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Warum nicht zurück zum Goldstandard?

Montag, 29. September 2008 , von Freeman um 16:15

Einer der Hauptgründe für die Finanzmisere ist, dass unser Geld durch nichts gedeckt ist. Geld wird nur aus Luft geschaffen, in dem die Zentralbanken einfach eine Zahl mit vielen Nullen in ihre Computer eingeben. “Wir benötigen 100 Milliarden um wieder eine Bank zu retten? Moment mal, gleich haben wir’s … tipp, tipp, tipp…Schwupps und es werde Geld!” Damit wird aber die Geldmenge erhöht, mehr Geld für die gleiche Menge an Ware bedeutet Inflation, eine Verlust an Kaufkraft … wir werden laufend bestohlen.

Es gab mal eine Zeit, da war ein Geldschein eine Quittung für einen entsprechenden Wert an Edelmetall. So stammt zum Beispiel der Name der britischen Währung “Pfund” vom Empfangsbeleg für ein Pfund Sterling Silber. Deshalb heisst ja die britische Währung immer noch aus dieser Zeit "Pfund Sterling". Nur diese ist lange vorbei. Mit einer Pfundnote kann man kein Pfund Silber mehr kaufen, der Preis dafür liegt heute bei ca. 114 britischen Pfund. Daran sieht man die Geldentwertung.

Am Anfang des Geldsystems haben Banker eine Quittung für das hinterlegte Gold ausgestellt und die Quittung wurde von den Menschen, da praktischer auszutauschen, für den Kauf von Waren und Dienstleistungen benutzt. Jeder wusste, mit dieser Quittung kann man jederzeit das Gold abholen. Das Papier stellte einen echten Wert dar. Als die Banker merkten, sehr wenig Leute kommen die Quittung gegen Gold tauschen, haben sie mehr Quittungen ausgestellt als Gold da war. Damit begann der Betrug.

Beschönigend wird dieser Beschiss als Mindestreservesystem heute genannt.

Am Schluss haben die Banker nur noch Quittungen verteilt, ohne das überhaupt Gold vorhanden war. Der totale Betrug. Das ist unser Geldsystem, wertloses Papier, ohne etwas dahinter. Ein Geldschein ist eine Quittung für etwas, das es nicht gibt. In jeder anderen Brache würde man in den Knast gehen für so was, nur die Finanzelite darf das legal machen. Daran erkennt man ihre Macht und wie sie die Welt kontrollieren.

Diese Abkopplung des Geldes von einem realen Wert, hin zu einem virtuellen Zahlungsmittel, das nur aus Papier besteht, oder jetzt nur aus Zahlen in einem Computer, war der grösste Coup aller Zeiten. Die Bankster meinten sie können bescheissen und mit einem billigen Zaubertrick aus dem Nichts einen Wert schaffen. Das hat nicht funktioniert.

Der Todestoss für den Dollar kam, als Präsident Nixon im Jahre 1973 das Bretton-Wood-Abkommen kündigte und den US-Dollar von der Golddeckung abgekoppelte. Er wurde von der Finanzmafia an der Wall Street dazu gezwungen, weil die US-Volkswirtschaft durch den teuren Vietnam-Krieg und einer massiven Geldverschwendung, völlig über ihre Verhältnisse lebte. Die Länder welche grosse Dollarbestände hatten, sahen die Geldschwämme und tauschten die US-Papiernoten laufend gegen Gold um. Wenn Amerika nicht die "Notbremse" gezogen hätte, dann hätte das Land seinen gesamten Goldbestand verloren, und es wäre bereits in den 70ger Jahren der Bankrott eingetreten.

So hat man den Sterbeprozess um einige Jahrzehnte hinauszögern können.

Die kriminelle Finanzelite konnte ab dann so viel Geld produzieren wie sie wollten. Einfach wertloses Monopoly Geld. Nur dadurch, dass die USA Saudi Arabien dazu zwingen konnte, das Öl an den Dollar zu binden, war eine vorübergehende Rettung der US-Wirtschaft möglich. Die USA garantierte den Machterhalt der saudischen Königsfamilie und bekam im Gegenzug die Garantie, OPEC würde für immer das Erdöl nur gegen Dollars verkaufen. Quasi statt einer Deckung durch Gold, eine durch arabisches Öl. Alle Länder der Welt waren gezwungen Dollars zu kaufen, um ihre Ölrechnung bezahlen zu können. Diese einmalige Vereinbarung stützte den Dollar bis zum Jahr 2000.

Siehe dazu "Wirtschaftskiller oder wie unterwerfe ich ein Land".

Nur, dieses Monopol des Dollars ist seit der Einführung des Euros aufgebrochen worden und immer mehr Öl produzierende Länder, und die welche andere wertvolle Rohstoffe exportieren, akzeptieren den Dollar nicht mehr so wie früher. Das Kartenhaus bricht zusammen, der tatsächliche Wert des Dollar kommt zu Tage, es ist eine Luftnummer. Alle Gesellschaften in der Menschheitsgeschichte, die mit “Fiatgeld” operierten, haben am Schluss eine totale Entwertung erleben müssen. Wie zum Beispiel Deutschland Ende der 20ger Jahre mit der Hyperinflation. Die Geschichte wiederholt sich.

Die Schulden sind nicht zurückzahlbar

Die Entscheidung der Bush-Regierung, $700 Milliarden zur Rettung des Finanzsystems auszugeben, plus die vielen weiteren Summen die zum Löcherstopfen bereits gesprochen wurden, bedeuten ein Anwachsen des staatlichen Schuldenberges auf die astronomische Höhe von $11 Billionen. Es ist klar, dass so eine kolossale Schuld nie und nimmer zurückgezahlt werden kann. Alleine die Zinsen dafür werden durch die Steuereinnahmen nicht gedeckt, und eine laufende Neuverschuldung notwendig machen. Eigentlich müsste die USA schon längst einen Staatsbankrott erklären. Und die europäischen Länder sind in einer ähnlichen Situation. Im Gegensatz dazu hat Russland seine Staatsfinanzen unter Putin konsequent saniert und zu einem Punkt gebracht, wo das Land mehr Geld hat als der Weltwährungsfond.

Werden die BRIC-Länder den Goldstandard einführen?

Da die Wirtschaft der BRIC-Länder (Brasilien, Russland, Indien und China) immer stärker wird, die der USA in eine Depression abgleitet, und Europa in eine Rezession, ist es durchaus sinnvoll, wenn diese Länder sich zusammentun und eine eigene Währung schaffen. Viele Wirtschaftsexperten betrachten sie ja bereits als eine Wirtschaftseinheit.

Und wenn diese Länder eine neue globale Währung gemeinsam schaffen würden, die zu 100 Prozent durch Gold gedeckt ist, wie ja der US-Dollar von 1792 bis 1973 war, dann würden wir eine massive Flucht aus dem Dollar und dem Euro erleben, in diese neue Währung, die durch die stärksten Wirtschaften der Welt gestützt ist.

Man könnte diese neue Währung sogar den BRIC nennen. In Englisch bedeutet dieses Wort “Baustein”, was man mit Stabilität und Solidität assoziiert, ein wichtiger Punkt in diesen unsicheren Zeiten. Wenn die Menschen wissen, man kann jederzeit den BRIC gegen eine gleichbleibende Menge Gold eintauschen, dann wäre das Vertrauen da und die Geldwertstabilität gegeben.

Unser Geldsystem, welches auf nichts basiert, ist gescheitert. Warum nicht zurück zum bewährten und stabilen Goldstandard? Aber dann könnten die Finanzhyänen nicht Geld aus Luft schaffen, von einer Spekulationsblase nach der anderen profitieren, und uns dabei verarmen.

insgesamt 64 Kommentare:

  1. Faibel sagt:

    700 mrd $ !?!?!?

    hier seht ihr was ne millionen dollar ist >
    http://www.cockeyed.com/inside/languages/german/million.html

    demnach sind die 700 mrd. ~ 6300 tonnen (buntes, bedrucktes) papier.

    oder aber ein stapel von 700 km höhe - wohlgemerkt in 100 dollar scheinen.

  1. Anonym sagt:

    und ich dachte immer, das Hauptproblem seien die Zinsen, also das jemand ohne eine Leistung auch Geld wundersam "machen" kann und sich dadurch das Kapital von der Arbeitsleistung trennt und nicht mehr wie im aktuellen Endstadium ein Hilfsmittel, ein Dienstmittel des Tausches von Waren und Leistungen ist...

    Geld darf sich genau so wenig aus sich selbst vermehren können wie frisches Obst ... wenn es statt dessen mit einer (Ab-)Nutzungsgebühr belegt ist, sobald es sich dem Wirtschaftskreislauf entziehen will (in dem es auf Konten oder in Tresoren dahingammelt) wird Geld zum Motor einer unglaublichen Auftragsschwemme und JEDER, der eine ordentliche Arbeit/Dienstleistung erbringt, wird sehr gut davon leben können

    die 2-3% Zinsschmarotzer hingegen werden dann natürlich in die Röhre schauen, aber das sollte dann ein vertretbares Opfer sein

  1. Anonym sagt:

    hallo!

    ich lese regelmäßig in deinem blog, da die medien nichts wichtiges zu berichten haben!

    jetzt zu deinem beitrag. ich denke das jegliche definition eines standards daran scheitert, weil es z.b. bei gold oder öl eine endliche menge gibt. und wenn diese menge reduziert/gesteigert wird muss sich entsprechend auch der standard ändern. ausser man macht einen standard der unabhängig ist von nachfrage und angebot, was aber in der realität schwer zu bewerkstelligen ist.

