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Der Tag an dem der Dollar starb

Donnerstag, 25. November 2010 , von Freeman um 10:37

The National Inflation Association (NIA) ist eine Organisation, welche sich die Aufgabe gestellt hat, die Amerikaner auf eine Hyperinflation vorzubereiten, um damit nicht nur eine Krise zu überleben, sondern auch ohne Verlust aus der kommenden Hyperinflation raus zu kommen. Aus diesem Grunde haben sie ein Video produziert, welches auf eindrückliche Art einen möglichen Zusammenbruch der Dollars in der Zukunft darstellt.

Der Grund für ihre Befürchtung, es kommt eine Hyperinflation und damit zu einer völligen Entwertung des Dollars, ist die immense Verschuldung der USA. Die offizielle Zahl von 13,6 Billionen (13 Tausend Milliarden) Dollar, zeigt nicht das wirklich Ausmass der Situation. Dazu kommen 6,3 Billionen von Fannie/Freddie und 61,3 Billionen an nicht finanzierten Forderungen aus dem Renten-, Gesundheits- und Sozialsystem.

Die amerikanische Staat hat Verpflichtungen in Höhe von 81,2 Billionen Dollar oder 5,57 mal das erwirtschaftete Bruttoinlandsprodukt von 14,59 Billionen Dollar. Das Haushaltsdefizit für 2010 beläuft sich auf 1,4 Billionen Dollar. Jeden Tag des Jahres!!! muss das US-Schatzamt fast 4 Milliarden Dollar an neuen Schulden aufnehmen. Das heisst, sie muss Käufer für ihre Staatsanleihen finden, was immer schwieriger bis unmöglich wird.

Die Fed hat am 3. November ein weiteres Stützungsprogramm eingeleitet, welches 600 Milliarden Dollar in die Märkte pumpt. Bis Juni 2011 sollen monatlich für 75 Milliarden Dollar eigene Staatsanleihen den Banken abgekauft werden, was den Dollar noch mehr verwässert. Der bisherige Hauptkäufer der Staatsanleihen, China, muss nur verkünden, sie sind nicht mehr bereit die Schulden zu finanzieren, weil die USA den Dollar so entwertet, dann ist ein Zusammenbruch des Dollar sofort gegeben.

Russland und China haben gerade verkündet, den Dollar nicht mehr als Zahlungsmittel für ihren gegenseitigen Handel zu benutzen. Damit ist der Verlust des Status des Dollar als Weltwährung eingeleitet. Dann hat Xia Bin, Mitglied des Monetary Policy Committee der People’s Bank of China, in einem Interview gesagt, die USA müssten ihr Doppel-Defizit (Staatshaushalt und Zahlungsbilanz) ausgleichen. Das könne das Land mit Hilfe dreier Initiativen erreichen, so Xia: Reduzierung der Militärausgaben, Verkauf eines Teils der Goldreserven und Lockerung der Exportbeschränkungen für Technologie.

Die USA können dem Problem nicht auf den Grund gehen, wenn sie sich die Regierung weiter auf das Drucken von Geld verlässt. Den Finanzmärkten fehlt es nicht an Liquidität und das Geld kommt nicht in der Realwirtschaft an”, sagt der chinesische Zentralbank-Berater. Die Ausdehnung des Geldangebots könne in den USA nicht die Antwort sein, da die Arbeitslosigkeit strukturelle Gründe hat und nicht auf einem Liquiditätsmangel basiere. Zur Erinnerung, die reele Arbeitslosenzahl liegt bei fast 23 Prozent!

In anderen Worten, die Chinesen befürchten ebenfalls einen völligen Wertverlust des Dollar, auf dem sie bergeweise sitzen und sie sind nicht länger bereit dem tatenlos zuzuschauen. Sich aus der Schuldenkrise mit Gelddrucken rauszumanövrieren geht nicht. Es müssen die dringenden Probleme gelöst werden, nur dazu ist die US-Regierung nicht bereit oder nicht in der Lage. Sie meint, mit Lügen und Bescheissen und die Schuldenlast auf die Bevölkerung und dem Ausland abwälzen, kommen sie über die Runden.

