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Wie Juden im Iran behandelt werden

Mittwoch, 1. Februar 2012 , von Freeman um 10:00

Frage: In welchem Land leben die meisten Juden im Gebiet des Mittlern Osten und Asien? Antwort: IRAN. Ja, da staunt der von unseren Medien gehirngewaschener Konsument, der jeden Tag mit Anti-Iran-Propaganda berieselt wird. Es leben ca. 35'000 Juden im Iran, die völlig gleich- berechtigt sind und das schon seit Tausenden von Jahren. Dabei wird uns erzählt, wie schlimm Minderheiten im sogenannten "Gottes Staat" behandelt werden. Alles nur gelogen. Hier einige Fakten über die jüdische Gemeinde im Iran:

Der jüdische Abgeordnete Siamak Morsadegh im iranischen Parlament neben seinen muslemischen Kollegen:



- Es gibt 18 Synagogen in Teheran und 25 insgesamt im Iran.

- Sie dürfen ihre Religion und Kultur frei ausüben.

- Juden sind laut iranischer Verfassung gleichgestellt und geschützt.

- Jüdische Beerdigungsriten und Scheidungsgesetze werden akzeptiert.

- Juden haben eine eigene Zeitung die "Ofogh-e-Bina" heisst.

- In der jüdischen Schule werden Jungs und Mädchen ausgebildet.

- Es gibt ein jüdisches Spital in Teheran.

- Auch eine jüdische Bibliothek mit über 20'000 Büchern.

- Ein jüdisches Altersheim und einen Friedhof gibt es auch.

- Teheran hat mehrere Koscher-Metzger und Restaurants.

- Juden dienen im Militär und kämpften im Irak-Iran-Krieg.

- Es gibt einen jüdischen Abgeordneten im Parlament.

- Während des II. WK wurden 5'000 Juden durch iranische Diplomaten mit Pässen ausgestattet und so vom Holocaust gerettet.

Mitglieder der jüdischen Gemeinde in einer Synagoge in Teheran:



Falls ihr fragt, warum die jüdischen Frauen im Foto ein Kopftuch tragen ... weil sie laut jüdischer Religion es MÜSSEN, eigentlich immer und überall, genau wie Männer auch und mindestens eine Kipa tragen müssen. Jüdische Frauen tragen, sofern sie verheiratet, geschieden oder verwitwet sind und religiös leben, eine Kopfbedeckung. Das kann eine Kappe, ein Hut, eine Perücke oder auch ein Kopftuch sein. Wieder was dazugelernt gell? Siehe auch "Wie sich doch die Einstellung zum Kopftuch ändert".

- Die Vereinigung der Juden in Teheran hat in einer Verlaubarung gesagt: "Wir iranischen Juden verurteilen die falschen Behauptung des US-Aussenminsteriums über religiöse Minderheiten, denn wir können unsere religiösen Aufgaben frei erfüllen und wir fühlen keinerlei Einschränkungen was die religiösen Rituale betrifft."

- Obwohl die israelische Regierung eine Prämie in Höhe von ca. 50'000 Dollar pro Familie bezahlt, um die iranischen Juden zur Auswanderung zu animieren, wird die Möglichkeit kaum wahrgenommen.

- Juden sind hauptsächlich in der Herstellung von Goldschmuck, Antiquitätenhandel und im Bereich Textilien und Teppiche tätig.

- Fast in jeder Stadt des Iran gibt es jüdische Schreine und historische Monumente. So zum Beispiel die Esther, Mordechai und Habakkuk Schreine in Hamedan, das Grab von Daniel in Susa und das "Peighambariyeh" Mausuleum in Qazvin. Sogar Muslime gehen zum Daniel-Schrein für eine Pilgerfahrt.

Wir sehen, es wird uns ein ganz falschen Bild über den Iran gezeigt, dass es überhaupt Juden im Iran gibt und wie sie ihre Kultur frei ausleben können. Das trifft auf die anderen religiösen Minderheiten wie armenische Christen auch zu.

insgesamt 31 Kommentare:

  1. xabar sagt:

    Mereh Sedq, jüdischer Abgeordneter der Majles, des iranischen Parlaments, in einem Interview, in dem er zur Islamischen Revolution befragt wurde:

    "Die glorreiche iranische Revolution hat die Religionsgemeinschaften näher zusammen gebracht."

