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Die Dauerkrise ist das Normale geworden

Donnerstag, 8. November 2012 , von Freeman um 20:00

Jetzt wo die US-Wahl vorbei ist, heisst es zurück zum Normalen. Ja zurück zur Dauerkrise, die normal geworden ist. Die Auswirkungen der Krise kommen immer näher und jetzt trifft es Deutschland und die EU-Kernländer. Man hört von bevorstehenden Massenentlassungen, wie 6'000 Stellen bei der Commerzbank, 6'500 gehen bei Vestas verloren, 3'000 bei Bombardier und 2'400 beim Finanzkonzern ING, Ford will Werke schliessen und 6'200 Stellen abbauen. Andere Autokonzerne produzieren auf Halde und müssen Kurzarbeit einführen. Wenn der deutsche Motor stottert dann bleibt die EU-Karre sowieso stehen. Dazu der Schuldenberg Amerikas, der den Mount Everest in den Schatten stellt. Das Wort "Fiscal Cliff", der drohende fiskalische Absturz von der Klippe, ist in aller Munde in Washington. Die Märkte reagieren entsprechend negativ weltweit, nach dem man nach der Wahlnacht wieder in der Realität aufgewacht ist.

Das Töten geht auch weiter. Gleich am Mittwoch sind durch Obamas Killerdrohnen in Jemen wieder fünf Menschen aus der Luft "eliminiert" worden, angeblich Mitglieder der Al-Kaida. Die Tötungswerkzeuge werden auch fleissig in den Krisengebieten unter die Leute gebracht. Der britische Premier Cameron machte eine Tour durch den Mittleren Osten und ist der oberster britische Waffenverkäufer geworden. Jetzt wo der Wahlkampf vorbei ist will er dringend mit Obama den Krieg gegen Syrien besprechen und hat schon verkündet, sein Land wird die FSA-Terroristen direkt mit Waffen beliefern, also noch mehr zur Tötung von syrischen Zivilisten beitragen.

Mit dem neuen Film „Argo“, der demnächst in die Kinos kommt, wird auch die Hetze gegen den Islam und gegen den Iran durch Hollywood fortgesetzt. Ben Afflick, der bereits siebenmal für die Goldene Himbeere für die schlechteste schauspielerische Leistung nominiert wurde und zweimal den Anti-Oscar erhielt, spielt einen heroischen und patriotischen CIA-Agenten, der fünf Diplomaten zur Flucht aus Teheran verhilft. Klar, dass die Iraner dabei als hyperemotional, irrational, verrückt und teuflisch dargestellt werden. Ausserdem strotzt der Film vor Geschichts- und Tatsachenfälschungen. So werden in einer Szene iranische Frauen in Militäruniformen auf der Strasse gezeigt, etwas was es nie gegeben hat.

Wenn man einen Film über eine andere Personengruppe oder Mitglieder einer Religion in dieser hasserfüllten, hämischen und verleumderischen Art machen würde, gebe es einen lauten Aufschrei und der Film wäre wegen Herabsetzung, Verleumdung und purem Rassismus verboten. Aber mit dem Islam und den Iran wird es dauernd gemacht, von wegen "Meinungsfreiheit". Dabei gilt diese ja nur in eine Richtung, nur so lange man das sagt was die globale Elite gut und richtig findet. Die Geschichte wird von den „Siegern“ geschrieben und die Propagandalügen dazu auch.

Aber zurück zur Dauerkrise, die schon seit FÜNF Jahren läuft, oder eigentlich seit ELF Jahren, seit 9/11. Mit dem „Krieg gegen den Terror“ begann der steile Anstieg der Staatsverschuldung, zum Beispiel wie in den USA. In den acht Jahren Bush wuchs der Schuldenberg von 5,6 auf 10,5 Billionen Dollar. Obama hat in nur vier Jahren diesen um fast 6 auf aktuellen Stand 16,3 Billionen massiv erhöht. Bush und Obama haben in 12 Jahren mehr als doppelt so viele Schulden gemacht, wie alle anderen 42 Präsidenten in 300 Jahren vor ihnen.

Das liegt zum Grossteil an den Militärkosten für die vielen Kriege, an der massiven Steigerung der Sicherheitsausgaben, an der Gründung von neuen Ministerien wie das Department of Homeland Security. Dann an der Rettung der Autoindustrie (GM) und an den riesigen Geschenken an die Banken der Wall Street wegen ihrer "too big to fail" Erpressung. Das Geld floss und fliesst in die Taschen des Militärisch-Industriellen-Komplexes und den Finanzoligarchen. Eine Plünderung des Staates findet statt.

Was aber viele vergessen und nicht wahr haben wollen, es liegt auch am Versorgungsstaat. Mit Romney hat gesagt, 47 Prozent der Amerikaner sind in irgendeiner Weise vom Staat auf Almosen angewiesen. Fast 50 Millionen Amerikaner benötigen Lebensmittel- marken um Essen auf dem Tisch zu haben. Was für ein Armutszeugnis für das reichste Land der Welt. Die Arbeitsplätze der Industrie wurden ins billigere Ausland verlagert und nur McJobs sind übrig geblieben.

Der Versorgungsstaat und die Versorgungsmentalität ist speziell in Europa der Hauptgrund für die Schuldenkrise. Es wurden von den Politikern immer mehr Geschenke erwartet und dem Klientel dann auch versprochen, immer mehr kostspielige Gesetze beschlossen, die gar nicht finanzierbar waren. Also mussten immer mehr Schulden gemacht werden, da die Steuereinnahmen nicht ausreichen.

Unter Obama beläuft sich das Staatsdefizit, also die Differenz zwischen Einnahmen und Ausgaben, auf sagenhafte 1,2 Billionen Dollar pro Jahr. Washington gibt pro Tag 4 Milliarden Dollar mehr aus als es einnimmt. In den europäischen Staaten ähnlich. Deutschland zum Beispiel gibt über 80 Milliarden Euro mehr aus pro Jahr als durch Steuern reinkommen. Die Staatsschulden erreichen bald 2,1 Billionen Euro und steigen ständig. Die ganzen westlichen Industriestaaten leben über ihre Verhältnisse, weil sie mehr versprechen als sie halten können.

Dies kommt von der Mentalität, erstens, der Staat ist etwas gutes und will nur gutes, und zweitens, er hat gefälligst für "meinen" Lebensunterhalt zu sorgen und muss "mich" rundum versorgen. Gleichzeitig machen sich aber die wenigsten darüber Gedanken, wo das Geld dafür herkommen soll. Normalerweise kann man nur so viel ausgeben wie man einnimmt. Da man sich aber weder im privaten Bereich noch auf staatlicher Seite daran hält, müssen die Mehrausgaben über neue Kredite finanziert werden. Kauf heute bezahle später, ist das allgemeine Motto.

Der Lebensstandard des Westen wurde nicht erarbeitet, sondern auf Pump gekauft. Neben der rekordhohen Staatsverschuldung war die private Verschuldung noch nie so hoch wie heute. Wenn man sich die Bilanz der Firma BMW anschaut, dann sind dort für 55 Milliarden Euro Autos über Leasing finanziert. Das heisst, BMW verkauft nur ihre Autos, weil sie den Kunden das Geld dafür gibt. So funktionieren aber alle Autokonzerne und nicht nur diese. Was ist das für ein krankes Wirtschaftssystem, wenn nur noch durch Schulden Umsatz gemacht wird und so der Konsum läuft?

Wir sind aber jetzt in einer Situation, wo diese unverantwortliche Vorgehensweise nicht mehr funktioniert. So müssen die Staaten ihre Schuldscheine an die Zentralbanken verkaufen, die dann mit Gelddrucken diese aufkaufen, und gleichzeitig werden einschneidende Sparmassnahmen durchgesetzt. EZB-Chef Draghi und Fed-Chef Bernanke haben gesagt, sie werden unbeschränkt Geld zur Verfügung stellen. Der Preis für diese seit 60 Jahren andauernde Schuldenwirtschaft, die jetzt den Gipfel erreicht hat, ist eine massive Geldentwertung, ein Abbau der Staatsleistungen und eine Erhöhung der Steuern und Abgaben.

Nur, durch dieses "Sparen" bricht die Wirtschaft zusammen, wie wir jetzt beobachten können, was zu Entlassungen führt, zu mehr Arbeitslosigkeit, was mehr Kosten für den Staat verursacht und eine negative Spirale nach unten bedeutet. Die Situation ist total verfahren. Sehen wir an Griechenland, Portugal und Spanien. Die Hälfte der arbeitsfähigen Bevölkerung ist dort bereits ohne Job. In ihrer Verzweiflung gehen die Menschen auf die Strasse, demonstrieren, aber die Politiker ignorieren die Proteste und verschärfen die Situation, reagieren mit staatlicher Gewalt.

Dabei wissen alle die 1 und 1 zusammenzählen können, das kann weder so weitergehen, noch wird es. Da aber scheinbar niemand den brutalen Tatsachen in die Augen schauen will und es eigentlich keine Lösung aus dem Dilemma gibt, wird der unvermeidliche Knall kommen. Das kann morgen sein oder erst in drei Jahren. So ist die Dauerkrise das Normale geworden. Je länger es dauert, je heftiger werden die Konsequenzen sein. Griechenland ist das Beispiel wie es überall bald sein wird, eine Gesellschaft die völlig auseinanderbricht und verarmt.

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Ich werde demnächst nach Argentinien reisen, hauptsächlich um zu erfahren, welche Auswirkungen die Staatskrise dort hatte und was dagegen getan wurde. Argentinien erlebte vor mehr als 10 Jahren einen Hyperinflation und einen Staatsbankrott. Auch da hat der IWF gewütet, "Hilfe" unter harten Auflagen gegeben, mit Verringerung des Haushaltsdefizit und eine weitreichende Privatisierungen. Der Vertrauensverlust in der Bevölkerung führte zu einem Ansturm auf die Banken. Daraufhin liess die Regierung Konten und Bankguthaben einfrieren und beschränkte die Möglichkeiten Bargeld abzuheben. Dieser Schritt verschärfte die Vertrauenskrise weiter. Es kam im Dezember 2001 zu schweren Unruhen im Land. Wir sehen, alles schon mal da gewesen und jetzt ist Europa und Amerika dran. Vielleicht kann man aus den Erfahrungen der Argentinier lernen.

