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Wie man störrische Menschen überzeugt

Freitag, 19. November 2010 , von Freeman um 00:05

Alle dir wir schon mal versucht haben Leute mit Fakten zu überzeugen wissen, wie schwer es ist ihre Meinung zu ändern. Eine Forschungsstudie zeigt, Menschen ändern nur sehr selten ihre Meinung, wenn sie mit neuen Fakten konfrontiert werden ... oft hängen sie dann noch fester an dem was sie glauben.

Es passiert nicht das was man meint, als nüchtern denkender Mensch würde man Fehler eingestehen und die neuen Tatsachen akzeptieren. Eine Studie der Universität von Michigan hat das Gegenteil herausgefunden, wir haben eine bestimmte Meinung und wenn wir mit Fakten die dem widersprechen konfrontiert werden, dann glauben wir noch fester an sie.

Das Phänomen nennt sich „Backfire“ und spiel eine wichtige Rolle, wie wir über unsere Meinung und Glauben über was in der Welt passiert formen.

Statt offen nach Informationen zu suchen, die entweder eine Meinung bestätigen oder widersprechen, suchen Menschen nur das raus was sie sowieso schon glauben. Sie ignorieren völlig gegenteilige Tatsachen. Die Studie hat gezeigt, Menschen identifizieren sich inbrünstig mit ihrem Glauben und gehen eine emotionale Bindung damit ein, die ihre ganze Identität und Moralvorstellung formt, egal wie die Fakten sind.

Ein typisches Beispiel ist, alleine die Tatsache, dass der Westen im Irak einen Krieg führt, bewegt die Menschen dazu eine Rechtfertigung dafür zu finden. Sie möchten daran glauben, da der „freie und zivilisierte Westen“ Soldaten dort hinschickt, kann es sich nur um etwas edles und gutes handeln, mit aller besten Absichten. So können sie die Kriegsverbrechen die dort in unserem Namen passieren ausblenden, wollen sie gar nicht wissen und kommen mit der Realität klar. Sie bauen sich eine rationale Welt auf, die auf falschen Informationen beruht.

Wenn man ihnen aber erzählt, der Grund für den Krieg war eine Lüge, Saddam Hussein hatte keine Massenvernichtungswaffen, dann klammern sie sich trotzdem an ihre Meinung, der Krieg ist gerechtfertigt. Sogar wenn man ihnen sagt, Präsident Bush hat selber zugegeben sie fanden keine und er wusste es schon vorher, er hat bewusst gelogen, dann weichen sie nicht von ihrer festgelegten Meinung ab, sie verurteilen nicht den Krieg. Sie suchen dann andere Rechtfertigungen, wie, Saddam Hussein war ein böser Diktator und musste sowieso weg, oder fragen sogar ganz naiv, aber warum soll Bush sonst den Krieg befohlen haben?

Sie fahren wie auf einer Schiene, von der sie fast nicht mehr runterkommen, egal was man ihnen an Tatsachen präsentiert.

Um zu verstehen, warum sie Entschuldigungen für die Handlungsweise der Obrigkeit suchen, zeigt die Studie, es handelt sich bei ihrem Motiv hauptsächlich um Angst. Angst ihr Glaube an das Amt des Präsident, er wäre eine Respektsperson, der immer ehrlich ist und nur gute Absichten hat, könnte beschädigt werden. Tatsachen, die dieses Weltbild zerstören, mögen sie noch so überzeugend sein, werden ignoriert.

Die generelle Idee ist, es ist absolut bedrohlich einzugestehen man liegt falsch,“ sagt der Politwissenschaftler Brendan Nyhan, der Leiter der Studie. Dieses Phänomen des „Backfire“ ist „ein natürlicher Verteidigungsmechanismus, um die kognitive Dissonanz zu vermeiden.

Unter kognitive Dissonanz versteht man den Unterschied zwischen dem was man wahrnimmt und dem was man glaubt. Oder umgekehrt, man sieht und hört etwas, blendet es aber aus, weil es nicht ins Weltbild passt.

Die meisten von uns glauben, unsere Meinung wurde durch rationales Denken und durch Abwägung der Fakten geformt, wir sind intelligent und vernünftig genug so zu agieren. In der Realität bauen wir aber unsere Meinung auf Glauben auf, was aber im Widerspruch zu den Tatsachen sein kann. Statt dass die Fakten unsere Meinung steuern, steuert unser Glauben die Fakten die wir bereit sind zu akzeptieren. Das bringt uns dazu Fakten so hinzubiegen, damit sie besser unserer Vorstellung passen. Noch schlimmer, es kann dazu führen, dass wir falsche Information akzeptieren, nur weil sie unsere Meinung bestärkt. Diese Verstärkung macht uns noch sicherer wir haben recht und noch weniger empfänglich für neue Informationen.

Dieser Effekt wird noch durch die Informationsflut verstärkt, die neben sehr guter Information, auch viele Gerüchte, Desinformation und Unwahrheiten bietet. In anderen Worten, es war noch nie so leicht völlig falsch zu liegen und gleichzeitig das Gefühl zu haben man hat recht.

Ein gutes Beispiel dafür ist der Glaube an eine Klimaerwärmung, angeblich verursacht durch das vom Menschen produzierte CO2. Egal was man an gegenteiligen Fakten bringt, der Glaube ist unerschütterlich, denn die Gläubigen haben das emotionale Gefühl, sie tun was gutes für die Umwelt. Das CO2 mit dem Klima gar nichts zu tun hat oder dass das Klima sich eher abkühlt, ja sogar das ein wärmeres Klima sowieso besser wäre, ignorieren sie. Das führt dann so weit, dass die Klimawissenschaftler die gemessenen Temperaturdaten nach oben fälschen, nur die Daten von Thermometern von den wärmsten Orten selektiv verwenden, die ihren Glauben an eine Klimaerwärmung bestätigen.

Alles was eine Abkühlung zeigt wird fallen gelassen, darf nicht in die Auswertung rein. Kollegen die skeptisch sind, wird der Zugang für eine Analyse der Daten zur Überprüfung der Theorie der Klimaerwärmung verweigert. Diese Manipulation und offensichtlichet Betrug, kam mit dem Climategate-Skandal an die Öffentlichkeit. Die Wissenschaftler gaben sogar bei der Frage, warum sie denn die Daten gefälscht hätten, als Antwort an, es sei ja egal, denn das Ziel rechtfertige die Mittel, für das Klima muss was getan werden. Die haben gar keins schlechtes Gewissen und Unrechtsgefühl.

So eine Einstellung haben sogar Wissenschaftler, von denen man erwartet und die dazu ausgebildet werden, nüchtern, sachlich und objektiv ihre Forschung zu betreiben. Was ist dann erst von der laienhaften, emotionalen und vom Bauch heraus reagierenden Bevölkerung zu erwarten?

So viel dazu, wie Meinung und Glauben funktioniert. Nun zur Frage, wie überzeugt man eine störrischen Menschen?

Man fängt zum Beispiel zuerst mal an und fragt, will man seine bisherige Meinung und seinen Glauben verteidigen oder will man die Wahrheit wissen? Die meisten werden dann natürlich antworten, sie wollen die Wahrheit wissen. Sie werden das sagen, weil sie nicht als irrational dastehen wollen, auch wenn sie es sind.

Dann kann man anfangen einige Fakten zu übermitteln, aber immer dabei ihren Grad an Widerstand abtasten, in dem man dazwischen so Sachen sagt wie:

- Das fiel mir auch schwer zu glauben als ich es hörte.
- Es war auch für mich nicht leicht meine Meinung zu ändern.
- Ja, das hört sich anders an als was man uns erzählt hat.
- Ich weiss es wird (schmerzhaft, schockierend, ärgerlich oder ein anderes Adjektiv welches negative Emotionen ausdrückt) sein das zu glauben (das was sie nicht hören wollen).

So stellt man sich hin, wie wenn man selber es schwierig fand seine festgelegte Meinung zu ändern und gibt dem Gegenüber das Gefühl, auf der selben Seite zu stehen, statt ein Gegner zu sein.

Und wenn sie aufmucken und die Tatsachen ablehnen, dann kann man sie daran erinnern, sie wollten doch die Wahrheit hören. Am besten man bringt am Anfang Fakten die für den, den man überzeugen will, leicht zu verdauen sind und spart sich die schweren Brocken für später auf.

Was ich auch verwende ist die Technik, Humor und Satire rein zu bringen, um die Absurdität und Lächerlichkeit von gewissen offiziellen Aussagen darzustellen, in der Hoffnung, sie kommen dann selber drauf, ihre bisherige Meinung ist falsch. Wie zum Beispiel:

Also, am 11. September passierte doch tatsächlich ein Wunder. Stell dir vor, der Pass des Entführers der am Steuer des Flugzeugs sass, hat man in den Trümmern gefunden. Der hatte den in seiner Brusttasche als er mit 700 km/h in den Turm krachte und der Pass überlebte den Aufschlag und den Feuerball. Dann hielt sich der Pass irgendwie für eine Stunde in den brennenden Stockwerken auf und als der Wolkenkratzer zusammenbrach, sich alles in Staub verwandelte, flatterte der Pass aus 150 Meter Höhe herunter und landete völlig unbeschädigt auf dem Trümmerhaufen, wo ihn ein Polizist dann fand. So konnte man den Täter identifizieren. Ohne einem Wunder wäre es nicht möglich gewesen.

Die Reaktion ist meistens so, der Zuhörer wird von sich aus sagen, das kann nicht sein, das widerspricht jeder Logik. Der Pass aus Papier wäre verbrannt oder genauso zerbröselt wie die Gebäude. Dann ist der Schritt nicht mehr weit zu suggerieren, offensichtlich wurden Beweise platziert, wenn sie einen unbeschädigten Pass ausgerechnet eines Attentäters gefunden haben. Und dann öffnet sich das Tor zu vielen anderen Ungereimtheiten.

Solche kleine Anekdoten, mit denen der Ansprechpartner selber darauf kommt, an der offiziellen Version kann was nicht stimmen, helfen oft die automatische Abwehrhaltung zu überwinden. Wenn man aber mit der vollen Ladung kommt, als Prediger versucht alles auf einmal reinzustopfen und auch noch schockiert, dann wird die störrische Person noch fester an seine Glaubensmeinung klammern, egal was man sagt. Er wird seine Position verteidigen und die tollsten Gründe dafür finden.

Auch wenn man sich etwas dumm stellt und bescheiden und nicht wie ein allwissender Oberlehrer, fühlt sich der Gegenüber nicht eingeschüchtert, sondern eher überlegen und akzeptiert neue Informationen. Man muss einfach psychologische Wege finden wie man die Tür aufbekommt, statt das sie einem vor der Nase zugeknallt wird.

Auch wenn ihr selber nur logisch denkt, viele Menschen treffen ihre Entscheidungen basierend auf Emotionen und falschen Annahmen. Die Erfahrung zeigt, die Fakten sind weniger wichtig um jemand zu überzeugen. Wichtiger ist oft die Art und Weise und der Rahmen mit denen man die Fakten präsentiert. Dann gibt es eine kleine Gruppe von Leuten die nichts glauben, egal wie und was man ihnen erzählt, nach dem Motto, es kann nicht sein was nicht sein darf. Die sind Zeitverschwendung und sollte man links liegen lassen. Aber bei den meisten funktionierts.

Ach ja was die Studie auch heraus gefunden hat, Selbstachtung oder ein Mangel davon, hat viel damit zu, wie bereit man ist neue Information aufzunehmen. Wenn man sich gut und selbstsicher fühlt, dann hört man zu. Wenn man unsicher ist und sich bedroht fühlt, dann nicht. Je bedrohter die Menschen sich fühlen, je weniger werden sie abweichende Meinungen und Fakten die ihr Weltbild verändern akzeptieren und sie sind viel kontrollierbarer. Das erklärt warum Regierungen davon profitieren, die Leute in Angst zu versetzen. Die aktuelle Panikmache über eine bevorstehende Terrorgefahr in Deutschland ist ein gutes Beispiel dafür.

insgesamt 65 Kommentare:

  1. drdre sagt:

    Danke für den Kommentar.. Möglicherweise gehe auch ich bei Diskussionen zu schnell an das Thema ran.. Es ist richtig dass dann diese Menschen sehr früh zumachen..d.h. nicht mehr weiterdiskutieren.
    Aber manchmal gehen auch die Emotionen mit einem durch.. kann schon mal vorkommen.

  1. Danke lieber freeman! Genau DAS ist es was wir alle leisten müssen. Neben dem Fakten zusammentragen, müssen wir lernen, die Menschen zu überzeugen. Dazu braucht es Handwerk und für die Menschen eine Antwort auf die Frage nach der Alternative. Und darin liegt unser Problem, dessen wir uns bewusst werden müssen. Die kognitive Dissonanz führt dazu, dass die Leute selbst 100% offensichtliche Fakten mit ihren Vorurteile in Übereinstimmung zu bringen versuchen, anstatt ihre Meinung zu ändern. Ihnen dann auch noch zu erklären, dass es am System des offen zutage tretenden Imperialismus liegt und es keine geheime Weltregierung gibt, die wir einfach nur lokalisieren und stürzen müssen, macht die Sache besonders schwer. Doch es ist umso machbarer je besser unsere Argumente UND unser Handwerk. Wissen ist Macht.

