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Bitcoin auf Rekordhoch

Sonntag, 10. März 2013 , von Freeman um 10:00

Wenn man mit Technologie-Insidern in letzter Zeit spricht, dann ist das beliebteste Thema bei jeder Unterhaltung das elektronische Geld Bitcoin. Tatsächlich hat die alternative Währung seit Jahresbeginn ein phänomenalen Wertzuwachs erfahren, ist von 13 Dollar auf aktuell 47 Dollar in den letzten drei Monate gestiegen. Was am meisten an Bitcoins fasziniert ist der "Werterhalt" der ausserhalb der Kontrolle der Zentralbanken abläuft, die alle in einem Wettlauf sich befinden, wer noch mehr und schneller seine Währung abwerten kann. Dann kommt dazu, die Transaktionen laufen unsichtbar für die neugierigen Augen der Behörden ab, man kann Waren und Dienstleistungen kaufen und verkaufen, ohne Spuren zu hinterlassen.

Der Kurs von Bitcoin gegenüber dem US-Dollar in den letzten 12 Monaten

Die Finanzelite meint, mit Quantitative Easing können sie die Wirtschafts- und Schuldenkrise beheben, also mit mehr Alkohol den Alkoholiker von der Sucht kurieren. Völliger Irrsinn. Dazu kommt noch, jede Fiatwährung ist so oder so langfristig zum Tode verurteilt. Man nehme nur den US-Dollar. Seit der Gründung der Fed vor 100 Jahren ist der Wert der US-Währung von 1 auf 0,04 gefallen, also um sagenhafte 96 Prozent!!!

Deshalb ist es sicher wünschenswert eine "Währung" zu finden, die einerseits den Wert erhält und gleichzeitig über die Länder und Kontinente hinweg als Zahlungsmittel verwendet werden kann. Bitcoin könnte zu so einer Währung werden oder ist es schon. Man kann schon länger Waren und Dienste damit übers Internet anonym kaufen.

Klar gibt es Skeptiker die meinen, Bitcoin ist wieder nur ein ausgeklügeltes Schneeballsystem und der Wert wird irgendwann ins Bodenlose fallen. Aber eine völlige Sicherheit und Garantie gibt es bei keiner Währung. Ausserdem basiert das System auf einem funktionierendem Internet und auf Computer. Im schlimmsten Fall, wenn überhaupt nichts mehr an Technologie funktioniert, sind Bitcoins nutzlos, da sie in der reellen Welt nicht existieren. Gold und Silber bleiben im Notfall die einzige echte Alternative und behalten immer ihren Wert.


In der Zwischenzeit, bis der grosse GAU kommt, ist es überlegenswert sich mit Bitcoin zu beschäftigen. Viele tun es und es wird immer interessanter. Mittlerweile hat die Wirtschaft und haben auch Anleger die virtuelle Währung entdeckt. Es werden Geräte produziert mit denen man wie bei einem Kreditkartenleser in Restaurants und Geschäften mit Bitcoins zahlen kann. Es sollen auch Automaten auf den Markt kommen, die Bargeld gegen Bitcoins herausgeben.

Auch Investoren, die nicht mehr wissen wo sie ihr Geld anlegen sollen, sehen in Bitcoins eine Alternative die einen Wertzuwachs in Aussicht stellt. Dieses gesteigerte Interesse auf allen Seiten erklärt möglicherweise warum in den letzten Monaten der Kurs der Bitcoins so rasant gestiegen ist. Mittlerweile werden per März 2013 insgesamt Bitcoins im Wert von 400 Millionen Dollar gehalten oder gehandelt.

Es sieht so aus wie wenn Bitcoin kein "Ding" von Freaks und Insidern mehr ist, das man belächeln und ignorieren kann, sondern eine ernsthafte Konkurrenz für das Establishment wird. Alleine die Idee, eine Währung zu benutzen und damit zu unterstützen, die ausserhalb des üblichen versklavenden Geld- und Bankensystems funktioniert, sollte man genauer betrachten.

Die Elite versucht die freie Meinungsäusserung durch ihr Zahlungs- system einzuschränken. So sind Paypal, Visa und Mastercard in 60 Länder der Welt nicht zugänglich. Sagen tun sie weil dort viel damit betrogen wird, aber tatsächlich ist es oft aus politischen Gründen, wie im Falle des Iran. Dazu kommt noch, dass unliebsame Webseiten auch aus dem Zahlungssystem ausgeschlossen sind, wie Wikileaks. Man will ihnen die finanziellen Mittel entziehen und so mundtot machen.

Das Ziel von Bitcoin und jedem verschlüsselten Peer to Peer Geldsystem, das niemand kontrollieren und beherrschen kann, ist es diese Blockade aufzuheben und jedem freien Zugang zu einer Zahlungsmöglichkeit zu geben. Es geht um die Befreiung vom Finanzmonopol der globalen Elite!

Der Spruch, mit der Kontrolle über die Geldschöpfung und über den Zahlungsverkehr kontrolliert man die Welt, gilt nicht mehr. Genau wie wir mit den auf Internet basierenden alternativen Medien an ihrem Meinungsmonopol vorbeikommen, kommen wir auch an ihrem Finanzsystem vorbei. Die Bankster haben verloren, ist nur eine Frage der Zeit!

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insgesamt 38 Kommentare:

  1. Wieder mal eine von "Insidern" initiierte und ausgeklügelte Spekulationsblase, dass ausgerechnet Du dafür Werbung machst, lässt mich nur enttäuscht mit dem Kopf schütteln.

