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Muss der Superpenner nur Berlin retten?

von Freeman am Freitag, 31. Januar 2014 , unter , | Kommentare (15)



Wenn die Diakonie die Zahl der Obdachlosen in Berlin auf 11'000 Menschen schätzt, es mehr Wohnungslose als im vergangenen Winter gibt, sie vor einem Kollaps der Hilfseinrichtungen warnt und die schwierige Finanzlage für die Einrichtungen beklagt, wie kann man dann behaupten, "uns geht es in Deutschland noch gut?" Das reiche Deutschland hat so viele die in der Hauptstadt auf der Strasse leben? Wie ist das möglich? Was erzählen uns dann die Medien dauernd? Wenn das der Führer ... ich meine die Mutti wüsste.


Noch ein Zeichen wie sich die Deutschen selbst belügen ist die Notwendigkeit der Berliner Strassenzeitung "Strassenfeger" eine Aktion zu lancieren, damit mehr Hilfsgelder für die Obdachlosen generiert werden können. Sie hat zusammen mit der Werbeagentur Scholz & Friends eine Comic-Beilage sich ausgedacht, die den Verkauf ankurbeln soll. Der Zeichner Stefan Lenz hat eine Comic-Figur geschaffen, die Superpenner heisst, die besondere Kräfte hat und Berlin retten soll. Wenn die Hauptstadt Deutschlands von einem Obdachlosen gerettet werden muss, dann gute Nacht!

Superhelden wie Batman oder Ironman sind Milliardäre, welche grosszügigerweise von ihrer privilegierten hohen Stellung herab die Gesellschaft vor bösen Kräften retten. Im neuen Comic des Strassenfeger ist der Held genau das Gegenteil, ein Penner der keinen müden Cent hat und obdachlos ist, aber durch einen Restbestand aus einer Bierflasche zu Superkräften gelangte. Möglicherweise ist das der Grund warum das Superpenner-Comic aus Berlin seit Tagen in aller Munde ist. Was es auch ist, es spiegelt die wirkliche trostlose Situation der Gesellschaft in Berlin wieder, die Penner-Hauptstadt der Republik.

Nein, die Hauptstadt der Penner-Republik ist die bessere Beschreibung, denn das ganze Land pennt vor sich hin und tut nichts. Egal wenn die Innenstädte verwahrlosen, reihenweise Geschäfte leer stehen, die Strassen voller Schlaglöcher sind und die Beleuchtung nicht mehr brennt, kein Geld mehr für Kindergärten, Bibliotheken und Schwimmbäder vorhanden ist, Hauptsache man kann vor der Glotze sitzen und sich vor der Realität mit idiotischen TV-Müll wie Maden verseuchten Jungelkrampf, Deutschland sucht den Superdepp oder Germaniens nächstes Flopmodel vor der Realität ablenken.

Ja, Deutschland verblödet, verarmt und verkommt immer mehr, genau wie alle anderen EU-Länder. Das ist ja der ganze Sinn der EU, die Abkürzung für Europas Untergang. Wann begreifen die Leute das endlich? Es geht darum das ganze Volksvermögen zu rauben, damit die Politiker und Bürokraten wie die Maden im Speck leben können und die Banken und Konzernen noch mehr Geld bekommen. Die Gemeinschaftswährung Euro, die Betonung liegt auf "gemein", hat bisher grausames Leid und Armut in Europa angerichtet und es wird noch viel schlimmer. In vielen EU-Ländern sind mehr als die Hälfte der Jugendlichen arbeitslos, das schlimmste was eine Gesellschaft der nächsten Generation antun kann.

Was haben uns aber die EU-Fanatiker alles an rosiger Zukunft versprochen? Die Union wird das Paradies sein, wo Milch und Honig fliessen werden, wo alle Bürger einen hohen Lebensstandard erreichen, in Sicherheit, Freiheit und besten demokratischen Verhältnissen. Dabei ist die EU eine Kopie der UDSSR, einer von einem nicht gewählten Politbüro in Brüssel diktatorisch regierter Moloch, der alles regulieren, kontrollieren und monopolieren will. Die Krisenländer werden immer mehr, sind entmündigt und werden von der Troika regiert. Die Staatsschulden sind astronomisch und steigen ständig weiter.

Das EU-Neumitglied Kroatien ist keine sechs Monate dabei und schon hat es ein Strafverfahren von Brüssel am Hals, weil es gegen die Haushaltsvorschriften der EU verstosse. Schon geht es im nächsten Land mit einer Krise los. Wird Kroatien der nächste Rettungsfall für den deutschen Steuerzahler? Aber die Apparatschiks in Brüssel kriegen den Hals nicht voll vor lauter Machthunger und wollen die Ukraine und wen immer noch im Osten in die EU einverleiben. Die haben sie echt nicht mehr alle. Auf der anderen Seite, wie kann man nur so blöd sein und überhaupt dieser Monsterunion beitreten wollen?


Ja, der Superpenner wird nicht nur die Berliner retten müssen, sondern alle anderen darüber hinaus. Wie tief sind doch das Niveau und sind die Ansprüche gefallen. Aber wir sollen es mit Humor nehmen, ist ja nur eine Comic-Figur. Dabei sind die wirklichen Komiker die, welche die Realität leugnen und den Kopf in den Sand stecken. Wenn es so weiter geht werden viele die es nicht für möglich halten bald selber Obdachlose sein, Pfandflachen aus dem Müll fischen und in der Suppenküche speisen.

Die Leute wollen es nicht glauben, dass sie bald enteignet werden. Dabei hat der Internationale Währungsfonds (IWF) eine Sonderabgabe auf Vermögen vorgeschlagen, um damit Staaten aus Schieflagen zu retten. Nun hat die Deutsche Bundesbank diesen Vorschlag aufgegriffen und will eine Zwangsabgabe um Banken zu retten. Die kalte Enteignung kommt, damit sich das System aus seiner Schuldenmisere befreit. Wäre ja nicht das erste Mal. In Zypern haben sie es schon durchgezogen und die Bankguthaben geplündert. Aber träumt ruhig weiter und glaubt, bei uns kann das nicht passieren.

News über Juice Rap News

von Freeman am , unter | Kommentare (6)



Schon lange bin ich ein Fan von Giordano Nanni und Hugo Farrant, die auf humorvolle Art was wirklich in der Welt passiert mit ihren Rap-Videos bringen. Die Jungs produzieren ihre Videos in ihrem Hinterhof-Studio in Melbourne Australien. Jetzt starten sie ihre 2 Saison an "Juice Rap News" unter dem Motto : "Wenn es nicht in 'der Tagesschau' erwähnt wird dann ist es nicht passiert, oder?" Deshalb wird der Nachrichtensprecher "Robert Foster" eine neue Ära des Rap-Journalismus starten und ein kritisches Auge auf die kollektive Realität werfen. Eingespielt werden eine Reihe von "Gästen" die ihre Meinung zu den Geschehnissen äussern.


Aber es gibt weitere News über Juice Rap News. 2014 gibt es eine Zusammenarbeit mit Russia Today (RT), die 10 Episoden lizensiert haben und senden werden. Das wird die Verbreitung und Popularität der alternativen News noch mehr weltweit fördern. Die Jungs können auch mit den Einnahmen von RT noch bessere Videos produzieren und öfters ihre Rap News bringen. Der Aufwand den diese Amateure bisher reinsteckten ist bewundernswert, denn sie machen alles selber; komponieren die Musik, schreiben den Text, spielen die Rollen, filmen und schneiden. Hier ist ihre neueste News-Show:



Noch ein Rap News Video über die Orwellsche NSA-Spionage:

Die echte und falsche Opposition in der Ukraine

von Freeman am , unter | Kommentare (8)



Ein weiterer Bericht von Valerie K. aus Kiew: Eine echte Opposition muss in meinen Augen eine konstruktive bzw. berechtigte Kritik gegenüber der jetzigen Regierung darstellen. Außerdem wäre es für Oppositionelle aus meiner Sicht angebracht, gar nichts mit bestehenden Vorgangsweisen und Praktiken zu tun zu haben. Stattdessen Alternativen anbieten und diese konsequent umsetzen. Es wäre für Oppositionelle genauso wünschenswert, mit dem Team der amtierenden Regierung auch nichts Gemeinsames zu haben, etwa mit ihnen die Posten im Kabinett zu teilen. Umso mehr, wenn es bei der „Regierung“ um nichts als eine korrupte Verbrecherbande geht, mit der man nicht zusammenarbeiten darf. Eine echte Opposition soll stattdessen die Interesse des Volkes vertreten und den Volksaufstand gegen verbrecherische Blutsauger anführen. Die Leute die nach außen vorgeben Oppositionelle zu sein, nur weil sie in der Öffentlichkeit die Regierung beschimpfen, nach innen aber dicke Freunde der Regierenden sind, stellen eine Pseudoopposition dar. Was wenige wissen, die echte Opposition wird in der Ukraine unterdrückt, ja sogar massiv verfolgt.

Petro Poroschenko an der Münchner Sicherheitskonferenz 2010.
Noch so ein vom Westen eingesetzter Pseudo-Oppositioneller.

Die jetzige Berichterstattung über die Ereignisse in Kiew, ganz egal ob es um westliche Medien oder um russische geht, liefert ein Bild, als ob die Protestierenden sich für Interessen der falschen Opposition so stark einsetzen wollen, dass sie dafür sogar ihr Leben aufzuopfern bereit sind. Dem ist nicht so. Es lohnt sich mit dem Lebenslauf einiger der heutigen „Oppositionellen“ auseinanderzusetzen, um sich ein klares Bild zu schaffen, ob sie die Interessen des Volkes vertreten oder dies nur vollmündig vorgeben.

In meinen beiden letzten Artikeln über die Haltung der meisten Demonstranten in Kiew zur ukrainischen „Opposition“ erwähnte ich Vitali Klitschko und den anderen "Oppositionsführer" Arsenij Jazenjuk. Beide haben mit der Opposition im echten Sinne des Wortes gar nichts zu tun.

Ein weiterer angeblicher Oppositioneller ist eine noch groteskere Figur: Petro Poroschenko. Einer der Superreichen, der ständig an YES-Treffen teilnimmt und auch zum Weltwirtschaftsforum in Davos eingeladen wird. Gehört zur TOP-TWENTY der reichsten Milliardäre des Landes. Er wird auch von westlichen Medien als prowestlicher Oppositioneller bejubelt.

Interessant ist der Umstand, dass am 23. März 2012 Petro Poroschenko von dem Staatspräsidenten Janukowytsch zum Minister für Wirtschaftsentwicklung und Handel ernannt wurde und hielt den Posten über sechs Monate inne. Hallo! Der Typ war vor eineinhalb Jahren ein Mitglied des korrupten Kabinetts vom gehassten Premierminister Asarow! Aber unter Juschtschenko (angeblichem Erzfeind von Janukowytsch) bekleidete er zunächst den Posten des Sekretärs des Rates für Nationalsicherheit und Verteidigung und dann hatte er das Amt des Außenministers inne!! Der soll jetzt plötzlich ein Oppositioneller sein?

Wieso so ein rascher Sinneswandel? Mal in einem „prowestlichen“ mal in einem „russischfreundlichen“ Kabinett? Ist es überhaupt möglich, politische Überzeugungen wie Unterwäsche zu wechseln? Zunächst mit einer korrupten Bande zusammenzuarbeiten und dann diese ungeschoren auf der Bühne zu kritisieren?

Aber wenn man im selben Boot sitzt, dann ist alles mehr oder weniger klar. Und noch was: Kann ein Superreicher die Interessen der Klein- und Mittlerer Unternehmen vertreten und die Interessen des kleinen Mannes? Man muss doch einen Vogel haben, um daran zu glauben. Der Typ ist genauso unglaubwürdig wie Klitschko und Jazenjuk. Das versteht fast jeder unter den Protestierenden auf dem Maidan.

Poroschenko war übrigens der erste „Oppositionelle“, der öffentlich beschimpft wurde. Am 1. Dezember 2013 versuchte er die Aufständischen zu beruhigen und erhielt auch Beschimpfungen und Mittelfinger als Antwort gezeigt.



Ein weiterer „Superstar“ der „Opposition“ ist der Parteichef von Swoboda (Deutsch: Freiheit) Tjagnybok. Er wird von den Superreichen wie Igor Kolomoiskyj und Dmytro Firtasch finanziert. Ist nicht mehr als ein Schreihals. Wurde auch oft ausgebuht.

Die Berichte von westlichen Medien über die Popularität von Klitschko und der anderen sogenannten „Oppositionellen“ Jazenjuk, Poroschenko und Tjagnybok sind gelogen und entsprechen nicht der Wirklichkeit, obwohl sie auch über gekaufte Fans oder hirngewaschene Zombies verfügen. Der Teil der Demonstranten, welche EU-Beitritt des Landes wollen und weiterhin sich mit Tänzen und Lieder zu bespaßen wünschen, sind Anbeter dieser Pseudoopposition.

