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Die Titanic war auch unsinkbar

Freitag, 23. November 2007 , von Freeman um 13:45

Vorhersage: Der Dollar könnte 90% an Wert verlieren!

Wer alle Signale sieht, kann nur zu einem Schluss kommen, das Finanzsystem wird demnächst zusammenbrechen. Es wird nur noch künstlich durch Fäden zusammengehalten.

Laut Informationen die ich von Finanzexperten und Bankern hier in der Schweiz bekomme, ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis es kracht. Wenn die Broker und Händler alles verkaufen und ihr Geld in Sachwerte anlegen, wie Gold, dann ist Panik angesagt. Die Ratten verlassen das sinkende Schiff, es ist Zeit auch von Bord zu gehen.

Der Dollar ist im Sturzflug und wie der iranische Präsident beim OPEC-Gipfel sagte, nicht mehr das Papier wert auf dem es gedruckt ist. Der Chef von Airbus hat gestern in Hamburg gesagt, der Konzern ist lebensbedrohend durch den Kursverlust des Dollars gefährdet. Die Öl produzierenden Länder, die Chinesen, die Russen alle schmeissen den Dollar weg, ja sogar Gisele will ihn nicht :-)

Niemand hat mehr Vertrauen in die amerikanische Wirtschaft und die Rezession hat dort schon begonnen. In diesem Land haben die Menschen aus spekulativen Gründen sich nur noch gegenseitig Häuser verkauft, mit Geld, welches sie sich vom Ausland borgten, alles um den schnellen Gewinn zu erziehlen, um nochmehr konsumieren zu können. Ist das eine nachaltige und produktive Volkswirtschaft auf der eine Nation aufbauen kann?

Ihre ganzen Fabriken haben sie in Billiglohnländer outsourced. Statt etwas zu produzieren, was die Welt kaufen würde, haben die Wall Street Banker die ganze Nation zur Spekulation animiert, dem Handel mit wertlosen Papieren, und sind damit der perversen Gier nach Geld unterlegen. Der Wertverlust des Dollars ist die Quittung dafür. Es spiegelt die leere Hollywood Fassade dieses Landes wieder.

Wer glaubt der Euro wird diesen Zerfall des Dollars und Amerikas überleben, der irrt sich. Es wird eine Kettenreaktion stattfinden, weil die Währungen und die Wirtschaften an einander gekoppelt sind. Das Ganze ist wie eine Seilschaft am Berg, wo die einzelnen Bergsteiger miteinander verbunden sind. Wenn einer fällt, reisst er alle anderen mit, denn niemand hat ans Sichern gedacht, nur ans immer mehr und höher, vor lauter Geldgier und Profitstreben.

Ihr könnt euch dafür bei unseren Regierungen wegen ihrer landesverräterischen Globalisierung bedanken. Sie haben uns völlig abhängig gemacht von der verbrecherischen globalen Geldelite, die den Gott Mammon anbetet.

Wie jeder der die internationalen Finanzen kennt, weiss, sind die Länder USA, Frankreich, Italien, Grossbritannien und auch Deutschland völlig pleite. Alles, was abläuft, ist eine Show um die Wahrheit zu kaschieren. Jetzt wird die Rechnung präsentiert für das jahrzehntelange Leben über alle Verhältnisse. Die Blase, welche Geldsystem heisst, kann nicht mehr weiter mit leerer Luft aufgepumpt werden. Jetzt platzt sie und es gibt den grossen Knall.

Ist ja schon mehr als überreif.

Die Finanzjongleure und Hedge-Fond-Manager warten nur noch das Jahresende ab, um die Sicht auf wirkliche Situation so lange wie möglich hinauszuzögern. Sie wollen ihren Jahresbonus ja nicht gefährden. Den wollen sie noch absahnen und sich die Taschen trotz ihres Versagens vollstopfen. Danach im neuen Jahr gehts richtig los, wenn die Banken die faulen Kredite in ihren Bilanzen bewerten müssen. Dann kommt das grosse Erwachen und die gigantischen Abschreiber. Das Kapital wird aufgebraucht sein, der Börsenkurs am Boden und manche Institution wird es danach nicht mehr geben.

