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Wer profitiert vom Crash?

Dienstag, 14. August 2007 , von Freeman um 12:39

Es ist wichtig zu verstehen, dass der Absturz des Finanzmarktes ein Vermögenstransfer von den Armen und der Mittelschicht zu der regierenden Elite bedeutet. So eine Vermögensumschichtung passiert nicht einfach so, sie ist auch nicht das Resultat von Unfähigkeit und mangelnder Voraussicht. Ganz im Gegenteil, es ist bewusst gemacht und gut geplant. Im Zentrum des Vermögenstransfers liegt eine verbrecherische Korruption auf höchster Ebene des wirtschaftlichen und politischen Systems. Im Rückblick können wir auf das „Savings and Loan“ Debakel zurückschauen, was zu seiner Zeit der grösste Diebstahl in der Geschichte der Welt war. Nur heute ist die Grösse des Vermögens welches dem Amerikanischen Volk und das der ganzen Welt gestohlen wird unvorstellbar. Es lässt den S&L Skandal aussehen wie das simple Schlachten eines Sparschweins.

Wir hören laufend in der Presse von Banken und Hedge-Funds welche Verluste aus den Sub-Prime-Hypotheken erlitten haben. Es ist erstaunlich, dass diese Berichte annehmen, die Verluste resultieren aus einem „natürlichen“ Marktabschwung oder einem verengenden Kreditzyklus. Über was nicht berichtet wird sind die unglaublichen Profite welche vorher generiert wurden und wer sie eingefahren hat. Es sind die weltweit operierenden Grossbanken mit ihren Derivativ-Konstrukten, die ausserhalb jeder Kontrolle und Aufsicht stehen, und deren Manager die in den letzten Jahren obszöne Gewinne gemacht haben. Sogar die aufgeklärtesten Finanzanalysten dieser Tage beschreiben diesen eigentlichen finanziellen „Coup d'etat“ als unabsichtliche Konsequenz von „Marktkräften“.

Tatsächlich wurde die spektakuläre Hypothekenblase von den Führern des globalen Finanzsystems gewollt, geplant und konstruiert. Sie haben durch "Leverage" aus einem "echten" Dollar, 100 virtuelle gemacht und damit ein komplettes Kartenhaus geschaffen, welches mit der Realität nichts zu tun hat und jetzt zusammenfällt. Als die Internet- und Telekom-Blase platzte und Enron Pleite ging, haben Menschen auf der ganzen Welt ihre Arbeitsplätze und ihre ganzen Ersparnisse verloren. Trotzdem blieb die Wirtschaft „flott“, weil die von den Finanzarchitekten künstlich geschaffene Hypothekenblase den „westlichen“ Lebensstiel, der auf immer grösseren Schulden basiert, als Fortsetzung weit über tragbare Verhältnisse finanziert hat. So konnte Amerika weiter konsumieren und der Reste der Welt für sie produzieren.

Die Finanzanalysten und die Medien wollen uns laufend einreden, der Dow Jones Index wäre bis vor kurzem auf einem Rekordhoch gewesen und jetzt erfolgt eine „notwendige“ Korrektur. Tatsächlich ist der Wert des Dow erheblich niedriger als im Jahre 2000, wenn man ihn mit realen Werten misst. Der Dollar hat sehr viel an Wert seit 2000 verloren und es hat eine riesige Inflation stattgefunden. Obwohl der Dow nominal gestiegen ist, sind tatsächlich alle Investoren welche ihr Vermögen in Dow Werte angelegt haben, jetzt viel ärmer als im Jahre 2000. Wenn man den Dow in Euros umrechnet, so hat dieser 30% in den letzten 7 Jahren an Wert verloren. Wenn man ihn in Milch umrechnet, dann kauft der Dow 35% weniger Milch. Er kauft 40% weniger Weizen und Korn, 50% weniger Gold, 55% weniger Silber, 70% weniger Öl, 80% weniger Kupfer, 90% weniger Uran… und die Liste geht endlos weiter.

