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Einschränkung der Barzahlung auch in der Schweiz

von Freeman am Montag, 30. April 2012 , unter , , | Kommentare (13)



Der nächste Angriff auf unsere finanzielle Entscheidungsfreiheit ist in Vorbereitung. Wie die NZZ meldet, soll auch in der Schweiz die EU-Richtlinie über ein Limit bei Barzahlungen eingeführt werden. In der EU ist eine Ausweis- und Angabenpflicht der Herkunft ab 1'000 Euro bereits implementiert. Bisher unterstehen Barzahlungen in der Schweiz am Postschalter erst ab 25'000 Franken einer Sorgfaltspflicht. Nur, die Schweizer zahlen gerne in Bar ihre Rechnungen, speziell ältere Menschen. Sie gehen zur Post und begleichen dort mit den Einzahlungsscheinen die monatlichen Ausgaben, die sehr leicht umgerechnet 1'200 Franken überschreiten können. Ein möglicher Zwang dieses typisch schweizerische Ritual aufgeben zu müssen, nur weil behauptet wird, die Geldwäsche damit bekämpfen zu wollen, ist eine fadenscheinige Ausrede. Es geht ganz klar um Kontrolle und Überwachung des Bürgers und sonst gar nichts.

In Griechenland, Spanien und Italien hat man bereits die Finanzkrise benutzt, um die Barzahlung drastisch einzuschränken. Dort ist es mittlerweile so absurd geworden, wenn man ohne Quittung wegen 2,50 Euro für ein Getränk aus einem Cafè läuft und draussen von der Finanzgestapo kontrolliert wird, ist man ein Steuerhinterzieher. Das ist ja auch einer der Gründe für die ganze Krise. Man kann dann Massnahmen durchdrücken, die unter normalen Umständen auf erheblichen Widerstand in der Bevölkerung treffen würde. Nur, in diesen Ländern ist die Masse mit dem Überlebenskampf so beschäftigt, man kann ihnen sämtliche Einschränkungen aufs Auge drücken.

In Zukunft soll bei einem Betrag von über 1'000 Euro oder 1'200 Franken die Identität des Kunden und des Empfängers in einem Formular aufgenommen werden, die Herkunft sowie den Verwendungszweck des Geldes. Laut für die Post zuständigen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) auch in der Schweiz.

"Es muss damit gerechnet werden, dass diese Limite für die Identifikationspflicht in absehbarer Zeit auch für Bareinzahlungen innerhalb der Schweiz massgebend sein wird", schreibt das Uvek in seinem Bericht zur neuen Postverordnung. Und damit nicht genug: In der EU seien derzeit Bestrebungen im Gang, gar für jede Einzahlung auf das Konto eines Dritten eine Identifikationspflicht vorzusehen. "Dies könnte auch Auswirkungen auf das Angebot des Barzahlungsverkehrs der Grundversorgung in der Schweiz haben", schreibt das Uvek. Nur wie ich bereits oben erklärt habe, die Schweizer sind es sich gewöhnt, ihre Rechnungen in Bar am Postschalter zu zahlen.

Deshalb ist man beim Bund sich der helvetischen Eigenheiten bewusst und beobachtet darum die Entwicklung in der EU mit Skepsis. Aus der Verwaltung ist zu hören, dass die Übernahme der europäischen Regeln wohl vor allem die Kunden verärgern und der Post zusätzliche Arbeit bescheren würde. Ob sie im Kampf gegen die Geldwäscherei viel bringe, sei hingegen eine andere Frage. Denn es sei fraglich, ob routinemässige und flächendeckende Kontrollen ab einem bestimmten Geldbetrag mehr Wirkung zeigten als gezielte Kontrollen anhand von eindeutigen Verdachtsmomenten.

Fraglich ist allerdings auch, ob sich die Schweiz den europäischen Regeln entziehen kann. Das Uvek schreibt in seinem Bericht, da die Schweiz Mitglied des Einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraums (Sepa) sei, würden die verschärften Regeln wohl auch hierzulande bald für anwendbar erklärt.

Auch die Stiftung für Konsumentenschutz meldet Bedenken an. Geschäftsleiterin Sara Stalder rügt, dass die Post schon heute mit Gebühren und anderen Schikanen viel tue, um die Kunden vom teuren Schalter fernzuhalten. An einer allfälligen Einschränkung des Barzahlungsverkehrs hat sie daher wenig Freude. Stalder fordert vielmehr, dass die Schweiz die europäischen Regeln, wenn überhaupt, nur zurückhaltend und mit Augenmass übernimmt. Es dürfe nicht sein, dass regelmässige Kunden mit unverhältnismässigen Vorsichtsmassnahmen oder gar höheren Gebühren bestraft werden, nur weil eine kleine Minderheit die Bareinzahlungen für das Waschen von illegal erworbenem Geld missbrauche.

Geldwäsche, wenn ich das Wort schon höre. Die echte Geldwäscherei findet ja ganz wo anders und in ganz anderen Grössenordnungen statt. Zum Beispiel auf den Kanalinseln, die nicht ein Teil Grossbritanniens sind, wie viele aber meinen, sondern direkter Kronbesitz, also Königin Elisabeth II privat gehören. Sie sind auch nicht in der EU und es gelten deshalb nicht die EU-Regeln. Damit hat sich die Finanzelite ein Schlupfloch und die einzige wirkliche Steueroase in Europa freigehalten, um ihr Schwarzgeld durchzuschleusen und zu waschen.

Warum wird diese Tatsache nie bei der Diskussion über Steuerhinterziehung und Geldwäscherei erwähnt? Ja warum wohl? Weil wir es nicht wissen sollen. Hunderte Finanzinstitute, Investmentfonds und andere Finanzdienstleister haben ihren Sitz auf den Inseln, um die dreckigen Geschäfte der Elite anonym abzuwickeln. Die Schweiz wird aber dauernd verleumdet, angegriffen und erpresst. Von den amerikanischen Steuerschlupflöchern in Bundesstaat Delware oder den karibischen Inseln redet auch kaum jemand. Das behalten die Kriminellen der Wall Street schön für sich.

Hier eine Liste der Länder wo sogar Amerikaner noch gerne mit ihrem Geld gesehen werden: Andorra, Belize, Bahamas, Chile, Hong Kong, Mongolei, Philippinen, St. Vincent and Grenadines, Turks and Caicos.

Was uns erzählt wird, die drastische Einschränkung der Barzahlung durch den kleinen Mann diene der Bekämpfung der Steuerhinterziehung, ist doch eine Verarsche hoch drei. Mit der Nötigung, nur noch über Banken elektronisch alle Zahlungen durchzuführen, wollen sie den gläsernen Bürger und die Möglichkeit haben, unliebsame und aufmuckende Menschen abschalten zu können. Einfach Konto und Karten sperren und man ist handlungsunfähig, praktisch tot. Haben wir ja bei Julian Assange gesehen, dem sie wegen der Veröffentlichung der US-Diplomatendepeschen innerhalb eines Tages den Zugriff auf Master Card, Visa, Paypal und Postkonto verweigert haben. So macht man die Opposition mundtot, in dem man ihnen den Geldhahn zudreht. Dann hängt man ihnen noch eine Vergewaltigung an, oder pflanzt Kinderpornobilder auf ihren Computer, und das war’s.

Auf Deutsch heisst das, genau wie wir alle aus Sicht des Staates potenzielle Terroristen sind, werden wir auch generell über einen Kamm geschert und als Geldwäscher und Steuerhinterzieher betrachtet. Wir leben in keinem Rechtsstaat mehr, wo man grundsätzlich als unschuldig gilt, bis einem die individuelle Schuld nachgewiesen wird. Nein, wir sind alle willkürlich eines Verbrechens schuldig, ausser wir können das Gegenteil beweisen. Diese völlige Umkehr des Rechtssystems gilt seit dem 11. September 2001. Seit dem leben wir in einer faschistischen Diktatur, die einen "Krieg gegen Terra" führt, gegen die ganze Welt und uns alle.

Volksinitiative "Rettet unser Schweizer Gold"

von Freeman am Sonntag, 29. April 2012 , unter , | Kommentare (10)



Am 20. September 2011 wurde mit der Veröffentlichung im Bundesblatt die Eidgenössische Volksinitiative gestartet "Rettet unser Schweizer Gold". Ziel der sogenannten "Gold-Initiative" ist es durch eine Volksabstimmung die Bundesverfassung durch folgende Punkte zu ändern:

1. Die Goldreserven der Schweizerischen Nationalbank sind unverkäuflich.

2. Die Goldreserven der Schweizerischen Nationalbank sind in der Schweiz zu lagern.

3. Die Schweizerische Nationalbank hat ihre Aktiven zu einem wesentlichen Teil in Gold zu halten. Der Goldanteil darf zwanzig Prozent nicht unterschreiten.

Die notwendigen 100'000 Unterschriften dafür werden gesammelt:


Hinter der Initiative als Co-Präsidenten stehen Lukas Reimann, Nationalrat, Ulrich Schlüer, alt Nationalrat, und Luzi Stamm, Nationalrat.

Ich hatte die Gelegenheit mit Luzi Stamm am vergangenen Samstag ein Interview zu führen. Der Nationalrat beschäftigt sich schon seit über 10 Jahren mit dem Thema "Gold der Nationalbank" und hat schon mehrmals versucht herauszufinden, wo sich das Gold befindet, ohne eine befriedigende Antwort zu bekommen. Die Finanz- und Schuldenkrise hat nun auch Mitstreiter dazu bewogen eine Initiative zu lancieren, damit endlich Transparenz herrscht und das Gold zurück in die Schweiz kommt.

Luzi Stamm hat Jura und Nationalökonomie studiert, fungierte als Bezirksrichter, führt eine Anwaltskanzelei, ist aber schon seit über 20 Jahren als Nationalrat im Parlament (SVP Kanton Aargau). Er ist Mitglied der Aussenpolitischen Kommission des Nationalrats und Vizepräsident der Aktion für eine unabhängige und neutrale Schweiz (AUNS).

Er setzt sich vehement für die direkte Demokratie ein und lehnt deshalb einen EU-Beitritt der Schweiz ab. Bekannt ist er für seine offene und ehrliche Meinung, oft gegen den Mainstream, die er in seinen Büchern "Der Kniefall der Schweiz" und "Wer hat die Macht in Bern?" zu Papier brachte.



Luzi Stamm würde sich freuen von den ASR-Lesern zu hören und ihr könnt ihm gerne eine Mail an Luzi.Stamm(a)parl.ch senden. Wer mehr über die Gold-Initiative wissen will, oder als Schweizer Bürger aktiv bei der Sammlung der notwendigen 100'000 Unterschriften bis März 2013 mithelfen will, kann sich auf der folgenden Webseite informieren: www.goldinitiative.ch

Verwandter Artikel:
Wo ist das Schweizer Gold Herr Hildebrand?

Update 30.4.12: Die Schweizerische Nationalbank meldet für das ersten Quartal einen Verlust von 1,7 Milliarden Franken. Als Ausrede sagt die SNB, die Aufwertung des Frankens gegenüber den wichtigsten Fremdwährungen hätte einen Verlust auf den Währungsbeständen in Höhe von 2,6 Milliarden Franken verursacht. Nur der Goldbestand hätte einen Bewertungsgewinn von 0,8 Milliarden Franken beschert und den Verlust gemindert.

Verlegung einer F-22 Staffel als Signal an den Iran

von Freeman am , unter , , | Kommentare (17)



Amerikas modernste Luftüberlegenheitsjäger sind ohne grosses Aufsehen auf eine alliierte Luftwaffenbasis im Persischen Golf verlegt worden, nur 300 Kilometer von iranischen Grenze entfernt, wie ein auf Luftfahrt spezialisiertes Magazin berichtet. Mehrere mit besonderer Tarnkappeneigenschaft ausgestattete F-22 "Raptoren" der Waffenschmiede Lockheed Martin sind auf der Al Dafra Basis in den Vereinigten Arabischen Emiraten (UAE) stationiert worden, wie Aviation Week berichtet.



Ein Sprecher der US Air Force, Oberstleutnant John Dorrian, hat auf Anfrage den genauen Standort nicht bestätigt, sondern nur gesagt, sie wären im Südwesten Asiens verlegt worden, eine Region die aber auch die UAE beinhaltet. Er betonte, die F-22 würden an einer planmässigen Verlegung teilnehmen und "keine Bedrohung für den Iran" darstellen.

F-22 waren bisher nur ein Mal im Jahre 2009 in der UAE für Manöver mit den amerikanischen "Koalitionspartner". Dorrian weigerte sich zu sagen, wie viele Raptoren an der Mission teilnehmen. Er betonte aber, die Fähigkeiten der F-22 der neuesten Generation machten die Verlegung in die Region "bedeutend".