  1. Anonym sagt:

    @ 17:47 - Öl gibt es in unvorstellbar großer Menge und ist für unser Verständnis beinahe UNENDLICH vorhanden ... aber dazu hat freeman auch schon min. 1 Artikel geschrieben ;-)

  1. Anonym sagt:

    Kann mich anonym 17:42 nur anschließen.

    Wer sich für die Themen Geld, Geldschöpfung, Zins und Zinseszins usw. interessiert, sollte mal ein paar Sachen von Bernd Senf (Professor für VWL) lesen, z.B. "Der Nebel um das Geld" oder die Texte auf seiner Homepage. Man muß sich mit diesen Themen beschäftigen um verstehen zu können, wie uns die Eliten abzocken und verarschen.

  1. Anonym sagt:

    Warum wird das nicht gemacht?

    Weil sie uns dann nicht mehr ausbeuten (versklaven) könnten!

    Aber die sind doch in der absoluten Minderheit.

    Das wissen sie und darum wird das
    Volk (Völker) ungleich und uneinig gemacht (Teile und Herrsche).

    Wie geht das?

    Durch eine Schwäche des Menschen,
    dem Egoismus!

    Eine Form von Egoismus ist Intolleranz die sich in allen Bereichen wie Lebensart,Glauben,Wissen,Aussehen, Kultur,Milieu,Lebensalter,
    Geschlecht umsetzen läßt.

    Die sogennate (selbsternannte) Elite wäre nichts und hätte nichts
    ohne dem Volk,welches alleine die Wertschöpfung (Produktivität)
    aufrecht erhaltet.
    Gibt es irgend wann Roboter oder Cyborgs die dies übernehmen,werden
    sie (versuchen) das Volk abschaffen.

    Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan,der Mohr kann gehen.

  1. Anonym sagt:

    also manche hier sagen ja man sollte gold kaufen. jetzt sagt aber sogar schon die ard das der goldpreis künstlich niedrig gehalten wird.
    siehe: http://boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_281326

    wieso soltle ich dann gold kaufen? das kann die fed doch dann beliebig lang machen und somit verliert mein gold dann genauso an wert gegenüber dem papiergeld,d a das ja auch imemr weniger wert wird, der preis aber gleich bleibt.

  1. Anonym sagt:

    Goldgedeckte Währung ist Nonsens1
    http://www.pax-aeterna.net/goldgedeckte-waehrung-ist-nonsens/

    Goldgedeckte Währung ist Nonsens2
    http://www.pax-aeterna.net/goldgedeckte-waehrung-ist-nonsens-2/

  1. Anonym sagt:

    Eine Deckung allen Geldes mit Gold macht keinen Sinn! Denn für eine funktionierende Wirtschaft ist eine wachsende Geldmenge von nöten!!

    Die langjährigen (jahrzehnte bis jahrhunderte langen) Deflationsphasen im Mittelalter waren allein Resultat des Goldstandards: Da es in Europa natürlich wenig Gold gibt wuchs die Geldmenge kaum und es kam zur Geldverknappung und dadurch zu Nachfrage- und Preisverfall. Die Situation verbesserte sich z.T. erst mit der Zeit der Entdeckungen im 15. Jh.! Jeder, der sich schonmal im Ansatz mit Volkswirtschaftslehre auseinandergesetzt hat (sollte man zumindest mal versucht haben, wenn man vorhat reißerische Blogartikel zu schreiben) weiß das. Und er weiß auch, dass Deflation in der Regel viel schlimmere Volkswirtschaft ist, als Inflation.

  1. Morgenthau sagt:

    Fuer den Goldstandard ist der Zug abgefahren.

    Die Amis brauchen jetzt frisches Geld und holen sich das aus dem Ausland.

    So einfach ist das!

    Versetzt Euch in die Lage der Ami Regierung! Alles hat seinen Preis.

    PREISLISTE:
    Den Chinesen koennte man anbieten Taiwan zu uebernehmen
    kostet 400 Milliarden Dollar
    Russland bekommt Georgien
    kostet 50 Milliarden Dollar
    Deutschland bekommt die Deutsche Mark wieder
    kostet 100 Milliarden Dollar
    Frankreich bekommt den Franc wieder
    kostet 60 Milliarden Dollar
    usw.

    Sicher ist doch, das die Amis etwas bieten muessen damit Auslaender dort investieren.

    Wer hat noch mehr "Ideen" was die Amis so alles noch verkaufen koennen?

    Die Schwachen werden sterben und die Starken ueberleben.
    Denkt mal nach, was das fuer Euch persoenlich bedeutet!

  1. Canadian sagt:

    hi

    fast keiner keiner will den Goldstandard.
    Reales Gold bzw. Silber in Münzen- oder Barrenform wird demnächst nicht mehr zu bekommen sein. Trotzdem fallen die Kurse für Gold und Silber. Warum wohl ????
    Weil die Schwarzanzugträger der Notenbanken kräftig an der Betrugsschraube drehen.
    Aber..... der Tag wird kommen an dem auch diese Blase (Papiergold) platzt. Dann haben wir unseren Goldstandard zurück. Wenn es demnächst eingetreten ist, dann wird sich die Welt von einigen liebgewonnenen Sinnlosigkeiten trennen (müssen).

    Bis dahin würde ich jedem raten sich von sinnloser Papierwährung hin zu realen Werten zu bewegen.

    gruss und alles gute

  1. caroll sagt:

    Dazu müßte man vielleicht mal wissen, wo das Gold der Bundesrepublik Deutschland zur Zeit ist und inwieweit wir darauf Zugriff haben.
    Ein gewisser Herr Blessing wollte da mal Auskunft aus der Liberty Street 33(ist halt zufällig die Hausnummer 33)in Manhattan.

    Die Antwort war glaub ich so ungefähr,daß er es nicht noch mal versuchen soll, das deutsche Gold nach D zu holen.

    Insofern wären die Bürger der Bundesrepublik Deutschland wohl auf das Wohlwollen von einigen Herrschaften angwiesen und das wird nie passieren.

    Sollten wir überhaupt um Erlaubnis fragen ?

    http://www.initiative.cc/Artikel/2005_02_07%20Goldverschwoerung.htm

  1. Anonym sagt:

    Lilo, Tiffy, Herr von Bödefeld, uiuiuiuiui...

    http://www.msnbc.msn.com/id/26884523/

  1. Anonym sagt:

    laut der campaign for liberty gibts kein bailout!!
    Quelle

  1. Anonym sagt:

    EIL EIL EIL EIL

    US-Repräsentantenhaus lehnt Rettungspaket ab!

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,581241,00.html


    was passiert jetzt???

  1. alfred sagt:

    Der Staat hätte damit eine optimale Lösung gefunden - aber das will man nicht! Er muss unter der Zinsknechtschaft von Totschild und Co. bleiben!

    Aber man kann ja jeder bei sich selber anfangen: Zurück zum Goldstandard!

  1. Seelentaucher sagt:

    Rückkehr zum Goldstandart - so einfach ist das Problem leider nicht zu lösen! Ja, es ist eine Schweinerei, dass die ganze Welt vollgepumpt wird mit Dollars. Aber die ganzen ausländischen Länder haben - aus historischen Gründen geschickt so bedingt - ihre Währungsreserven überwiegend in Dollars!

    Ein wunderbarer Hintergrundtext, der auch noch einfach verständlich ist, ist hier:
    http://www.realvalueconcept.de/download/Weltgeldbetrug.pdf

    Freeman, die Lage ist noch viel schlimmer. Der sog. "Zusammenbruch" der Finanzmärkte ist leider kein Zusammenbruch der Lügen-Gebäude, sondern DIE profitieren davon.

    Die DM wurde damals durch den Euro abgeschafft, weil die deutsche Bundesbank eine "zu harte Währung" geschaffen hat. Das passte DENEN nicht, weil damit alles am Maßstab der härtesten Währung gemessen wurde.

    Das Problem mit dem Gold ist: DIE HABEN DOCH ALLES GOLD.
    Bei einem Goldstandart würden wieder wir verlieren und DIE gewinnen. Steht alles schön erklärt im o.g. Text.

    Das GELDSYSTEM ist der Dreh- und Angelpunkt eines globalen Betruges! DAS ist DIE Herausforderung der Menschheit.

  1. MoneyMaker sagt:

    Wer in der heutigen Zeit, wo das ganze Finanzsystem am Abstürzen ist behauptet, ein Goldstandard zur Absicherung einer Währung ist Blödsinn, ist genau so wie ein Bergsteiger der gerade die Eiger Nordwand runter fliegt und sagt, sich anzuseilen ist Quatsch.

    Was muss denn noch passieren, bis ihr gutgläubigen Schafe kappiert, die Party ist vorbei ... das Schiff ist am sinken ... rette sich wer kann. Dann glaubt doch weiter an die heile Welt, bis eure Bank geschlossen ist und ihr nicht mehr an euer Geld kommt oder das Geld in einer Hyperinflation wertlos wird.

    Ihr werdet dann die übliche dumme Frage stellen, "wie konnte das nur passieren?"

  1. Anonym sagt:

    Gut das Du das Thema Goldstandard noch einmal aufnimmst, Freeman.
    Exakt das ist des Pudels Kern. Erst die Lösung des Dollars vom Gold durch Nixon 1972 ermöglichte es, Geld zu Scheißpapier zu degradieren und der PC ermöglichte das NULL-Summenspiel des virtuellen Geldes.