Das Schwarzeloch wegen der Hypothekenkrise ist sagenhafte 1 Billion Dollar (tausend Milliarden) gross, dann die Privatschulden der US-Haushalte von 1 Billion Dollar, die Staatsschulden von 8.1 Billionen Dollar, die Kriege im Irak und Afghanistan kosten zusammen mit dem regulären US-Militärbudget 1 Billion Dollar pro Jahr, der gigantische Aussenhandelsdefizit von 2 Milliarden Dollar pro Tag!... usw. Amerika ist doch völlig Bankrott und damit das Weltfinanzsystem.

Was ist zu tun?

Vorsorge treffen, jeder muss für sich überlegen wie man einen Crash, wenn alles in die Hosen geht, überleben kann. Ihr meint das ist Schwarzmalerei? Dann möchte ich auf die Northern Rock Krise hinweisen, wo seit 140 Jahren, das erste Mal wieder ein Sturm auf eine Bank in England stattfand. Die Menschen sind um 2:00 Uhr Früh vor den Filialen gestanden und haben auf die Türöffnung gewartet, um ihr Geld abheben zu können. Hätte auch niemand für möglich gehalten, aber es ist passiert.

Alles ist möglich, nichts mehr ausgeschlossen.

Die Vorhersage eines Trendforschers: „Die Finanzkrise könnte den Dollar komplett abstürzen und 90% seines Wertes verlieren lassen, und Gold auf $2'000 die Unze hochsteigen lassen.

Wir werden Wirtschaftszeiten erleben, die noch kein lebender Mensch bisher gesehen hat
” sagte der Direktor des Trends Research Institutes Gerald Celente, der eine Panik für das Jahr 2008 vorhersagt.

Je grösser sie sind, je härter werden sie fallen“ und meint damit die Grosskonzerne, wie er in einem Interview im Hudson Valley Business Journal New York erzählte.

Celente, der bereits vor einem Jahr die Hypothekenkrise und den Wertverlust des Dollars richtig vorhergesagt hat, erzählte der Zeitung, die Hypothekenkrise ist nur “ein kleiner Teil des Marktes, der jetzt zusammenbricht.

Die Derivatehändler, Hedge-Funds, Übernahmefirmen und andere Marktteilnehmer werden ebenfalls abstürzen, sagte er.

Massive Verluste der Konzerne, wie bereits mit Citigroup und General Motors gesehen, werden noch häufiger in Zukunft passieren.

Ich wäre nicht überrascht, wenn die Giganten zu Tote stürzen“ sagte Celente.

Eine Panik im Jahre 2008 wird zu einem erheblichen Einbruch im Lebensstandard in den USA führen, sagt er.

Rette sich wer kann.

Die Finanzministerien, Notenbanken und Regierungen sind völlig überfordert, können die vielen Löcher nicht mehr stopfen, das Schiff nimmt zu viel Wasser und sauft ab. Ihr meint, so was kann nicht passieren, ihr vertraut dem System... es kann nicht abstürzen... das haben die Erbauer der Titanic auch gemeint... sie ist unsinkbar.

Und, was ist passiert? Nach dem der Eisberg gerammt wurde, sind die Klugen sofort in die wenigen Rettungsboote gestiegen und davongerudert. Die anderen, welche die Realität nicht wahr haben wollten, an die Unsinkbarkeit glaubten, machten weiter Party, tanzten und tranken Champagner zur Musik der Bordkapelle.

Jetzt könnt ihr überlegen, wo ihr sein wollt, im Rettungsboot oder auf der unsinkbaren Titanic.

Hier etwas Humor von Jon Shayne alias Merle Hazard mit H-E-D-G-E:

insgesamt 25 Kommentare:

  1. Abhängig von den Einzelnen seiner politischen Konfession, sind die Unternehmer, die Kapitalisten oder die Politiker schuld.

