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Iranphobischer Film mit Oscar ausgezeichnet

Montag, 25. Februar 2013 , von Susi Quadro um 16:00

Schon seit langem beherrscht die Iranphobie die Aussenpolitik von Amerika und von Europa. Es wird ständig behauptet, eine Gefahr geht vom Iran aus und es handelt sich um ein völlig irrationales Regime das Atomwaffen haben will, um seine Nachbarn und speziell Israel zu vernichten. Diese Behauptung stellen die Politiker diesseits und jenseits des Atlantiks schon seit 25 Jahren auf, obwohl es keinerlei Beweise dafür gibt und alle Fakten dagegen sprechen. Hollywood und die Medien generell werden benutzt, um diese unbegründete Angstmacherei und dieses Feindbild in die Köpfe des westlichen Publikums zu hämmern.

Was für eine Überraschung. Der Mitproduzent von Argo ist George Clooney, Mitglied der Council on Foreign Relations und damit einem Kriegshetzerverein, der offen einen Angriff auf den Iran befürwortet.

Die Auszeichnung von „Argo“ gestern mit dem Oscar hat nichts damit zu tun, dieser Streifen wäre wirklich der beste Film des Jahres. Künstlerisch völlig lächerlich im Vergleich zu Les Misérables und Lincoln. Sondern es geht wieder nur um eine Meinungsmanipulation mit politischer falscher Darstellung. Deshalb wurde dieses Machwerk zum Sieger erklärt.

Um die Lügenbotschaft noch mehr ins Bewusstsein zu stossen wurde der Oscar-Sieg von „Argo“ sogar live aus dem Weissen Haus von der zugeschalteten Präsidentengattin Michelle Obama dem Millionen- publikum verkündet. Na ja, wenn die First Lady den Film ihren Segen gibt, dann muss er ja gut sein und was darin erzählt wird stimmen.

Vordergründig geht es im Film um eine spektakuläre Befreiungsaktion von US-Diplomaten nach der Besetzung der US-Botschaft während der Wirren im Iran nach dem Sturz des Schahs 1979. Der CIA Agent Antonio Mendez (gespielt von Ben Affleck) wird als Held glorifiziert, sowie der amerikanische Geheimdienstapparat überhaupt, in dem sie Diplomaten aus der Botschaft mit Täuschung und Tricks herausschmuggeln und ausser Landes bringen.

Die Iraner wiederum werden als primitiv, überemotional, irrational, verrückt und teuflisch dargestellt. Eine typische schwarz-weiss Zeichnung. Die CIA-Agenten und ihre Helfer sind die guten Patrioten und die Iraner die Bösewichte überhaupt. Das hat Hollywood immer schon gemacht, angefangen mit den blutrünstigen Indianern gegen die braven weissen Siedler, die kriminellen Gangster gegen die integeren Beamten des FBI, die bösen Nazis gegen die heldenhaften US-Soldaten, die hinterhältigen Japaner gegen die tapferen Marines, die üblen Kommunisten gegen die smarten Geheimagenten und die moslemischen Terroristen gegen die patriotischen Heimatverteidiger.

Die Bösen sind natürlich immer die anderen, gegen die sich das freiheitsliebende und ach so gute Amerika verteidigen muss. Wer immer der Sieger ist, der auch noch das hübsche Mädchen im Happy End bekommt, muss man gar nicht fragen. Auch „Argo“ ist nach diesem Klischeemuster gestrickt und gibt dem Publikum das „zu schön um wahr zu sein“ Gefühl, die ihre bereits vorhandenen gehirngewaschene einseitige Meinung gegen den Iran noch bestätigt bekommt.

Es wird behauptet, „Argo“ basiert auf wahre Begebenheiten. Es wurden angeblich sechs US-Diplomaten mit kanadischen Reisepässen ausgestat- tet sowie durch die CIA gefälschte iranische Visa darin eingetragen. Der Experte für verdeckte Missionen und Rettungsoperationen, Antonio Mendez, kommt auf die Idee, die Gruppe als Filmteam auf der Suche nach geeigneten Drehorten für eine Science-Fiction-Produktion auszugeben.

Als Filmtitel wählte man „Argo“. Um die Glaubwürdigkeit des gefakten Filmprojekts zu erhöhen, wird in Los Angeles eine Produktionsfirma „Studio Six“ eingerichtet und auch Werbeanzeigen für den Film geschaltet. Die dummen Iraner werden damit getäuscht und die US-Diplomaten besteigen mit den kanadischen Pässen Flug 363 der Swissair nach Zürich und kommen dort sicher an, wo sie von der CIA empfangen werden.

Interessant ist, der ehemalige Botschafter Kanadas im Iran, Ken Taylor, hat den Film „Argo“ heftig kritisiert und gesagt, „die Macher haben keine Ahnung von was sie reden“. Taylor sagte, die wahre Geschichte wäre gar nicht so abgelaufen. Die Rolle Kanadas wurde im Film verniedlicht und die der CIA völlig aufgebauscht. Ausserdem, die schwarz-weiss Darstellung der Iraner und die erfundenen Szenen charakterisieren nicht die Menschen richtig, wie zum Beispiel ihre Gastfreundschaft und ihren Gerechtigkeitssinn.

Auch die britischen Diplomaten sind über die Unwahrheiten im Film aufgebracht. Der britische Botschafter damals in Teheran, Sir John Graham, sagte dazu: "Als ich von dem Film hörte war ich ziemlich verärgert." Sir John meint, „Argo“ wird die akzeptierte Version der Geschichte werden, was aber eine Fälschung ist. Sir David Meiers, damals auch Mitglied der britischen Botschaft, kommentierte den Film mit den Worten: "Es hat nichts mit den Fakten zu tun. Es ist keine wahre Geschichte."

Das ganze Ende des Films ist reine Fiktion und hat mit dem wie es wirklich abgelaufen ist nichts zu tun. Die Fahrt zum Flughafen wird als dramatischer Hindernislauf dargestellt, wo in jeder Sekunde die Flucht schieflaufen kann, weil die böse Republikanische Garde sie entdecken könnte. Auch am Schluss der Versuch das Flugzeug am Start zu hindern ist reine Fantasie. In Wirklichkeit lief die Abreise völlig ruhig und reibungslos ab und die Maschine startete planmässig.

Im Film gibt es auch eine Szene wo iranische Frauen verschleiert sind und militärische Uniformen auf der Strasse tragen. So etwas hat es im Iran nach der Revolution nie gegeben. Offensichtlich geht es darum den Iran einerseits als frauenfeindlich aber auch als martialisch darzustellen. Eine komplette Erfindung des Filmemachers was weder authentisch ist noch zur Kunst beiträgt, sondern nur zur Typisierung und Dämonisierung der Iraner.

