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Wer wählt den US-Präsidenten?

Donnerstag, 22. November 2007 , von Freeman um 10:23

Jedenfalls nicht das amerikanische Volk, sondern es ist alles vorbestimmt.

In diesem Video sieht man, wie die Medien die US-Präsidentschaftswahlen manipulieren. Sie haben bereits ihre Wahl getroffen wer Präsident werden soll. Diesen Kandidaten wird viel Sendezeit gegeben, den anderen erheblich weniger. Der Favorit darf sich präsentieren und steht immer im Mittelpunkt. Damit wird dem Publikum eingeredet, das ist der Gewinnertyp und die anderen sind die Verlierer.

Durch geschickte Manipulation der Präsenzdauer auf dem Bildschirm und wo die Kandidaten in der Diskussionsrunde sitzen, werden die Zuschauer auf die vorbestimmte Person, welche die Medien haben wollen, hingesteuert. Im Prinzip ist die Wahl gelaufen, von den Medienbesitzern bereits entschieden. Was jetzt passiert ist eine inszenierte Show, in dem man das gewünschte Wahlresultat durch Manipulation des Publikums erreicht.

In diesem Video sieht man, Hillary Clinton ist über viermal mehr zu sehen als der Kandidat mit der niedrigsten Redezeit. Daraus kann man folgern, Hillary wird das Rennen machen bei den Demokraten, das haben die Medienbesitzer bereits entschieden.



Wenn das Theaterstück nicht in die gewünschte Richtung läuft und ein Kandidat gegen den Fahrplan von den Wählern doch lieber bevorzugt wird, dann veröffentlicht man eine Skandalgeschichte, startet eine Schmierkampagne, dann wird diese Person mit raffinierten Unterstellungen in den Dreck gezogen, ohne konkret etwas zu behaupten.

Typische Methode, man stellt eine Frage als Schlagzeile, wie zum Beispiel diese unverschämte: "Hat Obama seine Frau geschlagen?" In der Story wird diese Frage nicht beantwortet, es wird auch rein juristisch nichts behauptet, aber die negative Botschaft ist in den Köpfen der Menschen eingepflanzt, der Kandidat damit erledigt.

Ähnlich läufts dann bei den Republikanern. Am Schluss gibt es zwei Kandidaten um das Präsidentenamt, welche die Elite vorbestimmt hat und ihre Macht sichern wird. Das Volk darf dann noch aus den geringeren der beiden Übel "wählen".

Nicht das amerikanische Volk entscheidet wer ihr Präsident sein soll, sondern die Medien und die Mächte die dahinter stehen entscheiden das.

Wir leben in einer Konzerndikatur, die Konzerne diktieren welche Politiker ihre Interessen vertreten dürfen und ihr Programm umsetzen. Das Volk hat dabei nichts zu sagen, die sollen den Mund halten, arbeiten, Steuern zahlen, sich durchs Fernsehen verblöden lassen und konsumieren.

Deshalb muss man sich der Manipulation entziehen, die Medien ignorieren und sich seine eigene Meinung aus direkten Kontakt mit den Kandidaten und alternativen Quellen bilden.

insgesamt 3 Kommentare:

  1. Anonym sagt:

    Solche Leute? (s Link)

    Auch Kriege werden nicht nur von Präsidenten und Kanzlerinnen gemacht. Aus Amerika beispielsweise kommt gerade der neueste Hammer: Eine größtenteils aus reichen Republikanern und ehemaligen Regierungsmitgliedern bestehende Gruppe “Freedom’s Watch” macht vor Publikum “Testvorführungen”, um zu schauen mit welchen Schlagworten man den Bürgern einen Krieg am besten verkaufen kann:

    “While 63 percent of Americans oppose to military action in Iran, Freedom’s Watch apparently believes it can coax the public into another war. Laura Rozen reports that Freedom’s Watch is involved in test-marketing “language” to sell war with Iran. Laura Sonnemark, an attendee of the sessions, describes her experience:”

    http://thinkprogress.org/2007/11/20/freedomswatch-iran-sell/

    (Kommentar v. Rockwilda aus dem Politblog.net. )

  1. padawan sagt:

    Nur schade, dass eben die meisten Amerikaner sich durch dieses Medien-Theater blenden lassen...
    Es ist eben noch eine Minderheit, die sich alternativ informiert. Ich hoffe, dass ich mich irre!
    Never give up hope!

  1. Anonym sagt:

    In Deutschland das selbe in Grün!
    Die Pseudodemokratie läßt grüßen.