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Einfache Erklärung für das Verschwinden von MH370

Sonntag, 6. April 2014 , von Freeman um 12:00

Es gibt zahlreiche Spekulationen was mit Flug MH370 passiert ist. Entführung durch Terroristen, Selbstmord des Piloten, Zwangslandung durch Geheimdienste, Sprengung um einen Mord zu vertuschen etc. Ich versuche jetzt eine ganz einfache Erklärung zu finden. Ich mach einen auf Professor Brömmel, der im Film "Die Feuerzangenbowle" seinen Schülern die berühmte physikalische Erklärung abgab: "Wat is en Dampfmaschin? Da stelle mer uns janz dumm." Auf Flug MH370 bezogen stellen wir uns auch "janz dumm" und überlegen, warum ist der Pilot plötzlich drastisch vom Kurs abgewichen und ist nach links abgedreht, warum ist die ganze Kommunikation ausgefallen und was ist danach passiert?

Klick drauf um Karte zu vergrössern:


Wir wissen von den malayischen Behörden, die Boeing 777 verlies Kuala Lumpur kurz nach Mitternacht und war auf dem Flug nach Peking, als ca. 1 Stunde nach dem Start mitten über dem Golf von Vietnam der Funkverkehr abbrach. Es wurde uns erzählt, das Radar des malayischen Militär sah das Flugzeug einen südwestliche Kurs einschlagen, zurück in Richtung Land. Der Umkehrpunkt wurde mit den Koordinaten 6.90314, 103.57 festgelegt. Was könnte passiert sein, um diese drastische Kursänderung auf einfachste Art zu erklären und gibt es einen Präzedenzfall?

Nehmen wir an, es gab plötzlich ein Feuer an Bord und die Piloten waren mit einem dramatischen Notfall konfrontiert, wie würden sie handeln? Zur Erinnerung, ich bin selber Pilot und kann deshalb mich in die Lage der "Kollegen" versetzen. Ich bin über dem Meer und muss überlegen, was ist zu tun? Das erste ist sofort das nächstliegende Land bzw. den nächsten geeigneten Landeplatz aufzusuchen. Die einzige Option welche der Crew von Flug MH370 offen stand war sofort nach links zu drehen, in Richtung der Küste von Malaysia. Dann, eine geeignete Landepiste suchen und dort die Maschine schnellstmöglich aufsetzen.

Auf der Karte oben hab ich die erste Stunde des Fluges gelb eingetragen, dann ab dem Wendepunkt in rot den neuen Kurs wie vom Militärradar aufgezeichnet. Wo führt uns dieser Kurs hin? Genau auf dem Flugplatz von Pulau Langkawi, der eine 3,8 Km lange Landepiste aufweist, bestens für eine Notlandung geeignet. Es ist auch ein Flugplatz den Pilot Zaharie Ahmad Shah gut kannte.


Was ist bei einem Feuer an Bord zu tun? Bei einem Triebwerksbrand wird die Treibstoffzufuhr abgestellt und das Löschsystem aktiviert, das Löschmittel ins Triebwerk gepumpt und damit der Brand erstickt. Die Maschine kann mit dem verbliebenen Motor sicher landen. Schlimmer ist aber ein Feuer im Cockpit oder in der Kabine durch einen Kabelbrand. Was macht dann ein Pilot? Er schaltet sofort alle Sicherungen aus, um den Kurzschluss und den dadurch verursachten Brand zu beenden. Was passiert dabei? Die Funkkommunikation einschliesslich Transponder fallen auch aus. Das erklärt die Funkstille.

Genau der gleiche Fall ist schon mal passiert, am 2. September 1998, nämlich mit Swissair Flug 111. Eine Stunde nach dem Start in New York als die Maschine über dem Atlantik in Richtung Europa unterwegs war, fand ein Kabelbrand statt. Auch da drehte der Pilot sofort nach links in Richtung Festland nach Nova Scotia, um eine Notlandung in Halifax vorzunehmen. Der Cockpit und die Kabine füllten sich mit Rauch. Es muss die gesamte Elektrik ausgefallen sein, denn die Kommunikation brach ab und auch die Blackbox zeichnete nichts mehr auf. Vor dem Landeversuch lies der Pilot Treibstoff an, dabei stürzte die MD-11 unkontrolliert ins Meer und alle 229 Passagiere und Besatzung starben.

