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KEINE schweren Gefechte in Damaskus

Montag, 19. März 2012 , von Freeman um 12:00

Die westlichen Medien berichten heute, es hätten in der syrischen Hauptstadt Damaskus in der Nacht auf Montag heftige Kämpfe zwischen syrischen Tuppen und Einheiten der oppositionellen Freien Syrischen Armee gegeben. So sollen schwere Schusswechsel erfolgt sein und es würden Hubschrauber über dem Stadtteil kreisen. Die Medien berufen sich dabei auf den Nachrichtensender Al-Jazeera.

Wie sich herausstellt ist das alles nicht der Fall, wie mir Christoph Hörstel der in Damaskus sich als Augenzeuge befindet berichtet. Al-Jazeera hat hier wieder ein Schauermärchen erfunden. Es ist ein weiterer Beweis, Al-Jazeera ist ein reiner Propagandasender und die westlichen Medien plappern alles nach, sind die Helfershelfer der Desinformation.

Al-Jazeera behauptet, bei den gefechten wären 80 Menschen getötet und 200 verletzt worden. Es habe sich um die schwersten Gefechte im Zentrum von Damaskus seit Beginn des Volksaufstands vor einem Jahr gehandelt, sagte der Leiter der in London ansässigen Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte, Rami Abdel Rahman.

Wie Christoph Hörstel vor Ort mir berichtet, ist das alles nicht wahr. In Wohnviertel Mezzeh kam es wohl zu einer Schiesserei, aber es ging um die Erstürmung eines Verstecks von bewaffneten Terroristen in einem Gebäude. Dabei wurden drei Terroristen getötet und einer verhaftet. Im Versteck gefunden wurde ein Waffenlager bestehend aus Maschinengewehren und Granaten. Ein syrischer Soldat verlor sein Leben bei dem Einsatz und drei wurden verletzt. Kreisende Helikopter wurden keine gesichtet. Zivilisten wurden nicht betroffen, denn die syrischen Sicherheitskräfte evakuierten das Gebäude vor der Aushebung des Terrornest.

Hier eine Aussenansicht der Wohnung im Stadtteil Mezzeh, welche als Waffenlager für Terroristen diente. Der Besitzer der Wohnung ist ein saudischer Staatsbürger:



Was uns Al-Jazeera und die Papageien der westlichen Medien erzählen ist völlig übertrieben oder sogar reiner Bullshit. Es ist einfach widerlich wie falsch wir ständig informiert werden. Deshalb auch "Der Exodus aus Al-Jazeera wegen einseitiger Berichterstattung". Und diese Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte in London lügt sowieso wie gedruckt.

Folgendes Foto zeigt ein Waffenlager welches syrische Sicherheitskräfte in Homes gefunden haben. Die Waffen werden von Saudi Arabien über Jordanien nach Syrien geschmuggelt und an die Terroristen geliefert. Saudi Arabien, Katar und Jordanien unterstützen damit die bewaffneten Terrorbanden und diese Länder sind für das Blutvergiessen in Syrien hauptverantwortlich.

insgesamt 10 Kommentare:

  1. Horst sagt:

    Welchen Nutzen haben die andaren arabischen Staaten an dem Fall Assad's? Was sollte sie bewegen diese ganzen Waffen ins Land zu schmuggeln?

  1. Gustav sagt:

    Teil 1

    Die westliche Presse lügt nicht wie gedruckt, sondern deren Lügen werden gedruckt. Die westliche Presselandschaft scheint immer mehr in das Reich der Mythen und sagen abzudriften. Wenn diese Schmierfinken wirklich glauben, was sie da schreiben, dann haben sie ganz offenbar den Bezug zur Realität verloren, und die Lügen, die sie schreiben, treiben die Welt langsam aber stetig in einen grossen Krieg hinein. Folglich sind diese Schmierfinken eine Bedrohung für die Öffentlichkeit.

    Wer den Bezug zur Realität verloren hat, und eine Bedrohung für die Allgemeinheit darstellt, der wird normalerweise in eine psychiatrische Anstalt eingewiesen. Wir haben es hier also offenbar mit gefährlichen Verrückten zu tun, die ihre Wahnvorstellungen geschickt zu Papier bringen.