Ich frage deshalb, wenn es ASR-Leser in Buenos Aires gibt oder jemand hat Bekannte oder Verwandte in der argentinischen Hauptstadt, dann würde ich mich über eine Kontaktaufnahme und Treffen mit Einheimischen die Deutsch sprechen freuen. Mail an blog.me(at)hotmail.de, danke.

Es finden laufend Demonstrationen in Buenos Aires gegen die Politik der Regierung von Cristina Fernández de Kirchner statt, wegen der hohen Kriminalität und Inflationsrate und weil sie die Verfassung ändern will, um eine dritte Amtszeit zu ermöglichen:

insgesamt 38 Kommentare:

  1. LinQ sagt:

    Es brennt auch in der Versicherungsbranche. Nicht nur das die versprochenen Zinsen nicht erbracht werden können. Die Versicherungen haben sich derbe verzockt. Da hilft es auch nicht, den Rückkaufswert von Lebensversicherungen für den Kunden schmackhafter zu machen, so wie das BGH jüngst beschlossen hat (auf drängen der Versicherungsbranche).
    Die dt. Justiz und die Versicherungslobby sind seit Jahrzehnten gute Freunde.
    Kurzum: es geht überall bergab.
    Die teure EU-Diktatur leistet dabei sowieso ihren Beitrag zur Dauerkrise.
    Aber nicht vergessen, Michel:
    "Der Euro ist unumkehrbar und Deutschland hat sowieso am meisten davon profitiert"
    Amen

  1. Ella sagt:

    Ja, "boling frogs"

  1. marzel1274 sagt:

    Wer gerne mal Frauen in Uniform und mit Maschienenpistole sehen möchte bitte aber wohl nicht im Iran fahrt nach Jerusalem da hat man das an jeder Hausecke.

  1. mammut sagt:

    @freeman
    Du schreibst ....es eigentlich keine Lösung aus dem Dilemma gibt.....
    Natürlich gibt es eine Lösung - Banken zusperren, Zins und Zinseszins abschaffen, dann ist das meiste schon geschafft
    Mazo

  1. Warum gibt es denn die Almosen.Weil
    die Menschen arm und dumm gehalten werden.Das war schon im Mittelalter
    so.Dumme und Arme sind gut zu händeln und freuen sich dankend und
    verbeugend der Obrigkeit gegenüber
    dankbar.Dort sind wir mittlerweile wieder an gekommen.

  1. skywalker sagt:

    Der Lebensstandard des Westen wurde nicht erarbeitet, sondern auf Pump gekauft. Neben der rekordhohen Staatsverschuldung war die private Verschuldung noch nie so hoch wie heute. Wenn man sich die Bilanz der Firma BMW anschaut, dann sind dort für 55 Milliarden Euro Autos über Leasing finanziert. Das heisst, BMW verkauft nur ihre Autos, weil sie den Kunden das Geld dafür gibt. So funktionieren aber alle Autokonzerne und nicht nur diese. "Was ist das für ein krankes Wirtschaftssystem, wenn nur noch durch Schulden Umsatz gemacht wird und so der Konsum läuft? "

    Genau, auf den Punkt gebracht!!
    So was nennt man "bubble boom" , gibts auch ein Buch drüber!

    Wer kann sich in Deutschland schon einen neuen BMW 5er für ca. 40T Euro cash leisten!? Das sind nicht sehr viele, und die meissten die sich den leasen sind Firmen.
    In Austria zB, ist jedes 2te Auto geleast. Abgesehen von der niederigen Eigenheimrate in Deutschland (ca. 50% der Bürger besitzen in Deutschland überhaupt nix) und der Hausfinanzierungen wird es hier einen mächtige Immo-Blase geben, eigentlich ist Deutschland mit Krediten gefördert und dient den Oligarchen nur als Rammbock gegen die anderen Staaten.
    Deutschland kann seine eigenen Schulden überhaupt nicht zahlen, wie kann das sein daß Deutschland öffentlich Griechenland Hilfe gibt, aber selbst nicht genügend Geld hat!??
    Gefühlsmässig würde ich tippen, daß die Eigenheimrate in Spanien viel höher ist als in Deutschland.

  1. mikem777 sagt:

    Mit Buenos Aires kann ich leider nicht dienen, Freeman. Falls Du mal nach Neuseeland möchtest, da kann ich vielleicht was machen. Na ja, Neuseeland liegt nicht gerade auf dem Weg.

    Der spirituelle Lehrer Drunvalo Melchizedek hat ja einige sehr interessante Sachen über Südamerika geäussert. Seiner Meinung nach hat sich das spirituelle Zentrum der Erde von der Himalaya-Region hin zu Südamerika verlagert. Wie auch der menschliche Körper so hat auch die Mutter Erde spirituelle Energiezentren, das heisst Chakra-Bereiche.

    Es passieren jetzt einige sehr interessante Sachen dort. Europa ist ausgelutscht könnte man sagen, nicht nur das System, sondern auch die Menschen, die kannst Du echt wegschmeissen.

    Auch die USA sind am Ende, kulturell, wirtschaftlich, moralisch, politisch, spirituell, religiös, finanziell.

    Afrika ist ein ewiges Scheisshaus wie immer, Russland wird auch nicht besser, China bereitet sich auf den Dritten Weltkrieg vor, Australien driftet ab in die NWO, der Iran wird bald platt gemacht, Israel ist des Teufels, den Rest kannst Du vergessen.

    Aber ganz anders bei Südamerika, dort gedeihen einige sehr interessante Pflänzchen. Die Menschen dort scheinen sich zum Teil aus dem Würgegriff der totalitär-faschistischen Hegemonialmacht im Norden befreit zu haben. Gerade auch die Entwicklung in Venezuela scheint sehr hoffnungsfroh zu stimmen.

    Man denke auch an die gewaltigen Ressourcen Südamerikas, die eine autarke Ökonomie ermöglichen würden, unabhängig von den destruktiven Einflüssen der schrägen elitären Vögel in den USA und Europa.

    Auch die Menschen dort scheinen irgendwie herzlicher zu sein, geistig frischer, weniger verbraucht, weniger lebensmüde, als hier im verbrauchten grauen Europa.

    Auch die Politiker dort scheinen noch nicht so völlig geistesgestört und moralisch verkommen zu sein, wie hier. Sicher, man hatte dort auch seine dunkle Zeit mit Pinochet und anderen Marionetten der CIA, aber jetzt scheint es rapide aufwärts zu gehen. Es sei denn natürlich, die Irren in Washington reissen die Welt in den Abgrund eines Dritten Weltkrieges, das dürfte dann auch in Südamerika hässliche Spuren hinterlassen.

    Jedenfalls sind die Überlebenschancen dort bedeutend besser, als hier in der sterbenden alten Welt. Wir erleben hier in Europa ja nicht nur einen finanziellen und wirtschaftlichen Niedergang, das sind bloss die Symptome eines viel tiefer gehenden spirituellen und geistigen Verfalls der Kultur und der Psyche der Menschen.

    Man wird in Südamerika gewiss noch mehr spirituelle, und fromme Menschen finden, als hier in der Hochburg des Gehörnten.

    Ein Wohnsitz in Südamerika, das wäre bestimmt eine Überlegung wert. Hier scheint ja ohnehin Hopfen und Malz verloren zu sein. Und die wenigen noch intakten Gemüter, auf die hört man ja ohnehin nicht. Die falsche Propheten sind es, die eine Hochkonjunktur haben im Reich des Bösen. Ich denke nicht mehr, dass wir den völligen Niedergang der alten Welt noch werden aufhalten können. Ein Atomkrieg wäre dann nur noch der finale Todesstoss für einen gesellschaftlichen Organismus, der sich moralisch und spirituell gesehen ohnehin längst in den letzten Todeszuckungen befindet.

    Gerade auch die völlige Apathie der Massen zeigt deutlich, dass die Krise des Westens viel tiefer geht als bloss Korruption und Machtmissbrauch, vielmehr handelt es sich wohl um das Endstadium einer ultimativ moralisch, geistig und spirituell dekadenten Gesellschaft. In einer solchen Situation scheint das Ideal der aktiven Sterbehilfe wohl angemessener zu sein, als der Versuch das Unrettbare noch retten zu wollen.

    Brechen wir also auf zu üppigen grasgrünen Ufern, dem weiten Horizont der Hoffnung nach dem auch schon Christoph Columbus gestrebt hatte, auf der Flucht vor einer unrettbar dekadenten Gesellschaft. Es kann nur noch besser werden.

  1. Chang sagt:

    @mikem77 ich respektiere dein Meinung aber das ist wirklich teilweise einfach nicht richtig was du glaubst zu wissen ueber Lateinamerika insgesamt. Ich habe in Lateinamerika gelebt und das unter den Aermsten der Armen. Und ich kann dir sagen das die an einem andren Holz zu knabbern haben als sich uber NWO und andre Dinge zu beschaeftigen. Erstens sind neben der Kirche die immer noch eine Grossmacht in Lateinamerika insgesamt hat und eher steigende Mitglieder verzeichnet als umgekehrt. Dazu mehren sich dort Sekten wie die Unkraut auf Uncel Sams Hof
    :-)) In Mittelamerika gibt es locker ueber 65% der Menschen die sich in Freikirchen und andren komischen kirchlichen Organisationen regristieren und versammeln pro Jahr und die Mitgliederanzahl ist auch dort wachsend! Ich habe in einer kleinen Hafenstadt mit 120 000 Menschen ueber 7 riesige Mormonenkirchen gesichtet! Von den andren Freikirchen gar nicht zu reden. Dann noch die wachsende kriminalitaet die jaehrlich erschreckende Zahlen annimmt! Und und und... klar gibt es auch dort spirituelle, aufgeweckte und viele andre gute Seelen wie in Asien, Europa und anderswo. Aber zu sprechen das Lateinamerika am Aufwachen ist wuerde ich nicht im geringsten behaupten! Das ist pures Wunschdenken! Dort wird eher noch die Dramatik und alles andre in die Hoehe schiessen! Es benoetigen alle Laender auf dieser Erde schleunigst noch mehr aufgewachte Menschen und das ist nicht Regional noch Kontintal im Augenblich ersichtbar! Aber klar wuensche ich auch das die Latinos auch die Maschen dieser verdrehten Geister durchschaut! Ich sehe die Zukunft eher in Asien - diese Menschen haben eine Philosopie die uns weit voraus ist in Europa - du glaubst es nicht dann besuche mal ein asiatische Land!