  1. Hallore sagt:

    Eine wichtige Aufgabe des menschlichen Verstandes ist, alles so zu wenden, zu verkleinern, zu vergrößern, also zu verändern was wir wahrnehmen, das wir Recht haben.
    Ihr kennt das alle von euch selbst. Dieses „Ich hab Recht-Spiel“ läuft oft ab.
    Die zentrale Steuerung dieser mentalen Prozesse wird von dem geleistet, an was wir glauben.

    Das, an was wir glauben, ist das zentrale Programm eines Menschen. Wenn Ihr so wollt, ist das unsere Programmierung. Oder der Standpunkt, auf dem wir stehen, von dem aus wir die Welt betrachten, von wo aus wir denken.

    Unser Verstand benutzt das, woran wir glauben als Programm – die Fakten als Informationseinheiten, die vom Programm verarbeitet werden.

    Es ist klar, das man das Programm, als Grundlage der Informationsverarbeitung, mehr schützen muss als die zu verarbeitenden Informationen.

    Wenn wir das ändern wollen, woran die Menschen glauben, also das Programm der Menschen ändern wollen, dann müssen wir anders vorgehen, als nur widersprechende Fakten ihnen vor die Nase halten.

    Unsere Gegner wenden diese Verfahren an. Sind wir auch bereit dazu? Wenn wir das ändern wollen, woran die Menschen glauben, bleibt uns keine andere Wahl.

    Wir brauchen einen Kampf darum, woran die Menschen glauben! Der nächste Schritt ist: welche Verfahren wenden unsere Gegner an und wie müssen wir sie anwenden?

  1. Guter Artikel. Deine Meinung passt sehr gut zu den Ausführungen von Erich Fromm, durch den ich erstmal ein anderes Verständnis von Gesellschaft und ihrem Funktionieren erlangte. Ich kann nur jedem empfehlen Bücher von ihm zu lesen! http://de.wikipedia.org/wiki/Erich_Fromm

    Ich muss zugeben, ich war zum Anfang sehr skeptisch, als ich auf deine Seite stieß und ich bin auch nicht überall deiner Meinung, jedoch ergänzen deine Ausführungen über die Welt gut die Ausführungen Fromm´s und bestärken mich in meiner Sicht auf Welt. Dafür Danke und bitte mach weiter so!

  1. Qumaira sagt:

    Noch heute gilt das Unbewußte als das, was der geistigen und auch emotionalen Wachheit eines Menschen nicht (oder nicht mehr) zugänglich ist. Für Sigmund Freud ist oder war das Unbewußte kein statisches Schachtelsystem mehr, wie sich die zeitgenössischen Psychologen noch das Gedächtnis vorstellten, sondern ein dynamisches Konglomerat unausgelebter, nicht eingestandener Konflikte und biographischer Daten. Freuds Unbewußtes ist der Träger verdeckter und verdrängter Wahrheiten, die aber immer wieder an die wache Oberfläche des Bewußtseins der jeweiligen Person drängen. Wie sehr das Unbewußte dem Bewußtsein immer wieder das Konzept verdirbt, beweist für Freud schon das an sich völlig harmlose Verhalten des "Sichversprechens", wenn beispielsweise die Grabrede eines Intimfeindes lautet: "Der erschütternde Verlust, den wir errungen haben..." statt "...den wir erlitten haben...".

  1. @ Hallore, Stimme Dir völlig zu. Was Du beschreibst ist die kognitive Dissonanz. Die Menschen versuchen die Fakten ihren Vorurteilen anzupassen. "Was nicht passt wird passend gemacht." Alles andere wird ausgeblendet. Es gibt nur zwei Wege, das zu überwinden. Der eine ist sehr lang (Überzeugung) und der andere äusserst dramatisch (Krieg) Die Deutschen haben Hitler zugejubelt und später nichts mehr davon gewusst. Ohne den Untergang Hitlerdeutschlands hätten sie es ewig nicht begriffen, denn jene die Überzeugen wollten und konnten wurden vernichtet. Heute werden sie verfolgt, diffamiert und kriminalisiert und das belogene Volk läuft den Rattenfängern wieder (dankbar obendrein) hinterher. Hoffen wir, dass wir den langen Weg gehen können, bevor die van Rompuys, Merkels, Obamas, Bushs den dramatischen Weg gehen. Doch wir dürfen dabei nicht elitär oder überheblich werden und die Basis aus den Augen verlieren. "Die eifrigsten Reformer haben lernen müssen, dass sie sich selbst jeglicher Macht berauben, wenn sie den schwerfälligen Massen zu weit voraneilen." Woodrow Wilson Nur MIT den Massen kann man etwas ändern. Mit diesen Leuten da draussen?! Ja, da siehst Du wie schwer die Aufgabe ist.

  1. SR sagt:

    Das Sein bestimmt das Bewusstsein und nicht umgekehrt. Deshalb bestimmt die Art und Weise wie der Mensch produziert sein Bewusstsein, und zwar, wie beispielsweise das Internet dem Menschen völlig neue Bewusstseinserkenntnisse und Möglichkeiten beschert. So wie die Arbeiterklasse erst vollständig durch das Kapital brutal aus dem Lehnbauern erschaffen wurde, so schafft die Arbeiterklasse wie ein Heer von Ameisen eine neue Welt, in denen das heutige Bewusstsein den zukünftigen Generationen „mittelalterlich“ vorkommen wird.

    Viele Menschen außerhalb der Wertschöpfung sind völlig abhängig von einer funktionierenden Gesellschaft, fast egal wie schlecht diese läuft, weil deren Fähigkeit sich autark zu ernähren nicht, oder nicht zeitgemäß entwickelt ist, bzw. die Verhältnisse eine Selbstversorgung verhindern. Bei mehrwertschöpfenden Arbeitern/Landarbeitern, die hunderte oder gar tausende Menschen ernähren, die gelernt haben die Materie kollektiv mit ihren Händen diszipliniert zu formen und zu steuern, sieht die Sache schon ganz anders aus.

    Von daher richtig die Erkenntnis, dass eine Gesellschaft nur dann abtritt, wenn sie sich auch vollständig aufgebraucht hat. Diese Gesellschaft und sein räuberischer Machtapparat wird für den Menschen, wie das gegenwertige kapitalistische Profitsystem, existenzbedrohlich – und in diesem Moment wird der Mensch spätestens gezwungen sein dialektisch zu denken und zu handeln, oder er geht mit der alten Gesellschaft unter. Von daher verstecken sich hinter allen vorgebrachten Argumenten immer individuelle, Parteien- oder Klassen-Interessen, so wie hinter den uns heute absurd anmutenden, machterhaltenden Behauptungen der parasitären Kirche und des Adels, von der Erdscheibe, dem Teufel, den Ketzern und den Hexen.

  1. pacino sagt:

    ich fang meist erst mal mit dem "schaffen von geld aus nix" an. das soll/muss reichen für den anfang. dies wird dann noch mit einem hinweis auf ein filmchen versehen wie z.b. "Fabian, gib mir die Welt plus 5%".
    wenn das erst mal kapiert wurde kann man die nächste keule raus holen.
    ja man ist wirklich geneigt die ganze palette was man sich in jahren rein gezogen und sich von überzeugt hat auf den tisch zu knallen, aber es besser sich zurück zu halten und das ganze sehr langsam anzugehen, am besten mit pausen zwischendrin wo der evtl. interessierte fragen stellen kann.

  1. DAVID sagt:

    Also ich behaupte das der Mensch zu bequem ist um neues in sein Leben zu lassen .
    Es ist leichter eine Lüge zu glauben, die man schon tausendmal gehört hat, als eine Tatsache, die einem völlig neu ist.
    Bingt den Menschen bei Ihre Bequemlichkeit zu verlassen und sie werden Euch zuhören .

  1. xabar sagt:

    Es ist leicht, über die Schwierigkeiten anderer zu reden - es ist schwer, über seine eigenen Schwierigkeiten zu sprechen.

    Ich war lange Zeit Anhänger des Stalinismus und brauchte Jahre, um mich von dieser Ideologie zu befreien. Was mir am meisten half:
    Die Erfahrungen von Menschen, die unter dem System gelitten hatten, vermittelt zu bekommen, z.B. zu lesen, was sie in den sowjetischen Arbeitslagern erlebt hatten. Ginsburg und Mandelstam waren da sehr hilfreich.

    Also eine vermittelte Erfahrung war es, die mich zum Umdenken bewog. Und als einmal der Umschwung da war, richtete sich mein Denken auch in ganz andere Richtungen und wurde zunehmend kritischer, fast wie von selbst, während vorher nur Abblockungen da waren, eben jene Störigkeit.

    Es gebietet die intellektuelle Redligkeit, bei sich selbst anzufangen und nicht immer den Finger auf die anderen zu richten ('Schlafschafe' usw).

    Das betrifft auch dich selbst, lieber Freeman, das betrifft uns alle. Man muss auch Kritik aushalten können.

    @Sein statt Haben

    In die 'Pathologie des Normalen' setzt sich Fromm mit der Entfremdung der heutigen Menschen im Westen von der Realität auseinander. Die Menschen erleben diese Realität häufig nur noch aus zweiter Hand, z. B. virtuell, und die Folge ist, dass die psychische Gesundheit darunter sehr stark leidet, viele kaum noch zu echten Gefühlen, z. B. zum Gefühl des Mitleids in der Lage sind. Viele Menschen, die bei uns als 'normal' gelten, sind psychisch krank und die Kranken scheinen die Gesunden zu sein oder zu werden.

    Menschen, die nicht mit der Realität, zum Beispiel, mit der Kriegsrealität in Afghanistan verbunden sind oder mit den Leiden der Palästinenser, weil ihnen von den zionistisch kontrollierten Medien diese Realität vorenthalten wird, sind kaum in der Lage, ihre Einstellung zu ändern und für alle möglichen Rationalisierung und Kriegsrechtfertigungen anfällig.

    Hier liegt, so finde ich, eine wichtige Ursache für das 'Nicht-Wissen-Wollen', für die Störigkeit.

  1. David sagt:

    @Hallore:
    Deswegen nennen sich manche auch Info-Krieger, infokrieg.tv und so fort. Das Problem liegt darin, dass alle Informationen immer einen Teil Unsinn enthalten und niemand die absolute Wahrheit "gepachtet" hat.
    Dadurch kann der total Verwirrte dem leicht Verwirrten Verwirrung vorwerfen...
    Wir lernen von klein auf, was wir wahrnehmen sollen, was nicht und perfektionieren diese Selbstkonditionierung im Laufe des Lebens soweit, dass wir meinen, die Welt sei so, wie wir sie wahrnähmen (bestände z.B. aus "festen Objekten"!)... und die "selektive Wahrnehmung" fängt schon bei den "5 Sinnen" an und hört im Verständnis gesellschaftlicher Strukturen auf.

    Andere zu überzeugen muss immer einen Grund, ein Ziel haben. Freeman will die "Welt ändern" - aber wohin? Und wenn 99% der Weltbevölkerung wissen, dass 9/11 ein "inside job" war - was passiert dann? Dass Kennedy nicht "nur von Oswald" getötet wurde, wissen auch fast alle - doch was ändert sich? Nichts. Eric Hufschmid beschreibt dieses Dilemma auch sehr eindrücklich...

    Die Menschen WOLLEN glauben und ein Glauben muss einem anderen Glauben weichen. Wenn sie nicht mehr glauben sollen, dass Bush gut und Murksel für das deutsche Volk da ist, dann müssen sie an irgendetwas anderes, "freudiges" Glauben und geben dem nächsten Hampelmann die Stimme, dann ist eben Obama der Messias und Gutti der neue Führer. Danach werden es Hampelmann 3 und Hampelfrau 4 sein.

    Hier im blog werden sehr EU-kritische Stimmen laut und gleichzeitig bekommt man das Gefühl, Deutschland als "Nationalstaat" ginge es besser: ein Glauben mit einem anderen Glauben ausgewechselt...

    Festzustellen, dass das alles Quatsch ist, sein Weltbild komplett zerstört zu bekommen, ist das subjektiv eingebildet "schlimmste", was den Menschen passieren kann, lieber taumeln sie von einem Irrglauben zum nächsten und jeder kann sich fragen: "Bin ich frei davon"? Und jeder muss sich antworten: solange ich ein Mnsch bin, nicht, denn "Irrglauben ist menschlich".

  1. Soma sagt:

    Das ist tatsächlich nichts neues. Man kann das Denken der Menschen nicht ändern, in dem man versucht sie durch neue, ihrem gewohnten Weltbild völlig entgegenstehnde Fakten zu überzeugen.
    Das wäre ein Angriff auf ihren bestehnden Glauben und ihr Weltbild droht zerstört zu werden.
    Schon die alten Lehrer der Weisheit wussten, man kann das Denken der Menschen nur dadurch ändern, in dem man die richtigen Fragen stellt, welche sich der Suchende selbst beantworten muss.