    Sedq weiter:

    Im Iran braucht man keine Sicherheitskräfte, um Synagogen zu schützen. Alles ist sicher.

    "Iran ist mein Land und der Judaismus meine Religion."

    "Die schiitischen Behörden haben sich immer vor uns gestellt."

    Vergleichen kann man diese Toleranz mit der der moslemischen Herrschaft in Südspanien vor 1492, als die islamischen Herrscher sich schützend vor die Juden stellten, die dann wie die Muslime auch von den neuen Herren, den katholischen Königen, die das Land erorberten, zum Teil vertrieben wurden.

    Aber auch in Palästina gab es jahrhundertelang keinerlei Probleme im Zusammenleben zwischen Juden, Christen und Muslimen. Alles wurde anders mit dem Aufkommen des Zionismus Ende des 19. Jahrhunderts, dem die britische Mandatsherrschaft über Palästina nach dem Ersten Weltkrieg den Weg bahnte. Ohne diesen Mentor wären die Zionisten nie in Irael an die Macht gekommen.

  1. Vielen Dank Freeman! Es ist schön auch die andere Seite zu sehen. Deine Arbeit kann nicht genug geschätzt werden!

  1. finde klasse und sehr gut, dass du das alles erwähnst! hab das auch mal vor längerer zeit mit ein paar schönen videos über den iran zusammengefasst:
    click --> irans schöne seiten
    es ist ja wirklich so, dass die medien nur einseitige lügen und propaganda und kriegshetze GEGEN den iran betreiben.
    die massenmedien wären überrascht, über eine befremdlich positive resonanz der leser, wenn sie mal eine 180° kehrtwende machen würden.
    also sprich: das hier, müsste auf seite 3 der bild stehen.
    wie schön das wäre....
    ABER nein, man sieht nur den iran(in allen massenmedien) mit einem bösen zeigefinger vom präsidenten und dahinter einen atompilz. dazu die bärte der mullahs und zack bumm denkt sich der gemeine leser
    "ach weg mit den mullahs. die haben so komische bärte und ach ja, die haben den terror überall gemacht und auch 9/11"
    OKAY, das war es dann mit dem iran.
    man sieht niemals die guten seiten vom iran hier bei uns. nix.
    von daher ist es gut, wenn man wie hier gegenpositionen bringt.

    in den köpfen in deutschland herrscht vorwiegend:
    Der Irre von Teheran....das war es. So kann man das Volk immer mehr und mehr für einen Krieg gewinnen. Nato gibt grünes licht, okay. nato = gut, also krieg = gut.

    http://www.bild.de/politik/2010/teheran/ahmadinedschad-befiehlt-uran-anreicherung-11391500.bild.html

    was für eine kranke scheisse soll das von bild (2010) sein? sowas hämmern die in die köpfe rein. sie schreiben dikator und irrer.
    also leute. wenn das nicht unterste propaganda kriegshetze ist, dann weiss ich auch nicht!?
    das sind immer die kriegstrommeln. es hießen auch andere vorher irrer und wirrer.
    wir denken in deutschland wir sind nett und fair in den medien.
    DABEI sind wir einseitig lügend und kriegshetzend. ist ja auch klar, wenn wir schauen wem die hypnomedien gehorchen ;-)

    die leute könnten soviel mehr lernen und freundlicher miteinander sein.
    es herrscht aber eine feindliche haltung (mediengewollt) gegenüber dem islam. verwundert wären die christen, wenn sie wüssten dass mohammeds onkel christlich war und bis zu seinem tod von mohammed beschützt wurde.
    so wie die juden im iran beschützt werden.
    gott beschütze die wahrheitsaktivisten.....
    es gibt so viel neues und wahres zu lernen...

  1. Wundervoller Beitrag....

    Leute wie du Freeman, sind die lezten hoffnungen....

    Als Muslim besuche ich JEDEN TAG dein Blog...gebe deine Seite soweit es mir möglich ist weiter...natürlich allen Nationalitäten!

