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Armut in Europa

Freitag, 30. Oktober 2009 , von Freeman um 00:05

Wie ich schon öfters geschrieben ist der Plan der NWO die westliche Gesellschaft zu deindustralisieren, die Mittelschicht zu zerstören und die Massen zu verarmen. Das passiert schon seit Jahren in den USA, aber jetzt auch in Europa. Schaut euch an was unser Volksreporter aus Spanien berichtet über was dort los ist und in der ganzen EU kommen wird. Und mit dem Lissabon-Vertrag der die totale Liberalisierung zum Vorteil der Konzerne bringt erst recht.

Meine Frau und ich leben seit rund 8 Jahren in Spanien und haben die ganze Bandbreite des Wirtschaftswandels miterlebt. Es begann mit Euphorie und Aufschwung, dann die Phase der enormen Preisanstiege, die Phase der Sättigung und dann kam die Phase in der alles wieder etwas günstiger wurde. Mittlerweile gibt es z.B. auch hier keine alten Gebrauchtfahrzeuge mehr unter 1000 Euro.

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Vor ein paar Tagen waren wir, nach langer Zeit mal wieder, im Carrefour. Einer der größten Supermarktketten überhaupt (zumindest in der EU).

Hier konnte man schnell feststellen, dass die Menschen wirklich kein Geld mehr zur Verfügung haben. 20% Arbeitslosenrate in Spanien und in Andalusien rund 30% ist zu viel selbst für die großen Konzerne. Die Gänge fast verwaist, die Menschen hatten nur wenig in Ihren Einkaufswägen und das was sie kauften waren eigentlich nur die Sonderangebote.

Dabei bin ich auf folgendes gestoßen und habe es auch gleich übersetzt damit man weis worum es geht.

Hier wird vorgerechnet, dass man eine 4-Köpfige Familie mit 28 Euro pro Woche ernähren kann.

Stellt Euch mal ganz persönlich vor wie das so ist, 1 Euro pro Person pro Tag!

Habt Ihr eine Ahnung wie viele Familien auf solche „Hinweise“ angewiesen sind und habt Ihr eine Ahnung wie viele sich sogar die 28 Euro pro Woche nicht leisten können?

Ihr werdet jetzt sagen, ja ist doch kein Problem in Spanien gibt es doch auch Arbeitslosengeld.


Ja es gibt auch hier so etwas, mit Glück bekommt man es auch jedoch sind rund 20% der Arbeitslosen Pechvögel denn die bekommen NICHTS.

Harz IV ??? es gibt Sozialhilfe (so was in der Art) = 359 Euro pro Erwachsenem pro Monat, keine Mietbeihilfen oder sonstigen Zuschüsse.

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Man bedenke auch noch, dass hier in Spanien ALLES auf Pump läuft Haus, Auto…. Man für seine Kinder zwar kein Schulgeld bezahlen muss (außer den rund 50,- Euro) für „Verbrauchsmaterialien“ dafür muss man für jedes Kind die Schulbücher selbst kaufen und diese sind wie Arbeitshefte aufgebaut, man kann Sie also im nächsten Jahr nicht weiterverkaufen oder mit anderen Eltern tauschen. Pro Kind von 3-5 Jahren sind das nochmal rund 120,- Euro für Kinder ab 6 Jahre rund 250-300 Euro.

DIE ARMUT KEHRT ZURÜCK NACH EUROPA – UND KEINER SCHERT SICH DARUM

Ich frage mich was geschieht wenn die Menschen in Deutschland darauf angewiesen sind, dass in den Supermärkten „28 Euro Einkaufshilfen“ ausgelegt werden.