  1. Markus sagt:

    -„Ich kann dich verstehen, wenn ich in deiner Situation wäre würde ich genau so reagieren, du kannst nichts dafür dass du das glaubst was du glaubst bei dem riesigen Einfluss der Medien auf die Meinung heutzutage.“
    -Wenn man das so nicht beherrscht, wenn möglich vor einer kleineren oder größeren Gruppe sprechen, aber nur mit einem oder gar keinen. Dadurch verändert sich bei einigen auch die Meinung (natürlich nur wenn man die vorherigen Tipps nutzt!) weil sie es für sich selbst entscheiden können, sie können die Meinung ändern ohne dass es jemand mitbekommt, es ist nämlich für die meisten Menschen das schlimmste, seine Meinung zu ändern wenn das andere mitbekommen.

  1. Deswegen versucht klein kelin wohl schon seit Jahren vergeblich das Medizinische Dogma der Erregertheorie aufzuklären!

    Menschen rennen also freiwillig in ihre Zerstörung wider besseres Wissen

  1. Diese Ausführung hat mir extrem gut gefallen.
    Genau da liegt der Hund begraben.
    Nur denke ich, die Zeit der Arbeit ist getan, die Menschen werden mit Wahrheit überflutete werden, das lässt sich nicht mehr stoppen.
    Wer es sich in der Lüge bequem gemacht hat, wird die Wahrheit als lauter kleine „Bomben“ erleben.
    Wer die Lüge benutzt hat, um Menschen in die Abhängigkeit zu führen, wir ebenfalls jede Wahrheit als „Bombe“ erleben. Das heißt, es wird ein energetischer Kampf entfacht, der über das Internet eingeleitet wurde.
    Also ich bete dafür, das die Wahrheit mit Riesenschritten über uns kommt, es ist genug Leid geschehen.
    Grüße.....
    ;-)

  1. Rockwater sagt:

    "müssen wir lernen, die Menschen zu überzeugen. "
    Was die Menschen glauben entscheiden sie selbst. Mao sagte: "Wahr ist das, was man den Leuten wahr macht." Also Propaganda hat auch eine Wirkung. Viele Menschen wissen heute das sie von der Politik betrogen werden.

    Welches Ausmaß dies hat, davon haben wir kaum eine Vorstellung.

    Die Geschichte zeigt uns, das Regierungskriminalität das mit das größte Leid auf dem Planeten gebracht hat.

    Niemand kann das leugnen.

    So, warum also glauben die Leute nach Jahrhunderten von Jahren der politischen Massaker noch Politikern?

    Diese Frage ist für dich Freemann,

  1. IrlandsCall sagt:

    Manche Menschen um einen herum leben wirklich in einer Matrix und verteidigen diese mit Händen und Füssen. Ein Beispiel:
    Da ich kein Fleisch esse gibt es immer wieder bissige Angriffe meiner Umgebung auf meine Nahrungsmitteleinnahme, z.B. beim Frühstück wenn ich Brote mit Gemüse ud Obst esse. Dann versuche ich zu erklären, dass Tiere meine Freunde sind und ich keine Freunde esse :D. Ein Argument von mir ist oft, dass es besser wäre wenn wir alle auf der Welt keine Tiere für Nahrung töten würden. Grade wegen dem Futtermittelanbau im Amzonas usw. Darauf kam aber gestern der Satz: "Ich bin mir nicht sicher, ob wir dann alle genug zu essen hätten." Ich konnte erst nicht verstehen was damit gemeint sein könnte. Dann erklärte ich den anwesenden, dass es 10 Kilo Getreide oder andere Futtermittel benötige um ein Kilo Fleisch herzustellen. Das wollten die anwesenden nicht hinnehmen sondern fühlten sich dadurch noch bestätigt. Es nützte nichts, der Zusammenhang wollte nich anerkannt werden. Im Gegenteil. Den anwesenden schien dann das Fleisch "hochwertiger". Auch das Argument Inhaltsstoffe kommt immer. Aber woher bekommst du dein Eisen etc.? Auf die Gegenfrage, woher denn eine Kuh sein Eisen bekommt herrscht immer rigorose Stille. Keiner kommt auf die Idee, dass Pflanzen der Lieferant für Eisen und andere Nährstoffe sein könnte. Diese Diskussion ist dann meistens schon zu komliziert und es folgen Argumente wie: "Fleisch ist ein Stück Lebenskraft." Oder: "In der Milch ist viel Kalcium". Und die Kühe sind Lila denke ich dann nur noch und gebe auf :D

  1. simorre sagt:

    Mir scheint die Lösung des Problemes einfach. Wichtig ist, dass man sich selber TRAUT eine eigenständige Meinung anzueignen. Auch wenn die Meinung der Gesellschaft (Familie, Religion, Kultur, Geschichte, Wissenschaft, Medizin) nicht entspricht. Wer sich selber frei macht von allem Gedankenmüll ist frei von Vorurteilen. Zudem muss man lernen, dass man für seine Ueberzeugungen und seine Freiheit immer konsequent (VORBILDLICH) einstehen darf, aber man darf nicht gleichzeitig mit dem Finger auf andere zeigen, oder diese sogar nötigen unsere Meinung zu glauben.
    Es gibt kein absolut Böses und auch kein absolut Gutes. Es ist das ewige Ringen nach Wahrheit, ohne diese je zu erreichen, die uns immer in einem spannungsgeladenen Meer aus scheinrichtig und scheinfalsch schwimmen lässt.
    Fazit. Eine klare eigene Meinung und Ueberzeugung zu haben ist wichtig. Sie macht die gesunde Persönlichkeit. Fairness, Altruismus etc machen diese Persönlichkeiten zu Vorbildern mit unendlicher Ausstrahlungskraft. D.h. mir ist die Meinung eines Marcel Ospel egal, ich will sie nicht ändern, aber ich will das Recht, dass meine Meinung genausoviel zählt wie die Meinung des reichsten Mannes auf Erden. Nicht weniger und nicht mehr. Gleichheit ist mehr als nur eine Utopie sie ist die absolute Grundlage allen seins. Die Polarität kommt dann aber mit dem ersten Herzschlag (das was wir Leben nennen).

  1. Rolf sagt:

    hallo! bin jetzt seit einigen wochen den ASR blog am vervolgen. gefaellt mir aeusserst gut. gute berichte, aufschlussreich, sehr interressant. habe schon immer eine anti yanky meinung gehabt und dank dieser blogs wird mein standpunkt immer mehr bekraeftigt. weiter so, gruss roro0750

  1. RudiRatlos sagt:

    Schwieriges Thema demnach wie man es sieht.Kann man das auf jeden zuschreiben?
    Sind wir nicht alle grund verschieden?Selbständiges denken nicht mehr vorhanden?
    Wird nicht alles in einen Topf geschmissen?
    Von wem ist oben die rede von denjenigen die direkt im Krieg involviert sind oder von denen die die befehle geben oder von der allgemeinen zivilen Bevölkerung?
    Wahrscheinlich von letzteren oder?
    Wieso wird hier eine Grenze gezogen?
    "Es war noch nie so leicht völlig falsch zu liegen und gleichzeitig das Gefühl zu haben man hat recht."
    Ja dann war es auch noch nie so leicht zu beweisen dass die meisten dann eben nur Zombies sind und gesteuerte Roboter.
    "Eine Forschungsstudie zeigt, Menschen ändern nur sehr selten ihre Meinung, wenn sie mit neuen Fakten konfrontiert werden"
    Aaaach Forschungstudien....
    Der Iq test ist auch Schrott und sagt auch gar nichts aus.
    Intelligenz ist relativ und meiner meinung nach beweist der Iq test überhaupt gar nichts.Der Mensch muss immer alles messen.Was für ein blödsinn.
    Auch wenn ich sage dass der Pass eine Stunde im Feuer lag werden sie dran glauben dass er danach noch intakt ist es könnte ja sein dass er speziell vorher gegen Feuer behandelt wurde :))
    Für einige trifft das zu für die allerwenigsten,das zu glauben..aber eben nicht für alle.
    Ich hab so meine probleme mit dem Artikel hier.
    "Ein typisches Beispiel ist, alleine die Tatsache, dass der Westen im Irak einen Krieg führt, bewegt die Menschen dazu eine Rechtfertigung dafür zu finden."
    Wieso versuchen eine rechtfertigung zu finden wenn man schon weis und nicht nur glaubt!dass Krieg immer negativ ist und tod und leid mit sich bringt?
    Wieso alles verkomplizieren wenn die tatsache schon auf der Hand liegt?
    Es gibt da dann nichts mehr zu rechtfertigen.
    So einfach ist das.
    Kommt bei mir wieder an als wolle man nach einer entschuldigung suchen.
    Psychospielereien die zur rechtfertigung und zur entschuldigung führen.

    Es gibt hundertausend Lügen aber immer nur eine wahrheit.
    Tief in sich weis der Mensch immer was falsch und was richtig ist.Er ist sich auch bewusst dass jeder Krieg nicht richtig ist,trotzdem führt er ihn.
    Ich brauche überhaupt niemanden davon zu überzeugen dass die fakten auf der Hand liegen und dass dieser Krieg oder andere total illegal sind und Menschenverachtend dazu,denn ich weis dass der gegenüber intuitiv instinktiv und von Natur aus weis dass es falsch ist eben Krieg zu führen und zu töten.
    """Es passiert nicht das was man meint, als nüchtern denkender Mensch würde man Fehler eingestehen und die neuen Tatsachen akzeptieren."""
    Wieso nicht?
    Blödes beispiel,wenn jemand zu mir kommt und sagt:Hier nimm diesen Apfel,dann geh ich nicht hin und sage:Danke für die Banane!
    Nein nein sorry ich bin nicht überzeugt von diesen Studien.Und meiner meinung nach ist es eine Sackgasse und sogar eine desinformation.
    Es gibt niemals eine entschuldigung fürs töten oder danach noch zu versuchen irgend etwas zu rechtfertigen.
    Weiss ist weiss und schwarz ist schwarz.
    Dies ist nur meine persönliche meinung von mir,jeder hier hat seine eigene meinung und naja lasst euch nicht verwirren.
    Wir haben es mit kranken perversen Psychopaten zu tun die im rahmen des Geldes Leben und Natur zerstören.
    Das ist eine fundamentale Wahrheit!
    Jede Person die versucht hier noch etwas zu rechtfertigen ist ein falscher Hund,mehr nicht!

  1. Ebenfalls vielen Dank für diesen Artikel!Ein paar Gedanken dazu...Ich denke jeder von uns kennt das Erlebnis, etwas besser/mehr/anders zu "Wissen" und beim Gespräch mit einem anderen auf Grenzen zu stoßen. Wo ich selbst in Gedanken anfange abzuschweifen und überlege ob ich dem Gegenüber nun gleich eine reinhaue, Ihn in die Klapsmühle schicke oder ich mich einfach selbst aus dem Fenster stürze bei all dieser Stumpfheit die einen zu umgeben scheint... Der Punkt im Gespräch, wo man das Gefühl hat gegen eine Mauer zu laufen... ich will dem Gegenüber ja nichts böses und bin darüber hinaus der Meinung, dass mein "Wissen" für den anderen wichtig ist, will es Ihm mitteilen eben weil ich helfen will……Wir sind alle verschieden. Und das könnte der Grund sein warum wir leben. Denn nur wenn wir alle einzigartig sind, ist sicher, dass jeder von uns etwas Neues, einen neuen Blickwinkel der Art "Mensch" beitragen kann... Auch vom Dümmsten kann jeder andere Mensch etwas lernen... Das ergibt für mich einen wagen Sinn im Leben. Die Tatsache das ich anders bin. und jeder andere auch. Nur so können wir gemeinsam mehr erreichen .Je mehr gleich werden umso weniger Potential hat "der Mensch"...Die Meinung, Sichtweise des Gegenübers, wie plump ich Sie auch finde, hat für Ihn seine Berechtigung. Jeder von uns ist ein "Mensch" und ohne das Gegenüber hätte "der Mensch" einen Blickwinkel weniger. Von daher tue ich mir schwer eine, sei es auch eine kleine, Gruppe von Menschen als "Zeitverschwendung" abzutu… Aus kommunikativer Sicht ... Umso heftiger ich "überzeugen" will, umso schneller macht das Gegenüber zu (Nicht alle, aber viele, die zulang im Hamsterrad sind)... und das nicht nur mir Gegenüber, sondern auch dem nächsten der mit Ihm über ähnliche Themen redet... He, wir sind nicht allein. Jeder von uns kennt es, das es mir bei dem Einen leicht fällt was anzunehmen und beim anderen fällts mir schwer. Wie beim Versicherungen verticken... leider... psychologisch. Sorgt dafür, das nach dem Gespräch mit Euch der Gegenüber nicht alle Türen zugeschlagen hat... Er hat, genau wie ich nicht nur das Recht auf seine eigene Meinung, jeder von uns wird immer nur seine eigene Meinung haben. Geht ja gar nicht anders, keiner hat mein Leben gelebt, die Vernetzung in meinem Gehirn gibt es so nur einmal! Lieber sofort aufhören wenn die Grenze kommt und diese auch respektieren. Respekt vor dem Gegenüber, vor seiner Einzigartigkeit. Der is ja nicht doof nur weil er Jahrelang belogen wurde und jeder hat sein eigenes Tempo sich zu entwickeln... Uuuund der nächste mit dem sich unser Gegenüber unterhält, über ähnliche Themen, hat eine ganz andere Gesprächsbasis, schon emotional (die Emotionen sind wichtiger als die Fakten), wenn unser Gespräch mit positiven Gefühlen endete... Findet quasi noch eine offene Tür...