Die ASR-Leser sollen selbst entscheiden, ob die Typen echte Oppositionelle sind und ob ihnen die Wünsche des Volkes am Herzen liegen. Ich zweifle daran. Aus guten Gründen. Genauso wie die überwiegende Mehrheit der Protestierenden auf dem Maidan.

Aber es gibt in der Protestbewegung eine ECHTE OPPOSITION, die sich seit zwei Monaten herauskristallisiert hat. Diese Opposition will Regierungssturz und SYSTEMÄNDERUNG, und zwar durch die Etablierung einer bürgerfreundlichen Politik, Ende der Willkür in der Justiz, Ende der Korruption in den Gerichten und bei Behörden, Ende der unfairen Umverteilung des Volksvermögens, aber nicht die Ablösung einer Gruppe der Schauspieler auf der Bühne durch bekannte Gesichter die auch Marionetten sind.

Die Anführer der echten Opposition sind nicht medial bekannt, weil es um Kleinunternehmer, pensionierte Militärs und einfache Bürger geht. Diese echte Opposition steht auch auf dem Maidan, verfolgt aber keine außenpolitische Agenda. Leider wird diese jedoch allseitig von Medien, Politikern, Journalisten diversen „Experten“ als Chaoten, Provokateure, randalierende Banden, die auf alles losbrechen, ja sogar als Nazis und Antisemiten (Antisemitismuskeule ist immer effizient, wenn die anderen Argumente nicht ausreichen oder schlichtweg lächerlich sind) in Misskredit gebracht und verteufelt. Es werden Horrorgeschichten über geschändete Gräber der Kriegsveteranen oder Aufrufe zur Judenverfolgung verbreitet.

Washington und Brüssel fordern die „Opposition“ mit Nachdruck auf, sich von diesen „Chaoten“ und randalierenden „Radikalen“ zu distanzieren und mit ihnen nicht zu tun zu haben. Der russische Außenminister Lawrow verwies Brüssel auf die angeblich grassierende Antisemitismus-Stimmung in der Ukraine und fordert die EU zur Stellungnahme auf. Aus Sicht der Amerikaner, der Brüsseldiktatoren und Kreml-Herrscher soll die „Opposition“, welche mit dem Volk gar nicht zu tun hat, dies aber weiterhin vertreten und nur zum friedlichen Dialog und Verhandlungen greifen, um „Kompromisse“ auszuhandeln. Um welche Kompromisse geht es? Natürlich um Verteilung der Sitze in der Regierung, um was denn sonst!

Aber man hat jetzt ein Problem. Die Protestierenden buhen die „Oppositionellen“ aus und beschimpfen sie als Feiglinge, politische Huren und Heuchler. Die einfache Bürger haben realisiert, bei der „Opposition“ und der „Regierung“ geht es um die beiden Seiten derselben Münze, um eine Diktatur, die nach Vorbild der USA oder EU alle vier- bzw. acht Jahre einen „Machtwechsel“ inszeniert, wobei danach alles wie gewohnt läuft. Ohne Änderungen, da die beiden Seiten zur selben Bande gehören. Man versucht jetzt den gleichen Bullshit auch in der Ukraine durchzuziehen. Man hat nur die Wahl, wer einen verarscht. Um dieses Theater der Bevölkerung aufzuzwingen, finanziert man großzügige die „Opposition“ von Klitschko, Jazenjuk, Tjagnybok und Poroschenko.

Deswegen entstand eine andere Opposition, eine echte, deren Anführer zum wirklichen Machtwechsel oder gar Aufstand aufrufen und nicht auf die billigen Propagandatricks reinfallen. Sie sind dem Publikum angesichts des Medienboykotts und allgegenwärtigen Verteufelung praktisch unbekannt. Im Ausland zumindest. Außerdem werden sie von gekauften Fans der „Opposition“, von Sicherheitskräften und Geheimdienstlern mundtot gemacht, ja sogar entführt, gefoltert und manchmal umgebracht.

Wie Dmytro Bulatow, einer der Anführer der Protestbewegung Avtomaidan. Die Aktivisten blockierten zunächst mit ihren Autos die Straße, welche zum Anwesen von Janukowytsch führt, dann gingen sie auf die Barrikaden, weil die friedlichen Proteste eine reine Zeitverschwendung waren und nichts brachten. Bulatow warf der unechten Opposition Unfähigkeit die Protestbewegung anzuführen vor und forderte einen echten Anführer, was er in aller Öffentlichkeit auf der Bühne auf dem Maidan erklärte. Er war bis zum 22. Januar auf den Barrikaden im Regierungsviertel, wurde aber dann entführt. Erst am gestrigen Donnerstagabend tauchten Informationen auf, dass er am Leben sei, obwohl er von den Entführern misshandelt und gefoltert worden ist. Einige, wenig bekannte, gelten hingegen bis dato als vermisst.

Das selbe bezieht sich auf die Aktivisten der Bürgerbewegung „Gemeinsame Sache“. Diese Leute besetzten in der jüngsten Zeit Gebäude einer Anzahl von Ministerien in Kiew, und zwar Agrarministerium, Energieministerium und Justizministerium, nicht die falsche Opposition. Mussten dann diese auf Druck der „Oppositionellen“ die Gebäude verlassen, weil „Opposition“ nur die EU-Annährung unter ihrer Führung will. Alles andere ist in ihren Augen als Nebensache und darf nicht angesprochen werden.

Die einheimischen und ausländischen Verbrecher alias „Politiker“ und andere Lakaien der Oligarchie machten sich bereits mehrmals Sorgen, dass ihre „Opposition“ die Kontrolle über die Protestbewegung verloren hätte. Dreimal dürfen Sie raten aus welchem Grund?

Die echten Oppositionellen haben außerdem so gut wie keine mediale Unterstützung, weil sie keine zahlungsstarken „Freunde“ haben, um die Medien zu kaufen. Auch an der Agenda der echten Oppositionellen stimmt aus Sicht der Oligarchie was nicht, deswegen wird sie von allen verteufelt und man versucht möglichst viele gegen sie aufzuhetzen. Allerdings mit einem bescheidenen Erfolg.

Die Normalbürger haben eine wichtige Lehre aus der Farbrevolution gezogen, denn Ende 2004 Anfang 2005 wurde die Unzufriedenheit der Bürger geschickt umgeleitet, um den „Oppositionellen“ Juschtschenko an die Macht zu bringen. Diesmal lief die Protestbewegung aus dem Ruder, weil niemand sein Blut für die politische Karriere der falschen Opposition vergießen will. Es geht der Mehrheit nicht um die Interessen der unechten Opposition, sondern um Gerechtigkeit und Freiheit, sowie um normale Lebensumstände. Außenpolitik hat damit gar nichts zu tun.

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Die Doppelmoral der Woche des Westens:

Der Sprecher des Weissen Haus hat die Regierung der Ukraine aufgefordert, die Verfassung zu ändern um von einer präsidentiellen zu einer parlamentarischen Demokratie zu wechseln, damit der Präsident weniger und das Parlament mehr Macht bekommt. Eine unverschämte Einmischung in die inneren Angelegenheiten der Ukraine. Im gleichen Moment hat aber Präsident Obama in seiner "State of the Union" Rede den US-Kongress (Parlament) gewarnt, wenn es sich gegen seine Gesetzesvorlagen stellt, wird er mit Exekutivbefehlen sich durchsetzen. Ja, wieder Wasser predigen und selber Wein saufen.

Arsenij Jazenjuk: Von wegen ein Oppositioneller

von Freeman am Donnerstag, 30. Januar 2014 , unter | Kommentare (3)



Von Valeri K. aus Kiew: Heute möchte ich euch erklären, die sogenannten Oppositionsführer, die von den westlichen Medien als solche dargestellt werden, sind gar keine. Sie gehören entweder zum bestehenden Regierungssystem oder werden vom Ausland gestützt und finanziert, oder beides. In meinem letzten Artikel über die Haltung des Großteils der Demonstranten in Kiew zur ukrainischen „Opposition“, erwähnte ich neben Vitali Klitschko auch einen der Oppositionsanführer, nämlich Arsenij Jazenjuk, der als politische Hauptfigur der oppositionellen politischen Kräfte in der Ukraine im Westen gilt.

Jazenjuk und Klitschko, die Pseudo-Opposition

Wir wissen, Vitali Klitschko ist eine Politmarionette und seine Partei wird von der Adenauer Stiftung finanziert und ausgebildet. Diese wiederum wird hauptsächlich von der Bundesregierung mit Geld ausgestattet. Also ist Klitschko eine Puppe von Merkel und soll als westlicher Stadthalter die Ukraine führen. Genau wie Michael Saakashwilli, der diese Funktion in Georgien von 2004 bis 2013 für den Westen erfüllte. Klitschko und Saarkashwille trafen sich auch neulich in Kiew und der Boxer bekam Tipps wie er vorgehen soll, um die Proteste so zu steuern und die Unzufriedenheit so zu nutzen, damit er der an die Macht kommt.

Aber zurück zu Jazenjuk. Damals wies ich lediglich auf seine gute Bekanntschaft mit George Soros hin. Jetzt ist es an der Zeit, liebe ASR-Leser, Euch etwas mehr über diesen Politiker zu erzählen. Jazenjuk gilt als eins der Wunderkinder des ukrainischen politischen Nachwuchses. Trotz seines verhältnismäßig jungen Alters (Jahrgang 1974), bekleidete er schon so viele Ämter wie kaum jemand vor ihm. Es handelt sich nicht nur um drittklassige Posten, sondern um führende Ämter, welche ihm einen entscheidenden Einfluss auf Geschehen in der Wirtschaft, Politik, Finanzpolitik und Handel in der Ukraine ermöglichen.

Jazenjuk ist in der westukrainischen Gebietshauptstadt Czernowitz geboren. Er studierte von 1991 bis 1996 Rechtswissenschaften an der dortigen Universität. Nach dem Abschluss des ersten Studiums folgte ein Fernstudium der Wirtschaftswissenschaften an der Handelshochschule in Czernowitz mit dem Schwerpunkt Unternehmensrechnung und Revision, das er 2001 als Diplom-Ökonom abschloss. Jazenjuk promovierte danach auch zum candidatus scientiarum bzw. Kandidat der Wissenschaften in Wirtschaft.

Während des Studiums dachte der "brillante" künftige Politiker und Wirtschaftsweise nicht nur an Liebe und Freundinnen, sonder konnte auch erste erwähnenswerte Berufserfahrungen sammeln, weil er die eigene Rechtsberatung JUREK Ltd. zwischen 1992 und 1997 in Czernowitz führte. Die Erfahrungen waren echt unschätzbar, weil als das junge Rechts- und Wirtschaftsgenie in Kiew 1998 ankam, wurde er sofort zum Berater des Vorstandes einer der damals größten ukrainischen Privatbanken ernannt, nämlich AT Bank Aval, die vor neun Jahren von Raiffeisen Group gänzlich übernommen wurde und jetzt Raiffeisen Bank Aval Ukraina heißt. Kurz danach, genauer gesagt in einem Monat, wurde er stellvertretender Vorstandschef der Bank! War also ein erstaunlicher Senkrechtstarter.

Schon im selben Jahr wurde er in die Regierung der Autonomen Republik Krim berufen, wo er bis Januar 2003 das Wirtschaftsministerium der Autonomie leitete. Im Januar 2003 wurde das junge Wirtschaftstalent befördert und mit 29 Jahren (sic) zum stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden der Nationalbank der Ukraine (NBU) ernannt! Wow, der Typ musste wirklich mehr als überdurchschnittliche Leistungen aufweisen, um so eine Karriere blitzschnell zu machen.

Und dies zum Zeitpunkt als WIKTOR JANUKOWYTSCH Regierungschef war! Wegen der Beurlaubung des damaligen NBU-Vorstandchefs Serhij Tihipko, der den Wahlstab von Wiktor Janukowytsch während der Präsidentschaftswahlen in der Ukraine 2004 leitete, musste der unermüdliche Arsenij zwischen Juli und Dezember 2004 sogar Pflichten des Vorstandvorsitzenden der Notenbank ausüben. Damals waren Janukowytsch und Jazenjuk gar keine Feinde. Wozu, sie waren im selben Boot und bildeten das selbe Team.

Nach der Farbrevolution und dem anschließendem Machtwechsel, als das ganze Team von Janukowytsch aus der Macht gejagt wurde, sollte Arsenij Jazenjuk, der seine bisherige politische Karriere unter Kutschma und Janukowytsch machte, logischerweise zu einem politischen Nobody werden und zu seinen wirtschaftlich-rechtlichen Beratungen zurückkehren. Weit verfehlt! Er bekommt den Posten des Vizegouverneurs im Gebiet Odessa. Für eine kurze Zeit.

