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Oscar-nominierte Filme zeigen den Apartheidstaat

Donnerstag, 21. Februar 2013 , von Susi Quadro um 11:00

Am kommenden Sonntag findet die 85. Verleihung der Oscars in Los Angeles statt. Die Mitglieder der Academy of Motion Picture Arts and Sciences (AMPAS) stimmen über die besten amerikanischen und ausländischen Filmproduktionen und Filmschaffenden des Vorjahres ab, die im Rahmen einer live in über 225 Ländern ausgestrahlten Fernsehgala vor Milliarden Publikum ausgezeichnet werden.



Das besondere dieses Jahr, zum ersten Mal in der Geschichte der Oscar-Verleihung sind zwei Filme über den israelisch-palästinensischen Konflikt in der Kategorie "Bester Dokumentarfilm" nominiert worden. Beide zeigen wie unmenschlich die Okkupation der palästinensischen Gebiete und die Trennung ist, jeder auf seine Art. Hat damit ein Wandel in Hollywood stattgefunden, dass man so ein Tabuthema einer breiten Öffentlichkeit zeigen will? Ja und Nein.

Einerseits nicht wirklich, denn in der Hauptkategorie "Bester Film" sind die übelsten Machwerke der Propaganda nominiert, die von der CIA gesponsort wurden. Wie "Argo" mit Grant Heslov, Ben Affleck und George Clooney, die reinste Geschichtsfälschung und erneute falsche Darstellung des Iran. Dazu "Zero Dark Thirty" mit Mark Boal, Kathryn Bigelow und Megan Ellison, eine komplett erfundene Fiktion über die "heldenhafte" Ermordung von Osama Bin Laden.

Der ehemalige Botschafter Kanadas im Iran, Ken Taylor, hat den Film "Argo" heftig kritisiert und gesagt, "die Macher haben keine Ahnung von was sie reden". Taylor sagte, die schwarz-weiss Darstellung der Iraner und die erfundenen Szenen karakterisieren nicht die Menschen richtig, wie zum Beispiel ihre Gastfreundschaft und Gerechtigkeitssinn. Aber wir wissen wie das Oscar-System funktioniert, in dem sie zum Beispiel den grandiosen Film "Avatar", der den Raubbau der Grosskonzerne kritisiert, links liegen liesen, und dafür den Film "Hurt Locker", der den Krieg befürwortet, mit sechs Oscars auszeichneten.

Diese Grossproduktionen dienen nur der Gehirnwäsche und sollen die Meinung der Amerikaner und des Weltpublikum in die gewünschte falsche Richtung lenken, wie böse doch der Islam ist und alle Moslems sind Terroristen. Ausserdem, wie gut doch die Amerikaner sind im "Krieg gegen den Terror". Nach 9/11 haben sie auch den Film "Flight 93 - Es geschah am 11. September" herausgebracht, über den heroischen Kampf der Passagiere gegen die Entführer. Nur, es ist alles frei erfunden und ein Märchen.



Andererseits trotzdem, auch wenn die Sparte der Dokumentarfilme nicht die grosse Aufmerksamkeit bekommen, ist es doch bemerkenswert und einmalig, dass "5 Broken Cameras" von Emad Burnat und Guy Davidi, sowie "The Gatekeepers" von Dror Moreh, Philippa Kowarsky und Estelle Fialon nominiert wurden und damit einem grossen Publikum gezeigt werden. Beide Filme sind übrigens von israelischen Filmemachern direkt oder mit deren Hilfe gemacht worden, was die Nominierung natürlich erleichtert hat.



"The Gatekeepers" zeigt die israelische Seite, in dem sechs ehemalige Chefs des israelischen Geheimdienstes Shin Bet interviewt wurden, Leute die über Jahrzehnte mit der Aufgabe, Israel "sicher" zu halten, beauftragt waren. Alle sind sich darin aber einig, die illegale Okkupation des Westjordanlandes und die Ausgrenzung des Gazastreifens muss beendet werden. Ein sehr erstaunliche Aussage ausgerechnet von israelischen Geheimdienstchefs, die man sonst nie hören darf. Filmdirektor Dror Moreh versucht mit seiner Reportage die schwierige ethische und moralische Frage der israelischen Besatzung durchzubringen.

Netanyahu ist "not amused" über die Aussagen der ehemaligen Geheimdienstchefs. Die Shin Bet Veteranen haben sich von ihrer vorherigen Einstellung und dem kriegerischen Regime dem sie dienten distanziert. Ami Ayalon, einer der interviewt wurde, erzählt im Dokumentarfilm, die Israelis leiden unter einer tragischen Kurzsichtigkeit, was ihr Überleben gefährden könnte. "Wir haben alle Schlachten gewonnen aber den Krieg verloren," sagte Ayalon.



