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Fünf Jahre Finanzkrise und das Ende in Sicht

Freitag, 10. August 2012 , von Freeman um 12:05

Wenn man ein Datum als Beginn der Finanzkrise wählen muss, dann kommt mir der 9. August 2007 in den Sinn. An diesem Tag vor fünf Jahren stürzte der Dow Jones Index um 387 Punkte ab und die Europäische Zentralbank (EZB) intervenierte mit einer Geldspritze von 94 Milliarden Euro, die erste seit dem Kurssturz wegen dem 11. September 2001 und überhaupt seit der Einführung des Euro. Es war der Beginn des dramatischen Versuch, dem Kreditmarkt notwendige Liquidität zu geben, um die Ansteckungsgefahr aus dem Sub-Prime Hypotheken-Debakel aus Amerika zu verhindern.

Es war aber vergebens und die Seuche sprang nach Europa über. Eine Bank nach der anderen kam wegen der toxischen Papiere in ihren Büchern ins Schleudern. Bis Ende 2007 schüttete die EZB eine halbe Billion Euro als Weihnachtsgeschenk in die Märkte, ohne grosse was bewirken zu können. Dann ging Anfang 2008 die Krise so richtig los. Es folgte die Pleite der Lehmans Brothers Bank am 15. September 2008, die infolge der Finanzkrise die Insolvenz beantragen musste. Diese Bank lies man dann noch fallen, aber danach keine mehr.

Weil die Politiker wegen dem "too big to fail" Argument erpress wurden und einknickten, mussten die Staaten die Banken mit irrsinnigen Summen retten, was die Überschuldung noch mehr in die Höhe trieb. Die Todesspirale nach unten begann, denn es wurden Sparmassnahmen eingeführt, was wiederum die Wirtschaft abgewürgt hat. Weniger Steuereinnahmen bei gleichzeitig höhere Zinsen auf die Staatsschulden, plus Mehrausgaben für das soziale Netz, haben vielen Staaten das Genick gebrochen.

Jetzt stehen wir da und aus einer Finanz- und Überschuldungskrise, die nicht wirklich spürbar war, weil im virtuellen Raum, ist eine weltweite Wirtschaftskrise geworden, die der "kleine Mann" jetzt schmerzlich zu spüren bekommt, denn Massenentlassungen werden demnächst stattfinden. Die europäische Autoindustrie trifft es als erster, dann die Stahlindustrie, die Bauindustrie und so weiter.

Ich habe bewusst in der Überschrift "und das Ende in Sicht" gewählt und nicht "kein Ende in Sicht", denn es ist wirklich so, die Lage spitzt sich in den kommen Monaten zu einem Kulminationspunkt endgültig zu. Nach fünf Jahren einer Rettungsmassnahme nach der anderen, ist die Lage so schlimm wie noch nie und der Tag der Wahrheit kann nicht mehr länger hinausgeschoben werden. Die Löcher sind nicht mehr zu stopfen, die Dämme brechen, die Flut wird alles unter Wasser setzen und wie ein Tsunami begraben.

Für mich war die Havarie der Costa Concordia nicht nur ein fahrlässiges Schiffunglück des Kapitäns, sondern ein Omen für das Kentern der Eurozone. Die 13 Decks der Concordia tragen nämlich die Namen der europäischen Länder: Orlanda 1, Svezia 2, Belgio 3, Grecia 4, Italia 5, Gran Bretagna 6, Irlanda 7, Portogallo 8, Francia 9, Germania 10, Spagna 11, Austria 12 und Polonia 13.

Wer abergläubisch ist und an Symbole glaubt, könnte Freitag den 13. Januar 2012, die genannten 13 EU-Länder und das Unglück der Costa Concordia, als Schiksal sehen, was mit Europa passiert. Das Schiff genannt "Europäische Union" mit dem Euro ist ja bereits auf Grund gelaufen, Wasser dringt ein und ist am absaufen. Wer nicht höheres Gelände bereits erreicht hat oder in einem Rettungsboot sitzt, wird ums Überleben kämpfen müssen und viele werden dabei untergehen.

Aber ihr wurdet schon lange gewarnt, von mir und vielen anderen. Zur Erinnerung, am 14. Juni 2007, also zwei Monate VOR dem oben erwähnten ersten Anzeichen einer Krise, habe ich in meinem Artikel mit der Überschrift: "Jetzt amtlich: Die Amerikanische Wirtschaft stürzt ab" euch gewarnt. Darin forderte ich meine Leser auf: "Bitte notiert das Datum vom 13. Juni 2007, denn wenn die Washington Post sagt, es ist zu Ende und es geht ab jetzt bergab, dann hui… Achterbahn!!!"