    OK, den PC können wir nicht einfach wieder abschaffen. Aber die Deckung der Leitwährung an einen definierten Gegenwert wie Gold kann das System stabilisieren.
    Deshalb auch die Forderung nach einem 'Neuen Bretton Woods', wie es inzwischen sogar der ital. Finanzminister Tremonti fordert und als Vorlage im ital.. Parlament eingebracht hat, soweit ich weiß.

    Wir sollten uns jeder für sich und alle zusammen bei unseren Abgeordneten genau dafür einsetzen, eine neue Finanzarchitektur zu beschließen, die dem Sinn des Geldes wieder gerecht wird und nicht die weitere Spaltung zwischen Arm und Reich befördert.

    Dog

  1. Anonym sagt:

    Unfassbar...ich hätte meinen Arsch darauf verwetten können, dass das "Rettungspaket" durchgeht...ist es aber nicht...das ich sowas noch erleben darf;)...wie hieß das ganze nochmal...Dokumentarie?...Demographie...ahh
    ich habs...Demokratie;)...Good save the queen...in diesem Sinne wird morgen früh tüchtig eingekauft...

  1. Anonym sagt:

    wir können nicht zurück zum Gold, weil dann die Amis schwuppwupp wieder die reichste Nation wäre - die horten das Zeug seit Jahrzehnten, sogar das deutsche Gold liegt in New York.
    Gleichzeitig bekommt jder erzählt, das man bloss kein Gold kaufen soll .. damit die billig daran kommen.

  1. Anonym sagt:

    @ 19'22h

    Dein Einwand ist falsch. Für eine funktionierende Wirtschaft ist ein wacher Geist und funktionierende Gehirne notwendig.

    Der Mensch ist das schöpferische Wesen dieses Planeten und nur Fortschritt macht die Menschen reicher.
    Das hat mit Geld, dem Tauschmittel, rein gar nichts zu tun. Das entsteht ja gerade durch den Prozess des Erfindens und durch Fortschritt.

    Aber diesen Denkfehler machen heute leider sogar namhafte Wirtschaftsprofessoren. Deswegen kommen aus der Ecke auch keine Lösungsansätze.


    Dog

  1. Konstantin sagt:

    Sollen wir also zum Goldstandard zurück?
    Nee, bitte nicht. Dann entwickelt sich das derzeitige Dilemma in einigen Jahrzehnten /Jahrhunderten wieder.

    Ich glaube, dass die alte Geschichte, dass Geld das Tauschen vereinfacht, falsch ist. Diese falsche Geschichte ist meines Erachtens die Basis-Ursache von allem was darauf folgt, inklusive dem Gold-Geld, und dem Fiatmoney (ungedecktes Papiergeld).

    In der Natur (in der ich oft bin) sehe ich keinerlei Tauschhandel. Es gibt Kooperation: Die Biene bestäubt eine Blüte UND holt sich Nektar. Aber es gibt keinen Handel im Sinne: Die Blume verhandelt erst mit der Biene wieviel Nektar wieviel Bestäubungsleistung entspricht...
    Dieser ganze berechnende Tauschhandel ist eine reine Erfindung von Menschen die mit der Natur nicht mehr verbunden sind.

    Die natürliche Wirtschaftform ist ganz einfach: Jeder tut was ihm / ihr liegt, was "gut von der Hand geht", stellt dies allen zur Verfügung und holt sich das von anderen was er/sie gerne hätte von denen, die das Gewünschte anbieten.

    Klingt utopisch? Ist aber ganz realwirtschaftlich die Wirtschaftform des allergrößten Unternehmens weltweit, genannt: die Natur.

  1. Anonym sagt:

    @ moneymaker

    offensichtlich hast auch Du den Sinn des Geldes nicht verstanden. Der Goldstandard deckt den Wert des künstlich zum Zwecke des Tausches von Waren und Dienstleistungen geschaffenen Papieres.
    Das hat mir kollabierender Wirtschaft nichts zu tun.
    Das Gold ist und bleibt ja nunmal physisch vorhanden, oder?
    Der Wert der DM resultierte aus nichts anderem als der geistigen Fähigkeit der deutschen Wirtschaft, modernste Maschinen, Autos und dergl. zu schaffen, die in der Welt gefragt waren.

    Das bei sinkender Produktionstätigkeit (vor allem in den USA) dieser Wert wie Sand zerbröselt ist die logische Folge, hat aber nichts mit Gold zu tun.


    Dog

  1. Anonym sagt:

    US-Repräsentantenhaus lehnt Rettungspaket ab!

    Höhrt Ihr Sie , wie Sie über unsere Köpfe marschieren .
    Mitbürger holt eure Ersparnisse von der Bank .. MORGEN SOFORT ... sonst gehört euer Geld jemanden Anderen .

  1. Anonym sagt:

    Ein sehr guter Artikel von dir Freeman , der das zentrale Problem in unserer Wirtschaft und Gesellschaft auf den Punkt bringt und die einzige Lösung beschreibt:die Rückkehr zum Geld , das einen ECHTEN Wert besitzt
    @19:22 Im Mittelalter kann es sowas wie einen Goldstandard gar nicht gegeben haben , da es noch nicht mal Banken gab. Komisch , dass ausgerechnet im 19.Jahrhundert , dem Jahrhundert der industriellen Revolution , der Goldstandard die westlichen Gesellschaften zu einem bis dahin nie gekannten Wohlstand geführt hat!!Und das ohne Inflation und Deflation!!!Für 100 Dollar hat man um 1800 genauso viel bekommen wie um 1900 , erst die Fed hat seit 1913 alles kaputt gemacht.
    Übrigens gab es nie 100%ige Goldstandards , aber sie haben trotzdem für relative Sicherheit gesorgt...

  1. Anonym sagt:

    @ Moneymaker...

    toll, Goldstandart wieder einführen und den Zins behalten...

    Dass könnte einigen so passen, ist aber für das Wohl der normalen Menschen auf der Erde das Ende!!! dann ist der Zug für eine wahre Revolution abgefahren...

    Bei den Eliten die das Papiergeld gedruckt haben und sich selber reichlich bedient haben, stapelt sich das Gold schon im Keller . Und auch so sieht es mit den "festen" Sachwerten bei denen nicht so schlecht aus.

    Und irgendwann kann die Wirtschaft, wie schont erwähnt, nicht mehr wachsen weil das Gold alle ist.. Nur damit ihr jetzt eure Notbremse habt und der Frieden im Einfamilienhaus gewährt bleibt.

    Was ist an Gold eigentlich so wertvoll? Trinken und essen kann man es nicht.

    Aber Freeman, den mag ich hier nicht angehn, weil gut das er überhaupt das Thema "anfasst", weil dann kann man hier ja auch mal drüber reden. Müßt ja nicht immer alle Freeman Meinung sein.

    Meiner Meinung nach, in Sachen Geld, ist es die einzige Wahr Revolution:

    Wenn wir den Zins abschaffen!
    Es Privatleuten verbieten Geld zudrucken!

    Das Geld druckt der Staat. Ein Negativ Zins (einmal im Jahr) wäre gut um Geld horten zu bestrafen, aber es sollte eine Sparform geben, wo man über mehre Jahr den Minuszins nur 1,5 mal zahlt. Ausserdem, und das ist wichtig zu erwähnen, sollte das Geld in Form von Bürgergeld ins Volk gebracht werden und anderen Ausgaben (Bildung, Forschung...), wobei aber die Vermehrung an messbare und sinnvolle Wirtschaftsdaten gekoppelt wird und nicht von der "Politik" bestimmbar sein sollte. Ausserdem wird das Geld wieder eingezogen durch den negativen "Zins" und Verbrauchsteuern (ähnlich der MWST.). Keine Einkommenssteuer! Arbeit soll sich lohnen.

    Dann wären wir die Finanzsäcke , die wahren dreckigen Zecken, los und ehrliche Arbeit würde sich wieder lohnen!
    Die "Hexenverbrennung" könnte auch beendet werden. (insider)

    und nun, a little bit FUNNY:

    Alle reden nur von Krise
    Und sie schau'n so traurig drein
    Wer will das denn, verdammt nochmal?
    Ich will lustig sein

    ch will den Himmel auf Erden
    Ich will nicht länger warten
    Ich will ein Bierzelt, ein Bierzelt
    Mit Livemusik im Garten


    aber ich denke bis dahin müssen wir erst noch bisschen was erreichen.

    DER KAMPF GEHT WEITER!

  1. engola sagt:

    Auch mit, oder gerade wegen des Goldstandards hat der der Erste Weltkrieg stattgefunden. - Auch zur großen Depression '29 fand mit Goldstandard statt.

    Goldstandard ist nicht flexibel. Reaktion auf wirtschafliche Entwicklungen (Produktivitätssteigerung) werden damit nicht abgefangen. - So ein fester Standard führt zur Deflation / Geldmangel.

    Goldstandard führt nur schneller zur Krise als heute.

    Der Wert des Geldes als Tauschmittel soll sich danach richten, welche Waren ich dafür erwerben kann! Geld muß fließen und ein Äquivalent zu den realen Warenströmen bilden und sich nicht nach einer festen (unabdingbaren und manipulierbaren) Größe richten.

    Eine Lösung bietet die Freiwirtschaft: Statt mit Zins sollte Tauschgeld mit einer Umlaufgebühr versehen sein, um die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes zu erhöhen. - Das Problem heute ist doch, daß Geld gehortet wird, um Rendite zu erzielen und dabei gerät die Realwirtschaft außer Blick.

    Was ist überhaupt Geld? Buchgeld, welches mit zig Nullen von Konto zu Konto überwiesen wird, oder solches, womit ich echtes Brot kaufen kann, welches mich satt macht?

    Goldstandard ist die Austreibung des Teufels mit dem Beelzebub.