Apropos Kunst, der Film ist auch aus dramaturgischer Sicht nicht die höchste Auszeichnung durch einen Oscar wert. Er ist ein Propaganda- streifen der bei einem wirklichen Filmfan nur Gähnen bewirkt, weil schlecht strukturiert und oberflächlich inszeniert. Aufregend können ihn nur Leute finden, die ihn aus einer ideologischen, politischen und antiiranischen Sicht betrachten, die sich mit jedem Mist zufriedengeben, Hauptsache die Iraner werden schlecht dargestellt.

Der Film will am Anfang den Eindruck erwecken, er sei ausgewogen, in dem ein Sprecher auf den Sturz des demokratisch gewählten Premier- minister Mohammad Mossadegh durch die CIA hinweist. Nur, die Erwähnung dieses von der CIA durchgeführten „Regimewechsel“ und Einsetzung des Schah als proamerikanischen Diktator, macht den Film überhaupt nicht ausgewogen. Er versucht die Zuschauer zu überzeugen, wie gut doch die CIA ist und wie böse die Iraner. Die Sympathie wird auf die CIA-Agenten gelenkt und die iranische Bevölkerung im negativen Licht gezeigt.

Tatsache ist, an dem ganzen Unglück und Leiden, welches der iranischen Bevölkerung widerfuhr, sind alleine die amerikanische Regierung und ihre Vollstrecker bei der CIA schuld. Die "Operation Ajax" war der erste von aussen inszenierte Regierungsumsturz der CIA nach dem II. WK in einer ganzen Reihe die danach weltweit folgte, wobei CIA-Direktor Allen W. Dulles 1953 ein Millionenbudget bereitgestellt, um Mossadegh zu stürzen. Er hatte nämlich die Verstaatlichung der Ölindustrie veranlasst, was Washington und London überhaupt nicht dulden wollten. Deshalb musste er weg und durch das Terrorregime des Schah ersetzt werden.

Was der Film auch verschweigt ist der Grund für die Stürmung der amerikanischen Botschaft in Teheran durch Studenten am 4. November 1979 im Verlauf der Islamischen Revolution und dessen Besetzung. Wie in den meisten Ländern heute war auch im Iran die US-Botschaft damals die eigentliche Regierungszentrale des Landes. Der US-Botschafter, seine Diplomaten, Militärattachés, Geheimdienstagenten und Mitarbeiter haben das Land in Wirklichkeit regiert und dem Schah und seinen Ministern die Befehle erteilt. Die Errichtung der berüchtigte Geheimpolizei SAVAK geschah auch unter massgeblicher Hilfe der CIA und des Mossad.

Jeder Iraner wusste, die US-Botschaft war der Ursprung allen Übels, war die wirkliche Machtzentrale und von dort liefen die Fäden zur Regierung, zum Militär, zur Polizei und zum Geheimdienst. Sie waren die Unterdrückung, Zensur, Willkür, Folter und Morde satt, die von der US-Botschaft im Endeffekt ausging. Deshalb war die Wut so gross und deshalb wurde die Botschaft von den Studenten gestürmt und die 52 US-Diplomaten 444 Tage lang bis zum 20. Januar 1981 als Geiseln gehalten. Das erwähnt der Film alles nicht.

Deshalb waren die Botschaftsangehörigen keine Helden, die man befreien musste, sondern sie waren Teil einer höchst kriminellen Organisation, die als Fremde mit Hilfe ihrer Marionette den Schah und den Unterdrückungsapparat eine Diktatur unterhielten, damit die amerikanischen und britischen Ölkonzerne die Bodenschätze des Landes ausplündern konnten. Die Iraner befreiten sich von diesem üblen amerikanischen Marionettenregime durch die Islamische Revolution. Sie verlangten auch durch die Besetzung der Botschaft die Auslieferung des Schah, der nach Amerika geflüchtet war und so sich der Gerechtigkeit enzog.

Von US-Botschaften, welche die wirkliche Regierung eines Landes darstellen, können auch die lateinamerikanischen Länder ein Lied singen, so viele Regierungen hat die CIA dort gestürzt. Präsident Rafael Correa von Ecuador antwortete im Mai 2012 auf die Frage von Julian Assange: „Was ist die Perspektive aus Sicht Ecuadors auf die Vereinigten Staaten? Wie sehen die Menschen den Einfluss der USA in Südamerika und in Ecuador?“ Correa: „Das einzige Land welches keinen Umsturz erleben kann sind die Vereinigten Staaten selber, weil sie keine US-Botschaft haben.

Auch Deutschland wird von der US-Botschaft regiert. Merkel muss sich die Erlaubnis für alles von dort holen und der Botschafter sagt ihr genau bis wohin sie gehen darf und wo nicht. In Österreich und der Schweiz genau so. Die US-Botschafter mischen sich ständig in die Innenpolitik beider Staaten ein und melden sich wenn ihnen was nicht passt. Wenn nur die geringste Annährung an den Iran erfolgt klingelt sofort das Telefon. "No you can't" heisst es dann.

Der Film „Argo“ stellt die Geschichte völlig auf den Kopf. In Wirklichkeit waren die Iraner die Guten die sich von einer Diktatur befreit hatten und die Amerikaner die Bösen, die diese Diktatur durch einen Putsch eingeführt und aufrecht erhalten haben. Aber wir wissen, Hollywood dient hauptsächlich zur Geschichtsfälschung und zur Erschaffung von Feindbildern. Es soll Hass, Rache und Unfrieden damit unter den Menschen geschürt werden, damit man Kriege führen kann.

Nur, jeder der den Iran bereist wird völlig überrascht sein, wie dieses Bild das uns Hollywood, die Medien und die Politiker dauernd eintrichtern völlig falsch ist. Wie ruhig, freundlich, offenherzig, rücksichtsvoll, hilfsbereit und höchst zivilisiert die Iraner wirklich sind. Wer sie trifft und mit ihnen spricht wird Menschen erleben die nur eines wollen, in Frieden ihre Lebensweise ausüben, ohne Einmischung und Diktat von aussen und ohne noch einen Krieg. Darunter haben sie lange genug gelitten.

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Der freche TED sagte während der Oscar-Präsentation, man muss "Araber" sein, um in Hollywood erfolgreich arbeiten zu können. Abraham Foxman vom ADL protestierte am Montag gegen diese "anti-arabische" Behauptung:

insgesamt 33 Kommentare:

  1. Juli Callaya sagt:

    Da ich mir die Verleihung nicht angeschaut habe, wusste ich nicht, welcher Film gewonnen hat. Argo? Echt jetzt? Ist ja lächerlich! Scheint wohl wirklich eine politische Entscheidung gewesen zu sein.

  1. xabar sagt:

    Der Film erinnert auch an einen anderen, der den Titel trug: 'Nicht ohne meine Tochter', der übrigens in Israel gedreht wurde. Noch heute findet man das Buch dazu in vielen Buchhandlungen. Ich stieß erst neulich wieder darauf.