    Nie sind es die geldgierigen Bürger, die immer mehr für nichts haben wollen. Warum ist es das jeder Scharlatan der den Arbeitern etwas unverdientes Verspricht gewählt wird?

  1. Anonym sagt:

    Na, wie wärs denn wenn wir einfach ein Gesetz beschließen das sagt: „Alle Arbeit ist das gleiche wert, und jeder bekommt ab jetzt nicht mehr als 3000€ im Monat, der Rest wird alles in einen Pott geworfen und davon zahlen wir die Staatsausgaben.“

    Dann erübrigt sich das ganze Theater, von wegen gierige Bürger, das ich nicht lache. Wer häuft denn mehr an als er in 10 Leben verprassen könnte und zeigts dann auch noch so das die anderen Neidisch werden?

    Kranke Gesellschaft!

  1. Anonym sagt:

    apropos "Titanic" ...

    habe neulich gelesen, dass die Titanic versenkt wurde mittels Sprengung, um die entscheidenden Leute, die der Etablierung der FED entgegenstanden, aus der Welt zu schaffen. ... Wäre eine Recherche wert.
    Dient dieser Untergang auch der Errichtung einer neuen Geldordnung?

  1. Anonym sagt:

    An anonym hat:
    Du wirst lachen - es gibt eine Theorie, die sagt, dass die US-amerikanische Regierung mit der Krise ihr Land von Krediten bereinigen will, um danach freie Bahn für den AMERO zu haben. Zwischen Kanada, USA und Mexiko hat es nämlich nachweislich bereits weitreichende Gespräche gegeben, die zu einer Harmonisierung von Gesetzen geführt haben, um die Erschaffung einer gemeinsamen Freihandelszone à la EU schnell realisieren zu können. Bush hat mittels seiner jüngsten Gesetzesnovellen die Macht, im Falle einer Krise den gesamten Kongress außer Kraft und sich als Quasi-Diktator ins Amt zu setzen. Theoretisch alles möglich.Die Frage ist nur noch, ob alles auch sogeplant ist.

  1. Anonym sagt:

    Der Währungscrash gehört zum Plan
    der neuen Weltordnung.
    Es soll eine bargeldlose Weltwährung eingeführt werden unter
    völliger Kontrolle der Finanzelite.
    Nur der das Zeichen hat und loyal ist kann kaufen oder verkaufen !!!

  1. Consulting sagt:

    Alle sehen mit Schadenfreude auf die Amis, die so richtig einen auf den Sack kriegen.

    Leider sind wir ALLE beteiligt und haben alle die Folgen zu tragen.

    Ich glaube auch das das System zusammen bricht.

    Denken wir aber Positiv!

    Erst einmal Weihnachten feiern und ab Sylvester knallt es dann.

    Ein kalkulierter Zusammenbruch. Man wird die Leute nicht in Panik versetzen.

    Frage ist:
    Wie sieht das Szenario für 2008 aus?

    Der Immobilienmarkt in den USA bricht zusammen. Einige Leute werden dann die Immobilien für 25-40% des momentanen Wertes kaufen. Die Leute lernen zu sparen.

    Alles halb so schlimm. Jeder wird genug zu essen haben.

    Im Chaos bieten sich auch gute Chancen für flexible Menschen.

    Klar ist doch, daß die dumme Masse IMMER zahlt. Im alten Rom war das auch schon so. Es hat sich nichts geändert.

    Lehnen wir uns also entspannt zurück, freuen uns auf ein Schönes Weihnachtsfest, einen Guten Rutsch ins Neue Jahr.

    Dann knallt es und auf den Trümmern werden wir etwas Neues aufbauen.

    Eine gute Chance für fleißige und flexible Menschen!!!


    Im Frieden bereite Dich auf den Krieg vor.
    Im Krieg bereite Dich auf den Frieden vor.