Wenn man den Dow Jones Index mit dem Preis von irgend einem Artikel von heute mit dem wie im Jahre 2000 vergleicht, sei es Immobilien, Autos, Konsumartikel, Ausbildung, Versicherungen, egal was, dann hat man real einen Verlust erlitten. Wenn demnach Wall Street behauptet, es hätte einen Zuwachs von über 15% in den 7 Jahren auf 14'000 Punkte gegeben, darf man nicht in die Falle tappen und es glauben. Es ist wie wenn ein Zauberer uns mit einer Bewegung ablenkt, damit man nicht merkt was er mit der anderen Hand macht.

In all den Jahren ist der Wert des Geldes und der Vermögen welche in Aktien angelegt wurden erheblich gefallen und man ist viel ärmer geworden. Das Geld wanderte vom gemeinen Volk auf der Strasse in die Taschen der Elite. All die Ersparnisse der Arbeiterschaft für die Vorsorge und Pensionierung, die in Fonds, Aktien und anderen Wertpapieren angelegt sind, wurden regelrecht von den Aasgeiern ausgeplündert. Wir sind alle bestohlen worden.

Die Vereinigten Staaten schlittern in einen Wirtschaftskollaps und ziehen die ganze Welt mit in den Abgrund. Der Zug, bestehend aus Betrug, Diebstahl und arglistiger Täuschung durch das nationale und globale Finanzsystem, ist am Entgleisen. Viele meinen es handelt sich um einen Unfall, der durch Inkompetenz der Institutionen und durch den dummen Konsumenten verursacht wird. Dabei ist dieses finanzielle Desaster an persönlicher und staatlicher Überschuldung, bewusst durch das Finanzsystem herbeigeführt worden, um damit unvorstellbare Gewinne zu erzielen. Die Mittelklasse ist am aussterben weil die Banken diese ausbluten lassen, denn für sie sind Schulden „obszön profitable“.

Die Menschen wurden in einen Schuldenalptraum mit billigem Geld reingelockt mit der Aussicht, der endlos steigende Immobilienmarkt würde sie wenn notwendig retten. Jetzt wo der Markt zusammenbricht und sie ihre Werte verschleudern müssen, stehen sie mit weniger als nichts da. Diese Falle wurde extra für sie gelegt, genau berechnet und diabolisch ausgeheckt. Die Menschen wurden ermutigt Schulden zu machen, obwohl es eindeutig war, eine Rückzahlung wäre unmöglich. Und der Steuerzahler soll es jetzt durch Rettungsaktionen ausbügeln. Ist doch eine super Betrugsmasche, zuerst baut man die Falle, lässt die Leute reintappen, verdient sich dumm und dämlich damit und am Schluss zahlt das Volk die Rechnung.

Das ganze ist nicht Inkompetenz, es ist ein Putsch der Finanzelite basierend auf Korruption und Gier, welcher als Hauptgrund für das finanzielle Desaster verantwortlich ist. Alle paar 60 bis 70 Jahre veranstalten die wirklichen Besitzer der Welt eine Wirtschaftskrise um das Vermögen des Volkes zu stehlen. Das war 1870 und 1930 so und wiederhold sich regelmässig. Die Reichen kamen aus dieser Krise noch reicher raus. Jetzt ist es wieder so weit. Sie wussten der Tag der Abrechnung würde kommen, aber sie wollten sich so lange es geht die Bäuche voll schlagen, um dann schon lange weg zu sein wenn es knallt.

Genau wie die Täter hinter dem Savings and Loan Gaunerei auf dem Weg nach oben profitiert haben, wie auf dem Weg nach unten, werden die Raubtierkapitalisten von der Subprime-Katastrophe auf beiden Seiten gewinnen. So haben die grössten Investmentbanken vor längerer Zeit ein Konsortium heimlich gegründet, in dem sie den LCDX Index schufen der sie nicht nur gegen den jetzigen Marktverlust schützt, sondern auch noch Bündel voll Geld verspricht wenn es Bergab geht. Wie heisst ein Sprichwort, die Bank gewinnt immer!