Tatsächlich sind die Merkmale dieses Tarnkappenjägers etwas besonderes, nicht nur wegen der hochmodernen Avionik, sondern weil das Flugzeug ohne Nachbrenner überschallschnell fliegen kann. Es ist auch das teuerste Jagdflugzeug der Welt, mit einem Stückpreis von 189 Millionen Dollar.

Die F-22 ist so bemerkenswert, sie wurde seit der Einführung im Dezember 2005 noch nie im Kampf eingesetzt. Die Maschine wurde weder in Afghanistan, oder im Irak, noch für die Durchsetzung der "Flugverbotszone" über Libyen verwendet. Die Air Force sagt, ihre überlegenen Fähigkeiten wurden einfach nicht benötigt.

Aber der Vizepräsident von Lockheed Martin, Jeff Babione, sagte über die F-22, das Flugzeug wäre speziell für schwierige Gegner geeignet und könnte für das tiefe Eindringen in Feindesland verwendet werden, Angriffe gegen Länder durchführen, die sehr stark verteidigt werden, wie Nordkorea und Iran.

Die Al Dafra Luftwaffenbasis ist ca. 1'300 Kilometer von der iranischen Hauptstadt Teheran entfernt, weit innerhalb der Reichweite der F-22, die im "supercruise" Modus 1,5 Mal die Schallgeschwindigkeit erreicht.

Aber so "super" ist diese Maschine auch wieder nicht, denn sie hat eine geringe interne Waffenlast und wird von vielen technischen Problemen geplagt. So sollen Piloten oft an Sauerstoffmangel leiden und deshalb kam es zu einigen Abstürze. Ende Februar 2012 wurde die gesamte F-22 Flotte aufgrund von Problemen mit der Sauerstoffversorgung der Piloten „gegroundet“.

Sicherheitsexperten sagen, die Verlegung von Raptoren in irgendein Gebiet bewirkt aber immer grosses Aufsehen bei den lokalen Militärs. Den jetzigen Zeitpunkt zu wählen könnte ein Signal Washingtons an den Iran sein.

"Die F-22 is wie kein anderer Kampfjet der Welt und unsere Freunde und potenziellen Gegner wissen es," sagte ein Experte. "Als wir F-22 Maschinen nach Guam und Japan verlegten, dann haben alle in Asien und im Pazifik aufgehorcht."

Die Tarneigenschaften einer F-22 sind aber überbewertet, denn die Maschine ist nur von vorne durch das Radar schwer zu orten. Infrarotsensoren können die Wärme durch die Luftreibung speziell bei hoher Geschwindigkeit empfangen und den Eindringling dadurch "sehen". Die neuen russischen MIG-29 haben Infrarot-Suchsysteme die Flugzeuge im Umkreis von 160 Kilometer finden. Eigentlich ist die Tarnkappentechnologie überholt. Es müssen die Angreifer nämlich weiterhin durch "Radar-Störer" wie die EA-6B begleitet werden.

Nächste Woche wird der Hersteller Lockheed Martin die letzte der 187 Maschinen die aus dem Werk in Marietta im Bundesstaat Georgia aus der Produktion kommt mit einer Zeremonie feiern und damit das Beschaffungsprogramm von gigantischen 77 Milliarden Dollar beenden.

Libanon fängt Waffen für syrische Terroristen ab

von Freeman am Samstag, 28. April 2012 , unter , | Kommentare (5)



Die libanesische Armee hat am Samstag auf einem unter der Flagge Sierra Leones fahrendes Schiff drei aus Libyen kommende Container mit Waffen für die syrische Terroristen beschlagnahmt. Die Ladung wurde am Freitag im Hafen von Selaata nahe der Hauptstadt Beirut entdeckt.

Gefunden wurden Maschinengewehre, Granaten, Raketen, Raketen- werfer und Sprengstoff, wie libanesische Sicherheitskreise melden. Die „Lutfallah II“ kam aus Libyen, mit Zwischenhalt in Alexandria, und sollte ursprünglich den libanesischen Hafen Tripoli ansteuern, bevor sie an der nördlichen Küste vor der Stadt Batrounin gestoppt wurde.

Die zehnköpfige Mannschaft der „Lutfallah II“ und der in Tripoli stationierte Zollabwickler Ahmad Bernard wurden verhaftet und den Strafverfolgungsbehörden am Samstag überstellt. Ihnen wird illegaler Waffenschmuggel vorgeworfen. Es gab schon mehrere Berichte, der Libanon wird für das Durchschleusen von Waffen nach Syrien benutzt.

Tripoli gilt als Hochburg der anti-Assad Bewegung im Libanon und als Ausgangspunkt für das Eindringen von bewaffneten Terroristen nach Syrien. Es hat auch schon Zusammenstösse zwischen der Mehrheit der Sunniten dort und der Minderheit der Alawiten gegeben, welche die Assad-Familie angehört.

Beschlagnahmte Waffen der Terroristen in Baba Amr:



Daran sieht man, die sogenannten „Freunde Syriens“ und ihre militärischer Arm haben mit Frieden nichts zu tun, sondern wollen nur Gewalt ausüben und Syrien ins Chaos stürzen, wie bereits in Libyen praktiziert. Nach dem die Terroristen in Libyen mit Waffen beliefert wurden, werden diese nach Syrien geschickt und kommen dort zum Einsatz. Katar betreibt fünf Lagerhäuser voll mit Waffen in Bengazi Libyen und von dort sind die drei Container gekommen.

Ziel ist es unter anderem auch die ersten freien Wahlen vom 7. Mai und den Demokratisierungsprozess zu verhindern. Sie wollen eine Atmosphäre der totalen Unsicherheit in der syrischen Bevölkerung schaffen, damit sich niemand zu den Wahlurnen traut.

Am Freitag sind bei Bombenanschlägen durch die Terroristen 11 Menschen in Damaskus getötet und 30 verletzt worden. Ab und zu geht auch was daneben. Eine gewaltige Explosion erschütterte am 26. April die Stadt Hama. Laut der Regierung haben die Terroristen einen Bombenanschlag vorbereitet der zu früh losging.

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag fand der erste Angriff von Terroristen vom Meer aus mit Schlauchbooten statt. Mit Ausgangspunkt Türkei griffen sie eine syrische Militäreinheit an der Küste an. Das nächtliche Gefecht, welches einige Opfer auf beiden Seiten forderte, passierte 30 Kilometer von der türkischen Grenze entfernt. Laut syrischen Offiziellen wurde der Versuch der Terroristen in der Nähe von Latakia ins Land einzudringen verhindert.

Es wird alles versucht um die syrische Sicherheitskräfte zu provozieren, damit man dann behaupten kann, die Assad-Regierung hält die Waffenruhe nicht ein. Die "Freunde Syriens" unter der Führung Washingtons warten nur darauf den Annan-Plan als gescheitert erklären zu können.

Das Eindringen vom Meer aus und die Beschlagnahmung der Waffenlieferung beweist was unabhängige Beobachter schon lange berichten, bei den sogenannten Rebellen handelt es sich nicht um eine friedliche Opposition, sondern um vom Ausland bezahlte und bewaffnete Söldner, die für den Westen wieder einen „Regimewechsel“ durchführen sollen.

Die einzigen wirklichen Terroristen sind die welche vom Westen angestellt sind. Sie werden weltweit dort eingesetzt, wo man sie für einen Interventionsgrund braucht. Was die Medien uns über Syrien erzählen ist nicht nur völlig einseitig, sondern erstunken und erlogen.

10 Konzerne kontrollieren was wir kaufen

von Freeman am Freitag, 27. April 2012 , unter , | Kommentare (19)



Als ich am Dienstag dem TV-Sender Schweiz 5 ein Interview gab habe ich beschrieben, wie unsere Auswahl an Produkten die wir kaufen sehr eingeschränkt ist. Es hat eine Konzentration der Hersteller stattgefunden die alles beherrschen. Es werden uns zahlreiche Marken präsentiert, damit wir meinen, es gibt eine Auswahl, dabei stehen dahinter nur eine kleine Gruppe von Megakonzernen.

Habt ihr gewusst, dass die Diesel Jeans und das Mövenpick Eis im Endeffekt dem Nestle Konzern gehört? Oder die Rasierapparte von Braun und die Boss Bekleidung dem Procter & Gable Konzern? Oder die Magnum Eisstängel und die Axe Deos dem Unilever Konzern? Oder die Dole Bananen und der Lipton Eistee dem Pepsi Konzern? Oder die Milka und Toblerone Schokolade dem Kraft Konzern?

In der folgenden Grafik sieht man sehr anschaulich wie fast alle Markenprodukte die wir kaufen von wenigen Firmen kontrolliert werden. Man nennt das auch "die Illusion der Wahl". Wie ich im Interview erklärte, wir leben nicht in Kapitalismus oder in einer freien Marktwirtschaft, sondern in einer Gesellschaft der Monopole, die von weltweit operierenden Megakonzernen beherrscht wird, also in einer Konzerndiktatur.

Klick drauf um zu vergrössern:



Quelle: Business Insider

Russland und Mexiko kaufen massiv Gold ein

von Freeman am , unter | Kommentare (4)



Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat neueste Daten veröffentlicht die zeigen, Mexiko hat alleine im Monat März 16,8 Tonnen Gold im Wert von 906,4 Millionen Dollar zu seinen Reserven hinzugefügt. Russland hat auch einen Teil der Devisenreserven eingetauscht und seinen Goldbestand um 16,5 Tonnen im April erhöht, was ebenfalls fast 1 Milliarde ausmacht. Russland hat bereits im Oktober 2011 19,5 Tonnen gekauft und besitzt jetzt 895,75 Tonnen.

Das Foto zeigt wie Putin im Januar 2011 den Goldbestand der russischen Zentralbank in Moskau überprüft, ob dieser überhaupt vorhanden ist. Das ist etwas was die westlichen Regierungschefs nicht können und nicht dürfen. Weder Obama, Merkel noch der schweizer Bunderat dürfen mit eigenen Augen nachsehen wieviel Gold da ist und wo es sich befindet. Die westlichen Zentralbanken sind ja unabhängig, das heisst aber in Wirklichkeit, nur unabhängig von der Überprüfung durch den Souverän, nicht aber von der Kontrolle durch die Finanzelite.

Es sieht so aus wie wenn die Zentralbanken ausserhalb der westlichen Welt massiv in Gold investieren. So hat die Türkei 11,5 Tonnen hinzugefügt, Kazakhstan 4,3 Tonnen, Ukraine 1,2 Tonnen, Tajikistan 0,4 Tonnen und Weissrussland 0,1 Tonnen, wie die IWF-Daten für März zeigen. Es geht die Befürchtung um, Dollar, Euro, Pfund und andere Fiatwährungen sind immer mehr einer Entwertung ausgesetzt und Gold bietet eine wertbeständige Alternative. Ausserdem ist der Goldpreis zur Zeit relativ günstig.

Laut einer Umfrage bei den Zentralbankern der Welt, meinen 71 Prozent der befragten, Gold wäre eine attraktivere Investition als vor einem Jahr. Das drückt sich auch durch folgende Tatsache aus, im den letzten 12 Monaten haben Zentralbanken 439,7 Tonnen Gold ihrem Bestand hinzugefügt, die grösste Menge in den letzten 50 Jahren. Mit dem gleichen Zuwachs wird 2012 gerechnet, laut World Gold Council und bekannten Analysten.

Die Freunde Syriens sind die grössten Feinde

von Freeman am Donnerstag, 26. April 2012 , unter , , | Kommentare (16)



Wie wir wissen, bedienen sich die westlichen Kriegsverbrecher schon lange des orwellschen Doppelsprech, wie zum Beispiel „Krieg ist Frieden“. So auch die Gruppe, welche sich „Freunde Syriens“ nennt. Genau das Gegenteil ist der Fall, denn in dieser kriminellen Vereinigung sind alle Feinde Syrien versammelt, die das Land zerstören wollen. Neben den NATO-Staaten auch solche Leute wie General al-Shaikh, der im Januar seine Fahnenflucht von der syrischen Armee verkündete und den Syrische Nationalrat (NSC) beitrat. Er verlangt die Bombardierung seines Landes durch die NATO. Kann man noch verräterischer, verbrecherischer und noch mehr ein Feind Syriens sein?

General al-Shaikh bei der Verkündigung seines Überlauf:


Nach dem Russland und China am 20. April verkündeten, sie wären bereit an der Beobachtermission der UN in Syrien teilzunehmen, ist das eigentlich eine gute Nachricht für die Freunde Syriens. Ich meine die echten Freunde, nicht die welche sich um die doppelzüngige Schlange Hillary Clinton versammeln, angeblich 70 Staaten und internationale Organisationen, mehrere Aussenminister westlicher Länder, darunter auch Bundesaussenminister Guido Westerwelle. Mit einer russisch-chinesischen Beteiligung wird die Mission weniger einem westlichen Druck unterstehen, so wie die der Arabischen Liga im Dezember, die ja eine Farce war.