  1. Unrealmagic sagt:

    Wenn man selbst Bitcoins "errechnen" möchte, muss man sich darüber im klaren sein, das man zunächst einen oder mehrere Rechner mit sehr potenten Grafikkarte (für Bitcoin aktuell das beste ist die AMD Radeon 6 und 7000er Serie) haben muss und die Bereitschaft haben, das Ding 24/7 rechnen zu lassen.

    Das Problem:
    Diese Karten saufen beim Bitcoin rechnen enorm viel Strom und das Bitcoin System ist darauf ausgelegt weniger Bitcoins auszuschütten je mehr Rechner mitrechnen.

    Dazu gibt es einen sehr ausführlichen Artikel mit Beispielrechnungen:
    http://www.3dcenter.org/artikel/kann-bitcoin-mining-grafikkarte-gewinnbringend-sein

  1. Freeman sagt:

    Langsam habe ich die Nase voll von euch Defätisten, Stinkstiefeln und Klugscheissern. Egal was man macht oder über was man informiert, immer gibt es was auszusetzen. Dann macht es besser statt als faule Säcke vor dem Bildschirm zu sitzen und an allem und jedem herum zu nörgeln. Bei so einer Einstellung ist es kein Wunder, dass nichts passiert und unsere Feinde gewinnen. Man verlangt dauern Alternativen. "Hey Du Arsch, bring Lösungen" heisst es. Wenn man eine bringt dann wird sie gleich niedergemacht. In Wirklichkeit wollt ihr gar nichts an eurem Leben und am System ändern, sondern sucht nur Ausreden nichts tun zu müssen.

  1. Hi Freeman.
    Ich denke schon, man sollte sich
    zuerst ausführlicher mit negativen und
    positiven Aspekten auseinandersetzen.
    Der Artikel ist deutlich zu kurz, um sich
    ein gutes Fazit zu ziehen. Ich bin
    selber auch skeptisch. Es sind einfach
    zu wenig Informationen. User Beleidigen
    bringt auch nichts. Man kann die
    Art der Menschen nicht von heute auf Morgen ändern. Es ist ein stetiger Prozess.
    Also nicht verzweifeln, du machst gute Arbeit.
    Besonders im Netz gibt es immer Nörgler,
    egal bei welcher Sache.
    Die dicke Haut muss auch immer wieder nachwachsen ;)

  1. Bazooka sagt:

    @Freeman

    Tja Freeman,
    mit diesen Leuten wirst du leben müssen, auch wenn sie einem mit ihrer Dummschwätzerei auf den Keks gehen.

    Die werden schon ihren Hintern in Bewegung setzten, wenn sie merken, dass ihr Geld schon am Anfang des Monats zu Ende geht, weil es einfach nicht mehr zum Leben reicht.

    Mach einfach weiter und lass dir von diesen Leuten nicht sagen, was richtig oder falsch ist. Das musst du selber wissen.

  1. Neo sagt:

    Ich habe mich bisher nicht wirklich mit Bitcoin beschäftigt, aber ich versteh nicht, warum das nicht funktionieren könnte.

    Was seht ihr als sicheres Geld an? Gold und Silber? Es ist doch vollkommen egal was wir als Zahlungsmittel benutzen, wichtig ist nur, wer kontrolliert die Menge die sich im Umlauf befindet. In England wurde mal mit Holzstückchen bezahlt ( Tally Sticks). Und das hat super funktioniert. Wenn wir Gold als Zahlungsmittel benutzen, kontrollieren die Goldhändler die Menge und damit die Wirtschaft, den Staat und jeden Bürger.

    Ob wir jetzt bedrucktes Scheißhauspapier wie bisher oder elektronisches Geld benutzen ist doch Jacke wie Hose. Es zählt nur, wer es kontrolliert.

    Interessanter Film dazu: the vocal secrets of oz
    http://www.youtube.com/watch?v=5P4CpTtcTUQ

    @ Freeman: Guter Artikel und noch besserer Kommentar

  1. FxLegend sagt:

    Hab zum ersten Mal von Bitcoins hier im ASR Blog gelesen. Ich muss sagen: Das Gefällt mir!
    Dezentral, open source, niemand kontrolliert es, und du bist anonym! Genau das was diese Bankster nicht haben möchten.
    @ Pandoras Buechse
    Bitte gib mir mal die Quelle von dem was du da schreibst!

    Würde mich zu sehr interessieren wie du auf so was kommst! Warum sollen gerade Insider sowas initiieren? Das ist doch paradox. Dann noch Open Source! Ist dir klar was das bedeutet? Wieso sollen "Insider" ein Open Source Project auf die Beine stellen?!

    Was mir hier nicht gefällt ist, dass viele kritisieren können wie Weltmeister! Aber selber Ideen haben, oder irgendwas selber auf Die Beine stellen...

    EIn Kritiker kann niemals kreativ oder ideenreich sein. Ihn behindert seine eigene Kritik!

    Das sieht man am besten an Buchkritikern.

  1. herzmeister sagt:

    Bitcoin ist kein Schneeballsystem. Das bestätigt auch kein geringerer als die Europäische Zentralbank:

    http://www.ecb.int/pub/pdf/other/virtualcurrencyschemes201210en.pdf

    Ein Schneeballsystem braucht immer neue Investoren.

    Wenn bei Bitcoin keine neuen Investoren hinzukommen, stagniert einfach der Preis.

