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Benzinknappheit in den USA verursacht Panikkäufe

Montag, 29. September 2008 , von Freeman um 23:31

Im Süden der USA sind viele Tankstellen aus Benzinmangel geschlossen, es finden Panikkäufe statt, es gibt lange Schlangen und die Preise sind hoch. Angeblich sollen die Auswirkungen von Hurrikan Gustav und Ike die Treibstofflieferungen in den Bundesstaaten von Alabama bis nach North Carolina erheblich stören.

So sind zum Beispiel in der Grossstadt Atlanta die Hälfte aller Tankstellen geschlossen, wie der amerikanische Automobilklub AAA berichtet.

Fahrer in Charlott erzählen von Schlangen mit 60 Fahrzeugen die auf eine Tankfüllung warteten. In Ashville musste die Volkshochschule, wo die meisten der 25'000 Studenten Pendler sind, die Klassen absagen und die halbe letzte Woche den Schulbetrieb einstellen. Weitere betroffene Städte durch die Benzinknappheit sind Nashville, Knoxville und Spartanburg, sagt der AAA.

Terrance Bragg, ein Küchenchef in Charlotte schaffte es nur zur Arbeit, weil sein Grossvater ihm einen Plastikkanister mit 5 Gallonen aus seinem Wohnort brachte, der 1 Stunde entfernt liegt. Drei seiner Kollegen riefen an und sagten, sie schaffen es nicht zur Arbeit.

Ich fuhr an neuen oder zehn Tankstellen vorbei, die kein Benzin hatten,“ sagte Bragg. „Ich hatte mein Navi an um irgendeine Tankstelle in der Nähe zu finden, von einem Tanne Emma Laden bis zu einer Grosstankstelle. Nichts, sie waren alle zu.

Liz Clasen-Kelly, Vizechefin eines Obdachlosenzentrums in Charlotte, musste den Bus zur Arbeit nehmen. Am Mittwoch Abend haben sie und ihr Mann fünf Tankstellen abgeklappert, die aber alle kein Benzin hatten. Bei einer die offen war, gab es eine lange Schlange mit Autos, die bis auf die Interstate Highway standen, deshalb entschieden sie sich nicht in der Reihe mit 50 bis 60 Autos bis 23:00 Uhr zu warten.

Wenn wir in der Schlange gewartet hätten, dann hätten wir es nicht geschafft,“ sagte sie, und fügte hinzu, die Tankanzeige stand auf leer. Der Bus gestern benötigte 45 Minuten länger als sonst. „Man realisiert dadurch erst, wie süchtig man nach Komfort ist,“ sagte sie.

In Atlanta hatte Jonathan Tyson kein Benzin mehr, als er mehr als eine Stunde in der Schlange mit 60 Autos stand, um seinen Land Rover zu füllen. Ein Mann hinter ihm half Tyson seinen Wagen die Strasse entlang zu schieben.

Es war verrückt,“ sagte Typson. „Leute standen am Strassenrand mit Kanistern und sagten, sie würden jemand bezahlen, wenn sie vorgehen und Benzin holen, damit sie nicht leerlaufen und überhaupt zur Tankstelle kommen.

Die Stadtverwaltung, die 10'000 Gallonen pro Tag verbraucht, schloss die Öffentlichkeit von zwei Tankstellen aus, damit sie die Fahrzeuge der Stadt in Betrieb halten konnte.

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Hier ein Augenzeugenbericht aus Asheville NC, 24. Sept. 2008:

insgesamt 10 Kommentare:

  1. Anonym sagt:

    Es ist schon traurig zu sehn wie eine ganze Nation untergeht.

    Weil ja immer soviel von "Antiamerikanismus" geschimpft wird.

    Ich eröffne daher mal mit:

    Ich wünsche dem Amerikanischen Volk von ganzen Herzen, das sie ihr korrupte Elite stürzen können! und sich endlich wieder nach ihrer Verfassung richten können.