Nach dem Korruptionsskandal und Entlassung der Regierung von Julija Tymoschenko wurde Arsenij Jazenjuk am 27. September 2005 zum Wirtschaftsminister der Ukraine ernannt. Das Image eines Überläufers schadete Jazenjuk gar nicht, ganz im Gegenteil. Am 21. März 2007 wurde Jazenjuk vom ukrainischen Parlament auf Vorschlag des damaligen Präsidenten Juschtschenkos zum Außenminister gewählt.

Am 4. Dezember 2007 wurde Arseinij Jazenjuk mit 33 Jahren zum Parlamentsvorsitzende gewählt und wurde damit der jüngste (und der schlimmste) Parlamentspräsident in der Geschichte des Landes. Unter Arsenij Jazenjuk hatte das Parlament eine der unproduktivsten Perioden in seiner Geschichte erlebt. Der Parlamentsvorsitzende kam praktisch immer zu spät. Seine Verspätungen vereitelten und störten Dutzende von Plenarsitzungen. Sowohl Opponenten als auch damalige politische Verbündete, und zwar Kräfte um Juschtschenko und Timoschenko, konnte diese Blamage für das ganze Land nicht dulden, weswegen Jazenjuk praktisch einstimmig abgewählt wurde.

Wie wir alle gut wissen, setzt die Elite häufig auf junge und geschäftsunfähige Politiker, um später diese zu Präsidenten zu machen. Zweifelsohne gehört Arsenij Jazenjuk zu solchen. Er bekleidete seit 2004 verschiedene Spitzenämter mal Vizevorstandschef der Nationalbank, mal Wirtschafts- mal Außenminister und schließlich der Parlamentspräsident.

Der Typ genoss eine großzügige Unterstützung von George Soros und andere mächtige Strippenzieher, sogar nach seiner Amtsenthebung. So begleitete Jazenjuk die ukrainische Regierungsdelegation beim Davos-Forum in 2009/2010, obwohl er damals nur ein simpler Parlamentsabgeordnete war, und unterhielt sich ziemlich aufgeregt mit Soros während Business-Lunchs, was vor laufenden Kameras vieler ukrainischer Sender stattfand und aufgenommen wurde.

Aber das interessanteste fand kurz danach statt und zwar bei der Präsidentenwahl 2010. Als es für alle klar wurde, dass das korrupte Plappermaul Juschtschenko so gut wie keinen Chancen auf den Sieg in der bevorstehenden Wahlen hatte, setzen die Herrscher aus Übersee auf einen anderen Kandidaten. Ihr dürft dreimal raten wer es war. Die Bonzen suchten nach einem anderen Amtsnachfolger nach Juschtschenko als unprognostizierte und eigenwillige Timoschenko. Und sie setzten zuerst gerade auf Jazenjuk.

Dabei, gemäß ukrainischer Wahlgesetzgebung startet die Wahlkampagne 3 Monaten vor dem Datum des Urnengangs. Arsenij Jazenjuk, der an der Spitze der frisch gegründeten politischen Kraft namens Front der Änderungen stand, begann mit seiner Wahlkampagne schon im APRIL 2009, obwohl die Präsidentenwahlen im Januar und Stichwahl gar im Februar des folgenden Jahr stattfinden sollten. Jazenjuk trat als ein resoluter, unabhängiger Politiker auf, der Korruption, Vetternwirtschaft und andere negative soziale Erscheinungen scharf kritisierte und zugleich das Blaue vom Himmel versprach.

Überall sprossen braun-grüne Zelte wie Pilze aus dem Boden, wo Wahlwerbung von Jazenjuk verbreitet wurde. Darüber hinaus entfiel bei der Plakatwerbung sowie der Fernseh- und Radiowerbung ein bedeutender Teil auf Jazenjuk, obwohl er nur einer von vielen Kandidaten war. Es ist jedoch interessant zu erfahren, wie sich ein Parlamentsabgeordneter solche Riesenpropaganda so lange leisten konnte, wenn allein die Fernsehwerbung Millionen an Ausgaben bedeutete.

Nicht wenige Experten und Gegner von Jazenjuk unterstellten ihm offenkundige Beziehungen zu Finanzhaien aus der Wall Street und City of London, weil er von dort nach ihren Behauptungen eine üppige Unterstützung bezog, was der Politiker ständig heftig bestritt.

Trotz Unsummen und massiver Geldunterstützung gelang es aber nicht, einen nennenswerten Teil von Wählern für Jazenjuk zu gewinnen. Die Umfragen im September 2009 fanden heraus, er musste sich mit lediglich 4 bzw. 6 Prozent der Unterstützung begnügen. Das selbe Ergebnis zeigte auch die erste Runde der Präsidentschaftswahl 2010.

Nach dem Machtwechsel 2010 blieb Jazenjuk als Volksabgeordneter in der Opposition zu seinem alten Kumpel Janukowytsch. Vor der letzten Parlamentswahl im März 2013 schloss sich die Front der Änderungen der Timoschenko-Partei. Nach der Parlamentswahl übernahm Jazenjuk den Chefposten im politischen Rat der Partei von Timoschenko, die „Vaterland“ heißt.

Und kürzlich bat der Präsident Janukowytsch dem „Oppositionellen“ Jazenjuk den Posten des Ministerpräsidenten an. Obwohl Jazenjuk das nicht annahm, sagte er in aller Öffentlichkeit, die „Opposition“ sei bereit, die Verantwortung für das Land zu übernehmen. Bis dato bleibt unklar, ob er das neue Kabinett leiten wird oder nicht.

Macht es überhaupt nicht stutzig, wie ein unbekannter junger Mann, so eine atemberaubende Karriere machen konnte? Die Behauptungen über seine überdurchschnittlichen Leistungen als Jurist und BWL mögen zwar richtig sein, aber die Wirtschaftslage während seiner Amtszeit als Wirtschaftsminister war gar nicht brillant. Eigentlich nicht besser als vor ihm. Die Natur hat ihm auch die Fähigkeiten eines Organisators und Anführers praktisch versagt, was seine Amtszeit als Parlamentsvorsitzenden klar bewies.

Eines ist jedoch klar, ohne kräftige Unterstützung der Elite konnte Arsenij Jazenjuk kaum solche Leistungen in der Politik aufweisen. Die Mehrheit der Protestierer wissen wer er ist, respektieren ihn gar nicht und missachten ihn sogar. Das folgende Video beweist dies:



Arsenij Jazenjuk rief am 19. Januar zur Rückkehr zum Maidan auf. Als Antwort musste er sich „Fick dich!“, „Hau ab, Arschloch“, „Fuck off“, „Feigling“ anhören und wurde schlussendlich von den Demonstranten ausgebuht.

Die Berichte von westlichen Medien über die Popularität von Klitschko und des anderen angeblichen Oppositionellen Jazenjuk sind gelogen und haben mit der Wirklichkeit gar nicht zu tun. Ausserdem geht es den Protestierenden nicht um die EU, sondern um Machtwechsel. Es ist wohl so, zunächst skandierten die Jugendlichen und Studenten die Parolen "Ukraine ist Europa". Nach dem 1. Dezember rief man aber nur noch "Weg mit der Bande" und "Schande". Über die EU fiel überhaupt kein Wort. Niemand interessiert die EU, wenn die korrupten Verbrecher am Ruder bleiben.

In meinem nächsten Artikel werde ich euch berichten, wer der wirkliche Oppositionsführer ist, oder besser gesagt WAR, denn er ist verschwunden. Ist er beseitigt worden?

Merkel kapituliert vor den Amis

von Freeman am Mittwoch, 29. Januar 2014 , unter | Kommentare (42)



Bei ihrer neuesten Regierungserklärung hat Merkel wieder bewiesen, was für eine Landesverräterin sie ist. Noch mehr den Amerikanern in den Arsch kriechen geht gar nicht. Stellt sie doch die unfassbare Behauptung auf, einen besseren Partner als Amerika könne man sich gar nicht wünschen. Dann gipfelt die Unterwürfigkeit von Merkel in der Aussage, sie hätte keinen Hebel um die Geheimdienstpraktiken der USA gegen Deutschland zu beenden. Ach ja? So eine Lüge lassen sich die Deutschen gefallen? Wer das tut verdient keinen Respekt mehr.

Merkel sitzt auf ihrem fetten Hintern, zeigt ihre Handgeste und erklärt,
warum sie Deutschland vor Spionage nicht schützen kann.
Ich wüsste schon einen sehr effektiven "Hebel" den man anwenden könnte. Man müsste nur den Schalter für die Stromzufuhr zu den amerikanischen Besatzungsbasen umlegen, damit die Amis mal im Dunkeln sitzen und nichts mehr geht. Denen würde ich einfach den Strom abdrehen. Natürlich würde ich das mit den Worten begründen, es wäre nur eine technische Panne die man bedauere. Pannen passieren eben und sind nicht zu vermeiden. Obama benutzt ja die Pannen-Ausrede auch für das Abhören von Merkels Handy, von dem er wie ein Unschuldslamm gar nichts gewusst hätte.

Dann kann es noch rein zufällig zu einem Wasserrohrbruch kommen, weswegen man die Wasserzufuhr abdrehen muss. Dauert natürlich ewig diesen Schaden zu reparieren. Die Zufahrtstassen sind auch schon längst reif für eine Sanierung und deswegen muss man sie aufreissen und Baustellen mit Strassensperren sind notwendig. Dient alles nur der Sicherheit, würde ich erklären. Hallo, mit uns machen sie es ja auch dauernd, erklären die Einschränkungen der Freiheiten als notwendige Sicherheitsmassnahmen nur zu unserem Schutz und Wohl. Die Amis würden dann schon merken woher der Wind bläst.

Was können sie dagegen machen? Nichts!

Wenn die Amis sich darüber beschweren, würde ich denen kalt ins Gesicht sagen, wenn es euch nicht passt, dann steht es euch frei zu gehen. Niemand hält euch hier und niemand will euch hier. Haut ab und kommt nie mehr wieder. 70 Jahre Besatzung sind mehr als genug. Und eure NSA-Spione und CIA-Agenten könnt ihr gleich alle mitnehmen. Wenn wir einen erwischen wie er deutsche Gesetze verletzt, landet er im Gefängnis. Aber was macht Merkel und die ganze Verräterbande in Berlin? Nichts. Als Amerikaner würde ich nur noch lachen und mich köstlich über den deutschen Pudel amüsieren. Gib Pfötchen, ja brav und jetzt sitz.

Wie ist es möglich, dass der einzige Patriot der die Interessen Deutschlands vertritt nur noch Gregor Gysi ist? Es geht sogar noch weiter. Ausgerechnet ein Linker fordert den Schutz vor der Industriespionage der NSA und verteidigt die deutsche Wirtschaft. Keiner der sogenannten Wirtschaftsparteien tut es. Auch in dieser Hinsicht ist die Welt auf den Kopf gestellt. Bei seiner Rede vorgestern hat er wieder deutliche Worte gefunden.

"Wirtschaftsspionage hat mit dem Kampf gegen den Terrorismus gar nichts zu tun. Dass die Bundesregierung nichts macht, um die 80 Millionen Bundesbürger vor Ausspähung zu schützen, ist schon ein starkes Stück. Aber das sie auch nichts macht, um die Unternehmen vor Spionage durch die Amerikaner und Briten zu schützen, finde ich geradezu grotesk. Damit verletzen sie ihren Amtseid, Schaden vom deutschen Volk abzuwenden," sagte Gysi.

"Diese unterwürfige Haltung der Bundesregierung gegenüber den USA geht einem Grossteil der Bundebürger zunehmend auf die Nerven. Und ich denke das wir im Jahre 2014 verdient haben ein in jeder Hinsicht souveräner Staat zu werden. Und wenn wir in jeder Hinsicht souverän werden wollen, müssen wir den USA zeigen, dass wir Grenzüberschreitungen nicht dulden."

Abschliessend sagte Gysi: "Wer Freundschaft will muss Unterwürfigkeit aufgeben. Mit Unterwürfigkeit erntet man nur Respektlosigkeit, Herabwürdigung, nicht ernst genommen zu werden, aber niemals Freundschaft."



Wenn Merkel der deutschen Öffentlichkeit erklärt, sie ist als Kanzlerin nicht in der Lage die Spionage der USA gegen Deutschland zu beenden, dann ist sie unfähig das Amt zu führen und müsste sofort zum Rücktritt gezwungen werden. Dann muss sie von jemand ersetzt werden der es kann. Die Ausrede, Deutschland ist nicht souverän, ist dummes Geschwätz. Es liegt nur am festen Willen sich gegen die fremden Mächte durchzusetzen.