  1. PART I
    Da das Thema und der Kampf gegen die Oligarchen sehr komplex und leider auch seit Jahrhunderten andauert. Möchte ich euch nicht die Helden vorenthalten die immer wieder versuchten gegen diese dunkle Macht anzugehen.

    Das Schneeballsystem auch ponzi scheme, zeigt jetzt seine Auswirkungen. Die Finanzoligarchi ist wiedermal am krepieren, nur diesmal Global. Die frage ist, wird sie wie stets, wie ein Phönix aus der Asche steigen oder endgültig zusammenbrechen?


    Hier eine Zeitleiste mit Zitaten zeigend, dass die Oligarchen Geduld und Zeit haben ihre Pläne durchzusetzen.

    1776 hatte die Finanzoligarchy von ein paar renitenden kolonial Reveluzzer einen auf den Deckel bekommen.
    Dazu Thomas Jefferson (1743-1826) "If the american people ever allow private banks to control the issue of their currency, first by infiltration, than by idellation, the banks and corporations that will grow up around the banks will deprive the people of all their property until their children wake up homeless on the continent their fathers conquered."

    Trotz versuche durch einem gewissen Alexander Hamilton wieder durch die Hintertür Fuß zu fassen, klappte es nicht.

    Immer wieder versuchten sie es. Und immer wieder gab es mutige Menschen die den Kampf gegen die Oligarchen führten z.B. Abraham Lincoln
    "It has indeed been a trying hour for the Republic; but I see in the near future a crisis approching that unnerves me and causes me to tremble for the safety of my country. As a result of war, corporations have been enthroned and an era of corruption in high places will follow and the money power of the country will endeaver to prolong its reign by working upon the prejudice of the people until all wealth is aggregated in a few hands, and the Republic is destroyed."

    Mit der Ermordung Abraham Lincoln's (1809-1865) leiteten die Oligarchen schon den ersten Staatsstreich ein.
    Dazu der Reichskanzler Otto v. Bismark (1815-1898)
    "Der Tod von Lincoln war eine Katastrophe für die Christenheit. Es war kein Mensch in den Vereinigten Staaten stark genug, um in seine Stiefel zu passen.
    ...Ich fürchte, dass ausländische Banken mit ihrer List und ausgetüfftelten tricks ganz die üppigen Reichtümer von Amerika kontrollieren werden, um sie dann systematisch dazu zu verwenden die moderne Zivilisation zu verderben. Sie werden nicht zögern, die ganze Christenheit in Kriege und Chaos zu stürzen, um die gesamte Erde unter ihr Joch zu bringen."

    1913 erfolgte der zweite Streich, die Gründung der FED (Verrat durch Woodrow Wilson).
    Dazu der damalige Bürgermeister von New York von 1919-1925 John H. Hylan (1868-1936):
    " Die wirkliche Bedrohung unserer Republik ist die unsuchtbare Regierung, die sich wie eine riesige Krake erstreckt, der seine schleimigen Beine über unsere Sädte, Staaten und Nationen ausbreitet. An der Spitze ist eine kleine Gruppe von Bankhäusern in der Regel als 'Internationale Banker' bezeichnet. Diese kleine clique benutzt unsere Regierung für ihre eigenen selbstsüchtigen Ziele. Sie arbeitet unter dem Deckmantel eines selbst erstellten Plans, und regiert unsere leitende Angestellten, gesetztgebenden Körperschaften, Schulen, Gerichte, Zeitungen und jede Agentur, die eigendlich für den Schutz der Öffentlichkeit geschaffen wurde."

  1. @ Freeman

    Mit deinem Beispiel, würde man über andere Volksgruppen lügen und verleumdungen machen kann ich dir ein gutes Beispiel geben.

    Die Türken hatten ein Film produziert. Es hieß "Tal der Wölfe" auf türkisch : Kurtlar Vadisi.

    Dieser Film handelte über den Irakkrieg. Der Film ist eigentlich ein türkischer Mafia film, hin und wieder drehen sie aber auch über aktuelle Politische ereignisse. Damals war der Irakkrieg aktuell.

    Der Hauptdarsteller im Film hat ein paar Amerikaner verprügelt, verbrechen der Amerikaner gezeigt und was Israel mit Palästinensern anstellt.

    Als der Film in den deutschen Kinos kam gab es ein aufschrein in der deutschen Politik. Der damalige Ministerpräsident Edmund Stoiber forderte die verbannung dieses Films aus den deutschen Kinos was unverzüglich auch geschah.

    Ein anderes Beispeil. Jeder kennt den Film "Die passion Christi" gedreht von Mel Gibson.

    Obwohl der Film sehr aufwändig und sehr gelungen war und eigentlich nur die Geschichte aus der Bibel erzählte wie Jesus gelitten hatte, forderte der Zentralrat der Juden den Verbote der austrahlung des Films in den Kinos, was auch unverzüglich geschah.

    Begründung: Der Film schüre Antisemitismus

    Die Nachricht die man aus diesen Fällen zieht ist folgende. Nur bestimmte Volksgruppen dürfen sich in Filmen als Helden darstellen und nur bestimmte Volksgruppen können und dürfen als Feinde dargestellt werden.

  1. Es gibt eine Lösung und zwar so eine dass mit dieser zukünftig und nachhaltig gar keine Krisen erst entstehen können, und diese heisst monetative Geldschöpfung nur durch die Staaten ! Denn nur Trottln leihen sich bei " privaten Banken " Gelder nennen diese dann Rettungsschirme und diese Gelder werden dann wieder an den Banken zurückgegeben^^ Mit einer rein Staatlichen Geldschöpfung ohne Krediterzeugung, Zins und Zinseszins können Gelder " schuldenfrei in Umlauf gebracht werden. Die Staatsverschuldung wäre lediglich ein Protokoll !
    Geld muss den Menshcen dienen und nicht umgekehrt, da unser Geldsystem veraltet ist, entstehen genau solche Modelle auf der ganzen Erde wie zb. in den Krisenländern wachsen alternative regionale Währungen wie warme Semmeln. Steuern wozu warum zahlen wenn Steuern schon ausm Mittelalter kommen und nur dazu dienen die Bevölkerung zu enteignen^^^Wir zahlen die Steuern nur um die Zinslasten auszugleichen, da aber Zins und Zinseszins gar nicht in der Geldschöpfung entstehen, ist dies der wohl grösste Betrug an der Menschheit ever. Ich bin der Meinung dass das Geld ansich neu erfunden werden muss, da dieses die Entwicklung vehement blockt. Ohne Geld würde die Welt um 1000 Jahren weiterentwickelter sein, man hätte Technologien die heutzutage in Schubladen verschwinden, es ist nur eine kleine Gruppe von Menschen die durch unterdrückung den Fortschrit aufhält um weiter durch ihre primitiven aufgebauten Gebilden profitieren, dieser Gruppe muss der Kampf angesagt werden, und dieser Kampf beginnt indem sich einmal ein Staat unabhängig macht und selbst druckt um sich Wirtschaftlich autark stark zu machen. Unsere Wirtschaft ist für mich ein Witz ! Unabhängigkeit, autark muss sie sein, erst dann wird exportiert^^ Und von Wirtschaft kann man nicht sprechen wenn schon in der Wertschöpfung eines Dollars bzw Euros in seiner Entstehung einen Mehrwert erzeugt von 5 Dollar bzw 5 Euro^^Solange dass " Schuldgeldsystem existiert "
    Geld ausschliesslich nur durch Kredit entsteht die Geldmengen der Zinsen nicht entstehen inder Geldschöpfung und man somit Betrug an Milliarden von Menschen ausübt, steckt für mich die Menschheit noch in der Steinzeit fest, Ich bin Visionör und hätte man diesen Betrug damals vor 300 Jahren unterbunden bin ich mir sicher wäre diese Welt um Hunderte bis Tausende von Jahren weiterentwickelter !

  1. Part II

    1934 versuchten dann die Oligarchen/Corporations, J.P.Morgen,Dupont und Goodyear Tire den öffentlichen Staatsstreich "Business Plot". Involviert war auch der Großvater von George Busch.
    Sie versuchten den 'Antikriegs General Smedley Butler' zu überzeugen, gg. FD Roosevelt mit 5000 Mann vorzugehen. Es kam zwar zur Anhörung durch den Kongress, aber zu einer wirklichen Verurteilung der Beteiligten kam es nicht.

    Dann kam der II. Weltkrieg big bussines für die Corporationen. Nach dem Krieg warnte Präsident Dwight D. Eisenhower die Menschen:
    "Meine amerikanischen Landsleute. Heute Abend komme ich zu Ihnen mit einer Abschiedsbotschaft und um Abschied zu nehmen. Und ich möchte, dass Sie, meine Landsleuten, einige meiner abschließenden Gedanken mit mir teilen. Wir waren gezwungen, eine permanente Rüstungsindustrie sehr großen Ausmaßes zu schaffen. Dreieinhalb Millionen Männer und Frauen sind - direkt - in das Verteidigungsestablishment involviert. Alles in allem hat dies Auswirkungen auf jede Großstadt, auf jedes Staatsgebäude und jedes Büro der Bundesregierung - in ökonomischer, politischer und selbst in spiritueller Hinsicht. Wir akzeptieren, dass dies eine unumgängliche Entwicklung war, doch müssen wir auch deren gravierende Auswirkungen begreifen und dürfen hierin nicht versagen. In den Ratsgremien (Räten) der Regierung müssen wir uns dagegen wappnen, dass der militärisch-industrielle Komplex zu großen Einfluss gewinnt - ob er es bewusst oder unbewusst versucht (spielt keine Rolle). Das potentielle Risiko, dass eine unbefugte Macht aufsteigt, was verheerend wäre, besteht und wird weiterhin bestehen."

