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Grosse Ölreserven in Kuba gefunden

Sonntag, 19. Oktober 2008 , von Freeman um 00:05

Mutternatur hat die Karibikinsel mit einem plötzlichen Segen versehen, in dem sie Kuba genug Ölreserven beschert hat, um in der Profiliga der Energieländer mitspielen zu können. Die Regierung hat verkündet, dass möglicherweise mehr als 20 Milliarden Fass Öl in den Küstengewässern am Golf von Mexiko vorhanden sind, doppelt so viel wie bisher angenommen.

Wenn das bestätigt wird, dann hat Kuba genau so viel Ölreserven wie die USA und stösst in die Gruppe der Top 20 Ölförderländer vor. Die Bohrungen werden nächstes Jahr durch die staatliche Ölfirma Cubapetroleo beginnen.

Es würde die ganze Situation verändern. Die Regierung hätte mehr Geld und wäre dann nicht mehr von Ölimporten abhängig,” sagte Kirby Jones, Gründer der in Washington beheimateten US-Kuba Handelskammer. “Es könnte dem Klub der ölexportierenden Ländern beitreten.

Ein Konsortium an Firmen, angeführt von der spanischen Repsol, haben Testbohrungen vorgenommen und werden die erste fördernde Bohrung mitte 2009 vornehmen. (Guardian)

Kommentar: Gratuliere Kuba für diese gute Nachricht. Jetzt haben die Amis die Wahl, entweder werden sie scheiss freundlich wegen dem Öl vor ihrer Nase und geben das fast 50 jährige Embargo gegen den kommunistischen “Bösewicht” vor der Haustür endlich auf, oder Kuba kommt auf die Terrorliste und wird dann wie üblich überfallen.

Die UNO billigt nicht die Handelsblockade Amerikas gegen Kuba und verlangt eine Aufhebung. z. B. im Jahr 2000 stimmten 167 Länder dafür, drei dagegen, die USA, Israel und die Marschall-Inseln. Im Jahre 2007 wurde wieder eine Aufhebung durch die UNO verlangt, 184 Länder stimmten dafür, vier dagegen, USA, Israel, die Marshall-Inseln und Palau.

Wir sehen, die USA macht sowieso was sie will, egal was der Rest der Welt verlangt. Aber wenn die USA etwas durchsetzen möchte, dann müssen sich die Länder schon an UNO-Resolutionen halten, wie Saddam Hussein damals im Irak, oder jetzt der Iran. Ist doch alles eine Farce und Doppelmoral.

insgesamt 39 Kommentare:

  1. ...das hat einiges an Schießpulver in sich! Denke mal die Chinesen und Russland werden auch Interesse zeigen und mit Know-How und Tankern helfen und kooperieren. Das alles vor der "Haustüre". Aber dort gibt es zum Glück keine Meerenge wie die Str. von Hormuz. Dort können die Amis keine Spielchen treiben.
    Ich hoffe, dass in Kuba das Geld durch den Staat an die Menschen gut verteilt wird. Sollen sich mal mit Chavez zusammen beraten. Wie kann man sich in so einer "neuen" Situation gut zu schützen wissen, dass die USA keine Zerstörung von Innen heraus schaffen können. Das klappt dann am besten durch einen treuen Kreis von Engsten der Engsten. Und dass sie nicht dem "Dollar-Wahn" einiger Agenten verfallen....Viva la Kubanisches Öl ! :-) Viva la *man-muss-nur-tief-genug-bohren-man-findet-immer* Öl :-)

  1. Anonym sagt:

    Boaa super ,ich gönne dem armen Kuba das aus vollem herzen.
    Gott meint es gut mit ihnen.
    vieleichzt kommen die leute dann aus ihrer armut raus.
    -Mal sehen wie die usa jetzt darauf reagiert.
    -Werden sie das embargo aufheben?
    schleimen sie sich bei und wie
    wird kuba darauf reagieren?
    -wird cuba ihnen öl verkaufen?(ich würds nicht tun)
    viele fragen bleiben offen,bin gespannt was daraus wird.

  1. freethinker sagt:

    Das wäre ein gewisser Ausgleich.
    Was mussten und müssen die Kubaner durch den Jahrzehnte andauernden Wirtschaftskrieg, den die US-Regierung gegen dieses Land führt schon ertragen?

