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Chinesisches U-Boot schockt US-Navy

Montag, 12. November 2007 , von Freeman um 18:09

Ein chinesisches U-Boot ist mitten in einem Flottenverband der US-Navy aufgetaucht, ohne vorher von den Amerikanern entdeckt zu werden.

Die Führung des US-Militärs ist völlig vor den Kopf gestossen, weil ein chinesisches U-Boot es geschafft hat, völlig unentdeckt, mitten in einem Manöver der US-Marine, in der Nähe des gigantischen Flugzeugträgers U.S.S. Kitty Hawk, aufzutauchen.

Normalerweise wird so ein Supercarrier mit 4’500 Matrosen an Bord, von zahlreichen Begleitschiffen geschützt und abgeschirmt. Ein Feind darf nicht mal in die Nähe von 100 Meilen kommen. Aber hier hat die Aufklärung und Verteidigung total versagt.

Als das dieselelektrisch betriebene Angriffs-U-Boot der Song Klasse auf der Wasseroberfläche erschien, war es so nahe, es hätte seine Torpedos und Raketen auf den Flugzeugträger abschiessen können.

Laut hochrangigen NATO-Offizieren hat dieses Ereignis die US-Navy völlig konsterniert.
Die Amerikaner wussten bis jetzt gar nicht, dass die schnell wachsende chinesische U-Boot-Flotte, so einen hohen Grad an Raffinesse erreicht hat und so eine Bedrohung damit darstellt.

Ein NATO-Offizier sagte, der Effekt war so wie “der Schock des ersten russischen Sputnik Satelliten” der 1957 von der Sowjetunion als erstes Land in den Weltraum geschossen wurde und damit den Wettlauf im All auslöste.

Das Ereignis ereignete sich im Südchinesischen Meer zwischen Japan und Taiwan, eine grosse Blamage für das Pentagon.

Das einzelne chinesische U-Boot schlüpfte durch mindestens ein Dutzend amerikanische Kriegsschiffe, die eigentlich den Auftrag haben, den Flugzeugträger von feindlichen Flugzeugen und U-Booten zu schützen.

Auch die mit massiven Aufwand zum Schutz eingesetzten zwei amerikanischen U-Boote, waren nicht in der Lage unter Wasser etwas zu entdecken.

Laut NATO-Quellen hat dieses Zusammentreffen die Amerikaner dazu gezwungen, ernsthaft über ihre Verteidigungsstrategie nachzudenken, welche feindliche U-Boote darstellen.

Es hat auch zu einem hitzigen diplomatischen Austausch geführt, in dem die geschockten amerikanischen Diplomaten von Peking wissen wollten, wieso ihr U-Boot die US-Flotte beschattet. Aber die Chinesen reagierten mit Unkenntnis und wiesen die Affaire als Zufall zurück.

Militäranalysten glauben, damit will Peking den Amerikanern und dem Westen eine Botschaft schicken, China hat genug militärische Stärke, um Eindringlinge die in ihren Vorhof und Gewässern aufkreuzen abschrecken zu können.

Die chinesische Marine besitzt mindestens zwei Atom-U-Boote die in der Lage sind Atomraketen abzuschiessen, sowie 13 U-Boote der Song Klasse, die besonders leise und deshalb schwer zu entdecken sind.

Der Kommodore Stephen Saunders, Redakteur des Magazins Jane's Fighting Ships, ein ehemaliger Royal Navy Anti-U-Boot Spezialist sagt, die USA haben seit dem Ende des Kaltenkrieges, wenig Aufmerksamkeit auf diese Form der Kriegsführung gerichtet.

Er sagte: „Das ist sicherlich ein Weckruf für die Amerikaner. Es passt zu dem was die Chinesen vor haben, die Amerikaner davon abzuhalten in ihrer Einflusssphäre zu operieren, speziell was Taiwan betrifft.“

Dazu passt noch, die Chinesen haben im letzten Januar erfolgreich einen Raketentest durchgeführt, in dem sie einen Satelliten in der Erdumlaufbahn zum ersten Mal abgeschossen haben.