    Diesen Beitrag in ZDF...das wäre ein TRAUM!!!

    Bitte beachten!!!
    Gläubige Juden NICHT mit Zionistischen Juden (ISRAELIS) vergleichen!!!

    Danke für deine Mühe Freeman.
    Möge Gott dich beschützen!!

  1. hotzenrichie sagt:

    @freeman - noch etwas: ich lese deine Beiträge regelmäßig und kann dir immer nur uneingeschränkt zustimmen. Man kann dir nicht genug danken für dieses wertvolle Engagement. Danke!!!!

  1. Sie werden anscheinend wirklich so gut behandelt, dass sie gar nicht in ihr land zurück gehen wollen !

  1. Keano sagt:

    Lieber Freeman
    es ist mir ein Bedürfnis dir für all deine Arbeit und speziell für diesen Artikel über Juden im Iran zu danken.
    Danke
    seit 9/11 habe ich gespürt das hier irgendetwas faul ist habe mittlerweile alle Bücher von Peter Scholl Latour gelesen manches davon 2mal aber deine arbeit deine texte und auch mancher kommentar haben mir die augen geöffnet
    bitte weier so
    Salute aus Dresden

  1. Fatima sagt:

    Danke für den Beitrag. Daniel ist auch für die Muslime ein Prophet, bzw. alle Propheten des AT sind auch im Islam als solche anerkannt.Die Juden und Christen im Iran sind genauso wie die Muslime Patrioten und lieben ihr Land, was sich auch in der "Heiligen Verteidigung" im aufgezwungenen Krieg gegen Irak zeigte. Pogrome und Anschläge auf Kirchen oder Synagogen sind dort auch meines Wissens nie vorgekommen. Warum wohl?
    Außerdem ist es im Iran durchaus üblich, dass die Feste zusammen mit den jeweils andersgläubigen Nachbarn gefeiert werden, Aid ul Fitr, Weihnachten, Laubhüttenfest. Genauso nehmen andersgläubige Iraner an den Gedenkprozessionen für Imam Hussain (a.s) teil, übrigens auch im Irak, wie ich um die Weihnachtszeit herum glaub ich erwähnt habe.
    Muslime lassen sich auch gern im jüdischen Krankenhaus behandeln. Ich wage mir nicht das Geschrei aus Politik und Presse vorzustellen, sollte in Deutschland ein islamisches Krankenhaus eröffnen. Die rotieren ja schon bei einem Einkaufszentrum in Harburg und verbreiten darüber Lügen.

  1. Julian sagt:

    Bitte, Freeman. Verwirre die NATO nicht mit Tatsachen, deren Weltbild steht schon fest... und die Demokratiebomber auf dem Rollfeld.

  1. m. sagt:

    In Syrien ähnlich mit Christen.

    http://www.evangelisch.de/themen/religion/syrische-christen-f%C3%BChlen-sich-vom-westen-verraten56549

    und das.
    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=ZU1_7rCUUwk

  1. Eliah sagt:

    Hallo zusammen, ich will ja nicht schwarz malen. Aber
    Sie wären ein gutes Ziel einer Operation unter falscher Flagge.
    Den Zionisten ist alles zu zu trauen.

  1. Warum ist "Schall und Rauch" eine meiner beliebtesten Lektüren? Weil sich die Seite anders als die grossen gleichgeschalteten Lügenblätter der Wahrheit berufen fühlt. Sehr schöner Artikel!

  1. couchlock sagt:

    Die Iraner sind extrem gastfreundliche, offene Menschen, kann ich aus eigener Erfahrung sagen. Danke für den Beitrag!

  1. Fouad sagt:

    Den Juden geht es im Iran gut. Das kann man von Sunniten leider nicht behaupten.

  1. Petra Raab sagt:

    Dazu fällt mir nur noch eins ein:

    Lasst den Iran in Ruhe!
    http://www.youtube.com/watch?v=KvvWa8JO2vA

  1. Shiryuu sagt:

    Es gab mal vor einiger Zeit sogar in einem Massenmedium einen Artikel, der offen gesagt hat, dass gesllschaftlich und kulturell der Iran dem Westen viel näher steht als z.B. Saudi-Arabien.
    Zu der Ansicht komme ich auch.
    Man kann jetzt allerdings von der politischen Führung halten was man möchte, aber effektiv wird die auch nicht soo viel schlimmer sein als bei uns.