Ich möchte daran erinnern, bei mehreren Boeing 787 gab es Brände in den vergangenen zwei Jahren, weil die Batterien Feuer fingen. Rauch drang in die Kabine ein. Deshalb mussten weltweit alle Dreamliner für vier Monat am Boden bleiben. Dabei handelt es sich angeblich um die modernste Linienmaschine der Welt. Ein Brand durch Kurzschluss in den Kabeln oder den Batterien ist nicht undenkbar.

Im Fall von MH370 kann ähnliches passiert sein. Auf dem Weg nach Pulau Langkawi für die Notlandung, schaltete die Crew den Autopiloten ein, um entlastet zu sein, damit sie den Brand bekämpfen und die Kommunikation wiederherstellen konnten. Der Rauch übermannte aber die Mannschaft und die Passagiere, führte zuerst zur Ohnmacht und dann zum Tod aller an Bord. Die Maschine flog dank Autopilot einfach weiter. Wenn man den Kurs vom Wendepunkt bis nach Pulau Langkawi geradeaus weiterzieht (violette Linie), dann führt der Kurs genau zu den Malediven.

Die Boeing 777 flog mit Autopilot für Stunden so lange weiter bis der Treibstoff ausging und stürzte dann vor den Inseln der Malediven ins Meer. Genau dort wurde ein Flugzeugteil am Strand von Kudahuvadhoo durch die Inselbewohner gefunden. Ein kugelförmiger Tank für das Feuerlöschsystem eines Flugzeugs. Dieser Ablauf wäre die simpelste Erklärung an Hand der Fakten. Keine Verschwörung, keine Entführung, kein Mordanschlag, sondern ein Szenario wie das von Swissair 111.

Gab es bereits ein Feuer an Bord einer Boeing 777? Ja, vor drei Jahren brannte der Cockpit einer Egypt Air komplett aus. Glücklicherweise war die Maschine noch am Boden. Das gleiche könnte bei Flug MH370 nach dem Start passiert sein. Stellen wir uns vor, die Piloten sind dadurch gestorben, aber die Maschine flog per Autopilot trotzdem weiter. Kein Passagier konnte etwas machen und sie mussten sitzenbleiben bis aus Treibstoffmangel die Boeing ins Meer stürzte.

Der ausgebrannte Cockpit einer 777 der Egypt Air


So eine ausgebrannte Pilotenkanzel würde vieles erklären, wie der Mangel an Kommunikation und ein führerloses Flugzeug das stundelang weiterfliegt. Das heisst nicht, die Maschine wäre sofort abgestürzt. Im Cockpit sind nur die Anzeigen und Instrumente. Die ganze Elektronik zur Steuerung der Maschine befindet sich unter dem Passagierraum. Ein Auto fährt auch ohne Armaturenbrett weiter, solange die Elektronik und der Motor funktionieren und genug Benzin im Tank ist.

Am 28. November 1987 stürzte eine Boeing 747-244B der South African Airways mit 159 Passagieren an Bord 220 Km nordöstlich von Mauritius in den Indischen Ozean ab. Die Maschine war unterwegs von Taipei nach Mauritius als eine Stunde vor der Landung die Crew Rauch und ein Feuer an Bord meldete. Kurz danach stürzte die Maschine ins Meer. Die Untersuchung der Wrackteile kam zum Schluss, das Feuer brach im Frachraum aus, an einem Ort wo die Crew keinen Zugang hatte um zu löschen.

Zurück zu Flug MH370. Statt zu den Malediven wird uns erzählt, flog die Maschine viel weiter südlich in Richtung Australien. Nach längerem Suchen am falschen Ort ist das Suchgebiet nach Norden verlegt worden und dort sollen nun aktuell Signale aufgefangen worden sein. Ob von einer Blackbox ist noch nicht sicher. Auch wenn es sich herausstellen sollte, es handelt sich tatsächlich um Wrackteile von Flug MH370, dann ist meine oben aufgeführte Erklärung trotzdem plausibel, nur mit einem südlicheren Kurs.

