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London - Putin hat die Krim geraubt

Montag, 23. März 2015 , von Freeman um 09:00

Ein Jahr nach der Wiedervereinigung der Krim mit der Russischen Föderation hat der britische Aussenminister Philip Hammond den Entscheid der Bevölkerung der Krim scharf kritisiert. Er verurteilte am Wochenende den Schritt mit den Worten: "Die illegale Annexion der Krim durch Russland vor einem Jahr war ein eklatanter Bruch des Internationalen Rechts. Es zeigte die totale Missachtung des Rechts der Ukraine auf Souveränität und territoriale Integrität, und ich verurteile es im höchsten Masse." Die Antwort aus Moskau folgte prompt. Der Vorsitzende des aussenpolitischen Ausschusses der Duma, Alexei Pushkov, reagierte auf die britische Attacke mit der Retourkutsche, Russland hat mehr Anspruch auf die Halbinsel Krim, als Britannien auf die Falklandinseln (Malvinen).

14'000 Kilometer enfernt soll britisches Territorium sein

Zur Erläuterung, die Inseln der Malvinen liegen im Südatlantik über 14'000 Kilometer von London entfernt, aber nur 500 Kilometer vor der Küste Argentiniens. Buenos Aires beansprucht die Malvinen als argentinisches Territorium, aber die Briten haben sogar einen Krieg gegen Argentinien 1982 über den Besitz der Inseln geführt. Der Anspruch Argentiniens auf die Inseln geht weit zurück und begründet sich, weil die Malvinen ursprünglich zu Spanien gehörten, so wie auch Argentinien. Als Rechtsnachfolger nach der Unabhängigkeit von Spanien betrachtet Argentinien die Inseln vor ihrer Küste als argentinisches Territorium. Die Briten in ihrer imperialen Arroganz nicht, so wie sie zahlreiche andere Inseln und Territorien als Kolonien weltweit besetzt halten.

Dass ausgerechnet ein Vertreter des grössten Landräubers und Kolonialisten der Weltgeschichte den Mund aufmacht und sich über die Wiedervereinigung der Krim mit Russland beschwert, ist der Gipfel der Frechheit. Auch die Wiedervereinigung Deutschlands hat damals die britische Premierministerin Margret Thatcher nicht gewollt. Zudem beurteilen die Briten den Ausgang von Referenden völlig willkürlich, gerade so wie es ihnen passt.

In einem Referendum am 10. und 11. März 2013 sprachen sich die Bewohner der Falklandinseln mit 99,8 % für den Erhalt des Status quo als britisches Überseegebiet aus. Wissen muss man dazu, wahlberechtigt war nur die Mehrheit der britischen Abkömmlinge auf der Insel. London sieht das Resultat als Bestätigung des britischen Besitzanspruches. Die argentinische Regierung bezeichnete das Referendum als "rechtlich wertloses Manöver".

Selber beruft sich London auf ein Referendum, was ihren Besitz der Falklandinseln rechtfertigen soll, aber das Referendum auf der Krim ist für das britische Regime natürlich nicht bindend. Hammond sagte dazu: "Wir erkennen das Scheinreferendum vom vergangenen Jahr nicht an, das Präsident Putin als Feigenblatt für seinen Landraub benutzte. Dieses Handeln bedroht die internationale Sicherheit und hat ernsthafte Konsequenzen auf die Rechtsordnung, welche die Integrität und Souveränität aller Staaten schützt."

Was für eine Unverschämtheit des britischen Aussenministers, wenn ausgerechnet er, als Vertreter des britischen Imperiums, anderen Landraub vorwirft. Die Briten haben sich die halbe Welt mit Gewalt zusammengeraubt und sitzen heute noch auf einem Teil des geraubten Territoriums.

Die Doppelmoral und Heuchelei des britischen Aussenministers ging weiter, indem Hammond folgende Lüge von sich gab: "Es ist völlig unakzeptabel, dass Russland zur Grenzveränderung Gewalt angewendet hat."

