründe: Viren, Trojaner, Hacker, Geheimdienst, Kurzschluss, Rost etc..

  1. Frank sagt:

    Also ich finde jeder sollte sein W-Lan freischalten, dann braucht man nämlich gar keiner Server mehr. Man müsste nur irgendwie sicherstellen, das kein Hacker dann über das WLan Modem Zugriff auf den eigenen Computer hat.Der Mainstream will die Menschen unter Kontrolle halten und hat heut schon wieder eine islamistische Terrorwarnung gebracht.Damit die Richtigstellung solcher Medienatacken auf uns weiterhin gewähleistet ist und unser Internet nicht durch die Provider zensiert werden kann,sehe ich diese Maßnahme als unerlässlich an. Außerdem kann dann der ärmste HArz 4 Empfänger sich noch mit seinem alten PC beim Nachbarn einloggen. Die trifft unsere Finanzpolitik nämlich am härtesten!

  1. mcfpr sagt:

    Wegen dem Virenschutz müste man was machen. Und dann Per induktionsspule den USB Stick versorgen der in einem Bluetooth interface steckt und das ganze natürlich superklein und billig

    Besser wäre jedoch wir ziehen ein eigenens Netz auf. Jeder Der eine Wohnung oder Haus hat stellt einen autharken Access Point auf. diese werden untereinander vernetzt (WLAN). diese APs haben keinen INTERNET zugang sonder bilden dann ein Intranet.
    Jeder Ap bekommt einen Festdefinierten namen damit er leicht gefunden werden kann. Der AP sollte dann so eingestellt sein das ein anderer ap sich mit diesem verbinden kann. wenn siche viele leute einer gegend zusammen schließen dann existiert schon eine gute netzabdeckung und in diese APs mit usb anschluss werden USB sticks angeschlossen zur datenablage. weiter werden die Betriebssysteme modifiziert um eine art webserver mit login zu erzeugen jeder kann sich dort registrieren um daten auszutauschen und nur der poster kann die daten löschen auch eine begrenzung der daten wird nötig werden. jeder nur max 5 MB pro woche als test und alle APs tauschen per hash die user accounts aus um dann eine einmalige registrierung zu ermöglichen. die daten werden automatisch auf mehreren APs redundant abgelegt und verteilt sodas die verfügbarkeit verbessert wird. praktisch wie ein BORG Netz (Startrek) jeder knoten arbeitet im verbund und bildet die Weboberfläche für die an den Betreffenden AP angeschlossenen Clients ab. aber alle webserver arbeiten wie ein netz und die datenrate wird auch pro user begernz in abhängigkeit der auslastung der zelle und verfügbare datenrate. damit kein spammer eine dos attacke machen kann.

  1. danielhain sagt:

    Finde die Idee auch gut. Aber mal von der Gefahr abgesehen, das man Viren und und so nen Kram drauf bringen könnte, finde ich es viel wichtiger etwas gegen Desinformation zu tun. Denn es wäre auch für die Elite sicherlich einfach, diese Toten Briefkästen zu finden und Desinformation zu verbreiten.

    Die Glaubwürdigkeit, Informationen auf diesem Weg zu verbreiten, finde ich nicht gerade sehr hoch.Sicherlich ist die im Internet auch nicht so sehr, aber hier kann man schneller Desinformationen entlarfen.

  1. Alex sagt:

    naja find die idee eher schwachsinnig... man müsste bei der medien übertragung ja durch das gnaze land reisen^^ da könnte man auch gleich das zeug ausdrucken und breife schreiben^^ durch kleine programme und etwas wissen kann man sowieso fast anonym im unternet unterwegs sein...

    wlan freischalten???? hahah super nice mach es ruhig... anch 2 tagen steht die kripo vor deiner tür weil etwa 10 terabyte illegales zeug von deiner IP rutnergeladen worden ist.. viel spass...

  1. Andy sagt:

    Ich wollte dasselbe vorschlagen wie Frank.
    Wenn wir ein anonymes und dazu noch kontaktloses Netzwerk wollen, macht einen WLAN-Server öffentlich!
    Am besten allerdings getrennt von eurem PC. Da kann man evt. gut mit einem virtuellen Betriebssystem arbeiten.
    Dazu eine Partition freigeben und schon kann jeder, der sich in der Umgebung befindet, Daten auf oder von der Festplatte holen.