Kommentar: Es ist Zeit sich wirklich um eine autarke Lebensmittelversorgung zu kümmern. Bis zum Frühling muss man was in seiner Umgebung zusammen mit anderen organisieren und realisieren. Generell sollte man so unabhängig vom System wie möglich werden.

insgesamt 31 Kommentare:

  1. CNT sagt:

    Auf dieser Seite habe ich folgendes gelesen und habe dazu meinen Kommentar auch hinterlassen:

    http://www.welt.de/wirtschaft/article5020992/Bundesregierung-muss-rasch-Steuern-senken.html

    Mein Koomentar dazu:

    "war die Arbeitslosigkeit im Oktober sogar niedriger als ein Jahr zuvor. -
    Das sind erfreuliche Nachrichten." - ich sage dazu nur 2100 Quelle-Mitarbeiter ab 1. November arbeitslos - so viel zum Aufschwung - und was Eure Statistiken angeht, sage ich oder frage ich mal wieviel 1Euro Jobber unter zwang eingestellt wurden? - denn die kommen auch nicht in den Statistiken der Arbeitslosenzahl vor.
    Ich habe einen nicht leichten Job auf dem 1 Arbeitsmarkt und verdiene netto 850,- ; ein Euro Jobber verdient wesentlich mehr und auf meiner Arbeit gibt es Euro Jobber die ersetzt werden für zusätzliche Arbeitskräfte und dennoch haben wir Personalmangel wo eigentlich mehr Personal gefordert ist!!! Und Qualität gefordert ist!!! - Jetzt frage ich mal, wo ist hier noch das Gleichgewicht??? - Und das Schönreden nützt nichts - die Realität sieht anders aus!!!

    Das fällt mir zu Deinem Beitrag ein Freeman. Danke

  1. metroolog sagt:

    Zuallererst mal Danke für Deinen Blog freeman, bitte mach weiter so.

    Ich überlege schon die ganze Zeit hin und her wie man dem allen Einhalt gebieten kann.Diese Entmonetarisierung geht unvermindert weiter. Ich arbeite bei einem sog. Global-Player und mir fällt es Tag für Tag schwerer auf die Arbeit zu gehen.Aber was will man machen wenn man das Geld zum Leben braucht.Schließlich hat man ja eine Familie zu ernähren.Tagtäglich wird man gezwungen an so Dingen wie Offshoring und Outsourcing mitzuarbeiten.Mit dem Wissen das man wohl bald der Nächste sein wird den dieses grauenhafte Spiel trifft.

    Meine Eltern waren auch gewöhnliche Arbeiter, konnten von Ihrem Lohn gut leben.Der Job war mehr oder weniger sicher.Inzwischen versuchen die Firmen alle Jobs welche nicht zwingens High-Skills benötigen in Deutschland abzubauen und in Niedriglohnländer zu verlegen.Alles mit Billigung des Staates.Neueinstellungen nur noch Leiharbeitskräfte.

    Wer soll denn später noch die Steuern zahlen?Wer bezahlt später die Politiker?Checken die das nicht, oder wollen die das nicht checken?

    Ich seh ganz schwarze Zeiten auf uns zukommen.

    Was können wir gegen den Ausverkauf unserer Gemeinschaft tun?

    Traurig,sehr traurig was uns erwartet.

    Grüße
    metroo

  1. FolkWar sagt:

    Ja ,sehr traurig ,wenn man das liest.

    Aber war es nicht Spanien die am meisten von der EU profitierten? Wo sind die Mrd. hingeflossen?

    Was ist hier los? Es muss aber zwangsweise zu solchÚmständen hier in der BRD kommen. Vorher rührt sich der Deutsche doch nicht!

  1. Darius sagt:

    Ganz zu schweigen von denen,die trotz Arbeit nicht genug zum Leben haben !
    Keine Panik - auch in der "BRD-GmbH" gibt es bald kein Harz IV mehr - es wird nur noch Bezugsscheine für Billignahrung geben !
    "Die Hochkulturen von damals,sind die Armenhäuser von heute - die Industrieländer von heute,sind die Armenhäuser von morgen"!!!
    Um so wichtiger werden nun autarke
    Plätze,wo ein bescheidenes Leben noch möglich ist - dazu braucht ihr
    etwas Mut & die Fähigkeit schnelle
    Entscheidungen zu treffen !
    Ich wünsche euch ALLEN viel Glück !

