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Katholischer Priester von Islamisten geköpft

von Freeman am Sonntag, 30. Juni 2013 , unter , | Kommentare (55)



Der Vatikan hat den kaltblütigen Mord des Franziskanerpriester François Murad (49) bestätigt. Er wurde am Sonntag den 23. Juni von radikal islamischen Terroristen in Nordsyrien in Gassanieh in aller Öffentlichkeit geköpft. Dem gefesselten Priester wurde mit einem Messer der Hals durchgeschnitten. Danach wurde der Kopf der grölenden Menge gezeigt. Der katholische Priester hatte im örtlichen christlichen Kloster Schutz gesucht, welches von der Terrorgruppe Jabhat al-Nusra angegriffen wurde.

Der abgeschnittene Kopf des Priesters wird der Menge gezeigt

Diese abscheuliche Tat muss jeden Christen auf der ganzen Welt klar machen, bei den sogenannten Rebellen in Syrien handelt es sich um kaltblütige Mörder und nicht um Freiheitskämpfer und schon gar nicht um Wächter des Islam. Sie können noch so laut "Allahu Akbar" bei ihrer Abschlachtung rufen, mit Gott hat das überhaupt nichts zu tun.

Wer das Leben eines Menschen nimmt begeht eine Todsünde, Punkt!

Koranverse aus Medina: 2.82 Deshalb, wer Böses tut und in Sünde verstrickt ist, wird im Höllenfeuer wohnen, dort bleibt er.

Jeder Moslem der diesen brutalen Mord an einem wehrlosen katholischen Priester nicht in aller Schärfe verurteilt, macht sich mitschuldig. Der Koran verbietet das. Die Mörder und alle die dabei tatenlos zugeschaut haben werden in der ewigen Verdammnis landen. Sie sind die Diener Satans und werden für ihre feige Tat für immer büssen.

Im folgenden Video wird die Enthauptung gezeigt, die Vater François zum Märtyrer macht, der nur wegen seinem christlichen Glauben starb. Achtung, die Aufnahmen sind extrem brutal und zeige ich nur weil es Leute gibt die immer noch abstreiten, solche Gräueltaten passieren in Syrien durch die Dschihadisten.

Das erste Opfer ist Vater François. Das zweite, dem ebenfalls der Kopf abgeschnitten wurde, soll mit der Assad-Regierung kollaboriert haben. Eine dritte Person die ebenfalls die Hände auf dem Rücken gefesselt hat und auf Boden kniet erwartet das gleiche Schicksal.



Es fehlen mir die Worte um meine Empörung über dieses Massaker zu beschreiben. Wie abartig muss man sein, um wehrlose Menschen so zu töten? Diese verdammten Mörder lassen sogar Kinder dabei zuschauen.

Warum berichten die westlichen Medien nicht über diese abscheulichen Morde an Christen und wer diesen Mörderbanden das Geld und die Waffen gibt um in Syrien zu wüten? Nämlich die schlimmsten Diktaturen wie Saudi-Arabien und Katar, sowie die Türkei, Jordanien und Israel, und die Vereinigten Staaten und Grossbritannien.

Wo bleibt die Verurteilung dieser Gräueltaten durch die Regierungen des angeblich zivilisierten Westen? Sie machen ja sonst so eine Geschrei wenn es um Menschenrechte und dem Schutz von Menschenleben geht. Offensichtlich sind ihnen alle Mittel recht, so lange es um den Sturz von Assad geht.

Ich fordere hiermit alle ASR-Leser auf, diesen Artikel mit dem Video an alle Abgeordneten, Regierungen, Medien, Staatsanwälte, Vertretern der verschiedenen Religionen und sonst alle die es wissen müssen zu schicken. Die Unterstützung der Terroristen die in Syrien eingefallen sind und die schlimmsten Verbrechen begehen muss sofort beendet und die Täter bestraft werden.

Der absolute Wahnsinn nimmt seinen Lauf

von Freeman am , unter , | Kommentare (25)



Folgendes Mail hat mich von einer ASR-Leserin erreicht, welche die Situation in Deutschland drastisch beschreibt:



Hallo Freeman,

in Anbetracht dessen, dass auch diese Email unter Garantie durchgeschnüffelt wird (Grüsse an die Schnüffler). Habt ihr kranken Perverslinge nichts besseres zu tun?

Es wird immer bekloppter hier im Land der Untertanen. Der Wahnsinn tobt und nimmt immer groteskere Züge an. Während eine ganz neue Ideologie für die verblödeten Massen installiert wird, lachen sich die Betrugsbänker hinter unserem Rücken kaputt über unsere erzwungene Großzügigkeit.

Jetzt soll auch noch der Eurosoli kommen, daß heißt, wir sollen die faulen Ärsche der EU Mumien noch fetter füttern. Sie tun nichts für ihr Geld, während unsereins ackern muß wie ein Gaul für sein tägliches Brot.

Die Grün/innen haben gerade Gestern huldvoll genickt als es hieß, daß jeder der in Hartz4 abrutscht sich einem psychologischen Eignungstest unterziehen soll, mit Unterschrift unter die EGV. Ich bin echt bald ausgeflippt als ich das hörte und habe die Geschäfts(Führer)des(r) Jobcenter gefragt, ob sie nicht mehr alle Tassen im Schrank haben, denn mit diesem Eignungstest unterstelle man den Kunden automatische Schwachsinnigkeit und der Verdacht auf Arbeitsunwille.

Aber da hätte ich auch mit einer Mauer reden können, die sind alle von den gängigen Blockparteien eingenordet. Kein Mensch, ob jung oder alt, soll mehr in Zukunft der BRD auf der Tasche liegen. Dafür sorgen sie jetzt mit ganz neuen Zielgebungsrichtlinien, die haarsträubend sind, die mich irres ahnen lassen in Richtung Diktatur. Mittlerweile ist es so, daß sich hier die Leute umbringen, weil sie diese ganzen Jobcenterschikanen nicht mehr aushalten können. Ist das Freiheit und Demokratie?

Immer mehr Menschen hungern, ja auch in der BRD, weil das was sie verdienen, zum Leben zu wenig und zum Sterben zu viel ist. Gleichzeitig zeigen die beschissenen Mainstreammedien groteske Hartz4 Familien, die Biersaufend und Ketterauchend ihre Kinder auf und nieder prügeln oder anschreien.

Die Wirtschaft trudelt in Richtung "Merkelsche Planwirtschaft", denn die freie Wirtschaft ist abgeschafft, während gleichzeitig die Infrastruktur, wie in England und Irland, zerbröselt. Nichts funktioniert mehr richtig. Aber die Steuern, Abgaben und Gebühren die steigen ins unermessliche an. Bald nach den Wahlen hat Merkel ja schon die "blühenden" Landschaften versprochen. Ich frage mich bloß für wen und wo? Es wird echt immer gruseliger.

Es ist wirklich so, dass jede Stadt in der BRD das gleiche Konzept hat. Handel, Tourismus und die Gesundheitsversorgung, sollen von privaten Investoren gestützt werden. Ich habe mich jetzt 3 Tage am Stück mit der Wirtschaftsförderung und mit der Stadtentwicklung auseinandergesetzt, mit den Typen von der Verwaltung aus den zuständigen Fachbereichen, von wegen Privatisierung.

Sie glauben echt immer noch an ein Wunder, und so wird es den Bürgern auch verkauft. Ich habe Gestern Abend in der Bürgerversammlung nach der Power Point Präsentation vor versammelter Mannschaft den Vorschlag gemacht, sie könnten ja das gleiche machen wie beim G8 Gipfel in Irland "und so tun als ob,..." indem sie die leeren Schaufenster der Pleiteläden mit astreiner Fototapete zukleistern.

Hier werden in Zukunft Potemkin'sche Dörfer entstehen, genau so wie du das schon seit eh und je schreibst. Ich nenne das pervertierte Planwirtschaft, und die Leute glauben auch noch, dass es irgendwen in den Verwaltungen juckt, welche Vorschläge sie zur Belebung der schwindsüchtigen Wirtschaft machen.

Und wo sollen denn überhaupt all die reichen Investoren herkommen, wenn man ihnen durch Steuerplünderungen und andere staatliche Überraschungen das Geld vom Konto raubt per "Brüsseler Enteignungsorgien", das frage ich mich. Sie verscheuchen doch am Ende jeden mutigen Unternehmer/Geschäftsmann/Frau.

Mann, ist doch wahr.

Liebe Grüsse

Die CIA half bei der Verhaftung Mandelas

von Freeman am Samstag, 29. Juni 2013 , unter , , | Kommentare (7)



Obama und seine Frau Michelle wollen heute im Laufe des Tages mit der Familie des schwer kranken südafrikanischen Vorkämpfers der Anti-Apartheid-Bewegung, Nelson Mandela, zusammenkommen, weil Obama ihn als Helden betrachtet. Was die wenigsten wissen, es war die CIA welche dem südafrikanischen Geheimdienst 1962 den Tipp gaben, der zu Verhaftung von Nelson Mandela führte und ihn für die meiste Zeit seines Lebens hinter Gitter brachte. Obama vertritt die USA und tut so wie wenn er sich um die Gesundheit von Mandela Sorgen macht, dabei war es Washington zu verdanken, dass er überhaupt 27 Jahre im Gefängnis landete und dort seine Gesundheit ruinierte.

Obamas Mandela-Show in Südafrika
Wir wissen, Obama ist einer der grössten Heuchler, Lügner und Kriegshetzer die es gibt und seine aktuelle Afrika-Reise ist ein weiteres Beispiel dafür. Ausserdem ist er ein Schauspieler, der gerne die Tränendrüsen drückt und sich als Heiliger darstellt. Er wollte Mandela am Krankenbett besuchen, damit die Presse tolle Propagandafotos von den beiden machen kann.

Der Kriegsverbrecher und Guantanamo-Folterer zusammen mit dem Kämpfer gegen das Apartheid-Regime. Daraus ist nichts geworden, denn auf Wunsch der Familie Mandelas wurde darauf verzichtet. Der 94-Jährige liegt seit drei Wochen wegen einer Lungenerkrankung in einer Klinik in Pretoria. Sein Zustand wird als kritisch beschrieben.

Obama besucht Südafrika als Teil einer auf acht Tage angelegten Afrika-Reise, die ihn in insgesamt drei Länder bringt. Er wollte auch mit Mandela zusammenkommen, den er selbst als einen seiner persönlichen Helden bezeichnet hat.

Ach ja, Mandela ist für ihn ein Held, weil er sich gegen das verbrecherische Regime auflehnte und die Rassendiskriminierung aufzeigte? Aber die Whistleblower Assange, Manning und jetzt Snowden, welche die Verbrechen seiner eigenen Diktatur aufzeigen und entblössen, werden gnadenlos verfolgt.

Obama will am Samstag an der Universität in Kapstadt sprechen und danach Robben Island besuchen, die im Atlantischen Ozean vor Kapstadt liegt, wo Nelson Mandela jahrelang inhaftiert war. Heuchlerischer geht's nimmer. Dabei sind es genau die selben US-Geheimdienste die PRISM betreiben, um die ganze Welt auszuspionieren, die Mandela damals ans Messer lieferten.

Obama sollte lieber Guantanamo besuchen oder Bradley Manning im Militärgefängnis. Dazu noch sich bei Mandela und seiner Familie entschuldigen, für das ganze Leid den die CIA verursachte, in dem sie ihn an die Schergen des Apartheid-Regimes verraten haben.

Mandela wurde am 5. August 1962 von Agenten der "Special Branch" der südafrikanischen Polizei verhaftet, nach dem die CIA sie über jedes Detail seines Aufenthaltsortes informierten. Was er für Kleidung tragen würde, die Uhrzeit und wo er genau wäre.

Am 12. Juni 1964 verurteilte Richter Quartus de Wet nach achtmonatiger Verhandlung ihn und sieben weitere Mitstreiter zu lebenslanger Haft wegen Sabotage und Planung bewaffneten Kampfes.

Erst am 11. Februar 1990 nach 27 Jahren wurde er aus der Haft entlassen. Der damalige südafrikanische Staatspräsident Frederik de Klerk hatte den Befehl gegeben und wenige Tage zuvor das Verbot des ANC aufgehoben.

Man muss sich das vorstellen, sogar noch im Jahr 1988 wurde Nelson Mandela gemeinsam mit anderen Vertretern des ANC von der US-amerikanischen Regierung unter Ronald Reagan für seinen Kampf gegen das Apartheid-Regime als „Terrorist“ auf eine Watch List gesetzt. Erst im Jahr 2008 wurde er von dieser Liste gestrichen. Auch Margaret Thatcher nannte ihn einen „Terroristen“.