Der mögliche Ablauf: Feuer an Bord, Kursänderung und Suche nach einem Notlandeplatz, alle an Bord sterben durch Rauchvergiftung oder nur die Piloten, der Autopilot fliegt weiter bis die Tanks leer sind und die Maschine stürzt ins Meer. Eine simple Erklärung für eines der grössten Mysterien in der Luftfahrtgeschichte. Ja ich weiss, das ist zu einfach und nicht dramatisch genung, "janz dumm" ist es aber nicht.

Übrigens, die Geschichte über Freescale Semiconductor, die so viele ungeprüft verbreitet haben, ist falsch. Kein Name der vier Personen als Patenthalter steht auf der Passagierliste von Flug MH370. Es gab wohl Mitarbeiter von Freescale an Bord, es handelt sich aber nicht um die Patentinhaber. Sorry, keine Rothschild-Verschwörung hier (lach).

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Es wird gefragt, was ist mit den Sauerstoffmasken? Antwort: Das System der Sauerstoffmasken ist nur für einen Druckabfall gedacht. Es soll die Zeit überbrücken um von 10'000 Meter Reiseflughöhe auf unter 4'000 Meter abzusinken. Die Sauerstoffzufuhr dauert aber nur maximal 15 Minuten und nicht viele Stunden. Die Passagiere wären so oder so erstickt. Dazu kommt, bei einem Feuer an Bord ist es verboten die Masken zu verwenden, denn Sauerstoff in die Kabine zu pumpen verstärkt den Brand.

Grundsätzlich gilt die Vorgehensweise bei einem Brand an Bord, die Nahrung für das Feuer abschneiden (Treibstoff oder Strom kappen), dann mit Löschmittel bekämpfen und sofort landen. Ausserdem gilt die Regel, zuerst die Maschine kontrollieren, dann navigieren und zuletzt kommunizieren. Was nutzt es der Aussenwelt den Notfall zu melden, die können eh nicht helfen. Man ist auf sich alleine gestellt bis es zu einer Landung kommt. Erst am Boden ist externe Hilfe möglich.

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Da die Medien nicht ihren Job machen brauchen wir eine professionelle Alternative. Deshalb unterzeichnet bitte die Russia Today auf Deutsch Petition:

insgesamt 28 Kommentare:

  1. Jimbo Bimbo sagt:

    Guter Artikel. Eine Erklärung nach den "offiziellen" Indizen.
    Eine Frage habe ich dennoch; Mir war als hätte ich mal gehört, dass es mehrere ungeklärte Dinge im Fall Swissair Flight111 gibt. Sogar ein Schweizer Film Team habe sich mit der Sache befasst. Habe ich da was falsches aufgesaugt?

  1. FreieStimme sagt:

    Ich kenne mich mit Flugzeugen überhaupt nicht aus aber im Filmen sieht man doch immer solche Sauerstoffmasken von der Decke kommen wenn etwas pasiert da ist doch eine Erstickung ausgeschlossen oder?

  1. Bleiben aber noch folgende Fragen.
    Wieso fälschten die Behörden die 2 Fotos?(gleiche Beine).

    Und wieso zahlt die Allianz Versicherung so schnell Millionensummen an entschädigung?(Bereits am 19.3.14)

  1. Hardy1953de sagt:

    Einverstanden! Aber nur wenn es ein Brand im Flugzeug war und das Auftreten des Brandes plötzlich, heftig und die verursachten Schäden so gravierend waren dass kein Notruf mehr möglich war! Swissair 111 hat zumindest noch zumindest einen Notruf gesendet. Dies muss nach den bisherigen Erkenntnissen direkt nach der Übergabe der Flugüberwachung an die Vietnamesen geschehen sein (Ausfall des Transponders).

  1. Ah Freeman du bist Pilot. Habe ich auch vor zu werden, bei Lufthansa!
    Deine Geschichte klingt plausibel.
    Mich wundert nur, dass da keine bis jetzt draufgekommen ist. Irgendetwas stimmt an der ganzen Sache nicht, habe ich das Gefühl.