Erlaube mir das Geld einer Nation herauszugeben und zu kontrollieren, dann ist es mir egal wer die Gesetze macht.“ Mayer Amschel Bauer, Gründer der Rothschild-Dynastie

Wir müssen wissen, dass die Federal Reserve Bank, direkt übersetzt die Bundesreservebank (Zentralbank) der USA, weder dem „Bund“ gehört noch irgendwelche „Reserven“ hat. Sie ist genau so wenig Federal wie Federal Express. Es ist eine private Institution bei dem die Aktienbesitzer völlig unbekannt sind. Niemand weiss wem die Zentralbank der USA gehört. Es ist eine undurchsichtige Gruppe von Grossbanken und Privatpersonen die wirklich alle Fäden in der Hand halten. So wie die meisten Zentralbanken der Welt, erschafft sie Geld aus der Luft durch das Mindestreservesystem, was durch absolut nichts gedeckt ist.

Die USA sind ja schon seit den 70er Jahren aus der Golddeckung für den Dollar ausgestiegen. Seitdem ist der Dollar nur wertloses Papier welcher seinen Wert aus einem Glauben und einer Illusion bezieht. Das ganze ist eine Luftnummer, ein gigantischer Betrug, denn es sind nur Zahlen in einem Computersystem. Wenn eine Zentralbank 1 Milliarde in den Geldmarkt reinpumpt, dann gibt irgendeine Person eine Eins und 9 Nullen in den Bildschirm ein und Schwups ist das Geld wie Zauberei vorhanden, einfach so.

"Ich fürchte der Mann auf der Strasse will nicht hören, dass Banken das Geld eigentlich erschaffen… und die welche die Schulden der Nation kontrollieren, bestimmen die Politik der Regierung und halten das Schicksal des Volkes in ihrer Hand.“ Reginald McKenna, Vorsitzender der Midlands Bank of England von 1919 bis 1943

Gleich verhält es sich mit dem Geld welches eine Bank seinen Kreditnehmern „verleiht“. Nur Laien meinen, es gibt irgendwo einen Haufen Geld im Tresor, welcher durch Einzahler gefüllt wurde und dieses Geld wird verliehen. Das ist ein naives Märchen. Tatsächlich wird bei einem Kredit die Summe einfach aus dem Nichts dem Konto gutgeschrieben. Der Kreditvertrag und die Sicherheit für den Kredit hat das Geld produziert. Das bedeutet, da ein Kredit das Geld eigentlich überhaupt erstmal erschafft, würde Geld wieder verschwinden, wenn alle Schulden zurückgezahlt werden. So etwas darf nicht passieren, deswegen muss der Schuldenberg immer höher werden. Ausserdem muss das Geld für die Zinsen auch irgendwo herkommen.

Diese Schaffung von Geld aus der Luft mit den dazugehörigen Zinsen und Zinseszinsen funktioniert nur bei einem ständig expandierenden, inflationären Geldmengensystem. Die Ingeneure des „globalen Spielkasinos“ müssen immer neue, noch absurdere, noch spekulativere Konstrukte sich ausdenken, um die Roulettkugel am rollen zu halten. Nur wir wissen alle, nichts kann endlos grösser werden. Die Ressourcen der Welt sind endlich. Irgendwann ist diese Fassade nicht mehr tragfähig und dann kollabiert das ganze. Wir sind jetzt möglicherweise in so einer Situation, das Ende der maximalen Expansion, der Untergang des Schuldenimperiums findet statt.