  1. Mehr Leute könnten sich international für das bedingungslose Grundeinkommen einsetzen!

    Vorne an steht aber auch eine Grundsatzdebatte zum Geldsystem. Da liegt die Wurzel des Übels. Die Völker müssen wieder die Hoheit über das Geld zurückholen.

    Ein angestammtes Vorrecht und eine Vorraussetzung für Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit.

    Und um wirklich was zu bewegen, müsste sich diese Bewegung hier, wenn man das so nenen darf, international vernetzen, was sicher nur eine Frage der Zeit sein wird.

    Machen. Machen.Machen. ;-)

  1. movings sagt:

    28€ ?

    Wenn eine Mutti die nicht unmittelbar
    neben so einem disounter lebt mit öffentlichen Verkehrmitteln erreichen will und das noch mit evt. 2 Kindern im Schlepptau muss Sie ja schon mal an die 6 Euro für die Tickets zahlen.

    Wie war das gleich mit dem Chemnitzer Professor der errechnet hat das man in Dummland mit 139€ überleben kann ?



    Zum Glück kann ich nächstes Jahr 150m² Land bewirtschaften...

    Freu mich schon drauf.

  1. . sagt:

    Stellt so schnell wie möglich auf Alternativgeld um! Zumindest regional kann man so das Schlimmste vermeiden. Wenn man sich auf ein Zahlungsmittel EINIGT und es von allen Wirtschaftsteilnehmern einer Region AKZEPTIERT wird, dann funktioniert es wie jede Währung. Nehmt die Geldversorgung in die eigenen Hände! Organisiert euch, ehe es zu spät ist! Ehrlichkeit und Gegenseitigkeitshilfe sind dringendst angesagt. Wacht auf!

  1. Hab mir die Tage "meaning of life" von M.P. angeschaut. von 1983 der film aber die jungs hatten es "damals" schon raus. würde heute noch genauso gut passen.
    Die mächtigen werden es erst verstehen, wenn morgens keiner mehr kommt um ihnen die Sch... abzuwischen und den ganzen tag mit dem kopf in ihrem ar.... stecken.
    nicht weil sie nicht wollten, sondern weil sie sich den bus zur villa nicht mehr leisten können.

  1. tritraten sagt:

    Das kann ich nur bestätigen!
    Dazu muss man machtlos der steigenden "Beschaffungspolitik" der nicht wenigen Zugereisten/Illegalen zusehen.

    Leerstehende (Ferien)Wohnungen werden besetzt, es wird geklaut, eingebrochen und betrogen was das Zeug hält - das kennen die schon so aus ihrer Heimat.
    Die Beute wird dann oftmals auf den Trödelmärkten verscherbelt.

  1. Guy Fawkes sagt:

    Es geht doch schon in Deutschland los! Hier müssen auch die Schulbücher selbst bezaht werden und studierte Lufttüten schwadronieren mit Konzepten für billige Enährung von Hartz IV-Empfängern in der Öffentlichkeit. Dünne Gemüsesuppe für die Armen!
    Das ist auch hier schon angekommen! Wir sollen systematisch Entzweit werden! Die Arbeitnehmer und die Arbeitslosen, um dann später wieder als Gemeinschaft zusammen "eins auf die Fresse" zu bekommen!
    Die größeren Sprünge sind auch hier in der BRD nicht mehr drin und wenn man sich ein wenig Qualität leisten will, ist man gezwungen zum eigentlichen Job noch einen Nebenjob zu haben! Und die Rosinen gönnen sich die fetten, gewissenlosen Schweine der Elite! War ja immer so, wird man resigniert sagen! Aber früher gab es noch nicht das technische Potenzial, das wir heute haben! Warum sollen dies nur einige wenige dazu nutzen können, um ein gutes Leben zu führen?
    Eine Frage: Wo geht unsere Elite eigentlich hin, wenn die Kacke so richtig dampft? Hat einer das mal recherchiert? Wäre vielleicht interessant zu wissen, wo die Herren Bonz und Schnapp gedenken, in den Urlaub zu fahren! Wenn Alle zur gleichen Zeit aufbrechen wollen, sollten wir uns vielleicht mal Gedanken machen! :-) So, jetzt bin ich weg!