  1. Andrea sagt:

    Klingt vernünftig, dennoch will mir eines bei diesen Szenario nicht aus den Kopf. Sollte eine Rauchvergiftung nicht beinahe unmöglich sein? In jedem mittelmäßigen Flugzeug-Katastrophen-Movie fallen als erste Reaktion, auf sich ändernde Umstände, die kleinen gelben Masken mit Sauerstoffschlauch von der Decke.(Im Film "Fight Club" erklärt uns Tyler Durden, dass jene den Fluggast berauschen, um den Tod gelassen entgegen zu sehen. Das schreibe ich nur, damit ich auch was konstruktives beigetragen habe.)

  1. Chang sagt:

    Ja manchmal ist wirklich das einfachste nicht vorstellbar! Wir Menschen haben generell einfach Mühe das Leben so zu nehmen wie es ist. Der Verstand ist verwirrt wenn etwas so komplex und vielfältig ist das es schlecht einzuordnen ist. Dann beginnt der Mensch meist sich einfache Denkschubladen zu konstruieren die ihm ermöglichen das Leben in kleinen Fasettenteilen zu denken. Schwarz-Weiss denken! Oder er sieht überall Gespenster wo keine sind :-) Oder manch einer braucht sogar eine unglaublich dramatische Geschichte um den Sinn der Sache sehen zu wollen! Wie sagte schon Sigmund Freud: "manchmal ist eine Zigarre einfach nur eine Zigarre"!!!!! Guter Artikel.

  1. Andreas_73 sagt:

    Hallo,

    würd sich schon logisch anhören. Nur da gäbe es dann doch noch ein paar Fragen:

    1. Falls das Flugzeug wirklich auf Autopilot geflogen ist. Wieso dann im Tiefflug unter dem Radar? Normalerweise denke ich würde man sich als Pilot so viel Höhe bewahren, dass man auch bei einem dann möglichen Ausfall der Triebwerke noch Höhe hat um Gleitflug etwas zu erreichen.

    2. Wieso waren die Handys noch erreichbar und man hat nie die Spur verfolgt in welches Netz sie eingeloggt waren?

    3. Wenn auf den Malediven ein mögliches Wrackteil gefunden wird, wieso ist bis heute nicht bekannt anhand der Seriennummer ob es von der betreffenden Maschine stammt. Vor allem man könnte ja den Eindruck haben, dass diese Meldung bewußt ignoriert wird?

    4. Weshalb wurde oder wird nicht in der logischen Flugrichtung weitergesucht sondern an einer ganz anderen Stelle?

    Und denke vor allem diverese weitere wären auch noch offen. Vor allem wie unfähig waren die Ermittler, dass sie diese einfach logische Schlußfolgerung einfach ignorieren und Suchgebiete ausgeben die wie es so scheint willkürlich gewählt wurden?

    Zumal ich einfach den Punkt auch nicht verstehen würde. Selbst wenn die Crew das Flugzeug auf Autopilot stellen. Wieso wird der Autopilot auf eine so geringe Höhe eingestellt, dass das Radar von mindestens zwei anderen Ländern unterflogen wird. Ich kann zwar jetzt nicht sicher sagen, wie tief die Radarüberwachung der Flugüberwachung geht. Aber militärischer Tiefflug ist bei grad mal über der Grasnabe... Da den Autopilot zu benutzen der ich denk mal nicht über ein Geländefolgeradar verfügt wäre auch da schon richtig Selbstmord, ohne den Aspekt zu berücksichtigen, dass keine Möglichkeit mehr besteht auf eine Situation zu reagieren?

    Weis nicht ob ein Pilot in so einer Situation so reagieren würde??

    Somit wäre diese Erklärung zwar nicht unlogisch aber trotzdem immer noch sehr fraglich?

  1. couchlock sagt:

    Wikipaedia:
    An Bord des am 8. März 2014 verschollenen Flugs 370 der Malaysia Airlines befanden sich 20 Mitarbeiter der Firma Freescale Semiconductor.
    Quelle:http://www.reuters.com/article/2014/03/09/us-malaysia-airlines-freescale-idUSBREA280T020140309

  1. Jolex sagt:

    Hallo Freeman guter Artikel.
    Der hat mich erstmal voll ernüchtert. So easy Erklärungen ohne die bösen Amis im Hintergrund gefällt mit gar nicht :-)
    Es gibt doch genügt unabhängige "Schatzsucher" oder "Lochness auf den Grund-Geher" mit so einer Technik kann man auf die Malediven fahren.
    Anhand der Personenaussagen wie tief der Flieger war von wo nach wo er flog plus die evtl Restbenzinmenge lässt sie doch den Absturzort bestimmen. An dem dann suchen. Ich kann mir vorstellen das dies auch Private reizt den Flieger zu finden.
    Gruss Jolex