    Nach Dwight D. Eisenhower folgte J.F. Kennedy als 44 Präsident. Auch er warnte vor den unsichtbaren Mächten. Und auch er wurde ermordet.
    Naja den Rest kennt ihr ja.

    Worauf ich hinaus will, es reicht nicht, einfach sein Konto aufzulösen, oder Produkte zu boykottieren. Das Übel liegt viel tiefer.
    Rudi Dutschke 1968
    "Revolution ist nicht ein kurzer Akt, wo mal was geschieht, und dann ist alles anders. Revolution ist ein langer komplizierter Prozeß, wo der Mensch anders werden muss. Es gilt erstmal ein Bewußtsein des Mißstandes zu schaffen.
    Jetzt nicht gleich zu fragen, gibt doch die Antwort.
    Ein Dutschke will keine Antwort geben, dass wäre ja genau wieder die manipulierte Antwort, die ich nicht zu geben bereit bin.
    Denn was soll es bedeuten als einzelner Antworten zu geben, wenn die gesammte gesellschaftliche Bewußtlosigkeit bestehen bleibt. Die muss durchbrochen werden, dann können Antworten gegeben werden."

    Die Gesellschaft ist leider nicht soweit, und sie zu beschimpfen bringt auch nichts, denn sie sind doch die Opfer der Manipulation.
    Es ist und wird ein langer Kampf bleiben. Mal wird hinter den Kulissen gekämpft und mal öffentlich.
    Aber Aufgeben ist keine Option. Mit solch tapferen Menschen wie Friedmann, vielen nationalen wie internationalen Bloggern, mutige Journalisten, auch einige wenige Politiker und den vielen Leser kann der Krieg weiter geführt werden.
    Auch wenn ich befürchte, dass der Kampf, mit dem Niedergang der EU und dem amerikanischen Imperialismus, noch nicht zu ende sein wird.
    Könnte wer weis, vielleicht eine Änderung im Bewußtsein und Verständniss in den Köpfen der Gesellschaft erfolgen.

  1. Dr. Seidel sagt:

    @mikem777

    Dank für die auch immer interessanten Gedanken anderer. Allerdings ist es auch gut, wenn das mit berücksichtigt oder gelesen wird, was hier von anderen Kommentatoren geschrieben wurde. Ansonsten hat es den Anschein, dass jeder nur die eigene Ansicht darbieten will und dann sogar nicht auf weitere grundlegende Ursachen eingeht, die hier alle schon benannt wurden, wenn auch ausführlich zu anderen interessanten Artikeln von Freeman, da man sonst den Niedergang durch die Schuldsklaverei als unausweichlich darstellen hilft.

    @ Chang
    Ja das stimmt schon eher betreffs "Uncel Sams Hinterhof", wo die Machtelite von Finanzoligarchie, Rüstungsindustrie plus Öl, bzw. sind ja die Haupteigentümer mittlerweile überall ähnlich, wieder verstärkt "nach dem Rechten sieht"; Haupteigentümer, ja sicherlich zu nicht geringem Anteil diese durch Inzucht geschädigte Finanzelite der Finanzoligarchie.

    Natürlich ist gerade Venezuela interessant und wenn es weniger unter ständigem Druck von Wirtschaftskrieg mittels Sanktionen und subversiven Angriffen stehen würde seitens der Hegemonialmacht dann auch Kuba nach wie vor. Es sind eben alle Orte interessant, wo die Menschen doch noch mehr das Sagen haben anstelle des kriminellen corporate empire, inklusive medialem Lügengebäude und ausgesuchten Politiker-Marionetten, als Nachfolger des Britisch Empire.

    @mammut
    Ja genau der Zins und dann vor allem Zinseszins auf "Luftgeld-Kredite", wo dann diese Kosten für aus dem Nichts erfundenes oder laut Recht erschaffenem überall wieder auftauchen und unsere Lebensenergie, oder Lebenszeit infolge Arbeitszeit, in Form von Geld an die Elite abführen in einem Zyklus, seit der Zinseszins entdeckt wurde als "größte Leistung der Mathematik" oder achtes Weltwunder.

    @Eberhard Schneider
    Genau und diese Schuldsklaverei führt nur zu feudalen Strukturen der Finanzoligarchie.

    Aber auch der Zustand in Europa ist nicht gleichbleibend und nicht nur die Verschuldung steigt sondern wie Uraltkanzler Helmut Schmidt orakelte: „Wir stehen vielleicht vor einer Revolution in Europa!“ (http://principiis-obsta.blogspot.se/2012/11/uraltkanzler-helmut-schmidt-sieht.html)
    Tja, "dürf'n die'n das!"

  1. roby sagt:

    Hallo Freeman, diesbezüglich habe ich noch einen interressanten Artikel gefunden. Wenn das nicht von gewissen Elementen gesteuert wird? Auch hier in Paraguay haben die Amis schon ihren Fuss drin seit der Absetzung von Lugo.

    http://amerika21.de/nachrichten/2012/11/67539/naumann-proteste-argentinien

  1. urantia sagt:

    Die meisten Menschen sind Kreditschafe, die sich für ihren Konsum verschulden. Damals in der Nachkriegszeit war es tabu, für Konsum Kredite aufzunehmen. Heute ist das aber die Normalität geworden. Alles wird über Kredite finanziert: das Auto, die Immobilie, die Revovierung, die Hochzeit und die Reise. Teilweise sind die Zinsen dafür sehr hoch. Es sind nicht nur die älteren, die sich verschulden, sondern auch die Generation ab 20 verschuldet sich für Unterhaltungselektronik und Autos.

    Warum kommt es dazu? Die Unterkonsumtionstheorie von John Atkinson Hobson könnte erklären warum die Menschen sich für Konsum verschulden. Wenn das Gehalt nicht wie die Arbeitsleistung steigt, sinkt der Absatz, weil die Mehrheit der Menschen kaum oder gar keine eigene finanzielle Mittel hat, woraus kein Absatzmarkt gebildet werden kann. Es kann also nicht mehr für Anschaffungen gespart werden, weil das Gehalt nicht mehr dafür ausreicht. Weil die Menschen aber trotzdem am Leben teilnehmen wollen (siehe Maslowsche Bedürfnispyramide) wird der Konsum über Kredite finanziert. Es ist ein Teufelskreislauf und von der Elite so gewollt. Viele Kredite werden platzen und tausende Existenzen werden ruiniert werden.

    Die Autoindustrie lässt sich sogar als Nebengeschäft der Banken betrachten und man könnte direkt neben einem Autohändler eine Bankfiliale eröffnen. Die meisten Autos werden über Kredite finanziert, weil die Menschen kein Geld haben oder keine 10 Jahre für ein neues Auto sparen wollen. Ob man nun unbedingt ein neues Auto braucht, darüber lässt sich streiten, das muss jeder für sich selbst entscheiden. Ein Fahrrad mit Anhänger ist meiner Meinung nach dann doch besser, aber man kann den Menschen nichts vorschreiben.

    Damals in der Nachkriegszeit und in den 1970er und frühen 1980er Jahren konnte man noch gut vom Gehalt leben und sogar Geld sparen. In der heutigen Zeit aber müssen 16 Monatsgehälter komplett gespart werden, wenn man ein neues Auto kaufen will. Das ist aber nicht möglich. Deshalb werden die Menschen direkt in die Schuldenfalle getrieben. Wir sind am Ende des Geld-Zyklus. Nichts geht mehr. Wenn man die Menschen beobachtet, so stellt man fest, das die meisten nur noch für die Lebenshaltungkosten zur Arbeit gehen. Mehr ist nicht drin. Es wird für Essen und Unterkunft gearbeitet, mehr nicht. Das ist das Hamsterrad: ich arbeite damit ich essen kann und ich esse damit ich arbeiten kann. Selbstverwirklichung, freie Entfaltung: Fehlanzeige.

    Es ist unser fehlerhaftes Geldsystem das soetwas ermöglicht. Der Zins und Zinseszins ermöglicht die Umverteilung von unten nach oben. Die Reichen kassieren auf Kosten der Allgemeinheit ein leistungsloses Einkommen ohne einen Finger krumm machen zu müssen. Folglich fehlt immer mehr Geld, da dieses zu den Reichen fließt. Die Bevölkerung muss mit immer weniger Geld zurechtkommen und es entsteht eine Geldverknappung. Die Nachfragen sind da, aber es fehlt das Geld um die Nachfragen zu bedienen. Das treibt die Menschen direkt in die Schulden und wenn dem nicht so wäre hätten wir heute eine Deflation. Die Deflation kommt nach der Inflation und wird das System komplett zerstören wie in den 1930er Jahren. Wir stehen kurz davor. Es wird Massenarmut geben und der Hunger wird in die Industrieländer zurückkehren.

    Massenarbeitslosigkeit mit Hunger ist eine ernste Gefahr, da aus solchen Situation ganz schnell eine faschistische Bewegung entstehen kann. In Griechenland ist das bereits der Fall. Wenn die Menschen ausgeblutet sind werden sie einem Führer der falsche Versprechen liefert die Hand reichen. Hitler war das Produkt eines fehlerhaften Geldsystems, er kam nicht zufällig daher!

    Die Humanwirtschaftspartei ist die einzige Partei, die das Geldsystem kritisiert und auf den Fehler des Zins und Zinseszins aufmerksam macht. Alle anderen Parteien beachten das Geldsystem nicht sondern lenken mit falschen Versprechungen von der Problematik ab.