  1. hallo100 sagt:

    "verteidigungsmechanismus um kognitive dissonanz zu vermeiden" tönt gar wissenchschaftlich.Ein mangel an selbstachtung trifft schon eher zu und der wird in der kindheit/jugend anerzogen. Elternhaus, schule und religion zwingen uns in ein schema und selbstständiges denken wird nicht gefördert. Daraus können sich die meisten ein leben lang kaum befreien. Den eltern, lehrern und pfarrern zu wiedersprechen ist eine grosse sünde und wird bestraft. Das kapieren die meisten kinder schnell. So werden die leute fit gemacht für das system und das ist den wirtschaftseliten, regierenden, politikern und klerikalen kreisen sehr recht und stellt sicher, dass deren privilegien nicht angetastet und erhalten bleiben. francisco ferrer und summerhill school (googeln) sind ansätze selbstständig denkende und handelnde menschen zu fördern. Auch hat die kindheitsforscherin alice miller (googeln) in ihrer 40 jährigen forschungstätigkeit und zahlreichen büchern die schlimmen auswirkungen solcher falschen und lieblosen erziehung aufgezeigt. Also tiefer gehen als die "kognitive dissonanz" und klar sehen wo einem die selbstachtung und selbstdenken abhanden kommt und wem das recht und dienlich ist und wie es gemacht wird.

  1. QWERTZ sagt:

    @ Hallore
    Danke für deinen Beitrag „Glaube als Programm“ dies ist eine sehr gute Beschreibung die mein Horizont erweitert. Weiter so ihr Helden der Weisheit!

    @ Freeman,
    ein sehr guter Artikel, zu dem ich aus meinem beschwerlichen Weg des Aufwachens aus Religion, Wissenschaft, Politik, Psychologie und Philosophie meinen Senf beitragen will:

    1. Die religiös angehauchte Menschen und Gemeinschaften ticken meist genau nach diesem Schema, was ich früh erkannt habe und weshalb mich von den Gemeinden löste, so schwer es mir auch viel! Obwohl der Spruch „Religion sei Opium fürs Volk“ mir auch sehr verdächtig schien. Heute sehe ich dass die von Religion emanzipierten Gesellschaften leider noch viel verbohrter sind als religiöse. (Wie du schön beschreibst sehe ich auch das 100% der Menschen gläubig sind ob nun mit oder ohne Gott).

    2. Im nächsten Schritt verliebte ich mich in die Wissenschaften. Die Wissenschaft, die nur der Wahrheit huldigte war sehr faszinierend, produzierte sie doch absolutes unhintergehbares gesichertes Wissen. Doch diese Erotik wirkte nur bis zur Mittleren Reife. Ab da wurden die Brüche und Rissen in der Wissenschaft immer deutlicher. Welle Teilchen Dualismus, Heisenbergsche Unschärferelation, Überwindung von Newton durch Einstein, Atombombe als Ausgeburt der ach so rationalen Wissenschaft. Materie die aus fast nix oder nach Quantenphysik letztlich doch nur aus Energie besteht (letztlich alles Matrix?)…

    3. Dann reichte mir der Mist und ich beschloss alle Fesseln zu kappen und widmete mich der Philosophie. Die sind doch Wagemutig, lehnen alle Scheinwahrheiten ab. Wollen mit der Stringenz der Mathematik absolut unhintergehbare Wahrheit begründen. Dies ist eine Erotik sonder gleichen, in der man sich Jahrzehntelang ergötzen kann. Dass die Philosophie nach 2000 Jahren heroischen Kampfes nur ein Minimum an Wahrheiten zu Tage förderte hat mich zwar enttäuscht, konnte mich aber von dieser Geliebten nicht trennen. Der Bruch kam als ich einsehen musste, dass sich die Philosophie wie die Religionen und die Wissenschaften auch missbrauchen lies. Mit dem Heiland der AUFKLÄRUNG diente sie als Totschlagargument der ach so vernünftigen Politiker um jegliche Abweichler aus der Schafsherde einzufangen. Meine Anklage an die Philosophen ist ganz einfach: „Wo sind diese Wahrheitshelden im Angesicht der Lügen von 9/11. Die vielen Verbrechen vorher kann ich nicht beurteilen aber hier wurde die Menschheit mit offenen Augen hinters Licht geführt und dann will mir jemand was vom Höhlengleichnis erzählen. Erst wenn sie an vorderster Front ihren Mann stehen gebührt ihnen Achtung. Ansonsten sind sie Abschaum in ihren Elfenbeintürmen!“

    Nun die Philosophie würde die „Kognitive Dissonanz“ der Psychologen als Paradigmenwechsel bezeichnen. Aber als einfacher Mensch würde ich sagen es ist das natürliche Verhalten des Menschen, der als Tier mit ein bisschen Verstand, viel Angst, und kurzem Gedächtnis seinem Herdentrieb folgt. Angst hat aufzufallen, nicht mehr dazu zu gehören und so schutzlos vor der großen Bestie zu stehen.

    Deine Methode des Aufweckens gefällt mir doch würde ich dem noch ein Schritt hinzufügen und zwar VERANTWORTUNG aufzuerlegen. Beispielsweise frage ich hartnäckigen 9/11 Ignoranten ob es ihnen genau so egal währe wenn ihr Kind in 9/11 unter den Trümmern läge und sie wüssten, dass die Verantwortlichen gerade Bücher schreiben die sie selbst kaufen und genüsslich lesen?

    Wer dann immer noch bockt und sich verschließt kann es nur unter der Aufgabe seiner Menschlichkeit!

    SELAM/FRIEDEN

  1. QWERTZ sagt:

    1. Teil:

    @ Hallore
    Danke für deinen Beitrag „Glaube als Programm“ dies ist eine sehr gute Beschreibung die mein Horizont erweitert. Weiter so ihr Helden der Weisheit!

    @ Freeman,
    ein sehr guter Artikel, zu dem ich aus meinem beschwerlichen Weg des Aufwachens aus Religion, Wissenschaft, Politik, Psychologie und Philosophie meinen Senf beitragen will:

    1. Die religiös angehauchte Menschen und Gemeinschaften ticken meist genau nach diesem Schema, was ich früh erkannt habe und weshalb mich von den Gemeinden löste, so schwer es mir auch viel! Obwohl der Spruch „Religion sei Opium fürs Volk“ mir auch sehr verdächtig schien. Heute sehe ich dass die von Religion emanzipierten Gesellschaften leider noch viel verbohrter sind als religiöse. (Wie du schön beschreibst sehe ich auch das 100% der Menschen gläubig sind ob nun mit oder ohne Gott).

    2. Im nächsten Schritt verliebte ich mich in die Wissenschaften. Die Wissenschaft, die nur der Wahrheit huldigte war sehr faszinierend, produzierte sie doch absolutes unhintergehbares gesichertes Wissen. Doch diese Erotik wirkte nur bis zur Mittleren Reife. Ab da wurden die Brüche und Rissen in der Wissenschaft immer deutlicher. Welle Teilchen Dualismus, Heisenbergsche Unschärferelation, Überwindung von Newton durch Einstein, Atombombe als Ausgeburt der ach so rationalen Wissenschaft. Materie die aus fast nix oder nach Quantenphysik letztlich doch nur aus Energie besteht (letztlich alles Matrix?)…

  1. QWERTZ sagt:

    2. Teil:

    3. Dann reichte mir der Mist und ich beschloss alle Fesseln zu kappen und widmete mich der Philosophie. Die sind doch Wagemutig, lehnen alle Scheinwahrheiten ab. Wollen mit der Stringenz der Mathematik absolut unhintergehbare Wahrheit begründen. Dies ist eine Erotik sonder gleichen, in der man sich Jahrzehntelang ergötzen kann. Dass die Philosophie nach 2000 Jahren heroischen Kampfes nur ein Minimum an Wahrheiten zu Tage förderte hat mich zwar enttäuscht, konnte mich aber von dieser Geliebten nicht trennen. Der Bruch kam als ich einsehen musste, dass sich die Philosophie wie die Religionen und die Wissenschaften auch missbrauchen lies. Mit dem Heiland der AUFKLÄRUNG diente sie als Totschlagargument der ach so vernünftigen Politiker um jegliche Abweichler aus der Schafsherde einzufangen. Meine Anklage an die Philosophen ist ganz einfach: „Wo sind diese Wahrheitshelden im Angesicht der Lügen von 9/11. Die vielen Verbrechen vorher kann ich nicht beurteilen aber hier wurde die Menschheit mit offenen Augen hinters Licht geführt und dann will mir jemand was vom Höhlengleichnis erzählen. Erst wenn sie an vorderster Front ihren Mann stehen gebührt ihnen Achtung. Ansonsten sind sie Abschaum in ihren Elfenbeintürmen!“

    Nun die Philosophie würde die „Kognitive Dissonanz“ der Psychologen als Paradigmenwechsel bezeichnen. Aber als einfacher Mensch würde ich sagen es ist das natürliche Verhalten des Menschen, der als Tier mit ein bisschen Verstand, viel Angst, und kurzem Gedächtnis seinem Herdentrieb folgt. Angst hat aufzufallen, nicht mehr dazu zu gehören und so schutzlos vor der großen Bestie zu stehen.

    Deine Methode des Aufweckens gefällt mir doch würde ich dem noch ein Schritt hinzufügen und zwar VERANTWORTUNG aufzuerlegen. Beispielsweise frage ich hartnäckigen 9/11 Ignoranten ob es ihnen genau so egal währe wenn ihr Kind in 9/11 unter den Trümmern läge und sie wüssten, dass die Verantwortlichen gerade Bücher schreiben die sie selbst kaufen und genüsslich lesen?

    Wer dann immer noch bockt und sich verschließt kann es nur unter der Aufgabe seiner Menschlichkeit!

    SELAM/FRIEDEN  

  1. Willkommen in der wundervollen Welt der Manipulation. Es gibt Situationen, da muss man Feuer mit Feuer bekämpfen. Was du beschreibst, ist eine dieser Situationen.

    Manipulation ist ein mächtiges Werkzeug und im Gegensatz zu dem Glauben vieler Leute, ist Manipulation extrem einfach durchzuführen.


    Ich würde diesbezüglich jedem anraten, sich in den Bereich des NLP (=Neuro-Linguistische Programmierung) einzuarbeiten. Dadurch lernt ihr nicht nur, wie Manipulation funktioniert und wir ihr (für hoffentlich positive Absichten) sie einsetzen könnt, sondernd auch viel über die Funktionsweisen des menschlichen Gehirns und noch einiges mehr.

    Interessant ist, das Freeman einige der Techniken aus dem Bereich unbewusst oder bewusst in seinem Beispiel benutzt.


    Das wichtigste ist aber, das ihr zu der Person, die ihr überzeugen wollt, eine Vertrauensbasis herstellt. Das kann von einfachem Rapport durch Körperhaltung spiegeln/sich nicht Frontal ihm gegenüber stellen (Stichwort: Konfrontation), bis zu deutlich tiefergehenden Methoden gehen.

    Desweiteren ist es wichtig, das man die Verantwortung und die Führung übernimmt. Viele Menschen, vorzugsweise Frauen und wenig selbstbewusste Männer, wollen ihre Verantwortung an Menschen abgeben, weil sie sich nicht zutrauen jenige selber zu übernommen.

    Das macht Freeman in seinem Beispiel hauptsächlich damit, das er der "Gesprächsführer" ist. Allerdings gibt es da noch andere Möglichkeiten.

    Desweiteren bringen Sätze, wie "Das fiel mir auch schwer zu glauben als ich es hörte." eine tiefere Vertrautheit, da man eine gewisse Empathie zeigt. Davon ab bereit man den Gegenüber schon vorher mental auf das vor.

    Wichtig ist auch, das ihr Gelassen redet. Macht gerne mal kurze Pausen in den Sätzen und redet mit ruhiger, aber überzeugter Stimme. Das gibt euch so unglaublich viel Überzeugungskraft.



    Insgesammt einer der wichtigsten und besten Artikel, die Freeman bisher verfasst hat. Die ganzen Infos bringen uns nicht allzuviel, wenn wir andere nicht davon überzeugen können.