Bravo, Anian Liebrand ist Präsident der Jungen SVP

von Freeman am Dienstag, 28. Januar 2014 , unter | Kommentare (11)



Es ist für mich schon eine Überraschung. Anian Liebrand ist neuer Präsident der Jungen SVP Schweiz (JSVP). Die Parteidelegierten wählten einstimmig vergangenen Samstag in Jegenstorf den 24-Jährigen zum Nachfolger von Erich Hess. Das Besondere an dieser Nachricht, "einer von uns" hat es an die Parteispitze geschafft. Ja, Anian ist ein "Truther" und wir haben zusammen schon viele besondere Veranstaltungen und Aktionen organisiert und durchgeführt. Es freut mich sehr, dass ein Macher der genau weiss was wirklich hinter den Kulissen abläuft zu so einer verantwortungsvollen Position gewählt wurde. Ich wünsche ihm im Namen der ASR-Leser viel Glück und Erfolg in seiner politischen Arbeit.


Vor einem Jahr organisierte Anian den Vortrag von Prof. Dr. Wilhelm Hankel in Luzern
Anian ist ein engagierter junger Mann, der das Wohl seiner Mitbürger, seines Heimatkanton Luzern und überhaupt der Schweiz sehr stark am Herzen liegt. Ich wünsche es gebe mehr wie er die sich so intensiv für das Land einsetzen und wirkliche Patrioten sind. Seine Wahl ist ein Aufsteller und gibt Anlass zur Hoffnung.

Der Grund warum ich von seiner Wahl überrascht bin, und ich glaube ich plaudere hier kein Geheimnis aus, wir wollten eigentlich zusammen zur Olympiade nach Sochi reisen, die Sportveranstaltungen besuchen und darüber berichten. Aber durch die Wahl zum Parteivorsitzenden der Jungen SVP hat er mit der Übernahme dieses Amtes wichtigeres zu tun. Jetzt reise ich alleine dorthin.

Bereits im Juni 2013 waren wir zusammen beim Bilderberg-Treffen in Watford England und haben dort gemeinsam Recherchearbeit geleistet, viele Fotos geschossen und versucht Transparenz in das Geheimtreffen zu bringen. Nach einem anstrengenden Tag haben wir auch einige kühle Pints im Pub geleert und mit den Einheimischen interessante Diskussionen geführt. ASR-Leser die in Watford wohnen haben uns bei der Recherche tatkräftig unterstützt.

Auch 2010, als die Bilderberger sich in St. Moritz trafen, haben Anian, unsere Freunde und ich gut zusammen gearbeitet. Jeder trug seinen Teil zum Erfolg der Berichterstattung und Bekanntmachung dieses Geheimtreffen bei. So organisierte Anian die öffentliche Veranstaltung, wo DREI amtierende Schweizer Nationalräte ihre Reden gegen diese Elitegruppe hielten, etwas was noch nie jemand in den über 50 Jahren Bilderberg geschafft hat. Der Saal war zum bersten voll, so viele Zuhörer kamen.

Klar haben manche sogenannte "linke" Medien, in Wirklichkeit gesteuerte NWO-Organe, nach seiner Wahl versucht ihn schlecht zu machen. Der Tagesanzeigerlügner schrieb am Dienstag einen Artikel mit der Überschrift "Der «al-Kreida»-Aktivist" und nennt ihn einen "Verschwörungstheoretiker", weil er eine neue und echte Untersuchung von 9/11 will, so wie wir alle auch.

Sie stellen ihn in die rechte Ecke, denn jeder der das herrschende System kritisiert und die Wahrheit versucht herauszufinden wird dort schubladisiert. Dabei hält Anian wie wir nichts von diesem rechts-links Denkschema, ein Trick um uns auszuspielen, sondern es geht ihm wie uns um ein gemeinsames Vorgehen gegen die herrschende Klasse, welche die Souveränität der Schweiz zerstören will.

Natürlich sieht er als Parteimitglied der SVP einiges anders als ich, denn ich bin neutral und kritisiere alle Seiten. Ich habe ja auch Christoph Blocher 2009 als Bilderberger entlarvt. Anians Aufgabe wird jetzt noch mehr politisch im Sinne der SVP sein, was verständlich ist.

Wie ich gehört habe, will Anian als Präsident "das Profil der JSVP als kritische, jungbürgerliche Opposition schärfen". Auf der politischen Ebene werde er sich in erster Linie gegen den schleichenden EU-Beitritt und für mehr Freiheit anstelle von Verboten engagieren. Zudem will er die Junge SVP "mittelfristig wieder zur bürgerlichen Nummer Eins und zur aktivsten Jungpartei der Schweiz" machen. So wie ich ihn kennen wird er diese Ziele erreichen.

Ich hoffe sehr, Anian bleibt wie er ist, standfest, ehrlich und der Wahrheit verpflichtet.

Thomas de Maizière nutzt Urheberecht für Zensur

von Freeman am Montag, 27. Januar 2014 , unter , | Kommentare (19)



Das #Zensurheberecht schlägt immer mehr zu. Der Innenminister Täuschlands mahnt die Webseite FragDenStaat.de ab. Dort steht: "Wegen der Veröffentlichung eines staatlichen Dokuments zur Europawahl mahnt uns das BMI wegen angeblicher Urheberrechtsverletzung ab. Der Kampf zwischen Urheberrecht und Informationsfreiheit geht jetzt richtig los."

Es geht um die Stellungnahme des Bundesverfassungsgericht zur Prozenthürde bei der kommenden Europawahl. Es sieht so aus wie wenn eine Hürde grundsätzlich verfassungswidrig ist. So eine wichtige Information die den demokratischen Wahlprozess betrifft dürfen aber die Bürger Täuschlands nicht wissen, laut Thomas de Maizière.


Der Anwalt der Open Knowledge Foundation Deutschland E.V., der die Webseite FrageDenStaat.de betreibt, schrieb in seiner Stellungnahme zur Abmahnung unter anderem:

"Es besteht ein erhebliches öffentliches Interesse daran, diesen Widerspruch zwischen der internen Expertise des Ministeriums und der später im Gesetzgebungsverfahren vertretene und dort herrschenden Auffassung aufzuzeigen. Ganz offensichtlich geht es Ihnen ja auch um nichts anderes, als darum, das Urheberecht zu missbrauchen, um genau diese Art von kritischer Berichterstattung zu unterbinden. Genuin urheberrechtliche Interessen scheint Ihre Mandantin an dem Text schliesslich nicht zu verfolgen. Das Urheberecht besteht allerdings nicht in dem Interesse einzelner, die freie Meinungsäusserung anderer zu unterbinden."

Es ist eine Frechheit, eine gerichtliche Stellungnahme mit dem Urheberecht geheim halten zu wollen. Nach normalem Rechtsverständnis schützt das Urheberrecht nur Werke die eine besondere Individualität oder Originalität aufweisen, aber nicht jede geistige Schöpfung. Ein Schreiben eines Gerichts ist keine ausserordentliche Schöpfung und Leistung und unterliegt deshalb direkt der Gemeinfreiheit.

Ich habe also recht mit meiner Aussage, willkommen im Stasi-Staat Version 2.0. Neben der totalen Speicherung aller Kommunikationsdaten und Bespitzelung die heute läuft, von der die Stasi der DDR nur träumen konnte, werden mit dem Urheberecht auch noch wichtige Dokumente zensiert. Statt dass sich Innenminister de Maizière darum kümmert, die Bürger in Täuschland vor der Spionage durch die NSA zu schützen, was seine Aufgabe wäre, benutzt er das Urheberecht für Zensur. Er führt einen Krieg gegen die eigenen Leute.

Hier geht's zur Webseite von FragDenStaat.de für weitere Informationen.

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Nach 12 Stunden online: Es zeigt den traurigen geistigen Zustand in Täuschland, wenn eine Satire von mir fast 90 Kommentare auslöst, die meisten sehr emotional verfasst, aber der Artikel hier, der die schlimme Realität zeigt, praktisch keine Emotionen und Kommentare bewirkt. Diese Passivität über wichtige Dinge ist eine Schande. Ich seil mich ab ...

Wie die Bonzen während des WEF in Davos prassen

von Freeman am Sonntag, 26. Januar 2014 , unter , | Kommentare (11)



Mehrmals hab ich schon in meinen Berichten über den WEF in Davos hingewiesen, was dort abgeht ist ein Treffen, um den Grund zu haben eine Orgie zu feiern. Deshalb sagte ich auch, WEF steht für Welt-Elite-Fressorgie. Dadurch hab ich mir aber einiges an Kritik anhören müssen. Nein, das wäre nicht so, ich hätte keine Ahnung, es gehe um ein wichtiges Treffen mit ernsthaften Gesprächen von verantwortlichen Leuten, die das Wohl der Menschheit im Auge haben. Selten so gelacht.

Jetzt will ich den Beweis liefern, es ist wirklich so. Was in Davos abgeht kann sich ein normaler Mensch der für sein Geld hart arbeiten muss, also die 99% der Gesellschaft, nicht vorstellen. Ich zeige ein Foto das Erik Schatzker in Davos aufgenommen und über Twitter veröffentlicht hat. Er gehört zu den Mainstream-Medien, arbeitet für den Nachrichtensender Bloomberg TV und ist deshalb "glaubwürdig".

Im folgenden Foto sehen wir den Bildschirm einer Kasse aus dem Restaurant eines Hotels mit einer Auflistung von Speisen und Getränken, die von den Bonzen konsumiert wurden. Die Rechnung hat ein Total von sagenhaften 80'193 Schweizer Franken.


Leider geht nicht hervor, wer das alles gefressen und gesoffen hat, aber die Preise der einzelnen Posten zeigen, es muss vom feinsten sein. Nur das teuerste ist gut genug für die Elite. Ich habe die auffälligsten Posten rausgesucht.

- 5 Mineralwasser kosten 150 Franken, macht 30 Franken die Flasche. Wahrscheinlich das Fiji Wasser, extra aus dem Pazifik eingeflogen. Aber wir vom WEF sind ja so umweltbewusst.

- 22 Flaschen Chateau Pichon für 10'516 Franken, vom berühmtesten Weingut in Bordeaux, macht 478 Franken die Flasche.

- 150 Fingerfood, also Knabberzeugs, für 31'500 Franken, kommt auf 210 Franken pro Happen. War wohl aus Kaviar und Trüffeln gemacht.

- 12 Flaschen Champagner der Marke Bollinger Magnum für 4'680 Franken, bedeutet 390 Franken pro Flasche.

- 24 Flaschen Weisswein für 16'920 Franken, welcher sieht man nicht, muss aber sagenhaft sein, denn jede Flasche kostet 705 Franken.

Total der Rechnung 80'190 Franken!!!

Das ist viel mehr als die meisten von uns in einem Jahr verdienen. Hier handelt es sich aber nur um ein Beispiel von vielen Konsumationen die am Abend in den Restaurants während des WEF ablaufen. Dazu kommt noch, die Bonzen zahlen das nicht aus eigener Tasche, sondern solche Orgien laufen unter Spesen, bedeutet Kosten die in der Buchhaltung einer Firma, Organisation oder Ministerium landen, zahlt also im Endeffekt der Steuerzahler.

Live-Stream aus Kiew wird in Täuschland zensiert

von Freeman am Samstag, 25. Januar 2014 , unter , | Kommentare (35)



Der ASR-Leser Sven aus Täuschland wollte sich über die Situation in der Ukraine informieren und ging auf die Seite von Stimme Russland, um den Live-Stream anzuschauen. Er wählte die Seite welche die Aufnahme vom Maidan-Platz zeigt. Statt der Übertragung der Geschehnisse kam folgende Meldung: "Dieses Video ist in Deutschland nicht verfügbar, weil es möglicherweise Musik enthält, für die die erforderlichen Musikrechte von der GEMA nicht eingeräumt wurden."

Sven meint dazu: "KRASS, diese Zensur ist nicht mehr auszuhalten!!!"


Wie ich bereits vor einigen Tagen aufgezeigt habe, bin ich mit meinen eigenen Videos auch ein Opfer des Zensurheberrecht auf Youtube geworden, denn meine Videos werden auch in Täuschland, Österreich und anderen Ländern gesperrt.

Im aktuellen Fall handelt es sich um Aufnahmen einer Kamera, die per Live-Stream die Geschehnisse in Kiew überträgt. Wie kann Youtube und die GEMA diese Bilder wegen "fehlender Musikrechte" sperren? Ich bin mit Sven einig. Hier geht es nicht um den Schutz der Rechte von "Künstlern", sondern es handelt sich um Zensur. Die Menschen sollen nicht ungefiltert sehen was in der Ukraine passiert. Die Betonung liegt auf ungefiltert, im Gegensatz zu den von den Medien vorgefilterten Nachrichten und Bildern.