So könnte auch der Friedensplan von Kofi Annan eine Chance haben. Es würde die wirklichen Absichten der radikalen Opposition blossstellen, die ja alles tut, damit es eben keinen Frieden gibt. Denn die NSC und speziell ihr militärischer Arm, die sogenannte Freie Syrische Armee, besteht nur aus Extremisten und Gewalttäter, die alles wollen nur keinen Frieden. Der Anführer Mustafa Ahmed al-Sheikh, praktisch der einzige General der die Fronten wechselte, will eine militärische Intervention “durch die befreundeten Länder Syriens“, ohne UN-Zustimmung, also illegal gegen das Völkerrecht. Denn er hat schon von vornherein verkündet, Annans Plan sei „zum Scheitern verurteilt“.

Für ihn ist ein Angriff und Einmarsch der richtige Weg gegen Syrien, mit anfänglich „chirurgischen Angriffen“ gegen militärische und zivile Ziele, um die Assad-Regierung zu schwächen und im Endeffekt zu stürzen. Nur, wir wissen aus der Erfahrung mit den Kriegen gegen Jugoslawien, Afghanistan, Irak und Libyen, chirurgische Angriffe aus der Luft mit NATO-Bomben heissen deshalb so, weil dann die Zivilbevölkerung viele Chirurgen braucht, wegen der zahllosen Toten und Verletzten, die um diese Ziele leben und dann als "bedauerlicher Kollateralschaden" bezeichnet werden.

Die "humanitäre Mission" der NATO in Libyen hat 50'000 Zivilisten das Leben gekostet. Die Infrastruktur ist zerstört, das Leben ein Chaos und es hausen Terroristen wie die Berserker, verhaften, foltern und töten jeden den sie als Gaddafi-Sympathisanten vermuten. Genau das kann Syrien auch blühen, wenn die sogenannten Rebellen die Macht übernehmen.

Am Donnerstag vor einer Woche versammelten sich die “Freunde Syriens” in Paris, mit Hillary Clinton als Chefin und ihr Schosshund Alaine Juppé neben ihr, um wie sie sagten „härtere Massnahmen“ gegen Bashar al-Assad und somit gegen die syrische Bevölkerung zu besprechen. Klar hat dann Clinton noch der Türkei den Knochen hingeworfen, sie sollten militärisch auf die „Grenzverletzung“ durch Syrien antworten, basierend auf Artikel 5 des NATO-Vertrages. Aus einigen Gewehrkugeln, die angeblich über die Grenze flogen, wird gleich ein Angriff auf die Türkei konstruiert und die NATO muss ihrem Mitglied zur Hilfe eilen.

Komisch, die Türkei schiesst nicht nur einige Gewehrkugeln über die Grenze in den Irak, wenn sie PKK-Terroristen verfolgt, sondern schickt Soldaten, Panzer und Flugzeuge rüber, bombardiert ganze Dörfer dort. Diese Grenz- und Souveränitätsverletzung des Territoriums des Irak ist natürlich was anderes. Ich kann mich auch nicht erinnern, das Erdogan damals die NATO um Hilfe gerufen und sich auf Artikel 5 berufen hat, als beim Überfall auf türkische Schiffe des Gaza-Hilfskonvoi, 9 Türken durch Israel ermordet wurden. Schliesslich gilt ein Schiff unter internationalem Recht auch als Territorium des Landes unter dessen Flagge es fährt.

Die Türkei spielt hier den Wehleidigen, dabei macht Ankara alles gegen Syrien, ausser einen formellen Krieg zu führen. Nicht nur beherbergen sie die Terrororganisation SNC in Istanbul, sie stellen der Freien Syrischen Armee die logistische Basis zur Verfügung, damit die Terroristen von dort in Syrien operieren, Bombenanschläge und Gefechte durchführen können, bei denen zahllose Zivilisten getötet werden und wichtige Infrastruktur zerstört wird. Was ist das für ein dreckiges Doppelspiel, wenn man die eigenen Terroristen wie die PKK bekämpft, aber die Terroristen anderer Länder eine Operationsbasis gibt?

Der US-Aussenministerin und Kriegsverbrecherin Hillary Clinton juckt es in den Fingern, denn sie will unbedingt Bomben auf Syrien abwerfen, wie gegen Libyen. Sie sagte am Dienstag, die USA bereiten sich auf das mögliche Scheitern des Friedensplans von Kofi Annan vor und werden zusätzliche Schritte gegen die syrische Regierung einleiten, sollte das passieren. Wir erinnern uns noch wie teuflisch sie damals gelacht hat, als sie die Meldung bekam, die NATO und ihre Freunde der Al-Kaida hätten Gaddafi getötet. Typisch für eine Psychopathin amüsierte sie sich während eines Interviews über seinen Tod und sagte triumphierend: "Wir kamen, wir sahen, er starb!" Als sie gefragt wurde, "Hat das mit ihrem kürzlichen Besuch zu tun?" Lachte Hillary zweideutig und sagte: "Nein, ich bin sicher nicht."

Die Führung der SNC, der NATO und der westlichen Koalition der „Freunde Syriens“ sind doppelzüngige Heuchler, die nur so tun wie wenn sie den Annan-Friedensplan unterstützen. Tatsächlich hoffen sie und tun alles dafür, dass es zu einem blutigen Scheitern kommt, damit man die Ausrede hat, die Diplomatie hat versagt, jetzt müssen wir zum letzten Mittel greifen. Juppé äusserte, Paris und andere Weltmächte haben diskutiert, sich auf Paragraf VII der UN-Charter zu berufen der besagt, es kann Gewalt bei der Durchsetzung einer Entscheidung angewendet werden. Heisst, eine Militäroperation durch die Mitgliedsstaaten unter Verwendung von Truppen.

Der Sprecher des russischen Aussenministeriums, Aleksandr Lukashevich, sagte am Donnerstag dazu, "die syrische Opposition wendet die totale Terrortaktik auf einer regionalen Ebene an." Die vom Ausland unterstützten bewaffneten Aufständischen töten weiterhin syrische Soldaten und Staatsbedienstete tagtäglich. Dagegen durchkämmen Regierungstruppen Wohngebiete in syrischen Städte, um die Terroristen ausfindig und unschädlich zu machen.

Neueste Meldungen besagen, 700 bewaffnete Terroristen haben sich den syrischen Sicherheitskräften in Baba Amro ergeben. Gleichzeitig wurden grosse Mengen an Waffen gefunden, einschliesslich welche aus Israel. Die Gefangenen stammen aus verschiedenen arabischen Ländern, wie den Golfstaaten, Irak und Libanon, sowie aus anderen Ländern, wie Afghanistan, Türkei und auch aus Europa, wie aus Frankreich. Es sollen auch Geheimagenten aus Katar dabei sein. Zu den Waffen wurden noch Granaten, Nachtsichtgläser und Kommunikationsgeräte der modernsten Art aus den USA, Europa und Israel gefunden. Das Geld für die Waffen und den Sold würde aus Saudi-Arabien und Katar stammen.

Es ist sowieso mittlerweile bewiesen, von Anfang an, also seit Beginn des sogenannten „Arabischen Frühlings“ 2010, wurden Terroristen rekrutiert, ausgebildet, bewaffnet und vom Ausland über die Grenze nach Syrien geschickt, um Syrien zu destabilisieren und ins Chaos zu stürzen. Was uns die Medien gezeigt haben, friedliche Demonstranten haben gegen Assad protestiert und wurden von Sicherheitskräften brutal niedergemacht, ist Teil der Meinungsmanipulation, damit wir glauben, Assad ist ein Monster und ein militärisches Eingreifen der NATO ist deshalb gerechtfertigt.

Wir müssen nur den Fall umdrehen und uns vorstellen, bewaffnete und zur Gewalt bereite Terroristen würden in Deutschland einfallen und wild um sich schiessen, wie würde dann die Bundesregierung reagieren? Dann wären alle Sicherheitskräfte und auch die Bundeswehr im Einsatz, es gebe Kämpfe und Zivilisten zwischen den Fronten würden in die Schusslinie geraten und dabei verletzt werden oder sogar sterben. Würden sich Terroristen in Wohnhäusern verschanzen und daraus schiessen, käme es unweigerlich auch durch das erwiderte Feuer zur Zerstörung der Gebäude.

Würden wir dann auch sagen, ach das Regime in Berlin geht brutal gegen die Zivilsten vor und Merkel ist eine Mörderin? Wenn wir auf der Seite der Terroristen wären und die Regierung stürzen wollen dann schon. Nur, wer ist hier der wirkliche Aggressor? Die ausländischen Terroristen, die von fremden Mächten unterstützt werden, oder die Regierung welche sich dagegen wehrt? Und wenn dann noch diese Mächte auf unverschämter Weise fordern würden, Merkel hat gefälligst zurückzutreten und den Weg für eine Machtübernahme der Terroristen freizumachen, was würden wir sagen? Ist das Demokratie, ein Ausdruck des Volkswillens und ein friedlicher Wandel? Sicher nicht.

Nur genau das passiert in Syrien. Man kann von Präsident Baschar al-Assad halten was man will, aber man muss seine Bemühungen anerkennen, er will einen demokratischen Wandel durchführen. Die Syrer haben über eine Verfassungsänderung abstimmen dürfen, welche ein Mehrparteiensystem ermöglicht und am 7. Mai sind Parlamentswahlen. Das ist ja mehr als die Deutschen dürfen, denn sie haben gar keine Verfassung und darüber abstimmen können sie auch nicht. Jeder der sich weiterhin gewaltsam gegen diesen Wandel stellt, der die Syrer daran hindern will, durch Wahlen sein eigenes Parlament und damit auch Regierung selber zu bestimmen, ist ein Feind der Demokratie, hat sich völlig disqualifiziert und ist ganz sicher kein Freund Syriens.

Es ist doch klar, was der Westen gegen Syrien betreibt, hat mit Demokratie und Schutz der Bevölkerung überhaupt nichts zu tun. Das ist wieder nur eine totale Verdrehung der Tatsachen und reine Propaganda. Es handelt sich wieder um einen „Regimewechsel“ so wie viele andere, um die Entfernung eines Hindernisses im grossen strategischen Plan zur Weltbeherrschung. Wer den Befehlen aus Washington, London und Brüssel nicht folgt, wird plattgemacht. Wer sich wirtschaftlich nicht erobern und ausbeuten lässt, wird mit NATO-Bomben „demokratisiert“.

Weder Obama/Clinton, oder Sarkozy/Juppé, noch Cameron/Hague wollen Frieden, auch nicht den von Annan. Sie wollen Syrien zerstören und ihr eigenes Marionettenregime installieren, um den Weg frei zu machen für den Angriff auf den Iran. Alles andere was uns an Schauermärchen oder guten Absichten erzählt wird ist dummes Zeug und nur Lügen!

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Christoph Hörstel im Interview mit RT. Er sagt, die Aussage in den von Wikileaks veröffentlichten Stratford-Mails, Söldner wären vom Irak nach Syrien ensandt worden, stimme. Blackwater oder ähnliche operierende Sicherheitsfirmen würden Aufständische in der Durchführung von Terror- anschläge und Hinterhalte ausbilden:

Interview auf Schweiz 5

von Freeman am Mittwoch, 25. April 2012 , unter , | Kommentare (25)



Am Dienstag wurde ich vom TV-Kanal Schweiz 5 ins Studio für ein Live- Interview eingeladen und durfte dort meine Meinung äussern und Fragen beantworten. Ich bin sehr froh auf diesem Weg einem breiteren Publikum, dass sonst nicht die ASR-Seite oder andere alternative Nachrichtenseiten liest, zur Hauptsendezeit zwischen 20:00 und 21:00 Uhr, eine neue Sicht der Dinge aufzeigen konnte. Dafür möchte ich mich sehr herzlich bei Norbert Brakenwagen bedanken.

Bilderberg-Meeting 2012 in Washington

von Freeman am Montag, 23. April 2012 , unter , | Kommentare (19)



Wie mir ein Vögelchen aus Insiderkreisen gezwitschert hat, findet das diesjährige Treffen der Bilderberg-Group zwischen Donnerstag den 31. Mai und Sonntag den 3. Juni in der Nähe von Washington DC statt. Tagungsort ist wie mehrmals bereits genutzt das Westfields Marriott Hotel in Chantilly, VA. Es ist der ideale Ort für die Heimlichtuer, denn es ist nur 14 Kilometer vom Washington/Dulles Airport entfernt und sehr nahe zur US-Hauptstadt gelegen. Die Sicherheit ist dort für die 120 Bilderberger und ihre ganze Entourage auch bestens gewährleistet. Das Hotelgelände ist nicht einsehbar und von einem Wald umgeben.



