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„Amour“ zeigt nicht Liebe sondern Euthanasie

von Susi Quadro am Donnerstag, 28. Februar 2013 , unter , | Kommentare (18)



Als ich mir die Medienberichte über den Film „Amour“ durchgelesen habe, der für fünf Oscars nominiert wurde, war ich sehr über den Mangel an Kritik überrascht. Der Film vom österreichischen Regisseur und Drehbuchautor Michael Haneke hat mittlerweile den Oscar als bester fremdsprachiger Film gewonnen und wird in höchsten Tönen gelobt. Für mich löst das Kopfschütteln aus, denn der Film endet in dem der Ehemann seine Frau ermordet, hat also mit „Amour“ nichts zu tun. Es geht um Euthanasie, ein wichtiges Thema aus dem NWO-Programm. Deshalb gibt es wahrscheinlich keine Kritik sondern nur Lob, ist klar. Die völlig verdrehte Logik des Films, aus Liebe wird die bettlägrige Frau mit einem Kissen von ihrem Mann erstickt, um sie von ihrem „Leiden“ zu erlösen und sich selber von der Pflegearbeit.

Regisseur Haneke mit den Schauspielern Riva und Trintignant
George, gespielt von Louis Trintignant, kümmert sich um seine Frau die einen Schlaganfall erlitten hat, bis er einen Nervenzusammenbruch erlebt. Er schlägt seine Frau Anne sogar völlig entnervt, dargestellt von Emmanuelle Riva. In seiner Fantasie sieht er die Art und Weise wie er seine Frau umbringen wird, in dem Mund und Nase zugehalten werden. Regisseur Hanke porträtiert George im ganze Film als bewunderns- werten Ehemann und Held der sich um seine Frau kümmert, deshalb verstehen die Zuschauer aus „Sympathie“ warum er sie ermordet. Ein ganz übler emotionaler Trick von Hanke, um einen Mord als Euthanasie zu rechtfertigen.

Interessant ist, im Film wird das Ehepaar gezeigt wie wenn sie keine Geldsorgen haben. Das heisst, George hätte ohne Probleme externe Pflegehilfe für seine Frau in Anspruch nehmen können. Warum er die Pflege alleine in Abgeschiedenheit übernimmt ist unverständlich. Er verweigert sogar die Hilfe von der gemeinsamen Tochter. Dann, statt mit seiner Frau im Rollstuhl in die frische Luft zu gehen und auch um Freunde zu treffen, bleibt er zu Hause isoliert. Der Arzt der auch Hausbesuche macht hätte sicher mit Schmerzmittel die Lage seiner Frau bessern können. Es gab also reichlich Alternativen für George, aber nein, er erstickt sie mit einem Kissen, um sie und sich selber zu „erlösen“.

Die Frau wäre sowieso bald gestorben, denn Anne verweigert kurz bevor ihr Ehemann sie tötet jegliche Nahrungsaufnahme. George versucht ihr mit Gewalt Flüssigkeit einzuführen, was sie aber ausspuckt. Sie einerseits mit Zwang ernähren zu wollen, um sie dann zu töten, ist völlig wiedersprüchlich. Ein natürliches Sterben zuzulassen wäre aber nicht die gewünschte Botschaft des Films gewesen, der eine straffreie Erlösungstat propagiert. Es wird hiermit gesagt, eine weitere Pflege ist sinnlos, es besteht keine Aussicht auf Besserung und die Lebensqualität ist für beide zu niedrig, deshalb muss der Tod erzwungen werden.

Die Zuschauer sind trotz Ankündigung eigentlich am Ende des Films geschockt durch diese Mordtat, während George mental und physisch auseinanderfällt. Er versiegelt ihr Zimmer in dem seine Frau nun als Leiche liegt und verschwindet. Im ganzen Films wird George als liebevoller und respektvoller Pfleger gezeigt, im Gegensatz dazu der stetige Niedergang seiner Frau. Man findet es schwierig seine Entscheidung sie zu ermorden nicht als falsch zu empfinden, weil er es nicht mehr aushält. Das Übel an diesem Film aus meiner Sicht ist die Rechtfertigung der Euthanasie, obwohl das Opfer dem nicht bewusst zustimmt.

Hier handelt es sich nicht um eine gewollte Unterstützung durch eine andere Person bei der Herbeiführung des eigenen Todes, also um Sterbehilfe. Nein, der Mann ermordet seine Frau selbstherrlich. Geholfen wird nicht der Frau sondern dem Ehemann. Das erinnert stark an die Einstellung im III. Reich, weg mit den „aussichtslosen“ Pflegefällen in den Spitälern und Heimen, die sind nur eine kostspielige Belastung für das Pflegepersonal und für die Gesellschaft. Diese Idee der Euthanasie ist erneut der Zeitgeist von heute, wird vermehrt propagiert und dieser Film ist ein Beitrag dazu.

Siehe Artikel von Freeman: "Ihr Alten, beeilt euch und sterbt endlich".

Die Auszeichnung dieses Films mit einem Oscar ist typisch für unsere pervertierte Gesellschaft, wo alles auf den Kopf gestellt ist. Der Film heisst „Amour“ und zeigt als Lösung einen Mord. Der überforderte und verzweifelte Mann erstickt seine an Demenz leidende Frau mit einem Kissen; wir sehen minutenlang ihr zuckendes Bein im Todeskampf. Ja, heute wird behauptet Krieg ist Frieden und in diesem Streifen wird gezeigt, Liebe ist wenn man den geliebten Menschen tötet. Darin „Kunst“ zu sehen und Haneke deswegen für dieses „Kunstwerk“ auszuzeichnen und zu loben ist wohl das letzte.

Die Top 10 verschuldeten Staaten

von Susi Quadro am Mittwoch, 27. Februar 2013 , unter , | Kommentare (18)



Die Medien und Politiker haben uns seit Jahresanfang eingeredet, die Eurokrise ist vorbei und 2013 geht es wieder aufwärts. Reines Wunsch- denken und eine Täuschung. Nichts könnte weiter von der Realität entfernt sein. Das Resultat der Wahlen in Italien hat die Märkte aufgeschreckt und die wahre Situation der Wirtschaft und der Schulden wieder bewusst gemacht. Dazu hat Grossbritannien seine Bestnote der Kreditwürdigkeit verloren, Frankreich ist faktisch bankrott, in Holland platzt die gigantische Hypothekenblase und die kleineren Länder wie Zypern sind auch völlig pleite. Die Situation in Griechenland, Spanien und Portugal ist sowieso aussichtslos und kann nur noch mit einer totalen Depression und kurz bevorstehenden Kollaps beschrieben werden.

Jetzt sind die Wähler in Italien schuld, warum das Schreckgespenst einer wieder aufflammenden Schuldenkrise aufgetaucht ist. Der sogenannte unsichere Ausgang der Wahl in Italien hat weltweit für Unruhe an den Börsen gesorgt. Anleger warfen vor allem italienische Aktien und Anleihen aus ihren Depots. In deren Sog rauschten auch spanische Wertpapiere in die Tiefe. Europaweit sackten die Börsen massiv ab, in Mailand um fast fünf Prozent. Lächerlich diese Reaktion, denn die Schuldenkrise war nie weg sondern nur zugedeckt und wird immer schlimmer. Die Eurozone kann nicht mehr zusammengehalten werden und mich würde es wundern wenn Ende 2013 die Länder in der Gemeinschaftswährung noch die gleichen sind. Die wirkliche Rettung für die Südländer ist nur ein Austritt aus diesem Zwangsregime das sie zerstört.

Auch die Situation in den Vereinigten Staaten wird krampfhaft schöngeredet. Dabei sitzt Washington auf Schulden von fast 17 Billionen Dollar die jeden Tag um 3 Milliarden steigen. Die nicht finanzierten langfristigen Verbindlichkeiten der USA liegen sogar bei astronomischen 120 Billionen Dollar. Die Hedge-Fonds-Legende Stanley Druckenmiller hat vorgestern in einem CNBC Interview gesagt: "Die Zinsen auf unsere Schulden bringen uns um!" Im Fiskaljahr 2012 zahlte die USA 360 Milliarden nur für Zinsen. Zum Vergleich, das ist mehr als Deutschland im Jahr an Steuern einnimmt. Im Fiskaljahr 2013 mit Beginn vergangenen Oktober hat die USA bereits 150 Milliarden Dollar an Zinsen auf die Schulden zahlen müssen.

Diese irrsinnigen Zinszahlungen könnten für sinnvolle Pojekte die der Gesellschaft zu Gute kommen verwendet werden, statt den gierigen Geldverleihern für's Nichtstun zu schenken!

Am 1. März, also ab kommenden Freitag, tritt die sogenannte "Seques- trierung" in Amerika in Kraft, die zwangsweisen Sparmassnahmen, die quer über alle Budgets eine Kürzung der Staatsausgaben der USA von 1,2 Billionen bewirken. Im Vorfeld sind schon massenweise Staats- bedienstete entlassen, Staatsaufträge storniert und Dienstleistungen des Staates eingestellt worden. So wurden zum Beispiel hunderte sogenannte illegale Einwanderer, die auf ihre Deportation warten, von der Einwanderungsbehörde auf die Strasse gestellt, weil kein Geld mehr für ihre Bewachung und Verpflegung vorhanden ist. Am meisten wird es aber die Millionen von Bedürftigen treffen, die auf die staatlichen Hilfszahlungen angewiesen sind, wie Arbeitslose und Sozialhilfe- empfänger. Die Gelder dafür werden gekürz wenn die automatische Kappung greift. Tatsache ist, die USA steuern auf eine Kernschmelze des Gesellschafts- und Finanzsystems hin.

Um die Schuldensituation aufzuzeigen habe ich aus dem CIA World Factbook die Top 10 Schuldenländer rausgesucht. Es handelt sich um die öffentlichen und privaten Schulden die externen Gläubigern geschuldet werden. Die Schulden sind viel höher wenn man die internen Gläubiger noch dazuzählen würde. Hier geht es nur um die Auslandsschulden. An oberster Stelle steht die Europäische Union, gefolgt von den Vereinigten Staaten und dann Grossbritannien.

Die EU ist das am meisten verschuldete Gebilde der WELT!!!



Was lügen uns aber die EU-Turbos ständig vor? Was sagen Barroso, Van Rompuy, Merkel und Schäuble? Wie toll die Union dasteht und sie fordern noch mehr "Europa", also noch mehr von dem was die bisherige Schuldenkrise, Zerstörung und Verarmung verursacht hat. Wie kann man bei dieser kriminellen Pleitewirtschaft und bewusster Konkursver- schleppung überhaupt noch die politische Elite an der Macht lassen? Es ist ja auch so lustig mit diesen Leuten am Steuer der Euro-Karre in den Abgrund zu stürzen.

Dabei sind die oben aufgeführten Zahlen gar nicht auf den neuesten Stand. Die aktuelle Schuldensituation ist noch viel schlechter. Auch die Lage der Wirtschaft in der EU, mit einem drastischen Rückgang zum Beispiel der Autoverkäufe, zeigt 2013 wird noch schlimmer als was wir bisher erlebt haben. Die Verkaufszahlen in der Autobranche sind ein guter Indikator für die Stimmung der Konsumenten und ob die Wirtschaft brummt.

Wo liegen die "bösen Länder", die immer verteufelt werden? China liegt an 19. Stelle mit 710 Milliarden Dollar, was für das bevölkerungsreichste Land der Welt wenig ist. Russland liegt an 25. Stelle mit im Vergleich niedrigen 455 Milliarden Dollar an Auslandsverbindlichkeiten. Der "Erzfeind" Iran an 97. Stelle mit nicht erwähnenswerten 9 Milliarden Dollar, also praktisch gar keine Auslandsschulden.

Die Länder, die ständig ins schlechte Licht gerückt werden, stehen prima da und sind auch noch so clever in dem sie konsequent ihre Gold- bestände erhöhen, das wertlose Fiatgeld das sie einnehmen in etwas echtes umwandeln. Wenig Schulden und die Stärkung der eigenen Währung durch einen echten Wert ist verantwortungsbewusstes Handeln. Gleichzeitig wird dort die Infrastruktur immer besser und der Lebensstandard höher.

Wie sieht es im Gegensatz bei uns aus? Der sogenannte hohe Lebensstandard des Westens basiert nur auf gigantischen Schulden und hinter den Währungen ist nur leere Luft. Unserer Wohlstand besteht nur aus Bling-Bling, so wie bei einem Blender, der sich die neuesten Klamotten, das tolle Haus und die teueren Autos auf Pump angeschafft hat. Das heisst, die westlichen Staaten haben eine Infrastruktur, ein Wohlfahrtssystem und eine Militärmaschinerie aufgebaut, nicht durch Steuereinnahmen aus erarbeiteten Einkommen, sondern das ganze wurde nur mit gigantischen Schulden möglich, auf Kosten künftiger Generation.

Die Wahrheit holt einem immer ein, da kann man noch so lange versuchen durch Beschiss ihr zu entkommen. Die Rechnung muss und wird bezahlt werden und die ist happig.