  1. Weidenfrau sagt:

    hmm, klingt erst mal gut, aber es wurde doch berichtet, dass die Maschine vom Radar verschwand. Im Fall einer Havarie an Bord wird doch trotzdem von den Bodenradars die Position festgehalten bis das Flugzeug unter Radarhöhe sinkt oder?
    Und was ist mit den Telefonen, die angeblicht noch erreichbar gewesen sein sollen? War das auch ein Fake? Und wenn es ein Unfall war, warum dann einen Fake mit den Telefonen inszenieren und letztlich bleibt die Frage, warum es keine Radaraufzeichnungen gibt. Wenn ich mich richtig erinnere, ist die Maschine in normaler Flughöhe vom Radar verschwunden oder?

  1. dontpanic sagt:

    Mit einem handfesten Feuer an Bord ist noch kein Flugzeug stundenlang geflogen (Swiss 111, Value Jet 592, Nationair 2120). Nur die Triebwerke haben eine Feuerlöschanlage. In der Kabine gibt es nur die üblichen Handfeuerlöscher. Diese Feuer entwickeln sich in diesen hermetisch verschlossenen Särgen so rasend schnell, dass so ein Flug in kurzer Zeit zuende ist. Sollte es so gewesen sein, sind die niemals stundenlang weitergeflogen, es sei denn, sie haben es mit Glück und dem Mut der Verzweiflung löschen können. Ein Überleben trotz verqualmter Kabine wäre dann immerhin denkbar, wenn man sie in niedriger Flughöhe und Fluggeschwindigkeit einfach durch öffnen der Türen durchlüftet. Dafür gibt es wohl eine Prozedur in den Checklisten. Nein, es muss noch irgendwie anders gewesen sein.

  1. Wolfman sagt:

    Hallo zusammen, ich glaube nicht, daß ein Brand die Ursache war. Wenn ein Brand so plötzlich und so stark wäre, daß nicht mal ein Notruf abgesetzt werden kann, dann würde das Flugzeug innerhalb weniger Minuten brennend abstürzen oder in der Luft explodieren. Flugzeuge sind vorwiegend aus Alu welches gut brennt und befüllt mit mindestens 50000l Kerosin. Das brennt nicht stundenlang und fliegt dabei auch noch.
    Die Swissair-Maschine hatte einen Brand im Cockpit, dadurch bedingt einen kompletten Instrumentenausfall. Dies und der starke Rauch im Cockpit in Verbindung mit der stockdunklen Nacht über dem Meer sorgte dafür, daß die Piloten die Orientierung verloren und ins Meer stürzten.
    Die Piloten hatten übrigens nach Ausbruch des Brandes noch fast eine halbe Stunde Funkkontakt mit den Fluglotsen.
    P.S.: bin übrigens ehemaliger Pilot

  1. Catweazle sagt:

    Die einzig vernuenftige und schluessige Erklaerung Freeman, die ich hier zu Hause mit Freunden und Familie schon oft als das warscheinlichste Szenario besprochen habe und die sich immer wieder als auch die glaubhafteste rauskristallisierte, besonders nachdem die Loeschbombe auf den Malediven gefunden wurde.

    Warscheinlich waren auch vom Brand noch Lenkfunktionen, etc. beeintraechtigt, so dass eine Notlandung auf Land unmoeglich wurde...

    Ich bin sicher, dass die Crew professionell gehandelt hat und noch vor Eintreten der Bewusstlosigkeit den Flieger auf die niedrige Flughoehe und Ziel aufs offene Meer gesetzt hat, um a) Kollisionen zu vermeiden und b) die leise Chance auf ueberleben durch einen flachen Aufschlagwinkel zu nutzen...

    Dennoch bleiben viele Fragen offen, wie: Warum haben die Malayen so viele Vertuschungsaktionen durchgefuehrt und noch zuletzt etwas gebrabbelt wie: "Wir koennen bestimmte Details aus Sicheheitsgruenden oeffentlich nicht diskutieren.", und das zu den Angehoerigen!