Kommentar:
In meinem Artikel „Der Iran kann sich wehren“ habe ich bereits geschrieben, wie verletzlich die US-Flotte im Persischen Golf ist und wie die Iraner mit modernsten Raketen der Russen alles was die Amis haben versenken können. Die Amerikaner glauben ihre eigene Hollywood Propaganda und meinen, sie hätten das beste Militär der Welt und sind unangreifbar. Da täuschen sie sich, denn schon lange wird ein asymmetrischer Krieg geführt. David kann Goliath ganz schön verletzen. Die Chinesen haben es grade bewiesen, mit ihren U-Booten kommen sie so nahe ran und die Amis merken gar nicht, was mit ihnen geschieht.

insgesamt 12 Kommentare:

  1. Ronald sagt:

    Habe die Meldung schon heute morgen gelesen und ein wenig abgefeiert in der Richtung daß es die Falken in den USA ein wenig stoppen könnte.

    Andererseits sind da einige Gerüchte im Umlauf, daß die USA gerade die USS Kitty Hawk so als neues "Pearl Harbour" als Angriffsgrund auf den Iran selbst im persischen Golf versenken könnten...

    Na ja, alt genug ist die Kitty Hawk ja, und die asbestverseuchten WTC- Gebäude wurden ja auch smart entsorgt.

    Gruß Ronald

  1. Anonym sagt:

    Wer glaubt das die Chinesen nur
    billiges Platikspielzeug und Plagiate herstellen können der
    irrt gewaltig.
    Mein Schwager (Ingeneur) lebt in China und ist
    mit einer Chinesin verheiratet.
    Die Chinesen sind auf Hightechkurs
    und was Eliteuniversitäten betrifft uns
    schon längst überlegen.
    Das heißt für den Westen in Zukunft warm anziehen.

  1. Anonym sagt:

    Hallo Ronald,

    kannst du mir die Quelle für die Gerüchte um die USS Kitty Hawk posten? Würde mich freuen, danke.

  1. mr.t?ness sagt:

    Laut Wikipedia: geplante Außerdienststellung 2008 -> intressant

  1. Anonym sagt:

    Die USA verkauft sogar die eigenen
    Soldaten!!http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/4435733/

  1. Anonym sagt:

    Klar... mit einem diesel-elektrischen U-Boot ist das machbar... denn die können sich mit ein paar Knoten lautlos bewegen, was Atom-U-Boote aufgrund ihrer Kernreaktoren nicht können.
    Und aktives Sonar wird eigentlich selten eingesetzt, denn dann kann man sich auch gleich eine schöne Zielscheibe aufmalen...

    Im übrigen wurde das Vorgehen in Patrick Robinsons "Kilo-Class" schon vortrefflich beschrieben...

  1. Freeman sagt:

    Der absichtliche Angriff der Israelis auf die USS Liberty, einem Schiff der befreundeten USA, ist eine bekannte Tatsache, über die aber alle schweigen. Israel wollte, dass die Welt glaubt, Ägypten hätte das amerikanische Schiff versenkt, um damit die USA in den Krieg zu ziehen.

    Glücklichrweise hat dieser teuflische Plan nicht funktioniert, denn die Atombomber der Amis waren schon in der Luft um als "Vergeltung" Kairo auszulöschen. Die US-Botschaft war bereits evakuiert worden.

    Nur durch die Tapferkeit der US-Matrosen auf der Liberty wurde eine Katastrophe verhindert. Sie kämpfen bis heute um die Anerkennung der Schuld beider Regierungen für dieses Verbrechen, welches ihre Kameraden getötet hat. Ein klarer Mord an den eigenen Leuten um einen Krieg zu rechtfertigen.

    Die israelische und amerikanische Regierungen sind beides Mörder und Kriegsverbrecher, welche sich aber mit Medienmaipulation und Propaganda immer als die Heiligen verkaufen und die Araber immer als Teufel hinstellen. In jedem Hollywood Film ist der Araber der Terrorist und Standardböse.