    Bitcoin ist mehr mit einer Aktie vergleichbar. Aber eine Aktie in ein transparentes Open-Source-System ohne Regierung oder Konzern dahinter. Das ist ein ziemliches Novum.

    > Spekulationsblase

    Möglicherweise sind wir grad mal wieder in einer Blase (deren Spitze aber anscheinend noch nicht erreicht ist). Insgesamt ist aber knapp 50$ für das zukünftige Potential von Bitcoin um Größenordnungen unterbewertet:

    http://falkvinge.net/2013/03/06/the-target-value-for-bitcoin-is-not-some-50-or-100-it-is-100000-to-1000000/ (Anmerkung: Falkvinge hat mit den deutschen Piraten nicht viel zu tun. Letztere sind Bitcoin eher abgeneigt)

    > sehr potenten Grafikkarte

    fang damit nicht mehr an, diese Zeiten sind vorbei. Inzwischen braucht man spezielle Hardware, die ersten ASICs kommen bald raus. Leicht verdientes Geld gibt es eben nicht so einfach.

    > Es zählt nur, wer es kontrolliert.

    Es gibt keine zentrale Autorität. Die Benutzer kontrollieren Bitcoin. Die Umlaufmenge von max 21 Millionen ist im Protokoll hartcodiert, auf das sich in diesem Peer-to-Peer-Netzwerk alle einigen, die das Programm benutzen. Das kann nicht manipuliert werden, solang nicht über 50% der Benutzer den entsprechenden Code im Programm ändern.

  1. user359 sagt:

    "Ausgeklügelte Spekulationsblase"... Sorry Buechse, aber bevor du deinen Senf zu einem Thema abgibst, informier dich mal.
    So oder so ist jede Währung nichts weiter als Vertrauen darauf, dass man für eine Einheit dieser Währung einen bestimmten bezifferbaren Gegenwert bekommt. Auch heute ist das so bei jeder offiziellen Währung. Wir sind schon lange weg von Währungen die durch Gold gestützt sind.
    Im Gegensatz aber zu Bitcoin kann niemand mehr als mathematisch festgelegt Bitcoins erschaffen - egal wieviel man Rechenleistung investiert ist sichergestellt, dass in einem gewissen Zeitraum nur so und so viel neue Einheiten errechnet werden können. Es gibt auch eine absolute Maximalzahl von Bitcoins (wird aber erst in vielen, vielen Jahren errechnet sein). So kann man davon ausgehen, dass es bei Bitcoin keine Inflation geben kann.
    Was das Errechnen angeht sind wir lange über CPU-Rechner hinausgewachsen. Selbst Grafikkarten sind schon alt. FPGA-Chips waren bisher die beste Alternative Bitcoins zu berechnen. Jetzt in diesen Tagen ist der nächste Umwschung im Gange, sogenannte ASICs. Das sind Chips, die einzig und allein dafür designed und produziert wurden um Bitcoins zu berechnen.
    Mal als Vergleich: Ich hab hier nen Core I7 2600k der berechnet etwa 19MegaHashes pro Sekunde bei gut 100Watt. Die AMD 7990 macht schon 1,2 Gigahashes - schluckt dafür aber auch über 500Watt (den Rest des Rechner nicht mitgezählt).
    Ein FPGA-Vertreter wäre der BitForce SHA256 Single mit 800MegaHashes bei 80 Watt.
    Jetzt kommen gerade die ASICS auf den Markt- die "Avalon ASIC". Die ersten ausgelieferten Geräte machen 66GigaHashes bei ca. 600 Watt.
    Mehr Details zu existierender Mining-Hardware: https://en.bitcoin.it/wiki/Mining_hardware_comparison

    Die Frage die sich für jeden stellen muss, der Bitcoins selbst berechnen will: Sind meine Stromkosten und Hardwarekosten niedriger als der Gegenwert der zu erwartenden Bitcoins. Für die paar Glücklichen die schon eine Avalon ASIC besitzen lautet die Antwort ganz klar JA. Die machen momentan pro Monat 11000$ bei einem Kaufpreis von schlappen 1200$ - klitzekleiner Nachteil: Die Dinger sind rar wie Sau.

  1. Freeman0092 sagt:

    ich kenne mich mit den Bitcoins zwar nicht genau aus aber mir gefällts das deren Wert nicht von einer Zentralbank geregelt wird, sonder von Leuten aus dem Internet. Und vom Internet habe ich sowieso mehr profitiert als von jeder Staatlichen Einrichtung die es sonst gibt. Also vertrau ich der Währung mehr als dem Euro oder dem Schweizer Franken....Leider weiss man nie wann das Internet noch online ist

  1. FX_Borg sagt:

    "Langsam habe ich die Nase voll von euch Defätisten, Stinkstiefeln und Klugscheissern. Egal was man macht oder über was man informiert, immer gibt es was auszusetzen. Dann macht es besser statt als faule Säcke vor dem Bildschirm zu sitzen und an allem und jedem herum zu nörgeln. Bei so einer Einstellung ist es kein Wunder, dass nichts passiert und unsere Feinde gewinnen. Man verlangt dauern Alternativen. "Hey Du Arsch, bring Lösungen" heisst es. Wenn man eine bringt dann wird sie gleich niedergemacht. In Wirklichkeit wollt ihr gar nichts an eurem Leben und am System ändern, sondern sucht nur Ausreden nichts tun zu müssen."
    *Zitat Freeman*

    Und mehr gibts zu den ganzen Lesern nicht zu sagen!