  1. Rob Rich sagt:

    @mikem777
    Ich war diesen Sommer für 7 Wochen in Recife und ein paar anderen Orten in Brasilien. Die meisten Leute in den Städten dort interessieren sich für Fußball und Party. Von geistiger Frische würde ich also nicht unbedingt reden. Im Punkt Herzlichkeit kann ich dir aber zustimmen. Die meisten sind sehr freundlich und ich wurde sehr nett aufgenommen.

  1. edelpreusse sagt:

    Warum in die Ferne schweifen....?
    Island ist doch näher und aktueller. Dort hat man die Banken einfach pleite gehen lassen und nicht gerettet. Deshalb hört man in den MSM auch nicht viel darüber.

    @mammut Genau! Ein schönes Beispiel dafür ist das angeblich so "finstere" Mittelalter. Im 11. bis 14. Jahrhundert gab es negativen! Zins im Deutschen Reich. War gleichzeitig Steuer.
    Dieses Prinzip wurde also nicht erst durch Silvio Gsell erfunden.
    Die "Inflation" und Nichtwerthaltigkeit von Geld war jedem Bürger voll bewusst und wurde deshalb möglichst schnell ausgegeben.
    Man frage sich doch mal, wieso in dieser Zeit die meisten Städte gegründet und gotischen Kirchen gebaut wurden. Wie konnten z.B. die Ulmer so ein riesiges Münster bauen? Wieso lag der ProKopfVerbrauch von Fleisch höher als heute? Warum gab es wesentlich mehr Feiertage?
    Weil man es sich leisten konnte!
    "Nebenbei" wurden auch noch die Kreuzzüge finanziert.
    Das klingt jetzt wohl befremdlich weil heutzutage von den MSM ein gänzlich anderes (erst nach der Pest, Wiedereinführung des ZinsGeldes und Klimaverschlechterung entstandenes)Bild vermittelt wird.
    Es gäbe weitere historische Beispiele wie Sparta, Karthago...
    Oder warum wird "Soldatenkönig" Friedrich I. von Preussen immer negativ dargestellt, obwohl er trotz seiner besten Armee Europas nie Krieg führte, aber einen völlig desolaten Staat wieder rekonstruierte? (Nebenbei wird sein kriegslüsternder Sohn aber positiv dargestellt)
    Es gibt also durchaus Lösungen!
    Nur wer soll die heute gegen eine massenmordende Oligarchie durchsetzen?
    mfG

  1. edelpreusse sagt:

    @Daisy Schmitt Ja die Geschichte der USA ist auch ein gutes Beispiel. Nachdem es millitärisch nicht gelang, hat die "Londoner City" es dann mittels FED doch geschafft. Sehr schön von dir erläutert!
    mfG

  1. edelpreusse sagt:

    @ verystupidbot
    "dieser Gruppe muss der Kampf angesagt werden, und dieser Kampf beginnt indem sich einmal ein Staat unabhängig macht und selbst druckt um sich Wirtschaftlich autark stark zu machen."
    Das haben ja einige Staaten (USA,Sowjetunion,Deutschland,Irak,Lybien,Iran) getan. Bisher endete es immer in furchtbaren Kriegen.
    Ob es im Falle Iran anders läuft?
    Man kann es nur hoffen!
    Ausweg? Lösung? Alternativen?
    mfG

  1. Sunny_1981 sagt:

    @LinQ:
    Bezüglich der Lebensversicherungen empfehle ich unbedingt den § 89 VAG (Versicherungsaufsichtsgesetz) zu lesen. Damit niemand diesen suchen muss, habe ich diesen nachfolgend hineinkopiert. Sie werden erschrecken was den Inhaberinnen und Inhaabern von Lebensversicherungen wirklich droht.

    ------------------------------

    VAG § 89 Zahlungsverbot; Herabsetzung von Leistungen

    (1) Ergibt sich bei der Prüfung der Geschäftsführung und der Vermögenslage eines Unternehmens, dass dieses für die Dauer nicht mehr imstande ist, seine Verpflichtungen zu erfüllen, die Vermeidung des Insolvenzverfahrens aber zum Besten der Versicherten geboten erscheint, so kann die Aufsichtsbehörde das hierzu Erforderliche anordnen, auch die Vertreter des Unternehmens auffordern, binnen bestimmter Frist eine Änderung der Geschäftsgrundlagen oder sonst die Beseitigung der Mängel herbeizuführen. Alle Arten Zahlungen, besonders Versicherungsleistungen, Gewinnverteilungen und bei Lebensversicherungen der Rückkauf oder die Beleihung des Versicherungsscheins sowie Vorauszahlungen darauf, können zeitweilig verboten werden. Die Vorschriften der Insolvenzordnung zum Schutz von Zahlungs- sowie Wertpapierliefer- und -abrechnungssystemen sowie von dinglichen Sicherheiten der Zentralbanken und von Finanzsicherheiten finden entsprechend Anwendung.

    (2) Unter der Voraussetzung in Absatz 1 Satz 1 kann die Aufsichtsbehörde, wenn nötig, die Verpflichtungen eines Lebensversicherungsunternehmens aus seinen Versicherungen dem Vermögensstand entsprechend herabsetzen. Dabei kann die Aufsichtsbehörde ungleichmäßig verfahren, wenn es besondere Umstände rechtfertigen, namentlich wenn bei mehreren Gruppen von Versicherungen die Notlage des Unternehmens mehr in einer als in einer anderen begründet ist. Bei der Herabsetzung werden, soweit Deckungsrückstellungen der einzelnen Versicherungsverträge bestehen, zunächst die Deckungsrückstellungen herabgesetzt und danach die Versicherungssummen neu festgestellt, sonst diese unmittelbar herabgesetzt. Die Pflicht der Versicherungsnehmer, die Versicherungsentgelte in der bisherigen Höhe weiterzuzahlen, wird durch die Herabsetzung nicht berührt.

    (3) Die Maßnahmen nach den Absätzen 1 und 2 können auf eine selbständige Abteilung des Sicherungsvermögens (§ 66 Abs. 7) beschränkt werden.

    ------------------------------

    @all:
    Nach meiner Auffassung verhält es sich mit dem Wohlstand wie mit dem Produktlebenszyklus. An diesem kann man sehr gut den Verlauf unseres Systems ablesen. Außerdem wurde bereits durch den österreichischen Nationalökonomen Schumpeter dieser Verfallsprozess mit schöpferischen Zerstörung beschrieben.

    Die Ökonomie verhält sich wie die Natur (auch weil die Ökonomie auf den Grundgesetzen der Natur aufgebaut wurde). Während die Natur leben ermöglicht und dieses über Naturereignisse diverser Art (sofern Ursachen nicht vom Menschen geleistet wurden => diese destruktive Beiträge wirken als Verstärkungsfaktor) wieder nimmt, gibt die Ökonomie den Menschen Wohlstand und nimmt ihnen diesen wieder weg. An einer detaillierten Darstellung der ganzheitlichen ökonomischen Zusammenhänge möchte ich an dieser Stelle aufgrund des fachkundigen Publikums verzichten.

  1. Dr. Seidel sagt:

    Auch wenn off topic:
    Wer Interesse an aktuellen Bildern live aus Syrien hat, so wie ja großes Interesse an den Bildern der wertvollen Reiseberichte aus Iran bestand ( Dank nochmals an Freeman ):
    -> Liveschaltungen aus Damaskus: "Der gestrige Testlauf verlief erfolgreich (wurde hier auch angekündigt), so dass ANNA-News ab sofort täglich Liveschaltungen per Internet-Stream aus Damaskus und Syrien in die Wege leitet. .."
    http://apxwn.blogspot.de/2012/11/liveschaltungen-aus-damaskus.html

  1. skywalker sagt:

    @ Daisy Schmitt
    ja, sehr gut dargelegt!

    Wir dürfen das morphogenetische Feld nicht vergessen Leute, die Gedanken nur weniger Millionen Menschen können sich kumullieren und einen Bewusstseinswechsel globalen Aussmaßes hervorrufen, und das läuft schon. Die Sonnen Flares nehmen schon zu, und ein Maximum ist bereits für 2013 erwartet. Die Sonnen flares stehen in Wechselwirkung mit unserer DNS...

  1. binideluxe sagt:

    Die Arbeitsagentur baut bis 2015 auch noch 17.000 stellen ab.

  1. cris sagt:

    Hallo Freeman,
    Ich freue mich zu lesen, dass du dich mit der Situation Argentiniens beschäftigen willst, da ich große Parallelen zur heutigen Situation speziell Griechenlands sehe (allerdings auch große Unterschiede). Ich bin Argentinier und hoffe dir soweit wie möglich helfen zu können.
    Ich bin grad dabei einen etwas längeren Post zu verfassen, aber wollte vorweg schonmal einen Hinweis für Interessierte da lassen, sich den Film 'Memorias del Saqueo' von Fernando Solanas anzuschauen, er gibt einen sehr guten Einblick in das damalige Geschehen. Er ist in Youtube mit englischen Untertiteln zu finden.

    https://www.youtube.com/watch?v=iQpQPddicLE

  1. bambam sagt:

    "Wir sind eine Gesellschaft die fällt,, aber ,, wichtig ist nicht der Fall,, sondern die Landung" zitat<HASS 1995 frankreich

    Das trifft im wahrsten Sinne zu.

    Argentiniens Geschichte( zum Staatsbankrott) könnte wirklich die Lösung einiger sehr großen probleme sein. das wäre sehr interessant zu erfahren, welchen Hindernissen sie sich stellen mussten. Da mittlerweile, das Militär, auch bei uns im inland operieren wird + Lissbonvertrag. Rosige Zeiten kommen auf uns zu :) aber doch zu schaffen,, durch Blogs,, wie diese, dessen ziel es ist, allen die wahrheit zu zeigen,, wie grausam sie sein mag. Dafür mein Dank ..

    in einer Welt voller normaler Menschen, galten wir lange als irre und jetzt beweist sich der Masse endlich das Gegenteil..
    das ist genau das, was wir tun müssen,, das wort verbreiten.

    ich muss sagen, das ich diesen blog begeistert mitverfolge und die Beiträge, wie auch das Engagement bewundere..
    macht bloss weiter so, es tut sich nämlich was in den Menschen.








