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Gewaltsamer Regimewechsel in Syrien war lange geplant

Mittwoch, 21. März 2012 , von Freeman um 13:00

Am 13. März berichtete ich über den Exodus von Journalisten aus Al-Jazeera wegen der einseitigen Berichterstat- tung des Senders. Jetzt hat einer dieser Journalisten in einem Interview mit Real News Network erzählt, warum er seinen Rücktritt nahm. Ali Hashem sagte, wenige Wochen nach Beginn der Demonstrationen in Syrien vor einem Jahr, ging er mit seinem Kamerateam an die Syrisch-Libanesische Grenze und filmte wie schwer bewaffnete Gruppen sich versammelten und dann über die Grenze gingen. Sie trugen Kalaschinkows, Granaten und Panzerfäuste mit sich und waren bereit die syrische Armee zu bekämpfen. Das zeigt, der gewaltsame Regimewechsel in Syrien war lange geplant.

Die bewaffneten Gruppen bestanden aus Personen aus dem Libanon und auch aus Syrien. Er lieferte das Filmmaterial über diese bewaffneten Eindringlinge an die Al-Jazeera Zentrale in Doha Katar, aber der Sender weigerte sich diese Aufnahmen zu zeigen. Es war damals Mai und sie sendeten nur Bilder von friedlichen Demonstraten die von syrischen Sicherheitskräften auseindergetrieben wurden. Auf seine wiederholten Reklamationen, warum Al-Jazeera nicht auch den Einmarsch von bewaffneten Rebellen über die Grenze zeigt, wurde nicht eingegangen.

Er sagte, aus einem Nachrichtensender der bis vor einem Jahr beide Seiten eines Konflikts darstellte, hat sich Al-Jazeera zu einem Vertreter der Politik der Regierung von Katar gewandelt, die massiv gegen Assad aggiert und nur Propaganda für die Aufständischen macht. Eigentlich hat dieser Wandel in der Berichterstattung schon mit dem Libyen-Krieg angefangen, wo Al-Jazeera nur die Seite der Bengazi-Rebellen vertrat und die Regierung von Gaddafi nicht zu Wort kommen lies.

Ali Hashem meint, damit ist die Glaubwürdigkeit von Al-Jazeera in der arabischen Welt dahin und der Sender begeht Selbstmord. Die Zuschauer haben den Wandel zum Negativen in der Bericherstattung erkannt. Es sind nicht die Journalisten selber die das wollen, sondern die Eigentümer des Senders diktieren was berichtet wird und was nicht, also die katarische Herrscherfamilie mit Scheich Hamad bin Chalifa Al Thani als Besitzer der Qatar Media Corporation.

Ali Hashem hat vorher für die BBC und Manar TV gearbeitet und betrachtet sich selber als Profi, der so eine Arbeitsweise mit seinem journalistischen Ethos nicht vereinbaren kann. Im Frühling 2011 redeten alle von einem friedlichen Wandel in Syrien, aber jetzt hatten sie Massen an bewaffneten Rebellen an der Grenze gesehen und dachten, das ist einmaliges Material, der Sender wird sich darum reissen es zu zeigen. Aber es wurde ihm befohlen nach Beirut zurückzukehren und die Aufnahmen wurden nie über Al-Jazeera gesendet.

Er versuchte dann die Situation mit der Sendezentrale zu lösen und erklärte ihnen, er hat ein Glaubwürdigkeitsproblem damit. Er versuchte sein Bestes und auch eine beliebte Moderatorin in Doha erzählte ihm, man hätte sie vor der Kamera entfernt und sie würde das gleiche durchmachen, weil sie harte Fragen über die Einseitigkeit gestellt hätte. Während dieser Zeit wurden die E-Mails von Al-Jazeera durch syrische Hacker geklaut und damit der Dialog zwischen ihm und der Zentrale bekannt. Über den Meinungsunterschied wurde im syrischen TV berichtet und es erschienen Artikel in der arabischen Presse.