Im Kontrast dazu "5 Broken Cameras", eine Darstellung der palästinensischen Perspektive. Die Aufnahmen die Emad Burnat in einem Zeitraum von fünf Jahren gemacht hat zeigen die Wirklichkeit der Okkupation in seinem Dorf von Bil'in, wo wöchentliche Demonstrationen dagegen stattfinden und wie die Besatzungssoldaten der IDF brutal gegen die Zivilisten vorgegangen sind. Ohne grosses Millionenbudget im Gegensatz zu "The Gatekeepers" wirkt "5 Broken Cameras" wie ein Tritt in den Magen.

Der israelische Kodirektor Guy Davidi hat den Film rund um die Lebensdauer von fünf Kameras geknüpft, die Burnat benutze um sein Leben zu dokumentieren, die alle dabei zu Bruch gingen. Die Zuschauer werden mit einer brutalen Realität konfrontiert, die schwer zu glauben ist, aber durch das eigene Sehen und Hören glaubhaft gemacht wird. Wie leben Menschen die keine Rechte haben unter einer Politik der Rassentrennung, die sobald sie sich bewegen auf Schritt und Tritt von Soldaten in Checkpoints kontrolliert und Schikaniert werden.

Was sagt uns die Nominierung der beiden Filme über unsere Einstellung zum Thema Israel und den Palästinensern? Man muss es im Zusammenhang mit der überwältigenden Zustimmung der UN-Mitgliedsländer sehen, die einer Anerkennung Palästinas als Staat oder wenigstens als Beobachterstaat zugestimmt haben, trotz massiver Nötigung durch Washington und der Israel-Lobby es nicht zu tun. Die Welt wacht endlich auf und erkennt die Tatsache, es ist was oberfaul im Staate Israel. Es ist nämlich kein Staat für alle Bürger, denn die ursprüngliche Bevölkerung sind Bürger zweiter Klasse, werden diskriminiert, schikaniert, ausgegrenzt und entrechtet.

Die Menschen die bis 1946 in Palästina lebten wurden durch die jüdischen Einwanderer vertrieben, aus ihrer Heimat davon gejagt und sind Flüchtlinge im eigenen Land. Ihr Restterritorium wird immer kleiner wegen dem täglichen Landraub durch die jüdischen Siedler. Dabei ist das Wort "Siedler" auch wieder eine falsche Beschreibung, wie wenn das Land für eine Besiedelung leer wäre. Richtig müsste es Eroberer oder Landräuber heissen. Die militärische Besetzung von Palästina, die Teilung des Landes mit einer Mauer, und die Haltung der Menschen in Gaza wie in einem Gefängnis, findet deshalb statt, denn wenn Israel allen Bewohnern die gleichen Rechte geben würde, wäre es kein jüdischer Staat mehr.

Ist genauso wie damals in Südafrika, wo die Minderheit der Weissen die Mehrheit der Schwarzen durch Rassentrennung ausgrenzte, damit Südafrika ein "weisser Staat" zwangsweise blieb. Man pferchte die Schwarzen hinter Mauern und Stacheldraht in Gettos ein und sie durften nur tagsüber raus, um für die Weissen als Sklaven zu arbeiten. Genau das selbe findet in Israel statt. Die Palästinenser dürfen in der Landwirtschaft oder auf dem Bau arbeiten, danach haben sie hinter der Mauer zu verschwinden. Sogar die sogenannten arabischen Israelis haben weniger Rechte und werden diskriminiert. In ihrem Ausweis steht "Araber" als Kennzeichnung.

Ein gemischtes Ehepaar, wenn also Palästinenser und Israelis heiraten, darf nicht in Israel leben. Das wäre so wie wenn zum Beispiel ein deutsch-türkisches Ehepaar nicht in Deutschland leben dürfte. Was für einen Aufschrei gebe es hier bei so einem diskriminierenden Gesetz, das aber vom höchsten Gericht in Israel als rechtens beurteilt wurde. Begründung, die Sicherheit des Staates geht vor, denn sonst könnten "Terroristen" ins Land kommen.