    Und - wie kann es sein, dass in der heutigen Zeit, bei dem hammermaessigen Stand der Technologie, bei der Spionagesatelliten auf der Erde die Zeitung lesen koennen, Militaer voll aufgeruestet und mit Massen an Alarm- und Ueberwachungssystemen ausgestattet, ein Flieger von der Groesse unbemerkt ueberall vorbeischwirrt, sogar an Militaerbasen, und dann die hochtechnologisierten Voelker mit ihren High Tech Spielzeugen auf den Meeren umherirren und nach dem Flieger suchen, wie kleine Kinder Ostereier in Omas Garten???

    Ein Teil der Story ist und bleibt faul, und das sind die ersten Wochen, bei denen offensichtlich Augenwischerei sogar vor den helfenden Haenden (den Laendern, die bei der Suche helfen und Millionen dafuer ausgeben) betrieben wurde, ganz klar mit dem Ziel Zeit zu schinden (warum?)

    Auf jeden Fall super, dass es Anti-Mainstream Seiten wie ASR gibt, bei denen nicht nur ins Extrem gegangen wird und einfach immer alles ungesehen uebernommen wird und grundsaetzlich alles als Verschwoerung angeprangert wird. Extreme sind immer schlecht - es gibt zu viele Seiten und Blogs, in denen zunaechst wahrheitssuchende "Aufdecker" spaeter wirklich zu Verschwoerungstheoretikern werden, die einfach Dinge hinzudichten und jede noch so offensichtliche Faelschung dankbar aufsaugen, um ihre oft verdrehten, Phantasien zu besatetigen. Dazu gehoert meiner Meinung auch David Icke, jemand, den man mit extremer Vorsicht "geniessen" sollte...

    MH370 wird die Aufdeckerwelt noch einige Zeit beschaeftigen, da bin ich sicher, aber der Flieger ist ganz sicher nicht auf Diego Garcia und auch nicht von Ufos entfuehrt worden.

  1. Haniel sagt:

    Hier soll wohl wieder am Beispiel demonstriert werden, dass es keine Verschwörungen gibt. Wenn also eine Theorie falsch ist, dann sind nach moderner Logik alle Theorien falsch! Und wer hat denn Interesse, falsche Fährten zu legen?

    Guter Beitrag, Freeman, auch wenn einige Kommentatoren Recht haben könnten!

  1. Dieses Szenario deckt sich mit dem Beitrag eines Piloten in einem englisch sprachigen Forum und ist bis heute die rational einleuchtendste Erklärung.

    Es gibt jedoch anscheinend eine versteckte Agenda und nachfolgender Artikel ist wirklich lesenswert, auch wenn er auf einer der seriösesten Foren befindet.

    http://beforeitsnews.com/u-s-politics/2014/04/malaysia-pm-top-aide-mh370-us-hidden-agenda-military-tests-unforgivable-2466278.html

    Matthias Chang politischer Berater des ehemaligen Malaysischen Premiers erhebt schwere Vorwürfe gegenüber den USA - politische Spielchen, Spionage etc.

    Es ist einfach zum Kotzen zu was für einem menschenverachtendes System sich mittlerweile die politischen Führer der USA entwickelt haben.

  1. Erik sagt:

    Hi Freeman, danke für deinen sehr guten Beitrag. Die Erklärung ist in sich logisch und schlüssig, lässt aber den Fakt aus, dass das Flugzeug von sämtlichen zivilen und militärischen Radaranlagen verschwunden ist. Das ist über Land nicht ohne weiteres erklärbar, auch nicht die eigenartigen Flugmanöver mit zunächst steigender Höhe.
    Ich weiß, dass es für die meisten Leute nicht einmal als Indizienquelle gehandelt wird, aber wer eine gute Kartenlegerin oder einen sonstwie hellfühligen Menschen kennt, der frage doch dort mal nach. Ich habe da zwei Quellen, die jeweils vermuten, dass das Leid für die Passagiere nicht an diesem Tage vorüber war ... Deswegen passte für mich die Geschichte mit Philip Wood, auch wenn sie völlig abgefahren ist.