  1. Bernd Miller sagt:

    @Freeman, Zitat:...ist es kein Wunder, dass nichts passiert und unsere Feinde gewinnen....

    Du kennst wohl nicht ein altes chinesisches Sprichwort: Gewinnt der Schatten, dann hat er verloren!

    Also statt dieses System zu bekämpfen, fördert es, damit es schneller zusammenbrechen kann oder lehn dich zurück und "genieße" die Show. Wir sind mitten drin im Umbruch und jede Energie sich gegen dieses System zu erheben, stärkt es unweigerlich.
    Dieses System ist zum Untergang geweiht, deshalb kümmert Euch um Euch selbst und schafft Euch ein "Polster" an, damit der Aufprall nicht zu hart wird.

  1. Zu der "Spekulationsblase": Blasen gibt's im Grunde nur dann, wenn einer erhöhten Nachfrage ein plötzlich steigendes Angebot nachfolgt. Das kann es bei Bitcoin deshalb nicht geben, weil höhere Investitionen in die Produktion von Bitcoins ihr "Angebot" unverändert lassen - das ist technisch fest vorgegeben und das System "adjustiert" sich laufend von selbst.

    ad internet & online: rein theoretisch ist es möglich, auch ohne Internet mit Bitcoins zu handeln. Das ist natürlich nicht wirklich toll, aber machbar. Eine der Ansätze besteht darin, den privaten Schlüssel, der alleinig den Zugriff auf die Bitcoins erlaubt, in einem Gegestand zu "verstecken". Prominentes Beispiel sind die "Casascius Coins".

    https://www.casascius.com/

  1. bernd sagt:

    user359 habe das nicht so genau verstanden??

    Bedeutet das jetzt, das man mit diesen ASICs (voraus gesetzt man hat genügend) dann Bitcoins aus dem nichts erzeugen kann?? Wenn ja, wo ist dann der Unterschied zum heutigen FIAT System??

  1. Torben sagt:

    Mhh.Schön und gut.Leider ist der Bitcoin ohne die Fiatwährungen wert los.Wird sein Wert doch in ihnen gemessen.

  1. Pescadero sagt:

    @Freeman. Danke für Deine Emotionen. Wir "alten Hasen" ,Leser von Allesschallundrauch, kenne Dich so seit Jahren und lieben Dich auch und deswegen , weil Du Dein Herzblut fließen läst in Deiner Arbeit und Deinen Artikeln. Bleib gelassen und schür weiter Deine Empatie. Danke für Deine Arbeit.

  1. Kasandroo sagt:

    Da hat der @bernd mal ne richtig gute Frage gestellt.

  1. herzmeister sagt:

    @bernd

    Die Anzahl der Bitcoins, die insgesamt ausgeschüttet werden, wird durch die Software reguliert und ändert sich nicht.

    https://en.bitcoin.it/wiki/Controlled_Currency_Supply

    Jeder Benutzer kann aber ein größeres Stück vom Kuchen abhaben, wenn er in bessere Hardware investiert.

    Nach und nach werden andere Benutzer natürlich nachziehen, so muss man schon abwägen, ob man die Investition riskieren will. Leicht verdientes Geld gibt es so einfach auch nicht, wie gesagt.

    So sind eben die Spielregeln in diesem System, auf das sich alle geeinigt haben.

    Die Rechenleistung ist notwendig und ermöglicht das dezentrale verifizieren und signieren der Transaktionen. Immerhin hat ja jeder Benutzer die komplette Transaktionsdatenbank auf seinem Rechner, was notwendig ist, da es keine zentrale Autorität gibt. Da diese Datenbank jeder nach Belieben manipulieren könnte, muss sich das Netzwerk auf eine gültige Version einigen. Dies geschieht mit ausgeklügelter Kryptographie und "Proof of Work"-Mechanismen. Je mehr Rechenleistung zur Verfügung steht, desto sicherer ist das Netzwerk vor Brute-Force-Attacken, so dass es (hoffentlich) auch vor den Großrechnern der NSA und co sicher ist.

    https://en.bitcoin.it/wiki/Mining

  1. Eines verstehe ich jedoch nicht, wenn der Code auf 21 Millionen festgelegt ist, dann verschwinden doch Bitcoins mit der Zeit, da es zum einen Menschen gibt die diese verlieren werden und zum anderen welche die extrem viele Bunkern werden?

    Oder ist das so gemeint das wenn 21 Millionen Bitcoins im Umlauf sind, die Bitcoins den wenigsten Wert haben und wenn nur 1000 Im Umlauf sind den meisten?

    Aber welchen Wert hat den ein Bitcoin? Das ist doch nicht festgelegt.

    ich bin verwirrt^^

  1. herzmeister sagt:

    @Julien Lambert

    Bitcoins werden verschwinden, ist aber kein Problem, da sie beliebig teilbar sind (derzeit werden sie mit 8 Nachkommastellen gespeichert).

    Zwecks der Übersicht mit den Nachkommastellen wird wahrscheinlich irgendwann die Darstellung als Mini- oder Microbitcoins für die meisten Preise gebräuchlicher werden.

    Und ja, die übrigen Bitcoins gewinnen dann wahrscheinlich an Wert.