    Es scheint sich jetzt in vielerlei Richtung das Blatt zu wenden: Die Russen wollen die alte Freundschaft wiederbeleben. Die Venezolaner kooperieren mit den Kubanern intensiv. Große Teile Südamerikas lassen sich die imperiale, ausbeuterische US-Politik nicht mehr gefallen.

    Wenn jetzt Kuba diese Ölfelder vielleicht mit russischer Technik erschließen kann, dann wäre ein wirklich enorme Entwicklung, die die bisherige Situation sogar auf den Kopf stellen könnte denkbar.
    Einmal gute Nachrichten! DANKE!

  1. XultrA sagt:

    Viva la revolution.
    Hoffentlich müssen nicht zu viele Menschen wegen diesem Öl sterben;
    aber wenn Condoleezza Rice - 200 000 tote Kinder, das Embargo gegen den Iraq damals "es wert waren",ist Hitler oder Mao Zedong eigentlich ein Weisenknabe und die Zukunft dieses Landes ist gefährdeter als je zuvor.

  1. Anonym sagt:

    Leute - das Öl in Kuba wird das große Krieg der kommen wird nicht aufhalten. Kurzfristig gesehen mag es sein das das kubanische Volk davon profitieren werden. Ich glaube aber eher das das Gewinn vom Öl nicht bei den Menschen ankommen wird. Bis dahin wird auf der Welt das Chaos herschen.

  1. Anonym sagt:

    haben die amis den irak wegen babylonischer überreste erobert?

    http://blacksnacks13.spaces.live.com/blog/cns!BD779161601D08D0!3680.entry

  1. Anonym sagt:

    Damit rückt Cuba wieder ins Licht der Habgierigen der USA.
    Mir erschien an dieser Meldung nur die Erwähnung des Inselstaates Palau im Pazifik symtomatisch.
    Kaum jemand erinnert sich daran, dass dieser "Zwerg" im Pazifik mal den alternativen Nobelpreis erhalten hatte, weil man sich für ein atomwaffenfreies Terretorium erklärte. Zwei Präsidenten starben danach eines
    "unnatürlichen/plötzlichen Todes".
    Erst der dritte Präsident ließ die Stationierung von US-Atomwaffen wieder zu.
    Ein Schelm wer Böses dabei denkt.
    Cuba muß sich potente Freunde suchen, die der CIA gewachsen sind.

  1. Anonym sagt:

    Freeman du bist GENIAL!!

  1. Anonym sagt:

    OUT OF TOPIC:

    Erst Island, dann die Schweiz?

    Droht der Schweiz das gleiche Schicksal wie Island? Die internationale Finanzcommunity sorgt sich um's Bankensystem und die entsprechenden Folgen für den Alpenstaat.



    Nur mit Müh und Not, und in letzter Sekunde konnte die UBS noch mal durch eine staatliche Geldinjektion gestärkt werden. Doch hinter vorgehaltener Hand weiss es jeder: Die UBS wackelt. Das Institut hat sich in den USA verzockt, ist unterkapitalisiert und leidet unter massiven Geldabfluss.

    Credit Suisse, die Nummer 2 in der Schweiz, steht offenbar ebenfalls auf wackeligen Beinen. Hier sprang die Quatar Investment Authority ein. Insgesamt stützten Investoren das Institut mit 10 Milliarden.

    Bange Frage: Wie lange noch?

    In der Schweiz ist man emsig bemüht, das Vertrauen ins Banksystem aufrecht zu erhalten. Doch jeder weiss, dass die Schweiz kaum über entsprechende Mittel verfügt, einen echten Notfall im System aufzufangen.

    In dem 7-Millionen-Einwohner-Land lagern 3,5 Billionen SFr an Einlagen. Das entspricht fast sieben Mal dem Bruttoinlandsprodukt der Schweiz. Das ist zwar weniger als im Fall Island, wo die Einlagen das Neunfache des BIPs betrugen. Es ist jedoch bedeutend höher als in vielen Staaten Europas, so zum Beispiel Großbritannien, wo die Einlagen der Banken nahe dem einfachen des BIP liegen.

    Philipp Hildebrand, Vizepräsident der Schweizerischen Nationalbank gibt offen zu: "Es ist klar, dass wir ein Vertrauensproblem haben. Es sind offenkundig zwei große Banken betroffen."