Auf die Frage, ob er herausfinden konnte wer die Waffen an die Rebellen geliefert hat, sagte er: "Ich konnte nicht identifizieren wer wirklich die Waffen lieferte, aber wir sahen bewaffnete Männer die den Fluss überquerten, der die Grenze zwischen Libanon und Syrien bildet. Sie überschritten diese Barriere, gingen nach Syrien und bekämpften die syrische Armee. Das war im Mai. Etwas ähnliches passierte schon im April, aber wir hatten es nicht auf Kamera. Aber im Mai hatten wir die Aufnahmen, nur niemand wollte sie zeigen. Dabei waren wir der einzige Nachrichtensender an der Grenze und wollten sehen was dort passiert."

Ali Hashem sagte, "die Proteste begannen friedlich, aber wandelten sich sehr schnell in einen bewaffneten Konflikt. Einige externe Fraktionen wollten die Revolution militarisieren und sie wollten Assad mit Waffen konfrontieren. Wenn diese Revolution friedlich geblieben wäre, hätte sie vielleicht viel mehr erreicht," meint Ali.

"Ich sah mit meinen eigenen Augen einen Monat nach Beginn der Revolution viele Waffen, Leute mit Panzerfäusten, Leute mit Kalaschnikows, die über die Grenze gingen. Es waren nicht ein oder zwei, es waren grosse Mengen, sie füllten das ganze Dorf an der Grenze. Die militarisierung der Revolution begann früh, sie wollten Assad so schnell wie möglich stürzen."

Das heisst, der Protest in Syrien wurde fast von Anfang an vom Ausland militarisiert und was uns erzählt wird, die Bewaffung der Rebellen fand erst viel später im Herbst statt, also als verzweifelte Reaktion auf die Gewalt durch Assad, stimmt nicht. Gleichzeitig wollten sie durch die Verheimlichung der Aufnahmen über bewaffnete Rebellen die über die Grenze eindrangen, das Bild von armen und friedlichen Demonstraten die durch "Assads-Schergen" niedergemacht werden so lange wie möglich in der Weltöffentlichkeit aufrechterhalten, um Sympathie zu bekommen. Das ist ihnen auch gelungen.

"Das Problem als Journalist besteht darin, wenn man nicht respektiert wird und dann wird von einem verlangt etwas zu tun, etwas entlang der Agenda des Besitzer des Senders, das ist ein grosse Problem für jeden Journalisten," sagt Ali. "Keine Regierung betreibt Wohltätigkeit, wenn eine Regierung für den Sender bezahlt. Ich respektiere meine Kollegen bei Al-Jazeera, sie sind Profis und sie sind nicht das Problem. Es liegt an den Geldgebern und das sind die Kataris."

Die Herrscherfamile von Katar war früher eher neutral und hat eine "null Feinde" Politik betrieben. Sie waren Freunde mit allen Regierungen um sie herum, ob Iran, Israel und auch Syrien. Aber seit dem Arabischen Frühling hat sich ihre Einstellung komplett gewandelt. Irgendwas muss sie beeinflusst haben. Diese einseitige Unterstützung der jeweiligen Rebellen, um die Regierungen in Libyen und Syrien gewaltsam zu stürzen, zieht sich bis zur Berichterstattung von Al-Jazeera durch.

Wenn Ali Hashem sagt, er sah schon im April 2011 Kolonnen von bewaffneten Rebellen über die Grenze einmarschieren, dann muss ja die Vorbereitung dafür viele Monate vorher stattgefunden haben, also bereits im Herbst 2010. Christoph Hörstel und ich sind der Meinung, der gewaltsame "Regimewechsel" in Syrien wurde lange vorher geplant. Die sogenannten friedlichen Demonstrationen wurden inszeniert, um den vorbereiteten bewaffneten Kampf zu motivieren, denn man wusste die syrischen Sicherheitskräfte würden mit Härte reagieren.