Interessant ist, genau die Leute die ständig hier in Europa die Integration der Einwanderer und Vermischung der Kulturen verlangen, sich für die Gleichberechtigung der Ausländer einsetzen und ihnen das Wahlrecht geben wollen, sind die welche die Rassentrennung in Israel vehement unterstützen und nie Kritik üben. Dabei sind die Palästinenser gar keine Ausländer, sondern es ist ihr Land und ihre Heimat. Die Israelis sind ja die wirklichen Fremden die aus Europa oder wo immer her zugewandert sind. Es ist alles völlig auf den Kopf gestellt.

Die Gesellschaftslogik in Israel ist von einem Model des Rassismus geprägt, wo die fundamentalen demokratischen Werte der Gleichberechtigung der Menschen nicht existieren. Die Folgen der Besatzung, die durch die Dokumentarfilme "The Gatekeepers" und "5 Broken Cameras" gezeigt werden, bringen den unbestreitbaren Beweis, Israel ist ein Apartheidstaat. Eine permanente Trennung, Unterdrückung und Okkupation ist nicht die Lösung des Konflikts, sondern nur die Öffnung zu einer Akzeptanz, Israelis und Palästinenser sind gleichberechtigt, haben die gleichen Rechte und Pflichten.

Emad Burnat bei der Einreise in die USA festgehalten

Der bekannte Filmemacher und Oscar-Gewinner Michael Moor hat einen Artikel mit der Überschrift veröffentlicht: "Wie mein Freund und Oscar-nominierter Emad Burnat am Flughafen von Los Angeles festgehalten und mit Deportation gestern Abend bedroht wurde".



Michael Moor schreibt:

Ich und meine Kollegen - Michael Apted und Rob Epstein – waren die Gastgeber für das Abendessen für die Dokumentarfilmemacher. Aber einer der nominierten Regisseure war nicht dabei - Emad Burnat, der Kodirektor des Oscar-nominierten Films "5 Broken Cameras". Dieser ausgezeichnete, preisgekrönte Film zeigt, wie das Dorf von Emad im Westjordanland Gewaltlosigkeit benutzte, um gegen die Entscheidung der israelischen Regierung zu protestieren, eine Trennungsmauer mitten durch ihr Dorf und ihre Äcker zu errichten - um dann zu erleben (festgehalten mit Kamera) wie israelische Soldaten auf unbewaffnete palästinensische Zivilisten schiessen - ist der erste palästinensische Dokumentarfilm der für den Oscar nominiert wurde.

Während wir auf Emads Ankunft warteten - er uns seine Familie hatten bereits sechs Stunden an einem israelischen Checkpoint verbracht beim Versuch nach Amman zu fahren, um das Flugzeug zu erreichen - bekam ich die dringende SMS von Emad aus einem Verwahrungsraum im Flughafen von Los Angeles. Er schrieb, die Einwanderungsbehörde würde ihn, seine Frau Soraya und seinen 8-jährigen Sohn Gibreel (den Star des Films) in einem Verhörraum festhalten. Sie würden ihm nicht glauben, dass er ein Oscar-nominierter Filmdirektor sei, der für die Oscar-Verleihung am Sonntag angereist ist. Er ist Palästinenser und auch ein Olivenbauer. Offensichtlich ist das zu viel für die Beamten des Heimatschutzministeriums und geht nicht in ihren Kopf rein.

"Sie sagen, sie bringen uns zum nächsten Flug zurück nach Amman," schrieb er.

Ich kontaktierte sofort den CEO der Akademy Dawn Hudson und COO Ric Robertson, die es wiederum dem Präsidenten der Academy Hawk Koch mitteilten. Sie informierten den Anwalt der Academy, der wiederum als Partner einen top Einwanderungsanwalt hat und sie kümmerten sich darum. Ich rief das Aussenministerium in Washington an.

Ich schrieb Emad, er soll den Beamten meinen Namen und Handy-Nummer geben und sie sollen mich sofort anrufen, damit ich ihnen erklären kann, wer er ist und warum sie ihn freilassen sollen.

Nach dem er für fast zwei Stunden festgehalten wurde, mit wiederholten Drohungen sie würden ihn nicht ins Land lassen und nach Hause schicken, haben die Behörden nachgegeben und Emad und seine Familie freigelassen.

Ich schrieb ihm, wir würden mit dem Abendessen warten bis er ankommt. Als er ankam war er sehr erschüttert und aufgebracht.