  1. engola sagt:

    Nachtrag: Zwei Artikel zur historischen Rückschau zum Goldstandard:

    Der Goldstandard vor dem ersten Weltkrieg

    Der Goldstandard der Zwischenkriegszeit

    Bloß weg vom Kapitalismus, alles andere führt früher oder später zu Krieg und Zerstörung.

  1. Fried Fertig sagt:

    Zunächst, jeder Versuch einer Problemlösung greift hier zu kurz, wir alle können nur Lösungen/Meinungen andeuten.

    Der Goldstandard oder auch jede andere Edelmetalldeckung führt aber logischerweise zum gleichen, wie nun die Öl-Dollar Deckung - Der Kampf um diese Ressourcen führt wieder zu Krieg, Vertreibung und Umweltzerstörung und ändert somit nichts am Grundübel.

    Zunächst muss der Wachsstumszwang, in erster Linie durch das Schuldgeldsystem, den Zins, überwunden werden. Dies ist übrigens der (m.E.) eigentliche Grund für die Hetze gegen den Islam, dort ist und bleibt der Zins verboten (wie früher auch bei den Christen, die den "Geldverleiherjob" an die Juden delegierten, denen dies nicht untersagt war. Hiermit will ich keinerlei Wertung verbunden wissen, so war es nun mal).

    Geld ist aber eigentlich nur ein Tauschhilfsmittel, ein Wertmesser, bestenfalls auch einheitlich und werterhaltend, keinesfalls aber aus sich selbst heraus vermehrbar.

    "Das Geld ist für den Tausch entstanden, der Zins aber weist ihm die Bestimmung an, sich durch sich selbst zu vermehren. Daher widerstreitet auch diese Erwerbsweise unter allen am weitesten dem Naturrecht." Aristoteles (384-322 v. Chr.), griechischer Philosoph

    Es braucht nur eine Deckung aus sich selbst heraus, aus der Leistungskraft des Volkes, eliminiert um den Zins und Wachstumszwang, somit auch der Inflation. Wenn dies geregelt erfolgt, kann die Druckerpresse gerne laufen, kann auch jeder Mensch ab Geburt begrenzten Kredit erhalten, wie ihn auch die Eltern ihren Kindern gewähren ohne darauf zu spekulieren, dass sie dies je mit Zins und Zinseszins zurück erhalten.

    Ein Teil der Produktivkraft fällt aus (Krankheit, Faulheit, früher Tod) ein anderer Teil wird ein Vielfaches seines Kredites erwirtschaften. Dies ist schlichtweg das "Gesetz der großen Zahl".

    Unterm Strich und in der Summe muss es aufgehen, und das kann es auch.

    Wie gesagt nur streng verkürzt dargestellt, richtig durchdacht und umgesetzt aber eine Lösung.

    Alles andere ist den Teufel mit dem Belzebub austreiben. Der Goldstandard führte schließlich erst dazu, dass Herrscher sich in die Hände privater Geldverleiher (z.B. Rothschild) begaben, wodurch später unser jetziges System eingeführt werden konnte.

    Das soll nicht heißen, dass eine Notreserve (in physischem Gold oder Silber o.ä.) nicht in einer wirklichen Krise sinnvoll wäre, aber für ein neues und humanes Finanzsystem ist es schlichtweg ungeeignet, auch wenn ich Dir, Freeman, sonst ungern widerspreche.

    Wir leben in einer spannenden Zeit.
    Fried Fertig

  1. Anonym sagt:

    ich investier in holz und futter, was soll ich mit dem gold wenn keiner mehr geld hat mir dafür was zu geben. einige goldmünzendeals wurden wegen ausverkauf schon eingestellt. und wenn anarchie herrscht, dann möcht ich auch nicht auf dem goldberg sitzen...

    und solange china und russland die leerverkäufe noch zulässt gehen hier die banken auch kaputt...

    vielleicht wär noch zu erwähnen, dass usa zum ersten mal truppen in israel abstellt, und dort eine raketenabwehr installiert. ich glaub das ist alles gesteuert, ist eh nicht normal dass unter diesen umständen der dow jones noch SO HOCH ist

  1. DeWar sagt:

    David Marsh, von 1986 bis 1991 als Deutschlandkorrespondent für die Financial Times tätig, veröffentlichte 1992 sein Buch "Die Bundesbank - Geschäfte mit der Macht" - bis heute ein Standardwerk. Dort steht: "Unter den führenden Zentralbanken mit Goldbesitz ist die Bundesbank die einzige, die nur einen kleinen Teil ihrer Goldbarren auf eigenem Gelände aufbewahrt. In den Tresorräumen in Frankfurt hegen nur etwa 80 Tonnen, knapp über zwei Prozent des Gesamtgoldes. Der Rest ist auf die Tresore anderer Zentralbanken, der Federal Reserve Bank in New York, der Bank of England und zu einem kleineren Teil auch der Banque de France verteilt."

  1. Anonym sagt:

    Juhuuuu ... der Dow stürzt ab wie noch nie ... 10% ... jetzt haben wir den Crash!!!

  1. Anonym sagt:

    Mann, morgen gibts ein Blutbad an den asiatischen und europäischen den Börsen. Die Banker lernen fliegen!!!!

  1. Christoph sagt:

    Anonym @21:06
    > Deshalb auch die Forderung nach einem 'Neuen
    > Bretton Woods', wie es inzwischen sogar der ital.
    > Finanzminister Tremonti fordert und als Vorlage im
    > ital.. Parlament eingebracht hat, soweit ich weiß.
    Klar: Das neue Bretton Woods ist der eingespritzte ANGEL-Chip, noch wertloser und manipulierbarer wie jedes Stück Papier!

    Denkt mal scharf nach: Die Katze lässt das mausen nicht, so sagt man. Die Bankster lassen das Betrügen nicht, also werden sie nach derselben Masche weitermachen wie bisher, einfach noch eine Nummer nach demselben Muster drauflegen.

    @Konstantin
    Deinen Hinweis bzgl. dessen was denn in der Natur geschied finde ich sehr hilfreich. Beispiel: Derzeit habe ich mit einer Firma zu tun, die ist bankrott gegangen. Das ist nicht die einzige in letzter Zeit. Ich habe mir aber gesagt: Du hilfst Ihm unentgeltlich, er kommt wieder flott auf die Beine und dann siehst Du Dein Geld deutlich schneller wieder, als wenn Du jetzt mit den Konkurs-Freaks PASSIV um irgendwelche Forderungen kämpfst, die eh letztendlich nicht einforderbar sind.

    Und siehe da: Der Mann hat wieder seinen Mercedes zurück und jetzt baut er eine neue Niederlassung in Frankreich auf, ich habe schon wieder einen Teil meines ausstehenden Geldes gesehen und am Ende geht das Ganze gut aus. Meine Frau hat da völliges Unverständnis: Wie kannst Du nur, Du siehst doch nie mehr irgendwas! Ich sage Ihr: Nein, Du wirst sehen, so klappt es!

    Ja, wenn man völlig verkrampft ist in diesen Kapitalismus und nur noch in diesen Pfaden denkt, dann klappt das nicht. Konstantin hat recht, Symbiose, das die Natur bedingt, ist auch wirtschaftlich sinnvoll, man muss nur dran glauben und es praktizieren.

    Noch etwas bzgl. "härtester Währung". Ich bin Wirtschaftsleihe, aber aus meiner Sicht ist die härteste Währung im Notfall ein Stück Brot und Wasser. Wir könnten vor einem Berg von Gold verhungern und verdursten.

    Daher war der Vortrag bei unserem 2. Treffen: "Gold kann man nicht essen" goldrichtig. Daher schaue jeder zu, dass er sich Reserven in der Währung anlegt, die er WIRKLICH zum Leben und Überleben braucht.

  1. Banky Sun sagt:

    Gold soll ein Wert sein? Na schön, ein Stück Metall welches schön glänzt.

    Aber in Krisenzeiten kannst Du auch kein Gold essen!

    Ja, ja ich weiss. Vorsorge undso, Konserven bis in alle Ewigkeiten horten, etc. alles schon gelesen...

    Von mir aus gesehen braucht es aber gar kein Geld mehr. Machen wir es doch so wie früher: Waren gegen Waren tauschen. Echte Werte gegen echte Werte. Den Zusammenhalt untereinander pflegen, miteinander und nicht gegeneinander, undsoweiter...

    Aber der Homo Sapiens Oeconomicus von Heute ist ja ganz ein Wichtiger und ist sich zu schade um richtig zu arbeiten. Dafür gibts ja "andere" Menschen. Wichtig ist ja, dass wir billige Lebensmittel und Luxusgüter wie Iphone etc. haben.

    Warum machen wir uns eigentlich das Leben so kompliziert?

  1. Manfred sagt:

    Eines muss ich jetzt loslassen:
    Ich liebe euch

    Hier wird hin und her und auch zurückdiskutiert, dass den Tasten und den Gehirnwindungen schlecht werden könnte.

    Es ist ja toll, wenn es Konzepte gibt, welche unsere zu lösenden Aufgaben weiter in die Zukunft schieben.

    Es ist aber gar nicht schön, dass die Menschen scheinbar nicht in der Lage sind, eine Exponentialfunktion zu verstehen. Trotz Mathematikunterricht in den Mittelstufen ist dieser Fehler gerade bei den Akademikern mit Wirtschaftsbeigeschmack besonders häufig.

    Als Beispiel dienen (in Zinsrechnungen hummane) 7,5% Wachstum im Jahr. 7,5% und ein Jahr sind jeweils konstant. Das Ergebnis aber nicht. Alle 10 Jahre muss sich die erwirtschaftete Menge verdoppeln.