Damals schrieb ich vorausschauend: "Wow, wenn die ganzen Hypothekenverträge platzen, die Hausbesitzer ihre Zinsen nicht mehr bezahlen können und die Banken deshalb die Häuser zwangsversteigern müssen und dadurch nur noch einen Bruchteil der Schulden zurückbezahlt bekommen, dann werden viele Banken pleite gehen müssen." Genau das ist passiert.

Im August 2007 lag der Dow Jones auf dem Höhepunkt von 14'200 Punkten und kein "Outsider" hatte eine Ahnung einer kommenden Krise. Gewisse Insider natürlich schon. Heute liegt der Dow Jones nach einem jähen Absturz auf 6'000 Punkte knapp über 13'000 und hat sich nach fünf Jahren immer noch nicht erholt. Dabei ist die Inflation nicht mal eingerechnet, denn der Dow von heute ist tatsächlich umgerechnet 9'000 Punkte von damals wert.

Kann man einfach rechnen. Ende August 2007 lag der Preis für eine Unze Gold bei 656 Dollar. Man benötigte rund 21 Unzen um den Dow zu kaufen. Heute liegt der Goldpreis bei 1600 Dollar und man muss nur noch 8 Unzen für den Dow hinlegen. Das heisst, der Aktienmarkt und generell das Geld hat fast zwei Drittel an Wert verloren ... in nur fünf Jahren ... sagenhaft!!!

Was in den letzten fünf Jahren an Kapital vernichtet wurde ist astronomisch. Zugegeben an fiktiven Werten, aber trotzdem, vieles im Finanzmarkt setzt auf die Börsenindexe und die Vermögen der Erlebensversicherungen, Pensionskassen und Rentenfonds, in die viele für später einzahlen, basieren hauptsächlich darauf. Das Kapital schmilzt aber dahin und beim Erreichen des Rentenalters wird man von der Kaufkraft her gesehen sehr wenig bekommen ... wenn diese Institutionen überhaupt noch flüssig sind und auszahlen können.

Wir wurden und werden komplett ausgeraubt und bestohlen!

Das ist übrigens der ganze Sinn dieses perversen Finanzsystems und warum wir in der Situation sind in der wir sitzen. Es handelt sich doch nicht um ein Versagen oder um Unfähigkeit. Lächerlich. Nein, der Raubzug ist so von langer Hand geplant und wenn man so will seit 1913 durch die Gründung der Fed eingeleitet. Dafür wurden Zentralbanken überhaupt erfunden. Die globale Elite will damit das Vermögen von unten nach oben transferieren. Wir sollen alle total verarmen und nur noch ums Überleben kämpfen. In ihren Augen sind wir Vieh, das man füttert und etwas Freiraum gibt, aber nur damit wir mehr leisten, um dann geschlachtet zu werden.

Was kann man dagegen tun? Nicht viel, da die Finanzelite alle in der Tasche hat und für sich arbeiten lässt. Die Legislative, die Judikative und die Exekutive ... oder in anderen Worten, die Regierungen, die Parlamentarier, die Staatsbeamten, die Polizei, das Militär, die Studierten, die Karrierestreber, die Medienheinis, die Unterhaltungs- und Kulturschaffenden ... einfach alle sogenannten Stützen der Gesellschaft. Sie stützen und halten das System aufrecht, weil man ihnen Karotten vor die Nase hält und gewisse Privilegien gewährt.

Nur, sie kommen auch alle dran, wenn man sie nach Gebrauch wegwirft.

Auf die Weisheit, Geld regiert die Welt, ist jemand nicht umsonst gekommen. Alles was passiert findet nur wegen der endlosen Gier nach Macht und Geld statt. Alle Kriege auch. Es ginge um die Landesverteidigung, oder um den Schutz und die Verbreitung von Demokratie und Menschenrechte, ist völlig naiv und lächerlich. Das Wort "Wachstum", welches wir von den Politikern ständig hören und mit dem man alle Probleme lösen will, ist nichts anderes als eine Umschreibung für noch mehr Gier, noch mehr Eroberung und noch mehr Unterwerfung unter dem Gelddiktat. Wer sich dem in den Weg stellt wird plattgemacht.