Die Menschen in Täuschland will man offensichtlich im Tal der Ahnungslosen halten, ein klare Verletzung des im Grundgesetz verbrieften Recht auf freien Empfang von Informationen. Es geht auch nicht an, dass man besondere Apps in seinem Browser installieren muss, um diese Zensur zu umgehen. In der Schweiz ist die Live-Übertrag vom Maidan-Platz übrigens ohne Probleme zu sehen.



Willkommen im Stasi-Staat Version 2.0. Die Täuscher im Westen sind nicht dumm. Statt direkt zu zensieren wie in den "bösen Schurkenstaaten", wird mit dem Urheberecht operiert und zensiert so. Man macht es wie in den USA mit dem Waffen. Die Regierung kann den Waffenbesitz nicht verbieten, wegen der Verfassung, aber die Munition schränkt sie ein. Ohne Patronen kommt es auf das selbe raus. Ich frage, wie lange wollt Ihr Euch noch mit fadenscheinigen Argumenten bevormunden lassen? Es wäre Zeit sich dagegen aufzulehnen.

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Die Online-Petition gegen Lanz hat sich seit dem ich diesen Artikel geschrieben habe innerhalb 24 Stunden von 160'000 auf über 200'000 erhöht. Finde ich toll. Vielleicht sollte man aber eine neue starten die wichtiger für alle ist, nämlich gegen Youtube und GEMA, gegen Zensur.

Die Petition steht und hier geht's hin ...

Der Geist von 1914 spukt in Davos

von Freeman am Freitag, 24. Januar 2014 , unter , | Kommentare (3)



Nouriel Roubini, bekannter amerikanischer Nationalökonom, Professor an der Stern School of Business, Berater des Finanzministeriums der Vereinigten Staaten und oft gefragter Kommentator im TV, hat einen erstaunlichen Tweet rausgelassen. Er hält sich zurzeit am WEF in Davos auf und schreibt auf Twitter:

"Viele Sprecher vergleichen 2014 mit 1914 als der I. Weltkrieg ausbrach und niemand es erwartete. Ein Schwarzer Schwan in der Form eines Krieges zwischen China und Japan?"

Ist ja nicht gerade beruhigend, wenn die Elite die sich in Davos trifft meint, die Welt ist in der gleichen Situation wie 1914 als der I. Weltkrieg ausbrach, diesmal als Auslöser ein Konflikt zwischen China und Japan. Obwohl, vor dem II. Weltkrieg lief ja auch ein Krieg zwischen den beiden Staaten, was die USA dazu veranlasste, ein totales Embargo gegen das Kaiserreich Japan zu verhängen, um China angeblich zur Seite zu stehen.

Die Japaner wiederum sahen keine anderen Ausweg, als Pearl Harbour anzugreifen, um die amerikanische Umklammerung und den daraus folgenden Erstickungstot zu entgehen. Japan wurde komplett von allen Rohstoffen abgeschnitten. Washington hat den Angriff bewusst provoziert, damit die USA einen Grund hatten in den II. Weltkrieg einzutreten. Sie erklärten Japan und den anderen Achsenmächten Deutschland und Italien den Krieg.

Heute könnte es umgekehrt laufen. Japan muss vor dem "bösen" China beschützt werden, das sein Recht auf das Meergebiet und die Inseln vor seiner Küste vehement beansprucht und durchsetzen will. Die japanische Regierung provoziert dauernd und behauptet, die Inseln gehören zum japanischen Territorium. Ein militärischer Konflikt ist vorprogrammiert.

Der chinesische Aussenminister, Wang Yi, sagte in Davos: "Wir werden niemals die Aggressoren der Vergangenheit erlauben, das Urteil der Geschichte umzukehren." Als er gefragt wurde, was er über die neueste Warnung von Japans Premierminister Shinzo Abe hält, die zwei Länder wären wie England und Deutschland 1914, explodierter er und konnte seine Rage kaum zurückhalten.

"Warum sollen sie so etwas sagen? Die japanische Führung schreibt gerne die Geschichte um, aber das chinesische Volk kann nicht die Episode der Geschichte vergessen. Die Invasion der Mandschurei 1930 war ein schändliches Kapitel in Japans Geschichte ... 35 Millionen chinesische Soldaten und Zivilisten wurden getötet. Wer war der Täter? Es ist so eindeutig."

Was die Inseln Diaoyu-Senkaku betrifft sagte Yi, Tokyo hätte Pekings Warnungen ignoriert, jeder Schritt die Inseln einzuverleiben würde eine ernste Eskalation bedeuten. "Sie haben den Status Quo gebrochen. Wir hatten keine andere Wahl als zu handeln." Schon länger fahren beide Länder ihre Militärpräsenz im Chinesischen Meer hoch und die Amerikaner mischen auch kräftig mit.

Auf der anderen Seite haben erst vor wenigen Tagen die russische und chinesische Marine gemeinsame Manöver im Mittelmeer abgehalten. Bereits im vergangenen Jahr gab es Übungen der beiden Streitkräfte ab der Küste vor Wladiwostok. Die Russen und Chinesen arbeiten immer enger im militärischen Bereich zusammen. Wenn Japan und China zusammenstossen, dann stehen USA und Russland gleich in der nächsten Reihe.

Die Führung von China und Japan müssen von ihren internen Problemen ablenken und betreiben deshalb diese nationalistische Rhetorik. Abe gibt sich als vehementer Patriot und besuchte für die Chinesen als Provokation empfunden die Kriegsdenkmäler. Gleichzeitig rüstet er obwohl Japan völlig überschuldet ist mächtig auf. Japan hat seine Militärausgaben 2013 um sagenhafte 23 Prozent erhöht.

Dieser mögliche Konflikt ist in einer anderen grossen Krise eingebettet. Nämlich, kein einziges Problem im Geld- und Bankensektor ist seit Ausbruch der Finanzkrise 2007 bisher gelöst worden. Die Staatsschulden türmen sich weiter auf, die Banken zocken noch schlimmer als vorher im Kasino, die Blasen werden immer grösser. Meint die Elite, ein Krieg ist der Ausweg? Wäre nicht das erste Mal.

Vielleicht ist das auch der Grund warum die Börsen gestern und heute ziemlich abgestürzt sind. Fast alle Index bewegen sich im roten Bereich. Der japanische Nikkei hat am Freitag 2 Prozent verloren, die europäischen Börsen fast 2,5 Prozent, der Dow auch nahe 2 Prozent. Der Dollar ist gefallen und Gold gestiegen. Ist die Party vorbei? Kommt jetzt der erwartete Börsencrash?

Wir stehen kurz vor dem Knall, in zweierlei Hinsicht.

Ein anderes Szenario wäre ein False Flag in Sochi gegen die Olympiade. Wenn dort ein Terroranschlag passiert, und wir wissen ja wer dahinter stecken könnte, dann wacht der russische Bär auf. Dann fliegen die Raketen und Saudi Arabien gibt es nicht mehr. Eine Kettenreaktion könnte daraus folgen.

Wie der Schmiergel Markus Lanz verteidigt

von Freeman am , unter | Kommentare (26)



Der Schmiergel-Autor Arno Frank findet es eine Frechheit, dass die Gebühren zahlenden Zuschauer des ZDF sich über die Art und Weise wie Markus Lanz seinem Gast, Sahra Wagenknecht, ins Wort gefallen ist und sie nicht zu Wort hat kommen lassen beschweren. Er nennt die Zuschauer in seinem Artikel "Markus Lanz in Not" eine Meute die sich an einer Treibjagd gegen Lanz beteiligt, die ihn weghaben wollen. Seiner Meinung nach hat das Publikum gefälligst die ZwangsGEZ zu zahlen, aber sonst sollen sie was die Staatssender ihnen an Schrott und Lügen bieten den Mund zu halten. Tolles Demokratieverständnis.


Zur Erinnerung, nach der Diskussionssendung die keine war und Sahra Wagenknecht gar nicht richtig zu Wort kommen lies, sehr gut hier analysiert, hat die Zuschauerin Maren Müller eine Unterschriftenaktion unter der Überschrift "Raus mit Markus Lanz aus meiner Rundfunkgebühr!" gestartet. Sie drückte damit ihre Meinung aus, dass der Moderator offenbar grosse Probleme damit habe, "dem politischen Spektrum links von der Mitte mit einem Mindestmass an Höflichkeit zu begegnen". Müller bemängelt den "miserablen Stil im Umgang mit Sahra Wagenknecht", der zeige, dass "politische Neutralität für Lanz ein Fremdwort" sei. Sie fordert das ZDF auf, sich deshalb von Markus Lanz zu trennen.

Der ASR-Leser Martin hat seinen Kommentar zu Arno Franks Verteidigung von Markus Lanz und die Beleidigung der Zuschauer mir zugeschickt und ich veröffentliche den Text wie folgt:

Ein Meisterwerk der Propaganda ist dieser "Artikel" ... Respekt!

1)Lullen wir den Leser erstmal mit Sympathien ein; der arme Lanz! Alle hacken auf ihm rum ... oh der Arme!

2) Ziehen wir doch einmal haarsträubende Vergleiche mit "Diktatoren" die in einer digitalen Steinigung (aus sicherer Distanz!!) münden.

3) Jetzt sind wir endlich komplett eingenordet ... auf M.Lanz ... da paßt es ja auch ganz gut, dass eine Zuschauerin eine LAWINE auslöst, weil sie sich "ungehörig behandelt sah"... eine tolle Suggestion ... Danke ... sehr gut!

4) Als nächstes werfen wir die Frage auf, worum es eigentlich geht, leider darf sie nicht beantwortet werden, weil wir mit der Frage auch nur den Leser ablenken wollen ... das haben wir gut gemacht.

5) Gott sei Dank hat Chefpropagandapuppe Lanz einen nibelungentreuen Arbeitgeber; nennen wir es einfach im orwellschen Neusprech : INTEGRITÄT! ... ich will auch so einen Arbeitgeber, bitte!

6) Aber bitte regen sie sich nicht auf, denn "So what? Über Wohl, Wehe und Weiterbeschäftigung ihrer Moderatoren entscheiden die Sender" ... und ihr Idioten auf der Galeere rudert weiter, aber vergesst nicht die monatlichen Mitgliedsbeiträge zu errichten.

7) Schauen wir doch mal auf diese Steilvorlage ... "Im Netz kursieren längst suggestive Zusammenschnitte seiner Anmoderationen, die Lanz schlechter aussehen lassen, als er ist."

Ah, verstehe ... die bösartigen GEZ-Zahler haben sich verschworen um eine Propaganda gegen Lanz zu starten ... haha ... ist schon blöd, wenn man merkt, dass Andere das auch können, ne? ;-)

8) So jetzt aber ... "Dabei hat Lanz, obwohl eben kein investigativer Journalist, dieser Tage durchaus etwas aufgedeckt - und sei es nur den fröhlichen Vernichtungswillen einer "Netzgemeinde", die sich allesamt an der virtuellen Macht ihrer zum Shitstorm gebündelten Ressentiments erfreuen, begleitet von den Fanfaren eines sich anpassenden Medienorchesters.

Oh mein Gott, der Lanz ist ja der Bob Woodward der öffentlich-rechtlichen ANSTALTEN!!! ... Skandal!! ... der Wutbürger konspiriert im Netz, um eine Treibjagd zu veranstalten.

Ist das eigentlich eine Verschwörung oder schon Terrorismus? ... egal, vorsichtshalber haben wir schon mal alle IPs registriert um diese Freigeister besser im Auge behalten zu können.

9) Ein Merkmal der Propaganda ist Wiederholung, deshalb noch mal ... "Was er auch macht, er macht es falsch. Und wenn er es falsch macht, dann ist es auch nicht richtig."

Diese undankbaren Zuschauer ... eine himmelsschreiende Ungerechtigkeit!!!

10) Finale ... jetzt kommt noch mal der Appell an die Moral und nen bißchen schlechtes Gewissen können wir auch noch machen, oder?

"Nein, in seiner Haut möchte man derzeit nicht stecken. Auch wenn sie vermutlich sehr, sehr dick ist. Vielleicht kann er deswegen nicht aus ihr heraus. Wer das einem Menschen ernsthaft zum Vorwurf machen möchte, kann gerne unterschreiben."

Ohne Worte. Das ist kein Journalismus sondern Propaganda! Kein Schwanz interessiert Lanz! Was zum Teufel hat die persönliche Meinung des (Schmiergel) Autors hier verloren? Ist das hier nen Blog oder „Journalismus“?

“Wenn Du wissen willst, wer dich beherrscht, musst Du nur herausfinden, wen Du nicht kritisieren darfst”

Ich sage schon lange über das ZDF, Abkürzung für Zensiertes Desinfomations Fernsehen, mit dem Zweiten luegt man besser! Noch viel schlimmer als Lanz ist die NWO-Puppe Claus Kleber. Was der rauslässt ist nur einseitige Meinungsmache und System-Propaganda.