Von was spricht dieser Lügner? Russland hat keine Gewalt angewendet. Es ist kein einziger Schuss gefallen. Es fand auch keine Invasion statt, denn russische Truppen sind schon seit hunderten von Jahren auf der Krim, seit der Zarenzeit, dann während der Sowjetunion und danach, weil es so mit Kiew in einem Stationierungsabkommen vereinbart war.

In wieviele Länder ist die britische Armee einmarschiert, hat sie besetzt und danach die Grenzen willkürlich verändert? Die Briten haben gegen fast jedes Land der Welt einen Krieg geführt, mehr als die Amerikaner, und mehr Grenzen verändert und neue gezogen als die koloniale Konkurrenz der Spanier und Franzosen zusammen. Ja, die Briten sind auch in die Krim einmarschiert und haben gegen Russland einen Krieg geführt.

Vom 14. bis zum 19. September 1854 landeten die verbündeten Briten und Franzosen in der Bucht von Jewpatorija nördlich von Sewastopol auf der Krim ihre Truppen. Danach marschierten die Alliierten landeinwärts, wo sie am Fluss Alma von den Russen unter Fürst Menschikow, der inzwischen Oberbefehlshaber der russischen Truppen geworden war, erwartet wurden. Am 9. Oktober begannen die alliierten Truppen mit der Einschliessung und Belagerung Sewastopols. Im Mai 1855 standen 35'000 Briten und 100'000 Franzosen auf der Krim. Ende Mai trafen dazu noch 14'000 Italiener aus dem Königreich Sardinien ein.

Die Verluste im Krimkrieg waren horrend. Nicht mehrheitlich wegen der Kampfhandlungen, sondern wegen der Seuchen und katastrophalen hygienischen Bedingungen. Auf alliierter Seite sollen 165'000 Soldaten und auf russischer 450'000 Soldaten umgekommen sein. Die Russen erlitten von allen Kriegsteilnehmern die schwersten Verluste. Die Mehrzahl der Opfer starb nicht bei Kampfhandlungen, sondern durch mangelnde Versorgung im Allgemeinen (Hunger, Erfrieren) und Mängel bei der medizinischen Versorgung im Besonderen (Epidemien, Verwundungen).

Nach der Eroberung Sewastopols durch die westlichen Invasoren gegen Ende 1855 sah der neue russische Zar Alexander II. die Notwendigkeit, Frieden zu schliessen. Am 30. März 1856 schloss Russland mit seinen Kriegsgegnern – dem Osmanischen Reich, Grossbritannien, Frankreich und Sardinien sowie den nicht kriegführenden Staaten Preussen und Österreich – den Frieden von Paris oder Dritten Pariser Frieden. Darin wurde unter vielen anderen Vereinbarungen das Schwarze Meer zu einem neutralen Gebiet erklärt.

Im Zweiten Weltkrieg kam es auch zu schweren Kämpfen zwischen der erobernden deutschen Wehrmacht und sowjetischen Truppen auf der Krim. Für die Russen ist jeder Quadratmeter Boden auf der Krim mit russischem Blut getränkt. Deshalb ist das, was Hammond weiter behauptete und forderte, für Russland völlig abwegig und absurd: "Unsere Botschaft an Russland ist konstant und klar: Die Annexion der Krim war illegal im März 2014, und bleibt illegal im März 2015. Russland muss die Krim der Ukraine zurückgeben."

Die Antwort Moskaus: "Achtung, Achtung London: Die Krim hat viel mehr Gründe, zu Russland zu gehören, als die Falklands als Teil von Grossbritannien", sagte Alexai Pushkov. Wenn über 90 Prozent der Bewohner der Krim sich für die Wiedervereinigung mit Russland entscheiden, dann ist das zu respektieren und zu akzeptieren. Es war sowieso nur eine Reaktion auf den vom Westen inszenierten Nazi-Putsch in Kiew.

