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Israel loves Iran Aktion

Freitag, 23. März 2012 , von Freeman um 16:00

Endlich hat ein Israeli die Kriegspolitik der Regierung satt, deshalb hat er die Initiative ergriffen und eine Friedensaktion gestartet. Sie heisst "Israel loves Iran" und damit soll ausgedrückt werden, die israelische Regierung repräsentiert nicht die Meinung der gesamten Bevölkerung, was einen Angriff auf den Iran betrifft.



Ronny Edry und seine Frau Michal Tamir, zusammen mit Studenten der "Pushpin Mehina" Grafikschule, haben auf Facebook eine Seite eröffnet und Ronny schrieb folgendes dazu:

"An die Menschen im Iran, an alle Väter, Mütter, Kinder, Brüder und Schwestern

Damit ein Krieg zwischen uns stattfindet, müssen wir zuerst Angst vor einander haben, wir müssen hassen.

Ich habe keine Angst vor euch, ich hasse euch nicht.
Ich kenne euch gar nicht. Kein Iraner hat jemals mir ein Leid zugefügt. Ich habe noch nie einen Iraner getroffen. Nur ein Mal in Paris. Netter Typ.

Ich sehe manchmal hier im TV einen Iraner. Er spricht über Krieg. Ich bin sicher er vertritt nicht alle Menschen des Iran.

Wenn man jemand im TV sieht der darüber spricht, euch zu bombardieren ... seid versichert, er vertritt nicht uns alle.

Ich bin kein Vertreter meines Landes. Ich bin Vater und Lehrer. Ich kenne die Strassen meiner Stadt, ich spreche mit den Nachbarn, mit meiner Familie, meinen Studenten, meinen Freunden und im Namen aller dieser Leute ... wir lieben euch.

Wir wollen euch nicht schaden. Im Gegenteil, wir wollen euch treffen, einen Kaffee trinken und über Sport unterhalten.

An alle die gleich fühlen, verteilt diese Botschaft und helft, damit sie die Menschen im Iran erreicht.

Ronny, Tel Aviv
"



Am Anfang waren die Poster konsterniert, sagt Ronny. "Die ersten Poster kritisierten mich, sagten ich wäre ein Idiot, ich wäre naiv. 'Warum erzählst du ihnen, du liebst sie? Warum gibst du auf, bevor der Krieg überhaupt angefangen hat?' Aber sehr schnell wurde der Post ein Hit: Das erste Bild erhielt hunderte 'Likes' und 'Shares' und zahlreiche Leute schlossen sich der Initiative an."

Es dauert nicht lange und die Reaktionen der Iraner trudelten ein. "Ich hätte nie gedacht, dass ich innerhalb von 48 Stunden mit der anderen Seite reden würde," sagte Ronny.

Mittlerweile haben viele Iraner geantwortet und auf Facebook zum Beispiel geschrieben, "Meine Freunde, ich hasse euch nicht, ich will keinen Krieg. Love & Peace".



Hier der Link zu Ronnys Seite und hier sein Video:



"Nun, natürlich, das Volk will keinen Krieg. Warum sollte irgendein armer Landarbeiter im Krieg sein Leben aufs Spiel setzen wollen, wenn das Beste ist, was er dabei herausholen kann, dass er mit heilen Knochen zurückkommt. Natürlich, das einfache Volk will keinen Krieg; weder in Russland, noch in England, noch in Amerika, und ebenso wenig in Deutschland. Das ist klar. Aber schliesslich sind es die Führer eines Landes, die die Politik bestimmen, und es ist immer leicht, das Volk zum Mitmachen zu bringen, ob es sich nun um eine Demokratie, eine faschistische Diktatur, um ein Parlament oder eine kommunistische Diktatur handelt. ... das Volk kann mit oder ohne Stimmrecht immer dazu gebracht werden, den Befehlen der Führer zu folgen. Das ist ganz einfach. Man braucht nichts zu tun, als dem Volk zu sagen, es würde angegriffen, und den Pazifisten ihren Mangel an Patriotismus vorzuwerfen und zu behaupten, sie brächten das Land in Gefahr. Diese Methode funktioniert in jedem Land." Zitat von Hermann Göring aus: Nürnberger Tagebuch von G.M. Gilbert, ehemaliger Gerichts-Psychologe beim Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher.