    Allerdings, und dafür hab ich auch noch kein adäquates Mittel gefunden, ist es schwierig die Menschen nach dem Überzeugen auch noch dazu zu bewegen, das sie sich frei und selber damit auseinandersetzen, anstatt wieder in den alten Trott zurückzufallen.

  1. Lux sagt:

    Die "Meinung" der meisten Mitbürger basiert auf keiner schlechteren Grundlage oder prinzipiell anderen Wertvorstellungen.
    Das Problem sehe ich in erster Linie in den Informationen, mit denen diese Bürger gefüttert werden. Dadurch entstehen groteske Ansichten und Abbilder der Umwelt. Irrational entstandene Ansichten können nur selten durch rationale Argumente aus der Welt geschafft werden. Jemand, der meint, eine Spinne wäre ein lebensbedrohendes Insekt, könnt ihr schwerlich seine Spinnenangst dadurch nehmen, in dem man ihn rationale Argumente über das Lebewesen Spinne erzählt (z.B. das sich keine Spinne von Säugetiere ernährt, nicht einmal von deren Aas). Letztendlich bleibt bei den Betroffenen der irrationale "Ekel" vor Spinnen vorhanden.
    Die Informationen, die durch Pseudowissenschaft, Massenmedien, Schule etc. pp. in die Menschen eingetrichtert werden, dienen dazu, diese "Spinnenangst" entstehen zu lassen, sie zu festigen oder noch zu fördern. Stets zum Zwecke des Machterhaltes und der Machterweiterung der Mächtigsten. Denen geht es nämlich niemals um Aufklärung der Aufklärung wegen.
    Und hier müssen wir ansetzen. Wer Aufklärung betreiben will, kommt nicht darum herum, auf die Irrationalität der Menschen einzugehen.
    Die Frage ist nur mit welchen Mitteln?
    Sie können einen Gottgläubigen nicht davon überzeugen, daß es seinen Gott nicht gibt, in dem sie es einfach nur bestreiten. Finden sie heraus, weshalb dieser Mensch an sein Hirngespinnst glaubt, welche Gefühle dafür verantwortlich sind und sie werden den Glauben dieses Menschen beeinflussen können, in dem sie diese Gefühle beeinflussen.
    Gruß

  1. Phantom sagt:

    Sehr geuter Artikel.
    Dazu möchte ich etwas hinzufügen, und versuchen nicht zuweit ins Detail zu gehen.

    Man kann grob Menschen in 3 verschiedenen Kategorien einordnen: Aktionsmenschen, Beziehungsmenschen und Vernunftmenschen. Dies bedeutet nicht dass eine Gruppe besser als die andere ist, und leitet man aus den Charakteren und Verhalten des Menschen. Dabei gehört jeder Mensch zu einem grossen Teil einer dieser Gruppen an, und zum kleinen Teil einer zweiten.

    Gut ausgebildete Verkäufer kennen diese Taktik und steigern damit ihren Umsatz um mindestens 30%.

    Nun versuche ich ohne grossartig ins Detail zu gehen zu erklären wie man jemanden aus seinem Schneckenhaus raus locken und ihm seine Bisherige Sicht der Dinge ändern kann:

    - Ein Beziehungsmensch ist sehr Kontaktfreudig. Er scheut Konfrontationen und kann schwer "Nein" sagen. Das Wohl seiner Liebsten liegt ihm sehr am Herzen.
    Mit solchen Menschen sollte man freundlich diskutieren. Man sollte auch einiges über sich selber (Ängste, Schwierigkeiten, Miserfolge...) in die Diskussion mit einbringen. Dies bestärkt die emotionale Nähe. Und man muss ihn dazu bringen darüber nachzudenken welche Konzequenzen sein Handeln/Glauben für seine Familie/Freunde bedeutet.
    Bspl: "Wie würdest du denken wenn dein Bruder/Sohn bei einer Demonstration oder in Afghanistan verletzt wird? Wem würdest du die Schuld geben?"
    oder "Bist du dir so sicher dass du so eine Zunkunft von der ich dich warne für deine Kinder wünschst?"

    - Aktionstypen sind Menschen die immer im Verdergrund stehen möchten. Sie fallen gerne auf und streben immer das beste/den Sieg an. Sie sind selbstsicher und trauen sich viel. Sie scheuen keine Konfrontation.
    Bei solche Menschen reicht eine Frage:" Willst du gelenkt und manipuliert werden oder mit offenen Augen durchs Leben gehen?".
    oder "Du machst mir nicht den Eindruck eines dummen einfachen Bürgers für den dich die Obrigkeiten verkaufen möchten".

    Fortzetzung fogt ...

  1. Phantom sagt:

    Fortzetzung:

    - Als dritte Gruppe sind die Vernunftmenschen. Diese sind Menschen die versuchen alles voraus zu planen. Sie sind nicht sehr kontaktfreudig und eher ruhig. Sie denken immer an die Konzequenzen und fallen ungerne auf. Eine Diskussion mit ihnen muss sachlich und frei von emotionen sein.
    Vernunftmenschen sind leichter zu überzeugen wenn man sie selber zur Lösung des Proplems führt : "Versuchen sie mal mein Gegenargument zu entkräften".
    oder "Haben sie mal in ihren Überlegungen diese Frage mit einbezogen?".

    Ich hoffe ihr könnt mit dieser sehr kurzen Erklärung was anfangen und selber gedanklich ins Detail gehen. Ich gehe auch davon aus dass ihr euren Gegenüber mit seinem Charakter und Eigenschaften bereits kennts. Wenn nicht muss man sich schnell einen Überblick verschaffen: Art des Auftretens, Offenherzigkeit, Sachlichkeit...

    Zum Schluss 2 Beispiele:

    - In der Parkgarage wartet eine Gruppe von Leuten auf den Aufzug. Der Vernunftmensch wird sich sicher hinter der Gruppe stellen. denn er scheut die Bedrängnis und findet es für unwichtig wo er steht. Der Beziehungstyp stellt sich mitten in die Gruppe. Er is ja auch gesellig und liebt den Kontakt. Aktionsmenschen stellen sich in bester position. Sobald der Aufzug da ist wird er ohne Rücksicht rein hüpfen.

    - Auf der Wiese liegen 3 Freunde. Jeder passt zu einer der 3 Gruppen. Der Aktionstyp sagt "Irgendwann schaff ich es auf den Mond". Der Vernunftmensch macht ihn auf die Schwierigkeiten aufmerksam und erklärt ihm was man dazu alles auf die Beine bringen müsste um dies zu erreichen. Der Beziehungstyp möchte es beiden Recht machen und beschwört wieder die Harmonie "Leute! Gemeinsam schaffen wir es schon".

  1. Wilhelm sagt:

    Vielleicht sollten wir mal darüber nachdenken, es anders herum zu versuchen, soll heißen: Wir verteidigen das System und seine Verbrechen mit den abstrusersten Rechtfertigungen! So wie im Mittelalter!

    "Die Finanzelite hat das RECHT uns zu bestehlen, das ist GOTTGEGEBEN warum zweifelt ihr? oder "Wo ist es denn besser als in Deutschland? Wir sollten unsere Bürgerrechte zu Grabe tragen, und freiwillig darauf verzichten! Der Staat hat Vertrauen verdient!"

    Vielleicht verstehen sie dann ihren geistigen Irrweg!

    schöne Grüße
    ein Verzweifelter

  1. Freenet sagt:

    Beitrag hat mir sehr gut gefallen und ist auch prakisch hilfreich. Ich mache sicher oft viele Fehler, weil ich entweder im Eifer gleich "mit der Brechstange" komme oder eben die Gefühle der Menschen zu wenig berücksichtige, zu viel die Sache rational betrachte ... Dann kommt im Falle genau das Gegenteil raus, die Leute machen dicht, wollen nicht mehr drüber reden ...

    Ich habe übrigens nach dem Artikel von Freeman bzgl. Dead Drops im Wohnblock mein erstes Mesh-Funk-Netzwerk getestet. Klappt prima, die Zwischenstationen verstärken gut so dass es sich über den gesamten Wohnblock ausdehnen kann.

    Auch ein longrange Test war erfolgreich, ging im ganzen Treppenhaus von ganz oben bis ganz unten. Dieser Test war mir auch deswegen wichtig, dass direkt die Brücke Auto / Strasse - Wohnblock für den alterntiven Info-Highway gut klappt.

    Die erste Testapplikation war ein Wohnblock-Chat, hat prima geklappt. Alle die einen Meshnetz-Empfänger haben können mitlesen und schreiben, aber sie helfen gleichzeitig dem Mesh-Netz durch ihre Anwesenheit selber zur Weiterleitung an andere in ihrem Umkreis. Der Empfang ist problemlos, klinkt sich schnell ein.

    Dann habe ich den Batteriebetrieb getestet, ging auch mit normaler 9V Blockbatterie gut. Eine Panne gab es aber dann beim Energiesparmodus. Es gibt einen Einschlafmodus, damit die Mesh-Knoten quasi auch rein mit Batterie lange betrieben werden können und von einem zentralen Energie-Coordinator aufgeweckt werden. Das Problem: Das ganze Netz ist mir eingeschlafen und wollte nicht mehr aufwachen ;-)

    Na, den Fehler werde ich auch noch rausbekommen. Halte Euch auf dem Laufenden. Wer aus der noch textorientierten BBS / Fido-Zeit kommt, C hardwarenah kann, Ahnung mit Microcontrollern oder embedded für dieses Projekt hat, als Vielfahrer (Aussendienstler) oder mit LKW unterwegs ist und mitmachen möchte an so einem alternativen Mesh-Internet einfch kurze Info an amd at gmx.org.

  1. Eugene sagt:

    vielen Dank für diesen (mal wieder) herrlichen Artikel.

    Gerade hatten wir bei der Lehre das Thema der Moscheebau am WTC
    und da kam man nicht am Thema Obama vorbei. Als erfahrener und informierter Leser konnte ich natürlich sämtliche offiziellen Meinungen etc. erwidern, doch das interessierte niemanden, im Gegenteil. Doch es war eben genau das, was du bei diesem Artikel gepostet hast und was die Studie eben besagt. Eben die Herangehensweise
    und nicht die Fakten.

    Hinzufügen möchte ich auch ebenfalls, dass ich es als effektiv gesehen habe, wenn man den Leuten mehr Fragen stellt, als dass Ihnen Fakten oder generell etwas erzählt, was sie sowieso nicht hören wollen. Auf die Weise müssen Sie selber alles erklären, was sie natürlich nicht schaffen oder eben nur verfälscht darstellen
    und sind im Endeffekt darauf angewiesen die Fakten und Aussagen
    des Gegenübers zu akzeptieren ;)

    Ebenfalls kommt es darauf an,
    welchen Bezug man zu der Person hat. Mag man diese, hört man eher zu und glaubt dies oder jenes, wenn man die Person nicht mag oder gar verachtet, hasst etc. wird man wohl nicht viel erreichen.

  1. rodagon sagt:

    @kleingeistkonzept: „Die ganzen Infos bringen uns nicht allzuviel, wenn wir andere nicht davon überzeugen können.“

    Richtig! Wenn man hier im Netz die glaubwürdigen Infoseiten nach und nach gefunden hat, reichen diese sogar für eine komplette Überinformation aus. In Schritt 2 sollte dann dieses Wissen unter die Leute gebracht werden. Und dafür sind Ergebnisse der Kommunikationsforschung brauchbar, auch wenn es einem widerstrebt, dieselben manipulativen Tricks des Propaganda-Mainstream zu benutzen (siehe auch Edward Bernays: Propaganda).

    Was aber, wenn das ziemlich häufige Phänomen beim Gegenüber auftaucht, DIE WAHRHEIT NICHT WISSEN zu WOLLEN? Gedankengänge wie: „damit ecke ich an .. belastet mich .. gefährdet mein Ansehen .. halte ich nicht aus .. ist alles Unsinn .. mir egal.“ Was dann?

  1. Dieser Beitrag ist einer der wichtigeren, die du in den letzten Wochen verfasst hast.
    Jedoch ist meine Euphorie, mit Menschen über ihrer Versklavung zu sprechen, mit der Zeit nahezu verschwunden.
    Ich habe das mit den unterschiedlichsten Methoden probiert und auch Teilerfolge erzielt.
    Das waren Menschen, die ohnehin schon skeptisch gegenüber den öffentlichen Darstellungen gewesen sind.
    Andere haben sich eine kurze Zeit mit den Informationen beschäftigt, sind dann aber auch sehr schnell wieder in das "Nest" der gewohnten Illusion zurück. Wer will sich schon von seinen Arbeitskollegen, den Nachbarn, Freunden und vor allem dem Lebenspartner als "Sonderling" brandmarken lassen?
    Zu dem wird man sehr schnell etikettiert und die Matrix gibt sich sehr viel Mühe, damit dieses "Antivirenprogramm" so reibungslos läuft.
    In der Zwischenzeit habe ich mein Leben schon weit simplifiziert und wenn Menschen in ein interessantes Gespräch einsteigen, dann meist dadurch begünstigt das man auf der selben "Wellenlänge" liegt.
    Der intelligente "Umgang" mit den eigenen Emotionen und Gedanken ist der Schlüssel! Dann trifft man auch auf die Menschen, die bereichernd wirken und nicht endlos Energie absaugen, dadurch das sie diese zur Matrix durchleiten.