"Jemand der glaubt expotentielles Wachstum kann in einer begrenzten Welt immer weiter gehen, ist entweder eine Verrückter... oder ein Volkswirtschaftler." Kenneth Boulding, Volkswirt

Die Politik der Federal Reserve Bank sowie der anderen Zentralbanken ist es, Krisen herbeizuführen um das Vermögen zu der Elite umzuschichten. Und sie haben es geschafft. Fast 4 Millionen Amerikaner haben ihren Arbeitsplatz verloren durch Verlagerung ins Ausland. Das Land hat einen Schuldenberg von 3 Billiarden Dollar und ausländischen Investoren gehören 4.5 Billiarden Dollar an Werten. Während die Fed ihre Wirtschaftsstrategie ausgeführte, hat die Bush Regierung das Militär in der Welt eingesetzt um einen globalen Krieg zur Eroberung der Ressourcen zu führen. Sie sind die zwei Räder auf derselben Achse.

Das Ziel ist es die Kontrolle über das globale Wirtschaftssystem zu erhalten, in dem man die verbleibenden Energieressourcen in Eurasien und im Nahen Osten übernimmt und in dem man potentielle Rivalen ins US geführte Wirtschaftsmodell integriert, entweder durch Überzeugung oder durch Erpressung, unter der Leitung der US Zentralbank. Beide Parteien des Kongresses bekennen sich zum Prinzip der globalen und permanenten Hegemonie durch die USA. Da gibt es keinen Unterschied. Die Welt hat als dumme Sklaven für Amerika zu dienen, basta!

Alle Zentralbanken der Welt haben jetzt die irrsinnige Summe von 325'000'000'000 Dollar innerhalb weniger Tage ins Finanzsystem eingespritzt. Das ist unser aller Geld das jetzt zur Rettung den kriminellen Betrügern zur Verfügung gestellt wird. Der Vorsitzende der Federal Reserve Ben Bernanke hat mit dieser Finanzspritze den Dollar mit direktem Kurs auf eine Hyperinflation gesteuert. In dem er das gemacht hat, ist er den Unterstützern von Dick Cheney entgegengekommen, die eine völlig verrückte Flucht nach Vorne Strategie und einen Krieg mit dem Iran wollen, in der Illusion damit können sie aus der militärischen Niederlage im Irak und Afghanistan und aus der Todesagonie des Dollars flüchten.

Die jetzige Krise wird wahrscheinlich das ganze Ausmass an Betrug, Korruption und Selbstbedienung auffliegen lassen, was die meisten Menschen unfassbar finden werden. Tagtäglich werden wir Berichte hören, über versteckte Verluste, falsche Buchführung, aufgeblähte Bewertungen, Forderungen die nicht in den Bilanzen stehen, Bewertungsdifferenzen, unkontrollierte Off-Shore Töchter, Phantomprofite, Insiderhandel, Ausplünderungen von Firmen kurz vor der Pleite durch die Besitzer und dem Management, zum Nachteil der Belegschaft, Lieferanten und dem Steuerzahler usw.

Dieses finanzielle Armageddon kann eine Welt der Kriege, des Chaos, der Gesetzlosigkeit, Hunger, Durst, Obdachlosigkeit, Völkerwanderungen und Menschen schaffen, die nichts mehr zu verlieren haben und alles machen um überleben zu können. Diese Situation mit Massen von Unruhestiftern und Immigranten wird eine unakzeptable Bedrohung der Sicherheit bedeuten und deshalb die Einführung des Kriegsrechts notwendig machen, mit grosse Mengen an Personen in Gefangenlagern. Die Menschen in der „ersten Welt“ werden mit ungewohnten Sachen konfrontiert werden, wie rechtliche, finanzielle und sicherheitsrelevante Einschränkungen, Ausgangsperren und Gefangenschaft.

Die Menschen welche die Gefahren in der Zukunft unterschätzen und keine Vorsorge treffen, werden ohne einen Penny dastehen. Man wird dann auf sich selber gestellt und kreative sein müssen. Sachwerte wie Gold oder andere tauschbaren Gegenstände werden sehr wichtig sein. Ausserdem werden Fertigkeiten gefragt sein die für einen selber und anderen nützlich sind und das Überleben sichern. Kurz gesagt, die Party ist vorbei und wenn sie diese Worte lesen, dann sind sie einer der wenigen Menschen die wissen was dies bedeutet.