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Staatsgeheimnis Bankenrettung - sehenswerte Reportage:



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Die "Alles Schall und Rauch" Hymne von Fanta4:

Iranphobischer Film mit Oscar ausgezeichnet

von Susi Quadro am Montag, 25. Februar 2013 , unter , , , | Kommentare (33)



Schon seit langem beherrscht die Iranphobie die Aussenpolitik von Amerika und von Europa. Es wird ständig behauptet, eine Gefahr geht vom Iran aus und es handelt sich um ein völlig irrationales Regime das Atomwaffen haben will, um seine Nachbarn und speziell Israel zu vernichten. Diese Behauptung stellen die Politiker diesseits und jenseits des Atlantiks schon seit 25 Jahren auf, obwohl es keinerlei Beweise dafür gibt und alle Fakten dagegen sprechen. Hollywood und die Medien generell werden benutzt, um diese unbegründete Angstmacherei und dieses Feindbild in die Köpfe des westlichen Publikums zu hämmern.

Was für eine Überraschung. Der Mitproduzent von Argo ist George Clooney, Mitglied der Council on Foreign Relations und damit einem Kriegshetzerverein, der offen einen Angriff auf den Iran befürwortet.

Die Auszeichnung von „Argo“ gestern mit dem Oscar hat nichts damit zu tun, dieser Streifen wäre wirklich der beste Film des Jahres. Künstlerisch völlig lächerlich im Vergleich zu Les Misérables und Lincoln. Sondern es geht wieder nur um eine Meinungsmanipulation mit politischer falscher Darstellung. Deshalb wurde dieses Machwerk zum Sieger erklärt.

Um die Lügenbotschaft noch mehr ins Bewusstsein zu stossen wurde der Oscar-Sieg von „Argo“ sogar live aus dem Weissen Haus von der zugeschalteten Präsidentengattin Michelle Obama dem Millionen- publikum verkündet. Na ja, wenn die First Lady den Film ihren Segen gibt, dann muss er ja gut sein und was darin erzählt wird stimmen.

Vordergründig geht es im Film um eine spektakuläre Befreiungsaktion von US-Diplomaten nach der Besetzung der US-Botschaft während der Wirren im Iran nach dem Sturz des Schahs 1979. Der CIA Agent Antonio Mendez (gespielt von Ben Affleck) wird als Held glorifiziert, sowie der amerikanische Geheimdienstapparat überhaupt, in dem sie Diplomaten aus der Botschaft mit Täuschung und Tricks herausschmuggeln und ausser Landes bringen.

Die Iraner wiederum werden als primitiv, überemotional, irrational, verrückt und teuflisch dargestellt. Eine typische schwarz-weiss Zeichnung. Die CIA-Agenten und ihre Helfer sind die guten Patrioten und die Iraner die Bösewichte überhaupt. Das hat Hollywood immer schon gemacht, angefangen mit den blutrünstigen Indianern gegen die braven weissen Siedler, die kriminellen Gangster gegen die integeren Beamten des FBI, die bösen Nazis gegen die heldenhaften US-Soldaten, die hinterhältigen Japaner gegen die tapferen Marines, die üblen Kommunisten gegen die smarten Geheimagenten und die moslemischen Terroristen gegen die patriotischen Heimatverteidiger.

Die Bösen sind natürlich immer die anderen, gegen die sich das freiheitsliebende und ach so gute Amerika verteidigen muss. Wer immer der Sieger ist, der auch noch das hübsche Mädchen im Happy End bekommt, muss man gar nicht fragen. Auch „Argo“ ist nach diesem Klischeemuster gestrickt und gibt dem Publikum das „zu schön um wahr zu sein“ Gefühl, die ihre bereits vorhandenen gehirngewaschene einseitige Meinung gegen den Iran noch bestätigt bekommt.

Es wird behauptet, „Argo“ basiert auf wahre Begebenheiten. Es wurden angeblich sechs US-Diplomaten mit kanadischen Reisepässen ausgestat- tet sowie durch die CIA gefälschte iranische Visa darin eingetragen. Der Experte für verdeckte Missionen und Rettungsoperationen, Antonio Mendez, kommt auf die Idee, die Gruppe als Filmteam auf der Suche nach geeigneten Drehorten für eine Science-Fiction-Produktion auszugeben.

Als Filmtitel wählte man „Argo“. Um die Glaubwürdigkeit des gefakten Filmprojekts zu erhöhen, wird in Los Angeles eine Produktionsfirma „Studio Six“ eingerichtet und auch Werbeanzeigen für den Film geschaltet. Die dummen Iraner werden damit getäuscht und die US-Diplomaten besteigen mit den kanadischen Pässen Flug 363 der Swissair nach Zürich und kommen dort sicher an, wo sie von der CIA empfangen werden.

Interessant ist, der ehemalige Botschafter Kanadas im Iran, Ken Taylor, hat den Film „Argo“ heftig kritisiert und gesagt, „die Macher haben keine Ahnung von was sie reden“. Taylor sagte, die wahre Geschichte wäre gar nicht so abgelaufen. Die Rolle Kanadas wurde im Film verniedlicht und die der CIA völlig aufgebauscht. Ausserdem, die schwarz-weiss Darstellung der Iraner und die erfundenen Szenen charakterisieren nicht die Menschen richtig, wie zum Beispiel ihre Gastfreundschaft und ihren Gerechtigkeitssinn.

Auch die britischen Diplomaten sind über die Unwahrheiten im Film aufgebracht. Der britische Botschafter damals in Teheran, Sir John Graham, sagte dazu: "Als ich von dem Film hörte war ich ziemlich verärgert." Sir John meint, „Argo“ wird die akzeptierte Version der Geschichte werden, was aber eine Fälschung ist. Sir David Meiers, damals auch Mitglied der britischen Botschaft, kommentierte den Film mit den Worten: "Es hat nichts mit den Fakten zu tun. Es ist keine wahre Geschichte."

Das ganze Ende des Films ist reine Fiktion und hat mit dem wie es wirklich abgelaufen ist nichts zu tun. Die Fahrt zum Flughafen wird als dramatischer Hindernislauf dargestellt, wo in jeder Sekunde die Flucht schieflaufen kann, weil die böse Republikanische Garde sie entdecken könnte. Auch am Schluss der Versuch das Flugzeug am Start zu hindern ist reine Fantasie. In Wirklichkeit lief die Abreise völlig ruhig und reibungslos ab und die Maschine startete planmässig.

Im Film gibt es auch eine Szene wo iranische Frauen verschleiert sind und militärische Uniformen auf der Strasse tragen. So etwas hat es im Iran nach der Revolution nie gegeben. Offensichtlich geht es darum den Iran einerseits als frauenfeindlich aber auch als martialisch darzustellen. Eine komplette Erfindung des Filmemachers was weder authentisch ist noch zur Kunst beiträgt, sondern nur zur Typisierung und Dämonisierung der Iraner.

Apropos Kunst, der Film ist auch aus dramaturgischer Sicht nicht die höchste Auszeichnung durch einen Oscar wert. Er ist ein Propaganda- streifen der bei einem wirklichen Filmfan nur Gähnen bewirkt, weil schlecht strukturiert und oberflächlich inszeniert. Aufregend können ihn nur Leute finden, die ihn aus einer ideologischen, politischen und antiiranischen Sicht betrachten, die sich mit jedem Mist zufriedengeben, Hauptsache die Iraner werden schlecht dargestellt.

Der Film will am Anfang den Eindruck erwecken, er sei ausgewogen, in dem ein Sprecher auf den Sturz des demokratisch gewählten Premier- minister Mohammad Mossadegh durch die CIA hinweist. Nur, die Erwähnung dieses von der CIA durchgeführten „Regimewechsel“ und Einsetzung des Schah als proamerikanischen Diktator, macht den Film überhaupt nicht ausgewogen. Er versucht die Zuschauer zu überzeugen, wie gut doch die CIA ist und wie böse die Iraner. Die Sympathie wird auf die CIA-Agenten gelenkt und die iranische Bevölkerung im negativen Licht gezeigt.

Tatsache ist, an dem ganzen Unglück und Leiden, welches der iranischen Bevölkerung widerfuhr, sind alleine die amerikanische Regierung und ihre Vollstrecker bei der CIA schuld. Die "Operation Ajax" war der erste von aussen inszenierte Regierungsumsturz der CIA nach dem II. WK in einer ganzen Reihe die danach weltweit folgte, wobei CIA-Direktor Allen W. Dulles 1953 ein Millionenbudget bereitgestellt, um Mossadegh zu stürzen. Er hatte nämlich die Verstaatlichung der Ölindustrie veranlasst, was Washington und London überhaupt nicht dulden wollten. Deshalb musste er weg und durch das Terrorregime des Schah ersetzt werden.

Was der Film auch verschweigt ist der Grund für die Stürmung der amerikanischen Botschaft in Teheran durch Studenten am 4. November 1979 im Verlauf der Islamischen Revolution und dessen Besetzung. Wie in den meisten Ländern heute war auch im Iran die US-Botschaft damals die eigentliche Regierungszentrale des Landes. Der US-Botschafter, seine Diplomaten, Militärattachés, Geheimdienstagenten und Mitarbeiter haben das Land in Wirklichkeit regiert und dem Schah und seinen Ministern die Befehle erteilt. Die Errichtung der berüchtigte Geheimpolizei SAVAK geschah auch unter massgeblicher Hilfe der CIA und des Mossad.

Jeder Iraner wusste, die US-Botschaft war der Ursprung allen Übels, war die wirkliche Machtzentrale und von dort liefen die Fäden zur Regierung, zum Militär, zur Polizei und zum Geheimdienst. Sie waren die Unterdrückung, Zensur, Willkür, Folter und Morde satt, die von der US-Botschaft im Endeffekt ausging. Deshalb war die Wut so gross und deshalb wurde die Botschaft von den Studenten gestürmt und die 52 US-Diplomaten 444 Tage lang bis zum 20. Januar 1981 als Geiseln gehalten. Das erwähnt der Film alles nicht.

Deshalb waren die Botschaftsangehörigen keine Helden, die man befreien musste, sondern sie waren Teil einer höchst kriminellen Organisation, die als Fremde mit Hilfe ihrer Marionette den Schah und den Unterdrückungsapparat eine Diktatur unterhielten, damit die amerikanischen und britischen Ölkonzerne die Bodenschätze des Landes ausplündern konnten. Die Iraner befreiten sich von diesem üblen amerikanischen Marionettenregime durch die Islamische Revolution. Sie verlangten auch durch die Besetzung der Botschaft die Auslieferung des Schah, der nach Amerika geflüchtet war und so sich der Gerechtigkeit enzog.

Von US-Botschaften, welche die wirkliche Regierung eines Landes darstellen, können auch die lateinamerikanischen Länder ein Lied singen, so viele Regierungen hat die CIA dort gestürzt. Präsident Rafael Correa von Ecuador antwortete im Mai 2012 auf die Frage von Julian Assange: „Was ist die Perspektive aus Sicht Ecuadors auf die Vereinigten Staaten? Wie sehen die Menschen den Einfluss der USA in Südamerika und in Ecuador?“ Correa: „Das einzige Land welches keinen Umsturz erleben kann sind die Vereinigten Staaten selber, weil sie keine US-Botschaft haben.

Auch Deutschland wird von der US-Botschaft regiert. Merkel muss sich die Erlaubnis für alles von dort holen und der Botschafter sagt ihr genau bis wohin sie gehen darf und wo nicht. In Österreich und der Schweiz genau so. Die US-Botschafter mischen sich ständig in die Innenpolitik beider Staaten ein und melden sich wenn ihnen was nicht passt. Wenn nur die geringste Annährung an den Iran erfolgt klingelt sofort das Telefon. "No you can't" heisst es dann.

Der Film „Argo“ stellt die Geschichte völlig auf den Kopf. In Wirklichkeit waren die Iraner die Guten die sich von einer Diktatur befreit hatten und die Amerikaner die Bösen, die diese Diktatur durch einen Putsch eingeführt und aufrecht erhalten haben. Aber wir wissen, Hollywood dient hauptsächlich zur Geschichtsfälschung und zur Erschaffung von Feindbildern. Es soll Hass, Rache und Unfrieden damit unter den Menschen geschürt werden, damit man Kriege führen kann.

Nur, jeder der den Iran bereist wird völlig überrascht sein, wie dieses Bild das uns Hollywood, die Medien und die Politiker dauernd eintrichtern völlig falsch ist. Wie ruhig, freundlich, offenherzig, rücksichtsvoll, hilfsbereit und höchst zivilisiert die Iraner wirklich sind. Wer sie trifft und mit ihnen spricht wird Menschen erleben die nur eines wollen, in Frieden ihre Lebensweise ausüben, ohne Einmischung und Diktat von aussen und ohne noch einen Krieg. Darunter haben sie lange genug gelitten.

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Der freche TED sagte während der Oscar-Präsentation, man muss "Araber" sein, um in Hollywood erfolgreich arbeiten zu können. Abraham Foxman vom ADL protestierte am Montag gegen diese "anti-arabische" Behauptung:

Washington droht jetzt Pakistan mit Sanktionen

von Susi Quadro am Sonntag, 24. Februar 2013 , unter , , , | Kommentare (26)



Wegen der Energiekrise die Pakistan gegenüber steht hat Präsident Asif Ali Zardari am 13. Februar gesagt, für die Regierung ist es oberste Priorität, die Gaspipeline, die iranisches Gas nach Pakistan liefern soll, vorzeitig fertigzustellen. Die Aussage machte er anlässlich des Besuchs von Dr. Ali Larijani, Sprecher des Majlis (iranisches Parlament) in Lahore. Während des Treffens sagte der Präsident, alle anderen Megaprojekte sollten auch schnellstmöglich umgesetzt werden, wie die 1000 Megawatt Taftan-Quetta Stromleitung, das 400 Megawatt Gwader Stromprojekt und die Noshki-Dalbandin Überlandverbindung. Er betonte die Notwendigkeit, die Finanzierung dieser wichtigen Projekte sicherzustellen. Washington reagiert verärgert und droht Pakistan mit Sanktionen, sollten diese Projekte realisiert werden.



