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Der Dollar-Kurs zeigt wie schwach der Franken ist

Donnerstag, 12. Juli 2012 , von Freeman um 12:05

Das hätte ich jetzt nicht gedacht, dass ich mal sagen könnte, Leute kauft Dollars, wenn ihr euch vor der Geldentwertung schützen wollt. Ich meine es gibt andere Möglichkeiten es zu tun, aber wenn man noch an Fiat-Geld glaubt, dann ist der Dollar relativ am wertbeständigsten.

Es ist absurd, alle Währungen verlieren an Wert, nur die einen mehr als die anderen. Seit der Kursanbindung des Schweizerfranken an den Euro vor fast einem Jahr durch die Schweizer Nationalbank (SNB), ist der Wert des Franken dramatisch zusammen mit dem Euro gesunken. Vor einem Jahr kostete der Dollar nur 71 Rappen. Aktuell liegt der Preis bei 99 Rappen, ein Wertverlust des Franken von sagenhaften 39 Prozent!

Dauernd wird den Schweizern von den Politikern, Wirtschaftsführern und ihren Medien erzählt, die Schweiz leidet unter einer Frankenstärke. Völlig gelogen wieder. Ein Wertverlust von 39 Prozent gegenüber der immer noch wichtigsten Leitwährung der Welt ist doch keine Stärke. Das gleiche gilt für den Euro. Auch da erzählen Merkel und Co. den Deutschen, der Euro ist stark. Ja stark im Absacken und Dahinschmelzen.

Aktuell wird der Euro im Vergleich zum Dollar seit zwei Jahren nie mehr so tief gehandelt: Ein Euro kostet weniger als 1,22 Dollar! Es ist ja ein Kunst schwächer zu sein als der Dollar, denn die USA versinkt auch in der Schuldenproblematik. Hier stellt sich die Situation, der eine ertrinkt, der andere aber noch mehr. Wie man sich deshalb an einen Ertrinken festklammern kann, wie die schweizer Währungshüter mit dem Euro Mindestkurs es machen, ist mir ein Rätsel.

Erst vor drei Tagen hat Bundesrat Johann Schneider-Ammann in einem Interview mit der "SonntagsZeitung" gesagt, "wir hängen für fast jeden dritten Franken Volkseinkommen von der Eurozone ab," um damit auf die Problematik mit der angeblichen Frankenstärke gegenüber den Euro hinzuweisen. Ja, aber was ist mit den anderen zwei Franken von den drei? Die haben mit dem Dollar-Raum zu tun und dort sieht es sehr schwach aus. Öl wird in Dollar abgerechnet und die meisten Importe und Exporte ausserhalb Europas auch.

Dieser Wertverlust des Franken gegenüber den Dollar haben Insider schon vor einem Jahr "vorhergesehen". Mit Insider meine ich die Ehefrau des damaligen Präsidenten der Schweizer Nationalbank Philipp Hildebrand. Kashya Hildebrand hat am 15. August 2011 512'000 Dollars gekauft, zufällig drei Wochen vor der Bekanntgabe des Mindestkurses von 1,20 des Schweizerfrankens gegenüber dem Euro durch ihren Ehemann, da wie sie sagte, die Familie wegen eines Hausverkaufs über viel Bargeld verfügte. Deshalb habe sie Dollars gekauft und auf einem gemeinsamen, privaten Konto angelegt.

Wie toll ist das denn, wenn man vorher weiss, der Kurs wird über Nacht von 1,00 auf 1,20 steigen? Das ist genauso wie wenn man die Lottozahlen im Voraus kennt. Ein garantierter Gewinn.

Nachträglich wurde die Transaktion bekannt und ein Skandal entstand daraus, die zum Rücktritt von Hildebrand führte. Am 6. Oktober 2011 verkaufte sie die Dollars mit einen satten Gewinn von 75‘000 Franken. Ohne diesem Verkauf würde bis heute fast das doppelte drinliegen. Selbstverständlich ist das alles nur Zufall und es gab keinen Tipp des ehemaligen SNB-Chefs an seine Gattin. Den Kauf von einer halben Million Dollar bespricht man auch nicht unter Eheleuten. Das haben sie jedenfalls der schweizer Öffentlichkeit erzählt.

Mittlerweile musste die Nationalbank in den vergangenen sechs Monaten massiv Euros kaufen, um den Mindestkurs von 1,20 zu halten. Alleine im Juni stiegen die Devisenbestände der SNB um rund 59 Milliarden auf 365 Milliarden Franken. Durch die Entscheidung der SNB den Franken auf Gedeih und Verderb an den Euro zu binden, stürzt die schweizer Währung zusammen mit dem Euro ab und erreicht damit einen Tiefstand gegenüber dem Dollar. Bereits im Mai hatten sich die Fremdwährungsbestände der Nationalbank um 66 Milliarden Franken erhöht.