    Die UBS hofft nun, dass die 6 Milliarden Sprize des Staates dazu führt, dass die Geldabflüsse zum Stillstand kommen. Im Dritten Quartal beklagte das Bankhaus Mittelabflüsse in Höhe von fast 50 Milliarden Franken. Im internationalen Geschäft verlor das Haus noch mal 34 Milliarden Sfr.

    Wohlhabende Kunden zogen ihr Geld ab, nachdem die Bank Milliarden Abschreibungen auf strukturierte US-Kredit-Produkte vornehmen musste. Die UBS verstärkte gerade diesen Geschäftsbereich noch im Sommer 2007, kurz bevor der Markt implodierte.

    Trotz horrender Verluste zahlte die UBS dieses Jahr ihren Bankern Boni im Gesamtwert von geschätzt über 10 Milliarden Franken - wegen guter Leistung. (NZZ)

    Die Schweizer Regierung betont, dass die anderen Banken "generell gesund seien".

  1. Anonym sagt:

    heute bin aber von freeman enttäuscht. Hab gedacht hier ist man gegen jeden totalitären System :-(

  1. Anonym sagt:

    Es dürfte interessant sein zu sehen, wem die Kubaner ihr Öl verkaufen.
    Wahrscheinlich werden sie sich genötigt sehen, ihren kostbaren Rohstoff für wertlose Dollar an die Amis zu verscherbeln, damit sie etwas Ruhe vor dem "großen lieben Nachbarn" haben.
    Einfach Kuba angreifen dürfte Dank der Russen für die Amis schwierig werden.

  1. Anonym sagt:

    Warum wurde (wird) Kuba eigendlich boykotiert?
    Wem hat es etwas getan?
    Weil es komunistisch ist?
    Weil es sich nicht der USA unterwirft?
    Es gibt Vergleiche die die belegen
    daß die Bevölkerung zufriedener ist als Völker in vielen kapitalistischen Ländern.
    Ich finde den Komunismus auch nicht
    die beste Form, vor allem weil er
    nie über die Stufe eines diktatorischen Sozialismus hinaus gekommen ist,aber der Kapitalismus
    ist eine viel unmenschlichere Form
    die am Ende auch in einer Finanzdiktatur endet.
    Alle real existierende politische Formen sind zum scheitern verurteilt.
    Wir brauchen eigendlich keine Form
    sondern nur ein humanes
    zusammenleben was aber den Egoismus überwinden muß.
    Solange die Menschheit nicht begriffen hat daß sie Brüder sind
    und eine spirituelle Einheit bilden
    die sich mit Egoismus nur selber schadet wird kein System lange
    Funktionieren weil es immer Unzufriedenheit gibt.
    Die Versorgung mit ÖL ist wie
    ein Medikament das zwar die Symtome
    bekämpft (betäubt)wodurch aber die
    Ursache der Krankheit nicht bekäpft wird.
    Eine Krankheit ist immer eine Warnung,daß was falsch läuft.
    Die Krankheit der Ölabhängigkeit
    wurde uns bewußt iniziert um
    diese Abhängigkeit politisch
    (Macht) zu benutzen.
    Wissenschaftler werden von der Finanzelite bezahlt und dadurch
    werden sämmtliche,fortschrittliche
    Technologien im verborgenen gehalten weil sie für die Unabhängikeit sorgen würde und
    die Macht der Strippenzieher gefärdet wäre.

  1. smilodon sagt:

    Macht euch keine Sorgen Russland und Venezuela kümmern sich um die netten Kubaner.

    Russland plant Hilfsgüter für Kuba nach Hurrikan Gustav
    http://de.rian.ru/world/20080916/116834420.html

    Russland und Kuba bauen Wirtschaftszusammenarbeit umfassend aus
    http://de.rian.ru/world/20080916/116845662.html

    USA erhalten scharfe Rüge vom neuen Vorsitzenden der UN-Vollversammlung
    http://de.rian.ru/world/20080917/116873369.html

    Russland und Kuba vereinbaren Kosmos-Kooperation
    http://de.rian.ru/world/20080917/116879521.html

    Russland fordert Aufhebung der Kuba-Blockade
    http://de.rian.ru/world/20080927/117178326.html

    Kuba drängt auf Projekte mit russischen Ölkonzernen
    http://de.rian.ru/business/20081017/117793320.html

  1. Anonym sagt:

    Die Kubaner sollten schleunigst einen Verteidigungspakt mit Russland schliessen, noch bevor sie überfallen werden...