Er erzählte uns, diese Art der Behandlung ist er gewohnt "tagtäglich unter der Okkupation". Er gab eine eloquente und bewegende spontane Rede, in seiner üblichen ruhigen Stimme, an seine Kollegen die mit ihm nominiert sind. Er sagte, es war seine sechste Reise mit seinem Film in die USA, es war aber das erste Mal wo er festgehalten wurde. Er sagte, sie wollten offizielle Dokumente sehen, er wäre wirklich ein Nominierter. Ich sagte, hat die Einwanderungsbehörde noch nie von Google gehört?

Die Amerikaner im Raum entschuldigten sich bei Emad dafür, wie die Behörden und Sicherheitskräfte ihn behandelt hätten.

Trailer "5 Broken Cameras":



Trailer "The Gatekeepers":



Update 22.02.13 - Guy Davidi, der israelische Kodirektor von "5 Broken Cameras" sagte gegenüber den Medien in Los Angeles, Insider der Filmindustrie hätten ihn gewarnt, erheblicher Druck wird auf die Academy ausgeübt, damit der Film nicht den Oscar gewinnt. "Viele Leute in Hollywood sind sehr damit beschäftigt um sicher zu stellen, keiner der beiden Filme gewinnt," sagte er. "Aus der Sicht Israels wäre ein Oscar ein PR-Desaster und würde bedeuten, mehr Leute sehen die Filme."

Hollywood wird ja auch von den Arabern kontrolliert (lach).

insgesamt 12 Kommentare:

  1. Chang sagt:

    Ich bin vor ca. 6 Jahren das letzte mal über Miami geflogen. Was ich dort erleben musste bei der Grenzkontrolle geht über keine Kuhhaut. Ich habe mir geschworen diese Land nie mehr zu besuchen solange das Regime dort seine Macht ausübt. Ich hatte 4 Stunden Zeit für den Transit zum nächsten Flug wurde aber 3 und halb Stunden in einem Warteraum der Grenzpolizei angehalten und das mit derbsten Schickanen und Machtspielchen seitens der Polizei dort und am Ende hatten sie nichts gefunden was es auch nichts zu finden gab und ich habe um ein Haar fast danach noch mein Flug verpasst! Diese Arroganz und Kontrollwahn in Miami war definitiv schon Paranoid! Sowas habe ich danach nie mehr erlebt und hoffe es auch nicht - mir tut dieser Film Regisseur leid und kann ihn nur zu gut verstehen - ich würd mir das nicht mehr gefallen lassen und das nächste mal diesen Zionistenball einfach ignorieren! Wer tut sich sowas überhaupt noch freiweillig an? Und was Israel betrifft - traurig aber wahr - nun die Zionisten haben ja noch Nordkorea als Open-Air-Labor wie der Gazastreifen - dort werden ihre Propagandamethoden, Tricks, Militärstrategien usw ganz öffentlich durchgeführt. Was dort funktioniert wird dann auf uns losgelassen! Wie sagte schon eine Onlinezeitschrift - das grösste Freiluftgefägniss der Erde - jup und was haben die Gefangenen für einen Wert allgemein - keinen! Wupps - besser könnte mann ein Menschenversuchlabor nicht tarnen! Das ist einfach unglaublich wenn es nicht so real wäre - aber ich hoffe das die Israelis eines Tages das Land in der Flucht verlassen müssen und die Palistinänser wieder ihre Heimt bewohnen dürfen wo sie auch hingehören!

  1. xabar sagt:

    So langsam bricht sich die Wahrheit Bahn, und von daher erklärt sich die hektische Betriebsamkeit von Eutelsat und anderen Providern, iranische Sender wie Press TV und andere in den verschiedensten Sprachen aus dem Verteiler zu nehmen, damit dort nicht mehr über das Unrecht der Vertreibung an den Palästinensern berichtet werden kann.

    Ich finde es immer wichtig, dass man die Täter mit Namen nennt, denn sie haben eine Identität und ein Gesicht. In jenem Fall handelte es sich um Michel de Rosen, einen Israeli, der die iranischen Sender von Eutelsat verbannte. Rosen ist ein Feind der freien Meinungsäußerung und der freien Presse.

    Ein weiterer interessanter Name ist Eli Yishai - israelischer Innenminister - der die Politik gegen israelisch-palästinensische Paare in die Wege leitete, woraúf dankenswerterweise in dem Artikel von Susi hingewiesen wurde. Solche Verbindungen stellten eine, Zitat: 'demografische Bedrohung' für Israel dar (Ilan Pappe, 'Die Vergessenen Palästinenser', New Haven & London, 2011, S. 4).

    Verheiratete Paare haben also entweder Israel zu verlassen oder sich wieder zu trennen (!). Dies ist ein lupenreines Nazigesetz.

