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Wie man den Kapitalismus zerstört

Dienstag, 21. August 2007 , von Freeman um 16:18

Überall in den Villenvierteln der Welt fluchen jetzt die Reichen über die Putzfrauen, Chauffeure und Gärtner. Die Armen, die sonst taktvoll unsichtbar für die Klasse der Multimillionäre bleiben, sind plötzlich ins Rampenlicht getreten und zerschlagen das globale Finanzsystem. Jetzt muss der Geldadel seine neu erworbenen Yachten, Flugzeuge und Ferienhäuser wieder verkaufen, weil die Blase geplatzt ist. Es mag unglaublich klingen, aber möglicherweise ist dies das erste Mal in der Geschichte, dass die Unterdrückten und Armen das kapitalistische System zusammenbrechen lassen, ohne eine richtige Revolution anzufangen.

Wie haben sie es gemacht? Ganz einfach, sie haben aufgehört ihre Hypotheken zu zahlen, was nicht nur sie sondern auch die überdehnte Mittelklasse gemacht hat. Es waren ja sowieso gezinkte Hypotheken, die vom Konzept her so entworfen wurden, um nach zwei Jahren nicht mehr bezahlt werden zu können. Es waren sogenannte „NINJA“ Kredite, vergeben an Menschen ohne Einkommen, Arbeit und Vermögen, „No Income, No Job, or Assets“.

Jetzt gibt es doch tatsächlich Finanzexperten die in den Medien auftreten, welche den niedrigen finanziellen Wissensgrad dieser Menschen und wie man sie über den Tisch gezogen hat, beklagen. Ja sie wollen denen sogar die Schuld für die Krise wegen ihrer Dummheit geben. Sie stellen völlig abgehobene Fragen, wie, warum haben diese Leute mit Niedrigeinkommen sich nicht einen Anwalt genommen um das Feingedruckte zu lesen? Und haben die keine Finanzberater? Wie bitte!!?

Dann, in einem diabolischen cleveren Schachzug, haben die Armen… die zufällig mit der Arbeiterklasse übereinstimmen… aufgehört einzukaufen. Der Einzelhandel, die grossen Warenhaus- und Supermarktketten, wie Wal-Mart und Home Depot verkündeten enttäuschende Quartalszahlen, was den Markt noch mehr abstürzen lies. Der Chef von Wal-Mart, H. Lee Scott, dessen Imperium auf Niedriglohnarbeiter aufgebaut ist, gab mit sehr rührender Empfindsamkeit zu „Es ist kein Geheimnis, viele Kunden haben am Ende des Monats kein Geld mehr.“

Es wäre schön wenn dieser Angriff auf den Kapitalismus eine geplante Strategie der Armen wäre, dass es geheime Treffen gibt in Hinterzimmern und Parkplätzen im ganzen Land, wo die Rädelsführer ihre Befehle verteilen würden, wie „Du Fred… machst keine Hypothekenzahlung diesen Monat… und du Helen, vergiss das Einkaufen im Supermarkt, OK?“ Aber leider zeigt die jetzige Krise, die Finanzhaie haben sie sich selber eingebrockt.

Wenn zum Beispiel der grösste private Arbeitgeber in Amerika, Wal-Mart, anfängt einen Rückgang an zahlungsfähigen Kunden zu erfahren, muss dieser wohl in den Spiegel schauen und sich selbstkritisch betrachten. Vor hundert Jahren hat Henry Ford bereits realisiert, dass seine Firma nur erfolgreich sein kann, wenn seine eigenen Arbeiter genug verdienen, um sich einen Ford zu kaufen. Wal-Mart macht genau das Gegenteil. Sie haben nicht kapiert, dass ihre fatale Lohndumpingpolitik ihrem eigenen Geschäft schaden würde, sogar bei den angeblichen Niedrigpreisen die sie anbieten.

Die traurige Wahrheit ist, die Menschen welche mit McJobs auskommen müssen und auf Wal-Mart Niveau arbeiten, ziehen eher die Mode vor, welche sie in der Brockenstube und im Second-Hand Laden finden. Sie werden auch keinen Bedarf für die Produkte haben, welche in der Elektronik-, im Bau und Hobby- oder in der Möbelabteilung angeboten werden.

Es wird noch schlimmer. Während die Millionenverdiener wie H. Lee Scott den Arbeitern mit der einen Hand den Lohn drücken, und mit der Drohung der Auslagerung ins Ausland dies auch durchsetzen können, bietet die andere Hand verlockende und einfache Kredite an. Sie sind ein „Ersatz“ für anständige und steigende Löhne geworden.