Pakistan will aus dem Nachbarland Iran Erdgas und Strom importieren, um seinen immer grösser werdenden Energiebedarf zu decken, und Washington droht mit Sanktionen wenn sie es tun. Dabei sind Pakistan und die USA „Alliierte“ im Kampf gegen den Terror. Das US-Aussenministerium lies die pakistanische Regierung wissen, der Bau der Gaspipeline und der Import von Gas und Strom aus dem Iran würde US-Gesetze was die Sanktionen gegen den Iran betrifft verletzen und dürfe deshalb nicht durchgeführt werden.

US-Gesetze verletzen? Seit wann gelten diese über die amerikanischen Staatsgrenze hinaus und können einfach so auf andere Staaten angewendet werden? Diese Frechheit und Arroganz nimmt sich aber Washington ständig heraus und droht jedem Land das meint sich nicht daran halten zu müssen mit Strafen. Daran ist ersichtlich, die Vereinigten Staaten sind der Welt grösster Terrorstaat, der alle Länder bedroht und terrorisiert, die nicht nach ihrer Pfeife tanzen.

Washington sagt, Pakistan soll lieber das Gas von Turkmenistan importieren, über die Pipeline die durch Afghanistan geplant ist. Nur, davon wird schon seit über 15 Jahren geredet und nichts ist von diesem Projekt realisiert worden. Zur Erinnerung, der wirkliche Grund für den Angriffskrieg gegen Afghanistan war die Weigerung der Taliban den Bau der Pipeline für eine lächerliche Entschädigung zu akzeptieren. 9/11 und die Suche nach Osama Bin Laden waren nur ein Vorwand.

Es sind die Pipelines, was sonst?

Das heisst, der Grund warum die NATO-Truppen in Afghanistan sind, warum die Bundeswehr Deutschland am Hindukusch verteidigt, ist nur wegen der Trans-Afghanistan-Pipeline. Ach ja, und auch wegen dem Drogenanbau und Drogenhandel. Afghanistan ist seit der Besetzung durch die ISAF zum Weltmeister in der Opium- und Haschischernte geworden. Alles andere was uns erzählt wird, es ginge um den Bau von Brunnen und Schulen und den Aufbau von Demokratie, ist völlig lächerlich und nur der vorgetäuschte Grund für die naiven Gutmenschen, die jedes Märchen glauben.



Bei allen Konflikten geht es immer, ich wiederhole IMMER, nur um die Kontrolle über die Energie, über die Öl- und Gasquellen und über den Weg der Öl- und Gaspipelines. Das ist der Grund für alle Kriege welche Washington mit seinen NATO-Lakaien führt oder führte, ob im Balkan, Irak, Afghanistan, Jemen, Sudan, Libyen, Syrien und jetzt in Afrika. Die Begründung, es gehe um die Entfernung eines bösen Diktators oder es gehe um den „Kampf gegen den Terror“ oder für Menschenrechte und Demokratie, ist eine Lüge.

Der Westen hat noch nie jemanden Demokratie gebracht, sondern nur Kolonialisierung, Ausbeutung, Zerstörung, Elend und Tod!

Wenn diese Länder nicht geostrategisch wichtig wären, wenn sie kein Öl und Gas hätten, oder eine wichtige Route für Pipelines wären, würde sich der Westen keinen Deut um sie kümmern. Deswegen, das schlimmste was einem Land passieren kann ist, wenn es wichtige Bodenschätze hat oder an einer Transitroute liegt. Dann kommen die gefrässigen westlichen Heuschrecken und fallen über das Land her. Mit immenser Propaganda wird dann dem westlichen Publikum die humanitäre Notwenigkeit für eine Intervention verkauft. Leider fallen die Dummschafe immer wieder darauf rein.

Ja es ist gut und richtig unsere Soldaten überall in die Welt für Friedenseinsätze zu schicken!“ plappern die Papageien die Lügen der Politiker und Medienvertreter nach. Dabei ist das Pentagon, die NATO und die Bundeswehr nur die Schlägertruppe für die Konzerninteressen. Bundespräsident Horst Köhler musste deshalb 2010 zurücktreten, weil er diese Wahrheit aussprach, militärische Auslandseinsätze wären aus wirtschaftlichen Gründen notwendig.

Der Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Jürgen Trittin, riss empört sein Maul auf und verglich Köhlers Äusserung mit der historischen Kanonenbootpolitik der Briten und Amerikaner gegen China. Mit der Rechtfertigung bewaffneter Aussenhandelspolitik stünde Köhler nicht mehr auf dem Boden des Grundgesetzes.

Da lach ich aber. Dieser Oberheuchler und Fraktionsvorsitzende einer "pazifistischen" Partei, die als erste die Bundeswehr in einen Krieg geschickt hat als SIE am Ruder waren, sollte gefälligst sein Maul halten und man sollte ihn fragen, bist du nicht ein Landesverräter? Wie war dein Treffen in Washington Juni 2012 mit den Bilderbergern? Was hattest du dort bei diesem geheimen Klub der Weltverbrecher überhaupt zu suchen?

Krieg in Afghanistan wegen Pipeline

Wenn man die Hintergründe der Trans-Afghanistan-Pipeline recherchiert, dann kommt man wie immer auf die üblichen Verdächtigen die im Hintergrund agieren. Wie kann es anders sein, die Lobbyisten für den US-Konzern Unocal, der 1998 die Pläne für die zentralasiatische Öl- und Gaspipeline ausgearbeitet hatte waren Henry Kissinger und Richard Armitage.

Wo haben diese Massenmörder nicht ihre Finger drin?

Dazu kamen noch der US-Botschafter in Pakistan, Robert Oakley, und der ehemalige Mitarbeiter der UN-Sondermission in Afghanistan, Charlie Santos. Zusammen konnten sie Personen in Schlüsselpositionen in der Regierung Clinton - wie die damalige Vizeaussenministerin für Südasien, Robin Raphel sowie Mitglieder des Nationalen Sicherheitsrates (NSC) - für die Idee der Afghanistan-Pipeline gewinnen.

Die Verhandlungen mit den Taliban über den Bau der Pipeline durch Afghanistan scheiterten, weil die amerikanische Seite zu wenig dafür zahlen wollte und die Taliban die Rechte nicht verschenken wollten. Das war das „Todesurteil“ für die Taliban und daraus resultierte dann der Entschluss Washingtons, Afghanistan anzugreifen, denn wer ein amerikanisches „Angebot“ ablehnt, wird weggeputscht oder mit einem Krieg überzogen.

Das berühmte Zitat aus dem Film „Der Pate“ trifft hier zu, „Ich mache ihm ein Angebot, das er nicht ablehnen kann!“ So heisst es nicht nur in Mafiakreisen, sondern in der Grossmafia der Weltpolitik auch. Du akzeptierst was wir wollen oder du bist tot. Dann schicken wir die Marines und bombardieren dich in die Steinzeit!

Neben den Taliban durften Saddam Hussein und Muammar al-Gaddafi diese „Ablehnung des Angebot“ mit Krieg und ihrem Tod bezahlen. Jetzt ist Baschar al-Assad in Syrien dran, denn dort geht es auch nur um Pipelines.

Das heisst, die Angriffpläne Afghanistan zu überfallen, wurden schon in der Clinton-Ära ausgearbeitet und nicht erst unter Bush. Georg W. nutze nur 9/11 als Vorwand. Wie konnte sonst ein Krieg innerhalb von 5 Wochen nach dem 11. September 2001 gestartet werden? Der war schon lange von der Logistik her vorbereitet.

Was hat Jake Sully im Film AVATAR gesagt? "So läuft das doch ständig. Wenn irgendwer auf irgendeiner Scheisse sitzt, die du haben willst, mach ihn zum Feind. Und das rechtfertigt dann, dass du's dir nimmst."

Deshalb mussten sie auch das Phantom von Osama Bin Laden mit gefälschten Videobotschaften aufrechterhalten, denn er starb an seinem Nierenleiden kurz nach Kriegsbeginn am 16. Dezember 2001. Sie mussten das Theater über den vorgeschobenen Kriegsgrund, die Suche nach dem „Oberterroristen“, weiterspielen.

Auch sein Aufspüren und sein Tod durch die NavySEALS am 2. Mai 2011 ist eine reine schauspielerische Inszenierung, um dieses Märchen ein offizielles Ende zu geben. Gekrönt wird das ganze mit dem Hollywoodfilm, "Zero Dark Thirty", der für den Oscar nominiert ist und heute Sonntag möglicherweise sogar gewinnt. Der Aufwand, um dem Weltpublikum eine totale Lüge glaubhaft zu machen, ist schon enorm.

Wieso heisst dieser Blog „Alles Schall und Rauch“ und warum schreibt Freeman: „Diese Welt ist ein grosses Theater, wo wir die "dummen" Zuschauer auf der Bühne die Schauspieler (Politiker) agieren sehen, die uns ein künstliches Schauspiel (was wir glauben sollen) vormachen und tatsächlich von den unsichtbaren Regisseuren (die Mächtigen der Welt) per Regieanweisungen ferngesteuert werden. Diese Illusion wird durch die Massenmedien aufrechterhalten und die Wahrheit komplett verdeckt.“ Weil es so ist.

Die Iraner und Pakistaner wissen das alles und sie wissen auch, sie werden von Washington zu unrecht mit Sanktionen bedroht. Es geht um die totale Unterwerfung unter der Dominanz der globalen Elite, die keinen Widerstand duldet. Europa hat schon längst kapituliert und sich komplett unterworfen. Die Europäer sind rückgradlose und feige Untertanen dieser Weltverbrecher. Wenn die Finanzoligarchen was befehlen dann wird strammgestanden und sofort pariert.

Diese Aufgabe der Freiheit und jeglichen Selbstbestimmungsrecht haben sie für eine lumpige „rundum Versorgung“ des Asozialstaates gemacht und für Bier, Chips und Fussball im TeeVau. So billig konnte man ihnen die Schneid abkaufen. Armselige Konsumsklaven sind sie geworden, Billiglohnarbeiter, die sich mit Dreck abspeisen lassen, denen man mit der Schuldenkrise alles rauben kann und die jeden Mist aus der Glotze glauben. Pfui!

Das Märchen über ein Atomwaffenprogramm des Iran gehört dazu. Das einzige was der Iran falsch macht ist sich eben nicht zu unterwerfen. Teheran sagt den Weltverbrechern, wir lassen uns nichts von euch befehlen, wir lassen uns nicht durch euere Konzerne und durch euer Finanzsystem ausbeuten und wir tanzen nicht nach eurer Pfeife. Wir gehen unseren eignen Weg und bestimmen selber was für uns richtig und gut ist.

Das darf man natürlich nicht und deshalb wird das Schauermärchen über eine Gefahr die der Iran darstellt ständig aufgebaut. Deshalb wird der Iran mit Sanktionen belegt, wird verhindert das Medikamente geliefert werden können und deshalb müssen Kinder sterben. Die 500'000 Kinder die während des Boykott des Irak in den 90-Jahren starben sind nicht genug. Die 1,4 Millionen Tote durch den Krieg auch nicht. Die Satanisten die über uns sitzen wollen noch mehr Opfer sehen.

Jetzt verbietet Washington erneut Pakistan die Zusammenarbeit mit dem Nachbar Iran auf dem Energiesektor und droht mit Sanktionen. Die Sprecherin des US-Aussenministeriums, Victoria Nuland, sagte am vergangenen Donnerstag, der Import von Energie aus dem Iran ist nicht der richtige Weg. Sollte Pakistan mit dem Bau der Pipeline weitermachen, dann findet die USA das völlig unakzeptable und ein Akt der schärfstens sanktioniert wird.

Diese Drohungen gibt es schon seit Jahren und es wurden alternative Energielieferungen versprochen, wenn man nicht aus dem Iran das Gas kauft. Nur, diese Hilfe hat sich bis heute nicht materialisiert und Pakistan erlebt deshalb eine schwere Energiekrise. In Wahrheit hat der Westen gar keine Absicht Pakistan zu helfen damit das Land auf die Beine kommt. Nein, es muss im Chaos versinken und schwach gehalten werden.

Wo kommen wir da hin, wenn ein islamisches Land, dass auch noch Atomwaffen besitzt und durch Energielieferungen des „Erzfeindes“ Iran es wirtschaftlich besser geht, eine regionale Macht dann wird? Dann hat der Westen zwei „Querulanten“ in der Region die nicht das tun was man ihnen sagt.

Oder sogar drei, denn in Afghanistan hat der Westen auch den Krieg verloren, muss den Schwanz einziehen und mit seinen Truppen raus. Über 120'000 Soldaten einer Hightech-Armee konnte sich in 12 Jahren nicht gegen 25'000 Freiheitskämpfer behaupten. Ja, es gibt einen Unterschied ob man in Hollywoodfilmen den Helden spielt der immer gewinnt oder in der Realität mit einem echten Gegner konfrontiert wird.