    Als kleines Beispiel soll eine winzige Fischerei im Jahr 1950 dienen. Die Zahlen sind erfunden, es geht nur um die Wirkung.

    1950: 10t Fisch
    1960: 20t
    1970: 40t
    1980: 80t
    1990: 160t
    2000: 320t
    2010: 640t
    2020: 1280t Fisch bei 7,5% Wachstum

    Die Zahlen sehen harmlos aus, sind es aber beim besten Willen nicht. Jedes Jahrzehnt müssen mehr Fische gefangen werden, als in der gesamten Firmengeschichte davor.

    Wenn die 10t mit einem Kutter gefangen werden können, hat die Firma im Jahr 2020 128 Kutter und im Jahr 2120 sind es 1,31 Millionen Schiffchen. Ironischerweise ergibt das im Jahr 2120 7,5 neue Schiffe je Sekunde.

    Das Beispiel kann beliebig auf jede Ressource und auf jeden Prozentsatz umgelegt werden. Niedrigere Prozentsätze verlangsamen das Problem nur, es ist niemals weg.

    Es sollte unbedingt auch klar werden, was es bedeutet, wenn ein Experte davon spricht, dass z.B. die Hälfte der vorhandenen Vorkommen abgebaut sei. Dann ist es nicht erst Mittag, sondern auf Grund des in unserem System überall vorhandenen exponentiellen Anstieges im Verbrauch meist 23:55Uhr. (Indium, Tantal, ...)

    Es gibt kein ewiges exponentielles Wachstum. In keinem Bereich der Realwirtschaft. Genau dieses Wachstum wird aber in einer funktionierenden Marktwirtschaft vorausgesetzt.

    Bitte macht euch das beim Thema Zins klar. Jedes Zinssystem ist IMMER und unausweichlich dem Untergang geweiht.
    Ich vermute, dass jeder, der dies hier liest, zum unteren Ende (99%) der Vermögenspyramide Mensch gehört. Dies bedeutet, dass grob gesprochen ein mal innerhalb deines Menschenlebens das System Zins wieder an der Decke angelangt ist und nur per Krieg, Ausbeutung und Unterdrückung aufrecht erhalten werden kann.

    Unterdrückt werden die 99%, also auch du und ich!

    Vielleicht wird jetzt auch verständlicher, warum Zins im Islam verboten ist. Jeder, der lesen kann, ist in der Lage, diese Fakten zu verstehen. Einige sind in der Lage, Systeme wie Freigeld auszuprobieren. Manche haben den Mut, autarke Inseln zu betreiben, um die ungleich weitsichtigere Natur im Ressourcenumgang nachzuahmen. Eine wirkliche Lösung habe ich auch nicht in den Händen.

    Für Anregungen und Kritik bin ich gerne offen...

  1. Anonym sagt:

    @ 23.03 Was soll eigentlich das JUHUU? Wohnst Du auf dem Mond? Diese unerträgliche Schadenfreude vn manchen Leuten ist nicht auszuhalten, Du sitzt in der selben Nussschale und Deine Freunde und Family auch! Es wird alle treffen. Die, die viel Kohle haben freuen sich noch ab ihrem Gold das sie bunkern, bis man sie deswegen zerfetzt und lyncht. Und die andern suchen nach Futter in den Mülltonnen, um es mal überspitzt zu sagen. Allerdings in Amerikanien schon day as usual.

  1. tshagrlow sagt:

    ich schau grad bei n-tv links unten in die ecke, alterspalter nicht schlecht

  1. Anonym sagt:

    vielleicht auch mal das angucken.

    http://www.freedomfiles.org/war/fema.htm

    die kz die in den usa eingerichtet sind.

    dazu passt dann das, dass truppen aus dem irak abgezogen werden ins homeland, um die eigene bevölkerung in schach zu behalten.

    http://www.hintergrund.de/index.php?option=com_content&task=view&id=266&Itemid=63

    passt zu den (wie von freeman im vorherigen blog) erwähnten und in den mainstream media nicht erwähnten demos...

  1. Anonym sagt:

    Also ich denke auch, dass das Geldsystem an sich die Ursache ist für die Finanzkrise.
    Die Erfindung der Zinsen ist das Grundübel.
    Deswegen wird "uns" kein Gold dieser Welt retten!
    Mir hat man zu diesem Thema eine interessante Seite empfohlen:

    http://www.geldreform-jetzt.de/

  1. Christoph sagt:

    Ich will noch ergänzen:

    Die härteste Währung ist das tägliche Futter.

    Aber mit der von Konstantin angedeuteten natürlichen Symbiose sollten wir nicht nur WARE bunkern, sondern auch versuchen SYMBIOTISCHE NETZE zu schaffen.

    Für den einen oder anderen wird das bereits ein tragfähiges "wirtschaften" sein. Warum denn nicht?

    Wirtschaften aus symbiotischen Sinne ist eine positive Alternative. Es ist so etwa wie: Eine Hand wäscht die andere. Und: Es erspart uns die von Manfred gezeigte Zinsproblematik.

    Wie sieht ein symbiotisches Modell aus? Ich glaube, es ist in erster Linie der gute Wille, der Einsatz. Ich glaube nicht, dass nicht jeder von uns irgend etwas dem anderen anbieten kann.

    Wert ist also, wenn ich Dir was geben kann, was Dir gefällt. Und umgekehrt. Das ist ein "dörfliches Modell" und manchen mag dabei schlecht werden.
    Warum? Weil es eine Bindung bedeutet, von der man sich in dieser freien, modernen, städtischen und industrialisierten Welt "befreit" hat. Die Frage ist: Diese Bindungsfreiheit, was hat sie uns auf der negativen Seite gebracht? Wir haben das Problem doch nur verlagert.

    Wenn also Manfred von einer "Zinsknechtschaft" spricht, dann ist doch dahinter auch die Befreiung von der "Beziehungsknechtschaft" zu sehen.

    Was wollen wir denn nun?

    Wollen wir "das dörfliche Geflecht" oder wollen wir das "städtische Geflecht"? Und wenn wir beides nicht wollen: Wie soll denn dann der 3. Weg aussehen?

  1. Anonym sagt:

    @???
    "@19:22 Im Mittelalter kann es sowas wie einen Goldstandard gar nicht gegeben haben , da es noch nicht mal Banken gab."

    Da waren die Münzen selbst der Goldstandart, also gab es ihn auch.

    und mal insgesamt.

    Eigentlich ist es schon lustig... das Stürtzt der Finanzmarkt ab und schon gibt es nichts mehr zu essen, ob wohl sich an der Infrastruktur (Maschinen, Arbeitskräfte) nichts geändert hat. da weiß man echt nicht mehr ob man heulen oder lachen soll.

  1. Anonym sagt:

    Vielleicht weil den "Finanzhyänen" heute ein Großteil des Goldes bereits geört und es daher milde ausgedrückt unklug wäre eine Währung auf Gold zu stützen?

  1. Anonym sagt:

    also mit 1000 buffallos oder krugerrand kannst auch nicht lange überleben. ich muss da 23.23 und konstantin recht geben.
    wenn die menschen wieder selber erschaffen, erschaffen sie sich eine lebensgrundlage zur selbstversorgung. und @ christoph, ich denke dass ein bisschen unabhängigkeit was die versorgung betrifft nicht schadet, das heisst auch wieder nachbarschaftlichen kontakt zu pflegen, sich zu helfen. der eine hat vielleicht hühner, der andere gemüse. dass das in der stadt nicht klappt, ist mir auch klar. und in den grossen städten, huiiiii!
    hühner in der wohnung? alle aufs land ziehen?
    oder jeder dort bleiben wo er immer schon war?

  1. huxley sagt:

    Toll geschrieben Freeman. Einfach und simpel, so dass es der letzte Heini checkt.

    Ich bin trotzdem nicht unbedingt für ein goldgedecktes Geldsystem. Erstens weil, wie hier schon geschrieben wurde, auch viel Blut und Elend dran klebt und weil es die alten sozialen Ungerechtigkeiten aufrecht erhält. Wer viel hat hat viel und wer nix hat hat nix.

    Zeit ist das Kostbarste das jeder Mensch unabhängig und in gleicher Menge von Geburt an besitzt. Ich schlage ein zeitgedecktes Geldsystem vor.

  1. Fried Fertig sagt:

    NACHTRAG zu 21:19 und 22:24

    Was Konstantin anregt ist grundsätzlich richtig, aber bereits der übernächste Schritt, der wohl günstigstenfalls in einigen Jahrzehnten oder Jahrhunderten erreicht wird. Will meinen einen "ehrlichen Schenkkreis" (Wortschöpfung), der tatsächlich gibt was er im Überfluss hat und erhält was er braucht. Ich fürchte aber, dass wir dazu noch lange brauchen und in einem Übergang auch noch Geld.

    Wir fast alle hier erkannt haben, muss dazu zunächst der Zins eliminiert werden. Was dahinter steht, Hauptsache nicht verbunden mit einem implantierten Chip, ist dann schon fast egal. Dennoch haben wir nun eine gefährliche Zeit vor uns, da der fallende Riese USA in solchen Zeiten gefährlicher ist denn je, was schon der Vater eines der erfolgreichsten Spekulanten wusste (der sich nur der Instrumente bediente und selbst zwar Mitschuld trägt, aber wohl nicht verantwortlich ist)

    Howard Buffet, der Vater der Investmentlegende Warren Buffett:
    "Der Goldstandard war ein ruhiger Wachhund, der unbegrenzte öffentliche Ausgaben verhinderte. Ich kann keine Beweise finden, die die Hoffnung unterstützen würden, dass unsere Papierwährung sich letztlich besser entwickeln wird als vergleichbare Experimente in anderen Ländern. Wegen unser wirtschaftlichen Stärke könnte die Krankheit des Papiergeldes bei uns viele Jahre brauchen, bis sie sich voll entwickelt ... aber wir könnten auch bald schon die kritische Phase erreichen. Wenn dieser Tag eintrifft, dann werden unsere politischen Führer wahrscheinlich finden, dass ein ausländischer Krieg und rücksichtslose Reglementierungen die glänzende Alternative zu einer heimischen Wirtschaftskrise sind."