    Andere Apartheidsgesetze folgten im Zeitraum von 2003 bis 2007:

    Da ist zum Beispiel das Loyalitätsgesetz, wonach alle in Israel Lebenden, gleich ob sie Juden oder Nichtjuden sind, Israel als jüdischen und zionistischen Staat anerkennen müssen. Niemand wird z. B. zur Wahl zugelassen, der dies ablehnt.

    Da ist z. B. auch das Gesetz, das es verbietet, der 'Nakbar', der Massenvertreibung und Ausrottung von Palästinensern in den Jahren 1947 bis 1954 zu gedenken. In Schulbüchern darf nicht von diesem Holocaust an den Ureinwohnern Palästinas die Rede sein, womit die Leugnung eines Holocaust zum Gesetz erhoben wurde. Das Wort 'Palästina' darf nicht verwendet werden.

    Da ist das Gesetz, das Städten und Gemeinden das Recht einräumt, nichtjüdische Bürger als Einwohner abzuweisen. Man stelle sich, in deutschen Städten könnten Deutsche darüber entscheiden, ob Türken oder andere Ausländer zuziehen oder nicht.

    Da ist das Gesetz, das arabische Israelis bei Landkäufen benachteiligt, ihnen praktisch verwehrt, Land zu kaufen. Diejenigen, die aus diesem Land stammen, dürfen ihr eigenes Land nicht besitzen!

    Andere Gesetze zeigen, dass 'die einzige Demokratie im Nahen Osten' selbst den eigenen Bürgern, wenn sie Araber sind, verbietet, sich zu organisieren, zu protestieren, palästinensische Flaggen und andere Symbole zu zeigen.

    Diese Aufzählung von Apartheidsgesetzen beinhaltet noch nicht einmal die schlimmsten Diskriminierungen: die gegen die völlig rechtlosen Palästinenser in den besetzten Gebieten und in Gaza, die kein Wahlrecht haben, die kein Recht auf Sicherheit haben, kein Recht auf Leben, die kein Recht auf Freizügigkeit haben, die kein Recht haben, Rechtsmittel gegen willkürliche Verhaftungen einzulegen (erst unlängst wurden wieder gewählte Hamasabgeordnete verhaftet und eingesperrt), die kein Recht haben, sich gegen die Übergriffe der rassistischen Kolonisten zu wehren und die jeden Tag von israelischen Soldaten zusammengeschossen werden, wenn sie friedlich gegen die Mauer demonstrieren, die palästinensische Familien auseinanderreißt.

    Und dieser Staat, den man Apartheid-Zionesien nennen, der kein internationales Recht, keine UN-Resolutionen respektiert, wird von der deutschen Regierung mit atomwaffenfähigen U-Booten der Dolphin-Klasse zu Vorzugspreisen eindeckt, um 'seine Sicherheit zu garantieren'...

  1. ein weltweiter feiertag, wenn das israhellische-ziofaschonazi-rechtsradikale-regime aufgrund von inneren unruhen und revolten zerbrechen wird!
    der iran hat all dies vorausgesagt. israhell wird im inneren zerbrechen. dieser einmalige unrechtsstaat darf in dieser form nicht existieren! es wird endlich zeit, dass die guten moralischen israelis verstehen was wirklich passiert und aufstehen und umstürzen! dieser psychoverknaxte (er muss seinen bruder rächen) netanjahell ist nicht mehr zu ertragen. also liebe israelis, entwickelt euch endlich weiter und zeigt der welt, dass es auch anders geht, als nur mit landraub, mord und kriegstreiberei. schluss mit projekt groß-israel! es reicht verdammt nochmal! es reicht...
    die genannten dokus sind gut, erwähnen möchte ich aber noch Dr. Duke. sehr sehenswerte doku beiträge auch von ihm auf seiner webseite und auf youtube.

    danke susi für deine gute arbeit ;)

  1. Chang sagt:

    Wichtiger Hinweis auf meine obigen Kommentar - ich meine mit Israelis nicht alle Leute dort die in Israel geboren sind, sondern nur das die Menschen dort das zionistische System auflösen und anfangen in Frieden und Toleranz miteinander zu leben. Solange aber noch das mörderische Elitepack dort herrscht wird es nie Frieden geben! Wenn die Menschen sich als Menschen begegnen dann beginnt die Zeit für die wahre Heimat für alle Menschen die dort geboren wurden! Welcher Rasse, Rellgion und Zugehörigkeit sie auch immer abstammen!