    Dabei sind diese Staaten die wirklichen Terroristen die Massenvernichtungswaffen haben und alle bedrohen.

    Es ist eine verkehrte Welt die uns dargestellt wird. Und es gelingt ihnen auch alle zu täuschen, weil ihnen die Medien gehören. Die ganzen blöden Schafe nehmen ihnen diese Lügen ab und verteidigen sogar diese kriminellen Regieme.

    Aber wie ich ja sage, die grössten Verbrechen werden durch Staaten selber gemacht und dann einem beliebigen "Feind" angehängt, den man dann ungeniert verfolgen kann.

    Der Brand von Rom, der Reichstagsbrand, Radio Gleiwitz, Pearl Harbour, Golf von Tokin und der 11. September, wurden alle von Regierungen selber gemacht, um einen "Feind" zu bekämpfen, mit der Ausrede, sie haben uns angegriffen.

  1. Senad Imsirovic sagt:

    Endlich rüsten die anderen mal auf um das amerikanische Imperium zu stoppen!

    Nur ist da auch die Frage wer die Amerikaner und Isrealis denn ablösen wird...??!!

    Bleibt nur die Frage ob es später tatsächlich besser wird oder nicht...

  1. Arne sagt:

    Sehr interessante Nachricht, danke dafür! Ist auch nicht das erste Mal, das die US Navy so verdutzt dasteht, in mehreren NATO-Manövern sind die deutsche Dieselboote ohne Probleme durch die Netze der Amerikaner geschlüpft, die nach wie vor auf große Brocken mit ICBMs geeicht sind - warum auch immer, ich meine, die Zeiten von "Jagd auf Roter Oktober" sind vorbei.

  1. Ronald sagt:

    @anonym 07:59

    Finde die Quelle nicht mehr, möglicherweise habe ich mich geirrt mit der Zuordnung, statt USS Kitty Hawk betreffen die Gerüchte die USS Enterprise. Dazu habe ich im nachhinein mehrere Posts bei rumormillnews gefunden und auch hier einen Beitrag dazu.

    Wie gesagt, nur Gerüchte und Vermutungen, sie passen aber exakt in die Denkrichtung dieser Verbrecher. Nachdem seit 9/11 immer skurrilere Dinge passieren und auch schon vorher false-flag-Operationen wie die von freeman noch mal in Erinnerung geholte versuchte Versenkung der USS Liberty im Mittelmeer durch israelische Jagdflugzeuge, wären solche neuen Pearl Harbours durchaus möglich.

    Gruß Ronald

  1. Anonym sagt:

    das soll ne sensationelle meldung sein? gelächter. das haben deutsche u-boote schon in den siebzigern und achtzigern gemacht. der trick ist relativ einfach und funktioniert mit fast jedem antimagnetischen dieselelektrischen u-boot: den trägerverband mit passivsonar orten. kurs und fahrt ermitteln. zum rendevouzpunkt mit langsamer fahrt steuern. alle maschinen stop. sich vom verband überlaufen lassen, auftauchen und winken. oder noch besser, gleich auf grund setzen. das passivsonar der begleitschiffe hört nichts, wenn die motoren aus sind; und das aktivsonar funktioniert nach dem dopplerprinzip. d.h. es reagiert auf standortsveränderungen. die gibt es bei einem unbeweglichen u-boot nicht. und um den ping der u-boot-hülle von anderen echos (sprungschichten, fische) usw unterscheiden zu können muss man als sonaroperateur höchst konzentriert sein. und wer hält das schon über stunden durch. (und ich hab mein wissen nicht von wikipedia oder roter oktober. hab selbst lange zeit vor dem sonargerät gesessen). also fazit: der artikel beschreibt völlig reißerisch eine ganz normale situation und ist somit schwachsinnig.

    gruß
    fritz

  1. Stundenlang hält da natürlich keiner durch, aber man wird, wie bei einer Wache, auch schon mal abgelöst...