    Der Wert richtet sich zu jedem Zeitpunkt einfach nach Angebot und Nachfrage. Man muss selber beurteilen, ob ein Bitcoin derzeit 50 US$ Wert ist. Einerseits oh ja, denn es wird ja nur 21 Millionen geben, andererseits Vorsicht, denn das System kann morgen von offizieller Stelle verboten werden (ganz abstellen kann man es nicht, dann geht's bzw. bleibt im Untergrund, aber Konsequenz wird eben Wertverlust sein), oder aber durch was besseres ersetzt werden. Auch wenn Google oder was mit einer gut funktionierenden und einfach zu bedienenden digitalen Währung daherkommt, wird der Kurs wohl wieder fallen, weil den Massen Features wie Datenschutz tendenziell eher egal ist. Investier also nicht mehr, als du verlieren kannst, und halt nicht alle Eier in nur einem Korb.

    Wirtschaftlich gesehen ist Deflation übrigens nur ein Problem bei monopolistischen Schuldgeldwährungen.

  1. Humungus sagt:

    der LindenDollar ist auch ne schöne digitale Währung, die schon bisserl älter ist, und in der jeder auch super Geld hin und hertauschen kann... am System vorbei...

  1. Technoman sagt:

    laut Wikipedia ist bitcoin : Bitcoin ist eine neuartige Form von elektronischem Geld, das dezentral durch ein Computernetz geschöpft und verwaltet wird. Es verbindet Eigenschaften von Bargeld mit solchen von internationalen elektronischen Überweisungen. Das Bitcoin-Netzwerk wird aus den Teilnehmern gebildet,

    wer will denn bitteschön, virtuelles elektronisches geld, das ist doch genau was die NWO elite will dass wir kein echtes geld mehr bekommen sondern nur rein virtuell, das kanns nicht sein, hast du dich kaufen lassen freeman von den illuminaten oder was ?

  1. Freeman sagt:

    Auf so unverschämte Beleidigungen und Unterstellungen gehe ich sonst nicht ein, aber hier sehe ich du verstehst gar nicht um was es wirklich geht, hast den Artikel nicht richtig gelesen und hast keine Ahnung was Bitcoin ist.

    Was wir nicht wollen ist Geld welches von den Zentralbanken, vom Staat oder von Banken kontrolliert wird, egal in welcher Form. Geld welches niemand oder die Gemeinschaft der Teilnehmer kontrolliert selbstverständlich schon und genau das ist Bitcoin. Es läuft völlig ausserhalb jedem Einfluss der Elite und so muss es sein.

    Elektronisches Geld ist doch nicht schlecht, sondern es kommt darauf an wer die Kontrolle darüber hat. Im Gegenteil, nur durch das Internet ist es möglich weltweit egal wo man ist zu zahlen und Zahlungen entgegen zu nehmen, ohne ihr Fiat-Money und Bankensystem zu benutzen. Sie können uns nicht daran hindern, ausser sie schalten das Internet ganz ab.

    Statt dich richtig zu informieren lässt du Beleidigungen raus. Ganz miese Kinderstube ist das. Schäm dich!

  1. tonycat sagt:

    Super Interesant! Kleiner Einwurf: als Unternehmer im "Steuersystem" in Deutschland muß ich jede Menge Steuern zahlen...wenn ich nun teure (Bitcoin..) Hardware kaufe, spar ich steuern und helfe dem Bitcoin System (und kann evtl. noch etwas verdienen). Also, privat bin ich ziemlich blank, aber ein paar Tausend Euro fallen bei meiner Firma überhaupt nicht auf...
    Soll heißen: Unternehmer tut was für die Gesellschaft!

  1. Dr. Seidel sagt:

    Lieber Freeman,

    zuerst vielen Dank, dass sich verstärkt im Blog diesen Themen gewidmet wird. Denn als nächstes gehört ja die "Goldinitiative" auch mit dazu, was "unser Geld" angeht und wo bei vielen "die Freundschaft aufhört".

    Dann an die Kritiker: Betrachtet bitte das Glas nicht als halb leer, sondern als halb voll. Wichtig ist zuerst, dass wir uns verstärkt dieser Thematik widmen und wer einige Auftritte von Beppo in Italien kennt, der weiß, dass die Massen zunehmend erkannt haben, dass das wichtiger ist, als irgendein Scheiß von Hollywood und dem Mainstream plus Glotze, denn es ist nicht nur Euer Geld sondern auch Eure Lebenszeit, die Euch über das Geld gestohlen wird!

    Wer das Problem an sich von gern Gehörten nochmals vorgetragen haben möchte, bitteschön, bereits seit längerem aktuell, aber jetzt im Bewusstsein und hier mit deutschen Untertiteln -> " Beppe Grillo about the money system - Stand up show 1998" http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=eyCpidT53nY
    Wer es deftiger mag -> "George Carlin - Deutsch - Owners, die Besitzer" http://www.youtube.com/watch?v=XSx63rRrtS8
    Vielleicht ist das zweite besser für die, welche mit ihrem Arsch zur Zeit auch noch auf den Ohren sitzen, aber dass wir keine Chance hätten betrifft nur das uns als Täuschung vorgegebene. Eine Chance haben wir mit eigenen Ideen und Initiativen.

    Jetzt zu Bitcoin:
    Das ganze sollte weiter diskutiert werden. Freeman und andere haben völlig Recht, es muss der Elite die Macht über das Geld aus der Hand genommen werden. Dabei ist zu verhindern, dass diese sich des Neuen bemächtigen können, denn die Macht heute ist nicht mehr mit dem zu vergleichen, was ausreichte, z.B. die private FED 1913 zu installieren. Dass uns das Bargeld genommen werden soll, ist natürlich der Wunsch der Bankster, die sich vor einem Bankenrun fürchten. Jegliche neue Idee muss aber nicht von Vertretern der NWO aus Washington kommen, nur die Gefahr der Übernahme besteht überall.
    Wenn wir es nicht schaffen, bleibt nur der große Zusammenbruch mit der Gefahr, dass die schlafenden Schafe nach drei fehlenden großen Mahlzeiten zum Wutbürger werden und ohne Konzept dem erst besten Leithammel hinterher jagen, dessen Kampagne mit genug Geld unterstützt wird.