    Aber wer weiss, vielleicht sind diese Schreib-Huren ja nicht verrückt, sondern glauben überhaupt nicht an das, was sie schreiben, also sind es ganz einfach nur Lügner. Ist es eigentlich verboten zu lügen? Stellt eine bewusste Lüge, eine bewusste Irreführung der Öffentlichkeit einen Straftatbestand dar? Keine Ahnung. Vielleicht sollte man einen Anwalt dazu befragen.

    Wenn man diesen Schmierfinken eine vorsätzliche und böswillige Irreführung der Bevölkerung nachweisen könnte, dann wäre das vielleicht eine Freifahrt in den Knast - dort wo diese Schurken hingehören. Ich hatte immer eine grosse Achtung für unkonventionelle Sichtweisen, auch wenn es nicht die Meinen waren, aber für Lügen habe ich keinerlei Verständnis.

    Einerseits gibt es ja das Recht auf freie Meinungsäusserung, aber andererseits stellt sich die Frage, ob es sich bei einer absichtlichen Lügen um eine Meinung im eigentlichen Sinne handelt. Wenn ich zum Beispiel einen Polizeibeamten bei einer Kontrolle belügen würde, dann könnte ich mich wohl kaum auf das Recht auf freie Meinungsäusserung berufen.

    Es ist also offenbar eine Straftat einen Polizisten vorsätzlich zu belügen, aber möglicherweise keine Straftat die Öffentlichkeit mit Absicht zu belügen. Woher nehmen sich diese Medienhuren eigentlich das Recht, die Öffentlichkeit bewusst anzulügen? Immerhin handelt es sich hier nicht um Meinungen, Standpunkte und unterschiedliche Sichtweisen, hier handelt es sich eindeutig um leicht überprüfbare Fakten, die entweder unterschlagen werden, oder um Phantasie-Geschichten, die frei erfunden werden.

    Eine solch offensichtliche Verzerrung der Wirklichkeit sollte gewiss nicht durch das Recht auf freie Meinungsäusserung gedeckt werden. Je grösser die Lüge, desto eher werde sie geglaubt, soll Hitler gesagt haben. Wieso aber ist das so? Weil der einfache, anständige Bürger sich nicht im Traum vorstellen könnte, dass man ihn über die Presse auf eine so unverschämte Weise belügen würde.

    Er selbst würde das nämlich auch nicht wagen, also geht er davon aus, dass es selbst bei der Journaille noch so etwas wie einen Restbestand an Anständigkeit gibt. Die selbe irrige Annahme macht Otto Normalverbraucher auch bezüglich der Politiker. Dass Autoritätspersonen und Intellektuelle es wagen würden, die Öffentlichkeit so dreist zu belügen, kommt ihm nicht einmal in den Sinn.

  1. Gustav sagt:

    Teil 2

    Gebildete Menschen und Akademiker seien schliesslich keine wilden Bestien, keine groben Verbrecher, sondern feine Menschen, die würdevoll und gediegen seien. Mancher lässt sich da wohl durch den feinen Anzug täuschen. Kleider machen bekanntlich Leute. Wenn man in die Seele eines Menschen hineinsehen könnte, und sich nicht vom äusseren Anschein täuschen liesse, dann würde man sich noch wundern über die wahre Wesensart jener angeblich so feinen Leute.

    Ja, da scheint das Problem zu liegen: Der von Äusserlichkeiten geblendete Normalbürger scheint den Blick für das Wesentliche verloren zu haben, für das innere Wesen eines Menschen. Wenn Politiker Hakenkreuze tragen würden, dann würden den Leuten die Augen aufgehen, aber wenn diese NWO-Faschisten Anzüge tragen, dann denken die Leute, es handle sich um seriöse Ehrenmänner. Soweit ich weiss, hatte auch Al-Capone einen ganz feinen und eleganten Anzug an. Nicht jeder Mörder sieht auch aus wie ein Mörder.