  1. Anonym sagt:

    Bertelsmann-Stiftung fordert Veränderungen in Venezuela
    Vorbild: Chile nach Pinochet
    Von Hans Georg

    „Die Grundlagen des Kapitalismus erzittern. Das ist ein untragbares System für die Völker der Welt“, erklärte der venezolanische Präsident Hugo Chavez auf einer internationalen wirtschaftspolitischen Konferenz in Caracas. Chavez unterstützte ausdrücklich Ecuadors Wirtschaftsminister Pedro Páez, der auf der Konferenz die Gründung eines Alternativen Währungsfonds als Gegenpol zum diskreditierten Internationalen Währungsfonds IWF angeregt hatte. Wenn man davon spreche, die für die Krise Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen, müsse man auch US-Präsident George W. Bush und IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn den Prozess machen. Das meldete die NRhZ am 10.Oktober.

    http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=13009

  1. Freeman sagt:

    Es gibt eine gute Filmdokumentation von Oliver Stone über Fidel Castro, die er vor wenigen Jahren drehte. Da spaziert Fidel spontan und ohne ankündigung mit Oliver durch die Strasse von Havanna und sitzt im Kaffee mit ihm, plaudert mit ihm und beantwortet alle Fragen von Oliver ... alles ohne Bodyguards und Sicherheitsleute. Die Kubaner konnten hautnah an Fidel ran, ihm die HAnd schütteln und applaudierten sogar. Dann muss ja Castro trotz der materiellen Armut ziemlich beliebt sein.

    Sowas könnte Bush niemals machen, denn wenn der irgendwo auftaucht, müssen im Umkreis von 10 Kilometer alle Kanadeckel zugeschweisst, alle Briefkästen entfernt, alle Fenster geschlossen sein, die Bewohner dürfen nicht raus schauen, sonst werden sie erschossen, es wimmelt nur so von Secret Service Leute ... und das ist der Führer einer "Demokratie" der so eine Angst vor den Menschen haben muss. Welches Land ist demnach wirklich eine Diktatur?

    Materieller Wohlstand ist kein Zeichen dafür, die Menschen sind glücklich und es geht ihnen gut. Das ist nur was uns vom Kapitalismus eingeredet wird. Ausserdem würde es den Kubanern erheblich besser gehen, wenn nicht die USA einen Wirtschaftsboykott verhängen würde. Diese verbrecherische Massnahme trifft nur den kleinen Mann.

  1. Anonym sagt:

    Sieh mal an, fast egal wo man bohrt, man stösst auf Erdöl.
    Da bleibt nur eins zum Machterhalt: die CO2 Diktatur - etabliert durch A(tom)l(obby) Gore und das IPCC.
    Rettet die USA - halt, nee - rettet die Umwelt, verbietet Erdöl!

  1. Anonym sagt:

    Seit wann geht´s den Kubaner gut? Seit wann sind sie glücklich? Fallt nicht auf ihre Propaganda rein!!
    Die Menschen dort versuchen jedes Jahr zu zehntausenden aus Kuba zu flüchten, wem kann man´s verdenken. Ihnen geht´s dort schlecht, keine Meinungsfreiheit, keine Arbeit und wenig zu essen.
    Tut mir leid aber dass man hier Tyrannen wie Fidel Castro als gute Menschen darstellt geht zu weit.

  1. Freeman sagt:

    Warst du schon mal auf Kuba? Ich schon und kann deshalb mitreden. Ja materiell gesehen geht es ihnen nicht gut, dafür haben sie gelernt mit wenig auszukommen, sind viel zufriedener als wir und im gewissen Sinne glücklicher. Jedenfalls halten sie zusammen und haben Gemeinschaftssinn, sind nicht die totalen Egoisten wie wir.

    Das sich einige durch die Fernsehwerbung aus Amerika verlocken lassen das Land zu verlassen, ist normal, nur die Realität in Amerika ist viel schlimmer, willkommen im Polizeistaat, wo nur die Superreichen den "Amerikanischen Traum" erleben dürfen, die Masse müssen drei Jobs machen, nur um Essen auf den Tisch zu bekommen, oder leben jetzt im Auto oder in Zeltstädte, weil sie ihr Haus verloren haben, sind arme Schweine.

