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Todmorden - eine Stadt die sich selbstversorgt

Freitag, 16. Dezember 2011 , von Freeman um 12:05

Leute, jeder der Einblick in das Finanzsystem hat weiss, die Gemeinschaftswährung jetzt noch zu retten ist fast unmöglich. Der Euro-Zug fährt immer schneller ins Verderben und wird bald entgleisen. Die Vereinbarung der 26 EU-Länder, die Merkel durchgedrückt hat, bringt nichts. Deshalb muss man sich spätestens jetzt auf schwere Zeiten vorbereiten. Am besten in einer Gemeinschaft. Deshalb möchte ich euch folgendes Beispiel zeigen, eine Stadt in England, die sich bei der Lebensmittelversorgung völlig autark gemacht hat. Im Notfall ist Nahrung das wichtigste.



Todmorden ist eine Kleinstadt auf der britischen Insel und liegt zwischen Yorkshire und Lancashire. In Eigeninitiative haben die Bürger jeden Fleck Erde mit Früchte und Gemüse bepflanzt. Nicht nur ihre eigenen Gärten, sondern auch öffentliche Grasflächen und triste Ecken, die nutzlos dalagen. Ihr Programm nennt sich "Incredible Edible", was so viel wie "unglaublich essbar" heisst. Es ist einfach konzipiert, macht aber die Gemeinde unabhängig und zu Selbsversorgern.

Währende der warmen Jahreszeit sieht man überall Gärten mit duftenden Kräutern, schmackhaften Früchten und frischem Gemüse in der Stadt, die in der Nähe von öffentlichen Gebäuden, Schulen, Supermärkten, Parkplätzen und sonst überall wachsen und gedeihen. Es wurden Hochbeete und kleine Äcker angelegt, die mit dem was die Natur liefert voll sind. Das besondere am Konzept, alles ist gratis und jeder kann zugreifen und sich nehmen was man will.

Gegründet hat das "Incredible Edible" Programm Mary Clear, eine Grossmutter mit 10 Enkelkinder, und Pam Warhurst, ehemalige Besitzerin eines Esslokals. Die beiden Frauen haben das Ziel, Todmorden als erste Stadt in England zur völligen Selbstversorgung im Bereich Lebensmittel zu verwandeln und es hat funktioniert. Die Einheimischen haben nach anfänglicher Skepsis die lokalen Produkte gerne angenommen.

Das Programm besteht aus 70 Anpflanzungen, die in der ganzen Stadt verteilt sind. Dort findet man Äpfel, Kirschen, Aprikosen, Erdbeeren, Himbeeren, Bohnen, Karroten, Kartoffel, Zwiebel, Salate und viele Sorten an verschiedenen Kräutern. Das erstaunliche ist, die Bevölkerung respektiert das System des "Selbsterntens" und nimmt nur so viel wie man benötigt.

"Wenn man eine brachliegende Grassfläche nimmt, die vorher nur für Abfall und als Hundeklo verwendet wurde und es in einen Ort voller Kräuter und Früchte verwandelt, dann wird es nicht zerstört. Ich denke wir sind darauf eingestellt, Lebensmittel nicht zu beschädigen," sagt Pam Warhurst, um die Bedenken auszuräumen, eine Angebot an kostenlosen Früchte und Gemüse würde zu Missbrauch führen.

Sie betont sogar, genau das Gegenteil ist passiert. Das "Incredible Edible" Programm hat die Beziehung in der Gemeischaft verbessert und die Kriminalität reduziert, seit dem sie angefangen haben. Die Polizei hätte ihr berichtet, seit Einführung des Programms, wäre die Kriminalität erheblich gesunken. Die Bewohner zeigen mehr Verantwortung und kümmern sich um ihre Stadt.



Das Programm ist so erfolgreich, viele andere Gemeinden in England und im Ausland sind sehr daran interessiert und möchten selber mit diesem Konzept des "öffentlichen Gemüse- und Früchtegarten" anfangen. In 21 anderen englischen Städten werden ähnliche Konzepte gestartet und es gibt Interesse aus Hong Kong, Kanada, Spanien und Deutschland. Mary Clear hat die Idee auch vor einer Gruppe Parlamentarier in London vorgetragen.