Heute braucht es nichtmal diese Ausrede für einen Krieg. Es reicht schon wenn die westlichen Staatsführer behaupten, Saddam Hussein hat Massenvernichtungswaffen, die sie nie fanden (Krieg gegen den Irak), oder die Taliban beherbergen Terroristen, obwohl kein einziger der angeblichen 9/11-Attentär jemals dort war (Krieg gegen Afghanistan), oder Gaddafi schlachtet sein Volk ab, obwohl sie keine Massengräber finden (Krieg gegen Libyen), oder der Iran könnte, vielleicht, möglichweise eine Atombombe bauen. Wir wissen, sie tuns wohl nicht, aber es ist besser wir führen präventiv einen Angriffskrieg.

insgesamt 14 Kommentare:

  1. Gustav sagt:

    Was ist eigentlich Rassismus? Rassismus ist, wenn ich einen Menschen nicht aufgrund meiner persönlichen Erfahrungen beurteile, die ich mit ihm gemacht habe, sondern aufgrund von Vorurteilen, aufgrund seiner Zugehörigkeit zu einer bestimmten Nation, Rasse, Ideologie, Hautfarbe, Ethnie und so weiter.

    Einen Menschen als schlecht zu sehen, ihn zu dämonisieren, bloss weil er einer bestimmten Nation angehört ist folglich nichts anderes als eine Form von Rassismus. Die ganzen Hetzkampagnen, die wir gegenwärtig in den Medien erleben, Hetzkampagnen gegen den Iran, Hetzkampagnen gegen Syrien, Hetzkampagnen gegen Libyen sind nicht anderes als eine Form von rassistischem Extremismus.

    Sarkozy hat neulich gesagt, er wolle extremistische und rassistische Webseiten unter Strafe stellen, und selbst das Lesen derselben bestrafen. Da die Webseiten der Mainstream-Medien ganz offensichtlich rassistische und extremistische Hetzkampagnen gegen bestimmte Nationen betreiben, fallen sie folglich unter Sarkozy's Definition.

    Aber irgendwie beschleicht mich das Gefühl, dass Sarkozy nichts gegen den Rassismus hat, der von den Mainstream-Medien ausgeht, dass er nichts gegen die Art von Rassismus hat, die der luziferischen Kabale nützlich ist. Rassismus ist ein Vorwurf, den er vermutlich nur als Vorwand missbraucht, um die Meinungsfreiheit beseitigen zu können. Eine miese Ratte ist er - und nicht etwa weil er Franzose ist. Miese Ratten gibt es in jedem Land.

    Die Bösen sind nicht die Juden, die Bösen sind nicht die Linken, die Bösen sind nicht die Rechten, die Bösen sind nicht die Schwarzen oder die Weissen, die Bösen sind ganz einfach diejenigen, die Böses tun, die einen boshaften Charakter haben - so einfach ist das. Es handelt sich hier um ein System- und Ethnie- übergreifendes Problem. Die Arschlöcher sind ganz einfach die Arschlöcher.

    Aber es gibt eben gewisse Kräfte, deren Macht darauf basiert einen Keil zwischen die Menschen zu treiben, gewisse Eigenheiten der Menschen dazu zu missbrauchen, die Menschen zu kategorisieren und jene Kategorien dann listig gegeneinander auszuspielen.

    I'm not a racist - I hate everybody ;-)

    And GOD IS LOVE!

    THINK GOD!

    So long.