    Er kam heraus, als der Iran Saddam Husseins Aggression besiegt hatte. Das Projekt, den Iran mit Hilfe eines ehemaligen CIA-Agenten namens Saddam Hussein (man heuerte ihn als jungen Mann an, als er in Ägypten studierte) war fehl geschlagen, obwohl eine Million Iraner infolge des Krieges starben - auch an den Giftgasangriffen.

    Auch in den letzten Jahren hat sich der Iran gut behauptet und alle Anschläge auf seine Souveränität abgewehrt. Der Iran hat heute den Vorsitz inne in der Bewegung der Nichtpaktgebundenen Staaten, zu denen 120 Länder gehören - mehr als die Hälfte aller Staaten der Welt. In Lateinamerika besitzt der Iran inzwischen diplomatische Beziehungen zu fast einem dutzend Staaten.

    Israel ist mit seinen Plänen gescheitert, den Iran anzugreifen. 2009 scheiterte die Farbenrevolution, trotz massiver Einmischungs- und Unterwanderungsversuche der britischen und amerikanischen Botschaft.

    Alles Grund, die Iranophobie mit allen Mitteln hochzupeitschen, iranische Sender aus den Satellitenplattformen zu verbannen wie Press TV oder Hispansat.ir. und minderwertige Propagandafilme auszuzeichnen.

    Was liegt näher, als auf die zionistische Propagandaschmiede von Arnon Milchan zurückzugreifen, den steinreichen israelischen Waffenhändler und Freund von Shimon Peres, der große Anteile an Hollywood besitzt, der ganz offensichtlich an 9/11 beteiligt war.

    Auf Press TV wurden verschiedene Leute interviewt, die damals die Geschehnisse miterlebten oder daran unmittelbar beteiligt waren. Alles sei ganz anders abgelaufen als es in dem Film geschildert wird.

    Auch wurden in der USA-Botschaft nach der Besetzung durch iranische Studenten Dokumente gefunden, aus denen hervorging, dass die Carter-Administration gegen die Islamische Revolution putschen wollte.

    US-Botschaften sind überall ein Hort der CIA und seiner unverschämten Einmischungsversuche. Wenn's sein muss, organisiert man einen Putsch, wovon Rafael Correa ein Lied singen kann, denn er wäre 2010 fast einem zum Opfer gefallen. Die US-Botschaft hatte führende Polizeioffiziere korrumpiert und auf ihre Seite gezogen. Sie erhielten ihr ganzes Gehalt von der US-Botschaft, was Correa in dem Interview mit Julian Assange erzählte. Die Reaktion Correas: Die Schließung des US-Stützpunktes.

    So geht man mit Imperialisten um!

  1. sasa lasa sagt:

    and the winner is .... willkommen in der wirklichkeit ...

  1. Unknown sagt:

    Wenn man weiß, wer in Hollywood das Sagen hat, wundert einen nichts mehr.

  1. hollywood macht gefühlt 5% gute filme, der rest ist dreck! viele nennen es unterhaltung, und es stimmt! ES IST UNTERHALTUNG!
    UNTEN HALTEN! den menschen dumm platt unten halten...
    bloß nicht zum edlen moralischen denken anregen oder wahrheit berichten. nein nein, wenn dann nur LIMITED HANGOUT.
    so wie bei ARGO! am anfang ein brocken wahrheit, dann rest propagandaziofaschodreck!
    einfach mal youtube und co nutzen und -hollywood zionist- eingeben...
    man muss einen verdammten guten filter haben um gute filme zu sehen. es gibt gute, aber wenige. dann lieber gute bücher und gute dokus. SOWAS NENNT MAN DANN LIEBER OBERHALTUNG! ;)

    die meisten hollyshitpolit-produktionen werden von ziofaschos gelenkt und geführt...niemals ist zion mit ihrem naziregime ein bösewicht. immer sind es araber und andere "mythen" die als bösewicht klischeehaft herhalten müssen. der dumme ami und anderswo glauben dem "heiligen stab" und lassen sich verblenden und den informationsgehalt als real und politisch korrekt verkaufen...
    hollydreck und ziofaschomassenhypnomedien führen einen krieg jeden tag gegen die menschheit! AUFTRAG: VERDUMMEN, VERROHEN, VERBLENDEN, VERLERNEN, VERSTUMMEN.....
    ein hoch auf das internet! der einzige gute freie informationsort auf erden! lassen wir uns diesen nicht nehmen!

  1. Vielen Dank für diese hervorragende Gegendarstellung des sogenannten Films an dich Susi Quadro. Klasse geschrieben.

    Auf 3Sat kommt jetzt um 1:15 Uhr 25.02.13 zufälligerweise eine interessante Reportage

    - Panorama Klassiker der Reportage

    Panorama - Klassiker der Reportage
    Österreicher in Hollywood
    Moderation: Nina Horowitz


    Die großen Filmstudios Hollywoods waren am Anfang Familienbetriebe. Sie wurden zum Großteil von jüdischen Emigranten gegründet, die die Filmstadt mit viel Geschick und Chuzpe aus dem Boden stampften. Zu den großen Pionieren der Filmmetropole Los Angeles zählen auch zahlreiche Juden aus Österreich, die im Zweiten Weltkrieg emigrieren konnten. Wie es ihnen ergangen ist, haben der Schauspieler Leon Askin und der Modeschöpfer Rudi Gernreich 1985 resümiert.
    Diesmal geht es in "Panorama - Klassiker der Reportage" um Österreicher und Österreicherinnen, die ihr Glück in Hollywood gesucht haben.
    (ORF)

  1. mammut sagt:

    Drum schau ich mir so Filme gar nicht an und die Verleihung geht mir sowieso am A... vorbei.
    Mazo

  1. landbewohner sagt:

    der film ist von der handlung her einfach nur schwachsinnig und soll die blamable niederlage der usa damals im iran in einen spektakulären sieg gegen das böse umdeuten. meinungsmache oder besser propaganda a la hollywood. nicht sehenswert.

  1. Guy Fawkes sagt:

    So, neben dem Friedensnobel-Preis, naja der Preis vom Oberbomben-Bauer :-), wird jetzt noch der Oscar zu Propaganda-Zwecken mißbraucht! Hallo Brave New World!!! Krieg ist Frieden, Scheisse ist Gold! Eigentlich müßte man darüber lauthals Lachen, wenn es nicht so gefährlich wäre! Genau, wie in den Medien, gibt es natürlich auch in der Unterhaltung gewissenlose Huren, die für Geld und Publicity so ziemlich Alles machen! Der Mensch, der noch nachdenken kann, erkennt diese zum Glück! Die meisten neueren Hollywood - Produktionen sind eh der letzte konzentrierte, geistige Dünschiss, bis auf ganz wenige Ausnahmen! Was ist eigentlich aus der Mominierung von "5 Broken Cameras" geworden? Ist der mutige Mann aus Palästina also, wie zuvor geahnt, umsonst durch den Nacktscanner der paranoiden Vollpfosten gegangen? Schade, aber wenigstens hat dieses kritische Werk Aufmerksamkeit bekommen! Eigentlich brauchen wir uns über nichts mehr zu wundern! "Geniessen wir einfach die Show"! :-)

  1. Kai Tak sagt:

    ...nd die 52 US-Diplomaten 444 Tage lang bis zum 20. Januar 1981 als Geiseln gehalten.