Die Vereinigten Staaten sind deshalb faktisch bankrott und die NIA meint, die Amerikaner müssen sofort Schritte unternehmen, um sich vor einem Verlust an Kaufkraft des US-Dollar schützen. Die NIA sieht ihre Aufgabe darin, die Bevökerung auf dieses kommende Desaster aufmerksam zu machen und von ihrem Tiefschlaf zu wecken. Deshalb dieser Film. Trifft übrigens auf den Euro genau so zu:

insgesamt 15 Kommentare:

  1. KPAX sagt:

    Das bringt jetzt auch nichts mehr.
    Diejenigen,die es spüren oder kapieren haben längst vorgesorgt.

    Die Anderen,die Meisten, werden heulen und zähneklappern.
    In irgendeiner Zeitung steht heute,ist eigentlich egal welche,alles austauschbar, "Die Krise perlt an Deutschland ab"

    Wegen solcher Beschwichtigungen wird das klappern und heulen hier richtig heftig.

  1. Rainstick sagt:

    Mein lieber Flocki das kann ja noch heiter werden.
    (Unbewusst sind) die Amis dabei uns den besten Horrorstreifen aller Zeiten zu liefern.
    Da brauchen sie kein Hollywood mehr!

  1. Peter sagt:

    Alle "großen Kulturen" sind letztlich an ihrer Hybris zugrundegegangen...

  1. drdre sagt:

    Tja, das ist schon erschreckend, für alle Bürger.. Dann haben es die gierigen wohl geschafft das Volk bis zum letzten heller auszubeuten.. da ist man schon ratlos.

  1. Julian sagt:

    Ich wünsche mir oft das unser globales Finanz- und Börsensystem nicht so vernetzt wäre. Wenn ein großer Teilnehmer Probleme hat, dann haben alle ein Problem. Wäre Amerika vom Rest der Welt isoliert, so würde ich ihnen dieses Horrorszenario an den Hals wünschen. Sollen sie doch selbst die Folgen von verfehlter Geld- und Wirtschaftspolitik am eigenen Leib zu spüren bekommen! Leider leben wir in einer globalisierten Welt und Amerika wird sicherlich dafür sorgen das andere Länder mit in den Strudel gerissen werden.

  1. IrlandsCall sagt:

    Wenn diese Nachrichten für Euro wirklich einmal im Fernsehen auftauchen kapiert es der MIchel immer noch nicht. Er sitzt dann mit Chips und Bier vorm Fernsehen und denkt sich das wäre heute ein lustiger Fernsehtag mit lustigen Satire Sendungen während draussen die Hölle losbricht. :D

  1. svouros sagt:

    Als ich den Titel las, kam mir einer meiner langjaehrigen Lieblingssongs in Erinnerung. "The Day the Dollar died" vom ermordeten Peter Tosh. Kleiner Auszug:
    ...
    the day that the dollar die
    things are gonna be better
    the day that the dollar die
    no more corruption

    the day the dollar die
    people will respect each other
    the day the dollar die
    ...
    things can be much better, oh yeah
    if we can come together
    long time we've been divided
    and it's time ....
    the day the dollar die

    Wer den wohl auf dem Gewissen hat... :((

  1. Ella sagt:

    Die einfachen Amerikaner leiden schon lange unter der Dollarentwertung.

    Ca. 22% Arbeitslosigkeit, ca. 40 Millionen Foodstamps Empfaenger ( pro Mensch und Monat sind das nur ca. 136 $)

    Die Overlords haben sich doch schon laengst abgesichert mit Sachwerten, wie z.B. private Karibikinseln, Landkaeufe
    (T. Turner ist z.b. der groesste Landbesitzer der US ) Firmen, Flugzeuge,Haeuser und ich moechte gar nicht wissen wie viel R un R an Gold in ihren Besitzungen/Banken bunkern.