Die amerikanische, britische und auch israelische Regierungen unterstützten das rassistische Regime bis zuletzt und bezeichneten die welche dagegen sich einsetzten als Terroristen. Sie belieferten Pretoria mit Waffen und Öl, schützten den Alliierten vor Sanktionen und Israel half sogar beim Atomwaffenprogramm.

Im Jahre 1962 betrachtete die US-Regierung und die CIA den African National Congress (ANC) als eine Bedrohung der Stabilität des befreundeten Südafrika. Damals hatte das Apartheid-Regime nicht nur ein militärisches Kooperationsabkommen mit Washington unterzeichnet, sondern die USA bezog auch einen grossen Teil des Uran für die Kernkraftwerke und Atomwaffen von dort.

Die CIA kannte Mandelas Aufenthaltsort, weil sie einen Geheimagenten in den inneren Kreis der ANC-Gruppe in Durban eingeschleust hatten. Das erzählte später Gerard Ludi, ein pensionierter südafrikanischer Offizieller des Geheimdienst.

Mandela wurde von dem ganzen südafrikanischen Sicherheitsapparat wegen seiner subversiven Aktivitäten gegen Apartheid landesweit gesucht. Am Morgen nach einem geheimen Treffen mit anderen ANC-Mitgliedern in Durban, stiess Mandela, der sich als Chauffeur verkleidet hatte, auf eine Strassensperre. Er wurde sofort erkannt und verhaftet.

Nach seiner Freilassung im Februar 1990 tourte er die Welt als bekanntester politischer Gefangene damals mit 71 Jahren und versuchte Unterstützung für die Anti-Apartheid-Bewegung zu gewinnen. 1993 erhielten Mandela und de Klerk gemeinsam den Friedensnobelpreis.

Am 27. April 1994 gewann der ANC die ersten demokratischen Wahlen Südafrikas mit absoluter Mehrheit. Am 9. Mai wurde Nelson Mandela vom neuen Parlament zum ersten schwarzen Präsidenten des Landes gewählt, ein Amt das er bis Dezember 1997 inne hatte.

Am internationalen Tag der Solidarität mit dem Palästinensischen Volk am 4. Dezember 1997 in Pretoria sprach Mandela sich mit einem Grusswort für die Rechte der Palästinenser aus: „Wir wissen nur zu gut, dass unsere Freiheit unvollständig ohne die Freiheit der Palästinenser ist."

Anfang 2003 hielt Mandela einige Reden, in denen er George W. Bush und den britischen Premierminister Tony Blair heftig wegen ihrer Kriegshetze gegen den Irak kritisierte. Und jetzt geht Obama als Nachfolger dieser Oberkriegsverbrecher und als Betreiber von Killerdrohnen zu Mandela und macht einen auf Bewunderer. Kotz!!!

Neben dem PR-Gag mit Mandela geht es Obama hauptsächlich mit der Afrikareise darum, den verstärkten Einfluss Chinas auf dem schwarzen Kontinent zurückzudrängen. Was dort schon länger abläuft ist ein versteckter Krieg zwischen den beiden Supermächten. China hat die USA im Handel mit Afrika weit überholt und das Volumen hat sich in den letzten 5 Jahren auf 200 Milliarden Dollar gesteigert, doppelt so hoch wie mit Amerika.

Peking weitet seinen Einfluss auf friedlichen Weg aus, mit Investitionen in die Rochstoffförderung und in Infrastruktur. Washington aber greift immer offener zu militärischen Mitteln zurück. So diente der US-NATO-Krieg gegen Libyen hauptsächlich um Chinas Ölinvestitionen in Milliardenhöhe zu sabotieren. Im Sudan und Mali ist es genau so. Das Gerede, es gehe dem Westen um Menschenrechte und Demokratie, ist wie immer eine Lüge.

Das in Stuttgart beheimatete AFRICOM hat eine Drohnen-Basis in Nigeria eingerichtet, um damit die imperialistische Intervention der Franzosen in Mali zu unterstützen. Der Drohnen-Krieg soll auch in Afrika stattfinden. Es wurden auch US-Soldaten in Zentralafrika stationiert und mit dem Märchen begründet, es gehe darum um Joseph Kony zu jagen. Dabei ist der Typ genau so ein erfundenes Phantom wie Osama Bin Laden es war.

Aber immer mehr Menschen auf der ganzen Welt realisieren, wer der wirkliche Schurkenstaat ist, wer am meisten den Weltfrieden gefährdet und nur Tod, Zerstörung und Elend bringt. Wer bis jetzt nicht antiamerikanisch eingestellt ist und immer noch die USA für die Guten hält, muss genau so ein Unmensch wie sie sein oder an kompletter Realitätsleugnung leiden.

Es ist überfällig den Amis den Mittelfinger zu zeigen.

Am Samstag ist es auf dem Universitätsgelände in Soweto zu Zusammen- stössen zwischen Demonstranten und der Polizei gekommen. Dabei feuerte die Polizei Blendgranaten ab, um die Menge von mehreren hundert Menschen auseinander zu treiben. Der Protest richtete sich gegen die Auslands- und Geheimdienstpolitik Obamas. Demonstranten hielten Plakate hoch, die Obama als Hitler zeigten. "In Jemen, Afghanistan und Pakistan sterben Menschen durch Drohnenangriffe", sagte der 54 Jahre alte Demonstrant Ramasimong Tsokolibane der Nachrichtenagentur AFP, "deshalb bezeichnen wir Obama als Hitler. Er ist ein Mörder."



Vortrag - Hinter den Kulissen der Macht

von Freeman am Donnerstag, 27. Juni 2013 , unter | Kommentare (4)



Am Freitag, 28. Juni 2013, findet im Zentrum Gersag in Emmenbrücke (CH) um 19.30 Uhr die nächste öffentliche Veranstaltung der beliebten Anlassreihe von Info8.ch statt. Der bekannte deutsche Buchautor und Chefredaktor des COMPACT-Magazins Jürgen Elsässer sowie die Psychologin und „Spin Doctor“-Expertin Dr. Judith Barben sprechen zum brisanten Thema: „Hinter den Kulissen der Macht“ – welche Ziele die Classe Politique verfolgt und wie wir manipuliert werden! Der Anlass wird in Zusammenarbeit mit dem Jungbund Waldstaettia durchgeführt.


Öffentliche Veranstaltung: „Hinter den Kulissen der Macht“

Datum: Freitag, 28. Juni 2013

Ort: Zentrum Gersag, Rüeggisingerstrasse 20a, CH-6020 Emmenbrücke

Zeit: 19:30 bis 21:30 Uhr (Türöffnung: 19:00 Uhr)

Per E-Mail auf online@info8.ch mit Name, Adresse und gewünschter Anzahl Tickets bitte voranmelden und auf ASR als Infoquelle hinweisen.

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Demo gegen PRISM/NSA vor US-Botschaft in Bern

Die Enthüllungen des Whistleblowers Edward Snowden haben beispiellos aufgezeigt, wie systematisch die Geheimdienste der USA und Grossbritannien in Schwindel erregendem Umfang sämtliche Kommunikationsdienste unbescholtener Bürger überwacht, aufgezeichnet und ausgewertet haben. Nun macht sich die zunehmende Empörung in der Öffentlichkeit breit. In Kooperation mit der Jungen SVP ruft die Schweizer Piratenpartei auf, in Bern gegen die NSA, PRISM und Tempora zu demonstrieren.



Die bewilligte Demonstration findet statt am Samstag, 29. Juni 2013, zwischen 14:00 und 15:00 Uhr vor der US-Botschaft in Bern.

Interessierte werden aufgerufen, Transparente sowie möglichst viele Freunde mitzunehmen. Vor Ort werden diverse Ansprachen gehalten, angekündigt werden "flammende Reden" gegen den Überwachungsstaat. Als Referenten stehen unter anderen schon Pascal Gloor, Vizepräsident der Piratenpartei sowie Anian Liebrand, Vizepräsident der Jungen SVP, fest.

Ohne Bundeswehr keine Bananen

von Freeman am , unter , | Kommentare (5)



Die Bundeswehr hat einen neuen Werbespot lanciert in dem gesagt wird, die Marine sorgt mit ihren Auslandeinsätzen dafür, dass die Seewege offen bleiben und Wirtschaftsgüter von und nach Deutschland fliessen. Einfach gesagt, ohne Bundeswehr kommen keine Bananen bei uns an und fehlen in den Supermärkten.


Die Bundeswehr gibt heute genau das zu, weswegen Bundespräsident Horst Köhler 2010 zurücktreten musste. Er sagte während eines Interviews auf dem Rückflug nach einem Besuch von Bundeswehr-Truppen in Afghanistan, die Aufgabe der Bundeswehr wäre es die deutsche Wirtschaft zu schützen. Die genauen Worte waren:

"Meine Einschätzung ist aber, dass insgesamt wir auf dem Wege sind, doch auch in der Breite der Gesellschaft zu verstehen, dass ein Land unserer Größe mit dieser Außenhandelsorientierung und damit auch Außenhandelsabhängigkeit auch wissen muss, dass im Zweifel, im Notfall auch militärischer Einsatz notwendig ist, um unsere Interessen zu wahren, zum Beispiel freie Handelswege, zum Beispiel ganze regionale Instabilitäten zu verhindern, die mit Sicherheit dann auch auf unsere Chancen zurückschlagen negativ durch Handel, Arbeitsplätze und Einkommen. ... Es wird wieder sozusagen Todesfälle geben. Nicht nur bei Soldaten, ... "

Diese Aussagen wurden von einigen Regierungs- und Oppositionspolitikern teils heftig kritisiert. Der Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Jürgen Trittin, reagierte auf Köhlers Äusserung mit dem Vergleich zu historischer Kanonenbootpolitik. Mit der Rechtfertigung bewaffneter Aussenhandelspolitik stünde Köhler nicht mehr auf dem Boden des Grundgesetzes.

Ach ja? Die Bundesmarine gibt aber jetzt mit diesem Werbespot zu, mit den Schiffen betreibt sie Kanonenbootpolitik. Für den deutschen Michel der daran glaubt, die Bundeswehr ist in Afghanistan um Brunnen zu bauen (ich lach mich schief), wird gesagt, ohne Bundeswehr gibt es keine Bananen. Das geht natürlich nicht, deswegen ist der illegale und Grundgesetz verletzende "out of area" Einsatz gerechtfertigt.



Habt ihr im Hintergrund den Namen der Schifffahrtslinie MAERSK gesehen? Die gehört auch zu den Kriegshetzern, denn sie läuft nicht mehr iranische Häfen an und ist damit das Werkzeug der illegalen Sanktionen. Die dänische Reederei hat 2012 die Hälfte der 1,82 Milliarden Dollar an militärischen Transportaufträgen vom Pentagon erhalten.

Genau wie das Pentagon die Schlägertruppe für Wall Street und die US-Konzerne darstellt, ist die Bundeswehr es für die deutsche Wirtschaft. Wer also Soldat wird muss wissen, er dient eigentlich nicht der Landes- verteidigung, sondern stirbt für Bananen, oder für die imperialistische Markteroberung der Konzerne und ihrer Profitgier.

Grösster US-Steuerflüchtling gestorben

von Freeman am Mittwoch, 26. Juni 2013 , unter , , | Kommentare (5)



Für fast 20 Jahre hat Marc Rich ein Doppelleben geführt. Eines als bekannter Rohstoffhändler und Milliardär in der Welt des Jet-Set, umgeben von schönen Frauen, luxuriösen Villen, Ski-Chalets und 5-Sterne-Hotels, und eines als weltweit meist gesuchter Steuerflüchtling, der sich nur in der Schweiz, Spanien und Israel aufhalten durfte. Seit seiner Flucht aus den USA 1983 war Rich das oberste Ziel der US-Steuerfandung und stand auf der Liste der meistgesuchten Kriminellen des FBI, bis Präsident Bill Clinton ihn am 20. Januar 2001 den letzten Tag seiner Amtszeit begnadigte. Am Mittwoch ist Marc Rich im Alter von 78 Jahren in Luzern an einem Schlaganfall gestorben. Morgen wird er in Tel Aviv beerdigt.

Wie es der Zufall will habe ich Marc Rich am vergangenen Samstag bei einer Sportveranstaltung in Zug gesehen. Als Journalist wird man zu so Events eingeladen. Er sass am Tisch neben mir in der VIP-Lounge. Er wirkte auf mich sehr alt und schwach, kaum die Umgebung wahrnehmend. Das Foto welches ich mit dem Handy gemacht habe ist wahrscheinlich eines der letzten die ihn in der Öffentlichkeit zeigt.