Wir sind in den Augen der Elite nur Vieh, weil wir es tatsächlich freiwillig sind, weil wir in der Herde mitlaufen, uns alles gefallen lassen und in jede beliebige Richtung gelenkt werden können. Einzelne die ausbrechen werden von der Herde selber zurückgepfiffen und als schwarzes Schaf hingestellt, dazu müssen die Herdenführer nicht viel machen. Ab und zu wird ein Exempel statuiert und ein Ausreisser für alle zu sehen "geopfert". Dann folgen alle wieder schon brav.

In der Herde lebt sichs auch relativ gut, man muss nicht viel über seine Existenz nachdenken, wird einigermassen versorgt, man lässt sich ohne Widerstand melken oder schären und das Ende auf dem Schlachthof wird ausgeblendet, will man nicht wissen. Wer die Realität aufzeigt wird niedergemacht. Sagt ein Schwein zum anderen: "Du, ich hab gehört, der Bauer füttert uns nur, damit er uns schlachten kann." Antwortet das andere Schwein: "Ach du immer mit deinen Verschwörungstheorien!"

Dann „feiern“ wir mal den fünften Geburtstag der Finanzkrise, lehnen uns zurück und schauen zu was in den kommenden Monaten passiert. Nach dem Ende der Olympiade als grosses Ablenkungsereignis und der Rückkehr aus den Ferien, wird die unausweichliche Realität im Herbst auf uns zu kommen. Der Oktober ist traditionell für Überraschungen gut. Ich nehme an, ihr habt alle nach den vielen Warnungen vorgesorgt und werdet ein „so wie bisher geht’s nicht weiter“ gut überstehen.

insgesamt 24 Kommentare:

  1. endgame sagt:

    Mir ist es sch... egal, wie es weiter geht, so jedenfalls nicht. Ich bin bereit für Veränderungen zu leiden. Wenn bloß endlich diese Macht- und Kriegsspiele aufhören. Es gibt so viel Ressourcen auf dieser Erde, und die Menschen verhungern immer noch, nur um diese Elite an der macht zu halten, bäh, ich spuck auf diese Verbrecher..... Und wenn ich den Winter in Zelt und Schlafsack verbringen muss, egal. Wenn nur endlich diese Ungerechtigkeit aufhört und wir Menschen uns wieder gegenseitig respektieren, bin ich bereit viel dafür zu opfern und ordentlich mit anzupacken, das System wieder gerecht zu gestalten.

  1. LinQ sagt:

    Gerhard Schröder beklagte damals die Mitnahme-Mentalität der Deutschen, nachdem uns der Euro die Hälfte der Kaufkraft nahm.
    Putins Gasableser hat gut lachen. Er hat nämlich Deutschlands Banken von der Kreisklasse in die Championsleague katapultiert, als er Spar- und Investmentbanking zusammenlegte. Er hat die Reichen reicher, die Armen ärmer gemacht und den Mittelstand praktisch abgeschafft.
    Wenn es eines Tages zur Gerechtigkeit kommen sollte, werden wir niemanden vergessen, Schröder.
    Und deine Haare sind doch gefärbt.

  1. Skeptiker sagt:

    Danke Freeman für die klaren Worte!

    Ich habe mich, nicht zuletzt aufgrund deiner aufklärenden Artikel, sehr intensiv mit dem Thema Geldsystem (Schuldgeld, Geldschöpfung) auseinandergesetzt.

    Meiner Meinung nach gibt es nur 2 Richtungen welche unser globales Finanzsystem bis 2013 einschlagen kann, entweder Hyperinflation oder deflationärer Schock. Beides wird Bürgeraufstände hervorrufen (USA, Europa, China), welche entweder diktatorisch mit Hilfe von Polizei und Militär blutig niedergeschlagen werden, oder es regiert Chaos, Anarchie und Gewalt!

    Parallel dazu werden die Krisenherde Syrien und Iran zu kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen dem Westen und dem Osten führen!

    Es kommen sehr harte Zeiten auf uns zu !!!

  1. Nennt mich dumm, aber wie bitte soll ich denn vorsorgen? Ich bin Hartz-4-Empfänger und lebe im Herzen Berlins, bis auf ein paar Raviolis und einen Schlafsack weiß ich absolut nicht, wie ich die kommenden Zeiten überstehen soll. Ganz im Gegenteil. Ich sehe mir und meiner Nachbarschaft wahrscheinlich einfach dabei zu, wie es mit uns zuende geht. Da bringt es mir auch nichts, wenn ich mich seit Jahren damit beschäftige.