  1. o sagt:

    ich kanns kaum erwarten bis das spiel vorbei ist - ich denke es gibt gute chancen es mitzuerleben.
    Mal ehrlich, was haben wir schon viel zu verlieren, ausser unsere Mitmenschen und unsere Würde . Aktien hab ich nicht und Gold auch nicht. Ich arbeite schon immer im 2 "arbeitsmarkt" und bin wohl einer der wenigen Glücklichen, die damit wohl sehr gut dran sind (selbstständigkeit,mehrere arbeitgeber,anständiger Lohn).Ich denke vielen meiner Generation (ab 82er jahrgang)geht es ähnlich, ob nun von Praktikum zu Praktikum oder hilfsjobs.
    Ich hab keine Angst
    Ich freue mich auf den Tag an dem dieses menschenverachtende System kollabiert.
    Lasst uns gut aufeinander aufpassen und den Tag nutzen, damit aus dem chaos vieleicht ein gerechtes system entsteht.
    die hoffnung stirbt nie.

    nacht

    O

  1. ...es schmerzt......es ist eine schande, dass der mittelstand künstlich weggeschaffen wird.
    es müsste nicht sein!
    man kann es aufhalten wenn man will!
    aber die da oben wollen nicht!
    eine schande ist das!
    uns müsste der mittelstand viel mehr unterstützen! weil wir für deren erhalt uns einsetzen.
    alles gute baut sich auf dem mittelstand auf! wirklich alles gute!
    da gibt es nichts gegen zu sagen....

  1. redmac sagt:

    Bei uns in D würden 28 Euro leider nicht ausreichen! Lebensmittel sind in Spanien (nach wie vor) erheblich günstiger als bei uns hier! Warum? Weil wir (Deutschland oder wie man es auch immer bezeichnen mag) es bezahlen!

  1. Von solchen Preisen träumen wir nur !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    Bei uns ist fast alles 1:1 und mehr umgewandelt. Ich könnte tausend Beispiele schreiben. Aber irgendwie stört es niemanden und keiner spricht darüber. Die Deutschen behalten immer die Haltung. Lieber Aufrecht sterben, als kniend leben !
    Bei uns ist es andersrum. Leider !

  1. Darius sagt:

    Autarkes Selbstversorgerprjekt sucht schnellentschlossene Mitmenschen zum
    Mitmachen !
    Für ca. 10 - 15 Personen besteht die Möglichkeit mitzumachen. Die Bedingungen
    vor Ort sind sehr gut, niemand muss sich "einkaufen" ! Somit auch mit wenig
    Finanzen machbar!
    Vielmehr sind eure Fähigkeiten gefragt - nur Mut !
    Wir sind noch ca. 10 Tage bis zur Abreise für Gespräche,Erklärungen & Fragen
    erreichbar.
    Kontakt - Mail an: einhorn.energie@yahoo.de

  1. geminitiv sagt:

    zu diesem bericht fällt mir mein letzter aufenthalt in spanien bzw. baskenland (die legen da verständlicherweise wert drauf;o))
    ein; denen geht es seit 2007 immer schlechter ,die aufgeblasene baukredit- und damit zusammenhängende finanzierungskreditabhängigkeit hat die "norm." arbeiter und die techniker , abtlg.leiter zu sogenannten 1000ern gemacht , die werden dort so genannt ,da sie nie über 1000 Euro Lohn kommen,was bei diesen mörderkrediten /-zinsen ( Bsp. 65qm-wohnung in donostia=280 T€ = 45 Jahre!! abhängigkeit an der Nadel der bankster,..), fast alle zu einem 2./3. job ZWINGT , da sonst totalabsturz.
    Jetzt haben die einen riesigen haufen baustellenleichen,völlig überschuldetes sklaventum und ´ne scheinsymbiose im eu-geflecht, das wird bald eksplodieren,das habe ich schon vernommen!Im übrigen sehe ich das auch z.b. in slowenien,ungarn, und natürlich auch hier in toitschland > schwäbische provinzzone,ca. 3 minuten vom verwaltungsgebäude eines luxusautoherstellers (der jetzt zum volxwagner wurde)werden die warteschlangen an der tafel (kostenloses essen,..ein verein)
    jeden tag länger!
    here we go

  1. Fatima sagt:

    Danke für den Bericht...da kommen ja herrliche Zeiten auf uns zu. Aber das alles war vorauszusehen, und bis wir spanische Verhältnisse in Deutschland bekommen, ist es leider nur noch eine Frage der Zeit.