Marc Rich vor der Bossard-Arena mit einer Flasche Bier und Zigarre
Zum Höhepunkt seiner Spekulation und Handel mit Rohstoffen hatte seine Firma Einnahmen von 7 Milliarden Dollar im Jahr. Damit häufte er sich Besitztümer an, wie ein riesiges Anwesen in Meggen am Vierwaldstättersee im Kanton Luzern im Wert von 60 Millionen Franken, gefüllt mit Picassos und Kunstwerken anderer teurer Künstler, ein luxuriöses Chalet in St. Moritz und eine Villa in Marbella an der spanischen Küste. Er war aber ein Gefangener im goldenen Käfig, denn er konnte nicht aus der Schweiz raus, ausser nach Spanien und Israel, weil er bis 2001 zur Verhaftung ausgeschrieben war.

Marc Rich und andere Händler wurden 1983 der Steuerhinterziehung, Falschaussage, Handel mit Iran und dem umstrittenen RICO (Racketeer Influenced and Corrupt Organisations, Trading with the Enemy Act) angeklagt. Der damalige Oberstaatsanwalt für den Distrikt von New York und spätere Bürgermeister der Stadt, Rudolph Giuliani, beschrieb die Sache Marc Rich als "den grössten Fall von Steuerhinterziehung in der Geschichte der Vereinigten Staaten."

Aber die Steuerhinterziehung war nur das letzte Stück in der Anklage gegen Rich. Er wurde auch angeklagt an einem komplexen Öl-Betrug teilgenommen zu haben, der die Energiekrise Amerikas in den frühen 80-Jahren ausnutzte. Er wurde in 65 Fällen beschuldigt im Geheimen Millionen von Fass an texanischen Rohöl aufgekauft zu haben, dass unter strikten Preiskontrollen stand, und es unter neuem Etikett als unkontrolliertes Öl auf dem freien Markt mit einem gigantischen Gewinn verkauft zu haben, angeblich 100 Millionen Dollar.

Während der sogenannten Geiselnahme von Teheran, wobei 52 US-Diplomaten 444 Tage lang vom 4. November 1979 bis zum 20. Januar 1981 als Geiseln gehalten wurden, nachdem eine Gruppe iranischer Studenten die US-amerikanische Botschaft in Teheran im Verlauf der Islamischen Revolution besetzt hatte, hat Marc Rich mit dem "Feind" Geschäfte gemacht und iranisches Öl verkauft, trotz eines amerikanischen Handelsembargos, und dabei ein weiteres Vermögen angehäuft. Rich und seine Partner wurden angeklagt, keine Steuern auf diese Profite bezahlt zu haben.

Denn, noch unter dem Schah Mitte der 70-Jahre vereinbarten der Iran und Israel den Bau einer geheimen Pipeline von Elat bis ans Mittelmeer, um so den Suezkanal zu umgehen und auch um aus den Fängen der grossen US-Ölkonzerne zu kommen. Diese Joint Venture belieferte Israel insgeheim mit Öl und es war Marc Rich der nach Aussen das Öl transportierte und die Pipeline benutzte.

Marc Rich stellte sich nicht der Anklage sondern flüchtete in die Schweiz, kurz bevor er verhaftet werden sollte. Obwohl seine Firma sich später schuldig erklärte und bereit war eine Strafe von 171 Millionen Dollar zu zahlen, blieb die Anklage gegen ihn persönlich bestehen. Die US-Behörden begannen eine lange Verbrecherjagd nach ihm, die teilweise wie aus einem Spionagethriller sich liest.

Mittlerweile hatte Marc Rich, der ursprünglich als Marcell David Reich 1934 in Antwerpen geboren wurde und mit seiner jüdischen Familie 1941 in die USA emigrierte, eine Scharmoffensive mit Spenden in der Schweiz gestartet und so sich das Wohlwollen und den Schutz dort erkauft. Aber nicht nur dort war Rich mit "Wohltätigkeit" spendabel, sondern in anderen europäischen Ländern, aber hauptsächlich auch in Israel.

Er behauptete bei zahlreichen Interviews, seine Firma hätte ihren Sitz in der Schweiz und unterliege nicht den amerikanischen Gesetzen. Als guter Steuerzahler wurde er im Kanton Zug gerne gesehen. Ausserdem war damals Steuerhinterziehung in der Schweiz nicht strafbar und deshalb wurde er nicht ausgeliefert.

Aber der wirkliche Grund warum Marc Rich ungestraft sich in der Schweiz aufhalten und Geschäfte machen konnte, waren seine guten Verbindungen zur CIA und zum Mossad. Er hat mit den Geheimdiensten zusammen- gearbeitet und dafür haben sie ihn vor der amerikanischen Justiz und dem FBI geschützt. Sein persönlicher Sicherheitsberater war ja ein ehemaliger Agenten des israelischen Geheimdienstes Mossad.

So hat er zum Beispiel geholfen trotz Sanktionen Öl an Südafrika zu liefern, genau wie Israel an das Apartheidregime Nukleartechnologie und Waffen lieferte. Der erste israelische Atomtest wurde auch ab der Küste von Südafrika im Südatlantik durchgeführt. Rich hat mit diesen Bruch des Boykott einen Gewinn von 2 Milliarden Dollar erzielt.

Der damalige Zuger Gemeinderat und heutige Vizepräsident der Grünen Schweiz, Jo Lang, hat in einem aktuellen Interview über ein Erlebnis Anfang der 90-Jahre gesagt:

"Als ich mich auf Einladung von Gewerkschaften in den USA befand, bekam das FBI Wind davon und lud mich deshalb nach New York ein. Sie boten mir 700'000 Dollar, wenn ich ihnen helfen würde, Marc Rich zu fangen. Meine Antwort war klar: Ich bin ein Politiker und kein Polizeibeamter."

Auf die Frage, warum Rich nie von den US-Behörden verhaftet wurde sagte Lang: "Ich bin überzeugt, dass Marc Rich mit der CIA zusammenarbeitete und damit vor dem Zugriff durch das FBI geschützt war. Das habe ich damals dem FBI in New York erzählt, die Mimik der Beamten zeigte eindeutig, dass sie auch davon ausgingen."

Zur gleichen Zeit wo all das ablief, fand auch die sogenannte Iran-Contra-Affäre statt. Von der Reagan-Regierung waren im Verlauf der 1980er Jahre Einnahmen aus geheimen Waffenverkäufen an den Iran an die rechtsgerichtete Guerilla-Bewegung der Contras in Nicaragua weitergeleitet worden, um sie bei dem Contra-Krieg gegen die sandinistische Regierung zu unterstützen.

Die Contras wiederum haben über Jahre mehrere Tonnen Kokain mit Wissen und Duldung der CIA in die USA geschmuggelt. Aus den Erlösen des Drogenverkaufs finanzierten die paramilitärischen Contra-Verbände ihren Kampf gegen die linksgerichtete Regierung der Sandinisten, weshalb die US-Regierung bzw. die CIA dies duldete und somit unterstützte.

All das zeigt, in den USA bekämpft die linke Hand die rechte, oder die CIA begeht die kriminellsten Handlungen, welche andere US-Behörden verhindern sollen. Oder die CIA schützt Verbrecher, die das FBI aber zur Fahndung ausgeschrieben hat und sucht. Oder Washington ist offiziell gegen eine Regierung und verhängt Sanktionen, aber insgeheim werden trotzdem Geschäfte gemacht. Dazu wurden Agenten wie Marc Rich verwendet.

Wie der Marc-Rich-Biograf Daniel Ammann anlässlich des Todes in einem Interview sagte:

"Er arbeitete quasi als Mittelsmann für viele Regierungen, die der Öffentlichkeit etwas sagten und im Hintergrund das Gegenteil davon taten. Zum Beispiel, indem er von den Iranern Öl kaufte und dieses an Israel weiterverkaufte. Beide Regierungen wussten das, und für beide Regierungen wäre das offiziell ein absolutes No-go gewesen. Aber aus Opportunitätsgründen gingen sie auf den Deal ein. Zwischendrin stand Marc Rich."

Marc Rich war mit seiner Handelsfirma jahrelang der bedeutendste Rohöllieferant für Israel mit einem Anteil von bis zu 60–90 % des Bedarfs. Das Öl stammte hauptsächlich aus dem Iran und wurde auf dem Papier über Rotterdam vom Ursprung her "gesäubert".

Die "Marc Rich + Co AG“ mit Hauptsitz im schweizerischen Zug wurde über die nächsten Jahrzehnte zu einem der bekanntesten und erfolgreichsten Unternehmen der Branche. 1993 verkaufte Marc Rich den Trading Bereich an die Manager. Daraus entstand das Unternehmen Glencore, das heute weltweit das grösste im Rohstoffhandel ist. Zuletzt war Marc Rich im grossen Stil im Immobilien-Bereich tätig.

Die Begnadigung von Marc Rich durch Bill Clinton ist sehr umstritten, denn es sieht aus wie wenn sie erkauft wurde. Denise Rich, von 1966 bis 1996 mit Marc Rich verheiratet und Mutter drei gemeinsamer Kinder, eine in Amerika bekannte Prominente, Gesellschaftslöwin, Spendensammlerin und Liedermacherin, hat 450'000 Dollar für die Clinton Library zusammen- gebracht und so die Gunst des Präsidenten erworben, sagt man.

Andere sprechen von einer zweistelligen Millionenzahlung, damit der Gesuchte auf die Begnadigungsliste kam. Jedenfalls haben sich viele israelische Politiker für Marc Rich eingesetzt, wie Schimon Peres, Ehud Barak und Ehud Olmert. Auch Politiker in der Schweiz, wie der ehemalige Stadtpräsident von Zürich, Josef Estermann.

Denise Rich hat die amerikanische Staatsbürgerschaft abgelegt und 2011 die österreichische angenommen. Marc Rich tat das bereits in den 80-Jahren und nahm die spanische und israelische an. Das machen mittlerweile viele US-Bürger, um so der unabhängig vom Wohnort weltweiten Steuerpflicht zu entkommen.

Als ich ihn am vergangene Samstag bei der Tennis-Veranstaltung "Stars on Court" sah, bei der Steffi Graf, Andre Agassi, Heinz Günthardt, Henri Leconte und Mansour Bahrami sich einen Tennis-Show-Kampf lieferten, dachte ich mir, wow der sieht aber schlecht aus. Ein verschrumpeltes Männchen mit Buckel. Nur drei Tage später ist er gestorben.

Was ich jetzt denke, die Milliarde die Marc Rich sich mit "krummen" Geschäften angehäuft hat, haben ihn nicht vor dem Tod bewahrt und er hat sie nicht mitnehmen können. Wie jeder andere Sterbliche tritt er vor seinem Schöpfer und muss sich für seine Taten verantworten. Dabei kommt mir in den Sinn: "... was nützt es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, aber dabei seine Seele verliert?" (Mt 16,25-26)

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Übrigens, eines der Lieder von Denise Rich wurde weltbekannt, nämlich "Frankie" von "Sister Sledge" gesungen:

Bilder der abgeschossenen Taksim-Drohne

von Freeman am Dienstag, 25. Juni 2013 , unter , | Kommentare (2)



Einer der Berichterstatter in Istanbul der Jenk Kose heisst hat regelmässig eine kleine Drohne, die mit einer Kamera ausgestattet war, über den Taksim-Platz während der Proteste fliegen lassen. An einem der Tage als die Polizei wiedermal die friedlichen Demonstranten angegriffen hat, wurde seine Drohne abgeschossen. Die Polizei will wohl nicht, dass man sie aus der Luft beobachtet und ihren Einsatz filmt.

Der Quadcopter nach dem Abschuss auf dem Boden

Wegen dem Absturz und Aufprall wurde das letzte Video nicht korrekt auf der SD-Karte gespeichert. Kamera und Drohne wurden dabei beschädigt.

Das folgende Video ist von einem Flug über den Taksim-Platz vorher:



Hier die Aufnahme wie die Drohne abgeschossen wurde:


Deutschland ist gleich Sklavenland

von Freeman am , unter , | Kommentare (47)



Wenn man die deutschen Medien verfolgt dann beobachtet man wie ein Skandal über die Ausbeutung von Leiharbeitern nach dem anderen abläuft. Der neueste ist die Berichterstattung über die unmenschlichen Bedingungen in den deutschen Schlachthäusern, wo Leiharbeiter aus Bulgarien und Rumänien zu Hungerlöhnen von 3 Euro die Stunde schuften. Sie werden von Schleppern mit dem Versprechen über einen Monatsverdienst von 1'200 Euro nach Deutschland gelockt, in überfüllten Massenlagern untergebracht und dann gnadenlos ausgebeutet. Ohne einen Arbeitsvertrag zu erhalten sind sie rechtlos und werden mit 600 bis 700 Euro abgespeist, wenn sie überhaupt jemals Geld sehen. Von Sozialleistung im Krankheitsfall keine Spur. Deutschland ist zu einem Sklavenland verkommen und die Politiker und Wirtschaftsexperten rühmen sich auch noch dafür von wegen Wettbewerbsfähigkeit.


