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Wir wollen Demokratie ohne Faschismus

Freitag, 20. März 2015 , von Freeman um 17:00

Es werden immer wieder Begriffe benutzt, die ihre Bedeutung verloren haben, oder falsch verwendet werden. Was Kapitalismus, Sozialismus und Faschismus bedeuten, muss ich deshalb erklären, damit wir von der selben Ausgangslage gehen. Es handelt sich nicht um eine ausführliche Begriffserklärung, sondern eine Kurzform, so wie ich es verstehe.

Falsch: Die Krise heisst Faschismus!

Kapitalismus: Wenn man als Unternehmer Geld verdient, kann man es behalten. Wenn man mit dem Unternehmen Geld verliert, dann ist man alleine für den Verlust verantwortlich. Freiheit in diesem System bedeutet, die Freiheit Erfolg zu haben, aber auch die Freiheit zu scheitern. Das Risiko trägt alleine der Unternehmer.

Gewinne werden privatisiert und die Verluste werden privatisiert.

Sozialismus: Wenn man als Unternehmer Geld verdient, wird es mit Steuern einem weggenommen, zum Wohle der Gesellschaft. Wenn man mit dem Unternehmen Geld verliert, dann subventioniert der Staat aus den Steuereinnahmen die Verluste, meistens um Arbeitsplätze zu erhalten.

Gewinne werden sozialisiert und die Verluste werden sozialisiert.

Faschismus: Wenn man als Unternehmer Geld verdient, kann man es behalten. Wenn man mit dem Unternehmen Geld verliert, dann trägt der Staat mit Steuergeld oder Schulden die Verluste. Das Risiko des Scheiterns von Unternehmen trägt alleine der Staat.

Gewinne werden privatisiert und die Verluste sozialisiert.

Frage: In welcher Gesellschaft leben wir? Ganz sicher nicht im Kapitalismus, also in einer freien Marktwirtschaft. Das hat es meiner Meinung nach noch nie gegeben. Die sogenannte westliche Gesellschaft in Europa und Nordamerika besteht aus einer Mischung von Sozialismus und Faschismus, wobei der Trend in den letzten 20 Jahren immer mehr in Richtung Faschismus läuft. Sieht man doch an den Grossbanken und Grosskonzernen, die gigantische Verluste eingefahren haben, aber mit Geld vom Steuerzahler gerettet wurden. Eigentlich auch nicht durch Steuergelder, sondern durch astronomisches staatliches Schuldenmachen.

Das nennt man "too big too fail".

Und einen freien Markt gibt es auch nicht, denn die einzelnen Staaten, oder die Europäische Union, regulieren und subventionieren viele Bereiche der Wirtschaft, wie die Landwirtschaft, die Fischerei, den Schiffbau, die sogenannten alternativen Energien, oder geben Exportzuschüsse und halten viele gescheiterte Branchen und Unternehmen am Leben.

Im Finanzbereich gibt es sowieso grundsätzlich keinen freien Markt, wo Angebot und Nachfrage spielen, denn die Zentralbanken greifen ständig mit der Geld- und Zinspolitik, oder mit Deviseninterventionen, mit Quantitative Easing (Gelddrucken), Plunge Protection Team (Aufkauf von Wertpapieren) und den Kauf von Staatsanleihen, in die Märkte ein.

Das ist Planwirtschaft in Höchstform und die FED macht Interventionen seit Jahren und die EZB seit März, mit 60 Milliarden Euro pro Monat. Wo ist da ein Markt, wenn irrsinnige Summen in die Märkte gepumpt werden, damit sie nicht abstürzen und die Banken nicht pleitegehen? Der Goldpreis, die Devisenkurse und die Zinssätze werden von einer nicht gewählten Kabale an Bänkern zentral bestimmt und nicht durch Angebot und Nachfrage.

Insider in den Finanzmärkten haben dafür vor Jahren einen Begriff erfunden, der Greenspan Put, oder Moral Hazard, oder danach der Bernanke Put. Das heisst, egal wie schlimm sich die Kriminellen an der Wall Street verspekulierten und in Schieflage geraten, der Chef der FED wir sie immer retten. Das ist wie Lotto-Spielen und man kennt die Zahlen im Voraus. Man gewinnt immer. Der Normalbürger hat nichts davon, sondern nur die reichen 1 Prozent, denen eh schon das meiste Vermögen gehört.