Im Film "Krim – Der Weg zurück zur Heimat" hat Präsident Putin die Vorwürfe des Westens zurückgewiesen, Russland habe das "Einverleiben" der Halbinsel von langer Hand geplant. "Wir dachten niemals an die Abspaltung der Krim von der Ukraine", sagte er. Bei den gewaltsamen Protesten auf dem Maidan sei aber "extremer Nationalismus" und Hass gegenüber allem Russischem sichtbar geworden. "Erst dann, das will ich betonen, entstand der Gedanke, dass wir die Menschen in dieser Situation nicht alleinlassen können."

insgesamt 32 Kommentare:

  1. russland sollte in erwägung ziehen den verkauf von alaska an die usa noch mal rechtlich zu prüfen, ob man da nicht was rechtswidriges finden kann. dann gehört alaska wieder zu russland und wird eine basis für die iskander =)

    krim hat schon zu russland gehört, da gab es noch nicht mal so ein land wie ukraine.

  1. Chang sagt:

    Super Artikel - ich vermute hier geht es wiedereinmal auch - ach - gäähn - um viel Geld und Rohstoffe! Nach meiner Information sollten sich rund um die Krim viele Rohstoffquellen befinden, zu andrem natürlich auch das heiss begehrte Öl. Und das wollten sich natürlich die Finanzverbrecher in London heimlich einstecken! Die ärgern sich jetzt tödlich das ihr Plan die Ukraine mit der Krim zusammen "heimzuholen" nicht ganz gelungen ist!! Das Russland geschickter und klüger war und sie lesen konnten was das westliche Gangster Imperium vorhatte! Wiedereinmal ist auch dieser Plan nicht aufgegangen wie 9/11 auch nicht ganz fertig ausgeführt werden konnte (Vorsicht nur eine Annahme)! In Syrien konnten sie auch nicht den Präsidenten stürtzen und ich vermute dieses Misslingen wird immer und immer öfter jetzt vorkommen - darum werden sie auch so nervös und schreien wie Kinder in der Gegend rum - und ein gekonnte kluge Antwort war das auch von Russland :-) Hahaha - wenn mann in den Spiegel guckt sieht doch alles immer ein wenig anderst aus nicht wahr - ihr primitiven adligen Briten!! irgendwie sieht mann das dieses Schlangengeschlecht in London nicht wirklich gute Kinder hervorgebracht haben -----> USA!! Die möchtegern Templer beginnen zu zweifeln - hahah das tut ihnen gut :-)

  1. Kellermann sagt:

    Solche Fragen kann man mit Engländern nicht bereden .Nachdem sie 40 Millionen Quadratkilometer ( Deutschld ca 600000) zusammengeraubt hatten ,immer gegen schlecht bewaffnete Eingeborene ,gegen Frauen und Kinder , haben sie jedes Maß verloren . Sie singen " Heil dir im Siegerkanze , nimm was du kriegen kannst" ( in Deutld. geklaut). England hat seit Jahrunderten die verlogenste und betrügerischte Diplomatie der Welt . Genauso wie die Krim russisch ist und war , kann man aber auch einen Anspruch Argentiniens auf die Falklands nicht herleiten .Dann könnte jedes ehem. spanische Land Ansprüche stellen .England hat den Juden Palestina verschachert . Man stelle sich vor, die Japaner verkauften Schottland .

  1. Achim Langer sagt:

    Der Vollständigkeit gegenüber erwähnen sollte man, dass FRANKREICH auch noch 4 ozeanische Inseln besetzt hat.
    - Guadeloupe
    - Martinique
    - Reunion
    - Guyana
    Entfernung zu Paris im 5 stelligen Kilometerbereich...

    Dieses "mit zweierlei Maß messen" bringt einen an den Rand der Schizophrenie...

  1. Dass die Geschichtslehrer nicht auf die Barrikaden gehen, bei all dem, was sie nicht unterrichten dürfen???

  1. 57silentbob sagt:

    guter Artikel.
    Leider wird kein Wort über die native Bevölkerung der Krim verloren.
    Und das sind keine Russen oder Ukrainer.
    Es sind Tataren, ein Turk Volk.
    Ausserdem verstehe ich den Hass der Ukrainer auf die Russen nicht, sind es nicht auch 2 Äste vom selben Stamm(Kievan Rus)?