Hier gehts zur Petition wenn ihr auch der Meinung seid, das was Lanz gemacht hat war nicht in Ordnung. Bisher haben über 163'000 die Petition unterschrieben. 200'000 Unterstützer werden benötigt.



Alleine diese Anmassung von Lanz und überhaupt von der bezahlten Journalie und den korrupten Politfiguren, EU ist gleich Europa. Das ist die totale Arroganz und falsche Darstellung der Realität. Europa besteht aus 50 Länder, in der EU sind aber nur 28 und noch weniger nämlich 17 haben den Euro. Kritik an der EU ist nicht erlaubt, dabei ist die Union das schlimmste was Europa passieren konnte. Niemand darf sagen, es handelt sich um eine Diktatur von nicht gewählten Politkommissaren. Lanz äussert in der Sendung wieder die Lüge, die EU hätte Europa 50 Jahre Stabilität und Frieden beschärt.

Ach ja? Dann hat der illegale NATO-Angriffskrieg gegen Serbien nicht stattgefunden? Es wurden keine Bomben über Belgrad abgeworfen und Uranmunition verschossen? Dann fragen wir doch die Griechen, Italiener, Portugiesen, Franzosen und Iren, ob sie Frieden und Stabilität in der EU erleben? Dort finden doch jeden Tag Massendemonstrationen und Streiks statt, die mit Polizeigewalt niedergeschlagen werden. Ach ja und Stuttgart21, Heiligendamm und die Strassenschlachten von Hamburg sind nicht passiert und die rechtlosen Gefahrengebiete gibt es auch nicht.

Noch ein Grund kein Bankkonto zu haben

von Freeman am , unter , | Kommentare (9)



Eine Serie von Pannen haben in letzter Zeit die Banken der Schweiz verbockt. Am vergangenen Dienstag wurden alle Beträge die mit einer EC-Karte bezahlt wurden doppelt vom Konto abgebucht, einschliesslich Geldbezüge von Automaten. Millionen von Zahlungen sind in der Schweiz und Lichtenstein davon betroffen. Dann, Anfang Januar hat die Bank Coop einen Grossteil der Kontoauszüge des Jahres 2013 an falsche Adressaten verschickt, hauptsächlich an Adressen am gleichen Ort. Damit erfuhren viele was die finanziellen Verhältnisse der "geliebten" Nachbarn sind. Diese Fehler im elektronischen Banksystem sind noch ein Grund kein Bankkonto zu haben, nicht nur um die Finanzmafia zu boykottieren.


Wegen einer technischen Panne beim Zahlungsdienstleister Six Payment Services wurden alle Kartenbuchungen vom Dienstag doppelt verrechnet. Jetzt sind viele Bankkunden in der Schweiz und in Lichtenstein ausgerechnet am Monatsende des Januar ins Minus gerutscht. Weil viele jetzt prüfen ob sie auch betroffen sind, fand ein Ansturm auf das Online-Banking statt. Die Server brachen teilweise zusammen, die Internet-Seiten wurden nicht geladen. Das Chaos ist perfekt und das Vertrauen in das Bankensystem noch mehr beschädigt. Selber schuld, kann ich da nur sagen. Das kommt davon wenn man statt mit Bargeld seine Einkäufe mit der Karte bezahlt.

Diese Panne folgte bereits einer anderen die Anfang Januar passierte. Kunden der Bank Coop bekamen die Jahresauszüge ihrer Nachbarn geschickt und umgekehrt. Nichtsahnend öffneten sie Post und sagten, "aha, so viel verdient der Nachbar. Das ist ja interessant." Damit wurde die Vertraulichkeit der Kundendaten erheblich verletzt. Mit dieser Panne befasst sich jetzt die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt: Sie habe "ein polizeiliches Ermittlungsverfahren wegen Verdachts der fahrlässigen Verletzung des Bankgeheimnisses eröffnet", sagte ein Sprecher der Behörde gegenüber den Medien.

Sieht so aus, wer sein Geld einer Bank anvertraut und ihre Dienste nutzt muss damit rechnen das Computer-Fehler passieren. Die Daten bestehend aus imaginären Bits und Bytes können sich plötzlich verändern. Oder die Technik funktioniert nicht mehr richtig, man steht vor einer Kasse oder Automat und bekommt gesagt, "sorry, nichts geht mehr". Diese Pannen kommen noch zu der Gefahr dazu, dass die Banken wenn in Schieflage die Guthaben per Bail-In leerräumen können, so wie in Zypern bereits passiert. Dann steht man mit abgesägten Hosen da. Es bewahrheitet sich der Spruch, nur Bares ist Wahres. Wer meint, Banken sind sicher und man kommt immer an sein Geld, irrt sich gewaltig.

Die Propaganda für eine bargeldlose Gesellschaft läuft auf Hochtouren und Leute die Cash lieber haben werden als Kriminelle hingestellt. Schweden ist so ein Musterbeispiel. Deshalb macht ABBA-Star Björn Ulvaeus weltweit Werbung dafür und hat sich einem Selbstversuch unterzogen. Ein ganzes Jahr lang lebte der schwedische Popmusiker ohne Bargeld. "Die einzige Unannehmlichkeit, die ich erlebt habe, war, dass man eine Münze braucht, um im Supermarkt einen Wagen auszuleihen", schreibt er auf der Webseite des Stockholmer ABBA-Museums.

So ein Dummschwätzer. Dann gibt der Geizhals wenn er in Hotels übernachtet nie ein Trinkgeld ... oder macht er das auch mit Karte? In sein ABBA-Museum kommt man als Besucher ohne Karte auch nicht mehr hinein. Der Schwede meint: Wer wirklich Cash braucht, ist der Schwarzmarkt und die Verbrecher. Ja Herr ABBA, was bist Du nur für eine NWO-Marionette und PR-Agent der Banken. Kein Wunder, ist doch Mastercard einer der Hauptsponsoren des ABBA-Museums. Der Typ hat sich verkauft.

Man stelle sich vor, es gibt kein Bargeld mehr und nur noch Plastikkarten. Dann ist man bei einer technischen Panne ganz aufgeschmissen und kann nichts mehr bezahlen. So gibt es wenigstens die Alternative und die Freiheit mit Cash. Das Ziel der bargeldlosen Gesellschaft ist natürlich den gläsernen Menschen zu schaffen und die Möglichkeit, unliebsame Personen die den Staat kritisieren abzuschalten.

Demonstraten umzingeln US-Botschaft in Kiew

von Freeman am Donnerstag, 23. Januar 2014 , unter | Kommentare (16)



Tausende Demonstranten haben die amerikanische Botschaft in der ukrainischen Hauptstadt Kiew umzingelt und damit ihren Protest gegen die Einmischung Washingtons in die inneren Angelegenheiten des Landes ausgedrückt. Die Demo wurde von einer Gruppe die sich "Kiewer für eine saubere Stadt" nennt organisiert. Sie sind gegen die Gewalttäter die in der Stadt wüten. Ihrer Meinung nach steckt Washington hinter dem Aufstand und sie forderten ein Ende als Sponsor der Unruhen.

Die US-Botschaft soll das Zentrum der Agitation sein

"Die USA steht hinter dem was in Kiew jetzt gerade passiert. Das Geld kommt von dort. Das muss aufhören. Deshalb sind wir hier, um der ganzen Welt kundzutun: 'USA - Stopp! USA - wir brauchen Frieden in der Ukraine," sagte Ivan Protsenko, einer der Anführer der Gruppe.


Derweil gehen die gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen den Chaoten und der Polizei weiter. Die Innenstadt von Kiew sieht aus wie ein rauchendes Schlachtfeld, voll mit Gerümpel, Barrikaden und brennenden Reifen. Zwei Personen sollen während der Unruhen getötet worden sein, mindestens 300 sind verletzt. Laut Innenministerium wurden 70 Personen als Gewalttäter in Gewahrsam genommen.

Am Donnerstag fanden fünfstündige Gespräche zwischen der Regierung und der "Opposition" statt, die zu keinem Ergebnis führten. Mit wem soll auch die Regierung verbindlich verhandeln? Die selbsternannten Vertreter haben keinen Rückhalt bei ihren "Anhängern". Vitali Klitschko wurde mit Pfiffen und Schmährufen quittiert, als er von einem "Waffenstillstand" sprach.

Die Demonstration vor der US-Botschaft zeigt, es gibt in Kiew mehrere Gruppen die unterschiedlicher Meinung sind. Die einen wollen die Regierung stürzen, die anderen meinen, der Umsturz wird vom Westen inszeniert und finanziert. Dazwischen gibt es eine Mehrheit die mit der bestehendem Situation sehr unzufrieden ist, die aber nicht ein korruptes System durch noch ein korrupteres EU-freundliches ersetzt haben wollen.

Droh-Mails gegen Sochi kommen aus Israel

von Freeman am , unter | Kommentare (6)



Zahlreiche Nationale Olympische Komitees (NOK) haben Droh-Mails erhalten, die einen Terroranschlag in Sochi ankündigen. Der Text ist in Russisch und Englisch geschrieben und darin werden die olympischen Delegationen und Sportler mit Anschlägen bedroht. Ungarische Sportoffizielle waren die ersten, die diese Mails bekannt machten. Die olympischen Komitees von Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien und Grossbritannien reagierten erst auf Anfrage, sie hätten die Droh-Mails ebenfalls erhalten, weigerten sich aber den genauen Text zu veröffentlichen. Liegt es daran, die Mails stammen aus Israel und der Absender macht das schon seit Jahren?

Die Eishockeyhalle in Sochi

Der Generalsekretär des ungarischen Olympischen Komitees, Bence Szabo, erzählte Reportern der Sportzeitung Nemzeti Sport, die Nachricht beinhaltet Drohungen über Terroranschläge in Sochi und die ungarische Delegation wurde aufgefordert von den Winterspielen sich fern zu halten. Ungarische Offizielle sagten danach, sie hätten die Drohungen dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) gemeldet. Das IOC und die Organisatoren der Spiele in Sochi beruhigten sie aber, die Mails stellten keine Gefahr dar und die Ungarn würden deshalb an den Wettkämpfen vom 7. bis 21. Februar teilnehmen.

Deutlicher äusserte sich der Sprecher des österreichischen Olympischen Komitees, Wolfgang Eichler. Er sagte, die Mails wären ein Fake: "Es ist eine Fake-Mail von einem Absender aus Israel, der schon seit Jahren aktiv ist und verschiedene Drohungen verschickt hat." Er fügte hinzu: "Das ist überprüft, weil das schon vor zwei Tagen kam. Wir haben es auch erhalten. In diesem konkreten Fall handelt es sich um einen Trittbrettfahrer, der dies schon öfters gemacht hat."

Eine Drohung, auch wenn ein Fake, ist eine Straftat. Laut §241 Strafgesetzbuch der BRD:

(1) Wer einen Menschen mit der Begehung eines gegen ihn oder eine ihm nahestehende Person gerichteten Verbrechens bedroht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Ebenso wird bestraft, wer wider besseres Wissen einem Menschen vortäuscht, daß die Verwirklichung eines gegen ihn oder eine ihm nahestehende Person gerichteten Verbrechens bevorstehe.

Ich stelle jetzt die Frage, wie ist es möglich, dass Droh-Mails die Terroranschläge ankündigen aus Israel seit Jahren gegen Sportveranstaltungen eingehen, aber der Absender ist bisher nicht ausfindig gemacht und verhaftet worden? Wie kann diese "Person" weiter ungehindert Angst verbreiten? Wieso unternimmt die israelische Polizei nichts dagegen? Sind sie doch sonst ganz scharf hinter Terroristen her, ob echt oder nicht.

Das stinkt doch zum Himmel, denn sonst finden die Sicherheitskräfte jeden der mit dem Internet Verbrechen begeht, über die Mail-Adresse, den Provider, der IP-Adresse usw. Dann speichern und lesen angeblich die Geheimdienste jede Mail, betreiben einen riesen Aufwand um unsere ganzen Daten zu saugen und zu analysieren, mit der Ausrede, es geht um den Kampf gegen den Terrorismus. Wie kann dann jemand ungehindert seit Jahren diese Droh-Mails aus Israel verschicken? Das kann doch nur gewollt sein.

Eins weiss ich, wenn solche Droh-Mails aus einem arabischen Staat kämen, dann wären die Schlagzeilen aber so gross in den westlichen Medien. Sie würden wieder den "Beweis" haben, die Moslems sind gefährliche Terroristen. Dann würde man das nicht unter dem Tisch kehren und erst auf Anfrage reagieren. Wenn die Ungarn es nicht ernst genommen und bekannt gemacht hätten, wüssten wir nichts davon. Die Wohnung des Absenders hätte schon längst Besuch von einer Antiterroreinheit bekommen, mit Türeintreten und medienwirksamer Verhaftung. So aber passiert nichts.