    Nun, die heimische Wirtschaftskrise der USA wird in diesem Falle nicht mehr aufzuhalten sein und ist schon da. Die weltweite auch kaum. Ich bin auch der Ansicht, eine Handvoll "Menschen" verfolgt genau dieses Ziel, ihr neuer Hafen ist Europa, Amerika wird fallen gelassen und dennoch ist auch ein globaler Krieg wieder sehr wahrscheinlich.

    Doch Obacht! Viele von uns, die sich in solchen freien Blogs "rumtreiben", warten ja regelrecht darauf, weil prophezeit, logisch, möglich oder wahrscheinlich. Ich selbst erwische mich auch häufiger bei dem Gedanken, eine Sintflut herbeizuwünschen, damit dieser schöne Planet "gereinigt" wird. Auch wenn es mich selbst erwischt.

    Aber vielleicht sollen wir das glauben? Vielleicht fallen auch die "Truthseeker", VTler, Esoteriker, Pessimisten und wie auch immer man sich bezeichnen möchte auf eine weitere Programmierung herein und sorgen so mit für die "Selbsterfüllte Prophezeiung" WW3?!?

    Wir müssen unsere Gedanken und Worte sehr genau beobachten, wir müssen aufpassen, dass wir nicht unbewusst zum Erfüllungsgehilfen jener Mächte werden, die es genau darauf anlegen. Ich habe vor rund einem Jahr folgendes Zitat gefunden und an anderer Stelle, auch in alten Prophezeiungen, weitere Hinweise das gerade aus dem deutschsprachigen Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz) die Lösungen und Impulse für eine zukünftige, bessere und friedliche Welt kommen. Diese alten Prophezeiungen mögen auch mit ein (oder der) Grund gewesen sein, dass von hier aus 2 Weltkriege ausgelöst wurden. Wir sollten uns nicht darauf verlassen, aber auch nicht den Kopf in den Stand stecken.

    "Fasst Euch ein Herz, Ihr habt einen Traum!"
    Jeremy Rifkin hält Deutschland (Anm. FF ich würde es als deutschsprachigen Raum bezeichnen) für die Wiege eines neuen, globalen Menschheitstraums

    Wolfgang Harrer

    Der amerikanische Autor und Trendforscher Jeremy Rifkin sieht das Ende des amerikanischen Traums heraufziehen. Der neue Leit-Traum der Welt, sagt Rifkin, sei europäisch und habe seine Ursprünge in Deutschland. An Deutschlands Jugend appelliert er nun, den Pessimismus früherer Generationen abzustreifen und mehr Mut zu zeigen.


    Egal was dran ist, genauso sollten wir es sehen, nicht auf den ultimativen Krieg warten sondern im Kleinen wie im Großen mit Hilfsbereitschaft, Offenherzigkeit und Weisheit unseren Mitmenschen begegnen, unserer Arbeit nachgehen (auch wenn sie keinen Spaß macht) und unsere Berufung zu finden versuchen.

    Nur mal als Anregung.

    Seid furchtlos und wehret Euch :-)

  1. Dietmar sagt:

    Ich bin überrascht, dass an dem heutigen Tage nur über Amerika diskutiert wird.
    Gesetzesgrundlage :Der Bundeshaushaltsplan wird gemäß Artikel 110 des Grundgesetzes (GG) im Rahmen des Haushaltsgrundsätzegesetzes als Anlage zum Bundeshaushaltsgesetz jährlich oder zweijährlich (Doppelhaushalt) vom Deutschen Bundestag für das kommende Haushaltsjahr oder die kommenden zwei Haushaltsjahre beschlossen und gliedert die Einnahmen und Ausgaben des Bundes nach Ressorts und Fallgruppen. (§§ 1–4 BHO).
    Jetzt stelle ich die Frage:
    Wie kann ein Bundesfinanzminister eine 35 Milliardenbürgschaft abgeben, ohne Lesung, ohne Abstimmung im Bundestag?
    Sein Unternehmen, die Bundesfinanz GmbH, hat nur die Mindesteinlage, ca 51000 Euro. Warum ist dieser Mann noch nicht in U-Haft?
    Die Amerikaner haben zum Schein wenigstens ihre Abgeordneten abstimmen lassen, keine Angst, es bleibt nicht beim Nein.
    Nun zum Gold: Warum liegen 80 Prozent unseres Goldes in den USA, England und Frankreich? Weil wir zu dumm sind, es sicher zu lagern?
    Hier die Antwort: Die BRD ist nicht souverän, nachzulesen in folgenden Gesetzesblättern:
    Bundesgesetzblatt 1990 Teil II Seite 1390
    Bekanntmachung der Vereinbarungen vom 25. September 1990 zu dem Vertrag über den Aufenthalt ausländischer Streitkräfte in der Bundesrepublik Deutschland Vom 8. Oktober 1990
    BES_RECHT__Bekanntmachung_d_Vereinb[1]._v._25.09.90_Ausl._Streitkraefte.pdf (Größe: 16kb)

    Bundesgesetzblatt 1990 Teil II Seite 1386
    Bekanntmachung der Vereinbarung vom 27./28. September 1990 zu dem Vertrag über die Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und den Drei Mächten (in der geänderten Fassung) sowie zu dem Vertrag zur Regelung aus Krieg und Besatzung entstandener Fragen (in der geänderten Fassung)
    Vom 8. Oktober 1990

    Die provisorische Wirtschaftsorganisation BRD bleibt und ist besetzt. Vieleicht erklärt dieser Umstand auch die seltsame Überweisung der KfW an Lehmann und das verbrecherische Verhalten der Bundesfinanz GmbH.

    Solange wir keine Volksversammlung wählen und uns eine Verfassung geben, wird es auch so bleiben, denn erst dann können wir Friedensvertragsverhandlungen führen.

    Vieleicht erledigt sich das Alles nun von selbst, aber um welchen Preis. Es werden viele unschuldige Menschen sterben, ein unbeschreibliches Elend wird sich ausbreiten und wie immer wird es in erster Linie die Ärmsten, der Armen zuerst treffen.

    Liebe Grüsse
    Dietmar

  1. Anonym sagt:

    @1.28
    Sag ich ja immer, diese Schwarzmalerei ständig und das sich freuen auf den Crash.....(!) das manche hier tun, bringt nix. wenn kollektiv so negativ gedacht wird passiert das. wenn ihr noch mehr wollt wissen vom leben geht weiter, weiter vorwärts, und weg vom negativen. positives denken kann vieles ändern, wenns auch im kleinen ist, aber wenn jeder das macht, dann ists ne macht. (wie umgekehrt auch)

  1. Anonym sagt:

    Deutschland ist nach wie vor Besatzungsland. Ohne Verfassung.

  1. Anonym sagt:

    @ anonym 2.15

    Richtig. Freeman ist sicher auch kein Negativ-Denker, er macht ja Mut zur Aenderung mit seinem blog und seinen Veranstaltungen, er hat zig Stunden geopfert um Leute, die sich echt auskennen zu Wort kommen lassen, und ihr kriegt das hier im Blog. Also gebt mal Gas, verändert Sachen im Umfeld, informiert Leute, transportiert die Message. Und macht das mit Freude, nicht mit Hass oder negativen Feelings. Alles schwingt, und es gibt Menschen die spüren das körperlich, das negative. Aber denkt an das Gute das ihr weitergebt.Und dann schwingt das weiter.

    (man darf nicht auf die welt pfeifen, wenn man keine melodie hat, hemingway)

  1. Anonym sagt:

    @1.30 es erledigt sich nix von selbst. das wünschen sich alle banker an der wallstreet und in zig börsen weltweit. das haben sich alle gewünscht, rettungspaket und erledigt sich von selbst. es wird eher so sein, dass die ezb geld pumpt (wie schon getan) während die fed keinen finger rührt.
    schlussendlich wird in amerika gar nix passieren bis ende woche, ausser dass die börse stürzt. und dann zahlt es europa das soviel euros gedruckt hat dass der euro kippt. vielleicht geht es sogar nur darum, den euro zu destabilisieren. daran hätte amerikanien ja grosses interesse...

  1. Anonym sagt:

    Wenn man pro Sekunde eine Dollarnote druckt...