Wenn ihr weiterhin die Sklaven der Banken sein wollt und für eure eigene Versklavung bezahlen wollt, dann lasst die Banken weiterhin das Geld erschaffen und die Kredite kontrollieren.“ Sir Josiah Stamp, Direktor der Bank of England, 1928 bis 1941

Es gibt nur eine Lösung die nachhaltig ist, das Privileg die Geldmenge zu bestimmen, Geld aus dem Nichts zu schaffen und Zinsen zu verlangen, muss den Banken weggenommen werden. Das perverse System wobei Schulden ist gleich Geld bedeuten und das versklavende Zinssystem müssen abgeschafft werden. Dann wird der Zwang des immer mehr gestoppt und wir können in Symbiose mit unserem Planeten und in Frieden miteinander leben.

Siehe weitere Artikel über die Wirtschaft.

insgesamt 26 Kommentare:

  1. Anonym sagt:

    That's right!

  1. Anonym sagt:

    Traurig aber wahr!

    Aber so war es immer schon in der Geschichte der Menschheit. Der Klassenkampf und die Probleme die daraus resultieren waren, sind und werden immer das Welbtbild der Menschen prägen.

  1. Florian sagt:

    Wer hinter der FED-Bank steht, isz sehr wohl bekannt. Hier die Namen der Banken, die die FED-Bank sind:

    - Rothschild Bank of London - Rothschild Bank of Berlin - Lazard Brothers of Paris - Israel Moses Seif Banks of Italy - Warburg Bank of Hamburg - Warburg Bank of Amsterdam - Lehmann Brothers New York - Chase Manhatten Bank of New York - Kuhn-Loeb Bank of New York - Goldmann Sachs Bank of New York

    Florian

  1. Freeman sagt:

    Bei dieser Liste handelt es sich um die Gründungsmitglieder von 1913. Wem die Fed heute gehört ist unbekannt. Darüber gibt es nur Vermutungen. Und einige Banken auf der Liste gibts so gar nicht mehr, wie die Chase Manhatten Bank, die in Morgan aufgegangen ist.

  1. Florian sagt:

    Das die Chase Manhatten heute der Morgen-Stanley-Group gehört ist richtig. Das alle anderen von mir genanten Banken nicht mehr involviert sein sollen, glaube ich nicht. Warum sollten sie ausgestiegen sein? Fakt ist aber auch, dass der FED der gesamte Grundbesitz der USA gehört.

  1. Anonym sagt:

    Das Maerchen von den "boesen Banken" hoert man in letzter Zeit sehr oft im Internet. Das Gemeine an den Artikeln ist, dass sie vieles schreiben, was korrekt ist und dann fast unbesehen anfangen, Unsinn einzuflechten.

    Also: Banken koennen kein Geld aus dem Nichts im Computer erschaffen. So einfach ist das. Sie koennen ihre Kunden verfuehren, Kredite aufzunehmen, die diese sich nicht leisten koennen, aber "Money out of nothing" gibt's nicht.

    Warum? Hat dieser Blogeintrag sogar selber geschrieben. Wenn jemand "Geld erzeugt" werden die Gueter, die man kaufen kann nicht mehr. Man muss einfach mehr Geld dafuer bezahlen. Das ist schlicht und einfach Inflation.

  1. Freeman sagt:

    Selbstverständlich wird Geld aus dem Nichts gemacht, was ist denn das Mindestreservesystem sonst? Eine Bank kann mit einer Einlage von 1'000 Euro diese dann 10 mal, 20 mal oder in gewissen Ländern 40 mal als Kredit verleihen. Aus 1'000 werden bis zu 40'000 und mehr so gemacht und in Umlauf gebracht. Reine Luft. Die Schulden produzieren das Geld. Das ist doch das Prinzip des Systems, nur das es gezwungen ist immer grösser zu werden wegen der Zinsen und Zinseszinsen, die ja auch irgentwo herkommen müssen. Und im ganzen Derivative-Geschäft ist es noch schlimmer. Der Name sagts ja schon.