    Das ist nur die halbe Wahrheit Freeman. Schreib uns doch mal die ganze Storry warum die Diplomaten wirklich so lange festgehalten wurden.Stichwort: US Wahlen.


    Das ist eine interessante Geschichte und zeigt nochmal die hässliche Fratze der US Imperialisten die sich nicht scheuen ihre eigenen Leute zu opfern, und erinnere uns nebenbei nochmal (wenn möglich mit Bildern)an den misslungenen Versuch der Amerikaner die Geiseln zu befreien, und den Verlusst der beiden Helikopter bei diesem gescheiterten Einsatz.

  1. Da ich seit mehreren Jahren keinen Fernseher mehr habe und interessante Sachen nur über Stream anschaue tangiert mich der Hollywood-Main-Stream recht wenig. Das Klischee vom Guten Amerikaner wird dort seit Jahrzehnten hochgehalten........Ja, der will doch nur Rohstoffe für sein Volk sichern. Der Iran, ( habe den Reisebericht von freeman verschlungen ) ein wunderbares Land mit stolzen, gastfreundlichen, friedensliebenden Menschen wird wohl der Brocken sein an dem sich der Ami verschlucken könnte.
    Ich kann nur hoffen er sieht das eines Tages ein.
    Die Oscar-Nominierungen kommen mir teilweise so vor wie Nobel-Preis-Verleihungen. Alles, aus dem Zusammenhang gerissene, (Medizin) )unwissenschaftliche, von sog. seriösen Wissenschafts-Magazinen publizierte Zelluntersuchungen mit dem Elektronen-Raster-Mikroskop.
    Bitte googelt mal:
    Die 5 Biologischen Naturgesetze...eine DOKU von D. Münnich nach Dr. Geerd Hamer.
    ....auch sehr interessant; der YouTubeKanal von Wolfgang Wiedergut, der leider nicht mehr lebt.
    Mit freundlichen Grüßen

  1. weissnix sagt:

    Hab den Film im Iran gesehen( illegale?-an jeder strassenecke von Haendlern angeboten-DVD).Pro Imperialistische Propaganda , welche leider von vielen Jungen iranern,angesehen und geglaubt wird.Der durchschnittsiraner verbringt mehrere stunden taeglich damit sinnlose tuerkische,koreanische trashformate im fernsehen zu konsumieren.leider glaube viele , dass der westen genau dieses klische verkoerpert (aufgesritzte Lippen, voller Busen, Schlankheitswahn, geld waechst auf den bäumen:)).Zum Ende eine wirklich interessante erfahrung: Viele perser/innen lassen sich natuerlich von den unzaehligen (amerikafinanzierten)Anti regierungs Tv Sender verfuehren.Im westen ist alles toll bei uns Scheisse. d.h. viele waeren gern im Westen und sind dem Iran. Praes. und religionsfuehrern nicht positiv gestimmt- sollten jedoch Fremde in IHR Land einmaschieren oder es von aussen bombadieren , werden ALLE mit der Waffe IHR Land verteidigen-auf das die ERde blutrot wird , wie in Abadan ,wo 100.000te durch irakisches giftgas getötet wurden( 5 jahre stellungskrieg)-der film ist natuerlich scheisse , weil so nie geschehen.

  1. Nos482 sagt:

    Also wieder mal nur ein weiterer "Friedens-Nobel-Preis für Obama".
    Und weder "5 Broken Cameras" noch "The Gatekeepers" bekamen 'nen Oscar.
    Na so eine Überraschung.

  1. Keano sagt:

    danke...
    du haßt alles gesagt,dem ist nix hinzu zu fügen
    absoluter Schwachsinn über den wir uns nicht unterhalten müssen,ich glaub wir stehen vor größeren Problemen
    WIR hier wissen das,die Schafe aber lassen sich weiter verdummen...

  1. Keano sagt:
    Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
  1. Kai Tak sagt:

    A merikanische
    R assistische
    G enozidverbreitende
    O pportunisten

  1. Safefaster sagt:

    Das übliche gesülze. Zum glück steh ich da drüber und werde keine Filme mehr mit Clooney ansehen. Es wird Zeit, dass wir mal wieder die Server von den ganzen zyonisten und schmierblättern lahmlegen, wie damals als es bei wikileaks am dampfen war.

  1. Früher, als ich klein und doof war, so in den 80's und 90's Jahren, habe ich immer die Hollywoodschinken Rambo, Rocky, Terminator und andere Blasweg-die Birne-Filme gern geschaut. Naja, damals dachte ich die ganze Welt ist böse und nur ein Land kann dieses Böse retten, dieses Land war die USA. Aus Kinderaugen war das ziemlich leicht zu glauben, man konnte sich ganz klar mit den Helden identifizieren. Im älter werden geht man auf Schulen, guckt im Fernsehen auch mal andere Programme, Nachrichten, Dokumentationen, liest ab und zu auch mal eine Zeitung. Und dann verzehrt sich langsam aber stetig dieses heldenhafte Bild der USA, welches uns Hollywood von Klein auf versucht ins Gehirn hineinzustopfen. Das Perfide dabei, man kann sich kaum noch von diesem verzehrten Bild nun retten, es verfolgt jeden und überall auf Schritt und Tritt, ich denke den Amerikaner aus den USA verfolgt dieses verzehrte Bild noch mehr. Was ich eigentlich sagen will ist, dass der Mensch jeder Zeit und überall auf der Erde im Stande ist, sein Gehirn selbst neu zugestalten und alles bisher als Ballast Empfundene einfach über Bord zu werfen. Heute gucke ich keine heldenhaften Hollywood-Filme, da diese Filme mich einfach nur noch langweilen und kein Geld und keine Zeit mehr von mir dafür bekommen. Der Mensch ist so beschaffen, er strebt manchmal bewusst geplant, manchmal sogar nur als Mitläufer nach Macht und Herrschaft. Wenn er sie dann hat, die Macht und die Herrschaft, dann wird er sie nicht mehr los, sie verfolgen ihn dann wie ein Virus, welcher sich ständig neu der Situation anpassen muss. Rusticus cum servus (Bauer und Diener), so sehe ich heute die Unterhaltungsindustrie made in Hollywood aus den USA, das war aber schon immer so, seitdem es Hollywood gibt, ein Propagandainstrument der Staatsdienste. Objektiv bleibt noch zu erwähnen, manchmal macht Hollywood auch gute unterhaltsame Filme, die weder was mit Politik, noch mit Propaganda etwas zu tun haben.