  1. abwarten sagt:

    Bleibt cool. Nach den Banken kommen die Versicherungen. Dann die Immobilie, das Auto und das Boot. Alles klar?

  1. Ella sagt:

    Das passt auch zum Inhalt des Artikels:
    2 Kinder eines CNBC Executives wurden ermordet einen Tag nach dem der Sender eine Artikel ueber einen 43 Trillionen Dollar Lawsuit gegen das US Government und einige Banken auf seiner Webseite hatte.

    Die Kinder wurden brutal erstochen in der Badewanne gefunden, die Nanny wird fue die Morde verantwortlich gemacht.
    Es gibt jedoch Zeichen einer Special Ops .

    Prisonplanet.com schreibt mehr dazu.

  1. @Edelpreuße
    Danke.
    Zu deinem Beispiel ""...Soldatenkönig" Friedrich I. von Preussen immer negativ dargestellt"

    Wie K. Marx schon festellte " Die herrschende Geschichtsschreibung, ist die Geschichtsschreibung der Herrschenden." ;-)

    Und Voltaire war da etwas direkter:
    "Geschichte ist die Lüge, auf die man sich geeinigt hat." ;-)

    Einige Kommentatoren haben hier durchaus gute Ansätze und Ansichten, wie man das herrschende System bekämpfen kann.
    Nur wird es mMn unser heutiges Dilemma nicht ändern.
    Denn solange Rockefeller & Co. mit Milliarden $/€ die Massen beeinflussen, stehen "wir" NOCH auf verlorenen Posten.

    Viele haben zwar jetzt verstanden, wie die Herrschenden das System beeinflußen, z.B. mit dem Geld, Zinseszins, Schulden und Kriegen.
    Aber, was viele leider vernachlässigen ist das Werkzeug der Herrschenden, die Manipulation der Massen.

    Gustave Le Bon hat es treffend formuliert "Wenn eine Behauptung oft genug und einstimmig wiederholt wurde, ... so bildet sich das, was man eine geistige Strömung (courant d'opinion) nennt, und der mächtige Mechanismus der Ansteckung kommt dazu. Unter den Massen übertragen sich Ideen, Gefühle, Erregungen, Glaubenslehren mit ebenso starker Ansteckungskraft wie Mikroben."

    Die Herrschenden haben mit Gustave le Bon und Edward Bernays ihr Hausaufgaben gemacht. Sie gründeten Stiftungen, Werbebüros, Verlage und Hollywood. Kaufen Wissenschaftler und betreiben Social Engineering und Mind Controll.

    Jetzt liegt es an uns Mündigen, die gleichen Werkzeuge zu benutzen wie die Herrschenden. Das Internet, ist die gewaltigste Waffe, die je eine Masse zur Verfügung hatte.
    Bestes Beispiel ist Herr Freemann.

    Wir sollten es nur weise einsetzten bzw. die gleichen subtilen manipulationen verwenden wie sie.

    Daher habt Nachsicht mit der Masse, denn wenn man euch Respektiert, dann respektiert man eure Ideen und Ideale.
    Verurteilt nicht, sondern habt Mitleid, denn die Masse ist ein Opfer der Manipulation.



    "Keine Armee kann eine Idee Aufhalten deren Zeit gekommen ist."
    Victor Hugo

  1. cris sagt:

    1/2

    Erst einmal muss man sehen, wie es in Argentinien zum Zusammenbruch im Dezember 2001 passieren konnte und was die Auslöser waren. Ein Land das in den 50er Jahren noch zu den reichsten der Welt gehörte...
    1976 übernahm das Militär die Macht in Argentinien. Dies waren die ersten 'Regierungen' die sich in großem Maße verschuldeten. Immerhin musste man ja versuchen die Malvinas zu erobern und auch sonstige 'Sicherheitsmaßnahmen' in dem Land wollten bezahlt werden. Sie holten Berater vom IWF die das Land von da an als neoliberales Versuchslabor missbrauchte. Marktöffnungen, Verlagerung von Arbeitsplätzen und so weiter waren die ersten Folgen. Der folgende demokratische Präsident (Alfonsin) versuchte dann (teilweise) die einheimische Industrie wieder zu stärken. Folge waren massive Inflation, ausgelöst durch unterschiedliche Faktoren. Nicht nur, dass sich zu viel Geld im Umlauf befand, sondern auch durch massive Spekulation mit Gütern. Alles angeheizt durch Medienkonzerne gegen die der Axel-Springer-Verlag wie Wahrheitssucher erscheint. Und endlich bekam man dann mit Carlos Satan Menem den optimalen Präsidenten ins Amt. Ein neoliberaler Musterschüler und IWF-Liebling wurde Argentinien in seiner Regierungszeit, vor allem Dank seinem Finanzminister Cavallo. Er band den argentinischen Peso 1:1 an den Dollar (gedeckt durch die Reserven der Nationalbank), verschenkte sämtliche Staatskonzerne zu günstigen Schmiergeldern, öffnete alle Handelsschranken und hinterließ die argentinischen Arbeiter Ihrem Schicksal... Ein paar Jahre ging das gut, alle freuten sich, dass sie wieder '1. Welt' waren, man hatte ja quasi Dollars in den Taschen. Und davon im Verhältnis ziemlich viel, man konnte also schön Urlaub machen und über die 'Negros' in Brasilien lästern, oder oder oder.... Währenddessen wurde bspw. das Schienennetz eingestampft, 80% der Schienen und der Personenverkehr weitgehend eingestellt. Der Shareholder Value, nicht wahr... Und als dann die ersten Betriebe anfingen pleite zu gehen, da sie mit der billigen Sklavenware aus Fernost nicht konkurrieren konnten, haben sich die Privatleute brav bei den Banken verschuldet, Kreditkarten boomten und es wurde (und wird leider immer noch) nahezu jeder Einkauf 'en cuotas' (auf Raten) gezahlt, selbst der Einkauf im Supermarkt. Erschreckendstes Beispiel woran ich mich erinnere, war ein kleines Schachspiel für 5$ welches für 12x0,50c angeboten wurde. Als dann Argentinien in eine Rezession glitt, kaum Arbeitgeber bedeutet kaum Arbeitnehmer bedeutet kaum Steuern, und die einst riesigen Reserven verbraucht waren, kam nun der IWF mit dem Plan, dass Argentinien sparen müsse, um frisches Geld zu erhalten.

  1. cris sagt:

    2/2
    Den Beamten müsse das Gehalt gekürzt werden, den Rentnern die Rente usw., alles natürlich auf dem Rücken der Schwächsten. Doch auch das half alles nicht und Argentinien glitt weiter in die Rezession. Menem hielt das Spiel seine 8 Jahre am Laufen. Der mittlerweile neue Präsident befolgte weiter alle Ratschläge brav, jedoch verweigerte der IWF eine Auszahlung der Kredite. Es wurden horrende Risikozinsen für argentinische Anleihen verlangt, die Steuereinnahmen waren am Boden, die Armutsquote stieg auf etwa 50%. Die Banken zogen sämtliches Geld ab (teilweise wurden Banken mit geplünderten Tresoren von den Geschäftsführern hinterlassen), Menschen verloren alle ihre Ersparnisse und wurden von den Banken beraubt und ausgeplündert. Erst in diesem Moment kam es zum absoluten Knall. Die zutiefst rassistische Mittelschicht, die die 'Negros' hasst wie die Pest, ging (meist friedlich) auf die Straße. Dieser sogenannte Cacerolazo war wahrlich spontan und eine Manifestation des Volkes ('Que se vayan todos' - Sie sollen alle verschwinden).
    Erst der 5. Präsident binnen 2 Wochen konnte etwas länger regieren, den Peso abwerten und die Krise mehr oder weniger aussitzen, bis 2003 dann wieder Wahlen stattfanden, bei denen Menem mit einem 'Bei mir war noch alles besser'-Wahlkampf die erste Runde gewann, jedoch nicht bei der Stichwahl antrat, er wusste wohl, dass er in der keine Chance haben würde. Nestor Kirchner, der daraufhin Präsident wurde schmiss den IWF raus und verhandelte die Schuldtitel neu. Seitdem ist Argentinien ein Paria am 'Internationalen Finanzmarkt', konnte aber trotzdem ein jährliches Wachstum von ~7% verzeichnen. Dies liegt zu großen Teilen am Hunger Asiens. Die Sojapreise sind explodiert im letzten Jahrzehnt und Argentinien wurde mit dieser Pflanze übersät. Angebaut wird größtenteils Gen-Soja von Monsanto (was die so alles anstellen dürfte bekannt sein). Aber auch mit Brasilien oder Venezuela hat man starke Partnerschaften aufgebaut. Rine massive Umverteilung nach unten findet statt, es gibt viele Sozialprogramme um Menschen aus der Armut zu holen.
    Die Kirchner-Regierungen (mittlerweile ist Nestors Witwe Cristina Präsidentin) haben viel 'linke Politik' betrieben

    Soviel zur Krise, zur aktuellen Situation in Argentinien werde ich später noch was schreiben.