    Aber Jammern hilft nicht, Panik auch nicht. Was können wir tun?

  1. lemming23 sagt:

    Die Armut ist schon hier allgegenwärtig…schon seit Jahren, aber wie der Frosch in Topf sitzen bleibt wenn man das Wasser heiß macht, merkt man die Veränderungen kaum wenn sie schleichend gehen.
    Harz 4 ist nur eine Seite. Ich wohne im „wilden“ Osten, und ich kenne viele die Teilzeit arbeiten (heißt bis 120h/Monat) für 650 € oder Vollzeit für 800 – 850 €. Und das sind nicht unbedingt nur die großen Ausbeuterkonzerne, das sind auch Stellen in mittelständigen Unternehmen oder Kleinunternehmen. Wenn hier jemand über 1200 € netto im Monat hat geht das schon fast in die Richtung Großverdiener…
    Und diese Entwicklung geht nicht erst seit ein paar Jahren…
    Es gibt viele Menschen, die z.T. noch weniger haben als ein Harz 4-Empfänger, leider ist das eine Tatsache…und es zeigt, das wir noch nicht ganz unten angelangt sind, da geht immer noch was!

    Die Möglichkeit zum (teilweisen) selbstversorgen wird hier von vielen Personen (auch traditionell) genutzt – Schrebergärten! Zu DDR-Zeiten waren sie weit verbreitet und begehrt. Hier gibt es also in jeder Stadt viele… und sie sind in der Pacht sehr günstig, auch ein Harz 4 Empfänger kann diesen Betrag aufbringen und ich kenne viele die diese Möglichkeit auch nutzen. Das gilt nicht als „Vermögen“ oder so und die Arge zickt da auch nicht rum…

    Das ist natürlich mit Arbeit verbunden, aber man kann ja einfach mal schauen wie unsere Vorfahren Probleme gelöst haben und wann ähnliche Zustände schon mal aktuell waren…
    Das Rad wird doch nicht jeden Tag neu erfunden, erinnert euch an Dinge die es schon mal gab, die aber verschüttet sind …

  1. Hallo Zusammen

    Betreff Autarkie möchte ich meine Seite vorstellen, ich hoffe es hilft euch weiter. Es ist zwar eine sehr junge Seite aber mit der Zeit wird einiges an Informationen einfliessen.

    http://autark-tippsundtricks.blogspot.com/

    Noch dazu möchte ich sagen, wer lust auf ein kleineres Autarkie Projekt hat soll sich bei mir melden: ta_t32@yahoo.com
    Ich habe in der CH,Walenstadt einen Grundstück und wäre bereit in einer Gemeinschaft dies mit euch zu bearbeiten, Früchte, Gemüse, Tiere etc.

    Also meldet euch.

  1. Ich bin es langsam satt auf das Ende (Finanzcrash/ Weltuntergang u.s.w.) zu warten und nicht wirklich handeln zu können. Warum schaffen wir es nicht uns zu verbinden und zumindest ein kleines Zeichen des Widerstands zu kreieren. Mir ist dabei der Aktionsplan von Michael Moore aufgefallen.

    http://info.kopp-verlag.de/news/michael-moore-unterstuetzt-die-gruendung-von-eigenen-banken-der-us-bundesstaaten.html

    "Hebt Euer Geld von der Bank ab, wenn die Bank staatliche Bailout-Gelder erhalten hat, und zahlt es bei einer kommunalen Bank oder noch besser bei einer Genossenschaftsbank ein."