Nicht nur wurde das Gemeinschaftsgefühl verbessert, sondern die Menschen schätzen auch Lebensmittel jetzt besser und sind daran interessiert, wie Nahrung wächst und gedeiht. Es hat ein Lernprozess stattgefunden, in dem man die Zusamenhänge der Natur begreift, wie entsteht was man auf dem Esstisch bekommt und zu sich nimmt.

Die Idee bei den beiden Damen enstand aus der Frage, wie können sie die Welt verbessern und was kann man selber tun? "Es ist eine Revolution," sagt Pam Warhurst, "aber wir sind sanfte Revoluzzer. Alles war wir tun basiert auf Güte."

"Wir dachten uns, es gibt so viel Schuldzuweisung in dieser Welt - die Regierung ist schuld, die Politiker, die Banken, die Technologie - wir dachten, lass uns einfach was positives stattdessen machen."

Als vor drei Jahren das "Incredible Edible" Programm begann, hat Mary Clear etwas ungewöhnliches gemacht. Sie entfernte die Mauer vor ihrem Haus und animierte die Passanten in ihren Garten zu kommen und sich selbst zu bedienen, was immer für Früchte zu nehmen die sie wollen. Sie stellte eine Tafel mit der Aufforderung auf, "kommt und bedient euch", aber es dauerte sechs Monate bis die Leute es "kapierten", sagt sie.

Jetzt haben sie es kapiert und machen selber mit, graben, pflanzen, jäten, bewässern und freuen sich über ihre Resultate. Es ist ein Gemeinschaftwerk geworden. Jung und Alt arbeiten zusammen und im Frühling, wenn alles blüht, ist die Stadt auch noch zu einem wunderschönen Ort geworden.

Mittlerweile werden Kurse veranstaltet, wie man Früchte einmacht, Obst einlagert, Brot backt und vieles mehr. Die Menschen lernen mit Lebensmittel umzugehen, speziell die Jugentlichen sind sehr daran interessiert. Es hat auch zu einer Stärkung der lokalen Wirtschaft geführt.

Die Gasthäuser und Restaurants beziehen jetzt ihr Gemüse aus Bauernhöfen in der Umgebung, die auch mehr biologisch angebaute Lebensmittel produzieren. Es ist ein blühender Markt im Ort entsanden, wo Menschen sich treffen und mitteinder reden, was früher nicht der Fall war.

Ein Rentner drückt das neue Gemeinschaftsgefühl so aus: "Es ist etwas nobles Lebensmittel anzupflanzen und es mit anderen zu teilen. Es gibt einem das Gefühl, wir machen etwas wichtiges, statt nur zu jammern, der Staat kümmert sich nicht um uns. Vielleicht sollten wir alle lernen, um uns selber mehr zu kümmern."

Dazu sage ich super, zwei engagierte Frauen haben die Initiative ergriffen und "frech" ihr Konzept der Lebensmittelselbstversorgung für alle durchgezogen. Sie haben niemand gefragt, dürfen wir das, oder, was denken denn die Leute darüber, sondern einfach gemacht.

Wir sind in einer Situation wo viele wissen, es ist etwas faul am System, nur sie tun nichts dagegen. Vor dem Bildschirm sitzen und sich jeden Tag die negativen Nachrichten reinziehen ist nicht gut genug. Ja der andere soll machen, oder, geht nicht, kann nicht, klappt sowieso nicht. Wir sehen doch an diesem Beispiel es geht.

"Selber Lebensmittel zu produzieren ist das gefährlichste was man tun kann, denn es besteht die Gefahr die eigene Freiheit zu erlangen!"

insgesamt 24 Kommentare:

  1. IrlandsCall sagt:

    Ich befasse mich seit ca. 2 Jahre mit Selbstversorgung. Hier in meiner kleineren Stadt gibt es jede Menge Obstbäume die auf öffentlichem Grund stehen. Die Sammlung ist frei, Äpfel, Kirschen, Mirabellen etc. Auch am Wegesrand in näherer Umgebung gibt es Kräuter und Früchte wie Holunderbeeren, Brombeeren etc. Aber die Menschen laufen hier daran vorbei und gehen in den nächsten Supermarkt Äpfel aus Neuseeland kaufen, oder was es sonst noch für Konsummüll gibt. Selbst in meinem eigenen Garten (Miete in Mehrfamilienhaus mit Innenhof) gibt es Früchte, die ausser mir aber keiner erntet. Der Supermarkt ist 100 meter weiter.
    Als ich es mal bei der Tafel (ich arbeite dort) angesprochen habe, und dass diese Früchte ja ungespritzt, sozusagen bio, sind, entgegneten mir diese Menschen "Ihh, Bio. Da sind ja Abgase drauf, und Fuchsbandwurm etc."
    Das ist kein Witz.