Wir sind auch der Meinung, der Einstellungswechsel der Kataris hat damit zu tun, Washington setze der Herrscherfamilie die Pistole auf die Brust. Entweder ihr macht bei den gewaltsamen Umstürzen in Libyen und Syrien mit, einschliesslich eures Senders Al-Jazeera als Meinungsmanipulator, oder ihr werdet selber einen "Arabischen Frühling" erleben und die Macht dabei verlieren. Mit dieser Option konfrontiert haben sie sich für das Mitmachen entschieden.

"Wir machen euch ein Angebot, dass ihr nicht ablehnen könnt. Entweder ihr zündet mit uns zusammen wo anders die Häuser an, oder wir fakeln eure Bude ab!"

insgesamt 15 Kommentare:

  1. xabar sagt:

    Die Planungen für einen Regime Change in Syrien reichen weit zurück! Ich bin sogar der Meinung, dass die ersten Planungen für dieses usraelische Projekt bis in das Jahr 2006 zurückreichen, und zwar schon kurz nachdem es Israel im Sommer 2006 nach seinem 33-Tage-Krieg nicht gelungen war, die Hisbollah aus dem Libanon zu vertreiben, entstanden. Im Gegenteil: Israel wurde fast vollständig aus dem Libanon vertrieben und steckte seine erste große Niederlage in dem Gebiet seit seiner Gründung im Mai 1948 ein.

    Das, was jetzt passiert, dass man mit Hilfe salafistischer, von Saudi Arabien gestellter und finanzierter und von Mossad, dem britischen und französischen Geheimdienst ausgebildeter Gangs und der FSA, die von der Türkei 'betreut' wird, versucht, Syrien zu destabilisieren, ist die Reaktion auf diesen verlorenen Krieg. Es ist die Rache für die empfindliche Niederlage des zionistischen Regimes gegen die Hisbollah, die damals von Syrien unterstützt wurde.

    Die Strategie: Erst Syrien destabilisieren, dann den Bürgerkrieg nach Libanon zurückbringen, die Hisbollah in die Enge treiben, wieder ein prowestliches Regime dort installieren und schließlich den Iran angreifen, ihm also zuerst die Verbündeten nehmen und ihn dann, so geschächt, frontal angreifen. Das Hauptziel: dem antizionistischen Widerstand das Rückgrat brechen und die usraelische Vormachtstellung im Mittleren Osten wie annodunnemal wieder herstellen.

    Das ganze Kriegsgetrommel gegen den Iran durch Israel in der letzten Zeit ist eine reine Show gewesen. Es diente nur dazu, von dem geheimen Krieg gegen Syrien abzulenken und um sich in den USA mit neuen, modernsten Waffen einzudecken (z. B. mit bunker buster bombs) für das Scheinzugeständnis, auf einen direkten Angriff auf Irans Nuklearanlagen zu verzichten - Waffen, die man übrigens in Gaza testet, so der Chef der Hamas neulich in einer Stellungnahme zu dem israelischen Überfall auf Gaza, bei dem 26 Palästinenser, darunter ein 15-jähriger Junge ums Leben kamen. Die Drohnen, die man dort einsetzte, will man später im Iran verwenden.

  1. 3DVision sagt:

    "Washington setze der Herrscherfamilie die Pistole auf die Brust"

    Absolut richtig!
    Und nicht nur bei denen!

    "Christoph Hörstel und ich sind der Meinung, der gewaltsame "Regimewechsel" in Syrien wurde lange vorher geplant."

    Auch das ist ohne zweifel hundert Prozent sicher.
    Wenn man global sieht,und zurückschaut welch Kriegspolitik diese Usa spielt,denn für sie ist es ein Spiel!erkennt man welchen Weg die nehmen.

    Dieser Journalist da,wieso hat er nach der Zensur nicht einfach das ganze Filmmaterial zb übers Internet verbreitet???
    Es gibt immer nee Möglichkeit sein wissen der Welt weiter zu geben.