    Ich stimme voll zu, dass die Aktion nach einem Künstler ohne Technikverständnis schreit. Wer hält denn seinen laptop da die ganze Zeit fest am einer Mauer. Das ist ja wie von vorgestern.

  1. mcfpr sagt:

    @Alex falls du richtig gelesen hast. Mit meiner Idee wollte ich ein separates autarkes zweites Netz beschreiben. Keiner der Benutzten Accesspoints darf eine Internet verbindung haben. Die Accesspoints müssen physikalisch vom Inet getrennt sein. Damit jeder der ein Laptop oder Telefon mit Wlan hat, zugang bekommt. Innerhalb dieses Netzes kann mann nur eine Webseite aufrufen nähmlich die des Access Points , eine Art Portal in dem jeder ein account haben kann ohne konntrolle der der Regierung. Jede Zelle verhält sich redundant und repliziert mit den Anderen Zellen.

    So eine Fritzbox ist wahrscheinlich zu schwach aber eine kostengünstige all in one box denn ´viele haben so ein ding vermutlich rumzuliegen weil man ja regelmäßig alle 1 bis 2 jahre eine Neue vom Provider bekommt. Ich habe noch so ein ding und werd das mal testen und so ein Teil in einer dicht besiedelten gegend in betrieb nehmen und die ersten Informationen die ich darüber verbreite ist wie man so ein teil baut und vernetzt. Ich werd mich dann zu einem späteren zeitpunkt melden wenn es los geht.

  1. Freenet sagt:

    Schaut mal, ein NAS-Server im USB-Stick Format mit eingebautem WLAN für die Gruppe:

    http://www.airstash.com/

    Dann habt Ihr noch einen IPod Touch, also ein Mediagerät was WLAN hat und wie ein IPhone aussieht nur eben ohne Handyfunktion.

    Hier mal ein Demovideo:
    http://www.youtube.com/watch?v=HrVFSopptns

    Ach, wegen denen, welche meinen, dass man den Datenaustausch auf grosse Entfernungen nicht hinbekommt. Warum gewinnt Ihr nicht LKW-Fahrer die regelmässig durch ganz Europa ziehen. Sie bringen Daten von fern z.B. auf dem Airstash mit. Da muss noch nicht mal eine physikalische Verbindung zur Übertragung auf Eure Geräte da sein, WLAN im Nahbereich.

    Und wenn ihr Euch anstrengt, dann könnt Ihr doch auch den ganzen Highway als Info-Highway ausbauen, alles auf Nahfunkbasis und einen Auto-NAS entwerfen so wie oben in etwa der Airstash nur eben als COM-Modul im Auto. Gegenseitig die Daten unterwegs per Funk synchronisieren. Während die LKWs die ganz Europa durchziehen den Backbone auf dieser Info-Highway bilden, greifen die PKWs vom Funk der LKWs ab und tragen die Daten in die Städte in denen sie überall hinkommen. Das kann alles per Funk gehen, für so eine Entwicklung muss man sich aber anstrengen und mehr tun als rum mosern und Sprüche klopfen. Bei so einer Entwicklung könnt Ihr mal zeigen was für ein Team ihr seid und jene, die immer gross behaupten was für Computerfreaks sie sind, die können es doch einfach mal machen, oder?

    Wer technisch Lust hat, schaut mal hier:
    http://www.digi.com/
    Digi hat da die richtigen M2M Lösungen und das auch auf grosse Entfernungen, süsse kleine Module, sogar über SAT.

  1. Freenet sagt:

    Wegen der Internetzensur: Ich denke mal es kommt über den scheinheiligen Vorwand im neuen Jugendmedienschutz-Staatsvertrag und den neu definierten 5 Zensurstufen. Um also die Jugend zu schützen, müssten sich ALLE einlogen um ins Internet zu kommen. Natürlich wird jener, wer die neue RFID-ID-Card hat, es viiiiiel einfacher haben, nicht wahr? Ist dann wie beim Zigarettenautomat. Vorratsdatenspeicherung, festhalten wer genau wann was im Internet macht, ist dann ein Nebeneffekt. Ich will mal sehen, ob Ihr Euch dagegen wehrt und den Login-Zwang verweigert, dagegen revoltiert oder ob es nicht letztendlich so ist, dass die absolute Mehrheit wie immer wieder alles brav abnicken wird und sagt: "Kann man nichts machen, muss man eben akzeptieren." Ich denke mal ihr werdet fast alle den Authentifizierungszwang akzeptieren, wird ein bisschen Geschrei geben, aber dann werdet Ihr das schon abnicken!