  1. @edelpreusse

    Da hast du etwas falsch verstanden!
    Die genannten Staaten hatten nie in der Geschichte eine unabhängige Monetative Geldschöpfung. Sie hatten einen Goldstandart, und in Amerika ist der seit 1919 Geschichte, und unter den Lesern ist auch sicher bekannt was für eine Instuition die FED ist und wissen warum J.F.Kennedy sterben musste. Stimmt schon dass dadurch Kriege geführt wurden bzw jetzt gerade angestachelt werden. Lybien der Arabische Frühling hat seine Würzeln davon dass Mubarak, Gadaffi ect eine neue Währung in Afrika einführen wollten und zwar ohne Zins und Zinseszins nach dem Modell der Iraner, nur deswegen wurde Gadaffi und das Land Lybien von der Nato zerbommt, jeglicher versuch sich aus der Globalisierung der Westlichen Sicht abzusetzen, jeglicher Fortschritt in Ländern wie zb dem Iran wird zum Verhängnis. Was ich meine ist eine ausschliessliche schuldenfreie Geldschöpfung ohne Zins und Zinseszins ausschliesslich nur durch die Staaten bzw durch einen Staat, sodass er je nach Bedarf in seine Wirtschaft auch Privat investieren kann, Ich seh und kann nicht einsehen dass sich die Staaten die inaller erster Instanz an erster Stelle stehen sollten sich bei Privaten Banken ihre Gelder leihen und die Bürger und Bürgerrinnen so gezwungen werden hohe Abgaben zu leisten in Form von Steuern^^ das ist Mittelalter tiefstes Mittelalter, wenn man tatsächlich mal vor der Kammera mit der Wahrheit rauskommt und den Betrug an der Menschheit im Fernsehen offenbart lebt man nicht lange. Ich weiss ein schweres Unterfangen aber die Krise bietet die Möglichkeit zur Veränderung des gesamten Geld und Wirtschaftssystems, denn wer sich mit dem System auskennt weiss dass dass das System scheitern muss, und es wird krachen und da wird Weimar ein Kindergeburtstag dagegen sein was uns bevorsteht, allei nur faule Derviate von über 1000 Billionen Dollar drohen zu explodieren^^Die Banken spielen und spielten auf den höchsten Niveou Monopoly und dass in ner realen Welt, wenn es also crasht und das hat es immer, dann werden die Menschen hoffentlich nicht so blöde sein und wieder die gleichen Fehler begehen wie bisher. Bis jetzt ist auch jede Währungsunion in die Brüche gegangen, also wird die EU untergehen in siner jetzigen Form mit dem Euro, ist halt blöde dass die Menschen immer die gleichen Fehler machen und dass schon seit 13000 Jahren oder doch länger ^^da gabs ja sogar schon einen Atomaren Krieg hoffe darauf das dass nicht wiederholt wird ansonsten kommt die Sintflut und das Leben fängt wiedereinmal von vorne an, nur hoffentlich dann ohne Menschen die dumm wie Butter sind!

  1. xabar sagt:

    @Daisy

    Du hast recht, wenn du Karl Marx zitierst:

    "Die herrschende Geschichtsschreibung ist die Geschichte der Herrschenden."

    Und weil das so ist, wurde auch der preußische Soldatenkönig Friedrich I immer in unseren Geschichtsbüchern relativ positiv dargestellt: Als Mann der Pflicht, der Arbeit und der Disziplin. So habe ich es aus meiner Schulzeit in Erinnerung.

    Friedrich I, der sog. Soldatenkönig, hat aus Preußen eine Kaserne gemacht, hat es zur vierstärksten Militärmacht in Europa gemacht. Diese Kaserne trat auch 1715 in den Krieg gegen Schweden ein. Es war eine absolute Monarchie, ohne Verfassung, ohne jede Beteiligung des Volkes an den Regierungsgeschäften. Der preußische König repräsentierte einzig die Großgrundbesitzer, also den Adel und die ostelbischen Junker - die soziale Basis dieser volksfeindlichen, absoluten Monarchie. Und nur dem Adel waren die Offizierstellen in seiner aristokratischen Armee vorbehalten.

    Er legte den Grundstein für das, was später kam: Für den Expansionsdrang seines Nachfolgers und seine endlosen Kriege.

    Für eine nostalgische Betrachtung dieses Volksfeindes besteht kein Anlass. Wir sollten auf das fortschrittliche Deutschland blicken (weil wir wissen müssen, in welcher Traditonslinie wir als Demokraten stehen), und nicht auf seine reaktionären Bestandteile. Dazu zähle ich die 1848iger Revolution, an der Marx und Engels aktiv beteiligt waren. Sie kämpften im Unterschied zu Preußen damals für ein einheitliches, demokratisches Deutschland mit einer Verfassung, einer Nationalversammlung und für eine aktive Rolle der deutschen Arbeiterschaft an den Staatsgeschäften und wurden dafür von der preußischen Regierung aus dem Land gejagt, ja sogar im Ausland, in Paris und Brüssel, weiter verfolgt. Und es war dann auch dieses Preußen, dass die demokratische Revolution von 1848/9 in Blut erstickte.

  1. Ella sagt:

    Das gehoert jetzt nicht unbedingt zum Thema, doch ist es inswoweit interessant wie die BS Medien die Menschen hier in US manipulieren, indem sie umschreiben, auslassen, totschweigen ec.

    Heute steht in unserer Zeitung ein zwei Seiten langer Bericht ueber "Europaesiche Staedte, Radfahren, Fahrradhighways ec.

    Es werden, die Niederlande, Daenemark, Frankreich und England erwaehnt, Deutschland kommt mit keinem Wort vor.
    Als der Verfasser dann doch etwasueber "MixedTransportation" schreibt- in Trains can transport bike too und meint das die neuen Highspeed Trains die Austria bis 2013 baut, ein extra bike compartment haetten.
    Nur im Schlusssatz wird erwaehnt,
    Das Fahrradkaeufe im Aufwind sind, nur nicht in Deutschland.

    Dies ist wieder ein gutes Beispiel ueber die Berichterstattung, Deutschland wird entweder nicht erwaehnt oder wen ueberhaupt dann nur negativ. Negatives ala "Bloed" niveau wie z.B. "Mensch frisst Mensch" kommt gross raus in den Medien hier.
    Falls sich das Wort Deutschland ueberhaupt nicht vermeiden laesst wird es gerne Austria / Oestereich eingesetzt,
    Da die normal "dump down educated Amis eh keinen Unterschied kennen, geht dass ohne Probleme.
    Sie wissen ja auch den Unterschied zwischen Irak oder Iran nicht, sogar wen der Btuder im Irak als Soldat ist ( selbst erlebt)


    Nur wenn es sich ueberhaupt nicht vermeiden laesst wie z.B. bei Deutschen Autos oder der Eurokrise wird Deutschland erwaehnt. Wobei bezueglich der Eurokrise viele Amis Mitleid mit den Deutschen als Zahlmeister haben.

    Die meisten Amis wissen uebrigens auch nicht, dass Deutsche Autobauer Werke in US haben.

    Sie wissen ja auch z.B. nicht dass Deutsche Soldaten in Afghansistan sind,
    dies alles wird von den gelenkten BS Medien verschiegen. Ess ist ein andauernder Krieg, der nur heute mit anderen Mitteln gefuehrt wird.






  1. Sarita sagt:

    Zum Thema Argentinien: Aus 2001 hat man nichts gelernt. Ausser noch mehr zu misstrauen.

    Ich bin Deutsche, lebe seit 5 Jahren in Buenos Aires, auch wenn ich hier 2001 (zum Glueck) nicht miterlebt habe, habe ich eine Vorstellung von dem was passiert ist und warum.
    Was kam danach? Wenns bergab geht, gehts auch wieder bergauf. Zumindest mit der Wirtschaft und den Zahlen. Doch man lernt hier einfach nicht, langfristig zu planen, und somit steht die naechste Krise quasi vor der Haustuer. Ich resuemiere mal ein paar Highlights der letzten 5 Jahren: Immer mehr sichtbare Armut auf den Strassen und steigende Kriminalitaet. (Ich verlasse mich dabei nicht auf offizielle Zahlen, denn die sind voellig erlogen, sondern auf das was ich sehe und erlebe). Ein Statistikamt, dass offensichtlich Daten faelscht (eine Familie koenne sich fuer 11 Peso am Tag ernaehren, die Armutsgrenze laege darunter... zur Info: 11 Peso kostst ein Kilo Tomaten). Seit einigen Monaten kann man kaum noch Fremdwaehrung erwerben, ein schlauer Mechanismus um die eigene Waehrung nicht zu entwerten. Es gibt einen Schwarzmarkt um Dollar und Euro zu erwerben.
    Massendemonstartionen und Wahlveranstaltungen der Regierung mit der Masse, die mit Wuerstchen und Cola angekarrt wird ("El Pancho y la Coca", und nein, das ist kein Volksmaerchen, ich habs mit eigenen Augen gesehen... )
    Und so weiter und sofort... Jetzt will die Praesidentin die Verfassung aendern, um noch ein bisschen laenger im Amt zu bleiben. Warum auch nicht?? Ist ja NUR die Verfassung.
    Inflation, die zwischen 20 und 30 % jaehrlich liegt. Ich kriege jedes Jahr eine 25-30 % Gehaltserhoehung.. Und kann mir trotzdem immer weniger kaufen.
    Die Liste ist ewig lang von "Klopsen", die sich die Politiker hier leisten. Opium fuers Volk und Venezuela und Cuba sind die besten Freunde.

    Uebrigens: Die Kirchner Regierung hat vor ein paar Jahren gewisse Sozialeistungen und Subventionen eingefuehrt, die es hier so nie gab. Z.B. das Kindergeld. Seitdem ist die Adoptionsrate stark zurueck gegangen.. Also lieber die ganzen Blagen zu Hause haben (und bei der Gelegenheit noch ein paar mehr kriegen), auch wenn scheiss Leben im Slum und null Zukunft, aber Hauptsache die Kohle kassieren. Nicht, das ich gegen das Kindergeld als solches waere, aber das kann ja so nicht Sinn und Zweck der Sache sein.