    Auch brauchen die ja einen sicheren Hafen bzw. eine neue Waehrung z.B. den Yuan, Schweizerfranken oder austral. oder canad. Dollar im Bereich einer anderen R ( Royality/City)

    Falls die Waerhungsreform in D kommt oder im letzten Jahr gewesen waere, waere auch dass ausser ein sicherer Hafen fuer die Vermoegen der Elite gewesen.

    Das Gold von Fort Knox und D ist ja noch da, es hat nur seinen Besitzer gewechselt.

    Trotzdem ist der Ami, sofern er nicht in den Grosstaedten wohnt bestimmt einigermassen auf die Krise vorbereitet, da er erstens denen in D.C grundsaetzlich misstraut und zweitens z.B. hier in North East, die meisten Generatoren und Holzoefen und genug Holz und Baeume in ihrem Backyard haben. ( erst vor kurzem fiel ein grosser Baum in unserem Garten um und wir wissen gar nicht wohin mit dem vielen Holz und haben vieles davon Nachbarn gegeben)
    Viele haben ihre eignen Brunnen oder kleine Weiher oder Bachdurchlaeufe auf ihren Grundstuecken. Dazu muss man gar nicht in der Pampa wohnen.

    Stromausfaelle sind bei jedem groesserm Schneesturm oder Herbsturm ueblich, dass sind die hier gewohnt. Der laengste Stromausfall denn ich bisher erlebte dauerte drei Tage. Auch Wasserrohrbrueche sind hier an der Tagesordnung, da veraltete Leitungen und immer wieder mal gibts Warnungen wegen verunreinigtem nicht trinkbaren Wassers. Viele sind auch gewohnt zu fischen oder zu jagen und das ist Teil des normalen Essens plans.(So hat mein Schwiegervater seine grosse Familie ernaehrt und sein mageres Einkommen als Arbeiter aufgebessert)

    Als ich so for 9 Jahren in meiner Nachbarschaft hier zu gaertnern begann wurde ich noch bestaunt und Nachbarskinder fragten mich was das sei ( Zuchini und Tomaten pflanzen) inzwischen sehe ich immer mehr Gemuese gaerten. sei's nun als Hobby oder Geldnot oder Arbeitslosigkeit sei dahin gestellt.Wir tauschen unserer Gemuese und Obst aus und ach ja Farmer COOPS gibt inzwischen auch.

    Es gibt uebrigens sehr gute Blogs, wie z.B. den Survival blog , der viel Info's bietet.

    Bis nach Weihnachten wird man dawohl nichts in den BS Medien hoeren, ausser irgendewelche Talking heads auf CNBC, denn heute ist Thanksgiving und morgen black Friday, da wird noch mal ordentlich konsumiert ( Laeden oeffnen um 3 am) bevor alles den Bach runter geht.

  1. mondare sagt:

    Sollen wir nach diesem Video also noch mehr Angst vor dem 21. Dezember 2012 bekommen oder wie?

  1. xabar sagt:

    Die USA können sich nur retten, wenn sie zu Folgendem bereit sind:

    die insolventen Banken, die Casinobanken mitsamt ihrem Management schließen, von den noch gesunden Institutionen rigoros (wegen der Ansteckungsgefahr) abtrennen, die FED verstaatlichen und dann billige Kredite an die Industrie und an den Mittelstand vergeben, um Kapital zu schaffen, z. B. für Infrastrukturprojekte, für die Erneuerung der Motorways usw. und andererseits auf der Nachfrageseite die Kaufkraft anheben durch eine Anhebung der Löhne, des Mindestlohnes, um echte Nachfrage zu schaffen, die so nicht vorhanden ist und immer mehr schwindet.

    So aber, durch die sog. Rettungsprogramme und die Gelddruckerei, wird kein einziges Problem der tiefen Krise gelöst, auch wenn der Versuch, 600 Milliarden Dollar bereitzustellen, um damit die US-Exporte zu verbilligen, ein Versuch ist, auf Kosten der Konkurrenten wieder die eigene Wirtschaft in Schwung zu bringen. Er wird fehlschlagen.