  1. drdre sagt:

    Richtig Freeman, der Film ist kurz gesagt eine CIA Produktion und eine Hommage an diesen Verein. Wahrscheinlich hat Affleck ihn noch finanziert bekommen. Ist auch egal. Der Oskar war sowieso schon mit drin.
    Da weinte auch seine Frau Jennifer Garner vor Rührung. Hol auch gleich das Taschentuch raus.

  1. "zero dark thirty" war ebenfalls in 5 kategorien für den oscar nominiert, weitere details und zahlreiche weitere preise finden sich hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Zero_Dark_Thirty#Kritiken

  1. vielleicht hat es auch andere gründe, dass waltz schon seinen zweiten oskar bekam und mit haneke ein weiterer österreicher, vielleicht haben die österr. juden nach wie vor großen einfluss in hollywood: http://www.kleinezeitung.at/freizeit/kino/853839/index.do

  1. sasa lasa sagt:

    @KaiTAk
    Freeman hat sehr zahlreiche Artikel über den Iran um uns das persische leben uns nahe zu bringen, jaja das böse böse leben im Iran, dass seid Jahren ! Es ist sehr schade das viele die herfragend kommen und die Fülle der Informationen die hier uns obliegen links liegen lassen, dafür gibt es bestimmt Archive :/. Immer mehr geht's nur um die aktuelle Nachrichten und News ,... Aber selbst mal nach zu forschen und gar ein Statement mit Quelle zu geben , scheint im Hirn nicht zu funktionieren, unser Mainstream verseucht uns uns Tag täglich zu jeder Stunde und du bist für mich ein wirklicher Beweis dafür das er uns Tag täglich indoktriert und nicht zum selber nachdenken und nachforschen anregt!

    Schau die den link an und sehe ihn dir an ....

    Reise durch den Iran - Tag3 (Teil2)
    Montag, 24. September 2012 , von Freeman um 23:11

    Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: Reise durch den Iran - Tag3 (Teil2) http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2012/09/reise-durch-den-iran-tag3-teil2.html#ixzz2M5c5uPwjl

    Ps: Freeman ist nicht online wegen solchen Quälereien die ihn müde machen, ich möchte nicht wissen wieviel solcher Statements ihn immer mehr ermüden, ich kann es mir so vorstellen das dieser Information Querelen seitens unser eins sogenannter erwachten Freeman und andere zur Aufgabe zwingen werde ... Bitte umgehend Quellen angeben, die was zu melden haben :))) und zum Allgemeinwohl dazu beitragen wollen ... Vielen dank ! Und wenn das jetzt hier falsch rüber kommt, Pech gehabt solche Geschichten gehören mir zensiert , oh ist das eine Zensurlegitimierungsanfrage, nein es ist nur es nervt allmählich und es macht wirklich müde , das wird auch für mich das Letzte Wort gegenüber solchen Geschichten sein ... Also erstmal selber uns was an information geben, als wie ein Satz hinzuschmeißen der jeder schreiben kann, ja nein nein ja nein j nein was denn nun ? Bitte um Verständniss , bis dann ciao

  1. Kai Tak sagt:

    @ sasa lasa

    Abgesehen von deiner schrägen Behauptung hier irgendwelche ''Beweise'' über mich zu haben, ohne meinen Kommentar zu verstehen (welchen von den beiden eigentlich)
    und mich einfältig zu beleidigen, hast du mit deinem Artikel nur über dich eine klare Aussage gemacht.

    Warum du dich hier als Freeman's 'Sprecher' aufprustest und zu wissen vorgibst warum Freemen online ist, wäre auch zu hinterfragen.

    Mein Vorschlag: kommentiere künftig Artikel die du verstehst und überlasse an Freeman gerichtete Kommentare unkommentiert, du bist nicht Freeman.

  1. xabar sagt:

    @Kai Tak

    Ich glaube, du könntest Recht haben. Auch ich habe irgendwo gelesen (leider habe ich die Quelle nicht mehr), dass der US-Geheimdienst die Befreiung absichtlich hinausgezögert und die 'Befreiungs'aktion hat scheitern lassen, um Jimmy Carter den Triumph der Befreiung nicht zu können, womit er die Wahlen hätte gewinnen können, denn er sollte durch den Neocon Ronald Reagan abgelöst werden, der Goldman & Sachs und die übelsten kalten und heißen Krieger (auch gegen das freie Nicaragua) direkt an die Macht brachte. So konnte sich Reagan die Geisel-'Befreiung' ans Revers heften und damit auftrumpfen.

    Ich glaube, dass im Hintergrund eine Intrige gegen Carter abgelaufen ist, über die wir noch sehr wenig wissen.

    Danke für deinen Hinweis.

  1. Safefaster sagt:

    Leute, ich hab mal die Probe aufs exempel gemacht und die absätze der ehemaligen Botschafter vom Bericht hier bei einem bekannten Blderberger Propagandamedium als Leserkommentar eingebracht. Veröffentlich haben die Schmierfinken es natürlich nicht, was war denn anderes auch zu erwarten! http://www.blick.ch/news/ausland/iran-zieht-michelle-obama-zuechtig-an-id2218249.html
    Und übrigens, den Film gibt es bereits: days of crisis von 1991.
    Die Handlung ist ähnlich zionistisch-imperialistisch gelagert wie der neue Müll namens argo.

  1. TEIL I
    Ihr habt mit eure Meinung, vom Gespür her recht.
    Aber wie und woher diese "Phobie" kommt, wie hat sich solch eine "Massen-Meinung" entwickelt, dass ist die Hauptfrage.

    Und da muß man wieder unweigerlich in die Historien-Kiste wühlen.
    Hier greifen wieder die Formel: URSACHE-WIRKUNG /AKTION-REAKTION

    Um das heutige Phänomen der „Islamophobie“ zu begreifen, sollte man die Mutter aller Hasses nicht außer acht lassen. Die psychologische Kriegsführung, Sykwar.
    Diese "Propaganda-Maschine" übte seit dem I. Weltkrieg den Psychological warfare (PSYWAR) derartig erfolgreich, unsichtbar und frei von jeder Kritik.

    Leider wird diese Kriegsführung sehr unterschätzt bzw. gänzlich verschwiegen.
    Dabei ist diese Art der Kriegsführung gleichzusetzen mit einer Atombombe, wenn nicht sogar schlimmer, da man die Opfer und Wunden, die diese Waffe schlägt nicht sieht, man realisiert nur die Auswirkung, aber die Ursache, die bleibt im Dunkeln.

    Angefangen, wie hätte es auch anders nicht sein können, in England.
    Medien, vor allem die Massenpresse, wurden als Instrumente der Kriegsvorbereitung und ab 1913 auch in der Kriegführung eingesetzt.
    Eigens dafür wurde wird auf Betreiben von Lloyd Georges, des englischen Premierministers, ein „Amt für Kriegspropaganda“ eingerichtet, mit dem Ziel, auf der Insel „Meinung zu machen“.
    Mit dem Kriegsende hat sich die Propaganda als „fünfter Arm“ der Landesverteidigung ihren festen Platz erobert. Die Mittel waren Presse, Radio und Film.
    Dazu Noam Chomsky, "Die Briten hätten, mit Hilfe der Propaganda erfolgreich das Denken der Welt kontrolliert."