Wenn wir wirklich im Kapitalismus leben würden, dann hätte es keine Bankenrettung auf Kosten der Steuerzahler gegeben. Denn dann müssten Banken, die sich verspekulierten und riesige Verluste deshalb eingefahren haben, auch pleite gehen dürfen. Dann hätten Citi Bank, JP Morgan, Goldman Sachs und AIG, oder Harley Davidson und General Motors, nicht vom amerikanischen Staat gerettet werden dürfen. Das Gleiche in Europa und Deutschland. Die Commerzbank wurde verstaatlicht und die Hypo Real Estate wurde mit 100 Milliarden Euro gerettet, weil sie angeblich "systemrelevant" wäre. Bullshit!

Generell hätten in allen Pleitefällen, die Eigentümer alleine die Verluste tragen müssen. Ist aber nicht passiert. Die Aktionäre durften jahrelang die Gewinnen einsacken, aber die Verluste übernahm am Schluss die Allgemeinheit. Was wäre passiert, wenn man die Grossbanken und Konzerne nicht gerettet hätte? Gar nichts, es wäre eine fällige Flurbereinigung gewesen, ein Sterben der kranken und Überleben der gesunden Unternehmen. So hat man aber vom Staat her Zombiebanken geschaffen, die eigentlich tot sind, aber irgendwie dahinsiechen. Das ist nicht Kapitalismus, sondern nach meinem Verständnis ein autoritärer Korporatismus, oder Faschismus.

Warum? Weil der Erfinder des Faschismus, Benito Mussolini, das so definiert hat. Faschismus müsste eigentlich Korporatismus heissen, sagte er, weil es die Verschmelzung der Staatsmacht mit der Konzernmacht (Korporation) darstellt. So verschmolzen und verbunden, wie die Konzerne mit der Politik, dem Staatsapparat und den Regierungen jetzt sind, geht gar nicht enger. Die global agierenden Konzerne schreiben schon lange die Gesetze, die sie selber betreffen und von denen sie profitieren. Die Parlamente nicken sie nur noch ab. Ein Schwarm an Lobbyisten, der mit einem riesigen Budget ausgestattet ist, sorgt dafür, dass die Abgeordneten nur die Interessen der Konzerne vertreten.

Hohe Regierungsbeamte und Minister, die aus dem Amt ausscheiden, treten sofort hohe und bestbezahlte Stellen in den Konzernen an. Oder umgekehrt, ehemalige Top-Manager der Konzerne werden Minister und Staatssekretäre, oder nehmen oberste Posten bei wichtigen Institutionen ein. Was war denn Mario Draghi, bevor er Chef der italienischen Zentralbank und danach der Europäischen Zentralbank wurde? Vizepräsident bei Goldman Sachs. Von der Privatwirtschaft in den Staatsapparat und zurück, wie in einer Drehtür. Die Interessen der Bürger sind denen doch völlig egal und sie schielen nur nach den zukünftigen Posten, die sie mit den Gefälligkeiten von heute ergattern können.

Faschismus darf man nicht alleine nach den Äusserlichkeiten beurteilen, wie Uniformen, Symbolen, Sprache und Rituale, sondern nach dem Grundkonzept des Systems. Staat und Konzerne zusammen bilden eine Macht gegen die Bürger. Gucken wir uns die Ukraine an. Wer ist denn dort Präsident? Petro Poroschenko, einer der reichsten Oligarchen des Landes, der mit seiner Unternehmensgruppe Ukrprominvest in den Bereichen Schokolade, TV-Sender, Auto-, Schiffbau- und Rüstungsunternehmen, tätig ist. Seit seinem Amtsantritt hat sein Schokoladenkonzern Roshen den Gewinn verachtfacht!!! Wie ist das möglich, wenn die Wirtschaft der Ukraine abgestürzt ist?

Wer Faschisten in der Ukraine unterstützt, wie die USA und EU es tun, muss selber ein Faschist sein. Wer den Treiben der Nazis in der Ukraine tatenlos zuschaut, die ein "russenfreies" und "reinrassiges" ukrainisches Land wollen, die SS-Symbole, Hackenkreuzfahnen und den Faschistengruss zeigen, der muss selber ein Nazi sein. Wer den Geschichtsrevisionismus des von den USA und EU in Kiew installierten Ministerpräsident Jazenjuk nicht widerspricht, der in Berlin gesagt hat, die deutsche Wehrmacht hätte die Ukraine befreit und Russland hätte den Zweiten Weltkrieg angefangen, der ist durch und durch ein Nazi.