    Alles Gute und viel Erfolg im Neuen Jahr 2008 wünscht der Europe.Counsellor!!!

  1. Anonym sagt:

    Leider wird die Macht dann immer noch in den falschen Händen sein.

    Aber man kann schon froh sein, wenn sich kein Krieg daraus entwickelt.

    Scheisndreck

  1. Anonym sagt:

    der Artikel stammt zwar schon aus 2004, aber paßt recht gut hier rein: http://www.goldseiten.de/content/kolumnen/artikel.php?storyid=180

  1. Anonym sagt:

    Niemand hat über seine Verhältnisse gelebt, das System hat ein eingebautes Verfallsdatum.

    Einfach mal hier einsteigen, um zu verstehen warum:

    http://www.artfond.de/geldseite.htm

    Ganze einfache Mathematik, es kann nicht auf Dauer funktionieren, die Frage ist nicht ob sondern nur wann es das nächste Mal kracht.

  1. Anonym sagt:

    @freeman:

    Du könntest doch mal einen Artikel verfassen, in dem du aufzeigst, was alles getan bzw. an was alles gedacht werden muss, um die bald kommen Krise meistern/überleben zu können.

    Man liest immer nur, dass das System wie wir es gewohnt sind, zusammenbrechen wird (woran ich nicht zweifle) und das sich der Lebensstandard dramatisch verschlechtern wird.

    Wie sieht dann das alltägliche Leben aus?
    Wird die Lebensmittelversorgung gewährleistet sein?
    Wie siehts mit Strom, Benzin etc. aus?
    Bricht das völlige Chaos aus, wo nur noch das Recht des Stärkeren zählt?
    ....
    Oder wird es einen milden Umschwung in ein neues Geldsystem geben, sozusagen es wird einfach der RESET-Knopf gedrückt, (fast) alle starten wieder bei 0 und man hat für die nächste Jahrzehnt seine Ruhe.

    Mir ist durchaus klar, das du kein Prophet bist und auch du nicht genau weißt wie es ablaufen wird.

    Ich möchte nur für den Worst-Case vorbereitet sein, um mich und meine Familie schützen/versorgen zu können.

    Manche werden jetzt wahrscheinlich denken, Mensch ist der paranoid.
    Aber vorgereitet sein kostet nichts (im Verhältnis gesehen) und man kann ruhigen Mutes weiter leben und gehört im Fall der Fälle zu den wenigen, die nicht dumm aus der Wäsche glotzen.

    Nun, FREEMAN, oder alle anderen, wie siehst du/ihr die Lage??

    Greetings

    conspiracy

  1. Freeman sagt:

    Ein guter und berechtigter Vorschlag. Ich werde über das Thema Vorsorge und Vorbereitung auf eine Krise etwas zusammenstellen und einen Artikel schreiben.

    Es kommt darauf an ob man "nur" einen finanziellen Kollaps erwartet oder einen allgemeinen Zusammenbruch, wie Anarchie und Kriegsrecht.

    Mal grundsätzlich vorweg möchte ich folgendes raten, was aber unverbindlich ist.