    Das mit der Meinungsfreiheit, haben wir denn wirklich eine? Sicher nicht. Haben wir eine Demokratie? Lächerlich. Hat das kapitalistische System uns Glück gebracht? Auch nicht, wir sind nur Sklaven der Geld und Zinswirtschaft, leben in einer Illusion, Materialismus ist das Mass aller Dinge ist erstrebenswert. Nur das funktioniert auch nicht mehr und alles bricht zusammen, weil es auf Kriege, Gier, Verschuldung, Versklavung und Menschenverachtung aufbaut.

  1. Anonym sagt:

    Hallo Herr Freeman,
    es tut wirklich gut Ihren Kommentar zu Kuba zu lesen, wenigstens bin ich nicht der einzige der so denkt, obgleich ich die Zeit, die uns allen unter allen Umstaenden bleibt fuer viel zu wertvoll erachte um solchen Trollen zu antworten.

    Alles Gute und vielen Dank fuer Ihre neutralen Berichte und Interviews.

  1. Anonym sagt:

    Schon zu beginn der Finanzkrise hörte ich (reale)Stimmen die mir flüsterten:
    Kuba ist bald das reichste Land der Welt

    Denn Kuba ist eines der wenigen Länder der Welt für die NICHT gilt:
    "Mitgegangen, mitgehangen"

    Das "arme Kuba" ist nicht arm, die haben keine Schulden, keinen Kapitalismus und freiere Wahlen als wir.
    In Kuba wählt man nämlich den Parteivorsitzenden DIREKT und hat so als Bürger viel mehr Einfluß als bei uns.
    Wir wählen nur eine Farbe und den Rest suchen sich die Parteien selber aus.

  1. Anonym sagt:

    Wie lange warst du den dort 1-2 Wochen? Hast du dort Urlaub gemacht?
    Wie mir scheint verwechseltst du da etwas. Ihre Mentalität ist unserer Gegenüber anders, dass heißt aber nicht das alle dort mit der Staatsform glücklich bzw zufrieden sind. Wenn du mal in den südlichen europäischen Ländern warst, Italien, Spanien und Türkei wirst du parallelen erkennen, die Menschen dort sind glücklicher, sind warmherziger und haben einen höheren Gemeinschaftssinn wie wir (im Norden).

    Eine Meinungsfreiheit hast du! Sonst wärst du hier (Blog) nicht in der Lage deine Meinung, so abstrus sie mir auch manchmal klingt, frei zu äußern. Niemand verfolgt,inhaftiert oder exekutiert dich oder sonst jemanden, wenn du mit der Politik nicht der selben Meinung bist.
    In einer Diktatur oder in einem kommunistischen Staat sieht das wiederum anders aus.


    Das Amerika seine "Demokratie" immmer mehr abbaut bezeifle ich nicht. Ich würde dort nicht leben wollen. Aber wer sagt den, das Amerika die beste Wahl für die Kubaner ist.

    Grüße aus Deutschland

    PS:
    Ich bin kein Troll.

  1. smilodon sagt:

    Hier muss ich Freeman recht geben.
    Gemessen an unseren Maßstab mögen die Kubaner arm sein.Wer daran Schuld ist wissen wir alle.Aber die Kubaner sind wie es Freeman schon angesprochen hat in Sachen Menschlichkeit viel reicher als wir.So schlecht geht es denen dort nicht wie es unsere Medien hier uns eintrichtern wollen.Die Regale sind dort voller als inder DDR.Trotzdem sollte es dort ein paar Veränderungen geben.Was auch der Wunsch der Castro Regierung ist.Leider können diese nicht umgesetzt werden dank USA.Würde die USA Kuba besetzen wollen wegen den Öl dann würde ich schon im nächsten Flieger sitzen.Endlich raus aus Europa ohne wiederkehr.Mein Bonus,endlich Gringos abschießen und vielleicht auch Deutsche von Ferkel geschickt.

  1. klachö sagt:

    Ach, da kann man ja gespannt sein, wie die US-Clique darauf reagiert.
    Irgendwie gut, dass Kuba schon bald über ein halbes Jahrhundert, ein russischer Schützling ist.

  1. @freeman

    Wahrscheinlich waren weder Kuba noch die DDR die ganze Zeit so schlimm wie sie in unseren Medien geschildert wurden.