    Egal was, es gibt effektiv keinen Grund einen riesen Krieg vom Zaun zu brechen, außer Öl und Macht.

  1. ManniMannsen sagt:

    Gute Dartstellung Freeman,
    allerdings möchte ich etwas ergänzen, denn es finden tatsächlich religiöse Verfolgungen statt im Iran,

    Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Verfolgung_der_Bahai

    anders als bei den Christen, Juden und Zoroastriern, werden diese tatsächlich an ihrer Religionsausübung gehindert,die Rechte der Christen, Juden und anderer Minderheiten werden gemäß der iranischen Verfassung gewährleistet, allerdings sind die Bahai davon nicht betroffen und werden sogar in der Verfassung ausdrücklich davon ausgeschlossen, eine Freundin von mir die gebürtige Iranerin ist hat einen Cousin der den Bahai angehört und momentan eine willkürlich vollstreckte Haftstrafe von 4 Jahren absitzen muss nur weil er dieser Religion angehört, und die Bahai sind mit ca. 300.000-400.000 Angehörigen die grösste religiöse Minderheit im Iran,also auch wenn ich kein Freund der hiesigen medialen Darstellung des Iran bin ,da vieles unötig aufgebauscht ist, so ist doch leider auch nicht alles Friede Freude Eierkuchen im Iran.
    Mach weiter so Freeman

  1. xabar sagt:

    @Fouad

    Kannst du deine Behauptung bezüglich der Sunniten im Iran durch Fakten belegen?

    @Shiryuu

    "Die politische Führung wird auch nicht soo viel schlimmer sein als bei uns."

    Welche Informationen hast du über die politische Führung des Iran, dass sie 'schlimm' ist?

  1. Gustav sagt:

    Teil 1

    Falls die USA tatsächlich in den Iran einmarschieren sollten, und falls es sich hier nicht wieder um inszeniertes Theater der Illuminati handelt, dann dürfte ein solcher Krieg Millionen von Toten zur Folge haben.

    Alleine im Irak soll es etwa 1.4 Millionen Tote gegeben haben, als Folge der staats-terroristischen Aktivität des US-Regimes. Nur muss man dabei bedenken, dass der Irak bereits zuvor von den Handlangern des US-Regimes, das heisst der UN entwaffnet worden war, und die US-Faschisten im Irak kaum noch auf Gegenwehr gestossen waren. Der Iran hingegen besitzt nach wie vor sein volles militärisches Potential, das mit russischer Hilfe stetig ausgebaut wird. Die US-Imperialisten dürften dort also auf wesentlich mehr Gegenwehr stossen, als im Irak.

    Und da die US-Terroristen eine Niederlage nicht akzeptieren würden, und da ihnen Menschenleben nichts bedeuten, würden sie im Iran einfach so lange weiter morden, bis das Land niedergeworfen sein wird, und wenn sie jeden einzelnen Menschen dort totschlagen müssten, um dieses Ziel zu erreichen. Schliesslich geht es nicht darum, die Herzen der dort lebenden Menschen zu gewinnen, sondern darum, China von den iranischen Erdölvorkommen abzuschneiden.

    Selbst einen Einsatz von taktischen Nuklearwaffen liegt im Bereich des Möglichen. Wir dürfen nicht vergessen, dass wir es im Pentagon mit im medizinischen Sinne Verrückten zu tun haben, die über keinerlei moralisches Empfinden verfügen. Viele dieser Kriegstreiber sind auch noch in satanistischen Geheimlogen involviert, was die Sache auch nicht gerade besser macht.

    Was bedeutet dies nun? Es bedeutet, dass das US-Regime den Tod dieser 35'000 Juden ohne weiteres in Kauf nehmen würde, um ihr strategisches Ziel im Iran zu erreichen. Es bedeutet, dass das US-Regime keinerlei Hemmungen hätte, gegen sämtliche Regeln der Kriegsführung zu verstossen und im Iran einen Genozid zu begehen, sowohl gegen den islamischen als auch gegen den jüdischen Bevölkerungsanteil.