Um zu überprüfen, ob die Angaben stimmen, hab ich versucht ein Zimmer für diesen Zeitraum zu reservieren. Es kommt die Meldung, alles belegt, keine Reservierung möglich. Vorher und nachher ist es kein Problem. Das ist ein guter Indikator, die Bilderberger treffen sich wirklich dort. Das Hotel hat 324 Zimmer und 12 Suiten. Die können unmöglich aus normalen Gründen alle belegt sein, sondern nur für eine Grossveranstaltung. Klar weiss man nie zu 100% ob es wirklich so ist, bis man die Absperrung ab Mittwoch sieht und zuschauen kann wie die Limousinen mit den Bonzen vorfahren, aber die Indizien sprechen sehr dafür.

Bereits nach dem letzten Treffen in St. Moritz äusserte ich die Vermutung, das Treffen 2012 wird wieder in Nordamerika sein. Wenn man das Muster der Treffen studiert, dann wäre es nach drei Mal Europa dort wieder fällig. Ausserdem, bei der Gelegenheit wird wegen dem "Wahljahr" (lach) der nächste US-Präsident bestimmt, wie 2008, wo Obama und Clinton vortraben mussten und dann der "populärere Kandidat" den Zuschlag und Hillary den "Trostpreis" bekam. Für die Köningsmacher ist es natürlich wichtig, darf Obama weiter ihr NWO-Programm umsetzen oder kommt ein "besserer" dran, wie Mitt Romney.

Kissinger und Rockefeller zusammen 2011 in St. Moritz:



Verwandter Artikel:
Bilderberg hat einen neuen Chef

Aufnahmen vom letzten Treffen 2008 im Marriott Hotel in Chantilly:



Update: Aus zuverlässiger zweiter Quelle habe ich die Bestätigung für oben genannten Tagungsort und Datum bekommen, wo sich die Bilderberger bereits 2002 und 2008 trafen. Wer von den ASR-Lesern nach Washington reisen will oder in den USA wohnt und hingehen will, um sich das Treibend der Bonzen anzuschauen, soll sich bitte bei mir melden.

Mobilisiert die Türkei Truppen gegen Syrien?

von Freeman am , unter , , | Kommentare (52)



Laut verschiedenen Berichten die aus Damaskus kommen, hat die türkische Armee seine Reservisten mobilisiert, wegen einer möglichen Konfrontation mit Syrien. Der investigative Reporter Aaron Klein von ABC News 77 meldet das auch aus Tel Aviv. Dieser Zug steht im Zusammenhang mit dem Einsatz von 300 US-Beobachtern, die nach Syrien entsandt werden, um die Waffenstillstandsvereinbarung zu überwachen. In der UN-Resolution sollen "schnelle und bedeutende Konsequenzen" als Drohung stehen, sollte Syrien die Waffenruhe brechen.

Die Türkische Armee hat deutsche Leopard Panzer 1A5:



Laut Klein hat vergangene Woche ein syrischer Offizieller behauptet, die Türkei hat die syrische Opposition aufgefordert, den Waffenstillstand zu ignorieren, um Provokationen zu inszenieren, damit Damaskus reagiert und die Türkei einen Grund hat militärisch einzugreifen. Wie ich hier gemeldet habe, hat Erdogan sich bereits auf Artikel 5 des NATO-Vertrages berufen, mit der Forderung, die NATO soll die Grenze zu Syrien schützen, weil einige Kugeln auf türkisches Territorium fielen.

Komisch, ich kann mich nicht erinnern, dass Erdogan nach dem Überfall auf türkische Schiffe des Gaza-Hilfskonvois durch Israel, dem darauf folgenden Schusswechsel und der Ermordung von 9 türkischen Staatsbürgern, sich auf Artikel 5 des NATO-Vertrages berufen hat. Dort steht nämlich, wenn ein Mitglied angegriffen wird, dann werden alle angegriffen und alle NATO-Mitglieder müssen diesem beistehen. Da die Schiffe unter türkischer Flagge fuhren, handelte es sich um türkisches Territorium, in das durch einen Piratenakt israelischen Soldaten eingedrungen sind.

Syrische Offizielle berichten, sie haben ungewöhnliche Truppenbewegungen entlang der Grenze zwischen Syrien und der Türkei beobachtet. Die Türkei behauptet, es gehe dabei um den Schutz der Flüchtlingslager entlang der Grenze. Im Gegensatz dazu sagen syrische Offizielle, es könnte sein, die Türkei versucht Syrien mit einer Provokation zu "überraschen". Jedenfalls wurde die syrische Armee bereits auf die zweithöchste Alarmstufe gestellt.

Einige Entwicklungen deuten auf eine militärische Intervention der Türkei in Syrien hin. Am 9. April sollen syrische Soldaten auf ein Flüchtlingslager auf türkischen Gebiet geschossen haben, wobei angeblich zwei Syrer getötet und zwei Türken verletzt wurden. Als Antwort darauf hat die Türkei angedeutet, Ankara will eine sogenannte Pufferzone innerhalb Syriens einrichten, um die Zivilbevölkerung zu schützen. Am 10. April hat Premierminister Erdogan gesagt, obwohl die Türkei nicht in Syrien einmarschieren will, "wenn irgendwer (Ankara) zwingen würde es zu tun, dann wäre es das syrische Regime selber."

Damit die Türkei militärisch in Syrien eingreifen kann, muss die Regierung die Zustimmung vom Parlament bekommen. Die Aussichten dazu sind aber gut, denn die regierende AKP-Partei hat 327 der 550 Sitze im Parlament und ein JA benötigt nur 276 Stimmen. Das einzige was Erdogan von der Durchführung abhalten kann, ist die Reaktion Russlands auf so einen Zug, das bisher jede ausländische militärische Intervention eine Absage erteilt hat. Sollte die Türkei trotzdem in Syrien einmarschieren, dann kann Moskau sofort der Türkei den Gashahn zudrehen. Schliesslich bezieht die Türkei mehr als 50 Prozent des Erdgas aus Russland.

Auf der anderen Seite hat Ankara sehr gute Beziehungen zu den Ländern auf der arabischen Halbinsel in den letzten Jahren aufgebaut. So wurde die Türkei regelmässig zu den Gipfeltreffen der Arabischen Liga eingeladen. Ankara schätzt diese neu gefundene Freundschaft und hat mittlerweile die Meinung der Saudis und Kataris was Syrien betrifft übernommen, welche die Hauptgegner der Assad-Regierung sind. Sollte die Arabische Liga und die Gulf Cooperation Council eine militärische Intervention gutheissen, würde das die Türkei animieren ebenfalls gegen Damaskus vorzugehen.

Eine andere Sichtweise zu diesen potenziellen Konflikt, ist das was ich schon lange sage, es geht um Pipelines, was sonst. Der Schutz der syrischen Bevölkerung ist nur eine Ausrede für die Gutmenschen im Westen.

Es gibt nämlich eine Vereinbarung zwischen dem Iran, Irak und Syrien, eine Gaspipeline zu bauen. Diese soll iranisches Gas über den Irak nach Syrien transportieren, um sich mit der bestehenden Pipeline von Ägypten aus zu verbinden. Das wäre eine klare Konkurrenz zur Nabucco-Pipeline, die vom Kaspischen Meer über Georgien, in die Türkei und dann nach Europa Gas transportieren soll. Ausserdem, Saudi Arabien und Katar wollen lieber selber eine Pipeline bauen, um ihr Gas loszuwerden.

Im Juli 2011 unterzeichneten die Ölminister des Iran, Irak und Syrien einen Vertrag über den Bau einer Erdgaspipeline mit einem Investitionsvolumen von 10 Milliarden Dollar. Die Verlegung der Pipeline soll in den nächsten 3 Jahren fertiggestellt sein und laut iranischen Offiziellen will Syrien damit 20 bis 25 Millionen Kubikmeter Gas pro Tag vom Iran beziehen. Die Länge der Pipeline ist 1'500 Kilometer und wird das Gas von Assalouyeh im Iran über Irak nach Syrien transportieren. Die Übertragungskapazität soll 110 Millionen Kubikmeter pro Tag betragen.

Ein iranische Offizielle sagte dazu, der Iran produziert 600 Millionen Kubikmeter Gas pro Tag, von dem aber bisher nur 37 Millionen exportiert werden. Das Ziel ist, die Pipeline in den Libanon zu verlängern und mit dem Mittelmeer zu verbinden, um Gas nach Europa zu liefern, sagte er.

Pipelines ausserhalb der Kontrolle des Westens sind völlig unakzeptabel, genau wie auch die "Peace-Pipline" vom Iran über Pakistan nach Indien, um China als Hauptabnehmer zu beliefern. Washington hat Pakistan bereits gedroht, ja nicht an diesem Projekt teilzunehmen. Diese steht in Konkurrenz zur amerikanischen Pipeline vom Kaspischen Meer über Afghanistan nach Pakistan.

Wie immer handelt es sich bei fast allen Konflikten und Kriegen um die Energiestrategie, Ausschalten der Konkurrenz und die Kontrolle der Energielieferung zu den grössten Abnehmern, Europa, China und Japan. Die USA, Russland, Iran und die Golfstaaten kämpfen um die Vorherrschaft im Energiegeschäft. Ausserdem profitieren die Länder durch die die Pipelines verlaufen auch davon und kassieren für die Durchleitungsrechte.

Eine wichtige Rolle spielt dabei aber auch Ägypten. Laut neuesten Meldungen hat Kairo das Gas-Lieferabkommen mit Jerusalem aufgekündigt. Die Massnahme verschärft die Krise zwischen den Nachbarländern und könnte Israel schon bald einen Versorgungsengpass bescheren. Ägypten liefert bislang rund 40 Prozent des israelischen Gasbedarfs, hauptsächlich für die Stromerzeugung. Regierungsvertreter in Jerusalem haben bereits vor möglichen Engpässen bis hin zu Stromausfällen im Sommer gewarnt.

Gegen die Gaslieferungen nach Israel, die unter der Herrschaft des gestürzten Präsidenten Hosni Mubarak vereinbart worden waren, hatte sich in Ägypten in den vergangenen Monaten zunehmend Widerstand geregt. Viele Ägypter lehnen die Lieferungen grundsätzlich ab, weil der Vertrag durch Bestechung und Korruption zustande kam und der vereinbarte Preis als zu niedrig deshalb ausgehandelt wurde. Jigal Palmor, der Sprecher des Aussenministeriums, sagte, ihm sei eine solche Entscheidung Ägyptens nicht bekannt. "Wenn es stimmt, ist es aber sehr schlimm."

Der Vorstandsvorsitzende des ägyptischen Versorgers East Mediterranean Gas Co., Mohamed Schoeb, erklärte am Sonntag, der Lieferstopp sei keine politische Entscheidung. Israel habe vielmehr seit vier Monaten nicht für das Gas bezahlt.

Interessant ist auch, die Beziehungen zwischen Irak und Türkei haben sich erheblich verschlechtert, nach dem es Bagdad erstaunlicherweise geschafft hat, sich von Washington zu emanzipieren, mit dem Rückzug der US-Truppen Ende 2011. Der irakische Premierminister Nouri al-Maliki hat Ankara scharf kritisiert und den Nachbar als "feindliches Land" bezeichnet. Erdogan hat nämlich vergangenen Donnerstag Maliki beschuldigt, er würde die Spannungen zwischen den irakischen Sunniten, Schiiten und Kurden egoistisch ausnutzen.

"Die neueste Aussage von Herrn Erdogan repräsentiert die Rückkehr zu einer unverschämten Einmischung in Iraks interne Angelegenheiten," sagte Maliki am Freitag. "Die Fortführung dieser Politik wird der Türkei schaden und wird es zu einem feindlichen Staat für alle machen," fügte er hinzu. Der Irak ist nach Deutschland der zweitgrösste Handelspartner der Türkei, mit einem Volumen von 12 Milliarden Dollar vergangenes Jahr. Mehr als die Hälfte fand zwischen der kurdischen Region des Irak statt, die eine engere Beziehung zur Türkei sucht.

Dafür werden die Beziehungen zwischen Bagdad und Teheran immer besser. Am Sonntag ist al-Maliki mit einer Delegation in den Iran gereist. Er wurde dort von iranischen Energieminister Majeed Namjo in Mehrabad International Airport empfangen. Bei den zweitägigen Verhandlungen mit Vizeprämieminister Muhammad Reza Rahimi soll es um Handelsbeziehungen, regionale Entwicklung und der politischen Situation gehen. Bagdad wird auch Gastgeber der nächsten P5+1 Verhandlungen ab 23. Mai sein.

Der ganze Nahe- und Mittlere-Osten ist ein Pulverfass, welches jederzeit explodieren kann. Es haben sich verschiedene Allianzen gebildet, die jeweils ihre Interessen gefährdet sehen oder durchsetzen wollen. Erdogan ist wohl von einer Grossmannssucht befallen, mischt sich verstärkt in die Angelegenheiten seiner Nachbarn ein und dient damit als verlängerter Arm der Kriegstreiber.