    Nochmals Dank an Freeman.

  1. sk3 sagt:

    Hallo,

    ich lese hier schon seid über 3 Jahren mit, bin mit vielen Dingen einverstanden, die hier geschrieben stehen.
    Aber was hier über Bitcoins geschrieben wird, ich weißnicht. Bin im Zwiespalt.
    Bargeld soll abgeschafft werden, davor wurde hier gewarnt.
    Eine einheitliche Sprache und Weltwährung, davor wurde hier gewarnt.
    Die totale Überwachung, davor wurde hier gewarnt.
    Enteignung, davor wurde hier gewarnt.
    Mir stellen sich folgende fragen?
    Wer hat es Bitcoins gestartet? Mit welchen Finanziellen mitteln. Wer bestimmt die Regeln. Am Anfang war die Erzeugung mit minimalen Aufwand möglich, 50% sind ja erzeugt. Wem gehören sie? Wer legt
    den Wert fest? Alles was über das Internet passiert kann gespeichert, gelöscht, verändert und zurückverfolgt werden. Was ist mit der Sicherheit? Wird der Staatsbankrott beschleunigt, da es keine zb. Mehrwertsteuereinnahmen gibt?
    Ist nicht Geld schon immer in Privathand (zb. EZB) und nur ein gesetzlich anerkanntes und beschütztes Zahlungsmittel?
    Bin nicht der hellste auf den Gebiet, lerne gern dazu, darum klärt mich auf.

  1. herzmeister sagt:

    > Jegliche neue Idee muss aber nicht von Vertretern der NWO aus Washington kommen

    Denke ich auch, Bitcoin erlaubt viel zu viele Freiheiten, als dass es ein NWO-Projekt oder dergleichen sein könnte. Viele aus der Entwicklergemeinde kommen aus der Linux-, der FileSharing-Szene und dem Krypto(-graphie)-anarchistischen Umfeld. Eine totalitäre digitale Währung wird mit Sicherheit was sein, was mit dem Facebook- oder Google-Profil verknüpft ist.

    > Bargeld soll abgeschafft werden
    > Die totale Überwachung
    > Alles was über das Internet passiert kann gespeichert, gelöscht, verändert und zurückverfolgt werden.

    Bitcoin kommt dem Konzept "Bargeld" für das Internet am nächsten, da es Privatsphäre und Anonymität größtenteils ermöglicht, so gut es geht (man muss schon wissen, was man tut). Die Idee von unanhängigem digitalem Cash gab's schon lang in Cypher-/Cyberpunk-Romanen, aber lange dachte man, es wäre technisch nicht möglich zu implementieren. Aber mit Bitcoin ist es gelungen.

    > Eine einheitliche Sprache und Weltwährung

    Nun ja, wir haben auch ein "Weltinternet". Was für einen Sinn würde es machen, eine Peer-to-Peer-Währung geographisch zu beschränken? Wer soll das bestimmen? Man könnte auch sagen, Bitcoin ist die Lokalwährung des Internets.

    > Enteignung

    Bitcoin ist das genaue Gegenteil sämtlicher Enteignungsbestrebungen. Man muss Bitcoins nicht mal auf dem Rechner speichern, man kann sie auch im Gedächtnis speichern: https://en.bitcoin.it/wiki/Brainwallet -- Das ist ein Novum in der Geschichte, niemand kann dir nachweisen, wieviele Bitcoins du hast. Gold wurde ja oft konfisziert.

    > Wer hat es Bitcoins gestartet?

    https://en.bitcoin.it/wiki/Satoshi_Nakamoto

    > Mit welchen Finanziellen mitteln

    Das Programm ist nicht groß, man braucht dafür nicht viele finanzielle Mittel. Nur die Idee, wie es funktionieren soll, war und ist halt sehr raffiniert.

    > Wer bestimmt die Regeln

    Die Regeln sind hartcodiert im Programm. Viele Leute haben sich das angeschaut und für sinnvoll erachtet, und so kam der Stein ins rollen. Natürlich versuchen einige, Bitcoin-Ableger zu starten, mit veränderten Regeln und Parametern, das Programm ist ja Open Source. Die heißen dann IXCoin, SolidCoin, TerraCoin, LiteCoin etc... Aber so eine Variante muss schon signifikante Vorteile bieten, damit sie dem Original und der ganzen bereits existierenden Infrastruktur Paroli bieten könnte.

    > Am Anfang war die Erzeugung mit minimalen Aufwand möglich, 50% sind ja erzeugt. Wem gehören sie?

    mir :P
    nee, also zunächst gehören sie den Minern, die ja belohnt werden für das Sichern des Netzwerks. Am Anfang waren die Bitcoins auch nix wert, da war das für viele nur eine Spielerei. Niemand konnte voraussehen, dass das mal was wert sein wird. Viele haben ihre frühen Bitcoins auf irgendeiner Platte schon längst wieder verloren. Das erste, was für Bitcoins gekauft wurde, waren 2 Pizzas. So gab't halt dann bald Interessenten, die den Minern die Bitcoins abkauften, und es entstand ein Wechselkurs. Das Hauptforum ist https://bitcointalk.org/ -- Die Threads gehen praktisch bis in die Anfangszeit zurück, und ist voller interessanter Geschichten, Dramen etc... Es gibt keine Geheimnisse. ;) Guter Abriss auch auf https://en.bitcoin.it/wiki/History

    > Wer legt den Wert fest?