  1. Anonym sagt:

    absolut genau richtig und diese Mega inflation kommt definiv 2009 ....
    und was dann noch schlimmeres kommt
    hier ..

    worldwar3.blog.de

    pure realität ...was da steht .

  1. Anonym sagt:

    Geldschöpfungsfaktor = 1/Reservefaktor
    So ist das nun mal. Dadurch dass die Bank nur einen bestimmten Anteil der Einlagen als sog. Mindestreserve halten muss, kann sie sozusagen "Geld schöpfen". Darin sehe ich noch kein großes Problem.

    Die Beobachtung jedoch, dass das Geld insgesamt schon immer mehr in Richtung super reiche wandert, teile ich auch. So werden zum Beispiel auch regelmäßig die Kleinanleger an der Börse von den großen Investoren einfach "ausgenommen". In großem Stil ist das ja auch zum Jahrtausendwechsel passiert, wie in diesem Artikel auch angesprochen.

    Ganz so dramatisch wie hier die Situation geschildert wird, sehe ich das ganze noch nicht, aber völlig von der Hand zu weisen ist manches auch nicht. Manches ist jedoch m.E. schon ein wenig übertrieben...

  1. Freeman sagt:

    Die Situation in Zimbabwe... wo die Inflation gigatische ist, das Geld nichts mehr kauft, die Geschäfte leer sind, es keine Arbeit gibt, die Menschen verhungern, sie nur noch von dem leben was sie selber anbauen können, wo der Staat nicht mehr funktioniert und nur noch mit Gewalt regiert um die Massen unter Kontrolle zu halten... ist ein lebendes Beispiel im kleinen Massstab wie es mal im grossen Stiel, auf der ganzen Welt, werden kann. Deshalb ist es nicht übertrieben, wenn man von einem perversen Finanzsystem und einem Raubtierkapitalismus warnt, der so eine Situation hervorrufen kann.

  1. naturalize sagt:

    es könnte sich aber regional sehr unterschiedlich sein,inwiefern sich die Krise bemerkbar macht.

    In der Stadt würde ich dann nicht mehr wohnen wollen,wenns rund geht.

    Die Mentalität i.Vgl. zu Simbabwe ist auch ein Unterschied,vermutlich wird man D eher wieder reorganisieren können,vom Land aus.

    CH hat da Vorteile ggü. D,in den Bergen kann man sich gut verstecken.

    soweit meine Meinung.

  1. Enibas sagt:

    Dann unterstützen wir die Banken, in dem Gehälter auf die Konten gehen und wir mühselig jeden Cent sparen?

    Hätte nichts dagegen wieder eine Lohntüte zu bekommen und meine Zahlungsverpflichtungen bar zu bezahlen.
    Es ist für viele Menschen bequemer das Konto zu überziehen, als mit dem Geld auszukommen was man hat.

  1. Anonym sagt:

    Being European, but having lived in the U.S for the past 25 years and having worked just as long in the banking industry, I must say: Life here as a total is like being part of a giant "Mascerade ball". It is all about appearances! Reality is quite secondary and most Americans buy into it. It's what they know.

  1. Anonym sagt:

    Leider muss ich dem Autor voll und ganz recht geben. Ich studiere diese Thematik jetzt schon seit knapp zwei Jahrzehnten. Sehr viel gibt es nicht zu ergänzen was der Autor gesagt hat. In alten Geschichtsbüchern (als der Buchdruck noch weitestgehend in diversifizierter Hand lag)
    kann man selbst nachlesen das es in der Geschichte der Menschheit KEIN EINZIGES Geldsystem gab welches "überlebt" hat.

    Es ist ein immanenter Bestand[teil] von Geldsystemen das Sie zusammenbrechen.

    Zu Lösungen: Wir haben alle gesehen mit welcher Gewalt das "Wörgel Geld" durch die Nationalbanken kaputt gemacht wurde.

    Das Volk [am TV Tropfe] is leider Gottes extrem schwer
    für die "Geld" Thematik zu sensibilisieren.