  1. xabar sagt:

    Lauter sehr gute Beiträge und man möchte gar nicht aufhören zu lesen..

    Das, was eugene schreibt, finde ich sehr wichtig:

    Es kommt sehr stark auf die Beziehung an, die man zu seinem Gegenüber hat, ob er oder sie etwas von einem annimmt oder es gleich beiseite schiebt.

    Und diese Beziehung muss man aufbauen, aufbauen durch aktives Zuhören, durch einfühlsames Hinhören, das echt sein muss, das nicht gespielt und antrainiert sein darf.

    Erich Fromm hat dieses aktive Zuhören - für mich die Voraussetzung, um Menschen von irrigen, durch Beeinflussung und Massenpsychologie entstandene Meinungen abzubringen - so formuliert:

    "Es ist nichts Menschliches, das mir fremd wäre. Alles gibt es in mir. Ich bin ein kleines Kind, ich bin ein Erwachsener, ich bin ein Mörder und ich bin ein Heiliger. Nur in dem Maße, wie ich jene Erfahrungen, von denen mir ein Patient berichtet, in mir wiederfinden kann, kann ich verstehen, wovon der Patient spricht."

    Auf eine normale Unterhaltung über Politik angewandt, bedeutet dies:

    1. Ich muss geduldig zuhören können.

    2. Ich muss, auch wenn ich keine Sympathien für mein Gegenüber habe, diesen Menschen respektieren und akzeptieren, wenn auch nicht seine Meinung.

    3. Ich muss ihm von meinen ähnlichen Erfahrungen berichten, z. B. davon, dass ich selbst lange Zeit ähnlich gedacht habe, aber aus diesen oder jenen Gründen, durch selbstständiges Nachdenken zu einem anderen Ergebnis gekommen bin.

    Dann will dieses Gegenüber auch in der Lage sein, selbstständig und kritisch denken zu können.

    Man darf nie den Fehler machen, als 'Sieger' und Triumphator aus einer Diskussion zu gehen, sondern muss immer kameradschaftlich und respektvoll auseinander gehen.

    Alles leichter gesagt als getan, ich weiß. Also: Erst muss ich hart an mir arbeiten, ein gutes Vorbild abgeben, bevor ich andere überzeugen kann.

  1. Peter sagt:

    Wir glauben, sehen, hören, ja sogar erinnern selektiv nur das, was unser Weltbild bestätigt. Und blenden das jeweils nicht hineinpassende aus (kognitive Dissonanz)Unser Gehirn benötigt aus Effizienzgründen als Ergebnis der vorangegangenen Evolution nur etwa 20% der zur Verfügung stehenden Energie. Zu 100% rationale Entscheidungen treffen können wir überhaupt nicht, denn unsere Exekutivfunktionen sind untrennbar und engmaschig verwoben mit unseren Emotionen. Unser Gedächtnis funktioniert nicht! wie ein USB-Chip (s.o.), rein rational getroffene Entscheidungen sind unmöglich! So gesehen überrascht es auch nicht, wie viele Fehlentscheidungen (Experten, Wissenschaftler, Politik usw. usw.) getroffen werden. Und schon immer hat es raffinierte Manipulateure gegeben, die dies in ihrem Sinne ausnutzen konnten!

  1. Ghostwriter sagt:

    Man(n) kann und darf nicht
    Jeden überzeugen wollen
    wie ein Missionar der seinen
    Glauben anderen aufdrängen
    will.

    Mann darf aber seine Meinung kund tun
    mit der Ergänzung auch die Meinung
    des Anderen (Mitmenschen) zu akzeptieren.

    Wer psychologische Spielchen
    spielt mit seinen Mitmenschen
    ist nicht besser als die
    Gehirnwäscher welche die Masse
    manipulieren.

    Jeder trägt selbst die Verantwortung für seine Meinung
    und seinen Glauben auch wenn
    diese manipulativ entstanden sind.

    So, warum also glauben die Leute nach Jahrhunderten von Jahren der politischen Massaker noch Politikern? (Frage von Rockwater)

    Man könnte diese Frage auch
    erweitern!

    Warum lernt der Mensch (Masse)
    nichts aus seiner Geschichte?

    Weil der einzelne Mensch, der
    Masse nicht bereit ist Verantwortung (für sich) zu tragen und sich
    gerne führen lässt!

    Die Masse sucht immer (noch) nach Führung!

    Warum?

    Weil sie ängstlich ist!

    und weil sie dann die Schuld
    ihres Leides Anderen geben können

    Wie ein Kind das Schutz bei seiner Mutter sucht,so suchen die Meisten Menschen den Schutz einer Führung.

    Früher beim Adel und Heute bei
    den Politikern.

    Früher haben die Leute über
    den Adel geschumpfen und Heute
    schimpen sie über die Politik(er)

    Wenn die Menschen unzufrieden sind,dann
    ist die Führung schuld und muss
    eben nur ausgewechselt werden.

    Immer waren es Hierarchien welche
    das System bestimmten.

    Immer gab es OBEN und UNTEN!

    Es haben sich nur die Figuren im Spiel geändert aber das Spiel
    ist immer noch das selbe.

    Wenn wir Andere überzeugen wollen,
    dann geschieht das nicht nur
    aus MITLEID und HILFSBEREITSCHAFT
    sondern auch weil wir ja wissen
    dass alle im selben Boot sitzen
    und Angst haben mit der Masse
    unter zu gehen.

    Ja wir sind alle auch mehr oder weniger Egoisten und Viele sichern ja auch (wer kann) mit GOLD und Lebensmittelvorräten sich selbst
    vor den möglichen Auswirkungen ab.

    Ja Viele spekulieren sogar auf
    ein gutes Geschäft!

    Wir benutzen ihr Falschgeld
    Wir kaufen Waren aus Ländern
    der Menschenausbeutung (3.Welt)
    Wir arbeiten für das System.
    Wir unterdrücken andere Menschen
    (auch unsere Kinder)

    Wir sind keine Heiligen welche
    sich über die Anderen stellen
    dürfen was ja auch schon wieder
    UNTEN und OBEN und somit Trennung bedeutet.

    Es wird kommen wie es kommen muss
    und wir sind Schauspieler in
    einem Spiel der Dualität!

  1. KPAX sagt:

    Ja das stimmt :
    Ich leide,bzw muss heute noch dagegen immer wieder ankämpfen,

  1. SR sagt:

    Auch ich stimme dem zu, dass ich diesen Beitrag + der vielen Kommentare als sehr anregend empfinde, jedoch kann ich dieses Mal einige Sätze von dir „Ghostwriter“ nicht kritiklos stehen lassen.

    So z.B.: „Wer psychologische Spielchen spielt mit seinen Mitmenschen ist nicht besser als die Gehirnwäscher welche die Masse manipulieren.“[…] „Ja wir sind alle auch mehr oder weniger Egoisten und Viele sichern [sich selbst] ja auch (wer kann) mit GOLD und Lebensmittelvorräten vor den möglichen Auswirkungen ab. Ja Viele spekulieren sogar auf ein gutes Geschäft!“ etc. etc.

    Auch wenn du absolut kein „verächtliche Eunuche“ bist, solltest du diesen bekannten Satz von Trotski einmal lesen:
    „Mögen verächtliche Eunuchen nicht erzählen, der Sklavenbesitzer, der durch List und Gewalt den Sklaven in Ketten hält, und der Sklave, der durch List oder Gewalt die Ketten zerbricht, seien vor dem Gericht der Moral gleich!“ aus: „Ihre Moral und unsere“

    „Warum lernt der Mensch (Masse) nichts aus seiner Geschichte?“ vielleicht, weil er eine manipulierte Geschichte vorgesetzt bekommt, oder zu versklavt ist diese sich selber aus den Originalquellen anzueignen?


    Es ist ja gerade der sehnlichste Wunsch von privilegierten oder genügsamen Kleinbürgern, dass die Zeiten der „soziale Marktwirtschaft“, in der die Mittelschichten dank bestimmter Nachkriegskonstellationen und auf Kosten teilweise unvorstellbaren Elends anderer Menschen gut und recht gemütlich leben konnte, dass diese „schönen“ Zeiten nicht durch Unruhen gefährdet werden mögen. Unter den Unruhestiftern verstehen sie allerdings hauptsächlich die aufmüpfigen Opfer von Krieg, Staatsterror und Ausbeutung.

    Diese kleinbürgerlichen Interessen, könnten dann schon beispielsweise mit solch einem Satz verschleiert werden, wie du ihn hier formuliert hast: „Wir sind keine Heiligen welche sich über die Anderen stellen dürfen was ja auch schon wieder UNTEN und OBEN und somit Trennung bedeutet.“

    Ausbeutung ist auf der ganzen Linie „Trennung“ – auch Trennung in Klassen oder „UNTEN und OBEN“!

    Gruß S.R.

  1. wo hast du denn diese feinen bekehrungsregeln aufgeschnappt? katholisches missionierungsseminar? aber das mit dem meinungen ändern und fakten gegenüber aufgeschlossen sein ist wirklich sone sache, merk ich jedes mal wenn ich mit verschwörungstheoretikern einen kommunikationsversuch unternehme.. da sind die eigenen wahnvorstellungen so festgefressen, da helfen auch keine gutgemeinten aufklärungsversuche mehr.. aber so ist das halt, jeder glaubt halt was er will, menungen sind wie arschlöcher.. die einen warnen mich vor der hölle, die anderen vor der NWO und die dritten vor der unmittelbaren terrorgefahr oder dem klimakollaps.. ich hab mir angewöhnt freundlich zu lächeln und zu nicken, das is einfach besser für mein vorstafenregister als gleich jedem verwirrten selbsdarsteller mit sendungsbewusstsein die kauleiste einzuschlagen.. bekehrt ihr nur weiter die menschen zum einzig wahren weg.. fakten, fakten, fakten und immer an die goldverkäufe denken! ..wir sehen uns dann spätestens in der hölle wieder..

  1. Holycow sagt:

    Und? Schon erholt oder immer noch damit beschäftigt, sich ob dieser "Nachricht"
    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,730191,00.html
    hysterisch kichernd am Boden zu wälzen und nach Luft zu japsen?;-)

  1. Nolekulikali sagt:

    Ich habe nur das Problem, dass viele die Wahrheit nicht als solche anerkennen.
    In meiner Familie (Großeltern und Eltern, bin selbst noch Student) lebenn alle noch im Gestern, als seie ich 14 und könne nicht unterscheiden, was der Wirklichkeit entspricht und was angeblich zu Propagandazwecken aufgewärmt wird.
    So kommt es dann, dass sie glauben, der Climategateskandal wäre künstlich von Climategategegnern herbeigezaubert und ich solle doch bitte nicht meine Meinung so "einseitig" bilden. Ja ne, ist klar, denk ich mir dann immer...
    Ich habe schon vor Jahren (als ich noch Schüler war) mich mit dem Geldsystem etc. beschäftigt und meine Mutter dazu animiert, sie solle doch bitte den "Notfallgroschen" nicht in Form von Aktion bei Union Investment aufbewahren, sondern in Form von Gold. Da hat sie mich ausgelacht...
    Dass aber die Aktien heute nur halb so viel wert sind, während der Goldwert sich ca. vervierfacht hat, juckt sie nicht die Bohne. Wenn ich ihr heute nahelege, sie möge doch bitte langsam für einige Wochen, besser für einige Monate einen Lebensmittelvorrat anlegen, dann meint sie "Oh fall doch bitte nicht auf die Propaganda der esoterischen Antigenökokleinbauerselbstversorgerspinner herein."

    Einfach alles was ich sage hat keinen Wert. Entweder ich wäre reingefallen auf a) esoterische Bloggerspinner b) sogenannte alternative Medien, die mir angeblich nur das Geld aus der Tasche ziehen wollen c) haben sie über deine ASR-Seite erstmal gefragt, "ja von wem bezieht der denn Zahlungen? Der kann gar nicht unabhängig sein!". Auch der ASR-Shop hindert sie nicht weiter daran zu glauben, du seiest auf keinen Fall unabhängig.
    Selbes gilt für infokrieg.tv
    Wenn sie den Artikel von O. Janich aus dem Focus Money über 9/11 zu Gesicht bekommen, dann packen sie ihrerseits erstmal die Anti-Janich-Hetze vom Spiegel aus und sagen, "der Autor Janich hat se ja nich mehr alle".
    Auch ein Artikel aus unserer Studentenzeitung über Silvio Gesell oder die Vorträge von Bernd Senf hindern sie nicht daran, auch nur mal kleinste kritische Fragen zu stellen. Dann kommen sie immer mit "aber es geht doch eh nicht besser, der Kapitalismus ist besser als der Kommunismus!!!"
    Und wenn ich ihnen dann erklären will, dass die EU 84% aller Gesetze und Regulierungen, die hier auf deutschem Boden gelten, beschlossen hat, und dass das einzige Initiativrecht bei der nicht demokratisch legitimierten Kommission liegt, und wir deshalb eher in einem protektionistischem, durchregulierten "Sozialismus" leben, dann ändern sie auf einmal ihre Aussagen in "du kannst doch nicht die Subventionen für XYZ streichen wollen! Wovon sollen die denn dann leben??? Du kannst doch nicht wollen, dass unser Finanzsystem zusammenbricht, denn das wäre es ohne die staatliche Hilfe für die Banken?!?!?"