  1. humanity sagt:

    was mich trotzdem wundert, dass ein flugzeug mit 239 personen an bord plötzlich - aber nachweislich - den kurs in eine völlig andere richtung wechselte u etwas fraglich sind die reaktionen von den umliegenden bodenpersonal/
    luftraumüberwachungen
    darauf, wenn so ein grosser airplane einfach ungehindert irgendwohin weiterfliegt? erst später wurden dann sehr viele internationale such- u hilfsmaschinen eingesetzt...hätte dies aber nicht SOFORT geschehen müssen?!
    die brandversion u stundenlanges weiterfliegen ist dann auch schlecht möglich.(siehe Wolfman)

    wäre schon interessant genaueres zu erfahren, auch damit zukünftig hoffentlich solchem ereignis vorgebeugt werden kann; wir befinden uns doch im zeitalter der informatik u hochtechnologie...

  1. gpisic sagt:

    Also an alle die sich Gedanken über die Sauerstoffmasken machen, soweit ich informiert bin sind diese sobald sie aus der Decke fallen nur für ein paar Minuten in der Lage Sauerstoff zu liefern. Also gerade einmal so lange wie es dauert die Maschine aus der sauerstoffarmen Reiseflughöhe in eine sauerstoffreichere Flughöhe sinken zu lassen. Es ist sehr wahrscheinlich das viele Passagiere trotz der Masken in dieser Zeit das Bewusstsein verlieren werden aber in der Lage sind durch die Maske zu überleben. Wie es mit der Sauerstoffversorgung in der Pilotenkabine ausssieht kann ich nicht sagen aber ich denke das die Piloten eine eigene Versorgung haben die um einiges länger hält. Das bedeutet aber nicht das es nicht eventuell Brände gibt welche die Sauerstoffversorgung der Piloten auch vergiften. Da Augenzeugen über den Malediven wahrscheinlich dieses Flugzeug in geringer Höhe fliegen gesehen haben lässt mich Schlußfolgern das die Piloten es noch geschafft haben dem Autopiloten eine geringe Flughöhe einzuprogrammieren bevor sie weggetreten sind.

  1. Fränk sagt:

    Die Geschichte mit dem Brand passt aber nicht mit den extremen Flughöhen zusammen. Mal extrem hoch, mal extrem niedrig. Was ist dem Statement, wo die Verwandte des Mannes der das Schwarzbild gesendet haben soll, behauptet er würde noch leben?
    MfG

  1. FlorianM sagt:

    Versicherungen zahlen docn immer recht schnell. Untersuchungen kommen dann anschließend.

  1. ikarus977 sagt:

    Meine Theorie ist folgende: wie bei dem Helios Unglück vor ein paar Jahren hat wahrscheinlich das System für die automatische Luftdruckkontrolle nicht funktioniert. Alle Schlafen langsam ein und ehe die Piloten etwas vermuten sind diese schon so stoned das eine Fehlentscheidung nach der anderen getroffen wird.

  1. Unknown sagt:

    In der Sondersendung eben im ZDF wurde ganz deutlich eine mögliche Verstrickung der USA in diesen Fall ausgeblendet, indem zum Beispiel berichtet wurde "im nördlichen Korridor hätte die Boeing viele Landeplätze finden können, der südliche verläuft über den Weiten des Indischen Ozeans". Kein Wort von der US Militärbasis dort! Auch wurde nicht auf die Freizeichen der Handys eingegangen - die nur möglich wären, wenn diese funktionsfähig und in ein Netz eingeloggt sind. Die Sache stinkt weiter!

  1. Brücke sagt:

    Welche VT ?

    Ich glaube nicht ,
    dass sich die Technik oder das Schicksal gegen die Passagiere des
    Fluges HM370 verschworen hat .

    So perfekt kann das Versagen der Technik nicht sein ,
    dass bei offensichtlichem Versagen keine Abfangjäger aufsteigen ,
    kein einziges Signal mehr registriert wird,
    der Flug ,der nach dem Versagen noch über Land ging ,von keinem Radar erfasst werden konnte .

    Ich denke ,die vielfach bestätigte Theorie menschlicher Machtinteressen , die den Tod von Menschen in ihrem Machtkalkül ganz selbstverständlich haben ,ist viel wahrscheinlicher
    als eine Verschwörung durch Schicksal oder Technik .