    Ich sage: „Verbündet Euch, legt einen Zeitpunkt fest und hebt alle Euer Geld von der Bank ab!“

    Sowas wie der new D-Day irgendwann im neuen Jahr!

    2 Mio. Piraten + die Summer X sollten doch bestimmt einiges erreichen können und vielleicht wird die Öffentlichkeit dadurch endlich etwas aufmerksamer auf unseren Widerstand gegen dieses System.

    Ich hoffe darauf und würd nicht einfach hilflos zu sehen. Das nußte ich bis heute aber leider immer!

  1. Was mich schon immer sehr nervt ist, wie Väterchen Staat mit meinem hart verdienten Geld umgeht- ja es ist immer einfach anderer Leute Geld auszugeben. So lange bis der Tag kommt, und auch da nichts mehr zu holen ist....
    Was ich auch sehe ist, dass die Menschen nicht mehr wissen, wie sie sich selber helfen können. Sie lernen nicht mehr, aus Mehl und Wasser ein Brot herzustellen sondern kaufen für ???ct eines, das nicht mehr (Nähr)Wert hat als eine alte Zeitung. Diese Fähigkeiten haben unseren Vorfahren geholfen, Zeiten des Mangels durchzustehen.
    Wie voll mit (Nähr)wert ist doch so ein eigener Garten nd Holzbackofen. Der tut nicht nur dem Geldbeutel gut, sondern auch dem ganzen Menschen. Wenn ich am Brot backen bin, gibt mir das Gefühl des Knetens und der Duft der aus dem Ofen strömt eine Kraft und eine Freude, die das Leben noch lebenwert erscheinen lässt.
    Schade, dass wir den Bezug zu den Ursprüngen, der Erde, dem Feuer und dem Wasse verloren haben....

  1. justme sagt:

    Ein Staat hat die Aufgabe, dem Volk zu dienen. Wird diese Aufgabe nicht mehr erfüllt, dann muss der Staat weg!

    WIR sind der Staat, denn OHNE uns gibt es keinen Staat.

    Würde sich jeder so verhalten, dass er es verantworten kann, im Sinne von "wie wäre es, wenn es alle tun würden", könnte sich die Welt in einem Tag verändern.

    Ich glaube an diese positive Veränderung und ich möchte mir nicht einreden lassen, wie schlimm alles noch kommen wird. Konzentrieren wird uns auf unsere Möglichkeiten, auf Lösungsansätze!

    Obwohl ich weiss, wie verlockend Geld ist, glaube ich daran, dass es viele Leute gibt, die weiter Blicken als nur bis zu ihrer Nasenspitze und wisseN, dass was gut für alle ist, auch gut für sie selber ist.

    Ich habe hier im Blog schon viel Gutes in diese Richtung gelesen, gerade die eigenen Banken wären ein Riesenschritt in eine Verbesserung!

    WENN NICHT JETZT - WANN DANN?
    WENN NICHT DU - WER DANN?

  1. Fatima sagt:

    @Heidi Dreher:

    Stimmt schon, dass viele nicht mehr kochen oder backen können. Die Frage ist nur, wie nahrhaft ist das im Handel übliche Mehl?

  1. Autarquia sagt:

    hier in kolumbien gibt es auch carrefour. die bewegen sich mit ihren angeboten im mittleren preissegment. ich bin zwar schon lange nicht mehr dort gewesen, meine aber, mit 28 euro pro woche lässt sich nur für "1 person" einkaufen. wenn ich zeit habe werde ich das mal genauer recherieren.

    wir haben es nicht nötig in den supermärkten einzukaufen, weil wir hier mittleweile vieles selbst anbauen und was noch fehlt, kaufen von ausgewählten erzeugern hinzu.

    wir haben noch platz für 9 personen und wollen bis ende märz komplett sein. wenn es euch interessiert, geht über mein profil. details in meinem blog.

  1. Knarf sagt:

    Hallo zusammen.

    Erstmal vielen Dank Freeman für dein Blog! Nach dem Blog von fefe (http://blog.fefe.de) mein Favorit!