  1. freethinker sagt:

    Sehr gute Aktion.
    Die Verbrecherelite, die den überwiegenden Teil der Bevölkerungen der Staaten durch die Medien steuern kann, hat schon das eigene Volk schon immer in Kriege gehetzt, um Provit zu machen und sich in Sicherheit befunden, während die verarschten Bevölkerungen gegenseitig massakriert haben.
    In dem Moment, wo das nicht mehr klappen wird, haben wir auch die Möglichkeit der Selbstbestimmung, also einer wirklichen ersten Form von Demokratie.

  1. couchlock sagt:

    Sehr schön!!!!
    Es sind nie die Menschen, die einen Krieg wollen, es sind immer Politiker, Industrielle und Banker, also alle, die daran verdienen und deren Marionetten, den Politikern, die nebenbei mit einem Krieg vom eigenen Versagen ablenken können.
    Deswegen braucht ja auch jeder Krieg einen propagandistischen Vorlauf, um den Gegner zu entmenschlichen.

  1. xabar sagt:

    Nicht alle lassen sich manipulieren und für einen sinnlosen Krieg gewinnen. Es gibt Grenzen. Es gibt in jedem Volk anständige Menschen, die keinen Krieg wollen. Auch die Israelis, die einfachen Menschen in Israel, sogar die einfachen Soldaten, sind da keine Ausnahme.

    Sogar unter den israelischen Besatzungssoldaten, die auf der West Bank regelmäßig Hausdurchsuchungen durchführen, regt sich das Gewissen, regt sich das Gefühl für Anstand und Mitmenschlichkeit hin und wieder.

    Auf der Seite 'breakingthesilence.org.il' kommen ehemalige israelische Soldaten/innen zu Wort, die sich dieses Gewissen bewahrt haben, wie die ehemalige Grenzsoldatin Dana Golan, die in ihrem Clip davon erzählt, was sie bei einer Hausdurchsuchung in Hebron erlebte, wie sie sich gefühlt hat, als sie nachts um zwei Uhr mit ihrem Kommandeur und zahlreichen Polizisten in ein palästinensisches Haus eindrangen.

    Sie berichtet, wie die Mitglieder des Trupps im Nullkommanichts alles auf den Boden geworfen und von den Wänden gerissen hatten, und fragte in ihrer Naivität den Kommandeur, ob sie später wieder beim Aufräumen mithelfen dürfe, um alles wieder an den richtigen Platz zu bringen.

    Dann bekam sie, die nur zufällig und aus Neugierde mitgegangen war, zusammen mit einer anderen Soldatin den Auftrag, die beiden Frauen des Hauses zu durchsuchen, sie auszuziehen und abzutasten, um festzustellen, ob sie nicht irgendwo eine Bombe oder ein Messer versteckt haben könnten.

    Kaum kann sie die Blicke der Frauen, die einfach nur stumm dastehen mit ihren Kindern und das Treiben beobachten, aushalten. Der Vater, im Schlafanzug, muss dann die Soldaten durch die Räume führen.

    Nachdem man keine Waffen gefunden hatte, rückt der Trupp wieder ab und der Kommandeur schärft ihr ein, kein Wort über die Aktion zu verlieren. Sie nimmt noch an weiteren Hausdurchsuchungen teil und stellt bei sich fest, dass sie die bodychecks an den Frauen immer mechanischer und selbstverständlicher durchführt. Der Ekel, der noch beim ersten Mal da war, als sie die Brüste der Frauen abtasten musste, ist verschwunden.

    Dana macht sich später klar, was es für sie bedeuten würde, wenn mitten in der Nacht jemand in ihr eigenes Haus eindringen und alles von den Wänden reißen würde, wenn sie grundlos von wildfremden Menschen ausgezogen und abgetastet werden würde und entscheidet sich, ihr Schweigen zu brechen und schließt sich 'breaking the silence' an...

    Der Aufstand des Gewissens in Israel.