  1. palmakunkel sagt:

    Klar, hier muss nix weiter kommentiert werden. Auf jeden Fall wird es demnächst ziemlich gruselig für so ziemlich alle Beteiligten werden. Die ganze Chose wird am besten über einen großen Krieg gelöst. Falls der verhindert werden sollte, dann wird es aber auf jeden Fall eine Inflation, die vergleichbar sein wird mit der von 1923/24, geben. Ist ja auch ein Krieg.

  1. Riad sagt:

    Habe gerade den Kommentar von anneliesemichel gelesen und muss sagen das es teilweise echt klugscheisserei von den leuten hier ist was von vorsorge zu erzählen. Offenbar geht es genau diesen noch so gut das sie sich nicht im geringsten vorstellen können das es menschen gibt die von der hand in den mund leben. Da gibts keine vorsorge egal wie toll freeman einen aufgeklärt hat!!! So jetzt wendet euch mal an diese leute und helft denen beim vorsorgen anstatt nur sprüche zu reissen und im endeffekt genau wie die elite die eigenen schäfchen ins trockene zu bringen. Kein Mensch is besser es gibt denke ich auch keine 2% bis 3% erwachte und die anderen sind nur schläfer. Alle seid ihr gleich. Mir ist schon aufgefallen das solche kommentare wie von anneliesemichel öfters in diesem blog untergegangen sind. Deshalb hört bitte mal aufg einen auf menschlich zu machen hier! Seid ehrlich und sagt wie es ist! Es könnte demnächst krachen und jeder ist sich selbst der nächste und wer vorrausgeschaut hat macht aus dem elend geschäft und ist dann selbst das was er vorher hier son angeprangert hat!!! @anneliesemichel meld dich mal per mail bei mir kendo2@gmx.de hab zwar selber nix aber vielleicht kann man sich mal austauschen ;)

  1. Paulinn sagt:

    Seit Jahren wird vor dem unausweichlichen Kollaps gewarnt. Freeman sei Dank! Ich habe hier in diesem Blog viel gelernt. Weiter recherchieren muss man aber selber, und sicher ist es hilfreich, das eigene Gehirn einzuschalten.
    Nach einem "Klapf" nur rumsitzen und jammern, und auf Hilfe warten ...
    Auch ich bin nicht mit Reichtümern gesegnet, ich kann mir kein Ackerland kaufen etc. Aber ich habe Bücher gekauft und Samen. Man kann auch auf einem Vorplatz oder sogar auf dem Balkon Gemüse und Obst ziehen. Sich mit den Nachbarn anfreunden schon heute, dann hat man im Ernstfall Verbündete. Gemeinsam ist man stärker als allein.
    Jeder kann sich vorbereiten, so gut es geht, auch mit ganz wenig finanziellen Mitteln. Aber eben - man muss etwas tun!

  1. Riad sagt:

    @Paulinn sorry aber das mit dem Balkon is quatsch. Ich sehe es bei einem guten freund von mir. Der hat mit gemüse auf dem Balkon angefangen weil ich ihn zugelabbert hab. Ob er es ernst meint oder nur meinetwegen tut is mal dahingestellt... Fakt ist, es kommt nicht genug dabei raus zum leben oder überleben!!! Ich hab die ernte gesehen. Zu wenig!!! Man brauch ackerland oder soetwas in der art. Alles andere ist Träumerei ;)

  1. urantia sagt:

    Das Finanzsystem ist die schlimmste Entwicklung, die die Menschheit je hervorgebracht hat. ALLE Probleme auf der Welt entstehen ohne Ausnahme wegen Geld.

    In der Schule lernt man, das Geld ein Tauschmittel ist, doch das stimmt nicht. Die wahre Geldfunktion besteht darin die Menschen zu kontrollieren. Geld ist kein Tauschmittel, sondern ein System, das bestimmt wieviele Rechte und Möglichkeiten ein Mensch in im Leben hat, mehr nicht!
    Wegen Geld gibt es Kriege, Habgier, Neid, Hass, Armut, Hunger, Kriminalität, etc... Alle Probleme entstehen wegen dem Geld.

    Die Dummheit der Politiker und Wirtschaftsexperten kennt keine Grenzen. Der Zusammenbruch ist unausweichlich, die Frage ist, wie groß wird die Krise werden? Wird sie die Krise der 1930er-Jahre übertreffen und gibt es eventuell sogar einen 3. Weltkrieg?