    Nur so als Einblick, was du hier alles erleben darft, freeman ;)

  1. Simon Putin sagt:

    Ja, für unsere Welt und für das Leben darauf sieht es momentan nicht so gut aus! Aber solche Zeiten gab es immer wieder mal und von daher weist man das es immer irgendwie weitergehen wird. Ich musste in meinem Leben leider auch schon dunkle Tage durchmachen, so dunkel und durcheinander das ich das Gefühl hatte mich völlig aufzulösen und nicht mehr wusste wie es weitergehen soll! Das ist nicht einfach nur so geschrieben sondern das war die absolut bittere Realität! Aber es ging weiter, zwar schwer und langsam, aber es ging weiter. Und selbst heute sind für mich sehr viele Dinge nicht wie früher und immer noch sehr schwer zu erreichen! Aber ich habe gelernt das es immer einen Weg gibt der einen hilft und weiter voranbringt und ich bin sogar froh, das ich teilweise diese schweren Zeiten durchmachen musste! Denn ansonsten hätte ich heute niemals das Wissen, den Glauben und die Stärke in mir, davon bin ich 100 prozentig überzeugt! Erst durch Fehler lernt man richtig und man musst auch erst verloren und falsche Entscheidungen getroffen haben, um richtig leben oder gar führen zu können! Nur so erlangt man echte Reife oder auch Weisheit. Die Zeit in der wir jetzt leben ist zwar etwas anders als die schweren Zeiten davor, aber es geht wie immer um Macht, Geld und Entscheidungen! Das Problem mit Macht und Geld kennen wir zu genüge, es ist die Entscheidung die mir wirklich Angst macht! Denn wir haben jetzt Waffen, die es so vorher noch nie gab (so weit wir die Geschichte wirklich kennen!). Wenn die Machtelite uns irgendwann den völlig kranken Befehl geben sollte uns gegenseitig zu vergasen oder zu verstrahlen, dann hoffe ich das die Befehlsempfänger die richtigen Entscheidungen treffen werden! Welche Entscheidungen werden die Bürger treffen wenn man diese in eine Ecke drängt und verlangt zu handeln? Man schaut sich um, man liest über merkwürdige Projekte und bekommt darüber offensichtliche Lügengeschichten von unseren Behörden zu hören, man bekommt einfach neue "Sicherheitsgesetze" aufs Auge gedrückt und wer diese "Gesetze" hinterfragt, wird sehr schnell erfahren, das es diese Gesetze früher auch schon mal gab, nur das diese damals etwas anders hießen! Es wird bald etwas passieren und eine kleine Gruppe weist darüber sehr gut Bescheid, wie sonst kann man im voraus solche Gesetze mit der dazugehörenden Infrastruktur schaffen!? Ganz spezielle Lager und Waffen für ganz spezielle Situationen und wir einfachen Bürger dürfen wie immer dafür den Kopf hinhalten und viele werden es mit Hurra machen, solche unterentwickelten Lebewesen muss es wohl geben. Für die meisten Menschen kann es in naher Zukunft tatsächlich sehr schwer werden, aber das ist kein Grund Krieg gegen andere Menschen zu führen! Denn durch Krieg wird es nicht besser, man siehe Irak oder Afghanistan sondern es wird nur noch undurchsichtiger, weil dann kann man alles ohne große Rechtfertigung einfach machen, man befindet sich halt im Krieg! Wir alle tragen eine große Verantwortung, jeder einzelne Mensch und jeder kann durch sein Handeln etwas verändern. Wenn wir ein wenig zusammenhalten und uns nicht gegenseitig die Verantwortung zuschieben, können wir ohne Krieg etwas großartiges erreichen. Das ist wirklich nicht schwer und das weist auch die Elite und deshalb werden wir andauernd mit Informationen in die Irre geleitet, damit wir uns ja nicht friedlich zusammensetzen und uns gegen diese Elite wehren! Diesmal können und müssen wir das aber schaffen. Die Elite meint alle Ihre Pläne im Griff zu haben, aber das ist völlig falsch! Sie graben sich viele eigene Gruben, Ihre Gier und Sucht verrät Sie und Sie machen sich damit selber fertig! Es gibt manchmal besondere Momente in der Geschichte der Menschheit und so einen Moment bekommen wir jetzt wieder!

  1. cris sagt:

    @Sarita 1/2,

    ich möchte mich nicht mit dir streiten (und bitte fasse das nicht so auf, ich kriege es im Moment nur häufig bei Argentiniern mit, welcher Hass sich gegenseitig aufbaut, ohne anständig diskutieren zu können), wie die momentane Lage in Argentinien ist, da ich nur aus Familienkontakt und durch seltene Besuche mir ein Bild der momentanen Situation machen kann. Doch greifst du ja viele der 'billigeren' Kritikpunkte an der Regierung Kirchners heraus, die die Opposition so gerne wiederholt.

    1. Es wird viel Geld nach unten verteilt.
    - Ja, das stimmt, doch was wäre die Alternative? Du sagst durch das Kindergeld seien etwa die Adoptionsraten zurückgegangen. Ist das denn nicht schön und gut und wünschenswert? Dass sich Mütter eben nicht mehr aus (groben) finanziellen Sorgen überlegen müssen ihr Kind zur Adoption freizugeben sondern es selbst zu erziehen? Ich weiss wie die Situation in Argentinien vor 2001 war, und es wurde den Armen überhaupt nicht geholfen, erst in der Zeit kamen die ersten 'Piquetes' (Landstraßenblockaden, eine 'beliebte' Protestform in Argentinien) auf, da die Armen anders nicht auf sich aufmerksam machen konnten. Desweiteren gibt es schwarze Schafe die nur auf das Geld aus sind überall. Diese Diskussion wird ja auch in Deutschland gerne und unendlich lange geführt. Aber ich denke die meisten Menschen gehören nicht dazu.
    2. Sichtbare Armut und Kriminalität
    - Da kann ich jetzt selber nicht allzuviel zu sagen. Buenos Aires ist auf jeden Fall eine sehr kriminelle Stadt, das war sie aber schon immer. Da ich versuche diese Stadt zu meiden, halte ich mich meistens im Landesinnere auf, und dort würde ich nicht behaupten, dass man mit normalen Sicherheitsvorkehrungen große Probleme kriegt. Taxis sollte man (v.a. in Buenos Aires) tunlichst meiden, speziell wenn man vom internationalen Flughafen kommt... Sonst die Frage an dich Sarita, inwiefern sich eine 'noch gesteigerte' Kriminalität bemerkbar macht? Nach meinem Empfinden war das nämlich wie gesagt nicht so. Und von der Polizei in Argentinien konnte man noch nie etwas erwarten. Das ist eine Sache an der die Gesellschaft als ganzes scheitert.
    3. Verfassungsänderung
    - Dieses Spiel hat schon Menem probiert, hat bei ihm das erste Mal auch geklappt (ursprünglich durfte er nur einmal 6 Jahre regieren). Als er sich dann noch die dritte Amtszeit gönnen wollte gabs genug Proteste um das zu kippen. Also würde ich mal abwarten, was bei der ganzen Geschichte überhaupt rauskommmt. Und ob Kirchner dann überhaupt wiedergewählt würde (sähe glaub ich im Moment nicht danach aus, kommt aber immer drauf an, welche Zeitung man als Quelle benutzt).

  1. cris sagt:

    2/2
    4. Inflationsrate
    - Das ist einer der großen Kritikpunkte die ich in der Regierung sehe. Der INDEC (argentinisches Statistikamt) war mal unabhängig und von hohem Ansehen, dies kannst du heute in der Pfeife rauchen. Allerdings mal so als Vergleich zu Deutschland: Hier wird uns erzählt die Inflationsrate betrage 2%, jeder der Woche für Woche einkaufen muss weiss es besser. Traue also keiner Statistik von der du nicht weisst wer sie weswegen gefälscht hat...
    5. Venezuela und Cuba sind die besten Freunde
    - Also in meinen Augen hat sich die Politik Argentiniens (ebenso wie eigtl von ganz Südamerika) immer mehr zu einer regionalten Integration und Zusammenarbeit geprägt die man sich früher nur wünschen konnte. Wenn man bspw. die hervorragenden Beziehungen zu Brasilien anschaut, oder auch zu den anderen Nachbarländern. Natürlich gibt es Reibereien aber nicht mehr solche, dass binnen 24h die Streitkräfte alarmiert sind. Und speziell zu Venezuela und Kuba, was spricht den dagegen ein vernünftiges Verhältnis zu diesen Ländern zu haben? Es gibt dadurch für argentinische Seite Vorteile (günstigeres Öl bspw. oder das Geld um sich vom verfluchten IWF freizukaufen). Sollten wir lieber auf Geheiß der USA diese Länder ignorieren und ausschließen, oder diese in eine vernünftige Partnerschaftsarbeit einbetten? Also mir ist die zweite Möglichkeit lieber, obwohl natürlich auch an diesen beiden Ländern nicht alles Gold ist was glänzt. Aber zumindest gilt für Venezuela das Gleiche wie für Argentinien (und das war beileibe nicht immer so), dass die Regenten an der Macht frei vom Volk gewählt wurde. Das ist nämlich auch ein Problem in Argentinien, die nicht-abfindbarkeit mit demokratischen Entscheidungen. Allein wenn man sich Clarin anschaut, was die alles schreiben, da säße so mancher Journalist hier in Deutschland schon eher im Gefängnis als er es in Argentinien tut. Hoffe du kannst meine Fragen beantworten. :)

  1. Udo sagt:

    Nicht der Versorge Staat ist das Problem.Das Problem ist man zahlt viel an Steuer manchmal über 70% und an Sozialversicherung und Renten Versicherung.Die sozial Versicherung die im Fall von Arbeitsplatzverlust oder sonstigen HÄRTEN DES Lebens eintreten soll.Ja ja wir zahlen viel für leere versprechen zu viel.Meiner Ansicht nach.Die Konsequenz heißt Selbstversorgung so weit wie es einem möglich ist.Doch ein Volk von Selbstversorgern damit lässt sich kein Staat machen.Ein Staat braucht unbedingt Abhängig Beschäftigte.Da her war es noch nie erwünscht das sich Bürger selbst versorgen,denn was soll ein Selbstversorger denn als Steuer zahlen und mit welcher Begründung könnte man einem Selbstversorger eine Steuer abknöpfen.Nur mal angenommen in unserm Staat gäbe es 50% Selbstversorger es wäre ein schwacher Staat den wir da hätten.Wenn es sowas Weltweit gäbe mit 50% Selbstversorger, könnten wir alle Regierungen der Welt zum Teufel jagen das ist der Ort wo sie hergekommen sind