Deutschland ist zum China von Europa geworden, wo die Löhne über die letzten 15 Jahre massiv gesenkt und die Rechte der Arbeitnehmer erheblich eingeschränkt wurden. Dabei kräftig mitgeholfen haben ausgerechnet die Gewerkschaften und die Sozies. Sie haben ihr Klientel komplett verraten. Gibt es überhaupt noch Gewerkschaften in Deutschland? Merken tut man nichts davon und das Parteiprogramm der SPD unterscheidet sich keinen Deut von den Schwarzen und Gelben. Schon lange vorbei sind die Zeiten wo Deutschland die höchsten Löhne und besten Sozialleistungen in Europa hatte.

Ausgerechnet die rot-grüne Regierung von Gerhard Schröder hat nicht nur als erste die deutsche Bundeswehr in einen illegalen Krieg geschickt, den Balkankrieg, sondern auch die schärfsten Einschnitte im Arbeitsmarkt in der Nachkriegszeit durchgezogen. Sie kürzte nicht nur die Sozialleistungen drastisch, sie ermöglichte vor allem neue Formen der Beschäftigung. Eine davon sind die Werksverträge. Sie erlauben es Unternehmen, ganze Arbeitsbereiche auszulagern und an externe Firmen zu vergeben. Diese wiederum offerierten Dumpingpreise, weil sie Leiharbeiter aus dem Osten zu Hungerlöhnen beschäftigen. Damit setzen sie eine Spirale der Sklavenhaltung und Verelendung in Gang.

Die deutschen Politiker zeigen mit dem Finger auf die Südländer und beschimpfen sie mit den Vorwürfen, die Krisenstaaten wären selber für ihre Misere schuld, weil sie zu hohe Löhne haben und deshalb im internationalen Vergleich zu teuer sind. Dabei beruht der "Erfolg" der deutschen Wirtschaft mit der Agenda 2010 hauptsächlich auf Sklavenarbeit zu Dumpinglöhnen. Die zweifelhafte Auszeichnung der Exportweltmeister zu sein beruht nicht auf Fleiss und Innovation, sondern auf dem Buckel vieler Arbeitnehmer, die zu Hungerlöhnen schuften. Die Südländer sind nicht zu teuer, sondern Deutschland ist zu billig geworden. Die Geiz-ist-geil-Mentalität ist total pervers und unmenschlich.

Diese Lohndrückerrei hat zu einer totalen Verelendung in Deutschland geführt, da die Einkommen immer mehr schrumpfen. Gleichzeitig steigen die Lebenshaltungskosten und die Steuern und Abgaben. Nicht zu verstehen ist deshalb die Aussage die wie eine Mantra ständig widerholt wird, uns geht's doch gut. Ach ja? Wie blind und taub muss man sein um dieses Sklavendasein auch noch gut zu finden? Ist alleine die Tatsache eine Beschäftigung zu haben von der man gerade so lala existieren kann gut genug? Wie muss man sich selbst belügen wenn man meint, solange man noch bei Aldi und Lidle einkaufen kann geht's ja noch und nicht in der Suppenküche für Lebensmittelpakete anstehen muss, wie viele es in Deutschland eh schon machen.

Obwohl realistisch und ohne rosarote Brille gesehen der Lebensstandard in Deutschland seit 10 Jahren ständig sinkt, ist die Merkel-Regierung laut verschiedenen Umfragen so beliebt wie noch nie. Da muss man sich an den Kopf greifen. Jetzt kommt mir nicht mit, aber mich hat man nicht gefragt. Dabei lebt in Berlin inzwischen jedes dritte Kind in einer Familie mit Hartz IV, das sind 168'006 arme Kinder. Das geht aus einer am vergangenen Freitag veröffentlichten Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der Linksfraktion hervor.

Dann, die Aussichten für ein junges Ehepaare jemals ein eigenes Häuschen oder eine Wohnung erwerben zu können tendiert immer mehr in Richtung null. Wie wollen sie jemals genug Eigenkapital ersparen, wenn sie gerade so durchkommen? Im europäischen Vergleich hinkt Deutschland seinen Nachbarn beim Wohnen in den eignen vier Wänden deutlich hinterher und ist ein Land der Mieter. Dabei ist eine Immobilie fast der einzige Weg wie der "kleine Mann" langfristig einen Vermögensaufbau zustande bringt.

Wann wachen die Deutschen endlich auf und verlangen mehr Lohn? Wieso akzeptiert man die Blockade eines Mindestlohns? Wann wird der ausbeuterischen Leiharbeit und das Ankarren von rechtlosen Sklavenarbeitern aus dem Osten ein Ende gesetzt? Mit ihrer Akzeptanz unter Billiglöhnen zu arbeiten schaden die Deutschen nicht nur sich selber sondern die Nachbarländer auch.

Sogar das "Wall Street Journal" hat neulich Deutschland kritisiert, wegen der Priorität nur auf Exporte und der Vernachlässigung des Binnenmarktes. "Indem sie sich selbst aushungern, hungern die Deutschen auch ihre Nachbarn aus", stellte das Blatt fest und forderte höhere Löhne für den Mittelstand. Aber nur von Exporten zu leben wird eh nicht mehr lange andauern. Durch den Sparzwang den die Troika den ganzen Krisenländern der Eurozone auferlegt fehlt das Geld deutsche Produkte zu kaufen.

Wer mit dem Existenzkampf beschäftigt ist braucht kein neues deutsches Auto. Was Merkel und Schäuble an Einschränkungen von Südeuropa verlangen ist ein Schuss ins eigene Knie. Das dicke Ende kommt dann nach den Wahlen. Dann wird die Rechnung präsentiert. Aber wählt die CDU/FDP nur wieder und gebt der Mutti noch eine Amtszeit. Man bekommt immer was man verdient. Wie sagte Goethe? "Niemand ist mehr Sklave, als der sich für frei hält, ohne es zu sein."

Wir sollten alle Mannings und Snowdens sein

von Freeman am Montag, 24. Juni 2013 , unter , , | Kommentare (53)



Es ist nicht zu fassen wie die Vereinigten Staaten von Amerika es schaffen die grössten Verbrechen an der Menschheit zu begehen, aber gleichzeitig es erreichen sich als DIE GUTEN zu verkaufen. Das fängt schon damit an, das Land macht weniger als 4,5% der Weltbevölkerung aus, verbrauchen aber über 25% der Ressourcen der Welt. Kein Land hat in den letzten 65 Jahren so viele Kriege, Interventionen und Staatsstreiche durchgeführt, mindestens einen pro Jahr, und so viele Menschen dabei getötet, mindestens 20 Millionen, wie die USA. Die Ausgaben pro Jahr für die Kriegsmaschinerie sind grösser als die aller anderen Staaten der Welt zusammen.


Kein Staat erpresst, nötigt und zwingt seinen Willen andere Ländern auf so wie die USA. Nur die USA fliegen mit Killerdrohnen über andere Länder und ermorden Zivilisten aus der Luft. Und wie der Whistleblower Snowden jetzt preisgegeben hat, kein Land spioniert alle Menschen aus und betrachtet jeden als Terroristen. Er hat uns auch aufgezeigt, die US-Regierung ist eine völlig ausser Kontrolle geratene und korrupte kriminelle Vereinigung die sich weder an die eigene Verfassung hält, noch die internationalen Gesetze respektiert.

Die USA machen genau das was sie den anderen vorwerfen und sind an Heuchelei und Doppelmoral nicht zu überbieten. Washington zeigt ständig mit dem Finger auf Länder und plustert sich zum Moralapostel auf, dabei macht es das was es den anderen Ländern vorwirft. Wie zum Beispiel, China an den Pranger zu stellen wegen Menschenrechtsverletzungen und weil es einen Cyber-Krieg führen würde. Die Wahrheit ist, die USA ist das kriminellste Land der Welt und macht selber all das was es Russland, China, Iran und andere beschuldigt zu tun.

Wer hat denn als erster und einziger Atombomben über Städte abgeworfen und in einem Blitz hunderttausende Zivilsten ermordet? Wer hat Chemie- waffen und radioaktive Uranmunition in den Kriegen eingesetzt? Wer hat mit bewussten Lügen über nicht existierende Massenvernichtungswaffen einen Angriffskrieg gegen den Irak geführt? Wer entführt Menschen und foltert sie in Geheimgefängnissen? Wer begeht überhaupt die schlimmsten Kriegsverbrechen? Und wer züchtet und fördert Terrorismus, setzt Terroristen für Regimewechsel ein und betreibt den grössten staatlichen Terror?

Die amerikanischen Medien sind nicht anderes als das Propagandaorgan der US-Regierung und tun alles was Washington an Verbreitung von Lügen und Desinformation verlangt. Sie schützen die Regierung und halten die US-Bevölkerung völlig im Dunklen. Die US-Medien verbringen mehr Zeit und zeigen mehr Interesse am Privatleben von Snowden, als das illegale Spionageprogramm der NSA zu kritisieren, welches die Privatsphäre und die Verfassungsrechte auf gröbste verletzt, was das Hauptthema der Diskussion sein sollte. Sie haben die Ablenkung von den wichtigen Themen perfektioniert.

Snowden ist nicht freiwillig aus Hongkong abgereist, sondern er wurde von der Regierung aufgefordert China zu verlassen. Sie sagten ihm freies Geleit zu, nach dem Washington massiven Druck auf Hongkong ausübte um ihn auszuliefern. Der Whistleblower ist daraufhin am Sonntag mit einer Maschine nach Moskau abgereist. Während seines Aufenthalts am Flughafen der russischen Hauptstadt wurde mitgeteilt, Snowden habe Asyl in Ecuador beantragt.

Die US-Regierung, die Snowden der "Spionage" bezichtigt, will seine Weiterreise nun verhindern. Die ecuadorianische Regierung teilte am Montag mit, der Asylantrag werde noch geprüft. Die Entscheidung habe mit "Meinungsfreiheit und mit der Sicherheit der Menschen in der ganzen Welt» zu tun, sagte Aussenminister Ricardo Patino. Die US-Regierung hat Russland aufgefordert, den Enthüller des US-Spähprogramms Prism umgehend auszuliefern. "Wir erwarten, dass die russische Regierung alle verfügbaren Optionen prüft, um Herrn Snowden in die USA zurückzuschicken", teilte das Weisse Haus mit.

Washington verlangt Rechtsstaatlichkeit von anderen, meint aber die Rechte aller Menschen der Welt mit Füssen treten zu können. Die US-Regierung ist der Ansicht, niemand hat ein Recht auf Privatsphäre, es gibt auch keine Unverletzlichkeit von Staatsgrenzen und das Recht seine eigene Regierung zu bestimmen auch nicht. Sie intervenieren und marschieren in Ländern ein völlig nach Belieben.

Die Vereinigten Staaten sind das aggressivste Land der Welt, gegenüber seinen eigenen Bürgern und allen anderen sowieso. Die grösste Lüge ist, sie würden das alles tun um die Freiheit und Demokratie zu verteidigen und sie würden sich an das Recht halten. Wie Snowden auch bekanntmachte, hat die NSA zusammen mit dem britischen Geheimdienst die Gespräche der teilnehmenden Staatsführer am G20-Gipfel 2009 abgehört, einschliesslich die Kommunikation des damaligen russischen Präsidenten Dimitri Medwedew. Ist das legal?

Aber nicht nur besteht die US-Regierung und ihr Schergen aus Verbrechern, es ist unglaublich wie die gewählten Vertreter in Washington praktisch einstimmig Snowden einen Verräter nennen. Es zeigt, sie sind genau so ein Teil des Unterdrückungsapparat und arbeiten gegen die Menschen die sie gewählt haben. Keiner vertritt wirklich die Interessen der Bevölkerung. Jetzt haben sie seinen Pass für ungültig erklärt, um ihn an der freien Reise zu hindern.

Senator Charles Schuman hat Russland massiv gedroht sollte Moskau Snowden Asyl gewähren. Er sagte, Russland würde "ernsthafte Konsequenzen" erleben wenn sie ihn nicht ausliefern. "Was uns wütend macht ist die Bereitschaft von Putin die Flucht von Snowden zu ermöglichen," sagte Schumer gegenüber CNN. "Es wird ernsthafte Konsequenzen in den Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und Russland haben."