Da nutzt keine technische Überlegenheit. Warum? Weil es ihr Land ist, weil sie auf der moralisch richtigen Seite stehen, die Bevölkerung hinter sich wissen und die NATO-Söldner sind die fremden Eindringlinge, die nichts dort zu suchen haben. Diese Diskrepanz zwischen der Propaganda, die den Soldaten vor den Einsätzen erzählt wird und was sie an der Front echt erleben, bewirkt einen inneren Konflikt. Kein Wunder sterben mehr Veteranen durch Selbstmord als im Gefecht. Sie wissen, was sie für die Elite dort machen ist ein Verbrechen und das belastet ihr Gewissen!



Ein iranisch-pakistanisches Konsortium will in 15 Monaten die Pipeline fertigstellen. Das Projekt soll zwischen 1,2 und 1,5 Milliarden Dollar kosten und den Export von 21,5 Millionen Kubikmeter Erdgas pro Tag nach Pakistan ermöglichen. Am 29. Januar hat der iranische Vizeölminister gesagt, Teheran würde die 700 Kilometer auf der pakistanische Seite mitfinanzieren und mithelfern zu bauen. Der Iran hat bereits mehr als 900 Kilometer der Pipeline auf der eigenen Seite verlegt.

Die Frage lautet jetzt, wird Pakistan seine eigene Interessen vertreten, die Energiekrise mit Hilfe des Nachbarn Iran lösen und den Sanktionsdrohungen aus Washington widerstehen? Wenn ja, wird die USA dem nächste Land einen Wirtschaftskrieg aufzwingen oder sogar einen Grund finden dort militärisch zu intervenieren? Wir werden sehen. Aber die wirkliche Frage lautet, wie lange will die Welt sich noch diesen brutalen Schläger, der meint tun und lassen zu können was er will, gefallen lassen?

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Iran hat am Samstag verkündet, sie haben eine weitere "feindliche Drohne" zur Landung gebracht. Dieser Vorgang soll während eines iranischen Militärmanövers im Südiran stattgefunden haben. "IRGCs elektronisches Kriegsführungssystem hat elektronische Signale empfangen, die anzeigten, eine fremde Drohne wollte in unser Land eindringen," sagte Generalleutnant Hamid Sarkheili der Islamischen Revolutionsgarden. "Unsere Spezialisten zwangen die Drohne erfolgreich zur Landung im Manövergebiet." Sarkheilei sagte, möglicherweise wird ein Video darüber veröffentlicht.

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Update 25.2.13 - In der Nacht von Sonntag auf Montag fiel in ganz Pakistan der Strom aus. Für zwei Stunden war das Land völlig im Dunkeln. Laut Offiziellen des Ministerium für Elektrizität und Wasser gab es ein technisches Problem in einem Kraftwerk um Mitternacht, was zu einer Überbeanspruchung der anderen Kraftwerke führte, die dann alle automatisch abschalteten. Dieser Aufall zeigt wie instabil und auf dem letzten Zacken die Energieversorgung in Pakistan läuft.

Russischer Meteor war das grösste Infraschallereignis

von Susi Quadro am Freitag, 22. Februar 2013 , unter | Kommentare (7)



Die Infraschallwellen, die vom auseinanderbrechenden Meteor über Russland vergangene Woche ausgingen, sind die grössten die je vom Überwachungssystem der CTBTO aufgezeichnet wurden. Die CTBTO ist die Organisation des Vertrags über das umfassende Verbot von Nuklearversuchen, oder Englisch, „Comprehensive Nuclear-Test-Ban Treaty Organization“ mit Sitz in Wien, die vier weltweite Messnetze betreibt, unteranderem auch 60 Infraschallstationen, die für das menschliche Ohr nicht mehr als Schall wahrnehmbare Luftdruck- schwankungen messen.

Der Knall wurde von 17 Infraschallstationen empfangen, die sonst Atomexplosionen auf der ganzen Welt aufspüren sollen. Die entfernteste Station im Netz die Schallwellen empfang war 15'000 Kilometer weit weg in der Antarktis.

Das Bild zeigt die Peilungslinien der 17 Messstationen, die über dem Gebiet im Ural wo der Meteor gesichtet wurde zusammenkommen:



Das Ereignis, welches die Schallwellen in Niederfrequenz verursachte, fand um 3:22 Uhr GMT am 15. Februar 2013 statt. Für das menschliche Ohr sind diese Wellen nicht hörbar, aber sie wurden von den Sensoren des CTBTO-Netzwerks empfangen, als sie über die Kontinente rasten.

Wie es vor Ort erlebt wurde:



Wir sahen sofort, dass dieses Ereignis gigantisch sein wird, in der gleichen Grössenordnung wie das Ereignis von Sulawesi 2009. Die Beobachtungen sind die grössten, welche sie Stationen der CTBTO registriert haben,“ sagte der Schallwissenschaftler Pierrick Mialle der CTBTO.

Bis zur vergangene Woche war die Explosion über Sulawesi in Indonesien das grösste Infraschallereignis welches 15 Messstationen im CTBTO-Netzwerk registriert haben. Am 8. Oktober 2009 um 3:00 Uhr GMT explodierte ein Asteroid mit ca. 10 Meter Durchmesser über die Inselgruppe, was einer Energie von ca. 50 Kilotonnen TNT entsprach.

Zum Vergleich, die Uranbombe „Little Boy“, die am 6. August 1945 über Hiroshima von den Amerikanern abgeworfen wurde, hatte eine Sprengkraft von 12,5 Kilotonnen.

Infraschallwellen sind seit April 2001 ein Teil der Messmethoden, um Atomexplosionen zu entdecken. Die erste Messstation ging im Oktober 1999 in Deutschland im Bayerischen Wald in Betrieb, nahe der Grenze zu Österreich und zur Tschechischen Republik. Die Daten aller Stationen werden in Echtzeit nach Wien geschickt, wo sie in der Zentrale ausgewertet werden.

Wir wussten, es ist keine stationäre Explosion, weil wir die Richtungs- änderung beobachten konnten, wie der Meteorit über die Erde sich bewegte. Es war keine einzelne Explosion, sondern er verbrannte und bewegte sich schneller als die Schallgeschwindigkeit. So können wir den Unterschied auch zu Tagebausprengungen oder Vulkaneruptionen feststellen,“ sagte Mialle.

Wissenschaftler auf der ganzen Welt werden die Daten der CTBTO in den kommenden Monaten und Jahren benutzen, um dieses Phänomen besser zu verstehen und um mehr über die Höhe, Energiefreigabe und wie der Meteorit auseinanderbrach,“ fügte er hinzu.

Es gibt insgesamt 45 Infraschallmessstationen im Netzwerk der CTBTO, die Veränderungen im Mikrodruck der Atmosphäre messen, die durch Infraschallwellen verursacht werden. Wie Meteorexplosionen, verursachen Atomexplosionen ihre eigene karakteristische Nieder- frequenzwellen, die rund um den Erdball gehen.

Hier wird erklärt wie es funktioniert:



Infraschall ist einer der vier Technologien, welche die CTBTO verwendet, um Verletzungen des Vertrags über das umfassende Verbot von Nuklearversuchen festzustellen. Die anderen Methoden sind seismologische Messung von Erdbeben, Hydroakustiküberwachung der Ozeane nach Schallwellen und Radionukliddetektoren die bei Atombombenexplosionen freigesetzte radioaktive Partikel erfassen.

Am 12. Februar 2012 registrierte das seismische Netzwerk der CTBTO ein ungewöhnliches seismisches Ereignis in Nordkorea, dass mit einer Magnitude von 4,9 gemessen wurde. Später am Tag hat dann Pjöngjang gemeldet, sie hätten einen Atomtest durchgeführt. Zwei Infraschall- messstationen registrierten auch das Ereignis. Durch die Analyse der Daten werden natürliche Ereignisse von denen die vom Menschen gemacht werden unterschieden.

Infraschallstation in Qaanaaq, Grönland:



Die Infraschallwellen des Meteoriten hörbar gemacht:



Wurde der Meteor von einer Abfangrakete getroffen?


Oscar-nominierte Filme zeigen den Apartheidstaat

von Susi Quadro am Donnerstag, 21. Februar 2013 , unter , , | Kommentare (12)



Am kommenden Sonntag findet die 85. Verleihung der Oscars in Los Angeles statt. Die Mitglieder der Academy of Motion Picture Arts and Sciences (AMPAS) stimmen über die besten amerikanischen und ausländischen Filmproduktionen und Filmschaffenden des Vorjahres ab, die im Rahmen einer live in über 225 Ländern ausgestrahlten Fernsehgala vor Milliarden Publikum ausgezeichnet werden.



Das besondere dieses Jahr, zum ersten Mal in der Geschichte der Oscar-Verleihung sind zwei Filme über den israelisch-palästinensischen Konflikt in der Kategorie "Bester Dokumentarfilm" nominiert worden. Beide zeigen wie unmenschlich die Okkupation der palästinensischen Gebiete und die Trennung ist, jeder auf seine Art. Hat damit ein Wandel in Hollywood stattgefunden, dass man so ein Tabuthema einer breiten Öffentlichkeit zeigen will? Ja und Nein.

Einerseits nicht wirklich, denn in der Hauptkategorie "Bester Film" sind die übelsten Machwerke der Propaganda nominiert, die von der CIA gesponsort wurden. Wie "Argo" mit Grant Heslov, Ben Affleck und George Clooney, die reinste Geschichtsfälschung und erneute falsche Darstellung des Iran. Dazu "Zero Dark Thirty" mit Mark Boal, Kathryn Bigelow und Megan Ellison, eine komplett erfundene Fiktion über die "heldenhafte" Ermordung von Osama Bin Laden.

Der ehemalige Botschafter Kanadas im Iran, Ken Taylor, hat den Film "Argo" heftig kritisiert und gesagt, "die Macher haben keine Ahnung von was sie reden". Taylor sagte, die schwarz-weiss Darstellung der Iraner und die erfundenen Szenen karakterisieren nicht die Menschen richtig, wie zum Beispiel ihre Gastfreundschaft und Gerechtigkeitssinn. Aber wir wissen wie das Oscar-System funktioniert, in dem sie zum Beispiel den grandiosen Film "Avatar", der den Raubbau der Grosskonzerne kritisiert, links liegen liesen, und dafür den Film "Hurt Locker", der den Krieg befürwortet, mit sechs Oscars auszeichneten.

Diese Grossproduktionen dienen nur der Gehirnwäsche und sollen die Meinung der Amerikaner und des Weltpublikum in die gewünschte falsche Richtung lenken, wie böse doch der Islam ist und alle Moslems sind Terroristen. Ausserdem, wie gut doch die Amerikaner sind im "Krieg gegen den Terror". Nach 9/11 haben sie auch den Film "Flight 93 - Es geschah am 11. September" herausgebracht, über den heroischen Kampf der Passagiere gegen die Entführer. Nur, es ist alles frei erfunden und ein Märchen.



Andererseits trotzdem, auch wenn die Sparte der Dokumentarfilme nicht die grosse Aufmerksamkeit bekommen, ist es doch bemerkenswert und einmalig, dass "5 Broken Cameras" von Emad Burnat und Guy Davidi, sowie "The Gatekeepers" von Dror Moreh, Philippa Kowarsky und Estelle Fialon nominiert wurden und damit einem grossen Publikum gezeigt werden. Beide Filme sind übrigens von israelischen Filmemachern direkt oder mit deren Hilfe gemacht worden, was die Nominierung natürlich erleichtert hat.



"The Gatekeepers" zeigt die israelische Seite, in dem sechs ehemalige Chefs des israelischen Geheimdienstes Shin Bet interviewt wurden, Leute die über Jahrzehnte mit der Aufgabe, Israel "sicher" zu halten, beauftragt waren. Alle sind sich darin aber einig, die illegale Okkupation des Westjordanlandes und die Ausgrenzung des Gazastreifens muss beendet werden. Ein sehr erstaunliche Aussage ausgerechnet von israelischen Geheimdienstchefs, die man sonst nie hören darf. Filmdirektor Dror Moreh versucht mit seiner Reportage die schwierige ethische und moralische Frage der israelischen Besatzung durchzubringen.

Netanyahu ist "not amused" über die Aussagen der ehemaligen Geheimdienstchefs. Die Shin Bet Veteranen haben sich von ihrer vorherigen Einstellung und dem kriegerischen Regime dem sie dienten distanziert. Ami Ayalon, einer der interviewt wurde, erzählt im Dokumentarfilm, die Israelis leiden unter einer tragischen Kurzsichtigkeit, was ihr Überleben gefährden könnte. "Wir haben alle Schlachten gewonnen aber den Krieg verloren," sagte Ayalon.



Im Kontrast dazu "5 Broken Cameras", eine Darstellung der palästinensischen Perspektive. Die Aufnahmen die Emad Burnat in einem Zeitraum von fünf Jahren gemacht hat zeigen die Wirklichkeit der Okkupation in seinem Dorf von Bil'in, wo wöchentliche Demonstrationen dagegen stattfinden und wie die Besatzungssoldaten der IDF brutal gegen die Zivilisten vorgegangen sind. Ohne grosses Millionenbudget im Gegensatz zu "The Gatekeepers" wirkt "5 Broken Cameras" wie ein Tritt in den Magen.