    Dass ihre 2012-Propheten und tagesschau-Propagandisten aber die eigentlichen Spinner sind, wollen sie nicht hören - dann sagen sie, ich hätte sie nicht alle, dass ich so einen Schwachsinn glauben könnte.

    ...

    Ganz anders, wenn ich mich Gleichaltrigen unterhalte.

    Die kapieren sofort, dass Geld, welches auf Schuld basiert, nur Armut erzeugen kann.
    Die wissen auch, dass chemische "Medizin", welche von den gleichen Firmen, die einst Zyklon B produzierten, nicht unbedingt sehr gesund für Menschen sein muss.
    Die kapieren auch, dass ein Brot weitaus mehr realen Wert hat, als ein ganzes Bündel aus Geld.
    Die machen auch bei der Stopbanque-Aktion mit.
    Die regen sich auch nicht über die "faulen Franzosen" auf, weil sie demonstrieren und streiken.
    Die kapieren, dass ein BWL/VWL/Sozialwissenschafts/Politikwissenschafts/Geschichtswissenschafts-studium im Endeffekt eine Lobotomierung der Studenten bewirkt, also bewirkt, dass sie nicht mehr kritisch Denken können.
    Die wissen auch, dass Bernd Senf sehr wohl ein renommierter Professor ist.
    Die wissen auch, dass die etablierten Medien zum Großteil nur monotonen CopyPaste-Journalismus betreiben.
    USW.

    nuff said.

  1. Mark sagt:

    Das Menschen sich mit der realität schwer tuen, wusste man schon vor über 2000 Jahren.

    http://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%B6hlengleichnis

    Schöne Grüsse und locker bleiben.
    Jeder muss es für sich selbst erkennen, zwingen kann man keinen dazu..

  1. Franz Josef sagt:

    das mit dem erklären und überzeugen kommt schon immer mehr, es geht ja darum, die situation zu verstehen, also gut erklärt zu bekommen, nicht darum, sich aufzuregen, obwohl das möglicherweise ein notwenedige "trauerphase" ist, wo sich jeder von seiner fantasie möglichst schnell verschieden möge, dass die da oben auf die da unten auch nur irgendwie schauen, ausser wie verwenden

    quark&Co zb
    http://www.youtube.com/watch?v=aMfslkG45cw

    Scholl-Latour zur deutschen Militäreinsatz in Afganisthan.
    http://www.youtube.com/watch?v=aMfslkG45cwbwebweb

  1. Radcast sagt:

    Hallo

    Nach meiner Erfahrung muss man Gedult haben. Es reicht den Leuten erst mal einige Argumente zu nennen warum Ihre Ansicht nicht stimmen kann. Das Unterbewusstsein arbeitet dann nämlich weiter dadran und irgendwann geht denen ein Licht auf. Fieleicht denken Sie dann sogar das sie von ganz alleine drauf gekommen sind.

    Gruß Peter

  1. Raphoooo sagt:

    Danke Freeman...genialer Artikel...das erlebe und praktiziere ich täglich...kleine Missverständnisse aufzeigen und dabei den Gegenüber intressiert machen...

  1. Hallore sagt:

    Hallo
    rodagon sagte:
    "Schritt 2 sollte dann dieses Wissen unter die Leute gebracht werden. Und dafür sind Ergebnisse der Kommunikationsforschung brauchbar, auch wenn es einem widerstrebt, dieselben manipulativen Tricks des Propaganda-Mainstream zu benutzen ..."

    Ich denke, wir sollten einen Wettbewerb starten, wer die meisten "Mechanismen der Umprogrammierung" beim Mainstream entdeckt. Ich fange einmal an.

    Mir sind folgende Mechanismen der Umprogrammierung aufgefallen:

    1. über ständige Beeigenschaftungen – z.B. die radikal-islamische Hamas
    keine Verwendung des Begriffs „Hamas“ ohne die Eigenschaft „radikal-islamisch“
    → Verschmelzung von beiden
    2. über (aus dem Gesamtzusammenhang herausgelöste) spezielle Bewertungen – z.B. „die Sicherheit hat Vorrang“
    fehlender historischer Bezug (historische Entwicklung, fehlender Bezug zu erkämpften Rechten und Freiheiten)
    zustimmungserheischender Aspekt vorhanden (z.B. die Sicherheit der deutschen Bevölkerung hat doch wohl Vorrang, oder?)
    3. über Sympathieträger
    Personen wie Steffi Graf
    Institutionen wie, Spiegel, Bundesanstalt für …
    die Verwendung spezieller Namen wie „Institut für ...“
    4. über Ausstrahlung von Gewissheit z.B. Siegesgewissheit

    Laßt uns solche Manipulationen entlarven und unseren Mitmenschen mitteilen.Daf ies schon viel weniger Widerstand geben.

  1. xabar sagt:

    @theblogformelyknownasbrummkreisel

    An deinem Beitrag kann man sehr schön weitere Manipulationsmechanismen erkennen, die bei dir gewirkt haben:

    1. Die Methode der Pauschalisierung

    Alle die 9/11 in Frage stellen, sind 'Verschwörungstheoretiker'. Das ist das wichtigste 'Argument' derjenigen, die eine lückenlose Aufkläung des gigantischen Verbrechens, das sich vor neun Jahren ereignet hat, um Krieg führen zu können, fürchten. Es ist das 'Argument' der Bushisten, die Angst vor der Entlarvung haben. Es zeigt auch, dass diese Leute, nicht bereit sind, sich haarklein mit der Sache selbst zu beschäftigen, was aber nötig ist, um die Wahrheit zu finden. Die Wahrheit zu finden ist harte Kleinarbeit, die jeder selbst leisten muss, und man muss sich dabei von äußeren Einflüssen völlig freimachen. Man braucht dazu eine gewisse 'Einsamkeit', eine Rückbesinnung auf sich selbst, um sich von sozialen Beeinflussungen freizumachen.

    2. Das persönliche 'Argument':

    Die, die 9/11 in Frage stellen, werden als 'Bekehrer' oder 'Missionare' oder als 'verwirrte Selbstdarsteller' bezeichnet und damit persönlich angegriffen und mit Leuten in eine Schublade gesteckt, die zweifelhafte Absichten haben oder nicht ganz klar im Kopf sind (man selbst ist es natürlich!) und so will man Argumente entkräften, indem man die Person, die solche Argumente vorbringt, unmöglich macht.

    Man nennt dieses 'Argument' in der dialektischen Logik das 'argumentum ad hominem': das persönliche Argument. Also man weicht der Sache aus, um denjenigen, der eine andere Meinung vertritt, persönlich zu treffen und damit nicht nur vor sich selbst, sondern auch vor anderen, unglaubwürdig zu machen.

    Ich will es dabei bewenden lassen.

    Ich würde mir wünschen, dass du ruhiger wirst und dich mit der Sache selbst intensiv beschäftigst.
    Das kostet Anstrengung. Bist du dazu bereit? Du hast den größten Nutzen davon!

  1. AVIREX sagt:

    Einen Aspekt darf man auch nicht außer Acht lassen:
    Die Dummheit vieler Menschen!!!
    Es laufen zu viele Deppen herum.

  1. Milton sagt:

    Das mit der Dummheit ist so eine Sache. Wenn die Masse klüger wäre, da wäre statistisch gesehen auch die Elite klüger, und eine klügere Elite könnte dann auch klügere Täuschungsmanöver inszenieren, die auch deine klügere Bevölkerung überlisten könnte.

    Ein Psychopath mit einem grossen Kopf ist immer noch ein Psychopath. Intelligenz dürfte die Probleme wohl nicht lösen, dann schon eher Weisheit.

    Du hast Angst vor der Hölle? Keine Sorge, du bist schon mittendrin. Wie hast du dir die Hölle denn vorgestellt? Ein Ort an dem Kinder mit Uranwaffen verseucht werden, ein Ort an dem man Menschen Quecksilber einspritzt, wo Kinder durch AKWs verseucht werden und Leukämie bekommen, wo ständig das Damoklesschwert eines Atomkrieges über euren Köpfen hängt, wo 40'000 Kinder jeden Tag verhungern?

    Willkommen in der Hölle! Ah...Hahaha!

    Also ehrlich gesagt, so schlimm hatte ich mir die Hölle eigentlich nicht vorgestellt. Die Hölle ist die dichteste Ebene der Materie, und das ist genau dort, wo du jetzt bist. Also den Himmel auf Erden haben wir ja wohl kaum, da bleibt dann nur noch die Hölle übrig, nicht wahr?

    Wenn ich euch sage, dass ihr hier in der Hölle seid, dann reagiert ihr genau so, wie die Leute, denen ihr sagt, dass 9-11 ein Inside-job war.

    Aber keine Sorge Leute, wo es eine Hölle gibt, da gibt es auch einen Himmel, und wo es einen Teufel gibt, da gibt es auch einen Engel.

    Und hier die klügste aller philosophischen Fragen: Warum bin ich in diesem Körper und nicht in einem anderen, warum lebe ich auf diesem Planeten und nicht auf einem anderen, warum lebe ich in dieser Zeit und nicht in einer anderen? Und wie zum Teufel bin ich bloss hierher gekommen?

    In deiner letzten Inkarnation warst du vermutlich ganz ganz BÖSE, und jetzt bist du hier. Und die bösen Bilderberger und Illuminati sind bloss die Handlanger des Teufels, die hier dein Höllenfeuer schüren sollen. Es geht alles nach Gottes Plan, und ist er nicht einfach grossartig?

    Auch eine mögliche Sichtweise auf die Wirklichkeit, nicht war? Aber jetzt habe ich dir ein wenig Angst gemacht, nicht wahr? Keine Sorge, es kann nur noch schlimmer werden.

    Ah...Hahaha!

    Heute war ich wieder mal so richtig böse, nicht war? Ich hoffe ich habe euch überzeugt, oder seid ihr etwa störrisch? Wie leicht man die kleinen Menschlein doch an den Rand ihres kleinen Weltbildes bringen kann. Oder ist euer Weltbild etwa keine Scheibe?

    So ist es.

  1. QWERTZ sagt:

    @Holycow,

    danke für den Link.

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,730191,00.html

    Ein offensichtlicher Reichtagsbrandversuch...

    Es ist faszinieren die Kommentare zu lesen. Die Leser machen sich nur noch lustig über die Hofberichterstatter.

    Es ist auch eine gute Strategie, statt sich nur hier im Blog zu informieren sondern auf den Webseiten der MSM den Misst zu kommentieren. Dass lesen bestimmt viele MSM Gläubige. Dafür solltet ihr hier noch mehr solche Links mit den Anderen teilen und gemeinsam die Kommentare füllen.

  1. xabar sagt:

    @Hallore

    Danke für deinen sehr instruktiven Beitrag. Ich habe mir alles notiert.

    Bei dem Wettbewerb zur Aufdeckung von Manipulationsmechanismus bist du jetzt eindeutig in Führung gegangen.

  1. Ella sagt:

    Ich denke ueberzeugen wollen, hat noch nie was gebracht, ausser Widerstand.
    Denn niemand will als naiv oder unwissend dastehen.
    Auch ist beziehen ja die meisten Menschen ihr Selbstwertgefuehl aus ihrem Weltbild/ Gedankengebaeude.

    Es hilft jedoch den Menschen Denkanstoesse zu geben und an Logik und Intelligenz oder auch an ihre Gefuehle/ zu appellieren.

    Weiterhin hilft es dem anderen Moeglichkeiten zur Zustimmung zu geben oder eigene Erfahrungen dazu anzutippen.

    Auch gefaellt mir immer wieder die amerik. Weise der Diskussion, dass man die kontroversesten Standpunkte unter dem "We agree, that, we disagree" Konsenz ansprechen kann und jeder auch ausreden kann und nicht persoenlich angriffen wird oder sich angegriffen fuehlt.

    Mich haben vor allen Dinge viele Buecher ( auch welche die in D auf der Liste stehen)auch ueber die im Blog angesprochenen Themen, meine Meinung bilden lassen.

    @Milton:
    Ja unsere Erde ist ein Schulungsplanet und fuer viele ist sie die Hoelle.

    Deshalb no fear, denn schlimmer kanns wohl nicht mehr kommen, sondern es kann nur noch besser werden.