    Damit sie wieder stolz sein können dir Stars und Stripes im WInde zu sehn.

  1. Anonym sagt:

    die panikmache läuft...
    alles bestens...
    ich freue mich auf diese krise...
    aufzuhalten ist sie eh nicht mehr...

  1. Anonym sagt:

    schade das man sowas nicht in den medien sieht und hört

  1. Anonym sagt:

    ...leute leute....wie von vielen menschen (mit grips und weisheit) lange vorausgesagt wurde, trifft es nun schritt für schritt ein! das kartenhaus fällt in millionen teile zusammen!
    deckt euch ein! was anderes kann ich nicht sagen....ich mache das schon eine weile lang. als nächstes kaufe ich mal 200 liter benzin hier. ist ne gute aktie! haaaaaaaahahahaahah
    scheiss NWO! euer konzept geht unter! lang lebe FEEEMAN! SUPER ARBEIT VON DIR! ICH DANKE DIR ICH DANKE DIR ICH DANKE DIR! ;-)

  1. Anonym sagt:

    clever!
    So verhindern die Bankräuber, daß Demonstranten ans Ziel kommen.

    http://infokrieg.tv/us_army_gegen_amerika_2008_09_24.html

  1. alex sagt:

    Benzin-Hamsterkäufe in den USA
    Aktualisiert am 25.09.2008

    Weil wegen der Hurrikane letzte Woche mehrere Ölraffinerien geschlossen werden mussten, droht in den USA das Benzin auszugehen.
    Hamsterkäufe: Im Süden der USA sichern sich die Menschen ihren Sprit.

    Wie die US-Energiebehörde EIA am Mittwoch mitteilte, nahmen die Bestände um 5,9 Millionen Barrel (944 Millionen Liter) auf unter 179 Millionen Barrel ab. Das sei der niedrigste Stand seit 1967.

    Grund für den Rückgang seien Schliessungen mehrerer Ölraffinerien an der Golfküste wegen der Wirbelstürme Gustav und Ike. US-Energieminister Sam Bodman sagte jedoch, die Regierung wolle die Internationale Energiebehörde IEA nicht um Notlieferungen bitten.

    Wegen der niedrigen Lagerbestände kommt es an vielen Tankstellen in südlichen Städten zu langen Schlangen. Unter anderem in Atlanta, Memphis und Ohio ist Verkaufsstellen das Benzin ausgegangen. Auch in den kommenden Wochen könne es noch mancherorts zu Engpässen kommen, teilte die EIA mit.

    Der Hurrikan Ike zerstörte nach US-Behördenangaben im Golf von Mexiko 52 vor der Küste gelegene Bohrinseln, die zusammen jeden Tag 13'300 Barrel Rohöl förderten. Weitere 29 seien schwer beschädigt worden, es könne bis zu sechs Monate dauern, bis sie ihre Produktion wieder aufnähmen.

  1. Anonym sagt:

    Mal ne blöde Frage,
    warum liest man in unserer Presse nichts darüber?

  1. stachel_69 sagt:

    komisch, ich hab neulich auf youtube ein video gesehen wo vor den toren atlantas 500000 (fünfhunderttausend)
    plastiksärge gelagert werden.
    ...wofür....?
    hab leider den link nicht mehr

  1. stachel_69 sagt:

    500000 plastiksärge

    http://vids.myspace.com
    /index.cfm?fuseaction=vids.individual&VideoID=39130476

    hier ist ein link zu dieser behauptung

  1. Anonym sagt:

    Im Norden sorgt die Army für Ruhe (übrigens nun auch mit den nicht-tödlichen Folterwaffen Mikrowellenkanone, Taser und Schallkanone), im Süden die mangelnde Mobilität? Kommt da jetzt das dicke Ende oder ist dies erstmal nur ein weiterer großer Test, wie man die Bevölkerung besser unter Kontrolle hält (Gewalt vs. Güterknappheit)?

    Was komt noch? Passiert es weltweit?