    1.So unabhängig wie möglich werden.
    2.Einfach mal sich Gedanken machen, was wäre wenn und einen persönlichen Notfallplan erstellen.
    3.Sich fragen, wie überlebe ich einen Monat ohne der Aussenwelt.
    4.Lebensmittelvorräte anlegen.
    5.Wasserfilter besorgen(sauberes Trinkwasser ist das grösste Problem.)
    6.Notvorrat an Medikamente anlegen.
    7.Wie kocht man wenn es kein Strom oder Gas mehr gibt.
    8.Alle Schulden zurückzahlen und keine mehr machen.
    9.So viel wie möglich in Bar zu Hause haben. Wenn es kracht sind die Banken geschlossen.
    10.Tauschbare Werte haben, mit denen man handeln kann, wie Goldmünzen.
    11.Sich mit den Nachbarn befreunden und absprechen, Quartiergemeinschaft bilden, im Notfall benötigt man Hilfe, man kann nicht alles alleine machen.
    12.Sich bewaffen, wenigstens in den Ländern wo man Waffen erwerben kann um sich gegen Plünderern zu verteidigen. Deshalb auch Quartiergemeinschaften als Wache.
    13.Geräte wie Radio, Taschenlampen, Licht besorgen die man mit der Hand aufladen kann oder mit Solar funktionieren.
    14.Freundschaft mit jemanden auf dem Land machen oder Familenkontakte auffrischen, wie Bauern, von denen man im Notfall Lebensmittel bekommen kann.
    15.Besteht die möglichkeit im eigenen Garten selber Lebensmittel anzuplanzen.
    16.Bücher besorgen die Tipps über so einen Notfall beschreiben.
    17. Und vieles mehr, hängt von der persönlichen Situation ab, ob man in der Stadt oder auf dem Land lebt.

    Vieles kann man als Campingausrüstung kaufen. Wenn man es nie braucht, dann kann man ja einen schönen Abenteuerurlaub damit verbringen.

    Grundsätzlich muss man überlegen, wie unabhängig kann ich vom System sein und selbständig überleben. Man muss einfach wissen, wenn es keinen Strom mehr gibt, dann funktioniert unsere Gesellschaft überhaupt nicht mehr. Dann gibt es auch kein Benzin und Heizöl und keinen Supermarkt mehr. Also, alles machen damit man ohne dem für eine Weile auskommt.

    Wer den ersten Monat übrlebt, hat es geschafft. Die meisten Menschen werden ein grosses Problem haben, wenn sie kein Geld mehr aus dem Automat holen und nicht nach zwei Tagen mehr in den Supermarkt können. Wir sind bewusst so abhängig gemacht worden, dass wir keine Woche ohne funktionierendes System überleben können. Dagegen muss man sich vorbereiten.

  1. Anonym sagt:

    Freeman Du hast Recht.

    Die Unfreiheit bzw. Abhängigkeit ist sehr groß in Deutschland.

    Darum bin ich ausgewandert nach Asien.

    Wasser gibt es aus der Leitung aber das läuft bei mir über einen 3.000 Liter Wassertank. Wenn das Wasser ausfällt reicht das für 2 Wochen.

    Bei Stromausfall benutze ich einen kleinen Stromgenerator. Das reicht für Kühlschrank, Licht, Fernseher und Internet, Computer. Leider nicht für die Klima-Anlage.

    Wenn das finanzielle System zusammen bricht rechne ich aber nicht mit Gewalt.

    Der Staat ist da viel subtiler. Die Leute werden weiter VERARMEN. Für das gleiche Geld bzw. gleiche Arbeit kann man dann weniger kaufen.

    Meine Frau jammert hier, daß die King-Prawns (Riesengarnelen) mittlerweile fast 5 Euro das Kilogramm kosten, 1 Kilo australisches Rinderfilet kostet 13 Euro, local Beef ca. 4,50 Euro.
    Guter französischer Sekt kostet 4,50 Euro die Flasche und 8 Euro im Restaurant, frage mich, wieso der so preiswert sein kann!


    Die Frage die sich jeder stellen sollte ist,
    wie will man leben?
    Ich habe hier zwar immer Sonnenschein aber einfach ist es natürlich nicht.

    Die Freiheit ist aber riesengroß!!!

    Also, nicht jammern oder versuchen die Welt zu verbessern!

    Das Leben der eigenen Familie und sich selbst verbessern.

    Wann fangt Ihr damit an?????