Wer ständig Angriffskriege führt und seine Einflusssphäre aggressiv erweitert, wie die NATO-Mitgliedsländer es tun, wer seine eigene Bevölkerung total ausspioniert und überwacht, wer andere Länder grundlos mit Wirtschaftssanktionen bestraft, wer einerseits den Terrorismus erfindet, finanziert und einsetzt, aber anderseits den Terrorismus benutzt, um die Freiheiten einzuschränken und den Polizeistaat einzuführen, wer alles und jeden kontrollieren und alles vorschreiben will, wer die Meinungsäusserung unterdrückt, wer die Interessen der Konzerne über die der Menschen stellt, wer Staaten in die Schuldenknechtschaft führt, wer Menschen mit "Austerität" in die Armut treibt, wer die grössten Lügen und übelste Propaganda verbreitet, wer Hass und Feindbilder erzeugt, wer eine Demokratie vortäuscht, aber tatsächlich eine Konzerndiktatur ist, wer Menschen, die Frieden wollen und keinen Krieg, beschimpft und verleumdet, wie die sogenannte "westliche Wertegemeinschaft" es gesamthaft tut, der ist ein Faschist und wir leben in einem faschistischen System.

Viele Menschen glauben, Faschismus wird traditionell definiert, als nationales rechtes politisches System, wo ein Diktator regiert und jede Opposition mit einem Polizeistaat unterdrückt wird. Die neue Form des Faschismus ist äusserlich ganz anders, denn die Nazis haben nach dem II. Weltkrieg dazugelernt. Sie geben sich eine demokratische Fassade, aber im Hintergrund läuft die gleiche totalitäre Ideologie ab. Die Europäische Union ist die Fortsetzung des III. Reichs mit anderen Mitteln. Siehe "Die Europäische Union ist das IV. Reich".

Deshalb finde ich den Spruch von Blockupy falsch:

"Sie wollen Kapitalismus ohne Demokratie, wir wollen Demokratie ohne Kapitalismus"

Die Aktivisten verstehen offensichtlich nicht, wir haben keinen Kapitalismus, sondern Faschismus.

Deshalb müssten sie rufen:

"Sie wollen Faschismus ohne Demokratie, wir wollen Demokratie ohne Faschismus"

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Der Kapitalismus tötet nicht, sondern der Faschismus:

insgesamt 33 Kommentare:

  1. Henry Ford sagte sinngemäß:
    Wenn die Menschen das Geldsystem verstehen würden, gäbe es eine Revolution noch vor morgen.

    Die meisten Menschen versuchen öfter die Begriffe (oft falsch) einzuordnen. Fängt schon bei dem Wort "Faschismus" an.
    Da kommt dieser Artikel sehr recht :-)

  1. Die Realität, zu vollen 100% dargestellt. Gratuliere.

  1. Einer Deiner besten Artikel Freeman! Alle anderen Artikel von Dir finde ich auch sehr gut. Nach dem lesen dieses Artikels will ich Dir einfach ein Feedback geben. Und Dir sagen: DANKE für Deine Beiträge!!!

  1. ray sagt:

    Freeman, Danke für den Artikel. Ich spürte beim Durchlesen ein Aha-Erlebnis der besonderen art. Kurz verpackt, aber auf den Punkt gebracht.

  1. freethinker sagt:

    Mächtige Kriegstreiber in den USA wollen uns vernichten:
    https://www.youtube.com/watch?v=uUht1s6m-7Q

  1. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
  1. Peter Vogl sagt:

    Beim modernen Geldsystem gibt es nichts zu verstehen, weil es nur mehr auf Betrug und Gesetzlosigkeit beruht.

  1. drdre sagt:

    Sehr gut gesehen, wir sind auf dem Wege in eine Konzerndiktatur. Siehe TTIP, Ceta, Tisa. Die in den Geheimverhandlungen ausgehandelten Vertragsgrundlagen untergraben die sog . Demokratie und die Politik nimmt sich ihren eigenen Einflussbereich zugungsten der Konzerne. Dies wird mit Absprachen auf lukrative Posten für Politiker erkauft. Anders kann ich das bedauerlicherweise nicht sehen. Man sieht dies an den Äusserungen von Sigmar Gabriel deutlichst.
    Die Wut der Bürger, welche das ganze als Steuerzahler tragen müssen, ist im Hinblick auf die Politik von Draghi zu verstehen. Die Gewalt gegen Polizei Beamte, die nun mal im Sinne des Kapitals ihre Arbeit tun, ist so nicht vermittelbar. Aber zehntausende haben friedlich, lt. Aussage der Veranstalter, demonstriert. Letztlich wird sich die Abkehr von Maastricht und die Belastung der deutschen Steuerzahler und Enteignung der Sparer und Rentner durch die Niedrigzins Politik der EZB sowie die Flutung des Finanzmarktes rächen. Eine Frage der Zeit. Dr. Bandulet sagte schon im Februar 2012 ein Versagen des Euro bis 2020 voraus. Dies wird immer wahrscheinlicher eine Blasenbildung am Aktienmarkt ist lt. einiger Experten schon zu beobachten. Es kommt wie es kommen muss, da brauchen wir nur abzuwarten.