  1. Souls sagt:

    Hallo Leut ich glaubs wirklich.

    İch bin bald in einer meiner Lieblingsbuchreihen Schadowrun.
    solltet ihr auch lesen da könnt ihr euch gefasst machen wie es bald weitergehen wird hier ein Auszug.

    Der Hintergrundgeschichte nach haben sich Konzerne zu weltumspannenden Strukturen ausgebaut, die nur noch wenigen Gesetzen unterliegen. Die größten multinationalen Konzerne – sogenannte Megakons – besitzen eine Form der Exterritorialität, was ihnen erlaubt, unbehelligt von staatlichen Gesetzen auf ihrem eigenem Grund zu agieren. Polizeiliche Aufgaben werden ebenfalls von einzelnen Konzernen übernommen. Weite Teile der Erde sind durch rücksichtslose Ausbeutung und Katastrophen zerstört. Die Katastrophen haben zusammen mit mehreren Pandemien eines stark mutagenen Virus – dem ein Drittel der Weltbevölkerung zum Opfer fiel – die urbane Gesellschaft stark polarisiert: eine vergleichsweise wohlhabende Schicht von Konzernangestellten, die in geschützten Enklaven ihres jeweiligen Konzerns leben und eine große Schicht von Armen, die weitgehend rechtlos außerhalb der Konzerne leben. Außerhalb der zu Megaplexen zusammengewachsenen Städte verwildern viele Gebiete oder werden zu autonomen Kleinstaaten

    Warum schreibe ich das zu diesem Artikel. İn einer von Konzerene diktierten Gesellschaft sind solche İdeen oder Wege um Frei zu kommunizieren auch in mehreren Bücher in so einer oder aehnlichen weise schon erwaehnt worden. Das Buch oder Rollenspiel hat 1989 gestartet.

    Nur gibt es ''leider '' in REAL keine Gobliniezierung(Magie kehrt zurück, 1/3 der Menschen werden zu Elfen,Trolls und Orks etc. oder werden so geboren) aber dafür haben wir ja die Globalisierung.

    Gruss Souls

  1. Freenet sagt:

    Hier Anregung für das Info-Highway-Mesh Tec-Team:

    Nahbereich Meshmodul:
    http://www.digi.com/products/wireless/zigbee-mesh/xbee-digimesh-2-4.jsp#overview

    Fernbereich, bis 80 km:
    http://www.digi.com/products/wireless/point-multipoint/xbee-pro-868.jsp#overview

    Über Sat:
    http://www.digi.com/products/wireless/satellite/m10.jsp#overview

    Wir sprechen hier nicht von breitbandigen Infos, sondern M2M (machine to machine), wichtige textorientierte Tickerinfos die sich bei einem Funkmesh alternativ über das Strassennetz verbreiten sollen. Die sich bewegenden LKWs und Autos sind auf dieser Info-Highway die Verteiler und Speicher. Und dann brauchen wir noch paar engagierte Häuser, bevorzugt Wohnblocks in Strassennähe, welche als Übergabepunkte agieren und ihrerseits die Daten im Wohnblock-Mesh weiterleiten. Strassen-Mesh, Wohnblock-Mesh.

    Das Prinzip ist übrigens dasselbe mit dem die modernen Abrechnungssysteme für Wasser, Heizung etc. in Wohnblock funktionieren, also das Sensornetzwerk. Ihr seht oft nur einen ZigBee Router im Treppenhaus montiert, wisst aber nicht was das ist. Das sind so Systeme, die gibt es schon längst, die sind eine gute Kommunikationsalternative, wenn es hart kommt u.a. weil sie als Maschennetze dazu gebaut sind sich über einen ganzen Wohnblock zu verteilen.

    Wie gesagt, das kann man alles machen, man muss dazu aber auch den Hintern hoch bekommen.