  1. Anonym sagt:

    schöner Plan [b]freeman[/b] ... Rüdiger Nehberg ist sicherlich auch eine "must have" Literatur zum Thema, auch für medizinische Versorgung in Notfällen ohne Medikamente ... allerding Punkt 8a ist ein Problem, wenn man gerade noch eine Immobilie finanziert und Punkt 1 ist zwar schön gesagt, aber auch als Selbständiger sieht man im Ernstfall ohne Strom, Benzin und zahlungsfähige Auftraggeber alt aus, es sei denn Du meintest mit Unabhängigkeit so alternative Kommunen ... naja, auch nicht jedermanns Sache

  1. Freeman sagt:

    Hypotheken sind kein Problem, denn wie man jetzt aus Amerika sieht, können die gar nicht alle Hausbesitzer die nicht mehr zahlen auf die Strasse stellen. Es gibt sogar Politiker die ein Gesetz verabschieden wollen, welches eine Massenzwangsversteigerung verhindert.

    Vor Gericht hat die Deutsche Bank vor einigen Tagen in den USA verloren, als sie die Häuser massenhaft pfänden wollte. Wenn dieses Urteil rechstkräftig wird, dann haben die Banken noch ein Problem, welches noch gar nicht angesprochen wurde. Wie wollen sie das bilanzieren? Noch mehr Abschreiber die ihr Kapital auf null bringt.

    Wo sollen die denn alle hin die dann kein zu Hause haben? Bei einem grossen Kriesenfall wird es hier genau so sein. Fast jeder hat doch eine Hypothek auf sein Haus, die bei einem finanziellen Kollaps alle nicht mehr zahlen können. Die können doch nicht Millionen per Zwangsräumung auf die Strasse stellen. Da werden per Dekret die Hypotheken eingefrohren, fertig.

    Wegen unabhängig sein, damit ist keine Kommune gemeint. Meine Vorfahren waren alle unabhängig, sie hatten einen Garten mit Gemüse, Obstbäume und Beerensträucher, haben eingemacht und eingelagert, hielten Hasen, Hüner und konnten sicher viele Monate oder sogar laufend sich selbst ernähren.

    Diese Selbständigkeit hat man systematisch gebrochen und zerstört. Man hat uns bewusst in dieser sogemannten modernen Gesellschaft völlig abhängig gemacht. Wenn wir nicht jeden zweiten Tag in den Supermarkt können, dann sind wir aber völlig am Ende und verhungern. Speziell die in der Stadt wohnen. Meinst du dann kann man noch eine Pizza bestellen?

    Diese Abhängigkeit meine ich sollte man brechen. Wie, muss jeder für seine eigen Situation herausfinden.

  1. Anonym sagt:

    Gutes Thema,
    habe einen Freund, der hat sich extra ein Notstromaggregat, das als Treibstoff Diesel verwendet, gekauft. Schlau wie er ist, hat er das Aggregat an den Heizöltank angeschlossen und hat so mal schnell 5.000 Liter zur Verfügung. Damit kann er stundenweise die Notwendigsten Geräte bestimmt ein Jahr lang betreiben, und mit dem Heizöl natürlich weiterhin heizen!

    Ich finde das sollte jeder wissen!

  1. Anonym sagt:

    Danke für die beruhigenden Worte bzgl. der Hypotheken ... die rasante Abschaffung der Hausgärten, der Einmacherei, der Hausschlachtungen und der Kleinviehhaltung ist in der Tat auffallend ... letzteres nicht zuletzt auch ein Ergebnis der propagierten Tierseuchen und der mit der Haltung verbundenen Querälen

    Übrigens @all: Auf dem Land stehen immer mehr Häuser leer; die Ü70 Generation stirbt langsam aber sicher aus, Nachkommen sind entweder nicht vorhanden oder fern der "Heimat". Die Anwesen sind zumeist in Schuss und derzeit auch recht günstig ... und man zahlt für eine Hypothek nicht mehr als für Miete auch und ist in vergleichbarer Zeit in der Stadt , hat aber mehr Raum, Ruhe, Möglichkeiten beinahe autharker Grundversorgung .. und Erde unter den Finernägeln hält fit ^^