    Bekanntlich bekommen unsere hochverehrten Medienhuren immer Krokodilstränen, wenn es um das Thema des Antisemitismus geht, aber irgendwie hat man das ominöse Gefühl, dass der Tod von 35'000 Juden im Iran diese Journaille völlig kalt lassen wird, ja dass sie uns noch nicht einmal auf diese Tatsache hinweisen will. Ist es nicht interessant, wie völlig gleichgültig die Elite gegenüber dem Schicksal der Juden ist, wenn man jenes Volk nicht gerade für die eigenen egoistischen Zwecke instrumentalisieren kann?

    Wird ein Einmarsch im Iran von den Russen tatsächlich als ein Überschreiten einer roten Linie interpretiert werden, dann dürfte ein nuklearer Schlagabtausch zwischen den USA und Russland bald im Bereich des Möglichen liegen. Und dass der daraus resultierende nukleare Fallout das Leben in Israel unmöglich machen dürfte, und den Untergang des jüdischen Volkes bedeuten wird, scheint offensichtlich.

  1. Gustav sagt:

    Teil 2

    Dies alles ist der angeblich Pro-Semitischen Elite und deren Medienhuren und politischen Handlangern anscheinend völlig egal. Man sollte nicht glauben, bei den Rothschilds handelte es sich um Juden im eigentlichen Sinne. Der Begriff des Antisemitismus wird lediglich als eine Art Schutzschild missbraucht, um Angriffe gegen jene Elite abzuwehren. Diese Elite ist aber keinesfalls pro-semitisch eingestellt, denn bei den Rothschilds handelt es sich um Satanisten, um Mitglieder des Golden Dawn Ordens. Zwar mögen sie aus genetischer Sicht Juden sein, aber nicht aus religiös-ideologischer Sicht. Von dieser Elite irgendeine Solidarität mit dem jüdischen Volk zu erwarten, ist ein gewaltiger Irrtum.

    Man bedenke: Die Alliierten haben im Zweiten Weltkrieg viele deutsche Städte in Schutt und Asche gelegt, und wäre die dort ansässige jüdische Bevölkerung nicht bereits deportiert gewesen, dann wären die meisten in jenen Städten lebenden Juden bei diesen Bombenangriffen getötet worden.

    Die Alliierten hätten keinerlei Hemmungen gehabt, jeden einzelnen Juden in Deutschland zu töten, um ihr Kriegsziel zu erreichen. Kein Volk ist in der Geschichte wohl mehr propagandistisch missbraucht worden, als das jüdische Volk. Hätten die Juden in den USA nicht eine so starke Lobby, und würde Israel von den USA nicht als militärische Basis missbraucht werden können, dann würde man das jüdische Volk wie eine heisse Kartoffel fallen lassen.

    Letztlich sind wir hier, die Leser von ASR, die wahren Freunde der Juden, die Freunde von Albert Einstein, von Michael Caine, von Peter Ustinov, von Charlie Chaplin, von Sigmund Freud und vielen anderen bekannten jüdischen Persönlichkeiten. Die Juden haben viele Freunde, und die meisten von ihnen sind falsche Freunde. Aber so ist es eben Usus in der High-Society. Dort ist eben alles nur Schall und Rauch.

    Wir hier glauben an das Wahre, an die Liebe, an die Art von Freundschaft, die jede Grenze transzendiert, wo es keinen Nationalismus mehr gibt und auch keinen Rassismus. Vielen Juden sind geblendet durch ihre falschen Freunde, und werden noch viel Leid ertragen müssen, bis sie ihre wahren Freunde erkennen werden. Und ihr lang erwarteter Messias wird der Antichrist sein.

    Sind es nicht wir es, die wir das Morden der Juden im Iran verhindern wollen, die wir vor einem nuklearen Fallout in Israel warnen wollen, damit er niemals geschehen werde, damit das jüdische Volk nicht vernichtet werde? Nein, die Juden haben es niemals gelernt ihre wahren Freunde zu erkennen.

    So long.