    Aber die USA hat seit nine eleven schwere Probleme mit den Terroristen und mit sich selbst!!
    Wie im folgenden Video hier,der einfach wie soll ich sagen,einfach nur noch krank ist.Ich meine wie man mit Terroristen in den USA umgeht.
    Ich finde keine Worte mehr,tut mir Leid.
    Ich kann nur sagen durch die Usa werde ich bald zum Atheist.


    http://antizensur.wordpress.com/2012/03/21/video-usa-am-rande-des-wahnsinns-jetzt-schon-kinder-im-rollstuhl-unter-terrorverdacht/#comment-752

  1. Gustav sagt:

    Freeman, Deine Interpretation zum Verhalten von Katar gegenüber Al-Jazeera stimmt mit meiner völlig überein. Das Problem der Journalisten von Al-Jazeera besteht wohl darin, dass sie kein wirkliches politisches Bewusstsein besitzen im Sinne des organisierten Klassenkampfes.

    Zwar lehne ich den Klassenkampf zur Erreichung des Kommunismus ab, aber wenn von der Elite ein Klassenkampf von oben geführt wird, dann sollte man sich schon zur Wehr setzen, indem man mittels eines Klassenkampfes von unten kontert, und zwar auch dann, wenn man kollektivistische Ideologien grundsätzlich ablehnt.

    Wenn sich die Journalisten organisieren und den Sender vor ein Ultimatum stellten, nach dem Prinzip von "wenn ihr uns nicht frei arbeiten lässt, dann gehen wir alle", dann würde das Direktorium schnell einknicken.

    Freeman, das scheint mir ein Punkt zu sein, den Du noch eingehender recherchieren solltest. Wie genau wird auf die Medien Einfluss genommen, und wie spielt sich eine solche feindliche Übernahme ab, die dann in eine Zensur mündet?

    Es ist mit zum Beispiel immer noch nicht ganz klar, wie diese Leute es geschafft haben die totale Kontrolle über sämtliche Schweizer Zeitungen zu übernehmen, und zwar sowohl von links als auch von rechts. Wie genau spielt sich ein solcher Prozess der Infiltration ab, und wie verhindert man, dass sich die Journalisten zur Wehr setzen? Warum zum Beispiel demonstrieren Schweizer Journalisten nicht oder verteilen Flugblätter, um die Öffentlichkeit darauf aufmerksam zu machen, dass man sie dazu zwingt die Bevölkerung zu belügen?

    Wurden diese Journalisten gekauft, werden sie erpresst, wovor haben sie Angst? Was hindert diese Berufsgruppe daran, in einer Zeitung das zu publizieren, was Du hier schreibst Freeman? Und warum setzen sie sich nicht zur Wehr? Sind sie moralisch schon so verkommen, dass sie die Wahrheit nicht interessiert, oder liegt es daran, dass sie sich nur anhand anderer Zeitungen informieren und sie die Wahrheit somit nicht kennen? Lesen sie Deinen Blog nicht?

    Wenn Du, Freeman, für eine Zeitung schreiben wolltest, dann vermute ich mal, dass man Deine Artikel schlicht zensieren würde. Dann würdest Du aber im Netz darüber berichten, um uns auf diese Zensur im Westen aufmerksam zu machen. Seltsamerweise habe ich aber nie einen Artikel im Netz gelesen, in dem sich ein ehemaliger Journalist über Zensur beschwert hätte. Oder haben die so viel Angst, dass sie es nicht einmal wagen sich zu beklagen? Aber wieso machen sie es nicht inkognito?

    Oder ist es vielleicht so, dass viele Journalisten die NWO haben wollen, und lügen, weil sie der Elite freiwillig dabei helfen wollen deren totalitäre Weltregierung zu etablieren? Oder hat man den Schreiberlingen einfach die Birne gewaschen und ihnen irgendwelche Märchen erzählt, damit sie kooperieren? Mir fällt es nicht leicht dies nachzuvollziehen, immerhin sitzen wir alle im gleichen Boot.

    Im Dritten Reich oder in der UdSSR wurden nicht System konforme Schreiberlinge schwer bestraft, zum Teil mit dem Tod - da kann man schon verstehen, wie dies zu Opportunismus führt. Aber bei uns werden Journalisten wohl noch nicht ermordet - oder etwa doch? Man wird den Eindruck nicht los, dass sämtliche Journalisten Mitglied einer Art von Sekte sein müssen, die Geheimnisverrat mit Folter oder sogar dem Tode bestraft.