  1. Anonym sagt:

    [Zitat]Angesichts des stetig sinkenden Dollarkurses hält Volkswirt Heiner Flassbeck für das kommende Jahr eine Rezession in Deutschland für möglich. Sollten die Exporte nächstes Jahr sogar sinken, drohe eine Rezession aufgrund des noch immer schwachen deutschen Binnenmarktes, sagte der Ökonom der UN-Handelsorganisation UNCTAD. Die Kursverluste des Dollars und die dadurch drohende Entwicklung seien allerdings eine normale Reaktion der Devisenmärkte.[/Zitat]

    schwacher dt. Binnenmarkt? ... bei dem laufend publizierten Wirtschaftsboom ? unglaublich, sowas mal aus offiziellem Munde zu hören

    Quelle: http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/interview/702211/

  1. Anonym sagt:

    source: http://politblog.net/intern/programmhinweis-politblog-radio-am-donnerstag.htm

    Morgen, Donnerstag 29. November 2007 - 20:00 Uhr bis 21:00 Uhr - Politblog-Radio live:

    Dollarkrise und Inflationsgefahr

    Eine exakte Analyse der derzeitigen Turbulenzen auf den internationalen Finanzmärkten, crashender Hypotheken-und Hedge-Fonds, Bankschieflagen und -Pleiten sind das Thema der morgigen Sendung von Politblog-Radio. Fragen nach einem denkbaren Ausweg aus der Krise und Möglichkeiten individueller Vorsorge werden beantwortet.

    Ebenso wird ein Ausblick auf eventuell drohende politische Entwicklungen gegeben und gefragt, wie groß die Gefahr einer Euro-Inflation oder einer Wirtschaftskrise für Europa ist.

    Als Gesprächpartner sind der Investor und Anlageberater Walter K. Eichelburg und Andreas Bangemann , Redakteur der Zeitschrift “Humanwirtschaft”, zu Gast.

    Eichelburg, der eigentlich “gelernter” IT-Fachmann ist, hat sich als Autodidakt zum viel gelesenen und zitierten Analysten entwickelt. Experten hielten seine Prophezeiungen (auf seiner Webweite hartgeld.com) vom Platzen der Immobilienblase in den USA und seine Vorhersagen des Dollarverfalls noch im Frühjahr diesen Jahres für überzogen und gewagt. Offensichtlich aber bestätigen sich Eichelburgs Theorien - bis jetzt zumindest.

    Andreas Bangemann vertritt die Theorie einer “Marktwirtschaft ohne Kapitalismus” und versucht Auswege aus dem ewigen Kreislauf der zyklischen Wirtschafts- und Finanzkrisen zu entwickeln. Ansatz der Ideen ist eine auf sozialer Gerechtigkeit basierende Wirtschaft. Grundsätzlich stehen die Rolle des Geldes und der Zinsen im Fokus seiner Betrachtungen.

  1. Anonym sagt:

    auch ein interessanter Artikel: http://nwo-fighter.info/blog/die-hyperinflation-1923-und-warum-kein-crash-kommt/

    allerdings zumindest für mich eher verwirrend, was 2008 angeht

    nungut, ich besitze ja eig. nichts ausser einer hypothekenfinanzierten Immobilie und die ja auch erst, wenn die Hypothek mal getilgt ist, aber die, die Barvermögen besitzen, zumindest die darunter, die es sich "vom Munde abgespart" haben, sollten Hilfen bekommen

    ein Umtausch in Edelmetalle hilft ja nur, wenn tatsächlich auch der Handelswert in annehmbarer Zeit die Tausch- und Rücktauschgebühren überteigt (Guru Eichelburg prognostizierte gestern Wertsteigerungen um ca. 3.000% für Gold (von derzeit 800 auf 50.000 $ / Feinunze ?!)) ... ist das alles allerdings nur Lärm um nichts und die Preisblase für Edelmetalle wird zum platzen gebracht, verarmen auch die Tauscher ... zumindest mal über die Rücktauschgebühren

  1. Anonym sagt:

    Es gibt durchaus eine Lösung. Das Geldsystem muss verändert werden.