Der Senator Lindsey Graham hat versprochen, sie werden Snowden "bis ans Ende der Welt" verfolgen. Washington überlegt sogar, wenn sich eine Maschine mit Snowden an Bord in Richtung Mittelamerika begibt, Abfangjäger aufsteigen zu lassen, um den Jet zur Landung zu zwingen. Auf der ganzen Route dorthin haben die Amerikaner ja Luftwaffenbasen, angefangen mit Ramstein in Deutschland. Berlin wird sicher nichts dagegen unternehmen.

Statt als Vertreter des Volkes gegen die Rechtsverletzungen durch die NSA und durch die US-Regierung vorzugehen, jagen die US-Politiker den Boten der auf die kriminellen Handlung aufmerksam gemacht hat. Sie drohen sogar Russland unverhohlen mit Krieg. Dabei ist Snowden genau so ein Held wie Bradley Manning, der auch auf die unglaublichen Verbrechen die im Irak passiert sind hingewiesen hat. Es ist alles auf den Kopf gestellt.

Der 30-jährige Snowden hatte das Spähprogramm Prism aufgedeckt, mit dem der US-Geheimdienst NSA Nutzerdaten grosser Internetkonzerne wie Google, Facebook und Microsoft auswertet. Das heisst, auch die ganzen US-Konzerne arbeiten gegen uns und gehören genau so zum kriminellen System. Wir sehen, die Regierungen, die Politiker, die Konzerne und die Medien sind alle gegen uns. Genau das spiegelt sich bei den Treffen der Bilderberger wieder, wo ihre Vertreter sich im Geheimen gegen uns absprechen.

Der US-Aussenminister John Kerry Kohn hat in Indien Russland vor Konsequenzen gewarnt, falls Moskau Snowden nicht aushändigt und weitereisen lässt. Er sagte, Moskau müsse "sich an die Gesetze halten, weil das wäre im Interesse aller." Sehr witzig und eine Frechheit, denn Washington futiert sich um alle Gesetze und Regeln, genau wie dieses andere Gebilde. Es gibt nur zwei Schurkenstaaten auf der Welt und das sind die USA und Israel.

Es ist Zeit endlich aufzustehen und laut zu rufen: "Jetzt reicht's. Wir haben es satt wie ihr mit der Welt und mit uns umgeht. Wir sind nicht eure Sklaven und Untertanen. Wir lassen uns nicht mehr länger wie dummes Vieh behandeln. Wir haben Rechte die sind universell und gelten für alle!"

Wenn die Menschen ehrlich mit sich selber wären, dann müssten sie zugeben, diese Gesellschaft in der wir leben, die angeblich eine freie und demokratische sein soll, ist in Wirklichkeit so aufgebaut um uns als Sklaven zu halten. Sie geben uns mit dem Auslauf den sie uns zugestehen nur die Illusion der Freiheit. Wir müssen endlich realisieren, die Elite hasst uns, will nichts gutes für uns und vertraut uns nicht. Deswegen müssen sie uns überwachen, aushorchen und bespitzeln.

Die Arbeit der Geheimdienste dient nicht unserer Sicherheit sondern ihrer. Die Polizei beschützt nicht uns sondern sie. Die Soldaten verteidigen nicht unser Land sondern ihre Wirtschaftsinteressen und Gier. Es ist Zeit die Kontrolle über die Welt ihnen zu entziehen und das Steuer in die eigenen Hände zu nehmen. Wir müssen uns mit den aufrechten Menschen solidarisieren die mittlerweile auf der ganzen Welt gegen diese Diktatur protestieren.

Ob in Griechenland, Spanien und den vielen anderen europäischen Ländern die durch das Finanzsystem ausgeplündert und verarmt werden, oder jetzt in der Türkei und Brasilien, wir sitzen alle im selben Boot und haben einen gemeinsamen Feind. Am schlimmsten sind die Medien, die grössten Verräter an der Menschheit überhaupt. Nur wegen ihrer bewussten falschen Darstellung der Realität, Geschichtsfälschung und Verbreitung von Lügen kann die Elite das Denken der Massen kontrollieren und machen was es will.

Wir sollten alle Mannings und Snowdens sein, alle den Mut haben die Lüge aufzudecken und die Wahrheit ans Licht zu bringen. Diese Leute sind Helden und wir sollten es auch sein. Die welche über die Verbrechen etwas wissen sollen es veröffentlichen. Es gibt keinen Grund Angst zu haben, denn wir sind die 99% und sie nur die 1%. Ohne unsere Kooperation können sie gar nichts. Sie haben nur so viel Macht wie wir ihnen geben. Boykottieren wir sie und gehorchen einfach nicht mehr. Es sind ihre perversen Spieregeln nicht unsere.

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Im Film Network hat uns der Schauspieler Peter Finch in seiner Rolle als Howard Beale 1976 bereits aufgezeigt was wir sagen müssen: "ICH BIN EIN MENSCHLICHES WESEN, VERDAMMT NOCHMAL, MEIN LEBEN HAT EINEN WERT!" Also, ich will jetzt, dass ihr aufsteht. Ich will jetzt das ihr alle aufsteht, einer wie der andere. Ich will das ihr sofort aufsteht, zum Fenster geht, es aufmacht, den Kopf rausteckt und schreit: "IHR KÖNNT MICH ALLE AM ARSCH LECKEN, ICH LASS MIR DAS NICHT MEHR LÄNGER GEFALLEN!"

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Dieser Filmausschnitt zeigt wie es in den USA mit den ganzen Sicherheitsbehörden zugeht. Sie überwachen sich alle gegenseitig. "Sollte nicht einer von denen ein Terrorist sein?":


PRISM löst Rückkehr der Brieftauben aus

von Freeman am Samstag, 22. Juni 2013 , unter , , , | Kommentare (20)



Wir haben alle im Physikunterricht das dritte newtonsche Axiom gelernt. Nämlich, das Prinzip von Actio und Reactio, oder jede Aktion bewirkt eine Reaktion. Auf ein aktuelles Beispiel bezogen, wenn die westlichen Abhördienste wie NSA, CIA, GCHQ, BND, Mossad etc. alle unsere Telefongespräche abhören, die E-Mails, Chats, Tweets, Skypes und überhaupt den ganzen Internetverkehr und alle unsere Seitenbesuche in ihren gigantischen Computern und Datenbanken abspeichern und analysieren, es keine Privatsphäre mehr gibt und sie alles was wir sagen, tun und denken wissen, dann ist eine Gegenreaktion die natürliche Folge. Es findet ein Ausweichen auf andere Methoden des Informationsaustausch statt.


Interessant ist, die Bekanntmachung des ehemaligen technischen Mitarbeiter der amerikanischen Geheimdienste CIA und NSA, Edward Joseph Snowden, es gibt ein US-amerikanischen streng geheimes Programme zur Totalüberwachung der weltweiten Internetkommunikation mit Namen PRISM und BOUNDLESS INFORMANT, sowie des britischen geheimen Programms TEMPORA, hat eine Rückkehr zu altbewährten Methoden bewirkt, nämlich, die Nutzung von Brieftauben zum Informationsaustausch. Ein richtiger Boom in dieser analogen Kommunikationsform findet statt und die Brieftaubenzüchter können sich vor lauter Anfragen nicht mehr retten.

Seit Jahrtausenden sind Brieftauben zum Transport von Botschaften benutzt worden, vor der Erfindung des Telegraphen, Radio, Telefon und Internet. Damit die hervorragenden Flieger dafür eingesetzt werden können, muss eine Brieftaube von ihrem Heimatschlag an den Abflugort gebracht werden, wo sie bis zu ihrem Einsatz festgesetzt wird. Die Nachricht wird auf einem zusammengerollten Zettel in einem Behältnis am Fuss oder Rücken der Taube befestigt. Nach dem Auflass fliegt sie auf direktem Weg zu ihrem Heimatschlag zurück, wo die von ihr mitgebrachte Botschaft in Empfang genommen werden kann.


Der grosse Vorteil dieser Methode, sie ist schnell, kann bis zu 1'400 Kilometer eingesetzt werden und kein Geheimdienst kann die Nachricht elektronisch abhören und speichern. Einer der besorgten bisherigen Internet-Benutzer der bereits auf Brieftauben umgestellt hat sagte: "Ich habe nichts zu verbergen, aber mich stört die Tatsache, dass jedes Wort das ich auf meinem Computer schreibe von Schlapphüten gelesen und alles was ich im Internet mache für alle Ewigkeit gespeichert wird. Wenn ich jetzt etwas mitteilen will, dann schreibe ich es verschlüsselt auf ein Stück Papier und eine Brieftaube liefert es zum Empfänger. Das dauert nur wenige Stunden oder höchstens einen Tag, je nach Distanz. Ich lege Wert auf meine Privatsphäre und der verdammte Schnüffelstaat kann mich am Arsch lecken."

Es gibt viele historische Beispiele für den Einsatz von Brieftauben, sogar über weite Strecken. Wie die Taubentürme der Republik von Genua im Mittelmeer oder die Übermittlung der Nachricht vom Sieg in der Schlacht von Waterloo am 18. Juni 1815 an die britische Regierung. Reuters begann seinen Pressedienst mit Brieftauben und so entstand überhaupt der schnelle Versand von Nachrichten. Die Schweizer Armee benutzte für lange Zeit einen Brieftaubendienst, der 1951 den Fernmeldetruppen angegliedert wurde und seine Basis auf der Armeebrieftaubenstation Sand-Schönbühl (Kanton Bern) hatte. Dieser Dienstzweig wurde erst 1995 abgeschafft und hatte zum Schluss 30'000 Tauben im Einsatz.


Laut neuesten Insiderinformation erwägt das Eidgenössische Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS), die Wieder- einführung der Brieftauben, um gegen das Abhören durch fremde Geheimdienste sicher zu sein. Die grösste CIA-Spionagezentrale Europas befindet sich nämlich in Bern, nur wenige hundert Meter vom Regierungssitz und Parlament. Dazu kommt noch das weltweite Spionagenetz ECHOLON, das von Nachrichtendiensten der USA, Grossbritanniens, Australiens, Neuseelands und Kanadas betrieben wird. Das System dient zum Abhören bzw. zur Überwachung von über Satellit geleiteten privaten und geschäftlichen Telefongesprächen, Faxverbindungen und Internet-Daten.

Speziell in den Vereinigten Staaten hat die Bekanntmachung der totalen Überwachung und Bespitzelung durch die NSA die Suche nach Alternativen ausgelöst. Immer mehr Leute wollen alles über Brieftauben lernen. Die Zuchtvereine und Taubenhalter werden regelrecht überrannt. Was als komisches Hobby von einigen introvertierten Vogelliebhaber bisher galt, wird als ernsthafter Weg den Schnüffelstaat zu umgehen angesehen. Aber auch in Europa ist das Interesse für Brieftauben stark angestiegen. Das Mutterland des Brieftaubensportes ist Belgien. Hochburgen sind aber auch die Niederlande und Deutschland, besonders das Ruhrgebiet. Dort heissen die Brieftauben auch Rennpferde des kleinen Mannes, der Taubenzüchter nennt sich Taubenvatta. Dabei können wertvolle Zuchttiere durchaus mehrere tausend Euro kosten.

Weil Brieftauben schon lange so effektiv und relativ zuverlässig Nachrichten übermitteln, hatten sie ein gefährliches Leben, speziell an den Kriegsschauplätzen. Feindliche Soldaten versuchten sie beim Überflug abzuschiessen. Einige dieser Tauben wurden unter den Militärs die sie einsetzten für ihren Mut berühmt. Eine Taube die "Spötter" hiess flog 52 Missionen bevor sie verwundet wurde. Eine andere mit Namen "Liebling" wurde in den letzten Wochen des I. Weltkrieg verletzt. Obwohl sie einen Fuss und ein Auge verlor, brachte sie die Nachricht durch, was eine Gruppe von umzingelten amerikanischen Soldaten das Leben rettete. Sie bekam den höchsten Verdienstorden und wird ausgestopft im Militärmuseum von Washington heute noch als Heldin bewundert.

Bei seinem Berlin-Besuch vergangene Woche hat Präsident Obama das weltweite Spionageprogramm PRISM der NSA verteidigt. Er sagte: "Es ist wichtig zu verstehen, man kann nicht 100 Prozent Sicherheit und gleichzeitig 100 Prozent Privatsphäre haben." Der Staat muss alles über jeden wissen, fügte er hinzu, speziell was über das Internet abläuft, denn dieses Medium sei sehr gefährlich und jeder kann ein Terrorist sein. Die unterwürfige Merkel wagte es kaum ihm zu widdersprechen und faselte in verharmlosender Weise nur etwas von: "Das Internet ist für uns alle Neuland." Ein sehr merkwürdige Äusserung, denn das Medium gibt es seit 1993, also bereits 20 Jahre, und fast jeder verwendet es mittlerweile.