  1. Guy Fawkes sagt:

    Lange angewandtes Unrecht muß zwansläufig ein Ende haben! Jedem Menschen, der noch einen kleinen Funken an Vernunft in sich trägt, muss klar sein, dass der Weg der Unterdrückung und Gewalt ein kurzer Weg mit unangenehmen Ende ist! Vielleicht ist jetzt der Weg des Dialogs bereitet? Ich hoffe es!
    Auch aus der Vergangenheit lernen wir und vielleicht erleben wir es mit Israel, genauso wie einst in Südafrika, wo nach der Diktatur eine Wahrheitsfindungs-Kommission eingesetzt wurde, die auch Tätern eine Amnestie und Vergebung anbot. Ja, Ihr lest richtig, die Zeilen kommen vom alten Guy! Ich habe die letzten Tage ziemlich bewegendes Film- und Lesematerial gesehen, das sich mit dieser Geschichte auseinandersetzt. Die Anfänge haben wahre Größe der Opfer gezeigt! Ähnlich wie der palistinänsische Arzt, der seine Familie verlor, war das Credo dort:"Ich weigere mich zu Hassen!" Das ist ein Hammerschritt! Mir platzt manchmal der Arsch wenn ich nur davon lese, aber diese Menschen haben dieses Unrecht selbst erleiden müssen und zeigen die menschliche Größe, Ihren Hass abzulegen für eine bessere Zukunft!" Ich bin tief bewegt. Das erfordert Mut und Größe, genau diese, wie sie der Regisseur des Films "5 broken Cameras" zeigt! Solange es solche Menschen gibt, die sicher in der Mehrzahl sind, besteht doch Hoffnung für uns!

  1. yodathesaint sagt:

    We gotta make a change
    it's time for US da people to start making some changes
    let's change the way we EAT let's change the way we LIVE
    and let's change the way we TREAT each OTHER
    you see the old way wasn't working
    so it's on us to do what we gotta do to survive...-TUPAC- aka selbst-erleuchteter(auch ohne hochschulabschluss kann man wahrheit und lüge erkennen und trennen, für die jenigen die, die hoffnung verloren haben!)

    er musste geopfert werden. leute, die "heiligen" waren alle da, es liegt an uns weiter zu machen, oder sie waren alle umsonst da. die amerikanischne pseudo-jesus-kirchen sind ja alle nur darauf aus, dass alle leute in ihrer inzucht-community die dollars, dem "seher" wie bei asterix, geben. der weiße man hat in amerika MONEY zu MANITU gemacht, die "roten" brüder drehen sich schon zum Xten mal im grabe um.


  1. Catherin Bigelow... die Leni Riefenstahl von Hollywood. Eine Schwester im Geiste von Dr.Faust und Goebbel, beschäftigt beim Minitrue.

  1. xabar sagt:

    Mor Ostrowski, ein 20-jähriger israelischer Soldat, der zu einer Scharfschützeneinheit gehört, hat im Internet ein bemerkenswertes Foto veröffentlicht:

    Es zeigt einen kleinen Jungen im Fadenkreuz eines Scharfschützengewehres. Im Hintergrund sieht man die Häuser eines arabischen Dorfes.

    Wahrscheinlich ist dies Ostrowskis eigenes Gewehr. Er hat das Bild nach Protesten wieder zurückgezogen und behauptet, er habe das Foto 'im Internet gefunden'.

    Die israelische Veteranenorganisation 'Breaking The Silence' protestierte und wies darauf hin, dass vor zehn Jahren schon einmal ein ähnliches Bild im Internet gepostet wurde. Seit 2004 veröffentlicht die Organisation Berichte und Videos von reumütigen israelischen Soldaten, die ihren Alltag in den besetzten Gebieten schildern.

    Es gibt neuerdings auch ein Buch dazu:

    'Our Harsh Logic. Israeli Soldiers' Testimonies From The Occupied Territories, 2000-2010', New York 2012, hrsg. von Breaking the Silence.

    Die Website von Breaking the Silence:

    www.breakingthesilence.org.il

    Dort gibt es eine Fülle von Erfahrungsberichten, die vom Hebräischen ins Englische übertragen wurden.

    Es ist eine ganz hervorragende Informationsquelle für all jene, die Interesse haben an den Praktiken der sog. IDF in den besetzen Gebieten, die der jüdische Autor Norman G. Finkelstein als 'die feigste Armee der Welt' bezeichnete.