  1. Hurr sagt:

    @Fouad

    Bitte überprüfe Deine Aussage und verbreite keine Unwahrheiten. Wen willst Du mit dieser haltlosen Behauptung erreichen? Iran ist nicht Bahrain!

    @Freeman

    Großen Dank für die ehrenhafte Arbeit. Ich hoffe für Dich, dass Du stets erfolgreich bist. Möge Gott mit Dir sein.

  1. xabar sagt:

    @ManniMannsen

    Zu den Bahai und zur Bahai-Religion:

    Die Sekte der Bahai (ich nenne sie eine Sekte, keine Religion) entstand Mitte des 19. Jahrhunderts im Iran, als einem gewissen Sayyed Ali Muhammed mit 25 Jahren eines Tages die 'Erleuchtung' kam, er sei das Tor zur geistigen Welt (Tor=Bab) und man brauche keine Religionsgelehrte, man brauche keinen Islam und keine islamischen Regeln mehr.

    Genau das brauchten die damaligen Kolonialherrscher, die den Iran im 19. Jahrhundert unter der schwachen und verräterischen Dynastie der Qajaren kontrollierten: Die russischen Zaren und die englischen Kolonialisten. Denn der Islam war der wichtigste Anker für die einfache Bevölkerung, um der Fremdherrschaft zu widerstehen, und heute ist es noch genauso. Am Islam wird der Westen, der sich im Iran einmischt, zerbrechen.

    Heute hat diese Sekte ihren Tempel in Haifa/Israel und wird vom Westen als Instrument benutzt, um gegen die Islamische Revolution Propaganda, und, wie der Iran behauptet, Spionage zu betreiben.

    Da wird z. B. auf Welt-online (Springer) behauptet, dass es im Iran 2010 'Schauprozesse' gegen Bahais gegeben habe (Welt-online vom 11.1. 2010). In dem Artikel dazu ist dann auch von den 'Wahlfälschungen' die Rede, durch die Mahmud Ahmadinejad im Juni 2009 seine Wiederwahl gewonnen habe, so als habe es eine Stimmennachzählung nie gegeben.

    Die Vertretung der Bahai in Berlin spricht von 'Verwüstungen' bahaischer Religionsstätten' im Iran. Wäre dies wahr, wären unsere Zeitungen voll von dieser Meldung. Aber nichts da. Letztes Jahr zündete ein iranischer Jugendlicher einen Knaller, als Ahmadinejad eine Rede hielt, und sofort war von einem 'Anschlag' die Rede. Hätte es also solche Anschläge gegen Kirchen der Bahai gegeben, jedes Kind bei uns wüsste davon.

    Dann beruft man sich auf eine 'vertrauliche' Mitteilung des iranischen Kulturrats, die nie das Tageslicht erblickt hat, aus dem Jahre 1991, wonach man Bahais zu Analphabeten machen müsse und ihnen den Zugang zu höherer Bildung verweigern müsse. Ein sehr suspektes 'Dokument', meiner Einschätzung nach.

    Nicht jede religiöse Sekte hat übrigens einen Anspruch auf staatlichen Schutz - auch bei uns nicht. Die evangelische Kirche kam vor Jahren in Bezug auf die Bahais auch zu der Einschätzung, dass es sich um eine Sekte handele.

    Art. 13 der iranischen Verfassung schützt die wichtigsten Religionen des Iran, darunter auch die zaroastrische, die älteste persische Religion ('frawahar'=gut denken, gut reden, gut handeln), die von Zarathustra etwa 1000 oder 2000 vor Christi gegründet wurde. Die Bahais haben jedoch mit der iranischen Kultur und Zivilisation genauso wenig zu tun wie die Wahabis in Saudi Arabien mit der arabischen. Auch diese Sekte wurde erst sehr viel später, nämlich Anfang des 18. Jahrhunderts begründet, und der Wahabismus, diese Deformierung des Islam, wird heute benutzt, um die Interessen der USA und Israels im arabischen Raum abzusichern. Eine ähnliche Rolle hatte man auch den Bahais im Iran zugedacht.