    Allerdings ist jeder einzelne von uns schuldig, denn wir alle dulden das System, wir lassen uns alles ohne Widerstand gefallen, egal was es ist. Und wenn es dann doch Proteste gibt, wird Gitarre gespielt und gesungen, dazu hält man auch Schilder in die Luft und ruft irgendwelche Sprüche. So kann man die Welt aber nicht verändern, nie. Proteste dieser Art sind immer zum Scheitern verurteilt.

    Ich habe es aufgegeben, die Mitmenschen aufzuklären. Die meisten verhalten sich wirklich wie Herdentiere die unfähig sind ihren eigenen Verstand zu benutzen. Manchmal glaube ich, dass die Menschheit diese Phase durchlaufen muss, als ob es ein Teil der Evolution ist. Wenn das so sein sollte, ist sowieso jede Art von Widerstand ohne Erfolg. Es gibt noch viele Dinge die wir nicht verstehen.

  1. Habe gerade den Beitrag von anneliesemichel und Riad gelesen.
    Ich leben auch von Hartz IV und kann mir keinen Keller volllagern.
    Aber, ich kann mir Wissen aneignen.
    Oder meine Umgebung checken.
    Ich habe in meiner unmittelbaren Umgebung gefunden: mehrere Walnussbäume, einen wilden Apfelbaum, 3 wilde früchte- tragende Kirschbäume, zur Zeit jede Menge Brombeeren, die den Speiseplan aufwerten, man könnte es auch einkochen oder Marmelade draus machen. Es gibt Wiesen- und Wildkräuter, die eßbar sind....
    So kann man sein Essen schon aufwerten.
    Hab ich keinen Strom, sowhat, bau ich mir einen Hobokocher.
    Hab ich kein Wasser, weiss ich, wo welches ist und wie man es filtern kann.

    Will damit sagen, wichtig ist, sich Wissen anzueignen und das kann man immer, per I-Net oder aus Büchereien (Hartz IVler können diese für die Hälfte des Jahrespreises - hier in MG glatte 7,50 Euro - nutzen) und sich nicht auf Hartz IV auszuruhen.

    Die andere Seite ist - wenn wirklich schwere Zeiten kommen, ob ich die überhaupt miterleben will...

  1. Skeptiker sagt:

    @ Riad

    Wenn man aus dem System aussteigen will. muss man sich rechtzeitig davon möglichst unabhängig machen, das bedeutet vor allem in finanzieller Hinsicht unabhängig machen. Ich schätze mal, dass Freeman in seiner Zeit als Finanzinvestor, genau dieses Ziel verfolgt hat.

    Wer sich auf den Sozialstaat verlässt ist in einer Krise eben schlecht beraten. Eigenverantwortung ist der einzige Weg zur Freiheit !!!

    Ich gebe dir recht:
    Der Gegenpart der 1% Elite ist das 1% der Erwachten, der Rest sind 98% Schläfer :-)

  1. Freenet sagt:

    Und wenn der Wirtschaftscrash dann da ist und das Geld futsch, dann bekommt jeder aus der Notstandsregelung (= Diktatur) heraus einen Chip reingerammt damit er nur noch damit "kaufen und verkaufen kann". Man muss ja dann die begrenzten Mittel sicher verwalten und zu sicher gehört dann auch, dass man genau zuordnen kann WER. Eine Kreditkarte heisst ja noch lange nicht, dass der gekauft hat, der auch drauf steht. Der elektronische Pass ist jetzt selbst bei Kleinkindern kurz vor Urlaubsbeginn auf die Identität geändert worden, also nichts mehr Eintrag im Mutterpass bei Auslandsreisen ... In Utah bauen sie gerade die Super-Meta-Cloud in der eben obiger "jeder Furz den ihr irgendwann mal gemacht habt" drin stehen soll. Die fangen gerade mit der Identitätsdatenbank an. Jeder hat dann seine elektronische ID (PK Nummer) in dieser Welt-Datenbank und daran hängen sie gerade alles andere, die biometrischen Daten die sie ja in den letzten Jahren so eifrig von Euch gesammelt haben, die Zahlkarten, Eure Anschriften und Kommunikationsverbindungen. Diese Super-Cloud der NSA greift dann die anderen ganz legal dauernd ab, wie z.B. Facebook, Google, Amazon, Ebay ... Ich glaube die da oben haben das schon ganz gut im Griff.