  1. Funkmaus sagt:

    Lieber Freeman,
    deine Seite steht ganz oben auf meiner Linkliste. Zu Recht, wie dieser sehr gute Artikel wieder bestätigt.
    Vielen Dank!

  1. Helmut Nater sagt:

    Ich beginne täglich meine alternative Zeitungsschau mit "Alles Schall und Rauch".Das zeigt den Stellenwert!Es würde etwas fehlen ohne Freeman!
    Danke dafür.

  1. Ob Faschismus, Kapitalismus oder Sozialismus, dies sind nur Rahmenbedingungen für die Art und Weise des Ausbeutens. Es gibt nur einen gewichtigen Faktor der unbedingt auf den Müll gehört, es ist das Schuldgeldsystem. Denn nur dieses System verschafft allen anderen die Macht, das zu tun was genau ihrem Regime nützt. Folgt dem Geld, aber diese Aussage scheint nicht allen zu gefallen.

  1. Pescadero sagt:

    @Funkmaus.
    Du hast es erkannt.Man sieht (nicht nur ) an diesen Bericht das Freeman vom Fach ist und weiß wovon er spricht..Und Freeman, danke für die so gute, kurze Erklärung der Systeme. Du solltest Vorträge in unseren „Indoktrinationsanstalten“ auch Uni genannt,geben ;-)

  1. Hiddekel sagt:

    Vielen Dank für diese wichtige Klarstellung. Wir wurden und werden, was den eigentlichen Charakter des Kapitalismus angeht, der in engstem Zusammenhang steht mit Freiheit und Verantwortung, schon in der Schule komplett hinters Licht geführt. Für alle, die an weiterer Klarheit interessiert sind, empfehle ich, sich mit der Österreichischen Schule der Nationalökonomie zu beschäftigen.

  1. Danke auch für diesen hervorragenden Gedankengang Freeman.

    Die wenigsten checken leider, dass wir in einer MAFIAkratie leben. Ausbeutung und Entrechtung, notfalls mit Gewalt. Es gibt nur eine Sprache, die diese Blutsauger verstehen: ihnen das ergaunerte Vermögen schamlos und ohne mit der Wimper zu zucken wegzunehmen! So wie sie es mit uns machen.

    Ich hoffe, ich werde die guten alten Robin Hood-Zeiten noch erleben.

  1. Kellermann sagt:

    Mit einem Begriff bezeichnet man ein System , in dem die Masse der Menschen lebt bzw. betroffen ist .Nehmen wir jetzt den Begriff Kapitalismus , dann ist festzustellen , daß wir einen Kapitalismus noch nie hatten . Ach könnten wir doch alle Kapitalisten sein .Wir wären alle KAPITALBESITZER und damit auch freier .Wir müssen endlich begreifen ,daß wir im DEBITISMUS leben und alle verschuldet worden sind durch ein verbrecherisches Schuldgeldsystem zu SCHULDNERN wurden .Einen Kapitalismus sollten wir anstreben , FÜR ALLE ! Wir gehen immer wieder den Lügnern und BEGRIFFSVERDREHERN auf den LEIM . ES LEBE der KAPITALISMUS für ALLE !Erst wenn wir alle Kapitalisten sind , sind wir endlich frei .Nur IDIOTEN können ANIKAPITALISTEN sein .Sie haben nichts begriffen .