  1. GlobiGlobus sagt:

    Wo ist die westliche Scheisspresse? Warum verschweigen sie diese Fakten? Vielleicht kann der gnädige Herr Hummler von der (ex) Wegelin Bank mal bei der NZZ nachdoppeln, ist er doch da im Verwaltungsrat.

  1. Abu Din sagt:

    Wenn ich etwascdazu sagen darf. Dercquran schreibt nicht vor sich in Gruppen zu teilen und Namen zu geben. Die jenigen die sich Namen geben haben andere Ziele, politische evtl.

    Grundsätzlich kann man sagen Islam ist nicht das was Muslime tun, sondern was Muslime tun sollen.

    Also Gott beschütze Freeman und die andere die Ihre zeit Opfern und gutes tun und gutes schreiben.

    Dein Artikel ist wie ein licht in der Dunkelheit. Man merkt es auch wie sehr wir Leser sowas ab und zu mal brauchen.

  1. Fatima sagt:

    @ Abu Din: Ich sehe es auch an den Zugriffszahlen anderer Blogs / Foren. Sobald das Thema Iran angesprochen wird, schnellen die Besucherzahlen nach oben. Die Leute wollen endlich Klartext von der anderen Seite lesen, da die Berichterstattung in den Mainstreammedien nicht nur, aber besonders zum Iran, völlig gleichgeschaltet läuft. Der eine oder andere ahnt zumindest doch, dass er von den Massenmedien schamlos belogen und betrogen wird. Auf manchen "alternativen" Seiten wird dann in dem relativierenden Tonfall geschrieben : "Naja, Krieg ist zwar nicht schön, aber das Mullahregime ist ja doch irgendwie unmenschlich, man muss doch irgendwie verhindern, dass der Irre von Teheran die Bombe bekommt" etc.

  1. Flo sagt:

    Also das sind mal INFOS wo ich jetzt mal ehrlich meinen Hut ziehe...

    ...das sind die vermutlich wichtigsten Infos für mich seit sicher 4 Monaten,...

    endlich mal was es zu wissen lohnt

    Danke vielmals

  1. xabar sagt:

    @Fouad

    Noch mal meine Frage: Kannst du deine Behauptung bezüglich der Diskriminierung der Sunniten im Iran belegen?

    Dein Schweigen sagt mir: Du kannst es nicht. Du stellst einfach Behauptungen auf und machst dich davon, wenn du sie untermauern sollst. Shame on you!

  1. Iran heute ...alles bestens??
    Das stimmt absolut nicht. Unter dem Schah herrschte Armut und Unterdrückung. Er war nur ne Marionette des Westens wie Mubarak oder Ghadafi. Er hat nichts fürs Volk gemacht und die Reichtümer in die eigene Tasche gewirtschaftet und den Rest dem Westen verschenkt. Öl wurde vom Westen für Cent Beträge gekauft. Sogar in der Hauptstadt Teheran gabs Armengebiete. Die Menschen wohnten in Südteheran in Wellblechhütten und hatten nichts. Viele Dörfer hatten kein laufend Wasser oder Strom oder auch nur ne Straße! Seine Meinung durfte man damals nicht sagen. Der Schah betrieb seine berühmten Foltergefängnisse. Die meisten die dort rein kamen, kamen nie wieder heraus. Sawak. Der Westen ließ Iran kaum eigene Entscheidungen treffen und baute das Militär im Iran damals zur 3-5stärksten Macht der Welt auf. Amerika und England brauchten Iran als Golf Polizisten.Den Menschen gings mies. Man sagte: Die Wand hat Mäuse und Mäuse haben Ohren! Damit waren die Spitzel des Schahs gemeint. Er war ein Diktator der nur an sich dachte und bei seiner Flucht auch noch Milliarden Gelder des Volkes stahl. Chomeini war die Rettung des Iran. Er war ein heiliger Mann der nur das beste fürs Volk wurde. Die Leute begannen also die Revolution die 1 Jahr dauerte und eher ein Bürgerkrieg war.Aber das darf man nicht vergessen dabei und das ist der SCHWARZE FLECK es gab Zehntausende von Menschen!!!