    Bernd Litaer: Unsere Währungen sind reine Fiat-Währungen, das heißt, die Geldschöpfung geschieht heute aus dem Nichts, beziehungsweise sie beruht auf der Kreditvergabe der privaten Banken und ist somit an keine materielle Wirklichkeit mehr gebunden. Die Digitalisierung des Geldes durch die Computertechnik ermöglicht es zudem, große Geldsummen als elektronische Daten zu übermitteln. Dadurch haben die spekulativen Devisentransaktionen in einem ungeheuren Ausmaß zugenommen. Heute entsprechen nur zwei Prozent aller Devisentransaktionen einem realen Austausch von Gütern und Dienstleistungen, 98 Prozent sind spekulativ. In den siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts lag das tägliche Volumen der Devisentransaktionen bei 20 bis 30 Milliarden US-Dollar. Heute werden weltweit jeden Tag zwei Billionen US-Dollar transferiert. Zwei Billionen Dollar, haben Sie eine Vorstellung, wie viel Geld das ist?
    Brand eins: Ehrlich gesagt, nein.
    Lietaer: Wenn Sie eine Druckerpresse hätten, die pro Sekunde eine Dollarnote drucken könnte und Tag und Nacht in Betrieb wäre, müssten Sie 63416 Jahre lang drucken, um diese Summe zu erreichen. Sie müssten zurückgehen in die Jungsteinzeit und einen Neandertaler die Druckerpresse in Gang setzen lassen, um die Geldmenge in Papier zu erzeugen, die heute täglich zu spekulativen Zwecken um den Globus fließen. Die Währungsreserven aller Zentralbanken der Welt, ihre sämtlichen Goldbestände eingeschlossen, entsprechen nur den Transaktionen, die in sieben bis acht Stunden getätigt werden. In einer weltweiten Währungskrise wäre keine Instanz in der Lage zu intervenieren. Die Mittel dazu sind überhaupt nicht vorhanden.
    Aus einem Interview mit "brand eins" 7/2001 (http://www.brandeins.de/home/inhalt_detail.asp?id=654&MenuID=130&MagID=23&sid=su84152832525320032)
    Bernard Litaer ist Finanzexperte und arbeitete u.a. in der Belgischen Zentralbank maßgeblich am Entwurf und der Durchsetzung unserer europäischen Währung mit. Heute ist er einer der schärfsten Kritiker und Mahner unseres Geld- und Wirtschaftssystems.

  1. Anonym sagt:

    Die Gier ist das Hauptproblem, welche vom Egoismus gespeist wird!

    Mann kann versuchen ein System zu installieren welches die Gier einschränkt aber es wird nie zu
    einem sozialen Miteinander führen.

    Solange es Menschen gibt die mehr wollen als ihre Mitmenschen werden diese Wege finden um dieses Mehr zu erreichen (auf Kosten der anderen).

    Die Menschheit ist auf einem Irrweg
    solange sie ihr Glück in materiellen Dingen sucht,
    denn sie wird es dort nicht finden.

    Glück kann man nicht im äußeren finden und wer das versucht schafft
    sich ein Faß ohne Boden.

    Sie tanzen ums golden Kalb!

    Warum ist die Menschheit nun in einer Sackgasse?

    Weil sie zu stur ist um einzusehen
    daß sie so nicht weiter kommt.

    Durch einen Goldstandart würden nur
    die Symtome der Krankheit (Gier)
    bekämpft und das dahinsiechen verlängert.

    Die Menschheit muß zur Einsicht kommen,daß es so nicht weitergeht
    und wenn sie nicht hören will,dann
    muß sie fühlen.

    Sogar ein Raubtier ist verünftiger
    als der Mensch,denn es frißt nur wenn es Hunger hat.

    Nun werden einige hier sagen,daß ja nur die Anderen gierig sind.

    Warum sucht ihr den Splitter in eurer Bruders Auge und seht den
    Balken vor euren Augen nicht!

    Wenn die Menschen es nicht lernen,
    daß sie eine Bruderschaft sind,
    sind sie dem Untergang geweiht.

    FRÜHER ODER SPÄTER!

  1. Seelentaucher sagt:

    1. Wir brauchen ein zinsfreies Geldsystem. Hat in Österreich / Wörgl auch geklappt 1932 trotz Weltwirtschaftskrise.
    2. Wenn du weniger als 17.000 Euro jährlich Zinseinnnahmen hast (das Geld für dich arbeiten lässt, wie es so fies gelogen heißt), dann bist du Verlierer des Zinssystems. Mit jedem Euro bezahlst du über 30 Cent Zinsen an die Zinsgewinner.
    3. Durch einen Goldstandart besiegeln wir den Sieg von denen. Die Finanzoligarchie kauft alles, was wirklich Wert hat, gegen Dollars auf. Alle Regierungen der Welt sitzen mit im Dollar-Boot. Ein Zusammenbruch der Finanzwelt schadet DENEN nicht. Was passiert denn? Chaos bricht aus, die Menschen sind irgendwann existentiell genervt von den Verhältnissen, Supermärkte werden geplündert etc. Was passiert? Die Menschen schreien nach dem Führer. Nichts Neues. Vielleicht braucht's noch ein bisschen Terror dazu, als Salz in der Suppe. Klack, klack... ein Stein passt perfekt zu dem anderen... das Spiel geht auf. Globale Währungsreform, von mir aus goldgedeckt. Alle verlieren, bis auf die, die dann ALLES aufgekauft haben. Die Finanzelite sind doch nicht die BANKEN! DIEJENIGEN, die da gewinnen, verstecken sich im Dunkeln! Ja, dann lasst doch global die Märkte kollabieren, und den "Run on the bank" auslösen. Vielleicht noch ein paar Tage?? dann stehen die Menschen auch in Deutschland Schlange. Vor ihren geschlossenen Geldautomaten. Die Medien werden ihnen wieder passende Lügen zurechtlegen, wer daran wohl "Schuld" ist! Aber glaubt bitte nicht, dass die Gewinner dieses brutalen Spiels irgendwie einen Schaden dadurch erleiden!

    4. Wehrt euch... ja, gegen wen denn? Ich würde an einer Demo teilnehmen... aber mit welcher inneren Energie? Sind sich wirklich alle Demonstranten darüber einig, was sie wirklich wollen? Und die Nicht-Demonstranten, die Medien-Weichgespülten... welche Energie spüren die von denen, die Demonstrieren? Negativität und Widerstand! SO lassen sich die Menschen jedoch nicht überzeugen. Gewalt? Die Medien werden es so darstellen, wie sie es brauchen. Gewalt erzeugt Gegengewalt, dann muss die Polizei eingreifen, letztlich verstärkt das doch denn Ruf der Menschen nach der starken Hand wieder nur.
    Leute, so kommen wir nicht weiter. Ich möchte noch einmal sagen:

    Die Gewinner dieses Systems sitzen im Dunkeln.
    !!SCHICKT EUER LICHT DORT HIN!!

    Wo soll es herkommen? Aus euch. Aus eurem Herzen. Öffnet euch für euer eigenes inneres Licht. Ihr werdet es brauchen, wenn "da draußen" alles zusammenbricht. Wenn die Mob durch die Straßen zieht. Wenn das Wasser abgestellt wird. Wenn die Stromversorgung zusammenbricht. Wenn im Dezember eure Wohnung eine Innentemperatur von 2 Grad Celsius hat. Wenn ihr eure Familien nicht mehr ernähren könnt. Ihr werdet HASS spüren. Und genau DIESE ENERGIE nährt die, die im Dunkeln sitzen und euch aussaugen.

    Das alles ist ein Irrweg, genauso wie ein Goldstandart keine Lösung ist.

    "Wehrt euch" funktioniert nicht mehr!

    5. Die Energie folgt der Aufmerksamkeit. Euer SEIN wird wichtiger als euer HABEN. LEBT das, was ihr realisiert wissen möchtet in der Welt. Damit schafft ihr mehr von dem Feld, welches dann andere Menschen spüren, in welches sie sich gerne einklinken. Das wird sich für die Menschen besser anfühlen als die Medienpropaganda. Und dann werden sie euch Fragen stellen... und ihr könnt "Aufklärungsarbeit" leisten. Aus einer Energie die anders ist als die, missionieren zu wollen. Nämlich aus einer mitfühlenden, annehmenden Energie.
    Es gibt keine Alternative.

    6.
    14.10.08
    WIR WERDEN UNTERSTÜTZT!

  1. Konstantin sagt:

    @Christoph
    danke für Bestätigung

    @fried fertig
    Zitat: "aber bereits der übernächste Schritt, der wohl günstigstenfalls in einigen Jahrzehnten oder Jahrhunderten erreicht wird"

    Ist Dir schon mal aufgefallen, dass es die von mir vorgeschlagene "Schenkwirtschaft" schon gibt? Jedem hier im Forum dürften Foren bekannt sein. Das können Supportforen sein oder Foren zu Hobbies etc. Dort ist es üblich eigene Erfahrungen mitzuteilen (schenken) ohne dafür Geld zu bekommen. Man macht auch keine Wertverhandlung. Man schenkt einen geistigen Wert in die Öffentlichkeit. Wenn man ein Problem hat sucht man mit der Suchfunktion oder stellt die Frage - und bekommt normalerweise sehr schnell Unterstützung. Auch wieder ohne Geld, ohne Verhandlung wieviel Wert es denn hätte... Es ist auch nicht nötig dass man genau dem Menschen einen Dienst erweist der einem gerade geholfen hat. Jeder gibt in die Runde - und jeder bekommt von der Runde.

    Geistige Werte (Erfahrungen, Gedanken) sind mindestens so viel wert wie materielle Produkte. Das was heutzutage schon in Foren funktioniert kann sehr schnell auch für Artikel funktionieren. Eine individuelle Dorf-Bindung ist dazu nicht nötig. Man braucht nur die richtige Vermittlungsplattform, die passende Suchfunktion und fertig. Das ganze sollte offline (regional) und online (für weitere Distanzen) funktionieren.

    Gerade gestern bekam ich einen Anruf von jemandem dem ich mal geholfen hatte. Er fragte nach meiner Konoverbindung weil ich doch von Geschenken leben würde...