Ich lass mich jedenfalls nicht davon abhalten nach Sochi zu reisen und werde die Skiwettbewerbe und das Eishockey als Zuschauer geniessen.


Mit Zensurheberrecht die Meinungsäusserung killen

von Freeman am Mittwoch, 22. Januar 2014 , unter | Kommentare (36)



Es ist wieder deutlich geworden wie das System uns mundtot machen will. Die Zensur schreitet immer mehr voran. Sie benutzen das Urheberecht dazu, um das Anschauen von Videos zu verbieten. Nicht Filme die aus fremden Material bestehen, sondern aus Aufnahmen die mit der eigenen Kamera gemacht wurden. So ergeht es mir jetzt. Mein Filmbericht über Sochi ist auf Youtube für gewisse Länder gesperrt, wie zum Beispiel in Deutschland, Österreich, aber auch in Neuseeland. Es erscheint die Nachricht:

"Dieses Video enthält Content von WMG, SIAE_CS, PRS CS und UMPG Publishing. Einer oder mehrere dieser Partner haben das Video in deinem Land aus urheberrechtlichen Gründen gesperrt."


Wie ist es möglich, dass mein eigener Film, wo jede Sekunde ich selber aufgenommen habe, das Urheberecht von jemand verletzt? Ich kann mir nur vorstellen, es ist weil während der Aussenaufnahmen im Hintergrund aus einem Lautsprecher Musik lief. Dieses Geräusch kam dadurch auf die Tonspur.

Wie kleinlich ist das denn? Das heisst, wenn ich in Zukunft in der Öffentlichkeit ein Video drehe, muss ich darauf achten, dass ich nicht zufällig Musik die im Hintergrund läuft mitaufnehme oder ich muss diesen Teil rausschneiden. Ist doch völlig absurd.

Das würde ja heissen, wenn man die Strasse runterläuft und Musik aus eine Geschäft kommt, dann darf das im Film nicht zu hören sein. Oder wenn man eine Hochzeit filmt, dann ist es verboten die Musik die für den Tanz bestimmt ist neben den Bildern aufzunehmen. Egal was man mit der Kamera festhält, es darf keine Musik die irgendwoher kommt drauf sein.

Das ist nämlich in meinem Video der Fall. Am Anfang des Films sieht man an der Talstation in Rosa Khutor Tänzer auf dem Vorplatz und es läuft Musik aus dem Lautsprecher dazu. Ich habe die Tänzer gefilmt und damit hört man auch die Musik zu der sie tanzen. Das soll das Urheberecht verletzen? Die haben echt einen Vogel. Wer hat denn so ein Gesetz zugelassen?

Das Recht zu informieren und Filmberichte zu machen muss doch einen höheren Stellenwert haben als ein angebliches Urheberecht der gierigen Abzocker der Musikindustrie. Heisst das, wir müssen wieder zurück zum Stummfilm wie vor 100 Jahren? Dann fällt ihnen noch ein, die Häuser, Autos und was immer man im Film sieht ist auch rechtlich geschützt, darf man nicht zeigen. Zensur pur!

Was damit für uns alle sichtbar wird, Youtube hat ein System welches die Videos nach Musik absucht und wenn der Computer eine Melodie "hört" dann wird gesperrt. Big Brother is watching you and hearing you. Deshalb ist es richtig von Zensurheberecht zu sprechen. Ist ja klar, direkt zensieren können sie (noch) nicht, also machen sie es über das Copyright.

Hier mein Filmbericht auf Youtube:



Auf Vimeo noch für jeden zu sehen:

Der WEF-Zirkus findet wieder statt

von Freeman am , unter , | Kommentare (13)



Alle Jahre wieder und schon zum 43. Mal treffen sich die welche meinen sie gehören zur Weltelite in Davos zum WEF, die Abkürzung für Welt-Elite-Fressorgie. Dazu gesellen sich ein Haufen an Politkaspar, Finanzkriminelle, möchtegern Promis und Prostituierte. Für Unterhaltung mit Sex, Drogen und Alkohol wird reichlich bei den After-Show-Parties und in den Luxus-Suiten gesorgt. Es ist ein Schaulaufen der Eitelkeiten, Bonzen die mit ihrer Pelz tragenden Begleitung einen auf wichtig machen und dabei nur heisse Luft rauslassen. Gebracht hat der WEF der Welt noch nie was. Immer grosse Sprüche kloppen, wie dieses Jahr mit dem Motto: "Reshaping the World – die Welt umgestalten". Die einzigen die davon finanziell profitieren sind der Veranstalter Klaus Schwab und die Hotellerie von Davos, die das Januarloch damit füllt.


Dem Schweizer Steuerzahler kostet der Schutz dieses Privatzirkus einen Haufen Geld, um die 2'500 Gäste von der "bösen Aussenwelt" von Mittwoch bis Samstag abzuschirmen. Mit 35 Kilometer Stacheldraht ist die Stadt abgeriegelt, die Bewohner leben im Ausnahmezustand wie in einem Gefängnis. 3'300 Soldaten der Schweizer Armee, sowie 1'700 Polizisten, Geheimdienstler und Body-Guards, stehen rund um die Uhr im Einsatz, um die sogenannten Promis zu schützen. In der Luft kreisen Kampfjets der Schweizer Luftwaffe, die jeden potenziellen fliegenden Eindringling abwehren können. Die Organisatoren dieses Stelldichein der Weltverbrecher müssen grosse Angst haben.

Die neueste Angst die sie haben ist die Gefahr die angeblich von Drohnen ausgeht. Die Weltterroristen die Killerdrohen gegen die Zivilbevölkerung in Jemen, Afghanistan und Pakistan einsetzen, scheissen sich in die Hosen wegen möglicher Drohnen über ihre eigenen Köpfe in Davos. Wir haben eine Lücke in der Drohnenabwehr, rufen die Schweizer Militärs aus, und müssen sofort nachrüsten. So findet man einen neuen Grund Millionen für ein Waffensystem auszugeben. In ihrer Verzweiflung hat die Bündner Kantonspolizei ein Flugverbot für Modellflugzeuge und Quadkopter während des WEF in Davos verhängt. Die nicht existierenden Terroristen könnten ja ein Paket per Luftpost ausliefern.

Eines der Schwerpunktthemen soll dieses Jahr wieder der Umweltschutz sein. Dazu muss ich immer laut lachen wenn die benzinfressende Elite sich trifft, um über die Klimaerwärmung und dem bösen CO2 zu diskutieren. Fliegen sie doch mit ihren Privatjets ein und der Flugplatz in Kloten und Dübendorf ist völlig zugeparkt mit Maschinen. Die, die meinen sie sind ganz wichtig, lassen sich noch per Helikopter nach Davos einfliegen. Die Flugbewegungen über der Stadt in den Alpen sind in diesen Tagen mehr als an den Grossflughäfen wie London oder New York. Die weniger wichtigen lassen sich durch eine ganze Flotte an dicken Limousinen hochchauffieren. Was da an Abgasen produziert wird, aber die Umwelt schützen wollen sie. Ein Witz!

Matt Damon sass neben dem Oberklimalügner Al Gore vor seiner Preisauszeichnung. Die Crystal Awards werden an Künstler vergeben, die sich nach Ansicht der WEF-Organisatoren für eine bessere Welt einsetzen. Damon macht sich unter anderem mit seiner Organisation water.org für einen leichteren Zugang zu Trinkwasser stark. Damon nahm die Auszeichnung von Hilde Schwab, Ehefrau von WEF-Gründer Klaus Schwab, entgegen.

Wenn die Heuchler es wirklich mit der Umwelt ernst meinen würden, dann könnten sie den Zug nehmen, denn die Verbindung mit öffentlichen Verkehr direkt vom Flughafen Zürich bis Davos ist bestens. Zu dieser ganzen Umweltverschmutzung wegen des Herankarren der Promis kommen noch hunderte Lastwagen dazu, die seit Wochen alles was für die Veranstaltung notwenig ist angeliefert haben. Von Fressalien, Schampus, Kaviar bis Klopapier muss alles reichlich vorhanden sein. Drogen auch. Wer wissen will was dort an Stoff konsumiert wird muss nur eine Analyse des Abwassers durchführen. Wahrscheinlich sterben die ganzen Fische im Unterlauf an einer Überdosis Kokain.

Die Kantonspolizei von Graubünden schaut diesem Treiben tatenlos zu, geniessen doch die Promis quasi Immunität. Das hab ich selber beim Bilderberg-Treffen in St. Moritz 2010 erlebt. Dort fuhren Bozenautos mit abgedeckten Nummernschildern herum, damit ja keiner erkennt wem sie gehören, und die Bullerei unternahm nichts dagegen. Uns Beobachter haben sie aber mit Wegweisung und Verhaftung gedroht, weil wir Fotos der Teilnehmer machen wollten. Die Verbrecher werden beschützt und die welche Transparenz in die Geheimveranstaltung reinbringen wollen verfolgt.

Die Gesetze gelten nicht für die Elite, nur für uns Normalsterbliche. Wenn in der Schweiz jemand mit einem Gramm Hasch erwischt wird, dann wird er wie ein Schwerstkrimineller auseinandergenommen. In Davos werden kiloweise Koks weggeschnupft und es passiert nichts. Man muss nur "wichtig" sein oder genug Geld haben, dann schwebt man über alle Regeln und Gesetze, wird auch noch vom Staat beschützt.

Der Genfer Soziologieprofessor Jean Ziegler (77) und scharfer Kritiker des globalisierten Finanzkapitalismus hat sich aktuell im Tagi über das WEF in einem Interview geäussert. Er wurde gefragt: "Sie schrieben einst, die Hälfte der Konzernherren und Banker, die nach Davos kommen, sollten längst im Gefängnis sein. Schadet dieses Gebell nicht ihrer Glaubwürdigkeit?" Darauf antwortete Ziegler:

"Mittlerweile sollten drei Viertel im Gefängnis sein! Wer mit Nahrungsmitteln spekuliert und damit Millionen Menschen ins Unglück stürzt, gehört hinter Gitter. Was ich sage, ist nicht polemisch, ich analysiere. Als Vizepräsident des beratenden Ausschusses des Uno-Menschenrechtsrates bin ich in der glücklichen Situation, dass ich klar reden kann.

Das WEF ist die Ideologiefabrik der Kosmokraten. Es werden in jedem Jahr Ziele gesetzt, aber man kommt nie darauf zurück. Eines der Primärziele 2011 war die weltweite Nahrungsmittelspekulation zu kontrollieren. Sie ist einer der Hauptgründe für den Hunger. Getan wurde nichts."

Genau, die hunderten bezahlten Medienvertreter die auch in Davos sind reden nicht Klartext oder halten die Teilnehmer an ihre grossen Versprechen. Sie betreiben Hofberichterstattung und Lobhudelei, kriechen den Bonzen in den Arsch, erzählen jedes Jahr den Lesern und Zuschauern nur wieder wie toll die Globalisten die Welt hinkriegen wollen. Dabei verursachen sie eine Katastrophe nach der anderen und beuten den Planeten und die Menschheit aus. Kotz!

Was halten Ukrainer von der "Opposition?"

von Freeman am Montag, 20. Januar 2014 , unter | Kommentare (22)



Als ASR-Leser der in Kiew lebt möchte ich Euch berichten was wirklich dort abgeht. Die westlichen, insbesondere die deutschen Medien, überschlagen sich mit Berichten über Vitali Klitschko als Hauptanführer der Opposition und stellen ihn als einen vom Volk bejubelten und beliebten Helden dar, ja sogar als Superstar und Hauptdirigent der Protestbewegung bzw. der Dauerproteste. Diese Vorstellung entspricht aber nicht der Wirklichkeit. Wie ich zu Anbeginn der Proteste berichtete, war die Protestwelle nicht ganz wegen der Abkehr der Regierung von der EU hervorgerufen, obwohl dies zum Teil auch ein Auslöser war. Viel mehr ist es der starke Wunsch der "Untertanen" endlich die Volksv(z)ertreter im grössten Fluss des Landes zu ertränken, weil es schon längst Zeit dafür ist. Sorry für diese drastischen Worte, aber die Demonstraten sind der Meinung, mit demokratischen Mitteln und friedlichen Protesten kann man wenig erreichen.

Vitali Klitschko wird ausgebuht und mit einem Feuerlöscher angegriffen

Die so genannte "Opposition" nutzte Ende November den allgegenwärtigen Volkszorn geschickt aus und kletterte unerwartet an die Spitze der Protestbewegung. Dies war hauptsächlich, um die aggressiven Proteste umzuleiten und für die eigene politische Agenda zu verwenden. Dies gelang ihnen auch aus zweierlei Gründen. Durch grosszügige Versprechen der Opposition, sie würden alles besser machen, und durch die Beschimpfung der radikalen Protestierenden als Chaoten und Provokateure des Sicherheitsdienstes (SBU). Es gelang ihnen erfolgreich vorübergehend die Führung der Protestbewegung zu übernehmen.