    Ich denke nicht das wir im Zeitalter der Menschen dieses Problem noch in den Griff bekommen. Schalom.

    (wenn überhaupt dann durch devolution)

  1. Anonym sagt:

    Hallo lieben Leser,

    der Blogger hat völlig recht, was er geschrieben hat. Ich habe alle meine Versicherungen, die mit Kapital zu tun hat, vor kurzem gekündigt. Seitdem kaufe ich nur noch Gold und Silber an und zum Teil wird in der Schweiz gelagert.

    Schaue bitte auch die interessante Homepage unter anderen www.hartgeld.com an! Sehr ausführliche Berichte über "kriminelle" Finanzwelt.

  1. Anonym sagt:

    Hallo Anonym!
    Kann man einfach Gold und Silber kaufen, also wie Waren nach Hause tragen und im Safe legen? Oder meinst du Kauf über eine Bank?
    Danke.

  1. Anonym sagt:

    Denk doch mal nach ... Gold kauft man als Sicherheit, wenn die Banken schliessen und das Geld nichts mehr Wert wird ist. Was nutzt einem dann Gold bei der Bank? Dann kann man es gleich sein lassen. Wenn schon, dann an einem sicheren Ort zu Hause aufbewaren. Nur auf was man direkt Zugriff hat ist wirklich sicher und gehört einem. Sobald man etwas bei einer Bank einzahlt oder deponiert, ist es im Notfall verloren.

  1. Anonym sagt:

    Denkt doch bitte mal nach . . .
    wem nützt denn Kistenvoll Silber und Gold wenn es ums blanke überleben geht ? Glaubt jemand von euch wirklich, dass ich ihr/ihm Milch von meinen Schafen geben würde oder ein Stück von meinem Schwein oder etwas aus meinem Garten - NUR für eine Münze oder ein Stück Edelmetal ????

    Da solltet ihr schon ein anderes Tauschgeschäft vorschlagen !! Salz Gewürze ? Das sind Sachen die was "Wert" sind - weil es nicht schmeckt das Gold und Silber !!!

    Viel Glück euch allen

  1. Anonym sagt:

    etwas silber ist gut man kann damit das wasser keimfrei halten, ansonsten hat er recht man könnte besser haltbare lebensmittel kaufen oder 1000 kochtöpfe , wenns so hart kommen sollte.
    edelmetall ist erst was wert wenns genug zu essen gibt, und da würde es in den städten dann ganz übel aussehen.
    wenn dann alle gold haben wird der preis für lebensmittel komplett explodieren und deine ersparnisse wären sofort weg.

    allerding kann der staat das niemals zulassen, er wird die leute durchfüttern müssen, oder die halbe bevölkerung abschiessen, oder er wird komplett verschwinden.

    bevor das passieren würde denk ich wirds nochmal einen riesenbumms geben um die eigene bevölkerung auf sich einzuschwören, man kann nicht riskieren grossteile der bevölkerung gegen sich zu haben, keine Bundeswehr oder Polizei ist dem gewachsen.

  1. b_i_d sagt:

    Eine Lösung des ganzen wird ja schon seit einigen Jahren in jeweils sehr kleinen, aber immer zahlreicher werdenden Maßstäben ausprobiert: Das Freigeld nach Silvio Gesell, bzw den gedanklichen Nachfolgern.

    Interessant ist, daß hier tatsächlich eine (noch) friedliche Revolution des Finanzsystems von unten nach oben statt findet.

    Interessant werden könnte es, wenn diese Experimente (und vor allem die gerade beginnenden Verbindungen zwischen den einzelnen "Zellen") eine kritische Masse erreichen, in der sie von der Elite als Bedrohung gesehen werden.

    Denn wer sich mit dem Freigeld-System (siehe z.B. Wikipedia) befasst, wird sehr schnell darauf kommen, daß dieses für "gewisse Kreise" sowohl in Finanz- als auch in Regierungs-Elite eindeutig als Gefahr gesehen werden muss.