    Ein Ansatz für diese neue Wirtschaftsweise wäre z.B. zu jeder Leistung / jedem Produkt statt einer Rechnung / eines Lieferscheins eine Erlaubnis zur Bedankungs-Schenkung beizulegen. Darauf steht dann die Adresse (für Bargeld) die Kontoverbindung, die Einladung auch mal im Garten, bei der Hausarbeit mitzuhelfen und der Hinweis, dass gerne auch an einen anderen Menschen die Dankbarkeit weitergegeben werden kann.

    So ein "System" kann jeder für sich starten, da braucht es keine andere "Währung" von oben, auch kein Regiogeld, gar nichts. Da braucht es nur Kraft im Herzen und den Mut im Vertrauen zu handeln und durchzuhalten auch wenn man eine Zeit lang komisch angeschaut wird.

  1. Anonym sagt:

    14:10

    Ist aber nicht dieses Vertrauen (Naivität) und die Gutmütigkeit
    mit Schuld an der heutigen Situation?

    Sind nicht die Machtpositionen von
    jenen besetzt worden die das vertrauen des Volkes ausgenutzt haben.
    Sind nicht die Banken am kolabieren,denen die Bürger ihr Geld anvertraut haben mit dem vertrauen daß es bei ihnen sicher ist.
    Sind nicht jene an der Misere mitschuldig die naiv alles glauben
    und wie die Lemminge auf den Abgrund zulaufen im Vertrauen an
    ihre Führer?
    Wird mann nicht auch ständig ausgenutzt wenn man vorbehaltslos
    gibt?

    Jedes Schwert hat zwei Seiten!

    Meine Gutmütigkeit wird(wurde)ständig ausgenutzt und statt
    anerkennung erntet mann meist
    Hohn und die Bemerkung anderer Zeitgenossen die sagen:
    Du bist ein gutmütiger Trottel!
    Die Egoisten werden als Cleverle
    gefeiert und geniesen hohes ansehen.
    Es ist in der heutigen Zeit sehr schwer ein ein anständiger Kerl zu sein!

    Vielleicht ist das ja Teil einer Prüfung?

  1. Lohengrin sagt:

    Goldstandard taugt nicht, denn dann haben die Diebe ihre Beute gesichert.

    Freigeld allein taugt auch nicht. Es muss auch noch gesichert werden, dass kein anderes Geld hinzukommt. Dass das ein Problem ist, haben sowohl Gesell als auch Keynes erkannt, aber keine Lösung gefunden.

    Hier ist ein Lösungsansatz:
    Solange das Prinzip gilt, dass Verträge unbedingt einzuhalten sind, ist Gelderzeugung möglich. Jeder Schuldschein ist Geld, weil die Allgemeinheit die Einlösung erzwingt.
    Es geht um einen großen Schritt, nämlich das Prinzip, dass Verträge einzuhalten sind, muss relativiert werden.
    Der Staat bürgt nur für das Freigeld. Wer mit anderem Geld (zB mit einem Schuldschein) handelt riskiert, dass das dahinterliegende Versprechen nicht eingelöst wird.
    Die interessante Frage ist nur noch, wer festlegt, dass ein Vertrag gebrochen werden darf. Ich schlage das Prinzip vor, dass Mehrheit siegt. Das verlangt allerdings ein gewisses Vertrauen, in die Entscheidungsfähigkeit von gewöhnlichen Menschen, und damit sind wir wieder bei Information und Medien.

    Ja, ich habe dieses Vertrauen in den gewöhnlichen Menschen.
    Die Hierarchien sind das Übel. Parteien, Führer, Präsidenten, Apparat, die sogenannte freiheitlich demokratische Grundordnung, sind nicht die Lösung, sondern das Problem.
    Hoffentlich bricht bald endlich Anarchie aus! Wer ob des letzten Satzes erschrak, soll sich verdammtnochmal darüber informieren, was überhaupt Anarchie ist.

  1. Anonym sagt:

    hallo!

    zur antwort von anonym 29/9 18:16 würd ich noch was sagen:
    es kann ja sein dass es öl in unmengen gibt und es für uns näherungsweise wie unendlich erscheint, aber das ist nicht ausschlaggebend für den preis!
    ein standard kann nur funktionieren wenn er in allen ecken dieser welt angewendet werden kann. es ist aber heutzutage kaum möglich einen standard für alle menschen auf der welt durchzusetzen, weil eben nicht alle den selben lebensstandard haben.

    meine meinung

    mfg

  1. Anonym sagt:

    Ein guter Grund gegen den Goldstandard ist vielleicht, dass sich ja jeder jederzeit Gold kaufen kann. Er ist daher nicht nötig. Wer mehr Zinsen oder Spekulationsgewinne bekommt als Inflation, der kauft halt kein Gold. Mit Gold kann man jederzeit spekulieren, wenn was anderes besser ist nimmt man halt das.

  1. Anonym sagt:

    Ich denke nicht, dass "diese" Magnaten die fast das ganze Geld bzw. Dollar besitzen ein kompletten Wertverfall des Dollar zulassen werden oder wenn es dazu kommen sollte (sprich das Ende des Imperialien Amerikas) dann wird es in der USA zum Krieg kommen - wie es der Prof.Dr. Johan Galtung prophezeit...

    ja dann wäre eine Tauscheinheit in Gold wieder vorstellbar wenn nicht in Lebensmittel...

  1. der beobachter sagt:

    @ fried fertig am 30. September 2008 01:28

    "Seid furchtlos und wehret Euch :-)"

    So sieht man sich wieder, mein Lieber. Aussgerechnet du kommst nun wieder mit deinen Stammtischparolen, die nichts taug(t)en. Ich kann mich noch erinnern, als du deine ganzen 'Mitglieder' im alten Forum gebannt hast. Habe ich es dir nicht vorhergesagt, dass sowohl das alte als auch das neue Forum auf kurz oder lang geschlossen werden? Deine Vorgehensweise, angetrieben von deinen politisch-korrekten 'Beratern', die nur eines im Sinn hatten - die Verfälschung und Isolation der Wahrheit - war verlogen und hinterlistig. Ich hoffe, dies war allen Beteiligten eine gute Lektion!

    Erspar dir deine 'guten' Thesen und Ratschläge in Sachen Finanzen/Gold, vor allem deine dämlichen Zitate kannst du ebenso in die Tonne werfen. Du, fried fertig, und deine (damalige?) mqv-Truppe - opportuniste Schreiberlinge und Schaumschläger, die jetzt wieder ein virtuelles Zuhause bei den 'Verschwörungstheoretikern' suchen, da sie kein anderes mehr haben. Welch ein Paradoxon!

    An dieser Stelle herzliche Grüsse an alle aus dem Forum 'meine-meinung'(ich bin mir sicher, dass einige noch hier mitlesen), vor allem an Bernd B., Trinity, Aristokrates.

    Freeman, KEEP THE GOOD WORK!

    Der Beobachter

  1. Anonym sagt:

    12:26

    Denkst du die Insider besitzen bei
    einem Crash nur einem Dollar?

    Für wie bescheuert hälst du die eigendlich?

    Die haben jetzt schon einen Großteil in reale Werte angelegt
    und nach einer Reform sind sie wieder an der Spitze.

    Ich glaube auch nicht,daß Jetzt noch ein Goldstandart helfen würde
    weil sich die Elite schon den Großteil an pysischem Gold gesichert hat und es durch politischen Druck durgesetzt würde daß der kleine Mann
    sein gehortetes Gold verliert.

    Keiner (Normalbürger) weiß genau
    wo,wieviel Gold vorhanden ist und wer es besitzt.

    Plan der Strippenzieher!

    Erst Fiatmoney schaffen, dann durch ein Spielcasino virtuell vermehren.
    Damit Realwerte wie Bodenschätze,Grund und Boden,Immobilien, Versorgungseinrichtungen,
    Energiesektoren kaufen.
    ENTEIGNUNG! RAUB!
    Dann die Fiatwährung kollabieren lassen um durch den Besitz der Realwerte eine weltweite Computerwährung (Bargeldlos) einzuführen ohne die keiner (außer wenige Ausnahmen) überleben kann.

    Ohne das Zeichen kann keiner mehr
    kaufen oder verkaufen.
    Versklavung abgeschlossen!

    Beiläufig beinhaltet dieser Chip
    eine Überwachungs und Gedankenmanipulationsfunktion!

    Unglaublich?

    Je unglaublicher so ein Plan ist
    desto weniger werden glauben,daß
    er Realität ist.

    Denn er ist ja UN-GLAUBLICH!

  1. Lohengrin sagt:

    Die großen Spieler glauben sich bei diesem Spiel die realen Werte sichern zu können. Aber das ist nicht richtig. Sie sichern sich vor allem Anspruch auf reale Werte. Der interessante Punkt ist, ob dieser Anspruch anerkannt wird.

    Mit einer Währungsreform und der Einführung eines Goldstandards und der Anerkennung der dann vorhandenen Eigentumsverhältnisse, ist die Beute gesichert, und die Bestohlenen werden wieder einmal mit Juristerei ruhiggestellt.

    Es muss diesmal anders laufen. Wir dürfen die Ansprüche nicht anerkennen. Was zählt ist der Besitz realer Werte, nicht Eigentum.
    Die Wasserversorgung einer deutschen Stadt ist im Besitz der Bevölkerung eben dieser Stadt. Ob da nun ein Vertrag mit einer Heuschrecke existiert, ist unwichtig.

    Noch einmal ganz deutlich: Wir müssen von dem Prinzip wegkommen, dass Verträge eingehalten werden müssen. Dieses Prinzip hat nicht nur den Vorteil, dass man sich auf etwas verlassen kann, sondern auch den Nachteil, dass Kapitalklumpen immer größer werden. Dieses Prinzip ist die Ursache des Zinses.