    Wie sonst sollte man sich deren merkwürdiges Verhalten erklären? Oder anders formuliert: Was ist mit der Pluralität in der Medienlandschaft passiert? Und warum scheint die meisten Leser diese totalitäre Gleichschaltung der Medien nicht zu stören?

    So long.

  1. freethinker sagt:

    Sehr gut. Die Imperialisten in USA, England, Frankreich usw. versuchen ein Staat nach dem anderen zu unterwerfen. Hierbei nutzen sie die Verräterregime in Saudi-Arabien usw. aus. Diese machen die Handlangerarbeiten und finanzieren sogar noch die Terroraktionen der westlichen Kriegsverbrecherstaaten. Naja, dennoch bin ich sicher, dass die westlichen Kriegstreiber mit der Nummer nicht mehr durchkommen. Russland und China, aber auch Pakistan und sogar Indien, haben keine Lust mehr unter der Terrorpolitik der "Internationalen Staatengemeinde", als den Westverbrechern, zu leiden. Die freien Länder werden mehr und mehr unter sich bleiben und sich entwickeln und so eine neue Gesellschaftsform, und zwar eine überlebensfähige Gesellschaftsform, aufbauen. Je mehr die Imperialisten morden, desto schneller werden sie in den Ruin kommen. PS: Eigentlich sind sie dort längst!

  1. Flo sagt:

    Hallo!

    Das ist doch nicht nur für Journalisten ein Problem das zu tun was Andere wollen und dann nichtmal moralische Werte beachten oder sogar ganze Gruppen hinters Licht zu führen!

    Das ist sollte das Problem eines jeden Menschen sein,...

    Journalisten sind da vielleicht ein Beispiel,...aber auch nur ein Beispiel,...für alle Menschen egal wo...

    Die tatsächliche Aussage des Artikels daß hier wiedermal gelogen und betrogen wurde fällt mir nurnoch nebenbei auf!

    kranke Gesellschaft...Gruß

  1. drdre sagt:

    Völlig richtig ist diese Analyse. Denn die Berichte dass auf beiden Seiten Zivilisten umgebracht und gefoltert wird, untermauert ja Deine These, dass viele der sog. Rebellen aus anderen Ländern eingeschleusst wurden.
    Ein Experte der auf ORF nach den Möglichkeiten der Entwicklung in Syrien gefragt wurde, meinte trocken, wenn Assad bleibt sterben ein paar Tausend, wenn aber der bewaffnete Kampf der Rebellenarmee weitergeht sterben zehntausende. Nun, dies lässt kaum Hoffnung auf eine schnelle Besserung der Verhältnisse aufkommen.

  1. Truth2011 sagt:

    Ich kann mich nicht ganz erinnern, Rice hatte mal was von ca 20 Regime austauschen erwähnt. Das einge mit Gewalt ausgetauscht werden müssen, liegt daran weil sie wissen das es auch Gegewehr geben wird aber natürlich nicht alle!
    War nicht Türkei als erstes dran?? Ist Erdogan nicht damals an die Macht gekommen wo Rice von ca 20 Regimen geredet hat??

    Naja obwohl wir wissen, was die vorhaben sind wir wie Zuschauer, die warten wie es ausgeht, wir kriegen von den Medien sozusagen "Spielberichte" geliefert warum und wieso welcher pass gespielt wurde, wo und wie die bombe(tor) gefallen ist und wer im abseits steht. Der Schiedsrichter(USA?/GB?) mit seinen Assistenten Nato? Israel? EU? bestimmen wer die Rote karte kriegt und wer nur verwarnt wird, und nicht zu vergessen die Schwalben(Fakenachrichten, False flag op.), die man einstudiert hat und jedesmal im training übt, wie man denn am besten schwalben repräsentieren kann. Ich könnte hier noch weiter machen, aber ich denke wir wissen ungefähr wie so ein spiel läuft.