    Trotzdem, sagte uns schon vor eineinhalb Jahrhunderten Lord Acton, das Meinungsfreiheit und Privateigentum zusammen stehen oder fallen werden.

    Churchill hatte darauf hin gewiesen das auch in England der Sozialismus ohne eine Art Geheimpolizei unmöglich ist. Erfahrungen in der BRD haben dies bestätigt, erst wurde der Maximalbetrag den die Bürger außer Landes bringen dürfen beschränkt, dann wurden immer mehr Eingriffe in der Privatsphäre unternommen.

    Freemann, Du unterstützt die persönliche Freiheit, darum lese ich die Seite auch täglich, wenn Du gleichzeitig auch mit dem Sozialismus flirten willst,ist das deine Sache, sei Dir nur im klaren, persönliche Freiheit oder Sozialismus, sind entweder oder.

  1. Freeman sagt:

    Ich flirte doch nicht mit dem Sozialismus. Wenn schon, dann machen es unsere Politiker im Westen, mit der Verstaatlichung der ganzen Banken, sie stecken Billionen an Steuergelder dort rein, und wollen ein Weltfinanzsystems und eine gleichmachenden Weltdiktatur schaffen.

    Wieso wird eigendlich jedesmal wenn ich etwas beschreibe gleich angenommen ich identifiziere mich damit oder beführworte eine Idiologie oder System. Wenn ich über Putin schreibe bin ich ein Russe, wenn ich über den Islam was schreibe gleich ein Moslem, wenn ich über Kuba schreibe gleich ein Sozialist. Geht's noch?

  1. Anonym sagt:

    Die Amis haben schon immer auschließlich das gemacht, was sie wollten!
    Ob es ihren angeblichen Verbündeten gepasst hat oder nicht, war und ist für sie vollkommen uninteressant!

    Als man in Europa amerikanische Kriegsverbrecher vor Gericht bringen wollte, haben die USA gleich mit Kriegsaktionen gegen ihre angeblichen Bündnispartner gedroht.
    Warum sich das jetzt vereinigte Europa und besonders Deutschland immer noch so an den Rockzipfel der USA klammert ist absolut sinnfrei!

    Die Welt braucht Amerika nicht!
    Und die USA missbrauchen die Welt nur für ihre Zwecke und zu ihrem Vorteil!

    Das ist die Wahrheit, aus der niemand in Europa bereit ist, die Konsequenz zu ziehen!

    Was für feige Europäer wir doch sind! :-(

  1. Anonym sagt:

    Kapitalismus ist doch nichts grundschlechtes oder? Immerhin bietet der Kapitalismus als Gesellschaftssystem die größte Freiheit und wenig Staat. Meiner Meinung nach kommt es nur auf die Umsetzung an.

  1. "Materieller Wohlstand ist kein Zeichen dafür, die Menschen sind glücklich und es geht ihnen gut. Das ist nur was uns vom Kapitalismus eingeredet wird."

    Sorry, das las sich etwas wie eines der "In der DDR sind die Leute auf ihrer Weise glücklicher wie wir" Aussagen aus den 70er Jahren.

  1. Anonym sagt:

    Der Ölfund ist doch in etwa vergleichbar mit dem Umstand als wenn einer einen Lottogewinn hat.
    Nun weiß man, dass ein solcher den Menschen nicht verändert, sondern vielmehr nur entlarvt.
    Ich persönlich wünsche den Cubanern einen characktervollen Umgang ihrer Obrigkeit mit diesem "Lottogewinn".

  1. stachel_69 sagt:

    ich war noch nicht auf kuba...
    aber wenn ich mich so zurückerinnere: die "wessis" dachten doch auch vor dem mauerfall, dass es uns "ossis" total scheiße geht, wir wenig zu esssen hatten uswuswusw.
    ich kann mich nicht erinnern, dass ich irgendwann mal hungern musste !!!
    also warum soll das auf kuba anders sein ??