  1. Heiner Bar sagt:

    wass mir an dieser theorie keinen reim macht, ist nicht nur das stillschweigen der medien öber dgar als mögliches oder eher wahrscheinliches ziel des fluges. akkgemein bekannt, dass der flug in die richtung ging und bei deiner inferno theorie dort irgendwo per autopilot abgeschmiert wäre, sobald sprit alle.
    nur wie soll man damit das verhalten von presse und offiziellen erklären? bei toten walen und anderem unrat waren immer gleich die schlagzeilen von möglichen fliegerteilen, und wenn dann versehentlich ein fliegerteil da in der nähe angeschwemmt wird, wohin der autopilot in dem fall geflogen wäre, dann wird das einfach ignoriert bis irgendwann vielleicht die offizielle bestätigung kommt, dass es sich dabei nicht um einen walteil handelt und vielleicht doch ein fliegerteil sein könnte.
    dann is natürlich zu spät für black box an der richten stelle suchen...wie praktisch.
    falls der flieger nicht beim abschmieren mit dem wal kollidiert is, dann gibts soweit kaum anhaltspunkte, die suche auf dieses gebiet im süden zu konzentrieren und gleichzeitig fliegerzeilfunde anderswo einfachzu ignorieren is sehr verdächtig.
    die medien müssen wohl anweisung von oben haben, alles zu vermeiden, wass in richtung dgar zeigt.

    hmmm, welch eine regierung könnte denn intersse daran haben, dieses gebiet um dagr komplett von der suche auszuschliessen und ausreichend einfluss auf unsere medien, damit da keiner aufmuckt und durch logik auf dgar kommt; oder sind die presseschreiber alle so besoffen und mit anderen drogen zugeballert, dass da keiner mehr klar denken kann?
    wie schon bei 9/11 vraucht man hier nicht alle fakten auflisten, um zu begreifen, da stimmt was nicht.

    ob die blackbox vielleicht dort unten im süden geortet wurde, sagt recht wenig. kann ablenkungsmanöver sein, bis die echte box tot ist, oder man hat die box ausgebaut und dort abgewrfen, und den flieger bequem ganz woanders entsorgt, wo die beweise für immer verborgen bleiben. die masche kennt man ja auch schon von 9/11, beweise beseitigen ist oberstes gebot.

    das jetzt nur so als nachwort, denn da witd nix mehr kommen von offizieller seite als teure und sinnlose suchexpeditionen in falscher richtung.
    da ist auch wieder spielraum für korruption und profit, vom steuerzahler finanziert.
    ich bleibe bei der entführung nach dgar theorie, da passt alles. ob wegen gold, mangosteen, oder um neue foltermethoden an passagieren zutesten bleibt ungewiss, aber wahrscheinlich wurde alles genutzt, falls die passagiere noch am leben waren bei landung.
    das militär geifert nach menschlichen versuchskaninchen.





  1. Peter Pan sagt:

    Ich wette Malaysia arbeitet mit der CIA zusammen. Die haben auch MH17 gezielt poltisch abstürzen lassen und die Blackbox zum besten USA-Freund geschafft den es gibt. Selber haben sie noch nichtmal eine Expertengruppe zur Untersuchung geschickt. Der Fall stinkt gewaltig! Deine Theorie ist sehr gut aber jeder Pilot hätte in diesem Falle das Feuer per Funk vor der Deaktivierung mitgeteilt, den eventuellen neuen Kurs auch! Nein, ganz sicher ist hier etwas faul! Ich sage nur Freeskale! Bei Billionen-Patente spielen 300Tote keine Rolle.

  1. freethinker sagt:

    Was ist dran?
    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/tyler-durden/frueherer-airline-chef-amerikanisches-militaer-hat-mh37-in-der-naehe-des-us-stuetzpunktes-diego-ga.html

  1. freethinker sagt:

    Die US-Experten und US-Analysten müssen psychiatrisch betreut werden, da sie nicht mehr alle fünf Sinne zusammen bringen.
    http://www.rtdeutsch.com/13095/headline/cnn-analyst-putin-hat-mh370-entfuehrt-und-im-weltraumbahnhof-baikonur-landen-lassen/