Der israelische Kodirektor Guy Davidi hat den Film rund um die Lebensdauer von fünf Kameras geknüpft, die Burnat benutze um sein Leben zu dokumentieren, die alle dabei zu Bruch gingen. Die Zuschauer werden mit einer brutalen Realität konfrontiert, die schwer zu glauben ist, aber durch das eigene Sehen und Hören glaubhaft gemacht wird. Wie leben Menschen die keine Rechte haben unter einer Politik der Rassentrennung, die sobald sie sich bewegen auf Schritt und Tritt von Soldaten in Checkpoints kontrolliert und Schikaniert werden.

Was sagt uns die Nominierung der beiden Filme über unsere Einstellung zum Thema Israel und den Palästinensern? Man muss es im Zusammenhang mit der überwältigenden Zustimmung der UN-Mitgliedsländer sehen, die einer Anerkennung Palästinas als Staat oder wenigstens als Beobachterstaat zugestimmt haben, trotz massiver Nötigung durch Washington und der Israel-Lobby es nicht zu tun. Die Welt wacht endlich auf und erkennt die Tatsache, es ist was oberfaul im Staate Israel. Es ist nämlich kein Staat für alle Bürger, denn die ursprüngliche Bevölkerung sind Bürger zweiter Klasse, werden diskriminiert, schikaniert, ausgegrenzt und entrechtet.

Die Menschen die bis 1946 in Palästina lebten wurden durch die jüdischen Einwanderer vertrieben, aus ihrer Heimat davon gejagt und sind Flüchtlinge im eigenen Land. Ihr Restterritorium wird immer kleiner wegen dem täglichen Landraub durch die jüdischen Siedler. Dabei ist das Wort "Siedler" auch wieder eine falsche Beschreibung, wie wenn das Land für eine Besiedelung leer wäre. Richtig müsste es Eroberer oder Landräuber heissen. Die militärische Besetzung von Palästina, die Teilung des Landes mit einer Mauer, und die Haltung der Menschen in Gaza wie in einem Gefängnis, findet deshalb statt, denn wenn Israel allen Bewohnern die gleichen Rechte geben würde, wäre es kein jüdischer Staat mehr.

Ist genauso wie damals in Südafrika, wo die Minderheit der Weissen die Mehrheit der Schwarzen durch Rassentrennung ausgrenzte, damit Südafrika ein "weisser Staat" zwangsweise blieb. Man pferchte die Schwarzen hinter Mauern und Stacheldraht in Gettos ein und sie durften nur tagsüber raus, um für die Weissen als Sklaven zu arbeiten. Genau das selbe findet in Israel statt. Die Palästinenser dürfen in der Landwirtschaft oder auf dem Bau arbeiten, danach haben sie hinter der Mauer zu verschwinden. Sogar die sogenannten arabischen Israelis haben weniger Rechte und werden diskriminiert. In ihrem Ausweis steht "Araber" als Kennzeichnung.

Ein gemischtes Ehepaar, wenn also Palästinenser und Israelis heiraten, darf nicht in Israel leben. Das wäre so wie wenn zum Beispiel ein deutsch-türkisches Ehepaar nicht in Deutschland leben dürfte. Was für einen Aufschrei gebe es hier bei so einem diskriminierenden Gesetz, das aber vom höchsten Gericht in Israel als rechtens beurteilt wurde. Begründung, die Sicherheit des Staates geht vor, denn sonst könnten "Terroristen" ins Land kommen.

Interessant ist, genau die Leute die ständig hier in Europa die Integration der Einwanderer und Vermischung der Kulturen verlangen, sich für die Gleichberechtigung der Ausländer einsetzen und ihnen das Wahlrecht geben wollen, sind die welche die Rassentrennung in Israel vehement unterstützen und nie Kritik üben. Dabei sind die Palästinenser gar keine Ausländer, sondern es ist ihr Land und ihre Heimat. Die Israelis sind ja die wirklichen Fremden die aus Europa oder wo immer her zugewandert sind. Es ist alles völlig auf den Kopf gestellt.

Die Gesellschaftslogik in Israel ist von einem Model des Rassismus geprägt, wo die fundamentalen demokratischen Werte der Gleichberechtigung der Menschen nicht existieren. Die Folgen der Besatzung, die durch die Dokumentarfilme "The Gatekeepers" und "5 Broken Cameras" gezeigt werden, bringen den unbestreitbaren Beweis, Israel ist ein Apartheidstaat. Eine permanente Trennung, Unterdrückung und Okkupation ist nicht die Lösung des Konflikts, sondern nur die Öffnung zu einer Akzeptanz, Israelis und Palästinenser sind gleichberechtigt, haben die gleichen Rechte und Pflichten.

Emad Burnat bei der Einreise in die USA festgehalten

Der bekannte Filmemacher und Oscar-Gewinner Michael Moor hat einen Artikel mit der Überschrift veröffentlicht: "Wie mein Freund und Oscar-nominierter Emad Burnat am Flughafen von Los Angeles festgehalten und mit Deportation gestern Abend bedroht wurde".



Michael Moor schreibt:

Ich und meine Kollegen - Michael Apted und Rob Epstein – waren die Gastgeber für das Abendessen für die Dokumentarfilmemacher. Aber einer der nominierten Regisseure war nicht dabei - Emad Burnat, der Kodirektor des Oscar-nominierten Films "5 Broken Cameras". Dieser ausgezeichnete, preisgekrönte Film zeigt, wie das Dorf von Emad im Westjordanland Gewaltlosigkeit benutzte, um gegen die Entscheidung der israelischen Regierung zu protestieren, eine Trennungsmauer mitten durch ihr Dorf und ihre Äcker zu errichten - um dann zu erleben (festgehalten mit Kamera) wie israelische Soldaten auf unbewaffnete palästinensische Zivilisten schiessen - ist der erste palästinensische Dokumentarfilm der für den Oscar nominiert wurde.

Während wir auf Emads Ankunft warteten - er uns seine Familie hatten bereits sechs Stunden an einem israelischen Checkpoint verbracht beim Versuch nach Amman zu fahren, um das Flugzeug zu erreichen - bekam ich die dringende SMS von Emad aus einem Verwahrungsraum im Flughafen von Los Angeles. Er schrieb, die Einwanderungsbehörde würde ihn, seine Frau Soraya und seinen 8-jährigen Sohn Gibreel (den Star des Films) in einem Verhörraum festhalten. Sie würden ihm nicht glauben, dass er ein Oscar-nominierter Filmdirektor sei, der für die Oscar-Verleihung am Sonntag angereist ist. Er ist Palästinenser und auch ein Olivenbauer. Offensichtlich ist das zu viel für die Beamten des Heimatschutzministeriums und geht nicht in ihren Kopf rein.

"Sie sagen, sie bringen uns zum nächsten Flug zurück nach Amman," schrieb er.

Ich kontaktierte sofort den CEO der Akademy Dawn Hudson und COO Ric Robertson, die es wiederum dem Präsidenten der Academy Hawk Koch mitteilten. Sie informierten den Anwalt der Academy, der wiederum als Partner einen top Einwanderungsanwalt hat und sie kümmerten sich darum. Ich rief das Aussenministerium in Washington an.

Ich schrieb Emad, er soll den Beamten meinen Namen und Handy-Nummer geben und sie sollen mich sofort anrufen, damit ich ihnen erklären kann, wer er ist und warum sie ihn freilassen sollen.

Nach dem er für fast zwei Stunden festgehalten wurde, mit wiederholten Drohungen sie würden ihn nicht ins Land lassen und nach Hause schicken, haben die Behörden nachgegeben und Emad und seine Familie freigelassen.

Ich schrieb ihm, wir würden mit dem Abendessen warten bis er ankommt. Als er ankam war er sehr erschüttert und aufgebracht.

Er erzählte uns, diese Art der Behandlung ist er gewohnt "tagtäglich unter der Okkupation". Er gab eine eloquente und bewegende spontane Rede, in seiner üblichen ruhigen Stimme, an seine Kollegen die mit ihm nominiert sind. Er sagte, es war seine sechste Reise mit seinem Film in die USA, es war aber das erste Mal wo er festgehalten wurde. Er sagte, sie wollten offizielle Dokumente sehen, er wäre wirklich ein Nominierter. Ich sagte, hat die Einwanderungsbehörde noch nie von Google gehört?

Die Amerikaner im Raum entschuldigten sich bei Emad dafür, wie die Behörden und Sicherheitskräfte ihn behandelt hätten.

Trailer "5 Broken Cameras":



Trailer "The Gatekeepers":



Update 22.02.13 - Guy Davidi, der israelische Kodirektor von "5 Broken Cameras" sagte gegenüber den Medien in Los Angeles, Insider der Filmindustrie hätten ihn gewarnt, erheblicher Druck wird auf die Academy ausgeübt, damit der Film nicht den Oscar gewinnt. "Viele Leute in Hollywood sind sehr damit beschäftigt um sicher zu stellen, keiner der beiden Filme gewinnt," sagte er. "Aus der Sicht Israels wäre ein Oscar ein PR-Desaster und würde bedeuten, mehr Leute sehen die Filme."

Hollywood wird ja auch von den Arabern kontrolliert (lach).

Bulgarien – Grossdemonstrationen stürzen Regierung

von Susi Quadro am Mittwoch, 20. Februar 2013 , unter , | Kommentare (26)



Tausende Menschen sind in Bulgarien seit Tagen auf die Strasse gegangen, um gegen die hohen Strompreise und gegen das Energie- monopol zu demonstrieren. Was als Protest gegen die hohen Lebens- haltungskosten begann, verwandelte sich in die Forderung der Demonstranten und Opposition, die Regierung von Bojko Borissows muss zurücktreten.

Bis Dienstag hat sich Borissow geweigert diese zu tun und er erklärte: Diesen Gefallen werde er der Opposition nicht machen. Heute Mittwoch hat er den Rücktritt seines ganzen Kabinetts verkündet. "Wir haben Würde und Ehre. Es ist das Volk, das uns an die Macht brachte, und wir geben sie ihm heute zurück", erklärte er vor dem Parlament in Sofia.

 

Bulgarien ist das nächste Land in der EU, dass die Nase voll hat von den Bankstern kontrollierten Regierungen und was der Beitritt zur EU ihnen an Nachteilen gebracht hat. Die Bevölkerung kann die elementarsten Dinge des Lebens nicht bezahlen.

Es kam zu gewalttätigen Zusammenstössen mit der Polizei und am Dienstagabend wurden in Sofia mindestens zehn Menschen verletzt. In Wraza, einer Stadt im armen Nordwesten des Balkanlandes, wurden in der Nacht zum Dienstag Fensterscheiben des tschechischen Stromanbieters CEZ eingeschlagen, die das Energie- monopol haben.

Viele Bulgaren sind wegen dem niedrigen Lebensstandard und der weit verbreiteten Korruption aufgebracht. Das Durchschnittseinkommen liegt bei 350 Euro im Monat. Normalerweise wären die Parlamentswahlen für Juli vorgesehen. Mit dem Rücktritt der Regierung wird es wohl vorgezogene Wahlen Ende April geben.

 

Mit eigenen Drohnen kann man tolle Aufnahmen machen:



Fotos der gewaltsamen Auseinandersetzungen von Gestern:



Es gab auch Proteste gegen die EU und eine Gruppe mit Namen "Nein zur EU" hat am Montag eine Demonstration vor dem Büro der Europäischen Kommission abgehalten. Die Demonstranten verbrannten eine EU-Fahne und verlangten den Austritt Bulgariens.

Ja, die Auszeichung der EU mit dem Friedensnobelpreis ist berechtigt. Man muss nur die Griechen, Spanier, Portugiesen, Franzosen und jetzt die Bulgaren fragen, wie viel Frieden die EU ihnen gebracht hat.

Bulgarien ist ein weiteres Opfer der Euro-Zwangsjacke. Auch wenn noch nicht den Euro hat, muss es die harten Konvergenzkriterien erfüllen, um eine für das Land überteuerte Währung zu bekommen. Die Euro-Turbos müssen völlig verrückt sein zu glauben, die Volkswirtschaften von Deutschland und Bulgarien in eine Gemeinschaftswährung stecken zu können, denn die Unterschiede im Einkommen, Lebensstandard und in der Leistungsmöglichkeit sind viel zu gross.

Bulgarien wird dann in der gleichen Situation wie Griechenland, Portugal, Spanien und Italien sein, gefangen in der Gemeinschaftswährung, ohne Möglichkeit selber die Finanzpolitik passend zu bestimmen und abzuwerten.

Wann kapiert Merkel endlich, ihr Traum von einer EUDSSR funktioniert nicht und lässt die Süd- und Ostländer frei? In ihrem Kopf ist sie immer noch Kommunistin mit der Idee der Zwangsbeglückung und Zwangs- vereinheitlichung. Gut, dann wird sie eben einen gewaltsamen Aufstand rund um Deutschland erleben und kann zusehen wie Europa in Flammen aufgeht!

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Bei der Gelegenheit möchte ich auf die Aufstände in den 30-Jahren in Amerika hinweisen. Damals während der Grossen Depression kam es zu landesweiten gewaltsamen Auseinandersetzungen der Arbeitslosen mit den Sicherheitsorganen. Das Kriegsrecht wurde mit Hilfe der Armee durchgesetzt.