  1. Alfiher sagt:

    Ist der folgerichtige Schritt, zu erkennen, dass es Bürgerpflicht sei, ein Attentat auf die Staatsführer zu verüben, um die Kriege zu verhindern?

  1. Julian sagt:

    "Stellt dir vor es ist Krieg und keiner geht hin"
    Carl Sandburg

    Die Masse der Bevölkerung ist selten an Krieg interessiert, schließlich muss sie mit den Folgen leben und geht das größte Risiko ein. Die Verantwortlichen sitzen in ihren atombombensicheren Bunkern und warten bis sie die Siegesparade abnehmen können. Mit den Folgen wollen sie i.d.R. nichts zu tun haben. Fragt einfach mal George Bush, Dick Cheyny und Donald Rumsfeld...

    Ich halte Katczinskys Vorschlag aus Remarques "Im Westen Nichts Neues" für die beste Lösung aller Krieg:

    Man nimmt alle Politiker und Generäle, zieht diese bis auf die Unterhosen aus, bewaffnet sie mit Holzlatten, sperrt sie auf ein großes eingezäuntes Feld und dort können sich dann ihren Krieg führen. Die Soldaten gucken zu und der letzte Überlebende hat den Krieg gewonnen. Dann gehen alle nach Hause.

  1. drdre sagt:

    Eine super Aktion, die Nachahmung verdient, damit von Seiten der Politik nicht Hass und Falschinformationen Gehör finden.
    Denn eines ist richtig, alle Menschen möchten doch nur friedlich leben, mit ihrer Familie ein gutes Auskommen haben. Diese haben kein Verlangen nach rücksichtslosen Eroberungs- oder Rohstoffkriegen. Das denken sich doch nur die kranken Gehirne in Rüstungsindustrie , Banken und Politik aus. Peace for the World.

  1. blondesusi36 sagt:

    Ich war richtig gerührt, als ich das erste mal von der Aktion Israel loves Iran gelesen habe und auch sehr erfreut, dass Iraner ihrerseitspositv reagiert haben (wir hassen euch nicht...Wollen keinen Krieg)
    Ich habe gegen kein Volk irgendetwas und es würde mich sehr betrüben, wenn es Krieg geben würde, und man sich quasi auf eine Seite stellen muss (in dem Fall Israel)und automatisch den anderen als Feind (Iran)sehen muss.
    Ich persönlich sehe Iran nicht als Feind. Von uns Deutschen wird nun aber erwartet, auf Israels Seite zu sein. Hoffen wir, dass es nicht knallt. Das könnte für alle schlimm ausgehen. Das wäre echt schade. Ein Krieg wegen einem nicht mal bewiesenen A-Waffen-Programm...Hatten wir nicht schon mal sowas..Iraks Masenvernichtungswaffen...War wohl nix.
    Was haben die Mächtigen, die in ihren Atombunkern überlebt haben von einer völlig kaputten und verseuchten Welt???

  1. boomslang sagt:

    Ich bin auf meiner letzten
    Reise 'Down the rabitt hole' also web surfing, auf ein Buch gestossen 'FDR My Exploited Father In Law' von Curtis B. Dall, der vormalige Schwiegersohn Franklin Roosevelts. Also das hat mir doch die Augen aufgemacht. Alles was jetzt los ist , politisch und finanziell geht auf Plaene die an den Anfang des letzten Jahrhunderts zurueck gehe, d.h. an President Wilson's Zeit .

    Ich glaube, dass es eine Deutsche Uebersetzung gibt. 'Roosevelt und der 2te Weltkrieg' oder so.

    Man kann das Buch mit PDF downloaden.