  1. Le Doc sagt:

    Die Antwort Russlands auf das dumme Briten-Geschwätz - einfach wunderbar

  1. Freeman sagt:

    @57silentbob Lern erstmal die Geschichte der Völkerwanderung, bevor Du mit der Behauptung kommst, die Tartaren wären die "native Bevölkerung" der Krim. So ein Stuss.

    Das Turkvolk bestehend aus einem nomadischen Volksstamm kommt ursprünglich aus dem Gebiet der heutigen Mongolei und ist um das Jahr 1000 bis 1200 nach Westen gewandert, nördlich am Kaspischen Meer vorbei bis zum Schwarzen Meer und Konstantinopel. Sie haben die Völker die vorher schon dort waren verdrängt.

    Als die Araber im 8. Jahrhundert nach Mittelasien vordrangen, wurden viele Turkvölker zum Islam bekehrt. Die turkstämmige Dynastie der Karachaniden war 999 die erste, die konvertierte.

    Nach der Jahrtausenwende bedrängten das Turkvolk der Seldschuken das byzantinische Reich, bzw. die Urbevölkerung der heutigen Türkei, und stiessen nach Anatolien vor und gründeten mehrer Dynastien. Eine von ihnen war die im Jahr 1299 gegründete osmanische, die sich von einem seldschukischen Kleinfürsten namens Osman ableitete.

    Die Osmanen waren ursprünglich ein kleiner turkmenischer Stamm, dem der Sultan der Rum-Seldschuken ein kleines Fürstentum (Beylik) an der Grenze zum Byzantinischem Reich überliess. Die meisten Türken der Türkei sehen sich selbst als Nachkommen der osmanischen Türken. Diese wiederum waren Angehörige der so genannten „Westoghusen“. Der Ursprung dieser als Oghusen bezeichneten Stämme liegt in der heutigen Mongolei.

    Also erzähl uns nicht, das Turkvolk wäre eine native Bevölkerung, weder auf der Krim noch in der Türkei oder Turkmenistan oder sonstwo, ausser ganz weit im Ost zwischen Sibirien und China, da kommen die her.

  1. Simple NATO-Logik aller Vasallen auch die Deutschlands:
    Man braucht zum Aufrüsten ein neues Feindbild, so die Wirtschaftsnachrichten im Februar.
    Philip Hammond und auch Panzer Uschi sagt das, was Washington vorplappert.
    Wie gemein, das Empire hat niemals annektiert, es hat seine Einflusssphäre erweitert.Nur Moskau annektiert mit über 90 % Zustimmung.Irgendein Kriegesgrund wird sich schon finden.So eindeutig blöd das Ganze.Leute:Stalin und Hitler sind tot, Obama lebt!
    -------------------------
    Das Fazit der früheren ARD-Korrespondentin in Moskau, Gabriele Krone-Schmalz: Der Begriff der „Annexion“ sei der einzige im Völkerrecht vorgesehene Fall, der militärische Gewalt gegen einen anderen Staat legitimiere.

    In einem kürzlich beschlossenen Gesetz hat US-Präsident Barack Obama alle notwendigen Vorkehrungen beschließen lassen, mit denen die Ukraine gegen Russland aufgerüstet werden kann. Das Gesetz muss sich aus russischer Sicht wie eine Kriegserklärung lesen, wenngleich diese Begriffe natürlich nicht in dem Gesetzestext zu finden sind.

    Mit der neuen Doktrin kehrt Deutschland der in den vergangenen Jahren begonnen Annäherung an Russland den Rücken: Im zuletzt erschienenen Weißbuch von 2006 war Russland noch als „herausgehobener Partner” bezeichnet worden, mit dem eine engere Kooperation sowohl in der Europäischen Union (EU) als auch in der Nato angestrebt werde. Doch beim Nato-Gipfel im September in Wales drehte sich der Wind – und die Nato diskutierte darüber, ob Russland eher als Gegner oder gar als Feind zu betrachten sei.