  1. Es ist zu wünschen, dass die “5 zerbrochenenen Kameras” möglichst breit gezeigt und angesehen werden. Damit wird der Prozess der moralischen Erosion dieses Unrechtsregimes beschleunigt.... Deswegen sollte alle diesen Film irgendwie beschaffen und über alle Kanäle weiterverbreiten.... Wer eine vollständige Quelle hat, soll sich hier melden.

    Aber wegen des her öfters beschworenen “Vergebungsrituals”
    Ich bin mir da gar nicht so sicher, ob wir nicht allesamt einem Moralkonstrukt aufsitzen:
    Wir sollen moralisch handeln (und zumindest gewaltfrei bleiben!) , während dessen die Gegenseite auf die Moral schlicht sch...
    So kann man auch den Widerstand schwächen und hat wieder Zeit und Macht gewonnen und verteidigt.
    Moral ist dann für die anderen da, aber nicht für mich!! Und wenn ich schlau bin, lasse ich immer wieder den Gedanken diskutieren: irgendwie nebulös à la “Der Weg ist das Ziel”
    Bös gesagt: Wenn ich es als psy-op-Verantwortlicher schaffe, den Diskurs so zu bestimmen, dass meine Gegenseite prinzipiell moralisch handeln will, und immer damit beschäftigt ist ... wird diese soweit gebremst, dass ich freie Bahn habe.
    Moral ist für die andern da und für mich dann ----- sehr gut ----

    (s. auch der Gedanke, dass “der Böse” dieselben Optionen hat wie “der Gute” hat - nur eben einige zusätzliche dazu)

    Warum soll der Widerstand der Palästinenser immer nur den Hass in sich unterdrücken? Warum sollen diese Väter des “Bild des Jahres”, warum sollen diese bedauernswerten Menschen nicht in ihren schlaflosen Nächten, in denen sie sich über den Tod ihrer Kleinen grämen nicht einmal überlegen, wie sie ihre Peiniger genauso umbringen können? Hatte Pablo Neruda nicht recht, als er sagte, dass aus jedem Herzen eines Opfers ein Gewehr wächst?

    Und sie sollen dabei ganz cool bleiben, sollen ihre Wut in kaltes Handeln verwandeln.

    Und die “besonderen Freunde”, die Mit-Lese-Ratten, die mitlesen und die links und deren Urheber sortieren und die Listen für die Katakomben immer aktuell halten, müssen wissen, dass ihre Namen in der Geschichte festgehalten sind! Einzelne kann man belügen aber nicht die ganze Menschheit und nicht für alle Zeit! Einzelne konnten sich z.B. auch nach der DDR in eine getürkte Identität retten und eine grinsenden Maske als Wendepolitiker pflegen, aber nur wenige und da werden auch manche aufgedeckt. Ich freu mich im Übrigen darauf, wenn dieses Zionistische Unrechtssystem zusammenbricht. Leid tut es einem für die ganzen wirklich “Gläubigen”, deren gelobtes Land geht dann eben unter - mit der eigenen Glaubenswelt vielleicht? Nun denn, wie wenn ein Spiegel einfach zerbricht. Das wars dann eben. Pech. Noah ist abgesoffen. Evolution hats doch gegeben. Arafat statt Ararat....

    Wem dieses zu böse ist, der kann sich ja mal mit dem Gedanken anfreunden, ob nicht seine Moral eine fremde ist, die er gar nicht mehr bemerkt. Unbesehen bleibt, welche Moral wir aus welchem Bezug herleiten können, aber das ist eine andere Geschichte und da wäre der gegangene Pabst mit seinen markanten Stellungnahmen gar nicht mehr so unsympathisch....

    Mensch denk mal, wurde bereits öfters geschrieben.

  1. wolke7 sagt:

    Respekt für Emad Burnat. Egal wie man moralisch zu dem Verhalten der Grenzkontrollen steht (ich finde es zutieft verachtenswert), halte ich selbst aus einer ablehnenswerten Ethik heraus das Verhalten der Grenzkontrollen für dumm: denn durch dieses Verhalten der Grenzkontrollen und die Artikel darüber, die durchs Internet gehen, wird doch erst eine zusätzliche Aufmerksamkeit auf den Film gelenkt, was den Machthabenden sicher nicht Recht sein kann.

    Wenn ich ein bösartiger Machthaber wäre, würde ich doch lieber darauf achten, dass er so wenig Aufmerksamkeit wie möglich bekommt: ihn aalglatt ein- und ausreisen lassen und lieber im Hintergrund Druck ausüben, dass der Film keine ernstzunehmende Aufmerksamkeit bekommt.