    Angebot und Nachfrage. Es gibt inzwischen Dutzende Online-Wechselstuben.

    > Wird der Staatsbankrott beschleunigt

    Die Staaten bankrotten sich ganz von alleine, wie du anscheinend selbst sagst. Ob das nun Bitcoin beschleunigt oder nicht -- Ende mit Schrecken und das alles, nicht wahr? Viele in der Bitcoin-Community haben anarchistische oder libertäre Ansichten, die würde das also nicht stören. Andere sagen, der Staat hat bisher in der Geschichte Mittel und Wege gefunden, Steuern einzutreiben. Eigentlich wär's ja nicht viel anders als mit Bargeld auch. Interessantes Thema, und letztendlich ist die einzige Konstante im Universum die Veränderung, nicht wahr?

  1. Roger Falken sagt:

    Lernt doch endlich mal euch selber auf zu klären. Ihr seit doch alt genug. Freeman ist doch nicht eure Mama.

  1. humanity sagt:

    finds ne geniale idee mit den bitcoins: hauptsache die "üblichen" abzocker und tax-sucker sind endlich aussen vor ...hoffe, dass sich diese idee noch mehr verbreitet...
    das internet wird es hoffentlich noch lange (ewig?!) geben, "thx" den erfindern desselben *g

  1. xabar sagt:

    Schön, Max Keiser auf AllesSchallundRauch erleben zu dürfen! Es handelt sich bei ihm um einen ganz hervorragenden, hoch intelligenten Mann, aber auch seine Co., Stacy Herbert, ist vom Allerfeinsten. Regelmäßig verfolge ich ihre Sendungen auf Russia Today. Auch auf Press TV hat Max eine eigene Sendung ('On The Edge').

    Max ist der Meinung, dass der Dollar noch in diesem Jahr kollabieren wird. Wirklich so schnell??

    Es war seine Neujahrsprognose. Der hohe Wert von Bit Coin zeigt, dass die Fiat-Währung Dollar einen viel stärkeren Niedergang erlebt, als viele bisher angenommen haben. Der Wertverfall des Dollar widerspiegelt sich im enormen Wertzuwachs der neuen alternativen Internetwährung. Die Inflationsrate betrage, so Max Keiser, in den USA heute etwa neun Prozent, und FED-Chef Ben Bernanke belüge die Öffentlichkeit, wenn er dies abstreite. Kein Wunder, denn er gehört ja zu denjenigen, die für den Verfall durch verschiedene Runden von 'Quantitative Easing' verantwortlich sind. Profitiert haben davon nur die Chefetagen der Banken. Kein amerikanischer Arbeiter hat trotz dieser Geldmengenerhöhung eine Lohnerhöhung erhalten, was eigentlich, so Max, hätte passieren müssen. Die US-Arbeiter müssten heute einen Stundenlohn von über einhundert Dollar haben, wenn man QE weitergegeben hätte.

    Allerdings muss ich selber eingestehen, dass ich von Bit Coin (das ist die Reaktion auf den Dollarverfall) bisher noch nie gehört habe und kann deshalb auch die Skepsis einiger Schreiber verstehen. Aber sie ist meines Erachtens unangebracht. Der Vorteil ist auch, dass Bit Coin an den Banken vorbeigeht und dass die Zahlungsvorgänge anonym bleiben. Solange es das Internet gibt, wird so etwas möglich bleiben. Man müsste schon das ganze Internet abschalten, um Bit Coin wieder kaputt zu machen, so Max Keiser.

  1. 0815reader sagt:

    passt zum Thema:
    Minuto, die Hardware Variante von Bitcoin...
    http://minutocash.org/

  1. herzmeister sagt:

    Minuto ist eher die analoge Version von Ripple.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Ripple_monetary_system

    Bei beiden kann jeder quasi sein eigenes Geld drucken. Beide basieren auf dem Herausgeben von eigenen Versprechen zukünftiger Leistungserbringung, gedeckt durch das Vertrauen von Freunden und Geschäftspartnern (Ripple kann aber noch viel mehr).

    Somit sind das quasi eher Schuldgeldsysteme, aber halt dezentral, während Bitcoin "hart" und schuldfrei ist.

    Dafür ist bei Minuto + Ripple die Geldmenge quasi viel elastischer.

    Ich halte es für möglich, dass diese ad-hoc-Liquidität genau das ist, wonach Keynes (und Helicopter-Ben) *eigentlich* immer gesucht haben.

    Ich würde diese Ansätze allerdings eher als Peer-to-Peer-Banking bezeichnen. Jeder ist seine eigene Bank und verwaltet die Bilanzen seines Umfeldes.

    Bitcoin + Ripple sind vielleicht wie yin und yang und stellen möglicherweise in der Tat so was wie die endgültige monetäre Theorie dar.