  1. freethinker sagt:

    Die britischen Kolonialisten ertragen es nicht, wenn andere Völker sich selbst bestimmen, wie die Menschen auf der Krim. Die Briten ertragen es auch nicht, wenn auf dem europäischen Festland Harmonie entsteht. Diese Imperialisten waren immer bestrebt Zwietracht zu provozieren. Da sitzen die tatsächlichen Menschenfeinde, NICHT in Russland, sondern in England und den USA. Man denke nur an Libyen, was sie dort angerichtet haben. 50000 unschuldige Menschen haben sie abgeschlachtet, das bis dahin reichste Land Afrikas zerstört und es versinkt weiter im Chaos. Aussenminister Philip Hammond ist genau der, der sein dümmliches Mundwerk halten sollte und sich schämen sollte, dermaßen idiotisches Zeug von sich zu geben.

  1. Klaus Koch sagt:

    Nun, die Krim ist in der Geschichte sehr oft in unterschiedliche Einflusssphären und Machtbereiche gelangt. Vor etwa 1000 Jahren gehörte sie zum Byzantinischen Reich mit der Hauptstadt Konstantinopel, wo die Ostchristliche Kirche ihren Sitz hatte. (Es gab damals die Römische und die Byzantinische - heute Griechisch orthodoxe Kirche) Deshalb empfing der Kiewer Fürst und Gründer der Kiewer RUS, aus der später das russische Reich hervorging, Vladimir, auf der Krim das Christentum, das seitdem zur Staatsreligion der Russen wurde. Später fiel die Krim an die Türken, dann an die Mongolen/Tataren, dann an die Russen, da sie eine wichtige strategische Position im Schwarzen Meer ist. Nach der Oktoberrevolution gehörte sie zur Sowjetunion und hatte zuerst den administrativen Status einer autonomen Sowjetrepublik, danach wurde sie administrativ der russischen Sowjetrepublik als autonomes Gebiet angegliedert und aus einer Laune des Ukrainischen Parteichefs Chrustschow wurde sie administrativ als autonomes Gebiet der Ukrainischen Sowjetrepublik zugeordnet. Beim Zusammenbruch der Sowjetunion gab es auf der Krim eine Volksabstimmung, bei der mehrheitlich für die Selbständigkeit gestimmt wurde. Das wurde von der Ukraine nicht anerkannt, sondern der Status einer Autonomen Region zuerkannt. Mit eigenem Parlament, eigenen Gesetzen. Nach dem Putsch in Kiew 2014 hat dieses Parlament (und nicht irgendwelche Aufständischen) den Beschluss gefasst, eine Volksentscheidung über die weitere Existenzform der Krim und Sevastopols durchzuführen. Das wollte die Kiewer Putschregierung unbedingt verhindern. Deshalb hat auf Bitten dieses gewählten und damit legitimen Parlaments Russland die militärischen und Polizei-Einrichtungen der ukrainischen Zentralregierung blockiert und die Durchführung des Referendums abgesichert. Das Ergebnis ist bekannt und wurde von Russland anerkannt. Erst danach stimmte das Russische Parlament darüber ab, ob der Antrag der Krim zur Wiedervereinigung mit Russland angenommen werden soll. Es gab also weder eine Annexion, noch einen Aufstand auf der Krim. Das ist halt echte Demokratie, wie sie von Westen immer eingefordert wird.

  1. Chris Tony sagt:

    Hallo Freeman,
    bin seit langer Zeit begeisterter Leser deines Blogs.

    Du hast ein immenses Wissen und Verständnis, allein der letzte Kommentar zu den "Turkvölkern".
    Das bewundere ich enorm.

    Kannst du vllt. eine Liste mit Buchempfehlungen zusammenstellen zu den Themen deines Blogs / die dich selbst interessieren?

    Es gibt so viele Bücher, aber viele erzählen nur eine Seite der Medaille oder lassen die tatsächlichen Fakten im Hintergrund bzw. stellen die Dinge schlichtweg falsch dar.

    Das wäre enorm hilfreich!

    Vielen Dank für deine Arbeit!

  1. 57silentbob sagt:

    vor den Byzantinern waren die Hazaren (Chasaren) dort ansässig, ebenfalls ein Turkvolk.
    Hazaren waren keine Moslems und hatten das Judentum als Staatsreligion.