    Für mich ist das in dieser Form seit Jahren schon eine klare Sache worum es hier letztendlich wirklich geht. Aron Russo hat das ja letztendlich damals auch genauso von den Rockefellern gesagt bekommen, nicht nur 9/11! Letztendlich sollt ihr nach der Wirtschaftskrise keinen Furz mehr machen können ohne dass die Elite das nicht bei sich auf den grossen Bildschirm sieht und mit ihrem Elite-Google und Analytics aufs kleinste auswerten kann. Und die Meldungen werden dann vermutlich so sein wie in 1984 mit den Schokoladen-Rationen und den Rasierklingen. Ich denke wir werden uns alle in Zukunft bei so Meldungen freuen.

    Dass der Weg dorthin in den nächsten Jahren noch paar Überraschungen wie der oben schon angedeutete grosse Crash haben wird, das ist klar. Wird auch noch hie und da Kriege geben bis dieser Krieg bei uns vor der Haustür angekommen sein wird. An den paramilitärischen EGF-Truppen, also in alter Sprache Gestapo, SA, SS, arbeiten sie ja gerade mit Hochdruck. Und die vielen alten vom Boden verseuchten Kasernengelände die teils schon lange Brach liegen, sind doch ideal. Ich habe mir mal so etwas vor 1 Woche angeschaut. Funktionierender Gleisanschluss, Rampe. Zäune jetzt mit Stacheldraht nach innen (die alten Kasernengelände noch nach aussen), private Sicherheitsfirma ist zuständig, grosse leere Lagerhallen, grosse Plätze zum Aufstellen der Leute. Interessant dass da schon die Regionen um diese Kaserne mit Spray ihre Quadrate zugeteilt haben. Die Dörfer drumrum haben also schon ihre Quadrate auf dem Hof. Ein Gebäude ist total verbarrikadiert, oben eine Sat-Schüssel dran und am Tor steht "the real Getto".
    Sind mehrere Zäune drinnen, also gibt es den alten Aussenzaun und viele Zaunanlagen drin, starkes Metall, also nicht so Seitenschneider Niveau ...

    Ich denke mal 99% der Menschen lassen sich unter dem Druck der aufkommen wird den Chip reinrammen. Noch etwas mit einer Designer-Pandemie nachgeholfen, das Bargeld zum grössten Infektionsrisiko dramatisiert und dann klappt das schon!

  1. Unknown sagt:

    Lieber Riad, liebe Anneliese :)
    Danke für eure offenen Worte! Es ist in der Tat so, dass wenn man Hartz bekommt, kaum Vorsorge möglich ist. Ich habe mir auch schon den Kopf zerbrochen, wie ich das anstellen könnte. Haste nen garten, kannste damit rechnen, dass im Ernstfall Du da stehst und aufgrund des Chaos Dein mühsam hochgezogenes geklaut oder mit Gewalt genommen wird.Im Ernstfall denke ich, ist es wirklich angebracht einen Rucksack in der Ecke zu haben, der erstmal alles erdenklich wichtige enthält:Verbandszeugs,Schmerzmittel, Jod.Feuerzeuge, Taschenlampe, kleines Radio ( Batterie).Wasseraufbereitungstabletten,Kauft euch kleine Päckchen Fertigfutter (chivapcici oder wie man das schreibt :),Dosenwurst, Cräcker, Salzstangen ( Salzhaushalt, Traubenzucker etc. - wie ihr mögt). Falls ihr nen coole versteckten Platz kennt, so könnt ihr dort gut verpackt, Grundnahrungmittel bunkern.Wichtig ist, ich weiß es ist schwer, eins bis zwei Pakete Tabak sowie Kaffee zu haben - lönnt ihr später eintauschen.Ansonsten - ihr habt inet - macht euch kundig zu essbaren Wildpflanzen.Meines Erachtens ist es Selbstmord in solchen prognostizierten zeiten an einem Platz zu bleiben.Mit einem Tritt stehen Plünderer in eurer Wohnung und dann? Und wenn ihr Familie habt - mitnehmen, nicht jammern. Tun.
    Liebe grüsse
    Sabine

  1. Denk Mal sagt:

    Das wird der teuerste Film aller Zeiten werden und wohl auch einer der längsten Streifen, nebst aller Volksverarschungen die es braucht diesen offenkundigen Umverteilungs-Wahnsinn durchzuziehen. Damit einem der Humor zwischenzeitig nicht vergeht, hier ein Verweis auf den Streifen, „Der Buchhalter des Imperiums“:

    Schäuble bekommt Hauptrolle in teuerstem Film aller Zeiten

    Interessant wie sich die Politiker in Deutschland in dieser Angelegenheit einig sind. Entweder ist ihnen der Sachverstand längst abhanden gekommen, oder aber, was zu befürchten steht, sie sind in irgendeiner Weise geschmiert, sonst kann man diese Vorgänge rein gar nicht mehr erklären.