Als Obama nach seiner Rückkehr in Washington informiert wurde, Brieftauben könnten den Milliarden teuren Überwachungsapparat unterlaufen und zur Makulatur machen, hat er darauf sehr wütend reagiert. Insider die im Oval Office dabei waren und seine Wutausbruch erlebten sagten, seine Absicht jede Form von freier Konversation und Informationsaustauch zu unterbinden darf nicht umgangen werden. Er hat sofort eine Sondertruppe zusammengerufen die Ideen ihm unterbreiten sollen, wie man die Nutzung von Brieftauben stoppen kann. Erste Vorschläge sind, spezielle Taubenfallen und das Aufspannen von Netzen, aber auch eine Gesetzesänderung, welche jeden der Brieftauben benutzt bestraft und ins Gefängnis befördert.

"Ihr seid alle potenzielle Staatsfeinde. Ich habe die Air Force angewiesen jede Brieftaube abzuschiessen und meine Drohnen werden den Himmel über ganze Amerika patrouillieren und nach diesen kriminellen Vögeln absuchen. Keiner meiner Untertanen darf sich privat unterhalten ohne das wir mithören und wissen was gesprochen wird. Wir müssen wie bisher jede Aktion elektronisch festhalten um sie analysieren zu können. Jedes geschriebene oder gesprochene Wort eines jeden Amerikaners und überhaupt jedes Menschen auf der Welt hat in unseren Datenbanken zu landen. Wir haben jetzt schon gigantische Dateien über jeden Bürger und wir werden die Fortsetzung der Speicherung nicht durch Vögel stören lassen. Alle Brieftauben müssen deshalb radikal ausgemerzt werden und wer sie züchtet ist ein Terrorist. Das ist ein Fall von nationaler Sicherheit."


Gerade als Obama diese Worte im Garten des Weissen Hauses gestern vor der Presse geäussert hatte, flog eine Taube über ihn drüber und lies eine weisse Flüssigkeit auf ihn fallen, die auf seinem Kopf aufklatschte. Einige Anwesende meinten darauf, das wäre ein Fall von Rache der Vögel gewesen. Andere sagten, es wäre ein Beweis für das newtonsche Gravitationsgesetz, alles was nach oben steigt fällt auch wieder runter. Ob sie damit die Präsidentschaft von Obama oder die Vogelscheisse meinten ist nicht ganz klar.

Wir bei ASR haben uns auch überlegt auf Brieftauben umzustellen. Ab 2014 werden wir die Artikel nur noch über den Lufttransportweg an die Leser verschicken. Deshalb richtet schon mal auf eurem Dach einen Taubenschlag für den Empfang der Nachrichten ein und lernt wie man mit diesen Tieren umgeht. Wenn Obamas neuer Slogan lautet "Yes We Scan" dann zeigen wir ihm den Vogel!

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Google hat den G8-Tagungsort gelöscht

von Freeman am Freitag, 21. Juni 2013 , unter | Kommentare (10)



Wenn man auf Google Earth den Tagungsort des G8-Gifels in Enniskillen, Nordirland sucht, dann wird man eine Überraschung erleben. Den "Lough Erne Hotel and Golf Resort" gibt es nicht, ist von der Erdoberfläche verschwunden. Man sieht nur ein leeres Feld. Kein Hotel und keinen Golfplatz. Laut Google haben die 8 Staatsführer am vergangenen Montag und Dienstag sich in einem Zeltlager getroffen und Camping unter freien Himmel gemacht. Beim Konkurrenzprodukt von Microsoft ist aber alles sichtbar, die ganze Hotelanlage aus der Luft.

Wo ist das Hotel und der Golfplatz? Nur ein leeres Feld!
Ach da ist es zu sehen. Bei Microsoft ist die Anlage sichtbar.
Der Resort wurde 2005 gebaut und kostete 35 Millionen Pfund. Wenn man die Aufnahmen bei Google studiert sieht man, nur das Quadrat wo sich das Lough Erne Hotel befindet weist ein Aufnahmedatum 2004 auf, also vor dem Bau. Alle anderen Quadrate drumherum sind aus dem Jahr 2011. Google hat eine alte Aufnahme reingestellt, um so die Anlage unsichtbar zu machen.

Sieht aus wie wenn Google mit den US-Geheimdienst zusammenarbeitet und deswegen den Tagungsort von der Landkarte radiert hat ... wegen Terrorgefahr. Die bösen Al-CIAda Terroristen könnten mit der Satelliten- aufnahme einen Anschlag planen, oder was? Wahrscheinlich wissen die bösen Jungs nichts von Microsoft, sondern gucken die Aufnahmen nur bei Google Earth nach (lach).

So wird die Realität gefälscht. Auffallen tut es nur Leuten die Augen im Kopf haben. Es ist selbstverständlich nur ein Zufall, dass der oberste Chef von Google, Eric Schmidt, vorletzte Woche bei der geheimen Bilderberg-Konferenz in Watford teilgenommen hat. Ist alles völlig harmlos und es wird nichts gegen uns ausheckt.

Gibt es einen Bürgerkrieg in der Türkei?

von Freeman am Donnerstag, 20. Juni 2013 , unter , | Kommentare (24)



Es gibt zwei Fraktionen in den USA, die um die Vorherrschaft in der Aussenpolitik kämpfen. Die einen sind die von den Zionisten kontrollierten Neocons, die unbedingt einen grossen Krieg wollen, in dem Syrien und Iran angegriffen werden sollen. Die anderen sind die Gemässigten, hauptsächlich im Militär, die wissen was für eine Katastrophe dies bedeutet. Bisher konnten sich die letzteren durchsetzen. Nicht weil sie friedlich und grundsätzlich gegen Kriege wären, sondern in ihren Augen ist es noch nicht opportun, die Nachteile sind grösser als die Vorteile. So findet ständig ein Hin und Her statt, zwischen den Kriegshetzern und denen die weniger Kriegslüstern sind.


Die Frage die ich mir wegen der Proteste in der Türkei stelle lautet: Gibt es äussere Kräfte die am Werk sind und welche Absichten haben sie? Will der Westen zum Beispiel einen Regimewechsel in der Türkei, so wie in den arabischen Ländern bereits vollzogen? Wollens sie jemand der besser nach ihrer Pfeife tanzt? Ich meine nicht, denn Erdogan macht ja alles was ihm befohlen wird. Der Stellvertreter von Erdogan, Vizepremier Ali Babacan, war auch bei Bilderberg in Watford, was dafür spricht, der Westen steht zu Erdogan. Die Demonstrationen scheinen ein echter Ausdruck der Unzufriedenheit in der Türkei zu sein.

Was möglich ist, Erdogan wird wegen der landesweiten Proteste eine Ablenkung suchen. Die Einzige Ablenkung die Erdogan zur Verfügung steht ist die welche alle Despoten nutzen wenn sie grosse innenpolitische Probleme haben. Ein Krieg mit einem äusseren Feind. Deshalb ist es sehr wahrscheinlich, Erdogan wird den Einmarsch in Syrien mit türkischen Truppen bald befehlen. Er hat ja schon mehrmals durch Provokationen versucht einen Angriff zu begründen, nämlich mit dem Eindringen der Phantom in syrischen Luftraum, der Beschuss des eigenen Territorium mit NATO-Granaten und mit der Behauptung, hinter dem Terroranschlag von Reyhanli stecke der syrische Geheimdienst.

Diese False-Flag-Operationen wurden ihm aber nicht abgekauft. Sollten die Proteste in der Türkei anhalten und das Regime in Ankara diese nicht unterdrücken können, dann muss Erdogan noch mehr zum Hilfsmittel der Ablenkung greifen und die Invasion von Syrien vornehmen. Irgendeinen selbst inszenierten Vorfall zum Beispiel mit Giftgas kann man leicht Syrien in die Schuhe schieben. Der einzige Grund warum noch kein Angriff gegen Syrien stattgefunden hat ist weil Washington noch nicht grünes Licht dazu gab. Es gibt Kräfte dort die meinen, das Risiko ist zu gross und die Zeit ist noch nicht reif, hauptsächlich wegen dem Widerstand Russlands.

Die Zionisten wollen aber eine Invasion Syriens, um damit den Iran zu provozieren und auch Russland dazu zu bringen darauf zu reagieren. Es ist ganz klar, wenn türkische Soldaten in Syrien einmarschieren dann muss der Iran und Russland gegen die Türkei handeln. Daraus ergibt sich wiederum ein Bündnisfall der NATO und eine ganze Kettenreaktion an Folgen mit der Einbeziehung von Amerika. Aber genau das wollen die Zionisten, den grossen Krieg, der dann die beiden Machtblöcke auf der Welt zusammenstossen lässt. Das Ziel ist eine komplette gegenseitige Zerstörung und die Zionisten bleiben als lachende Dritte übrig, um die ganze Macht zu übernehmen.

Nach meinen Beobachtungen und Analyse könnte es in der Türkei bald zu einem Bürgerkrieg kommen. Nämlich zwischen den Anhängern von Erdogan plus den Kräften die eine Islamisierung wollen und denen die eine strikte Trennung zwischen Religion und Staat laut Atatürk verteidigen. Ein Kampf also zwischen den Islamisten und den Säkularen. Die aufgestauten Emotionen sind so stark und der Hass zwischen den Parteien so gross, die Voraussetzungen für einen Bürgerkrieg sind gegeben. Diese hasserfüllten Emotionen erlebe ich jeden Tag von den fanatischen Erdogan-Anhängern, die mich mit Mails bombardieren und sogar mit dem Tode bedroht haben, nur weil ich ihren „geliebten Führer“ kritisiere.

Das habe ich noch nie bei einer Regierungskritik erlebt. Wenn ich Merkel, Obama oder Cameron kritisiere, dann fühlt sich kein Deutscher, Amerikaner oder Engländer beleidigt und keiner bedroht mich deswegen. Sie können zwischen Regierung und Land unterscheiden. Wenn es um die Türkei geht nicht. Wie wenn man in ein Wespennest sticht fallen die Sturmtruppen von Erdogan über mich her und betrachten eine Kritik an seiner Politik als persönlichen Affront und eine Beleidigung des Landes. Echt schlimm diese fanatische Überreaktion. Deshalb meine ich, bei dieser Intoleranz und dem blinden Hass gegenüber jeden der anders denkt, ist ein Bürgerkrieg sehr wahrscheinlich.

Wenn beide Seiten in der Türkei völlig unnachgiebig und starrköpfig sind, Erdogan die Opposition als Terroristen und Staatsfeinde bezeichnet und die Opposition Erdogan als Diktator der die Freiheiten einschränkt, dann kann es nur in einem blutigen Bürgerkrieg enden. Das gleiche passiert übrigens in Ägypten und auch dort hat sich ein explosives Gemisch zusammengebraut. Ägypten steuert eindeutig auf einen Bürgerkrieg zu. In der Türkei wird im Gegensatz zu Ägypten ein Bürgerkrieg sofort alle radikalen islamistischen Kräfte von Ausserhalb anziehen. Das was Erdogan mit Syrien macht, die ausländischen Terroristen ins Land schleusen, wird mit der Türkei selber passieren. Ich habe schon lange davor gewarnt, die Politik von Erdogan wird noch den Terror ins eigene Haus bringen.

Wer sich mit der islamistischen Ideologie befasst kennt ihre Denkweise und ihre Ziele. Sie wollen die Türkei von der NATO und von den säkularen Ungläubigen befreien. Sie berufen sich auf die Prophezeiung von Mohammed, eine moslemische Armee wird Konstantinopel zum zweiten Mal erobern wenn die Endzeit gekommen ist. Damit aber Konstantinopel erobert werden kann ist ein Bürgerkrieg in der Türkei als Voraussetzung notwendig. Sollte Erdogan entscheiden, sein Machterhalt ist nur mit einem Krieg gegen Syrien möglich, dann ist der Bürgerkrieg gegeben.

Er zeigt ja keinerlei Kompromiss und Verständnis gegenüber seinen Kritikern, die er als Gesindel und Terroristen bezeichnet, die mit Gewalt weggeräumt werden müssen. Den Einsatz der Armee gegen die Opposition hat er auch schon angekündigt, was definitiv ein fataler Schritt wäre. Erdogan sieht sich selber als grossen Krieger, der Schlachten führen muss. Er bezieht sich auch ständig auf die Kriegsfürsten der osmanischen Vergangenheit. Jeder der nicht für ihn ist, ist ein Feind den man vernichten muss. Er ist nicht eine versöhnliche Persönlichkeit die alle Türken vereint. Mit seiner Rhetorik trennt, spaltet und giesst er noch mehr Benzin ins Feuer.