    Dank Freeman & Co, können wir erkennen das solche Spiele manipuliert sind!

    Friede

  1. Kayron sagt:

    Das nimmt eine besorgnis erregene Zukunft die wir entgegen steuern, finds ebenso schockiert. In den TV s heißtes die bekämen demokratie und gerechtigkeit, also erweißt sich das nur als manipulation der massen wenn ichs richtig verstehe.

  1. xabar sagt:

    @Truth2011

    Absolut richtig, was du schreibst.

    Sie bestimmen die Regeln, nach denen ihre 'Spiele', sprich ihre Macht- und Herrschaftsspielchen, abzulaufen haben. Sie sind die 'Guten', die 'Demokratiefreunde', die anderen die 'Bösen', die 'brutalen Diktatoren mit ihren Schergen und Massenvernichtungsmitteln'.

    Wenn man in die Geschichte Syriens blickt, fällt auf, dass die USA schon 1949 durch ihren Geheimdienst CIA ein Putsch (Miles Copeland-Putsch) gegen das 1946 unabhängig gewordene Syrien inszenierten und an weiteren Putschen durch die Unterstützung bestimmter Generäle wie Hosni al-Za'im beteiligt waren, ähnlich wie dies im Iran 1953 der Fall war (erfolgreicher Putsch gegen die frei gewählte Regierung Mossadegh), nur dass diese Putschversuche in Syrien in die Hose gingen.

    Davor war Syrien lange Zeit eine französische Kolonie (seit 1920). Als sich die Syrer 1925 gegen die französische Kolonialherrschaft erhoben, bombardierten die Franzosen Damaskus, dem die Syrer nichts entgegenzusetzen hatten. Syrien blieb Kolonie. 1941 besetzten auch die Engländer Syrien. Fünf Jahre später hatten die Syrer sowohl die Engländer als auch die Franzosen vertrieben.

    Die Einmischung in die inneren Angelegenheiten Syriens und die Behandlung Syriens als Kolonie hat also eine lange Tradition. Man möchte heute zurück zum Kolonialismus, ähnlich wie in Libyen, das lange Zeit eine italienische Kolonie war. Nur ein starkes, geeintes Syrien mit mächtigen Verbündeten wie Russland, Iran und China ist in der Lage, diese Pläne zu vereiteln.

    Dass das 1932 mit westlicher Hilfe entstandene Saudi Arabien mitspielt, hängt damit zusammen, dass man dort eine Demokratisierung Syriens fürchtet wie der Teufel das Weihwasser. Saudische Truppen helfen dem bahrainischen Al-Khalifa-Regime bei der Niederschlagung einer mächtigen, ungebrochenen Demokratiebewegung. Das gleiche versuchen sie auch in Syrien durch die Entsendung der salafistischen Terrorbanden zu erreichen (die jetzt bei einem Überfall auf einen Bus in Homs zwei Kinder ermordeten), die auch im Irak eingesetzt werden und dort das Land in Stücke bomben. Erst neulich starben wieder 50 Menschen bei Bombenanschlägen im Irak. Wir wissen heute, dass viele dieser Killertrupps auch über die irakisch-syrische Grenze nach Syrien eindringen.

    Das syrische Volk und seine Armee werden langfristig all diesen Plänen ein Ende bereiten.

  1. Kasandroo sagt:

    Danke Freeman.

    Gute Frage Gustav. Warum hat sich bisher noch nie ein Journalist geoutet, einen Hilferuf, einen Aufruf gestartet z.B. durch Flyer? Höchst seltsam. Da liegt es echt sehr nahe, dass sie evtl. unter Druck gesetzt werden. Aber selbst im 3.Reich gab es im Untergrund Widerstand mitunter weitaus tragischeren Folgen, wenn man dabei erwischt wurde. Angesichts dieser Tatsache, noch alles viel seltsamer, weil ja damals mit Todesstrafe zu rechnen war.

    Sind aber jene Journalisten heute wirklich extrem gefährdet? Werden sie schon umgebracht, wenn sie reden?
    Ebenso eine interessante Frage...