  1. Mike Renard sagt:

    "Die Frage die sich für jeden stellen muss, der Bitcoins selbst berechnen will: Sind meine Stromkosten und Hardwarekosten niedriger als der Gegenwert der zu erwartenden Bitcoins. Für die paar Glücklichen die schon eine Avalon ASIC besitzen lautet die Antwort ganz klar JA. Die machen momentan pro Monat 11000$ bei einem Kaufpreis von schlappen 1200$"

    Man verzeihe mir die dumme Frage, aber wer bezahlt einem 11000$ im Monat für Rechenleistung eines Privatrechners?
    Woher kommt dieses geschöpfte Geld?
    Wenn jemand davon profitiert muss es auch jemanden geben der diese Arbeit bezahlt weil er von dieser ebenso profitiert.
    Ist da am Ende nicht doch jemand der durch Kurse gewinnen oder verlieren kann?

  1. herzmeister sagt:

    > Man verzeihe mir die dumme Frage, aber wer bezahlt

    na jeder, der bereit ist, zum Zeitpunkt X Bitcoins zu einem Preis zu kaufen, für den diejenigen, die Bitcoins gemint oder früher gekauft haben, zu verkaufen. Angebot und Nachfrage nennt man das auch.

    http://bitcoinity.org/markets

    > Woher kommt dieses geschöpfte Geld?

    Der Wert wird nicht in dem Sinn geschöpft. Wie oben irgendwo erwähnt, lässt sich eine Anlage in Bitcoin durchaus mit einer Aktienanlage vergleichen, aber es ist eine Anlage in ein völlig transparentes Open-Source-System, was ein ziemliches Novum ist.

    > Ist da am Ende nicht doch jemand der durch Kurse gewinnen oder verlieren kann?

    Natürlich, das bestreitet ja auch niemand. Manche gewinnen, manche verlieren (besonders viele Tagesspekulanten).

  1. niemand sagt:

    Bitcoins sind interessant, da sehr komplex. Ihre Auswirkungen sind noch unkalkulierbar.

    @Freeman
    Könntest du uns auf dem Laufenden halten wie die Entwicklung der Bitcoins vorangeht?
    Wöchentlich oder Monatlich? Oder was dazwischen?

  1. BSD sagt:

    Was mit dem Bitcoin letztendlich geschehen wird, bleibt abzuwarten.
    Trotz jeglicher Kritik darf man nicht vergessen dass der Bitcoin als Gegenwert, alle Weltweiten Währungen stützt.
    Ich glaube nicht dass der Bitcoin als Staatswährung in frage kommt, dafür ist er einfach nicht ausgelegt. Zwecks anonymität und Pseudonymität. Wer sich dafür interessiert kann sich auf folgenden link anmelden uns sich selbst ein Bild verschaffen:
    https://www.bitcoin.de/r/9bprum

    Liebe Grüße aus München

    Dr. Reichhaller

  1. Hei5enberg sagt:

    Haha im März hat euch Freeman einen Tipp gegeben ! Hättet ihr 1000 Euro investiert hättet ihr einen schönen Gewinn machen können. Es geht hier aber weniger um einen Gewinn sondern mehr darum eine unabhängige nicht von Zentralbanken oder Notenbanken kontrollierte Währung zu etablieren. In 5 Jahren werden Bitcoins etwas so normales sein wie Paypal oder die Paysafecard. Informiert euch doch nocheinmal genau über das System der cryptographischen Währungen bevor ihr hier vorschnell eure "Meinung" preisgebt.
    Ich als jahrelanger ASR-Leser bin im Juni auf den Bitcoin Zug aufgesprungen und habe es bis jetzt nicht bereut. Und werde ihn die nächsten Jahre halten, oder sobald er überall akteptiert wird für was schönes ausgeben. Ausserdem stehen wir in Sachen Bitcoin kurz vor dem Durchbruch, immer mehr Firmen fangen an das System zu akzeptieren und ausserdem kommt es den kleineren Unternehmen zu gute da es für Sie einfach um einiges billiger ist das Bitcoinsystem zu nutzen als die bestehenden Systeme ( Visa, Paypal,....)
    Ein kleines Beispiel: Möchte man beim Trafikanten an der Ecke mit der ach so tollen Visa oder Bankomatkarte bezahlen ( welche ich sein Jahren boykottiere ) dann sagen einem manche Trafikanten das man mindestend 20 Euro einkaufen muss denn, und jetzt kommt das beste!, DER TRAFIKANT MACHT SONST EIN MINUS ! Er muss so viele Gebühren an Paypal und Paysafecard und Maestro und wie sie nicht alle heissen bezahlen, das er erst ab einem Einkauf von 20 Euro ein kleines Plus macht.
    Im Vergleich dazu ist die Transaktionsgebühr von wenigen Cent für eine Bitcointransaktion geradezu lächerlich niedrig ( Egal ob man 0.1 Bitcoin oder 1000 Bitcoin verschickt, die Gebühr bleibt immer gleich )

    Peace !

  1. FxLegend sagt:

    Verdammte Scheisse! 47$ ... vor 3 Jahren! Jetzt 3 Jahre später ist Bitcoin wieder bei 750$, und es sieht so aus als würde es die 1000$ Marke durchbrechen!
    Nicht nur das: Wie es aussieht wird Bitcoin immer bekannter. Das Unternehmen "Ernst&Young" hat jetzt angefangen bitcoins zu akzeptieren.
    Was denkt ihr wo der Preis erst liegen wird, wenn immer mehr über Bitcoin erfahren, und das dieses digitale "Geld" beliebter wird!?
    Schaut euch nur an wie sich der Preis in nur 8 Jahren entwickelt hat! Wo wird er in 10 - 20 Jahren stehen??!
    Ach ja, vom Bitcoin habe ich als erstes von Freeman gehört! Wünschte ich wäre schon 2009 dabei :(