Dazu fährt der Westen eine heuchlerische Politik wie immer. Die Menschenrechte werden in Syrien eingefordert, aber in Saudi Arabien und Katar nicht. "Unsere Regime" die mitspielen dürfen alles, ihr Volk unterdrücken und zusammenschiessen. Es wird trotzdem die Formel 1 in Bahrain durchgeführt, obwohl Demonstranten getötet werden. Gleichzeitig verabschiedet man UN-Resolutionen gegen Syrien und man wartet nur darauf einen Grund zu (er)finden, um dort einmarschieren zu können.

Der Iran hat eine Warnung über einen möglichen Einmarsch geäussert. Am Wochenende hat der iranische Offizielle Ali Larijani gesagt, die Länder, welche eine Krise in Syrien anfachen wollen, werden "von ihrem eigenen Feuer eingeschlossen". Mit einem offensichtlichen Hinweis auf die westlichen Kriegsparteien und der Türkei warnte Larijani, eine Konfrontation wäre so wie wenn man mit "Schwarzpulver" spielt.

Zur Zeit ist die 2. türkische Armee entlang der Grenze positioniert. Sie besteht aus der 39. Panzerbrigade, die in Iskenderun stationiert ist. Dann die 5. Panzerbrigade in Gaziantep, der 20. Panzerbrigade in Sanliurfa und der 70. gepanzerten Infanteriebrigade in Mardin. Dazu sind einige Unterstützungseinheiten zwei Tage von der Grenze entfernt. Ein Artillerieregiment in Kahramanmaras, ein Kampfregiment in Malatya, die 16. mechanisierte Infanteriebrigade in Diyarbakir und die 172. Infanteriebrigade in Silopi.

Die 2. Armee war in den letzten Jahrzehnten hauptsächlich mit der Bekämpfung der PKK im Südosten der Türkei und im Irak beschäftigt. Sie hat damit einiges an Kampferfahrung sammeln können. Ob es reicht um Syrien angreifen zu können ist eine andere Frage.

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Am Samstag fand in Frankfurt eine Pro-Assad Demo statt:



Demonstration in Frankfurt am Main für Frieden in Syrien, gegen Medien-Lügen und für den Präsidenten Bashar al Assad. Obwohl hunderte von Menschen versammelt waren, waren keine Medienvertreter vor Ort! Die Demo wurde komplett ignoriert! Vergleiche: vor einiger Zeit gab es hier eine Anti-Assad Demo mit geschätzten 30 Leuten, und über die wurde gross berichtet!

"Nie wieder" muss auch nie wieder heissen

von Freeman am Samstag, 21. April 2012 , unter , , | Kommentare (24)



Obama hat anlässlich des Holocaust-Gedenktages am Donnerstag gesagt: "An diesem Tag und allen anderen Tagen, müssen wir mehr machen als nur gedenken. Wir müssen uns vornehmen, 'nie wieder' ist mehr als ein leerer Spruch. Als Individuen müssen wir gegen die Gleichgültikeit in unseren Herzen wachsam sein und uns in unseren Mitmenschen wiedererkennen."

Was meint der Präsident der Vereinigten Staaten damit? Gilt denn "nie wieder" universell und für alle, oder ist damit nur die Judenverfolgung gemeint? Wenn "nie wieder" kein leerer Spruch und eine Konsequenz aus der Vergangenheit sein soll, nie mehr nach 1945 einen Völkermord zu akzeptieren und durchzuführen, wie passt das zur verbrecherischen Kriegsführung der Vereinigten Staaten seit dem?

Ist denn die Tötung von 1,4 Millionen Iraker keine Völkermord? Was ist mit den 5,1 Millionen Vietnamesen, die durch den Krieg der Amerikaner getötet wurden? Ist das kein Genozid? Die vietnamesische Regierung hat im April 1995 die wahren Zahlen der Opfer durch den Vietnamkrieg veröffentlich. Es sollen 2 Millionen Zivilisten im Norden und 2 Millionen im Süden durch die Kriegshandlungen getötet worden sein. Dazu gab es 1,1 Millionen gefallene Soldaten, macht insgesamt 5,1 Millionen Tote in 11 Jahren Krieg von 1964 bis 1974.

Das kriminelle ist, beide Kriege, der gegen Vietnam und gegen den Irak, basieren auf Lügen. Der sogenannte Golf von Tonkin Angriff durch nordvietnamesische Torpedoboote auf ein US-Kriegsschiff fand nie statt, wurde frei erfunden, mit dem man den Vietnamkrieg begründete. Im Irak wurden keine Massenvernichtungswaffen gefunden, was man aber vor Kriegsanfang steif und fest behauptete, um einen illegalen präventiven Angriff und eine Invasion zu rechtfertigen.

Eine Studie hat untersucht, wie viele Tote haben die USA seit dem II. Weltkrieg verursacht. Insgesamt hat Washington gegen 37 Länder Krieg geführt oder ist schuld, dass es dort Kriege gab. Das Resultat zeigt, das US-Militär war direkt für 10 bis 15 Millionen Tote während des Korea-, Vietnam-, Afghanistan und den beiden Irakkriege verantwortlich. Die Zahl des Koreakriegs schliesst chinesische Tote ein, insgesamt 4 Millionen aller beteiligten Länder, und des Vietnamkrieg, sowie auch die in Laos und Kambodscha.

Von amerikanischen B-52-Flugzeugen wurden vom 4. Oktober 1965 bis zum 15. August 1973 insgesamt 2'756'941 Tonnen Bomben abgeworfen und alleine 1973 doppelt soviele Bomben wie über Japan während des gesamten Zweiten Weltkrieges. Diese geheime Bombardierung von Kambodscha verursachte einen immensen Schaden an den Dörfern und Städte, auch eine Vertreibung und einen Flüchtlingsstrom im Land. Diese instabile Situation ermöglichte das Aufkommen der Roten Khmer, eine kleine politische Partei unter der Führung des Massenmörder Pol Pot. Die USA sind nicht nur für die Toten durch die Bombardierung verantwortlich, sondern auch für die Massentötung von 2,5 Millionen Menschen durch die Roten Khmer.

Der amerikanischen Öffentlichkeit, aber auch der Weltöffentlichkeit, sind diese Zahlen nicht bewusst und sie kennen noch weniger die Opferzahlen der Stellvertreterkriege und Regierungsumstürze, für die Washington auch verantwortlich ist. Bei diesen Kriegen wurden zwischen 9 und 14 Millionen Menschen getötet, in Angola, Demokratische Republik Kongo (Zaire), Ost-Timor, Guatemala, Chile, Panama, Bolivien, Kuba, El Salvador, Dominikanische Republik, Grenada, Haiti, Honduras, Argentinien, Indonesien, Pakistan, Tschad, Jemen und Sudan. Praktisch jeder Ecke der Welt wurde das Ziel von militärischen Interventionen der USA.

Zur Erinnerung, alleine der Stellvertreter Krieg des Irak gegen den Iran, von 1980 bis 1988, kostete mindestens 1 Million Soldaten auf beiden Seiten das Leben. Saddam Hussein wurde vom Westen mit Waffen beliefert, um einen Krieg gegen den "Feind der USA" zu führen. Giftgas haben sie ihm auch gegeben, das er gegen die Kurden einsetzte.

Die Schlussfolgerung aus der Studie, die Vereinigten Staaten sind höchstwahrscheinlich für den Tot von 20 bis 30 Millionen Menschen durch Kriege und Konflikte in der ganzen Welt verantwortlich. Darüber wird natürlich nicht geredet und selbstverständlich auch nicht berichtet, denn die USA sind ja die Guten, tun nur gutes und meinen es immer nur gut, ANGEBLICH!

Die Studie "Deaths In Other Nations Since WW II Due To Us Interventions" kam 2007 heraus. Darin sind die neuesten Zahlen aus den Kriegen seit dem nicht enthalten, wie zum Beispiel die 50'000 getöteten Zivilisten durch die "humanitäre Intervention" in Libyen zum "Schutz der Zivilbevölkerung". Von den Menschen die tagtäglich in Afghanistan sterben, oder durch die amerikanischen Drohnenangriffe in Jemen und Pakistan, gar nicht zu reden.

Wir stehen jetzt vor neuen drohenden Kriegen, gegen Syrien und gegen den Iran. Wieder soll ein "Regimewechsel" stattfinden und wieder werden Lügen verbreitet, der Iran bastle an einer Atombombe und will Israel "von der Landkarte tilgen". Deshalb muss die NATO in Syrien militärisch eingreifen und deshalb ist ein Angriff auf die iranischen Atomanlagen unbedingt notwenig, wenn die Diplomatie "versagt".

Wenn Obama es wirklich ernst meint, wenn "nie wieder" nicht ein "leerer Spruch" sein soll wie er sagt, wenn es keine "Gleichgültikeit in unseren Herzen gegenüber unseren Mitmenschen" geben darf, und wenn kein Völkermord egal gegen wen mehr passieren soll, dann muss er selber aufhören wieder eine Regierung stürzen zu wollen. Dann muss er auch die Lobby der Kriegshetzer im eigenen Land und die israelische Regierung davon abhalten, einen Angriff gegen den Iran zu starten. Denn eines ist klar, ein Krieg gegen den Iran wird sich zu einem Konflikt ausweiten, der alles in den Schatten stellt was bisher war.

Trailer zu neuen Film von Frank Höfer "Kriegsversprechen II":

Die Vereinigten Staaten sind völlig bankrott

von Freeman am Freitag, 20. April 2012 , unter , , | Kommentare (25)



Am Dienstag berichteten alle Medien rührend über den letzten Huckepack- flug der Raumfähre Discovery auf einer Boeing 747. Mit einem "letzten Hurra" zog das Tandem eine Ehrenrunde über Washington, um dann auf dem nahegelegenen Flughafen Dulles zu landen. Von dort soll die Raumfähre ins Smithsonian Museum überführt werden und ihre letzte Heimat finden. Was als eine Art Triumph der US-Raumfahrt gefeiert wird, ist tatsächlich ein deutliches symbolisches Zeichen für den totalen Niedergang der Vereinigten Staaten.

Die 30-jährige Geschichte des Shuttle-Programms begann mit dem Start der Columbia am 12. April 1981 und endete vergangenen Juli, als die Atlantis den letzten Flug absolvierte. Was ist aus der berühmten NASA geworden? Weil die USA völlig pleite sind können sie keine Astronauten selber ins All mehr bringen. Sie sind auf eine „Mitfahrgelegenheiten“ bei den Russen angewiesen. Sogar die Chinesen sind dazu in der Lage und haben die Amerikaner auch da überholt. Die russische Taxifahrt an Bord einer Soyuz-Kapsel zur internationalen Raumstation und zurück kostet rund 60 Millionen Dollar pro Astronaut. Gutes Geschäft für die Russen.

Wie peinlich, die Nation die sich als Nummer 1 in der Raumfahrt immer ausgegeben hat, kann sich kein eigenes Transportsystem mehr leisten. Warum? Weil in den letzten drei Jahrzehnten die Prioritäten völlig falsch gesetzt wurden. Statt in gesellschaftlich nützliche Sache und in technologischen Fortschritt, haben sie in massive Rüstung investiert. Das einzige was die Amerikaner noch können ist Kriege führen ... und die verlieren sie dauernd ... und einen gigantischen Schuldenberg auftürmen, darin sind sie auch Weltmeister.

Der Irakkrieg alleine hat 1 Billion Dollar gekostet, ja 1000 Milliarden. Was haben sie damit erreicht? Nichts, ausser 1,4 Millionen Iraker umgebracht und ein zerstörtes und verseuchtes Land hinterlassen. Der Krieg in Afghanistan kostet bisher 500 Milliarden Dollar und es sieht so aus wie wenn sie ihren "Vietnam-Moment" dort bald erleben werden, Schwanz einziehen und weg.

Noch nie haben die Vereinigten Staaten an einem Stück so lange Krieg geführt, wenn man so will seit über 20 Jahren. Insgesamt wird der "Krieg gegen Terra" den US-Steuerzahler 3 Billionen Dollar kosten, wenn 2014 die US-Truppen laut Plan aus Afghanistan abziehen. Was hätte man mit diesem Betrag alles gutes und nützliches tun können. Statt Tod, Leid und Zerstörung, ein Paradies auf Erden schaffen, mit Frieden und Wohlstand für alle.

Was könnte man alles mit dem Verteidigungsbudget der USA von 1,2 Billionen Dollar im Jahr gutes tun? Dieser Betrag ist völlig verrückt, mehr als die Militärausgaben aller anderen Länder der Welt zusammen. Diese gigantische Summe dient nicht der Verteidigung, sondern nur der Eroberung. Niemand bedroht die USA. Eher umgekehrt, sie bedrohen alle anderen, betreiben Kanonenbootdiplomatie und fahren ihre Flugzeugträger auf zur Einschüchterung. Wer nicht spurt wird mit einem Bombenteppich "demokratisiert".