  1. Skeptiker sagt:

    Danke Freeman, für diesen positiven Bericht.

    Es ist weitaus besser etwas FÜR eine neue Gesellschaftsordnung zu TUN, als nur GEGEN die bestehende zu PROTESTIEREN !!!!

  1. Bei uns gibt es einen gemeindegarten, da kann jeder wie er will .. Nutzen tut das jedoch fast keiner!, viel arbeit, in der zeit verdient man mehr woanders und kauft dann die lebensmittel! Im migros,!
    Wart nur bis es mal knallt, dann geht das aber ganz schnell anders, hab mal mit meinem bauer um die ecke gesprochen und nachgefragt ob er sich so ein gemeinschaftsprojekt vorstellen kann, er meint das sei kein problem.
    Da könnte sich dann jeder um eine sorte gemüse kümmern und bei der ernte kriegen alle beteiligten ihr anteil.
    Ich bin fest überzeugt dass in einem ernstfall die versorgung innnert kürze aufgebaut wird, zumindest lokal in der nachbarschaft, google doch mal "window gardening" der hammer was alles schon angedacht und verwirklicht worden ist. Im kartoffel anbau sind wir (meine grosseltern ;-) ja erprobt... Solange kein bioangriff ausgelöst wird sehe ich keine grösseren probleme. Vergesst das leben trotz aller negativ meldungen nicht, (die drecksäcke kriegen ihr fett schon noch ab) geniesst es und freut euch daran.

    Jede schwarze gewitterwolke hat auch eine der sonne zugewandte seite ;-)

  1. dellejack sagt:

    Salü ~
    hört sich fast an wie im Märchen _wunderschön_ // miteinander ist das Zauberwort - in D fast nicht vorstellbar, da die Volksverblödung schon sehr weit fortgeschritten ist
    Die Hoffnung stirbt zuletzt
    -motivase_beladener Gruß in die Berge-

  1. So sollte es überall sein, in jeder öffentlichen Grünanlage Permakulturen. Aber wo kämen wir da hin, wenn jeder sich die Nahrung einfach von den Bäumen pflücken könnte und man nicht mehr auf den Lebensmittelhandel angewiesen wäre.

  1. couchlock sagt:

    Super, wir brauchen mehr solche positiven Berspiele. Es gibt eine Initiative irgendwo in Ostdeutschland, in der Arbeitslose im Rahmen eines 1 Eurojobs verwaiste Schrebergärten bepflanzen, um das Geerntete Biogemüse mittellosen Menschen zu geben. Klar, 1 Eurojobs sind sch...., aber trotzdem ist es cool, ungenützte Gärten zu nutzen.
    Ich hab seit ein paar Jahren einen Garten, dies Jahr habe ich 60 kg Kartoffeln, sehr viel Mais etc. geerntet, ein Anfang....wichtig ist was zu MACHEN!!!!!

  1. LinQ sagt:

    Sehr guter Beitrag!
    Ich beziehe seit Jahren Milch, Butter, Käse, Kartoffeln und Mehl von hiesigen Biobauern. Fricher und besser geht es nicht. Fuck Monsanto.

  1. start190263 sagt:

    ein weihnachtsgedicht für ?? alle ??

    siehe ich verkündige euch große trübsal, die allem volk widerfahren wird, denn heute wurde euch eine diktatur geboren, welche kommt von den welteliten dieser welt. die da kommen von der hochfinanz in den staaten des westens. und zum zeichen habt ihr zu sehen wie ihr in armut wandert , arbeitslosigkeit und hunger darniederkniet und um euch herum werden die reichen ihre hände ausstrecken und loben das geld, welches sie aus euch herausgepresst haben. und sie machten sich auf, um noch mehr menschen zu vernichten und ihre raketen auf
    länder zu werfen und werden auslöschen mit ihrer gier der da harmlosen.
    so feiert weiter das weihnachtsfeste und freut euch über den konsum, den ihr unter dem baum finden werdet, ohne darüber nachzudenken von wem und auf welche kosten er kommt.
    es war der weihnachtsmedienmann der tage, der euch die frohe botschaft der eliten überreicht hat, um eure dummheit vollends auszunutzen und euch zu sklaven seiner abhängigkeit zu machen. und alle die sich der wahrheit verschlossen wanderten gen arbeitslager um dort ihre pflicht zu leisten. waren sie doch vom stern der unkenntnis geblendet.
    alle anderen wurden auf befehl des demokratischen parlamentes im namen der demokratie in zwangslager untergebracht, da sie die frohe botschaft nicht glauben wollten.
    in diesem sinne frohe weihnachten und glaubet nur fest an eure heilsbringer...alle anderen wurden bereits schon unter dem baum vergraben.