  1. xabar sagt:

    Wenn sich das Gewissen meldet:

    Dotan Greenvald, ehemaliger israelischer Soldat, der an Verhaftungen von palästinensischen Kindern teilnahm berichtet in einem Clip auf 'breakingthesilence.org.il' (April 2011):

    Jemand habe eines Tages, als eine Verhaftung in einem palästinensischen Haus vorzunehmen war, alles gefilmt, den genauen Ablauf, das Umstellen des Hauses, das Anrücken der Einheit und des Kommandeurs, das aggressive Eindringen in das Haus, das Herauszerren eines 15-jährigen Jungen, die hysterischen Schreie seiner Mutter, als der Sohn, ein Kind noch, im strömenden Regen barfuß abgeführt und auf einem Lastwagen zum Shaback (israelischer Inlandsgeheimdienst) gebracht wird.

    Ein Jahr später - er ist nicht mehr im Dienst - zeigt er den Film auf seinem Computer seiner Familie. Er erklärt alles im Detail, wie fachmännisch sie es gemacht haben, wie sie die Familienmitglieder an die Wand gestellt haben, ... aber plötzlich, urplötzlich, wird ihm klar, wie es wohl wäre, wenn jetzt in diesem Moment Leute in sein Haus eindringen und die neben ihm vor dem Computer sitzende Schwester abholen würden oder wie seine Mutter wohl reagieren würde, wenn er selbst jetzt in diesem Moment verhaftet werden würde!

    Er verliert die Fassung, geht auf die Toilette und heult sich aus. Man fragt, was los sei, ob man ihm helfen könne,ob ihm irgendetwas fehle. Er schämt sich und dann kommt ihm der Gedanke: Wie soll er seinem Sohn später mal erklären, warum er das da in dem Film mitgemacht hat!!

  1. Skeptiker sagt:

    Israel will die Untersuchung seiner Siedlungspolitik durch den UNO-Menschenrechtsrat mit aller Macht blockieren. Den Mitgliedern der Untersuchungskommission werde die Einreise nach Israel verweigert.
    Man sehe „keinen Sinn“ darin, mit einem politisch motivierten Gremium zusammenzuarbeiten, sagte der stellvertretende Außenminister Danny Ajalon heute. Die Schlussfolgerungen stünden ohnehin von vornherein fest, sagte er dem israelischen Rundfunk.
    Das UNO-Gremium in Genf hatte am Donnerstag mit 36 Jastimmen bei einer Gegenstimme der USA und zehn Enthaltungen beschlossen, die Auswirkungen der israelischen Siedlungen auf die Palästinenser im Westjordanland und im arabischen Ostteil Jerusalems zu untersuchen.

    Der Iran will die Untersuchung seiner Atomanlagen durch die IAEA mit allen Mitteln verhindern.
    Der Iran sieht keinen Sinn darin mit einem politisch motivierten Gremium zusammenzuarbeiten. Die Schlussfolgerungen stünden ohnehin von vornherein fest *grins*