Die Schulden des Bundes belaufen sich mittlerweile auf aktuell fast 16 Billionen Dollar, steigen jeden Tag um 4 Milliarden weiter, JEDEN TAG!!! 2011 wurden für die Staatschulden 454 Milliarden an Zinsen bezahlt. Zukünftige Generationen werden den Kopf in völligem Unglauben schütteln, wie man Billionen in die Kriege stecken konnte, um so einen astronomischen Schuldenberg aufzutürmen, ohne etwas dafür zu erhalten. Im Gegenteil, zu Hause ist die Realwirtschaft völlig am Boden, die Infrastruktur bricht zusammen und die Menschen verarmen immer mehr. Dafür sind die Reichen noch reicher geworden.

Der amerikanische Traum ist für viele ein Albtraum geworden. In den USA sind immer mehr Menschen auf staatliche Lebensmittelhilfe angewiesen, weil ihr Einkommen nicht reicht. Im Jahr 2011 bezog jeder siebte Bürger Lebensmittelmarken, benötigt staatliche Hilfe um nicht zu verhungern, 70 Prozent mehr als vor Beginn der Wirtschaftskrise 2007. Über 50 Millionen Amerikaner leben unter der Armutsgrenze in primitivsten Verhältnissen, haben keine Perspektive.

Junge Menschen haben Schwierigkeiten, nach der Schule oder dem College auf dem heutigen Arbeitsmarkt einen Job zu finden. Dazu kommt noch, das amerikanische öffentliche Ausbidungssystem taugt sowieso nichts, dafür ist kein Geld da. Die Perspektivlosigkeit zwingt viele als einzigen Ausweg zur Armee zu gehen, als Kanonenfutter zu dienen. Sie geben ihr Leben und ihre Gesundheit für verbrecherische Kriege irgendwo auf der Welt her, um dann nach der Rückkehr vom Staat weggeschmissen zu werden.

Die Humanität einer Gesellschaft erkennt man daran, wie sie mit ihrer Jugend umgeht.

Aber haben die Amerikaner was dazugelernt oder ändern sie ihre Prioritäten? Nein. Washington führt einen neuen Krieg nach dem anderen. Nach dem sie Libyen plattgemacht haben, steht jetzt Syrien im Mittelpunkt und der Iran soll auch noch bald drankommen. Was wird der Preis dafür sein? Unvorstellbar. Was ist dabei zu gewinnen? Nichts. Ich sag ja schon lange, wir werden von Psychopathen geführt, von völligen Irren, welche sich selber und die gesamte Welt zerstören wollen.

Die Vereinigten Staaten sind völlig bankrott. Nicht nur finanziell, sondern auch gesellschaftlich, moralisch, ethisch und menschlich. Alles ist dort auf den Kopf gestellt, die Lüge ist die Wahrheit, Krieg ist Frieden, Ignoranz ist Stärke, Sklaverei ist Freiheit, Amoral ist Tugend, Perversion ist Normalität. Wer die Gesellschaft mit Finanzbetrügereien abzockt und der masslosen Gier nachgeht ist ein Vorbild. Wer sich für Demokratie, Gerechtigkeit und Frieden einsetzt ist ein Verbrecher.

Dazu wird das sogenannte "Land der Freiheit" in eine faschistische Diktatur verwandelt, in einen Militär- und Polizeistaat, wo es keine Rechte mehr gibt. Die US-Verfassung gilt schon lange nicht mehr, wurde Stück für Stück demontiert. Man hat der amerikanischen Bevölkerung die Lüge erzählt, sie müssen ihre Freiheit für Sicherheit aufgeben, damit man sie beschützen kann. Dabei müssen sie nur von einem beschützt werden, von ihrem System des Staatsterrorismus, der als Werkzeug der globalen Konzerne dient, denn die haben das Sagen.

Wir können nur hoffen, dass dieses waffenstarrende allesfressende Monster an sich selber bald zugrunde geht, sich mit seiner Arroganz und Überheblichkeit selber zerstört. Mit seinem unhaltbaren Finanzsystem ist es auf den besten Weg dazu. Wir sind alle Geiseln dieses Molochs, welches meint alles bestimmen und alles rauben zu können, mit Nötigung und Erpressung operiert und wer sich nicht unterwirft einfach vernichtet. Unser Planet hat keinen Platz für dieses Ungeheuer, es soll den Weg der Dinosaurier gehen und aussterben.

Der letzte Flug der Discovery ins Museum erinnert uns daran, die Supermacht USA hat nach Präsident Kennedy den falschen Weg eingeschlagen. Das Böse übernahm damals und aus der Hoffnung, Amerika würde für eine friedliche und gerechte Welt stehen, die ihre Ressourcen in technologischen Fortschritt zum Nutzen der Menschheit einsetzt, was er vor seiner Ermordung verkündete, wurde eine Kriegsmaschinerie geschaffen, um ein Imperium zu erobern und die Welt zu dominieren. Wie alle Imperien wird auch dieses scheitern und seine Macht verlieren. Dass die Russen und Chinesen einen Astronauten in den Orbit schicken können und Amerika nicht mehr, ist bereits der Beweis für den Niedergang.

Müssen wir bald Flüchtlinge aus Japan aufnehmen?

von Freeman am Donnerstag, 19. April 2012 , unter , , | Kommentare (32)



Die japanische Regierung hat Pläne vorbereitet, um die Metropolregion von Tokyo mit 39 Millionen Einwohner zu evakuieren. Die Atomanlage in Fukushima ist in einem sehr kritischen Zustand und stellt eine massive Bedrohung dar. Darüber hinaus ist im Umkreis von 250 Kilometer die ganze Landschaft erheblich verseucht. Nach korrekten Massstäben ist ein normales Leben dort nicht mehr möglich. Die Gesundheitsschäden, verursacht durch die radioaktive Strahlung, sind jetzt schon erschreckend, werden aber von der Regierung und den Medien völlig ignoriert. Es gibt Fälle wo Bewohner die Angst davor haben in die Psychiatrie eingeliefert werden. Eigentlich ist halb Japan nicht mehr bewohnbar und es könnte ein gigantische Flüchtlingswelle auf die ganze Welt zukommen.

Das Aussmass der Zerstörung an Reaktor 4:



Reaktor 4 steht kurz vor der völligen Zerstörung, es muss nur ein grösseres Erdbeben passieren. Im Gebäude sind sagenhafte 460 Tonnen an Atombrennstoff gelagert. Das ist fast doppelt so viel wie in Tschernobyl vorhanden war, bevor die Anlage in die Luft flog. Wenn der Lagerbehälter im Reaktor 4 auseinanderbricht, dann werden die Brennstäbe sich sofort erhitzen und explodieren. Der radioaktive Niederschlag würde zu der bereits vorhandenen Verseuchung hinzukommen.

Obwohl die amerikanische Atomaufsichtsbehörde (NRC) und die französische Atomenergiefirma (FNE) vor einem möglichen Auseinanderbrechen des Abklingbecken warnen, ignoriert die Betreiberfirma TEPCO und die japanische Regierung die potenzielle Gefahr und machen wenig dagegen, um diese einzudämmen. Statt die Ursache zu beheben, arbeiten sie Evakuierungspläne aus. Vielleicht wissen sie, es ist sowieso schon zu spät, alle Reaktoren mit einem Sarkophag abzudecken, ausserdem würde es Jahre an Bauzeit benötigen.

Nur, wie soll man überhaupt 39 Millionen Menschen aus dem Grossraum Tokyo evakuieren? Wo sollen sie denn hin? Das wäre so wie wenn man halb Deutschland umsiedeln müsste. Deshalb wird alles getan um die Fakten zu verschweigen und die Bevölkerung im Glauben zu lassen, sie haben die Situation im Griff. Die Regierung versucht von den Auswirkungen der Katastrophe abzulenken, in dem sie an den Patriotismus der Bevölkerung appelliert. Angst und Sorgen dürfen nicht gezeigt werden.

Der Chefredaktor der Mainichi Daily News, Takao Yamada, schreibt in einem Artikel: “Das schlimmste anzunehmende Szenario, welches die Regierung sich vorstellt, ist nicht nur das Auseinanderbrechen des Abklingbecken im Reaktor 4, sondern die Zerstörung der Brennstäbe in allen anderen Reaktoren. Wenn das passiert, dann werden die Bewohner von Tokyo gezwungen sein die Stadt zu verlassen.“ Erbeben passieren aber laufend, die eine weitere Zerstörung der Anlage verursachen kann.

In dem schwerst betroffenen Gebieten ist die Strahlungsintensität höher als in der Todeszone um Tschernobyl. Bodenproben weisen eine Radioaktivität auf, die so hoch ist wie radioaktiver Sondermüll aus Atomkraftwerken. Das Tierleben im Meer um die Anlage herum zeigt extrem hohe Strahlungswerte, weil das radiokative Kühlwasser eingeleitet wird. Bis zu 600 Kilometer von der japanischen Küste im Pazifik ist das Meer radioaktiv verseucht.

Die Weigerung der japanischen Regierung etwas gegen die Ursache der Strahlung zu unternehmen, um die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen, ist völlig unakzeptabel. Warum sie so passiv sind ist eine Rätsel. Erst mehr als ein Jahr nach der März 2011 Katastrope, am 16. April hat TEPCO verkündet, sie haben vor ein Gebäude über und neben Reaktor 4 zu bauen, das mit einem neuen Kran ausgestattet ist, um die Kernbrennstäbe herauszuholen. Bis das funktioniert vergeht mindestens ein Jahr und die Strahlungsabgabe geht weiter.

So soll das neue Gebäude über Reaktor 4 aussehen:



Vielleicht sind die Regierung und die Behörden wegen dem immensen Ausmass des Problems völlig überfordert und sie stecken einfach den Kopf in den Sand. Millionen von Flüchtlingen, die bereits jetzt schon sehr schädlichen Strahlungen ausgesetzt sind, werden Tokyo verlassen müssen, ohne zu wissen wohin. Es ist nur die disziplinierte und obrigkeitshörige Mentalität der Japaner, welche eine Panik bisher verhindert hat, auch wenn sie wissen, sie werden daran möglicherweise erkranken. In jeden anderem Land hätte schon längst eine Massenflucht eingesetzt.

Aber nicht nur die Japaner, die ganze Welt will die Grössenordnung und Auswirkungen dieses Supergaus nicht wahrhaben. Der Experte für Atomenergie, Arnie Gundersen, hat in einem Interview gesagt, es ist so viel radioaktives Cäsium im Reaktor 4, wie durch alle 800 Atomexplosionen die weltweit als Tests durchgeführt wurden in die Atmosphäre gelangte. Nur, in Fukushima ist alles an einem Ort zur gleichen Zeit und auf Bodenebene, sagt er.

Weiter erzählte Gunderson, er wäre vor zwei Wochen in Tokyo gewesen und hätte an fünf Stellen Bodenproben entnommen. Die Proben hat er in einem Labor analysieren lassen. Das Resultat war erschreckend, sagte er. Erde mit so hohen Werten würde man in den USA als radioaktiven Sondermüll bezeichnen. Das heisst, die Menschen in Tokyo, obwohl 200 Kilometer von Fukushima entfernt, leben auf Atommüll.

Techniker vor Ort sagen, es wird Jahrzehnte dauern, um alle geschmolzene Brennstäbe zu entfernen und eine weitere Strahlenabgabe zu stoppen. Ausserdem muss der Boden im verseuchten Gebiet abgetragen werden, bevor Mensch und Tier zurückkehren können oder man etwas anpflanzen kann. Das sind viele hundert Quadratkilometer. Wo soll dieser Sondermüll hin? Einfach ins Meer kippen?

Die japanische Regierung und TEPCO meinten anfänglich, die Verseuchung würde in unmittelbarer Nähe der Fukushima Anlage bleiben, dabei verbreiten sich die radioaktiven Partikel übers Meer und über die Luft auf die ganze nördliche Hemisphäre. 8'000 Kilometer entfernt, an der Küste von Kalifornien, wurde radioaktiver Müll an den Stränden angespült, der Boden ist durch das Regenwasser verseucht und bei Staubproben wurde das siebenfache der Hintergrundstrahlung gemessen.

Laut einem IAEA Bericht gelten 5 Millionen Menschen die in Weissrussland, Russland und Ukraine leben durch den Tschernobyl-GAU als verseucht. Das sind nur die Opfer der drei Länder die unmittelbar betroffen sind. Über ganz Europa gesehen sind es zweistellige Millionen. In Polen alleine wurden damals 10 Millionen Menschen mit Jodtabletten versorgt, weil die Regierung meinte sie haben den Fallout abbekommen.