  1. Julian sagt:

    Das System ist aber nicht an selbstständigen und selbsterhaltenden Arbeitssklaven bzw. Bürgern interessiert. Wir sollen schön im Würgegriff der Politik und Wirtschaft bleiben und im "goldenen" Käfig leben.

    Schließlich wird uns seit Jahrzehnte eingebläut dass ein Leben ohne Auto nicht möglich ist, dass Fleisch ein Muss ist für ein gesundes Leben, dass Konsum zum Glück führt...

    Ich hoffe dass dieses Projekt weiterhin gedeiht und die Leute sich die Idee abgucken und sagen "Hey, Gartenarbeit entspannt. Lass uns das auch mal ausprobieren."

    Was ich nicht hoffe ist dass der Staat sich wieder einmischt und das Projekt beendet, so wie er Silvio Gesells "Freigeld-Projekt" beendet hat.

  1. Der 4. Weg sagt:

    Endlich ein nützlicher Beitrag. Es ist ein Teilgebiet des "GIB SO WIRD DIR GEGEBEN" über das ich schon so viel geschrieben habe. Der 4.Weg. "DAS WILDGANSPRINZIP"! Dies kann man auch auf Sachwerte ausweiten. Wenn jeder gibt kann auch jeder nehmen. Ist ja wohl logisch. Zu was braucht man da Geldsysteme. Dies ist auch kein Tauschhandel sondern Austausch. Missbrauch wird kaum vorkommen. Wer wagt gewinnt. Ohne Zweifel, das wird Schule machen!

  1. dellejack hats schon geschrieben: in DE niemals vorstellbar. die leute sind komplett hirngewaschen, faschistisch geprägt, hetzen gegen jede noch so kleine veränderung, die gegen norm geht. es ist nichtmal die führung der finanzelite, es sind die menschen selbst in diesem land, die das leben fast unerträglich machen. dieses land kotzt von tag zu tag mehr an. zeit die koffer zu packen, bevor der gutbürgerliche, ungebildete, kriegsgeile pöbel abermals entscheidungsgewalt bekommt. http://www.dailymail.co.uk/news/article-1056637/Lost-middle-class-tribes-secret-eco-village-Wales-spotted-aerial-photograph-taken-plane.html

  1. Gustav sagt:

    Beim Lesen Deines Titels dachte ich mir schon: "Wer ist denn nun schon wieder todgemordet worden?". Da hat mir mein Geist wohl einen Streich gespielt. Das hat man davon, wenn man nur Negativ-Meldungen im Kopf hat - man wird richtig blind für das Gute, Wahre und Schöne.

    Wenn man das Gute nicht mehr erkennen kann, dann ist man auch nicht mehr in der Lage es zu fördern und gedeihen zu lassen. Wie soll man die Dunkelheit denn bekämpfen? Etwa indem man mit seinen Fäusten auf sie einschlägt? Wenn es in meinem Zimmer dunkel ist, dann beschimpfe ich nicht die Dunkelheit, sondern mache einfach das Licht an. Dabei brauche ich viel weniger psychische Energie und das Resultat ist erst noch viel besser.

    Obwohl, ich frage mich, ob es in der gegenwärtigen Situation nicht klüger wäre sich seinen persönlichen kleinen Atombunker zu bauen. Die Regierungsratten die haben nämlich alle ihren Atombunker mit Lebensmitteln für hundert Jahre. Mögen sie daran ersticken.