    Es bringt nicht viel, weil das meiste des neuen Geldes gar nicht in den Wirtschaftskreislauf hineinkommt, sondern bei den Banken, besonders bei den korrupten, versickert, also im Spielcasino bleibt.

    Und damit wird die Rezession immer schlimmer und gleitet ab in eine Depression. Wenn dann noch die Hyperinflation hinzukommt, ist der ganz große Krach da und spätestens dann werden wir in den USA ähnliche Protestbewegungen haben wie jetzt hier in Europa und aus einer solchen Bewegung kann eventuell eine neue politische Kraft entstehen, die eine Wende bewirken könnte.

    Schafft sie diese Wende dann nicht, dann werden die USA unweigerlich in den Faschismus abdriften. Im Feudalismus sind sie schon.

  1. Blacky sagt:

    irgendwie denke ich in letzter zeit des öfteren daran wie ein ECHTER crash(kein vorbeben wie 2008) aussehen könnte - hier in berlin z.B....

    ich habe hier schonmal nen stromausfall von > 10 häuserblocks erlebt - das war schon unheimlich und gespenstisch und ich musste kerzen anzünden...

    jetzt stelle man sich vor was passiert wenn plötzlich MILLIONEN schafe realisieren dass das dicke ende erst noch kommt...

    irgendwie kann man es sich schwer ausmalen - auch wie es ist wenn der mob gröhlend durch die strassen zieht... was passieren wird werden WIR wahrscheinlich nur aus filmen und vorkriegsdokus kennen...

  1. Karsten sagt:

    1. Die Europäer, insbesondere die, welche so stolz sind (waren) Exportweltmeister zu sein, werden dafür sorgen, daß der Dollar nicht so schnell platt gemacht wird. Denn sonst habt Ihr alle, die Ihr Waren für U.S. produziert habt für umsonst produziert. Wenn sich der Wert in der grünen Scheine in nichts auflöst.

    2. Mich würde es mal interessieren, wieso das amerikanische Finanzsystem überhaupt solange halten konnte, während Deutschland 2x in eine Währungsreform getrieben worden ist?

    Aber wie sagt schon Andreas Clauss? Wenn das System crashed, hat das jemand gemacht. Ein Geldsystem, daß durch keinen Gegenwert gedeckt ist, kann doch gar nicht crashen.
    Auch können sich die meisten Menschen ein Leben ohne Geld nicht vorstellen. Wasser und Luft und Essen ist nicht so wichtig - Hauptsache, man hat Geld...
    Dann gibt es eben neuen Scheine, in einer anderen Farbe, ein paar Banken läßt man crashen, um Schulden aus dem System zu löschen (Guthaben dann natürlich auch) und es läuft weiter...

  1. Dieter sagt:

    @ Karsten, ich glaube nicht das es so einfach sein wird und man einfach ein paar Banken crashen lassen wird.
    Zuerst müsste man mal genau wissen, bei wem genau hat zb. der deutsche Staat seine Schulden? Kannst du mir die Namen oder Organisationen nennen? Ich weiss es jedenfalls nicht.
    Das der US Dollar noch nicht gecrasht ist hat mehrere Gründe. Deutschland hat den Krieg verloren und die Ammis am Wiederaufbau kräftig verdient, die Reichsmark war somit auch Geschichte. Zudem war der Dollar die Leitwährung schlecht hin.

    Der Schuldenstand der USA hat aber mittlerweile einen historischen Höchststand wie nie genommen und die Wirtschaft brummt nicht. Deutschland exportiert zwar kräftig auch in den Staaten, kauft aber kaum was von dort. Also lagert man die wertlosen Dollars (Devisen) lieber auf anstatt reinvestieren und somit die US Wirtschaft stützen. Das Spiel läuft nun einfach so nicht mehr...und der Dollar wird nun auch bald Geschichte sein, wie es der Euro auch sein wird.

  1. Gandalf sagt:

    How Nations Die!
    http://www.youtube.com/watch?v=iTLB3wFM9nU

  1. HomerSimpson sagt:

    @mondare: Warum sollte man Angst vor dem 21.12.12 haben??!