    Dank dieser "Propaganda" von Lügen und Halbwahrheiten, konnten die Engländer, die zuvor "neutrale" US-Staatsmacht in den I.Weltkrieg als Alliierter gegen Deutschland, mit einbeziehen.
    Die Aufgabe, die pazifistischen US-Bürger zu überzeugen, dass ein Krieg in Europa, es wert sei gekämpft zu werden, obwohl die USA selbst nicht bedroht war.
    Mit Filmen wie "Der Hunne im Innern", "Der Kaiser", "Das Biest von Böhmen" und "Die Klauen des Hunnen", konnte Hollywood erfolgreich Hass gegen die deutsche Bevölkerung schüren.
    Pamphlete und Falschmeldungen in der Zeitung taten ihr übriges dazu.
    Es funktionierte so gut, das US-Amerikaner deutsche Zivilisten zu hassen lernten wie die an versierte deutsche Regierung. Sechs Monate nach seiner Wiederwahl und den „wir halten uns daraus versprechen“ erklärte der Präsident Woodrow Wilson, Deutschland den Krieg.
    Eine Woche später richteten die USA ihre eigene Propaganda Organisation ein. The Committee on Public Information, heute nennt sie sich United States Information Agency, und unterliegt dem Außenamt der USA dem Departement of State.
    Köpfe der damaligen Propaganda-Maschine: Der Journalist George Creel und PR-Erfinder Edward Bernays.

    Mit dem Eintritt der Vereinigten Staaten in den II. Weltkrieg, bedurfte es der Führung aus England nicht mehr.
    Ab ca. Mitte der Dreißiger Jahre des vorherigen Jahrhunderts waren die US-Propagandisten Meister ihres Faches, nur in den USA nannte man es Public Relations. Keine Nachricht gelangte mehr nach Außen, ohne vorher überprüft und zensiert zu werden, die Presse lang in den Händen vom OSS, und tut sie bis heute, nur heute ist es die CIA bzw. NSA.
    Somit war es dann ein leichtes die US-Bürger gegen Deutschland mit „Gräuel Geschichten“ zu lenken.
    Auch hier war Hollywood nicht untätig, von Walt Disney über Spielberg bis heute Trentin Tarantino dient der „böse Nazi“ als Buhmann.
    Bis zum Ende des Krieges waren die Soldaten des Skywar immer an vorderster Front, um das Bild des „bösen Deutschen“ aufrecht erhalten zu können.

  1. TEIL II

    Wichtig anzumerken sei, dass es nicht nur um Propaganda ging, sondern im Allgemeinen war das Hauptziel „UMERZIEHUNG“. Propaganda ist nur das Werkzeug.
    Der amerikanische Starjournalist und Analytiker des Phänomens „Öffentliche Meinung“, Lippmannn, sei der Ansicht gewesen, dass erst dann eine Umerziehung als wirklich erfolgreich
    bezeichnet werden könne, wenn es gelungen sei, die Darstellung der Geschichte aus der Sicht der Sieger in die Gehirne der Besiegten einzupflanzen. Erst, wenn die Kriegspropaganda der Sieger Eingang in die Geschichtsbücher der Besiegten gefunden habe und von der nachfolgenden Generation auch geglaubt werde, erst dann könne die Umerziehung als wirklich gelungen bezeichnet werden.“

    Oder anders gesagt, die herrschende Geschichte ist die Geschichte der Herrschenden (K. Marx).

    Unter Missachtung aller völkerrechtlichen Vorgaben, ja unter Bruch des geltenden Völkerrechts wurde in Deutschland eine „bleibende, unsichtbare Besatzung“ eingerichtet, in der, wie der britische Historiker A. J. P. Taylor noch 1957 anmerkte, Männer an den Schalthebel zeitgemäßer Massentäuschung und Massenbeeinflussung saßen, die den Willen der Besatzungsmacht durchsetzten und Presse, Verlage, den Rundfunk und (später) das Fernsehen kontrollierten.

    Erfolgreich tätigt bei der „Umerziehung“ der Deutschen waren ausgewanderte „Exil-Deutsche“ wie z.B. Bilie Wilder, der übrigens das Bild des sogenannten „Holocaust“ prägte. Bilie Wilder bekam den Auftrag von der Sykwar Abteilung. Diese wiederum unterstand nur dem vier Sternegeneral Eisenhower. Chef der Sykwar war Brigadier General Robert A. McClure, ihm zur Seite stand der Journalist C.D. Jackson.
    1943 beginnt die enge Zusammenarbeit des amerikanischen OSS (Office of Strategic Service), dem Vorläufer der CIA, mit dem britischen Ausschuß für besondere Aufgaben (SOE (Special Operations Executive)). Im OSS arbeiteten Hunderte von Deutschen. Wie viele im SOE, ist unbekannt. Chef der Abteilung „Psychologische Kriegführung“ beim amerikanischen Oberkommando SHAEF war General Bob McClure. Wiewohl es nicht einfach war, aus einem wild zusammengewürfelten Haufen von Psychokriegern nach dem Sieg eine schlagkräftige Truppe von Informationskontrolleuren zu formen, gelang dies dem General. Das hieß aber in Konsequenz
    nichts anderes, als dass McClure mit der Übernahme der Abteilung „Information und Zensur (INC) gezwungen war, mit Technikern der Desinformation, des Betrugs und der Lüge zusammenzuarbeiten.
    Dank dieser gelungen Konstellation und die erfolgreiche Ausführung der Propaganda „des grauenhaften Deutschen und bösen Nazi“, konnte General Eisenhower seine Aussicht auf das Präsidenten-Amt gestärkt sehen. Da er mit Hilfe der Sykwar (Psy-Op) Abteilung, erst nach dem Kriege(!) eine Erklärung abgeben konnte, warum der US-Soldat in Europa sein Leben hergeben musste.
    Dieses Begründet sich darin, dass in den Vereinigten Staaten in Regierungskreisen die Frage laut wurde, wie mit Deutschland nach dessen bedingungsloser Kapitulation zu verfahren sei, lange bevor in Reims die Kapitulationsurkunde am 8. Mai 1945 unterschrieben wurde. Das amerikanische Volk musste erst – wie schon 1916 – durch die Medien lernen, alles Deutsche zu Hassen. Und das, obwohl im September 1942 laut einer Gallupumfrage 40% gar nicht wussten, „warum ihr Land eigentlich am Krieg beteiligt war“. Die Vorbereitung der Öffentlichkeit auf eine Verschärfung der Deutschlandpolitik beginnt in den Medien. Die 1943 beobachtbare allgemeine Verhärtung der „öffentlichen Meinung“ ist im Zusammenhang mit dem „Kreuzzug für eine bessere Welt“ zu sehen. Über die Medien wurde ein Deutschenbild durchgesetzt, das jenem sehr ähnlich war, welches 1916 die Menschen in Hysterie, Angst und einen Hass auf alles Deutsche getrieben hatte.