  1. notarfuzzi sagt:

    Das System, in dem wir leben hat es geschafft, die Menschen total zu vereinzeln. Im Widerstand gegen dieses System kämpft jeder gegen jeden, weil es keinerlei Solidarität mehr gibt und man nicht zueinander findet. Das Prinzip teile und herrsche ist perfekt zur Anwendung gebracht worden. Insbesondere ist es gelungen, die Parlamente gleichzuschalten, die Opposition zu marginalisieren und jedem außerparlamentarischen Widerstand mit den billigsten Vorhaltungen ein rechtes Etikett zu verpassen. In einem Land wie Deutschland, in dessen westlichem Teil der braune Geist nie wirklich ausgetrieben worden ist, wird eine regelrechte Psychose gegen tatsächliche, allem Anschein nach vom Verfassungsschutz aufgebaute, siehe NSU-Untergrund, bzw. angebliche Neonazis geschürt und jeder, der nicht in den Mainstream paßt, bekommt dieses Etikett verpaßt, damit ist er in der öffentlichen Meinung erledigt! Und die Linken spielen aktiv mit, sie haben nur noch ein Ziel, die Regierungsbeteiligung und dem opfern sie sogar ihre Kriegsverweigerung. Liebknecht würde sich im Grabe umdrehen!

  1. Notarfuzi, besser hätte ich es nicht ausdrücken können. Sahne!
    Heute heisst es ja konsumieren, alles haben wollen und sich scheinheilig für "Politik" zu interessieren. Sowas nennen sie bestes Sozialsystem. Anderen Ländern gehts schlechter als uns. Nur wird ja vergessen aus welchen Ländern die Rohstoffe kommen für ihre tollen Fernseher, Klamotten und Smartphones. Wie weit wäre die Technologie ohne die 3.Weltländer. Da will keiner was von wissen.
    -In den Worten von Volker Pispers: Was wäre in diesem Land los, wenn die Deutschen wissen was hier wirklich los ist.... ?
    Was bedeutet Freiheit? Das jeder gegen jeden kommt daher, weil man sie mit Fassaden stopft die den Lebensstandart zu hoch setzen.
    Ich bin mal gefragt worden, ob ich glücklicher wäre das Leben der anderen zu leben, ohne je zu wissen wie es in ihm aussieht!? Auch wenn er alles hat! Nur kein Gewissen...
    Bin davon überzeugt das die Meinunhsbilder auf der Fassade auf wackeligen Boden stehen.
    Zieht euch mal die Zahlen der Depressionserkrankten rein, ...
    Die Menschen sind mutierte Zombies die in dem System rumkrebsen und die Kinder bekommen dies Trugbild früh eingetrichtert.
    Es nimmt erst dann ein Ende, wenn man den Gierigen alles nimmt, selbst den schlafenden Konsumenten.
    Komme vielleicht etwas vom Thema ab, nur glaube ich das auch das eine Rolle spielt

  1. Dater sagt:

    Danke Freeman, super gut erklärt.
    Ich hätte es nie so ausdrücken können, kurz und klar.
    Das sollte in allen Schulen der Welt mal vorgetrgen werden, damit die die nach den jetzigen ans Ruder kommen es (hoffentlich) besser machen können. Aber auch dafür wird gesorgt, sie passen genau auf wer nachfolgt, sie verfeinern und verbessern ihr Sklavensystem mit jeden Tag mehr.
    Wir müssen dran bleiben, mir MÜSSEN aufklären. Danke für den Artikel, der ist wirklich gut

  1. Imagine sagt:

    Sehr guter Artikel! Auch bei mir steht deine S&R Seite seit Jahren ganz oben auf der Liste der wenigen Seiten die ich täglich anschaue. Danke für die gute Recherche und die scharfen Gedankengänge!

  1. notarfuzzi sagt:

    Nur leider ist das Alles doch gar nicht neu, der Faschismus ist schon 1924 zutreffend identifiziert worde: In einem Beschluss des 5. Weltkongresses der Kommunistischen Internationale von 1924 wurde der Faschismus als „terroristische Diktatur der am meisten reaktionären, chauvinistischen und imperialistischen Elemente des Finanzkapitals“ definiert (Georgi Dimitroff). Dem gibt es bis heute m.E. nichts hinzufügen, denn schon Karl Marx hat in seiner 11. These zu Ludwig Feuerbach gesagt: "Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert, es kommt jedoch darauf an, sie zu verändern. Und da bin ich bei Jean Ziegler: "Ändere die Welt", C. Bertelsmann, München2015. Unbedingt lesen!

  1. Hans Klein sagt:

    Guten Morgen,

    @Peter Vogt:
    interessant Ihre Aussage. Aber selbst dies muss erst einmal verstanden werden; das Gross der Bevölkerung scheint; manipuliert u.a. durch Verblödungs-TV; dazu leider "noch" nicht in der Lage.