Wenn diese Verteidigung der Kursuntergrenze in den kommenden Monaten so weitergeht, dann wird die SNB bis Ende 2012 auf über einer halben Billion Euro sitzen. Haben die sogenannten Währungshüter noch alle Sinne beisammen? Das ist doch völlig verrückt!

In welche Verhältnis stehen diese Zahlen, um den Euro zu stützen, wenn die Schweiz "nur" für 16 Milliarden Franken pro Monat exportiert und für 14 Milliarden importiert? Der Tourismus bringt etwas über 1 Milliarde pro Monat. Da wäre es ja hundertmal billiger diese Branchen direkt zu subventionieren. Damit ist die Begründung, es handelt sich um den Schutz der Export- und Tourismusindustrie, eine glatte Lüge. Die SNB führt den NWO-Plan aus, darum geht's wirklich.

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Und dann hier noch eine neue Wortkreation: "Eurokalypse".

insgesamt 10 Kommentare:

  1. LinQ sagt:

    Warum wehrt sich niemand gegen diese Finanzoligarchie, warum läuft jeder hinterher?
    Wenn der Knecht aufhört zu dienen, endet die Macht seines Herrn, oder gibt es zu viele die gerne dienen würden?
    Dannm muß man gegen den Herrn etwas unternehmen

  1. Willy sagt:

    Ich dachte, genau das wäre der Plan gewesen. Der Franken sollte doch an Wert verlieren, damit die Schweiz mehr exportieren kann. Somit ist der schwache Franken für die Schweiz doch eigentlich positiv.
    Abgesehen davon ist der Franken doch nur deshalb so schwach, weil die Nationalbank so viele Euros kauft. Sollte der Franken zu schwach werden, muss sie das doch eingetlich nur unterlassen, oder nicht?

  1. Auch wenn die Preise für Gold und Silber hoch sind, ist eine Investition in die Edelmetalle doch wohl besser, als wertloses Papier gegen zukünftig wertloses Papier einzutaschen. Oder? Zumindest langfristig, kurzfristig mag man mit dem Dollar vielleicht einen Gewinn abschöpfen können, aber unters Kopfkissen würde ich mir den Dollar nicht legen.

  1. Haben die sogenannten Währungshüter noch alle Sinne beisammen? Das ist doch völlig verrückt!

    So sieht es aus lieber Freddy :))
    Absolut Verrückt! Kauft endlich mit den Devisen ein, bevor sie Schrottpapers werden ;-)
    John Lennon
    "Unsere Gesellschaft wird von Verrückten geführt, für verrückte Ziele. Ich glaube wir werden von Wahnsinnigen gelenkt, zu einem wahnsinnigen Ende, und ich glaube ich werde als Wahnsinniger eingesperrt, weil ich das sage. Das ist das wahnsinnige daran."

  1. Geova sagt:

    Hallo ,

    es hat sich an der Taktik (der Bilderberger , nennt sie wie ihr wollt) was geändert. Die Verschwörung wird nun etwas offensichtlicher gehandhabt. Die hellen unter uns sollen nun eingeschüchtert werden indem Ihnen klar wird. Ein Wandel findet statt denke ich.

  1. Christian sagt:

    Ist doch sehr durchschaubar das Gane, bereits 2008 von Beobachtern gesagt:

    DIE NWO will eine Weltwährung! Um diese zu erreichen und akzeptabel zu machen, MUSS alles auf einem Niveau stehen! Ist die Harmonisierung (Dunkelkräfte).

    DM-Entwertung, EUR-Entwertung, Franken, etc ..... Alles starke Wirtschaften, bzw. auch politisch gesehen /Stabilität).

    ALLES wird an den Dollar gekoppelt, denn wenn der stürzt, kann man das Auffangnetz etablieren.

    Währungen sind nunmal nichts mehr als Spielgeld!

    Wenn man NWO-Denke hat, erkennt man das Spiel der "Vereinheitlichung" ..... auch hier wieder Ordung (Vereinheitlichung) aus dem Chaos (Währungsschwankungen).

    Aber vielen Aufgewachten bereits seit Jahren klar, wenn auch nicht bewusst.

    Nicht in Währungen investieren, sondern in Handelbarem!

    Bewusstsein uns allen!

  1. LinQ sagt:

    genau @ Christian,
    wenn alles etwa auf einem vergleichbarem Niveau eingependelt ist, reicht eine Krise für die globale Währung, und "alternativlos" eben die Weltregierung á la China.
    Die Gesellschaft ist dann vereinheitlicht, produktiv, indoktriniert und bekommt zensierte und handverlesene News vorgesetzt.
    Energieblödlampen vergiften und verdummen uns, während wir Monsantos Best vorgesetzt bekommen.
    Ende Gelände.
    Widerstand ist alternativlos!

  1. mikem777 sagt:

    Eben bin ich beim Bahnhof durchgelaufen, dort hat es so einen riesigen Orwellschen Bildschirm, der dazu dient in den kollektiven Geist der Masse die luziferische Matrix zu implantieren. Da hiess es eben:

    "Schweizer Forstwirtschaft leidet unter dem starken Franken", hab es aber nur ganz kurz gesehen.