  1. Anonym sagt:

    Freeman , ich lese deinen Blog sehr gerne , meiner Meinung nach einer der Besten im ganzen Web , aber was du dort von dir gibst kann ich so nicht einfach stehen lassen.
    Auch wenn bei uns im Westen sehr vieles in die falsche Richtung läuft kann man uns (auch Amerika) nicht mit Kuba vergleichen.Du kannst hier immer noch sehr gut deine freie Meinung äußern und der Lebensstandard ist im Westen immer noch der Höchste in der ganzen Welt! Ich denke , dass Kuba das ist , was die NWO bei uns noch durchsetzen will (und momentan auch schon umsetzt): Sozialismus und damit einhergehend totale Kontrolle und Verarmung der Massen.

    Ich möchte dich einmal sehen , wenn du versuchst in Kuba einen Castro feindlichen Blog aufzumachen (Geht das dort überhaupt? Gibts bei denen schon PCs für die normale Bevölkerung?Eine weitere Sache , über die man nachdenken sollte...)

    Ihr stellt hier Kuba so hin , als ob dort alles toll wäre , am Besten machens wir doch bei uns auch so , wenn die dort unten so "glücklich" mit ihrem System sind: Wählen wir auch unseren "Führer" , lassen unseren ganzen Besitz enteignen und leben nur noch für Volk und Vaterland(na , kennen wir das nicht schon irgendwoher???) , und schon ist sie fertig: die Traumwelt des Freeman...aber zum Leben ist es dann in der bösen kapitalistischen Schweiz dann doch bequemer , gell , Freeman?

    Und die Zeltstädte in Amerika sind allein darauf zurückzuführen , dass viele Amerikaner zu sehr über ihren Verhältnissen gelebt zu haben und auf die billigen Tricks der Banken reingefallen sind, dies ist ein individuelles Problem , wenn ich nicht mit Geld umgehen kann ,kein nationales....

    @19. Oktober 2008 13:24
    Wo hast denn das gelesen? Den Parteichef in Kuba kann man genauso frei wählen wie die Bürger in der DDR und UdSSR ihren gewählt haben: nämlich gar nicht, denn es gibt ja nur einen Kandidaten

  1. Anonym sagt:

    "oder Kuba kommt auf die Terrorliste und wird dann wie üblich überfallen."

    aus erfahrung, diese variante ist
    wahrscheinlicher.

  1. Anonym sagt:

    zu 19. Oktober 2008 22:44,
    geh doch lieber auf den Blog zu
    Johannes B. Kerner, glaub da biste
    besser aufgehoben. Mit dem Geschwätz über freie Meinungsaußerung und dergleichen. Mach die Augen auf wir leben doch schon längst in einer faschistischen Welt, welche die Menschen ruhig stellt mit Konsum und Geld, tanzt einer aus der Reihe,
    gibts eins mit dem Knüppel oder einen Autounfall, Guten Morgen so ist das nun mal...

  1. Anonym sagt:

    Solange die Menschheit nicht begriffen hat daß sie Brüder sind
    und eine spirituelle Einheit bilden...



    Da geht es schon los mit der Dominanz - in diesem falle wohl eher unbewusst. ;-)
    wie wärs damit:

    Solange die Menschheit nicht begriffen hat daß sie Geschwister sind und eine spirituelle Einheit bilden...

    Und letztlich spiegelt das Große, was im Kleinen geschieht.

    Was Machtansprüche, Egoismus und Lieblosigkeit betrifft, müssen wir alle bei uns selber anfangen.

    das heißt natürlich nicht, dass uns bis dahin Psyhopathen regieren dürfen sollen.

  1. Anonym sagt:

    22:44
    Hauptsache dir geht es gut!

    Hauptsache man Besitzt auch wenn
    andere dafür unter mieserablen
    Bedingungen arbeiten müssen
    dafür.
    Hauptsache die erste Welt funktioniert auch wenn andere (3.Welt)verhungern.
    Ja und es ist jeder selber Schuld
    wenn es ihm schlecht geht.
    Der Stärkere (Gewissenlosere)
    überlebt und schwimmt im Geld,
    da ist es doch nur Recht wenn der Schwächere vor die Hunde geht.
    Ist es so!!!
    Es gibt Personen die verdienen
    (VERDIENEN?) Millionen und andere
    haben nichts zu beißen.
    VERDIENEN kommt von dienen und dienen hat etwas damit zu tun, eine
    Leistung für andere zu erbringen.
    Keiner VERDIENT Millionen!
    Er kann entweder andere dafür dienen lassen oder es anderen wegnehmen.
    Soll jemand der persönlich mehr Leistet auch mehr haben, aber
    NIEMAND kann so viel leisten,daß
    er Millionen dafür bekommt.
    Dieses System ist Krank und Pervers
    und sollte von einem gewissenhaften Menschen nicht auch noch verteidigt werden.
    Das System in Kuba ist sicher auch nicht zu loben da es die Freiheit
    einschränkt aber es ist sozial
    gerechter als unser Raubtierkapitalismus.
    Dazu gehört Kuba zu den wenigen Flecken auf der Erdkugel die noch
    nicht mit wertlosem Papier gekauft wurden.
    Solche Länder sind die einzigen Hindernisse auf dem Weg der NWO
    zur Weltdiktatur.
    Gegen diese Weltdiktatur sind die
    Einschränkungen wie sie in Kuba existieren ein Kindergeburtstag.