    Schaut her, der Kaiser ist ja nackt, und "Wag the Dog" ist Realität geworden. Und wenn der geistig Blinde die Lüge des Lügners nicht sehen kann, ist das dann wirklich der Fehler des Lügners?

    So long.

  1. xabar sagt:

    Tolstoi über die Lüge:

    "Eine entlarvte Lüge ist eine ebenso wichtige Errungenschaft für das Wohl der Menschheit wie eine deutlich geäußerte Wahrheit.

    Die Befreiung des Menschen von Täuschung bedeutet, ihm etwas zu geben und nicht, ihm etwas zu nehmen. Die Befreiung von der Lüge ist Verkündung der Wahrheit; das Wissen, dass für Wahrheit ausgegebene Lüge ist, ist Wahrheit. Eine Täuschung ist immer schädlich. Früher oder später wird sie demjenigen Schaden zufügen, der sie für wahr gehalten hat."

    (Aus: Lew Tolstoi, 'Für alle Tage')

    Hat die Wahrheit sich erst einmal Bahn gebrochen, ist sie nicht mehr durch die Lüge zu verdrängen. Sie behauptet sich standhaft. Aber bis dies erst einmal der Fall ist, bedarf es vieler Anstrenungen mutiger Menschen.

    Christoph Hörstel gehört zu ihnen.

  1. T.Truth sagt:

    http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/syrische-hauptstadt-damaskus-schwere-gefechte-nahe-dem-stadtzentrum_aid_725571.html

    "Al-Ichbarija wies zugleich Berichte des Fernsehsenders Al-Dschasira aus Katar zurück, wonach bei den Gefechten 80 Menschen getötet und 200 verletzt worden seien"

    Der Focus Artikel ist nicht von Al-Dschsira übernommen. Scheint aber in den MM die Ausnahme zu sein.

  1. herbertimnet sagt:

    warum versteckt der "Journalist" hier sein Gesicht und verzerrt seine Stimme?
    http://www.aljazeera.com/programmes/peopleandpower/2012/03/201231213549186607.html
    Ich verstehe allerdings noch nicht , warum Hamas jetzt mehrmals die Partei der Gegner Assads ergriffen hat (Haniya Rede in Kairo).
    Vielleicht erfährt Christoph da mehr.

  1. palmakunkel sagt:

    „Eine gleißende Lüge setzt sich ohne Mühe durch. Sie ist ein alleinstehender Gedanke, kunstvoll zurechtgelegt, geschickt übertrieben, gerade dadurch bestechend und stets dem niedrigsten geistigen Niveau angepasst.“ (M. Grimm, Über die Macht der öffentlichen Meinung)
    Genauso ist es!

  1. 3DVision sagt:

    Und schon hat sich die reise von Christoph nach Syrien gelohnt!
    Respekt!
    Und vielen Dank!

  1. Ohne Absicht musste ich im türkischen Fernsehen diese "Nachricht" als Lüge mir anhören und glauben konnte ich es nicht, denn wenn vor Tagen Terroranschläge in Damaskus stattfanden, dann kann es nicht gleich zu offenen Gefechten mit "Aufständischen" kommen. Unglaublich dreist finde ich allerdings wie permanent auch im türkischen Fernsehen, aber auch in den Printmedien gelogen wird. Danke Freeman für die richtige Richtung der Wahrheit.

  1. xabar sagt:

    Über die Tricks der Medienhuren:

    Gestern hörte ich in den WDR-Nachrichten zu Syrien folgende Nachricht:

    "Bewaffnete SOLLEN in das Botschaftsvietel von Damaskus eingedrungen sein.

    Es HAT schwere Gefechte gegeben..."

    Im ersten Teil der Meldung wird noch der Konjunktiv verwendet (sollen eingedrungen sein), im zweiten wird schon der Indikativ verwendet (es hat Gefechte gegeben).

    Der Konjunktiv deutet nur die Möglichkeit einer Tatsache an, der Indikativ wird für Tatsachen an sich verwendet.

    Aus einer vielleicht möglichen Sache wird also dreist und kackfrech eine Tatsache konstruiert.

    Die Konstruktion der Wirklichkeit durch die Lügenmedien.