    Da dachte ich mir: Diese Schweinehunde können den Mund auch nicht einmal aufmachen ohne zu lügen. In einer beliebigen Zeitung brauche ich in der Regel keine drei Sätze zu lesen bis zur ersten Lüge. Liebe Medienhuren, in den Himmel werdet Ihr Euch aber nicht hineinlügen können.

    Aus diesem Grund wird die NWO auch keinen Bestand haben, denn es ist ein korrupter Scheisshaufen, der auf Lügen gebaut ist, und das ist kein sehr gutes Fundament.

    Ein schwacher Franken sei angeblich gut für den Export. Betrachten wir das Argument doch ganz sachlich in aller Fairness:

    Wird der Franken 20 Prozent billiger, dann heisst das natürlich, dass ein Kunde in der EU 20 Prozent weniger bezahlen muss für ein bestimmtes Produkt aus der Schweiz. Das heisst dann aber auch, dass der Gewinn relativ zu Gold für den Exporteur 20 Prozent abnimmt.

    Es gibt nun 2 Möglichkeiten: Entweder der Unternehmer akzeptiert, dass er 20 Prozent weniger Gewinn macht. Dann hätte er aber auch schon vor der Abwertung des Frankens seine Preise ganz einfach 20 Prozent absenken können, um den Export anzukurbeln, und man hätte den Franken nicht beschädigen müssen.

    Im zweiten Fall akzeptiert der Unternehmer den Verlust nicht, was heisst, dass er die Preise 20 Prozent erhöht, um die Inflation als Folge des geschwächten Frankens zu kompensieren. In diesem Fall hat ihm die Abwertung des Frankens dann aber überhaupt keinen Vorteil eingebracht.

    So oder so, das Exportargument ist völliger Blödsinn. Und natürlich werden die Importpreise für sämtliche von der Industrie benötigten Rohstoffe proportional teurer zur Abwertung des Frankens, was die Produktionskosten erhöht, die Preise erhöht und somit die Wettbewerbsfähigkeit der Exporte belastet.

    Ausserdem wird durch die Inflationierung des Frankens das Sparbuch des Bürgers entwertet, was dessen Kaufkraft schwächt und somit die helvetische Binnenkonjunktur schädigt. Eine Schädigung der Binnenkonjunktur erhöht die Arbeitslosigkeit, dies wiederum führ zu einer Erhöhung der Sozialkosten für den Staat, was ihn dazu zwingt die Steuern für die Unternehmer zu erhöhen, was dann deren Produktionskosten ansteigen lässt und somit die Exportkonjunktur schädigt.

    Man schwächt den Franken, damit der Niedergang des Euros relativ zum Franken nicht so auffällt, und auch weil die Bankster befürchten, dass ein harter Franken deren Auslandskredite unbezahlbar machen wird. Und vielleicht handelt es sich auch um eine Art von falschverstandener Solidarität mit der EU. Man denkt vermutlich, man helfe der Schweizer Konjunktur, wenn man sich bei der EU durch solche unterwürfigen Gefälligkeitsdienste einschleime. Der typische Schweizer hat einfach kein Selbstbewusstsein, der typische kleinkarierte Spiesser eben.

    Entweder die Polit-Kaste hat keine Ahnung, oder hier wird durch das Zentralbanken-Kartell aktiv versucht die Schweiz in den Todes-Strudel des EU-Desasters hineinzuziehen. Die NWO wird vor der Schweiz keinen Halt machen. Die SNB ist weder loyal zur Schweiz noch national und auch nicht staatlich. Man sollte damit aufhören zu glauben die SNB arbeite im Interesse des Schweizer Volkes. Das Volk mag das glauben, aber das Volk täuscht sich.

    Humbug, alles Humbug!

  1. Kayron sagt:

    Ja ist schon wahnsinn wie das Geld verheizt wird, und dabei ist es nicht mal ein Sprit.
    Ich würde wahrscheinlich in Gold oder Platin das geld stecken, da habe ich den wert immer greifbar.

  1. truthCH sagt:

    Ich persönlich würde auch eher in physisches Edelmetall gehen als in eine andere Währung. Dann noch eher in eine islamische Währung wenn dann, denn da ist das Zinsverbot schon mal gegeben und die meisten Islamwährungen sind noch Edelmetall gedeckt.

    5% des Einkommens in Gold/Silber/Platin anlegen (aber physisch nicht wieder Papier) und dann ist am Ende des Arbeitslebens sicher genug Edelmetall da (weil es sowieso immer "teurer" (es wird nicht teurer, es behält nur seinen Wert, das Geld verliert an Wert) wird. Gerade Silber sollte in diesem Hinblick auf Langzeit in Betracht gezogen werden da erstens wirtschaftlich/industriell benötigt und viel weniger vorhanden als Gold.

    Auch Palladium könnte sehr interessant sein, da auch in der Industrie verwendet wird. Jedoch nur hochtechnologische Industrie, daher eher zweitere Wahl...