    Erfolgreich ja geradezu genial konnte jetzt das weitergeführt was 1937 ihren Anfang nahm und zwar den “Kreuzzug für Freiheit und Demokratie“.

  1. TEIL III

    Mit Hilfe der Nürnberger-Prozesse und die dazugehörige Definition „ Menschenrechte“. Konnten jetzt sogenannte „Diktatoren“ juristisch belangt und zukünftige präventiv Kriege legalisiert werden. Wichtig ist, dass diese juristische Bezeichnung erst „erfunden/ kreiert“ werden musste, um überhaupt eine Anklage einreichen zu können!

    Während Deutschland im Sinne der Sieger „umerzogen“ und „demokratisiert“ wurde, tauchte eine neue „böse“ Macht am Horizont auf.
    Der Kommunismus.
    Wie günstig, dass die Personen, die am Skywar beteiligt waren, jetzt in den „freien“ Medien aufzufinden waren.
    Zufällig oder auch nicht^^, wurde C. D. Jackson Herausgeber des „Life“-Magazins.
    Der Anti-Kommunismus-Feldzug konnte beginnen.

    Da die Presse in West-Deutschland unter dem Alliierten-recht lag, konnte man, trotz der deutschen Sympathien zum „Sozialismus“, die Phobie zum Kommunismus protegieren.
    Somit ist Deutschland noch heute geistig im Netz der Rot-Braun Schizophrenie gefangen. Ist man für das Recht und Wohlstand auf Arbeit und fordert einen sozialen Marktwirtschaft, so wird man als „Kommunist“ emotional beschimpft, das Gleiche gilt bei der in Fragestellung der deutschen Geschichte und dem Holocaust, da wird man gleich in die rechte Ecke gestellt oder gar als „Kriegstreiber“ diffamiert.
    In den Vereinigten Staaten, ging man soweit, Gewerkschaften und Arbeiterbewegungen durch die FBI zu infiltrieren, durch sogenannte COINTLPRO (Counter Intelligence Program), diese waren so erfolgreich, dass es bis heute in der USA keine funktionierende einheitliche Arbeiterbewegung gibt.
    Darüber hinaus, konnte J.E. Hoover mit seinem Vollzugsorgan dem FBI, dafür sorgen, dass Bürger die dem „Wahnsinn“ kritisch gegenüberstanden als „Unamerikanisch“ oder gar als Verräter angeklagt wurden. Ähnlich zu heute mit dem „Islamismus“. Ein großer Verfechter der damaligen anti -kommunismus Ideologie war z.B. Ronald Reagan.
    Ein weiterer Punkt, für die Verfolgung und Aufrechterhaltung der „Kommunismus-Hysterie“ war der FBI weiterhin eine Legitimation zu geben wie heute mit den vom FBI inszenierten Underwearbomber und Schuhbomber.
    Aus dieser Hysterie konnte man dann präventiv Kriege bzw. geheim Organisationen wie dem Gladio in Europa führen, da sie ja im Namen der „Demokratie“ erfolgten.
    Schließlich ging es ja um die Freiheit, und der Gefahr entgegenzutreten, das kein Nazi-Deutschland oder Sowjetunion mehr entstehe.
    Hollywood und das Pentagon blühten regelrecht auf .

    Mit Beendigung des Kaltenkrieges, verlor auch der letzte Buhmann und FURCHT-Macher die Sowjetunion seine Daseinsberechtigung.
    Sollten den damit auch die Psychologische Kriegsführung, die Meinung machende Presse, die Volks-Hetze gegen den Kommunismus, die Proxi-Kriege und der Industrielle Militärkomplex ein Ende finden?
    Gott sei dank nicht.
    Dank den vorausschauenden Autoren wie Zbigniew Brzezinski mit seinem Buch „The Grand Chessboard: American Primacy and Its Geostrategic Imperatives“ (1998) und dem Autor Samuel Huntington mit seinem Buch „Clash of Civilizations and the Remaking of World Order“ (1996), war jetzt der US- Propaganda-Abteilung die zukünftige Richtung ihrer kreativen Hetzkampagnen gelegt worden.

  1. TEIL IV

    Und dank dem ersten „islamistischen“ Anschlag unter der Leitung des hust FBI's, auf den World Trade Center 1993, konnte ein neuer Buhmann her.
    Der „Islamismus“ war geboren.
    „Al-Kaida unter der Leitung von Osama Bin Laden“ bekam ihre erste „islamistische“ Ernennung in der Presse 1998, mit der Zerstörung der Botschaften in Nairobi und Daressalam.
    Filme wie „Nicht ohne meine Tochter“ wurden Hits, der „böse Nazi“ und „böse Ivan“ bekamen einen noch böseren Bruder zur Seite gestellt, den Trommelwirbel „Islamist“.
    Darüber hinaus haben natürlich Print-Presse und TV ordentlich Stimmung gegen den sogenannten „Mullah Regieme“ gemacht.
    Dass der Iran durch eine Volksrevolution das herrschende Terrorregime des US-Schahs beendet hatte, und der achtjährige Krieg gegen dem 'noch' US Protégé Saddam Husein, wurde stets verschwiegen bzw. mit propagandistischen Filmen absichtlich geschichtlich falsch dargestellt.
    Die Saat „Furcht“ vor den bösen „Islam“ war gestreut.
    Und am 09.11.2001 konnte geerntet werden!
    Unmittelbar, da war der dritte Turm (WTC 7) noch nicht eingestürzt, wusste die Welt wer es war.
    Die Menschen waren durch Hollywood jetzt auf den „bösen Islamismus“ konditioniert. Die Umerziehung war erfolgreich.
    Somit stellte keiner Fragen zu den 9/11 Geschehnisse, die Mär von „Ali Bin Laden und seine 19 Teppichmesser Räuber“ wurde Real und somit besiegelte Realität.
    Natürlich neigt der Mensch zur „Abstumpfung“ und echte Probleme übernehmen die illusionistische Furcht, von daher werden in periodischer Abfolge Serien wie „24“ und Filme wie „Zero Dark Thirty“ oder „Argo“ in die weichgeklopften durch Umerziehung Zombie-Hirne gepustet.
    Durch diese immer wiederholenden Elemente in den Medien kann der fiktiven islamistische Terror aufrecht erhalten werden.
    Die Regierungen / Eliten usw. haben durch diese Massen -manipulation, stets die Legitimation, ihre geopolitischen Interessen / Kolonialisierung mit KRIEG zu Rechtfertigen.
    Ergänzend und erschwerend kommt noch dazu, dass durch den sogenannten „Holocaust“ präventiv Kriege legal, und als humanistische Notwendigkeit verkauft wird.
    Man erinnere sich noch an die Rede vom Außenminister Fischer warum die Bundes Republik in den von der USA forcierten „Jugoslawien Krieg“ eingreifen sollte.
    „Nie wieder Auschwitz“ war seine Agitation.
    URSACHE – WIRKUNG