Auf dem Unabhängigkeitsplatz (Maidan) wurde eine grosse Bühne errichtet, wo Tag und Nacht das Publikum mit Tänzen und Liedern unterhalten wurde. In der Pause hörte man die Aufrufe bzw. das Geschwätz der „Anführer“ der Opposition, die nichts als Schreihälse sind. Übrigens, Vitali Klitschko ist nicht alleine auf dem oppositionellen Olympus, wie dies aus der Berichterstattung der westlichen Journalisten hervorgeht. In Kiew muss er den Ruhm mit Arsenij Jazenjuk, dem einstigen Parlamentspräsidenten und dem auserwählten Favoriten von George Soros, sowie mit dem Parteivorsitzenden der rechtsradikalen Bewegung „Freiheit“ Oleg Tjagnybkok teilen.

Die Dauerproteste waren mehr oder weniger unter Kontrolle, obwohl die Protestierenden nicht Musik und Unterhaltung wollten, sondern ausdrücklich einen AUFSTAND forderten. Welche westlichen Medien erwähnten mit einem einzigen Wort diese Forderung? Die Sache zog sich bis zum gestrigen Sonntag hin. Dann forderten die Protestierenden mit einem grossen Banner „Einen Anführer oder weg mit der Opposition!“.

Als sich herausstellte, dass die Politiker der "Opposition" überhaupt keinen Wunsch haben, mit dem geforderten Aufstand etwas zu tun zu haben, kam es zu gewaltsamen Ausschreitungen auf der Strasse, die zum Regierungsviertel führt. Ausgerechnet dort wurde Vitali Klitschko angegriffen, als er versuchte die aufgebrachten Aufständischen (nicht Chaoten oder Provokateure) zu beunruhigen. Er wurde ausgebuht und mit einem Feuerlöscher attackiert. Wird ein echter vom Volk beliebter Held so behandelt?

Dies zeigte deutlich, die Mehrheit der Protestierenden halten gar NICHTS von der Opposition und auch nicht von Klitschko, weil ihnen die Interessen des Volkes genauso am Arsch vorbei gehen wie der Staatsführung. Unser Volk ist nicht so dumm, um an die Märchen der Opposition zu glauben, obwohl es bei uns auch Zombies gibt die es tun.

Es geht der Mehrheit der Demonstraten weniger um einen Beitritt zur EU, sondern viel mehr um einen radikalen Wandel in der politischen Landschaft in der Ukraine. Die Partokraten und korrupten Verbrecher sollen verschwinden, dafür gerechtere und faire Gesetze und eine bürgerfreundlichere Politik einkehren.

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Ergänzung: Die UDAR, die Partei von Vitali Klitschko, wird von der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) finanziell und logistisch unterstützt, die wiederum zu über 90 Prozent vom deutschen Staat finanziert wird. Die KAS hat unter Anderem als Aufgabe die "europäischen Einigung" zu fördern. Das heisst, diese Proteste der "Opposition" in der Ukraine werden vom deutschen Steuerzahler finanziert, damit die Ukraine in die EU einverleibt werden kann. Dazu kommt das Geld von George Soros, der auch den "Regimewechsel" will und die Demonstranten tatkräftig bezahlt. Es handelt sich also um einen vom Ausland inszenierten Protest.

SodaStrom wird auf geraubten Land hergestellt

von Freeman am Sonntag, 19. Januar 2014 , unter , , | Kommentare (8)



Die für die Aussenpolitik der EU zuständige Person, Catherine Ashton, hat "grosse Bedenken" über die Errichtung von 1'800 neuen Wohnungen für jüdische Siedler im von Israel besetzten Westjordanland ausgedrückt und bezeichnete diese als "illegal unter internationalem Recht, würden ein Hindernis für einen Frieden darstellen und eine Zweistaatenlösung unmöglich machen." Auch US-Aussenminister John Kerry kritisierte die ständige Ausweitung der illegalen Siedlungen aufs schärfste, sowie die neueste Annexion von Ost-Jerusalem. Er äusserte sich dagegen und nannte es "illegal" und "nicht hilfreich". Die absolute Frechheit ist aber, dass die Produkte die auf dem geraubten Land hergestellt werden den Stempel "Made in Israel" tragen. Über eines dieser Produkte läuft gerade ein regelrechter Hype und die Medien sind mit Werbung voll davon. Es handelt sich um "SodaStrom". Die Konsumenten sollten aber wissen wo es herkommt und über einen Boykott nachdenken.

Schon lange wird eine Kennzeichnungen der Waren die auf dem gestohlenen Land der Palästinenser produziert werden diskutiert. Dazu kommt noch, mit dieser falschen Kennzeichnung des Ursprungsortes will Israel via Meistbegünstigungsklausel zollfrei in die EU einführen, was aber der Europäische Gerichtshof verboten hat. Es geht ja nicht an, dass die Konsumenten getäuscht werden und gar nicht realisieren, sie unterstützen mit dem Kauf den Landraub und die Apartheid-Politik Israels.

Sogar Alon Liel, ehemaliger Generaldirektor des israelischen Aussenministeriums und israelischer Botschafter in Südafrika, verlangt eine Kennzeichnungspflicht für Produkte aus den illegalen israelischen Siedlungen im Westjordanland. In einem Artikel der am 6. Juni 2013 in "Der Zeit" veröffentlicht wurde schrieb er als Reaktion auf die Aufforderung der Grünen-Bundestagsfraktion gegenüber der Bundesregierung, ihre Position zu Importen aus dem Westjordanland klarzustellen:

"Ich finde es persönlich richtig, dass die Grünen dieses wichtige Thema auf die Tagesordnung gesetzt haben. Ich stimme auch der Antwort der Bundesregierung zu, der zufolge Produkte aus israelischen Siedlungen nicht als 'Made in Israel' gekennzeichnet werden sollten.

Nun liegt es an Deutschland, den Worten Taten folgen zu lassen und insbesondere die laufenden Bemühungen der EU um einen gemeinsamen und einheitlichen Ansatz zur Unterscheidung zwischen israelischen Produkten und solchen aus Westjordanland-Siedlungen zu unterstützen. Das wäre ein notwendiger und bedeutender Schritt in Richtung Frieden.
"

Er fügte hinzu: "Im Lauf der Jahrzehnte etablierten sich die Siedlungen – mit schwerwiegenden Folgen für die Grundrechte der palästinensischen Bevölkerung und für die Aussichten auf einen Frieden. Darüber hinaus untergruben die Siedlungen den demokratischen Charakter Israels – dem Land, in dessen Dienst ich mich so engagierte."

Die "SodaStrom" Fabrik wurde auf der Mishor Adumim Industriezone errichtet, die sich in der illegalen Siedlung von Ma’aleh Adumim befindet, einer der grössten Raubaktionen von palästinensischen Territorium durch Israel im besetzten Westjordanland. Dieses Stück gestohlenen Landes trennt Ramallah, Jerusalem, Bethlehem und Jericho voneinander, unter kompletter Verletzung der Menschenrechte. Was hier passiert ist Vertreibung und Apartheid in brutalster Form.

Die israelische Regierung fördert die Ansiedlung von Firmen auf dem gestohlenen Land durch Subventionen und Steuererleichterungen, stellt ihnen das Land der Palästinenser gratis zur Verfügung. Wenn sogar die EU und die USA dieses Vorgehen als illegal bezeichnen, dann heisst das etwas, wo sie doch sonst was Israel an Verbrechen begeht entweder ignorieren, decken oder schönreden.

Aber die Menschen in Europa sollen nicht nur die Produkte erkennen, die auf gestohlenen Land produziert werden, sondern auch die Prominenten kennen, die für diese Produkte Werbung machen. Im Falle von "SodaStrom" handelt es sich um die US-Schauspielerin Scarlett Johansson. Sie gibt ihr Gesicht für diese Firma her, kassiert einen Haufen Geld dafür und unterstützt damit den völkerrechtswidrigen Landraub und die Rassentrennung.


Johansson hat für "SodaStrom" auch einen neuen Werbespot gedreht, der am 2. Februar während der Super Bowl ausgestrahlt wird, ein Anlass der von 100 Millionen Amerikanern am TV angeschaut wird. Damit soll die weltweite Werbekampagne gestartet werden, die unter dem Motto läuft: "bessere Blasen, von Dir und von Scarlett gemacht". Die 30 Sekunden TV-Werbung kostet 4 Millionen Dollar.

Für die, die das Produkt nicht kennen, es handelt sich um ein Gerät für den Haushalt, um selber Sprudelwasser zu machen, also Leitungswasser mit Luftblasen zu versetzen. Im deutschsprachigen Raum lautet die Werbung, selber sprudeln statt Flaschen schleppen.

Johansson steht for einem Plakat auf dem der Slogan steht "lasst die Blasen frei". Eine Frechheit wenn gleichzeitig die Palästinenser hinter einer 8 Meter hohen Trennmauer als Gefangene gehalten werden. Sie müssen durch die Checkpoints der israelischen Besatzer und sich jeden Tag eine erniedrigende Prozedur der Ausweiskontrolle gefallen lassen.

Die israelischen Medien sind ganz aus dem Häuschen, weil die israelische Firma diese bekannte Schauspielerin als Werbeträger und neues Gesicht verpflichten konnte. Die "Times of Isreal" nannte sie ganz stolz eine "jüdische Schauspielerin", da ihre Mutter Jüdin ist.

Die Firma selber verkündete, sie wäre überglücklich Scarlett Johansson als erste "Globale Marken-Botschafterin" unter Vertrag genommen zu haben. Sie hätte das Produkt schon länger selber verwendet und sie sagte, die Partnerschaft mit dem Hersteller wäre deshalb absolut gegeben. "Ich bin mehr als überglücklich meine Begeisterung für 'SodaStrom' mit der Welt zu teilen," sagte sie.

Ich hielt sie schon immer für keine gute Schauspielerin, sondern nur für eine gut aussehende blonde Puppe, die als schöne Dekoration in den Filmen verwendet wird. Mit dem Engagement für diese Firma, die ihr Produkt auf den gestohlenen Land und illegalen Siedlungen auf Kosten der Palästinenser herstellt, zeigt sie entweder wie völlig dumm und ahnungslos sie ist, oder sie weiss es und ist einfach gefühllos und geldgeil.

Na ja, für schmutziges Geld machen manche Menschen alles, speziell Schauspieler. Sieht man ja auch an George Clooney, der sich für dieses völlig überteuertes Kapselsystem hergibt, wobei die Bauern die den Kaffee in der 3. Welt anbauen mit wenigen Cents abgespeist werden. Auch der Erfinder der Idee "Kaffee aus Kapseln" hat praktisch nichts dafür bekommen. So beuten die Grosskonzerne alle Seiten aus und hauen sie übers Ohr.

An Scarlett gerichtet, in dem man Werbung für dieses Sprudelgerät macht und viel Geld dafür kassiert, unterstützt sie die illegale und rassistische Siedlungspolitik Israels. Das sollte auch jeder wissen der auf die aktuelle Werbung reinfällt und die Absicht hat das Produkt "Made auf geraubten Land" zu kaufen. Was hier abgeht ist mit einem "süssen Gesicht" die hässliche Wirklichkeit zu kaschieren.

Die Doppelmoral der Johansson zeigt sich noch auf andere Art, denn sie hat ihre Stimme einem Hörbuch geliehen, nämlich für "Nelson Mandelas liebste afrikanische Volksgeschichten", für den Kämpfer gegen Apartheid. Sie selber aber unterstützt eine Firma welche die israelische Apartheid-Politik dazu benutzt, um mit den illegalen Siedlung riesige Gewinne einzusacken. Die Frauen von CodePink haben deshalb zu einem Boykott von "SodaStrom" aufgerufen, einschliesslich aller Geschäfte die dieses Produkt führen.

Die Boykott-Drohungen wegen der illegalen Siedlungspolitik scheinen zu wirken. Justizministerin Tzipi Livni sagte in einem TV-Interview am Wochenende, Israel steht vor der gleichen Isolation wie Südafrika während der Apartheid-Zeit. Einer der grössten Pensionsfonds der Niederlande, PGGM, hat Anfang Januar verkündet, sie würden aus fünf israelischen Banken deinvestieren, weil sie Geschäfte mit jüdischen Siedlungen machen, welche das Westjordanland und Ost-Jerusalem immer mehr besetzen. Der Weltgemeinschaft ist klar geworden, nur Israel ist das Hindernis zu einer friedlichen Lösung im Nahen Osten.