  1. Die Stellungsnahme der brittische Regierung kann man so ansehen, daß die Übergabe der Krim in 1954 an die sowjet Ukraine ohne Zustimmung aller Russen sowie gegen den Willen von Krimbewohner war vollkommen in Ordnung. Aber Wiedervereinigung der Krim mit Russland in 2014 durch Volksabstimmung und zur Willen beiden Völker so ist nach der Britten das illegal. Wo ist hier die Logik? So müssen die Britten die Wiedervereinigung Von Ost und Westdeutschland auch als Annexion beurteilen. Stimmt es?

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  1. Freenet sagt:

    Interessanter russischer Gesetzesentwurf: Grössere Blogger mit mehr als 3000 Aufrufe pro Tag sollen den Medien / Journalisten Status bekommen mit allen Rechten und Pflichten:

    http://kaliningrad-domizil.ru/portal/information/politik-and-gesellschaft/gesetzentwurf-soll-bloggern-die-rechte-von-journalisten-geben/

  1. Die Falken in London und Washington ärgern sich heute noch grün und blau, dass sie sich die Krim und den Donbass nicht unter die Nägel reissen konnten. Auf der Krim hätte natürlich eine weitere US-Militärbasis entstehen sollen und im Donbass hätten Raketenschutzschilde “um sich vor dem Iran zu schützen (G.W. Bush)“ stationiert werden sollen. Das 5 Milliarden-Investement ist arg in die Hosen gegangen, gell Nudelmann? In der Wirtschaft hätte man dich schon längst in die Wüste geschickt!

    Jetzt kramen sie eben den Plan B hervor. Panzer ins Baltikum, Patriot-Raketen um Warschau, Waffenlieferungen und US-Instrukteure in die Ukraine. Hoffen wir, dass der Schuss auch diesmal hinten raus geht.

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  1. reeno1982 sagt:

    das problem das putin heute mit den angelsächsischen kriegstreibern hat, hatte hitler vor 70 mit denen.

  1. hairesis sagt:

    Danke Freeman,
    Ich LIEBE Dich.
    Ein weiterer Winkel zu deinem Thema:
    http://www.whoownstheworld.com/
    Der zweitplatzierte Landbesitzer hinter Königin Elizabet II ist Russland.
    Als Eidgenosse bin ich persönliches Eigentum dieser herzigen Frau, imprägniert auf der Währung des Commonwealth,
    Die Münze, die EINZIGE ware Wärung...
    Ist halt Metall, nicht Papier...

    Ich habe einen Australischen Pass.
    Mein Name im Pass ist:

    MARTIN FAHRNI

    nicht

    Martin Fahrni

    Seht Ihr den kleinen Unterschied?

    Ich habe dieser hübschen Dame deswegen einen Blog gewidmet, hätte ich nur Zeit...

    Du Freeman machst einen Tollen Job!!!

    Auch deine Blogger-Kommentare sind immer wieder eine Erweiterung dieses Übel.

    Bleibt Stark!!!

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  1. notarfuzzi sagt:

    Viel wichtiger als das, was gesagt wird, scheint mir zu seien, wer etwas sagt. Hat man das gesehen, dann ist der Inhalt doch schon klar und man kann einordnen, was davon zu halten ist bzw. was daran wahr ist!

  1. Klaus Weiß sagt:

    Zum einen drohte die Thatcher im Gespräch mit den Franzosen mit dem Kernwaffeneinsatz, sollten Letztere nicht die Codes der Exocets herausrücken, mit denen die Argentinier ausgerüstet waren, zum anderen wissen wir erst seit relativ kurzer Zeit, daß Churchill 1919 nordrussische Dörfer mit Chemiewaffen belegen ließ. Zwei Gründe, warum die Briten das ungewaschene Maul halten sollten.

    http://www.theguardian.com/world/shortcuts/2013/sep/01/winston-churchill-shocking-use-chemical-weapons

  1. Kellermann sagt:

    @FREEMAN
    Meine Hochachtung für die Antwort auf eine TARTARISCHE URBEVÖLKERUNG der KRIM ! Dieser Schwachsinn taucht immer wieder auf .Es erinnert an den Blödsinn , den die Polen sich erzählen von einer POLNISCHEN URBEVÖLKERUNG bis zu Grenzlinie HANNOVER-ECKERNVÖRDE . Man wehre den Anfängen .