Unabhängige Experten sagen, im Vergleich zu Fukushima ist Tschernobyl nur „Peanuts“. Dann kann man davon ausgehen, in Japan sind 60 Millionen Menschen kontaminiert, knapp die Hälfte der Bevölkerung. Neben Reis ist Fisch ihre Hauptnahrung und alles was aus dem Meer kommt. Darüber gelangen die radioaktiven Partikel in den Körper. Zu den bereits beobachteten Gesundheitsschäden, wie Missgeburten, Ausschläge und erste Krebsdiagnosen, werden die Krankheitsfälle über die Langzeitwirkung enorm ansteigen.

Das fiese an der Strahlung ist, man merkt sie nicht, sie ist unsichtbar. Deshalb können Regierungen so tun wie wenn nichts wäre. Wer hat schon einen Geigerzähler, um Messungen der ionisierenden Strahlung und Teilchen vorzunehmen? Dann werden die Grenzwerte einfach erhöht. Merken tut man es erst Jahre später an Krankheiten, die dann auch noch abgestritten und die Zusammenhänge geleugnet werden.

Von den insgesamt 56 Atomkraftwerken wird im Mai das letzte aus Wartungsgründen abgeschaltet. Damit ist Japan atomstromfrei. Nur, es wird einen Energiemangel geben, eine Katastrophe für das hoch technisierte Land, denn 47'348 Megawatt fehlen dadurch. Industrieminister Yukio Edano sagte vor einigen Tagen, die Regierung wird rollende Stromabschaltungen landesweit im Sommer durchführen. Betriebe werden die Produktion einstellen müssen, Geschäfte und Büros im Dunklen sein, Aufzüge und Rolltreppen nicht mehr funktionieren, das Leben mehr oder weniger stillstehen. Der wirtschaftliche Schaden ist jetzt schon enorm.

Arnie Gundersen hat noch etwas bemerkenswertes gesagt. Als er die Memoiren von Gorbatschow las fiel ihm seine Aussage auf, der Niedergang der Sowjetunion wäre wegen Tschernobyl gewesen, nicht Perestroika, weil er seine Reformpläne dadurch nicht umsetzen konnte. Gunderson sagt, wir reden hier von einer Technologie, die Nationen vernichten kann, finanziell und wegen der Umweltzerstörung.

Wenn man es realistisch sieht, ist Japan völlig am Boden. Das Land mit einer der höchsten Lebensstandards ist im Niedergang begriffen. Die grösste Staatsverschuldung aller Industrieländer hat es bereits mit 200 Prozent des GDP. Die Aufräumarbeiten werden schätzungsweise 500 Milliarden Dollar kosten. Es wird in den nächsten 20 Jahren mit 1 Million zusätzlicher Krebstoten gerechnet.

Die vielen Opfer des Tsunami, die ihre Häuser, Wohnungen und Arbeitsplätze verloren haben, weil sie einfach durch die Wassermassen weggespült wurden, sitzen in Notunterkünften zum Nichtstun verdamm und haben keine reelle Chance jemals ihr früheres Leben führen zu können. Dazu noch die weiten Landstriche, Städte und Ortschaften die rund um Fukushima jetzt menschenleer sind, plus die radioaktive Verseuchung mit den Auswirkungen auf die Gesundheit, wird viele Japaner überlegen lassen, ob sie noch eine Zukunft in ihrer Heimat haben.

Wenn es noch schlimmer wird und Tokyo wirklich evakuiert werden muss, dann werden wir möglicherweise bald Flüchtlinge aus Japan aufnehmen müssen.

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Bericht vom 17. April über den Baubeginn an Reaktor 4:



Im folgenden Video erzählt Kimura, ein ehemaliger Operateur des Fukushima Daiichi Atomreaktors und der Brennstäbe dort, wie der Betreiber TEPCO die Aufsichtsbehörden hinters Licht geführt hat. Man verschaffte sich Zugang zum Computer und es wurden die täglichen Arbeitsberichte umgeschrieben wenn etwas schlief lief. Kimura meint, diese Fälschung der Daten passierte nicht nur in Fukushima, sondern bei anderen Atomkraftwerken in Japan, ja sogar weltweit. Er meint, laufend gelangt Radioaktivität in die Umwelt, aber diese Ereignisse werden verschwiegen.

Bundesrat zeigt sich wieder als gehorsamer Befehlsempfänger

von Freeman am Mittwoch, 18. April 2012 , unter , , | Kommentare (17)



Der Schweizer Bundesrat (Regierung) hat an seiner Sitzung vom 4. April 2012 beschlossen, die Sanktionen was die Finanzen betrifft gegenüber Iran auszuweiten. Mit dieser Massnahme werden die Vermögenswerte von elf weiteren iranischen Personen und Unternehmen eingefroren. Die Schweiz schliesst sich damit den Sanktionsmassnahmen an, welche die EU am 23. Januar 2012 beschlossen hatte. Die Verordnungsänderung ist am 17. April 2012 in Kraft getreten.

Es gibt nur eine Abweichung von der entsprechenden EU-Regelung. Die iranische Zentralbank, aufgrund ihrer Bedeutung für die iranische Volkswirtschaft, wird nicht den Sanktionen unterstellt. Ob zu einem späteren Zeitpunkt auch iranische Öl-Importe gestoppt werden, lässt der Bundesrat noch offen. Mit der Ausdehnung sind seitens der Schweiz insgesamt 367 Unternehmen und Organisationen sowie 116 Personen den Sanktionsmassnahmen unterstellt.

Die 7 Mitglieder des Bundesrat plus Bundeskanzlerin:



Der Bundesrat zeigt sich damit wieder als gehorsamer Befehlsempfänger von Brüssel und Washington. Statt sich neutral zu verhalten und keine Partei zu ergreifen, stellt sich die schweizer Regierung auf der Seite der Kriegstreiber, ein völliger Bruch der schweizer Tradition der Völkerverständigung und Friedensstiftung.

In meinem Artikel "Ist das EDA von der NATO okkupiert?" habe ich bereits aufgezeigt, das schweizer Aussenministerium erfüllt nicht seine Aufgabe, wie in der Verfassung festgeschrieben, sondern arbeitet hauptsächlich im Interesse von fremden Mächten. So wird zum Beispiel ein wichtiger Punkt laufend verletzt, nämlich "die Förderung des friedlichen Zusammenleben der Völker".

In dem die Schweiz alle Sanktionen der USA, NATO und der EU sofort nachäfft und implementiert, betreibt sie genau das Gegenteil von Frieden, denn ein Boykott ist die Vorstufe zu einem Krieg, oder bereits ein Wirtschaftskrieg, unter dem die Bevölkerung des Ziellandes am meisten leidet.

Damit wird auch die UN-Charta der Menschenrechte verletzt. Wie zum Beispiel Artikel 25, jede Person hat das Recht auf medizinische Versorgung. Durch die Sanktionen kann der Iran keine lebenswichtige Medikamente mehr kaufen und importieren. Darunter leiden speziell Kinder, die nicht behandelt werden können und dadurch sterben. Zur Erinnerung, wegen den Sanktionen gegen den Irak sind in den 90-Jahren 500'000 Kinder gestorben.

Sogar die US-Geheimdienste bestätigen, der Iran baue an keiner Atombombe und hat auch nicht die Absicht es zu tun. Der Iran betont auch immer wieder, die iranische Nuklearenergie diene nur industriellen und wissenschaftlichen Zwecken. Wie kann die Schweiz sich dann verschärften Sanktionen anschliessen, wenn es gar keinen Grund gibt?

Es werden die gleichen Lügen verbreitet, wie damals gegen Saddam Hussein und seinen angeblichen Massenvernichtungswaffen, die nie gefunden wurden, um den nächsten Angriffskrieg zu rechtfertigen.

Diese Arschkriecherei der schweizer Politik gegenüber der westlichen Arroganz, die meint sie kann tun und lassen was sie will, ist unerträglich. Dabei leidet die Schweiz selber unter ihren ständigen Erpressungen und Nötigungen, was das volkwirtschaftlich wichtige Bankensystem betrifft, und müsste sich mit dem Iran eher solidarisieren. Wir haben nur noch rückgratlose Politiker und Verräter die uns regieren.

Zur Erläuterung für unsere Nachbarn, die Mitglieder des Bundesrat werden nicht vom Schweizer Volk gewählt, sondern von der Vereinigten Bundesversammlung (Parlament) mit absolutem Mehr bestimmt. Dabei geht es nicht um Fähigkeit und Eignung, sondern nur um parteipolitische Machtspiele. Verschiedene Versuche zur Einführung der Volkswahl des Bundesrates blieben bisher erfolglos.

Es gibt einen guten Witz über die Fähigkeiten des Bundesrates:

Fragt das Ursli seinen Vater, "Papi, kannst du mir die Bedeutung des Wortes 'relativ' erklären?" Antwortet der Vater, "also, wenn man 7 Flaschen Wein im Keller hat, dann ist das relativ wenig. Wenn man 7 Flaschen im Bundesrat hat, dann ist das relativ viel."

Vortrag zum Thema Finanzblasen und Schuldenkrisen

von Freeman am Dienstag, 17. April 2012 , unter , | Kommentare (7)



Am Mittwoch den 18. April finden im Weissen Saal des Züricher Volkshauses Vorträge und eine Debatte zum Thema: "Finanzblasen und Schuldenkrisen" statt. Organisiert ist die Veranstaltung zur Aufklärung über die Geldschöpfung und die Funktion der Banken vom Verein Monetäre Modernisierung (MoMo), Occupy Zürich und IG Idea.

In der anschliessenden Podiumsdiskussion wird erläutert, warum die Politik sich bisher nicht mit dem Thema befasst hat, und mit den Interpellationen von Geri Müller und Lukas Reimann zum ersten Mal brisante Fragen gestellt werden, die sich mit den Grundlegenden Problemen der Finanz- und Wirtschaftskrise befassen.

Christoph Pfluger (Parteifrei.ch, Verleger Zeitpunkt) und Prof. em. Dr. iur. Philippe Mastronardi (Ex-HSG, Mitglied kontrapunkt, MoMo-Beirat) erklären die Geldschöpfung durch die privaten Banken, die Vollgeld-Reform und wie sie mit einer Verfassungs-Initiative umgesetzt werden kann. Eine Reform, auf die die Schweiz gewartet hat, und ein Event, um mitreden zu können.

Siehe Programmdetails hier:

Israelische Luftwaffe bereit für Angriff auf den Iran

von Freeman am Montag, 16. April 2012 , unter , , | Kommentare (21)



Am Sonntag hat einer der grössten TV-Sender in Israel eine detaillierte Reportage gesendet, wie Israel die Nuklearanlagen des Iran angreifen wird. Der Bericht auf Kanal 10 war insofern bemerkenswert, wegen dem Zugang dem man den Reportern ermöglichte, die viele Wochen mit Piloten und Militärpersonal verbrachten, und wegen der ausserordent- lichen Offenheit der Aussagen, die durch die Militärzensur kamen.

F-15 der israelischen Luftwaffe (IAF):



Ein Befehl anzugreifen wird wahrscheinlich nicht vor Ende der P5+1 Gespräche erteilt werden, die im Mai fortgesetzt werden sollen, sagte der Reporter Alon Ben-David, "aber der kommende Sommer wird nicht nur heiss sondern auch sehr spannungsgeladen werden."

Sollten die Verhandlungen scheitern und der Befehl gegeben werden, die iranischen Nuklearanlagen anzugreifen, dann werden "Dutzende wenn nicht mehr Flugzeuge" an der Mission teilnehmen. Angriffs- und Begleitjets, Tanker für die Luftbetankung, Maschinen zur elektronischen Kriegsführung und Rettungshelikopter, meldete der Reporter.

Ben-Davis sagte, die israelische Luftwaffe "hat nicht die Kapazität alle iranischen Anlagen zu zerstören". Es wird keine Wiederholung des Angriffs wie auf den Osirak Reaktor im Irak 1981 sein, oder auf die syrische Anlage 2007, sagte er. "Das Resultat wird nicht endgültig sein." Aber ein Pilot der zitiert wurde sagte, die IAF wird sicherstellen, dass sie mit dem notwendigen Resultat zurückkehrt, mit "einem kurzen und professionellen Angriff."

Ben-David sagte, wenn die Verhandlungen scheitern und der Iran die wichtigsten Teile seines Nuklearprogramms in den Untergrund zu ihrer Anlage in Ghom verlegt, dann wird die IAF "wahrscheinlich den Befehl erhalten, die lange Reise in den Iran anzutreten."

"Jahre der Vorbereitungen werden dann Wirklichkeit werden," sagte er und er fügte hinzu, "der Moment der Wahrheit steht kurz bevor."

