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War Aylans Vater ein Menschenschmuggler?

Sonntag, 13. September 2015 , von Freeman um 10:00

Laut Reuters haben "Passagiere" des gekenterten Schlauchbootes ausgesagt, der Vater des ertrunkenen Buben Aylan Kurdi, arbeitete mit Menschenschmugglern zusammen und war am Steuer des Bootes, als sie versuchten Griechenland zu erreichen. Vergangene Woche ging das Foto von Aylan als er tot am Stand von Bodrum lag um die Welt und wurde dazu benutzt, um noch mehr Intervention und Krieg in Syrien gegen Assad zu fordern. Dabei soll sein Vater selber das Boot gesteuert haben. Ist er demnach ein Menschenschmuggler und verursachte den Tod seiner beiden Kinder und dessen Mutter selber?

Abdullah Kurdi

Ahmed Hadi Jawwad und seine Frau, Iraker die ihre Tochter (11) und Sohn (9) bei der Überquerung der Ägaeis zwischen Bodrum und Lesbos verloren haben, erzählten Reuters, Abdullah Kurdi geriet in Panik und beschleunigte, als eine Welle das Boot traf. Ein dritter Passagier hat auch diesen Hergang der Ereignisse bestätigt. Damit wird die Behauptung von Kurdi widersprochen, jemand anderer hat das Boot gesteuert.

"Die Geschichte die Aylans Vater erzählt, ist nicht wahr. Ich weiss nicht warum er lügt, vielleicht aus Angst", sagte Jawwad in Bagdad am Freitag gegenüber Reuters, der sich seit dem Unglück mit seiner Ehefrau bei den Schwiegereltern aufhält. "Er war der Bootsführer von Anfang an bis das Boot sank", was kurz nach Verlassen des Strandes von Bodrum geschah.

Jawwad fügte hinzu, nach dem Unglück schwamm Kurdi zu ihnen und bat sie inständig, seine Rolle bei diesem Ereignis zu verschweigen. Seine Ehefrau bestätigte diesen Hergang. Er sagte auch, der Kontaktmann bei den Schmugglern hiess Abu Hussein. "Abu Hussein sagte zu mir, er (Kurdi) war derjenige, der diese Reise organisiert hat." Die Ehefrau sagte sogar, Kurdi hätte einen Anteil an dem Geld für die Überfahrt erhalten.

Auf Anfrage hat Abdullah Kurdi die Beschuldigung abgestritten, das Boot gesteuert und Geld dafür erhalten zu haben. Kurdi sagte, es war ein türkischer Schmuggler, dessen Namen er aber nicht nennt.

Ein weiterer Iraker bestätigte die Aussage von Jawwad und identifizierte Kurdi als Bootsführer. Amit Haider (22) erzählte Reuters via Telefon aus Istanbul, er dachte zuerst, Kurdi wäre ein Türke, da er während der Fahrt kein Wort von sich gab, aber später hörte er wie er mit seiner Frau auf Arabisch in syrischen Dialekt sprach.

Laut eigener Aussage hat Abdullah Kurdi in den letzten beiden Jahren in Istanbul gearbeitet und die Familie in Kobani in Syrien zurückgelassen. Als Kobani von der ISIS angegriffen wurde, holte er seine Familie in die Türkei. Weil er aber dort nicht genug verdiente, um die Familie zu ernähren, wie er behauptet, entschied er sich mit der Familie nach Deutschland auszureisen, wo es reichlich Sozialhilfe gibt.

Abdullah Kurdi erzählte auch in einem Interview, er leide unter einer Hautkrankheit, wobei er drei Mal am Tag eine Salbe auftragen muss. Da es in der Türkei nicht ausreichend medizinische Versorgung gibt, jedenfalls sagt er das, entschied er sich wegen der besseren Gesundheitsversorgung nach Deutschland zu gehen. Ein vorher gestellter Asylantrag wurde von Kanada abgelehnt, behauptet er.