    Nemen wir mal eben Touluse her:

    Es werden Menschen umgebracht > der Attentäter flüchtet > liefert sich 30stündiges Gefecht > und da wo er merkt, dass es scheiße wird springt er vom Balkon und wird während dessen erschossen, direkt in den Kopf, weil das Bein oder der Oberschenkel zu klein erschienen bestimmt... > > > und was da noch alles kommt. Auf jeden Fall ist schon mal klar, dass er in Afghanistan war und sich zu Al Kaida bekennt.

    Vielleicht war das ja ein Typ, der was wusste und einfach nur durchgedreht ist, weil er eben sowieso schon tot geweiht war, weil er wuste, dass er was wusste. Und mal ehrlich, sind wir nicht alle Terroristen? - potenziell? ;)

    Soll wirklich die Zeit kommen, wo wir nicht mehr frei fühlen und denken dürfen?

    Heute hat sogar mein Arbeitskollege mal ein wenig in den Kaninchenbau geschaut. Richtig von sich aus. Da empfand ich pures Glück.

    @Freeman: danke für deine Arbeit.

    Friede

  1. El. sagt:

    Eine fremde Gedanke

    Die Gedanke bezieht sich zwar nicht auf den Fall-Syrien:

    "Man braucht keine Experten, um den Unterschied zu erkennen. Im Kosovokrieg fungierte die Nato als Luftwaffe der UCK. In Libyen übernahm sie denselben Part für die Anti-Gaddafi-Opposition. Von einem UNO-Mandat gedeckt war keine der beiden Operationen."

    sie hat aber gewisse Relevanz, weil definiert das System, wenn man auf die Hinweise aus Damaskus achtet, und wir sind Gott sei Dank keine Experten.

    Und wenn jemand über das Unmögliche schon Kopf schüttelt: "Es ist nicht mögliche, dass alle die demokratischen Länder an solchem Komplott beteiligt sind", das ist doch alles nicht war, dann sagen wir, mit entsprechender Dreistigkeit schon. Und wir sollen möglicherweise nicht immer nach dem Öl schnüffeln, schliesslich im Afghanistan und Syrien gab es kein Öl, weil die Antwort vielleicht viel näher liegt, als wir denken.

    Signed El.

  1. Mumdi sagt:

    Fragte mich auch, wozu es überhaupt nützlich ist uns ständig in Angst zu halten und hab ne brauchbare Antwort hier bekommen
    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=FwO7QA4_4YM#!
    Der Titel des Video´s trifft es nicht wirklich und wenn diese wunderbare Frau nicht auch einen wunderbaren Lösungsvorschlag für mich hätte, würde ich es hier nicht posten ;-)
    Euch hab ich zu verdanken, dass ich nicht mehr in mein Umfeld passe...und wenn man 2 Tage nichts von Freeman hört, mach ich mir schon wieder Sorgen....

  1. tur-kay sagt:

    Stell dir vor es ist der dritte Weltkrieg und keiner markt es

  1. dhana sagt:

    Die Aussagen passen exakt in das Bild, das unabhängige Journalisten wie Thierry Meyssan oder Lizzie Phelan praktisch von Anfang an aus Syrien berichtet haben. Auch insofern gleicht die Situation um Syrien der in Libyen vor einem Jahr.

    Ein paar weitere "Argumente" hatten die USA bzw. der "Westen" wahrscheinlich schon zu bieten.

    1.) Eine der Haupteinnahmequellen Katars sind die Einnahmen durch die Bereitstellung von Truppenlagerplätzen die USA, die dort seit 1998 das Hauptquartiers ihrer Nahost-Truppen haben (auch die Kommandozentrale für den Irakkrieg).

    2.) Bemerkenswert ist, dass der "Sinneswandel" Katars unmittelbar nach der höchst überraschenden (und für Experten wie Fans nicht nachvollziehbaren) Vergabe der Fußball-WM 2022 in den Wüstenstaat bekannt gegeben wurde.

  1. - sagt:

    Man nennt das Staatsterrorismus.