Die gleiche explosive Situation haben wir jetzt in den USA und auch in Europa, denn die Schuldenkrise verursacht immer mehr Armut. Die Geschichte wiederholt sich.

Nach dem G20 geht der Währungskrieg weiter

von Susi Quadro am Dienstag, 19. Februar 2013 , unter , | Kommentare (16)



Beim G20-Treffen in Moskau wurde über die Währungspolitik beraten und dabei beschlossen, die Wechselkurse sollen nicht mehr künstlich niedrig gehalten werden, um den Export anzukurbeln. Wörtlich heisst es: "Wir werden unsere Wechselkurse nicht zu Wettbewerbszwecken vorherbestimmen". Ha Ha ... alles gelogen, denn kaum ist das Treffen zu Ende geht der Wahrungskrieg unvermindert weiter.



Der britische Pfund erreichte am Montag ein siebenmonatiges Tief gegenüber dem Dollar und die Bank of England verkündete, das Pfund muss noch schwächer werden, um die dahinsiechende britische Konjunktur anzukurbeln. Japans Premierminister hat angedeutet, die Zentralbank des Landes wird Anleihen anderer Staaten kaufen, um den Yen zu schwächen. Ganz klar ein Angriff auf die USA und Europa im globalen Währungskrieg.

EZB-Chef Mario Draghi konterte sofort und sagte vor dem Währungs- ausschuss des Europaparlaments in Brüssel, der starke Euro und die schwache Konjunkturlage stellen ein Preisrisiko dar. Der hohe Eurokurs verteuere die Exporte aus dem Währungsraum, was eine Belastung der Konjunktur darstellt. Der Euro reagierte auf die Äusserungen mit Verlusten, denn es wird mit Massnahmen der EZB gerechnet, um den Euro zu schwächen.

Jeder ist sich selber der Nächste und jeder will gegenüber seinen „Partnern“ sich einen Exportvorteil verschaffen. Der Wettlauf, wer noch schneller seine Währung abwerten kann, ist im vollem Gange. Dieses Rennen in den Währungsabgrund hat zur Folge, die Benzin- und Heizölpreise in den USA und auch in Europa waren noch nie so hoch wie heute. Benzin kostet im Durchschnitt über 4 Dollar in den USA und in Kalifornien sogar über 5 Dollar, eine Preissteigerung um 12 Prozent übers Jahr gesehen.

Das kommt schon näher an die wahre Inflation und was uns erzählt wird, die Teuerung wäre nur 2 Prozent, ist die übliche Lüge und Zahlenfälschung. Dieser schmerzhafte Preisanstieg an den Zapfsäulen bedeutet, alle Güter und Dienstleistungen werden auch teurer, wenn die Mehrkosten an die Konsumenten weitergereicht werden. Wir zahlen den Preis für die Überschuldung, die sie mit Geldentwertung weginflatio- nieren wollen.

Seit Mitte 2007 sind die deutschen Stromrechnungen im Schnitt um 43 Prozent gestiegen. Zum März und April erhöhen schon wieder 50 Anbieter die Preise um zwölf Prozent. Dabei haben erst im Januar und Februar nahezu 800 Grundversorger ihre Strompreise erhöht – im Schnitt um zwölf Prozent. Fast alle deutschen Haushalte waren davon betroffen. Gleichzeitig erzählt man uns, die Inflation ist gering.

Eines darf man dabei nicht vergessen, die Teuerung der Waren drückt sich auch noch anders aus, nämlich durch Verpackungs- oder Qualitäts- änderungen. Das heisst, der Inhalt verringert sich bei gleichbleibenden Preisen, was genau so ein Beschiss bedeutet. Der Fleischskandal ist eine typische Auswirkung davon. Statt teures Rindfleisch wird billigeres Pferdefleisch genommen, Hauptsächlich um die Preise gegenüber den Konsumenten halten zu können.

Die Medien erzählen uns, es handelt sich um Betrug der rumänischen Fleischmafia, dabei ist es eher ein systembedingter Zwang fürs gleiche Geld weniger zu liefern, was eine versteckte Teuerung bedeutet. Alle machen das, wenn sie die Preise nicht erhöhen können. Wir befinden uns in der Endphase so wie damals in der DDR, wo auch der Inhalt der Waren immer geringer und schlechter wurde, um nach aussen den Schein zu waren.

In England regen sich die Pub-Kunden auf, weil eine Brauerei die zu Heineken gehört den Alkoholgehalt des Biers von 3,8 auf 3,6 Prozent reduzieren wird. Damit will Heineken an Produktionskosten und Alkoholsteuern sparen. Der holländische Bierproduzent legt die Schuld auf die gestiegenen Energiekosten, sowie höheren Preise für die Zutaten und ein Anstieg der Steuern um 40 Prozent seit 2008.

Wir trinken verdünnte Brühe und essen gepanschtes Fleisch, die Tomaten, Gurken und sonstiges Gemüse schmecken auch nur noch nach Wasser, die Qualität sinkt, die Preise steigen und am Ende nehmen wir irgend ein Pseudozeugs zu uns, ohne Inhalt und Geschmack. Statt Feinkost nur noch Aldi und Lidle, billig und am billigsten, Hauptsache der Schein kann gewahrt werden und die Leute können weiter leugnen, es geht uns schlechter als früher.

Danke EU und Euro für den Niedergang in die Armut.

Von PIGS zu FISH

Damit ist nicht eine Nahrungsumstellung gemeint, sondern die Granateinschläge der Eurokrise kommen immer näher. Waren es die PIGS-Staaten, Portugal, Irland, Griechenland und Spanien welche die Pleitekandidaten bisher darstellen, kommen jetzt die FISH-Staaten noch dazu, mit Frankreich, Italien, Spanien und Holland die als Euro-Schwer- gewichte bis zum Hals in der Scheisse sitzen. Nicht mehr die Kleinen in der Peripherie, sondern die Grossen im Kern sind auch bankrott. Ach ja, Slowakei, Slowenien und Zypern sind auch am Ende.

Wer bleibt von den 17 Euroländern noch übrig? Etwa Täuschland, der Weltmeister im Täuschen? Die bekommen nichtmal den Flughafen in Berlin, den Bahnhof Stuttgart21 sowie die Hamburger Elbphilharmonie fertig. Das Wachstum im 4. Quartal war auch dort mit -0,6 Prozent negativ und 2013 wird noch schlimmer. Nixmehr Exportweltmeister.

Das abgebliche deutsche Jobwunder besteht ja zum Teil wie der Amazon-Skandal zeigt nur aus der Ausbeutung der Arbeitnehmer wie in frühkapitalistischen Zeiten. Leiharbeit ist der moderne Name für Sklavenhaltung. Immer weniger haben einen tariflich bezahlten Vollzeitjob und immer mehr werden durch eine Leiharbeitsfirma beschäftigt. Dazu das Heer der Minijobber, befristet Angestellten und Teilzeitkräfte. Merkel verkauft das als Fortschritt und sie ist beliebt wie noch nie (Kopfschüttel).

Die Autoverkäufe in der EU sind noch mehr eingebrochen und erreichen einen Rekordtief. Im Januar sind so wenig Autos verkauft worden wie noch nie in diesem Monat, wie der europäische Branchenverband Acea mitteilte. Die Zahl der neu zugelassenen Fahrzeuge fiel um 8,7 Prozent auf 885'159 Stück, das war der niedrigste Stand in einem Januar seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1990.

Ist es nicht lustig? Im "loser" Europa geht wegen der Armut der Trend vom Auto zurück zum Fahrrad und in China genau umgekehrt. Die reicher werdenden Kommunisten kaufen dem kapitalistischen Westen die Luxusautos ab. Das ist der Gipfel der Ironie!

Der EU ist eine Diktatur, der Euro verliert an Wert, die Bürger haben immer weniger Rechte und die Staaten der Eurozone sind pleite. Hey, vielleicht kann Estland, Luxemburg oder Malta den Laden noch retten (lach). Wie kann man bei dieser katastrophalen Situation, wo die EUDSSR völlig am Arsch ist, noch behaupten, es ist alles in Ordnung? Die Politiker und Medien lügen was das Zeug hält und halten eine Fassade aufrecht wo nichts mehr dahinter ist.

Griechenland und Spanien haben die höchste Arbeitslosigkeit der Welt mit über 26 Prozent. Fast 60 Prozent der Jugendlichen haben keinen Job und damit keine Perspektive. In Italien ist die Lage ganz schlimm. Das Land befindet sich in einer schweren Rezession, seit sechs aufeinanderfolgenden Quartalen nimmt das BIP ab, im letzten Quartal 2012 um 3,6 Prozent. Die Jugendarbeitslosigkeit explodiert. Mittlerweile ist sie in kürzester Zeit auf 37 Prozent gestiegen.

In Frankreich ist die Situation so schlimm, dass sich Arbeitslose zu drastischen Handlungen genötigt sehen. Ein 43-Jähriger hat sich vor einem Arbeitsamt der Stadt Nantes selbst verbrannt. Er starb an den schweren Verletzungen. Die Tat solle als Protest gegen das Auslaufen seines Arbeitslosengelds verstanden werden. Im vergangenen Jahr waren bereits zwei arbeitslose Franzosen gestorben, nachdem sie sich mit Benzin übergossen und selbst angezündet hatten.

Holland hat eine Immobilienblase die erschreckend ist. Die Summe aller Hypotheken beträgt mittlerweile 107,1 Prozent des BIP. Zum Vergleich: In Spanien sind es 52,4 Prozent, in Frankreich 41,2 Prozent. Wenn die Blase demnächst platzt dann nutzen die Deiche nichts mehr, ganz Holland steht unter Wasser. Kein Wunder ist Königin Beatrix überraschend zurückgetreten und verlässt das sinkende Schiff.

Das kleine Zypern steht auch vor dem Staatsbankrott und benötigt nach eigenen Angaben rund 17 Milliarden Euro, vor allem für seine angeschlagene Banken. Wo soll dieses Geld wieder herkommen, wo alle anderen am Ertrinken sind? Wie kann man bei der katastrophalen Situation in der Eurozone noch alles schönreden, wo doch eine schlimme Depression und ein totaler Wirtschaftskollaps bevorsteht?

Ja aber die Börsen steigen, heisst es, ist das kein gutes Zeichen? Lach, seit wann repräsentiert diese Luftnummer die Realität? Das sind doch nur eingebildete Werte die mit billigen Zentralbankgeld hochgepuscht werden. Greenspan bestätigt das auf seine pervertierte Weise in dem er gerade gesagt hat, ignoriert die reale Wirtschaft, nur der Aktienmarkt ist wichtig. Was wir sehen ist ein Kursfeuerwerk kurz vor dem Crash und der Währungskrieg bedeutet, rette sich wer kann, jeder ist sich selber der Nächste.

Die nächste Blasphemie – Djesus Uncrossed

von Susi Quadro am Montag, 18. Februar 2013 , unter , | Kommentare (78)



Wer die Medien seit Jahren beobachtet kann nur zum Schluss kommen, der Plan der NWO, den Glauben anzugreifen und in den Dreck zu ziehen, wird konsequent umgesetzt und verstärkt sich immer mehr. Als Instrument werden Hollywoodfilme und Musikvideos verwendet, die immer perversere und blasphemischere Mittel einsetzen, um die Gläubigen zu beleidigen und als satanisches Werkzeug zu dienen.

Nichts ist mehr heilig. Diese Zerstörung der Spiritualität wird als freie Meinungsäusserung und als Kunst deklariert. Mit den Christen und Moslems kann man es ungestraft machen. Mit den Auserwählten selbstverständlich nicht, es passiert auch nie oder beim leisesten Hauch wird mit "der Keule" zugeschlagen.

Das neueste Machwerk in dieser Richtung ist eine „Parodie“ auf die Ultra-Revanche-Filme von Tarantino wie „Kill Bill“, „Inglourious Basterds“ und „Django Unchained“. Der Streifen heisst „Djesus Uncrossed“ und ist in der bekannten US-Satire-Sendung „Saturday Night Live“ am vergangenen Samstag einem Millionepublikum gezeigt worden.

Walz spaltet den Schädel eines Römers mit einem Schwert

In diesem „Trailer“ erwacht Jesus Christus von den Toten aus seinem Grab und rächt sich in typischer Tarantino-Blutorgie mit Schwert und Schusswaffe gegen die welche ihn ans Kreuz gebracht haben. Jesus wird vom deutsch-österreichischen Schauspieler Christoph Walz gespielt, wobei viele meinen, er ist offensichtlich zu einer Hollywoodhure mutiert und für Geld, Ruhm und Oscar nimmt er jede noch so abstossende Rolle an. Hier spaltet er als Jesus Schädel und schlachtet so viele Römer wie möglich ab.

Walz knallt einen Römer mit einer Schrotladung weg

Der Kommentator im Hintergrund sagt: “Er ist von den Toten auferstanden und predigt alles andere als Vergebung.” Wie in allen blutrünstigen Tarantino-Müll wird hier Rache in gewalttätigster Form zelebriert, das Gegenteil der christlichen Botschaft. Das soll lustig und Unterhaltung sein?




Die gleichen US-Medien, die sich enorm wegen den Massakern an den Schulen aufregen und ein generelles Verbot des Waffenbesitz fordern, zeigen aber diese Gewaltverherrlichung und obendrein noch Blasphemie. Auch wenn man es nicht so sieht, die völlige Missachtung von Menschenleben als Belustigung muss Empörung hervorrufen. Hey, in allen Details zeigen wie man Menschen aus Rache abschlachtet ist doch so lustig. Die westliche Kultur ist sehr zivilisiert.