  1. SAIWAI sagt:

    Störrische Menschen - gibt es eigentlich nicht. Aber es gibt Menschen die aus ihrem Bewusstsein jene Teile ins Unbewusste abspalten, die sie sonst nicht im und mit den derzeitigen Systemen überleben lassen.
    Es sind Verletzungen gegen die Menschlichkeit gelaufen. Erst wenn die unbewussten Anteile wieder geheilt sind, ändert sich wirklich etwas. Warum?
    Weil so die Vergangenheit immer wiederholt werden muss!, bis es richtig im Sinne der Verbundenheit aller gelebt wird.
    Leider sind gerade diejenigen an der Macht, die besonders viel abgespalten haben. Warum sollten sie eine Heilung / Bewusstseinswandel wollen?
    Durch Überzeugung gelingt es nur, bei bereits unter Leidensdruck Stehenden; liebevolles Vorleben oder durch Übungen sein Unbewusstes zu klären wäre der einfachste Weg gewesen. Nun stehen wir kollektiv wieder mal am Rand des Abgrundes, wegen dem Kindergarten-Bewusstsein der Elite an der Macht.
    Habt ihr es noch nicht satt zu kämpfen? Wollen wir nicht endlich den Weg gehen der zu Frieden und Wohlstand für alle führt?
    Was nützt eine neue Überzeugung, wenn dadurch der Überzeugte nicht mehr überleben kann?
    Ja, es braucht neue Systeme im Bereich Gesundheit, Bildung, Rechtssprechung, Warentausch (Geld) und Wirtschaft, sonst wird das Erwachen zum Alptraum.
    Ist das das Ziel?

  1. xabar sagt:

    Heute wurde in der jW von Sarah Wagenknecht ein interessantes Buch zum Bildungsnotstand besprochen, dessen Titel und Verfasser ich mir leider nicht gemerkt habe. Aber ich fand hochinteressant, was der Autor schreibt:

    Dass 90% des Inhalts der Bildungspläne weggelassen werden könnten, weil nur ein kleiner Teil benötigt wird, um die Welt wirklich zu verstehen und das meiste ohnehin nur von einer Klausur zur andern gelernt (und dann wieder vergessen wird) und völlig überflüssig ist und nur dazu dient, das wirklich wichtige Wissen unter sich zu begraben, was der eigentliche Zweck der vielen Bildungspläne sei.

    Dem kann ich nur zustimmen.

    Und dieses Verschütten wirklich wichtigen Wissens durch den Schulunterricht ist sicherlich beabsichtigt, ist Bildungspolitik zur Herstellung von Fachidioten, ist eine weitere Manipulationstechnik durch die Institution Schule.

    Auch das kritische Denken kann sich angesichts einer solchen Stofffülle nicht entwickeln. Nur die Stoffbewältigung steht noch im Vordergrund und Gymnasiasten haben jetzt ein Jahr weniger!

  1. Martin sagt:

    Guter Post und es steckt viel Warheit drin.

    Aber stellen wir uns doch mal eine Frage.: Wir kennen diesen Verteidigungsmanismus, doch wann wissen wir, das er unser eigenes Weltbild verteidigt? Wenn die anderen "offenlichtlich" im Unrecht sind?

    Climagate ist ein gutes Beispiel. Ja, die Wissenschaftler, die fest an eine Sache glauben fälschen gern mal Daten um Ihre Theorie zu untermauern. Das ist nicht das erste mal und es schockt mich nichtmal.
    Fest steht das das Klima nicht so einfach ist, wie die Leute es sich vorstellen.

    Aber bei all den Pro und Contra Wissenschaftlern, woher soll ich wissen was wirklich stimmt? Wir jagen eine Menge CO2 in die Atmosphäre. Das muss sich doch irgendwie auf die Umwelt auswirken.

    Andererseits gibt es solche Veränderung schon länger als es die Technologie oder gar Menschen gibt und selbst Meteoriteneinschläge hat die Erde überlebt.

    Wenn wir hier auf jemanden hören, dann wissen wir nie, ob er lediglich sein Weltbild verteidigt (bzw bezahlt) oder die Warheit spricht.
    Denn auch die Leute, die die "falsche Warheit" verbreiten werden mir das gleiche erzählen.

  1. xabar sagt:

    Martin!

    Zu viele Professoren und sog. Wissenschaftler betreiben Auftragsforschung für Privatunternehmen und werden zu Marionetten derselben. Diese Abhängigkeit der Wissenschaft widerspricht dem Grundsatz der Freiheit von Lehre und Forschung. Es wird eine Sklaverei von Lehre und Forschung daraus - ein Untertanendenken, das an die Studenten in den Vorlesungen weitergeben wird.

    Ich glaube aber auch, dass es ohne diesen ganzen Einfluss viele Professoren geben würde, die aus lauter Eitelkeit heraus, zäh ihr eigenes Weltbild, gegen alle Vernunft und Beweise, verteidigen würden, wie sie es z. B. im 19. Jahrhundert gemacht haben, und es an Studenten weitergeben würden, um sie in ihrem Sinne, im Sinne ihres EIGENEN Systems, das sie sich ausgedacht haben, zu beeinflussen.

    Wir brauchen wieder einen 68iger-Aufbruch, einen freien, kritischen, unabhängigen Geist in der Wissenschaft und an den Unis.
    Heute steckt der ganze Muff der Banken und Großkonzerne, der Pharmaindustrie, der Siemens, der deutschen Großfirmen, nicht unter den Talaren, aber dafür unter den bürgerlichen Kravatten.

    Wir brauchen Leute wie Noam Chomsky!

  1. osimakkaya sagt:

    Mal ein sehr guter Beitrag darüber, warum die Menschen manchnal so Blind sein können.

  1. >>>>>Was aber, wenn das ziemlich häufige Phänomen beim Gegenüber auftaucht, DIE WAHRHEIT NICHT WISSEN zu WOLLEN? Gedankengänge wie: „damit ecke ich an .. belastet mich .. gefährdet mein Ansehen .. halte ich nicht aus .. ist alles Unsinn .. mir egal.“ Was dann?<<<<<


    Wie ich schon sagte, genau hier liegt das Problem. Man muss die Menschen nicht nur dazu bringen, das sie die alternativen Möglichkeiten akzeptieren, sondernd man muss sie auch dazu bewegen, das sie sich selber erkundigen.

    Ich selber hab mir z.B. angewöhnt mit meiner Mutter regelmäßig zu philosophieren und ihr gewisse Dinge Zusammenhänge und Ereignisse zu erklären / sie zu informieren. Das ist bisher der effektivste Weg, kostet aber auch Zeit. Das kann man nur bei ausgewählten Menschen, also bei welchen, die einem wichtig sind, machen.

    Nen Patentrezept habe ich dafür allerdings auch noch nicht. Es ist letztendlich immernoch ein Kampf David gegen Goliath, da man die viel schlechteren Vorraussetzungen hat im Kampf gegen die Großen.






    >>>>>Wer psychologische Spielchen
    spielt mit seinen Mitmenschen
    ist nicht besser als die
    Gehirnwäscher welche die Masse
    manipulieren.<<<<<


    Da ich mich hierzu angesprochen fühle, muss ich dazu auch was sagen.
    Die menschliche Kommunikation besteht fast nur aus Manipulation.

    Wenn ein Kleinkind schreit und weint, dann versucht es die Eltern zu animieren, ihm das zu geben, was es gerade will.

    Wenn ich eine Person im Gespräch mit jemanden anderem diskreditieren, dann manipulier ich seine Meine über die Person.

    Wenn ich wirklich gute Laune habe, dann "stecke" ich Menschen in meiner unmittelbaren Umgebung damit an (sehr interessantes Phänomen im übrigen ;-) ).


    Das kann ich unendlich weiterführen und ich hoffe, du verstehst worauf ich hinaus will.






    @ Nolekulikali

    Das Problem kenne ich, da ich selber noch recht jung bin. Da gibt es aber eine effektive Lösung des Problems.
    Sage nicht, das du reif/erwachsen/etc bist, sondernd zeige es. Die Wertevorstellungen deiner Eltern kennst du. Zeige, das du erwachsen und reif bist auf Basis der Vorstellungen deiner Eltern, sprich was ihre Definition für Reife und Erwachsen sein ist.


    Und noch ein kleiner NLP Tipp.

    Wenn du jemanden zu etwas überreden willst, dann versuche nicht ihn zu überreden, sondernd erzähle ihn, wie toll das ist.

    Glaub(t) mir, das ist mehr als Gold Wert ;-)

  1. Matthias sagt:

    Eine Variante von Manipulation ist noch außen vor geblieben: Durch gebetsmühlenartiges Wiederholen derselben Lüge (wie z.B. Werbung) wird "Wissen" letztendlich wie bei einer Gehirnwäsche eingetrichtert. Als Beispiel kann man die seit zehn Jahren regelmäßig wiederkehrende "Terrorgefahr" nennen: Ständig wird es wiederholt, jedes Mal aufs Neue Angst verbreitet und viel glauben (leider) längst daran.

    Mir allerdings stellt sich bei dermaßen vielen "vereitelten Anschlägen" die Frage, wie es soviele "Zufälle" geben kann? Entweder gibt es Informanten, die etwas mitteilen, oder es gibt ein Materialversagen - Und mit jedem Mal steigt die eigentlich unnötige Angst, damit die Grundrechte weiter beschnitten werden können.

  1. marzipan sagt:

    Ein gutes Beispiel, für die Menschen die in diesem Artikel beschrieben werden.
    Ist ein Freund von mir. Vor mehr als 12 monaten hab ich versucht ihn stueck für stueck ueber die manipulation der medien, 9/11, Bilderberger der ganze Konstrukt eben, aufzuklären.
    Hatte ihm auch die psychichen Handlungen wie in diesen Artikel erklärt.
    Stellenweise wollt ich nichts mehr mit ihm zu tun haben. Weil mich seine Ignoranz oder Dummheit wuetend machte.
    Als er mir dan vor kurzem sagte, wie gerne er Two and a Half man schaut und wie witzig Charlie Sheen ist. Zeigte ich ihm die Interviews und Videos von Sheen und alex jones. Siehe da, ein Wochenende später, hat er soger schon seine Freundin dazu gebracht 9/11 als "inside job" anzuerkennen :).
    Frage mich ob das richtig ist. Einerseits ist das gut doch manupuliert wurde er trotzdem.Traurig irgendwie.
    Mit freier Meinungs Bildung hat das auch nichts mehr zu tun.

  1. Paul sagt:

    Informieren durch ein Interview, durch geschickte Fragestellung. Der Interviewer selbst darf sich am Gespräch nur 2% bis 5% beteiligen, dem Interviewpartner muss die Freiheit gegeben werden seine Gedanken frei auszusprechen ohne Vorurteile.

    Übrigens da fällt mir ein, dass genau das zur Zeit nicht mehr der Fall ist, besonders im amerikanischem Fernsehen. Das Nachrichtenfernsehen ist zu einer Comedy-Show verkümmert, die Moderatoren geben ihren Senf zu Nachrichten, was man vermeiden sollte um die Zuschauer nicht zu manipulieren ... ups ...

  1. DirtDiver sagt:

    Leider ist der 4 Jahre alte Beitrag so aktuell wie nie.

    Ich bin im Einzelhandel tätig und habe diese Taktik mal bei Kunden während der Ausbildungszeit ausprobiert. Siehe da: Ich war der einige, der den größten Ramsch und die Ladenhüter schlechthin unter die Leute bringen konnte.
    "Verblendete" sind leicht zu beeinflussen. Leider sieht man das, politisch gesehen, viel zu häufig. Ein dummes Volk lässt sich besser kontrollieren.
    Anscheinend nach dem Prinzip: Intelligenz ist keine Lösung - sondern ein Problem

    Vielen Dank Freeman, für diesen Beitrag. Um aufzuzeigen, wie Beeinflussung wirklich funktioniert.

  1. Michel sagt:

    Ich betrachte Verschwörungstheorien argwöhnisch, weil sie auch "nur" von Menschen stammen. So viel zu meiner grundsätzlich Haltung. Gegen "wahre" Wahrheit aber ich allerdings nichts. Auch diese kann durchaus attraktiv sein, so man sie mag.

    Vor tausend Jahren waren die Menschen übrigens nicht anders als heute drauf. Ich sehe daher wenig Hoffnung, dass sich deren störrische Haltung gegenüber der Wahrheit so bald ändern wird. Sie werden in ein von Menschen gemachtes System hineingeboren, in dem ein winziger Teil besonders cleverer, gieriger und oft auch gewissenloser Kreaturen bestimmt und vorlebt, was wahr und gut ist.

    Die aktuelle Menschheit im Hier und Jetzt müsste sich wandeln, um den Nachkommen eine Chance auf ein faires und "wahres" Miteinander zu geben.
    Und da haben wir schon das Hauptproblem, nicht wahr?
    Die Menschen in der jetzigen Gesellschaft scheinen sich sogar zurück zu entwickeln.... schade ;-)

  1. Viele sehen erst die Warheit wenn sie auf die Nase Gefallen sind! Und zum aufstehen Hilfe brauchen! Und dann keine Da ist! Und so ist es jetzt auch wieder ! Was Russland betrifft