    Es kommt nicht von ungefähr, daß das erste Experiment dieser Art in Wörgl 1932 von der österreichischen Nationalbank unter Androhung des Einsatzes der Armee beendet wurde...

    Die Zukunft bleibt spannend und mir geht mal wieder mein Lieblings-Zitat aus dem großartigen Film "Waking Life" durch den Kopf: "Our planet is facing the greatest problems it's ever faced, ever. So whatever you do, don't be bored, this is absolutely the most exciting time we could have possibly hoped to be alive. And things are just starting."

  1. what sagt:

    das passt perfekt zu dem was n wirschaftskritiker heut nacht im radio erzählt hat... und der war sicher nicht dumm: "man sei ja jetzt auf so eine krise vorbereitet und wisse wie man damit umgehn muss." Wo sind denn die manager die alles verloren haben und aus dem fenster spingen? jemand was von einem gehört? und überhapt, ein ackermann, wo ist denn der rest?

  1. Anonym sagt:

    in 200 jahren wird man im geschichtsbuch über uns von globale plünderung durch finanzdiktatur lesen.

  1. Anonym sagt:

    Ich finde das allerschlimmste das man sozugagen Spekulationswetten abschließen kann, ob z.B. Naturkatastrophen eintreten.

    So kann man auch mit Opfern Geld machen. Widerlich!!!!

    Und klar, es gibt auch Fonds ect.
    in denen man eben wettet, das die Wirtschaft den Bach runtergeht.

    Tut sie es macht man Gewinn!!
    Sagt mal gehts noch!!!

    Sebastian

  1. Anonym sagt:

    "Denk doch mal nach ... Gold kauft man als Sicherheit, wenn die Banken schliessen und das Geld nichts mehr Wert wird ist. Was nutzt einem dann Gold bei der Bank? Dann kann man es gleich sein lassen. Wenn schon, dann an einem sicheren Ort zu Hause aufbewaren. Nur auf was man direkt Zugriff hat ist wirklich sicher und gehört einem. Sobald man etwas bei einer Bank einzahlt oder deponiert, ist es im Notfall verloren."

    hatte einer geschrieben
    @ Freeman
    Würdest du vielleicht mal n Seite machen , wo den leuten erklärt wird wo "unser" Gold liegt!

    Oder gibts schon auf der Seite?

    Kann mir bei dir eigentlich nicht vorstellen das du da vergessen hast, aber auf der Seite habe ich noch nichts gefunden!!

    Weiter so

    MFG

    Sebastian

  1. Anonym sagt:

    In Deutschland tun die Medien so, als hätte sich das ganze Geld in Luft aufgelöst. Gerne werden auch Bilder gezeigt, in denen das Geld verbrannt wird. Tatsache ist aber, dass das Geld nur den Besitzer gewechselt hat. Die FED hat sich 18 Billionen Euro von europäischen Banken ergaunert. Ich habe einen bösen Verdacht! Vermutlich wird das Geld dafür verwendet, die gerechtlosen Kriege dieser Welt zu finanzieren. Vielleicht wird man mit Hilfe dieser gigantischen Summen den dritten Weltkrieg einleiten. Wir alle müssen verstehen, dass die USA niemals ihre Weltmachtstellung aufgeben würden. Bevor dies passieren würde, würden die USA die ganze Welt mit in den Abgrund ziehen. Verzeihung, die USA kann an sich nichts dafür, sie ist ja auch nur ein Marionettenstatt. Eben ein nützliches Werkzeug der wahren Machthaber diese Welt...


    Freundliche Grüße


    Homunkulus

  1. Anonym sagt:

    Leider steckt in diesem Text ganz viel Wahres.
    Mein alter Herr sagte immer:
    "Je mehr er hat, je mehr er will, niemals stehen seine Wünsche still."
    Doch fragt euch auch, ob ihr in dieser Situation anders handeln würdet.
    Denkt mal drüber nach!
    mfg
    Cityconnection