Damit sieht die ganze Geschichte völlig anders aus, als die westlichen Medien und Politiker mit geheucheltem Mitgefühl uns erzählt haben. Kurdis Familie war bereits in Sicherheit in der Türkei. Er wollte aus finanziellen und gesundheitlichen Gründen nach Europa. Jetzt soll er auch noch die illegale Einreise übers Meer organisiert und selber das Schlauchboot gesteuert haben.

Sieht so aus wie wenn Kurdi alleine schuld ist, dass viele "Passagiere" und seine zwei Kinder (Aylan und Galip) und Ehefrau Rehan dabei ertrunken sind. Auch die Aussage von Kurdi, aus Armut nach Europa flüchten zu müssen, ist anzuzweifeln. Die Familie Kurdi lebte nämlich in einem kleinem Haus in Istanbul, dessen Miete von seiner Schwester Fatima bezahlt wurde, die in Kanada lebt.

Zafer Bektars, ein Nachbar der Kurdis in Istanbul, der ihren Fernseher in ihrem Haus mal repariert hat, sagte: "Als sie am 6. August aus dem Haus auszogen, hatte ich keine Ahnung, sie würden nach Bodrum gehen. Sie sagten nämlich, sie wollten nach Kobane zurück, um die Olivenbäume zu pflegen. Ich bin wütend und traurig. Wütend mit ihm über was er getan hat und dem Risiko, welches er seiner Familie aussetzte. Traurig wegen der Kinder, die sehr klein waren."

Ein Sprecher der kanadischen Regierung hat bestritten, jemals einen Asylantrag von Abdullah Kurdi erhalten zu haben. Aber auf die Frage, wer am ganzen Ereignis schuld sei, sagte Kurdi, es ist die kanadische Regierung, die seinen Antrag abgelehnt hätte, deshalb wollte er nach Deutschland. Die Vermieterin des Hauses an die Kurdis, Mushreff Terregy (66), sagte, "Sie hatten ein gutes Leben hier in der Türkei. Ich weiss nicht warum sie weggingen." Wer lügt denn jetzt?

Der eigentliche Grund für den Kurden Abdullah Kurdi aus Syrien in die Türkei zu flüchten, war nicht die syrische Armee, sondern die vom Westen unterstützte Terrorgruppe ISIS, die dazu benutzt wird, um Assad zu stürzen und Syrien zu erobern. Was uns ständig über Syrien und den Flüchtlingen erzählt wird, vieles davon ist Anti-Assad-Propaganda. Die Fakten sind ganz anders und die meisten Geschichten gelogen.

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Hier die Frontseite der britischen Zeitung "The Sun", des grössten medialen Kriegshetzers und Lügners Rupert Murdoch, mit der Forderung als Schlagzeile: "Bombardieren wir Syrien jetzt für Aylan".


Noch mehr Bomben auf Syrien? So sieht die Stadt aus, wo Aylan gelebt hat. Sein tragischer Tod wird für Kriegspropaganda verwendet:

insgesamt 3 Kommentare:

  1. freethinker sagt:
    Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
  1. Aristoteles sagt:

    Wir hatten doch in Deutschland auch erst kürzlich so einen Fall, wo angeblich eine junge Frau / Mädchen mit Migrationshintergrund "mutig" zwei andere Mädchen verteidigt hatte.
    Da gab es auch sehr tränenreiche Betroffenheitdemos von den so genannten Gutmenschen, auch von voreiligen Politiker.
    Dummerweise stellte sich der ganze Vorfall später völlig anders da, und die beiden Mädchen haben sich nie bedroht gefühlt!
    Wie sagt man so schön: Vor Gebrauch des Mundwerks das Gehirn einschalten, bzw. zunächst mal einen Vorfall aufklären, bevor man voreilige Schlüße zieht!

  1. Think sagt:

    Unseren SCHWEINEMEDIEN. inclusive dem LÜGENKASTEN, auch TV genannt, ist nichts zu erbärmlich, um im Sinne der transatlantischen NWO zu lügen, zu hetzen und sich zu vernutten !! Allen voran das Drecksblatt, in welchen man noch nicht mal toten Fisch einwickeln sollte und die Verbrecherfresse Murdoch !!!