    Ein weiter Aspekt, der nicht außer acht gelassen werden sollte ist, dass Serien und Filme wie „24“, „Homeland“ und „Zero Dark Thirty“ FOLTER als eine „Notwendigkeit“ darstellen.
    Folter wird gesellschaftsfähig, natürlich wird dieses mit Makel behaftete Wort nicht mehr verwendet, political correct heißt es jetzt „Enhanced interrogation techniques“ also „verschärfte Verhörtechnik“, Orwell lässt grüßen.
    Waterboarding, Schlafentzug, überlaute Musik etc., mit den US-Serien und Hollywood-Filme hat das Thema Folter längst Einzug in unsere Wohnzimmer gehalten.
    Durch diese Überreizung des Themas und durch die Filme, wird aus dem Folter-Tabuisierung eine gesellschaftlich Akzeptanz geschaffen. Somit kann der Moralist für sich dann die Begründung „es dient ja einem guten Zweck“ aus dem Hut zaubern.
    Zuzüglich kommt noch hinzu, dass jetzt Frauen den Part des Folterers übernehmen, bisher war es der „Dirty Harry Typ“ der Folterte aber in Zuge des Sozialingenierings ist die Akzeptanz, dass das weibliche Geschlecht „Macht“ ausübt tolerabel geworden.
    Umerziehung geschafft, Folter mit dem feminin touch ist ja nicht sooo schlimm. Frauen sind ja sensibler als Männer.

    „Hollywood normalisiert Folter und wir verlieren dadurch unsere Seele.“
    Slavoj Zizek

    100 Jahre erfolgreiche geschichts- Fälschung und Konditionierung haben die BRAVE NEW WORLD geschaffen.
    Und dies ist mMn warum der jetzige Mensch aus seinem Sklaven Dasein nicht herausbrechen kann, wie bei Matrix hängt der jetzige Mensch in einer Gondel der Illusion der vermeintlichen Realität.
    Somit sind wir tatsächlich in der Matrix der Lügen gefangen und die Aussage „Die Wahrheit macht frei“ bekommt jetzt eine ganz neue Bedeutung.

  1. xabar sagt:

    Danke, Daisy für deine Mühe.

    Könntest du einige Quellen zum Nachlesen angeben, um das Ganze etwas zu vertiefen. Wen oder was würdest du empfehlen?

  1. Kasandroo sagt:

    @Daisy Schmitt

    Du hast so was von recht.

    Früher, in meiner wilden Jugend, da fühlte ich mich irgendwie rechts, war gegen die linken.

    Dann der Wandel, ich fühlte mich links, war gegen die rechten.

    Dann der Wandel ich merkte irgendwas stimmt hier nicht. Wer ist bitte schön ist wirklich der böse?

    Rechts oder Links? Ab da war ich überzeugter Pazifist und Querdenker oder besser Couchphilosoph, man tut was man kann...

    Dann der 11/9 und sage und schreibe 2 Jahre später saß ich mit einem Kumpel zu Ostern in Berlin in der U-Bahn. Dazu muss ich sagen, ich bin absolut kein Stadtmensch und ziemlich Weltfremd. Aber wir saßen so da und auf einmal kommt ein mMn Araber rein mit einer Sporttasche und sitzt uns genau gegenüber. Ich hatte wirklich so ein Schiss, ich dachte gleich geht die Bombe hoch. Als wir dann ausstiegen, unbeschadet, weil keine Bombe hoch ging, sagte mein Kumpel zu aller Überraschung, hey ich dachte gerade das war ein Selbstmordattentäter, so wie der aussah und mit der Tasche.

    2Typen denken das gleiche. 2 Typen schauten am 11.09.2001 Nachrichten. Ursache/Wirkung

    Bingo! Umerziehung erfolgreich abgeschlossen.

    Doch dann eines Tages, so 2007 als ich mir endlich einen PC leistete und Internet nutzte wurde ich aufmerksam auf diese False Flag Operation von 9/11. Ich meine, ich dachte mir ja schon als Kind, dass man in einer Lügenwelt lebt aber als ich anfing aufzuwachen, fühlte ich mich immer mehr wirklich wie Neo aus Matrix. Und ich fühle mich immer noch so. Mittlerweile frage ich mich wirklich ob man noch Menschen aufklären will oder lässt man es bleiben, weil man ihnen ihre heile Welt nicht zerstören will. Bei manchen Menschen könnte ich mir sogar vorstellen, dass die verrückt werden. Manchmal habe ich ja selber noch zu kämpfen.

    Jedenfalls bin ich dieser Umerziehung entkommen auch wenn es weh tat und hier und da juckt es manchmal noch.

    Gut zu wissen ist auch, dass die Wahrheit immer in einem selbst steckt und somit auch bei Gott zu finden ist. Wahrscheinlich der Grund warum ich noch nicht wahnsinnig geworden bin.

    Friede

  1. Harald sagt:

    Hallo Daisy Schmitt,

    auch von mir einen großen Dank für deine große Mühe, diese Manipulationsstrategien, die ja leider leider so erfolgreich waren und noch immer sind, einem breiteren Publikum mal vorgelegt zu haben.
    Ich habs mir mal, deine hoffentlich freundliche Genehmigung vorweggenommen, kopiert.
    Dieses Wissen sollte möglichst vielen Leuten seit zugänglich gemacht werden.

    Noch einen kleinen Hinweis möchte ich dir zur Kenntnis geben: Selbst in den ehemals sozialistischen Ländern wurden große Teile der alliierten Kriegspropaganda aus dem ersten und dem zweiten Weltkrieg ziemlich kritiklos übernommen, in der UDSSR begann es schon bald nach dem Tode Stalins, in der DDR von Anfang an, faselte man zunehmend nur noch vom einem "antifaschistischen Kampf" der Anti-Hitler Koalition, einer angeblichen "Befreiung der Völker vom Faschismus", die tatsächlichen Motive der beteiligten damaligen imperialistischen Großmächte USA, England, nur noch sehr bedingt Frankreich, Deutschland, Italien und Japan völlig ausblendend!
    Nur Zufälle?

    Beste Grüße

  1. Fatima sagt:

    Die französische Anwältin Isabelle Coutant-Peyre will dafür sorgen, dass der Produzent sich bei Iran entschuldigt:

    http://tehrantimes.c...n-coutant-peyre

    Das hab ich ausgerechnet in dem Klatschblättchen "Gala" heute gelesen, beim Friseur gibts leider nichts Anspruchsvolleres und hab mal nach der Dame gesucht. In dem besagten Artikel meinte sie, der Film sei ein Beispiel für die Arroganz, mit der der Westen der muslimischen Welt gegenübertrete.