Was meint ihr dazu?

Obama hat Angst vor seinen eigenen Soldaten

von Susi Quadro am , unter | Kommentare (17)



Wie jetzt durch einen aufmerksamen Beobachter bekannt gemacht wurde, mussten die Marinesoldaten während der Militärparade zur zweiten Amtseinsetzung von Obama am 21. Januar Gewehre ohne Schlagbolzen tragen. Das heisst, die Gewehre waren nicht schussbereit. Offensichtlich trauen Obama und seine Bodyguards vom Secret Service den Soldaten nicht mehr und sie haben Angst vor einem Attentat aus den eigenen Reihen.


Tatsächlich sieht man im folgenden Video und in dem Standfoto oben die fehlenden Schlagbolzen in den Gewehren. Diese Massnahme während der Zeremonie zur Amtseinführung des Präsidenten ist neu, denn 2009 marschierte die US Navy mit Gewehren die funktionierten.

Am Anfang des Films werden Aufnahmen aus 2009 gezeigt, wo Obama noch die Pennsylvania Avenue entlanglief und die Soldaten funktions- fähige Gewehre trugen. 2013 steht Obama hinter einer Glasscheibe und ab Minute 1:00 sieht man die Gewehre mit den Löchern wo die Schlagbolzen sein sollten:



Für was sind überhaupt Soldaten vom Wachregiment bei der Parade? Doch als Schutz für ihren Oberkommandierenden. Und die dürfen nur ein Spielzeuggewehr tragen? Nur Tyrannen haben Angst vor der eigenen Bevölkerung und vor der Armee und entwaffnen diese.

Am 29. Januar berichtete Freeman in diesem Artikel, bei der Ansprache des französischen Präsidenten Hollande vor Soldaten am 9. Januar sind auch die Schlagbolzen aus den Gewehren entfernt und die Munition konfisziert worden.

Gold für Gas zwischen Türkei und Iran am Ende

von Susi Quadro am Sonntag, 17. Februar 2013 , unter , , , | Kommentare (6)



Die Türkei ist der grösste Kunde für Gas aus dem Iran und hat die Rechnungen dafür in türkischen Lira bezahlt, da die illegalen Sanktionen der USA eine Bezahlung in Dollar oder Euro verhindern. Der Iran hat mit den Lira, die bei der staatlichen Halkbank aufgelaufen sind, Gold in der Türkei gekauft. Iranische Kuriere haben die Goldbarren im Handgepäck nach Dubai gebracht, wo sie dann in Dollar- und Euro-Noten umgetauscht und diese nach Teheran geflogen wurden. Laut New York Times hat die US-Regierung der Halkbank verboten weiter die Energiezahlungen für die OPEC-Länder abzuwickeln, denn die Bank bekommt auch die Zahlungen der indischen Gaskäufe im Iran zum Beispiel. Auch den Goldexport aus der Türkei will die USA verhindern. Die Umgehung der Sanktionen durch Gold für Gas zwischen Türkei und Iran ist damit am Ende.


Die noch schärferen US-Sanktionen, die am 6. Februar wirksam wurden, verhindern die Umwandlung der Zahlungen für iranisches Gas in Gold und blockieren generell die Abwicklung der Zahlungen für iranische Energielieferungen. Das Ziel der Sanktionen ist es den Iran komplett von seinen Einnahmen abzuwürgen, bzw. damit das Geld nicht in den Iran gelangt. Die Goldumwandlung in Dubai war sowieso schon rückläufig, da Banken und Händler dort aus Angst vor US-Strafmassnahmen sich weigern die iranischen Barren die aus der Türkei stammen zu kaufen.

Die Befolgung des von den USA aufgezwungenen Handelsverbot wird die Türkei selber am schwersten treffen, denn die Türkei ist zum Grossteil von iranischen Energielieferungen abhängig. Der türkische Wirtschaftsminister Zafer Cağlayan hat bereits einen Rückgang des Handels zwischen der Türkei und Iran bestätigt. Denn, wenn der Iran das Geld für die Zahlungen nicht mehr aus der Türkei raus bringt, dann wird Teheran alternative Kunden und Wege suchen.

Russland kommt dabei nicht in Frage, weil die russischen Banken eng mit dem globalen Bankensystem verbunden sind und auch Nachteile mit Washington befürchten. Dazu kommt noch, Russland ist ein Konkurrent zum Iran was das Gas betrifft und wird gerne die ausfallenden Lieferungen in die Türkei übernehmen.

Wer noch übrigbleibt sind China, Indien und Japan, die viel Gas und Öl aus dem Iran beziehen. Die Frage lautet jetzt, werden diese Länder den Erpressungen Washingtons wie gegen die Türkei widerstehen? China noch am ehesten. Jedenfalls sind die Goldimporte des Iran auf 6,5 Milliarden Dollar 2012 gestiegen, mehr als das Zehnfache im Vergleich zu 2011.

Kein Wunder hat Irans oberster Führer, Ayatollah Ali Khamenei, einen Tag nach dem die neuen verschärften Sanktionen in Kraft traten direkte Verhandlungen abgelehnt. Er sagte bei einer Rede: "Die iranische Nation wird nicht unter Druck verhandeln." Er sagte weiter: "Die USA zielt mit einer Pistole auf den Iran und will aber, dass wir mit ihnen reden." Abschliessend sagte er: "Direkte Verhandlungen werden nicht die Probleme lösen."

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Zur Erinnerung; Ende der 30ger Jahre sahen die USA ihre Interessen in Asien durch die expansive Politik Japan in Indochina gefährdet, vor allem ihre Kolonien wie die Philippinen. Aus diesem Grund verhängte Washington ein totales Embargo auf alle Rohstofflieferungen gegen Tokyo und fror sämtliche japanische Vermögen im Ausland ein. Damals bezog Japan 80 % seines Erdöls aus den USA.

Japan hatte aus seiner Sicht als Inselstaat nur die Alternative, entweder sich Amerika zu unterwerfen oder Gegenmassnahmen einzuleiten. Ohne die Öl-Importe reichten Japans Reserven für Industrie und Militär nur für wenige Monate, daher musste die japanische Führung innerhalb dieser Zeit die Ölzufuhr wiederherstellen, wenn sie den Zusammenbruch des Reiches verhindern wollte.

Die Mehrheit der japanischen Führung hielt eine Einigung mit den USA, zu akzeptablen Bedingungen für Japan, für unwahrscheinlich. Ausserdem würde Japan auch bei einer Einigung weiterhin von ausländischen Rohstoffen abhängig sein. Man beschloss deshalb die Amerikaner mit einem Schlag aus dem Pazifik zu vertreiben und die rohstoffreichen Länder Asiens zu erobern.

Mit dem japanischen Angriff auf Pearl Harbour am 7. Dezember 1941 trat Amerika in den Krieg ein und der europäische Krieg weitete sich zu einem Weltkrieg aus. Behauptet wird, die USA wurde völlig unprovoziert aus heiterem Himmel von Japan angegriffen. Dabei war es gewollt.

Die Geschichte zeigt, Sanktionen und Embargos waren immer die Vorstufen zu einem Krieg. Die Taktik lautet dabei, das Zielland so in die Enge zu treiben, so in einen Zustand des drohenden Untergangs zu bringen, damit es aus Verzweiflung zu einem Schlag ausholt. Genau das ist die Absicht, damit man sagen kann, man ist angegriffen worden und jetzt zurückschlagen muss.

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Spruch der Woche: "Es ist leichter Menschen zu belügen als sie davon zu überzeugen sie sind belogen worden."

Weltpressefoto des Jahres 2012

von Susi Quadro am Freitag, 15. Februar 2013 , unter , | Kommentare (17)



Der schwedische Fotograf Paul Hansen hat den prestigeträchtigen Preis für das weltweit beste Pressefoto 2012 gewonnen. Der Wettbewerb hat aus 103'481 Fotos von 5'666 Pressfotografen und Fotojournalisten aus 124 Ländern dieses als bestes ausgewählt. Es zeigt eine Trauer- prozession in Gaza für zwei Kinder und ihrem Vater, die von israelischen Bomben ermordet wurden.



"Dieser Preis ist die höchste Auszeichnung die man in diesem Beruf bekommen kann," äusserte Hansen gegenüber The Associated Press. "Ich bin glücklich aber auch sehr traurig. Die Familie verlor zwei Kinder und die Mutter liegt bewusstlos im Spital."



Hansen schoss das Foto am 20. November 2012 während der sogenannten "Operation Wolkensäule" der IDF, die zwischen 14. und 22. November Gaza bombardierte. Es zeigt die zweijährige Suhaib Hijazi und ihren dreijährigen Bruder Muhammad, die in ihrem Haus starben als ihr Haus von einer israelischen Bombe zerstört wurde. Sie werden von trauernden Verwandten zu Grabe getragen, zusammen mit ihrem Vater Fouad im Hintergrund.

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Ein IDF-Foto löst Empörung aus

Der 20-jährige israelische Soldat, Mor Ostrovski, hat mit einem Bild für Empörung gesorgt. Es zeigt ein palästinensisches Kind im Visier eines israelischen Heckenschützen. Das Bild wurde am 25. Januar in einem palästinensischen Dorf aufgenommen und via Instagram verbreitet.



Es bestätigt, palästinensische Kinder sind eine Zielscheibe in den besetzten Gebieten und die Soldaten der "moralischsten Armee der Welt", wie sich selber bezeichnen, finden das auch noch normal und sogar witzig.

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Während Freeman sich erholt mach ich SusiQ zwischendurch einige Updates.

Es ist Zeit für eine Pause zur Besinnung

von Freeman am Mittwoch, 13. Februar 2013 , unter | Kommentare (31)



Auch wenn man mit Religion nichts am Hut hat, viele Menschen nutzen die Tage vor Ostern, um kürzer zu treten und auf etwas zu verzichten. Mit Fasten ab Aschermittwoch soll man dabei nicht nur einige Kilos verlieren, sondern zur besseren Besinnung kommen und zur Überlegung, wie soll es mit dem eigenen Leben weitergehen. Ich werde mich auch zurückziehen und eine Pause vom Schreiben einlegen. Ich kann das beruhigt machen, denn wie uns die Medien und Mario Draghi verkünden, ist die Schulden- und Eurokrise vorbei, die Börsen steigen und der Euro auch. Gute Aussichten leuchten am Horizont.


Es wird uns erzählt, die Wirtschaft wird in Europa 2013 boomen, Griechenland, Italien und Spanien werden nicht im Mittelmeer versinken und wir können wieder Party machen. Auch Obama hat bei seiner Ansprache zur Lage der Nation gestern Abend nur tolle Aussichten verkündet. Amerika wird zu seiner alten Stärke zurückfinden. Neue Krieg sind auch nicht an Horizont zu sehen und die Friedensaussichten sind noch nie so gut gewesen wie heute. Mit einem wiedergewählten Friedensnobelpreisträger am Steuer fahren wir durch den farbigen Regenbogen in eine leuchtende Zukunft.

Wir sehen wie die Politiker in der Eurozone alles im Griff haben, das Vertrauen in ihr Handeln wächst, was sie uns erzählen können wir ruhig glauben, denn sie dienen nur unseren Interessen. Es gibt also überhaupt keinen Grund weiter pessimistisch zu sein. Ich könnte ohne schlechtes Gewissen zu haben auch wie der Papst in Rente gehen und sogar überlegen, ob die ganze Aufklärungsarbeit noch einen Sinn macht. Über was soll ich noch schreiben, wenn Friede, Freude, Eierkuchen herrscht? Das bisherige negative Denken zieht einem schon runter.

Deshalb, weg vom öden Bildschirm und raus ins schöne Leben. Bei dem tollen Schnee einfach die Bretter anschnallen und mit einem Lächeln im Gesicht die Pisten runterkurven. Das mach ich jetzt. Dabei frische Luft tanken, die Sonne geniessen und auf neue Gedanken kommen. Neben dem Sport wären Reisen auch angesagt. Es gibt noch viel in der Welt zu entdecken. In diesem Sinne gönne ich mir eine Pause.

Wir sind nicht mehr Papst

von Freeman am Montag, 11. Februar 2013 , unter | Kommentare (63)



Um 12:00 Uhr sass ich gerade im Auto als ich die Meldung aus dem Radio hörte, um 11:57 Uhr hätte der Vatikan den Rücktritt des deutschen Papst Benedikt XVI für den 28. Februar verkündet. Ich war von dieser Nachricht überrascht, denn nach meinem Verständnis handelt es sich um ein Amt auf Lebenszeit. Tatsächlich liegt es schon über 700 Jahre zurück, dass ein Papst "freiwillig" zurückgetreten ist. Zuletzt war es Coelestin V. im Jahr 1294 der sechs Monate nach seiner Wahl bereits sein Amt niederlegte (musste). Interessant ist, sein Nachfolger Bonifaz VIII. verhinderte den Rückzug ins Mönchsleben und sperrte ihn bis zu seinem Tod anderthalb Jahre später in einer Burg ausserhalb von Rom ein. Wünschen wir Herrn Ratzinger oder wie sich der Papst AD nennen wird nicht das selbe Schicksal durch seinen Nachfolger. Schon damals waren Päpste nicht besonders christlich, sondern es ging um Macht und Entfernung von Rivalen.