Es gab mal eine Zeit, wo man für seinen Lohn gearbeitet hat, jetzt soll man dafür zahlen. Früher konnte man mit einem Job als allein verdienender Vater seine ganze Familie ernähren und mit einem gewissen Lebensstandard versorgen. Jetzt benötigen Mutter und Vater jeweils drei Jobs nur um Essen auf den Tisch zu bringen. Aber die Hyänen in der Finanzbranche haben gesagt… he, he, wir haben Kredite und Hypotheken für euch!

Kaufe jetzt zahle später… 0% Zinsen für sechs Monate… Ratenkauf für alles, Möbel, TV, Autos ja sogar Urlaub… und Kredit so viel du willst… mit exorbitanten Zinsen. Es wurden Kredite an Leute vergeben, die es am wenigsten sich haben leisten können, und nicht mal die Zinsen, geschweige denn die Rückzahlung machen konnten. Kaufe dein Traumhaus oder dein Traumauto! Sogar wenn deine Schufa-Auskunft miserable ist, bei uns bist du kreditwürdig.

Die Finanzgangster wussten genau, diese armen Menschen werden niemals die Kredite zurückzahlen die man ihnen überall reingeschoben hat. Aber wen interessiert das? Hauptsache wir verdienen uns jetzt dumm und dämlich mit Provisionen, Kommissionen, Gebühren, Courtagen… und nach uns die Sintflut!

Persönlich würde ich eine wirkliche und gewaltfreie Revolution, mit Protesten, Streiks, Boykotte, die dieses korrupte, perverse und ungerechte System wegfegt, bevorzugen. Ein System welches menschenfeindlich ist, uns nur Kriege, Gewalt, Tot und Leid bringt und den Planeten zerstört. Aber wie wir sehen, es geht am einfachsten auch so, nichts mehr kaufen und nichts bezahlen, dann bricht der Kapitalismus wie ein Kartenhaus zusammen.

Leider wird der globale Kapitalismus diese Kreditkrise, jedenfalls kurzfristig, überstehen, weil die Regierungen irrsinnige Summen in die Märkte pumpen um diese aufrecht zu erhalten und die maroden Banken und Hedge-Funds mit Steuergeldern retten werden. Aber auf lange Sicht hin, hat ein System welches darauf aus ist jeden Cent den Armen weg zu nehmen, um den Reichen zu geben, keine Zukunft.

Wer hätte gedacht, dass Zwangsversteigerungen in den Vororten des typischen Amerika, die Finanzmärkte in London, Frankfurt, Tokio und Shanghai in Aufruhr bringt und eine weltweite Krise auslöst? Die Armen sind aufgestanden und haben gesprochen, nur es ist kein lauter Protest des Zorns, sondern ein leises Wimmern vor Schmerzen.
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Laut AP sind die Zwangsversteigerungen im Monat Juli in den USA um 93% gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Fast 180'000 Hausbesitzer haben alleine im letzten Monat die Hypothek gekündigt bekommen. Im Staate Nevada ist die Rate am höchsten, dort ist jeder 199 Haushalt von einer Zwangsversteigerung betroffen.

Laut Washington Post, ist der consumer comfort index (CCI), ein Barometer welcher die Beurteilung der wirtschaftlichen Situation durch die Öffentlichkeit misst, in dieser Woche um 9 Punkte abgestürzt, der grösste Fall seit dem Beginn der Umfrage 1985!

insgesamt 16 Kommentare:

  1. Heinz Mann sagt:

    Einfach köstlich, diese Sicht der Dinge. Und es trifft sich mit dem, was ich mir Zeit meines Lebens im Stillen als Lösung der drängendsten Menschheitsprobleme ausgedacht habe: Autark sein, alles was man braucht selber anbauen, selber machen, keine Steuern zahlen, nichts von anderen erwarten. Nicht ganz einfach, so ein Leben, aber besser als der real existierende Kapitalismus allemal.

  1. Anonym sagt:

    spontan fällt mir ein:

    Herrgott noch mal, eine ganze Generation zapft Benzin... Räumt Tische ab... Schuftet als Schreibtisch-Sklaven. Durch die Werbung sind wir heiß auf Klamotten und Autos, machen Jobs, die wir hassen, kaufen dann Scheiße, die wir nicht brauchen.