    Nach meiner Einschätzung wird die Krise dann enden, wenn es trotz der praktizierten Gelddruckerei nichts mehr umzuverteilen gibt, dann kann man das System crashen lassen und hofft das Casino in der gleichen Art wieder für 3 Generationen eröffnen zu können.

    Letzterem Umstand sollte unsere Aufmerksamkeit gelten, das zu verhindern. Wir brauchen schlicht ein Geldsystem, welches derlei zyklische Exzesse verhindert.

  1. @anneliesemichel
    @Riad

    Ihr habt völlig Recht - Die meisten
    wissen alles aber können die Probleme
    selbst nicht lösen. Konkrete Lösungsvorschläge für Menschen mit wenig finanziellen Mitteln sind hier Mangelware. Da muss dringend abhilfe geschaffen werden!

  1. peter miller sagt:

    Was meint ihr denn was im Winter passieren soll ? das alle streiken und nixx mehr beliefert wird, weil alles zusammen stürzt, und es demnach keinerlei Hilfsorganisationen (privat oder sonstwie) geben wird ? die z.b. hungerleidende unterstützung geben im eigenen Land ?

    Das wäre vorstellbar im 3 W.K. aber bevor das passiert, kommt denke ich mal eher ne andere ersatz währung, bzw sonst ne Notlösung oder so, denn wir leben im technisierten Zeitalter, krieg hin oder her, und nicht mehr wie im 1 Wk. ohne strom und fließend wasser, wobei inner Krise ja auch Wasser und Strom ausfallen könnte, ich würde mich denn ich kann mich leider auch nicht Vorbereiten (hartz 4 Falle zwickmühle) ich würde mich, irgendwo auf einen Bauernhof oder sonst wo in der Not, anbieten als kostebnlose hilfskraft oder dergleichen denn Überleben will ich unbedingt, und wenn ich dafür vielleicht 2 Jahre hungern müsste oder wenig hätte, ich habe Bücher über Pflanzliche Notnahrung, z.b. im Winter und das ganze Jahr über, kann man Wurzeln essen, und sehr sehr viele Pflanzen, schemckt zwar nicht gut aber immerhin Besser als aus Untat an Hunger zu Sterben !

  1. nix sagt:

    wer nen vorrat anlegen möchte oder z.B. nen fluchtrucksack einrichten möchte kann sie hier inspirieren lassen.
    http://survival.4u.org/

  1. Der Wächter sagt:

    Wichtig für alle die H4 beziehen, sucht euch Wohnungen die auf dem Lande sind, am besten im Walde. Wie schon etliche geschrieben haben, kann man von der Natur leben.
    Ich habe seit 2008 komplett mein Leben umgestellt, bin aufs Land gezogen,ich halte Tiere und habe ein riesigen Garten, im angrenzenden Wald kann ich mir Holz holen.

  1. Unknown sagt:

    @urantia:

    Bravo, Bravo, Bravo...

    mit knappen Sätzen auf den Punkt gebracht!

  1. Mullewop sagt:

    Wenn ihr alle nur mal darauf hören würdet, was Freeman sagt, wäre sehr vieles leichter für euch! Ich für meinen Teil habe, seit ich ASR lese, meinen Job gekündigt und ziehe mir in einer alten Badewanne Möhren und ein paar Bohnen. Man kann davon leben, ernsthaft! Im Wald habe ich eine seit Jahren ungenutzte Hütte okkupiert und hole mir Holz zum Heizen aus der Umgebung, natürlich ohne Nutzungsgebühr vom Forstamt, man will ja das Finanzsystem nicht noch unterstützen! Also hört auf Freeman, er hat sowieso als Einziger die Hintergründe im Blick!

  1. Bane sagt:

    Man liest sowas wie "Die Olympiade war ein großer Erfolg". Die Schäfchen wurden unterhalten, ja, und dabei haben sie ausgeblendet was dieser ganze Zirkus eigentlich gekostet hat und wer dafür letztendlich büßen muss. Die Spiele haben ein so großes schwarzes Loch in die Kasse Großbritanniens gerissen und die Schäfchen werden von dem Loch verschlungen. Aber dieses okkulte Spektakel schien ja doch gut anzukommen.

  1. mouldstar sagt:

    mir alles gleich.
    hab nicht vorgesorgt, wurde gewarnt und bin kein hartz empfänger.
    wenn das chaos losgeht, setze ich mich in meine lieblingskneipe, und besauf mich.
    schlimmer als jeder tag nach dem saufen, kann mich dann dieser mist auch nicht mehr belasten.