Obwohl ich kein Katholik bin, erlaube ich mir als Christ meinen Kommentar zum Rücktritt abzugeben:

Was mir sofort als Gedanke einfiel als ich die Nachricht hörte war, er sieht eine Gefahr auf sich selber, dem Vatikan, der katholischen Kirche oder sogar auf die Welt zukommen, die ihn überwältigt und die er nicht bewältigen kann. Das kommt für mich auch in der Begründung zum Ausdruck: „Ich habe nicht mehr genug Kraft für mein Amt“. Diese Kraft habe in den vergangenen Monaten „in mir derart abgenommen, dass ich mein Unvermögen erkennen muss, den mir anvertrauten Dienst weiter gut auszuführen“, heisst es in der Erklärung. Nur, vor dieser Situation, im hohen Alter und schlechter Gesundheit das Amt des Kirchenoberhauptes führen zu müssen, standen schon viele andere vor ihm und sie sind deshalb nicht zurückgetreten. Warum er jetzt? Da muss es mehr an "grossen Problemen" geben für die er keine Kraft mehr hat.

Wir können nur spekulieren über was die wirklichen Gründe sein könnten. Wurde er bedroht, weil er den Befehlen gewissen Mächten nicht folgt? Will diese Macht ihn durch einen gehorsamen Amtsträger ersetzen? Oder sieht er Sturmwolken aufziehen und meint, er wird das Schiff der Kirche nicht heil durchbringen können? Will er Platz machen für eine jüngere und kraftvollere Person, die dem eher gewachsen ist? Wir werden es sehen an dem wer sein Nachfolger wird, wie dieser das Amt prägt und was noch dieses Jahr alles passiert.

Für mich ist er sowieso "nur" der Bischofs von Rom, (er nennt sich auch selber so) und nicht unbedingt der "unfehlbare" Nachfolger von Petri. Wenn ich nämlich die Aussagen, Predigten und Botschaften von Jesus genau interpretiere, finde ich darin keinen Hinweis, er wollte eine Kirche haben. Ganz sicher keine die zu dem geworden ist so wie sie ist, mit solchen Leuten als seine Vertreter. Jesus war ein Rebell der sich zu Lebzeiten gegen eine institutionalisierten Glauben wehrte und die alleinige Autorität Gottes Wort durch die Priesterschaft zu verkünden oder zu interpretieren scharf kritisierte. Das war ja genau sein Verhängnis und er wurde deshalb als "Gotteslästerer" getötet.

Er hat auch sehr wenig von diesem ganzen Hokuspokus um und in den Tempeln gehalten. Das einzige Mal wo Jesus richtig zornig und gewalttätig wurde war, als er bei der Tempelreinigung sich eine Geissel aus Stricken geflochten hat, damit alle Geldwechsler und Händler samt ihren Schafen und Rindern aus dem Tempel hinaus trieb, die Tische umschmiss, das Geld der Wechslern dabei verschüttete und laut rief: "Schafft das weg von hier! Macht das Haus meines Vaters nicht zu einem Kaufhause!‘ Und er fügte hinzu: "Steht nicht geschrieben: ‚Mein Haus soll ein Bethaus heissen für alle Völker‘? Ihr aber habt eine Räuberhöhle daraus gemacht.

Die meisten Predigten hat Jesus sowieso unter freien Himmel abgehalten und nicht in Tempeln. Ich glaube nicht, dass er sich in einem heutigen "Gotteshaus" wohlfühlen würde, speziell in keinem das voller Prunk und Gold ist und nur die weltliche Macht und den Reichtum der Kirchenfürsten und königlichen Stifter zeigen soll. Die Kathedralen sind doch nicht gebaut worden, um die Grösse Gottes zu zeigen, sondern die der damaligen Machthaber. Um die Grösse Gottes zu sehen und zu erkennen muss man nur die Grösse des Universums betrachten, das unbegreiflich und unendlich ist.

Wenn man sich das Thomasevangelium durchliest, was ja angeblich noch zu Zeiten wo Jesus gelebt hat niedergeschrieben wurde oder kurz danach, dann sagt Jesus, keine formelle Kirche ist notwendig um ein Christ zu sein. Deshalb wurde auch dieses Evangelium von praktisch allen christlichen Kirchen zur Häresie erklärt und verbannt. Würde es doch ihre ganze Existenz in Frage stellen und überflüssig machen. Auch das Beten, die Kommunizierung mit Gott und die Interpretierung von Gottes Wort, hat er ganz klar "liberalisiert" und für alle zugänglich gemacht. Das widerspricht aber dem Monopol und Alleinvertretungsrecht der Kirchen.

Es war nämlich so, bis zu der Zeit von Jesus war die Kommunikation mit Gott oder den Göttern exklusiv den Priestern vorbehalten. Die Normalbürger durften gar nicht mit ihm oder ihnen reden. Nur die Priester hatten die selbst gegebene "Fähigkeit" zu kommunizieren und verkündeten dann was sie als Botschaften von Gott oder den Göttern "mitgeteilt" bekommen haben. Dieses Recht nutzen sie aus und kassierten dafür saftige Gebühren. Ist nicht viel anders heute.

Jesus führte eine revolutionäre neue Idee ein, nämlich, jeder kann mit Gott direkt reden, dazu braucht es keinen Übersetzer. Im Evangelium von Lukas kommt das klar zum Ausdruck, wo das "Vater unser" eingeführt wurde, nach dem die Anhänger Jesus fragten, wie sie beten sollten. Für mich sieht das danach aus, wie wenn die Leute damals gar nicht wussten wie man betet. Es war etwas das für sie verboten war. Ausserdem, im Thomasevangelium spricht Jesus darüber, Gott wäre nicht im Himmel, nicht in einem Haus aus Holz und Stein, sondern er wäre überall, zugänglich für alle Menschen zu jeder Zeit. Das geht aus Sicht der Kirchenvertreter natürlich nicht. Es braucht einen Übersetzer, nämlich sie, er thront im Himmel und die Gläubigen müssen in ihr Haus kommen um zu beten.

Diese Idee, das gemeine Volk kann direkt mit Gott sprechen, ohne Priester und Tempel, war damals absolut radikal und extrem. Es wurde als Häresie und als gefährliche Bedrohung der Macht und des Reichtums der Sanhedrin angesehen und der römischen Machthaber ebenso. Jesus brach dieses Monopol und die Mautpflicht auf dem Weg zu Gott. Er gab den Menschen den Zugang kostenfrei. Deshalb haben die Priester ihn gehasst und vernichtet.

Jesus lebte in Armut. Es gibt keine Anzeichen er hat jemals um Geld gebettelt oder Geld für seine Lehrarbeit verlangt. Wie oben bereits gezeigt, er hatte eine totale Abneigung gegen den institutionalisierten Glauben als Finanzoperation. Kaum war er weg wurde aber die christliche Kirche eine Geldmaschine und die Priester wollten bezahlt werden. Sie verlangten wohl Bescheidenheit und Armut von ihren Schäfchen, aber selber führten sie ein gutes Leben. Gerade die katholische Kirche hat sich dann später zu einer der grössten Land- und Gutsbesitzer entwickelt, ganze Länder wurden im Namen des Vatikan erobert und alles beschlagnahmt, was wiederum zu Kriegen mit den weltlichen Fürsten führte.

Wie gesagt, nach dem Jesus die Welt verlies, hat jeder im Religions- geschäft wieder Gott in Häuser und hinter verschlossenen Türen verbannt, wo nur die Priester den Schlüssel dazu hatten. Was Jesus gepredigt hat, Gott ist überall und wäre für jeden immer zugänglich, durfte nicht sein. Das ist so ähnlich wie heute, Information ist mit dem Internet jedem, überall und immer gratis zugänglich. Auch das wollen die Machthaber uns wieder wegnehmen, monopolisieren, kontrollieren und zahlbar machen.

Dieses Monopol der Kirche wurde dann später gebrochen durch die Erfindung des Buchdrucks durch Gutenberg. Hatten doch nur Mönche Zugang zur Bibel, die sie selber mit Hand kopierten und dann noch in einer Sprache, die das Volk nicht verstand, nämlich in Latein. So konnte man ihnen alles erzählen und sie waren abhängig von den Kirchen- vertretern. Durch das kostengünstige Herstellen und Vervielfältigen der Bibel und dann noch durch die Übersetzung in viele Sprachen, wie durch Martin Luther ins Deutsche, wurde das Exklusivrecht umgangen und jeder konnte sie lesen.

Dieser Vorgang, die Bibel in vielen Sprachen zu verbreiten, war aber in den Augen der katholischen Kirche ein absolutes Verbrechen. So wurde das Sprachgenie William Tyndale von der Kirche vehement verfolgt, weil er eine englische Version der Bibel übersetzte, druckte und verbreitete. Jede Kopie wurde in England aufgestöbert und verbrannt. Wer so eine Bibel besass, oder die Schriften von Martin Luther hatte, landete im Gefängnis oder wurde hingerichtet. Der Bischof von London, Cuthbert Tunstall, verfolgte mit fanatischer Gründlichkeit jeden mit einer englischen Bibel.

Das heisst, die katholische Kirche hatte überhaupt kein Interesse, dass der Mann auf der Strasse in England das Neue Testament lesen konnte. Sie wollte nur ihre Macht die sie dadurch gefährdet sah erhalten und vernichtete alles und jeden der dem im Weg stand. Was hat das mit Christentum zu tun? Diese Perversion gipfelt in der Heiligsprechung von Thomas Morus. Ja, es wird nur sein Widerstand gegen die Scheidungs- wünsche von König Heinrich VIII und sein Märtyrertod erwähnt. Was wenige wissen, er war aber auch einer der grössten Verfolger von Besitzern englischer Bibeln.

Sir Thomas Morus, Kanzler von England, verfolgte Tyndale und überhaupt alle Reformer mit brutaler Härte, nur weil sie es gewagt hatten die Bibel zu übersetzen und unter die Leute zu bringen. Der Katholik Morus liess Menschen die deswegen als Ketzer bezeichnet wurden auspeitschen. Zusammen mit dem Bischof von London lies er Leute wie John Tewkesbury, Richard Bayfield und James Bainham am Pfahl verbrennen. Ihr einziges Verbrechen, sie glaubten an das Wort Gottes, aber in Englisch.

Diesen Mörder und Bibelverbrenner hat aber die katholische Kirche 1886 selig gesprochen. Die Heiligsprechung erfolgte 1935. Am 31. Oktober 2000 ernannte Papst Johannes Paul II. ihn zum Patron der Regierenden und der Politiker, wie passend. Ausserdem ist er der Patron der KjG (Katholische junge Gemeinde) und zahlreicher Katholischer Studenten- gemeinden, vor allem auf dem Gebiet der neuen Bundesländer. Sein Gedenktag in der katholischen Kirche ist der 22. Juni. In vielen Orten sind ihm Kirchen geweiht, siehe dazu Thomas-Morus-Kirche.

Eine andere und damit auch richtigere Übersetzung und Interpretation der Bibel als wie die der Kirche war verboten. So lautet die allgemeine akzeptierte Übersetzung der ersten Zeile des Glaubensbekenntnis: "Vater unser der Du bist im Himmel ..." Nur, das Original auf Aramäisch zeigt eine bewusste Falschübersetzung von "Vater unser der Du bist überall ...", was dem was die Kirche sagt widerspricht. Jesus sprach ja Aramäisch und nicht Hebräisch. Interessant ist auch, das Wort für Gott auf Aramäisch lautet Alaha oder Elah bzw. Elaha, ähnlich wie auf Arabisch Allah. Archäologisch gesichert ist die vorislamische Verwendung von Allah durch Christen.

Was will ich mit dem Ganzen sagen? Diese Institution Kirche ist eigentlich nur ein weltliches von Menschen gemachtes Konstrukt und dessen Vertreter vertreten hauptsächlich sich selber und die Doktrin die sie passend ausgearbeitet haben. Viele die sich Christen nennen sind so weit von der Botschaft Jesus entfernt wie die Erde zum nächsten Stern, nämlich Lichtjahre. Mit Spiritualität, also der Glaube an Gott und damit verbundene Streben nach Liebe, Wahrheit, Gerechtigkeit, Friede und der Erkennung wie schön die Schöpfung ist, haben sie nichts zu tun.

Was jetzt in den kommenden Wochen abläuft ist ein weltliches Schauspiel, wo es um die Machtübernahme im Kirchenstaat geht. Ein Nachfolger für Benedikt XVI. soll bis Ostern feststehen. „Wir sollten Ostern einen neuen Papst haben“, sagte Vatikansprecher Federico Lombardi am Montag. Der Ostersonntag fällt in diesem Jahr auf den 31. März. Das Konklave zur Wahl des neuen Kirchenoberhauptes könne 15 bis 20 Tage nach dem Rücktritt beginnen, sagte der Sprecher.

Wie brüderlich christlich tolerant Benedikt war hat man an seiner Auffassung gesehen, dass den Protestanten nach katholischer Lehre kein Kirchenstatus zukommt. Andere Christen sind gar keine und die einzige Kirche Christi ist die der katholischen Kirche. Was wohl Jesus heute dazu sagen würde? Auch wieder, Ihr habt eine Räuberhöhle daraus gemacht?

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