  1. Wenn Hollywood sich nur an den "staatlich" vorgeschriebenen Codex halten würde, wäre Hollywood schon gestern pleite.
    Von daher werden schon einige Filme mit "Wahrheitsgehalt" gezeigt. Nur die protegiert man halt nicht. Zum Beispiel den Film
    "Harodim - Nichts als die Wahrheit"
    http://www.911-archiv.net/blog/filmkritik-zu-harodim-nichts-als-die-wahrheit.html

    Zum TSA, auch der Bollywood Superstar Shah Rukh Kahn wurde mehrfach vom TSA "detained" also festgehalten. Der Name ist aber auch verdächtig ;-)
    http://rt.com/news/indian-actor-detained-airport-040/

    Da in USA viele Bürger jetzt langsam sich weigern zu fliegen, werden Bahn und Buse jetzt auch zum TSA Terrain erklärt. Und mit dem Auto fahren, ist nicht nur kostspielig sondern dort ist die TSA auch schon, natürlich mit Strassensperren.
    Wenn man bei YouTub "TSA harasement" eingibt, kommen hunderte von grusel Filme zutage.
    Es ist nur eine Frage der Zeit bis das Volk sich weigert.
    Bei den DDR Bürgern hat es 40 Jahre gedauert.

    Auch bei den Bürgern in Israel regt sich unmut, letztes Jahr fanden langatmige Proteste und Demonstrationen statt, zum Teil mit tragischen Ereignisse. Ist leider für unsere weisungsgebundene Presse kein Thema gewesen.
    http://www.rt.com/news/israel-protest-housing-203/

    Die Zionisten verlieren gewaltig an Boden, auch hier in der braven Bundesrepublik.
    Dazu Achtung die !Springerpresse!:
    "Laut Umfrage sehen EU-Bürger in Israel die größte Gefahr für den Weltfrieden."
    http://www.welt.de/print-welt/article270732/Laut-Umfrage-sehen-EU-Buerger-in-Israel-die-groesste-Gefahr-fuer-den-Weltfrieden.html

    Anhand eurer Kommentare kann man eindeutig erkennen, dass das "System" arge Probleme hat sein Dasein aufrecht zuerhalten.
    Bekanntlich kommt nach fest, ab, und Lügen haben nun mal kurze Beine. Die Menschen spüren, dass was im Busch ist. In USA verlieren die Mainstream Medien jeden Tag an einfluß. Demonstrationen finden täglich statt. Occupy ist nur ein kleiner Teil davon.
    Hier in Europa brennt es gewaltig. Siehe Spanien, Griechenland und den anderen aus der PIG-Gemeinde, jetzt gesellen sich noch die FISH-Staaten dazu und England, naja seit den Riots wissen wir das da nicht alles wimbelton grün ist und da nützt auch die schwangere Katie nüscht.

    Als Historikerin, kann ich zurecht Behaupten, dass seit Anbeginn der Zeit, tyrannische Regime immer dem Untergang geweiht waren.
    Und heute ist es nicht anders.
    Es ist nur eine Frage der Zeit und geschichtlich gesehen ist Zeit relativ.
    Da kann Hollywood und die PR-Abteilung der NWO noch so viele bunte Bilder und Lügen produzieren, viel erreichen werden sie damit nicht.
    Denn sobald ein paar starke Individuen auftauchen bricht das Kartenhaus zusammen.

    Erbauliche geschichtliche Anschauungen:
    -Persiens eroberungs Interessen, durch Xerxes I. vertreten, wurden in der Schlacht bei den Thermopylen von dem sparta König Leonidas, wieder eines besseren belehrt.
    -Das römische Imperium, konnte trotz Handel, "zivilisatorische" Erungenschaften und dem Militär dem germanischen Interessen nicht gerade einhalt gebieten.
    -Das Spanische Imperium ist an zuviel Gold und Englang erstickt.
    -Das britische Empire, erstickte an seiner Größe zuviele Kriege und einem pazifistischen Mann namens Mahatma Gandhi.

    Kurz gesagt, das anglo-amrikanisch-zionistisches Konstrukt wird auch an seinem Hybris scheitern.
    Die Risse im Fundament werden Sichtbar.
    "Es wird mit Blut kein fester Grund gelegt, kein sicheres Leben schaffe uns anderer Tod."
    Shakespeare König Johann Akt 5

  1. tobe sagt:

    haha und natürlich gewinnen weder "5 broken cameras" oder "the gatekeepers" und dazu geht der hauptoscar auch noch an "argo".
    wer hätte das geahnt?