    Tyler Durden - Zitat aus dem Film "Fight Club"

  1. Anonym sagt:

    http://www.wfg-gk.de/verschwoerung41.html


    und Die Hintergründe von Wirtschaftskrisen

  1. 3Y sagt:

    Hallo Leute!

    Hat mann sich auch gefragt, warum diese Finanzhaie den Armen Kredite gewährt haben? Wohl sicher nicht, weil die dachten, dass irgendeiner dieser, das Geld zurückzahlen könnte.
    Also so bläueugig sind diese Leute sicher auch nicht!
    Diese Finanzkriese ist sicherlich auch nicht nur wegen irgendwelchen uneinbringlichen Krediten entstanden!
    Ich glaube vielmehr, dass uns hier wieder versucht wird was zu verkaufen, um eine andere Sache zu verheimlichen. Fakt ist, dass wir nur am Anfang dieser Kriese stehen. Was noch auf uns zu kommt werden wir in den nächsten Monaten sehen. Fakt ist auch, dass seit ca. 7 Jahren jeder von einer "Globalisierung" redet, was auch dass wieder heissen mag?!?!?!
    Ich meine nur OPEN YOUR MIND AND THINK ABOUT WHAT IS GOING ON!!!
    VIELE GRÜSSE AN ALLE BLOGGER!!

  1. Anonym sagt:

    Die Finanzkrise ist geplant, das Ziel ist ein Panamerika (Kanada, USA und Mexico) das grösser ist als die EU. Zugleich sind in den USA die persönlichen Rechte dank 9/11 so stark eingeschränkt, dass irgendeine verschleierte Form von Zwangsarbeit eingeführt werden kann.
    Bedenkt wie die 68er Unruhen niedergeschlagen wurden (USA: Nationalgarde ballert in die protestierende Menge, Deutschland: mit Schlagstöcken die Menge aufgelöst, usw). Noch schlimmer der Nationalstreik in der Schweiz von 1928. 200 streikende Arbeiter wurden in Lausanne über den Haufen geschossen (der einzige Feuerbefehl auf Menschen von 1839 bis heute in der Schweizer Miliz!-Armee).
    Allerdings traue ich der Generation die da kommt zu, dass sie egal wer oder was da kommt sich knallhart einfach nicht stressen lässt. Wie kann man Macht aussüben auf einen Menschen der sich nicht stressen lässt? Gar nicht, den wahre Macht ist immer ein zweischneidiges Schwert. Die 500 Leute weltweit, die zusammen mehr Geld besitzen als die restliche Menschheit zusammen, die haben das vergessen. Diese können aber nur durch ihre Manager agieren, und wenn der Laden laufen soll müssen diese fähig sein langfristig zu Denken. Langfristiges Denken ist aber Sozial, denn man muss sich in das Verhalten der anderen hineinversetzen können wenn man deren Reaktionen voraussagen will. Ich glaube Putin ist der beste Beweis für diese Theorie. In meinen Augen ist er knallhart, aber auf schräge Art sozial.
    Sehen andere auch die parallelen zwischen dem Ende Roms und der Dekadenz des Hochkapitals? Auf was baute Rom auf? Auf Sklaverei und auf sein Informationsystem (Beamtentum). Sobald der Nachschub von Sklaven ausblieb sackte das ganze System in sich zusammen. Auf was baut der Kapitalismus auf? Natürliche Ressourcen und Beamtentum. Ohne Ausbeutung der Erde kein Kapitalismus. Jemand hat mal vorgeschlagen eine "Ausbeutungsteuer" einzuführen damit unseren Kindern auch was bleibt ;-)

  1. Anonym sagt:

    Der Schein trügt, Leute. Wenn ihr die nicht unbekannte Ziele der Machthaber kennt, dann scheinen die Tatsachen in einem anderen Licht. Das Ziel ist es die Banken, die noch nicht der Elitte gehören zum Absturz zu bringen, samt gesamte Währung um den Weg frei zu machen für den implantierbaren Microchip zwecks Bezahlung und Totalcontrol. Von wegen Fehler !!!
    Da läuft alles noch nach Plan, nur dass Gott auch seine Hand im Spiel hat und manche jetzt nach Verdienst bedient, wie z.B. die kleineren Finanzhaie. Sie werden bald ihre Jobs verlieren. Jeder bekommt seine Rechnung für seine schlechte Taten irgendwann serviert, egal ob es direkt durch Gotteshand oder indirekt, wie in diesem Fall durch die Teufelshand selber, die diese gierige Horde ja zuerst mal großgezogen hat.