Wie kriegerisch Erdogan denkt zeigt die Wahl des Versammlungsort am vergangenen Sonntag wo er zu seinen Anhängern sprach. Er hielt die Rede auf einem Feld am Stadtrand, von wo aus "Mehmet der Eroberer" seinen Angriff auf Konstantinopel startete. Erdogan sieht einen Teil der eigenen Bevölkerung die ihn kritisieren als Todfeinde die man militärisch vernichten muss. Dabei sind es ganz normale Bürger die gegen Erdogan aufbegehren, junge wie alte, Frauen, Männer, Arbeiter, Angestellte, Akademiker und Studenten. Nicht mehr die linken Gruppen oder die militanten Kemalisten wie in der Vergangenheit.

Die Menschen merken, die Clique um Erdogan ist nur noch mit Intrigen, Machtkämpfen und Korruption beschäftigt, statt das Land demokratisch und wirtschaftlich zu stabilisieren. Er selber führt praktisch ein absolutistisches Regime das keinen Widerspruch duldet. Ausserdem führt er schleichend eine Islamisierung durch mit Gesetzen die das Leben einschränken. Das wollen aber viele nicht. Sogar die regierungsnahe Zeitung "Zaman" schreibt, Erdogan habe der "nationalen Psyche" einen "enormen Schaden" zugefügt.

Man muss die ganze Situation in der Türkei und Syrien im geschichtlichen Zusammenhang sehen. Wer den Koran kennt und sich mit dem Inhalt der „Sūrat al-Rūm“ beschäftigt hat weiss was ich meine. Es geht um die Kriege zwischen Byzanz und Persien und später den Osmanen, um die Eroberung Konstantinopels. Unter „Rūm“, was damals „Rom“ oder „Byzanz“ bedeutete, kann man heute die NATO verstehen. Den offiziellen Namen Istanbul erhielt die Stadt sowieso erst 1930.

Nicht vergessen ist das Massaker der Osmanen an der christlichen Bevölkerung Konstantinopels 1453, die Verwandlung der damals 1'000 Jahre alten grössten und heiligsten christlichen Kirche, die Hagia Sophia, in eine Moschee durch die Osmanen, was der echten Lehre des Koran völlig widerspricht, denn das Christentum gilt als „Schriftreligion“ und muss respektiert werden. Die Irrgeleiteten unter den Moslems haben da einen grossen Fehler begangen.

Jeder echte Moslem der sich an den Koran hält muss die Christen verteidigen und darf die Massaker die jetzt in Syrien durch die Terroristen stattfinden, die Zerstörung von Kirchen und Kloster, in keiner Weise dulden. Deshalb sind die sogenannten „Wächter des Islam“ wie die al-Nusra Brigaden und andere die im Namen „Allah“ die schlimmsten Untaten begehen, gar keine Moslems, sondern abscheuliche und gottlose Verbrecher. Sie werden in der ewigen Verdammnis ihre Todsünden büssen.

Wer wehrlosen Gefangene die Köpfe abschlägt und Organe raus reisst und isst, hat mit einem Gottgläubigen nichts zu tun. Die regierenden Scheichs der Golfstaaten, die sie finanzieren und bewaffnen, sind Marionetten der Zionisten, Verräter am Islam und nur Anbeter des Mammon. Wer wie die Wahhabiten in Mekka und Medina die ganze islamische Geschichte aus der Zeit Mohammed zerstört und in die Luft sprengt, um Supermärkte und Hotels darauf zu bauen, ist kein Moslem.

Ein Angriff der Türkei gegen Syrien wird einen unvorstellbaren Wandel in der Region bewirken. Ein Bürgerkrieg ist dann die Folge. Im Vielvölkerstaat bestehend neben den Türken aus Kurden, Zaza, Aramäer, Lasen, Armenier, Griechen, Tscherkessen, Albaner, Bosniaken, Araber, Tschetschenen, Juden, Roma und zahlreiche weitere Ethnien, werden alte Ressentiments hervorkommen und gewaltsam dann ausgetragen und zu einem ähnlich zerrissenen Staat wie das benachbarte Syrien führen.

Dazu noch, dieser Bürgerkrieg wird wie gesagt eine grosse Zahl an radikalen Dschihadisten von überall anlocken. Erdogan hat ihnen eh schon einen Versammlungsort an der Grenze zu Syrien eingerichtet. Genau so wie sie ihren Terror in Syrien verbreiten, können sie in der Türkei dann wüten. Aber es wird nicht nur einen gewaltsamen Tumult in der ganzen Region bewirken, es wird der Anfang eines Weltkriegs bedeuten. Es wird die zwei Supermächte aneinander geraten lassen und wie oben gesagt, genau das sein was die Zionisten wollen.

Die Proteste gehen weiter in der Türkei, nur es wird eine andere Methode angewendet. Die Staatsgewalt hat die Demonstranten verjagt, aber der Wille sich auszudrücken ist geblieben. Es findet der stille Protest statt, in dem man ruhig auf den Plätzen dasteht. Oder es werden Schuhe aufgestellt als Symbol für die Menschen die getötet wurden. Was die Demonstranten entdeckt haben, zum ersten Mal sind Leute mit völlig unterschiedliche Ideologien und Agenden zusammengekommen und haben gemeinsam für Demokratie und freie Meinungsäusserung sich eingesetzt.

Da die meisten türkischen Medien in der Berichterstattung über die Proteste versagten, holten sich die Menschen die Nachrichten aus dem Internet. Diese Form der gegenseitigen Information hat Erdogan wütend gemacht und er hat Twitter als Gefahr für die Gesellschaft bezeichnet. Laut neuesten Meldungen arbeitet die Regierung ein neues Gesetz aus, um die sozialen Medien einzuschränken oder ganz zu verbieten. Der Vizeparteichef der AKP, Ali Shin, sagte, "Ein falscher Tweet ist gefährlicher als eine Bombe. Die Regulierung der sozialen Medien ist ein Muss."

Was Erdogan von der Demokratie hält hat er 1998 zum Ausdruck gebracht, als er von einem religiösen Gedicht, das Ziya Gökalp zugeschrieben wird, folgendes zitierte: "Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten".

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RT berichtet, zu dem Wasser der Wasserwerfer wird ein chemischer Reizstoff gemischt:

Ick bin kein Berliner

von Freeman am Mittwoch, 19. Juni 2013 , unter , | Kommentare (26)



Die Rede von Präsident Obama heute in Berlin:



Liebe Berliner und Berlinerinnen

Kieck mal da. Ick bin janz baff. Dit find ick knorke, det Ihr hier alle da seid. Bei meinem letzten Ufftritt hier in Berlin 2008 haben mir 200'000 von Euch zujejubelt. Dit hat mir jefallen. Ick war noch janischt Präsident und schon habt Ihr den Messias in mir jesehen. Dufte. Dat braucht Ihr Deutschen, einen dem Ihr bejeistert anhimmeln könnt. Speziell wenn er aus dem Ausland kommt. War ja beim Adolf auch so damals 1933 nach der Machtergreifung. Jetzt steh ick wieder vor Euch denn ick liebe Dir, äh Dich, ick meine Euch! Da kieckste wa?

Warum lieb ick Dir? Ick will Dir wat flüstern. Weil Ihr so brav und folgsam seid. Die Mutti neben mir kann machen wat sie will, Ihr jlaubt und schluckt alles. Dann, wat hab ick alles versprochen und nix jehalten. Guantanamo schliessen, die Kriege beenden, mehr Transparenz in der Regierung, nix von dem hab ick jemacht. Trotzdem findet ihr mich dufte. Je oller je doller sag ick doch. Vajisset, dit is Berlin.

Ja mit de Rosinenbomber hamma Euch damals rumjekriecht. Jottseidank is es Euch egal, dass mir Euch seit bald 70 Jahre besetzen. Det stört Euch janischt. Kein Thema. Ihr seid immer noch nicht uffjewacht. Nix von "Amis go home!" Auch det mir Euch alle ausspionieren mit dem "Prism" Spähprogramm ist Euch jegal. Ihr kapiert einfach net, Amerika hat keene Freunde, sondern nur Interessen. "Yes we scan" is meen neuer Spruch!

Fast uff den Tag genau vor 50 Jahren hat min Vorgänger John F. Kennedy seene berühmte "Ick bin ein Berliner" Rede jehalten. Det sag ick heute nicht. Det is nee olle Stulle. Det mit der Reduzierung der taktischen Nuklearwaffen ooch. Alles nur Mumpitz. Aber jenug von mir Sabbelkopp, ick geh jetzt ne Sause machen. Mahn hab ick ‘n Brand. Ich sag Euch nur, allet in Butta. Miner Ollen muss ick noch en Besuchsbesen besorgen, bevor ick Dresche krieje.

Ick geb Euch an Mutti weiter, die soll Euch noch bequatschen. Dit is ja ‘n Fatzke. Dit janze Jeld is für Europa flöt’n und Ihr glaubt noch sie machts jut. Meine Fresse, Zypern hat mehr Kohle nötisch, denn das milliardenschwere Rettungspaket ist in Gefahr. Ick lach mir’n Ast. Wieda müsst Ihr blech’n. Ihr vasteht ooch reen jarnüscht. So‘ne Trulla, eyh!


Ick mach’n Abjang ... und Tschüss!

So Kindas, her mit ne Molle mit Kompott!

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Nur 4'500 Claqueure konnten diesmal aufgetrieben werden:


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Achtung, hier eine Durchsage: Die kleine Angela möchte bitte aus dem #Neuland abgeholt werden. Sie hat zu Barry gesagt, sie hat genug vom Prism-Spiel der NSA. Danke!



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G8-Gipfel und die Potemkinschen Dörfer

von Freeman am Montag, 17. Juni 2013 , unter , | Kommentare (17)



Während der Zeit des Kommunismus in der DDR war es bekannt, wenn die Parteigrössen zu Besuch in einer Stadt angekündigt wurden, dann hat man die Fassaden der Häuser an den Strassen wo die Bonzen entlangfahren würden vorher schön herausgeputzt und bemalt. Aber nur bis zu der Höhe die man aus dem Staatskarossen sehen konnte. Die Parteiführung mit Genosse Honecker an der Spitze sollte nicht den Verfall und das Elend den sie angerichtet haben sehen. Es ist nicht zu glauben, aber mit den Städten und Dörfer in Nordirland wo der G8-Gipfel zurzeit stattfindet ist es genau so, wenn nicht sogar schlimmer. Um den kompletten Zusammenbruch der Wirtschaft und der Gesellschaft dort zu kaschieren, wurden Attrappen in die Schaufenster der leeren Geschäfte gestellt. Die Verkaufsläden sind gefälscht.

Sieht aus wie ein gut gefüllter Metzger, ist aber nur eine Fotoattrappe

Dutzende Strassenzüge die massenweise leerstehende Läden aufweisen sind in der Umgebung von Enniskillen, Nordirland wo die Staatsführer der G8-Staaten sich treffen oberflächlich in blühende Geschäftsstrassen verwandelt worden, in dem man Fotoattrappen in die Schaufenster gestellt hat. Dazu wurden die Hausfassaden gereinigt und neu bemalt und die verwahrlosten Grünflächen mit Blumen bepflanzt. Der britische Premier David Cameron als Gastgeber versucht damit den Grad an totalem wirtschaftlichen Verfall in Nordirland zu kaschieren, wo praktisch alle Läden und Kleinbetriebe pleitegegangen sind, dank den Finanzkriminellen an der Wall Street und City of London.

Hier wird ein Café gefüllt mit Gästen vorgetäuscht

Für diese Fälschung wurden bisher 2 Millionen Pfund ausgegeben. Statt mit Finanzhilfe echte Läden wieder zu errichten, wo die Menschen wirklich was einkaufen können, wurde das Geld für eine Täuschung und Verarschung ausgegeben. Für mich ist das ein Zeichen, jetzt ist es mehr als 5 nach 12 und das Ende ist da, wenn sie zu so verzweifelten Massnahmen greifen müssen. Aber der schlimme Zustand ist nicht nur in Nordirland so, sondern überhaupt auf der ganzen britischen Insel. Ich hab die Trostlosigkeit bei meinem Aufenthalt in Watford wegen der Bilderberg-Konferenz gesehen. Die Main Street der Städtchen besteht nur noch aus Wettbüros, Pfandleiher, Goldankäufern und Billigläden die Ramsch anbieten.

Als Potemkinsches Dorf wird etwas bezeichnet, das fein herausgeputzt wird, um den tatsächlichen, verheerenden Zustand zu verbergen. Den gleichen elenden Zustand habe ich übrigens im vergangenen Dezember in Deutschland in den Innenstädten des Niederrhein und Ruhrgebiet gesehen. Jeder zweite Laden steht leer und es gibt kein Geschäftsleben mehr. Cafés, Kneipen, Restaurants die meisten sind zu weil es keine Kundschaft mehr gibt.