  1. Aristoteles sagt:

    Ich empfehle dem britischen Aussenminister, Philip Hammond, ein klein wenig Nachhilfe in Geschichte, oder hat er im Geschichtsunterricht nicht aufgepasst? Oder ist das Bildungsniveau in Geschichte in GB allgemein so schlecht, nicht zu wissen, dass die Krim immer schon russisch war und der Ukraine zu Zeiten der Sowjetunion als eine Art Gegenleistung für die Stationierung der Schwarzmeerflotte von Nikita Chruschtschow überlassen wurde!

  1. freethinker sagt:

    Die russische Föderation konnte die Menschen, hauptsächlich Russen, auf der Krim vor den westlich geputschten faschistischen Horden retten. Diese haben in einem demokratischen Referendum mit überwältigender Mehrheit für einen Anschluss an ihre Heimat Russland gestimmt. Viele weitere Russen, die in den östlichen Gebieten leben, konnten nicht gerettet werden. Auf diesen Gebieten, die sich ähnlich wie auf der Krim, in einem demokratischen Referendum für ihre Unabhängigkeit gegenüber dem vom Westen an die Macht geputschtem Regime erklärt haben, wurde von der ukrainischen Putschregierung mit einem Völkermord an ihnen gedroht.

    Das Volk in der Westukraine muss den Terror durch das Regime in Kiew ertragen: Krieg gegen die eigenen Mitbürger im Osten, Mobilmachung und Einberufung. Verarmung der Bevölkerung und Ausplünderung ihrer Heimat durch die Oligarchen und durch westliche Großkapitalisten. Stehlen ihrer Goldbestände, rießige Preissteigerungen und absolute Verarmung und Verschuldung über IWF, Weltbank, EZB und andere westliche Versklavungssysteme.

    "Putin ist schuld", das ist orwellscher Neusprech, der übersetzt in die Wirklichkeit lautet: Das westliche Oligarchenmafiasystem ist schuld.

  1. Unknown sagt:

    Zitat:Die Briten ertragen es auch nicht, wenn auf dem europäischen Festland Harmonie entsteht.

    Das hab ich an eigener Haut gespürt,als letztes Jahr eine Englische Flodder-Familie mich Grundlos angegriffen hat.

    So eine Pöbel Mentalität ist mir mein ganzes Leben noch nie über den Weg gelaufen.

    Aber wie man sieht,sind die Russen nicht auf die Zunge gefallen,was auch gut so ist.

    Die Briten und Amis,Mistbauer dieser Welt sollten dauernd verbal so in die richtige Ecke gestellt werden,denn das was die sich hier auf der Welt leisten passt auf keine Kuhhaut mehr.

  1. Chang sagt:

    Bin kritisch was Youtube Videos anbelangt aber der russische Wirtschaftberater redet in diesem Video in einer Talkrunde über die Hintergrunde und Pläne der USA in der Ukraine - der Autor hat es hier noch unnötig mit Details übermalt aber die Talkrunde und was der Wirtschaftberater Putins sagt ist ausserordentlich wichtig - hört Euch das an was diese wahnsinnigen geisteskranken Regiergungleuten und Schattenregierung in der USA in Zukunft plant - ich glaube der Mann sagt genau das was wirklich hier im grossen Stil wieder geplant wird!! Hier der Link zum Video - https://www.youtube.com/watch?v=24a-5YJUnDw - was sind das für Psychopathen????