    ;))

  1. @Riad, du hast völlig Recht. Dieses System hat eine Schar von Egeoisten und Egomanen geschaffen. Nur als einiges Volk wären wir überlebensfähig, als Einzelner denke ich schafft man es so oder so nicht. Auch als kleine Gruppe wird man es schwer haben, so oder so. Dieses ICH wird bei sehr Vielen immer noch viel zu sehr im Vordergrund gestellt, hauptsache Ich, was geht mir der Nächste an..und genau dieses Gefühl habe ich Tag ein Tag aus wenn ich mich Draussen umschaue.Und es ist die letzte Zeit nicht besser geworden sondern schlechter. Der menschliche Umgang miteinander und der Ton lässt doch schon mehr wie nur zu wünschen übrig. es ist ruppig geworden draussen, jeder hängt sich an die Mitnehmmentalität doch nur immer mehr dran. Auch kleine Unternehmer werden immer gieriger und skrupelloser, hauütsache € und nach mir die Sinnflut.

    Ich sehe nach einem Crash nicht wirklich Gutes aus uns zukommen un d ich habe Niemenden in meiner näheren Umgenbung wo ich sagen könnte, der weiss Bescheid usw. Zero, Null...alle hecheln immer mehr dem Mannon hinterher. Traurig aber wahr..

  1. „Der historische Liberalismus hat versagt – nicht als Liberalismus, sondern in seiner verhängnisvollen Verquickung mit dem Kapitalismus. Er hat versagt – nicht weil er zuviel, sondern weil er zu wenig Freiheit verwirklichte. Hier liegt der folgenschwere Trugschluss der sozialistischen Gegenströmung. Die liberalistische Wirtschaft war in Wahrheit keine freie, sondern eine vermachtete Wirtschaft, vermachtet durch Monopolbildung, kapitalistische Machtballungen, durch Konzerne und Trusts, die das Wirtschaftsleben über Preise, Zinsen und Löhne nach ihren eigenen Interessen bestimmten. Wo durch Monopole und Oligopole, durch Konzerne und Trusts der freie Wettbewerb entstellt und gefälscht, die freie Konkurrenzwirtschaft unterbunden und zerstört wird, da fehlt die elementare Grundlage eines liberalistischen Systems im ursprünglichen, klaren und eindeutigen Sinn dieses Wortes.

    Der Sozialismus ersetzt die private Vermachtung durch die staatliche Vermachtung der Wirtschaft mit dem Ergebnis, dass die soziale Gerechtigkeit keinesfalls erhöht, aber die automatische und rationelle Funktionstüchtigkeit der Wirtschaft entscheidend geschwächt wird. Der historische Weg, die unerwünschten sozialen Auswirkungen einer fehlerhaften Wirtschaftsordnung durch politische Maßnahmen und staatliche Eingriffe zu beseitigen, musste notwendig scheitern. Eine brauchbare Sozialordnung kann nicht mit bürokratischen Mitteln erzwungen werden, sondern nur aus einer richtig funktionierenden Wirtschaftsordnung erwachsen. Nur eine natürliche, dynamische Gesellschaftsordnung auf der gesicherten Basis einer natürlichen, dynamischen Wirtschaftsordnung ist stabil und kann ohne großen Aufwand an bürokratischen Mitteln und gesetzlichen Regelungen nachträglich noch politisch-rechtlich gesichert werden, soweit dies überhaupt noch erforderlich ist.“

    Das obige Zitat stammt nicht aus dem Jahr 2012, sondern aus der Magna Charta der Sozialen Marktwirtschaft von 1951. Der vollständige Text („Persönliche Freiheit und Sozialordnung“), der insbesondere bei Politikern vollständig in Vergessenheit geriet, sei allen empfohlen, die bis heute nicht wissen, was die Soziale Marktwirtschaft ist, die nie verwirklicht wurde, obwohl sie allen (noch) bestehenden Wirtschaftsformen grundsätzlich überlegen ist. Die gegenwärtige „Finanzkrise“ (korrekt: beginnende globale Liquiditätsfalle nach J. M. Keynes, klassisch: Armageddon) musste zwangsläufig entstehen und ist nur durch die Verwirklichung der echten Sozialen Marktwirtschaft (freie Marktwirtschaft ohne Kapitalismus) zu beenden:

    http://opium-des-volkes.blogspot.de/2012/08/personliche-freiheit-und-sozialordnung.html