    Und jetzt zum Thema. Meiner Meinung nach haben wir 2 Probleme:
    1. Geld (nicht der Zins ist das Problem, sondern Geld an sich)
    2. Alle unsere Politsysteme (auch unsere "Demokratien") sind Abwärtssysteme!

    Ich habe vor ein paar Wochen ein sehr spannendes Buch von "Tobi Blubb" gelesen: Panokratie.
    In diesem Buch wird ein utopisches Gesellschaftssystem beschrieben (abgeleitet von einer Anarchie) in dem (glaube ich) viele Probleme die es momentan gibt nicht mehr existieren. Auch wenn ich nicht mit allen Aussagen in dem Buch übereinstimme, ist es der beste "Lösungsvorschlag" den ich bis jetzt kenne.
    Auch die Autarkie-Leute hier, dürften sich ziemlich gut mit den Ideen identifizieren können :)

    Das Buch gibt es auch als Download:
    http://www.panokratie.de

    Kurze Einführung:
    http://www.ger.anarchopedia.org/Panokratie

    Greetz,
    knarf

  1. @Fatima
    Du hast recht...ich gege einfach davon aus, dass das, was ich selber anbaoue immer noch einen höheren Nährstoffwert hat, als das was ich im discounter kaufe. Ja und auch Bio ist nicht unbedingt die absolute Wahrheit.. immerhin kann ich bestimmte Zusätze vermeiden, wenn ich so weit wie möglich beim Original Zutaten Produkt anfange. Ausserdem bin ich immer noch der Meinung, dass ich spare, wenn ich selber zubereite.
    Und ja- auch ich bin darin nicht 0 plus ultra....falls es das gibt.
    Habe neulich mal einen Film gesehen, wie in einem Slum die Frauen Säcke mit Erde gefüllt haben und darineinfache Gemüse angbaut haben. Das hat ihnen die tägl. Nahrung aufgewertet und auch noch vom Überschuss Geld eingebracht. Zugegeben: es ist Arbeit...

  1. metroolog sagt:

    Ich habe mir Gedanken gemacht wie wir am ehesten einen Systemsturz hervorrufen können.

    Der Überheblichkeit und Menschenverachtung der Banker und Grosskonzerne muss endlich Einhalt geboten werden.
    Ich schlage daher einen drei Punkteplan vor.

    Wir schliessen uns zusammen und lassen von nun an jede Woche eine Bank hochgehen.Mit der Deutschen Bank sollten wir anfangen,damit der Finanzfilz und Kumpanei zwischen Regierung und Hochfinanz endlich aufhört.

    1. Per Web, Email_Kettenbriefen und Youtube Videobotschaften wird eine Bank benannt von welcher alle ihr Erspartes abziehen. Nach dem aktuellen Vorbild der DSB-Bank in den Niederlanden. Kleinsparer sind ja erst mal durch den Einlagensicherungsfond geschützt. Um die Reichen tut es mir nicht leid.Dies wird eine Kettenreaktion hervorrufen und nur so einen Systemwechsel möglich machen.

    2.Es werden keine Produkte bei und von Firmen gekauf, welche Niedriglöhne zahlen, große Zahlen an Leiharbeitern beschäftigen und Arbeitsplatz-Verlegung in Billiglohnländer praktizieren. Vielleicht kann man ja zuerst Schlecker boykottieren.Da diese nun 500 Filialen mit Billiglöhnern eröffnen wollen.

    3.Aufruf zu Generalstreiks jeden Samstag in allen Städten Deutschlands bis die da oben begreifen das wir das Volk sind und "Sie" von uns angestellt sind.

    Wir müssen sie da treffen wo es ihnen weh tut. Entmachtung und Entmonetarisierung.Wir haben die Macht dazu.Es wird Zeit einen Schlachtplan zu entwerfen.So kann und darf es nicht weiter gehen.Es ist noch nicht zu spät sich zu wehren.Und WIR sitzen am längeren Hebel.Wir dürfen es uns nicht länger gefallen lassen das unsere Gesellschaft systematisch enteignet,entmündigt und gegeneinander ausgespielt wird.