    Chomeini kam ins Land und gab allen Hoffnung. Es gab leider einige Leute die eher an ihre Taschen dachten. So hatte es Chomeini nicht leicht zu regieren. Chomeini warf alle Amerikaner aus dem Lande und es begann ein Umbruch. Das Öl war nun Iranisch und nicht mehr Amerikanisch. Er machte alles was in seiner Macht stand um den Armen zu helfen. Straßen wurden gebaut und alle Dörfer wurden erschlossen. Leider wollte sich der Westen damit nicht ab finden und eröffnete mit Saddam 1 Jahr nach der Revolution den 8 Jahre Krieg. Iran hatte zu der Zeit kein Militär mehr. Der Westen dachte das sie Teheran in 3 Tagen besiegt haben werden. Gelang aber nicht. Diese Leute warf man aus dem Land und trat ihnen in den Ar...!Chomeini führte erstmals die "Demokratie" ein. Nun dürfen die Präsidenten alle 4 Jahre vom Volk gewählt werden. Wenn man das Iran von heute und vor 30 Jahren vergleicht, wird man es kaum wieder erkennen. Die Amerikaner Sanktionieren Iran schon seit der Revolution und die Europäischen Länder legten nach. Das ist ein großes Glück für Iran. So hat Iran gelernt, unabhängig vom Westen zu werden. Heute ist das meiste im Land, Eigenproduktion. Das Militär konnte ohne Hilfe zur stärksten des Mittleren Ostens werden und die Städte sind z.T. um einiges moderner als westliche Städte. Der Westen versucht aber mit seiner Propaganda genau das ins schlechte Licht zu Sätzen. Amerika möchte wieder den Iran kontrollieren. Aber das schaffen sie nur im Traum. Bislang war jede Amerikanische Intervention, erfolglos!

  1. Peter sagt:

    Gut, auch einmal positives zu lesen. Der Iran wird ja allgemein nur zerrissen in den Medien. Dank an den Owner dieser hoch interessanten und informativen Webseite.

  1. zerocool sagt:

    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=dj2xqMvGZUo#!

  1. man.wim sagt:

    Das Thema Iran interessiert mich. Die iranischen Menschen, die ich kennengelernt habe, sind:
    Offen, sympathisch, intelligent, lebenstüchtig. Ich habe gehört, dass der Iran ohne widersprüchliche Verpflichtungen mit US die Aufgabe übernommen hat, den Drogenschmuggel aus Birma/Thailand nach Europa auf dem Landweg zu unterbinden, dabei sind schon tausende junger iranischer Polizisten und Soldaten zum Opfer dieses Krieges geworden.
    Die derzeitige faschistoide Regierung Israels ist sehr schlecht beraten, zur Ablenkung von der eigenen verfehlten Politik beständig den Iran zu diffamieren, zu bezichtigen und, als ob Israel der blutrünstge Kampfhund von Uncle Sam wäre, mit "Präventivschlägen" zu bedrohen. Sie sollten mit den Iranern reden, Perser waren schon in der alten Geschichte die Macht, die Juden vor dem völligen Untergang und Ausrottung bewahrte. Ein Gastland.
    Als chassidischer deutscher Jude liebe ich Israel, aber lehne den zionistisch gelenkten Staat dort ab.-Möge eine andere Regierung sich dort durchsetzen, möge ein Frieden mit den Palestinensern angestrebt werden, der diese nicht ausgliedert und entrechtet, mögen die Juden ihre Religion ausüben, statt Erweiterung und Sicherung des "Lebensraumes". Militär, Atomwaffen, Stacheldraht, Kampfjets weg! Denkt auch an die jüdischen Kinder Israels: Sie werden keine Zukunft haben, in ihrem Land, das von regierenden Hassern und Killern zum ewigen Kriegsschauplatz verunstaltet wird. Diese Politiker beschwören beständig das vermeintliche Schicksals Israels, die Ausrottung, um die Israelis in Angst zu versetzen, und zum Mittun zu bewegen, dabei sind sie es, die die Weiterexistenz Israels täglich aufs Spiel setzen! Sind die Worte des Rabbi Hillel völlig vergessen?--
    Ich danke den Mitkommentatoren für Ihre Informationen zum Land Iran, und die Aufdeckung der Anti-Iran-Propagandamaschine. Shalom!