  1. Anonym sagt:

    Warum gibt es Kredite ?
    "Sie" geben dir damit gerade ganau soviel geld wie du zum leben brauchst, und wer sich zuviel nimmt kriegt vom staat einen drauf.
    Kredite sind mittlerweile doch nur noch Zahlen auf nem Monitor, der ("echte") Geldbetrag existiert doch gar nicht.
    So haben es die cheefs geschafft arbeitskräfte/sklaven für sich arbeiten zu lassen für nen lohn der zu klein zum leben is und keiner kann zu arbeiten, weil man ja noch kreditwürdig bleiben will und/oder man den kredit ja auch noch abbezahlen muss
    ---
    fabian gib mir die welt +5 %
    bei google anschauen

  1. Anonym sagt:

    In einem Punkt muss ich widersprechen:

    Der Kapitalismus wird die Finanzkrise nicht ohne weiteres überleben. Oder besser gesagt: Das Kreditgeld wird in dieser Krise zu grunde gehen.
    Stattdessen werden wir ein Geld bekommen, das nach einer gewissen Zeit ungültig wird, wenn man es nicht ausgibt (so nach 3-4 Monaten). Danach muss man einen kleinen Teil dieses Geldes ausgeben (etwa 2-3%), um es wieder gültig zu machen.

    Der (arme) Bürger wird dadurch keine Probleme haben, denn er hat am Ende des Monats ohnehin nichts mehr in der Tasche. In er Wirtschaft wird dafür aber einige los sein, denn eine Geldhortung wäre nicht mehr rentabel genug - das Geld würde also investiert.

    Die einen sprechen bei "NWO" von "new world order", andere sprechen dann von "natürlicher Wirtschaftsordnung". Erfunden von einem Mann names Silvio Gesell und in
    diesem Buch niedergeschrieben.
    Beim "Wunder von Wörgl" hat sich uunter anderem gezeigt, dass die Eliten von der natürlichen Wirtschaftsordnung nichts halten (denn das Freigeld wurde von der Notenbank verboten). Schon im alten Ägypten und im "goldenen Mittelalter" gab es derartiges "Schwundgeld", in diesen Zeiten ging es den Menschen ausgesprochen gut und die Menschen erbrachten großartige Kulturelle Leistungen (Pyramiden, riesige (also teure) Kathedralen).

    Soetwas darf es natürlich nicht noch einmal geben, denn dann würde die Macht der Elite über die Bevölkerung schwinden.

    Heute existieren derartige Währungen aber wieder. Sie heißen "Chiemgauer", "Urstromtaler", "Roland" und haben noch 47 weitere Namen.
    Sie werden die Zeit finden, zu der sie ihren Siegeszug antreten werden.

  1. Anonym sagt:

    Alternative Methode: Man kriegt 1998 vom PIMCO Manager erklärt, dass der Russlandkrise ein Minsky Moment zugrunde liegt und denkt sich: Oh ja, das machen wir auch hier! Man weist seine Lobbyisten an ein vorbereitetes Gesetz das von Phil Gramm im US Senat eingeführt werden wird leicht abzuändern. 2000 wird das dann unterschrieben, Phil Gramms Frau wird Enron Verwaltungsrätin, Phil selbst wird 2002 selber Lobbyist für die Banken und alle Kassieren bis alles zusammenbricht. Die wussten genau was sie taten, zwei Jahre nach der Russlandkrise genau die Bedingungen zu schaffen, die denselben Crash ermöglichten ist geziehltes vorgehen. Diejenigen die fähig waren dieses komplexe Gesetz zu schreiben wussten auch um die Folgen. (zumal die Russlandkrise eben nur zwei Jahre zurücklag und die Ursachen bekannt waren)

  1. Anonym sagt:

    Ein dickes Lob und danke für eure Arbeit. Wir sind in einer Zeit, wo die Wahrheit die Lüge aufdeckt! Die Spreu muss vom Weizen getrennt werden!
    Wer ist nun von wem abhängig?. Der ach so gute Staat von seinen Bürgern, oder der Bürger von dem Staat?
    Ich denke der Staat ist von seinen Bürgern abhängig. Stellt euch mal vor, die Bürger würden wochenlang nichts kaufen?
    Der Staat hat Angst um seine Macht und Geldgier! Es geht nur um Macht und ihren Willen. Und um ihren Willen durchzusetzen muss der Bürger manipuliert und unter Kontrolle gebracht werden (siehe NWO)! Es liegt an jeden einzelnen selbst wie weit lasse ich mich überhaupt manipulieren. Einfach nein sagen, nein muss ich nun nicht haben (kaufen z.B.), nur weil der Staat es will!