    Auf gehts gemeinsam in eine neue Weltordnung wo die Menschlichkeit das höchste Gut ist und nicht der Geldbeutel.

    Viele Grüße

    metroo

  1. logomito sagt:

    Ich hab jetzt schon mehreren Spaniern erzählt, dass in Deutschland Menschen für 1 Euro im Monat arbeiten, geglaubt hat es mir bis jetzt niemand.

  1. Claus sagt:

    Ja das wird uns nach der NRW Wahl die Tigerentenregierung schon verklickern , das für soz. Aufgaben kein Geld da ist. Mit dem neuen Arbeitsminister hat man ja schon den Bock zum Gärtner gemacht. Denn schon als Verteidigungsminister war Lug und Trug sein Geschäft. Nach meinem dafürhalten werden diese Leute auch nach der Wahl in NRW Opel in Bochum sterben lassen. Das herumgeeiere spricht doch Bände.
    Warten wirs ab. Besser wirds eh nicht mehr.

  1. jaja, warum sollte man einen Arbeiter einstellen und ihm vollen Lohn zahlen, wenn man dafür auch 1 Euro Jobber nehmen kann...

    mich kotzt diese scheinheilige Regierung einfach nur noch an!

    Dass ist nichts anderes als Sklaverei, verpackt in einer "modernen" System, in dem die normalen durschnitts Bürger nichts mitbekommen bzw. diese Verbrechen erst garnicht hinterfrage, weil sie denken, dass es so rechtmäßig ist, dass es so normal sei und dass daran nichts verwerflich ist.

    Die ganze Menschheit wird abgetrimmt und genomrt zu Sklaven.

  1. tetouan sagt:

    Was der Schreiber des Beitrags gesagt hat, kann ich zu 100% bestätigen. Ich lebe bereits seit Jahren in Spanien (mein Mann stammt von hier).
    Und ich habe im Laufe der Jahre auch gesehen, wie die €U dem Land viel mehr geschadet hat als genützt.
    Vom T€uro brauch ich gar nix zu sagen, das war auch in DE etc. ähnlich wie hier, es wurde alles viel t€urer.
    Aber zum Beispiel: in der Region, wo ich lebe, leben die Leute hauptsächlich von Land- und Forstwirtschaft, und das Ganze war früher ziemlich im Einklang mit der Natur, kann man sagen. Aber die €U hat dann die Massentierhaltung gefördert und subventioniert, und auch die Monokulturen in der Forstwirtschaft (die n.b. regelmässig mal abgefackelt werden). Und die ''Kleinen'', die das Ganze mal im gesunden Bereich betrieben hatten, konnten ihre Existenz vergessen, wurden kaputt gemacht und sind in die Städte abgewandert oder wohin auch immer.

    Und dann kam dieser faschistische Giftzwerg Aznar, mit seinem idotischen Spruch ''España va bien'' (= Spanien geht es gut *lach)und die Banken haben einem die Hypotheken und Kredite jahrelang regelrecht nachgeworfen und aufgedrängt. Dazu muss man noch sagen, dass in Spanien Mietwohnungen eher rar sind, somit waren die Leute quasi gezwungen, eine eigene Wohnung zu kaufen, natürlich mit Hypotheken, die manche nun nicht mehr bezahlen können, weil sie arbeitslos geworden sind und auch keinen Job mehr finden werden. Es läuft glaube ich nach dem ähnlichen Modell wie im Amiland hier bei uns.
    Der faschistische Giftzwerg war ja auch ein guter Freund von Bush und Blair. Und im Hintergrund zieht er immer noch bis zu einem gewissen Grad die Fäden, da bin ich mir so gut wie sicher. Und der Zapatero ist ein Waschlappen, der eigentlich gar nix zu melden hat, um es mal so zu sagen.

    Leider sind die Leute hier in Spanien fast allesamt gehirngewaschen, ich glaube, es ist hier noch schlimmer als im deutschsprachigen Raum. Ich wäre froh, wenn es einen Blog wie diesen in spanischer Sprache gäbe ;-)