    Das Zinsbasierende System ist expont. ausgelegt und muss scheitern das es immer wachsen muss.

    Wer mal mehr wissen will:

    * Silvio Gesell
    * Freiwirtschaft
    * inwo.de
    * humanwirtschaftspartei.de
    * das wunder von wörgl
    * nwo (neue wirtschaftsordnung)
    * Helmut Creutz
    * Klaus Popp

    Es gibt einen dritten Weg zwischen Kapitlismus und Kommunismus. Die Freiwirtschaft.

  1. Anonym sagt:

    Bei allen Überlegensstrategien bitte bedenken, daß man in einem Meer der Hungernden, Frierenden und Flüchtenden mit seiner Schüssel gehortetes Wasser und Dauernahrungsmittel nur überlebt, wenn eine Horde Blackwater Söldner Deine Schüsseln mit Maschinenpistolen verteidigt.

    Einfacher ist es doch, sich unabhängig vom alten Geld zu machen und statt Euro oder Dollar etwas alternatives zu verwenden.

    Denn das ist inzwischen ganz einfach.
    http://www.rheingoldregio.de
    http://www.volmetaler.org
    usw. usf.

  1. Anonym sagt:

    nochmal zurück zur These: "Hypotheken sind kein Problem"

    mal schauen, was da morgen so in die Zimmer flimmert:

    ARD | 16.01.2008 | 23:30 Uhr
    Und plötzlich ist das Haus weg WDR/SWR (Stern.) | Länge: 45 Min.

  1. Ehrliche_Haut sagt:

    "Die Wende der Titanic. Wiener Deklaration für eine zukunftsfähige Weltordnung.Visionen und Konzepte abseits von links und rechts"

    so heißt der Titel eines Buches aus dem oekom Verlag, München 2005, das ich jedem wärmstens empfehlen kann, der nach wirklich konstruktiven Vorschlägen von Professionals für eine Weltordnung der Zukunft und nach echten Lösungen für all die Anklagen, die in diesem Blog hier aufkommen, sucht.

    Gruß von
    Christoph.Hans.Messner@gmx.de

  1. Anonym sagt:

    Ich möchte hier auch auf die Ausführungen von Ferdinand Lips hinweisen, der die Zusammenhänge von Gold,funktionierender Wirtschaft, Vollbeschäftigung und den verheerenden Auswirkungen unseres derzeitigen Geldsystems auf die gesamte Menschheit anschaulich macht. Sehenswert!
    Allerdings scheint es, daß er von kaum jemanden gehört wurde oder gehört werden sollte, da diese Themen heute noch, vor allem vor der breiten Masse, ferngehalten werden.

    Ich möchte mich hier auch herzlich bei Freeman bedanken, der freizügig sein Bestes verschenkt (nämlich die Zeit seines Lebens), um uns, die das lesen, zu bereichern.

  1. @freeman:

    wir haben mittlerweile 2011; die krise hat begonnen und ist noch nicht vorüber.

    nun habe ich angst. ich habe angst weil ich eine familie mit 2 babies habe. ich habe angst, weil wir nicht verschuldet, sondern überschuldet und schon lange reif für die privatinsolvenz sind. und ich habe in diesem zusammenhang angst vor einer anarchie, die als folge des weltwirtschaftszusammenbruchs drohen könnte. wir haben nämlich nicht die möglichkeit geld oder wertvolle sachgegenstände auf die seite zu schaffen. wir können uns als mieter in einem hochhaus in der stadt auch nicht selbst versorgen. weder mit lebensmitteln noch mit strom, wasser, heizöl oder benzin.

    dieser artikel lässt mich schon fast panik bekommen. was können wir tun angsichts einer drohenden anarchie um für unsere kinder zu sorgen? wie realistisch ist es überhaupt dass es in absehbarer zeit zu einem system kommt, in dem nur noch der stärkere siegt?

    beste grüße und vielen dank für diese wertvollen informationen - wie immer :)