    Die Geschichte wiederholt sich, denkt an Romanicum. Denkt an Stalin, Hitler und Co. Irgendwann müssen wir doch mal aufwachen und nicht wieder alles glauben was man uns glaubhaft machen will!

    Ich persönlich glaube schon lange nicht mehr, was uns die Medien erzählen wollen. Alles schöngefärbte Märchen!

  1. Anonym sagt:

    Viele Leute kaufen mit Geld, das sie eigentlich gar nicht haben, Dinge, die sie eigentlich gar nicht brauchen, um Leuten zu imponieren, die sie eigentlich gar nicht mögen.

  1. Anonym sagt:

    öööhm die pyramiden wurden von sklaven gebaut, grioße kathedralen auch, ich denke sowas ist keine kulturelle leistung.kulturelle leistung ist es dann, wenn alle was davon haben. und nicht nur wenige reiche. (pharaonen, Päpste/bishöfe)

  1. Anonym sagt:

    Bleibt nur zu hoffen, dass "der Kapitalismus wie wir ihn kennen", wie von Elmar Altvater im gleichnamigen Buch beschrieben wirklich an sein Ende gerät. Eine Umorientierung von fossilen Energieträgern, die nur von wenigen ausgebeutet und zu barem Geld gemacht werden, zu einer dezentralisierten Energieversorgung durch erneuerbare Energien (Sonne, Wellen- und Gezeitenkraftwerke, Windenergie, Geothermie usw) würde zwar der herrschenden Elite Macht aus den Händen reissen, aber der breiten Masse ein Segen sein.

    "Das schlimmste was ein Volk tun kann, ist sich von einem Staat regieren zu lassen." Michail Alexandrowitsch Bakunin

  1. Anonym sagt:

    Super arbeit, leute, wir sollten uns tatsächlich abwenden, von dem was uns zerstört, hin zu dem was wir brauchen. Wir brauchen frische Luft, sauberes Wasser, hochwertige, frische Nahrung, Liebe.

    Wir brauchen keine abhängigen Politiker, keine abhängigen Journalisten, keine Bänker. Wenden wir uns einfach ab, schauen nicht mehr dort hin, drehen uns einfach um und helfen einader, beim anbauen von Nahrung, entwickeln neue, eigene und freie Strukturen, zahlen keine Steuern, weil wir kein Geld verdienen.

    Wir sollten damit im Kleinen beginnen und aufs Große ausweiten.

    Natürlich wird der eine oder andere vorerst auf eine Annehmlichkeit verzichten müssen(z.b. Auto), aber ähnlich wie bei einer Drogensucht, hat man das doch schnell überwunden und sich an das OHNE gewöhnt.

    Wir sind Gewohnheitstiere und sollten uns alle, jeder für sich neue Gewohnheiten antrainieren, Gewohnheiten, die uns befreien.

    Ich bin zuversichtlich, das uns das gelingt, denn um so schlimmer die Krise, desto weniger hat der einzelne zu verlieren und kann sich deswegen leichter ändern.

    Am schönsten ist, wenn man nichts zu verlieren hat und doch alles zur Verfügung steht, was man braucht.

    Ändern wir uns einfach....

    Alles Gute an alle Engagierten

  1. ...so habs ich auch gemacht: nachdem ich das system durchschaut hatte, hab ich mein altes leben aufgekündigt und alle kredite an die wand gefahren... die Frau war wech...
    hat auch den vorteil das man lernt, wer wirklich Deine freunde sind und wer zu dir steht... sind nicht wirklich viele... aber man kann seinen weg auch ohne diesen wahnsinn gehen. der weg der warheit, nicht jeder kann ihn seh´n, kann ihn geh´n... danke an BO, habt mir sehr geholfen!

  1. Ulrich sagt:

    Den Kapitalismus zur Sreecke bringen geht auch mit Arbeit verweigern, insbesondere sklavenarbeit, warum nur hat Guido (westerwelle) solche angst vor Rückfall in altrömische Zeiten, weil die alten Caesaren wussten schon , nicht Lohn und Brot braucht das Volk, sondern Brot und SPIELE , deswegen sollte es m.M nicht nur einen Arbeitsminister, sondern auch einen Spieleminister geben, welcher das Volk mit freien spielen beglückt...
    P.S.; nur so ein Denkansatz