    Gebrüder Rothschild, London 1863:
    „Die Wenigen, die das System verstehen, werden dermaßen an seinen Profiten interessiert oder so abhängig von seinen Vorzügen sein, daß aus ihren Reihen niemals eine Opposition hervorgehen wird.
    Die große Masse der Leute aber, geistig unfähig zu begreifen, wird seine Last ohne Murren tragen, vielleicht sogar ohne je Verdacht zu schöpfen, dass das System ihnen feindlich ist.”

    Man muss den Menschen begreiflich machen, dass die Finanzeliten einfach nur Monopoly mit uns spielen. Die Erfinderin dieses Spiels, Elizabeth Magie, erfand es mit dem Hintergrund, das Übel der Geldvermehrung auf Kosten anderer aufzuzeigen; die Gefahren des monopolistischen Landbesitzes und dadurch die Verarmung der Bevölkerung.

    Zitat:
    "Ich hoffe, dass Männer und Frauen sehr schnell begreifen, dass ihre Armut daher kommt, dass Carnegie und Rockefeller mehr Geld haben, als sie ausgeben können."

    Und wer macht sich schon beim Spielen eines Brettspiels über so etwas Gedanken? ;-)

    Begreiflich zu machen gilt es u.a., dass es sich bei allen Währungen der Welt um sogenannte Fiat-Währungen handelt – fiat von fieri, was hier soviel bedeutet: es werde Geld!

    https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=W8W5DIy4BMg

    https://www.youtube.com/watch?v=2M3Y_HaST2w

    Die niedrigen Zinsen auf Kredite, die Strafzinsen auf viel Guthaben; alles Anzeichen dafür, das virtuelles Geld, sprich Buch- oder Giralgeld ohne jeglichen Gegenwert erzeugt werden soll (Grüße an Ex-Goldman-Sachs-Mafiosi Mario Draghi - einige haben Durchblick und es werden mehr! :-) ) – ESC und alles ist verschwunden, im virtuellen Nirvana!

    Willkommen in der Realität!

    "...Gold und Silber lob ich mir..." (Dagobert Duck).

    Onkel Dagobert ist die Schlüsselfigur aus dieser Krise. Kreiert von denjenigen Kreaturen, die dieses System mit zu verantworten haben( Rothschild > Rockefeller > Walt Disney). Denn er hat nichts dergleichen von wertlosem Papier- oder Buchgeld auf einer Verbrecherbank, sondern sein Vermögen in Goldtalern bei sich zu Hause lagern – das ist kein Zufall, denn die gibt's imo nicht! ;-)

    Hier ist eindeutig erkennbar, dass die Oligachen uns doch alle nur verhöhnen - es ist halt nur ein Comic; sowie für die meisten das Monopolyspiel halt nur ein Gesellschaftspiel ist. ;-)

    Machen wir es doch einfach Onkel Dagobert gleich, indem wir so den kapitalistischen Verbrechereliten ihre Lebensgrundlage nehmen, um es nicht zuzulassen, dass sie das Monopolyspiel für sich entscheiden!

    !!! TOD dem hochkriminellen, verzinsten Geldsystem !!!

    Übrigens, ein neues Währungssystem könnte so ausschauen:

    http://www.wissensmanufaktur.net/fliessendes-geld

    Freundliche Grüße

  1. "Wer ständig Angriffskriege führt und seine Einflusssphäre aggressiv erweitert"

    Das gehört zur Grundausstattung,zu wissen , dass die Fed Bankensozialismus ist und damit Faschismus. Warum überlässt Polen der NATO das Feld, weil die Polen noch eine offene Rechnung mit der Roten Armee haben und sie nicht wissen, dass sie nicht gegen Russland sondern gegen Stalin gekämpft haben.Kommunismus und die faschistische Variante des Kapitalismus sind eins.
    Anzustreben sind eine soziale Marktwirtschaft und ein fairer Kapitalismus.Der Kommunismus ist auch Revolverkapitalismus, man müßte eigentlich sagen Korporatismus.Er kommt im sozialen Gewand und die Großbanken im Gewand des Kapitalismus, obwohl sie Faschisten sind.
    Die Polen denken,sie holen sich den Kapitalismus ins Land , ein gefährlicher Irrtum für uns alle in Europa.