Oder in der Hansestadt Lübeck stehen 32'500 Quadratmeter in 145 Läden leer. Auch dort wird mit Attrappen Leben vorgetäuscht.

Leere Geschäfte in Lübeck die Fotos im Schaufenster zeigen
Oder in den USA nehmen wir die Stadt Detroit. Wer dort zu Besuch hinfährt meint es fand ein Krieg statt, so kaputt sind viele Stadtviertel. 40 Prozent der Strassen sind nicht mehr beleuchtet, 210 der 317 öffentlichen Parkanlagen sind geschlossen, 70'000 Gebäude stehen leer und sind verwahrlost. Detroit ist das typische Beispiel wie Amerika in Zukunft aussieht. Ein Land mit verrottenden, sterbenden in Schulden ertrinkenden Städte die pleite sind.

Mittlerweile ist für mich die gesamte westliche Gesellschaft nur noch ein Potemkinsches Dorf, nur noch Schein und eine Fassade, um den völligen Bankrott der Politik zu kaschieren. Wie blind und taub muss man sein, um sich selbst zu belügen und zu glauben, uns geht's doch noch gut?

So einen Bäckerladen gibt's schon lange nicht mehr in Nordirland

Diese Realitätsleugnung unter der die Mehrheit der Bevölkerung in Europa und den USA steht kann man nur noch als pathologisch nennen. Der ganze Laden ist am zusammenbrechen aber man tut so wie wenn alles in Ordnung wäre, wie damals in der DDR. Hier mit etwas Farbe übertünchen und dort schnell was ins Schaufenster stellen. Und genau wie der Kommunismus wie ein Kartenhaus zusammengebrochen ist, wird es dem Westen auch ergehen. Das Finanzsystem, die ganze Wirtschaft und die Gesellschaft besteht nur aus aufgepumpten Blasen mit leerer Luft drin. Guckt euch doch die Aktienmärkte an. Die Rekordkurse haben doch nichts mit der realen Wirtschaftslage zu tun.

Noch eine Fälschung ist der G8-Gipfel selber. Die Gruppe der Acht fasst die grössten Industrienationen der Welt zusammen und die Gruppe bezeichnet sich selbst als ein „Abstimmungsforum“, das Fragen der Weltwirtschaft im Konsens erörtert. Also theoretisch geht es darum die Wirtschaft anzukurbeln, was ja positiv wäre, aber tatsächlich ist Krieg das Hauptthema in Enniskillen, etwas ganz negatives!

Die 6 kriegsführenden NATO-Staaten Deutschland, Frankreich, Italien, Kanada, Grossbritannien und die Vereinigten Staaten plus noch Japan, versuchen Russland zu nötigen, einem Krieg gegen Syrien zuzustimmen. Deshalb sollte der Gipfel eigentlich G7 gegen 1 heissen. Oder die Gruppe der Kriegsverbrecher gegen den einzigen der keinen Krieg will. Der Gastgeber David Cameron dringt vehement auf eine Bewaffnung der Terroristen (wie wenn sie es nicht schon lange täten) und will eine Flugverbotszone über Syrien in Kraft setzen. Wir wissen alle was das heisst. Putin sagt bisher Nein, das kommt nicht in Frage. Mal schauen ob es bis zum Ende des Gipfels so bleibt.

Bei der gemeinsamen Pressekonferenz mit Cameron am Montag verurteilte Putin in deutlichen Worten die völlige Amoral der britischen Regierung. Er sagte, wie kann man Leute unterstützen und bewaffnen, die ihre Feinde töten, ihre Organe essen und das ganze auch noch filmen? Das hat doch nichts mit den kulturellen Werten zu tun, die Europa sonst vertritt. Für Russland ist das unakzeptabel.

Wenn ich Putin wäre hätte ich noch sarkastisch hinzugefügt, warum bewaffnet der Westen nicht die Opposition in der Türkei und verhängt eine Flugverbotszone, um Erdogan zu stürzen? Sie behauptet ja auch, er wäre ein Diktator der weg muss. Ach ich hab vergessen, für den Westen gibt es gute und schlechte Diktatoren. Die guten dürfen an der Macht bleiben, also die welche die Befehle des Westen befolgen, und die anderen werden weggebombt und ermordet.

Was machen Regierungen wenn ihr Land in eine Wirtschaftskrise stürzt und zusammenbricht? Na liebe Buben und Mädels, habt ihr im Geschichts- unterricht gut aufgepasst? Könnt ihr alle das Wort K-R-I-E-G buchstabieren? Ja ich wusste ihr könnt es. Regierungen machen lieber Krieg um abzulenken, statt mit den harten Konsequenzen aus ihrer Misswirtschaft konfrontiert zu werden. Politiker sind halt Feiglinge.

Das beste Beispiel ist die Weltwirtschaftskrise in den 30gern und der darauf folgende 2. Weltkrieg. Die Bedingungen sind heute genau so schlimm wie damals. Krieg ist das beste Geschäft und kurbelt die Wirtschaft wieder an. Wir könnten einen richtig grossen Krieg wieder haben, wenn die USA verrückt spielt, wie ein Ertrinkender wild um sich schlägt und ein für allemal entscheidet, ihr könnt uns alle mal am Arsch lecken und Iran, China oder wer immer eins in die Fresse hauen. „Wenn sie unsere Dollars und Schuldscheine nicht mehr wollen, wie wäre es mit einigen Atombomben?

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Luke Rudkowski von WeAreChange New York, den ich in Watford getroffen habe, ist zum G8-Gipfel nach Nordirland weitergezogen und berichtet über diesen Fake:


Claudia Roth - Es war wie Krieg in Istanbul

von Freeman am Sonntag, 16. Juni 2013 , unter , , | Kommentare (37)



In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurden sogar Touristen von der Polizei bis in die Hotels hinein mit Tränengas beschossen, nach dem die Grossdemonstration in Istanbul mit Wasserwerfern und Gummigeschossen gewaltsam zerstreut wurde. Der Polizeieinsatz endete nicht nach dem der Taksim-Platz in Zentrum der Stadt geräumt wurde, sondern die Polizisten verfolgten die Demonstranten in die umliegenden Gassen und Strassen. Wer konnte suchte Schutz in den nahegelegenen Hotels, aber die Polizei schoss sogar Tränengas in die Lobby der Hotels und traf dabei ahnungslose Touristen. Einer der Opfer der Tränengasangriffe war die Grünen-Chefin Claudia Roth, die sich in Istanbul aufhielt, um sich über die Proteste zu informieren.

Claudia Roth vom Tränengas gezeichnet

"Wir versuchten zu fliehen aber die Polizei verfolgte uns. Es war wie Krieg," sagte Roth gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. Sie war im Park als die Gasgranaten plötzlich von drei Seiten ohne Vorwarnung einschlugen, erzählte sie. Danach lief sie mit anderen weg und suchte Schutz im Divan-Hotel, wo das Personal die Türen für die Schutzsuchenden geöffnet hatte.

Roth erzählte in einem Interview, sie wäre nach ihrer Ankunft in Istanbul auf den Taksim-Platz gegangen und dort herrschte eine friedliche, fröhliche Abendstimmung. Sie erzählte, auch im Park war es toll, ein bisschen wie auf einem Festival. Sie wollte die türkischen Grünen besuchen, die auch mit protestieren. Dann machte Erdoğan seine rhetorischen Drohungen war und lies von der Polizei nicht nur den Platz sondern auch den Park räumen.

Roth sagt, der Angriff mit Gasgranaten kam ohne Vorwarnung und die Polizei schoss gezielt auf die Menschen. Sie wären aus dem Park hinausgerannt, zuerst zum Hilton, aber da die Lobby bereits mit japanischen Touristen die Schutz suchten voll war, sind sie weiter und am Divan-Hotel vorbeigekommen, wo eine Menge die Nationalhymne gesungen und Atatürk-Fahnen geschwenkt haben.

Tränengasschwaden in den Touristenhotels

Die Polizei verfolgte die flüchtende Menge. Roth und andere wurden vom Hotelpersonal in den ehemaligen grossen Ballsaal geführt, der bereits in eine Krankenstation sich verwandelt hatte. Dort wurden die Opfer bestmöglich von Sanitätern und Freiwilligen behandelt. Aber die Polizei schoss sogar in die Lobby und das ganze Hotel füllte sich mit Tränengas. Das ätzende Gas wurde so stark, sie mussten wieder raus und ins Freie flüchten, erzählte Roth.

Sie fügte hinzu, es gibt im Völkerrecht humanitäre Regeln, die besagen, dass dort, wo Verletzte behandelt werden, nicht angegriffen werden darf. Selbst das ist gestern Nacht nicht eingehalten worden, sagte Roth.

In der ganzen Türkei wird demonstriert aber Erdoğan greift mit seinen Schlägern brutal durch und versucht jeden Protest mit Gewalt zu ersticken.

Heute war Ankara der Schauplatz heftigster Auseinandersetzungen, als eine Demonstration auf dem Kizilay-Platz mit Tränengas, Wasserwerfern und Gummigeschosse zerschlagen wurde. Vorher hatte die Polizei bereits in der Hauptstadt eine Andachtsfeier für einen der getöteten Demonstranten aufgelöst, der an seinen Verletzungen gestorben war.

Der gestrige brutale Einsatz der Polizei in Istanbul kam weniger als zwei Stunden nach dem Erdoğan ein Ende der 18-tägigen Besetzung des Taksim-Platzes verlangte. Er verlegte tausende Polizisten aus den Provinzen in die Stadt, um die Demonstrationen zu unterdrücken.

Die Hauptausrede der fanatischen Erdoğan-Gläubigen, warum es richtig ist die Protest zu zerschlagen, lautet, er wäre von einer Mehrheit gewählt worden. Das ist aber eine sehr pervertierte Definition von Demokratie. Seit wann darf es keine Demonstrationen gegen eine Regierung geben wenn sie mehrheitlich gewählt wurde? Das ist doch völlig normal und legitim.

Aber Erdoğan sind die 10 Jahre an der Macht so zu Kopf gestiegen, er meint niemand darf im widersprechen oder kritisieren. Er benimmt sich wie ein absolutistischer Diktator der keinen Widerspruch duldet und wer es wagt wird niedergemacht. Nach der gewaltsamen Unterdrückung der Proteste kann man sagen, die Türkei ist keine Demokratie mehr, wenn sie jemals eine war.

Wie demokratisch das Regime in Ankara ist zeigt folgende Massnahme. Vier türkische TV-Sender wurden für ihre Live-Berichterstattung über die Proteste bestraft. Die Begründung, die Übertragung wäre "schädlich für die physische, moralische und mentale Entwicklung von Kindern und Jugendlichen." Aber Hollywood-Filme wo Tausende in allen Details abgeschlachtet werden sind ok für die Kinder.

Mit Geldbussen bestraft werden Halk TV, Ulusal TV, Cem TV und EM TV. Die anderen von der Regierung kontrollierten Medien berichten kaum oder nur kurz über die Demonstrationen. Stattdessen zeigen sie banale Unterhaltung und Naturfilme, Geschichtsdokus und Kochsendungen. Die Menschen holen sich deshalb die Informationen aus dem Internet. Darauf reagierte Erdoğan mit den Worten: "Es gibt eine neue Gefahr die Twitter heisst!"

Heute hat er bei einer AKP-Versammlung in Istanbul vor zehntausenden Anhängern die Demonstranten "Gesindel" und "Terroristen" genannt. Was für eine Unverschämtheit. Aber mit Terroristen kennt er sich ja bestens aus, denn er importiert sie mit Turkish Air aus allen möglichen ausländischen Terrorhochburgen, bewaffnet sie und schickt sie nach Syrien, um die Zivilbevölkerung dort abzuschlachten.

Zwei der grössten Gewerkschaften der Türkei haben für Montag zum landesweiten Generalstreik aufgerufen. Am Sonntag gingen die Proteste in Istanbul weiter. In der zum Taksim-Platz führenden Istiklal-Strasse versuchte die Polizei stundenlang vergeblich, Tausende Demonstranten mit Wasserwerfern und Tränengas zu vertreiben. "Überall ist Taksim, überall ist Widerstand", riefen die Demonstranten. Es schlossen sich erneut Tausende Fussballfans den Protesten an, die von Besiktas aus zum Taksim-Platz gelangen wollten.

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Hier sieht man wie die Polizei in die Lobby des Hilton-Hotels eindrang und die Schutzsuchenden abführen wollte: