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Bethlehem - wir wollen Weihnachten ohne Besatzung

Dienstag, 23. Dezember 2014 , von Freeman um 18:00

Eine Gruppe von Demonstranten die als Weihnachtsmänner angezogen waren protestierten am Dienstag gegen die israelische Besatzung in Bethlehem. Dagegen gingen die Soldaten der israelischen Armee (IDF) mit Tränengas vor und versuchten die Ansammlung gewaltsam zu vertreiben. Der Demonstrationszug marschierte auf einen Checkpoint zu, auf der Strasse die Bethlehem mit Jerusalem verbindet. Obwohl die beiden Städte nicht weit voneinander entfernt sind, ist die Trennung durch die Strassensperren, der Stahltore und der Apartheidmauer, wie die Distanz zu einem anderen Planeten. Die Bewohner von Bethlehem können nicht nach Jerusalem, weil sie komplett eingesperrt sind. Die palästinensischen Demonstranten trugen Plakate auf denen stand, "Jesus kam mit der Botschaft des Friedens, der Freiheit und Gerechtigkeit" und "Wir wollen Weihnachten ohne Besatzung".



Laut der Bibel kamen Maria und Josef nach Bethlehem und fanden kein Zimmer in einem Gästehaus. Deshalb mussten die in einer Scheune übernachten, wo dann Jesus zur Welt kam. Heute, mehr als 2000 Jahre später, gibt es wieder kein Zimmer und kein Recht auf Rückkehr in ihre Heimat für die von den Zionisten vertriebenen Palästinensern. Während wir vor dem Weihnachtsbaum sitzen, das Leuchten der Kerzen betrachten, uns über die Geschenke erfreuen und mit der Familie das Fest der Geburt Jesu Christi feiern, sollten wir auch an die Menschen in Bethlehem denken, die in einer Stadt leben die ein Gefängnis ist, unterjocht von einer brutalen Besatzungsmacht die ihnen das Land gestohlen hat.


Wenn Maria und Josef heute nach Bethlehem wollten, dann kämen sie gar nicht mehr rein, die Geburtsstadt Jesus ist von einer Betonmauer umgeben. Sie müssten an der Mauer warten, eine Barrikade, die so hoch ist wie ein dreistöckiges Haus, mit Stacheldraht oben drüber und Wachtürmen. Bewaffnete israelische Soldaten überprüfen die Ausweise und durchsuchen die Fahrzeuge. Diese Apartheidmauer, die quer durch Jahrtausende alte Siedlungen verläuft, trennt Familien und Freunde voneinander, verhindert den Zugang zum Ackerland und zu den Olivenhainen, blockiert den freien Durchgang, alles illegal laut internationalen Völkerrecht.

Die israelische Armee als Besatzungsmacht schränkt die Bewegung der Palästinenser innerhalb ihres eigenen Territoriums massiv ein. Neben den ständigen Kontrollen an den Strassensperren, sind viele Strassen nur für Juden passierbar und dürfen von Palästinensern gar nicht benutzt werden. Nach mehr als 70 Jahren der gewaltsamen Vertreibung, Diskriminierung und Leiden unter einer zionistischen Okkupation die immer schlimmer wird, muss die Weltgemeinschaft endlich den Willen zeigen, diese schreienden Ungerechtigkeit eine Ende zu setzen. Es ist unerträglich, dass dieses kriminelle zionistische Regime immer wieder mit der Ausrede der "Selbstverteidigung" die abscheulichsten Menschenrechtsverletzungen ungestraft begehen kann.

Wie jedes andere Volk haben die Palästinenser das Recht auf Frieden, Freiheit und Selbstbestimmung.

Ich wünsche allen ASR-Lesern

Frohe Weihnachten

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insgesamt 9 Kommentare:

  1. maria faast sagt:

    ein trauriger artikel, traurige weihnachten, bei mir kommt speziell heuer keinerlei freude auf, nur weltschmerz, freeman, alles gute und danke für deine hervorragende arbeit.

  1. Eveline sagt:

    Ich wünsche uns allen eine schöne Weihnacht.
    Danke für Deine Arbeit.

  1. voglpet sagt:

    Danke Freeman für die traurige, aber wichtige Botschaft.

  1. Simon Putin sagt:

    Jetzt steht dort eine Mauer und viele Soldaten, aber in ein paar Jahren wird diese Mauer nicht mehr dort stehen, nur noch ein Plakat, auf dem man die Mauer und die Namen der Planer und Erbauer wieder finden wird! Aber Egal was kommen oder auch passieren mag, wir dürfen uns niemals zu Blinde Wut hinreißen und uns ängstlichen lassen!!! Wenn wir alle vom ganzen Herzen her und mit Liebe zu Gott beten und ihn um Hilfe bitten, dann wird er uns auch helfen. Aber dazu gehört natürlich Ausdauer und viel Spirituelle Kraft, was die Bösen Mächte auch wissen! Daher werden wir auch immer und immer wieder im unserem Alltag abgelenkt und unser Verstand sowie Geist damit geschwächt. Vor allem mit Materiellen Gütern und Geld. Davon müssen wir uns befreien, dann können wir auch wieder besser mit Gott kommunizieren.

  1. Antraxxxa sagt:

    Licht und Liebe für alle fühlenden Wesen.

  1. m. sagt:

    Danke! Dir Fröhliche Weihnachten Freeman und alles Gute.

  1. REM sagt:

    Lieber Freeman,

    herzlichen Dank für deine Arbeit. Ich wünsche dir und deinen Freunden/Angehörigen ein besinnliches und friedvolles Weihnachtsfest.

    REM

  1. <3 Für @lle ASR´ler Frohe Weihnachten <3
    Gott segne Dich Freddy und deine Liebsten!
    Danke für all dein Wirken,
    und danke auch uns allen aktiven Lichtwesen in diesen wegweisenden Zeiten.