    Ausgerechnet die Mistkerle, die die Katastrophe verursacht haben, werden dann auch noch am Längsten überleben - einfach ekelhaft. Und die netten Menschen, die sich immer für ihre Mitmenschen eingesetzt haben, die werden zuallererst verrecken. Manchmal zweifle ich schon ein wenig an Gottes Sinn für Gerechtigkeit. Die Bösen feiern Parties und die Guten müssen verhungern. Irgendwas stimmt einfach nicht mit dieser Welt.

    start190263: Dein Gedicht hat mir sehr gut gefallen, richtig engelhafte Vibes hat es in mir erzeugt. Klingt fast schon wie die Offenbarung in der Bibel, und wahr ist es auch.

    Das Problem mit solchen Gärten ist aber, dass nach dem Zusammenbruch der öffentlichen Ordnung ganze Horden von Plünderern über sie herfallen werden. Ich will ja hier nicht negativ sein, aber damit sollte man schon rechnen. Die Guten haben sich viel Arbeit damit gemacht, und die bösen Gangs mit ihren Waffen nehmen sich dann einfach alles, was sie wollen. Solche Gärten müsste man doch eher unterirdisch anlegen, mit UV-Lampen für die Photosynthese - so wie man es mit einer bestimmten Pflanzenart auch macht...

    Schaut Euch doch den Film "The Sacrifice" von Tarkovsky an.

    Es grünt so grün...

  1. Karsten sagt:

    Schade, daß Du nicht vor 3 - 4 Monaten darüber berichtet hast. Dann hätte ich mal da rauf fahren können und ein paar Fotos machen können zur Beitragsbereicherung. Jetzt lohnt sich das sicher nicht, schon alleine, weil es hier zur Zeit nachmittags um 4 wieder fast dunkel ist und die Gemüsegärten jetzt wieder verwaist sind.
    Dieses Todmorden muß ziemlich gegensätzlich sein zum großen Rest von England. Ich habe auch diesen Herbst wieder viele Apfelbäume gesehen, voller Früchte. Auch auf Privatgrundstücken. Denkst Du, die Äpfel pflückt jemand? Nein, die meisten fallen auf den Boden und vergammeln. Das ist etwas, das ich nicht verstehen kann.

    Was man vielleicht noch erwähnen sollte ist, daß es hier in kleinen Städten so eine Art Neighbourhood watch gibt. Das heißt, man kennt einander und ist in Kleinstädten irgendwie miteinander verbandelt und hält schon irgendwie zusammen. Ich arbeite in solch einer Kleinstadt, wenn auch viel näher an London dran, wo ich aber nur langsam dahinter komme, wie dort die Fäden verbunden sind. Jedenfalls kann ich mir schon vorstellen, daß solch eine Idee laufen kann.

    Auf Wikipedia steht übrigens nichts zu diesem Projekt. Weder im Englischen Artikel und im deutsche schon gleich gar nicht.

  1. In manchen Gartenanlagen (in meiner) werden freie Flächen mit Obstbäumen für Jedermann besetzt. Prinzipiell kann sich JEDER bedienen (Gartenanlagen gehören bei uns zur städtischen Parkfläche JEDER darf sie betreten(nicht die gepachteten Parzellen selbst sondern das Vereinseigentum drumrum), leider wissen das die wenigsten Kleingärtner und führen sich..naja typ. deutsch auf).
    Die Bürger wiederum wissen nichts davon und nutzen das nicht.

    Ich möchte dies garnicht auf eine Stufe mit dieser schönen Idee da in England heben sondern nur betonen das auch bei uns ausbaufähige/ausbauWÜRDIGe Ansätze vorhanden sind. Da ich Vorstandmitglied bin werd ich das nächstes Gartenjahr mal anbringen...

  1. start190263 sagt:

    start190263: Dein Gedicht hat mir sehr gut gefallen, richtig engelhafte Vibes hat es in mir erzeugt. Klingt fast schon wie die Offenbarung in der Bibel, und wahr ist es auch.

    oh danke dir gustav...soviel lob bin ich gar nicht gewöhnt. ich fühle mich geehrt, ich habe mir auch echt mühe gemacht und den orginal text daneben gehalten. :-)

  1. darüber wurde schon einmal im TV berichtet, aber leider nicht weiterverfolgt; und somit in D eingeschlafen.

    für die menschen, die sagen am wegesrandm, bzw. vom wegesrand kannst du nichts essen sagen - sage ich, auch die im Geschäft angebotenen Frischwaren und Tiefgefrorene Fleischwaren muss man vorher mit heissem Wasser kurz abspülen. - d.h. Jedes Gemüse Salate etc. vor dem Verzehr mit wasser abspülen. ansonsten droht überall die Gefahr von unsichtbaren Bakterien auf der nahrung.