Ben-David führte Interviews mit mehreren Staffelführern, Piloten und anderen Offizieren. Er betonte, für einige IAF Mannschaftsmitglieder "ist wahrscheinlich, sie werden von der Mission nicht zurückkehren." Ein Offizier mit Vornamen Gilad sagte, es wäre "naiv" zu glauben, es wird keine Verluste geben.

Dia IAF macht sich Sorgen über die modernen Luftabwehrsysteme, welche Russland an die Länder in der Region verkauft hat, wird im Bericht erwähnt. Dazu gehören die SA 17 und 22 Systeme in Syrien und im Iran, die eine Herausforderung darstellen.

Laut dem Bericht ist die ältere Version der F-15, die Maschine die am weitesten von allen im Arsenal fliegen kann, was sie an vorderster Front eines Angriffs stellen wird.

Ein Pilot erzählte, die F-15 "ist ein Kampfflugzeug mit breiter Einsatzmöglichkeit - einer Kombination von relativ Treibstoff sparenden Triebwerken und wichtigen Flugeigenschaften was die Tragfähigkeit von Waffen betrifft".

Die IAF soll auch ein ferngesteuertes Flugzeug mit Namen "Eitan" haben, welches in den Iran fliegen kann, meldet der Bericht. "Dieses Flugzeug kann alles was verlangt wird durchführen, wenn der Befehl gegeben wird," sagte ein Pilot, ohne darauf einzugehen.

Die Eitan ("stark" auf Hebräisch) ist eine ferngelenkte Drohne in der Grösse einer 737. Sie hat eine Reichweite bis in den Iran, kann 24 Stunden in der Luft bleiben und wird zur Luft- und Bodenüberwachung eingesetzt.

Der Reporter meinte auch, ein Angriff würde einen Krieg im Norden Israels auslösen, mit Raketenangriffen (ausgehend von Irans Stellvertreter Hizbollah im Libanon). "Es wird keine Ruhe und Frieden mehr in ganz Israel geben," sagte Ben-David.

Dies könnte der erste grosse Krieg der IAF seit 30 Jahre werden, wird im Bericht vorhergesagt. Piloten wurden bereits informiert, wo ihre Familien umgesiedelt werden, weg von der Basen aus Sicherheitsgründen.

Ich meine bei diesem Bericht handelt es sich um einen Einschüchte- rungsversuch, um den Iran zu Zugeständnissen bei den P5+1 Verhandlungen zu bewegen. Es soll die Entschlossenheit Israels zeigen, wenn sie nicht auf die vom Westen gewünschten Forderungen eingehen, dann wird der Iran angegriffen.

Wie ich hier bereits berichtet habe, verlangt wird die komplette Einstellung der Urananreicherung und Demontage der Anlage in Ghom. Auf das wird der Iran aber sicher nicht eingehen. Also ist ein Angriff ziemlich sicher als Anfang, mit dem die israelische Regierung meint, die USA wird ihn dann mit einem massiven Schlag beenden.

Was die Reportage überhaupt nicht erwähnt, wenn durch den israelischen Angriff ein Kernkraftwerk und andere Nuklearanlagen bombardiert und zerstört werden, dann fliegt der ganze radioaktive Dreck in die Luft und verteilt sich als Niederschlag bis in die Nachbarländer. Die Zivilbevölkerung im Iran und bei den Nachbarn wird radioaktiv verseucht und ein Fukushima mal 100 erleben.

Ich sag ja schon lange, wir werden von Psychopathen regiert, die Israel alles erlauben und uns damit in den III. Weltkrieg führen. Günter Grass hat völlig recht mit den Worten:

Warum sage ich jetzt erst,
gealtert und mit letzter Tinte:
Die Atommacht Israel gefährdet
den ohnehin brüchigen Weltfrieden?
Weil gesagt werden muß,
was schon morgen zu spät sein könnte;

Planspiele für den Ernstfall vom Zionistisches Deutsches Fernsehen



Fazit: Gewehr fassen und für Israel in den Krieg ziehen!

Von der Landkarte tilgen muss getilgt werden

von Freeman am , unter , , | Kommentare (21)



Kein Satz wird so häufig Mahmud Ahmadinedschad in den Mund gelegt wie dieser: Israel muss von der Landkarte getilgt werden. Das Problem ist nur - er hat diesen Satz nie gesagt. Es ist unglaublich wie hartnäckig diese Lüge sich halten kann und ständig wiederholt wird, obwohl schon seit Jahren von vielen Seiten auf die falsche Übersetzung hingewiesen wurde. Es wird immer weiter von "Vernichtung", "Auslöschung", "ins Meer treiben" gesprochen. Interessant ist, jetzt kommt ein Eingeständnis sogar von höchster Seite Israels, der Satz ist falsch und muss weg.

Die Kontroverse um das Grass-Gedicht hat wieder viele Politiker, Kirchenvertreter, Medienleute, Publizisten und sonstige Lügner dazu veranlasst, die falsche Behauptung über Ahmadinedschad zu zitieren.

So der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Nikolaus Schneider, der sagte, in dem Grass-Gedicht werde die Bedrohung der Existenz des Staates Israel und der vom iranischen Präsidenten ausgesprochener Vernichtungswille "verharmlost und ignoriert".

Oder die Journalistin und Kandidatin für Die Linke bei der Wahl des deutschen Bundespräsidenten 2012, Beate Klarsfeldt, die sagte, der Iran drohe ständig damit, den Staat Israel auszulöschen, und arbeite an der Entwicklung einer Atombombe.

Oder ehemalige israelische Botschafter in Deutschland, Avi Primor, der sagte, "Israel ist der einzige Staat auf Erden, der offen mit Vernichtung bedroht wird – und zwar von der iranischen Führung."

Oder Israels Premierminister Benjamin Netanjahu, in dem er sagte: "Der peinliche Vergleich, den Günter Grass zwischen Israel und dem Iran gezogen hat, einem Regime, das die Schoah leugnet und zur Vernichtung Israels aufruft, sagt sehr wenig über Israel und viel über Herrn Grass."

Netanjahu hatte bereits bei seinem letzten Besuch in Washington im März Barack Obama eine Festrolle mit dem Buch Esther überreicht. Darin geht es um den ersten vergeblichen versuchten Genozid am jüdischen Volk durch den Perser Haman. Die Botschaft Netanjahus an Obama ist klar: Ahmadinedschad ist der moderne Haman, der das israelische Volk ausrotten will. Israel muss sich mit einem Präventivschlag dagegen wehren.

Dabei sind beides unverschämte Lügen, die angedrohte Vernichtung Israels durch den Iran und die Arbeit an einer Atombombe.

Bereits sein Vorgänger Ehud Olmert entwickelte das falsche Zitat zu der Behauptung weiter, der iranische Präsident spreche "von der völligen Zerstörung und Vernichtung des jüdischen Volkes" und schlug den Bogen zur atomaren Bedrohung Israels durch Iran. Die unterstellte atomare Bedrohung ebenso wie die mutmassliche verbale Drohung können so jederzeit einen Angriff auf Iran rechtfertigen.

Was hat Ahmadinedschad aber wirklich gesagt?

Am 26.10.2005 sprach Ahmadinedschad auf einer Konferenz bei der es um den Zionismus ging. Dort listete er Vorhersagen von Imam Khomeini über Regime auf, die eingetroffen sind. Wie, das Regime von Saddam Hussein und das Sowjet-Regime wären verschwunden. Dann zitierte er eine weiter Vorhersage von Khomeini mit den Worten: "Das Regime, das Jerusalem besetzt hält, wird von den Seiten der Geschichte verschwinden".

Das heisst, das waren nicht die Worte oder die Meinung von Ahmadinedschad selber, sondern er zitierte Khomeini und Vorhersagen die er gemacht hatte. Wenn man es vereinfacht ausdrückt lautet der Satz: "Das Besatzerregime muss Geschichte werden." Das ist keine Aufforderung zum Vernichtungskrieg, keine Drohung zur Vernichtung Israels, sondern nur die Aufforderung, die Besatzung Jerusalems zu beenden, so wie es in vielen UN-Resolutionen verlangt wird.

Quelle der falschen Wiedergabe der Aussage von Ahmadinedschad sind die grossen westlichen Nachrichtenagenturen, die die Übersetzung dieser Passage lieferten. Sie machten daraus: Israel von der Landkarte radieren (AFP), Israel von der Landkarte tilgen (AP, Reuters), Israel ausrotten (DPA). Dann haben natürlich alle Medien und alle Feinde des Iran die Lüge übernommen und wiederholen sie bei jeder Gelegenheit schon seit 7 Jahren.

Israels Vize-Premierminister gibt falsche Zitierung zu

Der Journalist und Präsentator für Al-Jazeera, Teymoor Nabili, hat jetzt eine erstaunliche Aussage von Dan Meridor, den Vize-Premierminister Israels, bei einem Interview festhalten können. Bei seinem Treffen in Jerusalem hat er etwas gehört, was er noch nie vorher gehört hat.

Das Thema des Gesprächs waren die P5+1 Verhandlungen in Istanbul, das Atomprogramm des Iran und die ständige Drohung Israels den Iran angreifen zu wollen. Da Meridor auch Minister für die Geheimdienste und für die Atomenergie ist, war er die richtige Person um darüber zu sprechen.

Interessant, wenn Israel kein Atomprogramm hat, warum gibt es einen Minister für Atomenergie? Dabei wissen wir durch den ehemaligen Mitarbeiter des Negev Nuklear-Forschungszentrum, Mordechai Vanunu, der Reaktor in Dimona dient nicht der Energiegewinnung, sondern ausschliesslich zur Produktion von Atombomben. Israel ist die einzige Atommacht im Nahen Osten, aber man darf darüber nicht reden.

Obwohl Meridor einige Themen ausgewichen ist, bohrte Nabili nach und stellte ihn die Frage über Irans angeblicher Drohung "Israel von der Landkarte zu tilgen" und ob Ahmadinedschad das wirklich jemals gesagt hat.

Meridor: (Irans Führung) kommen alle aus einer ideologischen, religiösen Richtung, mit der Aussage, Israel ist eine unnatürliche Kreation, es wird nicht überleben. Sie haben nicht gesagt 'wir werden es tilgen', ja Sie haben recht, aber es wird nicht überleben, es ist ein Krebsgeschwür, es sollte entfernt werden.

Nabili: Ja, ich bin froh Sie geben zu, sie haben nicht gesagt, sie werden es tilgen, denn sicherlich was die israelischen Politiker ...

Meridor: ... sagen es wird getilgt, muss getilgt werden ...

Nabili fragt sich jetzt, war es ein momentaner Konzentrationsverlust oder ein ehrliches Eingeständnis? Aber egal, der Vize-Premierminister Israels gibt damit zu, die falsche Aussage "von der Landkarte tilgen" wurde nie vom Iran gesagt und muss aus den politischen Dialog getilgt werden.

Das heisst, die israelische Regierung weiss ganz genau was Ahmadinedschad wirklich gesagt hat. Sie nutzen die falsche Übersetzung der Nachrichtenagenturen und erfinden damit eine Bedrohung, die gar nicht existiert, um sich als Opfer darstellen zu können, mit dem Recht auf präventive "Selbstverteidigung".

Es wird wirklich Zeit, dass die Politiker, Medien und alle anderen die wissentlich es mit der Wahrheit nicht genau nehmen, endlich aufhören die Lüge zu verbreiten, der Iran baut eine Atombombe und will damit Israel vernichten. Jeder der das behauptet muss man ins Gesicht schreien, das stimmt nicht! Es gibt keine Rechtfertigung für einen Angriff auf den Iran und auch keine für Sanktionen.

Interview mit Evelyn Hecht-Galinski:

Puttin' On The Ritz Aktion in Moskau

von Freeman am Sonntag, 15. April 2012 , unter , | Kommentare (10)



Die Hauptaufgabe dieses Blogs ist es die andere Seite zu zeigen, die welche uns oft verschwiegen oder falsch dargestellt wird. Die westlichen Medien versuchen ständig Feindbilder in uns aufzubauen, über den Islam oder über den Irak, Afghanistan, Syrien, Iran und natürlich Russland.



Warum? Weil wir die Menschen die dort leben nicht als Menschen ansehen sollen, sondern als anonyme feindliche Wesen, die man durch Kriege ohne Skrupel vernichten darf. Wir sollen kein schlechtes Gewissen haben, wenn wir mit Sanktionen ihr Lebensgrundlage erheblich schädigen oder Bomben auf sie werfen. Ach, sind ja nur Untermenschen die in Höhlen wohnen.

Nach dem mein Artikel "Wir müssen die Iraner endlich befreien" sehr gut angekommen ist, mit dem ich aufzeigte, "speziell die Jugend leidet sehr und darf gar nichts", möchte ich mit folgenden Video darstellen, wie trist und deprimierend es die Jugend in Moskau hat. Am 26. Februar fand trotz winterlicher Temperaturen die "Puttin' On The Ritz" Strassenaktion statt.