  1. Anonym sagt:

    Die USA tut ja auch so einiges gegen Kuba:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Operation_Northwoods
    http://de.wikipedia.org/wiki/Operation_Mongoose

  1. Anonym sagt:

    Bevor man Kuba in eine Schublade steckt sollte man schon auch mal
    Noam Chomsky
    Profit over people gelesen haben.
    Z.B. Arbeiteten im Jahre 1985 16.000 Kubaner in Entwicklungsländer,
    mehr als doppelt soviel wie die Gesamtzahl Us-amerikanischer Entwicklungshelfer.
    1988 hatte Kuba mehr Ärzte im Auslandsdienst als irgendeine Industrienation und mehr als die WHO.
    Und in Südafrika, werden sie mit lang lebe Kuba empfangen.
    Warum wohl???
    Weil sie so viele Dollars ihr eigen
    nennen können?
    Nein weil vielleicht auch noch etwas anderes zählt als der Dollar.
    So freue ich mich für den Ölfund,
    mal sehen was daraus passiert.
    Zu einem Kritiker dieser Worte würde ich sagen: Schlimmer als die USA und Weltregierung kanns ja wohl kaum werden, oder?

  1. El. sagt:

    Kuba muss höllisch mit den Helfern aufpassen

    Wie dem Bericht vom ehem. Mitarbeiter der Weltbank zu erfahren ist, es gibt Methoden die ressourcenreichen Länder in die Schuldenfalle zu treiben , Kuba ist nicht immun gegen solche Übergriffe der Weltbank .

    @ 20. Oktober 2008 13:54

    "VERDIENEN kommt von dienen und dienen hat etwas damit zu tun, eine Leistung für andere zu erbringen.
    Keiner VERDIENT Millionen! Er kann entweder andere dafür dienen lassen oder es anderen wegnehmen.
    Soll jemand der persönlich mehr Leistet auch mehr haben"

    Vielleicht sollen wir uns in diesem Sinn einigen, dass jedes grössere Vermögen nur auf einem verwerflichen Weg zu Stande kam, entweder durch Betrug, Raub oder Mord, häufig alle drei.

    Noch bevor die Päpste der Globalisierung Johanes-Paul II und Benedikt XVI begannen, die katholische Kirche für die Globalisierung zu modernisieren, galt im katholischen Christentum s.g. Kanon 1543 bekannt als Zinsverbot . Seit dem bewahrt der Islam als einziger den ehem. christlichen Kanon. Die bankengerechte Moderniseirung des Protestantismus wurde schon vor etwa 2 Jahrhunderten vollzogen.

    Versuche man mit Hilfe von goolge nach dem "Kanon 1543" zu suchen, dann stellt man fest, dass auch goolge den Kanon praktisch abgeschaft hat.

    Die Sorge von Anonym 19. Oktober 2008 22:44

    "Ich möchte dich einmal sehen , wenn du versuchst in Kuba einen Castro feindlichen Blog aufzumachen", der sich um die kubanischen Blogs kümmern möchte, kann man verstehen, wenn man seine Lebenslage berücksichtigt.

    Nach Jahrzehnten des Embargos ist für die Mehrheit der Kubaner die Sorge des Anonymes sicher nicht von Bedeutung. Die US-Geheimdienste und andere Medien, wer kennt nicht "Voice of America" oder "Radio Liberty", sorgen schon dafür, dass die Kubaner genug Blogs und demokratische Informationen zur Verfügung haben. Natürlich nicht so viel wie wir mit ARD bis Sat1, aber genug.