  1. Unknown sagt:

    Also ich finde die Mafia ist ein Kinderzirkus gegenüber diesem ganzen Theater.
    Wenn man wenigstens die Millionen kleinen Tante Emma Laden gerettet hätte die in Europa so zu sagen ganz ausgestorben sind in den letzten 40 Jahre..
    Könnte ich es noch verstehen.
    Häppchenweise diesen Menschen geholfen,wäre System relevanter gewesen als die dicken Sesselfurzer zu retten.

  1. Chang sagt:

    Das Geld System ist klar furchtbar krank aber mann kann es auch noch anderst sehen und sagen - Geld ist an und für sich nicht schlecht - sondern zeigt nur das Schlechte in uns was wir für Geld alles machen :-) Mann kann auch anständig zu Geld kommen - klar mann wird dann nicht Milliardär damit :-) Aber mann kann wenigstens ruhig Nachts schlafen ohne Schlechtes Gewissen zu haben und davon einigermassen überleben :-) Die Welt hat immer mehrere Seiten - sie ist ein Spiegel von uns - über uns und mit uns!!! So wie manche Menschen nicht mit dem Wissen umgehen können - das über dosierte Licht brennt ihnen wie ein Laser regelrecht den Sicherungkasten durch - denn nicht jede Pflanze ist auch geboren zu blühen!!! Wie auch nicht jeder Vogel fliegen kann :-)....So funktioniert weder Kapitalismus, Sozialismus noch Faschismus - das sind alles künstliche Konstrukte - gegen alle Natur in uns - funktioniert niemals! Aber das kommt davon wenn mann solche schlecht augebildete faschistische Möchtegern Templer an die Macht lässt - was schlechtes hat noch nie was Gutes hervorgebracht!!! Alles Wahre beschützt die Natur sehr sorgsam - die Perlen befinden sich auch nicht freiliegend auf dem Meeresboden, die leckere Kokusnusmilch muss auch erst hart aufgeschlagen werden. Die glauben wirklich ein wenig alt ausgegrabenes fauliges Papier macht sie automatisch zu Wissenden - alles hat seinen Preis - auch die Weisheit, Inteligenz und Wahrnehmung muss geschult und gelernt werden! Ein goldener Pinsel macht auch noch keinen Kunstmaler aus ihm wie auch ein ewiger Student noch lange nicht studiert ist - wie sagte schon Schopenhauer so schön - was ergibt wenn ein Buch und ein Kopf zusammenprallen - ein Hohlkopf - lol!!!!!!

  1. Unterschreib ich fast alles. Nur beim Verlauf des zweiten Weltkrieges sind wir meines Erachtens auch ziemlich belogen worden. Und zwar von den gleichen, die uns auch heute an der Nase rumführen.
    Stichwörter: Balfour Deklaration und Kriegserklärungen usw... da lohnt ne Recherche

  1. Um die Begrifflichkeiten endgültig zu ergänzen, sollte man sich auch das Schein-Wort "DEMOKRATIE" vornehmen.
    Und zwar:
    Das Wort "DEMOS" ursprünglich bedeutete eben NICHT das VOLK, sondern die elitäre Schicht von denjenigen reichen und Ansehen geniessenden Männern, die nämlich auch Sklaven besassen. Also SKLAVENHALTER!
    Das einfache Volk hatte eben gar kein Stimmrecht und hieß OCHLOS (Pöbel).

    FAZIT:
    DEMOKRATIE - ist, wenn die Macht nur eine kleine selbst-auserwählte Gruppe von reichen Sklavenhaltern innehat und wählen darf.
    Im Prinzip hat sich seit dem antiken Griechenland in dieser Hinsicht nichts verändert.

  1. buonarroti sagt:

    Lieber Freeman, dies ist wieder ein sehr guter Artikel ! Wir können alle von Dir lernen: Einfaches RICHTIG ZU BEOBACHTEN, es KLAR und KURZ zu BESCHREIBEN. So (und meines Erachtens NUR so) können wir alles friedlich zum Positiven ändern !

    Lasst Euch die richtigen Worte und ihre Bedeutungen nicht stehlen ! Denn richtige Worte und Begriffe sind nötig für richtige Gedanken und richtige, Handlungen !