  1. Montage Kurt sagt:

    Völkerrecht, Genfer Konventionen, internationale Gerichte : Klingt nach unverbindlichen Empfehlungen, wie das Tragen einer Mütze im Winter oder Sonnencreme im Freibad. Verbindlich ist das Recht nur für Schwache. Schwache haben nur Pflichten, Starke haben immer nur Rechte. Dafür machen die Herrschenden ja die Gesetze. Wenn Dein Boss Dich jeden Monat um 1000 Euro bescheisst, ist der clever. Wenn Du ihm aber mal 50 Euro klaust, landest Du im Gefängnis.
    Wenn Russland tatsächlich mal Völkerrecht brechen sollte, um die Welt vor einem Atomkrieg zu retten, ist das doch gut ! Das können die wegen mir nicht oft genug machen. Es ist doch auch ok, wenn ich falsch parke, um einen Herzinfarktpatienten ins Krankenhaus zu bringen. Es ist sogar Pflicht, dass man die Scheibe einer Apotheke einschlägt, EINBRICHT , Verbandzeug STIEHLT, um einem Verblutenden zu helfen. Dazu braucht man kein Jurastudium.

  1. hairesis sagt:

    Lieber Freeman,

    Ein Nachtrag zu meinem letzten Kommentar,
    ich Danke Dir mit meinem Herzen, die Arbeit die Du in dein Werk steckst

    Ich danke Dir für deine ehrliche journalistische Arbeit, rescherschiert und Zeitgemäss.

    Ich danke Dir, dass Du mich auf dem laufenden hälst, weilst ich meiner Tat nachgehen kann, und bei Dir Bestätigungen finde für meine eigenen Gedankengänge. Danke.

    Danke auch, dass Du auf Kommentare antwortest und teilweise noch mehr Preis gibst als in deinem Artikel.

    Ich persönlich habe hier viel gelernt, von Dir und den vielen wachen Komementaren, die mein Welbild bestätigen.

    Ich möchte mal ein Buch schreiben, den Titel hab ich schon:

    Life through the eyes of a 21th century gibsyboy

    Viele Leute realisieren das Übel in London nicht.

    JEDER der Englisch kann sollte sich mal

    Jordan Maxwell - Exposing the Queen

    KUCKEN für einen Einblick wie die Engländer Schach spielen.

    https://www.youtube.com/watch?v=LHTy4Lvxx-g

    Da ich persönliches Eigentum bin der Königin betrifft es mich doppelt.

    Bin ich darum skyzophren,

    nein das ist ein genetisches Defekt,

    meine Seele hat Konflikte mit meinem Geist

    Das alte Teile und hersche,,,

    Danke Freeman

  1. Dass gerade jene, die mit am meisten zusammengeraubt haben auf der Welt, das Maul besonders weit aufreissen, ist schon delikat
    Shut up Mr. American Puppet.
    Lchhaft, real lachhaft.

  1. Obwohl ich durchaus finde das die Krim, sowie Neu Rußland durchaus zu Rußland gehören, der Fehler wurde am Ende der Sowjetunion gemacht und ist nicht so leicht zu korrigieren, schon garnich durch die Annektion der Krim.

    Die von Chruschtschow angeordnete Angliederung von Neu Russland an die Ukraine innerhalb der Sowjetunion war damals (1954)unbedeutend. Nach dem Ende der Sowjetunion führt sie allerdings dazu das eine ethnische Russische Minderheit in einem durch und durch Russisch geprägtem Landteil (Donetzk) unter ukrainischer Regierung leben musste. Ukrainer hassen Russen, auch wegen der Unterdrückung ihrer Kultur durch die Sowjetunion. Als drangsalierung der Russischen Minbderheit haben sie zuletzt haben sie sogar die Zweisprachlichkeit der Verwaltung aufgehoben, und das obwohl alle Ukrainer russisch sprechen können. Das gleiche ist auch vorher in den baltischen Staaten passiert.

    Insofern haben russische Nationalisten durchaus einen Grund eine 'Heim ins Reich' Parole zu Verkünden. Und genau da liegt das Problem. Sowas durch militärische Operationen einseitig zu erzwingen, statt durch Verhandlungen, ist kaum zu unterscheiden von Handlungen die zum Beginn des 2. Weltkriegs geführt haben. Stichwort Münchener Verträge um das Sudetenland und die spätere Annektion der Tschecheslowakei durch Hitler.

    Die Ähnlichkeit zu den geschehnissen 1938/39 ist kaum zu übersehen, ebensowenig wie die möglichen folgen.