  1. Guy Fawkes sagt:

    Das ist mal eine nette und symphatische Aktion! Es gab in den 80ger Jahren hier einen Spruch:" Stellt Euch vor es ist Krieg und keiner geht hin!" oder "Petting statt Pershing" :-) Es gab die grosse Flower Power Bewegung!
    Wo die gesamte Jugend, der Regierung gesagt hat:"Ihr könnt uns doch mal kernig am Arsch lecken mit Eurer Kriegspolitik" Letztendlich beendete dies den Vietnam-Krieg. Genau so ist es richtig, Respekt und eine gesunde Liebe dem Nächsten gegenüber! Und natürlich der zivile Ungehorsam, wenn die da Oben zu weit gehen! Was bringen uns den unsere ach so tollen Oberhäupter! Ich sags Euch, immer mehr Sklavenarbeit in sogenannten "prekären Beschäftigungsverhältnissen", die Beschränkung unserer persönlichen Freiheiten, etc.! Freeman und millionen von Menschen haben Recht: sie sind unsere wahren Feinde! Die herzlosen Bonzen und Schmarotzer! Sie sind der Furunkel am Arsch unser Aller Gesellschaftsformen, sie sind die Zecken, die eingesperrt werden müssen! Und mit jedem Wort der Wahrheit, mit jeder Zeile über ihre Taten, kommt auch der Tag näher, an dem sie das entsprechende "Dankeschön" von ihren Völkern erhalten! "Großer Druck kann auch einen Diamanten hervorbringen" diesen Spruch habe ich auf einer Demo gehört. Und den größten Druck üben wir "kleinen" Leute aus, in dem wir uns denen einfach verweigern! Nicht mehr ihren sinn- und hirnlosen Scheiss konsumieren! Wer braucht schon eine Super-Nanny und ein Deppendeutsch in der Bild-Zeitung? Wer braucht denn überhaupt Krieg? Was ist denn so toll daran, täglich in der Scheisse aufzuwachen? hahaha! Nene, dann sollen die doch ihr Spielchen, z.B. in einem Hochsicherheits-Trakt machen, den die sich gerne selbst bauen dürfen :-) Da können sich die Herrschaften dann gerne selbst untereinander Meucheln oder Intrigen spinnen! Im Ernst, wir sind Alle gut beraten, wenn wir diesem Abschaum nicht zuhören! Woran halten wir fest? An der unsicheren REnte und Sklavenjob, zumindest, mindestens 80 % von uns? Anyway! Draussen scheint die Sonne! Lasst uns den schönen Tag und unsere Freiheit geniessen, denn wir sind frei, weil wir wissen, dass Weltbild, dass uns diese Verbrecher vorgaukeln existiert einfach nicht!

  1. humanity sagt:

    ja, es gibt die jüdischen humanisten:

    - Noam Chomsky --> menschenrechtler
    - Stephané Hessel --> broschüre "empört euch"
    - Seymour M. Hersch, enthüllungsjournalist
    - Georg Kreisler --> dichter/schriftsteller
    - The Yes Men --> satire-betätigung
    usw.

    sehr gute aktion/reaktion übrigens von dem jüdischen teacher...imho

  1. xabar sagt:

    @humanity

    Es gibt und gab sehr viele jüdische Humanisten, die mit dem Zionismus - eine Spielart des Rassismus (so die UN-Vollversammlung schon Mitte der siebziger Jahre in ihrer Resolution) - nicht das Geringste am Hut haben. Humanismus und Zionismus schließen sich aus wie Humanismus und Kolonialismus und die jüdische Religion (vgl. die Thora) und Zionismus schließen sich ebenfalls aus, denn die Zionisten kennen nur einen Gott und das ist nicht der biblische, sondern der Mammon. George Galloway ('Viva Palestine!') pflegt immer zu sagen:

    'They don't believe in the prophet, they believe in the profit!'

    Zu den jüdischen Humanisten zähle ich neben dem Humanisten und Sozialisten Karl Marx auch den Politikwissenschaftler Norman G. Finkelstein ('Die Holocaust Industrie'), den jüdischen antizionistischen Historiker Ilan Pappe, die über 80-jährige jüdische Aktivistin Hedi Epstein, die noch als 14-jähriges Mädchen im Nazi-Lager saß, die an verschiedenen Gaza-Flottillen teilnahm oder den New Yorker Thora-Juden Dovid Feldman und seine Gruppe, die sich für die Auflösung des Staates Israel mit dem Argument einsetzt, dass dieser Staat nach der Thora gar nicht sein dürfte, schon gar nicht ein Staat, der einer anderen Ethnie, den Palästinensern, das Land raubt, die Menschen vertreibt und die verbliebenen wie Bürger zweiter Klasse behandelt (vgl.Ilan Pappe in seinem Buch: 'The Forgotten Palestinians. A History of the Palestinians in Israel', London, New Haven, 2011).

    Es gilt, das jüdisch-humanistische Erbe zu bewahren. Es läuft aber Gefahr, durch den Zionismus und seine Verbrechen völlig in den Hintergrund und in Vergessenheit gedrängt zu werden. Der Zionismus nährt auch den Antisemitismus, weil viele nicht zwischen Zionisten und Juden unterscheiden können.