  1. Chang sagt:

    @ buonarroti - ein weister Asiate sagte mal: "Wahrnehmung ist der Keim aller Intelligenz" :-) Ein grosser Grund weshalb wir eine solche Welt haben ist - weil viele gerade ausser Sich Selbst nichts mehr wahrnehmen :-)) Wir haben eindeutig zuviele Sonnenkönige auf diesem Planeten - alles dreht angelich nur um sie - glauben sie zumindestens - ich dachte immer die Erde hätte mehr als nur kleine Inseln??? lol :-)

  1. Afido sagt:

    Freemans Darlegungen sind paussibel und gut durchdacht.Meiner Meinung nach werden Begriffe wie Demokratie und Freiheit fast immer mißtbraucht um im Vorteil zu sein.Wir haben in Prinzip nicht anderes als eine Diktatur des Kapital.Der weiter entwickelte Kapitalismus(Imperialismus) hat immer faschistische Züge.Die ständige Einmischung(zB Rußland) und Aggression in andere Länder sind typisch für diese Wertegemeinschaft.
    Danke Freeman für Deine einmalige Seite.

  1. Klaus Koch sagt:

    Interessante Sichtweise. Dennoch muss ich sagen, dass ich den Faschismus immer noch als offene Diktatur des Monopolkapitals ansehe. Zu dieser offenen Diktatur ist das Monopolkapital in der EU bisher noch nicht übergegangen. Wir bewegen uns aber in dieser Richtung und haben noch die Möglichkeit, etwas dagegen zu unternehmen. Im Faschismus gibt es diese Möglichkeit nicht mehr. Auch würde ich der durchaus guten Argumentation von Dir, Freedman, sagen, dass die Bezeichnung der EU oder USA von heute als Faschismus den wirklichen Faschismus sehr stark verharmlost. Schaut in die Ukraine, dort kann man bereits von einer solchen offenen Diktatur sprechen. Dort gibt es das Verbot aller politischen Parteien, die gegen die herrschenden Parteien auftreten. Oppositionelle werden verfolgt, eingesperrt, gefoltert, umgebracht. Journalisten werden ausgewiesen, ausländische Medien werden verboten. .... Es gehört also schon ein beträchtliches Maß an Unterdrückungsmaßnahmen dazu, ehe man das System als faschistisch bezeichnen kann. Noch gibt es in der EU eine Reihe bürgerlicher Freiheiten, die man nutzen kann und muss. Deine Einschätzung führt dazu, dass die Menschen sich nicht mehr trauen, auf die Straße zu gehen. Das möchte ich nicht.

  1. Und darum ist wohl alles FIRMA. Was vorher hoheitlich tätige Behörden waren, sind nun bis zur Polizei FIRMEN.


    Zur Vermeidung von Mißverständnissen in Sachen UPIK:

    Die UPIK®-Plattform dient als eindeutiges, einheitliches und firmenübergreifendes Identifizierungssystem. Dabei bildet die D&B D-U-N-S® Nummer den Schlüssel zur weltweit eindeutigen Zuordnung von Geschäftspartnern über UPIK®.

    Am 1. Oktober 2003 verlangte die amerikanische Bundesregierung, daß alle Geschäftspartner (“Einheiten”) der amerikanischen Regierung eine D&B® D-U-N-S® Nummer als eindeutige Kennnummer für den integrierten Einkauf besitzen müssen, um Geschäfte mit der Regierung zu tätigen. Dies betrifft einerseits alle Unternehmen, die mit der amerikanischen Regierung Geschäfte tätigen und andererseits alle Empfänger von Subventionen der amerikanischen Regierung.


    Und weil sich die eine oder andere BRD-Behörde immer noch als hoheitlich tätig betrachtet und NICHT als Firma fühlt, wurde die Sachlage ein für alle Mal geklärt, indem eine rege eMail-Korrespondenz mit US-Botschaften geführt und dem folgend mit einer US-Bundesbehörde Kontakt aufgenommen wurde. Nach weiteren eMails kam ein Rückruf aus den USA von besagter Behörde:


    Klärendes Telefonat am 31.07.2014 14:30 Uhr

    …“Richtig, wer in den USA Geschäfte machen oder Handelsbeziehungen aufnehmen will, benötigt eine DUNS-Nummer…“
    xxxxxxxxx
    Rechtsanwältin / Attorney at Law
    Director Legal Department & Business Development Consulting
    German American Chamber of Commerce, Inc.
    75 Broad Street, Floor 21 | New York, NY 10004

    no more quetsions, Your Honor...

    So und nicht anders ist das, alles FIRMA und es wird eng für die "Firmen", Konzerne Stadt xy und betriebsähnlichen Einrichtungen einer Kommune !

  1. TMO sagt:

    Die haben Angst vor etwas. Zu viel Aufwand für eine schwache Ideologie.