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China kann GPS-System stören

Freitag, 23. November 2007 , von Freeman um 09:35

China hat eine Anzahl an Fahrzeuge im Einsatz, die mit modernster Elektronik bestückt sind und dafür entwickelt wurden die amerikanischen GPS (Global Positioning Satelliten) Navigationssignale zu stören. Jetzt hat das Pentagon Angst, China wird damit in der Lage sein die GPS-Signale in seinem Land zu beeinflussen, um sich besser verteidigen können.

Die US-Geheimdienste beobachten die Fahrzeuge genauestens um ihre Leistung abschätzen zu können und auch, ob diese Technologie an andere Länder wie den Iran exportiert wird. Die US-Spionagesatelitten haben die Lieferwagen fotografiert, aber es ist nicht bekannt wie stark sie die GPS gesteuerten Waffen der Amerikaner stören können.

Der Irak setzte eine ähnliche Technologie während des Golfkrieges ein, aber die Abwehr war nicht erfolgreich, weil das US-Militär sehr schnell die GPS-Bomben abänderte und die Störsender zerstörte.

Die Pentagonoffiziellen sind jetzt besorgt, dass ihre Bomben und Raketen nicht mehr wirksam gegen das chinesische Anti-GPS-System sind.

Insgesamt hat China seine Verteidigungskapazität eindrücklich demonstriert, in dem sie bei einem Test erfolgreich einen Satelliten im All abgeschossen haben, um die Spionage- und GPS-Kapazität der Amerikaner unwirksam zu machen. Dazu kommen jetzt neu die mobilen GPS-Störsender, sowie Technologie zur Computerkriegsführung.

Die Ironie der Geschichte ist, dass Peking die detaillierten Informationen über das GPS-System durch die Clinton Regierung in den 90ger Jahren erhalten hat. Die chinesischen Militärs wurden in den genauen Aufbau, der Funktion und Herstellung des GPS-Systems auf Wunsch von Präsident Clinton unterrichtet.

Clintons Geschenk an die chinesische Volksarmee hat diese eine neue Verteidigungsstrategie ermöglicht.

Seitdem sind die chinesischen Kampfflugzeuge mit amerikanischen GPS-Empfängern ausgestattet, um zu navigieren und noch besser ihre Ziele zu treffen. Zusätzlich sind viele Flugzeuge und Raketen, welche China an den Iran und den Sudan liefert, mit GPS ausgestattet.

Ein Beispiel dafür ist die YJ-62 Antischiffsrakete, welche China unter der Bezeichnung C602 exportiert. Diese mit einem Düsentriebwerk ausgestattete Rakete hat eine Reichweite von 250 Kilometern und fliegt knapp über der Meeresoberfläche auf ihr Ziel zu. Es gibt keine wirksame Abwehr, weil zu tief für das Radar, und ein Schiff kann damit ohne Weiteres versenkt werden.

US-Militärexperten sind besorgt und meinen: „Die Nutzung von GPS-Technologie um die Genauigkeit der chinesischen Raketen zu verbessern, zusammen mit ihren Störmöglichkeiten und einer Verteidigung die über weite Distanzen geht, sind eine ernsthafte Bedrohung unserer 7. Flotte im Pazifik, speziell, wenn es in Zukunft zu einer Krise um Taiwan kommt.

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