  1. Yusuf sagt:

    Von so etwas habe ich schon immer geträumt. In meinen Gedanken hatte ich auch immer so die Idee gehabt, die diese Frauen von Todmorden verwirklicht haben. Es ist ein Prinzip des geben und nehmen, genau so wie es auch in der Natur vorkommt. Die Natur könnte niemals ohne dieses geben und nehmen funktionieren und leben wäre nicht möglich ohne dieses System des Teilens. Wir müssen uns das Wissen der Natur aneignen und in Harmonie mit der Natur und ebenso auch untereinander in Harmonie leben.

    Das kann nur funktionieren, wenn wir wieder eine Gesellschaft werden, wo sich die Leute umeinander kümmern und liebevoll miteinander umgehen.

    Danke Freeman für diesen tollen Artikel.

  1. Hallo Freeman.
    Ist im prinzip eine tolle sache!..Das würde bestimmt Schule machen, aber ich befürchte die Nahrungsindustrie würde dies ganz bestimmt nicht als postiv bezeichnen!..denn schließlich wollen sie ja kohle machen und uns weiter abhängig halten wollen oder etwa nicht?..denn, wie du weisst, ist Kontrolle ALLES bei denen!
    Ich hoffe, ich Irre mich!

  1. fullMoon sagt:

    hier in NRW
    ist ein ganzes dorf vorgesehen
    als

    TRANSITIONTOWNDORF

    interessierte mitmacher sind herzlich willkommen ..

    wir sind in der
    Trans-Perma-Kultur-Pilot-Projekt
    gruppe auf Facebook zu finden

  1. sowas gibts auch: landsharing! man stellt land kostenlos zum beackern zur vefügung, und bekommt dafür kostenlos obst, gemüse etc.: http://www.landshare.net/index/

  1. +*;O)>
    thanxs for this good news

  1. Klingt nach einem richtig guten Konzept, das aber nicht so neu ist. In Wüstenoasen funktioniert das seit Jahrtausenden. Aber gut, daß es jetzt auch in Europa angekommen ist, das würde viele Probleme lösen bzw. gar nicht erst aufkommen lassen und auch den sozialen Umgang verbessern

  1. Warum nur drüber reden? bin erst vor kurzem über diese Idee gestolpert.Ich habe sofort eine Facebook Gruppe gegründet und versuche das Konzept in Bielefeld zu etablieren. Wir schaffen uns eine neue Welt. Trotzdem werden Supermärkte und traditionalle Bauern nicht wegfallen wie hier einige denken. Viele Produkte des täglichen Bedarfs kann man nicht pflanzen oder Wachsen hier nicht ausreichend. Ich erhoffe mir eine neue Art des miteinanders und der Lebensfreude lokale Produkte zu pflanzen und zu ernten. Daraus können wie in diesem aktuellen Video ganz viele tolle Sachen entstehen.
    Das Video (unter CC-Lizenz)
    http://www.ted.com/talks/lang/en/pam_warhurst_how_we_can_eat_our_landscapes.html

    Facebook Gruppe für Bielefeld https://www.facebook.com/groups/464445926932998/

  1. Habnix sagt:

    Wenn die Nahrungsmittel Industrie dagegen ist, so kann sie mir doch nicht meine Pflanzenkübel wegnehmen.Hab dieses jahr vor Ostern einen Apfelbaum und einen Birnenbaum in runden Mörtelbütten mit Pflanzenerde rein gesetzt. Beide sind angegangen, es wird zwar diese Jahr noch keine Ernte geben aber ich hoffe das im nächsten Jahr was wird.Die Bäumschen werden dann demnächst auf das Flachdach der Garage ihren Platz finden.Ja ja überall wo Platz ist.Man kann so vieles machen nein wir sind nicht wehrlos wie so viele glauben.Selbst Solarstrom den ich in Batterien speichere hab ich.Bisher nur als Notstrom zu gebrauchen da im moment nur 20Watt, falls mal ein Unwetter für Stromausfall sorgt.Aber es geht viel mehr als viele denken.Zeigen wir es den Politkriminellen und Bankster und gebn mal so richtig Bürger-Power.Mal sehen wer den längeren Atem hat.