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Demonstration gegen #Bilderberg vom Freitag

Samstag, 13. Juni 2015 , von Freeman um 09:00

Für den Freitag wurde ab 15:00 Uhr eine Demonstration vor der Einfahrt des Tagungshotels angekündigt. Wir fuhren zum Checkpoint und auf dem Weg trafen wir Reporter vom grössten russischen TV-Sender Kanal 5. Sie sagten zu mir, sie werden mit dem Auto nicht zum Ort der Demo gelassen, also nahm ich sie mit. Ich sagte zu ihnen, jetzt könnt ihr den russischen Publikum zeigen, wie hier im Westen die Pressearbeit und das Demonstratiosnrecht eingeschränkt werden, wie streng die Sicherheitsvorkehrungen sind, wie man auf Schritt und Tritt kontrolliert und überwacht wird. Würde man in Moskau, so mit Demonstraten und mit der Presse umgehen, würden alle westlichen Medien mit grossen Schlagzeilen "Polizeistaat" und "Diktatur" schreien.


Jedenfall kamen wir oben vor dem Eingang an und warteten mit andern Vertretern der alternativen Medien am Parkplatz auf die Demonstraten. Sie durften nur in Gruppen mit einem Kleinbus hochfahren. So dauerte es über zwei Stunden, bis sich etwa 60 Teilnehmer versammelt hatten. Danach wurden Transparente und Plakate aufgehängt, eine Lautsprecheranlage installiert und es ging los abwechselnd mit Musik und Ansprachen.

Trotz der wenigen anwesenden Leute war die Stimmung sehr gut und friedlich. Deshalb ist es völlig lächerlich und absurd, mit welchem giantischen Aufwand die Bilderberger "beschützt" werden. In Wahrheit geht es nicht um eine Gefahrenabwehr, sondern um einen Machtdemonstration. Die Bilderberger sagen uns: "Schaut alle her, wir können hier ein geheimes Treffen veranstalten, entscheiden was in der Welt passieren wird, werden von 2'100 Polizisten und hunderten Soldaten des Bundesheer beschützt, ihr dürft nicht mal in die Nähe von uns kommen, nichts sehen und hören, keine Fragen stellen, aber IHR als unsere Sklaven bezahlt das alles, ha ha!"











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insgesamt 3 Kommentare:

  1. Nomen Nescio sagt:

    Und in den hiesigen Mainshitpresse und Lügenmedien in der Schweiz - allen voran dem verlogenen, "Service Poubelle" SRG-Monopolsender, wird das Bilderbergtreffen nach wie vor mit keinem Satz erwähnt. Nur gerade mal Blick und 20 Minuten würdigtem diesen Anlass bisher mit zwei kurzem, eher abschätzig wirkende Beiträge - aber sonst immer noch nur betretenes Schweigen - und versucht man im Kommentarspalten andere Leser darauf aufmerksam zu machen, schlägt nur gnadenlos der Zensurhammer zu bzw. wird erst gar nicht von den Zensoren freigeschalten.

    Was für miese Drecksvereine diese Medienanstalten mit ihren Systemhuren doch sind, um es mal direkt zu sagen - und morgen kriegen wir Schweizer als Krönung wohl dann noch eine frisierte Abstimmung aufgedrückt, damit Oberabzock-Bundesrättin Leuthard mit ihrem Spiessgesellen "Schielauge" De Weck als selbstherrlicher Medienfürst und de facto-Propagandaminister wie geplant ihr, mittels unseren Zwangsgebühren finanzierte Propagandaministerium errichten können. Da kann man echt nicht mehr so viel essen, wie man kotzen möchte!

  1. Ketzer sagt:

    @nomen nescio
    roger de weck, sohn eines jüdischen bankers.
    guter artikel über ihn in der weltwoche.
    http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2010-21/artikel-2010-21-medien-berlusconi-von-bern.html

  1. danke freeman für deine tolle arbeit, sowie auch allen anderen, die sich daran beteiligt hatten!!
    leider konnte ich nicht kommen, aber vieleicht passt es ja beim nächsten mal!
    das erste mal von den bilderbergern hörte ich in den frühen 70er jahren, da es in einer der damaligen tageszeitungen, vermutlich war es ja eh die kronen zeitung, veröfentlicht wurde!
    sogar mein vater und grossvater waren verwundert, warum man ein geheimes treffen der mächtigen geschäftsleute auf kosten der steuerzahler veranstalten musste!!

    danke nochmal für deine aufschlussreichen berichterstattungen!
    liebe grüsse aus der steiermark